8e * 1 F Ai 2 1 3 * ö.* 2 2 1 8 2 * 1 4 — Friedberger Jutelligenzblatt. Er ſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, e Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petit zeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. „89. Dienſtag, den 14. November. 1851. Die Entſcheidungen des Rekrutirungsrat Friedberg vorgebrachten Reclamationen, wel Ihnen hiermit nachſtehend im Abdruck Ihren Liſten mit. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. hs von 1854 über die bei demſelben von den Militärpflichtigen des Kreiſes che die fruͤhere Entſcheidung abändern, beziehungsweiſe beſtätigen, theile ich zur Bedeutung der betreffenden Intereſſenten und Wahrung des Erforderlichen in Friedberg den 30. Oktober 1854. Müller. Kreis Friedberg: Fenn; 855 Entſch 2 SS. ntſcheidung Vor- und Zunamen. Wohnort. rühere Entſcheidung.. S 3 b Früh Entſcheidung des Recrutirungsraths. 3 Dietz, Peter Joſeph Niedermorlen e untauglich beim Eintreffen imſuntauglich ienſt 1854 5[Kronenberger, Georg Ilbenſtadt untauglich beim Eintreffen im Dienſt 1854 untauglich 7[Becker, Johannes Münſter desgleichen untauglich II. Conſcriptionspflichtige de 1884: 1 Weil, Johannes, Andr. Sohn IOppershofen tauglich temporär untauglich 2 Krebs, Franz Niedermörlen tauglich temp. untauglich 4 Schenk, Friedr. Chriſt. TheodorſFriedberg tauglich untauglich 6[Schmidt, Ludwig daſelbſt tauglich tauglich 8[Schaum, Johannes Kirchgöns zweifelhaft untauglich tauglich 9[Groh, Heinrich Anton Niederros bach desgleichen tauglich 10[Witzenberger, Jacob Rockenberg desgleichen tauglich 11[Wolf, Karl daſelbſt relativ tauglich relativ tauglich 12[Haub, Johann Heinrich Niederweiſel tauglich tauglich 13[Hildebrand, Konrad daſelbſt tauglich temp. untauglich 14[Häuſer, Chriſtoph das. zweifelhaft untauglich relativ tauglich 15 Schimpf, Georg daſ. tauglich tauglich 16[Schneider, Joh. Georg Oſtheim zweifelhaft untauglich tauglich 17[Stern, Abraham Staden tauglich tauglich 18[Wiſſner, Konrad Gambach tauglich tauglich 19 IBingel, Andreas daſ. Konnte wegen Krankheit bei der Muſterung nicht erſcheinen temp. untauglich 20 Schmidt, Joh. Konrad daſ. tauglich tauglich 21 Diebl, Heinrich Rockenberg tauglich tauglich N. RR 58 PViſſel, Johannes Griedel Georg Viſſel brachte beim Recrut.⸗Rath für[der Depotanſpruch ceſfirt, da der Reclamant * Heinrich ſeinen Sohn Johs. Depotanſpruch vor III. Auf Ladung erſchienen nicht: 1 weiſel Gießen den 14. October 1854. Neffen tlic Recruten: „ beim Eintreffen im Dienſt N verſtorben iſt. iſt vor den Recr.⸗Rath pro 1855 nochmals vorzuladen Der Großherzogliche Recrutieruugsrath fur die Provinz Oberheſſen. (unterz.) Küche. Nachricht. Donnerſtag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, tritt der Bezirksrath des Kreiſes Friedberg auf dem Rathhaufe dahier zuſammen, was hiermit bekannt gemacht wird. Friedberg am 13. November 1854. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müll e r. 0 N 1 ö 398 Anſtellungen. Dader auf Widerruf beſtellte Kreisbote Rixius dieſe Stelle niedergelegt hat, ſo iſt an ſeine Stelle der penſionirten Feldwebel Rühl von Obermörlen auf Widerruf als Kreisbote beſtellt worden, was die Großherzoglichen Buͤrgermeiſtereien zu veröffentlichen hiermit angewieſen werden. Friedberg am 13. November 1854. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müller. Regierungsblatt⸗Auszug. Nr. 36 vom 30. October: Inſtruction, beſtebend aus 6 Abſchnitten und 134 88. nebſt Formularien ꝛc., zur Dienſtführung der den Großherzoglichen Miniſterien des Innern und der Finanzen untergeordneten fiscaliſchen Kaſſebeamten vom 27. Sept. d. J. ſpöttiſche Erwiederung zum heftigſten Zorne gereizt, ſprang wüthend auf, als wollte er den Feldprediger zermalmen. Doch dieſer blieb ſich völlig gleich und bemerkte ganz ruhig, ſich zu den Tiſchgenoſſen wendend:„Sie wiſſen, daß ich meinen Mann einmal getödtet habe; d'rum brauch' ich auch das Gebaren der verſtorbenen Partei nicht weiter zu beach⸗ ten.“— Dieſer launige Einfall erregte ein allgemeines, lautes Gelächter, in welches auch der Oberſt mit einſtim⸗ Verſchiedenes. Ein gewiſſer Feldprediger, der ſich eben ſo ſehr durch mit welcher er oft von unbeſcholtenem Rufe ſprach, aus⸗ zeichnete, erlaubte ſich einſt an einer offentlichen Tafel die witzige Einfälle, als durch die Freiheit, über Frauenzimmer Aufführung einer gewiſſen Dame aufs bitterſte durchzuziehen. Der Oberſt, der nahe mit derſelben verwandt war und mit an der Tafel ſaß, ſagte:„Herr, alles, der Dame erzählen, iſt Lüge und Verla ich bei Ihnen, ſo würde ich Sie gebühren Da ich aber ſo weit von Ihnen ſitze, ſo anzuſehen, als hätten Sie ein paar derbe Maulſchellen von erwiederte der Feld— prediger, mein Stand verbietet mir, einen Degen zu tragen. mir bekommen.“—„Mein Herr, Säß' ich aber bei Ihnen, ſo würde ich Offiziere den Degen von der Seite reißen und Sie durch und durch rennen. Da ich aber ſo weit ſo haben Sie ſich ſo anzuſehen, als hätte ich Sie wirklich Der Oberſt, durch dieſe durchbohrt und völlig getödtet.“ umdung, und ſäße d dafur züchtigen. men mußte. Um ſo gute Laune wieder, u leichter gewann nun auch dieſer ſeine nd die beiden Streitenden ſchieden zu— letzt als gute Freunde von der Tafel. ſind weiter eingegangen: was Sie da von Speckhardt, 24 kr. v. Leh F. in P. nicht von E. in haben Sie ſich ſo] gangen, 15 fl. 21 kr. und v. Mayer Schwarz. Es einem der Herren von Ihnen ſitze, Um weitere Für die Brandbeſchädigten zu Felda 1 fl. von Apoth. Werner, 30. kr. v. Lehrer rer Kitz in Langenhain, 24 kr. von C. C. W. Dabei muß ich zur Berichtigung bemerken, daß der 1 fl. von dem B. in Fr. bei Herrn Buchhändler Seriba abgegeben war, und daß 2 fl. von P. waren. Im Ganzen find bei mir einge ⸗ 9 fl. 18 kr. durch die Expediton dieſes Blattes; ich habe einſtweilen zur Linderung der außerordentlich großen Noth 25 fl. nach Felda geſchickt. 