55 i 2 2: ö Gemeinschaltsblatt für Bessen. 5 9 K. 0 Erscheint wöchentlich ein mal. Redalieur: Stadtmissionar Herrmann Gießen. Muarbeiter:* Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Pfarrer Sperber Cassel und die Prediger der Pil ermission.— Verlag der Buchhandlung der pilgermissloa Giehen. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. d. H., Cassel. 2 Nr. 13/14. Sonntag, den 30. März und 6. April 1919. 12. Jahrg. 1 um seine Söhne trauere, könnten im besetzten Gebiet In ernsten Tagen. solche unzeitgemäße Veranstaltungen nicht genehmigt Als vor einigen Monaten die Polen im Osten werden. Außerdem habe Deutschland auch erhebliche zumer weiter vordrangen, als die uns auferlegten Gründe zur Trauer und Sparsamkeit. Waffeustillstandsbedingungen schwer drückten, als Diese Tatsachen und unser Bild erinnern an unser Land durch das Auftreten der Bolschewisten eine Begebenheit, die uns in Dan. 5 berichtet wird. N in der größten Gefahr Damals stand Darius a die Zeitungen aus Medien mit einem erichteten, daß wir Kriegsheere vor den* dor einer Hungerkata⸗ Toren Babels. Nun. strophe ständen, da sollte man denken, der. durde die Eröffnung König Belsazer hätte 1 bes ersten großen repu⸗ zu Gott um Hilfe ge. bllikanischen Vergnü⸗ schrien und zugleich 3 zungspalastes ange⸗ ritterlich gekämpft. 1 seigt.„Täglich im Aber nein, das tat er. Riesensaal großer nicht. Er hatte Inter. 2 Ball, Volksbelusti⸗ esse für ganz andere— zungen neuester Art, Dinge.— Theater, Variets, Er machte seinen 2 Ringkämpfe, zwei Mu⸗ tausend Gewaltigen— sikkape len“ usw. ist ein herrliches Mahl;— n den Anzeigen zu an den besten Getränken. — lesen gewesen. fehlte es nicht; in dem r An dem Tage, der königlichen Palast 2 uns die Waffenstill. herrschte ausgelassene 2 tat nac standsbedingungen Freude. Als der König t abends brachte, sollen in und mit ihm viele Leipzig über hundert seiner Gäste völlig 1 Festbälle stattgefunden betrunken waren, da Freitaß haben. befahl er, die silbernen mittasz Der Karneval. Ver⸗ Gefäße herbeizu 1 Inügungsausschuß bringen, welche sein eines Ortes in Rhein⸗ Vater Nebukadnezar t abend essen hatte an den aus dem Tempel zu s un stanzösischen Komman'⸗ Jerusalem wegge⸗ 0 u unten das Gesuch um nommen hatte. In Jenehmigung eines gottloser Vermessen⸗ Maskenballes gerich · heit ließ er diese Ge⸗ 100 Les iet. Die Antwort fäße mit Wein füllen, lautete: Da Frankreich und er und seine Ge⸗ r ⁵ ———— K waltigen und seine Weiber tranken daraus und ver⸗ höhnten den wahren und lebendigen Gott. Doch plötzlich entfärbte sich der König, und seine Gedanken erschreckten ihn, daß ihm die Lenden schütterten und die Beine zitterten. Angst und Schrecken erfüllten sein Herz. Was war geschehen? Finger einer Menschenhand waren hervor. gekommen und hatten, dem Leuchter gegenüber, auf die Wand geschrieben. Der König hatte die Hand gesehen. Woher war sie gekommen, und was be⸗ deuteten die geschriebenen Worte? Voller Schrecken und Entsetzen fordert Belsazer die Wahrsager herbei⸗ zurufen, damit sie ihm die Schrift lesen und ihre Deutung anzeigen. Aber niemand war imstande dazu. Da erschrak der König noch mehr und verlor ganz seine Farbe, und seinen Gewaltigen ward bange. Endlich wurde Daniel, der treue Zeuge Gottes, herbeigeholt. Dieser las die Schrift und gab auch die Deutung: Mene, Mene, Tekel, Upharsin. Die Deutung lautete: Mene— Gott hat dein Königreich gezählt und macht ihm ein Ende. Tekel— man hat dich auf einer Wage ge— wogen und zu leicht erfunden. Upharsin— dein Königreich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben werden. Genau wie Daniel die Schrift deutete, so geschah es. Noch in derselbigen Nacht wurde der König Belsazer getötet, und