Nufwärts! Gemeinlchaftsblatt für Bellen Erscheint alle vierzehn Tage. Redakteur: Stadtmissionar F. Herrmann, Gießen Verlag der Verschiedene Mitarbeiter. Buchhandlung der Pilgermission Gießen. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel. Nr. 23/24. Sonntag, den 6. und 13. Juni 1920. 13. Jahrg. „Das ist der Stein, von euch VBauleuten verworfen, der zum Eckstein worden istz und ist in keinem Anderen Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Bimmel den Menschen gegeben, darinnen wir sollen selig werden.“ Apg. 4, 11. 12. wurden diese Vorzüge aber dadurch, daß sie eine Jaffa oder Joppe. Jüngerin Jesu war und voll Barmherzigkeit und Unser Bild zeigt uns die Stadt Jaffa, die uns guter Werke, die sie verrichtete. 5 aus der Bibel unter dem Namen Joppe bekannt ist. Die Bezeichnung„Jüngerin Jesu“ besagt, 3 1 7 5 Als der heidnische, aber gottesfürchtige Hauptmann Kornelius längere Zeit gefastet und gebetet hatte, da erschien ihm der Engel des HErrn, der ihm sagte: „Deine Gebete und deine Almosen sind hinauf— gekommen ins Gedächtnis vor Gott. Und nun sende Männer gen Joppe und laß fordern Simon mit dem Zunamen Petrus, welcher ist zur Herberge bei einem Gerber Simon, des Haus am Meere liegt; der wird dir sagen, was du tun sollst.“ Kornelius sandte Boten. Petrus kam in sein Haus, verkündigte dem Hauptmann und seiner Ver⸗ wandtschaft das Evangelium von Jesu, und der Heilige Geist fiel auf die Hörenden und machte das Zeugnis des Petrus in ihren Herzen lebendig. (Apg. 10.) Doch in Joppe wohnte eine Jungfrau, von der wir in Apg. 9, 36— 42 lesen. Die Jungfrau hieß Tabea, d. h. Rehe. Diesen Namen hatte man ihr wohl beigelegt wegen ihres lieblichen schnellen Wesens. Leuchtender ö ö daß Tabea an den HErrn Jesum Christum als an ihren Heiland glaubte, Ihn liebte, Ihm anhing und sich bestrebte, nach Seinem Worte zu leben. „Sie war voll Barmherzigkeit, voll Mitgefühl und Mitleids, denn die Liebe Gottes war ausgegossen in ihr Herz durch den Heiligen Geist; die Liebe Christi drang sie, sich selbst mit allen ihren Kräften und Mitteln in den Dienst an den Armen und Hilfsbedürftigen zu stellen. Tabea war voll Barmherzigkeit und voll guter Werke. In ihrer Wohnung finden wir eine An⸗ zahl Frauen und Witwen, die Trost und Hilfe bei ihr suchen. Mit teilnehmendem Herzen hört sie die Klagen der Armsten an, gibt ihnen Rat, tröstet und kleidet sie. Eine edle christliche Jungfrau ist diese Tabea zu Joppe, die Gutes tat, soviel sie konnte. Als Tabea starb, war große Trauer unter den Witwen und Armen. Der Tod keiner einzigen reichen Frau verursachte sorel Schmerz als wie der Tod der Tabea. Leider verlassen viele Menschen diese — Welt, haben sich selber gelebt. oder ein Jünger Jesu Christi das der Liebe an Armen und Elenden verzehrt hat und vom HErrn abgerufen wird, dann gibt es eine Lücke, dann gibt es ein Trauern. Der Dank und die Liebe folgten der Tabea in die Ewigkeit nach. Sie hat bleibende Frucht geschafft. Das Bedürfnis nach rechten ae nach Dienern und Dienerinnen Christi ist auch heute sehr groß. Es gibt gewaltige Notstände, die zu lindern sind und denen vorzubeugen ist. Viel Arbeit ist vor unserer Tür, aber sie kann nicht getan werden, weil es an Meuschen fehlt, die bereit sind, dem Rufe des HErrn zu folgen. Wie manche kranke Frau, wie viele arme Kinder strecken ihre Hände aus nach einem mit Liebe erfüllten Menschenkind, das sich ihrer annimmt! ohne besonders vermißt zu werden, denn sie Aber wenn eine Jüngerin Der arme Lazarus lag vor der Tür des reichen) Mannes, aber das Herz des Reichen war