n dh N 0 by g anze ge er nuch Nite z er dien K erschen Kurz ruhen a eie„ Geh ö der y 0 wan i lane N b Gig das auig ö let W r Hennen a n . Nac t ker niz g Lee, hey N den Ahe, tutte, 7 ser Hebehe* 1 die Mh i ben E Jelegenhel Estluichog ihr jung N andi U, rden mien ale 1 deulshe, ista nd det 9, Nd ark. dan Li uche 1 1 1 ge. klwert! wollte. Das hat aber mit R eligion nicht das mindeste zu Ane Organisatfon ist, die einen wichtigen Teil ihrer Aufgabe Wissenist Wöchentliche Beilage der Oberhessischen Dolks zeitung Nummer 39 Dienstag, den 30. Dezember 1913 2. Jahrgang Fragen der Weltanschauung. Von Julian Borchardt. f Immer noch gibt es Leute, die ein Festhalten an der Religion damit verteidigen, daß der Verzicht eine geistige Leere hinterlassen würde. Das„religiöse Bedürfnis“ sei ein⸗ mal bei den Massen vorhanden, und wenn man schon, weil man den Glauben an Gott verloren hat, nicht mehr bei der Kirchenreligion bleiben könne, so müsse für irgend einen Ersatz gesorgt werden.„Etwas muß er sein eigen nennen, oder der Mensch wird morden und brennen.“ Es werden hier zwei oder sogar drei wichtige Dinge ver⸗ gessen, die in der Weihnachtszeit wohl mal einer Erörterung wert sind. Wenn in der Politik„des Krieges Stürme schweigen“, wenn am Jahresschluß jene kurze Ruhepause ein⸗ tritt, wo nach alter Gewohnheit ein jeder äußerlich und innerlich gewissermaßen In⸗ 5 in der Bekämpfung unserer Bestrebungen sieht. Ein Macht⸗ faktor des Klassenstaats, ein Werkzeug und eine Stütze der Klassenherrschaft ist die Kirche. Und aus diesem Grunde darf ihr kein Sozialdemokrat angehören, genau so wenig, wie ein Sozialdemokrat etwa der konservativen Partei ange— hören darf. Die Bekämpfung der Kirche, die Propaganda für den Austritt ist also Parteisache, und gerade das ist auch der Sinn unserer Programmforderung:„Erklärung der Re— ligion zur Privatsache.“ Die Kirche ist es, die die Religion zu einer Staats einrichtung gemacht hat und sie dadurch zur Niederhaltung der Arbeiterklasse benutzt. Die Kirche müssen wir also aufs äußerste bekämpfen, wir müssen die Religion zur Privatsache machen, in die der Staat nichts dreinzureden hat, um der Kirche die Möglichkeit solcher Be— nutzung der Religion zu nehmen. Der Religion gegen⸗ über bleiben wir neutral, die Kirche aber ist unser Feind Nun hat das jedoch noch ventur macht, d. h. sich Rechenschaft abzulegen ver⸗ Half cer gesaruerten 5 sucht, ob und wie er es im Fenchel re mabre hd letzten Jahre weiter gebracht hat, dann dürften auch solche rein geistigen Fragen inter⸗ g 955 2 7 0 essieren. 5 255 9 Da ist zunächst jene ere, Ji, pre art sonderbare Verwechslung von Religion und Kirche, auf die gar nicht oft genug hingewiesen werden kann. Noch dieser Tage wurde in der deutschen Parteipresse ein Artikel des Züricher Voltsrecht nachgedruckt, der die Propaganda für den Kirchenaustritt nur damit nicht das mindeste mit der 7270. Weltauschauung zu tun. Man kann ein Feind der der Kirche und darum doch streng religiös sein. Ja wenn man bedenkt, daß z. B. die christliche Religion zu einem wesentlichen Teil soziale Ge⸗ bote aufstellt, den Reichtum verdammt usw., und daß die christliche Kirche von heute diesen Teil der christ⸗ lichen Lehren einfach um⸗ gedeutet und beiseite ge— schoben hat; daß sie anstatt nach Christi Gebot den Reichtum zu bekämpfen, eine Stütze der kapitalisti⸗ rechtfertigte, daß die Betei⸗ ligten sie angeblich nicht in ihrer Eigenschaft als Sozialdemokrate n betreiben; außerhalb der Partei aber könne man ihnen die Betätigung ihrer antireligiösen Ueberzeugung nicht verwehren, ebenso wenig wie man andersdenkenden Sozialdemokraten die Pro⸗ paganda zugunsten der Kirche außerhalb der Partei ver⸗ wehren könne. Wir sind darüber denn doch ganz anderer Ansicht und würden den für einen sonderbaren Sozialdemo⸗ kraten halten, der etwa für den Beitritt zur Kirche agitieren tun. Sagt doch das Volksrecht selbst im weiteren Verlauf seines Artikels: „Gerade die preußische Landeskirche sieht eine ihrer Hauptaufgaben darin, die Sozialdemokratie zu bekämpfen. Im kirchlichen Jugendunterricht, in der Christenlehre, in Vereinen und Versammlungen, ja direkt von der Kanzel herab wird Tag für Tag und Sonntag für Sonntag das Volk vor der Sozialdemokratie gewarnt, wird die sozial⸗ demokratische Partei als eine Gefahr für das Vaterland, für Religion und Sittlichkeit gebrandmarkt, werden die ührer der Sozialdemokratie als gewissenlose Verführer gebrandmarkt und die Arbeitermaffen, die ihnen folgen, als bedauernswerte Opfer dieser Verführung bemitleidet.