eigen I. iche Taxe D Butzbach Butz ⸗ dach. 1 1 9 3 a 850 13 11104 — 11 12 Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu ſammen 7 kr. N 87. Dienſtag, den 7. November. 1851. Regierungsblatt- Auszug. Nr. 37 vom 25. October: 1. Bekanntmachung Großh. Miniſteriums des Innern vom 23. Oet., die Verordnung über den Verkehr mit Getreide, Mehl und Kartoffeln, ſowie mit Brod betr.— II. Beſtätigung von Stiftungen und Ver mächtulſſen im 3. Quart. d. J.: 1. Vermächtniß des Hrn. Grafen Franz Friedrich Carl zu Solms⸗Rödelheim von 500 fl. zur Unterſtützung der Armen in Aſſenheim;— 2. Schenkungen der Dael'ſchen Erben zu Mainz von 200 und 100 fl. zu Gunſten der Freiſchule im ehemaligen Karme⸗ literkloſter daſelbſt;— 3. Schenkung von 100 fl. der Wittwe A. M. Feigel zu Bensheim an die kath. Kirche daſelbſt zur Abhaltung eines Jahresgedächtnißamts;— 4. desgl. des Schloſſermeiſters Franz Rau zu Bingen von 100 fl. an die kath. Kirche daſ.;— 5. Vermächtniß des Joſeph Kirſchbaum zu Dittelsheim von 500 fl. an die Gemeinde daſ., von welchem Kapital die jährlichen Zinſen zur Mitbeſoldung des zu erwartenden zweiten Gemeindelehrers, ſo lange jedoch letzterer nicht exiſtirt, zur Anſchaffung guter und nöthiger Schulbücher für Kinder zahlungsunfähiger, ſich ſittlich und brav betragender Eltern ohne Unterſchied der Religion verwendet werden ſollen;— 6. Ver⸗ mächtniſſe der Katharina Schütz aus Oberwöllſtadt von 100 fl. an die kath. Kirche daſelbſt, zur Abhaltung eines Seelenamtes für die verſtorbenen Eltern der Erblaſſerin und eines für ſie ſelbſt alljährlich abzuhaltenden Engelamtes;— 7. Vermächtniß der A. M. Möhn, geb. Weber, zu Laubenheim von 400 fl. an die kath. Kirche daſelbſt, zur Stiftung von zwei Jahresgedächtniſſen und zum Beſten der Armen; — 8. Vermächtniſſe des Schieferdeckers J. Haßlinger von Gau⸗ bickelheim an die kath. Kirche daſelbſt von 400 fl., von welchen die Zinſen zur Anſchaffung von Kleidern und Kerzen für arme Erſtcom— municanten am weißen Sonntage verwendet werden ſollen, und 200 fl. zur Abhaltung zweier Jahresgedächtniſſe;— 9. Legat der verſt. Ehefrau des Bürgers und Schreinermeiſters Adam Feiling zu Friedberg, Anna Katharina, geb. Neuerin, von 150 fl. für die ſtädti⸗ ſchen Hausarmen daſelbſt;— 10. Schenkung der Wittwe des H. J. Engel zu Gaubickelheim von 100 fl. an die kath. Kirche daſelbſt, zur Abhaltung zweier jährlichen Seelenämter;— 11 desgl. eines Unge⸗ nannten an die kath. Kirche zu St. Ignaz zu Mainz von 100 fl. zur Abhaltung von zwei jährlichen heiligen Meſſen;— 12. Vermächtniſſe des Bürgermeiſters Georg Arnold in Zornheim an die kath. Kirche daſelbſt, von 50 fl. zur Stiftung eines Jahresgedächtniſſes, und 500 fl., welches Kapital von dem Kirchenvorſtande unter der Benennung „Georg Arnolds Stiftung“ verwaltet, und deſſen Zinſen jährlich nach Abzug der Verwaltungskoſten ganz nach dem Ermeſſen des Kirchen⸗ vorſtandes unter die Armen und Kranken der Gemeinde Zornheim vertheilt werden ſollen;— 13. Schenkung eines Ungenannten an das Engliſche Fräulein⸗Inſtitut zu Mainz von 400 fl., wovon 200 fl. zu dem Bau der projectirten Kapelle beſagten Inſtituts und die Zinſen der reſtirenden Summe alljährlich nach dem Ermeſſen der jeweiligen Oberin des Inſtituts im Intereſſe des Letzteren verwendt werden ſollen;— 14. Vermächtniß der Maria A. Fauſtmann zu Fürth an die kathol. Kirche daſelbſt von 100 fl. zur Stiftung zweier Jahres⸗ gedächtniſſe;— 15. Stiftung der Frau Gräfin Auguſte Caroline Wil⸗ helmine Louiſe v. Giech zu Thurnau von 1000 fl., zur Unterſtützung Hülfsbedürftiger in der Standesherrſchaft Schlitz, unter dem Namen „Louiſenſtiftung,;— 16. Schenkung des kath., Pfarrers Berthes zu Heidesheim an den kath. Kirchenfonds des Filtalortes Wackernheim, beſtehend in einem Hauſe zu Wackernheim im Werthe von ungefähr 1400 fl. zu kirchlichen und Schulzwecken. Auf dieſem Hauſe ruht aber noch eine Schuld von 300 fl. und es iſt in dem angegebenen Werthe deſſelben die in der Bekanntmachung vom 10. Oct. 1853 (Nr. 45 des Reg.