. chen Besin, iste Alen, Jahre N * * 7 der Vein gerechnet 131 0 die Un ren sind, atem en sein, ott in El. ist, welt t vollbraß enschaftlich um die. isfith Tann Kap Aba, lt: Der si lan war hi ie selbsttäh einen son, digkeit un t mit kleine oberen Lues er die Luft unft gegeben jede Woch mente ware inem kleines wurden 1 Irrtümen zen Wines zende Ah tosphäts“ sondere 10 hen Gl„ 1 Eiszeit he tudieren,** 1 izigten gon ervorgerisd ee 1 entlich ist h lig. So. he von pu, itdeckung u ch erhalten“ 48 Gebiet ir die Er f det bi strzne m en zur W g Flutmese Außerden 0 zen Will i die fü Ten, — 1- 1 — Wöchentliche Beilage der Oberhessische Nummer 7 Dienstag, den 21. Mai 1912 I. Jahrgang Fichtes Erbe. aller Völker; es hatte hinter sich und unter sich all die Fesseln staat⸗ 150 Jahre nach seiner Geburt. licher Tyrannei(besonders auch in dem kolonialen, weltpolitischen (1762— 19. Mai— 1912.) Sinne des heutigen Imperialismus, den Fichte als„Universal⸗ Von Kurt Eisner. monarchie“ verabscheute!); und darum war es allein auserwählt „Wenn wir daher nicht im Auge und berufen, ungehindert durch den Nationalwahn und die behielten, was Deutschland zu werden hat, so läge an sich nicht viel daran, ob ein französi⸗ scher Marschall, wie Bernadotte, an dem wenigstens früher be⸗ geisternde Bilder der Freiheit vor⸗ übergegangen sind, oder ein deutscher aufgeblasener Edelmann ohne dritten und mit Roheit und frechem Uebermut über einen Teil von Deutschland gebiete.“ Fichte 1813. Anders sind die Beziehungen, die Fichte mit dem deutschen Proletariat verbinden, wie die geschichtliche Verwandtschaft, die zwischen uns und den übrigen Geistern der klassischen Zeit besteht Wir sind aller Erbe und in unserer Hut ist ihr Ewiges lebendig⸗ tätig geborgen und gegen jede Verdunkelung und Verflüchtigung gesichert. Fichte aber ist uns bluts verwandt; er ist unser Vorfahr. Der ärmste Proletariersproß, der bereits in seinem Blute die revolutionäre Kühnheit der Klasse fühlt, die der Klasse eigen wurde, nachdem sie zur materiellen Massenerscheinung und zum geistigen organisterten Massenbewußtsein gediehen war, zeigt in Leben und Lehre die unbeirrbare sittliche Kraft eines welt⸗ umwälzenden Prinzips, die das Wesen der deutschen Sozialdemo— kratie ward. Daun aber ist der Name Fichtes unmittelbar mit den An⸗ fängen der deutschen Arbeiterbewegung verknüpft. Der 150. Ge⸗ burtstag Fichtes ist zugleich die Halbjahrhundertfeier von Lassalles Agitation. Wie Lassalle schon 1859 in die europäische Krisis die mächtigen, aufrührerisch gestaltenden politischen Fragmente Fichtes aus dem Jahre 1813 geworfen hatte, so entwarf er am 100. Ge⸗ burtstag Fichtes in seiner damals unverstandenen Festrede in der Berliner philosophischen Gesellschaft— vor einem Publikum, das mehr zum Mittagsessen drängte, als zur Erfüllung schwerer Welt⸗ gedanken— das nationale Programm des deutschen internationalen Sozialismus. Mit Fichtes Sturmglocken übertönte Lassalle, in den Spuren der tiefsinnig schwierigen„Wissenschaftslehre“ ernst be⸗ geistert schreitend, das geräuschvolle parlamentarische Präsidenten⸗ geklingel der Konfliktszeit. Die wissenschaftlich gelehrte Festrede auf den Philosophen stand im innersten Zusammenhang mit den gleichzeitig gehaltenen politischen Reden, in denen die Arbeiterschaft wachgerufen wurde. Fichtes„absolutes Ich“ entdeckte Lassalle in der weltgeschichtlichen Mission des deutschen Proletariats. Aber die Blutsverwandschaft zwischen Fichte und der deutschen Sozialdemokratie äußert sich in einem noch tieferen und umfassen⸗ deren Sinn: Der deutsche Sozialismus hat das nationale Vermächtnis Fichtes erfüllt! Der Nationalgeist Fichtes bestand in dem Gegenteil 22 ere was man heute in diesem Begriff zu mißbrauchen pf. mee ist nichts von Fürsten und e von Ständen, nichts von militärischer von Staat, Boden, Schl n. ö Deutschen war für Fichte gerade darin Fahnen, beruf der deutsche Volk im heutigen Sit nne keine Na ein staats⸗ und geschichtslof und vernichtet war, was i dete— den Nationalstaat drückung. Darum war für Sab Nationalwillkür, durch die Macht-, Gewalt⸗ und Ausraubungs⸗ politik der anderen Völker der Welt