“ Nun also! Dies alles zeigt doch deutlich, daß die Kirche schen Gesellschaftsordnung ge⸗ worden ist— wenn man das bedenkt, dann müßte eigentlich jeder wahre Christ aus der Kirche austreten. Aber mit Religion, mit Weltanschau⸗ ung hat das nichts zu tun. Religion ist der Glaube an Gott. Wie steht es denn nun mit der„geistigen Leere“, die angeb- lich zurückbleiben soll, wenn man diesen Glauben verliert? Da läßt sich denn doch für den tiefer denkenden und ernst sittlichen Menschen nicht verkennen, daß die von der Religion befohlene Sittlichkeit nur eine äußerliche ist. Nicht weil es das Gute ist, soll der Mensch das Gute tun, nicht weil es das Böse ist, soll er es lassen, sondern beides aus Furcht vor Gott. Hoffnung auf Belohnung und Furcht vor Strafe sind es, die den Menschen zur sittlichen Tat anhalten sollen. Das meinen ja auch die Verteidiger der Religion, wenn sie sagen: mit dem Glauben an Gott gehe dem Menschen der sittliche Gehalt verloren. Allerdings, wer nur aus Furcht vor Strafe des Böse unterläßt, der wird sich alsbald im Pfuhl der Sünde wälzen, wenn er an keinen rächenden und strafenden Gott mehr glanbt. Und daß es so gemeint ist, dar⸗ über dürfte wohl kein Zweifel sein. Schon unsere ganz leinen Kinder lernen in der Schule: „Ich will stets artig sein und fromm, Damit ich in den Himmel komm!“ Der Zweck, die Belohnung ist die Hauptsache! Oder man lese den Roman„Quo vadis“ des polnischen Dichters Sienklewicz, der bon vorn bis hinten eine Verherr Henryk „I so lange wieder belebt, bis das neue Inventar in die andern Bücher f n A A en 2 übernommen ist:„Sternbuch für Anfänger“ von Me lichung der sittlichen Kraft des Cl ente eee Krad y. Uebersetzer ist Dr. Max Ztle. Das Buch nennt sich eine ohne Murren, freudig sogar ertragen die christl! hen a ar- Anleitung zum Auffinden der Sterne und zum astronomischen Ge⸗ auenhaftesten Qualen. Aber brauch des Opernglases, des Feldstechers und des Teleskops. Eigent⸗ tyrer zur Zeit Neros die gre warum? W 8 für alsbald in die Freuden der ewigen Seligkeit eingehen Der as Leben in Heimtücke und Bosheit ver-; Verleumdun. die Marterung der Christen angezettelt hat, bricht zusammen, Es gelingen er sein g durch niederträchtigen Verrat und werden. die wunderbarsten Bekehrungen. Mann, bracht, der als ihm sein an den Pfahl gebundenes Opfer, dem schon di Flammen um den nackten Leib züngeln, im Todes alles Böse vergibt. Weil er fest überzeugt ist, Seligkeit bringt. Und warum bricht der andere ladet sich den Haß Neros qualen auf? Weil ihn die sonst nach seinem erleiden müssen, und das die ganze Ewigkeit hindurch. — Wir sind der Meinung, daß dem sittlich vorwärts streben · Sittenlehre auf die geistige beschreibt die zu schauenden Gegenstände im Sonnensystem und in den und ernst ringenden Menschen diese Dauer nicht genügen kann. Gerade sie muß eine Leil sie fest überzeugt sind, daß sie zum Lohn da- Angesichte des Aber warum verzeiht der eine? daß er sich sonst um die ewige zusammen, und der ausgesuchtesten Folter⸗ entsetzliche Angst erfaßt, daß er Tode noch viel fürchterlichere Qualen werde lich beabsichtigte der Versasser, ihn einen anderen paradoxen Titel zu geben:„Die Sterne— ohne alle Astronomie“. Ex sagt dazu: „Geradeso, wie eine angenehme Vertrauthelt mit den Blumen ohne ganz erhebliche botanische Kenntussse möglich ist, so kann es auch eine angenehme Kenntnis der Sterne ohne jegliche weitgehende Bekannt⸗ 3 schaft mit den technischen Seiten der Astronomie geben. Ja, die Freude an den Sternen kann den Weg zur Wissenschaft von den Sternen bilden, gerade wle eine natsirliche vertraute Kenntnis der Blumen oftmals zum Verständnis der Botanik führen wird.