Aebaltlon: Gießen Behuhofstraße 23 dernsprecher Abd. Organ für die Interessen der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete. des werktätigen Volkes Gppedition: gießen Bahnhosstraße 23 Ferusprecher 2009 Di berb. Volkszeitung erscheint jeden Werktag vormittag in Gießen. 5— 9 Hoennementepreis mit den Beilagen„Das Blatt der Frau“ und Land⸗ wirtschaftliche Beilage beträgt monatlich 3300.— Mk einschl. Bringerlohn. Durch die Post bezog. 3300.— Mk. einschl. Bestellgeld. Einzelnumm. 120— Mt Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters. Für den Inseratenteil verantwortlich: R. Strohwig. Verlag von e Neumann& Cie. sämtlich in Gießen. Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt G. m. b. H. Offenbach a. M. Der Augeigenpreis beträgt für die Millimeterzeile(35 mm breit) oder deren Raum lokal— Mk. auswärts Mk., die Reklamemillimeterzeil 800.— Mk. Ber größeren Aufträgen oder Wiederholungen wird entsprechen⸗ der Rabatt gewährt!— Anzeigen-Annahme bis 6 Uhr abends. — Nr. 88 Gießen, Mittwoch, den 18. April 1923 18. Jahrgang 2 Das Ruhr⸗Pragramm des Herrn v. Rosenberg. Ende der vergangenen Woche tagte im Ruhrgebiet eine Kon⸗ ferenz der Bergarbeiter, die in einer einstimmig angenommenen Masalntion die Regierung erfuchte, ihren Plan zur Lösung der Re⸗ ionsfrage zur internationalen Erörterung zu stellen. Man hätte 3 sollen, daß Herr Rosenberg in seiner am Montag N im Reichstag gehaltenen Rede zur außenpolitischen Lage diesem Verlangen jenes Tells der Arbeiterschaft, der im Ruhrgebiet in vorderster Linie den 1 0 führt, Rechnung tragen würde. nicht ge⸗ 0 Die Rede des gegenwärtigen Außenministers war rein negativ 4 5 und politisch gleichgültig, weder brachte sie die erwünschte Klärung der Sitation, noch ist von ihr eine Verschärfung der politischen Lage zu erwarten. Mit dem wärmsten Dank an die kämpfende Bevölkerung an Ruhr und Rhein gab Rosenberg zunächst der Auffassung Ausdruck, 0 ** 1 uur durch eine defensive Haltung die Abwehr erfolgreich burchgeführt werden kann. Der Minister betonte, daß unsere Ziele i diesem Konflitt ö Fi reine Verteidigungsziele ö eien und daß deshalb unsere Kampfmaßnahmen vein defensiven ter haben müßten. Davon hänge die Kraft und der Erfolg des K es ab, daß es so bleibe. Dann gab Herr v. Rosenberg einen Ueberblick über die Entwicklung der Reparationsfrage seit dem deut⸗ chen Moratortumsgesuch vom 14. November. Besonders eingehend elte er den 1 deutschen Vorschlag für die Pariser Januar⸗Konferenz, = wegen des Widerstandes Poincarés nicht vorgelegt werden konnte. er gipfelte in einem festen Angebot von 20 Milliarden Mark, die vom Ablauf des vierten Jahres an mit 5 Prozent verzinslich sein und durch Anleihen aufgebracht werden sollten. Nach weiteren 4 und 3 sollte eine weitere Summe von je 5 Milliarden hinzutreten, Gesamtbetrag also auf 1 30 Milliarden Goldmark 1 en, wenn das internationale Anleihekonsortium die Leistungs⸗ fähigkeit dafür als gegeben erachtete. Aus der Instruktion die die Reichsregierung für die Vorlegung does A nach Paris richtete und die Herr v. Rosenberg vorlas, 1 ung hervor, daß die Regierung bereit war, dem Anleihekonsortium dung— ebe vernünftige Sicherung anzubieten und alle wirtschaftlichen Kräfte uhr 1— 1 1 2 8. dieser 1 n wollte. rdem waren Zusagen in Bezug auf die Markbefestigung — e. 1635 Feten daß wirtschaftliche rechtigung im Welthandel zuge⸗ . itanden würde, daß die Sanktionsbesatzung am Rhein sofort zurück⸗ Soz. port kgezogen und der Abbau der Rheinlandbesatzung schleunigst in Angriff nen dersan! genommen würde. Es war hinzugefügt, daß nur durch eine objektive . 9 25 12 8 8 Leistungsfähigkeit untragbare Lösungen onsti ö werden könnten. 3 Dieses Angebot von 30 Milliarden Goldmark war, so fuhr der ——ů Minister in seiner Rede fort, das, was wir im besten Falle über⸗ 1 nehmen Der Einbruch der Franzosen und Belgier ins konnten — Ruhrgebiet hat inzwischen die deutsche Leistungsfähigkeit verringert. Wir glauben allerdings, daß die Löfung. die eines Tages gefunden 1 ö werden muß, 0 0 fliege 0 von dem Pariser Projekt ihren Ausgang nehmen — e 1 7 bereit, 3 e e zu arbeiten u u zahlen, was in seiner Kraft steht. Das i . ber Inhalt und zugleich 12 Geenze seiner Verpflichtung. Die ö e um die es jetzt geht, ist 5 5 welche Beträge Deutschland leisten kann. te Reichsregierung will sich mit der negativen Feststellung, daß sic. R nicht schätzen kann, nicht begnügn, son⸗ e 2 die Anregung des amerikanischen Staatssekretärs Hughes don Ende Dezember aufgenommen, daß die Lösung des Problems 1 von jeder politischen Eimwirkung unabhängigen f internationalen Kommission von Sachverständigen bertragen werde. Sie hat die wichtigsten am Ruhrkonflikt nicht eteiligten Mächte der Gegenseite von dieser Bereitschaft in Kennt⸗ s gesetzt ohne ihrerseits Anträge zu stellen. Nach ihrer Meinung ate des Komitee über folgende Fragen entscheiden: Was hat Deutschland bisher geleistet? und will Deutschland gerechterweise noch leisten? auf welche Weise können diese Leistungen bewerkstelligt werden? Wenn diese Fragen beantwortet würden, wäre die Reichs⸗ legierung bereit, an den internationalen Anleihemark herxanzu⸗ neten und jede von den Anleihegebern geforderte vernünftige bie it zu geben, auch wäre die Regierung bereit, auf gesetz⸗ em Wege dafür zu sorgen, daß die deutsche Wirtschaft ihre Kraft in den Dienst ieser Reparationsverpflichtungen stellt Ein prak⸗ es Ergebnis hat die amerikanische Anregung nicht gehabt. Es kein Zweifel, daß die Summe, die zu leisten ist, nicht an nfang, sondern an das Ende zu stellen ist. haben s. Z. in Paris 100 Milliarden angeboten. Damals 1 375, zwei Jahre später glaubte man 132 verlangen zu sollen, hat sich aber überzeugen müssen, mmer mehr geschwächte deutsche Wirtschaft Drang⸗ sgesetzt ist, die eine Zersetzung an dem deutscheVolks⸗ chaftslebens durch die Gewaltpolitik der Entente, die er 92 8 e der deutschen Reparations⸗ en müsse. Der Minister besprach dann die in der n N zösischen Garanlie-Pläne. ere und die etappenweise Räu⸗ 8 Regierungspassivität und sozialdemokratische Aktivität. mung des Ruhrgebietes lehnte er unter dem Beifall des Hauses rundweg ab. Die Sicherheit Frankreichs sei nur durch einen