1 ** 8 a 5. A tauben n pal. 18 . Spiegel, Iden Nuß. clider. Wiege — folgt, als auch die, 8 mationen vorbringen, oder ſich einer f db ll bl Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ F . ech. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. 18501. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. 4„ 3 Freitag, den 15. September. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Den diesjährigen Recrutirungsrath in der Provinz Oberheſſen. Nach einer Benachrichtigung des Kreisamts zu Gießen finden die Sitzungen des Recrutirungsrathes für die Pro— vinz Oberheſſen vom 9. bis 13. Oktober d. J. zu Gießen Statt. Es iſt dabei, zur Erleichterung dieſes Geſchäfts und zum Beſten der zum Theil weit herreiſenden Reclamanten, die Einrichtung getroffen worden, daß für alle Bezirke der Provinz nachfolgende Tage beſtimmt worden ſind, an welchen diejenigen Individuen, welche beim Recrutirungsrathe etwas zu thun haben, ſicher ſind vorzukommen, während an andern Tagen dieſelben den Angehörigen anderer Bezirke nachſtehen müſſen. J Vorgedachte Tagbeſtimmung iſt nun folgende: am 9. October für die Kreiſe Alsfeld und Lauterbach;— am 10. October fuͤr die Kreiſe Biedenkopf und Vöhl;— am 11. October fur die Kreiſe Büdingen, Nidda und Schotten;— am 12. October für die Kreiſe Friedberg und Vilbel;— am 13. October endlich für die Kreiſe Gießen und Grünberg. Sie haben dieß alsbald zu veröffentlichen und weiter bekannt zu machen, daß alle zur Muſterung des laufenden Jahrs gehörigen Militärpflichtigen, ſowohl die, welche ſpeciell von Ihnen zu laden ſind, worüber das Verzeichniß unten welche ohne Einladung aus freiem Willen vor dem Recrutirungsrathe erſcheinen und daſelbſt Recla— ärztlichen Unterſuchung unterwerfen wollen, vorzugsweiſe an dem Tage, der nach der obigen Eintheilung für ihren Bezirk beſtimmt iſt, Morgens halb 8 Uhr auf dem Bureau Gr. Kreisamts(im Regierungsgebäude), verſehen mit einem verſiegelten, von dem betreffenden Gr. Bürgermeiſter ausgeſtellten, Signalement ihrer Perſon, und allen ſonſtigen für ihre Reclamation ſprechenden Beweismitteln Zeugniſſe der Aerzte, Schullehrer, Geiſtlichen, Ortsvorſtände, glaubhafter Privatperſonen, deren Zeugniſſe jedoch, da ſie nicht in Amt und Pflichten ſtehen, gerichtlich beeidigt ſein müſſen) ſich zu melden; ſowie auch, daß alle bei der letzten Truppenergänzung von den Regimentern und Corps als untauglich zurückgewieſenen Recruten, welche zur definitiven Entſcheidung uber ihre Tauglichkeit oder Untauglichkeit bei dem Recrutirungsrath erſcheinen müſſen, ebenfalls mit einem verſchloſſenen, von dem betreffenden Bürgermeiſter ausgeſtellten Signalement ihrer perſon und dem von dem Militär erhaltenen vorläufigen Entlaſſungsſchein, Morgens halb 8 Uhr, in dem oben bezeichneten Büreau ſich einzufinden haben. Friedberg am 12. September 1854. Müller. Es ſind zum Recrutirungsrath von 1854 vorzuladen: Kite s, Friedberg: 1) Kronenberger, Georg, von Ilbenſtadt, untauglich beim Eintreffen im Dienſt 1854.— 2) Dietz, Peter Joſeph, von Niedermörlen, zweifelhaft untauglich beim Eintreffen im Dienſt 1854.— 2) Diehl, Heinrich, von Hochweiſel, untauglich beim Eintreffen im Dienſt 1854.— 4) Becker, Johannes, von Münſter, desgleichen, am 14. Mai 1854 entlaſſen. B. Conſcriptionspflichtige de 1854: 5) Schaum, Johannes, von Kirchgöns, zweifelhaft untauglich.