8. Ullderg 5 Jollglez sadeng 1 bandlung — ſteine Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal. Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Friedberger Intelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum beben Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ge ſammen 7 kr. „ 60. Freitag, den. Auguſt. 18511. Amtlicher Theil. Von den erſchienenen Regierungsblättern für 1884 ſind zu publieiren: Nr. 24 sub 1 und 3. Friedberg am 31. Juli 1854. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müller. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großherzogliche Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die von den Polizeigerichten zum Abverdienſt beſtimmten Feldſtrafpoſten. Sie werden erinnert, die Berichte über die zum Abverdienſt beſtimmten Feldſtrafpoſten binnen 14 Tagen bei Meidung der Abholung einzuſenden. Friedberg am 27. Juli 1854. WI Das Ver mächtniß. Erzählung von G. Freitag. (Fortſetzung.) 2 Marcus beſuchte ſchon am andern Morgen ſeinen Pa— tienten wieder, fand aber ſeinen Zuſtand bedeutend ſchlimmer. Das Uebel hatte ſchon ſolche Fortſchritte gemacht, daß die Bemühungen der Wiſſenſchaft um ſo nutzloſer bleiben muß⸗ ten, als die karge Lebensweiſe des Greiſes ſeine Kräfte zuvor ſchon bedeutend heruntergeſtimmt hatte. Heftige Fieberanfälle wechſelten mit anhaltenden Ohnmachten und gänzlichem Darniederliegen aller Kräfte, welche von Tag zu Tage immer mehr ſchwanden, und der Doctor bemerkte bald, daß er alle Hoffnung aufgeben müſſe. Er verzichtete daher auf den ferneren Gebrauch von Heilmitteln, die ohnedem wirkungslos geworden waren, und ließ den Phan⸗ taſieen und Hirngeſpinnſten ſeines Patienten freies Spiel. Dieſer baute ſich tauſenderlei Luftſchlöſſer, hatte alle mög— lichen Wünſche und Projekte, deren Erfüllung und Aus- führung aber ſtets im Augenblick der Verwirklichung an dem Geiz des Alten ſcheiterte. Das aber entging dem Kranken doch nicht, daß die Quellen des Lebens in ihm allmählig verſicchen gingen, und er übertrieb daher den Drang der Vorſicht in der Selbſterhaltung, und erhielt ſich in der Illuſion, er werde bei gehöriger Schonung ſeiner Kräfte noch manche Jahre zu leben haben. Er ließ es deßhalb geſchehen, daß ihm Emilie zuweilen einige Löffel alten Wein und eine Schnitte von einem Huhn reichte, um ſo mehr, als er bemerkte, daß ſie die Aus— gaben dafür von dem Ertrag ihrer eigenen Arbeit deckte. So vergingen vierzehn Tage. Emilie legte eine wahre Engelsgeduld und Selbſtverläugnung an den Tag und verſäumte nicht das Mindeſte in der Pflege des Greiſes, den ſie ihren Wohlthäter nannte. Seit zehn Jahren ſchon war ſie an dieſe ſelbſtgewählte Duͤrftigkeit gewöhnt, ſo daß ſie dieſelbe ohne Murren ertrug und bei— nahe ſelber glaubte, der Vetter ſei ein armer Mann, der kaum zu leben habe. Sie beklagte den Kranken, anſtatt ihn anzuklagen, und hatte nie aus anderem Grunde reich zu ſein gewünſcht, als um ihn beſſer verpflegt zu ſehen und den Genuß behaglicherer Exiſtenz mit ihm zu theilen. Der Doctor hatte zuvor ſchon ein großes Intereſſe an dem ſtillen freundlichen Madchen genommen; nun aber entdeckte er bei jedem Beſuche immer neue treffliche Eigen— ſchaften, neue Schätze in dieſem Gemüthe, das Alles aus ſich ſelber war, und Nichts von Anderen begehrte, als die ihr ſo erfreuliche Erlaubniß, ſich für ſie aufzu— opfern, ihnen helfen und dienen zu dürfen. Die ſteigende Theilnahme und Hochachtung fuͤr Emilien übertrug ſich bei dem Doctor unbewußt auch auf den alten Geizhals, als den einzigen Verwandten und Freund, den die arme Waiſe auf der ganzen Welt hatte. So kärglich auch Schutz und Obdach geweſen waren, welche der alte Hart— mann ihr gegönnt hatte, ſo waren ſie ihr doch Erſatz für die eigene Familie geweſen. Aber