niß erhalten ctictgung don Jießen Friedberger Jntelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungs ge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petit zeile oder de ren Raum ebe e Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. z e fl. 1. 30 kr. ſammen 7 kr. N 64. Freitag, den 18. Auguſt. 1851. Das Ver mächtniß. Erzählung von G. Freitag. (Fortſetzung.) Eine ſeltſame Zuverſicht, wie von einer höhern Ein— gebung, erfüllte in dieſem Augenblicke den jungen Arzt. Er eilte ungeſäͤumt die Treppe hinunter, in den Hof, durch den Garten, deſſen verſchloſſene Thüre ſeinem kräf— tigen Druck nicht lange widerſtand, und ſah ſich in weni— gen Minuten vor dem Brunnen. Die halb eingefallene ſteinerne Umfaſſung des Ziehbrunnens zeigte an vielen Stellen tiefe Riſſe, die er zuerſt unterſuchte und zu er— gründen ſtrebte, in dem er den zerbröckelnden Mörtel, wo— mit ſie angefuͤllt waren, vollends heraus nahm. Allein hier konnte er Nichts auffinden. Die Rückwand des Brunnens aber, an welcher noch einige Säulen mit zer— trümmertem Kapitäl ſtanden, die einſt den Karnies ge— tragen, war noch in ganz gutem baulichen Zuſtande; die Steine waren ſämmtlich wohl verbunden und die Fugen mit ſteinhartem Mörtel ausgefüllt. Der Doctor klopfte mit ſeinem Hausſchlüſſel an der ganzen Wand herum, konnte aber durchaus keinen Ton wie von einer verbor— genen Höhlung vernehmen; er durchmuſterte nochmals die gemauerte Umfaſſung des Brunnenſchachts, beugte ſich uͤber dieſen herunter, um zu ſehen, ob nicht in der Futter— mauer oder Brüſtung deſſelben eine Vertiefung oder Höhle zu finden ſei, und entfernte ſich endlich nach langem ver— geblichem Suchen mißmuthig und mit der Ueberzeugung, der Sterbende habe ihn zum Beſten gehabt. Marcus ſchämte ſich jetzt ſeiner Leichtgläubigkeit, denn wie konnte es einem ſo behutſamen Menſchen wie dieſer Geizhals ge— weſen, einfallen, einen Schatz an einem Brunnen zu ver— ſtecken, welcher täglich von allen Dienſtboten des Hauſes beſucht wurde. Offenbar hatte die unvollendete Mitthei— lung des Sterbenden einen andern Zweck und Sinn ge— habt. Er zuckte unmuthig die Achſeln, warf dem Brunnen noch einen letzten Blick getäuſchter Hoffnung zu und drehte ſich dann um, ſeine Wohnung wieder aufzuſuchen. Trotz alle dem konnte er aber doch einen gewiſſen Zweifel an ſeinem Mißerfolg, und ein Vertrauen in die gute Abſicht des Sterbenden und die Wahrheit ſeiner Mittheilung, nicht unterdrücken. Schon hatte er die Hälfte des Gar— tens durchſchritten, als ihm beifiel, daß er die Säulen und Kapitäle nicht ſorgfältiger unterſucht habe, weil dort möglicherweiſe doch ein Verſteck für einen Schatz ange— bracht ſein könne. Es zog ihn mit unwiderſtehlicher Ge— walt noch einmal nach dem Brunnen zurück, und nachdem er ihn eine Weile von ferne betrachtet, kehrte er ſporn— ſtreichs wieder nach demſelben zurück. „Es iſt doch auffallend,, ſagte er zu ſich, als er vor der einzigen noch wohlerhaltenen Säule der Hinter— mauer ſtand,„daß dieſe Säule hier allein noch aufrecht ſteht, obwohl Schaft und Kapitäl ſo ſtark verwittert ſind, als die Anderen. Wer weiß, ob dahinter nicht mehr ſteckt, als ein Zufall!