auch chkeit Heim, mich nicht Hause zösten nung und chten. für ingen An e sie alle burde Ich s in ar in ranke tbare starb, egen. gerin n der für lichen rank. treue sein, dem nag?, e nie stößt nheil⸗ * 9 un r Senn; Mittwoch Mittwoch Nufwärts! Gemeinlchaftsblatt für Bellen Erscheint alle vierzehn Tage. Verlag der Buchhandlung der Pilgermission Gießen. Redakteur: Stadtmissionar F. Herrmann, Dießen Verschiedene Mitarbeiter. Nr. 25/26. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel. Sonntag, den 20. und 27. Juni 1920. 13. Jahrg. „Gott hat die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebeut Er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun, darum, daß Er einen Tag gesetzt hat, auf welchen Er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit.“ Apg. 17, 30. 51a. Damaskus. Haben nicht die? ä. Namen der Städte,, die mit dem Lebens. Jesu oder seiner Apostel irgendwie in Verbindung stehen, einen be. sonderen Klang für unser Ohr? Man denke an Saloniki, Athen, Korinth usw. Gewiß sind wenige Spuren von dem Leben damaliger Zeit jetzt noch zu finden, hier und da kommt es aber doch vor. So war es mir sehr interessant, in dem Buche von Sven Hedin:„Jerusalem“ einiges über Damaskus zu lesen. In Apg. 9 finden wir, daß Paulus auf dem Wege nach Damaskus war, als ihm der HErr erschien. Seine Augen wurden geblendet, so daß man ihn in die Stadt hineinführen mußte. Aus dem weiteren Bericht geht dann hervor, daß er zur Herberge war bei einem Judas, der in der Gasse, die da heißt„die Gerade“, wohnte. Diese Gasse ist noch heute in Damaskus, gleichsam ein Zeuge jener Zeit. Sven Hedin beschreibt sie in seinem Buche ausführlich. Und solcher Zeugen gibt es noch so manche. Als Napoleon mit seinem Heer seiner⸗ zeit nach Agypten zog, stießen seine Soldaten auf allerlei eigenartige Steine. Man ging nicht achtlos daran vorüber, sondern suchte weiter und grub tiefer. Bald entdeckte man, daß die eigenartigen Zeichen auf den Steinen Schriftzeichen darstellen sollten. Nach großer Mühe und vieler Ausdauer war es den Gelehrten schließlich gelungen, die eigenartigen Damaskus, Europäerviertel. Figuren und Striche zu entziffern. Das war der Anfang jener Aus⸗ grabungen, die von so großer Bedeu- tung wurden. Nicht allein aber in Agyp⸗ ten, sondern vor allem in Assyrien hat man wichtige Funde dieser Art gemacht, die in be⸗ zug auf die Bibel einen großen Wert hatten. Hier in Europa waren die Gelehrten dabei, das Messer der Kritik an Gottes Wort zu. legen. Kraft ihres Verstandes und ihres Wissens glaubten sie, dazu ein besonderes Recht zu haben. Wie gern hätten sie doch dies eigenartige Buch ad acta gelegt! Fast schien es ihnen auch zu gelingen. Da aber sprach Gott. Und wodurch sprach Er? Durch Steine, die Jahr um Jahr durch Trümmer, Schutt und Erde verdeckt wurden. Die Schriftzeichen dieser Steine gaben uns nämlich Berichte aus jener Zeit, die sich mit den Berichten der Bibel deckten. So ist die teure Bibel unversehrt aus dieser unbarmherzigen Kritik wieder hervorgegangen. Mögen deshalb die Menschen gegen Gott reden und wettern soviel sie wollen, es wird ihnen nichts nützen, Gott und Gottes Wort läßt sich eben nicht wegstreiten. Und wenn die Feinde Gottes hin und wieder gar zu weit gehen, dann redet Gott. Redet Er nicht durch die Werke Seiner Schöpfung? Redet Er nicht durch Sein Wort? Redet Er nicht in deiner Brust? Ja, lieber Leser, Gott hat auch mit dir schon geredet, gar oft und 5 3 5 4 eindringlich! Wir lesen im Buche Hiob, Kap. 33, V. 14— 18:„Denn in einer Weise redet Gott und aber in einer anderen, nur achtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Leute und schreckt sie und züchtigt sie, daß Er den Menschen von seinem Vor⸗ nehmen wende und behüte ihn vor Hoffart und ver⸗ schone seiner Seele vor dem Verderben und seines Lebens, daß es nicht ins Schwert falle.