. 2 — . ee. 52 Acala: Gießen Bahnhofstraße 23 9 e Volkszeitung Organ für die Interessen des werktätigen Volkes Frpedition: Gießen Bahuhoffraße 23 1 Der Abonnementspreis mi i Wirtschaftliche Beilage beirgen Durch die Post bezog. 5500.— 2 7 E Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters. Für den Inseratenteil verantwortlich: R. Strohwig. Verlag von 2 Neumann& Cie. sämtlich in Gießen. Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt G. m. b. H. Offenbach a. M. der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete. e a. n Die Oberh. Bolts zeitung erscheint 75 17„ e beträgt für die Millimeterzeile(85 mm breit) oder deren aum lokg 450.— Nek. Bei größeren Aufträgen oder Wiederholungen wird entsprechen⸗ der Rabatt gewährt— Anzeigen⸗Annahme bis 6 Uhr abends. Nr. 146 . Gießen, Freitag, den 29. Juni 1923 18. Jahrgang 8 1 Schutz der Währung. Die neue Verordnung der Reichregi ie d ö. eror gierung, die den U e mit ausländischen Zahlungsmitteln nur zu dem amt⸗ —— 2 lichen Einheitskurs gestattet, hat am Tage nach ihrer Ver⸗ öffentlichung die Kurse etwas gedrückt Alem Anschein nach ist aber dieser Sturz nur erzielt worden, weil die Ver⸗ ordnung gans plötzlich erlassen wurde und die Spekulation üüberraschte. Auf die Dauer ist von dieser Verordnung keine Wirkung zu erwarten. Daher ist es notwendig, daß es nicht bei dieser einzigen Maßnahme zur Hemmung des Währungsverfalls bleibt, sondern das von der Sozialdemo⸗ kratie aufgestellte Währungsprogramm in vollem Umfang veröffentlicht wird. Deshalb muß jetzt schleunigst die Zen⸗ tralisierung des Devisenverkehrs eingeführt und eine neue ö ützungsaktion begonnen werden. g Voraussetzung ihres Gelingens aber ist ein aus⸗ U 1 keichender Devisenfonds, mit dessen Hilfe eine starke Inter⸗ be der auszuüben ist, die die Kurse drückt. Neben em Golde der Reichsbank, das für diese Zwecke erneut ein⸗ gesetzt werden muß, ist aber auch die private Wirtschaft mit 13 ihrem Devisenbestand heranzuziehen. Das war ja auch der 14 weck der Auflegung einer Dollaranleihe. Ihre geringe Zeichnung hat ihn vereitelt und zur Erschütterung der Stützungsaktion wesentlich beigetragen. Seltsamerweise hat sich das Finanzministerium damit begnügt, daß die ö Banken, die hundert Millionen Goldmark garantiert hatten, nur 5 Prozent der Garantiesumme einzahlten, obwohl 50 Prozent zu zahlen waren. Ein solches Verhalten ist umso merkwürdiger, als die Banken dauernd beteuern, daß sie selbst das größte Interesse an der Markstützung haben, weil bei weiterer Markentwertung ihre Substanz noch mehr dahinschwinden würde. An der Beschlagnahme der von der 0 Wirtschaft angesammelten Devisenbestände wird man des⸗ halb kaum vorübergehen können, sofern man wirklich die Absicht hot, die aus außen⸗ und innenpolitischen Gründen nmnotwendige Markstützungsaktion erneut aufzunehmen. Warum hat man übrigens diese bereits am 19. April als funmittelbar bevorstehend angekündigte Beschlagnahme bis jetzt nicht durchgeführt? Will man sich auch hierbei erst wieder dazu entschließen, wenn es zu spät ist? a Wann ist ferner das seit langem angekündigte Verbot des Ankaufs ausländischer Effekten im Auslande zu er⸗ warten? Seitengroße Inserate in deutschen Blättern for⸗ dern zur Zeichnung der österreichischen Dollaranleihe auf. Erhebliche Markbeträge wandern zu diesem Zweck ins Aus⸗ land und schädigen die deutsche Valuta. Wann ist endlich zu erwarten, daß Beschränkungen der Einfuhr von Waren vor⸗ genommen werden, die in übermäßigem Umfang ebenso die Mark schädigt wie die Einfuhr von ausländischen Zahlungs⸗ 6 mitteln gegen deutsche Mark? Was will man ferner tun, um dem ungeheuren Verfall der deutschen Finanzen Einhalt zu gebieten? Die kleine Besserung im Mai ist längst wieder f einer rasenden Verschlechterung gewichen. In der ersten FJuni⸗Telade sind weniger als 15 Prozent der Ausgaben durch Steuern gedeckt worden. Im ganzen Monat Juni 9 dürften es kaum 5 Prozent sein: alles andere liefert die Notenpresse. Daran wird durch die Erhöhung von Ver⸗ brauckssteuern kaum etwas geändert. Nur schärfste Besitz⸗ steuern mit sofortiger Wirkung könnten hier eine Wendung 1 zum ern herbeiführen. 5. f 5. 5 ewt 7 das alles geschieht, bleibt noch 125 ßerordentlich große Lücke. Die Verhandlungen 55 intersuchungsausschusses über den Fall Stinnes haben be⸗ wiesen, wie ungeheuer leichtfertig von diesen maßgebenden i eisen der deutschen Wirtschaft Handlungen vorgenommen werden, deren Wirkungen die schärffte ieee 195 Mark darstellten. Das ist nur ein Fall von vielen, die sich den Tag ereignen. Jeder e 15 5 icht sich in dem allgemeinen Cha⸗⸗ zu 1 e zu bedenken daß er damit den Untergang 5 5 10 15 becteunigt. Pflichtbewußtsein und Verantwor g efühl ber der Wirtscast und dem Staat sind 1 10 schaften geworden. Nicht nur; weil der 1 motiv des Handelns geworden ist, sondern 3 5 1 taat nichts getan hat um 5 gan 05 5 f 7 9 ar 1 Fe mit ausländischen als der mit Dollarschatzan⸗ einsetzte. An Stelle der wirklichen ierun ab man„Schätzungen“ für die Devisen an, ire ehnn die Mark schadigende Wirkung erzielt 1 kten Maßnahmen zur Schädigung Uns liegt ein Schreiben eines das die Vertretung der. heblichen Krediten dieser N ikhauses städter Bank hat un Jungdo— Hakenkreuzler— Noßbachfeme. Die alten Harmlosen in Gruppenkolonne.— Auch der Meuchelmord ist harmlos.