— 6) Groh, Heinrich Anton, von Niederrosbach, desgleichen.— 7) Witzenberger, Jacob, von Rockenberg, des⸗ gleichen.— 8) Bingel, Andreas, von Gambach, konnte wegen Krankheit bei der Muſterung nicht erſcheinen. A. Recruten: N; und Wunderblumen. Welch wunderbares Leben an den Unterſeeiſche Landſchaſten. Korallenbäumen, welch blendendes Leuchten der Meduſen (Fortſetzung und Schluß.) durch die Purpurgipfel der Tangpalmen, welch Funken⸗ 4. ſprühen durch die blauen und olivengrünen Hecken der Blicken wir nun noch einmal hinab in die Zauber Röhrenalgen, als jagten ſich Millionen Feuerwürmchen gärten der unterſeeiſchen Märchenwelt! Der gelbe Tang durch dieſelben! Welche Fülle ſeltſamer Muſchel⸗, Krebs⸗ ſchlingt ſich um die zinnoberrothe Koralle, über welche hin und Fiſchgeſtalten, bald klumpig, bald wie zuſammenge⸗ die Nautilusmuſchel ſchifft mit ihren ſegelartig ausge- rollte Stachelballen, bald wie langgezogene flatternde ſpannten Armen. Das Auffallende der Farben und die[ Bänder; hier rund, dort thurmartig mit zierlich ausge— Schattirungen durch die mannichfach gebrochenen Licht— zackten Spitzen; hier mit langen Stoßzähnen, mit zackiger ſtrahlen, das Funkeln, Flimmern der Thiere und Gewächſe[Säge bewaffnet, dort ſich unſichtbar machend durch trüben verſetzt uns in eine Feenwelt mit ihren Kryſtallſchlöſſern ausgeſpritzten Saft; hier nackt und walzenförmig mit breitem kolbigem Kopf, dort behaart und rundköpfig; hier glotzen glaſige Augen in unheimlichem gelbem Schein, dort ſchaut menſchenähnliche Klugheit aus ſchwarzen Augen. Man konnte Tagelang hinabſchauen in die Tiefe und würde immer Stoff zur Bewunderung finden. Die Tangwaldungen an der Küſte Californiens ſo wie die Korallengärten des indiſchen Oceans hat Schlei— den mit glänzenden Farben geſchildert, die wir in zwei Schlußgenrebildern wiederzugeben verſuchen wollen. An Sitka's Küſte iſt der Meeresboden von einem dichten Urwald bedeckt; Pflanze drängt ſich an Pflanze, Zweigbüſchel ragt an Zweigbüſchel. Den Boden bedecken die winzigen Waſſerfäden, rothe Stabpflänzchen(Con- ferven) und die braunen, rothen Wurzelmooſe mit ihren feingabeligen zollhohen Fadenſträuchern wie ein fein ge⸗ wirkter Teppich, auf dem der ſammtenſchillernde Meer⸗ lattich ſeine gekräuſelten Salatblätter behaglich ausbreitet, eine Weide für friedfertige Schnecken und unbeholfene Schildkröten. Dazwiſchen glänzen die mächtigen Blätter der mantelförmig gefalteten Irideen in Roſenroth oder Scharlach, während an den Klippen die dunkelolivenfar⸗ benen Tangebüſche ſich hinziehen, zwiſchen denen die pracht— volle Meerroſe leuchtet in zartem Farbenſpiel. In großen Büſchen erheben ſich über dieſe bunten Sträucher die Meerlilien und Thalaſiophyllen, die gelb, grün und roth ſchillernd ſich bald als Rieſenfächer ausbreiten, bald als mehre Fuß lange Blätter im Strome ſchwanken und ſelt— ſam netzförmig durchbrochen ſind. Als Bäume ragen noch weiter in die Fluth hinein die 30 Fuß langen Laminarien, die gleich breiten Bändern dahin wallen, und welche mit den buſchig verzweigten Macrocyſtisarten, die birnengroße Blaſen ſtatt der Früchte tragen, im Gedränge der Wildniß wechſeln. Neben ihnen breiten ſich langgeſtielte Alarien aus, deren Stamm, von