ock der ind Nufwärts! Gemeinlschaftsblatt für Bellen Erscheint alle vierzehn Tage. Verlag der Buchhandlung der Pilgermission Gießen. Redakteur: Stadtmissionar F. Herrmann, Gießen. Verschiedene Mitarbeiter. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel. Nr. 49/50. Sonntag, den 5. und 12. Dezember 1920. 13. Jahrg. „Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast Dich meiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verdürbe; denn Du wirfst alle meine Sünden hinter Dich zurück.“ Jes. 38, 17. Der wandernde Nollichberg bei Torch am Rhein. Das im Rheingau gelegene, weithin als Weinort berühmte Städtchen Lorch wurde von einem eigen⸗ artigen Naturereig⸗ Berg wandert, kann niemand voraussagen. Der materielle Schaden beläuft sich auf etwa zwei Mil⸗ lionen Mark. So lautete ein Bericht, den wir lasen. Um die Richtigkeit dieser Angaben festzustellen, haben wir beim Bürgermeister nis heimgesucht. Am Ausgang der Stadt Lorch, an der Mün⸗ dung der Wisper in den Rhein, er⸗ hebt sich ein steiler, mit Weinstöcken bepflanzter Berg, dessen Gipfel die uralte Ruine Nol⸗ lich trägt. Dieser Nollichberg begann vor einigen Jahren zu„arbeiten“, in. dem seine Fels massen aus Quarzit und Schiefer in Bewegung gerieten. Zunächst rechnete man nur mit dem Absturz des auf dem Hang liegen⸗ den kleinen Gerölls. Aber der Berg geriet in starke Bewegung und begann zu wandern. Gewaltige Fels blöcke im Gewichte bis zu 3500 Zentner stürzten mit fürchterlichem Getöse zu Tal. Erhebliche Ver⸗ wüstungen wurden dabei angerichtet. Einige Häuser, besonders die Hintergebäude und Ställe, wurden vollständig verschüttet. An Gebäuden, die etwas abseits von der Gefahrzone standen, merkte man deut⸗ lich, daß sich das ganze Terrain verschoben hatte. Diese Gebäude wurden durch den Druck, den das gewaltige Bergmassiv ausübte, ebenfalls aus ihrer Grundstellung nach vorn geschoben, so daß dieselben nicht mehr dort standen, wo sie gestanden hatten. Dieses Ereignis ist noch nicht beendet; wohin der Ansicht des Berges mit der Ruine Nollich vor der Katastrophe. von Lorch ange⸗ fragt, und dieser hot uns in freundlicher Weise einige Er: gänzungen gegeben Jahrhunderte, Jahrtausende late der Nollichberg un. beweglich und fest gestanden, und kein Bewohner vonLorch hatte je daran ge⸗ dacht, daß der Berg einmal anfangen würde zu wandern, und doch geschah das, was kein Mensch ahnte. Wir sind in dieser Welt von Ge⸗ fahren umgeben, von solchen Gefahren, die wir sehen und von denen wir wissen, und von Gefahren, von denen wir keine Ahnung haben. Da ist für uns viel Ursache zur Furcht. Aber für jeden Menschen gibt es einen ganz sicheren Führer durch dieses Leben, einen Führer, der jede Gefahr kennt, und der jeden, der sich Ihm anvertraut, sicher hindurchleitet, daß er landet in der ewigen Herrlichkeit Gottes. Kennst du, teurer Leser, diesen Führer aus eigner Erfahrung? Willst du dich Ihm anvertrauen? Er heißt„Jesus“. Er selbst hat gesagt:„Ich bin der Weg.“ Ja, Er ist der Weg, der zum Himmel führt. Nie⸗ mand kommt zum Vater, als nur durch Ihn. — Höchst ernst und wichtig sind diese Worte des HErrn; denn sie belehren uns, daß es nur einen Weg in den Himmel gibt. Die Gedanken der Menschen, daß es viele Wege in den Himmel gäbe, und daß ein jeder nach seiner Weise selig werden könne, sind völlig verkehrt. Der HErr sagt nicht: „Ich bin ein Weg,“ sondern:„Ich bin der Weg,“ der einzige Weg.„Niemand,“ wer es auch sein mag, ob äußerlich ehrbar oder gottlos,„kommt zum Vater, als nur durch Mich.