— Das Schweigen des Herrn Cuno. Die Hitlergarde in Butzbach. Mit herzlicher Freude begrüßt von ihren Kampf⸗ genossen hielten die Hitlergarde, Hakenkreuzler und Ge⸗ nossen am Samstag ihren Einzug in Butzbach. Zur Ehre der Butzbacher Bevölkerung muß gesagt werden, daß sie im allgemeinen sehr zurückhaltend war. Auf der im Hessischen Hof stattfindenden Empfangsfeierlichkeit waren nur wenige Butzbacher anwesend. Interessant ist, daß es besonders republikanische Beamte waren, die ihren Groll gegen die Republik bezw. ihre Liebe zur Monarchie bekundeten. So u. a. Schupo⸗Oberleutnant Wittich, serner der Oberarzt der Schupo Dr. Zülch, z. Zt. in Babenhausen, ferner der Telegraphenbautruppführer Eissinger, der als Redner des Tages ausersehen war, und daß auch Herr Oberrealschullehrer Professor Dr. Werner nicht fehlen durfte, versteht sich am Rande. Die Erstgenannten, Wittich und Dr. Zülch, glaubten sich noch besonders hervortun zu müssen, nach jedem nationalistisch⸗ monarchistischen Liede, so u. a. nach dem Liede„Die Wacht am Rhein“, das zweimal gesungen wurde, ihre tiefe Ver⸗ beugung zu machen. Die Herren hatten auch keinerlei Be⸗ denken und sie wurden sich auch gar nicht bewußt, daß sie doch auch aus dem Brotkorb der Republik gefüttert werden. Ihr monarchistischer Traum, den alten Obrigkeitsstaat wieder aufzurichten, wird sicher nicht in Erfüllung gehen. Bemerkenswert ist, daß die Hauptschreier „Heimkrieger waren; z. B. der Besitzer des Verkehrs⸗ lokals des Jungdo„Taubenheim“ war während des Krieges reklamiert zur Arbeit in der Pulverfabrik, Ferdinand Spiegelberger, der Quartiermacher des Jungdo, in das Gefangenenlager in Friedberg ah⸗ kommandiert. da er plötzlich fußkrank wurde und andere Leiden hatte. Auch Prof. Dr. Werner hatte das Glück, mit in die Liste der Reklamierten aufgeführt zu werden. So sehen unsere Helden aus! Aber wie auch im Kriege sollte der„schwarze Gendarm“ nicht fehlen. Der evang. Pfarrer Loos hielt den Festgottesdienst ab. Am Altar pflanzten 8 Jungdo stehend sich mit ihren Fahnen auf, wahrend die Hakenkreuzfahnen por der Kirche plaziert wur⸗ den. Pfarrer Loos lobte diese Heldenjüng⸗ linge und sagte u. a.: Obwohl srei von Jeden, kann man es doch nicht Jedem recht machen. Er würde jedem andern auch das Recht einräumen, einen Festgottesdienst abzu⸗ halten, wenn sie an ihn herantreten. In diesem Falle würde er es aber mit besonders freudigem Herzen tun, weil die Jungdo das Kreuz im Wappen führen und nicht nur den Wiederaufbau, sondern auch die innere Selbsterneuerung auf ihr Banner geschrieben haben. Aber auch dem 2. evang. Bezirkspfarrer Schneider sollte bei dem um 10 Uhr morgens stattfindenden Feldgottesdienst Gelegenheit gegeben werden, seinen Haßgesang gegen Frankreich er⸗ tönen, zu lassen. Tags zuvor war der betr. Herr diensttuender Pfarrer, aber wegen Krankheit unpäßlich. Es ist zu berstehen, denn in diesem Falle handelte es sich nur um eine Proletarierin, die der Herr Pfarrer zur letzten Ruhe bestatten sollte. Sein Amtskollege mußte für ihn einspringen. Wir können den flammenden Protest, welche mehrere ev. Gemeinde⸗ mitglieder in Nr. 144 der Butzbacher Zeitung ver⸗ öffentlichten, nur unterschreiben. Dieser lautet: „Wir erheben flammenden Protest 1. gegen die Veranstaltung von Feldgottesdiensten für den durch und durch unchristlichen Jungdo, 2. gegen das deplazierte Lob dieser Gesellschaft im Gottesdienst und g 90.— Mk. auswärts 120.— Mk., die Reklamemillimeterzeile 3. gegen das Aufpflanzen von 8 Jungdo⸗Jahnen am. — Altar! Wir protestieren im Namen des wahren Christentums und der internationalen Christenheit!“ b 5 So agitieren ev. Pfarrer für den Austritt aus der Landeskirche! 8 1 Der Aufmarsch der Hitlergarde, Hakenkreuzler und Ge⸗ nossen nahm dann am Sonntag mittag 12 Uhr seinen programmäßigen Verlauf und trug ein rein mili- tärisches Gepräge. In Gruppenkolonnen formiert: Marsch! Achtung! Kniee besser durchgedrückt!— Erste Hundertschaft Marsch! Zweite Hundertschaft Marsch— usw., erschallte es aus dem Munde ihrer Kom⸗ mandeure. Der Aufmarsch bis ins kleinste organisiert, war mustergültig, man glaubte sich auf einem Exerzierplatz in Bank arbeitet. In ihm wird geradezu zur Spekulation in ausländischen Zahlungsmitteln aufgefordert. In diesem Schreiben heißt es:. „Da gegenwärtig die Devisengeschäfte in Deutschland stark eingeschränkt, wenn nicht gar ganz unmöglich ge⸗ worden sind, so möchten wir uns gestatten, Sie darauf hinzuweisen, daß es uns noch möglich ist, Devisentermin⸗ transaktionen, und zwar Käufe, sowie Verkäufe in allen Valuten, u. a. auch Verkäufe von Mark per ein und zwei Monate gegen Gulden und andere Valuten, die Ihnen auf späteren Terminen dann zur Verfügung stehen wer⸗ den, durchzuführen.“ Eine noch stärkere Schädigung der Mark dürfte von den vielen geheimen Zirkularen ausgehen, in denen Banken und Bankinstitute ihre Hoffnung auf weiteren Markverfall aus⸗ drücken. In der Deutschen Allgem. Ztg. wurde vor einiger Zeit ein derartiges Rundschreiben, das das Datum des 18. April trug, veröffentlicht. An diesem Tage stieg der Dollar von 22000 auf etwa 25 000. In dem Rundschreiben aber hieß es: 5 „Wenn heute der Dollar um 100 000 Mark bewertet würde, so wäre dies im Gegensatz zu unserer ehemaligen Friedensgoldparität auch noch eine Unterbewertung des Dollars... Infolge des zu erwartenden Zusammen⸗ bruchs der deutschen Papiermarkswährung empfehlen wir Ihnen, gegebenenfalls Ihre Bestellung telegraphisch auf⸗ zugeben, damit Sie bei der mit Sicherheit eintretenden außcrordentlichen Entwertung dee Mark rechtzeitig Ihren Papiergeldbesitz durch Umtausch in ein Valutapapier vor Entwertung geschützt haben.“ Bei den Urhebern dieses Rundschreibens herrschte zweifellos die Absicht vor, die Mark zu schädigen. Aber selbst wenn diese Absicht nicht bestanden hätte, eine der⸗ artige Wirkung des Rundschreibens ist kaum zu bestreiten. Trotzdem ist eine solche Handlungsweise gegenwärtig straf— los. Weder die Devisenverordnung, noch irgend eine andere gesetzliche Bestimmung schützt die Mart vor solchen schweren! — eee Schädigungen. Wir brauchen deshalb ein Schutzgesetz für die Währung, das solchen Handlungen ein für allemal einen Riegel vorschiebt und sie mit den allerschärfsten Strafen belegt. Wer die Mark schädigt, handelt schlimmer als ein Landesverräter. In der Tschechoslowakei hat sich diese Auffassung durch⸗ gesetzt. Trotzdem die tschechische Krone seit langem stabil ist, hat die Regierung dem Parlament den Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der tschechoflowakischen Währung vor⸗ gelegt. Seine Grundgedanken sind in den folgenden drei Paragraphen enthalten: 1. Wer ohne wirtschaftlichen Bedarf oder darüber hinaus fremde Zahlungsmittel und Edelmetalle gegen heimische Zahlungsmittel kauft oder diese gegen fremde Zahlungsmittel und Edelmetalle verkauft, wird wegen Vergehens mit schweren Kerkerstrafen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren bestraft. 