Burg⸗ ffriedenspakt am Rhein möglich. Der Redner schloß mit dem Gelöbnis des ganzen deutschen Volkes, daß der Widerstand fortgesetzt werde, solange Frankreich die Grenzen und Hoheitsrechte Deutschlands nicht achte. Denn es handele sich um das Glück unserer Kinder und Kindes⸗Kinder. Der deutsche Außenminister hat sich also, wie ja schon vorher angekündigt war, von der Regierungstribüne des Reichstages aus auf den Boden des Januarreparationsplanes der Reichsregierung gestellt und ebenso auf den Boden der von dem amerikanischen Staatssekretär vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeit, ohne jedoch auch nur im geringsten daran zu denken, zwischen diesen Hauptpunkten seiner Rede eine Kombination zu suchen, auf Grund deren Deutsch⸗ land ein positives Angebot an die Entente hätte machen können. Seiner Behandlung der Sicherheitsfrage kann man im allge⸗ meinen zustimmen. Keine deutsche Regierung wird die Hand zu Eingriffen in die deutsche Sonveränstät bieten können, wird der Wille des Volkes, das sich nach Frieden sehnt, jede Re⸗ gierung zwingen, an Sicherheiten das zu bieten, was im Rahmen des Versailler Vertrages liegt. Die Veuwahrung gegen die letzten Gewaltakte und der Hinweis darauf, daß die deutsche Leistungs⸗ fähigkeit durch die Ruhraktion insofern geminder ist, als die Kraft⸗ zentren unserer Wirtschaft lahmgelegt sind, finden auch unsere An⸗ erkennung. Aber es ist eine trügerische Schlußfolgerung, die jeder deutschnationale Agitator zieht und die sich der Außen⸗ minister zu eigen machte, wenn er erklärte, daß auf Grund der geminderten Leistungsfähigkeit kein deutsches Angebot möglich sei. Rosenberg selbst stellte die These auf, daß kommende Verhand⸗ lungen über die Beilegung des Konfliktes von dem letzten deutschen Reparationsvorschlag ausgehen müßten. Damit hat er, an⸗ scheinend ohne es zu wissen, zugegeben, daß ein Angebot möglich wäre, Deutschland aber nach der Auffassung der ⸗ jetzigen Regie⸗ rung in Zukunft nicht so viel bieten kann, als es nach dem letzten Pariser Vorschlag beabsichigt war. Dieser Auffassung können wir uns nicht anschließen. Es kommt bei einem eventuellen Angebot auf die Modalitäten an, nicht darauf, was wir im Augenblick zu leisten in der Lage sind. In dieser Hinsicht dürften selbst die Herren Cuno und Rosenberg nicht bestreiten wollen, daß die deutsche Wirtschaft im Laufe mehrerer Jahre die entstandenen Schäden wieder ausmerzt. Herr Rosenberg hat im übrigen manches zweifellos richtige Dokument benutzt, un Frankreichs annexionistische Pläne zu be⸗ weisen. Wir haben nichts gegen diese Art der Erwiderung auf die aus innerpolttischen Rliicksichten diktierten Angriffe Poincarss ein⸗ zuwenden. Wenn man sich aber schon mit Rücksicht auf die Deutsch⸗ nationalen im allgemeinen der Tonart bedient, wie sie von Dün⸗ kirchen nach Berlin herüberschallte, dann sollte man wenigstens neben dieser negaliven Methode nicht das Positive vergessen. Positiv aber ist nicht die Phrase Rosenbergs, der keine Möglichkeit vorübergehen lassen will, die zum Frieden führt, ohne hierfür auch nur den geringsten Beweis zu erbringen. Positiv wäre die Rede des Außenministers gewesen, wenn er sich die Mühe gegeben hätte, einen Weg zu weisen, wie man unter Berlücksichtigung der franzö⸗ sisch⸗belgischen und englischen Forderung, Vorschläge zu machen, zu e e kommt. Das hat Herr Rosenberg im Einver⸗ ständnis mit dem Reichskanzler unterlassen. Er hat damit der deutschen Sache an der Ruhr keinen guten Dienst erwiesen. Den negativen Ausführungen der Regierung stellte unser Ge⸗ nosse Müller als erster Diskussionsredner ein positives Programm der Sozialdemokratie zur Lössung des Konfliktes gegenüber. Er fesselte das Plenum des Reichstages und die Tribünen wesentlich mehr als der geziert sprechende Reichsaußenmintster. Müller beherrschte die Siuation vollkommen; er war in Wirklichkeit der Außenminister des Tages. Keinen Zweifel ließ unser Fraktionsredner darüber, daß falls es sein muß, die Ruhrarbeiterschaft den Kampf fortsetzen wird. Gleichzeitig aber mahnte er die Regierung zur Verständigung. Eimnal müßten doch Verhandlungen kommen, in denen sich zeigen wird, welche wahren Ziele Frankreich verfolgt. Mit dieser Aeuße⸗ rung gab Müller dem Reichsaußenminister indirekt zu verstehen, daß es unnütz ist, in der gegenwärtigen Lage fortgesetzt von französischen Zielen zu reden, die sich zum Teil auf Dokumente, zum Teil aber auf leere Vermutungen beziehen und damit die eigene passive Politik zu begründen. Als Ziel aller Verhandlungen prägte er die Worte: Räumung des Ruhrgebiets in kürzester Frist. Die in diesem Zusammenhang geführte Beschwerde über die Zwei⸗ deutigkeit der Regie rungspolitik, die zwar noch nie Verhandlungen von einer vorherigen Räumung abhängig gemacht hat, aber ein klares Wort in diesem Sinne bisher vermissen ließ, wer mehr als angebracht. Nach Ueberprüfung der allgemeinen politischen Lage kam Müller zu dem Ergebnis, daß die Möglichkeit besteht, einen Vorschlag an die Ententemächte zu richten, dessen Grundlage eine Kombination zwischen dem letzten Pariser Angebot und dem Vorschlag des Staatssekretärs Hughes ist. Im Namen seiner Freunde zog er jedoch ein direktes Angebot mit genauen Angaben, ohne Hinweis darauf, daß die deutsche Leistungsfähigkeit im Even⸗ tualfall von einem internationalen Finanzkomitee sestgestellt werden soll, vor. Dieses Angebot müsse den Wiederaufbau Frankreichs er⸗ möglichen, die Gläubiger, die unsere Schuld mobilisieren, Garantien geben, schließlich aber auch auf die deutsche Leistungsfähigkeit Rlick⸗ sicht nehmen. Mit viel Geschick widerlegte unser Fraktionsredner die gegen ein direktes Angebot von den Rechtsparteien erhobenen Einwände. Nicht was behauptet wird, sei in der Politik maßgebend, sondern was wahr ist. Deshalb lönne ein deutsches Angebot nicht als Schwäche ausgelegt werden. Ein Zeichen der Schwäche in unserem Vorschlage zu vermeiden, sei übrigens Pflicht der Regierung. Eingehender und klarer als es bei dem Außenminister der Fall war, widmete sich Müller auch der Sicherheitsfrage. dagegen Die gesamte deutsche Arbeiterschaft ist mit ihm einig in der Auf⸗ fassung, daß diese Frage nicht durch Antastung unsrer Souveränität