Ngt git erbuch. 4 — Friedberger Intelligenzblatt. % Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, besten Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Nu 80. Freitag, den 13. Oktober. 1851. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Das Verbot des Ankaufs von Kartoffeln zum Brandweinbrennen und zur Stärkemehlfabrikation. Unter Mittheilung der in obigem Betreffe erlaſſenen Verordnung vom 9. d. M., den Ankauf von Kartoffeln zum Brandweinbrennen und zur Stärkemehlfabrication betreffend, Nr. 34 des Regierungsblatts, nachſtehend in Abdruck, trage ich Ihnen auf, dieſelbe alsbald zu veröffentlichen. Zur Ueberwachung des Vollzugs derſelben bemerke ich Ihnen 1 Entſchließung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 9. d. M., zu Nr. D. 13,205, noch das olg ende: 10 Es iſt von Ihnen und den Polizeiofftzianten ſtrenge darauf zu ſehen, daß keine Kartoffeln zum Brandwein— brennen angekauft werden und ſind Contraventionen alsbald zur Anzeige zu bringen. 2 Werden Kartoffeln von Ausländern auf den Fruchtmärkten des Großherzogthums gekauft, ſo dürfen ſolche nicht ſogleich ausgeführt werden, es iſt vielmehr vorerſt eine Beſcheinigung der betreffenden ausländiſchen oberen Polizei— behörde, daß die Kartoffeln weder für Brandweinbrenner oder Stärkemehlfabrikanten noch zum Brand— weinbrennen oder zur Stärkemehlfabrication angekauft ſind, mir vorzulegen, worauf den betreffenden Lokalpoli— zeibeamten nach ſtattgehabter näherer Prüfung Nachricht zugehen wird, ob die Ausfuhr erfolgen kann, oder nicht. Ich erwarte, daß Sie ſich hiernach pünktlich bemeſſen. Friedberg am 11. October 1854. In Verhinderung des Kreisraths de Beauclair, Kͤreisaſſeſſor. Verordnung, den Ankauf von Kartoffeln zum Brandweinbrennen und zur Stärkemehlfabrikation betreffend. In Rückſicht auf den geringen Ertrag der dießjährigen Kartoffelerndte und den anhaltend hohen Preis der Kartof— feln wird Allerhöchſter Entſchließung gemäß hiermit bis auf Weiteres verordnet, wie folgt: §. 1. Der Ankauf von Kartoffeln zum Brandweinbrennen und zur Stärkemehlfabrikation, ſowie überhaupt durch Brandweinbrenner und Stärkemehlfabrikanten iſt in dem ganzen Umfange des Großherzogthums verboten. §. 2. Uebertretungen dieſes Verbots werden neben Confiscation der angekauften Kartoffeln mit einer von dem Käufer zu entrichtenden Strafe von zwei bis fünf Gulden für jedes gekaufte Malter Kartoffeln belegt. §. 3. Inſoweit die zuerkannte Geldſtrafe nicht beigetrieben werden kann, iſt dieſelbe im Gefaͤngniß und zwar mit 24 Stunden für jeden Gulden zu verbüßen. §. 4. Von den erkannten und wirklich eingehenden Geldſtrafen ſoll ein Drittheil dem Denuncianten als Anzeige— gebühr zugewieſen werden. §. 5. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage ihres Erſcheinens im Regierungsblatt in Kraft. Darmſtadt, am 9. October 1854. Aus Allerhöchſtem Auftrage: Großherzogliches Miniſterium des Innern. v. Dal wigk. Reuling. An D; eben. Betreffend: Den Betrieb und die Beaufſichtigung des Gewerbes der Mäkler mit Getreide, Hülſenfrüchten und Kartoffeln. Die nachſtehend abgedruckte Bekanntmachung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern in obigem Betreffe, Nr. 34 des Regierungsblattes, werden Sie alsbald zur öffentlichen Kenntniß bringen. Friedberg am 11. October 1854. In Verhinderung des Kreisrathes: de Beauelair, Klreisaſſeſſor. Bekanut machung, den Betrieb und die Beaufſichtigung des Gewerbes der Mäkler mit Getreide, Hülſenfrüchten und Kartoffeln betreff. