ahthunderts. berger, OFcach a. N. 3 1. Dez. 1854. 5 301 2797 — 4 5 — 1 2. 212 — Le — eee 2 Friedberger Jutelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal. Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis ſährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum et Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kr. „96. Freitag, den 8. Dezember. 18501. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Orts polizeibehoͤrden des Kreiſes und das Großherzogliche Gendarmerie-Brigade⸗ Commando dahier und zu Butzbach. Betreffend: Die in dem Friedberger Intelligenzblatt zu veröffentlichenden Steckbriefe. Die ſeitherige Form der veröffentlichten Steckbriefe iſt einer Vereinfachung fähig. Ich werde die Steckbriefe, in Zukunft unter der Ueberſchrift:„Steckbriefe Großherzoglichen Kreisamts Friedberg“ ohne weitere Förmlich—⸗ keit im Intelligenzblatt, amtlichen Theil, veröffentlichen laſſen. Es verſteht ſich alsdann immer, wenn nicht etwas Anderes beſonders verfuͤgt iſt, von ſelbſt, daß Sie auf die verfolgten Perſonen fahnden und ſolche nebſt ihren ſämmtlichen Effecten (wenn letztere nicht wegen allzugroßen Gewichts oder Umfangs vorerſt zweckmäßiger bei der Behörde des Orts, wo ſie betroffen werden, niedergelegt bleiben) im Betretungsfalle wohlverwahrt an mich abliefern. MI I Das fende an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Muſterung für 1855. Sie haben alsbald in Ihren Gemeinden zu veröffentlichen, daß die Hauptbezirksliſte des Kreiſes Friedberg vom 11. d. M. an 14 Tage lang auf dem Büreau Großherzoglichen Kreisamts dahier offen liegt. Friedberg am 6. Dezember 1854. Müller. Regierungsblatt-⸗ Auszug. Nr. 38 vom 7. November: I. Großherzogliche Verord— nung, die Verſorgung von Unteroffizieren und Soldaten durch Uebertragung von Civilſtellen betr.— II. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums der Finanzen vom 3. Nov., den zollfreien Ein- laß von Getraide und Hülſenfrüchten, Mehl daraus und anderen Mühlenfabrikaten betr.— II. Niederſchlagung eines Theiles der Umlagen der israelitiſchen Religionsgemeinde Neckarſteinach von 1854.— IV. Dienſtnachricht. Am 8. Sept. d. J. wurde dem bisherigen Subregens des biſchöflichen Seminars zu Mainz, Reinhard Ewald, die kath. Pfarrſtelle zu Seligenſtadt übertragen.— V. Con⸗ currenz für: die Stelle eines Steuercommiſſärs in Gladenbach (innerhalb 14 Tagen bei Gr. Oberſteuerdirection). Der frühere Landraths diener Ripper zu Erbach iſt nicht, wie früher angegeben, am 10. Juni, ſondern am 18. Juni geſtorben. Die Mitgift. (Fortſetzung.) Vom Beginn ihrer Ehe an hatte Fr. Jeannette v. Altenhof Kälte und Geringſchätzung gegen Paulinen an den Tag gelegt und dem armen Kind unaufhörlich die Her⸗ kunft ſeiner Mutter auf eine Weiſe vorgehalten, als ob darin das größte Verbrechen für Paulinchen läge. Der alte Schullehrer Hagemann war bald nach ſeiner Tochter geſtorben, und Paulinchen hatte ihn nicht gekannt; allein das Zeugniß, welches der Verwalter Hettich ſeinem Cha⸗ rakter und Leben zu geben pflegte, machte ihn und ſein Andenken dem Kinde um ſo werther, je gehaͤſſiger und kränkender die Vorwürfe und Anſpielungen der Frau v. Altenhof auf Paulinchens Mutter und Großvater waren, ſo⸗ bald es den Grund der gegen den Todten erhobenen Ver— dächtigungen und Verunglimpfungen einſehen und den Cha⸗ rakter der Stiefmutter würdigen lernte. Die Stiefmama machte nicht nur gar kein Hehl aus ihren Anſichten, ſondern bemühte ſich auch, dieſelben von frühe auf ihren leiblichen Kindern einzuimpfen, die eine ſolche Lehre nur allzu be— reitwillig ſich zu Nutz machten. Pauline war von frühe auf an tägliche Beſchimpfungen und Kränkungen gewohnt, ſah ſich allenthalben zurückgeſetzt und ſogar dem eigenen Vater entfremdet durch die Vorurtheile und Abneigung der ſelbſtſüchtigen herzloſen Frau, die mit eiſerner Ruthe den ſchwachen Gatten beherrſchte. Anfangs kränkte dieſe Be— handlung das arme Kind tief; Pauline ward an ſich ſelber irre und fragte ſich halb beſchämt, ob ſie denn wirklich ſo gar ſchlecht, nichtswürdig und werthlos ſeie, wie die Stief— mutter behaupte, und ob denn die Abkunft von einem treuen frommen Landmädchen wirklich ein ſolcher Fluch und Verderb ſeie. Allein das reifende Urtheil des reichbe— gabten Mädchens und der Zuſpruch einiger Freunde, worunter zumal der biedere Verwalter Hettich, der ein entfernter Verwandter ihrer Mutter war, ſich aber wohl hütete, dieß jemals vor der gnädigen Gutsherrin verlauten zu laſſen,— und des Predigers, der der armen Waiſe ein zweiter Vater und treuer Freund war, überzeugten Pauline bald vom Gegentheile. Die Stiefmama ſchien es abſichtlich geführt zu haben, daß ihre Töchter ſo we— nig wie möglich in Berührung mit Paulinen kamen, und daß dieſe mehr auf den Umgang mit der Familie des Ver— walters angewieſen blieb, wo es ihr wirklich wohler war, als unter dem väterlichen Dache. Tante Schörtel beguͤn— ſtigte dieß, denn wenn ſie gleich auch nicht die ganze Abſcheulichkeit und Herzloſigkeit der Stiefmutter in ihrem Betragen gegen Pauline kannte, ſo war ſie doch allzu genau mit der Sinnesart ihrer Schwägerin vertraut, um . T.