Friedberger Intelligenzblatt. Tonag Dan Atkirche;. All 2 1 2 72 0 Einrückungsge⸗ E 8 gemeiner Anzeiger für Oberheſſen, alen gal 2 1 jahrl. oder de ren Nau N. 5 12 durch f** 57 0** 2 kr.; die beid * i Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. egkirche f Ner- 61 f 8* 5 5 — Nu 81. Dienſtag, den 8. Auguſt. 18501. — Ag. 1854. 9 1. de Amtlicher Theil. 1 1 5% 15 94055 Bekanntmachung Hes 5.. 5 f 5 a 141% der Preisvertheilungen in der Provinz Oberheſſen im Jahre 1834. f 1. 7 Nach Beſchluß des Ausſchuſſes des landwirthſchaftlichen Vereins von Oberheſſen ſollen im Jahre 1854 zwei Preis— 8 vertheilungen in der Provinz Oberheſſen abgehalten werden, und ſind zu Preiſen für preiswürdiges Rindvieh und an ie. gute Pflüger 550 fl. vorgeſehen. Die Preisvertheilungen werden ſtattfinden: N 1) zu Büdingen am 22. Auguſt, 2) zu Biedenkopf am 25. Auguſt, 1 4 und zwar wird an denſelben Tagen ſowohl die Viehpreisvertheilung, als das Preispflügen abgehalten. — Die zur Beförderung der Viehzucht ausgeſetzten Preiſe ſind auf jeder dieſer beiden Stationen: à) für die beſten Tur Zuchtbullen von Gemeinden oder ſolchen Privaten, welche ſie nicht zur ausſchließlich eigenen Zucht benutzen, 75 fl. 6.8 zu Preiſen von etwa 8—15 fl.— b) für junge Bullen, zum Verkaufe an Gemeinden tauglich, mindeſtens /½ Jahr 1405055 alt, und ſeit Jahr Eigenthum des Beſitzers, 30 fl. zu Preiſen von etwa 5—10 fl.— c) für ſelbſtgezogene A 7150 Rinder von 2—3 Jahren, die entweder ſichtbar trächtig ſind, oder erſt kürzlich das erſtemal gekalbt haben, 130 fl. zu 1— Preiſen von etwa 5—12 fl.— Die ſchoͤnſte Kalbin erhält zugleich eine Preisglocke ſammt Halsriemen. Taxe„Für dasjenige preiswürdige Vieh, für welches keine Preiſe zuerkannt werden, wird dem Beſitzer deſſelben, wenn 1b Gßbag 2 über zwei Stunden Wegs zur Preisſtation zurückzulegen hatte, eine Entſchädigung und zwar von 24 kr. für die Auguſt. Stunde Entfernung für die alteren Bullen und von 12 kr. für junge Bullen und Rinder auf Verlangen verabfolgt. Augut. Die ſonſtigen Beſtimmungen ſind: 1) die Muſterung des Viehes beginnt jedesmal um 8 Uhr Morgens, und es der. haben die Preisbewerber Beſcheinigungen ihres Bürgermeiſters(auf ſtempelfreiem Papier) beizubringen, worin bezüglich 1 en der Zuchtbullen bemerkt iſt, daß ſie auch wirklich zur Zucht verwendet werden und ſich hierbei brauchbar erweiſen, ob u. vl. h. 1 ſie noch mit weiblichen Zuchtſtieren zur Weide getrieben werden, ob der Ankauf der Bullen durch die Gemeinde ſelbſt — 2 1 beſchafft wird und ob deren Unterhaltung nicht mehr an den Wenigſtnehmenden verpachtet iſt oder gar durch Reihum— 14 halten geſchieht— in Bezug auf die jungen Bullen, daß ſie ſeit/ Jahr dem Beſitzer eigenthuͤmlich gehören, in 7 23 Bezug auf die Rinder aber, daß ſie von dem Eigenthümer ſelbſt gezogen worden ſind. Wer die Bedingungen 57061 bezüglich des Beibringens nach obiger Vorſchrift abgefaßter Beſcheinigungen(wäre es auch von Bewerbern aus dem Ort 1754 ſelbſt, wo die Preisvertheilung ſtattfindet) nicht erfuͤllt, kann, ohne Anſehung der Perſon, zur Preisconcurrenz nicht zuge— 5 2 laſſen werden.—. 2 Die alteren Bullen müſſen wohlgefeſſelt und mit gehöriger Vorſicht vorgeführt werden.