“ Er unterſuchte nun dieſe genauer und fand, daß der Mörtel daran friſcher war, als an der ſonſtigen Mauerung, daß beſonders die Fuge zwiſchen Schaft, Geſims und Kapitäl mit kleineren Kieſeln und Erde ganz ausgefüllt und verſtopft war. Er rüttelte aus voller Leibeskraft daran und ſiehe da! das Kapitäl wich und ſtürzte unter ſeinem Drucke donnernd auf den Boden. Hinter demſelben aber zeigte ſich zu ſeiner nicht geringen Ueberraſchung eine Lücke in der Hintermauer, welche von einem gefliſſentlich ausgebrochenen Stein unmittelbar unter dem Geſimſe herzurühren ſchien. Der Doctor ſtürzte da— rauf los, wie ein Falke auf ſeine Beute, und gewahrte darin in der Tiefe der Mauer ein hölzernes Käſtchen mit eiſernen Reifen. Er hob es etwas in die Höhe, aber es war ſchwer; er zerrte es vollends heraus, gegen ſich her, und als es über die Kante der Mauer herunterrutſchte, und gegen die Erde anſtieß, ertönte daraus ein wohlbe— kanntes Klirren, aus welchem mit Beſtimmtheit auf ſeinen Inhalt zu ſchließen war. Ein wahrer Schwindel erfaßte den jungen Arzt, der ſchnell die Höhlung mit Erde und Steinen verſtopfte, mit großer Muͤhe das Kapitäl der Ante wieder davor paßte, und dann das ſchwere Käſtchen mit raſchen Schritten in ſeine Wohnung trug. Es war inzwiſchen Nacht geworden, wo er von eiemand hatte bemerkt werden können. In ſeinem Stüb— chen zündete er haſtig Licht an und unterſuchte das Kiſt— chen, das er vergebens zu öffnen verſuchte, weil es mit einem ſehr ſoliden Schloſſe verſehen war, wozu ihm der Schluͤſſel fehlte. Nach mehreren vergeblichen Verſuchen, es zu erbrechen, ließ er davon ab, ſetzte ſich neben das— ſelbe und verſank in tiefes Nachdenken. Zunächſt fragte er ſich: was er mit dem Schatze beginnen ſollte, der ihm in die Hände gefallen war? Der Wunſch, ihn ſich ſelber anzueignen, blieb ſeiner Seele fremd; aber wem ſollte er ihn zuſtellen? Das Geſetz ſprach ihn dem Strumpf'ſchen Ehepaar zu, das natürliche Recht aber und des Doctors eigenes Gefühl wollte das Kiſtchen ſammt ſeinem Inhalte Emilien zuſcheiden, denn offenbar war es das Erbe, welches der Verſtorbene ihr zugedacht und womit er, nach ſeinen eigenen Aeußerungen auf dem Sterbebette, für ſie geſorgt hatte. Sein klar ausgeſprochener letzter Wille hatte ja Marcus beauftragt, Emiliens Erbe der Habgier der Anverwandten zu ent— ziehen und ſeiner Pflegetochter ihre Mitgift zu ſichern; es hatte ihm nur die Zeit gefehlt, um darüber eine rechts— gültige Urkunde aufzunehmen. Vielleicht war ſogar eine ſolche ſchon vorhanden geweſen, aber bei der geſetzwid— rigen und voreiligen Beſitzergreifung durch die natürlichen Erben unterſchlagen worden, denn einem Menſchen wie dieſem Leuchtweiß war Alles zuzutrauen! Eine ſolche Be— einträchtigung, die freilich mehr wahrſcheinlich als erweis⸗ bar war, rechtfertigte aber gewiß auch die Wiederver— geltung von Seiten Emiliens. Wenn man ſie um ihren Antheil an der Erbſchaft hatte betrügen wollen, ſo durfte ſie die hartherzigen Erben ſicher auch mit den gleichen Waffen bekämpfen, denn dieſe hatten an die Stelle der billigen Theilung eine Art eigenmächtiger Plünderung ge— ſetzt, wo Jedes ſich aneignete, was ihm nur in die Hände fiel. Das Beiſpiel Anderer entſchuldigte alſo ſicher ein ähn— liches Verfahren von Seiten Emiliens und ihres Beſchützers. (Fortſetzung folgt.) 280 doch zu klein.“ Miszellen. Als Friedrich der Große eines Tages aus dem Fenſter ſah, bemerkte er, wie einer ſeiner Pagen eine Priſe Tabak aus ſeiner Doſe, welche auf dem Tiſche ſtand, nahm. Er hinderte ihn nicht daran, ſagte aber, ſich umdrehend:„Iſt dieſe Tabaksdoſe nach Deinem Geſchmack?“ gerieth in die äußerſte Verlegenheit, und war keines Wortes Der König wiederholte die Frage. mächtig. der erſte.“ Der Page Zitternd er⸗ widerte der Page, daß er ſie ſchön fände.