⸗Bl.) bereits angezeigte Schenkung des Pfarrers Berthes von 300 fl. enthalten.— III. Bekanntmachung Gr. Finanz⸗ miniſteriums vom 16. Oct., welche zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß in dem Kurfürſtenthum Heſſen die Uebergangsabgabe von Branntwein auf 4 Thaler 20 Silbergroſchen für die Kurheſ⸗ ſiſche Ohm(oder 4 Thaler 9 Pfennige für die Preußiſche Ohm) bei einer Stärke von 50 Grad nach Tralles herabgeſetzt worden iſt.— IV. Bekanntmachung Gr. Oberpoſtinſpection vom 20 Oct., die ex⸗ preſſe Beſtellung dringender Briefe betr.: Um in Fällen, in welchen bei Benutzung der regelmäßigen Poſtverbindungen die Beſtellung eines Briefes alsbald nach deſſen Eintreffen am Be- ſtimmungsorte durch einen Expreſſen gewünſcht wird, dieſe nach Mög⸗ lichkeit zu gewähren, find, in Uebereinſtimmung mit Art. 26 des fur das Großherzogthum Heſſen verbindlichen revidirten Poſtvereinsver⸗ trags folgende Beſtimmungen getroffen worden, welche ſofort in Voll⸗ zug kommen: 1) Briefe, welche alsbald nach dem Eintreffen am Beſtimmungsorte durch einen Expreſſen beſtellt werden ſollen, müſſen vom Abſender auf ihrer Adreßſeite in deutlich erſichtlicher Weiſe mit der Bezeichnung„Expreß zu beſtellen verſehen ſein. Auf die Bezeichnung hin:„eilt“,„eiligſt“(cito, eitissime)„zur ſchleunig⸗ ſten Abgabe empfohlen“ und dergleichen, kann eine expreſſe Beſtellung nicht erfolgen.— Anordnungen, welche ein Adreſſat wegen Beſtellung ſeiner Correſpondenz im Allgemeinen getroffen hat, bleiben bei expreß zu beſtellenden Briefen außer Anwendung.— 2) Expreß zu beſtellende Briefe müſſen ſtets recommandirt werden und zahlen(außer der Recommandationsgebühr und dem Franko) für die expreſſe Be⸗ ſtellung am Orte der Poſtanſtalt an Beſtellgeld(von deffen Entrichtung keinerlei Befreiung ſtattfindet) a) wenn die Beſtellung am Tage erfolgt, 9 kr. oder 3 ſgr.(nach dem Münzfuße der Poſtanſtalt, bei welcher die Gebühr vom Publicum bezahlt wird); b) wenn die Beſtellung Nachts ſtattfindet, 18 kr. oder 6 ſgr.(wie bei a).— 3) Als Tageszeit gilt im Sommer(April bis Sept.) die Zeit von 5 Uhr Morgens bis 11 Uhr Nachts, im Winter(Oetbr. bis März) die Zeit von 7 Uhr Morgens bis 10 Uhr Nachts.— 4) Für die auß err⸗ halb des Orts der Abgabepoſtſtelle zu beſtellenden Expreß⸗ briefe ſind, außer der dem Boten zu zahlenden und mit demſelben nach den ortsüblichen Sätzen zu vereinbarenden Lohne, ohne Unter— ſchied, ob die Beſtellung am Tage oder zur Nachtzeit erfolgt, 9 kr. oder 3 gr. für Beſchaffung des Boten zu entrichten.— 5) Die Ge⸗ bühr für die expreſſe Beſtellung kann nach Gutbefinden des Abſenders vorausbezahlt oder deren Zahlung dem Adreſſaten überkaſſen werden. Im letzteren Falle hat der Abſender eines ſolches Briefes jedoch ſeinen Namen mit auf die Adreſſe zu ſetzen und für die Zahlung zu haften, wenn dieſelbe vom Empfänger verweigert wird.— 6) Zur Sicherung der richtigen Zahlung können daher die Poſtſtellen in den Fällen, in welchen der Empfänger den Botenlohn tragen ſoll oder deſſen Betrag für expreſſe Beſtellung außerhalb des Ortes der Abgabepoſtanſtalt nicht bekannt iſt, die Hinterlegung der betreffenden Beträge reſp. im letzterwähnten Falle des Betrages von 54 kr. oder 15 ſgr. verlangen. — 7) Telegraphiſche Depeſchen, welche von einem Telegraphenbureau zur Weiterbeförderung an den Beſtimmungsort zur Poſt gegeben werden oder mit derſelben an ein Telegraphenbdureau eingehen, unter⸗ liegen ſelbſtverſtändlich den obigen Beftimmungen ebenfalls, wenn ſie expreß beſtellt werden ſollen.— 8) Briefe, welche nach Orten des Beſtellbezirks der Aufgabepoſtanſtalt ſelbſt beſtimmt ſind, konnen zur expreſſen Beſtellung nicht angenommen werden.