Darius aus Medien nahm das Reich ein. Als Belsazer zum Mahle kam und es sich mit seinen Freunden wohl sein ließ, als ihn Reichtum, Freude und Genuß umringten, da lag ihm der Gedanke fern, daß er noch in derselbigen Nacht Reich und Leben verlieren würde. Aber sein Glück war von sehr kurzer Dauer. Als die Menschenhand an der Wand erschien, sich Schrecken und Entsetzen auf jedem Angesicht gemalt hatten, da stand das Gericht Gottes vor der Tür. Entsetzliche Veränderung, vom Weingelage ab— gerufen zu werden vor den Richterstuhl des leben⸗ digen Gottes! Du sagst vielleicht, teurer Leser, das sind gott⸗ lose Leute, die in der heutigen Zeit Theater und Tanz besuchen, und der König Belsazer war ein sehr gottloser Mann, ihm ist ganz recht geschehen. Gewiß, Gott tut keinem Menschen irgendein Unrecht. Aber sage, wie ist es mit deinen Sünden? Du sollst nicht vor einer dunkeln Ewigkeit stehen. Gott will dich mit Ihm selbst versöhnen. Bisher waren deine Sünden eine Scheidewand zwischen Ihm und dir. Aber Gottes Liebe ruft dich, damit du das wahrhaftige Leben finden möchtest, den Schatz, der dich für Zeit und Ewig⸗ keit reich macht. Jesus ist gekommen, um dich zu erretten. Er litt und starb im Gericht Gottes auf dem Kreuze zu Golgatha, um dich zu erlösen; ja, du sollst auf Grund Seines Opfertodes Frieden mit Gott haben. Er hat Den, der Sünde nicht kannte, für dich zur Sünde gemacht.(2 Kor. 5, 21.) Jetzt mußt du dich entscheiden, ob du dich diesem rettenden Heiland in die Arme werfen willst. Wenn du es ablehnst, Ihn als deinen HErrn und Heiland anzurufen, so wird dein Weg in dunkeln Tiefen ewigen Verderbens enden. Das würde für dich ein furchtbares Erwachen in der Ewigkeit bedeuten. O. D. 2 Die Inschrist am Gewölbe. Es sind einige Jahre her, so schreibt uns ein Fteund, da stand eines Nachts ein Beamter der Wach- und Schließgesellschaft in M. auf einem seiner Rundgänge vor einem Gewölbe. Dieses bildete einst eine Kirche oder Kapelle. Der Beamte hob seine hellscheinende Lampe in die Höhe, um den Verschluß an einem Torweg zu prüfen; hierbei fiel sein Licht auf eine Inschrift, welche in den steinernen Bogen des Tores gemeißelt war; es war der bekannte Spruch aus dem Propheten Amos: „Schicke dich an, deinem Gott zu begegnen!“ Mühsam buchstabierte der Mann beim Scheine der Lampe den Spruch heraus Gottes Wort traf ihn wie ein Hammerschlag. Der Geist Gottes sprach in der stillen Nacht durch diesen Spruch laut und vernehmlich zu ihm und weckte sein Gewissen und seine Seele auf aus dem Todesschlafe. Von da ab bewegte er in seinem Herzen die ernste und wichtigste aller Fragen, die vor mehr als 1800 Jahren schon einen anderen Beamten und Wächter in Seelennot brachte, daß er zitternd vor zwei Männern Gottes niederfiel und rief: „Was muß ich tun, das ich selig werde?“ (Apg. 16, 30.) Jener Kerkermeister in Philippi erhielt alsbald die rechte Antwort und fand so schnell Rettung und Frieden; er wurde zu Jesu Christo hin gewiesen. Die einfache Antwort des Paulus, die auch heute allein die einzig richtige ist, heißt: „Glaube an den HErrn Jesum, und du wirst errettet werden!“ Ja, weil der Kerkermeister die richtige Antwort bekam, fand er in seiner Not alsbald Frieden, ö Aber dieser Suchende, Johannes C. in M, fand nicht so schnell Frieden; er bekam lange Zeit nicht die rechte Antwort. Da traf ihn unser Freund, der uns diese Geschichte mitteilt, in B. an dem Bett eines Kranken, welchen er besuchte. Unset Freund fand bald, daß der Beamte in Seelennot war. Er hatte darum nicht nötig, ihm zuzurufen „Tue Sünder weisen, auferste an Ih aller Manne „Siehe d U konnte für Ge fand Fi Christ, der für S. Heils dich off nicht er „Sd Di breitetst allgemei ständen von der gezählte Je zweifelh Todesfu Woher in ihre „Große Di kommend Tode n Todesfu ganze J Tür, d kommend mal zu st Du seinem g Hier kan nicht bef der Tod Fällen v ganze S vor ihne vollendet Heiligkei Lebens ihnen kla if dem ja, du en mit kannte, u dich willst. rn und dunkeln rwachen . ins ein ter der einem Dieses Beamte he, um hierbei in den es war nos: gnen!