hart. Er half ihm nicht, er diente ihm nicht. Doch eine Frage soll der Frage des Dienens vorhergehen: Bist du, lieber Leser, liebe Leserin, ein Jünger, eine Jüngerin des HErrn Jesu geworden? Hast du Gewiß⸗ heit der Vergebung deiner Sünden er⸗ langt? Bist du bekehrt? Wenn du diese Fragen mit einem freudigen und dankbaren„Ja“ beantworten kanust, dann stelle dein Leben in Jesu Dienst. Fall, dann suche zu allererst Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum, und dann komm und diene Ihm, es getan hat. O. D Kornelius, ein wahrhaft frommer Mann, aber nicht gerettet. „Wie,“ wirst du sagen,„muß auch ein»wahr— haft frommer Mann« gerettet werden?»Ge⸗ rettek« wovon und wozu? Sollte er kein An⸗ recht auf den Himmel, gehabt haben? Ist kein e zwischen einem 1 7 Manne und einem Räuber, Mörder, Dieb ind Ehebrecher, kurz, Menschen, die große Ver rechen begangen haben?“ Ja, da ist ein Unterschied. Aber die Geschichte des Hauptmanns Kornelius in Apg. 10 und 11 zeigt uns dennoch, daß auch wahrhaft fromme Menschen noch errettet werden müssen, um für den Himmel passend zu werden. Wie ernst ist das für alle, welche nicht einmal so e sind wie Kornelius und die ihre Religion gern in das alte Sprüchlein e sen:„Tue recht und scheue niemand!“ Aber die Bekehrung des Kornelius belehrt uns jedenfalls darüber, daß man durch äußeres„s techttun“ und eigene„Frömmigkeit“ noch nicht in den Himmel kommt. = — Leben im Dienst Ist dies noch nicht der da er doch fromm war,, wie Tabea in Joppe Kaum wird man sich wohl einen Mann denken können, frommer und gottesfürchtiger als diesen römischen Hauptmann, von dem Gottes Wort be⸗ zeugt, daß er„fromm und gottesfürchtig war mit seinem ganzen Hause, dem Volke viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete“. Wie werden wohl seine Freunde und Verwandten, die seinen treuen, heiligen Wandel gesehen, ihn mit Recht geschätzt haben? Wieviel Gutes wußten sie gewiß von ihm zu erzählen! Wie mochten ihn die Kranken und die Armen, die seine Hand oft so reich bedacht, rühmen; wie mochten ihn seine Diener lieben und verehren! Dennoch mangelte Kornelius die Reinheit, deren er bedurfte, um selig zu werden und in den Himmel zu gehen. Gott, der ihn liebte, läßt ihm daher durch einen Engel sagen:„Sende Männer nach Joppe, und laß Simon holen, der Petrus heißt, der wird Worte zu dir reden, durch welche du errettet werden wirst, du und dein Haus.“ (Kap. 11, 13. 14.) Also war er zur Stunde noch nicht errettet. Ja, man kann„fromm und gottesfürchtig“ sein, viele Almosen geben und beten, vor Gott und Menschen ein gutes Zeugnis haben und noch nicht gerettet, nicht auf dem Wege zum Himmel sein. Wie sollte dies doch alle diejenigen zum ernsten Nachdenken führen, welche bisher ihre Seligkeit auf ihre„Gebete“,„guten Werke“, auf ihre„Frömmig⸗ keit“ und„Religion“ gestützt haben! Kornelius war lauter in seiner Gesinnung;„seine Gebete und Almosen. vor Gott gekommen“. So lauter sind nicht alle Nam euchristen. Wie viele Gebete und Andachten gehen bei ihnen gewiß nur bis zur Zimmerdeck e, und wie viele Almosen wandern zwar in die S schatzkammer, kommen aber, samt den Gebeten, nicht ins Gedächtnis vor Gott. Kornelius kannte Jesum nicht; er hatte jeden⸗ falls nicht viel von Ihm gehört. Sobald ihm aber Christus und Sein großes Erlösungswerk vorgestellt worden, ergriff er Ihn als Erlöser und fand Frieden. Wieviel Heuchelei aber und bloßes Form⸗ wesen sehen wir heute um uns her! Wieviel Böses und Gottentfremdung ist selbst bei so vielen, die doch getauft und konfirmiert sind und zum Abend⸗ mahl