— 9) Auch bei Expreß⸗ briefen leiſtet die Poſtanſtalt für verſpätete Beförderung oder Beſtellung keine Entſchädigung. Dagegen finden auf derartige Briefe die beſtehen⸗ den Beſtimmungen über Verluſt recommandirter Briefe Anwendung, in welcher Beziehung jedoch ausdrücklich noch zu bemerken iſt, daß die Poſtanſtalt für die Handlungen der nicht in ihrem Dienſte ſtehenden Boten nicht verantwortlich iſt und für den Verluſt durch Schuld eines ſolchen Boten nicht Erſatz zu leiſten hat.— Vorſtehende Beſtimmungen gelten für den Wechſelverkehr zwiſchen den zum deutſch⸗öſterreichiſchen Poſtvereine gehörigen Poſtgebieten, ſowie für den Verkehr innerhalb des Fürſtlich Thurn und Taxis'ſchen Poſtverwaltungsbezirks, letzteres jedoch vorläufig mit Ausſchluß des Kurfürſtenthums Heſſen und Lippiſchen Fürſtenthümer.— v. Namens veränderung. S. K. H. der Großherzog haben am 27. Sept. dem Karl Walz zu Fried⸗ berg zu geſtatten geruht, künftig den Namen„Kahres“ zu führen. — VI, Dienſtnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht: am 27. Sept. dem prakt. Arzte Dr. Birnbaum zu Allendorf die Stelle eines Kreiswundarztes im Medieinalbezirke Grünberg, mit dem Amtsſitze zu Londorf zu übertragen;— 2. Oct. den Gerichtsacceſſiſten Laiſt aus Oſthofen zum Ergänzungsrichter an dem Friedensgerichte Pfeddersheim zu ernennen;— dem Mitprediger⸗ 390 0 1 5 ird ihm Olroz Wachter An. Se 1 und N Des Schulzen Fritz. 10 Blind omberg an der Ohm, dem Schulvicar euermann g N. 1 de ſeither proviſoriſch von ihm verwaltete 2. ev. Schullehrerſtelle da. Eine Geſchichte aus der rheiniſchen Pfalz von Auguſt Becker. ſhäte/ 1 ſelbſt zu übertragen;— 3. Oct. den Expeditor bei der Station Darmſtadt 2 ö el hel 14 der Main⸗Neckar⸗Eiſenbabn Seibert zum Gütererpeditor,— den ö ö ihn lu, 1 1. Lehrer und Vorſtand an der Realſchule zu Friedberg, Profeſſor Seit dem Tage, da des alten Schulzen Haus ver— ö allen 0 1 Dr. Dieffenbach unter der nachgeſuchten Entbindung von der 0 ſteigert worden, ſind zehn volle Jahre verfloſſen. 9 in 115 ö eines Rectors der Muſterſchule zu Friedberg zum Director der Real⸗ In dem kleinen Häuschen auf dem Kirchberg ſtzt pen, ſchule daſelbſt;— 9. Oetbr. den Steuereontrole Gehülfen Schmitt gar 6 175** wübel, 0 aus Altenburg zum Diſtrietseinnehmer der Diſtrietseinnehmerei Als der umme Peter, ein Veteran aus der Zeit Napoleons, Dorst, a zey J. zu ernennen;— den Steuerpfandmeiſter Baſtert zu Lauterbach] bei dem alten Jergmichel. Sie ſind gute Freunde, die die in die Obereinnehmerei Gießen zu verſetzen, und den Steueraufſeher[Beiden, noch aus den kurpfälziſchen Zeiten her, wo ſie ö chen, 9 Reuter zu Darmſtadt zum Steuerpfandmeiſter für die Obereinneh— als luſti 1 der U peer 8 f i i 1 25 ge Burſchen manchen Schoppen mit einander bet are. merei Romrod, mit dem Wohnſitze zu Lauterbach, zu ernennen; b Wein i dahei in ſeine 110 dem Oynaſiallehrer Dr. Schödler zu Worms die Directorſtelle an dem alten Schulzen tranken.— Der Wein iſt ſchon daheim alt dere N ee zu a e 2. in den Kellern, draußen jagt der Wind das braune Laub 19 hin zu Rodau die 1. evang. Schullehrerſtelle zu Hahn 18. Oct dem über die Stoppelfelder, denn das S ätjahr iſt ziemlich früh i Aran e eee eee G. eingetreten all 1 ein Wetter brach daß 15 8 an Been A..* 1 3 1 5 8 1497 8 K. H. der Grobherzog haben allergnädigft geruht: am 23. April den den Abenden nirgends behaglicher fühlt, als daheim im ein“ 9 Gardechevauxleger v. Harnier bei ſeiner Entlaſſung aus dem acti-][ warmen Stübchen, beſonders wenn auf dem Ofenmäuerchen* ven Militärdienſte den Character Lieutenant zu ertheilen;— 28. Mai der„Neue“ im Kruge gährt und brauſt. Die alte Lieſe der Jelg 7 1 l 115 8. n hat die Kaſtanien gebraten, die ihr Bruder heimgebracht, der ins ˖„Reg. zu verſezen; 13. Juni dem Oberarzt Dr. 8 0 3. den nachgelüchteh Abſchied zu ulbeſ ien,— den Militär⸗ und die alten Geſellen ſprechen dem duftigen Gericht auch 5—. arzt Pr. Plagge zum 3. Juf.