„Nun ſo nimm ſie hin,“ ſprach Friedrich,„denn für uns beide wäre ſie Der junge geiſtreiche, ungemein lebensluſtige Graf, ſpäterhin Fürſt Kaunitz, welcher im Jahre 1804 öſtreichiſcher Geſandter zu Kopenhagen war, dehnte ſich einſt gegen Mit⸗ tag von einer durchſchwärmten Nacht müd und ſchläfrig in ſeinen Lehnſeſſel, als ihm der als langweiliger Witzjäger bekannte Baron N. gemeldet wurde. der Eintretende dem ſchläfrigen Grafen zu,„Ew. Excellenz gähnen, gewiß hatten Sie heute ſchon viele langweilige Beſuche?“—„O nein,“ erwiderte Kaunitz. „Mein Gott!“ rief „Sie ſind Troſt. Karl:„Wenn du wüßteſt, was mich das koſtet, Laura zu verlaſſen!“ Alfred:„Gewiß nicht ſoviel, als ſie zu behalten!“ Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-⸗Anzeigen. Jagdverpachtung. [1272 Die der Gemeinde Oſſenheim zuſtehende Feld⸗ und Waldjagd ſoll Samſtag den 19. Auguſt l. J., Vormittags 10 Uhr, in der Behauſung des Gaſtwirths Heil, unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen öffentlich meiſtbietend ver⸗ pachtet werden. Oſſenheim den 12. Auguſt 1854. Großherzogliche N Oſſenheim o p p. Edictalladung. 112821 Nachverzeichnete, dem Herrn Grafen Friedrich von Alt⸗Leiningen⸗Weſterburg zu Schloß Ilbenſtadt in der Gemarkung Aſſenheim zuſtehenden Grundrenten, als: a) eine durch Allodification eines, von Chri⸗ ſtian Müller und Conſorten beſeſſenen Erbleihgutes, entſtandene Grundrente, im jährlichen Geldanſchlage von 594 fl. 14 kr., p) ein Geldzins im jährlichen Anſchlag von 13 fl. 4 kr., ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Beſtim⸗ mungen abgeloſt werden. Es werden daher alle bei dieſer Ablöſung be⸗ kannte und unbekannte Betheiligte hiermit aufge⸗ fordert, ihre etwaigen Rechts anſprüche innerhalb zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte um ſo gewiſſer anzumelden, als ſonſt die Aus⸗ zahlung der Ablöſungskapitalien an den genannten Herrn Berechtigten geſtattet werden wird. Friedberg den 8. Auguſt 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Bekanntmachung. 112831 Dienſtag den 29. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, wird in der Behauſung des Bürgers und Wagnermeiſters Adam Menges auf deſſen freiwilligen Antrag und wegen Nie⸗ derlegung ſeines Wagnergeſchäfts ein vollſtän⸗ diges Wagnerhandwerkzeug, ein großer Vorrath von Werkholz, worunter 20-30 Eichſtämme, 60— 70 birkene Stangen zu Deichſeln und Lei⸗ terbäumen und ſonſt hierher gehörende Gegen⸗ ſtände, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 16. Auguſt 1854. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. der Erben nochmals öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg den 16. Auguſt 1854. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. garten dahier meiſtbietend verſteigert werden. Steigerer können dieſelben ſtehen laſſen oder auch abbrechen. 5 Heegheim den 12. Auguſt 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Heegheim Klehm. Hofraithe⸗Verſteigerung. 1285] Dienſtag den 22. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die zur Verlaſſenſchaft der Karl Ludwig Quandt's Wittwe dahier gehörende Hofraithe nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert und ſoll nunmehr bei annehmbarem Gebot der un⸗ widerrufliche Zuſchlag erfolgen. Friedberg den 16. Auguſt 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Arbeits ⸗Verſteigerung. [1286] Montag den 21. l. