jetzt h zu · beiter auer, Holz sein m die letzte sein ornen e mit d zu Bauer id an Bibe ortete Hause d sich mein vissen, d wie „aber n gab nahm chluß dann ötzlich laube, habe.“ lesen. Frau, che zu „den mmlung; ds 9 Uhr hr Sonn⸗ Mittwoch Mittwoch 1 wufen. Er schaudert ö% οοοοοοοοοοοοοοοοοοοοο% οοιτττοοτεοε Nufwäris! 1 f . 5 Gemeinschaftsblatt für Bessen. eee%%%%%%%% Erscheint alle vierzehn Tage. 5 Uerlag der g Buchhandlung der Pilgermissloa Gießen. Redakteur: Prediger O. Dreibholz, Bad Blankenburg. Verschiedene Mitarbeiter. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel. Mr. 45/40. Sonntag, den 9. und 16. November 1919. 12. Jahrg. Am Rande der Verzweiflung. Es ist schon späte Abendstunde, aber es hält ihn nicht in seiner Wohnung; hinaus in die Nacht treibt's ihn. Planlos irrt er durch die Straßen der Groß- stadt; er sieht und hört nichts von dem Pfeifen und Jodeln über⸗— mütiger Burschen, von dem auffälligen Getue wilder Straßenmäd— chen. In seinem In⸗ nern brennt es, ja ihm ist's, als schlügen die Flammen über seinem Haupte zusammen Er kommt zur Stadtbrücke, sinnend steht er am Geländer, unter ihm gurgelt die Flut„Soll ich— soll ich mich hinabstürzen? Dann ist's vorbei, dann hat die Qual ein Ende!“ Doch horch, es nahen Tritte! Ihm ist es, als würde er durch dies Geräusch in die Wirklichteit zurückge⸗ vor sich selbst, vor der geplanten Tat. Einen Augenblick bleibt er sinnend stehen, und wenngleich sein äußerer Ausdruck stumpf und gleich- hüͤltig ist, so schreit es doch in seinem Innern: „Helft mir doch! Wil mir denn keiner hel⸗ fen?“ Er gung in die Nacht hinaus, um sei. nem Leben, seinem ver⸗ pfuschten Leben em es hielt ihn etwas zu⸗ rück. Armer Jüngling! Einst warst du das Glück, die Hoffnung deiner Eltern; heute gleichst du einer wan. delnden Leiche. Was hat dich soweit ge⸗ bracht? Die Sünde war's, die Sünde. Zeichnet unser Bild eine Ausnahme? Ach nein, wie mancher Mensch steht heute am Rande der Ver⸗ zweiflung. Man bat ihm den berauschenden Trunk weltlicher Freu⸗ den so beharrlich an⸗ geboten. Erst schlug er ihn aus, aber schließ⸗ lich griff er doch zu. Ja wirklich, er schmeckte gut, doch man hatte ihm verschwiegen, daß tief auf dem Grunde die Hefe liegt, die Leib und Seele eitrig und wund macht. Wie mancher hat den Becher irdischer Lust bis auf den Grund geleert, ehe er die verheerenden Wirkungen spürte. Gehörst du, lieber Leser, liebe Leserin, zu denen, Ende zu machen,-aber bie die Freuden der Welt in vollen Zügen genossen und jetzt die Wirkung der Hefe verspüren? Weh und wund ist dein Gewissen, kraftlos und matt gehst du deinen Weg; den Tod sehnst du herbei, und doch fürchtest du dich vor ihm. Laß es dir sagen, Menschen können dir nicht helfen, Jesus allein kann es. Versuche nicht dies und jenes, gehe ohne Umwege zu Ihm. Weißt du, wo du Ihn findest? Ich will's dir sagen. Geh in dein Kämmerlein, schließ deine Tür zu, und dann suche deine Bibel hervor. Du hast sicher irgendwo eine, vielleicht zwischen deinen alten Schulbüchern, vielleicht aber auch eine schöne, neue, die dir deine Mutter oder sonst jemand, der dir nahestand, mit auf den Lebens- weg gab. Die hole hervor und schlage 1 Joh. 1, 7 auf, lies es laut und mit Andacht:„Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde.“ Diese wenigen Worte zeigen dir den einzigen Weg zu deiner Rettung; einen anderen Weg findest du nicht, du magst suchen, wo du willst. Nur wenn du unter Jesu Kreuz gehst, Sein Leiden und Sein Sterben als für dich geschehen an⸗ erkennst, kann dir geholfen werden. In heiligem Ernst bitte ich dich darum ein⸗ dringlich: Komm zu Jesu! H. W. * 2 Gott liebt dich! Eine junge Dame, welche nur für die Mode und weltliche Vergnügungen lebte, erkrankte infolge ihres ausschweifenden Lebens und mußte das Bett hüten. Da kamen eines Tages einige ihrer Freun⸗ dinnen laut scherzend zu ihr hinein und sagten: „Hast du von dem neuen Spaß gehört, den es hier gibt?“„Nein, was denn?“„O da ist ein ver⸗ rückter Mensch aus E herübergekommen, um, wie er sagt,»das Evangelium zu verkündigen. Es ist zu lächerlich! Aber wir wollen doch heute gleich mal hingehen und den Unsinn mit anhören.“ Bald waren sie fort, und als das arme, junge Mädchen allein dalag, regte sich in ihr— sie konnte sich das Gefühl selbst nicht erklären— das heiße Verlangen, ihnen dorthin zu folgen. Sie klingelte ihrem Mädchen und sagte, sie wünsche sich anzu— kleiden. Diese sagte ganz erschrocken:„Fräulein, Sie können doch nicht aufstehen!“„Lassen Sie mich nur und besorgen Sie nur schnell eine Droschke, ich habe Eile.“ So fuhr sie wirklich nach dem Ver⸗ sammlungslokal und fand auch bald einen Platz ge⸗— rade vor dem Rednerpult. Während des Gesanges und des Gebets ergriff sie ein heiliger Ernst. Da⸗ nach folgte Stille. Der Redner betrat das Pult, und dem Fräulein kam es zu ihrem großen Schrecken so vor, als habe er nur sie im Auge. Er wartete noch einen Augenblick, und als sie dann verwundert aufblickte, begegnete ihr Blick dem ernsten Blick des rufen: Mein Gott! Redners. Er behielt sie im Auge, als wollte er die Geheimnisse ihres Herzens erraten, und sagte plötz⸗ lich:„Armes, sündiges Menschenkind, Gott liebt dich!“ „Ich weiß nicht,“ versicherte sie später,„waz er mehr geredet hat. Er wird entschieden das Evan, gelium klar verkündigt haben, aber ich habe von alledem nichts mehr gehört. Es war mir, als müßt mir das Herz brechen, und doch wußte ich nichl warum. Mein ganzes vergangenes Leben ging an meiner Seele vorüber, mein Leben ohne Liebe, ohn Gott. Ich hatte Gott den Rücken gekehrt, hatte nur für die Welt, für das Vergnügen und für dit Sünde gelebt. Jene Worte tönten fort und fort in meinem Ohr, ich hörte nichts als:»Armes, sündiges Menschenkind, Gott liebt dich!. Wie ich aus dem Saal hinausgekommen bin, kann ich nicht sagen; nach kurzer Zeit kniete ich an meinem Bett, und Tränen strömten mir aus den Augen, Noch immer hörte ich in meinem Innern die Worte; »Armes, sündiges Menschenkind, Gott liebt dich!« Ich war mir meiner völligen Unwürdigkei bewußt, allein, ich wagte es, aufzublicken und zu Ich habe Dich nie geliebt, Du aber liebst mich; jetzt aber nehme ich Dich bei Deinem Wort. Ich traue Deiner Liebe, ja ich stürze mich hinein in diese Deine Liebe.