«— 426 nicht einen Theil davon zu ahnen. Ihre freundliche Für⸗ bitte wegen Paulinchen fand bei Hettich und dem Prediger Selberg bereiteres Gehör und mehr Anklang, als bei Hrn. v. Altenhof, welcher ſie verſchiedene Male auf das Aner— bieten, Paulinen in ihr Haus zu nehmen und deren Er— ziehung zu überwachen, abſchlägig beſchieden hatte. Sie wollte ſich nicht in Familien-Angelegenheiten mengen, und ſtand daher von weiterem Andringen in dieſem Stücke ab und begnügte ſich damit, Paulinen alljährlich einige Mo— nate zu ſich auf das Gut kommen zu laſſen, gewöhnlich in Begleitung einer oder mehrer ihrer jüͤngern Schweſtern; bei dieſen Beſuchen fand ſie dann ſtets Gelegenheit, Pau— linen Troſt einzuſprechen und einen edlen Ehrgeiz in ihr zu wecken, welcher ſie unter den Demüthigungen und Beleidigungen im Vaterhauſe das Vertrauen in ſich ſelbſt und das erlaubte, gerechte Selbſtgefühl nicht ver— lieren ließ; namentlich ſuchte ſie den Keim innerer Reli— giöſität, welchen der Umgang und Rath des Predigers in ſie gelegt hatte, noch zu befruchten und zu entwickeln. So war Pauline endlich zur neunzehnjährigen Jung— frau herangewachſen. Still und ergebungsvoll, mild und freundlich, wie ihre Mutter, lag dennoch, durch die Ver— hältniſſe geweckt, ein gewiſſer Ernſt und eine ſeltene Wil— lenskraft und Charakterſtärke ihrem ganzen Weſen zu Grunde. Den Unterricht des Hauslehrers und der Erzieh— erinnen, welche mehr um der jüngeren Schweſtern als um ihretwillen gehalten worden waren, hatte ſie wohl genützt und ihre Bildung noch weſentlich erweitert durch Lektüre, welche ihr der Pfarrer aus Herrn v. Altenhof's reicher Bibliothek wählte. Hierin hatte die Stiefmutter Paulinen ganz gewähren laſſen, froh wenn ſie das Stiefkind ſo we— nig wie möglich im Salon ſah, ſobald Gäſte da waren, was bei dem hohen Ton, worin Frau v. Altenhof das Haus führte, faſt täglich vorkam. Die Bücher, ihr Piano, ihre Noten und die Zeichnenmappe auf ihrem Stübchen waren Paulinens ſtille Welt, die ſie nur verließ, um im Pfarrhauſe oder bei Hettich's in einen ihr behaglicheren, anſpruchsloſeren Kreis von Freunden zu treten, als die Zirkel der gnädigen Frau waren. Ihren Vater, der aller— dings keinen Unterſchied zwiſchen ihr und ihren jüngeren Geſchwiſtern machte, ſah ſie nur ſelten allein; die Mama hätte ihr dieß übel entgelten laſſen. Zudem war Papa ſchon ſeit Jahren leidend und faſt immer in ſeine Studier— ſtube eingeſperrt oder in ſeinem Gewächshauſe, wo ihn Niemand ſtörte, und er der Lektüre und anderen geiſtigen Genüſſen lebte, vielleicht um nicht vermerken zu laſſen, daß er eine reine Null im Hausweſen ſeie; nur im Som— mer ging er zur Aufbeſſerung ſeiner Geſundheit in ein größeres Bad, wohin ihm dann ſeine Frau mit ihren ei— genen Töchtern folgte. Seit Eugenie, die älteſte von dieſen, aus der Penſion zurück war, wo ſie die letzte Po— litur erhalten hatte, ward aber Pauline von dieſen Bade— reiſen ausgeſchloſſen, und durfte dann ſtets allein zur Tante Schörtel, bei welcher man ſie unterwegs ablud, weil man gewöhnlich Baden-Baden oder Wiesbaden beſuchte. Pauline war mit dieſem Tauſche wohl zufrieden; ein Blick in den Spiegel, ein Vergleich ihrer eigenen hohen ätheriſchen Geſtalt mit dem gedrungenern Wuchſe Euge— niens ſagte ihr insgemein: man wolle ſie entfernt halten, um nicht Eugenieus etwaige Vorzüge zu verdunkeln. Sie wußte, daß ſie der Stiefmutter in allen Stücken im Wege war, und daß man ſie ſicher nicht allein zu Tante Schörtel laſſen würde, wenn man nicht dieſes Motiv hätte, denn Mama wußte um das Intereſſe, welches Frau Schörtel für ihre älteſte Nichte hegte. Dieſes Intereſſe wurde von Pauli— nens Seite durch die wärmſte Anhänglichkeit und Dank— barkeit vergolten, denn ſie hing an der Tante als an ihrer beſten Freundin und Wohlthäterin. Außerdem aber hatte der Hirſchhardter Hof, der Tante Schörtel gehörig, noch andere geheime Anziehungskräfte für Paulinen. Madame Schörtel war trotz ihres Reichthums eine treffliche Haus— frau, welche kaum den dritten Theil ihrer Einkünfte auf— brauchte, und ohne geizig zu ſein, eine weiſe Sparſamkeit in ihrem ganzen Hausweſen eingeführt hatte; in ihrem Hauſe traf man ſtets eine heitere Geſellſchaft anſpruchs— loſer gebildeter Freunde aus Mainz, Darmſtadt und an— deren Städten der Umgebung, in welcher treffliche Muſik und geiſtvolle Geſpräche mit kleinen Aufführungen eines