5 Nachträglich ſind noch zu bemerken 30 kr. blieben alſo augenblicklich bei mir in Kaſſe 9 kr. Oberrosbach am 11. November 1854. K. Strack, Pfarrer. Bei der Unterzeichneten ging ferner ein: Von Fr. K. fl. 2., J P. Schäfer 30 kr., J. Weckerling 30 kr. gangenen Gaben fl. 19. 36,kr. Summa der bis jetzt einge⸗ Gaben wird gebeten. Die Exped. des Frie db. Int.⸗ Bl. Bekanntmachungen von Behoͤr Edietalladung. L656] Es ſollen: 1) Die dem Großherzoglichen Kammerherrn und Hauptmann Freiherrn Friedrich v. Bel⸗ lersheim, genannt Stürzelheim zu Darm⸗ ſtadt, und dem Fürſtlich Thurn und Taxis'-⸗ ſchen Poſtmeiſter Freiherrn Maximilian v. Bellersheim, genannt Stürzelheim, zu Lübeck in der Gemarkung Niedermörlen zuſtehende, durch Allodification eines von Franz Möbs III. und Conſorten beſeſſenen Erblehnguts entſtandene Grundrente im jährlichen Geldanſchlag von 62 fl. 13½ kr. 2) Die der Freiherrlichen Geſammtfamilie Löw von und zu Steinfurth, beſtehend aus dem Freiherrn Carl v. Löw, Könial. Preu⸗ ßiſchem Kammerherrn und Oberforſtmeiſter, — Ludwig v. Löw, Herzogl. Naſſ. Hof⸗ gerichtsrathe zu Wiesbaden,— Wilhelm v. Löw II., Großherzoglichem Kammerherrn in Beſſungen,— Auguſt v. Löw, Groß herzoglichem Kammerherrn und Rittmeiſter à la suite,— endlich den beiden letzteren als Vormündern der Freiherrn Auguſt und Oscar v. Löw von Löwenruhe bei Wiſſels⸗ heim, in der Gemarkung Ober- und Unter⸗ florſtadt zuſtehenden Grundrenten, als a) eine durch Ablöſung der Schaafweideberech⸗ tigung entſtandene Grundrente im jährlichen Geldanſchlage von 56 fl. 10 kr. b) das ſ. g. Wehrgeld im jährlichen Anſchlage von 47 fl. nach den geſetzlichen Beſtim⸗ mungen abgelöſt werden. Es werden daher alle bei dieſen Ablöſungen Betheiligte, ſie mögen bekannt oder unbekannt ſein, hiermit aufgefordert, ihre etwaigen deßfall⸗ ſigen Rechtsanſprüche innerhalb zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte um ſo gewiſſer geltend zu machen, als ſonſt die Auszahlung der Ablöſungscapitalien an die genannten Be⸗ rechtigten geſtattet werden wird. Friedberg den 23. October 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Edictalladun g. [1657] Nachdem die Vormünder der minder⸗ jährigen Kinder des verſtorbenen Salinenſchmieds Philipp Klinkerfus und deſſen ebenfalls verſtor⸗ benen Ehefrau Caroline Chriſtiane Charlotte, geb. Henkel, dahier Namens ihrer Mündel den Nachlaß der Eltern der letzteren ausgeſchlagen haben, und ſich eine Ueberſchuldung deſſelben ergeben hat, iſt zur ſummariſchen Liquidation der Forderungen, ſowie zum Verſuche der Güte Termin auf Mittwoch den 22. k. Mts., Vormittags 9 Uhr, in hieſiges Gerichtslocal beſtimmt worden, wozu alle diejenigen, welche Anſprüche an den Nach⸗ laß der genannten Eheleute zu machen haben, hierdurch mit dem Anfügen vorgeladen werden, daß die in dieſem Termine nicht erſcheinenden Gläubiger als dem Beſchluſſe der Mehrheit der erſcheinenden beitretend werden erachtet werden. Nauheim am 18. October 1854. Kurfürſtliches Juſtizamt Kroeber. vdt. Schlar baum. Verſteigerung. 