⸗Reg und den Lazarethacceſſiſten wacker zu, denn es ſchmeckt„ſuperb, zu dem„Neuen. ihn Dr. Kappeſſer zum Militärarzt, unter Zutheilung zum Lazareth[Der Jergmichel rückt das ſchwarze Käppchen auf dem Leuten R. in Darmſtadt, zu ernennen;— 2. Juli den Lieutenant Schmidt in Kahlkopfe und ſagt verdrießlich, wie er jetzt faſt immer ehrerbieti⸗ der Gendarmerie in den Ruheſtand, und dagegen den Lieutenant 18 8„. 2 ö wie der Barthel vom 2. Inf⸗Reg. zur Gendarmerie, als 2. Offizier der iſt, vor ſich hin, als wenn der Peter gar nicht da wäre: J. Diviſion Oberheſſen, zu verſetzen:— 11. Juli den Gen.⸗Lieutenant„Wo bleibt denn der Fritz heute Abend? Hat er Haus, Wachter, in Folge der veränderten Dienſtſtellung des Commandanten] mir doch ganz gewiß verſprochen, zu kommen! Der Bub' alten Ta der Reſidenh, aus der Suite des Corps wieder zu entnehm eng. wird leichtſinnig, wie ich ſeh', lauft lieber mit den jungen„ 15. Aug. den Stabsarzt Dr. Büchner im 3. Inf.-Reg. wegen Dienſt⸗ Burſ 0 7 f de At im Wirthshauſe, als die Liese unfähigkeit in Folge körperlicher Gebrechen in den Ruͤheſtand zu ver⸗ urſchen im Dorfe herum 0 er ho im r 5 ö ſetzen;— 25. Aug. Oberſtlieutenant Dingeldey im 4. Jnf.⸗Reg. daß er ſich mit dem alten Jergmichel unterhält. Und das auf einn auf Nachſuchen mit dem Character als Oberſt und der Erlaubniß wär' mir noch eine ſchöne Geſchichte, wenn's wahr iſt, was doch ſonſ zum Forttragen der Uniform des gedachten Regiments in den Ruhe⸗ mir da der Peter ſagt; ich hätte gedacht, der Bube habe* ſtand zu verſetzen;— dem Major Meper im Generalquartiermeiſterſtab je Kind 5 0 9„ 1 W pi** den Character als Oberſtlieut. zu ertheilen,— den Major 5 ſich die Kin erpoſſen aus em opfe geſch agen! Wenn ö Command. des 1. Bat. 2. Inf.⸗Reg. zum Oberſtlieut. im 4. Inf.⸗R., ich das gewußt hätte, wär er mir nicht in's Bürgermeiſters Alten fal — Major Müller von der Artillerie zum Zeughausdirector,. gekommen, und ſeine Mutter, die gute Suſel, hatte es bei der! r l Jug. n auch nicht zugegeben(wenn ſie nicht geſtorben wär'), ohne doch nich Hauptmann darin,— Lient. v. Heſſert vom 1. zum Oberlieut im ihren Fritz als ein ſauberes Bürſchlein ſehen zu dürfen. ſag' ich.“ J. Inf.⸗Reg. zu ernennen, und den überzähligen Lieut. Leiß vom Das iſt wahr, ſauber und alert iſt er, wie kein Zweiter ein und 2. een 5 e im Dorfe, aber das bringt ihm doch keine Burgermeiſters—„Die Alt %%%% Perglas zum Sberſtlieutenant,— Hauptmann Seederer zum ſie iſt gerade ſo ein flackeriges Ding, wie ihre Mutter ge— lich nur 1 Major und 2. Stabsoffizier,— Oberlieutenant und Corpsadju⸗ weſen iſt in ihren jungen Jahren, und wenn auch die mer noch 110 13 Bickel zum e e een 1 18 2 Junge wollte, die Alte thäte es doch nie und nimmer⸗ die Hoſer ieut. zu ernennen,— und den igen Lieut. Sartorius i 7578 die etatsmäßige Zahl der Lieutenante aufzunehmen;— dem penſ. mehr zugeben— denn der Fritz iſt ja doch nur Knecht* Stabsquartiermeiſter Zöller den Character als Oberſtabsquartier⸗ im Hauſe. 1 5 Maul au meiſter mit dem Range eines Majors zu ertheilen,— den Oberarzt Der krumme Peter hat ſchon in ſeiner Ungeduld,„du biſt Dr. Wetland vom 1. zum Stabsarzt im 3. Jnf⸗Reg und zun während dieſem Geplauder, einigemal ſein„Naſenwär⸗ jetzt noch dirigirenden Arzt des Larareths zu Worms,— und den Militärarzt merle“ aus dem Munde genommen, und kann jetzt auch Jeß ö Dr. Mayer vom 1. zum Oberarzt im 1. Inf ⸗R. zu ernennen, den Militär- icht li 9 1 7— arzt Dr. Eigenbrodt vom Lazareth zu Darmſtadt zum 1. Inf.