Nonat nach Ronat nach onat abend merstag im nds 8½ Ut stunde. nachmittag 'onat abend, onat abend bends 9 Ul ends 9 uh Bersammlulg betrachtung. eee eee οο%,ẽjẽßd ee Nufwärts! Gemeinschaftsblatt für Bessen. E rr Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der Buchhandlung der Pilgermissioa Glehen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel und die Prediger der Pilgermission. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. 5 Nr. 25/26. Sonntag, den 22. und 29. Juni 1919. Aber tausend Jahre alt. Kuser Bild zeigt einen Drachenbaum auf Las Falmas, dessen Alter auf mehr als tausend Jahre n wird. Der aum ist 22½ Mete goch, und der Stamm f gat einen Umfang voan 15 Meter. Er wächst chr langsam. Sein Alter schätzt man aus den anderen Bäumen 6. Der den Stamm zurchfließende Saft lefert das Drachen⸗ Aut, ein dunkles Harz, zas zu chemischen bredukten verwandt Doch unsere Erde gat nicht nur alte Bäu⸗ e hervorgebracht, i es haben auch acht alte Mensche! darauf gelebt. Ein Kaufmann in L. glaubte der Bibel nicht and ging deshalb nie, das Wort Gottes verkündigen zu hören.„Eines Tages überredete ihn jedoch seine Nichte, mit ihr zu einer Predigt zu gehen. Zu hrer Betrübnis war an diesem Tage der Text 1. Mose 5. In diesem Abschnitt wird gesagt: Adam wurde 930 Jahre alt, und er starb, Seth„ 91 ö Enos 77 905 5 i. 4 25 Kenan 9„„ VVV Jared„%%% NTT Lamech 777 „Warum,“ dachte die Nichte,„hat Gott es so t, daß der Prediger gerade heute einen solchen — 5 2—.— Text gewählt hat, der nur die Namen und di⸗ Lebenszeit der alten Väter enthält?“ Wie sie nach der Predigt nach Hause gingen schien der Onkel ernster als gewöhnlich, welches aus nicht zu verwunder war, da mit jeden Schritt, den er tat die Worte vor ihr klangen:„Und er star b.“ Als er am Aben in seinem Zimme saß, ertönten ihm be jedem Schlage de Turmuhr dieselbe⸗ Worte ins Ohr „Und er starb⸗ Und als er am fo genden Morgen a seinemSchreibtisch saß ertönten wieder die selben Worte:„Un: er starb“ so kräfti in seine Seele hinen, daß er seine Gedanke? nicht sammeln konnte und in der einfachsten Zu⸗ sammenrechnung Fehler machte.„Nein,“ rief er aus,„es bleibt mir nichts anderes übrig, als dieses Kapitel noch einmal zu lesen!“ Er öffnete die seit vielen Jahren versäumte Bibel und las das ganz: obengenannte Kapitel, worin die Worte:„Und er starb“ achtmal vorkommen. Diese Worte wurden für den Kaufmann Er⸗ weckungsworte zum Leben. Er dachte:„Jetzt noch gehöre ich freilich zu de: Anzahl der Lebenden, aber auch von mir wird es einmal heißen:»Und er starb!« Und was dann? Ja, was dann, wenn dieses Leben zu Ende ist? Wo werde ich landen?“ Diese und ähnliche Gedanken drängten auf ihr ein und lagen ihm schwer am Herzen; er gab sich e 12. Jahrg. 2 4 aber keine Ruhe, sondern suchte, bis er Den fand, der da ist der Weg, die Wahrheit und das anz und der da gesagt hat:„Wer an Mich laubt, der wird nimmermehr sterben; wer an Nich glaubt, hat das ewige Leben.