und damit durch eine verschleierte Annexion der Rheinlande gelöst werden kann Des Beifalls der friedliebenden deutschen Bevölke⸗ rungsteile ist Müller aber auch sicher, wenn er erklärte, daß im Rahmen des Versailler Vertrages jede Sicherheitsleistung, die zum ständigen Frieden führen kann, geboten werden muß. Miillers Ausführungen fanden nicht den ungeteilten Beifall der ihm folgenden bürgerlichen Redner. Sowohl der Sprecher des Zentrums. Dr. Marx, wie der Redner der Deutschnationalen, die vorsichtigerweise den gemäßigten Professor Hötsch vorgeschickt hatten, waren im allgemeinen mit der Regierungspolitik einverstanden. Da⸗ mit tragen die bürgerlichen Parteien ausschließlich die Verantwor⸗ tung für alles Kommende. Die Sozialdemokratje wird trotzdem fortfahren, im Sinne der Völkerverständigung zu wirken und auch in Zukunft tum, was sie im Interesse der kämpfenden Bevölkerung an der Ruhr für notwendig hält. Das Echo der Berliner Presse. Die Berliner Presse zeigt in der Beurteilung der Rede Rosen⸗ bergs kein einheitliches Bild. Die deutsche Tageszeitung bezeichnet die Rede des gegenwärtigen Außenministers als„glänzend formuliert und staatsmännisch“, während der Vorwärts folgendes feststellt: „Herr von Rosenberg hielt gestern seine Jungfernrede. Von uns aus hätte der Minister auf Pathos verzichten können, wenn er einen klaren Entschluß verkündet hätte. Auf diesen Platz gehört ein Mann, der den Mut hat, eine schwierige Sache fest anzufassen. Die Probe ist er uns schuldig geblieben.“ Fermer sagt unter Zentralorgan an anderer Stelle: „Früher hieß es: solange die Besetzung dauert, wollen wir nicht verhandeln. Jetzt heißt es: Wir wollen verhandeln, aber 0 solange die Besetzung dauert, können wir nicht abschätzen. un Stelle eines Arguments, das stark auf das Gefühl wirkt, ist eins getreten, das auf den Verstand wirken soll, aber von ihm abge⸗ lehnt wird. Daß sich die französischen Soldaten respektvoll zurück⸗ ziehen werden, damit die Taxatoren der deutschen Leistungs fähig⸗ keit ihre Arbeit aufnehmen körmen, ist nicht anzunehmen. Folge: wir würden nie abschätzen können, und die Franzosen würden on der Ruhr bleiben, was den französischen Imperjalisten garnicht so mmlieb wäre.“ N Das Berliner Tageblatt sieht in der Rede des Herrn von Rosenberg ein klar umrissenes, wenn auch elastisches Verhandlungs⸗ programm Deutschlands. Anders die Berliner Volkszeitung. Sie „Wenn Hermann Müller offen die Notwendigkeit eines direk⸗ ten deutschen Angebots an die Gesamtheit der Alliierten aussprach, so war das notwendig, da Herrn von Rosenbergs Ausführungen nicht erkennen ließen, inwieweit die Regierung selbst ihr Angebot aufrechterhalten will.“ ö Entläuscht ist im Allgemeinen auch die Vossische Zeitung von Rosenbergs Rede, ohne jedoch das offen auszusprechen. Zum Schluß sei noch bemerkt, daß sich die Auffassung der Roten Fahne aus den Worten ergibt:„Das Ministerium der Impotenz“, während ihre Gegenpol, die fasecistische Deutsche Zeitung, ihren Eindruck in die Worte zusammenfaßt:„Kein Nachgeben der Reichsregierung“ Die durchweg unklare Haltung der Berliner bürgerlichen Presse ist dem Umstand zuzuschreiben, daß niemand wagt, im Augenblick dieser Regierung etwas zu Leide zu tun. Feig sind die das Kabinett unterstützenden bürgerlichen Partesen und deren Presse. In dieser Feigheit sehen die Herren Cuno und Rosenberg ihre Stärke. Sie bauen darauf, daß einmal kein Mensch Neigung besitzt, ihr Erbe an⸗ zittreten und daß ferner der Kampf gegen eine Durchhaltspolitik von einem Teil des Volkes, das feig aber großmäulisch ist, als„Landes⸗ verrat“ gebrandmarkt würde. Ein Jammer nur, daß das in der deutschen Republik möglich sein kann. Englische Preßkommentare zur Poincarsrede Die englische Presse übt im allgemeinen gegenüber der Dün⸗ kirchener Rede des französischen Ministerpräfidenten einige Zu⸗ rückhaltung. Die energischen Worte Poincarss werden nach einer Londoner Meldung der Frankf. Ztg. als wenig förderlich, aber ebensowenig als Hinderuis einer etwaigen weiteren Entwicklung der französisch⸗deutschen Beziehungen betrachtet. Die Beschlüsse der fran belgischen Konferenz werden günstiger kommentiert. Das plötzliche Veiseitelassen der Frage des Rheinlandes wird mit dem belgischen und englischen Widerstand gegen eine Lostrennung begründet. Die Westminster Gazette erklärt, Poincaré habe die Türe eben⸗ sowenig geschlassen wic geöffget und deshalb sei es sür Deutsch⸗ land Zeit, bh ktarzumachen, was von der deulschen Regierung er warter werde. Das Blatt erhofft einen Druck der dentschen S 11 laldemokraten auf die Regierung und England unverändert on der Reparationspflicht festhalte. Der Daily Herald überschreibt seinen Bericht siber die des französischen Ministerpräsidenten:„Poincaré zerschlägt die Hoffnung auf eine Ruhr⸗ Regelung“. Der Pariser Berichterstatter des Blattes sagt, Poincarss Rede mache es klar, daß die durch die Erörterungen im Anschluß an die Reise Loucheurs erweckte Hoffnung auf eine baldige Regelung der Ruhr-Frage illusorisch gewesen sei. Der Pariser Berichterstatter der Times bezeichnet die Rede Poincarés als eine äußerst wichtige Erklärung, die sicherlich poli⸗ tisch eine ungeheure Wirkung haben werde. Sie werde die Stel— lung Poincarés, der das Ziel zahlreicher Angriffe zu werden be— gönnen habe, stärken. Die Tatsache, daß Poincaré Loucheur, der an seiner Seite saß, ein öffentliches Kompliment gezollt habe, habe eine beträchfliche Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf das gestern veröffentlichte Schreiben Loucheurs, in dem er die Leute zurückweise, die die letzten Ereignisse als ein Anzeichen zwischen ihm und Poincaré bestehender Meinungsverschiedenheiten darzu- stellen suchten. Der gesteigerte Besetzungsdruck. In Dortmund haben die Franzosen am Montag morgen das stellt fest, daß Deutschlands Warcuhaus Althof besetzt, anscheinend, weil es ihnen nicht gelungen ist, den bereits mehrfach gesuchten Geschäftsführer zu verhaften. In 1 0* Rede — Redlinghauser sin erneut mehrere Schulen für Truppen so⸗ wie 1 angefordert worden. Außer der Zeche Victor um dem Schacht Ickern südlich Waltrop haben Franzosen bezw. Belgier, soweit bisher bekannt ist, im Laufe des Sonntags auch die Zechen Nordstern 3 und 4 bei Gelsenkirchen, Vereinigte Welheim bei Horst⸗Emscher, Graf Moltke bei Gladbeck und Roland bei Oberhausen besetzt. Die Bahnhöfe Oberhausen, Horst⸗Emscher⸗ Nord, Rauxel und Mengede sind erneut von den Franzosen besetzt worden. Von den Kontrollstellen in Wetter und Haßlinghausen wird eine zunehmende Verschärfung der Güterkontrolle, Hauptsache von Kohlentransporten, gemeldet. In Buer und Bottrop werden in Ausführung einer Verordnung, nach welcher Kohlentransporte ohne Passierschein der Besatzung nicht gestattet sind, särntliche 4 auf der Straße angehalten und be⸗ Witten 2 aun 8 fahrzeugen französische Posten aufgestellt. Im Lander fundet zurzeit eine allgemeine Ablösung der französischen Truppen statt.