⸗R. zu] nicht langer mehr an ſich halten. verſetzen, ſodann zu ernennen: die Porteeépée⸗Corporale Hauß vom„Nichts für ungut, Cumpeer,“ ſagte er,„aber Du 3 1. Ain ee. e biſt und bleibſt ein alter Brummler. Das verſtehſt Du E vom 1. im 1, Kritzler vom 1. im 4, Lauteſchläger vom 2. nicht mit der Kathel, ich bin Soldat geweſen, Huſar, 11656 Cs im 2., Pfaff dom 1. im 1., Winter vom 2. im 2. Rau vom 3. wie Du weißt, hab die Weibsleut' beſſer kennen lernen, 5 Die de im 4, v. Bechthold. vom 1. im 2. Inf⸗Reg, dieſe neu ernannten und weiß, daß ſie etwas wagen für einen ſaubern, jungen und Pa ee 3 bree 77— orden. Menſchen. Meinſt Du denn; die Kathel laſſe es mit 0 5. en Ergänzungsrichter Oberſt Roth zum ordent⸗(; j abt, lichen Mitglied des Oberkriegsgerichts, und am 6. Sept. bei der ihren, Leuten nicht darauf ankommen, Wagen dem Fritz?— Gendarmerie den Rittmeiſter Scheerer zum Major und Commandeur Denk' doch an den reichen Sepp, den wir als Kinder v. Be 175 e.— 3 v. u e e cee 1 kannten, und der auch als Knecht der Tochtermann des Lübeck aurlegers zum Rittmeister und interimiftiſchen Commandanten der vornehmſten und reichſten Mannes in der Gegend wurde. zuftehe Gendarmerie⸗Diviſion Starkenburg,— Lieut. und Corpsadj. Supp Und 97 505 Bür. Kathel ihr Au 1 den Fritz dramz zum Oberlieutenant.— VIII. Dienſtentlaſſung: Schullehrer Haſ⸗ gert 270 9 Erble ſemer zu Gaualgesheim.— IX. Concurrenz für: die evangeliſche geworfen, wer will ihr das wehren? 5 jährli 5 10 1 95 3 7 5 1 15 8 1 5 9 5„Nun ja, antwortete weniger verdrießlich der alte Die arrſtelle zu Niederrosbach mit 528 fl.— X. Geſtorben ſind: am] Jergmichel.„Wenn's die Kathel ehrlich mit dem uben w 8 Abe ee emen 5 e 9 ſollr es mich alten Ker 9 Aber, 1010 ich dn — 9. Aug. er g mandeur der Gendarmerie;— 5 N 9 N ich 24. Sept. penſ. Stadtgerichtsdiener Sturm zu Darmſtadt;— 27. Sept. hab' mein Lebtag keinem Weibsbild getraut.“ N dice penſ. Schullehrer Grimminger zu Niederweinheim.„Hund haſt Dein Lebtag auch zuſehen können, wie* Dir Andere die Weiber vor der Naſe wegnahmen. Der b. Not Fritz thut klug daran, es anders zu machen, und darum 1 8 er zo en zu kürfen. * immer- uch tur Kuecht er Ungeduld, „Naſenwar⸗ lann jetzt auch 391 wird ihm die Kathel nicht entwiſchen. Man müßte ja mit Blindheit geſchlagen ſein, wenn man da nicht ſehen thäte, was die Beeren gelten. Kömmt der Fritz vom Feld heim, ſteht die Kathel hinterm Fenſter und blinzelt ihm zu, denn ſie hat ſeine Peitſche ſchon von Weitem knallen hören. Der ſitzt aber auch ruhig auf ſeinem Rap— pen, wie ein Küraſſier, und auch die Kathel iſt ein Plitz— mädel, nicht ſo feſt und handvöllig wie die andern im Dorfe, aber ein Geſichtchen hat's und ein paar Gucker— chen, die glitzern wie Karfunkelſtein. Spaß apart, Cum— peer,'s iſt ſo auf Parol; und wenn dann der Fritz wieder in ſeines Großvaters Haus ſitzt und die Kathel daneben, ſtatt deren grobem Bruder, da kommen wir Abends zu ihm hin und er holt einen Schoppen um den andern vom * Gelt, alter Brummler, das leuchtet Dir ſchon ein?“ „Nun, mach's nur nicht zu arg, Narr! lachte jetzt der Jergmichel, dem es freilich einleuchtete, den Fritz wie⸗ der in's Schulzenhaus, wo jetzt des Bürgermeiſters Michel wohnte, als gemachten Mann ſehen zu können. Es hatte ihn ſchon längſt„gekröpft“, daß des Schulzen Fritz bei Leuten Knecht ſein ſollte, die einmal an deſſen Großvater ehrerbietig hinaufſchauten, und wenn es ſo hinausging, wie der Peter meinte, der Fritz Herr in ſeiner Eltern Haus, ei, das wäre ein Freude für ihn, noch in ſeinen alten Tagen. „Trink aus!“ ſagte er jetzt,„Trink aus, Cumpeer, die Lieſe holt friſchen. Wie kommt's aber, daß Du, Peter, auf einmal ſo verſeſſen auf die Leut' biſt, auf die Du doch ſonſt'en Pik gehabt haſt?“ „Nun, der Kathel kann ich gut ſein, ohne meinen Pik auf ihren Bruder, den brutalen Michel, und die Alten fahren zu laſſen! Wenn der Michel meint, er wird bei der nächſten Wahl Bürgermeiſter, weil man den Alten doch nicht mehr mag, ſo hat er ſich geſchnerrt,— das ſag' ich.“ Der alte Huſar plaudert ſich in die Hitze hin— ein und hat ohnedies auch ſchon ein bischen im Kopfe. „Die Alten aber,“ fuhr er fort,„ſind Schuld daß ich Anno 32 den Dienſt als Feldſchütz verloren hab'; eigent— lich nur ſie, die Alte, die mir eine gewiſſe Geſchichte im— mer noch nachträgt,— die iſt eine Rippe, hat im Hauſe die Hoſen an, und der Bürger tanzt nach ihrer Pfeife.