116741 Donnerſtag den 16. November, Vor⸗ mittags um 9 Uhr, werden auf freiwilligen Antrag des Oeconomen Karl Berg dahier zwei Wallachpferde, eins 5, das andere 7 Jahre alt, eine in gutem Zuſtande ſich befindende ſechs⸗ fitzige Chaiſe und ein zweiſpänniger ſtarker den und Privat⸗Anzeigen. Wagen mit eiſernen Achſen in deſſen Wohnung öffentlich meiftbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Friedberg den 1. November 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Holzverſteigerung. [1702] Künftigen Dienſtag den M,, Vormittags um 9 Ubr, werden auf dem Gräfl. Solms ⸗Rödelheim'ſchen Braunkohlenbergwerk dei Bauernheim 60— 70 Stecken gemiſchtes Brennholz, ſowie mehrere Haufen Zimmerſpähnez meiſtbietend verkauft, wozu Kaufliebhaber hier⸗ mit einladet Oſſenheim den 8. November 1854. Der Rentmeiſter Weis. Holz lieferung. 11719] Montag den 27. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 152 Stecken buchen Scheid. und 3 Stecken Kiefern⸗Holz für die Garniſon und das Militär⸗Lazareth dahier unter den in unſerm Büreau zur Einſicht offen liegenden Bedingungen auf dem Soumiſſions⸗ wege in Accord gegeben werden. Friedberg den 14. November 1854. Großherzoglicher Verwaltungsrath des 2. Bataillons 4. Infanterieregiments. Bekanntmachung. [1720 In hieſigem Orte find mehrere Hof⸗ raithen, beſtehend in Oekonomiegebäuden, Wohn⸗ bäufern ꝛc. zum Stehenbleiben oder auf den Abbruch zu verkaufen. Die Verkaufsbedingun⸗ gen können dahier eingeſehen werden. Enzheim den 9. November 1854. Der Ortsvorſtand. . 11705 Nidda Kapita getrenn Unte werden Anerbie zu laſſe Ecka Ort amtsdis flüde, und 81 ten N. verffeiſ Fri * unc ju beach, Agemeines, uu einſtim⸗ 2 dieser ſeine 0 4 erh datt Zahlung rndtt 1854. grteetidttti dtirdberg 1 361119. 1 d. d. N,, ne u dm Gräfl. dergwerk 1 gemiſchtes ne Jmmerſpabntz 7 ber die futhabet hier ⸗ erte 1854 Da Freter , Vormittags 95 Nr Bekanntmachung. [1699] Die Lieferung nachſtehenden Bedarfs des Landeszuchthauſes für das Jahr 1855 ſoll im Soumiſſionswege vergeben werden: 1) circa 38 Ctr. Reis, n geſchälte Gerſte, 3)„ 38„ Haidegrütze, 4)„ 53„ MHirſen, 5)* 85% 5 Weißmehl, 5)„ 47„ Waizengrütze, 7)„ 3½% Nudeln, ee ee e Pfeffer, 9)„ 52 Butter, 10) eine bedeutende Quantität Barchent zu Unterkleidern der Sträflinge, 11) weißwollenes Einſchlaggarn, 12) weißwollene Strickwolle(Dreidraht) eben⸗ falls eine bedeutende Quantität, 13) Leinen und Baumwollengarn(blau und weiß), 8 a 14) Cryſtall⸗, Lein⸗ und Rüböl, ſowie Thran, 15) Seife und Talglichter, 16) Reiſerbeſen, 17) Schmiedegries. Die Soumiſſionen müſſen bis zum 20. d. M. Vormittags 10. Uhr in den vor dem Directorial⸗ bureau auͤfgehängten Soumiſſionskaſten eingelegt ſein und zwar eine über die Art. von 1—9 und über jeden der folgenden Art. eine beſondere. Bezüglich der Gegenſtände