— 3) In 2 2— 1 n abgegeben werden.— 4) Die Concurrenz an den Stationsorten iſt kꝛtt Leih E en. 115. 155 Das Preispflügen findet am 22. Auguſt zu Büdingen und am 25. Auguſt zu Biedenkopf ſtatt, und 147440 3 die 3 der 1 1 7: 1) Die Concurrenz kann nur eigentlichen Ackerleuten oder Ackerknechten ln geſtattet werden.— 2) Jeder Concurrent kann mit eigenem Pfluge und Geſpann(Pferde, Ochſen oder Kuͤhe) arbeiten. 1— 0 2 Es wird jedoch eine Anzahl Pflüge und Geſpanne fuͤr Solche in Bereitſchaft gehalten, welche aus irgend einem Grunde Aus eigene Geſpanne oder Pflüge nicht zur Stelle bringen.— 3) Jede Art von Pfluͤgen iſt für die Preisbewerbung zuläſſig.— 92 N 420 Die ausgeſetzten Preiſe beſtehen in einer ſilbernen Uhr und in Geldbeträgen von 2 bis 9 fl., ſowie in einigen H 15 2 Büchern über Landwirthſchaft.— 5) Anmeldungen zur Theilnahme am Preispflügen haben bis längſtens den 18. — 7 11 2 resp. 20. Auguſt bei den Gr. Bürgermeiſtern zu geſchehen, und werden dieſe erſucht, dieſe Anmeldungen alsbald an die 199 Vorſtände der landwirthſchaftlichen Bezirksvereine, Herrn Regierungsrath Follenius in Büdingen und Herrn Regie— — 116— rungsrath Trapp in Biedenkopf gelangen zu laſſen.— Bei zu ſtarker Concurrenz ſtehen Diejenigen zurück, welche — 15— 105— e gemeldet haben.— 6) Die Concurrenz zu dem Preispfluͤgen an den Stationen iſt an keine Kreis— . oder Bezirksabtheilung gebunden. . 1 Als Experten ſind gewählt: 1) Für die Station Büdingen und zwar a) für die Viehpreisvertheilung: — 22— die Herren Bürgermeiſter Krumm in Wenings, Bürgermeiſter Mickel in Obermorſtadt, Verwalter Hensler in Ran— — 48 ſtadt. b) Für das Preispflügen: die Herren Pachter Weſternacher auf dem Herrnhaag, Oeconom Simon in 122 Vilbel, Rentamtmann Jordan in Lindheim.— 2) Für die Station Biedenkopf und zwar à) für die Viehpreis— 1 24661 vertheilung: die Herren Schultheiß Thomas in Niederdieten, Oeconom Moritz Wolf in Höringhauſen, Oberförſter W een v. Zangen in Biedenkopf. 5h) für das Preispflügen: die Herren Oeconom Schwan in Elmshauſen, Poſthalter ei Stapp in Biedenkopf, Oeconom Eigenbrodt in Hof,-Lauterbach. e Gelegentlich der Preisvertheilungen werden zugleich verbeſſerte landw. Werkzeuge, namentlich verbeſſerte Pflüge, itte asg wie z. B. der Benner'ſche Pflug und der Ruchadlo zum Verkaufe ausgeſtellt werden. 268 Indem der Unterzeichnete Vorſtehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, ladet er die Vereinsmitglieder, ſowie alle Freunde der Landwirthſchaft zu recht vielſeitiger Theilnahme an den Preisvertheilungen ein. Sehr dankenswerth wäre es, wenn unabhängig von der Preisvertheilung ſchönes, ſelbſtgezogenes Vieh und andere intereſſante Gegenſtände der landwirthſchaftlichen Induſtrie zur Anſicht aufgeſtellt würden. Laubach den 17. Juli 1854. Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen Otto, Graf zu Solms-Laubach. Das Vermächtniß. Erzählung von G. Freitag. (Foriſetzung.) Der Alte zuckte höhniſch die Achſeln.„Bah, was kümmern mich die wackeren Leute und der Gotteslohn!“ ſtammelte er.„Ich habe nun einmal meine Freude da⸗ ran, dem dicken Bierbrauer und ſeinem Weibe, das vor lauter Neid geſchwollen iſt, die Hoffnungen auf mein Erbe zu Waſſer zu machen. Der dicke Burſche ſitzt ja ohnedem ſchon in der Wolle und erſtickt bald im eigenen Fette vor lauter guten Biſſen. Ich will ihn nicht noch dicker machen!