was ſollte nach ſeinem Tode aus ihr werden? Ein Erbtheil hatte ſie von dem Alten nicht zu erwarten, denn er hatte nähere Verwandte, einen leiblichen Neffen, Sohn ſeiner einzigen Schweſter, den reichen Brauer Strumpf, aus einem benachbarten Marktflecken, mit welchem der alte Hartmann ſtets im beſten Einvernehmen gelebt hatte. Der Bierbrauer pflegte alle paar Tage dem kranken Greiſe einen Beſuch abzu— ſtatten, um zu ſehen, welche Zeitfriſt ihn noch von dem Antritt ſeines Erbes trenne, und ſo kam er denn mit ſeiner Gattin auch an demjenigen Tage, wo Hartmann's Uebel einer entſcheidenden Kriſe entgegenging. Der Brauer war ein dünkelhafter brutaler Empor— koͤmmling voll Unwiſſenheit und Rohheit, der ein gewiſſes derbes Weſen angenommen hatte, um ſich den Schein von Freimuth und Offenheit zu geben, und recht laut zu ſprechen pflegte, damit die Leute auch an Das glaubten, was er ſage. Beim Anblick des Sterbenden wollte das Stumpf'ſche Ehepaar in lautes Wehklagen ausbrechen; aber der Vetter Hartmann ſtopfte ihnen ſogleich den Mund mit der Ver— 262 ſicherung, ſeine Unpäßlichkeit habe nichts zu bedeuten und werde in wenigen Tagen vollends vorüber ſein. Anton Strumpf betrachtete den Vetter zögernd und mit einiger Unruhe aufmerkſam von der Seite, verzog ſein fettes Ge⸗ ſicht zu einem breiten Grinſen und ſchrie mit ſeinem Bier⸗ baß:„Meiner Treu, Vetter! wenn das wahr iſt, ſo freut es mich um ſo mehr.... Ihr fühlt Euch alſo wirklich beſſer?⸗ f a W „O, um Vieles— um ſehr viel beſſer!“ ſtöhnte artmann. l 8„Ei, da wünſch' ich Euch Glück dazu!“ fuhr der Brauer fort und ſchielte den Kranken noch immer halb ungläubig an.„Die braven Leute ſollten niemals krank werden. Ihr habt 1 wohl den Arzt rufen laſſen? Und s ſagt denn Der?- b * 55 kommt alle Tage,“ verſetzte Hartmann.„Mich dünkt, er iſt ganz zufrieden mit meinem Befinden, denn er verſchreibt mir keine Arznei mehr, und verſichert mir, es gehe Alles gut.“ 5 f i N 6 b das iſt ja prächtig!“ ſchrie der Bier⸗ brauer, der ſich ſeinen Aerger nicht merken laſſen wollte; —„na, Vetter! Ihr habt'ne gute Geſundheit, das muß wahr ſein! Ihr könnt einen Puff ertragen, ſeid ein Fel⸗ ſenkerl! Wie's ſcheint, habt Ihr Euch ein Bischen er⸗ kältet, aber die alten Knochen halten noch immer gut zu⸗ ſammen.“ 105 „Freilich, freilich!“ antwortete der Alte, der gern Andere von der geringen Bedeutung ſeines Unwohlſeins überzeugen wollte, um ſelber daran glauben zu können. „Es fehlt mir nur noch etwas an Kraft, aber die wird on wiederkehren!“ f 1„Wir denen Euch Etwas, das Euch wieder Kraft geben ſoll, Vetter!“ fiel ihm Thereſe, die Brauersfrau, in's Wort und nahm aus einem Korbe eine gerupfte fette Gans und drei Flaſchen Wein.„Seht, Vetter! dieſe prächtige Watſchlerin da hab' ich expreß für Euch ge⸗ mäſtet, damit Ihr Euch eine rechte Labe daran holen ſollt; und da ſind auch drei Flaſchen Wein von unſerm jüngſten Gewächs zum Verkoſten, weil wir ihn dieſe Woche abge⸗ laſſen haben! Da müßt Ihr tüchtig davon eſſen, das bringt Euch wieder zu Kräften 1 Hartmann ſchielte gierig nach der Gans und den Weinflaſchen, denn die Ausſicht auf eine gute Mahlzeit, die ihn Nichts koſtete, machte ihm bei all ſeiner Schwache den Mund wäſſern. Er rief Emilien, zeigte ihr dieſe Mundvorräthe und hieß ſie davon ein leckeres Mittags⸗ brod bereiten, woran Vetter Strumpf und Thereſe theil⸗ nehmen ſollten. Es war ja billig, daß die Brauerin die Gans verzehren half, die ſie für den kranken Vetter ge⸗ mäſtet hatte. Emilie ſchaute überraſcht drein und zauderte. „Aber, lieber Vetter,“ ſagte ſie,„der Gänſebraten ſoll ja ſehr ſchwer verdaulich ſein!“ g „Bah, das ſind Schnacken!“ ſagte der Bräuer; „Gänſebraten thut nur Dem wehe, der nicht drein beißen darf. Eßt nur nach Herzensluſt, Vetter Hartmann 1 „Ja, eßt nur, Vetter, und Gott geſund' es Euch!