sub 10, 11, 12, 13 und 15 find Proben abzugeben. Im Wege der öffentlichen Verſteigerung wird Dienſtag den 21. d. M., Vormittags 10 Ubr anfangend, vergeben: N 1) der Transport erkrankter Soldaten in das Lazareth nach Friedberg, 325 2) desgleichen der verſtorbenen Sträflinge nach Gießen, 3) die Anfuhr der Braunkohlen, 4) desgleichen des Sands und Lehms, 5) das Geſpül und der Abnutzen bei der An⸗ ſtalts⸗Menage, g 6) die Lieferung des Fleiſches. Marienſchloß den 3. November 1854. Die Verwaltungs- Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär. Geſuch. [17051 Die Gemeinde Eckartsvorn im Kreiſe Nidda beabfichtigt wegen Zinſenveringerung ein Kapital von 4000 fl., welches auf je 1000 fl. getrennt werden kann, aufzunehmen. Unter Zuſicherung prompter Zinſenzahlung werden hierzu luſttragende Darleiher erſucht, ihr Anerbieten an Unterzeichneten portofrei gelangen zu laſſen. 8 Eckartsborn den 6. November 1854. Großherzogliche a Eckartsborn Orth. Güter ⸗Verſteigerung. 117211 Donnerſtag den 16. November d. 25 Vormittags 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen Rent⸗ amtsdieners Heinrich Heß I. gehörenden Güter⸗ ſtücke, wie ſolche im Intelligenzblatte Nr. 80 und 81 näher bezeichnet find, in Folge eingeleg⸗ ten Nachgebots nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 13. November 1854. In Auftrag: ö Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Arbeits⸗Verſteigerung. [17221 Donnerſtag den 16. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf hiefigem Rathhauſe ver⸗ ſchiedene Pumpenmacherarbeit, zu fl. 25. ver⸗ anſchlagt, an den Wenigſtfordernden vergeben werden. Niederwöllſtadt den 10. Nov. 1854. Großherzogliche. Niederwöllſtadt 10 L l. 399 Edietalladung. 11723] Philipp Hartmann, Wittwer, und deſſen großjäbrige Kinder, Philipp Hartmann, Katha⸗ rina Hartmann und Eliſabetha, Heinrich Kleiß Ehefrau, ſämmtlich zu Bruchenbrücken, haben die Grundſtücke: Flur 1, Nr. 437= 118 Klafter, r 232„ verkauft, ohne deren Eigenthum urkundlich nach- weiſen zu können. Es werden deshalb alle Die- jenigen, welche Eigenthumsanſprüche an beſagte Grundſtücke zu bilden haben, aufgefordert, ſolche binnen ſechs Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls der Verkauf dieſer Grundſtücke ge⸗ richtlich beſtätigt werden und der Eintrag in das Mutationsverzeichniß erfolgen wird. Friedberg den 6. November 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Fruchtmarkt zu Echzell Kreiſes Nidda. 11724] Durch höchſten Erlaß Großherzoglichen Miniſteriums des Innern iſt der bieſigen Ge⸗ meinde die Abhaltung eines wöchentlichen Frucht— marktes geſtattet worden. Indem man dieſes daher zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man, daß der erſte Markt Freitag den 17. November l. J. abgehalten werden wird. Für Aufbewahrung der nicht verkauften Früchte iſt geſorgt. Echzell am 11. November 1854. cenie, Bürgermeiſterei Echzell Sin Gruͤnberger