“ H. W. 2 Saulus und Ananias in Damaskus. Als Saulus seine schrecklichen Verfolgungen der Jünger Jesu in Juda ausgeübt hatte, da ging er zu dem Hohenpriester und bat ihn um Vollmachten, auch in Damaskus sein Werk ausführen zu dürfen. Wir lesen in Apg. 9, 1 von ihm:„Er schnaubte mit Drohen und Morden wider die Jünger des HErrn.“ Aber vor Damaskus trat ein besonderes Ereignis ein. Es war Mittag, aber plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel, heller denn der Sonne Glanz, ein Licht, so blendend, daß er zu Boden stürzte. Und wie er dalag, hörte er die Worte: „Saul, Saul, was verfolgst du Mich?“ Zitternd fragte er:„HErr, wer bist Du?“ Er erkundigte sich nicht nach der Bedeutung der Erscheinung, sondern er fragte:„Wer bist Du?“ Er war sofort über⸗ zeugt, er mußte sich beugen. Und es war so, denn Der, welcher mit ihm redete, war Jesus, der ewige Gottes. und Menschensohn.„Ich bin Jesus, den du verfolgst“, Jesus, der von den Menschen ver⸗ worfene, aber von Gott verherrlichte Erlöser. Die äußere Wirkung dieser Erscheinung auf Saulus war die, daß er für einige Zeit blind war. Er bezeugte später in seiner Verantwortung zu Jeru⸗ salem:„Ich konnte vor der Herrlichkeit jenes Lichtes nicht sehen.“ Drei Tage lang aß und trank er nicht. Welche bedeutungsvollen Tage waren das für Saulus! Das Licht der Herrlichkeit Jesu war ihm erschienen und hatte ihn sich selbst, sein vergangenes Leben, seine Feindschaft gegen Gott und seine Auflehnung wider die Jünger und somit wider Jesum selbst erkennen lassen. Ach, er hatte den Sohn Gottes, ja, Gott selbst in seinem törichten Eifer verfolgt. Und was wurde ihm dafür? Empfing er die gerechte Strafe für seine Taten? Nein. Anstatt ihn zu verdammen, macht Jesus sich ihm offenbar als das Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt hinwegnimmt. An diesem Tage gab es eine völlige Veränderung in den Gedanken und im Leben dieses Mannes. Alles Irdische, was für ihn bis dahin wertvoll gewesen war, verlor seinen Reiz. Für ihn gab es nur noch eins: Christum zu gewinnen und in Ihm erfunden zu werden mit viel irdischen Gütern. In Damaskus wohnte ein Jünger mit Namen Ananias. Diesen forderte der HErr in einem Ge⸗ sicht auf, den Saulus von Tarsus in der geraden Straße aufzusuchen, denn„er betet“. Obwohl wir annehmen dürfen, daß Saulus schon viele Gebete in seinem Leben hergesagt hatte, so war doch nie vom Himmel her von ihm gesagt worden:„Er betet.“ Erst jetzt vermochte er in Wahrheit„zu beten“. Was können heute alle Gebete nützen, wenn der Beter sich nicht erkannt hat in seiner Sündhaftigkeit vor Gott und sich nicht vor dem Heiligen beugt? Das erste, gottwohlgefällige Gebet eines Sünders lautet:„O Gott, sei mir Sünder gnädig!“ oder: „O HeErr, erbarme Dich meiner!“ Ananias erschrak zuerst über den Auftrag des HErrn. War dieser Mann nicht zu dem Zweck nach Damaskus gekommen, um die Jünger zu töten? Doch der HErr tat dem Ananias kund, was Er für Gedanken über diesen Saulus hatte; er solle Seinen Namen verkündigen sowohl vor Nationen als Königen und vor den Kindern Israel. Jetzt weigerte Ananias sich nicht länger. Er machte sich auf den Weg, in der Gewißheit, daß der HErr ihn gesandt. Er legte Saulus die Hände auf, und diesem fiel es wie Schuppen von den Augen. Aus dem Lästerer und Schmäher und Verfolger wurde ein treuer Zeuge Jesu, der von nun an in seinem ganzen Leben nichts anderes zu rühmen wußte als die Gnade Gottes, die sich in der Dahingabe des HErrn Jesu für die Sünden der Welt kundgetan hat. Kennst auch du, teurer Leser, diese Gnade? O. D. * Vom Segen. „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“ 1 Mose 12, 2. Es ist eine wunderbare Sache um den Segen von oben. Mancher meint, mit seiner Kraft und seinem Arm alles ausrichten zu können und des Segens Gottes nicht zu bedürfen. Aber immer wieder zeigt es sich, wenn auch erst nach Jahren, daß das Sprichwort wahr ist:„An Gottes Segen ist alles gelegen.