“. Von jener Zeit an hatte die Welt für sie ihres Reiz verloren; die nichtigen Freuden des Lebenz, die sie bisher genossen hatte, verschwanden ihr wi ein Traum. Sie war nun wiedergeboren, nicht auß vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen (1 Petri 1, 23), dadurch, daß die Liebe Gottes in ihr Herz ausgegossen war durch den Heiligen Geil S Frieden mit Gott. „Die Gottlosen haben keinen Frieden,“ fag Gottes Wort(Jes. 48, 22), nämlich keinen Frieden des Herzens, keinen Frieden mit Gott. Von Natm sind alle Menschen gottlos; denn gottlos heißt ein fach: Los von Gott, ohne Gemeinschaft mit Gott Ja, wir sind von Gott, sondern stehen sogar in Feindschaft gegen Gott, wenn oft auch unbewußt; denn Gottes Work sagt:„Wißt ihr nicht, daß der Welt Freundschaff Gottes Feindschaft ist?“(Jak. 4, 4.) Da kann alse von Frieden mit Gott keine Rede sein. 7 0 Daraus ergibt sich von selbst schon die Antwort g auf die Frage: Wie erlangt man den Frieden mit Gott? Es gilt, umzukehren aus der Gottes, ferne in die Gottesnähe, von der Weltfreundschaf zur Gottesfreundschaft, von der Sündenliebe zu Gottesliebe, von dem eignen Willen und der fleischlichen Lust zum Gehorsam gegen Gottes Willen. ist der Weg zum Frieden mit Gott. Hause aus nicht nur fern voß Solck Umkehr nennt die Bibel Buße und Bekehrung; solches Kommen zu Gott nennt sie Glauben. Da! f Je V unse weit trete ein Ihn Bot stan hrar zu Gl. pers Mu hal un habe alle Wer will heiß Frie leb' ist lich Bur nan Sei! end aller Fre Alte HEr Fri kenn wert des nicht und te er dit igte plötz⸗ ebt dich!“ er,„waz das Evan⸗ habe von als müßte ich nicht ging an iebe, ohm yrt, hatte d für dit und fort „Armes, t dich!. bin, kam in meinen n Augen, ie Worte: ott liebt würdigkei und zu liebt, Du ei Deinen türze mich sie ihren 8 Lebens, 1 ihr wit nicht aul m Samen Gottes in gen Geist en,“ sagt n Frieden zon Natm heißt ein mit Gott, fern voß aft gegen ttes Worl teundschaft kann alse e Antwort Frieden er Gottes eundschaft liebe zu leischlichen . Solcht kehrung; en. Da! t. 5 Nur ist zu beachten, daß der HErr Jesus sagt: „Ich bin der Weg...: niemand kommt zum Vater als durch Mich!“(Joh. 14, 6.) Er ist unser Friedensvermittler. Wir können nicht so ohne weiteres zu Gott kommen, mit Ihm in Gemeinschaft treten und Seinen Frieden empfangen; denn Er ist ein heiliger und gerechter Gott, und wir haben gegen Ihn gesündigt. Wir bedürfen der Versöhnung mit Gott, der Rechtfertigung vor Gott. Diese ist zu— stande gebracht durch Jesu Opfertod am Kreuz; dazu brauchen wir keinen Beitrag zu leisten. Was wir zu tun haben, ist nur dies eine: In Buße und Glauben zu Jesu zu kommen als zu unserem persönlichen Heiland, dann dürfen wir aus Seinem Munde das erlösende Wort empfangen:„Gehe hin mit Frieden! Dein Glaube hat dir ge— holfen!“(Luk. 7, 50.) Dann wird es bei uns zur Wahrheit und Wuklichkeit, was der Apostel Paulus schreibt:„Nun wir sind gerecht ge⸗ worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum.“(Röm. 5, 1.) Der wahre, lebendige Glaube bringt uns hinein in die wirkliche, beständige Lebensgemeinschaft mit Thristo und durch Ihn mit Gott, dem Vater. Und hier allein ist das Element des Friedens. Gott heißt ein„Gott des Friedens“. Christus heißt der „Friedefürst“. Nur in Ihm haben wir Frieden. Der HErr Jesus sagt Seinen Jüngern:„Den Frieden gebe ich euch; Meinen Frieden lasse ich euch.“(Joh. 14, 27.)„Solches habe Ich zu euch geredet, daß ihr in Mir Frieden habt.“(Joh. 16, 33.) Paulus schreibt:„Er ist unser Felede. e.“(Eph. 2, 14.) Und von Petrus haben wir den Segenswunsch:„Friede sei mit allen, die in Christo Jesu sind!“(1. Petri 5, 14.) Wer also den bleibenden Frieden des Herzens haben vill, der wird ihn nur in Christo finden. Darum heißt es mit Recht in dem schönen Lied:„Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt“:„Nun leb' ich in Christo, für Christum allein.“ Dies ist die Grundbedingung. Der Friede mit Gott ist ein so überaus köst⸗ liches Gut, daß, das ganze Evangelium des neuen Bundes ein„Evangelium des Friedens“ ge⸗ nannt wird.(Eph. 6, 15.) Der HeErr Jesus grüßte Seine Jünger mit den Worten:„Friede sei mit euch!“(Luk. 24, 36.) Der apostolische Gruß in allen Briefen lautet:„Gnade sei mit euch und Fre de!“ Ja, schon der priesterliche Segen im Alten Testament schließt mit den Worten:„Der H Err hebe Sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“(4 Mose 6, 26.) Daraus ist zu er⸗ kennen, wie hoch dieser Friede in Gottes Wort be⸗ wertet wird. Er ist eben nicht nur das Aufhören des Kriegszustandes zwischen Gott und dem Menschen, nicht nur das Befreitsein von der Unruhe des Herzens und den Anklagen des Gewissens, sondern der Friede Gottes ist eine Fülle der Glückseligkeit, die beständig das Herz durchströmt und erauickt„wie ein Wasserstrom“.(Jes. 48, 18.) Ja, der Friede Gottes wird zu einer Macht, die Herz und Leben regiert und in den Linien des Willens Gottes be⸗ wahrt. Der Apostel Paulus schreibt:„Der Friede Gottes regiere in euren Herzen.“(Kol. 3, 15.) „Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, 1 eure Herzen und Sinne in Christo Jes(Phil. 4, 7.) Wer wollte nach solch köstlichem Gut sich nicht ausstrecken? Wahrlich, wenn die Abkehr von Welt und Sünde und der Eingang in die Gemeinschaft mit Gott sonst nichts einbrächte als diesen Gottesfrieden, so würde es sich dennoch lohnen. Denn der Friede mit Gott ist mehr wert als alle Güter und Genüsse der Welt. Noch ist zu sagen, daß der Friede mit Gott nicht eine Gefühlssache ist, wie viele meinen und darum immer auf Gefühle warten. Zwar ist die Glückseligkeit dieses Friedens oft in überströmender Weise im Herzen zu spüren; aber dies braucht nicht immer so zu sein und ist auch nicht immer so. Der wahre Friede ist nicht davon abhängig, ob wir etwas fühlen, sondern davon, ob unser Wille Gott ergeben ist. Wer sich nun demütig unter das Wort beugt, das in Christo vollbrachte Erlösungs⸗ werk annimmt und im Gehorsam Gott lebt, der wird Jesu Worte ganz verstehen können:„Meinen Frieden gebe Ich euch“, denn dieser Friede ist bleibend inmitten der friedlosen Welt. K. E. D. SN Der Erretter. „Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt ge⸗ sandt, auf daß Er die Welt richte, sondern auf daß die Welt durch Ihn errettet werde.