“ Nach der Sündflut wurde ein Alter von acht⸗ bis neunhundert Jahren nicht mehr erreicht, und unser Leben währt nur siebzig, und wenn es hoch kommt, achtzig Jahre. Und nach diesem kurzen Erdenleben folgt die lange, endlose Ewigkeit. Und wo werden wir die Ewigkeit zubringen? O Ewigkeit, du machst mir bang; ewig, ewig ist zu lang! Hier gilt fürwahr kein Scherzen. Drum, wenn ich diese lange Nacht Zusamt der großen Pein betracht', Erschreck' ich recht von Herzen. Nichts ist zu finden weit und breit So schrecklich als die Ewigkeit. Wach auf, o Mensch, vom Sündenschlaf, Ermuntre dich, verlornes Schaf, Und bess're bald dein Leben! Wach auf, es ist sehr hohe Zeit, Es kommt heran die Ewigkeit, Dir deinen Lohn zu geben! Vielleicht ist heut' der letzte Tag; Wer weiß doch, wann er sterben mag?“ Ewigkeit, welch ein ernstes Wort! Kannst du, teurer Leser, mit Ruhe an die Ewigkeit denken? Ja, kannst du mit glücklichem Herzen dem gerechten und heiligen Gott entgegen. 1 05 dem Gott, der die Sünde richtet, der das öse in Seiner Gegenwart nicht duldet, der Augen zat wie Feuerflammen und Herzen und Nieren prüft? Bist du durch das Opfer Jesu mit Ihm versöhnt? Wenn es noch nicht geschehen ist, dann komme jetzt, dann eile zu Jesu! Entfliehe dem kommenden Zorn. Die Zeit ist kurz. Der Tag des Heils ist bald vorüber. Die Tür der Gnade wird bald für ewig verschloss sen. Teurer Leser, eile, eile, eile, Rette deine Seele! O. D. 82 Rechtzeitig gerettet. Nahe bei der Stadt A, die von Bergen rings umschlossen ist, wohnte ein gläubiger? Bauer, der sich des Evangeliums von Jesu Christo nicht schämte, satte es ihm doch Frieden mit Gott und ewiges Heil gebracht. Eines Tages hatte er in der Stadt zu tun, da gesellte sich ein junger Mann zu ihm, ber, wie er, in den Bergen e nur in einem zoch höher gelegenen Dorfe. Der junge Landmann wur seit geraumer Zeit um das Heil seiner Seele 5 und da er die Überzeugungstreue des gläubigen Bauern kannte, offenbarte er sich ihm auf dem Heimwege. Der Bauer bezeugte nun dem jungen Manne, daß uns Jesus Christus an dem Kreuze auf Golgatha das vollkommene, ewige und freie Heil erworben hat, und daß Golf es nun in Seinem kostbaren Evangelium jedem reumütigen Sünder anbieten läßt. Der heilsverlangende junge Landmann lauschte begierig auf jedes Wort, Plötzlich blieb er stehen und schaute erstaunt und dankerfüllt seinen Begleiter an und sagte:„Wenn dem so ist, so bin ich errettet.“ „Ja,“ sagte bewegt der Bauer,„nur hauen Sie nicht auf Ihre eignen Gedanken und Gefühle, auf Ihre Rührung, sondern stützen Sie sich ganz allein auf Jesum Christum, den Sohn Gottes, dessen Blut für Sünder floß und rein macht von aller Schuld, und auf das teure Wort Gottes. Gott sagt uns darin:»Wer au den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.«(Joh. 3, 36.) Dieses klare Zeugnis gilt Ihnen heute und morgen und allezeit, ob die Sonne scheint oder nicht.“ Der junge Mann, der sich in seiner Seelennol lange genug auf sich und seine„Religion“ und Ge⸗ fühle gestützt und vergeblich hier Frieden gesucht hatte, blickte wirklich weg von allem auf das Werk am Kreuze von Golgatha und baute allein auf das einfache klare Zeugnis des Wortes Gottes. Er hatt Frieden mit Gott gefunden und war gerettet. Die beiden Männer trennten sich, der junge Mann stieg freudig die Berge empor. Aber nach kurzer Frist 5 er ohne Bewußtsein hin. So fand man ihn nach mehreren Stunden. Wiederbelebungs⸗ versuche hallen zwar Erfolg, aber nur für kurze Zeit. Sein Bewußtsein kehrte noch einmal zurück, und sein Mund bezeugte noch einmal freudig den Dank zu Gott, der ihn durch Jesum Christum errettel hatte, dann ging seine Seele heim zu seinem Erlöser und HErrn. Gott hatte in Seiner Gnade den jungen Mann noch rechtzeitig gerettet. . N Im Krankenhaus. Ein Bote des Evangeliums erzählt: Vor einigen Jahren wurde ich ins Krankenhaus gerufen zu einem Manne, der sich in seinem Bette wie ein Rasender hin und her warf und, während sich seine Finger in den Kalkputz der Wand einkrallten, in einem Tone, der mir durch Mark und Bein fuhr, schrie! „Ich gehe verloren, ewig verloren!