“ Um errettet zu werden und in den Himmel einzugehen, muß man von neuem geboren werden! Der Mensch muß sich und sein Leben und Streben aufgeben; er muß den einzigen Weg betreten, der zum Himmel führt. Und dieser einzige Weg ist Jesus. Er ist der Weg zum Vater, Er ist die Tür; und wer durch diese Tür eingeht und diesen Weg betritt, der wird errettet werden. (Joh. 10, 9.) Wer aber nicht zu Jesu kommt und durch den aufrichtigen Glauben an Ihn Vergebung seiner Sünden empfängt, wird in seinen Sünden sterben und ewig verlorengehen, mag er noch so sehr bestrebt gewesen sein, sich den Himmel zu verdienen. Aus eigner Kraft,„aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor Gott gerecht“. Und wer zu Jesu ge— kommen ist, wer sich Seiner Führung anvertraut hat, braucht sich in seinem Leben nicht zu fürchten, und wenn die Berge anfangen zu wandern, und wenn sie ins Meer sinken, und wenn die Staatsgebäude zu— sammenbrechen; ein Kind Gottes, welches sich der Führung des HErrn Jesu anvertraut hat, darf furcht— los seinen Weg gehen. OD. . Ceurung in früheren Jahrhunderten. Einen interessanten Beitrag zur Geschichte der Verteurung in früheren Jahrhunderten stellt ein Bild dar, das einer Originalradierung des alt— deutschen Meisters Daniel Hopfer nachgebildet ist. Es ist die Illustration zu Spr. 11, 26:„Wer Korn behält, dem fluchen die Leute, aber Segen kommt über den, so es verkauft.“ Auf der rechten Seite des Bildes sehen wir wohl⸗ wollende Kornhändler, welche ihre Vorräte der All—⸗ gemeinheit zugänglich machen, während auf der linken Seite der Kornwucherer, auf seinen Säcken sitzend, von phantastischer Geldgier geplagt wird, weil er die Not der Armen bei der Teurung ausnutzen will, indem er seine Vorräte in gewinnsüchtiger Absicht dem Handel entzieht. Die Tendenz dieses Bildes ist leicht verständlich; sie richtet sich gegen die Aus wüchse der Getreidespekulation. Besonderes Interesse bietet das Blatt durch die Nachtragung der Jahres— zahl 1584, welche durch eine zweite Korrektur zu 1684 gemacht worden ist. Es scheinen dies Jahre Wir sehen, daß es auch vor mehr als zweihundert und vor mehr als dreihundert Jahren schon Leute gab, die in schweren Zeiten nur hauptsächlich daran dachten, sich selbst zu bereichern. Wenn das auch in unseren Tagen der Fall ist, so laßt uns nicht neidisch auf diejenigen sein, denen es gelungen ist, ohne große Mühe in kurzer Zeit viel Geld zu erwerben. Der HErr Jesus sagt:„Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele!“ (Matth. 16, 26.) Aller irdische Gewinn und Reichtum kann dem Menschen keinen Frieden des Herzens geben, kann ihn nicht trösten im Sterben, kann ihm den Himmel nicht aufschließen, wenn er die Erde verläßt Nach dem Tode eines Millionärs wurde gefragt „Wieviel hat er hinterlassen?“ „Jeden Pfennig,“ war die Antwort. Er hinter ließ alles. Von den Gütern dieser Welt geht nichts mit hinüber in die Ewigkeit. Aber Matth. 6, 20 lesen wir:„Sammelt euch Schätze im Himmel! da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nach graben noch stehlen.“ Wenn unsere Wünsche und Anstrengungen auf die himmlischen Dinge gerichtet sind, dann erlangen wir Reichtümer, die keiner Vergänglichkeit unterworfen sind und die uns auch nicht durch Gewalt oder Betrug genommen werden können. Wollen wir nicht nach diesen sicheren Besitzungen trachten? Das Evangelium von Jesu Christo, dem Sohne Gottes unserem gekreuzigten und auferstandenen Hei land, zeigt uns den Weg zur Seligkeit und zur Besitzung der himmlischen Schätze. Am Kreuze auf Golgatha gab Er Sein Blut und Sein Leben für uns.„Er erniedrigte Sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja, bis zum Tode am Kreuze.“ Er wurde arm um unseretwillen, auf daß wir durch Seine Armut reich würden O. D Kapitän D. Kapitän D. hatte sich im Lichte Gottes als einen verurteilten Sünder erkannt, der auf dem Wege ins Verderben war. Aus der Tiefe seiner Seele war der Ruf gekommen:„Was muß ich tun, daß ich er— rettet werde?