* K 1 1, Darmstädter Journal. * Abonnementspreis: vierteljährig 1 fl., bei allen fürstl. Thurn⸗u. Taxrischen Posten 1fl 1 5kr. Man kann zu jeder Zeit abonniren. Organ der constitutionellen Monarchie. Einrückungspreis: fur Anzeigen die Petitzeile oder deren Raum 3 kr.— Briefe werben portofrei erbeten. Y. Jahrgang. Darmstadt. 71 Mittwoch, den 23. August 1848. ss Die Kammervertagung und Herr Jaup. Herr Justizrath Buchner hat im vaterländischen Verein den Antrag gestellt, die Vertagung der Stände als eine inevn⸗ stitutionelle Handlung zu mißbilligen. e 1) Streng genommen handelt ein Ministerium nur dann inconstitutionell, wenn es bei solchen Gegenständen, bei welchen die Zustimmung beider Kammern erforderlich ist, dem Beschluß beider Kammern oder einer Kammer zuwider handelt. Man kann es nicht inconstitutionell nennen, wenn bei sonstigen Gegenständen das Ministerium den Beschluß Einer Kammer nicht beachtet, denn sonst hätte nur diese Eine Kammer allein zu befehlen, würde die Zustimmung der andern Kammer(mag dies nun die erste oder die zweite seyn,) gar nicht erforderlich seyn, und würde die Regierung nicht einmal ein aufschiebendes Veto haben, wie doch ein solches sogar in Norwegen der Regie⸗ rung zusteht.(Norweg. Staatsverf. vom 4. Nov. 1814.§. 78. §. 79.) 2) Inconstitutionell nach dem allgemeinen Gebrauch in constitutionellen Staaten ist es auch, wenn das Ministerium in einer Sache, die es für eine Lebensfrage erklärt hat, in der zweiten Kammer(Unterhaus) unterlegen hat und alsdann nicht entweder seine Entlassung nimmt oder die Kammer auflöst. 3) Es liegt aber bei uns keiner der beiden Fälle vor, in⸗ dem von dem ersten Fall gar nicht die Rede seyn kann, und von dem zweiten Fall ebensowenig da Jaup nirgends erklärt bat, daß er diese Frage zu einer Lebensfrage für sein Mini⸗ sterium machen wolle. Es kann aber auch um deßwillen um so weniger von einer Verletzung des constitutionellen Systems hier die Rede seyn, als die Entscheidung über die Vertagung der Kammern allein der Regierung zukommt und die Stände in dieser Beziehung nur Wünsche äußern, aber in keiner Weise bindende Beschlüsse fassen können. 4) Will man aber dennoch gegen alles Recht ungeachtet der ad 1.) vorgebrachten Gründe der zweiten Kammer allein die unbedingte Entscheidung über alle und jede Fragen einräu⸗ men, so muß man weiter beachten, daß ein Beschluß der 2. Kammer noch gar nicht vorlag, man mithin noch nicht wissen konnte, was der Wille der 2. Kammer sey. Hierbei bleiben freilich die früheren Beschlüsse der Kammer unbeachtet; aber diese müssen es bleiben, wenn man nicht behaupten will, daß durch den am 24. Juli von Jaup in der 2. Kammer gehal⸗ tenen Vortrag das constitutionelle System verletzt worden sey; und dies wird wohl Niemand behaupten wollen. 5) Man wird entgegnen, es sey gewiß gewesen, welcher Ansicht die Majorität der Kammer seyn würde. Dies bestreiten wir. Abgesehen davon, daß bei einer Diseussion die, Meinungen sich noch modificiren können, war die Entscheidung ungewiß, da zwei der Antragsteller, die Herrn Ramspeck und Frank schon bei der Motions begründung für eine Vertagung sich er⸗ klärt haben und als Hr. Glaubrech wenigstens unter Beding⸗ ungen für eine Vertagung war. 6.) Aber abgesehen von allem Zahlenverhältniß; d. h. selbst alsdann wenn z. B. 24. für den Antrag von Görz und Cons. und 20. dagegen gestimmt hätten, würde keine wahre Majorität dagewesen seyn. Die 21. haben ein Wahlgesetz verlangt, aber nicht gesagt, wofür es ein Wahlgesetz seyn solle und hätten auch wenn sie dies gesagt hätten, den Antrag nicht so wie geschehen miteinander stellen können. Wie uneins die 21. schon unter sich waren, zeigte sich bei der vorläufigen Begründung des An- trags, als Hr. Lehne ein Wahlgesetz für eine constituirende Versammlung, Hr. Cretzschmar ein Wahlgesetz für eine ein⸗ zige Kammer(Einkammersystem), und Hr. Volhard ein — Und bei einer solchen Uneinigkeit der Antragsteller selbst macht man dem Ministerium Vorwürfe, daß es deren Antrag nicht nachgegeben hat! 7) Man behauptet endlich vielleicht, Herr Ja up hätte die Stände nicht vertagen dürfen, weil ein Antrag vorgelegen, bei