“ Dieſer Einfall beluſtigte den Alten höch⸗ lich und er wollte laut auflachen; allein ſein krampfhaftes Lachen ging in einen plötzlichen Stickanfall über, der den Greis in ſeine Kiſſen zurückwarf. Der Doctor beeilte ſich, umwunden Bevor ich ſterbe,.... noch.... ein Geheimniß anvertrauen....“ „Dann theilen Sie mir daſſelbe nur ſchnell mit!“ gab Marcus ernſt zur Antwort. „O großer Gott! ſo iſt alſo keine Hoffnung mehr vorhanden?!“ jammerte Hartmann verzweifelnd.„Iſt es wahr, hab' ich gar keine Ausſicht mehr, daß ich wieder geneſe?.... Muß ich jetzt Alles verlaſſen, was ich mit ſo viel Mühe zuſammengeſpart habe?... muß Alles, Alles Andern überlaſſen?....“ Der Geizhals rang voll Grimm und Verzweiflung die Hände, und Marcus verſuchte ihn zu beruhigen und erinnerte ihn an Emilien, die gerade ausgegangen war, aber jeden Augenblick nach Hauſe zurückkehren mußte; er fragte ihn, ob er ſeine Pathe nicht noch ſprechen wolle? „Ja, ich will ſie ſehen!“ röchelte Hartmann, der ſich, wie alle Sterbenden, noch an die ihn Ueberlebenden anklammern wollte, als könnte er ſich durch ſie am Leben „Das arme Kind!.... Der dicke Vetter Bier⸗ beugte ſich geſpannt über den Sterbenden. „Ach.... ich gebe noch nicht alle Hoffnung auf,“ „Nicht wahr.... lie... ber... Doctor noch einige Augenblicke ſich bewegen, als wollten ſie noch Worte bilden, die man nicht mehr hören konnte; ein krampfhaftes Zucken lief über das ganze Geſicht hin,— dann ward Alles ruhig, unbeweglich. Der Vetter Hart⸗ mann war todt. Kurz darauf kam Emilie nach Hauſe. Ihr Schmerz war ſtumm, als ſie den Tod ihres Pathen und Wohl⸗ thäters erfuhr. War er ja doch der einzige Menſch ge⸗ weſen, der ſich ihrer angenommen hatte, und da ſie die menſchliche Naͤchſtenliebe und Barmherzigkeit nur durch dieſen harten Wohlthäter kannte, ſo hing ihr ganzes Herz, in Ermangelung eines beſſern Gegenſtandes, mit voller Dankbarkeit an ihm. Am Abend kamen Vetter Strumpf und ſeine Frau noch einmal und fanden Emilien auf den Knieen neben dem Todten, das Geſicht über eine ſeiner kalten Hände gebeugt, welche ſie mit ihren heißen aufrichtigen Thränen benetzte. Sie hatten in der Stadt ſchon den Tod des alten Geizhalſes vernommen, und waren nun herzugeeilt, weniger in der Abſicht, dem Verſtorbenen noch die letzte Ehre zu erweiſen, als vielmehr, um ſich ſogleich ihre Anſprüche an ſeine Hinterlaſſenſchaft zu ſichern. Beide machten ſich unverweilt daran, vom ganzen Hauſe und ſeinem Inhalt Beſitz zu nehmen, und bemächtigten ſich dazu der Schlüſſel, die ſie unter dem Kopfkiſſen des Ver⸗ ſtorbenen gefunden hatten. Hierauf ließ Vetter Strumpf ſeine Frau als Wache bei der Erbſchaft, und eilte in die Stadt, um die zur Beerdigung und ſonſt nöthigen An⸗ ſtalten zu treffen. Emilie erwartete vergebens von der Brauersfrau ein Wort der Theilnahme oder der Ermuthi⸗ gung; man ließ ſie verlaſſen und troſtlos bei dem Todten, bis man dieſen in die Bahre gelegt hatte. Die arme Waiſe hatte noch den Muth, dem Leichen— zug auf den Friedhof zu folgen; als ſie aber von dort zurückkehrte, war ihre Kraft gebrochen und