— In Bochum ist in der Nacht vom 15. zum 16. April das Zentrum der Stadt abgesperrt worden. Es wurden zahlreiche Ver⸗ Haftungen vorgenommen. Die Straßenbahngesellschaft in Bochum ist aufgefordert, 10 Progent ihrer Einnahmen als Steuer an die Franzosen abzuführen. Sie lehnte das Ansinnen ab und will evtl. den Belrieb stillegen. In der Nacht vom 14. zum 15. April wurde ein französischer Soldat, der betrunken war und das Publikum be⸗ lästigte, von der Menge verprügelt. Er ist ins Krankenhaus gebracht worden. Die Essenbahnervertreibungen gehen mit größter Schärfe wetter. Von Flörsheim wurden am Montag 35, von Hattersheim 15 ver⸗ trieben. Militarisierung der Lahntalbahn. Die Franzosen haben am Montag die Besetzung der Bahnhöfe Diez. Nassau und Ems die Bahntalstrecke militaristert. Vom Bahn⸗ hof Diez wurden die deutschen Eisenbahner verjagt. Der Diezer l 1 teehr darf die Wohnung nicht verlassen. Die Nachrichten⸗ verbindung von Limburg abwärts ist unterbrochen. Behinderung des Autoverkehrs ins unbesetzte Gebiet. Die französische Zollbehörde im beletzten Rheinlande erließ am Montag folgende Anordnung: Auf Besehl der Hohen Inter⸗ lierten Rheinlanbkommission treten ab 16. April 1923 nach itternacht folgende Bestimmungen in Kraft: Alle Kraftwagen, Motor. und Fahrräder für die nicht ein Begleitschein von dem französischen Zollamt in Wiesbaden(Rheinbahnstraße) aus⸗ gestellt ist, werden an den Zollgrenzen vom besetzten ins unbesetzte Gebiet nicht durchgelassen. Die Patetbe förderung auf den Rheindampfern untersagt. 2 Franzosen untersagten am Montag den Rheindampfern die Paßetbeförderung die von den Dampfern an Stelle des unter⸗ brochenen Postbetriebes mitgenommen waren. Die Briefbeförde⸗ rung ist zur Zeit noch unbehindert. f 5 Tie französische Kohlenabfuhr. Wie das Journal aus Düsseldors ersährt, haben die Koks⸗ ladungen der französischen Besatzungsbehörden am 4. April 7670 Tonnen erreicht. Auf diese Weise werde man ständig näher den Ziffern der deutschen Lieferungen für die letzten 6 Monate des Jahres 1922(12 000 Tonnen pro Tag) en. Politische Uebersicht. Zur Abfindung der Brabanter. Wer führt die Oeffentlichkeit irre! Sache des früheren Regierung eine früheren Herrn Vrefassern verbietet sich ein sachliches hervorgehoben: . Di schusses für die Beamten, sowie den verschiedenen Anträgen Aktion des Landtags zu sterlum gewiß ernst genommen sein erfährt was da alles gesündent damit ein etwa Angegriffener nötig Im übrigen ha Den Gebern besten Dank. — Sammelgelder können auch Frankfurt a. M., Otto Ottilie, Frankfurter Nachrichten sind ganz gemeiner auch in unserer ung erdreistete, dafür möge geführt sein: wesenheit des Rei die Einheit wirbt, um Szene zu setzen eine Aktion. Herzen liegt, da sie es aus bieses Fazit gewinnt dadurch, der diese stempeln wagt.“ gefl. gegen . Werkzeug einer Partei herabwürdigt, wie der derzeitige Tatsache ist nicht aus frühere Großherzog die Beschluß Antrag es Finanzausschusses über die Stellungnahme der Regierung Parteien nicht abgewartet, bond en vorgezogen hat, Klage zu erheben und damit jede weitere unterbinden. 2. Die etwas mysteriöse Andeutung, als ob unter Bruch des Amtsgeheimnisses es für der Mühe wert findet— dürftige Hinweis im Tagblatt auf die geklagten Forderung. und die Aus rech wären um diese Summen aufzubringen, kaum ernsthaft als solches„Tatsachenmaterial“ das sich jeder, der mit den vier Spezies rechnen kann und der über bie Steuereinnahmen des Landes etwas Bescheid weiß, mit wenig Phantasie selbst zurechtzimmern kann. ben ja nach dem W ter das Wort, und es wird dabei den dem Lande verantwortlichen Regierungsstellen noch erlaubt sein, daß sie zum eine wendig haben. ihr schwindendes Er hat eine„unglaubliche wieder einmal glaubt gegen zu müssen“—„An sich ist das. was jetzt Herr Severima getan hat. eigentlich nur das Fazit einer gut vorbereiteten Intuige. Aber eben noch ein besonderes peinliches Gesicht nicht ins Bewußtsein gekon Eingehen auf diese r zwei Punkte werden deshalb von der Darmstädter Zeitung kurz der die der mit„Hetzmaterial“ vecsorgt 950 so wollen,. und mit Tatsachen belegt werden, damit der Leser auch deutlich wird, und wer der Sünder ist und auch die Möglichkeit hat— falls er den Angreifer zu stellen. Der teressen des Landes von allen Befugnissen Gebrauch machen, die ihnen die Gesetzgebung an die Hand gibt. Gießen und Umgebung. Ruührhilfe. An das Gewerkschaftskartell Gießen gingen weiter ein: Dransportarbe iter 1000 Mk. Tellersammlung in Versammlung Alsfeld 4059 Mk. Telegraphenarbeiter des Bauamts Gießen(4. Rate) 27100 Mk. Durch Heinrich Schmidt III. Obersemen 10000 Mk. Von 8 Arbeitern ds Wasserwerkes Inheiden 7600 Mk. Von Arbeitern der Firma Autoschneider, Gießen 4400 Mk. Von Arbeitern der Firma Heyligenstaedt, Gießen. 