einem manchettenähnlichen Blatt— büſchel umfaßt, nach oben zu in ein rieſig großes, 50 Fuß langes Blatt ſich ausweitet. Aber noch höher treibt der Meerurwald ſeine Bäume, denn die Nereocyſten ſteigen 70 Fuß hoch empor, indem ſie mit einer korallenähnlichen! Wurzel beginnen, aus welcher der fadendünne Stiel wächſt, der ſich immer mehr und mehr verdickt, bis ſeine keulen— förmige Geſtalt zu einer mächtigen Blaſe anſchwillt, auf welcher, wie ein Helmbuſch, ein dichter Buͤſchel dünner, 50 Fuß langer Blätter hin und her ſchwankt. Dies ſind die Palmen des Meeres! Und dieſe Waldung wächſt raſch in etlichen Monaten empor, überwuchert weithin den Boden, welkt und ſchwindet, um bald aufs Neue aus dem Samen aufzuſproſſen. Während die hellrothen und goldgelben Stab- und Moospflänzchen am Boden haften wie hängengebliebene Sonnenſtrahlen, während die Kiefern und Palmen des Meers grünlichgolden ſchimmern, als wären ſie umſtrahlt vom brennenden Abendroth, irren durch dieſe Waldwieſen zackige Seeſterne, haften wie verſteinerte Blumenblätter an den Stämmen buntgeſtreifte Muſcheln, rudern unförm— liche Pottfiſche in ſtummer Verwunderung durch dieſe Zauberwelt, und jagen gierige Haie nach ſpielenden Ma— krelen oder am Tang nagenden Seebarben, während ihnen ſelbſt der flinke Pilot vorausſchwimmt. Ruhig beobachtet die auf den ſanft ſich wiegenden Meerpalmen glänzende Meerotter, wo ſie im Sonnenſchein ausruht, das Haſchen, Fliehen und Kämpfen um ſich her, oder blickt ſinnend hin— über nach den auf freien Stellen des Urwaldes weidenden Meerkühen, Wallroſen und Meermädchen. Und nicht blos die Thiere des Meeres weiden, jagen oder ruhen hier, auch der Menſch ſtreckt ſeine begehrliche Hand aus und fordert Tribut. Sieh dort das ſtolz be— wimpelte Schiff mit den ausgebreiteten Segelflügeln! Es 318 verſchmäht es nicht, die losgeriſſenen Tangwälder heim zu ſchleppen, um Soda und Jod aus der bromhaltigen Tang⸗ aſche zu bereiten, oder die Korallen mit Lebensgefahr aus der Tiefe zu fiſchen. Der irländiſche Fiſcher wagt ſein Leben, um eine Ladung Carraghen der Strömung zu ent— reißen und dem Apotheker zu verkaufen; während der Be— wohner der Normandie den angeſchwemmten, verweſenden Tang meilenweit ins Land ſchafft, um ſeinen Acker zu düngen, und die Isländer und Grönländer auf ihrer faſt pflanzenleeren Inſel den langen Winter über ſammt ihren Rinder⸗ und Schafheerden von Mehltang und Zuckertang leben, deſſen zerriebenes Mehlpulver ihnen die fehlende Getreideernte erſetzen muß, die Grönländerin aber mit dem rothen Mehl des Purpurtangs ſich ſchminkt. Blicken wir nun auch einmal in einen Korallenwald nahe in der Gegend Ceylons! „Hier verwirklicht ſich der Märchentraum der Kindes— phantaſie. Die ſeltſam veräſtelten Gebüſche tragen leben dige Blumen. Dichte Maſſen von Hirnkorallen(Mäan⸗ drinen) und Sternkorallen(Aſträen) conſtratiren mit den laub- und becherförmigen Ausbreitungen der Stern-Stachel— korallen(Explanarien), mit mannichfach verzweigten Sta— chelkorallen(Madreporen) die theils fingerförmige, theils ſtammartige Aeſte, theils zierliche Verzweigungen haben. Das Colorit wechſelt vom lebhafteſten Grün in Braun oder Gelb, vom reichen Purpur in blaſſes Rothbraun bis zum tiefſten Blau. Hellrothe, gelbe und pfirſichfarbene Klumpenkorallen(Nulliporen) bekleiden