“ rief Thereſe;„ich glaube gar, das Stadtjüngferchen gönnt's uns nicht, daß wir miteſſen?— O Maria und Joſeph! Jungfer Emilchen! Sie wird ſich auch noch ſatt eſſen können. Bei uns auf dem Lande ſind die gebratenen Gänſe keine ſo ſeltenen Vögel, wie in Ihrer Mutter Hauſe. Verſteht Sie mich?“ Emilie ging beſchämt und that wie ihr befohlen; an unbedingten Gehorſam gewöhnt, hatte ſie nur in ihrer liebevollen Sorge für den Kranken den Muth gefunden, ihm zu widerſprechen. Sie erinnerte ſich aber nun, daß der Doctor ihr ja erlaubt habe, dem Vetter Alles zu geben, was er nur zu eſſen begehre, und ſie rüſtete das Mittagbrod ohne weitere Einwendungen. Der appetitliche Duft des Gänſebratens drang bald bis in die Stube des Kranken, deſſen ausgehungerter Magen durch dieſe Gerüche ungemein angeregt wurde. Die Ausſicht auf den unentgeltlichen Schmaus ſtachelte ſeine Eßluſt gewaltig, und als die Mahlzeit fertig war, ließ er den gedeckten Tiſch neben ſein Bett ſtellen, und that dem Braten und dem Kartoffelſalat alle mögliche Ehre an, ſo lange nur noch ein Biſſen in ſeinem ver⸗ ſchrumpften Magen Platz hatte. Vetter Strumpf ſprach ihm weidlich zu und ſchenkte ihm mehrmals ſein Glas voll, das Hartmann dann mit zitternder Hand zum Munde führte. Auch bekamen Wein und Braten dem Alten im erſten Augenblick gar nicht ſchlecht, ſondern ſchienen wirk— lich ſeiner geſchwundenen Kraft wieder aufzuhelfen und ihn in beſſere Stimmung zu verſetzen. Er richtete ſich kräftiger auf, ein kleines Räuſchchen machte ſeine Augen glänzen; er erging ſich von Neuem in ſeinen vielerlei Plänen und Luftſchlöſſern, und drückte ein Mal über's andere dem Vetter Bierbrauer und Thereſen die Hand mit der Verſicherung, daß ſie ſich als rechte Verwandte an ihm bezeugt haben, denen er das Bischen Hab und Gut, das ſie einſt von ihm erben würden, von Herzen gönne. Er gab ihnen ſchon manch guten Rath, was ſie dann mit dem Gelde beginnen ſollten, das ſie von ihm erben wür⸗ den, und Strumpf und ſeine Frau weinten vor lauter Rührung. Endlich brachen ſie auf, um noch verſchiedene Geſchäfte in der Stadt zu beſorgen, und mußten dem Alten verſprechen, daß ſie ihm am Abend, bevor ſie wieder nach Hauſe fuhren, noch Lebewohl ſagen würden. Kaum waren ſie eine Viertelſtunde fort, ſo beſuchte der Doctor den Kranken, der ihm erzählte, wie trefflich ihm ſein Mittagsmahl gemundet, das der erbſüͤchtige Neffe und ſeine Frau ſpendirt hätten. „Sehen Sie, Doctorchen!“ ſagte er, mit dem Glaſe in der Hand und mit einem höhniſchen boshaften Blinzeln ſeiner unſtäten Augen—„den Wein da haben ſie auch gebracht, das ſcheinheilige heuchleriſche Pack, das mir mit Ungeduld auf's Ende wartet! Und ich verſichere Sie, dem Vetter ſein Wein iſt beſſer als ſein Herz!“ ſetzte er lächelnd hinzu, trank ſein Glas vollends aus und ſchnalzte vor Behagen und Schadenfreude. „Nun, Nachbar, Sie befinden ſich ja, wie es ſcheint, weit beſſer?“ fragte Marcus erſtaunt. „Gewiß— weit beſſer!« ſtammelte der Alte ange⸗ trunken.„Die Mahlzeit hat mir königlich gemundet, und ich habe mir recht gütlich gethan! Hahaha! ſie machen meiner Erbſchaft mit Gänſen den Hof und mit neuem Wein!... Und ich nehme Alles an— Alles. Ich mag Niemanden durch eine abſchlägige Antwort wehe thun.. Und viele ſolcher Küchengrüße bringt mir der Anton doch nicht mehr!“ „Wie? Sie halten die Freigebigkeit Ihres Neffen für eine Berechnung?“ fragte Marcus lächelnd. „Gewiß; es iſt eine Wurſt, die ſie nach der Speck⸗ ſeite werfen; ein Kapitälchen, das ſie auf tauſendfältigen Gewinn anlegen wollen. O, ſie halten mich für ihren Gimpel, weil ich von ihrem Wein trinke und von der Gans eſſe, die die Baſe expreß für mich gemäſtet hat, wie ſie ſagt. Aber ich kenne ſie wohl, die Beiden, und wir wollen ſehen, wer zuletzt lacht! hahaha!