“ Soweit war das Werk Gottes in seiner Seele gediehen. Aber noch hatte er nicht er. kannt und verstanden, daß das am Kreuze vollbrachte Werk des HErrn Jesu den gerechten Anforderungen Gottes der Sünde gegenüber aufs völligste ent⸗ sprochen hat. Er sah nur seine Sünden und die ernsten Forderungen eines heiligen und gerechten der Teurung gewesen zu sein, in welchen die Originalradierung zu Agitationszwecken gegen den Kornwucher benutzt worden sein wird. Gottes. Seine innere Not steigerte sich fast zur Verzweiflung; er schrie in seiner Seele:„Wohin soll ich fliehen vor Deinem Angesicht? Zu groß ist meine Missetat, um vergeben zu werden!“ Doch Gott blickte in Erbarmen auf ihn nieder; Gott wartet ja nur auf die Buße und Umkehr des Sünders, um ihm Vergebung und ewiges Leben schenken zu können. In dieser Verfassung begab sich Kapitän D. mit seiner Frau eines Abends in eine Versammlung, wo das Evangelium verkündigt werden sollte. Herr M. verkündigte an der Hand des Wortes Gottes den zahlreichen Zuhörern Gottes große Gnade gegen schuldige Sünder. Er suchte den Seelen ein⸗ fach und klar zu zeigen, wie alle Menschen auf Grund ihres Tuns und Seins vor Gott verloren und schuldig sind, wie aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, nicht den Tod und das ewige Ver⸗ derben des Sünders will, sondern daß er gerettet werde, umkehre und ewiges Leben ererbe. Unser Kapitän lauschte aufmerksam. Daß er schuldig und verloren war und nur Zorn und Gericht von seiten Goltes verdient hatte, das erkannte er schon seit einiger Zeit von Herzen an. Aber es schien, als könne er die Liebe und Gnade Gottes nicht fassen; er sah in Gott nur den gerechten Richter, aber nicht den„Heiland⸗Gott“, welcher will, daß alle Menschen errettet werden. Nach Schluß der Versammlung ging Herr M. auf den Kapitän zu und fragte ihn einfach und gerade:„Lieber Herr Kapitän, sind Sie errettet?“ „Nein,“ lautete die Antwort,„und ich fürchte, daß es für mich keine Rettung gibt.“ „Würden Sie denn nicht froh sein, wenn der HErr Jesus heute abend Ihre Sünden auf Sich nähme und dieselben vor Gottes heiligen Augen sühnte und beseitigte?“ „O, wenn das geschähe, dann wäre ich der glücklichste Mann in P., denn meine Sünden sind mir eine Last geworden, die ich fast nicht mehr tragen kann!“ „Ja, aber da muß ich Ihnen sagen, Herr Kapitän, Christus kann Ihre Sünden nicht mehr auf Sich nehmen, heute abend nicht, auch morgen abend nicht, auch nächstes Jahr nicht.“ Als der Kapitän diese Worte vernahm, wandte er sich zu seiner Frau:„Komm, Elisabeth, wir wollen gehen; man sagt uns, daß Christus unsere Sänden niemals tragen und hinwegtun könne.“ „Halt, Herr Kapitän,“ fiel ihm Herr M. ins Wort,„was ich Ihnen sagen wollte, ist erst zur Hälfte ausgesprochen. Lesen Sie doch mit mir diese Stelle in Gottes Wort.“ Damit schlug Herr M. die Stelle 1 Petri 2, 24 auf und las langsam und deutlich:„Welcher selbst unsere Sünden an Seinem Leibe auf dem Holz getragen hat.“ „Nimmt Christus unsere Sünden auf Sich, wenn wir gläubig werden?“ „Natürlich kann Er sie dann erst auf Sich nehmen,“ meinte der Kapitän. . 2 8. 3— E 8— „Aber hören Sie doch, lieber Freund, was Gottes Wort hier sagt:»Welcher selbst unsere Sünden an Seinem Leibe getragen hat«;— wann ist denn der HErr Jesus am Kreuz gewesen?“ „Vor fast neunzehnhundert Jahren,“ antwortete der Kapitän. „Nun denn, Herr Kapitän, der Sie heute abend in Ihrer Seelennot zu Jesu kommen, hören Sie, bitte, wenn der HErr Jesus dort am Kreuze vor fast neunzehnhundert Jahren Ihre Sünden auf Sich genommen, getragen und gesühnt hat, kann Er sie dann heute nochmals auf Sich nehmen?