die abgeſtorbenen Maſſen und ſind ſelbſt durchwebt von perlgrauen Spitzen— korallen(Retiporen), die dem zierlichſten Elfenbeinſchnitz— werk gleichen. Daneben ſchwanken in Gelb oder Lilla die gitterartig durchbrochenen Fächer der Hornkorallen(Gor— gonien), während die ſeltſamen und abenteuerlichen Ge— ſtalten der Seeſterne und Seeigel den Sand bedecken. „An die Korallenzweige ſelbſt heften ſich wie Moos die blattartigen Seerinden(Fluſtren) und Korallenkruſte (Eſcharen), wogegen die gelb, grün und purpurgeſtreiften Napfſchnecken(Patellen) wie Schildläuſe an den Aeſten kleben. Als Rieſencactus in den brennendſten Farben ſtrahlend breiten Seeanemonen auf Felſenabſätzen ihre Kränze von Fangarmen aus oder ſchmücken flachere Beete. Um die Blüthen der Korallenſträucher ſpielen die Kolibris des Meeres, kleine Fiſchlein, die in rothem oder blauem Metallſchimmer bald in goldenem Grün, bald in hellſtem Silberglanz funkeln. Dazwiſchen ſchwanken leiſe, wie die Geiſter der Tiefe, die zarten milchweißen oder bläulichen Glocken der Meduſen durch die ſchimmernde Zauberwelt. „Hier jagen ſich die violett und goldgrün ſchillernden Iſabellen und die feuergelb, ſchwarz und zinnoberroth ge— ſtreiften Koketten; dort ſchießt wie ein Silberband mit roſigen und azurnen Lichtern der fuͤnf Fuß lange Band— ſiſch durch die Gebüſche, zwiſchen denen fabelhafte Sepien in Regenbogenfarben prangen, die in phantaſtiſcher Weiſe entſtehen und vergehen. Und dies Alles ändert jeder Windhauch; jede kräuſelnde Bewegung ſchafft andere Licht— ſpiele. Des Nachts aber leuchten wie ſtrahlende Sterne die Meduſen und Krebſe, und in grünlichem Lichte ſchwankt die am Tage zinnoberrothe Seefeder. Nachts funkelt es überall grün, gelb, roth, und durch dieſe Zaubernacht zieht ſtillleuchtend der ſechs Fuß große Mondfiſch im Silber— ſcheine durch das Gewimmel der leuchtenden Seeſterne, während von der Küſte Ceylons her über den ſchillernden Meeresſpiegel die ſingende Muſchel wie eine Aeolsharfe ihre melancholiſchen Geſangtöne erklingen läßt, welche die Brandung des Meeres uͤberklingen.“(Prakt. Schulm.) Die einn vi den Amerif ſtens bis gaben, wi Ackerbauge nächſtens derausſtell 50 Dolle 2. Prämie ſchönſte K — O b ft asi Ne Vormittags diesjahrige f lagen offen Anfang im zum Garten Friedbtt Großhe Ard Lage Di mittags um hause zur Arbeiten ur nigfinehmer 1) Maur ) Stein 3) Paßt ſodann 40 Anlief guter 4 30 5) Anliefe 4 1 fl. 6) Mauer Sand, Friedbe Groß a 1440 N Vormittags auf fteiwill Raab dahier 209 Klftr. a erffeigert; Zuſclag ſog Friedber Aung WM Vornilagz zuchthaus öffentlicher Jahre ver Marie ä 11427] wagen m dweſſtzige abzugeben . en en Auen(Gor, trerlichen Ge⸗ bedecen ich wie Moos Kerallenfruſte ende Sterne chte ſchwankt n Miszelle. Die Europäer werden doch, wie das„Ausland“ in einem wiſſenſchaftlichen Bericht aus Amerika mittheilt, von 6 Während erſtere es hoͤch— ſtens bis zu Ausſtellungen von Hornvieh u. den Amerikanern weit überboten. haben, wurde kürzlich das Komite der ſüdlichen Central— Ackerbaugeſellſchaft autoriſirt, folgende Prämien für eine nächſtens zu Auguſta im Staat Georgia ſtattfindende Kin— derausſtellung zu offeriren: 1. Prämie: ein ſilberner Krug, 50 Dollars an Werth, für das ſchönſte Kind, 2 Jahre alt. 2. Prämie; ein ſilbener