“ „Nun, Sie werden doch nicht die Abſicht haben, den Leutchen einen Strich durch ihre Hoffnungen zu machen?“ rief der Doctor. „Und warum nicht?.... Ich kann ja doch über das Bischen Hab und Gut, was ich mein nenne, verfugen der grau Ei Leuten, ſagte er einen rie bin wede mich zwi — 8 für das 111571 J 10 Uhr, ſe Lieferung lich von: Die Sour franlirt m hörde und betreffend guſt Vor öffnung k erſchienen, unter wel findet, ke ſehen wer Dorhe den zur erſſen 263 wie ich will,— nicht wahr? Und da ich das darf, möcht' ich lieber ein armes Mädchen glücklich machen....“ „Mamſell Emilie?“ fiel ihm Marcus lebhaft in's Wort.„Ei, beſter Herr Hartmann, wenn Sie das thun, werden Sie alle wackeren Leute für ſich haben und ſich reichen Gotteslohn verdienen!“ (Fortſetzung folgt.) Miszellen. Zwei Engländer, die mit einander eine Rheinreiſe machten, waren auf dem Dampfſchiffe ſo von Langeweile geplagt, daß ſie ein neues geiſtreiches Spiel erfanden. Sie ſchlugen ein Stück Zucker in zwei Theile und jeder legte ein Goldſtück zu ſeinem Zucker. Auf weſſen Zucker die erſte Fliege erſchien, der hatte das Spiel gewonnen. Eine Dame: Ach, können Sie mir wohl den Weg in den Gaſthof zum grauen Bock bezeichnen?“— Soldat: Ja wohl, den will ich Ihnen ganz genau expliciren. Mit „Augen rechts“ ſehen Sie jenes große Monument, dieß nehmen Sie gleich von hier aus zum Richtpunkt; dort an⸗ gelangt machen Sie eine„Achtelwendung links,“ ziehen ſich „rechts ſeitwärts“ bis zur Reitſchule hin, hier nehmen Sie „rechte Schulter vor“ marſchiren„g'rad aus,“ dann wird der graue Bock accurat gegen Sie Front machen. Ein Dorfſchulz ſaß an der Tafel zwiſchen zwei jungen Leuten, welche ihn foppten.„Ich ſehe wohl, meine Herren,“ ſagte er,„daß Sie mich aufziehen, und ich will Ihnen einen richtigen Begriff von meinem Character geben. Ich bin weder ein Dummkopf, noch ein Narr, ſondern ich befinde Als jüngſt eine geiſtreiche Frau bei weiblichen Hand⸗ arbeiten angetroffen wurde, und man ihr vorwarf, daß ſie eine ihrem Geiſte angemeſſenere Beſchäftigung wählen ſollte, ſagte ſie:„Ich habe immer gehört, daß es ſchon viele Bücher in der Welt gibt, aber noch nie, daß es zu viel Hemden gibt.“ Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Herzlichen Dank allen edlen Menſchenfreunden für ihre gütige Unterſtützung unſerer Anſtalt im Monat Juli. Die ganze Einnahm betrug 664 fl. 36% kr., wobei übrigens 223 fl. 36 kr. Pflegegelder find. Da wir ſeit neueſter Zeit außer unſeren bekannten Arbeiten nun auch eine Korbflechterei eingerichtet haben, ſo empfehlen wir hierdurch ſolche. Es werden nicht nur neue Arbeiten angenommen, ſondern auch Re⸗ paraturen. Friedberg den 2. Auguſt 1854. J. P. Schäfer, Vorſteher. Butzbacher Kirchenbuchsauszug vom Monat Juni. Getraut e: Keine. Get an fte 20. Dem B. und Färbermeiſter Wilhelm Friedrich Ludwig Brau⸗ bach eine T., Johanne Margarethe, geb. den 25. Mai. Bie ei ige e: 5. Ein todtgeb. S. des B. u. Häfnermeiſters Heinrich Köppler II. 7. Friedrich Konrad Knabenſchub, Strumpffabrikant, ſowie Kirchen und Schulvorſteber und Mitglied der Armencommiſſion, alt 76 J., 5 M. 1 1 Juni. 10. Johannes Rübſamen II., B. u. Metzgermeiſter, alt 33 J. 10 M. u. 27 T., f 8. Juni. e — 26. Johannes Grüninger III., B. und Rothgerbermeiſter, alt 76 J., 10 M. u. 23 T. f den 24. Juni. l Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. mich zwiſchen Beiden.