“ Meready(sprich: Mackriedi) ist der Ueberzeugung, daß jemand die Welt der Sterne als eine neue Welt kennen lernen und sich daran erfreuen kann, ohne von der Astronomie etwas zu wissen, und beruft sich dabei auf Carlyle. Nun, jedenfalls ist soviel sicher, wer erst einmal Geschmack an den Sternen gewonnen hat, dringt auch weiter, und aus manchem Manne unbedeutendster Berufsstellung(Herschel war Musiker, Bessel Kaufmannslehrling) ist ein berühmter Astronom ersten Ranges geworden. Es ist daher nicht zu gering anzuschlagen, wenn ein Buch, wie das hier in Rede stehende, versucht, durch an⸗ sprechende Behandlung des Stoffes und Anleitung zu eigentlichen Beobachtungen an die Wissensbegierigen heranzukommen. Es lehrt die Beobachtung des Himmels mit den drei genannten Hilfsmitteln, e Leere erzeugen, einen Mangel an Befriedigung, die Sehn- der Sternenwelt, gibt Sternkarten für alle Jahre in einer schon von sucht na 15 etwas Besserem und Höherem. Das sittliche Ideal Müller in seinem Atlas zur kosmischen Phusik angewandten Art. sucht nach etwas Veslerel N 33 8 Mecready stellt aber den Nachtkarten, dem dunklen Oimmel mit den des modernen Menschen ist, daß dem von Recht und Unrecht, von Gut und Böse daß er danach handelt, ohne langes Bedenken und besonders aber ohne Rücksicht auf eigene Vorteile. Dieses Ideal ist heute freilich bei weitem nicht erfüllt; Aber das allein ist schon ein Beweis dafür, daß die Religion nicht imstande war, lang hat sie die Dinge lassen sich über⸗ noch sehr weit sind wir davon entfernt. es zu verwirklichen. Denn Jahrtausende Welt beherrscht. Das macht: solche haupt nich religiösen Verheißung noch mit den Gesetzen Diesseits tun. eraus geboren werden. des Staates, 1 0 Und das tatt mit äußerlichen Drohungen zu arbeiten, der „Unrechts“, der Natur des„Bösen“ auf den Grund geht. gut und böse, sondern daß sie sich auch mit der Zeit verändern. umgekehrt. dern 8 hat allemal en, in denen die Menschen leben. Und dann sozialistische Erkenntnis und sozialistische Idea Moral zu predigen gilt es, nicht sie da Zuständ wachen den Menschen der zu wecken mit Drohungen und Zustände und Umstände zu ändern, — in denen Einzelnen die Begriffe sozusagen in Fleisch und Blut übergehen, zur zweiten Natur werden sollen, Schwanken, mit äußeren Mitteln erzwingen, weder mit der von Lohn und Strafe im Jenseits, Reproduktionen sind vorzüglich, 8 die dasselbe schon im Jene sittliche Ge vöhnung muß von innen wird sie, wenn man, an- Natur des Da erkennt man nämlich, daß nicht nur die Begriffe dessen, was was recht und unrecht sei, sehr schwankend sind, Was in früheren Zeiten für edel galt, wird heute verabscheut, und Besonders aber ist es keine natürliche Anlage, die den Menschen dazu treibt, anderen Böses zuzufügen, son⸗ seine Gründe in den Umständen und damit er⸗ die le.] kappe der für uns südlichen Verheißungen, g en und aus denen das Böse erwächst. Diese Erkenntnis weißen Sternen, das Negativ gegenüber und erreicht dadurch eine seltene Anschaulichkeit und eine große Leichtigkeit in der Orientier⸗ ung. Auch den Mondbildern für die einzelnen Phasen stellt er Ex⸗ läuterungskarten gegenüber, sodaß man sich in sedem Falle leicht zurechtfinden kann. Wer den Wunsch hat, mit kleinen Instrumenten zu beobachten, dem wird eine Beschreibung und Erläuterung dafür gegeben. Er bekommt praktische Ratschläge darüber, was er beobachten soll oder kann, über die Wahl der Vergrößerung, die Aufstellung des Fern⸗ rohres, ein kurzes Verzeichnis von Objekten aus der Sternenwelt und Hinweise für die nützliche Arbeit, die jeder Liebhaber der Stern⸗ kunde zu leisten vermag. Der Verlag(Johann Ambrosius Barth in Leipzig) hat keine Mittel gescheut, das Buch gut auszustatten. Die und da sie überall im Text stehen, ist für das Buch sehr gutes Papier gewählt. Die Reproduktionen von Himmelsphotographlen sind den Magazinen der größten Stern⸗ warten entnommen; es sind entzückende Bilder. Nit allen erwähn⸗ ten Vorzügen mag man den nicht niedrigen Preis(geb. 12.