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß alle für das Gewerbe eines Mäklers für Vermittelung von Verkäufen und Ankäufen von Getreide, ſowie von Hülſenfrüchten und Kartoffeln ertheilten Conceſſionen vom 31. De— cember d. J. an für erloſchen erklärt worden ſind und daß das fur das nächſte Jahr zur Ausübung jenes Gewerbes erforderliche Patent nur dann ausgefertigt werden kann, wenn von Neuem die Erlaubniß zur Ausübung deſſelben bei den Kreisämtern nachgeſucht und ertheilt worden iſt. Darmſtadt den 7. October 1854. Großherzogliches Miniſterium des Innern. v. Dal wigk. Zimmermann. 358 Oeffentliche Nachricht. Betreffend: Das Gewerbe der Fruchthändler. Unter Bezugnahme auf die Verordnung vom 27. v. M., das Gewerbe der Fruchthändler betreffend, bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß kein Fruchthändler für das nächſte Jahr ein Gewerbspatent erhalten kann, ohne vorher die hierzu erforderliche Conceſſion erwirkt zu haben und verbinde hiermit die Aufforderung an diejenigen, welche im nächſten Jahre das Gewerbe als Fruchthändler betreiben wollen, alsbald ihre Geſuche hier einzureichen. Friedberg am 11. October 1854. In Verhinderung des Kreisraths: de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Ueber Verſicherungsanſtalten. (Schluß.) Die Viehverſicherung. Da der Viehſtand fur jeden Landwirth eine Sache von ſehr großer Bedeutung iſt, da bei vorkommenden Sterbe— fällen namentlich unter den größern und werthvollern Hausthieren nicht unbedeutende Capitale verloren gehen, da aber auch für den kleinen Landwirth der Verluſt einer Kuh ein wahres Unglück iſt, ſo kann es nur räthlich ſein, auch das Vieh gegen Verunglückung zu verſichern. In Deutſchland gibt es nun gleichfalls verſchiedene größere Geſellſchaften, welche Verſicherungen auf Hausthiere an⸗ nehmen. Der Zweck dieſer Anſtalten iſt, durch weitver⸗ breitete Gegenſeitigkeit den durch Seuchen und gefährliche Krankheiten oder durch ſonſtige unverſchuldete Unglücksfälle entſtandenen Schaden an Vieh für möglichſt billige, im Verhältniß zur verſchiedenen Gefahr beſtimmte Prämien ohne Nachzahlung zu vergüten. Außer ſolchen vornämlich für die größeren Gutsbeſitzer berechneten Anſtalten gibt es aber auch in jedem Lande, ſelbſt in kleineren Bezirken und Orten Verſicherungsanſtalten für kleinere Beſſtzer. Letztere ſind offenbar noch wohlthätiger als erſtere, denn der große Vieh beſitzer iſt in der Regel wohlhabender als der kleine; jener betreibt ſelbſt Nachzucht, vermag bei vorkommenden Unglücksfällen vielfach das verunglückte Thier bis nahe zu ſeinem Werthe auszunützen und kann in Folge deſſen einen derartigen Verluſt leicht verſchmerzen; mindeſtens hängt davon nicht ſein Wohl und Wehe ab. Ganz anders ver⸗ hält es ſich mit dem kleinen Viehbeſitzer. Oft beſteht der ganze Reichthum einer Familie nur in dem Beſitz einer Kuh; es werden von dem Nutzen, den