2. Ebenso wird bestraft, wer bei einer Rechtshand⸗ lung, deren Gegenstand einheimische oder fremde Zah⸗ lungsmittel oder Edelmetalle sind, in einer Art vorgeht, von der er nach seinem Beruf, seinen Kenntnissen und Er⸗ fahrungen erkennen muß, daß es der tschechoflowakischen Währung schädlich sein könnte. 3. Wer sich dieser Taten schuldig macht in der Absicht, die tschechoslowakische Währung zu schädigen, wird wegen Verbrechens mit schwerem Kerker in der Dauer von 1 bis 5 Jahren bestraft.“ Deutschlands Währung fällt dauernd. Trotzdem darf bei uns jeder Handlungen begehen, die die Mark weiter in den Abgrund treiben, die Wirtschaft schädigen, die Staats- finanzen ruinieren und den passiven Widerstand an der Ruhr und am Rhein untergraben. Der Schutz der Währung muß deshalb gesetzlich festgelegt werden und strenge Strafe über denjenigen verhängt werden, der aus Leichtfertigkeit oder in böswilliger Absicht Handlungen unternimmt, die der Allgemeinheit Schaden zufügen. . eee ereekrgen k. ad- Fest. 2 cee Wc s nch e Nene 8 4 0 * 8 1 g ee dat r Tse An 508 den „Singen“ durfte nicht fehlen. Jede Hundertschaft hatte ihre Lieder gewissenhaft einstudiert und im Gleichschritt erklang als warnendes Beispiel für die schaffende und republikani⸗ sche Bevölkerung das Ehrhardtlied„Hakenkreuz am Stahlhelm“, das Baltikumerlied u. a. nationalisti⸗ che Weisen. Allen voran ging ein Prolet Exgenosse Reichert als Tambourmajor während Prof. Werner, g Bürgermeister a. D. aus Gelnhausen Dr. Schmidt und Telegraphentruppenführer Essinger den Zug anführten. Der letztere wollte wohl nicht aus der Uebung kommen. Aus Gadernheim gebürtig, hat er in Heppenheim schon ein⸗ mal in der deutschvölkischen Bewegung eine Gastrolle ge⸗ geben. Ob er auch in der dortigen Anstalt gewirkt hat, war nicht festzustellen. Aber auch der Gerichtsvollzieher, Herrubrodt mit Namen, ließ es sich nicht nehmen, an dieser Demonstration teilzunehmen. Daß auch der Arbeiter Wißmann, der erst vor kurzem von seinen Arbeits- kollegen durch Geldsammlung unterstützt wurde, an diesem Rummel teilnahm, ist bedauerlich. Alles war schön in Hundertschaften geordnet: Hakenkreuz, Jungdo, National⸗ sozialisten und eine deutsche Kriegsflagge schmückte den Zug. die Exgenosse Lackierermeister Beck die Nacht über in Aufbewahrung genommen, während 2 Jungdo vor seinem Hause Schildwache standen. Unter diesen Zeichen wollen sie siegen! 2 Das war der Geist, der sich den Außenstehenden auf⸗ drängte. Unter diesen Zeichen werden sie siegen, wenn die Arbeiterschaft und Republikaner keine Gegenmaßnahmen ergreifen. Als nun die Heerscharen in Münzenberg einrückten.— o Schreck!— dort hatten die Arbeiter als Protest eine rote Fahne auf die Friedenslinde gehißt. Sofort ließ man den Zug halten und unter dem Schutze der Massen erkletterte ein Fascist den Baum und holte die Fahne herunter, welche des Abends beim Abbrennen des Freudenfeuers mitver⸗ brannt wurde. Auf Protest eines Arbeiters wurde er von N einem Gießener Studenten mit„Dolch in den Bauch stoßen“ bedroht. Ob es auch dieser Lausbube gewagt hätte, der⸗ artige Aeußerung zu tun, wenn er Arbeiterfäuste gesehen hätte?— Doch bei Philippi sehen wir uns wieder. Sonst wurde sehr viel geredet und außer der Hetze gegen Frankreich und gegen die Sozialisten die Leiche Schlageters benutzt, um Krebse zu fangen. Bis am frühen Morgen konnte man das nationalistische Gegröhle in den Straßen von Butzbach vernehmen. Ihr Gesang ist ver⸗ fsttummt, ihre Anhängerschaft, die sie sich aus ganz Ober⸗ hessen, Hessen⸗Nassau und selbst aus Bayern zufammen⸗ getrommelt hatten, hat unter den Arbeitern auftüttelnd gewirkt. Sie haben die Gefahr erkannt und werden zu handeln verstehen! So der uns zugegangene Bericht. Wir haben schon oft gehört und erfahren, daß Polizei und Staatsanwalt in fieberhafte Tätigkeit traten, wenn irgendwo eine schwarz⸗ weiß⸗rote Fahne oder ein altes Wappen von Arbeitern ent⸗ fernt wurden und fragen nun, ob auch in diesem Falle mit — gleichem Eifer ein Verfahren wegen Sachbeschädigung ein⸗ geleitet wird. Die Täter ließen sich doch leicht bei den ge⸗ nannten Personen ermitteln, wenn diese ebenso in ein Kreuzfeuer von Fragen genommen werden. Bei der Un⸗ parteilichkeit der Richter haben wir die Hoffnung, die Herren vor Gericht wiederzusehen. Auch den Gießener Heldensohn, der den Arbeiter mit dem Dolchstoß bedrohte, werden wir ja dort kennen lernen. 5 1 0 Die Feme in Mecklenburg. Bestialische Rohheiten. Ueber den Meuchelmord in Mecklenburg teilt Deltzeiprösidium mit: das Berliner Ter Berliner polllischen Polizei ist es zusammen it mecklenburgischen Landeskriminalpolizei gelungen, einen politischen bildung“. Hierzu wird uns noch telephonisch gemeldet: 3 5 Bei den bisher verhafteten Mitgliedern der Roß bach⸗Jeme be⸗ sindet sich ein gewisser Wiedemeyer, der dem geineuthellen Ca⸗ dow nach dem erslen Schuß mit einem Jagdmesser die Kehle zerschnitt, außerdem wurden die Mörder 5 öff und Zabel verhaftet, die dem bereits zu Tode gepeiniaten Ca⸗ doo noch 3 Gnadenschüsse versetzten. Diese beiden haben auch die Leiche in der Nähe von Parchim im Walde vergraben. Die 4 bis jetzt Verhafteten haben einige Tage nach dem Meuchelmord eine tolle Schlageterfeier veranstaltet. Anläßlich der Verhaftung des Höff wurde auch ein schweres Maschinen⸗ gewehr gefunden. Die Republik! Dle letzten Wochen haben uns genügsam aufgeklärt üher die Geldquellen der Putsch⸗ und Mördevorganssationen; bie deutsche Industrie und die Frangosen. Worum es jetzt geht, das hat Genosse Alt ma ier im Hamburger Echo also gekekmuzeichnet. Müteinem Wort: der Kampf zwischen Staat und Wirtschaft steht auf der Spitze. Was noch jahrelanger stetiger Entwicklung bedurft hätte, hat der Ruhrkrieg in wenigen Monaten aus reifen lassen. Staatsfeindlicher und gemeingefährlicher als in den letzlen sechs Monaten, hat woch nie eine Cesellschaftsklasse gehandelt, wie die be⸗ sitzenden Schichten Deulschlands in den Stunden höchster Not des Vaterlandes. Der Staat ist für sie eine unbequeme Einrichtung geworden. Deutschland wird sich verständigen und bezahlen müssen. Vom zehmprozenligen Lohnabzug sind die Summen nicht mehr aufzubringen. Rette sich, wer kant, Und sie versuchen es. „Phönix“,„Rheinstahl“,„Scheidemantel“ haben bereits die Mehrhelt ihres Keenbefe ausländische Kapitalisten verkauft. Jeden Tag meldet die Börse neuen großen Efsektenverkauf ans Ausland. Bürgerliche Zeitungen berechnen, daß zwei Drittel des Vermögens von Hugo Stinnes in aus⸗ ländischen Unternehmungen f 1 steckt, zu denen sogar die französische Kanonenfabrik Schneider⸗Creuzot gehört. König Dollar rief, und alle, alle kamen. Fort von der deutschen Mark, heim in die aus⸗ beindischen Kronen, Franken. Pfunds. Galt strafe England und segne feinen Sterling. Wenn man nebenbei noch die deutschen Eisenbuhnen, die schon bei Stinmes, nicht bei der Reichsbank Devisen beflellen, und die Post krappen kaun, her damit! Wenn noch eilige Millionen Deutsche verhungern, was ist Label? Schon sind die arbeitenden Massan, de Intelligenz, die freien Berufe wirtschaftlich und g auf einen kulturellen Tiefstand herabgebrückt, der eine Gefahr für das Staalsleben, für das Leben der Nation geworden ist. Das ist gewiß: das Schichsal der Ar⸗ beiterklasse, des Proletariats, ist unlöslich mit dem Sehfchal Deutschlands verknüpft. Politische Demokratie in Ehren. Wenn sie aber nicht Hand in Hand geht mit der wirtschaftlichen Gleichberechtigung, wenn die politische Freiheit aus⸗ schließlich ein Machtinstrument des Kapllals und des Pesitzes ge⸗ worden ist, wodurch Staat und Volk zugrunde gerichtet werden sollen, daun muß der Kampf gewagt werden. Mie im Wellkrieg und die Jahrzehnte voraus die Jorderung der sozialistischen Ar⸗ beiterschaft nach politischer Demoltatie bie einzige wahre natsonale Parole gewesen ist, so jetzt der Ruf nach wirtschaftlicher Gleich⸗ berechtigung, die die Arbeitskraft und Gesuldhejt des Volkes sichern und den Staat gegen den äußeren Ansturm erhalten kann. Niemand in der Welt wird Deutschland helfen, wenn wir es nicht selbst voll⸗ bringen. Das Kapital hat sich eine öfen liche Meinung in seiner von ihm gekauften Presse geschasfen. Es hat sich sein Militär, seine Schutzgarde gekauft durch zahllose gut gevüstete Bünde und Ge⸗ heimorganisationen. Was hot der Staat, die Repuhlik? Nichts. Und kann alles haben, wenn wir die Stunde und die Kraft von Millionen hinter uns stehender arbeitender Massen nützen, die ihren Gegner und den Feind des Staates kennen. Millionen des Proletariats, die heute noch mit uns sind, morgen aber mit denen, die eine Macht stabilisieren! I „ 19718. 7 18 stieg auf den Schissenberg. Hier hatten sich inzw * Neger⸗ und Arbeiterfrage in Norda Wit entnehmen der Frankf. Ztg. folgende inte Notiz: f 3 Die Hochkonjunktur in den Vereinigten S Amerika findet ihre stärkste Schranke in der Zahl beiter. Es macht sich der Arbeitermangel der In der Art geltend, daß die Neger aus den Südstaaten, wo hauptsächlich in der Landwirtschaft beim Baumwollbau schäftigt waren, in die Industriezentren der Nordstag en wandern. In der Vorkriegszeit waren es jährlich nur et 10 000 Neger, die nach dem Norden zogen. Für die J. des Kriegsbooms 1916 und 1917 schätzt man die Abwa rung auf zusammen 400 000. Heute nun fordern Unternehmer des Nordens die Neger der Südstaaten d allerlei Propagandamittel auf, die Plantagen zu verla und bei ihnen Arbeit zu nehmen. Den Kapitaliste Grundherren der Südstaaten gefällt es nun gar nicht, ste ihre billigen, weder durch eine Organisation, noch politischen Willen beschwerlichen Arbeitskräfte rl. sollen, und sie versuchen, die Werbetätigkeit ihrer nörk Freunde in verschiedener Weise zu verhindern. Der steigt also in Amerika im Preise. Das bedeutet für de beitgeber der Südstaaten eine Senkung seines Gewinnes für die Neger selbst eine Hebung ihrer Lebenshaltung, was sich schließlich auch im politischen Sinne geltend wird. Die große Zukunftsfrage der amerikanischen der Ausgleich zwischen der weißen und de schwarzen Rasse, tritt also um einen Schritt Gegenwärtig aber bleibt es, wie es war: der Neger zwar teurer, beliebter aber wird er nicht. l Gießen und umgebung. 5 0 Einigkeit macht stark! Vor einigen Wochen haben die Arbeiter in Dör heim bei Hanau die Einheitsfront wieder hergef Die kommunistische Ortsgrupe hat sich mit der Orts gruppe unserer Partei verschmolzen, weil man beiderse zur Ueberzeugung gelangt war, daß die Fortdauer d Zersplitterung nur den Gegnern nützen kann. Bel d Verschmelzung zählte die Ortsgruppe der PDD. 5 männliche unb 3 weibliche Mitglieder, die KPD. 72 männ. liche Mitglieder, zusammen also insgesamt 132 Mitgli Eine bald nach der Verschmelzung durchgeführte agitation zeitigte den Erfolg, daß sich 52 Arbeiter und 2 Frauen der Partei neu anschlossen. Viele der n Mitelieder gehörten bereits früher der Partei an, sind neue Erfolge. empfohlen. Einigkeit macht stark! — Arbeiterjugend ⸗Feier. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, 11155 einer lan trüber und kalter Regentage, gestaltete sich die Arbeiter⸗Iug am vergangenen Sonntag auf dem Schiffenberg zu einer vollen Ain 0 für unsere Jugendbewegung und den Soz Um 10 lthr vormittags hatten sich eine Anzahl 4 gruppen am Ludwigsbrunnen an dem idyllisch gelegenen Pl am Abhange des Schiffenbergs eingesunden. Aus der äuße Ecke des Bezirks, aus Schlitz und Lauterbach, war eine sozialistische Fungmannschaft und Mädels erschtenen. Nach kurzen Rast und Labung an der Waldquelle ipal gar bald Morgenstunden bei frohen Gesängen und Jugendspfelen dahin. dem abgekocht und die Mittagsrast vorüber war, 1 en N Der verlorene Sohn. Roman von Hall Caine. 19 „Ich war sehr überrascht zu hören, daß es Magnus sei, sagte der Rektor.„Oskar hat seinem Bruder in den meisten Dingen den Rang abgelaufen, und ich dachte, er würde ihm auch darin zuvorkommen, eine Frau zu nehmen. Und dann auch sind Thora und er so gute Freunde und sich beide so ähnlich!“ „Die Menschen, die sich am meisten gleichen,“ sagte Anna,„kommen am schlechtesten miteinander aus,“ und Tante Margret sagte: „Unsinn! Ein dunkler Mann ist ein Juwel in den Augen einer blonden Frau, und was wollte Thora wohl mit einem blonden tun?“ „Aber wo ist Thora denn?“ fragte der Bischof. „Sie zieht sich an,“ sagte Tante Margret,„laß uns hin⸗ auf gehen, Anna, und sie herunter holen,“ und beide Frauen gingen nach oben. f f„Magnus dürfte auch hier sein,“ sagte der Gouverneur. „Wo er nur ist, möchte ich wissen?“ a„Fragen Sie nach Magnus?“ ertönte eine Stimme von der Hausflur. Es war der Kreisrichter— ein kleiner Mann mit schlauem Gesicht und wie der Gouverneur in einer goldbesetzten Uniform. f„Er ist im Lagerhaus, nicht wahr? Oder sollte er noch am Hafen sein?“ fragte der Faktor. „Nein,“ sagte der Kreisrichter hereintretend.„Die Wahrheit zu gestehen, muß ich sagen, daß ich ihn eben, als ich am Isländischen Hof vorüber kam, dort im Rauchzimmer sitzen sah.“ 5 „Im Rauchzimmer des Isländischen Hofes?“ Gouverneur. Der Faktor lachte. Er traktiert seine Freunde schon in der Voraussicht des heutigen Ereignisses, sollte ich sagen,“ lachte der Faktor,„wenn man auch eigentlich den Schlitten nicht vor die Pferde spannen sollte.“ gte der „Nein,“ sagte der Kreisdirektor wieder,„die Wahrheit ist, er war ganz allein.“ 0 „Trank er?“ fragte der Gouverneur. „Unfinn, Stephan!“ sagte der Faktor,„Magnus trinkt nicht.“ a „Ich hoffe nicht, aber ich bin immer etwas besorgt um Sein Großvater mütterlicher Seite— war, wie Du weißt,—“ „Ah, niemand kann wissen, was unter eines anderen Rock verborgen ist,“ sagte der Bischof.„Annas Vater war⸗ nicht ganz richtig im Kopf, kann es nicht gewesen sein.“ „Auch Krankheiten vererben sich,“ erwiderte der Gou⸗ berneur. g Und dann kehrten Tonte Margret und Anna zurück und führten Thora mit den Worten„hier ist sie endlich!“ in ihrem einfachen Sammetkostüm der„Kirtle“ genannt, mit seinem silbernen Gürtel, seinen bauschigen Aermeln und seiner weißen Spitze um den Halsausschnitt ins Zimmer. Ter Gouverneur nahm Thora in seine Arme und küßte Dann sagte er:„Aber wie blaß Du bist, mein Kind!“ „Ja, das sage nur, Gouverneur,“ meinte Tante Margret, „sie hat vom frühen Morgen an geweint.“ „Geweint?“ sagte der Faktor.„Ich kann es nie be⸗ greifen, weshalb ein Frauenzimmer, wenn es sich ver⸗ heiraten will, immer weinen muß, es ist durchaus nicht schmeichelhaft für den Mann.“ 8 a „Ich kann Thora sehr gut verstehen.“ sagte der Gou⸗ verneur.„Wenn es je einen Moment für gerechtfertigte Tränen, oder wenigstens zum ernst und besorgt sein gibt, so ist es der Augenblick des Lebens, an dem es zu tanzen und zu singen Sitte ist, gerade als ob man einen Triumphzug anstatt eines Sprunges ins Ungewisse unternähme.“ „Und ich stimme dem Gouverneur bei,“ sagte der Bischof.„Wenn ich je eine Braut so bitterlich am Altar weinen sehe, daß ste kaum ihre Antworten herausschluchzen kann, weiß ich gewöhnlich, daß sie eine glückliche Frau wird.“ „Thora könnte dann wenigstens bis zur Hochzeit warten,“ sagte Tante Margret, und darauf kam Oskar ins Zimmer gestürzt. sie. „War auf'nem Spaziergang aus— Zeit gänzlich gessen— hatte nur sechs Minuten zum Ankleiden— in fünf fertig gebracht,“ sagte er unter atemlosem K „Da haben wir einen zweiten Blassen,“ lach Rektor,„sollte über Nacht ein Reif gefallen sein, der a Rosenknospen getötet hat?“ N „Ich bin schnell gerannt um herzukommen,“ Oskar,„wie es scheint, bin ich Magnus aber doch noch! vorgekommen.“. 0 1 „Magaus ist Dir aber auf anderem Gebiete gekommen, mein Junge,“ sagte der Rektor, nach f rötenden und die Augen niederschlagenden Thora h nickend, worauf der Gouverneur brummte: „Oskar darf fürs erste noch nicht ans Heiraten Er hat sich seiner Karriere zu widmen, die ihn gänzli füllen sollte und mit der es es bisher nicht zu er nommen hat.“ 2 „Num, meine Geschäftserfahrung ist,“ sagte der „daß eine Frau es nach der Ehe gewöhnlich angehen während ein Mann sich zusammenrafft.“ ö 8 Hierauf stieß der Kreisrichter den Rektor a flüsterte:„Der Faktor hat noch eine andere To Rektor.“ i 1 „„Und wenn er das hat, was dann?“ sagte der „Ein Mann kann nicht zwei Schwagerinnen zu Bruder haben.“ 1 „Nein aber er kann seinem Bruder wee Schwägerin geben,“ sagte der Rektor, und dann st sie alle ein fröhliches Lachen an. „Da fallt mir ein,“ sagte der Foktor,„ neulich eine Photographie von sich geschickt. Thora?“ 5 5 „ier,“ sagte Thora, indem sie einer Schu 5 Photographie entnahm. Oskar streckte seine Ha aus und blickte lange und gespannt auf sie herab. „Wie stattlich, wie schön! ich habe kaum wunderbares Gesicht gesehen! Und auch chon, wachsen! Kommt Helga bald nach Hause, Faktor?“ „Nicht sobald,“ sagte der Faktor. i 1 5(Fortsetzung folgt.) * Vgend zich dipersen warlefhenossen fr ihren Falten int ee Anzahl Arkeites Gesaugveretne eingefunden, e 755 1 85 We Plabf m 3 Uhr kaum noch eine Sitzgelegenheit zu finden Kurz nach P. Uhr wird die etragenen vorg Streben bekannt zu machen. einer ganzen Anzahl gulter men, so sei der Grund, daß die Bedeutung beimessen, 10 Daß si 15 a 1 d gibt als Proletarier⸗ 0 kinder in schl mit 555. Um f 5 1 gangsformen, dar 10 f kein Anlaß seils für tern, ihre Kinder unserer e sernzuhalten. 