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in dem Gemeindewirthshauſe zu Wölfersheim: 1) das Verputzen und der Oelanſtrich, ſowie das Unterfangen einer Schwelle mit Back⸗ ſteinen, am Schulgebäude, veranſchlagt zu 180 fl. 31 kr., 2) die Anfertigung eines Schichtpflaſters am Springbrunnen, veranſchlagt zu 121 fl. 55 le., wenigſtnehmend veraccordirt werden. Wölfersheim den 14. Auguſt 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim All wohn. Jagdverpachtung. [1290] Montag den 21. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll die Gemeindejagd der Gemeinde Dorn⸗ aſſenheim auf 6 Jahre auf dem Rathhauſe da⸗ ſelbſt nochmals meiſtbietend verpachtet werden. Dornaſſenbeim den 15. Auguſt 1854. Bommersheim, Bürgermeiſter. verpachtung. Jagd [1291] Dienſtag den 22. l. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll die der Gemeinde Fauerbach I. zu⸗ ſtehende leihfällige Feld- und Waldjagd unter den bei der Verpachtung näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf dem Gemeindehaus meiſtbietend verpachtet werden. Fauerbach J. den 15. Auguſt 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach J. Philipps. Jagdverpachtung. [1292 Montag den 21. Auguſt l. J., Nach⸗ mittags 3 Uhr, wird die Jagd in hiefiger Ge⸗ markung, beſtehend in 2282 Morgen Feld⸗ und 1735 Morgen Wald, einer öffentlichen Verpach⸗ tung auf die nächſten 6 Jahre auf dem Bürger⸗ meiſterei⸗Büreau dahier ausgeſetzt. Butzbach den 14. Auguſt 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach Seippel. Faſelochsverſteigerung. [1287] Montag den 21. d. M., des Morgens um 10 Uhr, ſoll der hieſige Gemeinde-Faſelochs bei Wirth Philipp Weitz meiſtbietend verſteigert werden. Heuchelheim den 15. Auguſt 1854. l Großherzogliche en Heuchelheim e i tz. Bekanntmachung. [1288] Dienſtag den 22. Auguſt, Morgens 10 Uhr, wird die hieſige leihfällige Jagd zum zweitenmale auf weitere 6 Jahre anderweit ver⸗ pachtet. Pfaffenwiesbach den 11. Auguſt 1854. Rupp, Bürgermeiſter. Hofraithe⸗Verſteigerung. [1284] Dienſtag den 22. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die zur Anton Suhrada's Verlaſſenſchafts⸗ Maſſe dahier gehörende Hofraithe, in Folge eingelegten Nachgebots, auf freiwilligen Antrag Bekanntmachung. [1289] Dienſtag den 26. September l. J., Vormittags 11 Ühr, ſoll die Hofraithe der Jo⸗ hannes Ickes Eheleute, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer und Stallung, von geſundem Eichen⸗ holz gebaut, nebſt dem dabei befindlichen Gemüs⸗ Verſteigerung von Bauarbeiten. [1293] Dienſtag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Rathhaus zu Münzenberg die zur Herſtellung einer Bohlenbedachung auf dem öſtlichen Thurm der Schloßruine daſelbſt erforderlichen Arbeiten: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 7fl.— kr. 2) Zimmerarbeit,„ 1 10* 3) Schreinerarbeit, worunter die Lieferung von 1350[◻c]“ aus⸗ getrocknete Eichenbohlen von 1,5“ Stärke, und größten⸗ theils von 15“ Länge 378„ 05„ 4) Schloſſerarbeit, veranſchlagt zu 19 58. 5) Glaſerarbeit,„„ 2% 40„ 6) Weißbinderarbeit,„„ 40„ 10„ 7) Spenglerarbeit,„„ 6„ 54„ an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Der Voranſchlag liegt bei der unterzeichneten Behörde zur Einſicht offen. Gießen den 16. Auguſt 1854. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen Holzapfel. 11261] be G. 7000 den A. zeichnete wobei g iſt und tränke be ladet hö Ober Gutg L249] fim driedbe — N Haushalte geſucht — Lt 20g miethen — 11205] nergeſchd bei — 14296 erfahren ſſt um 0 unter N Buhelin 281 C. Zindernagel's Buchhandlung in Friedberg 11006] empfiehlt ſich zur Beſorgung aller Werke und Schriften aus dem Geſammtgebiete der Literatur, ſowie von Kunſt— ſachen und Muſikalien. nungen zur Anſicht mit.