“ Nachdem ich den Kranken einen Augenblick still⸗ schweigend betrachtet hatte, beugte ich mich über ihn und erkundigte mich freundlich nach seinem Befinden „Es geht mir nicht gut, mein Herr,“ an wortete er,„ich bin sehr krank.“ Und wie steht es mit Ihnen in bezug auf die Ewigkeit?“ fragte ich weiter. Als ich das Wo Ewigkeit aussprach, war es, als ob ein scharfer Pfeil sein Herz durchbohrt hätte, und mit einem durch dringenden Schrei rief er:„Ewigkeit!— Ewig keit! gehe r N ch zu daß Si nich zu schaft z jagen, hat an habt ha dahinga erretten. Ka seine g richtete „Für 1 Er sollt Es ist u Sie ken Tode ge sträubt schreiben mals, ue Es war zweifelte ch kündigte Liebe Gi klar erka, sprach ich des Ende jetzt, daß zeben hat aber schli „Berge! es beinah zu groß Hand un! zechten, Scharlach es. 1, 11 hr i 51 kommen, Buße.“ 0 ist gekomn ist.“(Luk. verlietz ich Am Und die. Freude. Jesum erl. ich die Ti meinem Le spiels gew meinem er Himmel u feinen Hei mene, Gott jedem ngende Work, it und Wenn hauen fühle, sich Sohn und teure zer an 3, 36.) torgen lennol d Ge⸗ zesucht Werk if das hatte junge nach fand bungs⸗ kurze zurück, g den rrettel erlöset ungen inigen einem sender Finger einem schrie! still. er ihn inden anb uf die Wort Pfel durch⸗ ö wig sehe verloren, ewig verloren!“ Nachdem er sich ein wenig beruhigt hatte, sagte ich zu ihm:„Wenn das wahr ist, mein Freund, daß Sie ein verlorner Sünder sind, so hat Gott nich zu Ihnen gesandt, um Ihnen eine frohe Bot⸗ schaft zu bringen, um Ihnen in Seinem Namen zu jagen, daß Er, so wahr Er lebt, keinen Gefallen hat an Ihrem Tode, sondern daß Er Sie lieb ge⸗ habt hat, daß Er Seinen eingebornen Sohn für Sie dahingab, um Sie von dem ewigen Verderben zu erretten.“ Kaum hatte ich diese Worte gesprochen, als er seine großen Augen verzweiflungsvoll auf mich richtete und in höchster Seelenangst keuchend ausrief: „Für mich? Gott sollte mich lieb haben? Er sollte mich erretten wollen? Niemals, niemals! Es ist unmöglich, nein, für mich gibt es keine Gnade! Sie kennen mich nicht; ich habe zwei Frauen zu Tode gequält— ich habe...“ Leser, meine Feder sträubt sich, das schreckliche Bekenntnis niederzu⸗ schreiben, welches jetzt von seinen Lippen floß. Nie⸗ mals, nein, niemals habe ich ähnliches vernommen. Es war mir, als hörte ich die hoffnungslosen, ver⸗ iweifelten Selbstanklagen eines für ewig Verdammten. Ich besuchte ihn von nun an öfter und ver⸗ kündigte ihm die frohe Botschaft von der rettenden Liebe Gottes. An einem Freitagabend, nachdem ich lar erkannte, daß seine Tage hienieden gezählt seien, sprach ich sehr ernst mit ihm über sein herannahen⸗ des Ende und fragte unter anderem:„Glauben Sie jetzt, daß der HErr Ihnen alle Ihre Sünden ver⸗ zeben hat?“ Einen Augenblick schwieg er. Dann aber schluchzte er unter einem Strom von Träuen: „Bergeben hat, vergeben hat? Ach, ich kann es beinahe nicht glauben! Meine Sündenschuld ist iu groß und schwer!