“ Scheine ort traf s sprach ut und sen und 1 da ab ichtigste en schon eelennot Gottes 25 alsbald ettung sto hin. lus, die t: d du Antwort rie den, in M., nge Zeit Freund, an dem Unser zeelennot zurufen: „Tue Buße! Beuge dich vor Gott über deine Sündenschuld.“ Er durfte ihn auf Jesum hin— weisen, den Sohn Gottes, der für Sünder starb und auferstanden ist, daß er Ihm von Herzen vertraue, an Ihn glaube, dessen„Blut rein macht von aller Sünde“.(1 Joh. 1, 7.) Er sprach mit dem Manne über das kostbare Wort: „Siehe, das ist Gottes Lamm, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt.“(Joh. 1, 29) Und siehe, nun währte es nicht lange, da konnte auch dieser Beamte sich in Jesu Christo, der für Gottlose starb, seiner Errettung erfreuen; er fand Frieden mit Gott. Seitdem ist er ein glücklicher Christ, welcher seinem Erlöser treu zu leben begehrt, der für ihn gestorben ist. Siehe, dieser einfache Weg zur Gewißheit des Heils und zum Frieden mit Gott steht auch für dich offen. O, willst du ihn nicht gehen; willst du nicht ernst machen init dem Heil deiner Seele? „Schicke dich an, deinem Gott zu begegnen!“ 5 Todesfurcht. Die Furcht vor dem Tode ist die weitver— breitetste Furcht auf Erden. Man spricht zwar im allgemeinen nicht gern davon. Es gilt unter Um— ständen nicht einmal für gebildet, vom Tode und von der Todesfurcht zu reden. Dennoch sind un⸗ gezählte Menschen wirkliche Sklaven der Todesfurcht. Jedenfalls stellt es die Bibel als ganz un⸗ zweifelhaft fest, daß alle Menschen Knechte der Todesfurcht sind. Woher kommt dies nun aber? Woher kommt es, daß die Todesfurcht alle Menschen in ihre Bande schlägt? Ein bekanntes Wort sagt: „Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.“ Die Todesfurcht ist der Schatten, den große, kommende Ereignisse vorauswerfen. Es ist mit dem Tode nicht alles aus. Gerade das beweist die Todesfurcht. Vor einem Nichts würde doch die ganze Menschheit nicht erbeben. Der Tod ist die Tür, die hinaufführt zur Ewigkeit, hinauf zum kommenden Gericht.„Es ist dem Menschen gesetzt, ein. mal zu sterben, danach aber das Gericht.“(Ebr. 9, 28.) Durch den leiblichen Tod wird der Mensch mit seinem ganzen Leben vor den beiligen Gott gestellt. Hier kann er aber in seiner Sünde und Unreinheit nicht bestehen. Das empfindet er mit Schrecken in der Todesnähe. Ungezählte erlebten es schon in Fällen von Lebensgefahr. Wie ein Blitz stand die ganze Sünden. und Schuldgeschichte ihres Lebens vor ihnen. Das wird nach dem Sterbensakt das vollendete Erlebnis aller sein. Im Lichte der Heiligkeit Gottes wird jede Schuld des vergangenen Lebens völlig aufgedeckt werden. Sie wird von ihnen klar erkannt und empfunden werden. Ja, es schien Gras gewachsen zu sein über so mancher Schuld. Aber der Tod mäht das Gras hinweg. Daher kommt das Furchtbare, Grauen⸗ erregende, das der Tod für die meisten Menschen hat. Nun aber kündet das teure Gotteswort eine Erlösung von der Todesfurcht an. Diese Erlösung hat Gott geschenkt und bewirkt mit höchsten Mitteln. Unter allen Sündern stand auf dem Boden dieser Erde ein Heiliger und Gerechter, unter allen von Todesfurcht Gequälten ein Furcht⸗ loser und Freier. Jesus Christus weilte unter uns als der wahre HErr der Mensch⸗ heit, als ihr rechtmäßiger Vertreter vor dem heiligen Gott. Als solcher sühnte Er unsere Sünde in Seinem blutigen