gehen! Alle diese Dinge retten ja nicht, sie stellen den Menschen nur unter größere Ver⸗ antwortlichkeit. Die meisten Menschen leben bei allem Wissen dahin in fast heidnischer Gottentfremdung. Unwissende Seelen dagegen, die aufrichtig heilsver⸗ langend sind, wie der Heide Kornelius, wird Gott nicht im Dun keln lassen, sondern zum Lichte der Erkenntnis Jesu Christi und Seines Heils zu führen wissen. Denn„Seine Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf Ihn gerichtet ist“. Gott weiß ja, daß es bei den Menschen sich um eine ewige Errettung oder die ewige Verdammnis handelt. 6 S samer nischen dem(. unter 58 ste ih 0 gekom! 2 Volk! Verach eine 9 etwas „für g Agypt. des He treuer des N Mir k denn, der Va alle ve „Jeder kommt 2 keinen sein H gelegt, Inhalt gemäß Herzen Ihm 0 Und d ein sol durch bedient rettete! 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Es war schon etwas von„der Schmach Christi“, die bereits Moses „für größeren Reichtum achtete als alle Schätze Agyptens.“ Auch alle Gebete und guten Werke des Hauptmanns waren das Ergebnis von Gottes treuer Arbeit an seinem Herzen, es war der Zug des Vaters zum Sohne.„Niemand kann zu Mir kommen,“ hat der Herr einst gesagt,„es sei N denn, daß der Vater ihn ziehe.“ Und wie zieht alle von Gott gelehrt sein;“ und Er fügt hinzu: „Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu Mir.“ Die Gebete und Almosen hatten Kornelius keinen Frieden gegeben; aber Gottes Geist hatte in so große Ursache gegeben hatte, war er ja doch nunmehr errettet und seiner Errettung gewiß. Teurer Leser, bist du es auch?„G. B. d. F.“ Der beste Amgang. „Wer mit Weisen umgeht wird weise; aber wer sich zu Toren ge⸗ sellt, wird schlecht.“ Spr. 13, 20. „Sage mir, mit wem du umgehst, so will ich sein Herz das tiefe Sehnen nach diesem Frieden gelegt, und wir können annehmen, daß dies auch der Inhalt vieler Gebete gewesen ist, weil Gott dem⸗ gemäß antwortete. Was fehlte diesem heilsdurstigen Herzen noch? Es fehlte ihm die Heilserkenntnis. Ihm soll jetzt Jesus Christus verkündigt werden. Und dazu benutzt Gott keinen Engel, wenn auch ein solcher dem Kornelius erscheint, ihm zu sagen, durch wen er die rettenden Worte hören solle. Gott bedient sich dazu vielmehr eines aus Gnaden er⸗ retteten Sünders, eines geringen Mannes, eines Fischers Petrus, der zuvor noch durch Gott besonders zubereitet worden war, läßt sich alsbald bereit finden, von Joppe nach Cäsarea zu gehen, um in dem Hause des heidnischen Hauptmanns Jesum zu ver⸗ kündigen. Begierig lauscht der heidnische Hauptmann, der auch seine Hausgenossen und nächsten Verwandten geladen hatte, auf die einfachen, aber Rettung und Leben bringenden Worte des Boten Gottes. Jedes Körnlein der edeln Saat fällt bei Kornelius auf guten Boden. Als ex von Petrus hört:„Alle Propheten geben Ihm(dem Herrn Jesu Christo) Zeugnis, daß jeder, der an Ihn glaubt, dir sagen, wer du bist.“ Dieses alte Sprichwort hat, wie wir aus obenstehendem Bibelwort ersehen, einen biblischen Grund. Wir Menschenkinder sind zur Gemeinschaft geschaffen, keiner hat genug an sich selber. Jeder ist darauf angewiesen, mit irgend je— mand umzugehen. Gott hat den Menschen nach Seinem Bilde geschaffen. Daraus ergibt sich, daß der Mensch dann am völligsten Seinem Schöpfungs⸗ werk entspricht, wenn er in völliger Übereinstimmung mit Gott steht und darum mit Ihm Gemeinschaft' 1 8 5 1. pflegen kann. der Vater? Der HeErr selbst erklärt es:„Sie werden Durch den Sündenfall ist die Gemeinschaft, in der der Mensch mit Gott stand, unterbrochen worden. Die Sünde ist eine