dessen Discusston das Ministerium in der Minderheit hätte bleiben können. Ein solcher Grundsatz existirt aber nicht im constitutionellen Staatsrecht, denn sonst stände es in der Hand eines jeden einzelnen Abgeordneten zu jeder Zeit willkührlich Schluß oder Vertagung der Kammern zu verhindern. Wie aber der Umstand, daß über solchen Antrag bereits Ausschuß⸗ bericht erstattet war, einen Unterschied begründen kann, verstehen wir nicht und im Fragefall um so weniger, als der Antrag der Majorität des Ausschusses mit dem Antrag der 21. gar nicht identisch ist und die Minorität des Ausschusses mit den Ansichten des Ministerpräsidenten übereinstimmend war. Also ist unsere Ansicht, daß das Ministerium nicht ineon⸗ stitutionell gehandelt hat. Aber darauf müssen wir aufmerksam machen, daß es eine hiervon ganz verschiedene Frage ist, ob das Ministerium in der Sache selbst zweckmäßig gehandelt hat. Anhangsweise noch Eines. Die Constitutionellen haben Unrecht, wenn sie wegen der Kammervertagung gegen das Mi⸗ nisterium Jaup auftreten, weil ihre Sache überhaupt um so unmöglicher wird, je mehr constitutionelle Ministerien in kurzer Zeit gestürzt werden. Die Constitutionellen sollten dabei beden⸗ ken, daß die ganze Frage wegen der Vertagung nicht die Frage über ein großes Prinzip ist, sondern allein die Frage, ob es zweckmäßiger ist, jetzt oder ein Paar Wochen später die Stande aufzulösen; die Constitutionellen sollten endlich noch bedenken, daß man bis jetzt noch gar nichts behaupten kann, daß zwischen der Verfahrungsweise, welche die 21. gewünscht haben und der⸗ jenigen, welche Jau p eingeschlagen hat, ein größerer Unterschied sei, als daß nach der einen Weise die Stände versammelt sind und nach der andern die Stände vertagt sind, während das Wahlgesetz im Ministerium entworfen wird. Die Nepublikaner aber haben ganz Recht, daß sie wegen der Kammervertagung so heftig als möglich gegen Hrn. Jaup auftreten; ihr Streben muß das seyn, alle für das monarchische System tauglichen Männer so schnell als möglich zu ruintren, denn je schneller recht Viele solcher Männer verbraucht sind, um so mehr haben die Republikaner Hoffnung, ihre Pläne zu realisiren. Deshalb ist es nicht eine edle, aber eine richtige Taklik, daß mehrere republikanischen Blätter Hrn. Jaup mit den gemeinsten Schimpfworten und mit den niederträchtigsten Verläumdungen verfolgen; deshalb ist es eine ganz richtige Taktik, daß von solchen Blättern Alles, was von irgend einer Behörde im Land geschieht, als das Werk des Ministerpräsi⸗ denten selbst hingestellt wird, gleich als ob die einzelnen Ministe⸗ rien oder gar jeder Beamte vor jeder Amtshandlung die Zu⸗ immung des Staatsministeriums einholte; deshalb ist man so — nais, es als Werk des Ministerpräsidenten hinzustellen, wenn irgendwo in einer Untersuchung Jemand als Zeuge vorgeladen wird; deshalb hat es Hr. Jaup gethan, wenn lediglich das Kriegsministerium— wie man sagt— im Einverständniß mit dem Mainzer Stadtvorstand die Gewehre, welche die Bürger⸗ wehr doch nicht hat, von Mainz nach Darmstadt transportiren läßt.— Deshalb läßt man eine Notiz drucken, als ob Hr. v. Preuschen in Gießen aus dem kleinlichen Grund einer persönlichen Abneigung von Jaup gegen ihn pensionirt worden sey, während Preuschen am 9. Juli auf Nachsuchen pensio⸗ Wahlgesetz für eine erste und für eine zweite Kammer verlangte. nirt wurde und Jaup am 16. Juli Minister wurde;— Des⸗ halb läßt man drucken, die Untersuchung Görlitz dauert so lange, weil Hr. v. Hombergk, ein Vetter von Jaup, die⸗ selbe in Händen habe, während Hombergk und Jaup weder verwandt noch verschwägert miteinander sind, während Hom⸗ bergk nicht Referent in dieser Sache ist, während Criminal⸗ gericht und Hofgericht allein diese Sache zu betreiben haben, während gerade die Ausgrabung der Leiche der Gräfin Beweis dafür ist, daß die Sache ernstlich betrieben wird.