“ Worin besteht eigentlich der Segen Gottes?— Es ist eine geheimnisvolle Gabe, die von oben ge⸗ geben wird. Es ist etwas, was man nicht erzwingen, erwerben oder verdienen kann. Es ist ein Geschenk. Und doch kommt es auf unsere Herzensstellung und Lebensführung an, ob Segen oder Fluch über uns kommt. Abraham, zu dem Gott das obenstehende Wort sprach, war wegen seines Glaubens und Gehorsams gegen Gott ein so gesegneter Mann, daß selbst die ihm fremden Kanaaniter sagten:„Du bist ein Fürst Gottes unter uns.“ Gott segnete ihn im äußeren Er segnete ihn aber auch innerli mit ih „Ich b Un Abrahe andere. auf al furcht bar zu heißung „In din Go hams. heute u noch ni Do finden mit ge Segnu liegen sohnes gemacht Heiligu Wahrhe In leibhaft mit de Dazu i richtiger kommen persönli das tu können lobt sei Christi, Segnun (Eph. 1 Wä eine An witwe e töten. sich abe „Ich h gehalten nun lie vernehm mein Der wem s meine wollen sie an! sie die men den wir in bom 5. n“. der keit igt? ders der: des iach en? für nen gen tias in gte wie und uge chts tes, die gen ind des ner en, gen ge⸗ en, nk. ind uns ort ms die irst ren innerlich, indem er ihm wie ein Freund begegnete, mit ihm redete und ihm die Verheißung erfüllte: „Ich bin dein Schild und dein großer Lohn.“ Und der Segen Gottes ruhte nicht nur auf Abraham, sondern strömte von ihm weiter auf andere. Ja, der Segen Abrahams strömt noch heute auf alle, die sein leuchtendes Vorbild der Gottes⸗ furcht betrachten. Gott hat diesen Mann so wunder- bar zum Segen gesetzt, daß sich tatsächlich die Ver⸗ heißung erfüllte und noch immer herrlicher erfüllen wird: „In dir sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden.“ Gott ist noch heute derselbe wie zur Zeit Abra⸗ hams. Ja, die Offenbarungen Seiner Liebe sind heute weit größer als damals; denn Abraham konnte noch nicht sagen und singen: „Ich bete an die Macht der Liebe, Die sich in Jesu offenbart.“ Doch wenn wir das Neue Testament lesen, so finden wir, daß der HErr die Seinen vorzüglich mit geistlichen Segnungen beschenken will. Alle Segnungen Gottes für den inwendigen Menschen liegen beschlossen in der Person Jesu, des Gottes⸗ sohnes und des Gotteslammes. Ihn hat Gott uns gemacht zur Weisheit und zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung.„Die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.“ „In Christo wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und wir können erfüllt werden durch Ihn 0 5 Quartier bezog. Als die drei nun des Abends so mit derselben Gottesfülle.“ So sagt das Wort. Dazu ist nur eins nötig, nämlich, daß wir in auf— richtiger Buße und einfältigem Glauben zu Jesu kommen, uns Ihm übergeben und Ihn als unseren persönlichen Heiland und HErrn annehmen. Wer das tut, der wird bald von Herzen einstimmen können in den Jubelruf des Apostels Paulus:„Ge⸗ lobt sei Gott und der Vater unseres HErrn Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichen Segnungen in himmlischen Gütern durch Christum.“ (Eph. 1, 3.) 2 E. Die Misstonarswitwe. Während des Hereroaufstandes geschah es, daß eine Anzahl Herero in das Haus einer Missionars⸗ witwe eindrangen mit der bestimmten Absicht, sie zu töten. Die Missionarin merkte ihr Vorhaben, stellte sich aber still und siegesgewiß vor sie hin und sagte: „Ich habe heute meine Morgenandacht noch nicht gehalten. Bitte solange Platz zu nehmen.“ Und nun liest sie in Gegenwart der Männer laut und vernehmlich:„Der HErr ist mein Licht und mein Heilz vor wem sollte ich mich fürchten! Der HErr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen! So die Bösen, meine Widersacher und Feinde, an mich wollen, mein Fleisch zu fressen, müssen sie anlaufen und fallen...