“ Nun wurde es mit einemmal licht in des Mannes Seele, und er rief aus:„O, jetzt sehe ich es: Er hat meine Sünden getragen, es ist ge— schehen dort am Kreuze!“ Tränen der Freude strömten über des Mannes Wangen; er hatte nun Frieden, Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum. Vielleicht geht es einer einzelnen Seele unter unseren Lesern ähnlich wie jenem Kapitän. Gott hat dir deine Schuld und Sünden in Seinem Lichte gezeigt, und du rufst aus tiefster Seele um Gnade und Errettung. Aber vielleicht meinst du, wie so manche, der HErr Jesus müsse noch deine Sünden auf Sich nehmen, und darauf wartest du. Oder aber du glaubst, selbst deine Sünden auf Ihn legen zu müssen und fürchtest immer, diese und jene Sünde noch nicht erkannt und auf Ihn gelegt zu haben. So kommst du niemals zum Frieden, son⸗ dern wirst immer unglücklicher, ja schließlich ganz verzweifelt. Aber höre heute, was Gottes Wort dir sagt. Es sagt dir weder, daß der HErr deine Sünden noch auf Sich nehmen werde, noch auch, daß du sie auf Ihn legen müssest, sondern die Heilige Schrift zeigt dir klar und deutlich, daß der HErr Jesus für Gottlose und Verlorne die Sünden schon getragen und gesühnt hat dort am Stamme des Kreuzes; und zwar hat Gott sie auf Ihn ge⸗ legt, so wie Er sie kennt und gesehen hat. Nun darf jeder kommen, der Vergebung und Erlösung sucht, und darf erkennen und finden, daß alles bereit ist, daß Gott den bußfertigen Sünder an⸗ nimmt und alsbald jeden rechtfertigt, der des Glaubens an Jesum ist.(Röm. 3, 26.) Dann darfst du mit allen Gläubigen rühmen:„Die Strafe lag auf Ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch Seine Wunden sind wir geheilt.“(Jes 53, 5.)„Wir alle irrten wie Schafe, wir wandten uns ein jeder auf seinen Weg, und Jehovah hat Ihn(den HErrn Jesum) treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit.“(Jes. 53, 6.) Ist das nicht genug zu deinem Heil? „G. B. d. F I. * — .——. ̃—%ö.MA—— 22 eee Rechtzeitig gerettet. In den Bergen, die die Stadt A. einschließen, wohnte ein gläubiger Bauer, der um seines Glau⸗ bens willen viel Spott zu tragen hatte. Ein junger Mann, der in einem noch höher gelegenen Dorfe wohnte, stieg eines Tages herunter und traf auf dem Wege mehrere seiner Freunde und unter ihnen den Christen, den er kannte. Seit einiger Zeit be⸗ schäftigte er sich mit seiner Seele und seinem Zu⸗ stand vor Gott. So bat er den Bauer, auf ihn zu warten und mit ihm nach Hause zu gehen. Glück⸗ lich über die ihm gebotene Gelegenheit, von seinem HErrn Zeugnis abzulegen, willigte er gern ein. Als sie sich auf den Weg machten, sprachen sie von den Fragen über die Ewigkeit. Der Zeuge Gottes sprach von dem Heil, das Christus am Kreuz auf Golgatha vollbracht hatte, und das jedem gehört, der da glaubt. Er sprach auch von der Liebe Christi, die sich selbst dahingegeben hat, um die Sünden der Welt zu sühnen. Als sie einen Augenblick still gewesen waren, fagte der junge Mann plötzlich zu seinem Begleiter: „Wenn es so ist, so bin ich gerettet!“ „Sehen Sie sich vor,“ sagte der Bauer,„daß Sie Ihr Vertrauen nicht auf Ihre Gefühle, Ihre Rüh⸗ rung oder Religion setzen, sondern stützen Sie sich auf Christum allein. Er allein hat das Werk zu Ihrer Errettung vollbracht. Durch Seinem Tod am Kreuz hat Er die Sünden der Welt auf Sich genommen und den Weg zum Himmel frei gemacht. Wenn Sie an Ihn allein glauben und sich auf Ihn allein stützen, so sind Sie wirklich gerettet, denn Gott hat in Seinem Wort gesagt:»Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.«“(Joh. 3, 36.) „Wenn es so ist,“ sagte der junge Mann,„so versichere ich Sie, ich bin gerettet, denn ich glaube an den Sohn Gottes und glaube, daß Er für mich gestorben ist.