— Mäoöchten doch endlich die Constitutionellen vorsichtiger und kluger gegenüber den Republikanern und deren Verdächtigungen seyn; möchten die Constitutionellen endlich einsehen, daß auf die oben geschilderte und auf ähnliche Weise die Republikaner auch gegen jedes nachfolgende monarchisch⸗ eonstitutionelle Mini⸗ sterium, mag dies heißen wie es wolle, auftreten werden; sie müssen es thun, wenn sie irgend ihren Zweck erreichen wollen, und wenn endlich Republik da seyn sollte, so werden Die, welche über den Bluthund Cavaignae schreien, immer noch weiter wühlen, bis wir entweder den vollständigsten Umsturz allen und jeden Verhältnisses oder Pariser Junitage erleben. * Worms am 20. August.*) In einem Artikel der dahier erscheinenden, von einem gewissen Dr. Löhr, früher Dr. von Löhr, redigirten„neuen Zeit“ beißt es wörtlich: „8, sage 8 junge Cadetchen, darunter 2 Gräfchen aus dem Odenwalde, sind Lieutenants geworden und die alten gedienten Unterofftziers haben das Zusehen. Seit dem 6. März hat sich Manches geändert und wir steuern mit vollen Segeln den alten Zuständen zu. Damals machte man den Unterofst⸗ zieren Hoffnung zum Avancement und heute?— Es herrschte unter den Unteroffizieren des 4. Regiments ein solche Erbit⸗ terung über diese Zurücksetzung, daß man nicht wagte, die jungen Herrn mitausrücken zu lassen nach Schleswig⸗Holstein.“ Wir können das System, welches das Kriegsministerium beim Avancement zum Ofstzier einhält, nicht billigen, finden es vielmehr in jeder Beziehung verwerflich; es ist eben noch das alte, früher beobachtete, welches schon vielfach angefochten und getadelt worden ist, schon vielfache schlechte Früchte getragen hat und voraussichtlich auch in der Folge tragen wird. Unser Kriegs⸗ ministerium ist eben eine Behörde, welche den Geist der Zeit noch nicht begriffen zu haben scheint, und ihn schwerlich auch je begreifen wird, wenn man nicht radical einschreitet. Daß man das jetzt noch herrschende mangelhafte und verwerfliche System dieses Ministeriums, das die guten alten Zeiten nicht vergessen kann, die freilich auch für die Einzelnen von Vortheil mögen ge⸗ wesen sein, mit Energie bekämpft, wo nöthig mit den schärfsten Waffen, das finden wir ganz in der Ordnung, aber der Kampf werde mit ebrlichen Waffen geführt und nicht in einer Weise, in welcher es gerade die„neue Zeit“ zu einer so traurigen Virtuo⸗ sität gebracht hat. Die Angaben dieser Zeitung, daß unter den 8 neuen Lieutenants zwei Gräfchen aus dem Odenwalde seyen, ist eine grobe Unwahrbeit, ebenso wie es ungegründet ist, daß man nicht gewagt habe, die jungen Herrn, nämlich die 8 neuen Lieutenants, mit nach Schleswig⸗Holstein ausrücken zu lassen. Dieß widerlegt sich einfach dadurch, daß bis jetzt noch kein Mann nach Schleswig⸗Holstein ausgerückt ist, und ob man es nicht wagen wird, die Genannten mit ausrücken zu lassen, das wird erst abgewartet werden müssen, bis der Ausmarsch wirklich erfolgt ist. Wir sind überzeugt, die jungen Herrn werden mitausrücken und wenn einer oder der andere zurück bleiben sollte, so ist dieß gewiß blos durch dienstliche Rücksichten bedingt. Warum aber die„neue Zeit“ nicht angegeben hat, daß auch einige Unterofftziers zu Offiziers ernannt worden sind, ist uns unbekannt, sie hat dazu wohl ihre guten Gründe gehabt. Wir haben aber bemerkt, daß der Kampf, welchen die„neue Zeit“ für ihr System führe, in einer Weise geführt werde, in welcher es dieselbe zu einer traurigen Berühmtheit gebracht habe. Wir haben eine Probe dieser Kampfesweise gegeben, wer sich die Mühe nehmen will, die genannte Zeitung, die bis jetzt einzig in ihrer Art dasteht, und das will viel sagen, zu lesen, wird beinahe in jedem Blatte derselben Belege dafür finden, daß es dieselbe mit der Wahrheit gar nicht sehr genau meint, sondern sie umgeht, wenn dieß in ihren Kram taugt und so den jesuitischen Grundsatz, daß der Zweck die Mittel heiligt, ) Durch Zufall versoatet. v. recht anschaulich durchführt. Zum Beweise hierfür, wenn nicht das bereits Angeführte Beweis genug wäre, dient auch ein, von dem Redacteur, Dr. Löhr, unterzeichneter, also von ihm selbst verfaßten Artikel mit der Unterschrift:„Offenes Send⸗ schreiben an Herrn Jaup“(als Mensch.) Wir halten es unter unserer Würde, uns auf diesen Artikel näher einzulassen, die Gemeinheiten, von denen er überströmt und welchen der Ver⸗ fasser, der schwerlich auf diesem Wege das längst ersehnte Ziel