jene Freiheit zu verkünden und zu erringen, die Frankreich nach der Revolution verraten. So wurde das deutsche Volk fähig, den Kampf gegen die Fremdͤherrschaft für die ganze Men schheit zu führen, der Prophet des Weltgeistes zu werden und die Botschaft der Frei⸗ heit(die in Fichtes Sinn nichts anderes ist wie die soziali st s che Demokratie) aller Welt zu bringen. Der deut sche Sozialis⸗ mus war es dann, und auch er mit der begeisterten Selbstsicherheit wissenschaftlicher Erkenntnis und der geschichtlichen Aufgabe, der diese Botschaft zur Tat werden ließ. Die sozialistische Inter⸗ nationale ist aus deutscher Gedanken- und Organisationsarbeit entstanden. Unter ihrem Einfluß hüten heute die Proletarier aller Länder das Ideal der Weltfreiheit, inmitten des aufschäumenden Chaos, jenes Nationalismus, den Fichte als die rechtloseste Aus⸗ geburt preußischer Verirrung bekämpfte und den zu überwinden er als die eigentümliche Aufgabe des deutschen Nationalgeistes lehrte. Die deutsche Sozialdemokratie ist Fichtes Erbe und Voll⸗ strecker seines nationalen Vermächtnisses geworden. * 1* Ein schwedischer Wachtmeister Gustav Adolfs soll einst verwundet in Rummenau, einem Dorf der Oberlausitz, zurück⸗ geblieben sein. Aus seinem Geschlechte ist Johann Gottlieb Fichte entsprossen. Großvater und Vater waren Bandwirker, die ihre Ware selbst im Hausierhandel absetzten. Fichtes Elternhaus wim⸗ melte von Kindern; sie wurden früh beim Hausieren beschäftigt. Johann Gottlieb hütete auch wohl die Gänse. Auf irgend eine Weise scheint sich der Freiherr v. Miltitz, ein Freund des Guts⸗ herrn des Dorfes— die Familie Fichte lebt unter dem Recht der Erbuntertänigkeit— des Knaben angenommen zu haben. Sicher ist, daß das K auf dem Schloß der Freiherrn v. Miltitz, mind einige Zeit Oberau bei Meißen, lebte und dann auf die Stadtschule in Meißen, schließlich auf die Fürstenschule Pforta gebracht wurde. Wie F richte 12 Jahre ist, stirbt sein Beschützer und seitdem kümmert sich niemand mehr um den aus seinen Verhältnissen heraus⸗ geri ssen ien Knaben. In der 1 Zucht der Schulpforta spiegelt sich im Kleinen die Welt der feudalen Knechtschaft. Es ist eine Mischung von Kl 1 5 und Gutshörigkeit. Alle 24 Stund durch strenge und feste Regeln bestimmt und eingeschnürt. Die jüngeren Schüler aber müssen ihren Obergesellen wie leibeigene Bauern Dienste aller Art leisten. Der junge Fichte leidet schwer unter seinen Peinigern. en bekannter Robinson leistet ihm den 3 Dienst Befreiung, wie später die französische Revolution und Kant. Er 11 der Qual des entfliehe Robi en des Tages sind Dofnges une Defoes uns Daseins n 3 auf Robin Händen ganz von Beginn kommt sons Insel sein W 13 seinen Weg. —— — 2 2 — ——— 4—— —— ———œ— . 3— 3 3 222 A= —— Pl .. ˙—— K —— 2 Tummelt sich unstät in allen Wissenschaften, hungert, häuft Schul⸗ den und vergeudet sich in Hauslehrerdiensten. Zu allem schämte der empfindliche Jüngling sich seiner mit allen Erniebrigungen verbundenen Armut, und das Mißtrauen, ob er den rechten Glauben habe, läßt ihm keine hochmögenden Gönner gewinnen. Im Mai 1788 ift sein Lebensgefühl erschöpft; er beschließt, seinen Geburtstag nicht mehr zu erleben. Die„Gefahr des Todes“, die er 1808 heldenhaft im Kampfe gegen Napoleon und den Jammer seines verkommenen Zeitalters sah und— vielleicht— suchte, lauerte schon vor der geschlossenen Pforte seines geschichtlichen Wirkens. Im letzten Augenblick erreichte ihn der Ruf, eine Haus⸗ lehrerstelle in Zürich anzunehmen, und er bleibt fast zwei Jahre in der Schweiz. Dort sindet er seine künftige Frau, eine schon alternde, aber kluge und charaktervolle Frau, die ihm hernach eine verstehende Gefährtin ward. 1790 sucht Fichte sich wieder in Deutschland zu gründen. In Leipzig beginnt er Kants Bücher zu studieren. In den Briefen an seine Braut sehen wir, wie Fichte in jauchzender Erlösung in der kritischen Philosophie sein neues Leben findet; wie ihm aber sofort auch die Richtung auf die praktische Vernunft eigentümlich wird, und die Ueberzeugung vom Vorrang sozialsittlichen Handelns vor aller theoretischen Natur⸗ und Vernunfterkenntnis ihn über Kant hinausführt. Kant setzte jetzt Fichtes„Herz in Uebereinstim⸗ mung mit seinem Kopfe“. Und er erkennt seinen künftigen Beruf: „Der Hauptzweck meines Lebens ist der, mir jede Art von Charakterbildung zu geben, die mir das Schicksal nur irgend er— laubt.