“ Materiallieferung für das Großherzogliche Braunkohlenbergwerk bei Dorheim. L11571 Mittwoch den 9. August, Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Dorheimer Bergwerk die Lieferung von nachſtehenden Materialien, näm⸗ lich von: I. Floß holz: 88 Böden 10ter Stämmen, 98 gter 1 „ Ster* II. Brettern.:: 100 Stück ſchmalen Schreinerdielen, 150„ Dachdielen, 50 Stück Doppeldielen, 200„ Latten, III. Pfählen: 20,000 Stück 4 Fuß langen Eichenpfaͤhlen, IV. Fettwaaren: 800 Maas Rüböl, 80 Pfund Talg, auf dem Soumiſſionswege vergeben werden. Die Soumiſſionen find ſchriftlich, verſiegelt und frankirt mit der Adreſſe der unterzeichneten Be⸗ hörde und der Aufſchrift„die Lieferung von.... betreffend verſehen, längſtens bis zum 9. Au⸗ guſt Vormittags 10 Uhr abzugeben. Die Er⸗ öffnung derſelben geſchieht in Gegenwart der erſchienenen Soumittenten. Die Bedingungen, unter welchen die Vergebung der Lieferung ſtatt⸗ findet, können vom 1. Auguſt an dahier einge⸗ ſehen werden. Dorheimer Bergwerk den 18. Juli 1854. f Großherzogliches Bergamt Dorheim iir. Güter ⸗Verpachtun g. 112121 Dienſtag den 8. Auguſt d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, werden in hiefigem Rathhauſe die zur erſten Pfarrei dahier gehörenden Güterſtücke, beſtehend in 100 Morgen in den Gemarkungen Friedberg, Fauerbach II. und Ockſtadt gelegen, anderweit auf 9 Jahre öffentlich meiſtbietend ver⸗ pachtet. Friedberg am 31. Juli 1854. In Auftrag Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Amtsferien. [1209] Die Amtsferien bei dem unterzeichneten Juſtizamte nehmen ihren Anfang den 12. Auguft und endigen den 9. September. Während dieſer Zeit werden nur eilende Rechtsſachen vorgenommen. Reichelsheim den 27. Juli 1854. Herzogl. Naſſ. Juſtizamt Hildenbrand. Edietalla dung. 11220] In dem Ockſtädter Grundbuche ſtehen auf den Namen: „Rudolph Müller, Freiherrlich von Francken⸗ ſtein'ſches Erblehngut⸗ die nachſlehend bezeichneten Güterſtücke: 106/16, 108/27, 118/77, 120/87, 152/18, 225/24, 266/39, 249/39, 242/1, 285/29, 302/30, 323,1, 37/2, 482,5, 667/6, 672/13, 176/1, 693/1, 701/13, 898/4, 94/2, 1095/16, 1243/18, 1296,10, 1309/23, 1355/15, 1414%, 1428/8 eingetragen. Nach vorliegenden Prozeßacten iſt der Heim⸗ fall dieſes Gutes ausgeſprochen und von dem Freiherrn Georg von und zu Franckenſtein zu Ullſtadt beantragt worden, daß daſſelbe ihm als Eigenthum, das jedenfalls durch Verjährung erworben worden, jedoch als Beſtandtheil des Familienfideicommiſſes im Mutationsverzeichniſſe zugeſchrieben werden möge. Da nun ein anderer Eigenthumserwerb voll⸗ ſtändig wenigſtens nicht hat nachgewieſen werden können, ſo werden auf geſtellten Antrag alle, welche an die bezeichneten Grundſtücke Anſprüche bilden zu können vermeinen, zu deren Anzeige binnen drei Monaten von heute an, unter dem Rechtsnachtheil hiermit aufgefordert, daß ſonſt dieſelben als durch Verjährung erworben, dem Freiherrn Georg von und zu Franckenſtein zu Ullſtadt, übrigens als Beſtandtheil des Fami⸗ lenfdeise n, werden zugeſchrieben werden. Friedberg den 12. Juli 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg. In Verhinderung des Landrichters: A Landgerichtsaſſeſſor. Bekanntmachung. 11221] Kommenden Dienſtag den 8. Auguſt, Morgens 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Ge⸗ meindewald Niedermörlen nachſtehendes Holz, beſtehend aus: 1) im Schlag VIII 1200 Ginſtern⸗Wellen, 2 1 IX 900 1 1 3)„ 5 188„„ 4)„ eee 1 7 1 I 100„„ 60 5„ XIII 400 17 75 zuſammen 3456 Wellen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Forſthaus Win⸗ terſtein. Niedermörlen den 2. Auguſt 1854. Großherzogliche e Niedermörlen e y. Jagdverpachtung. [1222] Dienſtag den 8. Auguſt, Morgens 9 Uhr, wird die hieſige leihfällige Jagd auf dem Bureau des Unterzeichneten meiſtbietend verpachtet. Pfaffenwiesbach den 29. Juli 1854. Rupp, Bürgermeiſter. Hofraitheverſteigerung. 112231 Dienſtag den 15. August d. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die zur Verlaſſenſchaft der Anton Suhrada's Eheleute dahier gehörende Hofraithe: Gemarkung Friedberg: Pag. No. Flur No. 22 130 11 339 Hofraithe, als ein Wohnhaus, Hinterbau und ein Stall an . Karl Daniel Groß, auf freiwilligen Antrag der Erben öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 2. Auguſt 1854. 1 In Auftrag 0 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Güterverſtei gerung. 11224] Dienſtag den 15. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, werden die beiden Philipp Konrad Kopp'ſchen Gärten in bieſiger Gemar⸗ kung, wie ſolche im Intelligenzblatt No. 17, 21 und 25 pro 1854 ſpeciell bezeichnet ſind, noch⸗ mals öffentlich zwangsweiſe an den Meiſtbieten⸗ den verſteigert. Friedberg den 2. Auguſt 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Hofraithe⸗Verſteigerung. L12251] Montag den 18. September d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe des Bürgers Alexander Gerhardt da⸗ bier Pag. 89 No. 13, beſtehend in Wohnhaus und Stall an Chriſtian Frohberg, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 2. Auguſt 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Bekanntmachung, betreff.: Verſteigerung von Ginſtern und Hei⸗ den in der Oberförſterei Oberrosbach. [1226] Donnerſtag den 10. Auguſt d. J. wer⸗ den in den bei Oberrosbach gelegenen Doma⸗ nialwaldungen Mainzerhecken und Weſterfeld⸗ ſcherwald 3901 Gebund Ginſtern und Heiden, zu Back⸗ holz brauchbar, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Zuſammenkunft und Anfang der Verſteigerung iſt präcis 8 Uhr an der dicken Eiche im Weſter⸗ feldſchenwalde. Oberrosbach am 31. Juli 1854. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bing mann. Die Jagd 1227] ſowohl in der ohngefäbr 4000 Morgen haltenden Gemarkung Reichelsheim als auch in dem eine eigene Gemarkung bildenden, zwiſchen den Gemarkungen Blofeld, Leidheken und Dauern⸗ heim belegenen, circa 500 Morgen haltenden Reichelsheimer Gemeindewald, ſoll Mittwoch den 9. Auguſt d. J., des Nachmittags um 1 Uhr, im Rathhauſe zu Reichelsheim auf 6 Jahre meiſt⸗ bietend verpachtet werden. Reichelsheim den 1. Auguſt 1854. Schmid, Bürgermeiſter. Auszuleihen. 11228] Aus der Kirchenkaſſe zu Steinfurth find in der Kürze gegen 600 fl. gegen doppelte ge⸗ richtliche Verficherung auszuleihen. Für den Kirchenvorſtand: A. Orth, Pfarrvicar. 264 Arbeits ⸗Verſteigerung. 11229] Donnerſtag den 10. Auguſt, Nachmittags 2 Uhr, ſollen in Staden nachfolgende Arbeiten 6) Glaſerarbeit, veranſchlagt zu 14 fl. 7) Weißbinderarbeit, ſchst 4. 397 8) Spenglerarbeit, 1 37„ im Pfarrhofe verſteigert werden, und zwar: wozu die betreffenden Meiſter hiermit eingeladen 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 20 fl. 2) Steinhauerarbeit,„ g 5 7 2 1 30 Zimmerarbeit, 7„ 15„ Staden den 29. Juli 1854. 4) Schreinerarbeit, 1„33„ F. d. K. V.: 5) Schloſſerarbeit,„„ 56„ A. Welcker, Pfarrvicar. Ausgezeichnete Tapeten! 6391 Unterzeichneter erlaubt ſich einem verehrlichen Publikum ſein reichhaltiges Tapetenlager in einer Auswahl von mehr als 600 der verſchiedenſten Sorten nach dem neueſten Geſchmacke, ſämmtlich von beſter und unſchaͤdlicher Farbe und vorzüglichſtem Papier, zu auffallend billigen Preiſen anzuempfehlen. Muſterkarten gebe ich gerne zur Einſicht ab. Friedberg. Louis Weis. 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Juli 1854. ſehr ſchöne lange zu Pfuhlfaß fich eignen, billig In Auftrag des Ausſchuſſes:]und in großer Auswahl bei Friedberg. Louis Winheim. ſind angekommen in G. Trapp II. 11232 werde —(y— 3 u 1200] An einen ledigen Möbel zu ber C. 8 auf der bre Pfä Llaꝛ02] bei Friedber Tan (abe) Da ie J. September o dite ich ei ligten Zuſpru mlienwohnunge Aumekbungen Dindernagel' gemacht werden ſpaͤn chtuliren Uuide — Ein auch des Schr alsbald 4 e eee f Gelſerbr 1234 dle ea 0 u Großtarden 3 Oſſenhe 12251 Auf darmoni lichst einlad dtladeg Val. ie. 265 C. Dindernagel's Juchhandlung in Friedberg 11006] empfiehlt ſich zur Beſorgung aller Werke und Schriften aus dem Geſammtgebiete der Literatur, ſowie von Kunſt⸗ ſachen und Muſikalien. Nicht vorräthige Artikel beſorgen wir möglichſt raſch und theilen gerne alle literariſche Erſchei— nungen zur Anſicht mit.