erreichen wird, zur Genüge charakterisiren, die pöbelhaften Schimpfworte, an denen er keinen Mangel hat, entbinden uns wohl der Pflicht, ihn näher zu beleuchten. Deutschland. Wien, 17. August. In der heutigen Reichstagssitzung erklärte der Kriegsminister auf eine Anfrage des Abgeord— neten Zimmer, daß vom Reichskriegsministerium allerdings an Oesterreich die Aufforderung ergangen, für den Krieg in Schleswig-Holstein ein Contingent von 8000 Mann zu stellen, daß aber, seitdem nach Ankunft des Reichsverwesers die begrün— dete Aussicht auf eine baldige Beendigung des Kamgfes vor⸗ handen sey, ein Gegenbefehl in Bezug auf die Absendung jener Heeresabtheilung ergangen sey. Wien, 17. August. Der Kaiser geht jetzt täglich ganz einfach gekleidet und unbegleitet, das schwarz-roth⸗goldne Band um die Schultern, in den Garten von Schönbrunn spazieren. Die österreichische Regierung sendet von jeder Facultät der österreichischen Universttät einen Professor zu dem Jenger Profes— soren⸗Congreß und zahlt jedem 200 Thlr. Reisegeld. Nachschrift. Eine Anzahl Mitglieder der akademischen Legion hat sich gestern Morgen zu Sr. Maj. dem Kaiser be⸗ geben und ihm die Gefahren für die öffentliche Ruhe vorgestellt, welche durch die fernere Anwesenheit der Cibini erwachsen wür⸗ den. Eine Stunde spater ist diese Dame abgereist.(Leip. Z.) Wien, 18. August. Die„Wiener Zeitung“ bringt fol gende ministerielle Verkündigung:„Ueber vorläufiges Einver— nehmen mit dem Ministerium des Innern werden hiermit sämmt⸗ liche Gerichtsbehörden in dem Sprengel der Senate des k. k. obersten Gerichtshofes angewiesen, in gerichtlichen Erledigungen allen Staatsbürgern ohne Unterschied des Standes das Prädicat „Herr“ oder„Frau“ beizulegen, und auf Verlangen den Sitz vor Gericht zu geben. Wien am 11. August 1848. Der Reichs⸗ tagsabgeordnete und Minister der Justiz: Bach.“ Frankfurt, 21. August.(63. Sitzung der verfas⸗ sunggebenden Reichsversammlung.) Nach Verlesung des Protokolls theilt der Präsident ein Schreiben des Präsidenten des Reichsministerraths mit, wonach die Reichsminister am kom— menden Freitag auf sämmtliche an sie gerichtete Interpellationen Antwort ertheilen werden. Der Reichsminister des Aeußern Hech⸗ scher, zeigt sodann der Versammlung die Ernennung der Reichs- gesandten für die fremden Höfe an und bemerkt dabei, die Gesand⸗ ten seyen instruirt, nicht bloß den Regierungsantritt des Reichs- verwesers zu notifiziren, sondern auch über die hiesigen Zustände und Bestrebungen Auskunft zu ertheilen, Vorurtheile und irrige Darstellungen zu beseitigen. Sie seyen ferner die Verkünder ei⸗ ner gerechten und friedliebenden Politik, zugleich aber auch einer festen Politik, welche auf den Rechten Deutschlands bestehen werde. Anlangend die italienische Frage seyen Maßregeln getroffen, um dahin zu wirken, Deutschland die gebührende Theilnahme an den Friedensunterbandlungen zu sichern. In Bezug auf die Ver⸗ hältnisse zu Dänemark sey der Unterstaatsseeretär v. Gagern über Berlin nach Rendsburg abgegangen, um an Ort und Stelle den Fortgang der Unterhandlungen zu überwachen und der Vermitt⸗ ler der Ansichten und Wünsche des Ministeriums zu seyn. Der Reichsminister des Innern v. Schmerling, gibt der Ver⸗ sammlung von dem Vollzuge ihres Beschlusses vom 16. Juli, „daß von der hannover'schen Regierurg die unumwundene Aner- kennung der Centralgewalt und des Gesetzes über dieselbe zu ver⸗ langen sey“, Kenntniß. Auf die Notification von dem Regierungs- antritt des Reichsverwesers sey eine Antwort ergangen, die be⸗ reits, wenn auch nicht vollständig und unumwunden, die Aner⸗ kennung entbielt. Sodann habe die hannoversche Regierung den Oberjustizrath von Bothmer zu ihrem Bevollmächtigten bei der Centralgewalt ernannt, und in der unter Contrasigna⸗ tur eines verantworllichen Ministers vom König unterzeichneten Vollmacht denselben ermächtigt, alle Erklärungen vollgültig abzugel v. Bo Anstan tralgen Durch gegebel vom 1 tionalv Der 9 einige wähne in Ha ein S Hambi Kanon ordnut den 9 Neiche Folge Verme müht Kräfte der N Unter dem 2 Leistun Waffe rüstun zugele lungen dürfnt kriegs führer schrän nister ihm 1 nen 9 sten 9 