“ Jetzt trennten sie sich, und der junge Mann ging auf den Weg, der ihn nach Hause führen sollte. Doch kam er dort nicht an, denn nach zehn Minuten fiel er ohne Bewußtsein hin. Am nächsten Morgen 1 fanden ihn einige vorübergehende Leute und machten Wiederbelebungsversuche. Er lebte noch, starb aber denselben Vormittag, und seine Seele erhob sich, um ewig bei dem HErrn zu sein. Gott hatte in Seiner unendlichen Liebe diese Seele gerade zur rechten Zeit geweckt, um gerettet zu werden. Mein Freund, der du diese Zeilen liest, du kannst genau so schnell wie der junge Mann in unserer Geschichte vom Tode überrascht werden; bist du bereit, Gott zu begegnen? Dieses kleine Blättchen kommt von Ihm, um dir zu sagen: Laß dich versöhnen mit Gott!„Jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils.“ (2 Kor. 6, 21.)„Heute, so ihr Seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht.“(Ebr. 4, 7.) Das Heil ist erkauft und wird dir geschenkt. Jesus selbst hat es errungen durch Seinen Tod am Kreuz, aber wenn du diese Gabe haben willst, mußt du sie dir aneignen. Die Gabe kostete Gott das Opfer Seines Sohnes, sie kostete die Schmerzen, die Todesangß⸗ und das Verlassensein des Sohnes Gottes am Kreuz auf Golgatha. So kostbar ist sie. Es ist die Gabe des ewigen Lebens. Wenn man sie nicht annimmt, so mißachtet man die Liebe Gottes, Sein Wohlwollen, und man weiht sich selbst dem ewigen Tode und den ewigen Qualen. Du wirst dich niemals vor Gott entschuldigen und sagen können: Ich konnte nicht, ich war zu arm und elend. Man ist niemals zu arm, um ein Geschenk zu bekommen.„Die Gabe Gottes ist das ewige Leben durch Jesum Christum unseren HErrn“ (Röm. 6, 23.)„Glaube an den HErrn Jesum Christum so wirst du errettet.“(Apg. 16.) S. S Vom l. Januar ab erscheint dieses Blatt wieder wöchentlich, und der Preis wird herabgesetzt. Näheres siehe unter„Wichtige Mitteilung“ in Nr. 51/52. Versammlungs Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14 Jeden Sonntag 1½ Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; 55 Uhr Versau mlung; 4s Uher Christlicher Verein junger Männer; eben Mitwoch 8½ Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8½ Uhr Gebetsstunde Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen. Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag vorm. 11 Uhr Sonntagsschule; nachm. 1 Uhr Unter⸗ haltungsstunde für die Jugend: abends 8½ Predigtgoitesdienst; Dienstag abends 8 ¼ Uhr Blaukreuz⸗ oder Frauenstunde; Mittwoch abends 8 ½ Uhr Jugendbund; Donnerstag abends 8½ Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Bad Rauheim; Erholungsheim Bethesda, Frankfurter Str. 370. Dienstag und Donners iag abends 8½ Uhr Bibelstunde. Stammheim und Schwalheim. Jeden Sonntag Versammlung. Bezirk Nidda⸗Schotten. Nid da(im Burghof). Jeden Sonntag abends zu Uhr Versammlung: ee abends 8% Uhr Gebetsstunde; jeden Bie ent 50 8 uh Schotten, Hauptstraße 99. Jeden Sonntag mittags 12 Uhr Sonn⸗ tagsschule; jeden Sonntag abends 8½ Uhr Versammlung, jeden Mittwoch abends 8½ Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Anderungen siehe Tageszeitung der Orte. Bezirk Sellnrod. Jeden Sonntag abends 8½ Uhr Versammlung und jeden Mitwoch und Freitag Gebetsstunde mit Bibelbetrachtung. Bezirk Grünberg. Stadtmission Grünberg(Hessen), am Marktplatz Jeden Sonntag nachm. 2 Uhr Sonntags schule; abends 8% Uher Evangelisationsversammlung; Dienstag abends 8 Uhr Bibelstunde. Nordeck. Jeden Sonntag nachmittags 2 Uhr Versammlung in det Schloß kapelle. In Beuern, Altenbuseck, Daubringen, Londorf, Rüddinghausen und Weitershain regelmäßige Versammlungen in der Woche. Auskunft er⸗ teilt der Geschwister⸗ und Freundeskreis an jedem Orte. 182 uuns L Ss SS . * 2 s D 12 88 Un 99 den grö auch erse Fre