— Unſere Buch⸗ und Steindruckerei wird auch ferner bemüht ſein, durch freundliche Ausſtattung und correcte Ausführung jedes Auftrages ſich zu empfehlen. Frucht⸗Haufen — im Freien werden gegen Feuerſchaden zu billigen Prämien verſichert. G. F. Nau, Agent der Aachener und Muͤnchener Feuer-Verſicherungs-Anſtalt. Zu vermiethen. 11200] An eine ſtille Haushaltung oder an einen ledigen Herrn iſt ein Logis mit oder ohne Möbel zu vermiethen. .F. Lang, Metalldrucker, auf der breiten Straße, der Allee gegenüber. Abgelagerter Pfälzer Weineſſig [12021 bei Friedberg. H. M. Hirſchſprung. Tanz⸗ Unterricht. 11206] Da ich geſonnen bin in Friedberg am 1. September J. J. einen Tanzeurs zu eröffnen, ſo bitte ich ein verehrtes Publikum um ge⸗ neigten Zuſpruch. Auch bin ich bereit in Fa⸗ milienwohnungen Unterricht zu ertheilen. Anmeldungen konnen einſtweilen in Herrn C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg gemacht werden; eine Subſcriptionsliſte wird ſpäter circuliren. 8 N 5. e, Univerſitäts⸗Fecht⸗ und Tanzmeiſter zu Gießen. Ein braver Burſche, L12331] der mit den Gartenarbeiten vertraut und auch des Schreibens nicht ganz unfähig iſt, findet alsbald einen Dienſt. Näheres bei der Exped. Selſerbrunnen zu Großkarben. 11234] Der ungünſtigen Witterung wegen bleibt die Einweihung der Tanzhalle am Selſerbrunnen zu Großkarben bis auf Weiteres verſchoben. Joh. Marchand. Oſſenheimer Wäldchen. 11235] Auf Samſtag den 53. Auguſt Harmonie⸗ und Tanzmufik, wozu höf⸗ lichſt einladet Aehle. Das diesjaͤhrige 5 Scheiben ſchieß en Friedrichsdorf 11236] findet Shu den 6. und Montag den 7. Auguſt d. J. auf dem Schießplatze dahier ſtatt. Zur angenehmen Unterhaltung der mich beehrenden Gäſte iſt alles auf— geboten; Speiſen und Getränke ſind von bekannter Aechtheit, ſowie die Muſik ausgezeichnet, ich glaube daher mich eines recht zahlreichen Beſuchs erfreuen zu können. Friedrichsdorf im Juli 1854. C. A. Fouc ar, zum weißen Thurm. [1237] So eben iſt in meinem Verlage erſchienen und in allen Buchbandlungen zu haben, in Friedberg in E. Bindernagel's Buchhandlung, in Gießen bei J. Ricker, in der Ferber'ſchen und Heper'ſchen Buchhandlung: Encyclopaͤdie der geſammten Forſtwiſſenſchaft. Mit zahlreichen in den Text eingedruckten Holzſchnitten, herausgegeben von Dr. Carl Heyer, Großherzogl. Heff. ordentl. Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an der Ludwigs⸗Univerſität zu Gießen, Forſtmeiſter u. ſ. w. Erſte Lieferung. gr. 8. geh. Preis 16 Ngr. Die Encyclopädie der Fortiwiſt achat erſcheint in zwölf Abtbeilungen, deren jede ein für ſich beſtehendes Ganzes bildet und einzeln verkäuflich iſt. Das Nähere ergibt der ausführliche Proſpectus, welcher in allen Buchhandlungen gratis zu haben iſt. Die vierte Abtheilung erſcheint zuerſt und zwar auch unter dem beſonderen Titel: Der Waldbau oder die Forſtproductenzucht. Mit 273 in den Text eingedruckten Holzſchnitten, und wird in 4 Lieferungen, zu dem Preiſe von 16 Ngr. ausgegeben, iſt aber auf Verlangen auch gleich vollſtändig in einem Bande(à 2 Thlr. 4 Ngr.) zu beziehen. Leipzig im Juli 1854. B. G. Teubner. 266 Soolbad Nauheim. Jeden Tag Concert im Garten des Rurhauses Morgens von 6% bis 8 Uhr, Nach- mittags von 3 bis 4½% Uhr und Abends von 6% bis 8 Uhr, ausgeführt von dem Rur-Orchester unter Direction des Herrn Edmund Neumann. Jeden Donnerstag Bal pure im Hursaale, Anfang 8 Dur. Molkenkur⸗Anſtalt in Nauheim. 