terpel Betre Oeste fassur die Außse samm zu sch welch letzte wort geber sich? mit! unmi zen Unte Gehe hoch bei Am deut auch vater Stä ster ein Adre Auft gan; gen für spro der n nicht h ein, n ihm Send⸗ unter n, die Ver⸗ te Ziel lhaften en uns sitzung geord⸗ erdings ieg in stellen, hegrün⸗ s vor⸗ jener ganz Band eren. tät der Profes⸗ mischen iser be⸗ gestellt, n wür⸗ ip. Z.) gt fol⸗ Einver⸗ sämmt⸗ „ igungen vrädicat en Sitz Reichs⸗ erfas⸗ rlesung sidenten m kom⸗ lationen Heckh⸗ Reichs⸗ Gesand⸗ Reichs⸗ zustände d irrige nder ei⸗ ch einer werde. fen, um hme an zie Ver⸗ rn über elle den Vermitt⸗ 1. Der r Ver⸗ le ie Aner⸗ zu ver⸗ erungs⸗ die be⸗ e Aner⸗ gierung ichtigten rasigna⸗ eichneten ollgültig abzugeben. Auf den Grund dieser Vollmacht nun habe Hr. v. Bothmer dem Reichsministerium erklärt: er nehme keinen Anstand, die gewünschte und unumwunvene Anerfennung der Cen⸗ tralgewalt und des Gesetzes über dieselbe hiermit auszusprechen.“ Durch diese im Namen der hannoverschen Staatsregierung ab⸗ gegebene Erklärung— fügt der Minister hinzu— sey der Beschluß vom 16. Juli vollkommen genügend und dem Wunsche der Na⸗ tionalversammlung entsprechend erledigt.(Allseilige Zustimmung.) Der Reichsminister des Innern theilte sodann der Versammlung einige Notizen über die deutsche Kriegsmarine mit. Wir er— wähnen davon nur, daß die Herren Sloman und Godefroy in Hamburg für die Dauer des Kriegs gegen Dänemark jeder ein Schiff unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben, daß in Hamburg bis jetzt zwei Segel-, drei Dampfschiffe und ein Kanonierbot ansgerüstet sind, und daß die Centralgewalt An⸗ ordnungen getroffen hat, um die Uebernahme der Schiffe für den Reichsdienst und die Bemannung derselben zu bewirken. Reichskriegsminister von Peucker äußert sich über die in Folge des Beschlusses der Nationalversammlung angeordneter Vermehrung des stehenden Heeres. Die Centralgewalt wird be⸗ müht seyn, die dadurch dem Lande erwachsenen Lasten nach Kräften zu erleichtern; sie wird den Bundesstaaten die Wahl der Mittel überlassen, und hofft dadurch einen edlen Wettstreit unter den Volksstämmen zu entzünden. Man beabsichtigt, aus dem Bereich der bisherigen engen Normen herauszugehen, die Leistungen an Kavallerie und Artillerie, als den kostspieligsten Waffen, möglichst zu vermindern. Aeltere Bekleidungs- und Aus⸗ rüstungs⸗Gegenstände sollen, wenn sie nur irgend brauchbar, zugelassen werden. Offiziere der verschiedenen Heeres⸗Abthei⸗ lungen sollen sich hier versammeln, um deren Zustände und Be⸗ dürfnisse kund zu geben, die Mängel der bisherigen Bundes⸗ kriegsverfassung zu erörtern und eine Verständigung herbeizu⸗ führen. Die Nationalversammlung wird sich nicht auf Berichte be— schränken, sondern Lokalinspizirungen anordnen. Reichsfinanzmi⸗ nister von Beckerath theilt der Versammlung mit, daß es ihm noch nicht möglich gewesen, über den Stand der verschiede— nen Reichskassen eine Vorlage zu machen, daß dies aber näch— sten Freitag geschehen werde. Eisenmann kündigt eine In⸗ terpellation über den Beschluß der österreichischen Regierung in Betreff der deutschen Farben und über das politische System Oesterreichs an. An der Tagesordnung ist der Bericht des Ver⸗ fassungsausschusses über den Antrag des Abgeordneten Vischer, die Berathung der Art. III der Grundrechte zu vertagen. Das Außschuß⸗Gutachten geht auf Ablehnung des Antrags. Die Ver⸗ sammlung beschließt, über Vischer's Antrag zur Tagesordnung zu schreiten, und beginnt demgemäß die Berathung über Art. III, welcher die kirchlichen Fragen enthält. Leipzig, 18. Aug. Sicherem Vernehmen nach ist die letzte Lieferung von Unterschriften zu der Petition mit dem Schluß— wort„keine Republik“ nach Frankfurt in diesem Monat abge— geben. Das statistische Ergebniß ist sehr interessant, in dem sich 27,972 Einzelne, 35 Gemeinden und Vereine zum Theil mit Angabe ihrer Personenzahl unterzeichnet, die Waldenburger unmittelbar über 800 Unterschriften eingesendet haben, im Gan⸗ zen also ungefähr 30,000 Sachsen.