Krug, 25 Dollars an Werth, für das ſchönſte Kind, 1 Jahr alt. 3. Prämie: ein ſilberner Becher, 319 10 Dollars an Werth, fur das ſchönſte Kind, 6 Monate alt. Alle Kinder muͤſſen in heimiſche Stoffe gekleidet ſein und die Prämien werden von dem Executivkomite vertheilt. dgl. gebracht Kettinger, des led. T. Amtliche Berichtigung zum Friedberger Kirchenbuchs-Auszug vom Monat Auguſt. Unter den Getrauten iſt zu leſen: 29. Heinrich Seriba, hſ B. u. Buchdrucker, des B. zu Dieburg und Freiherrlich Fechenbach'ſchen Rentamtmanns Friedrich Philipp Scriba ehel. led. Sohn, u. Ottilie Mariane Karoline Marie Katharine hſ. B. u. Schönfärbers Joh. Gottlieb Kettinger ehel. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. O beſt⸗Verſteigerung. 11431] Montag den 18. September d. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, wird das diesjährige Obſt in den ſtädtiſchen Bauman— lagen öffentlich meiſtbietend verſteigert und der Anfang im viereckigen Weiher in der Vorſtadt zum Garten gemacht. Friedberg am 1. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Biß mdr. Arbeits ⸗Verſteigerung. 11439] Dienſtag den 19. September, Nach- mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe zur Erbauung eines Kanals nachſtehende Arbeiten und Materiallieferungen an den We— nigſtnehmenden verſteigert, als: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 167 fl.— kr. 2) Steinhauerarbeit,„„ 27„ 36„ 3) Pflaſterarbeit, 7„ 17,—„ ſodann 4) Anliefern von 4,0 Cubikklftr. guter lagerhafter Mauerſteinen à 30 kr. 1205— 5) Anliefern von 35 Bütten Kalk à 1 fl. 20 kr 46„40„ 6) Mauer⸗ und Pflaſterkies oder Sand, 2,5 Cubikklftr. à 24 fl. 60— Friedberg den 13. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Acker⸗Verſteigerung. 11440] Mittwoch den 20. September d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers Heinrich Raab dahier deſſen Grundſtück Pag. Nr. 112/6. 7 229 Klftr. am Ringgraben öffentlich meiſtbietend verſteigert; bei annehmbarem Gebot wird der Zuſchlag ſogleich ertheilt. Friedberg den 14. September 1854. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Verſteigerung. 1441] Nächſten Montag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, ſoll der in dem Landes- zuchthaus erzeugt werdende Dünger im Wege öffentlicher Verſteiger ung auf ein oder mehrere Jahre vergeben werden. Marienſchloß den 12. September 1854. Die Verwaltungs-Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär. Zu verkaufen. 11427] Ein ſehr wenig gebrauchter Victoria⸗ wagen mit Glasverdeck und ein ganz leichtes zweiſitziges Wägelchen, halb gedeckt, ſtehen billig abzugeben bei Adolph Greiß, Hof⸗Sattler in Bad Homburg. Bekanntmachung. [14421 Der bisherige Holzgelderheber des un— terze ichneten Rentamtes, Forſtrechner Eret hier, tritt am 1. Oktober l. J. in Ruheſtand, von welchem Tage an das Rentamt die Holzgelder wieder unmittelbar erhebt und nur allein giltig darüber quittirt. Alle vor dem 1. Oktober l. J. fällig wer⸗ denden Holzgelder find, bei Vermeidung gericht licher Klage, noch an Forſtrechner Eret zu be— zahlen. Ockſtadt am 19. Auguſt 1854. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Am ge re. Mit Bezug auf Obiges fordere ich alle Die— jenigen, welche noch Holzgelder an mich ſchuldig find, hiermit auf, noch vor Ausgang dieſes Monats um ſo gewiſſer Zahlung zu leiſten, als vom 1. Oktober l. J. an alle Rückſtände eingeklagt werden. Ockſtadt am 11. September 1854. Der Freiherrl. Forſtrechner Et. Verlorener Pfandſchein. 114321 Der Pfandſchein Nr. 20874 iſt abhan⸗ den gekommen. Derjenige, welcher Rechtsan— ſprüche an das Pfand zu machen hat, wird hiermit aufgefordert, dieſelben binnen 6 Wochen geltend zu machen, als ſonſt dasſelbe an den ſich gemeldeten Eigenthümer verabfolgt werden wird. Friedberg den 31. Auguſt 1854. Für die Pfandhaus verwaltung: Faaß. Schweitzer. Nin 1435] Eine kleine, ſehr achtbare Familie in Darmſtadt, welche von ihrer großen und an— genehmen Wohnung einen Theil entbehren kann, wünſcht einige junge Leute aus gutem Hauſe, welche die Lehr- Anſtalten daſelbſt beſuchen wollen, in Koſt und Logis gegen billige Ver— gütung zu nehmen. Beſte Pflege und die ſorgfältigſte Aufſicht wie im elterlichen Hauſe, bei Anfängern auch Nachhülfe in ihren Arbeiten, werden gewiſſenhaft zugeſichert. Das Nähere beliebe man bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. Friedberg den 8. September 1854. Guͤterkaufſchilling, [1436] von allen Größen, werden zu kaufen geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Apfel- Geleelll [1438] als Erſatz für Latwerge, in noch nie dageweſener delicater Qualität, bei Wilhelm Fertſch. Ein Schmiedgeſelle [1443] kann ſogleich in Arbelt treten bei Wilbelm Ritzel, Schmiedmeiſter in Friedberg. Ve ore n. 11444] Sonntag den 10. d. M. iſt dahier oder auf dem Fußwege nach Nauheim ein ſchwarz lackirtes Degenkuppel verloren worden. Der redliche Finder wird erſucht gegen eine ange— meſſene Belohnung ſolches an den Expedienten Landau dahier abzugeben. Kirchweihfeſt zu Dorheim. 11445] Sonntag den 17. und Montag den 18. d. M., an den Tagen des hieſigen Kirch⸗ weihfeſtes, iſt bei mir gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmufik anzutreffen; unter Zuſicherung beſter Bedienung ladet hierzu höflichſt ein Wilhelm Bingel, Gaſtwirth. Oſſenheimer Wäldchen. 1446] Zur Feier des Oſſenbeimer Kirchcheih⸗ feſtes Sonntag den 17. September und zum Beſchluß der diesjährigen Sommerbeluſtigung Tanzmufik mit abwechſelnden Variationen, wo⸗ zu ich hoflichſt einlade. 5 Kuchen, Braten, Schinken, Wein, Alles muß vorzüglich ſein. 7 Aehle. Tanzmuſik. [14471 Sonntag den 17. d. M. iſt in meinem Garten gut beſetzte Harmonie und Tanzmufik anzutreffen. Unter Zuſicherung beſter Bedie— nung ladet höflichſt ein Oberrosbach. G. P. Winter. 400 Gulden [1448] können gegen doppelten Gütereinſatz bis zum 1. October ausgelieben werden. a Friedberg. Philipp Wagner, Gaſtwirth. An H— in B. [1449] Empfangen.— Sehr gerübrt!!— Doch— Geh' du nur immer hin, wo du geweſen haſt, Und binde deinen Gaul an einen 1 Aſt!l! Ein Logis [1450] hat zu vermiethen H. Schutt. Ein möblirtes Zimmer L145 1] mit Schlafkabinet hat zu vermiethen Friedberg den 12. Septemder 1854. G. Trapp II., Hofgerichtsadvocat. Zuber mie ih en [1452] Der obere und untere Stock meines Hauſes ſind zu vermiethen und gleich zu beziehen. W. Ne Ein vollſtändiges Logis [1453] hat zu vermiethen Friedrich Waas, Meßger. — 320 Sichere Wechſel 11454] auf die erſten Bankhäuſer in ni e r i K a ſind zu den niedrigſten Curſen zu haben durch Herm. Auffarth in Nauheim. Soolbad VVuuheim. Jeden Tag Concert im Garten des Rurhauses Morgens von 6% bis 8 Uhr und Nach- mittags von 3 bis 6 Uhr, ausgeführt von dem Rur- Orchester unter Direction des Herrn Edmund Ueumann. Jeden Donnerstag Bal pure im Nursdaale, Anfang 8 Uhr. Kirchweihfeſt zu Dorheim. 