geheimnisvolle, finstere Macht, die sich als eine Scheidewand zwischen den Men⸗ schen und seinen Gott geschoben hat. Alle Anstrengungen des Menschen, sich von der Macht der Sünde freizumachen, sind vergeblich. Wer die Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Freiheit gibt es im Dienste der Sünde nicht. Die Sünde führt den Menschen in böse Gemeinschaft. Auf dem Wege der Sünde wandeln die Gottlosen, und auf ihren Bänken sitzen die Spötter. Da ist keine Weis⸗ Vergebung der Sünden empfängt durch Seinen Namen“, da, im gleichen Augenblick, findet seine Seele Frieden. 5 Wie viele Lob⸗ und Dankgebete werden jetzt aus dem Herzen und Hause des Hauptmanns zu Gott emporgestiegen sein, wozu ihm ja Gott auch heit zu finden, sondern einer macht den anderen nur böser und törichter. Aber das ewige Erbarmen Gottes hat sich des armen Menschen angenommen. Er sandte Seinen Sohn in die verlorne Welt, damit Er die Bande und Fesseln der Sünden löse, den Verlornen den Weg zu einer neuen Gemeinschaft bahne und sie in Verbindung bringe mit den Quellen des ewigen Lebens. Das Werk des Heilands ist vollbracht. Er hat mit Seinem eignen Blut die Schuld der Welt ge— tilgt und auch eine Versöhnung mit Gott zustande gebracht. Nun braucht kein Mensch mehr die Wege der Sünde zu betreten, im Rat der Gottlosen zu wandeln und auf der Spötterbank zu sitzen. Wer mit Weisen umgeht, der wird weise. Die wahrhaft Weisen finden wir in der Nachfolge Jesu. Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben; wer aber nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen. Die Glaubenden sind die wahrhaft Weisen Wem es darum zu tun ist, selbst weise zu werden, der suche ihre Gemeinschaft und meide den Umgang der Toren und Narren, die auf dem Wege der Sünde Befriedigung für ihre Seelen suchen. 2 Plätze, um seine leidende Begleiterin in eine ruhende Arznei für Anheilbare. Anfang Juni bestieg ich einen der unzähligen Omnibusse, die in L. den Verkehr mit den Vor⸗ orten vermitteln. Gut gekleidete, heiter aussehende Menschen, deren Wohlbehagen durch die Aussicht auf ein Vertauschen des städtischen Geräusches gegen die verhältnismäßige Ruhe eines vorstädtischen Ge⸗ biets augenscheinlich erhöht wurde, füllten mit mir das Fuhrwerk. Die Fahrenden unterhielten sich von der Schönheit des Frühsommers, und einige gedachten Dessen, der die Lilien auf dem Felde schmückt und das Jahr mit seiner Güte krönt. Während der Fahrt stiegen ein junger Mann und eine junge Frau ein, letztere offenbar an einem quälenden körperlichen Gebrechen leidend. Mir fiel die ängstliche Zärtlichkeit auf, mit welcher der Mann seine Gefährtin, augenscheinlich seine Frau, umgab. Der junge Mann benutzte die frei gewordenen Lage zu bringen, ihre Füße vorsorglich mit einem Schal bedeckend. Besuche im Bezirk hatten mich mit verschiedenen Krankheitserscheinungen bekannt ge- macht, und teilnehmend erkundigte ich mich, ob sie schwer krank sei. „Jawohl, Madame,“ antwortete sie,„eben hat man mich als unheilbar aus dem St. Thomashospital entlassen!“ Der Ton ihrer Stimme wie die ihre Wangen hinabrollenden Tränen erweckten sofort mein Mitgefühl; ihre vier Kinder, unter denen ein Säug⸗ ing, und ihr geliebter Gatte machten ihr, wie sie sagte, das Sterben sehr schwer, allein sie hoffe und glaube, Gott würde sich der Verlassenen annehmen und den einsamen Witwer trösten.