(Leipz. Ztg.) Aus dem Hessen-Homburgischen, 19. August. Unterm 4. d. M. wurde unser vormaliger Bundestagsgesandter, Geheimenrath von Holzhausen in Frankfurt a. M. von Sr. hochfürstlichen Durchlaucht dem Landgrafen zum Bevollmächtigten bei der provisorischen Centralgewalt für Deutschland ernannt. Am 6. d. Mts. fand in Homburg die Huldigungsfeier für den deutschen Reichsverweser sowohl von dem Linienmilitär, als auch von der Bürgerwehr in schönster Ordnung statt. Gießen, 18. August. Gestern Abend beschloß der biesige vaterländische constitutionelle Verein in der Auflösungsfrage der Ständekammern in Darmstadt, die bekanntlich von dem Mini⸗ ster Jaup nur vertagt worden sind, dem Ministerium Jaup ein Vertrauens votum zu geben, und dazu nicht nur eine Adresse an das Ministerium zu erlassen, sondern auch einen Aufruf an die anderen constitutionellen Vereine, ja an die ganze Provinz der nur künstlich erregten Stimmung ge— gen das Ministerium entgegenzuwirken. Es wurden alle Gründe für und wider das Verfahren des Ministers sehr gründlich be— sprochen, aber das Resultat war eben kein anderes, als daß der Minister vollständig im Wege der Verfassung, also des Gesetzes und darnach in seinem guten Rechte gehandelt habe. Man hörte die entschiedene Aeußerung, daß die 21 sich selbst nur ein testimopium paupertatis ausgestellt hätten, daß bei der Ehrenhaftigkeit der Gesinnung der Regierung, und den ge⸗ machten Zusagen über baldige Vorlage eines Wahlgesetzes und der dann freistehenden ja nothwendigen Revison der Ver⸗ fassung(denn nur von einer solchen könne, wo schon wahre constitutionelle Kammern bestehen, die Rede seyn) es entschieden die Pflicht der Kammer gewesen wäre, das Ministerium in seiner legalen Haltung zu unterstützen, statt ihm so ganz un⸗ nöthig Schwierigkeiten zu bereiten, da es sich zuletzt nur um einen Aufschub der Aenderungen der Verfassung handle, der im Sinne des Ministers durch die Rücksicht auf die in Frankfurt festzustellenden Grundsätze vollkommen gerechtfertigt sey. Flensburg, 17. August. Obgleich der Abschluß eines baldigen Waffenstillstandes immer wahrscheinlicher wird, so läßt General Wrangel doch noch fortwährend neue Truppen nach dem Norden marschiren, so daß jetzt an 8000 Mann deutscher Reichstruppen schlagfertig bereit stehen, um in 5—8 Stunden die jütländische Granze überschreiten zu können. Statt der weiter vorrückenden Abtheilungen kommen täglich neue Zumärsche süddeutscher Reichstruppen hier an. Morgen werden die ersten Nassauer erwartet, denen in den nächsten Tagen noch mehrere Bataillone mit zahlreicher Artillerie folgen werden. Im Ganzen stehen jetzt außer dem schleswig-bolsteinischen Contingente nahe an 40,000 Mann schlagfertiger deutscher Reichstruppen in beiden Herzogthümern.(Börsenb.) Flensburg, 18. August. Gestern Morgen von 3 ¼ bis 4½ Uhr fand eine starke Kanonade zwischen einer dänischen Corvette, begleitet von einigen Kanonenböten, die in unserm Hafen dem Lande ziemlich nahe gekommen, und einer sechspfün⸗ digen Batterie, die sich ihnen eiligst möglichst genähert hatte, bei Bockholm, unweit Glücksburg, statt. Die Corvette soll nicht unbeschädigt davon gekommen sein, dagegen hat das schwere Geschütz derselben unserer hinterm Wall aufgestellten Batterie nicht geschadet. Die dänischen Schiffe haben wieder einmal ca. 150 Bomben und Kugeln ꝛe. verschwendet.(Börsenh.) Ungarn. Pesth, 12. August. Privatbriefen zufolge, haben die Uns⸗ rigen die starken Verschanzungen bei Verbäsz mit einem Verlust von 500 Menschen eingenommen, Raitzen sind über 3000 gefallen, unter denen man einen russischen Offizier gefunden haben soll. Der Kanonendon⸗ ner zog sich immer weiter hinab, folglich hat man die Feinde noch weiter verfolgt. Offiziell wird es uns morgen der„Kör⸗ löny“ bringen.(Oestr. 3. Italien. Mailand, 12. August. Es berrscht hier fortwährend die größte Rube. Das Volk kehrt zu seinen Beschäftigungen zurück und fügt sich den Anordnungen des Marschalls. Man rechnet, daß sich die ganze revolutionäre Partei gegen 20,000 Menschen, über den Tincio geflüchtet hat. Der Marschall wird nächstens eine Amnestie erlassen. Das Landvolk kommt den Anordnungen der Behörden, denen sie sich überall unterwerfen, entgegen, Par⸗ ma, Modena und Piacenza sind besetzt. Karl Albert hat auf seinem Rückzuge alle Kassen und auch die Münze in Mailand geplündert. Die Mailänder sagen, er habe gegen 20 Millionen Lires mitgenommen. Sonach dürfte er die Kriegsentschädigung zum Theil mit Mailänder Geld leisten wollen. Vorgestern segelte die österreichische Flotte unter Befehl des Obersten Kudriaffsky nach Venedig ab. Der sardinische Admiral Albini batte sich bereits entfernt, aber 8 venetianische, eigentlich Oesterreich ge⸗ hörige Kriegsschiffe, mitgenommen.