ihr Muth zu Ende. Sie wußte nun, daß ſie heimathslos war und nicht hatte, wohin ſie ihr Haupt legte. Als ſie die Schwelle des Hauſes erreichte, das ihr ſeit Jahren Ob- dach und Zuflucht geweſen war, zögerte ſie, dieſelbe zu überſchreiten. Meiſter Strumpf war vom Friedhofe ſtracks in der Kutſche nach Hauſe gefahren, und jetzt mit ſeinem Weibe beſchäftigt, das Inventar über Alles aufzunehmen, was ihnen als Erbe zugefallen war; ſie hatten alle Schränke aufgeriſſen, alle Möbeln von der Stelle gerückt, das ganze Haus umgewühlt. Emilien blutete das Herz im Leibe, und ſie ſetzte ſich mit gefalteten Händen auf die Steinbank neben der Hausthüre, und bat den lieben Gott, ſich ihrer anzunehmen. So ſaß ſie lange mit geſenktem Haupte und weinte ſtille vor ſich hin. Endlich nannte eine ſanfte Stimme neben ihr ſie bei Namen, und auf⸗ blickend ſah ſie Herrn Marcus vor ſich. Dieſer hatte ſie VPerbrau 45% N ſogar u — Oe! 112381 lich Klein zenberg und Vert 1848 und mögen a treten. nachdem bruar d Namen (oder au von Mü Gambas dieſem Ve deren lebe tragt. A. ſptüche n zeichniß in offen liegt, 2 Nonalen gewiß ang ins Mulat ausgeferti Bußde 0 9 11239] Nachmit Conrad meindeft dusgeſtz nicht die ſetzes ve enehmi Schätzun den wird Reich tire 269 auf dem Heimwege bemerkt, war von ihrer Verlaſſenheit innigſt geruͤhrt worden, und richtete nun einige freund— liche, von Herzen kommende Troſtesworte an die arme Waiſe. (Fortſetzung folgt.) Aeber Production und Verbrauch des Tabaks. Noch ſind nicht 300 Jahre verfloſſen, ſeit der be⸗ rühmte Raleigh den erſten Tabak in Europa rauchte. Eine wie außerordentliche Ausdehnung in dieſer kurzen Zeit die Production und der Verbrauch dieſes Krautes gewonnen hat, das geht aus folgenden, von dem Reiſenden Ampere in Amerika gelieferten Angaben hervor. Auf dem ganzen Erdboden werden ungefaͤhr 374 Millionen Pfund Tabak producirt, und davon kommen nur etwa 10 Mill. auf Kuba, das berühmte Vaterland der Havanna⸗Cigarren. Die Vereinigten Staaten liefern 219 und Europa 136 Mill. Pfund, Rußland allein 21, Frankreich 20 und Deutſchland mehr als 40 Mill. Pfund. Was den Tabaksverbrauch anbetrifft, ſo nimmt Deutſchland die erſte Stelle unter allen europäiſchen Staaten ein; ſein Verbrauch erreicht einen Werth von 45 Mill. Pf. Sterl. oder etwa 315 Mill. Tha⸗ ler, während England nur für 21 Mill., Frankreich ſogar nur für 10 Mill. Pfund Sterling verbraucht. Ueberall iſt der Verbrauch des Tabaks in reißender Zunahme begriffen. In England hat man im Jahre 1852 für nahe an 4 Mill. Pfund Sterl. im Werthe mehr eingeführt als 1851, der Verbrauch betrug ſchon 28 ½ Mill. Pfund und lieferte 45 ½ Mill. Gulden an Zöllen. In New⸗Nork gibt man ſogar weniger für Brod, als für Tabak aus. Hier betrug im Jahre 1838 die Ausgabe für Brod 3,493,050 Dollars, fur Tabak 3,650,000 Dollars, und dieſer Unterſchied ſteigt noch alljährlich. Bedenkt man nun, daß in Amerika ein Acker(etwas über 1 Morgen) leichten, ſandigen, aber gut gedüngten Bodens zwiſchen 1200— 2000 Pfund Tabak durchſchnittlich liefert, ſo fordert die geſammte Tabakspro⸗ duction auf der Erde einen Flächenraum von 300—500,000 pr. Morgen. Einen ſolchen Einfluß auf die Kultur- und Finanzverhältniſſe der Staaten kann eine ſo unbedeutende Gewohnheit wie das Tabakrauchen üben.