2 leid, das der Mensch trägt, kommt es Wert des Mensthen. Unser Streben ter⸗Jugend muß sein; den soziallsti⸗ „der sich ausprägen soll in einem — — 4G— . 605* delt lung 5 altem Boden. 10 wg für ihre geisti, 0 bat als We d n t hg n dh em Rufe flir Verständigung der Völker und Völker⸗ elfen. 1 wieder Krieg! Die Ausführungen fanden lebhaften Recht wirfungsvoll rezitierte hierauf Genosse Mund das Ge⸗ dicht von Be anger⸗Chamisso,„Die heilige Allianz der Völker“. Ebenso wurde ein Gedicht unseres Arbeiter⸗Dichters Karl Bröger von einem Polsdamer Jugendgenossen mit viel Geschsck vorgetragen. Auf einen dom Arbeiter⸗Gesangvexein„Harmonie“ Watzenborn⸗ Briefträger zu vermindern. trägern größere Bezirke zugeteilt werden müssen, was zur Folge hat, daß die Bestellungen nicht mehr mit der wünschenswerten Schnelligkeit durchgeführt werden können. Das wirkfamste Mittel zur Beschleunigung der Briefbestellung hat das Publikum selbst in der Hand; es 505 in der Anbringung von Hausbriefkasten an den Eingängen der Wohnungen, Denn nicht nur das Warten des Brief⸗ trägers auf das Oeffnen der Tür, das wiederholte Klingeln uw. fällt überall da weg, mo ein Hausbriefkasten angebracht ist, sondern, es sind auch in den Fällen, wo niemand zu Hause angetrosfen wird, keine wiederholten Gänge zu machen. — Das Liebig⸗Museum veanstaltete am Sonntag eine Gedenk⸗ feier für den vor längerer Zeit verstorbenen Chemiker und Indu⸗ 1 E. A. Merck in Darmstadt, wozu die beiden Söhne des erstorbenen erschienen waren. Geh.⸗Rat Dr. Geppert wies auf die großen Verdienste hin, die sich Merck auf dem Gebiete der Her⸗ stellung der chemischen en erworben habe. Die med lg sche Wissenschaft sei ihm zu 2 verpflichtet; die Universttät habe thin deshalb nuch die höchste Ehrung zuteil werden lassen, die sie zu ver⸗ geben habe.— Geh.⸗Rat Prof Dr. El bis hob die umfassende lite⸗ rarische Tätigkeit hervor, die Merck neben seiner praltischen und kaufmännischen Arbeit ausgeübt habe. Heute stehen die großen chemischen Fabriken im engsten Zusammenhang mit der Wissenschaft. Sie besitzen bedeutendere Laboratorien als bie Hochschulen; ihre rarischen Werke sind für die Wissenschaft unentbehrlich. Redner führte eine Anzahl der von Merck herausgegebenen Bücher an(im ganzen etwa 40). Für die Wissenschaft sei sein Tod ein großer Verlust.— Geh.⸗Rat Prof. Dr. Sommer, der Vorsitzende der Gesellschaft„Liebig⸗Museum“ pries das große Interesse, das der Idealist Merck dem Museum entgegengebracht habe. Ohne seine reiche Unterstützung sei die Aufrechterhaltung des für die Wissen⸗ schaft so wertvollen Instituts nicht möglich gewesen. Er legt im weiteren die Schwierigkeiten dar, mit denen er zu kämpfen hatte.— Dr. Fritz Merck dankte für die Ehrung seines Vaters und versprach weiterhin das Institut nach besten Kräften fördern zu wollen. 4 — Heuchelheim. Sonntag, den 1. Juli, abends 9 Uhr össentliche Volksversammlung im Lokal Gastwirt Greilich. Tages⸗ ordnung: Die politischs und wirtschaftssche Lage. Referent Partes⸗ sekretär Häuser⸗Gießen. Genossen und Genossinnen erscheint recht zahlreich und pünktlich. — Heuchelheim. Freie Turnerschaft. Samstag, den 30. Jun, abends 9 uhr Versammlung im Vereinslokal. Alten⸗Buseck. Gesang⸗Verein Germania. Sams tag Hlerdurch haben den einzelnen Brist Im Namen der Juwalsden und Unfallverletzten bes Freistaales 1 5 erheben wir schärfstten Protest und verlangen: „Der Hessische Landtag möge die Regierung ersuchen, dem Land⸗ tage balbigst einen Gesetzentwurf vorzulegen, wonach biese 100 Millionen Mark gestrichen und zur sozialen Fürsorge verwendet 2 A eee e der Regi daß sie in einem R ib . 5 ern von der Regierung, e in einem Ru elbe die Kreisämter und Landbli Sage darauf hinweist, da die von Reichsbehörden beschlossenen Renten sofort ausbez werben. Die Invaliden der Arbeit, die an dem Aufbau unseres unglücklichen Vaterlandes mitgeholfen haben, wollen ni weiter hungern. Sie können und dürfen sich nicht mehr auß leete Versprechungen einlassen. 5 Landtagsabgeordnete, Gemeindevertreter, schafft in Eurer Ge⸗ meinde enolsch einmal Zustände, die menschenwürdig find!. An bie Lohn⸗ und Hecter u richten wir den Mahnungs⸗ zppell: Schützt eure Brilder und Schwestern vor dem I Hungertode. Beauftragt eure Körperschaftsvertreter, sofort west⸗ gehendste Maßnahmen zu treffen. Der Dank von euren Brüdern und Schwestern wird euch sicher sein. An bie Invaliden, Witwen und Unfallverletzten des Freistaates Hessen richten wir das dringende Ermahnen, sich endlich re z organisieren. Ihr geht daß nur eine kompakte Masse auf die Gesetzgebung wirken kann, 3 Der letzte Inpalide, die letzte Witwe und der letzte Unsullrentner muß Mitglied unserer Organisation werden. Wendet euch bel allen Zweifelsfällen besonders bei nicht pünkt⸗ 4 55 Auszahlung der Notstands rente, an die unterzeichnete Gau⸗ eitung. et Vereinter Kraft gar wohl gelingt, was mancher nicht zustande bringt. 8 Cyrus, Gauleiter des Zentralverbandes d. Inv., Witw. Deutschl. S185 1 1.— Nieder⸗Ohmen I. gegen Lollar I. 0: 5. Um 2.30 Uhr gab der Schiedsrichter den Ball frei. Lollar hat Gauleitung Hessen, Offenbach a. M., Herrnstr. 