114551 Zur Feier des hieſigen Kirchweihfeſtes findet Sonntag den 17. und Montag den 18. d. M. in dem ſchön decorirten Saale des Unterzeichneten aus— gewählte Harmonie-⸗ und Tanzmuſik ſtatt, wozu unter Zuſicherung freundlicher Bedienung höflichſt einladet. Dorheim den 13. September 1854. 111011 Conrad Bingel, zur Sonne. Verſicher ung der Ernten in Scheunen und Schobern 111811 ſowie des Viehs, der ackerwirthſchaftlichen Geräthe und des häuslichen Mobiliars gewährt die von uns vertretene Kölniſche Feuer⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft Colonia gegen feſte, mäßige Prämie. Das Nähere wird, auf gefällige Anfrage, prompt mitgetheilt und das zur Ordnung der Verſicherung Erforderliche ſorgfältig von uns beſorgt. Friedberg im Juli 1854. P. F. Schmittner und Ferdinand Frick, Agenten der Colonia. 11456] Soeben iſt bei uns eingetroffen: Die Spinnſtube. Ein Volksbuch für das Jahr 1835. Herausgegeben von W. O. von Horn. Zehnter Jahrgang mit einem Stahlſtich und vielen in den Text gedruckten Holzſchnitten. Preis 45 kr. E. Bindernagel's Buchhandlung. Kirchliche Anzeigen. 14. Sonntag n. Trinit. den 17. Sept. Erntefeſt. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. (Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: fällt aus. Frankfurter Cours vom 13. Sept. 1854. Piſtolen fl. 9 31⸗32 eie k„10 1 B. Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 44 B. Rand Diaet;„ 5 32½ B. 20 Frankſtücke„ Engliſche Souverains..„11 39-41 Preußiſche Thaler..„ 1 45%-46 5 Frankenthaler.„220% B. Preußiſche Caſſenſcheine.„ 145%-46 Fruchtpreiſe. 13. Spt. 8. Sept. 7. Sept. 19 Mainz fl. kr. fl. kr. fl.] kr. Waizen pr. Malter 1425 15 54—— nn„ 11/2012 1110— Gerſte„ 15 7 301 742 ee 15 4481 5 46 Gattung. Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 16. bis zum 22. September. 2 Fried⸗Butz⸗ 5 Brod ⸗Preiſe. berg.] bach. 80 kr. pf.] kr. pf. 11 Roggenbrod /½ Korn⸗ 2] und ½ Gerſtenmehl e e 4 7 7 7 7 1 75 15 77 1442142 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 2/ Korn- u. ½ Waizenmehl( 4 1 41 4 7 75 7 8 2 8 2 ea 16 316 85 Milchbrod 1 375 375 Waſſerweck 14 Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 14/1 4% Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 14— 14— „Kühfleiſch, gemäſtetes ii „Rindfleiſch, gemäſtetes 9 219 2 „ Kalbfleiſch 999 „Schweinenfleiſch 16— 16— „Hammellleiſch 12— 121— „Schaaffleiſch 7—.—— „Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— Bratwurſt 21— 20— „Schwartenmagen 22— 20— „Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 22— 22— „ Dörrfleiſch 22— 22— „Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— „ unausgelaſſen 22— 22— „Nierenfett 22— 20— „Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Belrtffend Die legenhelten Unter ſierdurch a mfr zu f. Flic Betreffen Ich des Verfe ſondern d hierher ei Fri Betreffend Es iſt, zum V Beſchlagne Hufe und diener ſtre Sollt vom Bäcker mir ſofort Was Unreifes Ol blatt Num. Frie —— Im war abge Dre gute We 105 erhob ſic abe Himmel 1 „L le nit gebüt