Liebhabertheaters, Spazierritten und fröhlichen Ausflügen in die romantiſche Umgebung abwechſelten. Der Aufent— halt auf dem Hirſchhardter Hof bot daher Paulinen ſowohl eine Anleitung und Muſter in den ernſthaften Pflichten einer Hausfrau, als auch einen Umgang von Menſchen, wie er ſeit dem Einzug der vornehmen Stiefmutter auf Lindau nicht mehr möglich war, weil nun Alles auf dem Gute einen ſtreng ariſtokratiſchen höfiſchen Anſtrich haben mußte. Und gerade dieſer heitere geſellige zwangloſe Ton, welcher im Hauſe der Tante Schörtel herrſchte, gefiel Pau— linens jüngerern Schweſtern gar wenig, welche überhaupt ihrer Mutter Abneigung gegen Frau Schörtel theilten, weßhalb ſie keinen großen Werth auf einen Beſuch bei der Tante legten. (Fortſetzung folgt.) Verſchiedenes. Ein junger Herr begegnete einem artigen Bauernmäd— chen, welches eine Heerde Eſel vor ſich her trieb. Wo biſt Du her, ſchönes Kind? fragte der Stutzer. Vom nächſten Dorfe, war die Antwort. Ei, fuhr der Frager fort, dann kennſt Du auch ohne Zweifel die Tochter Deines Nachbars N. Sei ſo gut, ihr dieſen Kuß von mir zu übergeben. Mit dieſen Worten wollte er die ländliche Schöne umarmen und küſſen. Laſſen Sie das nur hübſch bleiben, erwiederte das Mädchen. Geben Sie den Kuß nur einem meiner Eſel, die kommen eher zu Hauſe, als ich, und werden den Auftrag von einem ihrer Freunde gewiß gern ausrichten. Als in Deutſchland bei gerichtlichen Prozeduren noch der Stock regierte, wurde in einem Wirthshauſe über die Stadt Hamburg geſprochen.—„Ja,“ ſagte ein Matroſe, „Hamburg iſt eine prächtige Stadt und über die Schnellig— keit und Vortrefflichkeit ihrer Juſtiz geht nichts in der Welt. Sehen Sie, da komme ich mal hin, bin erſt eine Stunde da, ſtehle ein Schnupftuch, werde auf die Polizei geſchleppt, verhört, abgeurtheilt, bekomme meine fünfzig Hiebe und werde vor's Thor ſpedirt. Und das Alles fir und fertig in zwei Stunden! Es geht Nichts über die Hamburger Juſtiz!“ Markt⸗Bericht von Friedberg. Dienſtag den 5. Dezember. Waizen aufgefabren 1116 Malter, verkauft 1038 ½, 16 fl. 52 kr., Korn aufg. 92, verk. 68, 14 fl. 29 kr.; Gerſte aufg. 100, verk. 88 ½, 9 fl. 15; Hafer aufg. 139, verk. 139, 5 fl. 27 kr.; Kartoffeln aufg. 32, verk. 15½, 4 fl. 52 kr.; Vorſchußmebl aufg. 18, verk. 8, 20 fl. 15 kr.; Roggenmehl aufg. 4, verk. 4, 11 fl. 50 kr.; Erbſen aufg. 9½, verk. 2½, 13 fl. 12 kr.; Linſen aufg. 1, verk. 1, 13 fl. 15 kr.; Wicken aufg. 6, verk. 6, 10 fl. 30 kr; Bohnen aufg. 10. Für die Brandbeſchädigten zu Felda gingen ferner bei der Unterzeichneten ein: Von einem Ungenannten 20 kr., F. W. R. 30 kr. Um weitere Gaben wird gebeten. Die Exped. des Friedb. Int.⸗Bl. Großherſe — L828] Die! Vermeidung drei Wochen Don auber zu bet Ockſtatt Freihe Ja IId 29] Mon um 11 Uhr, dem bereinig ſchlachtbaret Friedber Großher Ma IIS 42] Zur Friedberg, auf dem Ba 18. Dezemde Arbeiten an veraccordirt A. Ste 1) Schreiner. ) Glaſerarbe 3) Schloſſcra 4) Weiß dind: B. Statio 1) Schreiner. 9 Glaſcrarde 9) Sgloſſera 9) Veißbinde C. St 1 Genn aſerard. J) Schloſere Weiß binde Skiggbedin, legen auf der neten zur Ei Friedber Der 0 der — üs g) lieg Ausleben 1 lederw a Tberſankeit daf 1 rem e, tuch sur wan, „Vuſik a a cuts * lusflügen ute — 8. en Bauerrmid⸗ rb. Wo diſt Vom nächſten er fort, dann De Lachbars nichts in der 2, din erſt eine auf die Polizei mtine fünfzig 5 dat Alls ſir ee det „. 427 Freundliche Bitte an Friedbergs Bewohner. Der Vorſtand der hieſigen Kleinkinderſchule hat in ſeiner letzten Sitzung beſchloſſen, für dieſes Jahr in der bisherigen Weiſe den be— dürftigen Kindern in unſerer im Segen wirkenden Anſtalt durch zweckmä⸗ ßige Gaben der Liebe das Weihnachtsfeſt zu verherrlichen, damit ſich auch dieſe unſchuldigen Seelen mit dankbarem Herzen des heiligen Chriſt— feſtes kindlich erfreuen. Der Anſtalt ſelbſt ſteben, wie bekannt, nur ſehr beſchränkte Mittel zu Gebote und ſieht ſich aus dieſem Grunde der Vorſtand ge— nöthigt, den ſchon ſo oft bewährten Wohlthätigkeitsfinn der Bewohner Friedbergs zu dem fraglichen Zwecke auf dem Wege dieſer öffentlichen Anſprache anzuregen und an dieſe hiermit die Bitte zu richten, für die bevorſtehende Chriſtbeſcheerung in der Kleinkinderſchule irgend eine Gabe, ſei es an Geld, Kleidungsſtücken, Spielzeug u. ſ. w. gütigſt zu ſpenden und ſolche recht bald an das eine oder das andere Mitglied des Vorſtands gelangen zu laſſen. Möge dieſer Aufruf allen denen gegenüber, welche in der Lage ſind, eine Liebesgabe ſteuern zu können, ein recht gedeihliches Reſultat liefern und ein Jeder eingedenk ſein, daß die fröhlichen Geber Gott lieb hat und Geben ſeliger denn Nehmen iſt. Friedberg den 4. Dezember 1854. In Auftrag des Vorſtands: Trapp III. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Fruchtverſteigerung. 