49450 Mk. auf das Gießen, eingezahlt werden. Gewerkschaftskartell Gießen und Umgegend. — Verbot eines nationalistischen Hetzblattes. zwei Wochen verboten wor ⸗ auf den, weil sie den Minister des Innern, Weise beschimpft haben. Gegend verbreitete Papier in dieser Bezieh⸗ folgende Blüte als Beispiel an⸗ „Der preußische Innneuminister nutzt die A b⸗ chskanzlers, der im Süden die den Sozialdemokraten sehr am verschledenen Gründen sehr not⸗ Prestige aufzubessern 1 arrangiert, mit der man e daß es ausgerechnet der preußische un verantwortlichen Parteimachenschaf⸗ ten von offizieller Stelle zu einer Regierungshandlung du „. Sonst ist seine ganze Handkunge als eine demagogische Agitation niederster Sorte, Bürgerkrieg, die genau wie jede andere vor den Staatsgerichts⸗ Mann der sich so sehr zum bloßen fassung des Landtags gekommen zu sein. Damft „Erwiderung“. Nur Welt zu schaffen, daß der zu dem Gewährung eines Vor⸗ im Finanzmini⸗ die sozialistische Presse te doch von Männern, die etwas bestimmter gehalten ziffernmäßige Höhe der ein⸗ nung, welche Steuern event. wird wohl anzusprechen sein, illen des Klägers die Rich⸗ Schutze der In⸗ Postscheckkonto No. 64 422 Die Severing, in Was sich dieses um vorbereitete Aktion in 2 „Reaktion“ vorgehen Innenminister ist, welse weiter . chts eine Hetze zum preu⸗ Der Deserteur. Roman von Robert Buchanan. Der Bürgermeister hielt ein Papier in den Händen und rief noch einmal den Namen des Deserteurs. Nach kurzer Ueberlegung entgegnete Rohan mit fester klarer Stimme: „Hier!“ „Ruhe, Ihr Leute! Rohan Gwenfern, hörst Du mich?“ fragte der Bürgermeister. „Ia!“ „Kennst Du mich?“ „Ja!“ „Nun denn! Zu Anfang des Sommers wurde Dein Name aus der Urne der Konskribierten gezogen und stand als erster auf der Liste. Elender, man hat Dich endlich ent— deckt, wie man jeden entdeckt, der in der Stunde der Not seige sein Vaterland verläßt. Du kannst uns nicht ent⸗ rinnen. Weshalb ergibst Du Dich also nicht. Im Namen des Kaisers fordere ich Dich auf, nicht länger Widerstand zu leisten!“ Keine Antwort. „Hörst Du mich? Bist Du noch immer widerspenstig? Hast Du kein Wort zu Deinen Gunsten zu sagen?“ Nach kurzer Pause entgegnete die Stimme Grotte:„Doch— eines!“ „Sprich! „Was geschieht mit mir, wenn ich mich ergebe? „Du wirst, als warnendes Beispiel für andere, schossen werden.“ „Und wenn ich mich nicht ergebe?“ Moi 5 aus der er- „Wird man Dich nicht wie einen tollen Hund nieder- knallen. Für Deserteure gibt es nur eine Strafe— eine Kugel! Begreifst Du?“ „Ja, ich begreife.“ „Und wirst Dich, um Dir weitere Mühe zu ersparen, er⸗ geben?“ werde ich das nicht tun!“ Unschuld!“ stirnrunzelnd: viele gegen einen! ein grimmig 71 dann—— sagen wollte. mütig. erklärte Pipriac verächtlich. „Verzeihung, tretend, statt zurückzuweich ein letztes Mittel.“ „Und das wäre?“ „Ihn auszuhungern!“ Gendarntien und zum Schluß „Das übrige liegt in Eurer Hand. Wie Sie es anstellen, ihn lebend oder tot zu erwischen, das ist Ihre Sache. Sergeant Pipriac!“ „Das ist leicht gesagt!“ knurrte Pipriac.„Aber es wird mehr als ein Menschenleben kosten. den Kerl in seinem Loch zu überrumpeln, denn ohne Leiter kann immer nur ein Mann und das nur mit äußerster Lebensgefahr heraufklettern.“ „Ganz egal, wir müssen ein Exempel statuieren! Kerl muß unter allen Umständen gefaßt werden! denn keine Leitern im Dorfe?“ bemerkte der Bürgermeister, aussehender Herr, mit grausamen, Augen und energischem Mund. „Ah, m'sieu,“ gab Pipriae scharf zurück,„belieben Sie doch Ihre Augen zum„Trou“ hinauf zu richten; es müßte das die Himmelsleiter sein. di en. Deserteurs habhaft zu werden, Der Bürgermeister faltete das Papier zusammen und übergab es Pipriac mit einer Miene, die ausdrücken sollte: „Ich habe meine Pflicht erfüllt und wasche meine Hände in Darauf folgte eine lange Beratung erklärte mit den der Bürgermeister Ihr seid Der Gibt es grauen e dort hinaufreichte, und In diesem Augenblicke näherte sich Mikel Grallon, mit dem Hut in der Hand, dem Bürgermeister, als ob er etwas „Wer ist dieser Mensch?“ fragte der Bürgermeister hoch⸗ „Das ist der Spion, der uns zuerst Nachrichten gab,“ „Zurück, Vursche, was willst Du?“ m'sieu le maire,“ flüsterte Mikel, vor- „Wenn alle Versuche, des fehlschlagen sollten, gibt es 1 1 4 nicht im Auge gehabt.... Er hat einen schmählichen Virtal an der Reichsregierung begangen a 1 Gemeinere Anwürfe gegen einen Mann, der als Nei minister an verantwortlicher Stelle stehend, seine Pflid sind wohl kaum möglich, das Verbot war daher durchan gründet. Uns erscheint es daher nicht recht verständ wenn das Frankfurter Parteiblatt bemerkt, daß es sich dem Verbot„nicht befreunden könne“. Zu was sind d dann die Gesetze zum Schutze der Republik gemacht wor wenn sie nicht angewendet werden sollen? U Wirksamer gegen diese Sorte Presse könnte allerd die Arbeiterschaft vorgehen dadurch, daß sie diese volksfe lichen Schimpf⸗ und Hetzblätter einfach nicht lesen Das geschieht aber leider noch von vielen Arbeitern, die gar noch sich für ihr Geld herunterreißen, ihre V ä————-— S * S S SAA leute verdächtigen und mit Schmutz bewerfen lassen. 90 ein Geldsacksblatt darf kein Arbeiter einen Pfennig in fu geben. 5 kel Eine Bekanntmachung 2 ing für Leseholzsammler. Warnung für Leseholzs weist darauf hin, daf Oberbürgermeisters im heutigen Blatte a 8 Holzfrevel und die dadurch hervorgerufene Waldbesch adam den! letzter Zeit außerordentlich überhand genommen hat. Wenn di z le Frevel nicht unterbleibt, ist zunächst Verbot des Mitnehmen 0 b Handwagen zu erwarten und weiter gänzliches Verbot 990. 1 holzsammelns. Letzteres wäre sehr bedauerlich; die eh ir 1 sammler müssen daher in ihrem eigenen Interesse dafür sorgen, aß Holzfrevel unterbleibt. Der Wald darf nicht verwüstet weihen gilt h gegen Maßnahmen zu seinem Schutze läßt sich von allgemein e Standpunkte nichts sagen. b ö. gut 1 — unser Fleischverbrauch hat, wie im gestrigen Matte 1 nachgewiesen wurde, einen bedeutenden Rückgang ersalzen 57 Eine Aussicht auf Besserung ist keineswegs vorhanden nn 15 die Preise sind seit Samstag wieder sehr erheblich gesticher een Vom Preisabbau sieht man in den Metzgerläden n 0 Ae geringste. Woran das liegt, weiß niemand. f f 8 — Holzversteigerungen. Im Gießener Stadtwal de pird. morgen, Donnerstag, 19. April, sowie Freitag, 20. April, an dem] neh Tage von 9% Uhr ab Nadel⸗Brennholz, Knüppel Stä ‚ steigert. Zusammenkunft am Donnerstag an den Schieß Grüubergerstraße, 1. Schneise; am Freitag am Bahnwärket Grünbergerstraße, 5. Schneise.— Auf die Bekanntmachung on. ö heutigen Blatte sei hingewiesen. 