Maͤrkte. [1725] Von der höchſten Staatsregierung find der Stadt Grünberg, außer den ſeither beſtan⸗ denen Jahrmärkten, weiter zwei Vieh- u. Krämer⸗ märkte gnädigſt bewilligt worden, wovon der Erſtere auf Donnerſtag vor Johanni und der Letztere auf Donnerſtag vor Eliſabethe jedes Jahr abgehalten werden ſoll und zwar dieſes Jahr auf den 16. November. Indem dieſes dem handeltreibenden Publikum hiermit zur Kenntniß gebracht wird, bemerkt man, daß die auf den im nächſten Jahre nach dem Landkalender auf den 21. Juni fallenden Markt gebracht werdenden Bullen, wozu ſich derſelbe beſonders eignet, vom Auftriebgeld be⸗ freit ſein ſollen, und auch der landwirthſchaft⸗ liche Bezirksverein ſeine Mitwirkung zum An— und Verkauf der Bullen zugeſagt hat, wobei von Seiten der Stadt für alle nöthigen Erfor⸗ derniſſe geſorgt werden wird. Grünberg am 6. November 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Grünberg Haberkorn. Geſchaͤfts-Empfehlung. 11700] Einem geehrten hieſigen und auswärli⸗ gen Publikum widme ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich vor Kurzem als Kupfer- ſchmied⸗Meiſter an hieſigem Orte etablirt habe. Ich empfehle mich beſtens zu allen in mein Fach einſchlagenden Aufträgen und werde bemüht ſein, das mir gütigſt geſchenkt werdende Ver⸗ trauen, ſelbſt bei den kleinſten Beſtellungen, durch prompte, reelle Bedienung und billige Preiſe zu verdienen und mir ſolches auch fur die Zukunft zu bewahren. Nauheim den 2. November 1854. Johann Konrad Antoni, Kupferſchmied⸗Meiſter, wohnhaft Burgſtraße Nr. 222. I eg fe n, [1709] Unterzeichneter iſt Willens 3 Wagen zu verkaufen: einen ſchweren zweiſpännigen der auch mit 4 Pferden gefahren werden kann und woran der Hinterwagen ganz neu iſt, einen leichten zweiſpönnigen und einen Rollwagen mit Zugehör. Die Wagen ſind in gutem Zuſtande und haben eiſerne Achſen. Liebhaber können die⸗ ſelben jeden Tag einſehen. Butzbach den 7. November 1854. G. Sauerbier, Bäckermeiſter. Nicht zu uͤberſehen! [17151 Der Unterzeichnete macht hierdurch einem hieſigen wie auch einem auswärtigen hohen Publi- kum bekannt, daß er am 15. d. M. den hieſigen Markt mit einem reichhaltig aſſortirten Lager, beſtehend in Winterkleidern, als: Bournous von feinem Tuche 20 fl., Tuchene Oberröcke von 14 bis zu 22 fl., Wattirte Paletot von 10 bis zu 18 fl., Hoſen in Winterſtoffen von 5 fl. 30 kr. bis zu 9 fl., We e tuchene Knabenanzüge von 6 bis zu 5 Weſten in Winterſtoffen von 2 bis zu 4 fl., Feine Caſhimirweſten in Wolle und Seide gewirkt von 3 bis 5 fl., Schlafröcke in Napolitaine von 9 bis 11 fl., beziehen wird und ladet zur geneigten Abnahme ergebenſt ein. Friedberg. Frank, Geſchäftsführer in Darmſtadt. Anzeige. [1726] Von beute an wohne ich in der Brief⸗ poſt, in der früheren Knorr'ſchen Wohnung. Gießen den 9. November 1854. Diery, Hofgerichtsadvocat · Bekanntmachung. [1727] Die ſeither für die Kohlenabnebmer