(W. K.) Verona, 14. Aug. Gestern ging hier das Gerücht, daß auch Brescia auf Gnade und Ungnade des Kaisers sich er⸗ geben habe. Brescia ist aber von hier nur eine halbe Tagreise entfernt, und beim hiesigen Festungscommando weiß man noch nichts davon, wohl aber schon den wirklichen Abzug der Piemon⸗ tesen von Peschiera. Sey es, wie es will, Brescia muß fallen mit allen seinen Verschanzungen, die es außer seinen Mauern aufgeworfen hat. Das zweite Armeecorps ist schon zu dessen Einnahme und Besetzung bestimmt.(Tir. Z.) Die Berichte der italienischen Blätter aus Bologna gehen nicht weiter als bis zum 9. und melden kein weiteres Ereigniß, als was schon bekannt ist, nämlich den Rückzug der Oesterrei⸗ cher aus der Stadt. Es wird jedoch beigefügt, daß am 9. Mor⸗ gens die Oesterreicher, nachdem sie Verstarkungen an sich gezogen das Bombardement der Stadt von neuem eröffnet hätten; zwei Paläste seyen in Flammen aufgegangen, eine Vorstadt brenne und sey schon geplündert worden; allein die Bevölkerung sey entschlossen, bis zum letzten Blutstropfen Widerstand zu leisten. Mailand. Garibaldi bat(wie der Tessiner„Repu⸗ blikaner“ berichtet) einen Aufruf an die Italiener erlassen, wo⸗ rin er erklärt, daß er den schmachvollen Waffenstillstand, den Karl Albert abgeschlossen, nicht anerkenne und daß er und seine Gefährten die Feindseligkeiten fortsetzen werde.„Wenn der König von Sardinien— heißt es da— eine Krone hat, die er durch Verbrechen und Feigheit erhalten will, so wollen ich und meine Gefährten unser Leben nicht durch Schmach erhalten; das Schick⸗ sal unseres geheiligten Landes soll nicht der Willkür seiner Un⸗ terdrücker anheimgestellt werden, ebe unser Opfer vollbracht.“ — Nach dem Treffen bei Luvindo hatte Garibaldi keine weitern Kämpfe mit den Oesterreichern zu bestehen. Es verlautet, daß er am 18. d. in Varese, wo nur wenige Oesterreicher waren, eingezogen sey.— General D'Apice steht niit seinem Corps noch unangefochten im Veltlin. l Frankreich. Paris, 17. August. Die von Seite Englands und Frankreichs an die deulsche Centralgewalt in Frankfurt gerich⸗ tete Collectivnote wegen der Angelegenheiten Schleswig⸗Holsteins ist kein Geheimniß mehr. Die dänische Gesandtschaft findet ihr Interesse dabei, Abschriften davon in den politischen Kreisen in Umlauf zu setzen. Die Note erklärt in sehr entschiedenen Ausdrücken, daß der Krieg gegen Dänemark beendigt werden müsse, daß es weder dem Könige von Dänemark, noch den ein⸗ schreitenden Mächten je eingefallen sey, die unbestreitbaren Rechte Deutschlands auf Holstein in Frage zu stellen, daß aber auch Deutschland die„Rechte Dänemarks auf Schleswigs“ achten müsse. Schließlich wird erklart, daß Frankreich und England jede neue Truppensendung und jede Erneuerung des Kriegs gegen Dänemark als einen Act der Feindseligkeit gegen sich selbst betrachten, und augenblicklich zu Gunsten ihres alten Allirten und zur Wahrung seines„guten Rechtes“ bewaffnet einschreiten würden.(Karlsr. Z.) Paris, 19. August. Die Nationalversammlung schritt heute zur monatlichen Präsidentenwahl. Bei 708 Botanten wurde Hr. Armand Marrast mit 611 Stimmen wiedergewählt. Das Journal„la Concorde“ widerspricht dem Gerüchte, das General Cavaignac die Conseilpräsidentschaft niederlegen wolle. Paris, 19. August. Der Geschäftstraͤger Frankreichs in Turin ist von dort nach Alessandria abgereist, um die Vermitt⸗ lung Frankreichs anzubieten. Auch Lord Abereromby, der bri⸗ tische Gesandte, hat sich von Turin nach Allessandrig begeben. Beide Diplomaten sollen in völliger Nebereinstimmung sein.(Fr. J.) Anzeigen. JJJJJCCCCCCGCCFCCCCCCCCCCCCCCCCCCTTCCT Verschiedene Sorten Haaröle. 