“ „Du haſt damals, bei der Liberalengeſchichte, Dein Maul auch zu weit aufgeriſſen!“ ſagte der Jergmichel. „Du biſt einer der ärgſten Kriſcher geweſen, und kannſt jetzt noch Deine Franzoſenideen nicht laſſen.“ „Sternſakrament, ja!“ rief der alte Soldat.„Ich rede frei von der Bruſt, fürchte mich vor Niemand, aber den Feldſchütz kann ich ihnen nicht vergeſſen. Sagen ſie, mein krummes Bein hindere mich im Dienſt,— aber woher kommt das Krummholz da? Guck, da ſteckt ſie noch“— der Peter reißt die Hoſen hinauf—„die Ku— gel, die mir der verdammte Rothmantel hineingejagt hat! Du weißt ja, Cumpeer: Zu Auſterlitz, Da hat's geblitzt, Da——— „Laß das jetzt, Peter, hab's ſchon oft genug gehört,“ unterbrach den Baß des Peters der alte Jergmichel, denn er war kein Franzoſenkopf,— die churpfälziſchen Zeiten gaben ihm die ſchönſten Erinnerungen, und er war auf die Revolution, die den alten Schulzen zu Grunde richtete, gar nicht gut zu ſprechen.„Laß das!“ ſagte er,„und trink““— und die beiden Alten tranken, und wurden im— mer munterer, als ob ſie ſchon jetzt wieder in des alten Schulzen Haus ſäßen, und„vom Beſten“ vor ſich ſtehen hätten. (Fortſetzung folgt.) Für die Brandbeſchädigten zu Felda gingen bei dem Unterzeichneten weiter ein: Von der Freifrau von Löw, geb. v. Diede zum Fürſtenſtein: für die alte Magd, deren Habſeligkeiten verbrannt find, baar 2 fl. 45 kr., ferner 1 Stück Bieber, 1 Halztuch, 1 Mütze, 1 paar wollene Strümpfe, 1 Kragen, 1 wollener Unterrock; für die andern Feldaer angeblich 20 Ellen ſchwarzer baumwollener Bieber, 5 Mützen, 1 Unter⸗ rock, 4 neue Frauenhemden, 1 Kinderkittelchen, 1 Sacktuch, 1 wattirter Frauenmantel, angeblich 30 Ellen wirken Tuch, ditto 18 Ellen Flächſen⸗ Tuch; von Frau Gaſthalter Wick zu Ziegenberg: 1 Rock, 1 Paar Hoſen zum Flicken, 2 Hemden, 2 Kappen, 1 Handtuch; von Frau Roth daſelbſt: eine Jacke; von Schullehrer Bindewald: 1 Paar Socken, 2 Paar Strümpfe, 1 Weſte, 1 Paar Gamaſchen; weiter von Frau von Löw: 3 Paar alte Schuhe, 3 Paar Socken, 1 Oberrock, 1 Paar Hoſen. Obige Gegenſtände wurden mir durch Herrn Bindewald zur wei⸗ teren Beſorgung übergeben, ſowie noch 18 kr. von einem Ungenannten. Außerdem habe ich erhalten 1 fl. in Papiergeld von Friedberg. Im Ganzen ſind bis jetzt an Geld bei mir eingegangen 13 fl. 33 kr. Herzlichen Dank den edelen Gebern! Dabei bemerke ich noch, daß auch Naturalien, beſonders Brodfrüchte ſehr erwünſcht ſind, und ich bitte meine Herrn Amtsbrüder oder die Herrn Bürgermeiſter der allen fallfigen Annahme ſolcher ſich unterziehen und mir wegen der weiteren Beſorgung Anzeige machen zu wollen. Oberrosbach am 4. November 1854..in Bei der Unterzeichneten ging ferner ein: Von X. 30 kr., von N. und N. fl. 2., zuſammen fl. 11. 18 kr., wovon wir unterm 4. d. M. Herrn Pfarrer Strack in Oberrosbach fl. 9. 18 kr. ablieferten. Die Exped. des Friedb. Int. ⸗Bl. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Edicetalla dung. [1656] Es ſollen: 1) Die dem Großherzoglichen Kammerherrn à la suite,— endlich den beiden letzteren als Vormündern der Freiherrn Auguſt und Oscar v. Löw von Löwenruhe bei Wiſſels⸗ heim, in der Gemarkung Ober- und Unter⸗ Güter ⸗Verſteigerung. 