„Die Arzte meinen,“ fügte sie hinzu,„daß ich wohl noch einige Monate leben, unmöglich aber geheilt werden könnte. Daher zog ich es vor, statt im Hospital in meiner eignen Hütte zu sein, wo ich nach meinen Kindern sehen und mich der Blumen vor meiner Tür wie der frischen Luft erfreuen darf. Hatte ich dort auch alles aufs beste und wurde mir viel Freundlichkeit zuteil, so bleibt ein Heim doch immer ein Heim, Madame, und mein Mann versteht es besser, mich zu pflegen, als irgend jemand sonst. Daß ich nicht lange mehr lebe, weiß ich, und ich möchte zu Hause sterben. Gott wird meinen lieben Mann trösten und mich durchs dunkle Tal geleiten.“ Hier hatte der Omnibus die Tür ihrer Wohnung erreicht; ich sagte der armen Leidenden Lebewohl und betete, daß ihre Kräfte ihren Tagen entsprechen möchten. Lange schon hat sie wahrscheinlich Ruhe für ihren armen siechen Körper gefunden, ist eingegangen in ihre himmlische Heimat, ihren Erlöser von An. gesicht zu Angesicht schauend, den sie liebte, ehe sie Ihn sah. Unheilbar! Wie tief ergriff mich dieses, allt Hoffnung vernichtende Wort, und wie rührend wurde es von der armen kranken Frau ausgesprochen! Ich sann nach, welch unendliche Tiefe des Wehs es in sich schließt. Unheilbar würden wir alle sein, und zwar in weit erschreckenderem Sinne, als die arme todkranke Frau das Wort gebrauchte, wäre nicht das kostbart Blut Dessen vergossen, der für uns lebte und starb, ja, auferstand, um Fürsprache für uns einzulegen. Der zärtliche Gatte, die teilnehmende Pflegerin der armen geplagten Leidenden, sie alle bedürfen der wirksamen Reinigung„der Quelle, entsprungen für Sünde und Unreinheit“. O der unaussprechlichen Gnade, daß die Medizin für unsere entsetzliche Krank, heit ohne Geld und umsonst zu haben ist! Der treue Arzt wartet nur darauf, allen denen gnädig zu sein, die Seine Hilfe suchen und brauchen. Ein jeder frage sich selbst: Bin ich zu dem großen Arzt gekommen, der allein zu heilen vermag?, indem er Frieden und Trost dort sucht, wo sie nie zu finden sind. Der große Arzt der Seelen stößt keinen zurück, der hoffnungslos, von eigner Unheil, barkeit überzeugt, sich Ihm naht. Versammlungs Anzeigen. Bezirk Giessen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14 Jeden Soumtag 1½ Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; Ar Bersammlung; 4½ Uhr Christlicher Verein junger Männer; Mittwoch ½ Nr Biberftunde; jeden Freitag 8½ Uhr Gebetsstunde. N Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 Uhr Bersammlung im Vereinshaus Bellnhausen · G Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag vorm. 11 Uhr Sonntagsschule; nachm. 4 Uhr Unter⸗ haltungsstunde für die Jugend; abends 8 ½ Uhr Predigtgottesdienst; Dienstag abends 8½ Uhr Blaukreuz⸗ oder Frauenstunde; Mittwoch abends 8½ Uhr Jugendbund; Donnerstag abends 8½ Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Bad Nauheim; Erholungsheim Bethesda, Frankfurter Str. 87½. Jeden Di g und D stag abends 8½ Uhr Bibelstunde. Stammheim und Schwalheim. Jeden Sonntag Versammlung. Bezirk Nidda Schotten. Nidda(in Burghes). Jeden Sountag abend d Nr Derfammlung; jeden Montag abends 9 Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstag abends 9 u. Bibelstunde. Schotten, Hauptstr. 99. Jeden Sonntag mittags 12¼ Uhr Sem, abends 9 Uhr Bibel ⸗ und Gebetsstunde. Anderungen siehe Tageszeitung der Orte. N Bezirk Sellnrod. Jeden Sonntag abends 8½ Uhr Versammlung und seden Mittwoch und Freitag Gebetsstunde mit Bibelbetrachtung. N tagsschule; jeden Sonntag abends 9 Uhr Bersammlung, jeden Mittwoch Nr. „Go an ö De He Nam die n Jesu Apost in stehen sonde unser denke Ather Gewi Spur Lebe Zeit 2 komm vor. mir se in de Sven zu le dem erschi man dem Herbe die d ist n jener Buch so m zeit allerl darar Bald auf Nach den