der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dorn⸗ aſſenheim beſtandene Befreiung von der Bezahlung des Brückengeldes zu Oſſenheim hört mit dem 11. d. Mts. auf. Dagegen wird denſelben alsdann von dem Materialſchreiber Weitz, bei Abgabe der Lad⸗ ſcheine, das für ihre Kohlenfuhren zu Oſſenbeim entrichtete Brückengeld auf Verlangen vergütet. Reichelsheim den 9. November 1854. Schmid, 85 prov. Bergcontroleur. Vegetabilische 4 N E N Pomade 50 Originalſtück ST 0 7 227 kr. [1038] Dieſe unter Autoriſation des Königlichen Profeſſors der Chemie, Dr. Lindes zu Berlin, aus rein vegetabiliſchen Ingredienzien zuſammengeſetzte Stangen⸗Pomade wirkt ſehr wohlthätig auf das Wachsthum der Haare, indem ſie ſelbe geſchmeidig erhält und vor Aus⸗ trockenung bewahrtz dabei verleiht ſie dem Haare einen ſchönen Glanz und erhöhte Elaſti⸗ zität, während ſie ſich gleichzeitig zum Feſthalten der Scheitel ganz vorzüglich eignet. Einziges Depot in Friedberg bei P. F. Schmittner, ſowie in Butzbach dei Val. Wießler. 400 IXI. Reiſegelegenheit uͤber England n b Amerika& Auſtralien. Abfahrt nach Amerika per Segelſchiff jeden Mittwoch, „„„„ Dampfſchiff monatlich zweimal. 1„ Auſtralien mit großen prachtvoll eingerichteten Klippen⸗ ſchiffen, monatlich zweimal. 115681 Die Paſſagiere werden durch eigne tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. f Nähere Auskunft ertheilt der conceſſionirte Agent: H. Hahn, Friedberg, breite Straße Nr. 43. 4 2 Zur gefälligen Beachtung. 117281 Da ich mit dem Bankhauſe J. Lindheimer in Frankfürt a. M. in keiner geſchäftlichen Beziehung mehr ſtehe, ſehe ich mich veranlaßt, meine Anzeige vom 2. Mai 1852, wonach ich mich zur Auszahlung verfallener Zins— Coupons und verlooſter Obligationen von verſchiedenen bei dem früheren Handlungshauſe S. Lindheimer dahier negociirten Anlehen bereit erklärte, hiermit öffentlich zurückzunehmen. Friedberg den 10. November 1854. Wilhelm Fertſch. 114561 Bei uns iſt zu haben: Der Heſſiſche Hausfreund. rei Guſtav⸗Adolfs⸗Kalender. Preis 8 kr. Landkalender für das Großherzogthum Heſſen. Preis 4 kr., mit Papier durchſchoſſen 6 kr. C. Bindernagel's Buchhandlung. Formularpapiert L044] zum Gebrauche der Herren Bürger- meiſter, Gemeindeeinnehmer, Bau⸗ und Forſtbeamten ꝛc. find ſtets zu haben in C. Dindernagel's Buchhandlung tin Friedberg. Herzklopfen, Geſichts- X Zahnſchmerzen. 11729] Daß ich von der Anwendung der Gold⸗ berger'ſchen Rheumatismusketten“) bei nervö⸗ ſem Herzklopfen, nervöſen und rheumatiſchen Ge⸗ ſichts⸗ und Zahnſchmerzen, bei den hartnäckigſten ſogenannten Kalendern alter Bleſſuren einen folg beobachtet habe, beſcheinige ich hiermit der Wahrheit gemäß. Wolmirſtedt(Prov. Sachſen.) Dr. Guſtedt, kgl. Pr. Kreisphyfikus. 