“ Ich nahm meine Bibel zur Hand und las:„Kommt und laßt uns miteinander echten, spricht Jehovah; wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden.“ es. 1, 18) Und das Neue Testament aufschlagend, hr ich fort:„Die Gesunden bedürfen nicht des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht ge⸗ kommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.“(Luk. 5, 31. 32.)„Der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retien, was verloren ist.“(Luk. 19, 10.) Nachdem ich dann noch gebetet, verlietz ich ihn. Am folgenden Montag besuchte ich ihn wieder Und die er Tag war ein Tag unaussprechlicher Freude. Der Jubel einer erretteten und durch Jesum erlösten Seele tönte mir schon entgegen, als ich die Tür zu dem Krankenzimmer öffnete. Nie in meinem Leben bin ich Zeuge eines solchen Schau⸗ spiels gewesen. Der Gegensatz zwischen diesem und neinem ersten Besuche war wie der Gegensatz zwischen immel und Hölle. Nie habe ich einen Sünder keit!— o dieses schreckliche Wort!— Ich diesem Tage. Er ergriff meine beiden Hände und bedeckte sie mit unzähligen Küssen, während die Tränen der Freude unaufhaltsam die Wangen herab⸗ strömten. Dann pries er wieder aufs neue mit den zärtlichsten Worten den teuren Heiland als feinen Erretter und Erlöser, und so ging er hinüber in die Räume ewiger Ruhe und ungestörten Friedens. Unter dem Kreuze sehen wir, daß, wo die Sünde überströmend geworden, die Gnade noch überschweng⸗ licher ist.(Röm. 5, 20.) Das am Kreuze ver⸗ gossene Blut Jesu reicht hin, um dem Gewissen Ruhe, der Seele Frieden und dem Herzen Trost zu geben. G. St. 2 Das Erdenleid. Durch das Erdenleid sind schon unzählige Menschenkinder dahin geführt worden, zu erkennen, daß die Welt eine böse, gefallene Welt ist, und daß das Böse auch in dem eignen Herzen wohnt und sie selbst Schuldner vor Gott geworden sind. Sie haben sich in ihrer äußeren und inneren Not nach Befreiung und Erlösung gesehnt und zu Gott gewandt, haben Seiner frohen Botschaft ein williges Ohr geliehen und zu ihrem Heil geglaubt und er kannt, daß Gott Seinen Sohn als Heiland der Welt zu uns gesandt und für uns hingegeben hat. Ein armer Lazarus in seinem Leiden gelangt gewiß leichter zur Erkenntnis des Heils, als der reiche Mann in seinem Wohlleben. So steht auch ge⸗ schrieben:„Den Armen wird die frohe Botschaft verkündigt.“ Und die Erfahrung bestätigt, was die Heilige Schrift uns sagt, daß„nicht viele Hohe, nicht viele Mächtige“ den schmalen Weg betreten, der zum ewigen Leben führt. Die Leiden sind durch die Sünde in die Welt gekommen. Und nun bedient sich Gott der Leiden zum Segen und Heil aller, die sich durch sie zu Christo führen lassen, dem großen Dulder und einzigen Erlöser. Alsdann gehen sie mit Jesu Christo, ihrem Erköͤser und HErrn, als Gottes Kinder und Zeugen zum Preise Seiner Gnade und zum Segen für sich selbst und andere durch die leidensvolle Welt hin zur ewigen Herrlichkeit. Gott ist nicht der Urheber der Leiden. Wäre keine Sünde in der Welt, so wäre auch kein Leid in der Welt. Oder hatten Neid, Eifersucht, Hab. sucht, Rachegelüste u. a m. nichts mit dem Völker- kriege zu tun? Aber nun, da der Weltbrand ent fesselt war, hat er mit seinen Leiden und Schrecken ungezählte