170 1— — Fahrraddiebstahl. In der Nacht zum 13. April 1023 würde. aus einem Keller ein Damenrad, Marke„Adria“ mit schwaß ze 1 Rahmenbau, desgleichen Felgen. grünschwarzem Schutznetz lauf und Rücktrittsbremse, entwendet. Vor Ankauf wird gewirn Sachdienliche Mitteilung nimmt die Kriminal⸗Abteilung entg — Frauenversammlung. Donnerstag, den 19. April, abends Ver. soz. Partei fein 3 7 8½ Uhr findet durch die Frauengruppe der 00 Frauenversammlung statt, in welcher Genosse Homberge een ber „Die Frauen als Schöffen und Geschworshe 15 5 sprechen wird. Da die Frauen jetzt auch das Recht haben, das fen 0 eines solchen zu bekleiden, so dürfte dieses Thema von aum alg sonderem Interesse für dieselben sein und wird er aur ung einen guten Vesuch von Seiten der Genossinnen sowie den d Ua, dt unserer Parteigenossen gerechnet. 1 0 1. Watzenborn⸗Steinberg. In der Gemeinderat 0 N 17 am 14. April wurde der e der Schäfereien gegen einen 1 meinderatsbschluß, welcher Pacht für ein Schaf aus der ge meinde auf 150 Mk. und flir auswärtige eine solch 80 e e t auf für einheimi zu setzen, wurd die Stimmen der Antragsteller abgelehnt.— Die Abschaffun aun Wiederbeschaffung eines Bullen wird genehmigt.— Zw J. schaffung eines Ebers durch die Gemeined sollen von der Lan schaftlichen Kommission Feststellungen D werden, viel Zuchtschweinehalter vorhanden Die 98 Schuldiener werden auf deren Antrag ab 1. 1 1 N gesetzt: Sch. erhält 5000 Mk., F. 4500 und P. 2500 mag lich.— Der Wasserwärter soll auf seinen Antrag ab 1. Jan Mf rückwirkend 40 000 Mk. Jahresgehalt bekommen.— Die Hebam bedarfsartikel sollen wegen den geringen sten weiterhin va Gemeinde beschafft werden.— Für eine sekur für ein k Kind wird von der Gemeinde 85 000 Mk. bewilligt.— Die ba gen e ö 1005 Zweiundzwanzigstes Kapitel. ö 5 8 Hunger und Kälte. 1 aud Man mußte, wen man Rohan Gwenfern wirklich den 15 Hungertode preisgeben wollte, wie der ehrenwerte Vihllen] und es angedeutet, ihm von allen Seiten die Lebensmit dae schneiden. Das tat denn auch der erboste Piprich. 0 Klippen wurden von nun an noch aufmerksamer dei ae als bisher. Es handelte sich nur noch um die Frage, h dee en belagerte Festung, das heißt die Grotte, im Sturm 1 1 Lich, men werden oder ob man geduldig warten sollte, i der in e Deserteur kapitulieren oder vor Hunger umkommen! 0 7 Als Mann der Tat plädierte Pipriac für einen sossh gen 0 Angriff und entsandte auch infolgedessen einige seinc em W 0 ins Dorf, um Leitern herbeizuholen. Da sie jedoch mt! rel aa d Händen zurückkehrten, mußte die Velagerung fortgeschiwn 9% 95 den. Niemqazd sollte dem alten Pipriac nachsagen een wan daß ein Bauer ihm auf die Dauer habe Trotz bieten fühl 10 Vorläufig blieb ihm jedoch nichts übrig, als mn 0 Gurlott um Leitern zu schicken die man, wenn he 100 keinem anderen Zwecke, dazu gebrauchen würde, 0 1 Leiche des Deserteurs aus dem verfluchten Loch dh U 5 holen. Die Rückkehr der Abgesandten wartete er bag Miene eines Generals ab, der, von seiner Armee mam 18 eine Festung belagert. U e. Das ist jedoch nur bildlich gesprochen, denn inf! 0 wechselnden Ebbe und Flut eignete sich die Kathedraß!* aus nicht zum Hauptauartier. Auch mußte ja Pip 1 Zeit zu Zeit die auf Posten stehende Wache inspiziest 1 ihr seine Befehle erteilen. Volle vierundzwanzig 1 ö 1 verstrichen. ohne daß der Gefangene ein Lebenszeichen 10 sich gegeben hätte, trotzdem man kein Mittel untere 00 ihn dazu zu bewegen. Drohungen, wiederholt ab 1 0 Salben, Ermahnungen blieben erfolglos. Um ga Wit zu geben und ihm jede Verbindung mit der A b schneiden, verweigerte Pipriage den Dorfleuten das 1 ber Kathedrale. Marcelle mußte schon zweimal aul der Bajonettspitzen weggejagt werden, da die Guß vermuteten, da sie in der Absicht komme, dem Biff Proviant zuzustecken. eee 4 1 1 7 dtadtwald ö e wel und Stät u den 1 am Bahnwär gekanntnachun 1 1 2 em 21 L Wtellung eig en 19. A Ver. soz. Part se Homberget d Geschwoltl Recht haben, de' 4 bene reien gegen elne u Schaf aus det fe eine solt' det e u sezen, wurd e Die Aöschaffn igt.— ger — von bet Lud nommen werde, „März w N 2 g 0 9 a. 6 00 osten weierhin d abekr für eln dent—. ö 0 1 f 9 vlzfrevel zur Kenntnis der Schutzbeamten zu bringen, 1 damit sie durch das allgemeine Verbot des Leseholz⸗ wiege 0„ sammelns nicht unschuldig leiden mülssen. um die Zu, Wiegen, den 13. April 1923. e t 151 6 Der Oberbürgermeister. J. V.: Dr. Rosen berg. barten 19 0 0 15 fun Beranntmachung er um 6* für are 0 Selen 0 e 15 Stadt ce Bezirk des en einige fee ers Brück, sollen versteigert werden: 0 sie jed 10 1 ee) am Donnerstag, 19. April, vorm. 9½ uhr gerung fr beginnend aus den Abteilungen 33b und 35: i0t nothsolel 27 Nm. Kiefernrundscheit , e e 5 N„„Kiefernstöcke übrig, 9 1 540 Wellen Kiefernreisig man/ 15 1 Zusammenkunft an den Schißständen, Grünbergerstraße, en würde neise. 5 dan ab d an Freitag, den 20. Apeil, vorm. 9¼ uhr 9 wartete 5 a en aus den Abkeilungen 26, 27d, 28a, 32b 47110 e: seinet Ane Rm. Kiefernknüppel ie 6„Fichten knüppel ben denn 110,3 dichenknüppel n the 2,6 Fichtenstöcke daa b die W. 1„Eiechenstöcke 5 1 ute su 14„und 1390 Wellen Eichenreisig m p 5 Roche i 1730 Wellen Kiefernstammreisig 1 dome, 1510 Ji.chtenstammreisig erm Gehen, 10„ Alspenreisig l a nie 15 8* Vahnwärterhaus, Grünbergerstraße, Mi 0, L. Schneise. 6 i dera 0 Die Absuhrscheine sind vom 23. bezw. 24. April 1923 4 in, 1 dab, 355 918 zum 30. April bezw. 1. Mai los. gubenl 1923 ge u Barzahlung bei der Stadikasse, Gartenstr. 2, it 10 ee der Südanlage, in Empfang zu nehmen crfla n 5„ den 16. April 1923. 5 ion + der Oberbürgermeister. J. A.: Dr. R osenberg. U. de e ee i me, om 6 101 Zahlung 0 92 1 2 Gewerbetreibende wird, mit 5 des Iimanzausschuß zur Beratung i Aufkicbem * 4 0 1 i n Fenn— Die Inanspruchn 9 ule in Steinber — Dem J. R. wird der Betragf indewald als Bauzuschuß zur den noch einige Wohnungsangelegenheite 0 5 Arbeitsrecht. Vorige Woche hat der dritte iterschaft grundlegendes Urteil von großer Bedeutung Es handel sich um das Fahrpersonal der von der Allgemeinen . 1 Straßenbahngesellschaft in Kiel betriebenen Straßen⸗ schaft ge aftlichen Arbeit beruht insbesondere das Betriebs rätegesetz vom 4. Februar 1920. Der Arbeitnehmer ist nicht mehr ein bloßes r des Unternehmers, sondern ein lebendiges Glied der Ar⸗ semeinschaft der Betriebe und seine Erträgnisse geben wieder⸗ um die Grundlage der ser ein Glied der Arbeiterschaft und der wird und die Betriebseinnahmen verstegen, die en aus anderen Mitteln nicht zu handelt tung der Arbeitswilligen für mi der durch einen Teil der des Betriebs die Grundlage ganz allgemein weggefallen ist. deshalb auch die st Streik der ande man anbers entscheiden, so ergeben. Es könnte sein, sschaft mit einer für die Fortführun Tätigkeit durch den Streik den gesamten 1 assen, l diese nur deshalb nicht arbeiten können, 185 arbeiten. Dies ist mit dem Gedanken der fals Grumdlage des Betriebs nicht vereinbar. Sthördliche Bekanntmachungen Bekanntmachung. Leseholzuntzung. 