4) Alleiniges Depot in Friedberg bei P. F. Schmittner, ſowie in Butz⸗ bach bei Val. Wießler. Braunſchweiger Flachs, [730] in ſchönſter Qualität und zu den billig⸗ ſten Preiſen, bei Ph. Dan. Kümmich. Friedberg. Eine Malzdarre, [1731] im beſten Zuſtande, mit verſenkten Löchern durchbohrt, 10 Fuß lang, 6% Fuß breit, iſt zu verkaufen. Näheres bei der Expedi tion. Ein Büchſenranzen, [17321] welcher wahrſcheinlich aus Irrthum an dem letzten Fruchtmarkt auf einen Wagen gelegt wurde, iſt bei mir abgegeben worden. Friedberg. Gaſtwirth Wagner. Frankfurter Cours vom 11. Nov. 1854. Pieler, Friis e Holländiſche 10 fl. Stücke[„ 9 37½¼38 7 Rand⸗Ducaten.„„ 20 Frankſtücke. 9 1819 Engliſche Souverains.„11 39-41 Preußiſche Thaler.„ 145%% 5 Frankenthaler..„ 2 20% 6. Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45%% Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. — Waizen Ko ren Ger ſt e Hafer Kartoffel Mittel⸗ 85 Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel Ort und Datum] Auf- Ver⸗ preis Auf⸗ Ver. preis Auf- Ver- preis Auf. Ver- preis Auf⸗ Ver⸗ preis geen ekaufʒt ee kauft ge⸗ kauft f ge- kauft 2 f ge“ kauft 2 fahren 5 fahren 85 fahren 8 fahren 5 fahren 88 Mltr. Mltr. Pfd. fl. kr.] Mltr. Mltr. Pfd. fl.]kr.] Mltr.] Mltr.] Pid. fl.[kr.] Mltr.] Mltr.] Pfd. fl. kr.] Mltr.] Mltr. Pfd.] fl. kr. Frledberg, 10. Nov. 2272[2777 T0ſeſ 58 /c 7779 11587[272 120 5 3107/03[2400 44 Bußbach, 10.„35 ¼ 355 ½¼200 16230103 ¼/ 103/4190 14,1173 17% 170 9(130150¼160½ 120 580310 307 240 449 Vilbel, 10. 245 245 200718 3 1 1190/13030 29 21 1700 920] 91 88 120 518] 17 17 240 432 Altenſtadt, 10.„601 ½ 581%[200 16030] 56 33½ 190014 5 75 71170] 9015 62¼½ 62½ 1200 5— 3½ 2 240 3— Nidda, 10.„111 99 200160 4 38 38 1901417] 21 21 1170 9110 38 38 120 4 58————1— Hungen, 10.„349% 294 20016— 201 180 19013/55116 90 1170 850 104% 100 120 458]—— 240.—— Grünberg, 10.„520 520 2001513]220 220 19013 60180 180 170 8049290 290 1200 447]—— 240.—— Gießen,„ 5— 200——1—— 1901——1—— 1170—4—1—— 1120——1—— 240—— Mainz, 10.„—— J200118—1—— 1180ʃ15/45J—— 1160112—1—— 1120 61—1———1—1— Friedberg: Vorſchußmehl aufg. 69 Mltr., verk. 52, 20 fl. 25 kr.; Waizenmehl aufg. 68, verk. 68, 15 fl. 11 kr.; Erbſen aufg. 44 /,. verk. 22, 12 fl. 6 kr.; Linſen aufg. /; Saamen aufg. 5½.— Butzbach: Roggenmehl 12 fl. 45 kr.; Erbſen 12 fl. 14 kr.— Vilbel: Vor⸗ ſchußmehl 15 fl. 10 kr.— Altenſtadt: Roggenmehl 12 fl. 10 kr.— Nidda: Erbſen 13 fl. 10 kr. Erbſen 11 fl. 30 kr.— Grünberg: Erbſen 10 fl. 44 kr.; Linſen 14 fl. 15 kr. — Hungen: geſchwungenes Vorſchußmehl 21 fl., Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. guten, und oft ſogar augenblicklichen Er⸗ Des Fruͤhe ſchon zu fahren,. nicht gat 1 beim Ausfat mit einem vorbeigegang Indem er ſe hatte er die Reden im fel, ob er v hatte ihn n. „Soll rufen, daß mit dem Kn ihren Maul den Halz un als daß ich Fritz Michels in — ſein Gef wäre gerne zu ſagen,! würde; abe Lärm nur hinaus. J der Michel Donnerwett⸗ hatte ſich in ſagte in Ein unſte Kathe Will ſie ſich gen? Hotze Jetzt Sohn und machen, dar cl die icht!“ ſagte Sach, g der Stele, wirths Sol Ende.“— geirrt: die ihrer Tocht elber ſauer Wah