11672] Donnerſtag den 9. November d. J., Vormittags um 11 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag der Heinrich und Hauptmann Freiherrn Friedrich v. Bel⸗ lersheim, genannt Stürzelheim zu Darm⸗ ſtadt, und dem Fürſtlich Thurn und Taxis'⸗ ſchen Poſtmeiſter Freiherrn Maximilian v. Bellersheim, genannt Stürzelheim, zu Lübeck in der Gemarkung Niedermörlen zuſtehende, durch Allodification eines von Franz Möbs III. und Conſorten beſeſſenen Erblehnguts entſtandene Grundrente im jährlichen Geldanſchlag von 62 fl. 13 ¼ kr. 2) Die der Freiherrlichen Geſammtfamilie Löw von und zu Steinfurth, beſtehend aus dem Freiherrn Carl v. Löw, Königl. Preu⸗ ßiſchem Kammerherrn und Oberforſtmeiſter, — Ludwig v. Löw, Herzogl. Naſſ. Hof⸗ gerichtsrathe zu Wiesbaden,— Wilhelm v. Löw II., Großherzoglichem Kamiſerherrn in Beſſungen,— Auguſt v. Löw, Groß⸗ herzoglichem Kammerherrn und Rittmeiſter florſtadt zuſtehenden Grundrenten, als a) eine durch Ablöſung der Schaafweideberech⸗ tigung entſtandene Grundrente im jährlichen Geeldanſchlage von 56 fl. 10 kr. b) das ſ. g. Wehrgeld im jährlichen Anſchlage von 47 fl. nach den geſetzlichen Beſtim— mungen abgelöſt werden. Es werden daher alle bei dieſen Ablöſungen Betheiligte, fie mögen bekannt oder unbekannt ſein, hiermit aufgefordert, ihre etwaigen deßfall⸗ ſigen Rechtsanſprüche innerhalb zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte um ſo gewiſſer geltend zu machen, als ſonſt die Auszahlung der Ablöſungscapitalien an die genannten Be— rechtigten geſtattet werden wird. Friedberg den 23. October 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Rauſch 11. Wittwe und Kindern dahier deren nachbeſchriebene Güterſtücke, nämlich: Gemarkung Friedberg: Pag. No. Flur No. Klftr. 562/30 12 142 385 Acker im Kleingalgenfeld, Gemarkung Fauerbach II.: Pag. No. Flur No. Ruth. 449/23—— 40% Acker in der oberſten Elach, 702/10 9% Grasgarten in der Elach, erbabtheilungshalber öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg den 2. November 1854. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Wirthſchafts-Verpachtung. 116971 Die Berechtigung zur Wirthſchaftsfüh⸗ rung auf dem Schwalheimer Mineral⸗ brunnen bei Nauheim, ſoll vom 1. Januar 1855 an, jedoch vorerſt auf 1 Jahr, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden, wozu Termin auf Mittwoch den 15. dieſes Monats, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle anberaumt worden iſt. Solche Pachtcompetenten, welche der unter— zeichneten Behörde unbekannt ſind, haben ihre Jahlfähigkeit alsbald im Termine glaubhaft nachzuweiſen. Windecken am 3. November 1854. Kurfürſtlich Heſſ. Rentei daſ. Deichmann. Bekanntmachung. [1698] Die Lieferung nachſtehenden Bedarfs des Landeszuchthauſes für das Jahr 1855 ſoll im Soumiſſionswege vergeben werden: 1) circa 38 Ctr. Reis, 37„ wgeſchälte Gerſte, Haidegrütze, Hirſen, Weißmehl, Waizengrüße, Nudeln, Pfeffer, N 32„Butter, 10) eine bedeutende Quantität Barchent zu Unterkleidern der Sträflinge, 11) weißwollenes Einſchlaggarn, 12) weißwollene Strickwolle(Dreidraht) eben⸗ falls eine bedeutende Quantität, 13) Leinen⸗ und Baumwollengarn(blau und weiß), 14) Cryſtall⸗, Lein⸗ und Rüböl, ſowie Thran, 15) Seife und Talglichter, 16) Reiſerbeſen, 17) Schmiedegries. Die Soumiſſionen müſſen bis zum 20. d. M. Vormittags 10. Uhr in den vor dem Directorial⸗ bureau aufgehängten Soumiſſtonskaſten eingelegt ſein und zwar eine über die Art. von 1-9 und über jeden der folgenden Art. eine beſondere. Bezüglich der Gegenſtände sub 10, 11, 12, 13 und 15 find Proben abzugeben. Im Wege der öffentlichen Verſteigerung wird Dienſtag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, vergeben:. 1) der Transport erkrankter Soldaten in das Lazareth nach Friedberg,. 5 2) desgleichen der verſtorbenen Sträflinge nach Gießen, 3) die Anfuhr der Braunkohlen, 4) desgleichen des Sands und Lehms, 5) das Geſpül und der Abnutzen bei der An- ſtalts⸗Menage, 6) die Lieferung des Fleiſches. Marienſchloß den 3. November 1854. Die Verwaltungs- Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär. 392 11456] Bei uns iſt zu haben: f Die Spinnſtube. Ein Volksbuch für das Jahr 1833. Herausgegeben von W. O. von Horn. Zehnter Jahrgang mit einem Stahlſtich und vielen in den Text gedruckten Holzſchnitten. Preis 45 kr. E. Bindernagel's Buchhandlung. Von Braunſchweiger Flachs 11696] ſind die erſten