dieſelbe gewährt, die meiſten Ausgaben beſtritten, und die Bedurfniſſe der Haushaltung ſelbſt müſſen davon befriedigt werden. Fragt man nun: Wie wird der Familie dieſer Schatz geſichert, wie kann ſie den Schaden überwinden, wenn die Kuh ver⸗ unglückt? ſo findet man dieſe Leute in den allermeiſten Fällen nur auf ſich und auf die Unterſtützung guter Men⸗ ſchen angewieſen. Keine Mittel ſind dem Mann an die Hand gegeben, wodurch er dieſes ſein Kapital, ſein ganzes Vermögen ſichern könnte. Wie groß iſt aber der Jammer, in welchen durch einen ſolchen Verluſt eine arme Familie verſetzt wird! Faſt vernichtend wirkt ein ſolcher Verluſt auf den Armen, deſſen ganzer Wohlſtand auf dem Beſitz der verlornen Kuh beruhte. Daher zoͤgere auch der kleine Viehbeſitzer nicht, ſich gleichfalls an einer Viehverſicherungs⸗ Geſellſchaft zu betheiligen, um ſich durch einen kleinen Verſicherungsbeitrag eine Entſchädigung in Unglücksfällen, welche ſein Vieh betreffen, zu ſichern. Wir gaben die vorſtehenden Mittheilungen, ohne die darin ausgeſprochenen Anſichten über die vorzuziehenden und empfehlenswertheren Verſicherungsweiſen gerade fůr die richtigen zu halten, und wünſchen nur, wir möchten durch den Abdruck derſelben unſeren Zweck erreicht und den einen oder den andern Haus- und Familienvater, der ſich bis jetzt von der Theilnahme an den ſeinen Verhältniſſen entſprechenden Verſicherungen ausgeſchloſſen, von der Wich⸗ tigkeit und den Vortheilen dieſer Anſtalten überzeugt und zur Betheiligung veranlaßt haben. Gerne ſind wir bereit, der weiteren Beſprechung und etwaiger Widerlegung der hier ausgeſprochenen Anſicht in dieſen Blättern Raum zu gönnen und werden mit Dank deßfallſige Einſendungen annehmen. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Mobiliar ⸗Verſteigerung. [15871 Montag den 23. Oktober d. J. Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden in der Be⸗ Braunkohlenverkauf. hauſung des verſtorbenen Gr. Rentamtsdieners 15412 Von dem 1. October an bis zum 31. December d. J. können von dem Dorheimer Braun⸗ Heß in der Vorſtadt dahier verſchiedene zu deſſen][kohlendergwerk gegen genügende Bürgſchaft und unter den bekannten Bedingungen Braunkohlen Nachlaß gehörende Mobilien, als: 7 Schafe, auf Credit, mit einer Zahlungsfriſt bis zu Ende März 1855, bezogen werden. Die Preiſe der 1 Mutterſchwein, 1 Maſtſchwein, 9 Hühner und verklötzten Kohlen ſind für die von Reihen und Haufen 11 Kreuzer und für die in Schoppen 1 Hahn, 2 Ziegen, 1 Kuhkarren, verſchiedene 12 Kreuzer für den Centner, wobei 14 Stück Klötze für einen Centner gerechnet werden. Oekonomiegeräthſchaften, Tiſche, Stüble, Bett- Die Geſchirre, welche auf dem Dorheimer Bergwerk Kohlen holen, find bei der Chur⸗ ſtellen, Schränke, 1 Kommode mit Schreibpult, heſſiſchen Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großherzoglichen 1 Clavier, Herren- und Frauenkleider, Bettung, Chauſſeen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit. Weißzeug, Glaswerk, Porzellan, Küchengeräthe und ſonſtige Haushaltungsgegenſtände, auf frei⸗ willigen Antrag und zum Zwecke der Erbaus⸗ Dorheimer Bergwerk den 27. September 1854. Großberzogliches Bergamt Dorheim. Jäger. einanderſetzung öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 11. October 1854. Faſeleber⸗ Verkauf. Wenigſtfordernden vergeben werden. Die Be⸗ In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. e L588] Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, ſoll das in den von Died'ſchen Wal⸗ dungen dahier von den Verſteigerungen im Mai und Juni d. J. ſtehen gebliebene Holz, ſowie noch einige Hundert friſch gemachte Backwellen, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 8. Oktober 1854. Kir chen e r. [1589 Montag den 16. Oktober l. J., Mit- tags 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus ein der Gemeinde Nauheim zugehöriger zweijähriger Faſeleber öffentlich meiſtbietend verkauft werden. Nauheim am 11. Oktober 1854. Der Bürgermeiſter Hartmann. Sehe 1590] Montag den 16. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Büreau des hieſigen Lazareths die Lieferung von 100 Gebund Rog⸗ genſtroh auf dem Soumiſſionswege an den dingungen können auf dem genannten Bureau eingeſehen werden. Friedberg den 10. Oktober 1854. In Auftrag: Hoffmann, Lieutenant. Fafelochsverſteigerung. [1591] Dienſtag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe ein der Ge⸗ meinde Aſſenheim gehörender Faſelochs meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Aſſenheim den 10. Oktober 1854. Großherzogliche Bürgermeisterei Aſſenheim Schmidt. 11592] Vormitta hauſe zw Rentamt auf Ant den Mei 9 1593 Vortmitta hause die foph Fist raithe: Mag. No. 9435322 auf freit dffentlich driel G0 — er Men⸗ n an die en ganzes T der d er Jammer, arme Familie 5 5 + cer Berluſt dem Beſitz 0h der kleine Lerſcherungs⸗ daten kleinen patzfällen, gen, ohne die vetzuziezenden en gerade fat „ bir nochten reicht und den wattr, der ſich 1 Serbaltniſſen ven der Wich⸗ überzeugt und —— Immobiliar-Verſteigerung. 115081 Montag den 13. November d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die dem bieſigen Bürger Johannes Koch zu⸗ ſtehenden Immobilien, als: Gemarkung Friedberg: No. Pag. No. Flur No. Klftr. 1. 8/v. 43 2 700 45% Hofraithe in der Stadt, beſtehend in Brauhaus, Stallung und Malzhaus an Poſtmeiſter Helmolt, mit Grund und Bo⸗ den, ein kupferner Braukeſſel und alle Braugeräthſchaften, 2. 8/v. 43 2 674 32¼ o Hofraum in d. Stadt, 3. 242/72 2 701 3½0 Grabgarten in der 8/v. 43 Stadt, 4. 16%22 1 107 173 Grabgarten am alten Haingraben, 5. 120/25 2 168 52 Grabgarten an der Hockenmühle, 6. 216/10 6 17 169 Grabgarten vor dem Mainzerthor, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 27. September 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Güter-Verſteigerung. 15921 Donnerſtag den 19. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ bauſe zwei zum Nachlaſſe des verſtorbenen Gr. Rentamtsdieners Heß gehörende Grundſtücke, als: Gemarkung Friedberg: Pag. No. Flur No. Klftr. 7617/9 4 91 343 Acker im Ellern, Gemarkung Fauerbach II.: Pag. No. Flur No. Ruth. 503,9 4 91 148½ Acker auf dem Hirſch⸗ berg, auf Antrag der Erben öffentlich freiwillig an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 21. Oktober 1854. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Hofraithe-Verſteigerung. [1593] Donnerſtag den 19. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ bauſe die zum Nachlaſſe der verſtorbenen Chri⸗ floph Fiſchers Eheleute dahier gehörende Hof⸗ raithe: Gemarkung Friedberg: Pag. No. Flur No. Klftr. 54,322 1 231 23,2 Hofraithe auf dem Haag, auf freiwilligen Antrag der Curatoren nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 11. October 1854. In Auftrag. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. 359 Arbeits ⸗Verſteigerung. 1594] Künftigen Montag den 16. d. Mts., Vormutags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathbauſe die bei Erbauung eines Arreſtlocals vorkom⸗ menden Arbeiten, als: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 25 fl.— kr. Schreinerarbeit,„„ 18— Schloſſerarbeit,„„ 6% 30„ Weißbinderarbeit, 1„ 11%⁵ 30„ an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Niederwöllſtadt am 11. October 1854. Großherzogliche 1 Niederwöllſtadt toll. Auf der Schach'ſchen Backſtein⸗Fabrik bei Nauheim 11489] find ſtets die nachſtehenden Sorten gut gebrannter Backſteine zu den angegebenen Preiſen, auf der Fabrik entnommen, zu haben: 1) gewöhnliche Backſteine pro 1000 Stück 10 fl. 2) härter gebrannte Backſteine(Fagadenſteine) pro 1000 Stück 12 ff.; 3) glashart gebrannte Backſteine(Klinker zum Keller- und Gewölbebau, pro 1000 Stück 14 fl. Wenn die Anfuhr der Steine von der Fabrik aus verlangt wird, ſo wird der Fuhrlohn nach der Entfernung der zu transportirenden Steine beſonders berechnet. Empfehlung. [15261] Da ich mich ſeither in mehreren großen Putzgeſchäften außerhalb vervollkommnet habe, bin ich geſonnen, in und außer dem Hauſe zu arbeiten. Friedberg. Sophie Weckerling, dem Landgericht gegenüber. Zu vermietben. [1559] In Nro. 11 auf der breiten Straße iſt der untere Stock mit Ladeneinrichtung zu ver— miethen, und kann daſſelbe baldigſt bezogen werden. Auch können auf Verlangen große Keller und Speicherräume mit vermiethet werden. Friedberg den 3. Oktober 1854. Annonce. [1580] Lein⸗ und Sommerſaat werden ange⸗ kauft von Friedberg. W. Hanſtein. Gutsverkauf. [15951 Ein Gut von 36-40 Morgen Acker und Wieſen nebſt Gaſthaus und Oeconomie⸗ gebäuden, an der Landſtraße zwiſchen Friedberg und Vilbel gelegen, iſt zu verkaufen. Zu er⸗ fragen bei der Expediton d. Bl. ½% Morgen Garten, [1596] mit Obſtbäumen bepflanzt, iſt zu ver⸗ pachten. Zu erfragen bei der Expedition d. Bl. Moblliar-Verſteigerung. 15971 Unterzeichneter beabſichtigt Dienſtag den 24. Oktober d. J. folgende Gegenſtände gegen gleich baare Zahlung zu verſteigern: 1 Sopha, 1 Kommode, 3 Bettſtellen, 2 Klei⸗ derſchränke, 1 Schrank mit einem Glasauf⸗ ſatz, 3 Tiſche, 6 Stühle, 2 Ziegen, 2 Schweine (Sprenger), mancherlei andere Hausgeräth⸗ ſchaften und verſchiedenes Gartengeräthe. Friedberg im Oktober 1854. Heinrich Per gt. Zu verkaufen. 11598] 1 Morgen ½ Viertel Acker im Burg⸗ feld, bin ich geſonnen aus der Hand zu ver⸗ kaufen. Da derſelbe nahe an der Nauheimer Grenze liegt, ſo würde er ſich auch für einen Nauheimer Oekonomen eignen. Liebhaber wollen ſich baldigſt bei mir melden. Friedberg. Ka x Ferro. Gebrochene Aepfel, [1599] beſter Art, werden in Malter und Meſten verkauft bei Friedberg. S. Schwab u. M. Grödel. Zu vermiethen. 