11826] Montag den 11. Dezember, Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armen— fonds 60 Malter Korn und 30 Malter Gerſte, zweimalterweis, meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 2. Dezember 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg eder. Aru f fox derung. 11828] Die längſt fälligen Holzgelder ſind, bei Vermeidung gerichtlicher Beitreibung, innerhalb drei Wochen an den feſtgeſetzten Zahltagen, Donnerſtag und Freitag, Vormittags, anher zu berichtigen. Ockſtadt am 2. Dezember 1854. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Munz er ei r. Faſelochsverſteigerung. [1829] Montag den 11. Dezember, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein dem vereinigten Armenfond dahier gehörender ſchlachtbarer Faſelochs meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 2. Dezember 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Main Weſer⸗ Bahn. [1842] Zur Erbauung der Stationsgebäude zu Friedberg, Niederwöllſtadt und Vilbel ſollen auf dem Bahnhofe zu Friedberg Montag den 18. Dezember, Nachmittags 1 Uhr, folgende Arbeiten an die Wenigfinehmenden öffentlich veraccordirt werden: A. Stations haus zu Friedberg. veranſchlagt zu 1) Schreinerarbeiten, 2763 fl.— kr. 2) Glaſerarbeiten, 5 3) Schloſſerarbeiten, 4) Weiß binderarbeiten, 1250,—, B. Stationshaus zu Niederwöllſtadt. veranſchlagt zu 1) Schreinerarbeiten, 1064 fl. 13 kr. 2) Glaſerarbeiten,„„ 3) Schloſſerarbeiten, 22 4) Weißbinderarbeiten, 679, 57 C. Stationshaus zu Vilbel. veranſchlagt zu 1) Schreinerarbeiten, 1085%, 17% 2) Glaſerarbeiten, 363„ 54% 3) Schloſſerarbeiten, 362„ 29 4) Weiß binderarbeiten, 696„ 46, Steigbedingungen, Arbeitriſſe und Muſter liegen auf dem Geſchäftszimmer des Unterzeich⸗ neten zur Einſicht bereit. Friedberg den 4. Dezember 18584. Der Großherzogliche Sections-Ingenieur der Sectionen Friedberg und Vilbel Hochgeſand. 369 Gulden [18431] liegen in der Kirchenkaſſe dahier zum Ausleihen bereit. Niederwöllſtadt den 5. Dezbr. 1854. Hildebrand, Kirchenrechner. Müphlen⸗ Verkauf. [1844] Donnerſtag den 14. Januar 1855, Nachmittags 2 Uhr, will der hieſige Bürger und Müllermeiſter Johannes Weidmann II. durch den Großherzoglichen Ortsgerichtsvorſteher zu Ockſtadt bei Friedberg ſeine daſelbſt gelegene völlig pachtfreie Mühle wegen Wohnungsver— änderung an den Meiſtbietenden auf hieſigem Rathhauſe unter ſehr vortheilhaften Bedingungen verſteigern laſſen. Die Mühle iſt oberſchlächtig mit einem Gang, hat ein Gefäll von 24 Fuß und das ganze Jahr Waſſer zum Mahlen; die— ſelbe liegt nur einige hundert Schritte von Ockſtadt, wohin ſie ſeither eine ſehr ausgebreitete Kundſchaft beſaß. Die Mühle beſteht aus dem Mühlbau und den zum Mablbetrieb gehörigen Geräthſchaften, Wohnhaus, Scheuer, vollſtändigen Oekonomie— gebäuden und verſchließbarem Hofe; alles faſt noch neu und in beſtem Zuſtande befindlich; ferner 1 Morgen 1 Viertel Ackerland, 2 Mor- gen 2 Viertel Wieſe und ungefähr/ Morgen Garten, Ortsmaas; daſſelbe liegt unmittelbar um die Gebäulichkeiten herum. Von dem Kaufſchilling kann ein bedeutender Theil auf dem Verkaufsobjecte ſtehen bleiben. Die Bedingungen können vor der Verſteige— rung eingeſehen werden. Ockſtadt den 5. Dezember 1854. Großherzogliches Ortsgericht Ockſtadt Gröninger, Ortsgerichtsvorſteher. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn [1845] Zur Uniformirung des Locomotiv- und Zugsperſonals und der Bahn- und Weichen⸗ wärter ſoll die Lieferung von 8 Paletots, 25 Röcken, 70 Hoſen und 78 Mützen, veran— ſchlagt zu 1076 Gulden auf dem Submiſſions- wege in Accord gegeben werden. Die Vorſchriften und Bedingungen liegen bei der unterzeichneten Stelle zur Einſicht offen, an welche die Gebote längſtens bis zum 16. d. M., des Vormittags um 9 Uhr, verſiegelt und mit der Aufſchrift verſehen„Uniformirung betreffend“ eingereicht ſein müſſen. Gießen am 4. December 1854. Großherzogliche Magazins Commiſſion. In Verhinderung des Vorſitzenden: Daudt, Maſchinenmeiſter. Zur Beachtung. [1846] Der Schloſſermeiſter Chriſtian Bender von Friedberg hat für die hieſige Gemeinde eine gußeiſerne Waſſerpumpe von 70“ Länge ange— fertigt, die bei der geringſten Anſtrengung ein reichliches Waſſermaas auswirft. Mit der Ar⸗ beit, als auch dem ſehr mäßig geſtellten Preiſe genügend zufrieden, empfehle ich denſelben gleich- zeitig bei vorkommenden Fällen für Gemeinden, wie für Privaten. Kleinkarben den 28. November 1854. Sto Großherzoglicher Bürgermeiſter. Bekanntmachung. [1847] Auf der Bürgermeiſterei Steinfurth ſoll Dienſtag den 12. December, Morgens 10 Uhr, die Lieferung eines Kochofens in die Wohnſtube des Pfarrhauſes, veranſchlagt zu 37 fl., an den Wenigſtfordernden vergeben werden. Steinfurth den 5. December 