— Mk. mit in Kauf nehmen und bedenken, daß es ein wirklich neues Bu ist, was hier zu Weihnachten beschert wird. Die Versuche, mit einfachen Hilfsmitteln und in der Natur selbst die Aneignung astronomischer Begriffe zu fördern, mehren sich in letzter Zeit überhaupt. Dr. Friedrich Edler hat schon 1901 eine Schulprogrammbeilage mit diesem Thema ausgefüllt, die manchem Himmelsfreunde willkommen sein wird. Ste ist in Halle bei J. M. Reichardt für 1.50 Mk. zu haben. Ein reizendes Hilfsmittel hat neuerdings der Teubnersche Ver⸗ lag in den Handel gebracht, nämlich Mo dellierbogen, aus denen man einen ODimmelsglobus fertigen kann. Man klebt einzelnen Teile zusammen und durchsticht die Sterne. Die Kugel⸗ Zirkumpolacsterne sehlt, weil dsese zu Sterne sa doch nicht zu sehen ind. Man kann dann von dort aus in den Globus gucken und sieht, wenn man ihn gegen Lampen⸗ oder sie Tageslicht hält, die hellen Sterne auf dem dunklen Nachthimmel wie in der Wirklichkeit.— Der Verlag bringt drei Ausgaben auf den 1 zu 1.50 M., zu 9.00 Mk. und zu 4.50 Mark. Die erste Aus⸗ 1 be enthält das Netz des Globus in 12 Zweiecken, das Laubsäge⸗ gibt uns die frohe Zuversicht, daß es anders, besser werden ge wird in der Welt, und diese Ideale reichen vollkommen aus, muster für das Holsgestell, die Kreisteilung auf Karton für den um die Religion zu ersetzen und feine„geistige Oede“ auf⸗ Dorizont und die Anleitung zum Geb rauch. Ausgabe II gibt das m die Reling en R 5 1. Gestell mit Kreisteilung zum Zusammenstellen fertig und die dritte kommen zu lassen. Ausg. das Geftell mit Globus fertig zum Gebrauch. Autor dleses 2 5 Hilsmittels ist Prof. Alois Höfler. Von älteren Werken erscheint die große Him menen Menue Ni iine 1e von Prof. J. Plaßmann bei Herder in Freiburg l. B. in zweiter Neue Bücher über die Steruenwelt. verbesserter Auflage. Dieses Werk(geh. 11.00 Mk., geb. 19.00 Mk.) Die nicht gerade spärliche populäre Literatur über die Himmels⸗ wendet sich an diejenigen, die der Astronomie ernsthaftes Interesse kunde ist wieder um ein paar Bücher vermehrt worden. Erfreu⸗ e! enbringen und ihre ersten Kenntuisse berelts aus den popu⸗ licherweise aber sind es solche, über die man nicht ohne weiteres zur lär zerken geschöpft haben. In der Anlage weicht dieses B Tagesordnung übergehen soll Denn so merkwürdig es auch schei⸗ von den anderen ctwas ab. Ueberhaupt bevorzugt es die ältere en mag, unter den Hunderten alten Büchern sind die m sten, prak⸗ Astronomie, die sich mit den Bewegungen der Gestirne befaßt. In tisch gesprochen, die gleichen. Sie behandeln ihren Gegenstand immer dem ganzen Buche ist z. B. von den aufsehenerregeuden Werken in derselben Weise, sie kommen und gehen, ohne nach tigen Ein⸗ Arrhenius' keine Rede, wie überhaupt dieser Name, der mit der mo⸗ druck zu hinterlassen. Und was das ermüdendste ist: auch die dernen Entwicklung der Anschauungen über das Werden der Balten Klischees bleiben 1 selben! Ich hatte in der letzten Zeit bei aufs engste verknüpft ist und im Vordergrunde steht, nicht ein ein⸗ Bearbeitung populäre Literatur zu durchstöbern 5 N ele Bilder sich nicht etwa seit Jahrzehnten, nein, seit ten in den Büchern sorterben, wie eine ewige Krankheit. Wer paar neue Bilder, selbstgezeichnete ode deibringt, wird bereits deshalb ge ob In diesen Tagen aber scheint auf dem deutschen che arkt ein neues Buch, das jauter neue Bilder hat und da melskundliche Büchereine e ischen Kataloges Gelegenheit, die ganze 1g Und da stellte ich denn sest, daß ein Jahrhunder⸗ der ge r neue Himmelsphotographien, Wissenschaft wegeskamotieren zu wollen. Der Herdersche Verlag ist zwar ag, aber in seiner vornehmen Art scheint mir Mangel nicht begründet. Mag Arrhenius auch Moni „so weit darf Unduldsamkeit nicht gehen, ihn deshalb aus der Wir begrüßen im Gegen er- teil, daß manche Bilder und Mitteilungen aus den speziell kathold⸗ fast schen Sternwarten, namentlich der vatikanischen in Rom, auf di rlei Bege durch das Buch eines katholischen Autors dem Publikum be⸗ in dem Buche vorkommt. ein] sein —— — unt werden. Jene Unterlassung aber erscheint uns als scharser gensatz zu der sonstigen Gründlichkeit, mit der das Buch durch⸗ arbeitet ist. Das Buch benutzt elementare mathematische Hilfs⸗ ittel, weshalb es aber auch wieder um so tiefer in den Stoff hinein⸗ teisen kann. Es hat sich neben den bewährten anderen volkstüm⸗ chen Blichern einen Platz erobert. Die in ber Göschenschen Sammlung erschienene Astronomie an Möbius ist kürzlich in 11. Auflage erschienen. Als Bear- ster fungiert der Herausgeber der Astronomischen Nachrichten, N 7 bold in Kiel. Aus dem ehedem einbändigen Büchlein sind ö se ber Zeit drei entstanden dadurch, daß die Astrophysik zu nem gesonderten Bändchen abgespaltet und das übriggebliebene zwei Bändchen geteilt wurde. Einer betrifft das Planetensystem, er andere behandelt Kometen, Meteore und das Sternsystem. Das Ikinzip der Göschen⸗Sammlung, alles aufs knappste zu drängen, da⸗ bit handliche kleine Nachschlagewerkchen und Bücher zum Repetieren Itstehen, ist auch hier innegehalten worden. Jedes Bändchen kostet llbsch und solide gebunden 90 Pfg. Von Arrhenkus' oben bereits erwähntem„Werden der gelten“ ist eine dritte Auflage erschienen. Jeder Band kostet ach wie vor 5 Mark. Diese glänzenden Bücher werden ihren Eiegeslauf weitergehen, trotz mancher Anfeindungen und der Igno⸗ terung durch einige alte Fachgelehrte, denen das neue mit unge⸗ vohnten und oft unbekannten Hilfsmitteln arbeitende Werk ein zreuelsist. Die Generation muß erst aussterben. Schließlich wollen wir noch auf ein älteres Buch aufmerksam achen, auf das des vor kurzem verstorbenen Russel Wallace [Stellung des Menschen im Weltall“, das die Probleme es Lebens und der Bewohnbarkeit der Himmelskörper behandelt ind vor einem Jahrzehnt in deutscher Uebersetzung erschienen ist. Deutsches Verlagshaus Vita, Berlin). Das Buch wird jetzt wieder nchr Interesse gewinnen, da der Name des berühmten Forschers urch feinen Tod wieder in die Oeffentlichkeit gedrungen ist. Felix Linke. Das Blutmeer im Kohlenbergbau. Von H. Falkenfels. Seit einem Jahrzehnt vergeht kein Jahresviertel, ohne gaß der Draht in alle Welt ein Erdbeben meldet. Und in gleichen raschen Abständen folgen sich die schlagenden Wetter n den Kohlengruben auf dem Erdenrund. Es läßt sich dar⸗ über streiten, ob diese Katastrophen mit der Unruhe der Erd— inge in Zusammenhang stehen oder ob sie einfach eine Folge ger sich von Jahr zu Jahr maßlos steigernden Ausbeutung her Kohlenschätze sind. Wenn es das Prinzip der Kohlen- örderung ist, das größte Quantum Kohlen in kürzester Zeit zus der Erde herauszuholen, wenn auf der modernen Zeche bie Anschläger kaum Zeit finden von einer Abnahme der voll— beladenen Hunde zur andern, oder um die Tatsachen mit der glastik der Zahlen vor unseren Augen erscheinen zu lassen, venn im Jahre 1803 in dem damals blühendsten deutschen Brubengebiet von Essen in 115 Steinkohlengruben kaum etwas über eine halbe Million Tonnen gefördert, während etzt(1906) im Jahr auf Erden eine Milliarde Tonnen, in Deutschland allein 137 Millionen Tonnen Kohle gewonnen werden, dann muß sich natürlich schon aus rein mathemati⸗ schen Gründen auch die Zahl der schlagenden Wetter verviel— facht haben und noch immer von Jahr zu Jahr zunehmen. Tatsächlich glauben weite Kreise, diese Grubengas- und Kohlenstaubexplosionen seien das Hauptrisiko des Berg⸗ mannes in den Kohlenbergwerken. Und die erhoffen sich eine wesentliche Besserung der Lage der Grubenarbeiter, wenn man erst irgend welchen Schutz gegen diese Explosionen vor⸗ kehren kann, von denen man allgemein glaubt, daß sie den Bergmann ganz unvorbereitet treffen. Aus dieser Psychologie heraus erklären sich die vielen Betrachtungen namentlich der„Schwerindustrie-Presse“, und ehr Jubel über die Erfindung der„Schlagwetterpfeife“. Es entspricht vollständig dem Wesen des Kapitalismus, daß er sein„Gewissen“ schon beruhigt fühlt, wenn er Hoff— nung hat, daß die unangenehmste Kontrolle durch die öffent— liche Meinung aufhört. Seine Denkungsweise ist dabei die folgende: Jede Grubenkatastrophe