Herzen zu Gott geführt zu ihrem zeit lichen Gewinn und ewigen Heil. Sie können mit dem Könige Hiskia sagen:„Siehe, zum Heil ward mir— diente mir— bitteres Leid. Du, Du zogst mich liebevoll aus der Grube“(Jes. 38, 17.) fenen Heiland so preisen und erheben hören wie an Gehst auch du, teurer Leser, gegenwärtig durch dunkle Tage und ernste Trübsale, o so betrachte und nütze dein Leid im Blick auf die endlose Ewigkeit! wie würden sie die Nachricht von meinem bevorstehe: Laß sie dich zu Jesu Christo führen, der uns sagt: „Es ist dir besser, als Krüppel ins Leben ein ⸗ zugehen, als mit zwei Händen— zwei Füßen— zwei Augen— in die Hölle geworfen zu werden.“ Er ist am Kreuze für uns in den Schrecken des Gerichts gewesen, um uns zu retten und zu bergen vor einem ewigen Leid und einem weit schrecklicheren Lose, als uns in dieser Zeit und Welt je zufallen könnte. Aber auch den Gläubigen, der bereits Heil und ewiges Leben durch Jesum Christum besitzt, bringt das Erdenleid tiefer hinein in die Gemeinschaft Gottes, läßt ihn Seine Erbarmungen und Rettungen zum bleibenden Segen erfahren, die er sonst nie erlebt hätte. Dazu weiß und erfährt er, daß ihm nun„alle Dinge zum Besten dienen, zum Guten mitwirken müssen“ und freut sich, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der Herrlichkeit, die an ihm und allen Er⸗ lösten bald geoffenbart werden soll. G. B. 8 Der Russpruch des Arztes. Der Arzt war unentschlossen. Wie konnte er dem Kranken die Wahrheit sagen? Dieser merkte aber die Unruhe des Arztes und fragte ihn:„Was denken Sie von mir, Herr Doktor? Bitte, sagen Sie mir ganz offen, ob ich sterben muß, ich möchte es wissen.“ Nach einigen Augenblicken antwortete der Arzt: „Da Sie es unbedingt wissen wollen, muß ich Ihnen sagen, daß Sie, wenn nicht eine wesentliche Besserung eintritt, in zwei bis drei Stunden sterben müssen.“ Ich dankte ihm für seine Offenheit, bat ihn aber, mich nun eine Stunde allein zu lassen. Ich war sehr krank. Ich hatte seit meiner Jugend mein Leben nach Möglichkeit genossen.„Und jetzt,“ sagte ich mir,„jetzt ist der Augenblick gekommen, jezt muß ich Gott um Gnade anrufen.“ Ich versuchte ein wenig ruhig zu werden, um mit Gott zu reden, da sah ich, daß schon eine Viertelstunde vergungen war. Ich dachte an meine Angehörige Tode aufnehmen? Wieder sah ich nach der Uhr. Ie hatte nur noch zwanzig Minuten Zeit. Ich versucht vergeblich, Worte zu finden, um die Gnade Gotte anzurufen. Ich war nicht mehr fähig, meine Gedanke: zu sammeln, da kniete ich mit einer letzten Anstrengun nieder und fing an zu beten:„Vater unser, der De bist...“ Unmöglich weiter zu beten. Vergehen vor Angst, legte ich mich auf mein Bett zurück. G⸗ war für mich zu spät, die Gnade zu finden Es gefiel Gott, mein Leben zu erhalten, und nach einiger Zeit hörte ich das Evangelium des Heils und der Rettung verkünden:„Das Wort ist ge⸗ wiß und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten“(1 Tim. 1,15), und daß jeder Mensch, der als Sünder zu Christo käme, an Ihn glaubend und sich Ihm vertrauend, im selben Augenblick von Christe angenommen würde, und Christus würde ihm, fe schlecht und niedrig er auch sei, ewiges Leben geber Der Prediger rief:„Jetzt ist die angenehme Zeit, heute ist der Tag des Heils.(2 Kor. 6, 2.) Es gib leine Verheißung des Heils für morgen.