“(Joh. 3, 17.) Die Welt hat Ihn verworfen und getötet, weil sie keinen Erretter wollte; aber noch immer ist Er be⸗ schäs igt, zu suchen und zu erretten, noch immer ist die Liebe Gottes nicht ermüdet, noch immer die Tür der Gnade nicht verschlossen. Gott„hat kein Ge⸗ fallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe.“(Vgl. Hes. 18, 23 33, 11.) Er sendet noch immer Seine Boten aus, um dem Sünder die frohe Botschaft zu bringen, daß Gott einen Erretter für ihn gesandt hat. Und nur einen Erretter kann der Sünder brauchen, nicht einen Lehrer, nicht ein Gesez, nicht Sittenpredigten. Hieran fehlt es in unseren Tagen nicht; aber der Sünder bleibt, was er ist: ein ver⸗ lorner Sünder. Mag man ihn auch unterweisen, seine Sünden zu erkennen, zu bereuen und zu lassen— er bleibt im Tode. So lange nicht Jesus sein Er⸗ retter geworden ist, ist er hoffnungslos verloren. Wie steht es nun mit dir, teurer Leser? Bist du zufrieden mit dir selbst und mit deinen falschen Hoffnungen, und hast du noch kein Bedürfnis nach einem Heiland? Oder bist du, im Bewußtsein deines schrecklichen Zustandes, wirklich überzeugt, daß du errettet werden mußt? Siehe, der Erretter steht vor dir und weist dich hin auf Sein Kreuz, wo die Er— rettung des Sünders vollbracht ist. Dort floß Sein Blut, jenes kostbare Blut, das von aller Sünde reinigt; dort gingen die Fluten des Gerichts über Ihn an des Sünders Statt; dort tilgte Er für immer die Schuld und trug das ganze Verderben für den schuldbeladenen Sünder. Siehe, dieser Erreiter steht jetzt vor dir, nachdem Er alles getan hat, was zu deiner Errettung nötig ist, alles, um das Gericht und die Verdammnis für immer von dir abzuwenden und dich auf ewig in die unmittelbare und glück— selige Gegenwart Gottes zu bringen; ja, Er steht vor dir und ruft:„Ich bin gekommen, zu suchen und zu erretten.“ Vertraue auf Ihn; sinke glaubend zu Seinen Füßen nieder und rufe aus:„Ja, du bist mein Erretter!“ Gott hat Ihn für den Sünder gegeben. Er ist gerade so, wie der elende, feind— selige, fluchbeladene, verlorne Sünder Jon bedarf. Alle Arbeit ist durch Ihn vollbracht, alle Angst und Not und Schmerzen sind durch Ihn getragen worden. Alles, was den Sünder treffen mußte, hat Ihn ge— troffen. Er hat ihm nur übriggelassen, zu glauben und im Glauben anzubeten, zu loben und zu danken. Welch eine Gnade! Weise sie nicht ab! Hier ist eine vollkommene Gnade! i 2 Gestorben und auferstanden. Wäre der Sohn Gottes nicht als das Weizen⸗ korn in die Erde gefallen und erstorben, so hätte Er uns wohl manche gute Lehre geben können, aber es fehlte uns die Kraft und die Erlösung. Das höchste erreichbare Ziel für uns wäre der Schmerzens— ruf„Ich elender Mensch!“ Nun aber ist Christus gestorben, und der Tod konnte den Fürsten des Lebens nicht halten, Er ist siegreich auferstanden, Er ist gen Himmel gefahren, Er hat den Tröster, den Geist der Wahrheit gesandt, und Er ist nun im— stande, den Juden und Heiden Sein Ewigkaeitsleben mitzufeilen, und Er vermag nun Menschenkinder zu einer wirklichen Frucht an Ihm und für Ihn zu machen. Gott sei dafür gepriesen, daß das himmlische Weizenkorn erstorben ist und viele Früchte bringt. Wie herrlich wird es sein, wenn Er einmal alle diese Früchte eingesammelt hat in die ewigen Wohnungen. Dort werden alle Erlösten das Lamm preisen und den Vater anbeten von Ewigkeit zu Ewigkeit. 