Sendungen angekommen bei Wilhelm Fertſch. Eiſenbahn⸗Frachtbriefe 11350] ſind ſtets vorräthig und liefern wir dieſelben bei größerem Bedarfe mit der Firma des Beſtellers. C. Bindernagel's Buchhandlung. Geſchaͤfts-Empfehlung. [699] Einem geehrten hieſigen und auswärti⸗ gen Publikum widme ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich vor Kurzem als Kupfer- ſchmied⸗Meiſter an hieſigem Orte etablirt habe. Ich empfehle mich beſtens zu allen in mein Fach einſchlagenden Aufträgen und werde bemüht ſein, das mir gütigſt geſchenkt werdende Ver⸗ trauen, ſelbſt bei den kleinſten Beſtellungen, durch prompte, reelle Bedienung und billige Preiſe zu verdienen und mir ſolches auch fur die Zukunft zu bewahren. Nauheim den 2. November 1854. Johann Konrad Antoni, Kupferſchmied⸗Melſter, wohnhaft Burgſtraße Nr. 222. Dur dera nen 11669] Eine große Quantität ſtarker, hochſtäm⸗ miger Aepfel⸗ und Birnſtämme, mit Angabe der Sorte und veredelt durch den Kunſtgärtner Herrn Steper in Ockſtadt, iſt zu haben bei J. G. Philippi in Melbach. Liederkranz. 11691] Die erſte Abendunterhaltung des Liederkranzes findet Sonntag den 12. No⸗ vember im Trapp'ſchen Saale ſtatt. [1689] iſt zu verkaufen. bei der Expedition d. Bl. Ein ſechsoctaviges Klavier Näheres zu erfragen Frankfurter Cours vom 4. Nov. 1854. Piſtolen 1 Fried ichs r Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaten 20 Frankſtücke Engliſche Souverains. Preußiſche Thaler. 5 Frankenthaler. Preußiſche Caſſenſcheine. fl. 9 32 B. „ 9 58-59 „ 9 378 „ 5 28¼½—9 „ 9 18-19 „11 39-41 „ 145¼%/ä½ „ 2 20% G. „ 1 457 Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Friedberg: Vorſchußmehl aufg. 68 Mltr., verk. 377 20 fl. 27 kr.; Walzenmehl aufg. 42, verk. 42,415 fl. 30 kr.; Waizen Korn Ge r ſt e Hafer Kartoffel Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel- Ort und Datum Auf- Ver⸗ preis Auf- Ver- preig Auf- Ver- preis Auf- Ver- preis Auf⸗ Ver- preis . ge⸗ kauft ge. kauft gern kauft 2 T. de. kauft 2 e e e fahren 8 fahren 8 fahren 8 fahren S fahren 2 Mltr.] Mltr. Pd. fl. r.] Mltr.] Mltr.] Pi. fl.Ikr.] Mltr.] Mltr.] Pfd.] fl. kr.] Mltr.] Mitr. Did. fl. kr.] Mltr.] Mltr.] Pfd. fl. kr. Friedberg, 3. Nov.] 2510 2023 ½ 200 TöſTöſſ28 o ſſ doi 432 372 170 9 11396 266 120 5-198 169 2400 4/26 Butzbach, 3.„ 447 384½ 200160 4121 110 1901432251 230 170 9 40158 158 120 510 323/137 240 434 Vilbel, 3.„673 606 20016300 8 6 190134 10 7 170 9 5] 98 78 120 5 9 11 11 240 4J— Altenſtadt, 3.„583 577 2001620] 54% 47 1901410 85 64½170 9/20] 58½ 58½ 120 50— 14½ 6 240 3/50 Nidda, 8 49½% 49 200160 71 12 12 1901414] 30% 30% 700 9 5] 17% 17% 120 4581————— Hungen, 3.„144 144 2001628 51 51 190 13055 57 57 170] 9— 45 45 120 40/501 4 4 240 430 Grünberg, 3.„420 420 20015/34170 170 1901319128 128 170 857220 220 120 442] 8 8 240 4042 / e Mainz, 3.—— 2001181151—— 118015, 451—— 1160ʃ12—1—— 120 5/45—— Roggenmehl aufg. 20, verk. 20, 13 fl.; Erbſen aufg. 60, verk. 34½, 12 fl. 45 kr.; Linſen aufg. 10, verk. 5, 16 fl.— Butzbach: Waizen⸗Vorſchußmehl 23 fl.; Waizen⸗ mehl 12 fl. 30 kr.; Erbſen 12 fl. 37 kr.— Vilbel: Vorſchußmehl 21 fl. 45 Nidda: Erbſen 14 fl.; Saamen 17 fl.— Hu kr.; Waizenmehl 15 fl. 5 kr.— A ltenſtadt: Roggenmehl 12 fl. 15 kr. ngen: Erbſen 12 fl.; Linſen 16 fl.— Grünberg: Erbſen 11 fl. 14 kr.; Linſen 14 fl. 30 kr. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Betreffend: Vorzug Schuldners! riſt geſtatte 12 f ſind, in wie Folgendes: Soball weiterer Ant en Falls d. liche Du fragen brauc Ablauf das nachgewieſen Geſtatt damit das 3 auf, dieſe ſin er nicht befrit geſetzlchen S Sie we Fri Auf den gewöhnlich ar Dorfe, und rung.— Es rade eine luſ die Mädele Hanf iſt noc „Kunkelſtube und wenn ei kann es hö oder an den ſich nicht in die Burſche es Dorfes ſingen, um in der Nähe en in der Herbſtarbeit ied hort, 1 beſſer horche des Bürgern ungeduldig; heute Abend aſſe war's