Opfertode. Als solcher schmeckte Er auch den Sold der Sünde, den Tod für uns alle. Es ist etwas Gewaltiges, was das Schriftwort aussagt: Christus hat durch Seinen Tod dem Gewalthaber des Todes, das ist dem Teufel, die Macht genommen. Wie Christus der HErr des Lebens ist, so gibt es auch einen Machthaber des Todes, den Teufel. Diesen Machthaber des Todes hat Christus durch Sein Sterben rechtmäßig besiegt. Es liegt tod bezwingende, lebenschaffende Kraft in dem Sterben Christi am Kreuz. Es emp⸗ fängt neues Leben aus der Lebeusfülle des Auf⸗ erstandenen, wer aufrichtig dem Sünden und Welt⸗ dienst entsagt. Um ein Geschenk ohne Gleichen handelt es sich im Evangelium. Das Evangelium ist keine Aufforderung zu allerlei Leistungen und Büßungen Christus ist kein Gesetzes⸗ und Moralprediger. Nein, Er ist der Bringer eines neuen, ewigen Lebens. Wer dieses Leben im Glauben ergriffen hat, der hat damit einen Schatz gewonnen, den Tod und Hölle ihm nicht rauben können. In dem neuen Leben, das Christus gibt, liegt die Erlösung von Todesfurcht. In Christi Blut und Gerechtigkeit eingehüllt, darf die glaubende Seele vor den heiligen Gott treten. Ja, sie hat in dem persönlichen Christus schon das neue Leben selber, daß sie der— einst ewig bei Ihm leben wird. Christus ist ihr das Leben und so ihr Sterben Gewinn.(Phil 1, 21.) Teurer Leser! Diese Zeilen sind auch dir die Träger einer köstlichen Botschaft. Auch dir wird neues, ewiges Leben angeboten aus der Lebens. fülle Christi. Entsage doch freudig aller Welt, freundschaft und aller zeitlichen Ergötzung der Sünde um dieses ewigen errettenden Gottes willen! Wer den Sohn Gottes hat, der kann im Besitze dieses ewigen Lebens furchtlos auch der Todes- strafe entgehen. Christus befreit heute noch jeden wahrhaft Glaubenden von der Todesfurcht. Bis auf den heutigen Tag kann jeder wahre Christ bekennen:„Ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben... mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem HErrn.“(Röm. 8, 35f.) Nimm auch du das hohe Gut der Erlösung von Todesfurcht und Gericht aus den Händen des Erlösers dankbar an! Du hast damit einen Schatz gewonnen, der mehr wert ist als die ganze Welt. Du hast damit aber auch das gewonnen, was dir wirklich und einzig unentbehrlich ist für dein Leben und Sterben. Lehne diese höchste und unentbehr⸗ Abe Gabe nicht ab. Wenn du sie ablehnst, dann bliebe dir nichts als deine ungetilgte Sündenschuld und nichts als„ein furchtvolles Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widersacher verzehren wird“.(Ebr. 10, 27.) G. N. S Wie der Schein trügen ann. Einst stand ich am Krankenlager eines siebzig⸗ jährigen Mannes, das nach Gottes Uhr sein Sterbe⸗ lager werden sollte. Seit ich ihn kannte, hatte ich ihn fast jeden Sonntag zur Kirche wandern sehen, und alle hielten wir ihn für einen überzeugten Christen. Wie aber doch der Schein trügen kann! Ich redete zu ihm von der Heimat droben, in die alle die eingehen dürfen, die die Gnade in Jesu, dem Sünderheiland, im Glauben ergriffen haben. Da wandte er das welke Gesicht zur Wand und sagte in etwas verlegenem Tone, als ob ihn das Gespräch unangenehm berühre:„Ja, ja, Sünder sind wir alle.“ Diese Antwort machte mich stutzig und ver⸗ anlaßte mich zu der weiteren Frage:„Und Sie sind doch auch einer, Vater R., nicht wahr?