112081 Jeden Morgen von halb 6 bis 8 Uhr wird in der Nähe des Kur⸗ brunnens friſche Gebirgs-Ziegen⸗Molke verabreicht. Die außerordentlich günſtige Wirkung der Molken bei vielen Leidenden, namentlich Bruſtleidenden, iſt zur Genüge bekannt und lade ich deßhalb das verehrte Badepublikum zum Beſuche höflichſt ein. Joſeph Fäsler aus Appenzell. Die Union, allgemeine deutſche Hagel⸗Verſechrrunge⸗Geſelſchoft elmar. Grundkapital 3 Millionen Thaler, (wovon 2 ½ Millionen in Aktien emittirt ſind). 15071 Dieſe Geſellſchaft verſichert gegen Hagelſchaden Boden⸗ erzeugniſſe aller Art, wie Halmfrüchte, Hülſenfrüchte, Oelgewächſe, Han⸗ delsgewächſe u. ſ. w. Dem Verſicherten ſteht es frei, ſeine Bodenerzeugniſſe ganz oder 2 theilweiſe verſichern zu laſſen. 8 5 Die Prämien ſind feſt, ſo daß unter keinen Umſtänden Nachzahlungen zu leiſten ſind. Die Verſicherungen können ſowohl auf ein als auf mehrere Jahre geſchloſſen werden. Bei Verſicherungen auf fünf Jahre iſt den Verſicherten ein Antheil von zwanzig Prozent an der für dieſe Periode ver-; bleibenden Dividende zugeſichert, ohne daß ſie darum zu dem etwaigen Verluſte beizutragen haben. Die Schäden werden ſchnell und loyal regulirt. Jede weitere Auskunft kann bei den unterzeichneten Agenten em— pfangen und der Abſchluß von Verträgen eingeleitet werden. Friedberg und Laubach im März 1854. Gi A Georg Friedrich Nau in Friedberg. Johann Martin Zöckler in Laubach. CCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCbcb 11101] 8 n Kirchliche Anzeigen. 8. Sonntag n. Trinitatis den 6. Aug. Pfarramtswoche ꝛ Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. (Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Candidat Meyer. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Gaul. Frankfurter Cours vom 2. Aug. 1854. Piſtolen 5 Friedrichsd or Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaten 20 Frankſtücke 3 8 Engliſche Souverains.. Preußiſche Thaler 5 Frankenthaler fl. 9g 33½-—ʒv½ „10 6-0 „ 9 44¼½—/t:½ „ 534½-35 7 „ 9 24½—25½ „11 44-46 7 1 46 /%¼--¼47 „1 220 ½-1 Preußiſche Caſſenſcheine„ 147 Fruchtpreiſe. 2. Aug. 28. Juli 27. Juli Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ derg] Mainz] heim fl. kr. fl. kr. fl.] kr Waizen pr. Malter] 1456 15 59—— Korn,„ 112— 1141/1050 Gerſte„ 5 71391 81321 750 Hafer* 6201 71 41—— Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 5. bis zum 11. Auguſt. 2 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 5 kr. Pf. kr, pf. 11[Roggenbrod ½ Korn- und ½ Gerſtenmehl 4— 4— 2.,„ 9 3 7 3 4 77 77 77 15 1 15 1 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) / Korn⸗ u. ½ Waizenmehl( 42 42 2, 74 7 8 3 8 3 4 A e 17. 17 5 — Milchbrod 1 1 1 732 — Waſſerweck 13% —Gemiſchte(Tafel-) Brod 14 14 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 144— 114— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 11— 11— „Rindfleiſch, gemäſtetes 9 29 2 „Kalbfleiſch 7 21 71— „Schweinenfleiſch 15— 15— „ Hammellleiſch 112 7 Schaaffleiſch 7——— „Wurſt v.blos Schweinen 16— 16— „Bratwurſt 20— 118— „ Schwartenmagen 20— 118— „Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 20— 20— „ Dörrfleiſch 22— 22— „Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— 1 unausgelaſſen 22— 22— „ Nierenfett 22— 20— „Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Nach 2 vertheilungen gute Pflüget und zwar wi Die zu Zuchtbul! zu Preisen v alt, und ſei Rinder von Preiſen von Für d er über z w. Stunde Ent Die ſo haben die P. der Zuchtb ſie noch mit beſchafft wir halten geſch. Bezug auf bezüglich des ſelbſt, wo di laſſen werden den Stations an keine Krei Das P ſud die Bedit gaſtattet werd Ez wird jede eigene Geſpar ) Die ausge Büchem üer resp. 20. 2 Vorſtande der rungsrath T ſch am ſpäte der Bezirkse Als Er die Herren g