278) Den Wachsthum zu befördern und das Ausfallen zu verhindern, wie dunkler zu färben, welches sich an hie⸗. s sigem Ort schon sehr bewährte und zu den billigsten Prei- 2. sen empfiehlt L. Brauneck, 2 20 im Hause des Herrn Kaufm. Hemmerde. 5 JJJJ0Csõͥͥͤã ͤwvddu00bu00T. 311) Den andern Monat nimmt die schon oftmals gewünschte Nähstunde in allen weiblichen Arbeiten, besonders im Kleider⸗ machen ihren Anfang,. Diejenigen Damen, welche noch bei⸗ zutreten belieben, wollen es gefälligst in diesem Monat anzeigen. Wittwe Mees. Wohnhaft bei Feilenhauer Sonnthal, am kleinen Röhrbrunnen. 25 25 88 5 0 2 8 5 8 317) Bei Buchdrucker P. Hädrich in der Heinheimerstraße sind Karnarienvögel in großer Auswahl zu verkaufen. 286) Grafenstraße E, 158 sind zwei möblirte Zimmer mit und ohne Kabinet sogleich zu beziehen. sich Jedem 335) Im Hause des Herrn Kaufmann Hemmerde im Hinterbau glei⸗ cher Erde ist ein freundliches möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermie⸗ then und bis den 1. September zu beziehen bei 115 10 6 L. Brauneck. 270) Zwei auf der Sommerseite neuerbaute, mit allen Be⸗ quemlichkeiten versehen Logis, sind zu vermiethen und bald zu beziehen. Preis 4 120 fl. Die Expedition sagt wer? 262) In der Bessunger Karlsstraße Nr. 199 ist der 2. Stock mit allem Zugehör mit oder ohne Garten zu vermiethen und den 1. October zu beziehen. 345) In dem Kugler'schen Hause, Eck der Elisabethen⸗ und Magazinstraße ist im oberen Stock ein geräumiges Logis, und im untern ein Zimmer mit Kabinet zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres ist im Hause selbst, bei Herrn Carl Seriba sen. zu erfragen, 8 347) Auf dem Geistberg Lit. A. 135 ist im ersten& Stock ein vollstandiges Familienlogis mit allen Bequem⸗ 85 lichkeiten zu vermiethen und baldigst zu beziehen. 271) Im mittleren Stocke meines Hauses ist ein Logis, aus 3 Zimmern Magd und Bodenkammer, nebst allen Bequemlich⸗ keiten, zu vermiethen. N. Jochheim. 357) Ein guter trinkbarer 47r. à 4 kr., sowie ein vorzüglicher 461: a 8 und 9 kr. der Schoppen, find in Zapf genommen bei Ehr. Sack, im Ochsen. ieee Vorlesung. Samstag, den 26. d. M., um 3 Uhr, in dem Bibliotheksaale der Gewerbschnle. 1) Urtheile der Vergangenheit, in Prosa und Poesie, über die Ereignisse und Erscheinungen der Gegenwart, über Revolution und Freiheit insbesondere.— 2) Die Tagungsscene aus Schillers Tell. Eintrittskarten werden in den Hofbuchhandlungen von Pabst und Jonghaus zum Besten der dahier eingeleiteten Sammlung für die bedrängtesten Orte Deutschlands a 18 kr., ohne Beschränkung des patrio⸗ tischen Wohlthätigkeitssinnes, und unentgeltlich an diejenigen Personen abzugeben, welche bereits Beiträge für jenen Zweck geliefert haben und für sich und ihre nächsten Angehörigen Karten zu haben wünschen.— (356) Dr. Knispel. 777C.õͤã ĩ. Neigetenαœõ,¾]ñin- 5 98 HBos-dedda, werden von dem Unterzeichneten zu den billigsten Preisen gefertigt. C. Scriba jun, Lit. J. Nr. 59 Eck der Elisabethen⸗ und Magazinstraße. 355) In dem Hause des Herrn Gastwirth Frey in der Elisabethenstraße sollen Donners⸗ tag den 24. d. M. Vormittags 9 Uhr eine voll⸗ ständige Einrichtung zu einer mürben Bäckerei, sowie verschiedene Mobilien und Hausrath gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden. 353) An die Lehrlinge. Alle Lehrlinge, welche Arbeiten zu der Lehrlingsausstellung gefertigt und bis zum Mittwoch Abend abgeliefert haben, werden ersucht Donnerstag den 24. Abends 8 Uhr im Lokal der Handwerksschule— im Hinterbau des Prinzen Alexander einzufinden. Die Herren Meister und Eltern sind gebeten ihre Lehrlinge hierauf aufmerksam zu machen, da denselben an diesem Abend das Nähere über ihre Theilnahme an dem durch das Programm bestimmten Festzuge mitgetheilt werden soll. 888 d d e 8 88 Der zweite Vorstand der Lokalsection. F. Mahr. Gewerbverein. „Mittwoch, den 23. August, Abends 8 Uhr, Versammlung der hiesigen Gewerbtreibenden im Saale des Gastwirths Fre. Der Eiutritt ist gestattet.— Berathung über die Vorträge des Professors Win⸗ kelblech.— Berathung über eine Adresse an das deutsche Parlament, Redaction, Verlag und Schnellpressedruck von H. Jacoby, Großh. Hofthegterbuchdrucker.