rüttelte das Mitgefühl für die Lage der Grubenarbeiter wach; man wird die dabei zu⸗ tage getretenen moralischen Anwandlungen natürlich unter⸗ lassen, ja, man wird glauben, die Gefahren des Bergmanns⸗ lebens seien nun für immer beseitigt, wenn keine Zeitungs⸗ nachrichten mehr von Opfern der schlagenden Wetter berichten. erscheint ihnen nicht neu, denn man hat das bei ihr verwen— dete Prinzip der„semipermuablen Membran“, wodurch das Vorhandensein von Gasen schon in einem Stadium an⸗— gezeigt wird, in dem noch keine unmittelbare Gefahr droht, bereits wiederholt in ähnlichen Konstruktionen auch zu ähn— lichen Zwecken verwendet, ohne jedoch besonders befriedigende Erfahrungen gemacht zu haben. Aber auch abgesehen hiervon und vorausgesetzt, daß man durch die neue Konstruktion wirklich zur rechten Zeit die nötige Warnung erhalten kann, würde sich sogar durch die Vermeidung der Schlagwetterkatastrophen noch nicht viel an dem Risiko des Kohlengrubenarbeiters geändert haben, denn— und hier setzt eben das in den weitesten Kreisen Un⸗ bekannte ein— die meisten Unfälle in Kohlenbergwerken stammen aus anderen Ursachen. Einige Angaben aus dem statistischen Jahrbuch für Deutschland werden hierüber rasch Aufschluß geben. Im Jahre 1890 gab es in 425 betriebenen Steinkohlen— gruben eine mittlere Belegschaft von 262 475 Mann; im Jahre 1905 gab es nur mehr 331 Gruben, in diesen aber 493 307 Grubenarbeiter. Heute beträgt deren Zahl weit über 600 000, so daß man wohl sagen kann, jeder hundertste Deutsche sei Kohlengrubenarbeiter. Dem gegenüber gab es 1880—1890 jedes Jahr an 131 Opfer von schlagenden Wet⸗ tern, zwischen 1902—1905 jährlich durchschnittlich nur mehr 14 Tote, trotz der enormen Zunahme der Belegschaften. Der Statistiker wird hieraus ablesen, daß die scheinbare Zunahme der Explosionskatastrophen eine Art optischer Täuschung, offenbar dadurch verursacht sei, daß früher kleinere Einzel⸗ unglücke nicht in solchem Maße überallhin gemeldet wurden wie jetzt, ferner, daß auch ohne Schlagwetterpfeife durch, bessere Kenntnisse der Bergnatur die Gefährlichkeit der Grubengase abnimmt und die Zahl der durch sie verursachten Todesfälle in einem Zeitraum von 15 Jahren von 0,517 per Mille auf 0,029 per Mille zurückgedrängt wurde. f Aber in dem gleichen preußischen Kohlenbergbau betrug um diese Zeit nach den Jahresberichten des Vereins deutscher Bergarbeiter die Zahl der entschädigungspflichtigen Unfälle um das Jahr 1890 gegen 4000, im Jahre 1898 schon 6323, um 1903 sogar 9049 und end lich im Jahre 1905 die Riesenziffer von 10066, und dieses Blutmeer im Bergbau ist seitdem immer höher gestiegen. Sehr richtig bemerkte hierzu gelegentlich eines größeren Grubenunglücks der Vorwärts: Die materiellen Verluste lassen sich berechnen, aber die nackten, kalten, brutalen Zahlen sagen nicht, welch grenzenloses Weh sich hinter ihnen verbirgt; für wieviele, Proletarierkinder der Tod des Vaters Unterernährung, Siechtum, Verelendung, Tod, physische und moralische Schä⸗ den bedeutet, das kann man nicht erfassen. Es ist also mit der Schlagwetterwarnung allein herzlich wenig getan, eigentlich nur soviel, als 14 gegen 10 066 be⸗ deutet. Nicht die Explosionen sind die größte Gefahr des Arbeiters in den Kohlengruben, sondern andere Dinge. Unter ihnen steht an erster Stelle„das gebräche Dach“. Unter diesem Ausdruck versteht der Bergmann die Tatsache, daß die Decke, unter der er arbeitet, unter dem ungeheuren Gebirgsdruck(viele Bausohlen befinden sich 300 bis 706 Meter unter Tag und der Bergbau strebt aus leicht durch⸗ schaubaren Gründen immer mehr in die Tiefe) nur zu leicht nachgibt. Der Vorgang, auf den sich der Kohlenbergbau vielen⸗ ortes verläßt, wenn er die„abgekohlten Strecken zu Bruche, gehen läßt“, das heißt, wenn man die Flöze, deren Inhalt efördert ist, nicht wieder anfüllt, sondern einfach 25 herau ihrer Zimmerung beraubt und dann abwartet, bis sie durch den Gebirgsdruck von selbst wieder zusammengequetscht wer. den, dieser Vorgang ereignet sich auch wider Willen oft genug schon vorzeitig und trotz