— Unſere Buch Nicht vorräthige Artikel liefern wir möglichſt raſch und theilen gerne alle literariſche Erſchei— und Steindruckerei wird auch ferner bemüht ſein, durch freundliche Ausſtattung und correcte Ausfuhrung jedes Auftrages ſich zu empfehlen. Frucht⸗Haufen 112321 im Freien werden gegen Feuerſchaden zu billigen Prämien verſichert. G. F. Nau, Agent der Aachener und Muͤnchener Feuer-Verſicherungs-Anſtalt. Vorzüglicher Weineſſig!! 112611 bei Wilhelm Fertſch. Geld ⸗Scheibenſchießen zu Oberrosbach. 112711 Sonntag den 20. und Montag den 21. Auguſt findet bei dem Unter⸗ zeichneten ein Geld⸗Scheibenſchießen ſtatt, wobei gutbeſetzte Tanzmuſik anzutreffen iſt und für gute Speiſen, ſowie Ge— tränke beſtens geſorgt ſein wird. Hierzu ladet hoͤflichſt ein Oberrosbach den 8. Auguſt 1854. Georg Ruppel IV. Gutgebrannte Ruſſenſteine [12191 find vorräthig bei Friedberg. Chr. Ulrich II. e nn [1278] Eine mit guten Zeugniſſen verſehene Haushälterin wird für eine größere Oeconomie geſucht. Zu vermiethen. 112941 Eine vollſtändige Wohnung hat zu ver⸗ miethen G. Fr. Schweitzer. Ein junger Menſch 11295] von braven Eltern, welcher das Schrei⸗ nergeſchäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei J. Pfeffer, Hof⸗Möbelſchreiner in Friedberg. Gef u ch. I1296] Für einen in der Oekonomie praktiſch erfahrenen thätigen Oeconomen geſetzten Alters iſt eine Stelle vacant. Frankirte Anmeldungen unter No. 1296 und Angabe der bisherigen Verhältniſſe bei der Expedition dieſes Blattes. * Tapeten 111341 das Stück zu§ kr., 9 kr., 10 kr. u. ſ. f. bis zu den feinſten, in großer Auswahl bei Friedberg. Darid Groedel Söhne. Geſchäftseröffnung. 112641 Einem hieſigen und auswärtigen Publikum mache hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich das von mir ſeither zu Bönſtadt betriebene Leder geſehäft mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln nunmehr an hieſigem Platze unter früherer Firma fortbetreibe.— Unter Zuſicherung reeller Bedienung ſehe ich einem zahlreichen Zuſpruch entgegen. Friedberg den 8. Auguſt 1854. M. Reis, breite Straße, neben dem Rathhauſe. Tanzunterricht. [1280] Nachdem der Unterzeichnete von Großh. Kreisamte die Erlaubniß erhalten, wird derſelbe mit 1. September einen Tanzceurs eröffnen, woſelbſt Unterricht in Erlernung von Walzer, Galopp, Polka, Polka⸗Mazurka, Quadrille und Mazurka ertheilt wird; bei jüngeren Zöglingen wird beſonders auf ſchöne Haltung des Körpers, Turnirung der Füße, ſowie anſtändiges Komplimentiren im Salon und auf der Straße geſehen werden. Gefällige Anmeldungen möge man in Herrn C. Bindernagel's Buchhandlung machen. Das Nähere wird in der Subſcriptions⸗Liſte bekannt gemacht. J. Schenk, Tanzlehrer und Mitglied der Kurkapelle im Bad Nauheim, wohnhaft bei Schneidermeiſter Rau in der Kirchgaſſe zu Friedberg. Kirchweihfeſt zu Schwalheim. 112971 Zur Feier des Kirchweihfeſtes dahier findet Sonntag den 28. und Mon⸗ tag den 29. d. M. auf dem Schwalheimer Mineralbrunnen gutbeſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu freundlichſt einladet b D. C. J. Fritz. 282 Solbad Nauheim. 11101] Jeden Tag Concert im Garten des Rurhauses Morgens von 6% bis 8 Uhr, Nach- mittags von 3 bis 4½ Uhr und Abends von 6½ bis 8 Uhr, ausgeführt von dem Rur-Orchester unter Direction des Herrn Edmund Neumann. Jeden Donnerstag Bal pure im Hursaale, Anfang 8 Lui. S00LBA0 112981 NAUHEIxl. Sonntag, 20. August GO NEN Tuer und Abends 5 Illumination al Giorno in den Anlagen. Verloren. 