5 In der letzten Zeit gaben sich die Holzfrevel mittelst 0 5 ne Waldbeschädigungen außerordentlich vermehrt. sassene Verwendung von kleinen Handwagen bei der Faddrentbung begünstigt, in denen das gefrevelte Holz erborgen wird. Die Leseholzsammler werden hierdurch 5 Ausübung der auf der Rückseite der Leseholzkarten eschriebenen verbotenen Nutzungen dringend ge⸗ pakut. Ebenso dringend wird vor Widersetzlichkeit gegen ie Forst⸗ und Feldschutzbeamten gewarnt, welche die schürfsten Strafen zur Folge hat. „ Wenn die Holzsrevel nicht unterbleiben, ist in erster Linie Verbot der Benutzung jeglicher Handwagen i dem Leseholzsammeln, in zweiter Linie gänzliches erbot der Leseholzuutzung in Aussicht genommen ie Leseholzsammler, die sich an die gegebenen Vor⸗ riften halten werden ersucht, alle von ihnen bemerkten ingsserster wird aß 1. Rprst de auf 1000 Mr. flir eine Ver⸗ gig sestgesezt.— Ein Gesuch eines Bürgers unn käufliche rwerbung von Gemeinbegelände wird zursickgestellt, weil das Ge⸗ zende an t und Stelle besichtigt werden soll.— Za eintgen Ausnalanen, Friedensbetrages erhöht.— Die Erhebung für im Interesse Privater verrichete Amtsgof 8 Wassergeld berwiesen. D sarken mit dem ensbriaenden n 0 chnahme von Wohnraum in der ist vom Landesbildungsamt versagt worden. eines gesteigerten Holzes im Ge⸗ Verfügung gestellt. Alsdann n besprochen. Arbeitsrecht, Gewerkschastliches, Arbeiterbewegung. Eine wichtige Reichsgerichtsentscheidung in Bezug auf das un durch ihn der Betrieb stillgelegt wird, die Nichtstreiken⸗ 1 dann ist es selbstper⸗ lich, daß, wenn der Betrieb von der Arbeite rschaft stillgelegt der Unternehmer für sorgen braucht. bei dem vorliegenden Streitfall nicht um eine Haf⸗ die Streikenden, sondern darum, daß Arbeiterschaft verursachten Stillegung, fir die Lohnzahlungn im Die Folgen des Wegfalles dieser diejenigen Arbeitnehmer gefallen ren nicht angeschlossen haben. e würden sich unmögliche Zustände daß nur eim kleiner Teil der Arbeiter⸗ ü g des Betriebs unentbehrlichen Betrieb stillegte und der nternehmer allen anderen Arbeitern den Lohn autszahlen müßte, weil ihre Genossen Arbeitsge me inschaft benen bei der Leseholznutzung und dadurch hervor⸗ 0 segehung derselben wird durch die bisher zuge⸗ nicht vorhanden. Daher wir Umständen für die Arbeiter manches zu sagen sein. auf das 80⸗ von Ge⸗ lac wird schaffung Gebühren Darmstadt, 16. April. Worms, 17. April, Ausg. Der von den Franzosen eingefsüh Ausfuhr auch gebrauchter Möbel (die Ausweisungsfrist beträgt 4 Möbel und einer von deutscher schätzung des Wertes der kommen. Teilstreik, Deutschen Reich flossen ihm große ten ihm die Angehörigen von Bitte, ihnen über den etwaigen ihrem Ehemann Arsenik legun 5 pieser sch b schästigen Arbeiten, die bekanntlich von Bart Hotel Astoria. Eine so einbeilliche Gemeinschaft der Arbefler, wie das obige Reichsgerichtsurteil voraussetzt ist aber bis jetzt noch Kleine Nachrichten. Ruhrhilfe Waldes. Die vom Hess. Forstarbeitsamt mit Unterstützung des Waldbesitzerverbandes und der in Betracht schaften zugunsten der Rhein⸗ und Ruhrhilse eingelettete Samm⸗ lung hat in Hessen bis zum 31. März 34 988 391,08 Mk. ergeben. dings wieder ungefähr 100 Personen, unserem Genossen Arbeitersekretär Ruska ereilte das Verhängnis. erlassen, wenn sie zwei Tage vor Verlassen des besetzten Gebiets einzelnen Möbelstücke darum ein⸗ Aus dem besetzten Gebiet. Aus weisung en. Aus Mainz wurden zwei Sozialdemolraten, der Stadtv. Lehrer Wirth und der Studienassessor Dr. Bell ausgewiesen. Der„letzte Kriegsgefangene“— ein Belrsger. Vor vierzehn Tagen auchte, wie gemeldet wurde, in Halle der Vizewachtmeister 0 Sahling auf, der erzählte, er sei als der„letzte Kriegsgefangene“ sahlung des Lohnes für die Dauer der Betriebseinstellung. Land⸗ aus französischer Gesangenschaft in Algier geflohen. Aus dem ganzen Vermißten große Spenden mit der kunft zu erteilen. Die Kriminalpolizei in Halle hat den Mann jetzt als Schwindler entlarvt. Er weilte in Algier nicht als Kriegsge⸗ fangener, sondern als Fremdenlegionär. Er Heere desertiert und freiwillig eingetreten. Zum Tode verurteilt. Das Volksgericht in Landshut(Baz.) verurteilte die 44jährige Müllerswitwe Obermeier zuun Tode. Sie hatte, um einen 23jährigen Müllerburschen heiraten zu können, Letzte Nachrichten und Telegramme. — Pariser Reparationsgespräche. Paris, 15. April. Ueber die gestrige Sitzung im Quni d' Orsah, in der Poincars mit den französischen Mitgliedern der Reparations⸗ kommission und dem französischen Finanzsachverständigen Seydour zu⸗ sammengetroffen ist, erfährt der Petit Parisien, daß in dieser Sitzung im Prinzip gesagt worden ist, daß die Regelung der Reparationen auf den Zahlungs voranschlag vom 5 Mai 1922 aufgebaut werden solle. Man habe auch anerkannt, daß das französisch⸗belgische Komitee nicht nur mit dem von Frankreich und Belgien verlangten Anteil solle, ohne die Forderungen der anderen alliierten Mächte zu beeinträchtigen. Eine neue Zusammenkunft wird am Don⸗ nerstag stattfinden, vor Beginn der gemeinsamen französisch⸗belgischen sollen. Diese letzteren hatten gestern nachmittag eine Unterhaltung im Theunis verlangt deuische Revarattons angebote. Briissel, 17. April. Auf einem Frühstück der fremden Presse' gab Theunis Erklärungen über die Pariser Besprechungen mit Poincaré ab. Er fagte, die Ruhrokkupation sei noch nicht zu Ende geführt und Süßstoff⸗Preise im April 1 H-⸗Packung— Süßkraft von reichlich 1 Pfund Zucker d über das Urteil, das unter ehr schädlich wirken kann, noch 8 werden. des hessischen kommenden Gewerk⸗ ewiesen wurden hier neuer⸗ meist Etsenbahner. Auch rte 10prozentige Wertzoll für die wird den Ausgewiesenen nur Tage!) unter Aufzählung der amtlicher Seite bestätigten Ein⸗ erscheinen. Gaben