(D. Nat.) Miszellen. Ein Herr, der ſo unglücklich war, ein Glasauge tra⸗ gen zu müſſen, gab ſeinem neuen Diener den Befehl am erſten Abende, daß er das Auge ins Waſſer legen möchte. Der Diener ſtand nach dem Empfange des Glasauges noch ſtill und ſahe unverwandt ſeinen Herrn an.„Willſt Du noch Etwas 2“ fragte der Herr.—„Ich warte nur, bis Sie das andere Auge auch herausnehmen, damit ich nicht zweimal zu laufen brauche!“ entgegnete der Gefragte. In einer Biographie des Oper Appell. Ger. Präſ. Heiſe in Lübeck wird deſſen Urgroßvater erwähnt, der Pfarrer in Querum im Braunſchweig'ſchen war. Dieſer hatte ſich nicht weniger als ſechs Mal verheirathet, lebte aber dabei ſo ſeinen Amtspflichten, daß er nach dem Tode ſeiner vierten Frau eine Anfrage des Leichenbeſorgers mit der ihm eigenthuͤm⸗ lichen Ruhe dahin beantwortete: ich„pflege“ die Leichen meiner verſtorbenen Frauen in das gelbe Zimmer bringen zu laſſen, ohne ſich durch dieſen Zwiſchenfall in Ausübung ſeiner amtlichen Verrichtungen ſtören zu laſſen. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Oeffentliche Aufforderung. L12381 Anna Margaretha, Johann Hein⸗ rich Klein's Wittwe, geborne Gorr, zu Mün⸗ zenberg, hat durch gerichtlich beſtätigten Schenk⸗ und Verpflegungsvertrag vom 11. September 1848 und 22. März 1850 ihr geſammtes Ver⸗ mögen an Tobias Enders daſelbſt abge⸗ 5 treten. Geſtützt darauf, nimmt Tobias Enders,— — nachdem Heinrich Klein's Wittwe am 3. Fe⸗ 2— bruar d. J. verſtorben, ſämmtliche auf den Hanſa, Capit. 2200 Tons, 1000 Pferdekraft, Namen des Heinrich Klein 1. zu Münzenberg N pPoſt-Dampſſchiſſe Die Bremer Geerken, u. Germania, Capit. Bremer, 1600 Tons, 650 Pferdekraft, loder auf dem Steinweg) in ven Flurbüchern 1240] werden am 17. Auguſt und 20. September von Bremen nach New⸗ von Münzenberg, Traismünzenberg und Gambach eingetragenen Liegenſchaften als zu Vork expedirt und kann ich bei baldiger Anmeldung für letztere Fahrt noch dieſem Vermögen gehörig in Anſpruch und hat Cajüte⸗ und Zwiſch deren Ueberſchreibung auf ſeinen Namen bean⸗ Für Segelſchi endecks-Paſſagiere annehmen. ffe pr. 1. und 15. jeden Monats nehme ich ſtets Paſſagiere 2 i 5 5 i 5 2 b f tragt. Anderweite Erb⸗ und ſonſtige An ab jeder Eiſenbahnſtation an. ſprüche an dieſe Liegenſchaften, deren Ver⸗ zeichniß in der Landgerichtsregiſtratur zur Einſicht offen liegt, ſind deßhalb binnen einer Friſt von 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gericht ſo Haupt⸗ Agentur Friedberg. Ehriſtian Hecht. gewiß anzumelden, als ſonſt die zum Eintrag in's Mutationsverzeichniß erforderliche Urkunde ausgefertigt und der Eintrag verfügt werden wird. Butzbach den 21. Juli 1854. Großherzogliches Landgericht Butzbach 11011 Ebel, Landrichter. Bekanntmachung. L12391 Samſtag den 2. September l.* Nachmittags 2 Uhr, ſoll das Wohnhaus des Soolbad VNaulieim. Jeden Tag Concert Comad Tiiebert zu Dornaſſenheim in der Ge im Garten des Rurhauses Morgens von 6½ bis 8 Uhr, Nach- meindeſtube daſelbſt einer dritten Verſteigerung ausgeſetzt werden und wird bemerkt, daß, ſoweit nicht die Vorſchriften in§. 