aller„Stempel“ und Balkensiche⸗ rungen sind namentlich Zimmerleute und Häuer, aber auch Schlepper und Arbeiter aller weit hinaus in die Querschläc chleppe 1 Kategorien durch„Kohlenfall“, das heißt Losbrechen größe⸗ 1 Der Stückkohlenfall ist die Hauptursache der meisten Unglücksfälle in den Kohlengruben, die sich bedeutend häuft Die Fachleute haben nun ihre eigene Meinung über die schgemäß so prompt erfundene Schlagwetterpfeise. Sie ger ereignen, als man außerhalb des Bergmannslebens weif⸗ N Von einer wirklich bedeutf beiterrisikos könnte nur dann länge, diesen Dee un blieben noch jä t, die durch ibrü NRaschiner h A i lick E len 1d Strecken d in hten Luft, überhar 1 n Verhältnissen i si les Dinge, von den jen Winterabend Die Hygiene des Wintersports. zan bedenkt, daß gerade der Winter im großen und ganzen höchst ungünstige iugungen für die Körperhygiene ge⸗ währt, weil eben eine Freiluftbewegung in dieser Jahreszeit durch die schlochte Witterung behindert oder doch wefentlich eingeschränkt ist, so muß man es freudig begrüßen, daß die Höhen des Hoch gebirges im Winter ein anderes Klima zeigen, als die Niederungen, und daß dort der Wintersport alle hygienischen Vorzüge bietet, wie sie kein Sommersport in dlesem Maße ermöglicht. Der menschliche Organismus hat im Winter cine anregende körperliche Tätigkeit viel mehr nötig, als im Sommer. Wer es kann, tut gut, auch die lange Muße geung, um den Zauber des tiesverschneiten Waldes aher* Großzügigkeit des natürlichen Gebirges andachtsvoll zu betrachten. Natürlich weist auch der Wintersport gewisse Gefahren auf un diese lassen sich einteilen zunächst in solche, die dem Wintersport am solchem besonders zukommen. Zn diesen gehört die Erfrserung, dog ist diese keineswegs so drohend, wie man von vornherein annehme möchte, deun die Temperatur ist im Gebirge nicht so hoch, wie i den Ebene; ein anderer Grund, daß Erfrierungen verhälln selten sind, ist die durch intensive Muskelarbelt hervorgebrachz Körperwärme. Wenn das Wetter umschlägt, können gewisse Korper teile leicht erfrieren: Ohren, Fingerspitzen, Zehen, Nase. Zur Vor⸗ beugung muß man entsprechende Kleidungsstücke haben: FJäustlingt. ö Mützen, Ohrenklappen, vor allem wasserundurchlässige, nicht zu lang: Stiefel. Die Anfänger sind nicht so gefährdet, wie die vorgeschrit⸗ tenen, die mehrtägige Skiwanderungen unternehmen. Eine weiten! Gefahr bilden die Lawinen, hier gibt es keinen sicheren Schutz, selbd der Erfahrenste kann ihr unterliegen. Besondere Vorsicht erforder! der Nebel, der, wie Dr. Paderstein in Berlin tressend aus führt dem Skiläuser so gefährlich ist, wie dem Schisse die See. Groß wir die Gefahr, wenn bei solcher Gelegenheit Müdigkeit und Entmutl, gung über Spannkraft und Ausdauer das Uebergewicht bekommen. Weniger hoch ist nach Dr. Paderstein die Gefahr der Schueeblindhest an zuschlagen, sie tritt bei andauerndem Aufenthalt auf Schneeflächen auf und besteht in einer schmerzhaften Bindehantentzündung. Der Zuftand ist sehr unangenehm, heilt jedoch bei geeigneter Behandlung Winterszeit mit einer Pause zu verlürzen, er wird auf den Bergen! bald. Eine viel größere Rolle spielen Verletzungen. Sehnenver⸗ eine Li finden und 1 zerrungen, Verstanch, eine Sonne, wie er sie Hungen und Knochen⸗ nur im Sommer at⸗ brüche. Sowohl beim met. Der Wintersport Rodeln wie beim Sk ist ein huygienischer laufen liegt der Reiz Faktor, der nicht aus im Erreichen einet der Mode kommen möglichst großen Ge⸗ wird. Dle Aerzte stehen schwindigkeit bel den dem Wintersport sym⸗ Abfahrten. Am Win⸗ vathisch gegenüber und tersport beteiligen sich begutachteten dessen nun auch viele Per⸗ Ausfithrung als ge⸗ sonen, die keineswegs sundheitsfördernd. Der mehr die Elasti ziehe Wintersport zeichnet jugendlicher Körper ha⸗ sich durch seine Man⸗ ben. Der Nodelschlitten nigsaltigkeit aus, ist befördert nun dilese leicht zu erlernen, darf schweren Menschen auch von älteren Leu⸗ schnell direktionslos in ten gellbt werden, auch die Tiese, das erste un⸗ die Frau erlernt ihn erwartete Hindernis so leicht wie