“ Dann verteilt sie die Gesangbücher und singt und spielt: ihm auch einiges aus seinem Leben berichte „Morgenglanz der Ewigkeit, Licht vom unerschöpften Lichte, Send uns diese Morgenzeit Deine Strahlen zu Gesichte, Und vertreib' durch Deine Macht Unsre Nacht!“ Und die Männer sitzen wie gebannt da— als ob sie zum erstenmal die alles bezwingende Überlegen⸗ heit des Christentums vor sich sähen, und unver⸗ richteter Sache ziehen sie ab. Diese Christin war im Begriff, alles zu verlieren, sogar ihr Leben, und war doch zugleich im Begriff, alles zu gewinnen Wer in Christo lebt, stirbt nicht eigentlich, denn er hat ein Leben, das keinen Zerstörungskräften unter⸗ worfen ist. Ist Christus mein Leben, dann kann Sterben nur mein Gewinn sein. Ist auch dir dies Leben erschienen? Du wirst nicht gefragt, ob du ein sitilich reiner Mensch bist. Respekt vor deiner Moral! Du wirst auch nicht gefragt, ob du eine christliche Gesinnung hast und christlichen Grundsätzen huldigst, sondern die Frage ist: Ist dir das Leben erschienen? Hast du Leben aus Gott empfangen? 3 Eine Lebensgeschichte. Einst hörte ich von einem Soldaten, der im Württembergischen bei zwei lieben, alten Hausleuten gemütlich zusammensitzen, sagt der Hausvater:„Soldat, jetzt mußt du uns von deinen Erlebnissen erzählen! Soldaten erleben viel und sind immer lustig!“ Und der Soldat spricht von seiner Heimat, seinen Eltern. seinen Jugenderlebnissen und— von seiner Bekeh⸗ rung. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgt der Vater der Erzählung, wie Jesus ihm den Frieden geschenkt habe, wie sein Leben seither ein überaus glückliches gewesen sei, wie nur ein solches Leben lebenswert sei, wie ohne Ausnahme jeder diese Wen- dung erleben müsse, wenn er selig werden wollte usw Mit großen, fragenden Augen sitzt der Vater nun vor dem glücklichen Erzähler. Daß das Gespräch auf einmal eine solche Richtung nehmen werde, hatte er nicht erwartet. Wie begreiflich, daß weder er noch seine gute Frau auf solche Rede irgendein Wort der Erwiderung finden konnten! Stumm sitzen sie vor dem Soldaten. So was hatten sie ja in ihrem Leben noch nicht gehört. Wohl fromm waren auch sie stets gewesen, so wie es der allgemeine Brauch ist. Nun sitzt da einer vor ihnen, und sogar noch ein Krieger, der so gerade heraus sagt, als ob es die selbstver⸗ ständlichste Sache von der Welt sei, er habe Frieden mit Gott und wisse gewiß, daß er selig werde. War das nur Schwärmerei der Jugend, oder ist er wirklich ernst zu nehmen? Eine innere Stimme aber sagte ihnen: Das muß die rechte Frömmigkeit sein Nun aber wünscht der Soldat, daß der 5 7 U seid schon alt und grau, Euer Leben ist gewiß reich an Erfahrung, bitte, erzählt mir.“ Wie mit großen Buchstaben steht auf dem Gesicht des Mannes die Verlegenheit geschrieben. Was kann er nach der ernsten und doch so überaus herzlichen Rede des Soldaten denn noch vorbringen, was Wert hätte? Stumm blickt er zu seiner Frau hinüber, verlegen schaut er den Soldaten an— bis sein beklommenes Herz sich in dem Seufzer Luft verschafft:„Bärbele, ich glaube, wir beide haben noch gar keine Lebens⸗ geschichte!“ Und so war es auch. Hand aufs Herz! Hast du eine Lebens⸗ geschichte? Jedes Leben, und wäre es im Welturteil das ⸗gefeiertste, muß geschichtlos verlaufen, solange es des ewigen Lebens bar ist, es zählt nicht im Werturteil der Ewigkeit Zum Leben wirst auch du gerufen Höre den Ruf! Glaube der Botschaft! Tausche dein altes, zerrissenes und inhaltloses Leben für dies eine vom Himmel her erschienene Leben ein! „Wer sein Leben erhalten will, der wird es ver⸗ lieren; wer es aber verliert um Christi willen, der wird es erhalten“ Leben um Leben! L. H. D S Die Macht des Wortes Gottes. In einem schwedischen