“ O, wie er da plötzlich erregt wurde und seine Tugenden aufzählte und seine Frömmigkeit pries! Seine Frau stimmte ihm bei und hätte mir am liebsten die Tür gewiesen, weil ich ihren Mann„ schlecht“ machen wolle, der doch der beste sei, den es gäbe, der niemals betrunken gewesen sei und sie niemals so schlecht behandelt habe wie ihr erster Mann. Und ich wollte ihm doch nur behilflich sein, daß er das Kleid seiner eigenen Gerechtigkeit ablegen und sich in das einzig gültige Heilsgewand der Ge⸗ rechtigkeit Christi hüllen sollte. Arme, betörte Menschen, die noch auf dem Sterbebett auf ihn „gutes Herz“ und ihr„ehrbares Leben“ pochen, nur weil sie vielleicht niemals mit dem Strafrichter etwas zu tun hatten! Solche moderne Pharisäer aber, die sich in verblendeter Selbstgerechtigkeit für gute Christen halten, ihre Sünde nicht sehen und darum meinen, der„liebe Gott“ müsse mit ihnen zufrieden sein und ihnen, so wie sie sind, mit Freuden die Himmelstür auftun, würdest du Tausende finden, wenn du von Haus zu Haus gingst. Aber ehe du nach solchen Leuten suchen gehst, siehe zuvor in dein eigenes Herz, ob da nicht auch vielleicht derselbe selbstgerechte Pharisäer seine Be⸗ hausung aufgeschlagen hat. Täusche dich nicht! Denn wisse, einst wirst du Dem begegnen, dessen Augen wie Feuerflammen sind, vor dem all unsere eigene Gerechtigkeit wie ein unflätig Kleid ist, der alle deine sündlichen Taten, Worte und Gedanken aufzeichnet und ihrer keine vergessen hat! Wohl dir aber, wenn dich dann das Kleid Jesu deckt, der für uns von Gott zur Sünde gemacht wurde, auf daß wir würden in Ihm die Gerechtigkeit, die ver Gott gilt! G. H. S Das Opfer. Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden, Sünden der ganzen Welt träget dies Lamm Sündern die ew'ge Erlösung zu finden, Steigt Er aus Liebe an blutigen Stamm. Abgrund der Liebe, wer kann dich ergründes Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden. 25 versammlungs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrau nverein: e Uhr Versammlung; 4¼ Uhr Christlicher Berein junger Männer; en Mittwoch 8½ Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 3½ Uhr Gebetzstunde. Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 ut Bersammlung im Bereinthaus Bellnhausen. Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag. nachm. 2 Ubt Sonntagsschule: abends 81 Uhr Sewdammlung; leden Denner ztagabend 8½ Udt Bibel und Gebetzstunde. Bezirk cich und Schotten. Nidda Jeden Senntagabend 9 Ubt Nerlammlung; jeden Nentag- abend 9 Ubr Gebetsstunde; jeden Dienstagabend 9 Ubr Bidelstunde. Jeden Fritten Sonntag im Monat nachmmtagt 8 Udt Gemeinschaftskonfetenz Scetten Jeden Sonntagmittag 12½ Ut Sonntag sschule; jeden Senstagabend Ut Bersammlung. Sedeuted. Jeden zweuen und vierten Seunlas in Nenat nac e s Adr Bertammlung. Lisberg. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Nenat nad mittags Uhr Versammlung Ranstadt Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat abend 9 Uhr Versammlung. Wallernhausen Jeden zweiten und vierten Donnerstag i Monat abends 9 Uhr Versammlung. Lich. Jeden Sonntagabend 3%½% Uhr Bersammlung; seden Freitag abend 9 Ubr Gebetsstunde Holzheim Jeden eren Seamag im Monat nachmittaz l % Ur Monatéversammlung. Burkbardtsselden. Jeden eren Mitwoch im Monat abend 9 Ur Monatzversammlung. Ettingtausen Jeden eren Donnerttag im Monat abends 9 Ur Monatsversammlung. Villingen. Jeden dritten Deunetteag n Monat abends“ unn Nonatsversammlung. Langsdets. Jeden deitten Drelteg in Monat abends 9* Nonatzversammlung. Bezirk Sellnrod. Settarsd. Jeden Sonntagabend 8½ Uhr Sersarm ian er Mittwoch und Freuag RNtiegsgebetsstunde mit Bibelbetrachtung 20 i f 3 a En erlag Nr. 15, 0 990 So Schriftgele Palast beg ohne irgen zu können. Mit römische Juden me als mit d Worten le Nazareth, auf dem K Ihm über als Zepter zusammeng schmachvoll lammervoll zach eben errschers Oberherr r das ist e Nein, die Juden demselben warfen, vo hatten, als erwartet, d Reich auf Davids un durch Ihn werden u ber nun lassen und Die heidni mit Ihm, fallen, ohn u Er früh König konnt