der Mann wirkt verderbenbrin⸗ Kranke Menschen mils⸗ gend und Gelegenheit sen bei der Aussibung e zu schweren erletz⸗ des Sportes allerdings* ungen ist gegeben. Das die nötige Vorsicht wal⸗ Skilaufen muß in der ten lassen. Ein zu viel“. Jugend ue ist die größere Gefahr 2 Von Kuo wie ein zu wenig“. U—————— ind beim Ski Nicht nur kommt hier Enn asser Auformobil. Schienbein⸗ und Wo⸗ 8 s an das Höhenklima in Betracht, sondern jedes geschwächte Organ bedarf eines Trainings und die Leistungen dürfen ihm nur etappenweise zugemutet werden. Sehr wohltätig wirkt der Wintersport auf Nervöse, weil er eine Umstimmung ihres meist gedrückten Seelenlebens nach der heiteren Seite hervorbringt. Schon der Gedanke mitten im Winter im leich⸗ ten Sportkfostüm den winterlichen Sonnenschein zu genießen, bringt einen großen seelischen Nuck nach oben. Das Gehen im Hochgebirge wird leichter infolge des veränderten Luftdruckes und dies ist um so mehr im Winter der Fall, wo die Luft troken kalt ist und einen erregenden Einfluß auf die Nervenendigungen der Haut hervorruft. Die Witterung ist im Hochgebirge im Winter beständiger als im dochsommer, d. h., es treten mehr längere Zeit andauernde, heitere, wolkenlose Tage mit Sonnenschein auf: das fröhliche Schneetreiben des Winters hat eine mehr erheiternde Wirkung als die Gewitter des Sommers oder die tagelang einsetzenden Regen. Mit Mecht wird von ärztlicher Seite die Bewegung in freier Winterluft als bestes Heilmittel gegen die Schädigungen des Großstadtlebens empfohlen, nachdem man eingesehen hat, daß die alten Vorurteile gegen Schnee und Eis ziemlich grundlos waren. Ist dieser Sport schon an und für sich gesund, so wird er es noch mehr durch die tlefen und er⸗ hebenden Eindrücke, welche die Winterlandschaft auf das Gemiit aus⸗ bt. Die Einführung des norwegischen Schneeschuhes hat neben ihrer sportlichen Seite noch die Folge gehabt, daß die eigenartig: Schönheit der verschneiten Winterlandschaft nunmehr erst wirklich erschlossen worden ist. Wenn sich bis dahin nur wenige unter über⸗ mäßigen Anstrengungen und Beschwerden aus dem Bannkreise der Kulturanlagen herauswagen konnten, so trägt uns der Schneeschuh beute nach kurzer Uebung mühelos in die Welte. Bei der ganzen Anstrengung bleibt auch die Eindrucksfähigkelt gegenüber der alldernden Pracht des Landschaftsbildes gewahrt und wir haben 3. 2 denbeinbrüche am hän⸗ sigsten neben schweren Knieverstauchungen. Diese Gefahren lassen sich sehr wohl zum größten Teile vermeiden. Es soll niemand schnell abfahren, bevor er nicht gelernt hat, seinen Skier zu beherrschen. Dem Anfänger im Skilausen it drsugend zu raten, die Anfangsgründe in einem regelrechten Srl lausen zu erlernen. Da lernt er, worauf es ankommt und entgeht der Gefahr, statt einer köstlichen Erholungszeit, ein längeres chirur⸗ gisches Krauleulager zu erleben. Bei solchem Vorgehen gibt es keine Altersgrenze für das Erlernen und die Ausübung des Sportes. Gs wäre im höchsten Maße bedauerlich, wenn eine für die Wesunbhelt eines Teiles der Großstabtbevölkerung so förderliche Errungenschast, wie der Wintersport, durch die Unfallchronik in ihrer Verbreitung aufgehalten würde. Das, was wir von einer für den Wintersport geeigneten Ge⸗ birgsstatton verlangen, läßt sich kurz dahln definieren: Lage am Sidwestabhang oder Südabhang eines offenen Tales, Sonne und Lälte, mit anhaltender, fester Schneedecke. Darin sind samtliche Forderungen enthalten, denn von der dauernd harten Schucedecke hängt ab die stärkere Infolatton, die relative Windstille, die Trotken⸗ heilt. Staubfreiheit und Reinhest der Luft, die Abwesenhelt von Nebel, die Temperoturumkehr in gewissem Grab, das mühelose Er⸗ gehen von Schwöchlichen im Freien, schlleßlich der Sport felbft. menschliche Organismus ist, was körperliche Anstrengungen in der kalten Jahreszeit viel ausdauernder und leistungs fähiger im Sommer: dann ist aber auch der Wintersport besonders vielfeltig und abwechslungsreich. Die Luft ist im Hochgebirge von einer un⸗ vergleichlichen Durchsichtigkeit, Klarheit und Reinheit. ——