112991 Montag den 14. Abends wurde auf dem Wege von der Bahn bis in meinen Laden eine grau und ſchwarz carirte Teppichſhawls verloren; ich bitte den redlichen Finder gegen Belohnung um gefällige Rückgabe. Guſtav Dieffenbach. Kirſchbaum⸗, Nußbaum⸗ und Birn⸗ baum ⸗Bohlen, I1300] 1½;öllig und 3/ zöllig, hat zu verkaufen Joſeph Hecht, Schreinermeiſter in Wölfersheim. Zur Beachtung! I1301J Leinwand in beliebigen Reſten und zu den möglichſt billigſten Preiſen ſind wieder zu haben bei Nathan Hirſchhorn, Uſagaſſe No. 244. Zur Benachrichtigung! 11302] Meinen geneigten Geſchäftskunden diene hiermit zur Nachricht, daß mein Bäckereigeſchäft in der ſeitherigen Weiſe fortbetrieben wird, und daß das Gerücht, mein Backofen ſei geſchloſſen worden und ich hätte deßhalb die Bäckerei ein⸗ geſtellt, ein falſch verbreitetes geweſen iſt. Dorheim den 15. Auguſt 1854. G. Bommersheim, Bäckermeiſter. Neue holländiſche Vollhäringe!!! 11266] bei Wilhelm Fertſch. Harmonie- und Tanzmuſik 11303] iſt Sonntag den 20. Auguſt bei mir anzutreffen und lade ich hierzu höflichſt ein. Okarben. Johannes Gaul. Reichelsheimer Scheiben-Schießen. [1304] Daſſelbe geht bei günſtiger Witterung Sonntag den 20. Auguſt zu Ende, wobei noch ein großes Schnappſchießen abgehalten wird. J. Conrad. Annonce. [1305] Zur Feier des hohen Namensfeſtes un⸗ ſers allverehrken Großherzogs findet nächſten Sonntag den 20. Auguſt in hieſigem Curſaale Ball und Freitag den 25. Auguſt ein Feſteſſen in hieſigem Speiſeſaale ſtatt, wozu ergebenſt einladet Salzhauſen den 15. Auguſt 1854. H. W. Seum's Wittwe. Kirchliche Anzeigen. 10. Sonntag n. Trinitatis den 20. Aug. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Ritſert. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Mitzenius. Frankfurter Cours vom 16. Aug. 1854. Pifio cen fl. 9 33½-—34½ Friedrichsd' or„10 3½-4ů“0. Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 45-46 Rand⸗Ducaten„ 534¼—-—35 7 20 Frankſtücke„ 9 24-25 Engliſche Souverains.„11 43-45 Preußiſche Thaler.„ 146 //—e 5 Frankenthaler„ 220 ½-1 Preußiſche Caſſenſcheine 3 1467 Fruchtpreiſe. 16. Aug. 11. Aug.] 3. Aug. Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ berg Mainz fl. r. J fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 14— 5 591144— Korn„„ 11 371 00 Gerſte„ 75 735 7 301 850 Hafer„ 75 518 1 7 6 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 19. bis zum 25. Auguſt. Fried⸗ Butz⸗ — 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 e 1 Roggenbrod ½ Korn⸗ und ½ Gerſtenmehl 3333 2 e 7722 4 77 7 75 14 3 14 3 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 9 Korn⸗ u./ Waizenmehl( 41 41 2 7. 7 7 812 82 4 7 7. 7 16 3 163 Loth Loth — Milchbrod 1 3½ 1 3% — Waſſerweck 14 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 14% 14¼ Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 144114— „Kühfleiſch, gemäſtetes 11111— „Rindfleiſch, gemäſtetes 9 29 2 „Kalbfleiſch 8— 171— „Schweinenfleiſch 185 1 „ Hammellleiſch 12— 12— „ Schaaflleiſch 7——— „Wurſt v.blos Schweinen 16— 16— Bratwurſt 20— 118— „ Schwartenmagen 20— 118— „Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 20— 20— „ Dörrfleiſch 22— 22— „Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— „ unausgelaſſen 22— 22— „ Nierenfett 22— 20— „Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Un Oberheſſe 10 welchen! nicht ang enthalten Fr Cor vorgeleg 9 aus folg unmittel zu wirke Die wüͤnſcht! regung af Alehnun Na zu der A Verbreitu in den macht ſ bäumen dem bet an Leut überall Bäumg entwede Orten ö lohnend Bäume faſt alle U und mit ſierzu 5