37, 1. St. Tel.: 2750. Spielberichte vom 24. Juni 1923. Anstoß und erzielt schon in den ersten 5 Minuten ein ebenso — f erg stußmungsvoll vorgetragenen Chor folgte dan der Vor⸗ i N a. 5 z Dötit, trag des Gen Prof. Kin 9 8 0 Bar 30. Juni, abends 9 Uhr Versammlung. Wegen wichtiger Tagesord⸗ ein zweites 10 Minuten später. Ein weiteres Tor muß 5 Minuten 1 ö 50 t Gian 155 5 1 8 5 7917 0 e die ordnütbng it das Erscheinen aller Mitglieder erforderlich. später durch Selbsttor an Lollar verschenkt werden. Kurz 85 Schluß de de Bedeutung der Veranstaltung, die der Jugend gelte. Die Jugend⸗ Heuchelheim. Am 26, Juni lonnte unser Genosse und Vorsitzen⸗] der Halbzeit erringt Lollar zwei weitere Stege. In zweiten bewegung bilset einen Teil der Befreiungsbewegung, die in der der der Freien W Theodor Ludwig Mandler und Ehe Halbzeit geht das Spiel in rechtem Lauf wetter, ohne daß es an belberet Verwirklichung des Sozialismus eine andere, eine bessere Lebens⸗ frau nach 25 Jahren auf ihren Hochzeitstag zurückblicken. Leider[ruhigem Charakter verliert, jeboch werden auf keiner Seite pee dauer hy form und Leleensgestaltung für die Menschheit erstrebe. Der Red⸗ war es ihnen nicht vergönnt, das Fest der silbernen Hochzeit zu be⸗ Tore erzielt. Bemerkt sei hierbei noch, daß N.⸗Ohmen mit dre e. ner erinnert in das Fest der Sonnenwende und seine Bedeutung. gehen, da ihnen vor zwet Jahren ber älteste Sohn gestorben ist und Mann Ersfatz spielte. Der Schiedsrichter Karl Braun leitete das 5 So wie die Sonne um diese Zeitenwende eine neue Bahn beginnt, heute wieder ein Sohn ein halbes Jahr krank danieder liegt. Spiel sehr korrekt. a 1 1 775 mit der Begründung der sozialistischen Lehre ein neuer Zelt⸗ Stangenrod. Der Landwirt Karl Erbes I. reklamierte im SGr.⸗Linden I. gegen Allendorf(Lahn) I. 39. 2 wü absschnitt für die Menschheit begonnen. vorigen Herbst gegen sein Liefersoll an Umlagegetrelde Beide Mannschaften treten pünktlich zur festgesetzten Zeit an Miller, Die 2 5 in deren Raum wir hier stehen, ist ein Ort, wo] und hatte damit Erfolg; er brauchte also nichts abzuliefern. Vor ledoch glänzt der bestellte Schiedsrichter, welcher noch am Morgen tu gh die Verkünder der Lehre Christi ein Reich der Gerechtigkeit und der 14 Tagen nun lieferte er 7 volle Säcke Brotgetreide an die Land⸗ sein Kommen verfsicherte, durch Abwesenheit. Daraushin wurde Ge⸗ N Brüderlichkeit verkündet haben. Der Unterschied zwichen der Lehre wirtschaftliche Berufsgenossenschaft dahier. Aber zu welchem Preise?!] nosse Hedrich beauftragt, das Spiel zu leiten. Alle ter u! der Kirche und unserer Lehre des Soziallsmus ist der, daß wir für Und dieser Mann behauptet, eine schlechte Ernte gehabt zu hahen. jedoch scheiterte derselbe an Gr.⸗Lindens Verteidigung. entwickelte gewonnen Gerechtigkeit, Brüderlschkeit, Menschenliebe und Wohlergehen aller 5 sich ein Mittelfeldspiel, bis eine gute Flanke von rechts durch Gr.⸗L. 11 Mersschen auf dieser Welt eintreten, während die Kirche shre An⸗. 5 g 1 Hälblinke zum ersten Tore verwandelt werden kann. Aber baum 10 6 5 3 5 4 2 5 Nee 9 3 13 0 durdet, dag Kl eine Nachrichten. umgesehen hat A. ee Ja 8 pee 4 21 5 85 4 N dem ag und Wert der Arbeit eine kleine Klasse von Men⸗ Halbzeit. In der zweiten Halbzeit entwi ein 1 len Rahn 72 sich hier recht gut gehen läßt. Was der Sozialismus will, Allah und Zei a i durch dasselb Schönheit verlor. Es werben für beide Mann⸗ ö 1470 5 5 N In den neuesten Notizen wird der fol⸗ wodurch dasselbe an Schönheit v n für k tet fing ist Friede. Wohlergehen und Menschenliebe auf dieser Welt. Die gende dba 8 pief 5 ae Saen 5 e schaften noch je zwei Tore erzlelt, und trennen sich dieselben mit dem baue rage Leue. Mord ind Tolschlag en weltbelannte Fiona Carl Gelß in Jena mitgeteilt„In Bostansgik Ergebnis 3 8.— 6 een e e e W zu Fürspfen. 8 e zeneilde(öfleinasten) besaß der Direktor unseres Gymnasiums einen Zelß⸗ empfehlen, sich während dem Spiel etwas ruhiger zu ve nu. 1. N /// ̃ /// Tul N 1 15 i Einbilbungskraft nie hätte erfinden können. Das Betrachten dieser Mannschaft am kommenden Sonntag in Gleßen gegen die gleichen PFF T ue Wen Piel W. B. Gr⸗Linden. den n inken lassen, wir glauben an eine bessere Zu 100 10 225 ö.. 8— e 9 11 3 Gut M l unendlich klein erschten, war uns jedesmal ein Ereignis... Aben ö 5 85 e n e a pe en e eee 0 beim Gebet(Allah 1 0250 5 45 l ist de Aus den amtlichen D— ö end erzogen wird. Wer Haß sät, kann keine Liebe ernten. Bei noch neben ihm nicht minder groß, steht Zeiß.“ etzt in Jena, Das Amtsverkündigungsblatt für das Kreisamt Gießen usw. derJugend muß mit der Erziehungsarbeit begonnen werden, um in der Stadt des zweiten Allah, bittet ein türkischer Student ergebenst vom 26. Juni enthält: Gebühren für amtstierärztliche Dienstver⸗ ra. ste nn Sinne des Sozialismus, im Sinne der Menschenliebe, zu er⸗ um die Erlaubnis, die Zeiß⸗Werke besichtigen zu ditrfen.“ richtungen.— Anleihe der Provinz Oberhessen von 1902. 7— 1 9 n. Wir müssen den Kriegsgeist bekämpfen, die Jugend den Darmstabt, 26. Jun. Bombenüberfall. An der Eisen⸗[ Schlufprüfung für bie vom Lehrerseminar der Viktoriaschule zu iet 4—Kritg verachten lehren. Arbeiter, die mit Kriegsausgeichnungen bahnbrlicke würben in Worms Bomben gefunden, die wohl den Darmstadt usw. abgegangenen Schulamtsamwärte rinnen. 1 1 1 K 1 eu Ac e 65 1 Zweck hatten, einen Brückenpfeiler in die Luft zu sprengen. Die 1 1 Aue dr e eee ts⸗ N 111 e Unkultur des Krieges verherrlichen. enn es einen stieg 8 N 150 0 1 ürger, son er Allmendaufl.— Er 1 zung den 12 0 er Potter geben soll, und wir glauben daran, so müssen wir unsere e e ee ene 2 e eee 1 6— Dieustuachrichten.— Viehseuchen. 1 ifell 1 5. 1 91. Automobilen, Motorrädern, Fahrrädern, sowie der Straßenbahn Erhö 5 Erwerbölosenünterstätzung. Nach den Be⸗ * en ugend im Sinne des Sozialismus erztehen. Mag 5 11 108 in der Stadt und den Vororten bis auf weiteres verboten und 2. für ca a den der Erw 8 5 eee, Siet 420 1 Einwirkung des Krieges bei„(, ih. 115 ich 1 15 die Zeit von abends 812 bis 5 Uhr vormfttags Nachtsperre verhängt. e. und 18 Juni 1920 40 folgende Höch 40 dh Kraut geschossen sein, so 10 1 15 ich dionalistische 61 n In Wiesbaden zerstörte eine Exploston im Schalterraum heute Erwerbslosenunterstützuna vom 18. bet! 1% 1085 zu zeigen, sie fern zu halten von 1 na 195 800 den Vormittag alle Scheiben und verschiedenen Einrichtungen dortselbst sätze: in den Otten der Orteklaffen „hn. 1. 