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Steinfurth Thönges. Aus zuleihen. [1848] Mit Ende des Jahres 1854 werden in unſeren Kirchenfond 1400 fl. abgetragen, welche ſogleich gegen gerichtliche Obligation wieder ausgeliehen werden können. Petterweil den 16. November 1854. Für den evang. Kirchenvorſtand Schmidt, Pfarrverweſer. Fett⸗Grieben-Kuchen, [820] die zum Mäſten der Schweine und Futter der Hunde ꝛc. ſehr anwendbar find, ſind billig zu haben bei Siegmund Simon, Seifen- und Lichter⸗Fabricant. An zeig [1833] Unterzeichneter iſt vom 15. Dezember d. J. an hier als practiſcher Thierarzt und wohnt in dem Ernſt Falk'ſchen Hauſe vis-à-vis der Stadtkirche. Friedberg den 3. Dezember 1854. L. Britſch, pract. Veterinärarzt. Anzeige. 11838] Meine bekannten vorzüglichen Lebkuchen in allen beliebigen Größen bringe ich einem verehrlichen Publikum auf bevorſtehende Weih— nachten in empfehlende Erinnerung. E. St e Uſergaſſe. Ein Logis [1839] im Hinterhaus, welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Philipp Simmerock. Empfehlung. Do [1821] Zu bevorſtehenden Weihnachten empfehle ich Anisgebackenes und feine Lebkuchen, ſodann den immerwährenden Vorrath der ſchon be— kannten Zwiebacke. Auch erlaube ich mir auf den Mehlverkauf im Kleinen aufmerkſam zu machen, bei welchem ſich ſtets ein extra feines Blumenvorſchußmehl auszeichnen wird. Friedberg den 1. Dezember 1854. b Georg Weiffarth, im Hauſe des Hrn. Gemeinderath Steinhäußer neben der Poſt. Anzeige 1849] Eine neue Sendung ächter Bremer— und Havanna ⸗Cigarren iſt wieder ange⸗ kommen bei Louis Winheim. — ö ö 0 N f — ß 428 Zu Weihnachtsgeſchenken empfohlen! 11850] Bei Kreidel und Niedner, Verlagshandlung in Wiesbaden, iſt ſoeben erſchienen und in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: W. O. von Horn, Verfaſſer der Spinnſtube, Ein Oſtindienfahrer, Ein Kongo⸗Neger,* Von den zwei Savoyarden⸗Büblein,. Der Herr iſt mein Schild, 4 Volk und Jugend. Das Büchlein vom Feldmarſchall Blücher Mit 4 Stahlſtichen. Voriges Jahr erſchien: Orkan auf Cuba, Erdbeben in Liſſabon, Brand von Moskau, Leben des Prinz Eugen, ben des Feldmarſchall Derfflinger. 8 5 Aus. 955 der Länder- und Völkerkunde und der Geſchichte gibt der Verfaſſer Volk und Jugend eine Reihe Erzählungen, die neben ange— nehmer Unterhaltung belehren, durch ſittlichen Werth ſich hervorheben und ſich deßhalb beſonders zu Weihnachtsgeſchenken ſeignen werden. Jedes Jahr erſcheinen 5 Bändchen. Verlooſung der Stadt Homburger Anleihe betr. 118511 Bei der am 23. d. Mts. ſtattgehabten Verlooſung der Partial-Obli⸗ ationen der Stadt Homburg ſind die Obligationen 5 Lit. B. Nr. 28 à fl. 300. Erzählungen für In illuſtrirten Umſchlag gebunden. Preis jedes Bändchens 24 kr. „ C.„ 34,„ 100. 7 G.„ 37„7 100. fl. 500. ur Rückzahlung auf den 1. Januar 1855 gezogen worden. g a Die 2 5 wollen die Beträge vom Verfalltage ab an meiner Kaſſe empfangen laſſen. a Frankfurt a. M. am 30. November 1854. 5 J. Lin d heimer, Gallus gaſſe. Zu Weihnachtsgeſchenken 118521 empfehle ich mein reichhaltiges Lager moderner, ſolid gearbeiteter Gold⸗& Silberwaaren zu den billigſten Preiſen. 0 2 S. Steinhäuſer, Gold⸗ und Silberarbeiter auf dem Markte. Friedberg. n 13531 Auf bevorſtehende Weihnachten bringe ich mein gut aſſortirtes Lager in Muffs, Pelerins, Pulswärmer, Jagdſtauchen, Pelzhandſchuhen, ferner meine große Auswahl der neueſten Filz⸗ und Seidenhüte, ſowie Kappen aller Art in empfehlende Erinnerung. Friedberg im Dezember 1854. Carl Huppu ch, der Poſt gegenüber. 14931 Wir erlauben uns auf unsere Journal-Lese-Anstalt, zu welcher jederzeit neue Theilnehmer beitreten können, aufmerksam zu machen und zur gefälligen Betheiligung einzuladen. Das Verzeichniss der Zirkulirenden Zeitschriften wie die näheren Abonnements- Bestimmungen werden wir den Interessenten, welchen diese noch nicht zugekommen sein sollten, gerne mittheilen, und bitten nur, sich desshalb an uns wenden zu wollen. Friedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. Leere Faͤſſer, [1854] von 1 bis 6 Ohm haltend, in Eiſen und Holz gebunden, werden ſehr billig abge⸗ geben bei Louis Winheim. Aſſocie⸗Geſuch. [1855] In einer heſſiſchen Provinzial⸗Hauptſtadt ſucht Jemanden zur Einrichtung eines rentablen Fabrikgeſchäftes einen Aſſocie. Es wird zugleich bemerkt, daß der hierauf Reflectirende von geſetztem Alter, unbe— ſcholtenem Rufe, unverheirathet und eine vorläufig in 1000 Gulden beſtehende Einlage zu machen im Stande ſein muß. Offerten bittet man franco an die Exped. d. Bl. zur Weiterbeförderung einzuſenden. [1856] Bei J. F. Steinkopf in Stuttgart iſt ſo eben in Commiſſion erſchienen: Kapf, S. C.(Prälat in Stuttgart) Das Hazard⸗ Spiel und die Nothwendigkeit ſeiner Auf⸗ hebung. Vortrag beim Frankfurter Kirchentag. 