59 pos. 3 des Ge⸗ ſetzes vom 16. Juli 1851 entgegenſtehen, die Genehmigung demnächſt ohne Rückſicht auf den Schätzungswerth um jedes Gebot ertheilt wer⸗ den wird. Reichelsheim den 3. Auguſt 1854. Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerei Hildenbrand. mittags von 3 bis 4%½% Uhr und Abends von 6% bis 8 Uhr, ausgeführt von dem Rur-Orchester unter Direction des Herrn Edmund Ueumann. Jeden Donnerstag Bal pure im Nursadle, Anfung 8 Uhr. Bekanntmachung. 112411 Alles über den Räumungstermin in den Freihl. Waldungen noch liegende Holz iſt, bei Vermeidung geſetzlicher Rugſtrafe, innerhalb acht Tagen abzufahren. Ockſtadt am 3. Auguſt 1854. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ain gaehere. Faſelochs-Verſteigerung. L242] Montag den 21. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde gehören⸗ der Faſelochs, circa 4½ Jahr alt, auf dem hie⸗ ſigen Gemeindehauſe öffentlich verſteigert werden. Oppershofen am 3. Auguſt 1854. Großherzogliche r Oppershofen l Auszuleihen. L12281] Aus der Kirchenkaſſe zu Steinfurth find in der Kürze gegen 600 fl. gegen doppelte ge⸗ richtliche Verſicherung auszuleihen. Fur den Kirchenvorſtand: A. Orth, Pfarrvicar. 893] Von folgenden, ihrer anerkannten Swerkmäßigkeit wegen auch in hieſiger Gegend ſo beliebt gewordenen Artikeln, und zwar: Dr. Borchardt's arom. medie. Kräuter⸗Seife à 18 kr. pr. Packet chen) zur Verſchönerung und Verbeſſerung des Teints und erprobt gegen alle Hautun⸗ reinheiten; Dr. Suin de Boutemard's arom. Zahn⸗Paſta(in Päckchen zu 21 und 42 kr.) das Beſte zur Cultur und Conſer⸗ vation der Zähne und des Zahnfleiſches; des Königl. Preuß. Kreis ⸗Phyſikus Dr. Koch's Kräuter⸗Bonbons (in Original⸗ Schachteln zu 18 u. 36 kr.) ein probates Linderungsmittel bei Heiſerkeit, Grippe, Katarrh ꝛc. 7. 5 Dr. Hartung's Chinarinden⸗Oel (à 35 kr. pr. Flaſche) zur Conſervirung und Verſchönerung der Haare, und Dr. Hartung's Kräuter⸗Po⸗ made(à 35 kr. pr. Krauſe) zur Wie. dererweckung und Stärkung des Haarwuchſes befindet ſich das alleinige Depot für Friedberg bei P. F. Schmittner, für Butzbach bei Val. Wießler. Ge ſ u ch. L12431 Eine lebendige, wohlerhaltene Speck⸗ maus wird von dem Unterzeichneten mit 12 kr. bezahlt. Weyland, Lieutenant. Nicht zu uͤberſehen! [1244] Die Unterzeichneten machen einem ge⸗ ehrten Publikum in Friedberg und der Umgegend die Anzeige, daß ſie den nächſten Friedberger Markt mit einem vollſtändig aſſortirten Kleider- lager, beſtehend aus Sommer- und Winterklei⸗ dungen zu erſtaunlich billigen Preiſen, beziehen werden. Das Lager befindet ſich im Steinernen Haus. Beiläuſige Preiſe: Feine Tuchröcke von 9—16 fl., die feinſten Pa⸗ letots von geeignetem Stoffe für Sommer und Winter von 7-14 16 fl., Hoſen von 5—9 fl., Weſten von feinſten, gewirkten und ſchwerſten Seidenſtoffen von 2—5 fl., die feinſten Tuch⸗ weſten von 2—4 fl. Um zahlreichen Zuſpruch und um gefällige Abnahme bitten 270 Es ladet zur Theilnahme ein Friedberg den 2. Auguſt 1854. 2 L„ Hülfs verein. 