75 O. D. N Eins ist not! Eins ist not! Jetzt im Leben, einst im Tod. Ach, du bist besorgt um vieles, Eins ist not! Weißt du nicht, was deiner droht? Sag, gedenkst du auch des[Denke dran, daß du mußt Zieles, 8 sterben; Das dein Gott dir hat ge- Willst du sinken ins Ver⸗ steckt? derben? . Eil und rette deine Seel'! Eins ist not! Gold und Gut ist Schaum Eins ist not! und Kot, Deine Sünd' ist blutigrot! Bald verblühn des Glückes Glaub eszohne Blutvergießen Reize; Kann der Gnadenstrom nicht Nicht nach Ruhm und Ehre fließen, geize, Der der Welt das Heil ge⸗ Flieh der Eitelkeiten Spiel! bracht Eins ist not! Eins ist not! Nach dem Hafen lenk dein Nimm, was Gott dir gnädig Boot! bot! Traue nicht dem Spiel der J Hörst du's schallen, hörst du's Wellen: tönen? Schiffe stolz und stark zer- Lasset euch mit Gott ver⸗ schellen, söhnen, Und das Meer verschlingt sie] Der den Sohn zum Heil uns schnell gab! Eins ist not! Komm und iß das Lebensbrot: Nahe dich dem Mann der Schmerzen, Frieden such an Jesu Herzen— Dann wird alles, alles gut! B. K. Versammlungs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14. Sonntag, den 9 November, 2½ Uhr: Jahresfest der Stadtmission. Jeden Sonntag 1½ Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; % Uhr Versammlung; 4½ Uhr Christlicher Verein junger Männer; eden Mittwoch 8¼ Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8½ Uhr Gebetsstunde. N Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen. G Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag vorm. 11 Uhr Sonntagsschule; nachm. 4 Uhr Unter⸗ haltungsstunde für die Jugend; abends 8 ¼ Uhr Predigtgottesdienst; Dienstag abends 8½ Uhr Blaukreuz⸗ oder Frauenstunde; Mittwoch abends 8½ Uhr Jugendbund; Donnerstag abends 8½ Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Bad Nauheim; Erholungsheim Bethesda, Frankfurter Str. 37/10. Jeden Dienstag und Donnerstag abends 8½ Uhr Bibelstunde. Stammheim und Schwalheim Jeden Sonntag Versammlung. O Bezirk Nidda-Schotten. Nidda(im Burghof) Jeden Sonntag abends 9 Uhr Versammlung; jeden Montag abends 9 Uhr Gebetsstunde; ieden Dienstag abends 9 Uhr Bibelstunde. Schotten, Hauptstr. 99 Jeden Sonntag mittags 12 ¼ Uhr Sonn⸗ tagsschule; jeden Sonntag abends 9 Uhr Versammlung, jeden Mittwoch abends 9 Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Anderungen siehe Tageszeitung der Orte. S Bezirk sellnrod. Jeden Sonntag abends 8 Uhr Versammlung und jeden Mittwoch und Freitag Gebetsstunde mit Bibelbetrachtung. Nach Zolksgenos dan eine zn Verste Joten mit grer letzte Behmut. zm Kränze Hild dahei geschmückt, zm zu er iich noch in Mensch Jang, und nste Wah Lage; wie enn ein V ind ihre der Versto 90 er voll prangte! 3 zbänderli Die 2 eben ist a! ie Tränen Hoffnungen zraben lieg un Liebe u ndern an lille Maje zaltigen E des Mensch Zottes. D Borte von