56 S. 8. geh. 9 kr. od. 3 ſgr., in Partieen von 12 Exempl. A 6 kr. od. 2 ſgr. Deutlicher, einſchneidender und gemeinver— ſtändlicher iſt dem deutſchen Volke der Spielfluch noch nicht gezeigt worden. Vorrätbig in der Buchhandlung von K. Theod. Völker in Frankfurt a. M. Cie n, [18571 beſonders gute und preiswürdige à fl. 18. pr. 1000; 25 Stück à 27 kr. empfieblt Guſtav Dieffenbach. 0 22 2 Geſchäfts⸗ Anzeige. [1858] Da ich Mehl⸗Handel angefangen habe und mit ſehr feinem Waizen⸗Vorſchuß verſehen bin, ſo erlaube ich mir, ein geehrtes Publikum darauf aufmerkſam zu machen und bitte um recht zahlreichen Zuſpruch. Karl Morell in der Burgvorſtadt Nr. 123. Zur Nachricht. [18591 Meine bekannten Kinderſpielwaaren, ſowie Geſellſchafts⸗ Spiele, Schach in Bein und Holz, dann Tivolyp⸗ Spiele und komiſche Licht bilder ſind wieder zu bevorſtehendem Chriſtfeſte aufgeſtellt und ver⸗ kaufe ich in möglichſt billigen Preiſen. Friedberg im Dezember 1854. W. May. Einladung. [1860] Die hieſigen Herrn Handwerksgeſellen werden auf Sonntag den 10. d. M. nach be⸗ endigtem Nachmittagsgottesdienſte, wegen Ab⸗ haltung eines Balles, zu dem Unterzeichneten höflichſt eingeladen. In Auftrag Gerlach Buͤrger-Caſino. [1861] Sonntag den 10. Dezember Abendunter haltung im Gerlach'ſchen Saale. Rechnung aus 1854, Voranſchlag pro 18, ſowie Inventar- und Perſonal⸗Etat liegen an wöchentlichen Caſino-Tagen vom nächſten Mitt⸗ woch an zur Einſicht eines jeden Mitgliedes offen. Der Vorſtand. Allgel 60— behörde eb, Juni d . 7 eneralver N Labin, emeinen der Statue 1. Berathung a det ener pendung ur uugeben hat, inweiſung e 6 ſuttfindende N tingeladen, elſtändlich Stimme vel Zuglei 4 Ae sie Err “dier, ſowie 1 geldlich erhe Dar! C. S. Ass! em allen Zwei lleganten J alen Fache Feugen, Fa Unſer Intereſſent. 3 2 1864] em Blderbüche und Häͤkel⸗ Reißzeuger Fern 3 Le beſonders taſchen, 9 N Schreibzeu Tu dieffenbach. zeige. e angefangen ⸗Jorſchuß ehrtes N machen und 0 Morell ria Nr. 13. icht. garen, piele, bn Tisely⸗ tt ſin würdet grürdt und ptt⸗ Frets. —4 May. f g. etcerkügtſellen 5 nach de⸗ 429 Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt. Bekanntmachung. 118621 Nachdem Großherzogliches Miniſterium des Innern, als Oberaufſichts— behörde obiger Anſtalt, ſich bewogen gefunden hat, durch Verfügung vom 16. Juni d. J. zu beſtimmen, daß der mit Rückſicht auf die Beſchlüſſe der Generalverſammlung vom 30. Juli v. J. ausgearbeitete Entwurf der Statuten zur Verbindung einer Lebens- und Leibrenten-Verſicherungsanſtalt mit der All— gemeinen Rentenanſtalt vor der zu ertheilenden Entſchließung einer nach§. 68 der Statuten zu berufenden außerordentlichen Generalverſammlung zu weiterer Berathung und Beſchlußnahme vorzulegen ſei, und nachdem ſich die Nothwen— digkeit einer Abänderung der ſtatutenmaßigen Beſtimmungen uber Beſtand, Ver— wendung und Verrechnung des Reſervefonds der Allgemeinen Rentenanſtalt ergeben hat, ſo werden die ſtimmberechtigten Mitglieder dieſer Anſtalt unter Hinweiſung auf die§§. 68, 85—88 der Statuten zu einer am 28. December d. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem hieſigen Rathhauſe ſtattfindenden außerordentlichen Generalverſammlung unter dem Anfügen hierdurch eingeladen, daß die hierbei nicht erſcheinenden ſtimmberechtigten Mitglieder ſelbſt— verſtändlich ſo angeſehen werden, als hätten ſie bei dieſer Verhandlung auf ihre Stimme verzichtet. Zugleich wird den Mitgliedern der Allgemeinen Rentenanſtalt eröffnet, daß ſie Exemplare des erwähnten Statutenentwurfs bei dem Hauptbüreau da— hier, ſowie auswärts bei den Bevollmächtigten der Anſtalt von heute an unent— geldlich erhalten können. Darmſtadt den J. November 1854. Der Ausſchuß der Allgemeinen Reutenanſtalt Goldmann. vdt. Wilhelm. C. Scriba's Buchhandlung in Friedberg 118631 empfiehlt zum bevorſtehenden Weihnachtsfeſte ihr reichhaltiges Lager in allen Zweigen der Literatur, insbeſondere in Jugendſchriften, Bilderbüchern, eleganten Miniaturausgaben, Erbauungsbüchern, wiſſenſchaftlichen Werken aus allen Fächern u. ſ. w., ſowie von Kapferſtichen, Lithographien, Atlanten, Reiß⸗ zeugen, Farbenkaſten, Papeterien u. ſ. w. Unſer ſoeben ausgegebener ausführlicher Weihnachtskatalog ſteht allen Intereſſenten mit Vergnügen zu Dienſten. ** 2 0* 1 N Zu Weihnachts- und Neujahrsgeſchenken 118641 empfehle ich mein reichhaltiges Lager von Kinder⸗ und Jugendſchriften, Bilderbüchern, Kinderbildern, Illuminirübungen, Muſikalien, Zeichnen, Schreib— und Häkel⸗Vorlagen, Neujahrswünſchen, franzöſiſchen und engliſchen Farbkaſten, Reißzeugen und Federmeſſern. Ferner elegante neue a i Leder⸗, Papp⸗ und Kinderſpiel⸗Waaren, veſonders ſelbſt verfertigte Portefeuilles, Cigarrenetuis, Portemonnaies, Brief⸗ taſchen, Notizbücher, Arbeitskäſtchen, Wandtaſchen, Stammbücher, Albums