112451 Donnerſtag den 10. Auguſt, Abends um 6 Uhr, ſoll im Saale des hieſi⸗ gen Rathhauſes, welcher dem unterzeichneten Ausſchuſſe des Hülfsvereines auf Anſuchen dazu eingeräumt worden iſt, eine Verſammlung zur Berathung von Maßregeln Statt finden, wodurch den Nachtheilen des benachbarten Hazard—⸗ ſpieles beſchränkend entgegenzutreten beabſichtigt wird. Der Ausſchuß des Hülfsvereins. Guſtav⸗Adolf⸗Vereines ſtatt. Lokale. Zuſammenkunft der Feſtgäſte in dem Fritz'ſchen Lokale. Gottesdienſt in der Wilhelmskirche um 10 Uhr Morgens; öffentliche bera⸗ thende und beſchließende Verſammlung in der Reinhardskirche um 12 Uhr Mit⸗ tags; gemeinſchaftliches Mittagseſſen um 3 Uhr Nachmittags in dem Fritz'ſchen Bekanntmachung und Einladung. 112461 Mittwoch den 9. d. M. findet in Nauheim die Feier des Kurheſſiſchen Dienſtag den 8. d. Abends 8 Uhr freie geſellige Mittwoch den 9. d. Das Comité. 11247] In der Kürze erſcheint uer⸗A. broch. begrüßt werden. feſtgeſetzt. Rhythmiſches Choralbuch von Karl Thurn, Muſiklehrer der beiden Großherzoglichen Seminarien zu Friedberg. Q circa 50 Seiten. Dieſes Werk wird die gebräuchlichſten Melodien des im Groß— herzogthum Heſſen eingeführten Geſangbuches in älterer rhythmiſcher Form nebſt den nöthigſten liturgiſchen Geſängen enthalten und daher von der Geiſtlichkeit und den Lehrern unſeres Großherzogthums gewiß freudig Um die Anſchaffung möglichſt zu erleichtern, iſt bis zum Erſcheinen des Werkes der Subſeriptionspreis auf nur 1 fl. Nach dem Erſcheinen hört der Subſcriptionspreis auf, und es tritt der Ladenpreis von 1 fl. 30 kr. für das Exemplar ein. Subſcriptionen auf obiges Werk werden angenommen in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Ge fen ch. [1248] Für einen Lehrer der Mathematik und Natur wiſſenſchaft(Phyſik und Chemie) wird in Kürze in einer Erziehungs⸗Anſtalt für Knaben in einer freundlichen Stadt eine Stelle offen. Vorbedingungen ſind bei gutem Cha⸗ racter, allgemeine wiſſenſchaftliche und ſociale Bildung, practiſche Befähigung und Liebe zum Erziehungsfach, ſowie Bekanntſchaft mit der eng⸗ liſchen und franzöſiſchen Sprache. Franco⸗ Anmeldungen befördert die Expedition. Tapeten [1249] in den neueſten Muſtern zu ſehr billigen Preiſen, ſowie Spiegel, von allen Größen in Nußbaum baroque, wie auch in Goldrahmen bei Georg Groß. Meß briefe 111211 mit geometriſchem Plane und ſolche mit Theilungsplane ſind ſtets zu haben in C. Bindernagel's S. Franck 8 Comp. aus Darmſtadt. Buchhandlung. Das Reichelsheimer Scheibenſchießen [1250] findet für dieſes Jahr Sonntag den 13. und Montag den 14. Auguſt ſtatt. An angenehmer Unterhaltung der mich beeh— renden Gäſte wird es nicht fehlen. Für vor⸗ züglich gute Speiſen und Getränke, ſowie aus⸗ erwählte Muſik iſt beſtens geſorgt. Sonntag Abend Ball. Reichelsheim am 5. Auguſt 1854. J. Conrad. Frankfurter Cours vom 7. Aug. 1854. Piſtolen fl. 9 34-35 Friedrichsd'oer„10 3½¼-¼4½ Holländiſche 10 fl. Stücke„9 44½¼-¼45 7 Rand⸗Ducaten* 5 34 ½-35½ 20 Frankſtücke 8„ 924 ½—25½ Engliſche Souverains.„11 43-45 Preußiſche Thaler.„ 146 // 5 Frankenthaler„ 220 ½-1 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 146 ¼/ 0 Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. term 14. ment übe nebſt dazu Bedürfniſß 1854.— Kr. Diebu Viertheile 2492 fl. 6 das Pfart einer Wo Neunkirch zu ſorgen, Gervinu Henß zu rach Roh. — Em antworte ſie denn den schu Schritt hob ſie wieder er ihr man th einzigen und kle und ſei leiſe;„ bleibe. für mei. Verwan „