zu; namentlich übermittel⸗ Pflicht gemacht, Verbleib ihrer Angehörigen Aus⸗ war aus dem deutschen in das Abendessen gemengt. Kursus geld vergütet. tekligen, ist beschl⸗ wenn man frage, zu w.schen Ziel sir geführl werben solle, werde er antworten: Mir wollen daß Deut schland endlich anerkennt, ein frevles Spiel verloren zu haben, das es nun seit vier Jahren treib. Wir wollen, daß es sich endlich dazu entschließe, Anerbietungen zu machen, Sie können versichert sein, daß wir entsprechend darauf antworten Lokale Parteinachrichten. Unterbezirk Großen⸗Bufeck. Einladung zur Maifeier! Die Zahl der Teilnehmer wolle man baldigst an den Unter⸗ bezirksvorsitzenden Friedrich Herber, Großenbuseck, melden. Die Eintrittskarten zum Preise von 200 Mark das Stück, gehen Euch in Klirze zu. Das Geld ist in Altenbuseck vor Eintritt in den Festplatz an den Finanzausschuß abzultefern; ebenso die nichtver⸗ kauften Eintrittskarten. Es wird besonders den Vorfitzenden der Vereine nochmals zur U alles aufzubieten und wenn möglich, alle Mitgliede und Genossen für die Veranstaltung zu gewinnen. Genossen! In der Maifeier bringen wir unser Streben nach Völkerfreiheit, Frieden und Wohlfahrt zum Ausdruck. Zeigt durch starke Beteiligung, daß ihr Euch in diesem Streben nicht durch die⸗ jenigen stören lassen wollt, die die Republik wieder beseitigen wollen und erscheint am 29. April alle zur Maifeter in Altenbuseck! Der Unterbezirks vorstand. 6. Agitationsbezirk Gießen, Alsfeld, Lauterbach. für Wohlfahrtspflege und Jugendfürsorge. Sonntag, den 22. April, nachmittags 2% Uhr: 4. Vortrag: Die rechliche Stellung zwischen Eltern und Kind und das Vormundschaftswesen. Ref.: Rechtsanwalt Homberger, Gießen. Wit erwarten bestimmt, daß sich unsere Genosfinnen und Ge⸗ nossen im besonderen diejenigen, die in der sozialen Fürsorge tätig sind, zahlreich beteiligen. Um es den weiblichen Mitgliedern entfernter Ortsvereine zu ermöglichen, an dem Kursus teklnehmen zu können, wird das Fahr⸗ Mit Parteigruß! J. A.: H. Häuser. hou und Delacroix geleitet werden liges Erscheinen wird gebeten. Versammlungs kalender. Gießen. Frauengruppe der Verein. Soz. Partei. Donnerstag, den 19. April, abends 8% Uhr Frauen versamm⸗ lung mit, Vortrag des Genossen Rechtsanwalts Homberger über: Frauen als Schöffen und Geschworene“ und sonstiger wichtiger Tagesordnung. Erscheinen aller Genossinnen wird erwartet. Altenbuseck. Wahlverein. Sonntag, den 22. April, nach⸗ mittags 3 Uhr im Vereinslokale Mitglieder⸗Versammlung. Tages⸗ ordnung: Kassenbericht, Maifejer usw. Um pünktliches und vollzäh⸗ der Genossen, auch der Gemeinderatsmitglieder, 3. Tabletten haben die Süßkraft von je 1 Dollarstand am 17. April: 21 400 Mk. 1923. Lr Aussaat ½% Würfel Zucker zuverlässiger Qualität: f 8 1 85 e a F annune- Ac. e eee tER N, Naeh NoRD., ZENTRAL. u S0.. AE Kite AFRIKA, OSTASHE.( USW. — 15 Billlge Beförderungüber deutsche und ausländische Häfen.— Hervorragende ul Klasse mit Speise- und Rauchsaal. Erstklassige Seson- u. Keldtendampfer Etwa wchentliche Abfahrten von Wohltätigkeits⸗Vorstelung Hungen, Lich od. Umgeb. geg, gute Bezahl. Off. unt. M. S. Hungen, postlagernd M. 200.— Schachteln mit 100 200 500 Tabletten alle Gemüse- und Vorzüglich zum Kochen, Backen usw. Mt. 3000.— 500.— 1300. Blumensamen Kann mitgekocht werden.* zum Süßen von Kaffee, Tee usw. N seidefreie andlungen und Apotheken. 42 Kleesaaten Gras-Samen R 5. für Zier⸗ u. 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April, 2 Uhr nachm. 15. Abril. Georg Linn, ohne Beruf, 87 J. ait, Licherstraße 74. 5 Beerdigung: 18. April, 1½ Uhr nachm. 2 1 2 5 Wir sind laufend Käufer Altmetallen (Rückstände) Alteisen, o ußdruch, Spänen, Kesseln, Maschinen, Werkzeugen, alten Werken und Detriebseinrichtungen aller gesellschast m. b. H., Herborn Art, auch zum Selbstabbruch. 5 (Dillkreis). 101 1 N Nass. Metallverwertungs⸗ 5 en 5 e Ve dane für alle Kulturen preiswert nnd ab Babnbofstr. sowi Gartengeräte aller Art Trieb Haun Samenhandluns Bahnbofstr. Tel. 1403 Ales Inn und dei, Taper lay. zahlt die höchsten Preise Zufall Wolken gasse. bester organischer Volldünger zu haben im 9⁵ Tel. 1403 Soeben eingetroffen: Himmel⸗Fimmel (Die lustigen Bibelforscher.) Von Hugo Efferoth. Das interessante Buch stellt auf etwa 100 Seiten eine kritisch⸗satirische Studie über die hente grassterende Sekten⸗ Seuche dar und deckt schonungslos in marxistischem Geist die ganze Hohlheit aller jener kuriosen Heilsapostel auf, die heute unter dem Namen Bibelforscher, Adventisten, Mormonen e tutti quanti gerade unter den in⸗ differenten proletarischen Massen laut spektakelnd die Werbetrommel rühren und deshalb auch eine sehr ernsthafte Gefährdung der Arbeiter⸗ veweaung besonders in den schaurigen Nöten der Gegenwart darstellen. Vreis 300.— Mark. Zu beziehen durch die Buchhandlung Oberhessische Volkszeitung empfiehlt preiswert in nur wie 93 Partei⸗ und Turngenossen! Wie alljührlich, so soll auch in diesem Jahre eine Maifeier abgehalten werden. Diese wurde mum durch Beschluß der Unterbezirksversammlung nach Altenbuseck gelegt. Da aber im diesem Jahre der 1. Mai auf einen Werktag fällt und die Arbeits ruhe auf dem Lande, und besonders in Hessen an dem betr. Tage nicht richtig durchgeführt werden kann— der 1. Mal ist kein gesetzlicher Feiertag— und um auch allen Partei⸗, Turn⸗ und Ge⸗ fangsgenossen die Möglichkeit zu geben, sich an der Maifeier zu be⸗ ossen worden, sie am Sonntage vor dem 1. Mat, also am 29. April 1923 abzuhalten. Aus diesem Grunde und um auch die Feier zu einer eindrucks⸗ vollen Kundgebung für die Arbeiterschaft zu gestalten, laden wir Euch hiermit herzlich ein und bitten, zur Maifeier voll zähl ig zu 0 0 N Tari Frensdori, Giefen Nr. 1 6 Herren-Bekleidung 2 Hotels, Restaurants, Cafés Hotel Schlitn, Deze Lingler ersten Ranges Lelerben 1 164— 1 52 Bahnhofs-Hotel Lenz N. 1 Neustadt danaeh strasse 2 Grösste Auswahl in Kleider-Stoffen, Billige Preise IDDWIG STERN Ciesfen Manufakturwaren Bahnhas. strasse Blusen- Stoffen, sowie in allei Reelle Bedienung I epeol L Goslzr, Nreuzplatz Kleiderstoffe, geidenstefte Damen- und Kinder-Konfektion 1 Brandplatz, Tn. Brück Möbelfabri Inh.: Th. 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