und Schreibzeuge ꝛc. ꝛc. Louis Weis. Tuch, Caſtorin& Bukskin für Herrenanzüge, extra feine Drap de Zephir, Royals, ſowie andere Stoffe zu Damenmaͤnteln, moderne Kleiderzeuge, neue ſehr ſchöne Winter⸗Shavls und Halstücher,„ ächt Irländer leinerne Taſchentücher, 118651 ſowie viele andere für Weihnachtsgeſchenke paſſende Gegenſtände empfiehlt in beſter Auswahl und zu den billigſten Preiſen zur geneigten Abnahme Mayer Hirſch. Bekanntmachung. [1866] Der Unterzeichnete iſt geſonnen ſein an der Griedlergaſſe gelegenes Wohnhaus, worin ſeit Jahren das Wagnergeſchäft ſammt Seifen— ſiederei mit dem beſten Erfolge betrieben wor— den iſt, aus der Hand zu verkaufen. Sollte ſich ein Liebhaber zum Hauſe finden, welcher Luſt hat die Seifenſiederei zu betreiben, ſo iſt der Eigenthümer bereit, ihn ſolche zu erlernen. Ferner hat derſelbe folgende Güterſtücke eben— falls aus der Hand zu verkaufen und zwar: Gemarkung Butzbach: Pag. Nr. IIIKlftr. 1 3025 190 Acker im Berghof, Gemarkung Niederweiſel: Pag. 191 Nr. 30 49 Ruthen hinterm See, „ 192„ 32 98½„ am Seefeld, „ 292„ 12 40%„ im Lornfeld, 5 337 24 26/ am Lornweg. „ 337„ 24 61„ Mdaſelbſt. Butzbach. Ludwig Bruckhof. Bekanntmachung. [1867] Mittwoch den 13. d. Mts., Mittags 1 Uhr, wird der zur Nachlaßmaſſe des Wagners Jakob Emrich IV. von Ortenberg gehörige nicht unbeträchtliche Vorrath an Werkholz, na⸗ mentlich: circa 400 Stück Speichen, „ 600„ Felgen, 4 Stück buchene Bohlen a ½ dick, 20“ lang, 2 1 1 1 8 20 5 eeichene 1 N e 20e, 12 buchene Stämme, geeignet zu Langwied, 1 Parthie Leiterbäume, 13 tannerne Stämme, circa 1“ Durchmeſſer, 36“ lang, 8 eichene Stämme verſchiedener Größe und Stärke, 1 Parthie verſchiedenes Werkbolz, und außerdem ein vollſtändiges Wagner⸗ und Pumpenmacher-Handwerksgeſchirr, in der Wohnung des Verſtorbenen gegen baare Zahlung verkauft. Ortenberg am 5. Dezember 1854. Ein Faſeleber, [18681/ Jahr alt, iſt zu verkaufen bei Heinrich Muth in Beienheim. Ge fn c [1869] Ein mit guten Zeugniſſen verſehenes Mädchen, welches alle häuslichen Arbeiten ver— ſteht, kochen kann und mit Kindern umzugehen weiß, wird auf Petritag geſucht. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. r feu cb. 11870] Auf einem Gute bei Friedberg wird zu Petri 1855 ein Kutſcher, ein Pferdeknecht und ein Schweizer zu miethen geſucht. Es können indeſſen nur ſolche Leute Berück⸗ ſichtigung finden, welche ſich durch gute Zeug— niſſe über ihr ſeitberiges Betragen genügend ausweiſen können. Die Expedition dieſes Blattes ſagt wo. J amaica- Rum, Lt87 1] pr. Flaſche 1 fl. 18 kr, Punſcheſſenz, pr. Flaſche 1 fl. 12 kr. bei C. Wahl. Friedberg. Neue holländiſche Häringe [18721 Sardellen, Nord-Lapperdan, feine Liqueure, Punſch- und Groc ⸗Eſſenzen, Rum, Arac, ſowie auch vorzügliche Vogelsber— ger Kocherbſen ohne Fliegen billigſt bei Louis Winheim. — ö . N 5 1 1 1 430 weihnachtsge ſchenken 11873] empfehlen wir aus unſerer großen Auswahl von ABC- und Bilder- Büchern für das erſte Jugendalter, 1 ſowie von guten, beliebten und freundlich ausgeſtatteten Jugendſchriften für das reifere Alter, namentlich: Bilderfibeln von 6, 9, 12, 24, 30 kr. bis fl. 1. u. m. Schiefertafelbilder 9kr. Holtings Bilderbücher, verſchiedene, à 22 kr.— Bunte Bilder 27 kr.— Bilder der frübſten Kindheit 36 kr.— Curtman, der Thiergarten, ſchwarz 24 kt., col. 48 kr.— Derſ., Geſchichtchen für Kinder 24 kr.— Speckter, 50 Fabeln 2 fl. 6 kr.— Tändeleien für Kinder 36 kr.— Thiergeſchichten in Bildern 48 kr.— Die Puppe Anna 54 kr.— Die jungen Helden 54 kr.— Krus pe, Schie fertafelluſt in Bildern und Reimen 1 fl. 30 kr.— Hoff⸗ mann, Struwelpeter 57 kr.— Hoffmann, Baſtian der Faulpelz 1 fl. 12 kr.— Hoff mann, König Nußknacker 1 fl. 45 kr.— Hans Trappfuß 40 kr.— Urians Reiſe um die Welt 40 kr. Der Turnplatz 1 fl. 30 kr.— Jugendfreuden 48 kr.— Lieber, Bildermann, Erzählungen und ſchöne Geſchichten 24 kr.— Bilderſaal 24 kr.— Braun, ein Liedergruß für Kinder 1 fl. 30 ke.— Robinſon der Jüngere nach Campe 1 fl. 12 kr.— Militäriſches Bilderbuch 1 fl. Bilder aus dem Landleben 24 kr.— Der Jugend Spiel und Vergnügen 1 fl. 36 kr.— Die zehn Gebote 48 kr.— Dreißig Werkſtätten von Handwerkern 5 fl.— Plauderſtübchen 54 kr. Struwelpeters Reu und Bekehrung 36 kr.— Dreißig Bilder aus dem alten Teſtament 2 155 Ditto aus dem Neuen Teſtament 3 fl.— Bromme, Zonengemälde 10 fl. 48 kr.— Ver⸗ ſchiedene Spiele zur Unterhaltung der Jugend. Bechſtein, Mährchenbuch mit 68 Holzſchnitten, 36 kr.— Grimm, Kinder- und Haus⸗ mährchen 36 kr.— Campe Robinſon 1 fl. 21 kr.— Hoffmann, das bunte Buch l fl. 48 kr. Fr. Hoffmann, Mährchen für kleine Kinder 1 fl. 48 kr.— Derſ, Erzählungen 55 Bändchen à 24 kr.— Derſ. 150 moraliſche Erzählungen 1 fl. 48 kr.— Derſ., Jugendfreund 3 fl. 36 kr. Derſ., der Einſiedler 2 fl. 12 kr.