“ Wie ein Pfeil drang dieses Wort in meine Seele „Welche Torheit wäre es, da noch länger zu warten! Ich kam zu Christo und empfing im selben Augen blick die freudige Gewißheit, für Zeit und Ewigkein gerettet zu sein. Auch du, lieber Leser, kannst das Wasser des Lebens umsonst trinken,„denn also hat Gott die Wel geliebt, daß Er Seinen eingebornen Sohn gab, an daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern ewiges Leben haben.“(Joh. 3, 16.) Wari⸗ nicht, denn morgen ist es vielleicht für immer zu spät Wenn Gott in Seiner Gnade das Leben dieses junger Mannes nicht noch erhalten hätte, so wären sein⸗ Angstschreie zu spät gewesen. O möge Gottes Gnad dich zur Buße führen, daß du fetzt an den HErrz Jesum glauben kannst und gerettet bist! E. H. F. versammlüngs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14 Jeden Sonntag 1½ Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrau nverein: 6½᷑ Uhr Versammlung; 4¼ Uhr Christlicher Verein junger Männer? jeden Mittwoch 8½ Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8 Uhr Gebetsstunde' Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen. Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag vorm. 11 Uhr Sonntagsschule; nachm 4 Uhr Unter⸗ haltungsstunde für die Jugend; abends 8¼½ Uhr Predigtgottesdienst; Dienstag abends 8½ Uhr Blaukreuz' oder Frauenstunde; Mittwoch abends 8 ½ Uhr Jugendbund; Donnerstag abends 8 ¼ Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Bad Nauheim; Erholungsheim Bethesda. Frank urter Str. 37½0. Jeden Dienstag und Donnerstag abends 8¼ Uhr Bibelstunde. Stammheim und Schwalheim. Jeden Sonntag Versammlung. Bezirk Lich und Schotten. Nidda. Jeden Sonntag abends 9 Uhr Versammlung: jeden Montag abende 9 Uhr Gebetsstunde; eden Dienstag abends 9 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 3 Uhr Gemeinschaftskonserenz. Schotten. Jeden Sonntag mittags 12¼ Uhr Sonntagsschule; jeden Sonntag abends 9 Uhr Versammlung. Betzenrod. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat nach · mittags 3 Uhr Versammlung. Lißberg. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat nach mittags Uhr Versammlung Ranstadt. Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat abend 9 Uhr Versammlung. Wallernhausen Jeden zweiten und vierten Donnerstag in Monat abends 9 Uhr Versammlung. Lich. Jeden Sonntag nachm. 1 Uhr Sonntagsschule, abends 8 ½ Uhr Versammlung; jeden Freitag abends 9 Uhr Vibel⸗ und Gebetsstunde. Holzheim. Jeden ersten Sonntag im Monat nachmittags 8¼ Uhr Mona sversammlung. Burkhard tsfelden. Jeden ersten Mittwoch im Monat abends 9 Uhr Monatsversammlung. Ettingshausen. Jeden ersten Donnerstag im Monat abends 9 Uhr Monatsversammlung. Villingen. Jeden dritten Donnerstag im Monat abends 9 Uht Monatsversammlung. Langsdorff. Jeden dritten Freitag im Monat abends 9 Uhr Monatsversammlung. Bezirk Sellnrod. Jeden Sonntag abends 8% Uh Versammlung und jeden Mittwoch und Freitag Kriegsgebetsstunde mit Bibel betrachtund. Wer Jorchen d zer redet, Aber auc 8 sind J Staub be Ber Ihn chaffen h Beist Sei deuen, di uch, wer denn es nie in u chte, die ume so et nuß, der Was ich in de Zerstehen Was sich wifft an ncht eine rütteln? n unse Jahre zur der Geogr zu, der di Tageszeitu daren Erei Votes S. mn die vol Seinen R Gott vohl dem,