1600] Ein vollſtändiges geräumiges Logis im mittleren Stocke meines Hauſes iſt zu ver⸗ miethen und kann auf Verlangen ſogleich be— zogen werden. Friedberg. Fr. Staubi, dem Bahnhof gegenüber. Dre 11601] welche vor meiner Wohnung geſtanden, vermiſſe ich ſeit etwa 8 Tagen. Ich bitte den gegenwärtigen Beſitzer dringend mir ſolche bal⸗ digſt zurückgeben zu wollen. Friedberg. Wilhelm Ritzel, Schmiedmeiſter. Franzöſiſche Converſation. [16021 Der Unterzeichnete ertheilt Unterricht in der franzöſiſchen Converſation gegen billiges Honorar. Anmeldungen beliebe man baldigſt machen zu wollen. S. Garde, Uſergaſſe, dem Herrn Conditor Walz gegenüber. Fahrpläne [1413] der Eiſenbahnen, Dampfſchiffe ꝛc., nebſt einer Eiſenbahn-Routen-Karte, Weſtentaſchenformat, ſind ſtets vorrä— thig in C. Bindernagel's Buchhandlung. Nachkirchweihe. [1603] Nächſten Sonntag den 15. d. Mts. iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik, wozu höflichſt einladet Oſſenheim. Hel. Große Kunſt-Induſtrie- und Geld.-Lotterie, conceſſionirt durch das Gr. Heſſ. Miniſterium des Innern. Hauptpreis: im glücklichen Falle fl. 52,000. 19708 Gewinne in Geld- und Induſtrie-Gegenſtänden. 1. Preis fl. 30,000 baares Geld und fl. 12,000 in Induſtriegegenſtänden, zuſammen fl. 42,000; ſodann fl. 10,000.— fl. 10,000.— fl. 6000.— fl. 4500.— fl. 4300.— dc. 744] Die alleinige Agentur für den Looſendebit im Kreiſe Friedberg iſt uns übertragen worden. Ein Loos koſtet fl. 7.— Für fl. 35— erhält man 5 Looſe, dazu noch unentgeldlich ein ſicher gewinnendes Prämien-Freiloos (ausführliche Spielpläne gratis) bei den General-Agenten David Grödel Söhne oder Jacob Hanau zu Friedberg. Soolbadl* 11540] N. MU 5 en Tag 18. Sonntag n Trini nzeigen. 8 2 Hr. S n 907 ottesdienſt de tadtpf. Schwabe. mit r S. tags: H tadtkirch erke wr, Nachmitt r. Candidat Mitzeni e: gallch nee, im G ags: Herr St itzenius. Dental. ec arten d Gottesdi 2 adtpfarrer S ia, Preis ſahrl. fü es Rurha Vormi ienſt in d el. 1. dune ührt vo uses Nachmi ormittags: H 5 er Burgki die Pol Fefe n dem R mittags Nachmi: Hr. Diacon irche: 1. V0 kr ur-Orche gs von 3 bi chmittags: 5 us Baur. 5 Edmi ster unter Direetio N ausge Hr. Candidat Höfeld. 1 n + Jeden D ind Neumann e eee 11. Ok N 8 8 ON Piſtol Okt. 18— Anfang 8 Li. nerstag Bal par. Fele 10 f. Sl 1.9 50— 5 eim HN R ländiſche 10 fl. S 2 l 9 56 B., Allen B ursdale 20 5 tücke„ 9 40 1 11604 lumen En e e 7 75 31 R. 1 daß ich: reund 9 ſche Souver f*„ 9 195 und daß in meinem n en zur N f— Preußiſche Tha ains.. 11 +½ B. Nr. 25 3 Blumen aller A euerbauten Treib achricht 5 e ee. 5 71 98740 os. 1 und 5 in mas 50 empfehle ich 118 15 zu Weitz 1058 Blumen überwint 8 Prrubiſce Caſſenſceine„ en 37 „Fach einſchlagend zur Ausfü ö ern werde. 2 B. Friedberg genden Arbeiten hrung von G Fer u 3 r und bi arten ch b g im October 1854. bitte um geneigte Au und allen 1 ꝓ r e 1 ſ e. Johann 2 Gattung. Och. eg. Spt. 22.8 Kunſt⸗ und 00 Heß ier Wal— pt. Dem ad go ndelsgaͤrtner. W. eg— 1 1 3. b aizen pr. H. tr. Schiffsrheder A mburg. 4 5 4 14 33 8 4. fr. ſchen Kennt 1 8 ve 1 0 1242 Fried des M r k a e, anufactur⸗, Kur IL P e 5 61 4430 2 K. D. 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