— Derſ., Abenteuer zu Waſſer und zu Land 2 fl. 12 kr. Derſ., Aus allen Welttheilen 2 fl. 42 kr.— Derſ., Natur und Leben 2 fl. 42 kr.— Derſ., die ſchönſten Mährchen aus 1001 Nacht 3 fl. 36 kr.— Guſtav Nieritz, Jugendſchriften geh. pr. Budch. 36 kr.— Holting, die Erzählerin 36 kr.— Derſ., der kleine Vorleſer 36 kr. Kasperle Theater 1 fl. 48 kr.— E. Gibaß, Sittenbüchlein 1 fl. 30 kr.— Derſ., die Hausthiere 1 fl. 30 kr.— Wachenhuſen, Norddeutſcher Jugendfreund 3 fl.— Schönke, das Angebinde 1 fl. 3 kr.— Stein, die kleine Anna 54 kr.— Derſ., Bilder aus dem Kin⸗ derleben 1 fl. 21 kr.— Enslin, Lichtbilder 2 fl. 15 kr.— Dies., Lebensfrühling, Gedichte 1 fl. 27 kr.— Ph. Körber, Eroderung von Mexiko 36 kr.— Derſ., Columbus 36 kr. Derſ. Mahomed 36 kr.— Derſ., Gutenberg 36 kr.— Derſ., Hermann der Cherusker 36 kr. Derſ. Karl der Große 36 kr.— Derſ. Peter der Große 36 kr.— Körner, das deutſche Vaterland 2 fl. 24 kr.— Künſtler, Hiſtoriſche Gemälde 2 fl. 15 kr.— Koch, friedliche Bilder 2 fl. 24 kr.— Dieſ., Rübezahl 1 fl. 48 kr.— Dielitz, das Mittelalter 2 fl. 42 kr. Derſ., Lebensbilder 2 fl. 24 kr.— Derf., Wanderungen 2 fl. 24 kr.— Derſ., Kosmoramen 2 fl. 24 kr.— Derſ., Teutonia 2 fl. 42 kr.— Derſ. Helden der Neuzeit 2 fl. 24 kr. Derſ. Land⸗ und Seebilder 2 fl. 24 kr.— Derſ., Naturbilder und Reiſenſkizjen 2 fl. 24 kr.— Krieger, altdeutſche Volksſagen 2 fl. 42 kr.— Heribert Rau, Reiſebeſchreibungen 3 fl. Derſ., Biographien berühmter Männer der Vergangenheit 3 fl.— Klumpp, Beſchäftigungen für die Jugend 3 fl. 36 kr.— Döring, Quelle nützlicher Beſchäftigung für die Jugend 3 fl 12 kr. Buch für Mädchen, nützliche Beſchäftigungen zum Vergnügen der weiblichen Jugend 3 fl. 12 kr. Lederſtrumpf⸗Erzählungen nach Cooper von Fr. Hoffmann, 4 fl. 30 kr.— Kottenkamp, die erſten Amerikaner im Weſten 3 fl.— Fr. Hoffmann, Marks Riff, nach Cooper, 2 fl. 12 700 Rebau's Naturgeſchichte des Thierreichs 1 fl. 48 kr.— Martin, Naturgeſchichte 2 fl. 42 kr. Giſtl und Bromme, vollſtänd. Handbuch der Naturgeſchichte col. 7 fl. 12 kr.— Curtman, Thierreich 2 fl. 42 kr.— Schödler, Buch der Natur 2 fl. 42 kr.— Grube, geograph. Charakterbilder, 2 Theile, 4 fl. 3 kr.— Derſ. Charakterbilder aus der Geſchichte und Sage, 3 Theile, 5 fl. 24 kr.— Duller's Geſchichte der Deutſchen 2 Bd. 2 fl. 24 kr.— Oeſer, Welilgeſchichte für das weibliche Geſchlecht 3 Theile 5 fl. 57 kr.— Schwab, die ſchönſten Sagen des Alterthums 3 Theile 5 fl. 24 kr. Auf Verlangen theilen wir gerne unſern geehrten Geſchäftsfreunden obige Werke zur Auswahl mit, wenn wir nur auf eine baldige Rückſen⸗ dung des Nichtbehaltenen zählen dürfen. Um gefällige zahlreiche Aufträge bittet höflichſt C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Kirchliche Anzeigen. 2. Advent den 10. Dezember. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Mitzenius. Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Simon. Abgang der Eiſenbahnzüge in Friedberg. Nach Frankfurt: Nach Caſſel: 6 25 7 3 3 (Gießen) 6 48 5 55 9 32 7 56(Marburg) Die mit bezeichneten Züge ſind Schnellzüge. Frankfurter Cours vom 7. Dez. 1854. Piſtolen. fl. 929-30 Friedrichsd' or Holländiſche 10 fl. Stücke[9 37 R. Rand⸗Ducaten. 5 20 Frankſtücke.% 918½ B. Engliſche Souverains..„1136-38 Preußiſche Thaler..“ 145%-46 5 Frankenthaler 4. Preußiſche Caſſenſcheine.. 145%-46 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 9. bis zum 15. Dezember. Fried⸗Butz⸗ 5— 2 Brod⸗Preiſe. berg. dach. 8 kr. pf. kr. pf. 1 Roggenbrod ½ Korn⸗ 7 und ½¼ Gerſtenmehl 44 21 42 2 7 7„ 9— 9— 4 + 7 7 18— 18— 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) ½ Korn⸗ u. ½ Waizenmehl r 2 7 79 7 10 1 10 1 4„ 2 7. 20 75 20 5 — Milchbrod„ — Waſſerweck 13% —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 14 114 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 14— 14— „Kühfleiſch, gemäſtetes 10— 10— „Rindfleiſch, gemäſtetes 91 21 9 2 „ Kalbfleiſch n „ Schweinenfleiſch 15— 15— „ Hammeklfleiſch 10 10 7 Schaaffleiſch 7——— „Wurſt veblos Schweinen 16— 16— „Bratwurſt 5 20— 120— „ Schwartenmagen 20 2 „Geräucherter Speck 28 „Schinken 20— 20— „ Dörrfleiſch De „ Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— „ un ausgelaſſen 29 22 „Nierenfett 22— 22— „[Hammelsfett 164— 116— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Ben de r. Seip pe. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. betreflend: Dienſta huuſe dahier tinzuſenden. Die fru ſinzuſenden. Fri Gr. Miniſtt dom Jahr In Ge 12. Sept. v eerdert wo Werthe entn gierungs hau; dieſes Umtau Mit dem E Anſprüche a wo ſie etwe zur Vermei Zeiten, und Kaſſenanwe Berl Es ſang als 5 rechten W. ſchen, der Oeſang ſi weiſe vom und ng und ſingen filde ven auch Sinn ſchönen, e dunn auch heteinen a ſch u r heiteung,