Dorfe, in dem sich mehrere Wassermühlen befinden, wurde einem Kol⸗ porteur von einem Müllerburschen eine Bibel ab— gekauft. Als der Kolporteur nach drei Jahren dieses Dorf wieder besuchte, erfuhr er erst den merk⸗ würdigen Anlaß zu diesem Kaufe und die noch merkwürdigeren Folgen desselben. Es ging damit nämlich also zu: Johannes, so hieß der Müllerbursche, war kurz zuvor ins Wasser⸗ gefallen, und zwar so gefährlich, daß ihn beinahe das Mühlrad ergriffen hätte. Doch kam er mit dem Leben davon, und dies war die Veranlassung, daß er sich eine Bibel anschaffte, fleißig darin las und ernstlich betete. Die Ver änderung seines Sinnes konnte nicht lange verborgen bleiben, da er die Wahrheit offen bekannte und ein christliches Leben führte. Er wurde daher bald von dem Müller und der Müllerin, von seinen Kameraden und den Mahlkunden angefeindet. Alle wollten ihm das Lesen der Bibel verleiden; der HErr aber wachte über ihm und erhielt ihn im Glauben. Eines Tages, als Johannes eben auswärts war, nahm der Sohn des Müllers dessen Bibel und trug sie dem Wasser zu, um sie hineinzuwerfen. Ehe es aber so weit kam, öffnete er sie fast mechanisch, und seine Blicke fielen auf die Stelle, in welcher es heißt: „Zwei werden mahlen auf der Mühle; einer wird angenommen, der andere wird verlassen werden!“ (Matth. 24, 41.) Dieses Wort drang in sein Herz wie ein zweischneidig Schwert. Eine unbeschreibliche Empfindung bemächtigte sich seiner, so daß er es unterließ, die Bibel ins Wasser zu werfen. Er legte sie vielmehr wieder an ihren Ort, fing an zu beten und kam zur Bekehrung, so daß er hinfort ein Herz und eine Seele wurde mit dem, den er vorher an⸗ gefeindet hatte. Aber nicht genug: diese beiden Jüng⸗ linge wurden durch Gottes Hand das Mittel zu einer Erweckung in dem Dorfe und der Umgegend. ...... ͤ dd ĩ ͤ vb... An unsere Leser! Die stets steigenden Herstellungskosten zwingen uns zu einem weiteren Aufschlag für das II. und III. Quartal. Das Blatt kostet jetzt im Vierteljahr 50 Pfg. bei 10 Exemplaren portofrei. Allen Lesern herz⸗ lichen Gruß und Bitte um Mitarbeit in Gewinnung neuer Leser. Buchhandlung der Pilgermission, G. m. b. H., Gießen. Versammlungs-Anzeigen. Bezirk Sießsen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14 Jeden Sonntog 1½ Uhr Sonntagischule; 4 Uhr Jungfrauenverein; 8% Uhr Versammlung: 4½ Uhr Cbristlicher Verein junger Männer, jeden Mütwech 8½ ute Bibelkunde; jeden Breitag 8½ Uhr Gebetzstunde. 6 Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonnteg 7 Ur Bersammlune im Beretnzhaus Bellnhausen. G Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag vorm 11 Uhr Senntagsschule; nachm. 4 Uhr Unter · haltungsstunde für die Jugend, abends 8¼ Uhr Predigtgottesdienst, Dienstag abends 8½ Uhr Blaukreuz⸗ oder Frauenstunde; Mittwoch abends 8½ Uhr Jugendbund; Donnerstag abends 8½½ Unt Bibel ⸗ und Gebetsstunde. Bad Nauheim; Erholungsheim Bethesda, Frankfurter Str. 37½. Jeden Dienstag und Donnerstag abends 8½ Uhr Bibelstunde Stammheim und Schwalheim Jeden Sonntag Versammlung Bezirk Niödda⸗ Schotten. Nidde(in Burg be. Jeden Senntag abends 9 Uhr Versa amlung jeben Montag abends 9 Uhr Gebetsstunde; ieden Dienztaß abend 9 ud Bibelstunde. Schstten, Hauptstr. 99. Jeden Senntag mittegs 12¼ Ubt Senn taszschule, seden Sonntag abend 9 Uhr Bersammlung. eden Nut oc abends 9 Unt Bibel und Gedetsstunde. Anderungen sietze Tageszeitung der Ozle. N Bezirk Sellnrod. Jeden Suntag abends 8½ Uhr Bersammlung und jeden Nittweck und Freitag Geberbstunde mit Bibelbetrachtung. Se N Nr. „Alir deine Nie z 2 Be wird d seekana gewalt überspe wohl Bauwe in Deu hat ein etwa metern Ausbri ges wu gestellt. war es zuzusel Süden Norden Bau be schließl Mitte dem Ke beiden sammer nauigke We sorgsan diese n hätte g. wäre d kehr m bunden bis zur