10 en, die doch unserem Volk und der Menschheit 1115 5 110 en im Hauptbahnhof. Ein Mann und eine Frau wurden hierbei schwer* 5 2 G ltr ber k. ringen. Letstan wir in diesem Sinne Lrzkehungsarbeit, dann verletzt. Die Untersuchung des Vorfalles ist im Gange. ö 1. für männliche Personen 5 b bn en wir getrost unsere Hoffnung auf die Jugend setzen, denn 5 a) über 21 Jahre, sosern sie * ö 5* A l e Geflühl ihrer Kraft und voll Verlangen Darmstadt, 26. Juni. Ausweisungen. Die Ausweisungen nicht it Hallishalt eines 1 ö aug Nele ngen und Sozialismus! Sozialismus ist nicht aus Rheinhessen nehmen täglich ihren Fortgang. Gestern Abend anderen leben 700 7000 6500 6000 Mk. 0 nur eine Sache des kritischen Verstandes, sondern auch des Herzens. kamen aus Gau⸗Algesheim etwa 80 Elsenbahnersamillen an, ferner b) über 21 Jahre sofeen sie in . 0 Nicht Flein kann unser Ziel die Forderung soztalistischer Gemein⸗ 1 und der eee 105 245 dem Haushalt eines an⸗ i 4 1 7 5 6 0 ind nun dazu übergegangen, die Ausge enen mit der Eisenbal 755 5 5 9 en faul mirtschaft sein. 5 une fee 1% über Groß⸗Gerau bis nach Griesheim zu bringen. Von dort müssen 4 1955 Uu„ 1 5 4600 230 28 lub i. Gegenwart von Mensch 18 5 Unserer Aufgabe und auch unferer] die Leute zu Fuß in das unbesetzte Gebiet laufen. Rücksichten auf 2 fig gelben e iu du ah(chafsen. Das muß 550 f z Leben wollen wir gestalten und daran irgendwelche Personen werden nicht genommen, u. a. befand sich bei 2. 4 über 21 Jahre sofern sie g 0 5 enn en 1 117 seeubeutmen Welt aufgehen eine neue einem der letzten Transporte eine Wöchnerin mit einem etwa 10 nicht im Hauspalt einge an⸗ N um. e Ser Beifall folgte den warmherzigen Ausführungen] Tage alten Kinde. 10 1 15 eg e 6600 6150 5700 5250 Mk. a i in * des Referenten. 77 9 e 5 5 er 21 Jahre, sofern sie in 47 ene Ne derdhe r Barke a Gereke Aus dem sozialen Leben. deren ebene. 00 8480 400 4450 Ne. lite u der Frauenchor der Eintracht Gießen trug durch zwei Ein Appell an das Gewissen! ch unter 21 Jahren 4100 3850 3600 3350 Mk. 1 10 im! ll vorgetragene Lieder zur Verschönerung der Feier 3. als Familienzuschläge für: a 0 b* 425 700 Aa sich die Arbeiterjugend auf dem Der Sozialrentner hat in den letzten Tagen mit Entrüstung a) den Ehegatten 2800 2600 2400 2200 Mk. An„ f Kuben Shiffe hergs bei Spiel und Volkstängen von einer wahrgenommen, daß in Hessen ein reicher Mann wie Herr v. Bra⸗ b) die Kinder und ponstige Raseuplatz 5 80 f sch aft umgeben, So gingen die Stunden] bant, wagt, eine Entschädigungssumme von 100 Mill. Mark zu unterstützungsber. Ange⸗ reichen Zuschauer 1'on Schlitz und Lauterbach waren die[ beanspruchen, in dem Augenblicke, da viele Tausende mit hungern⸗ Hhörig 2200 2080 1900 bn 0 ll Die Freunde von Schlitz 5 5 8 5 um W Ersten, di m Abmarsch rüsteten. Langsam leerten sich nach dem Magen und bangen Sorgen der Zukunft entgegensehen. Mit— Dienstnachrichten des Kreisamts. Max Tippmann zu lh 171 ö 17 lätz e brach auch die Jugend auf zum Heim⸗ Recht fragt er, ob die gesetzgebende Körperschaft im Landtage nicht Gießen, Neustadt 8, wurde als Jagdauffeher des Pächters August f unf 19 Uhr die 9 1 19 blen erklang das Bundeslied von Herman imstande ist, ein Notgesetz zu erlassen, das diesem Treiben, das jeder Heupel zu Lich für die Jagdreviere Allendorf a. d. Oda. und Clim⸗ 1 Frelgsus: n een Beschreibung spottet, ein Ende macht? Er fragt den Staatspräsi⸗ bach verpflichtet.— In Ober⸗Mörlen(Kreis Friedberg) ist die in Kin g Claudius: Wann wir schreiten Seit an Sest' denten, ob er 5 in 5 Lage ist, eine ee. Maul⸗ und late ausgebrochen.— In Kaichen ist die f* ee ieder singen, daß die 100 Millionen denjenigen zukommen, die kaum nackte] Maul⸗ und Klauensen erloschen. uch ln 118 dle A wfeder klingen, Leben fristen. Der Reichstag hat in seiner Sitzung das monatliche— Verdacht des Schweinerollaufs in Gießen. Der in dem 1 1 wir, es muß gelingen: Einkommen der Sozialrentner auf 120000 Mark festgesetzt. Viel⸗] Landwirtschaftlichen Aue t der Universität in der Marburger 0 0 1 Mit ung zieht die neue Zeit. h. leicht könnte Ernst Ludwig noch in die Sozialrentnerfürsorge aufge-] Straße dalier seftgestellte Verdacht des Sch veinerotlaufs ist unbe⸗ t 77 1 3 nommen werden? Wir. wirklich 0 ber dagegen, 9 7 09 1 gründet. Die angeordneten Sperrmaßregeln werden aufgehoben. 8 2 1 e N nger unter den 91 0. dognabe gehalten, Dee Nele egen JJ%CCC%Sͤ»˙VVVVVVVV(( Dollatstand Donerskag mittag 150 000 Mark. f Verkehrs haben es ersorderlich genan. 1 2 8 a 5 Jen dl gang des J f 5 2 5 N 1 nm 0 Angebote sind spätestens am Montag, den 2. Juli eeeseseeödesedod Besseres Bekanntmachung. f i vom inweis auf meine Bekanntmachung. N 4. 0 gebe ich hierdurch bekannt, daß die Fa. H. Schaffstaedt G. m. b. H. zu Gießen zur Ausführung verden. 1923, vormittags 11 Uhr, an das Stadtbauamt abzu⸗ geben. Daselbst können die Bedingungen eingesehen Gießen, den 27. Juni 1923. 5 Stadtbauamt. Braubach. Hautkrankheiten 8 im Anschluß an das Gas⸗ und Wasser⸗ 9 5 a en bel bestehenden Bestimmungen bon 5¹ heute ab zugelassen wird. Gleßen, den 23. Juni 1923. f Der Oberbürgermelster. J. V.: Krenz in. —ͤͤͤͤͤ——— Be auntmachung. ück⸗ und Deck- 5 en von rund 500 ebm Stil i e Steinbruch im e ed nach der Margarethenhütte ist zu f 26. Juni. ——— Get Katharine Gelhar, geb. Noth Witwe, 70 Jahre alt, Schillerstr. 19. Nichterfolg volles Geld zurück. c 0 örbene. E. Reinhardt, Soltau in in Gießen, am Montaa, den Ubr im Restauramt„Hindenbura“ 1 N ö erg tartarrapuc rf f RR. echten, bupus, ollene Beine, selbst in veralteten Fällen, werden durch mein Mittel mit den besten Heilerfolgen bekämpft. 7 Vertreten durch Heinrich Storch, Bremen. Zu sprechen E. Jult, von 10 bis 6 OOOOOOOO OOO abpachl- Jene und eine ches md Hauer 1 u verkaufen. 4⁴² Geschw. Student, Gießen 0 35 * 504 Marktstrahe. 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