“„Ich habe zu einem Gelehrten von métier so wenig Geschick als möglich. Ich will nicht bloß denken, ich will handeln; ich mag am wenigsten über des Kaisers Bart denken.“ Kants Gesinnung hört man auch heraus, wenn Fichte seine Verlobte belehrt: „Frömmlerinnen setzen die Religion meist ins Aeußere, in Uebungen der Andacht, zwecklos, maschinenmäßig, und wie ein Frondienst an Gott vollbracht, in Rechtgläubigkeit u. s. w., und haben unter andern das charakteristische Kennzeichen, daß sie sich angelegentlicher um die Gottesfurcht anderer bekümmern als um ihre eigene. Diese hassen sollte ich sie nicht, man soll keinen Menschen hassen aber sie sind mir sehr verächtlich; denn ihr Charakter setzt die erbärmliche Leerheit des Kopfes und die trau— rigste Schiesheit des Herzens voraus.“ Fichte durchschweift in diesen Zeiten in seiner Phantasie die Welt, um eine Stätte seines Wirkens zu finden:„Bern oder Kopen⸗ hagen, Lissabon oder Madrid oder Petersburg ist mir in Absicht auf mich gleich.“ Schon ahnt er sein künftiges Schicksal:„Verketzert werde ich immer werden, wäre es auch nur wegen meiner ketzerischen Nase; das ist nun einmal gewiß.“ Ketzer und Ver- bannter!„Auf mein Vaterland tue ich gänzlich Verzicht. Gewiß herrscht unter den gegenwärtigen jüngeren Geistlichen desselben ein Grad der Aufklärung und der vernünftigen Religionskenntnis, in dieser Ausdehnung gegenwärtig kein Land in Europa ine mehr als spanische Inquisition eingezwängt, unter die sich, teils, weil es ihnen durchgängig an g tan en der Menge an Geistlichen entbehren kann, sie, aber as Amt, schmiegen und heucheln müssen. Daraus entsteht denn eine unethische, lichtscheue, heuch⸗ lerische Denkungsart! Freilich steht bei dieser Lage eine Revo⸗ lution bevor: aber wann? und wie?“ Allerlei Pläne scheitern. Und seine Hoffnung auf Revolution erlischt mit dem Versuch eines sächsischen Bauernaufstandes zugleich re wie ihn nat Pie Ho mer 999 besitzt. Diese aber werden di rch 7 At fen 011 1e* Kr fehlt, teils, weil man raft fei — 0* 11 Ueber eine Warschauer Hauslehrerstelle gelangt er endlich nach dem Wallfahrtsort seiner Sehnsucht, nach Königsberg, zu ant. Oier gerät er in bitterste finanzielle Bedrängnis, die schließlich dadurch gehoben wird, daß Lant ihm für seine Erstlingsschrist„Versuch einer Kritik aller Offenbarung“ einen zahlenden Ver⸗ leger verschafft. f Diese Schrift erscheint ohne Namen, wird für ein Werk Kants deshalb gewaltiges Aufsehen. Die Jan ls die wirkliche Urheberschaft von wurde, nun lärmend d den d Namen Fichtes in die Schweiz zurilck und heira Jetzt geht sischen Re auf, die gewordene 5 1 Frankreich e neue Welt c gemeinen Ideen, überhaupt auf werde e Dieser Nufsfassung blieb Fichte, Anklage gegen Napoleon, daß er die Franzosen um die Revolution betrog, und gegen die Franzosen, daß sie sich betrügen ließen. In den„Beiträgen zur Berichtigung der Urteile des publikums über die französische Revolution“ und in einer ähnlichen kleineren Schrift veröffentlichte er das kühne und geistgewaltige Manifest des deutschen Jacobinertums, als dessen Wortführer er nunmehr galt. Schon in dieser Schrift verband sich die politisch demokratische mit sozialistischer Kritik. Die„Beiträge“ erschienen ohne Namen, ihre Verfasserschaft aber war kein Geheimnis, und Fichte tat nichts, um sie zu ver⸗ leugnen, und seitdem haftete an ihm für alle Machthaber der Ludergeruch der Revolution. Trotzdem erhielt er gerade jetzt eine Professur in Jena. Der Kantianer Reinhold hatte die Universität verlassen, und man suchte als Ersatz nach einem berühmten Namen, der die Studenten in die Weimarische Universität zu locken ver⸗ mochte. Da verfiel man auf Fichte. Die Berufung nannte Goethe einen„Entschluß der Kühnheit, ja der Verwegenheit“. In der A b⸗ sicht war nun der Entschluß freilich weder kühn, noch verwegen. Man glaubte vielmehr, daß der blutige Demokrat in der Hofluft bald ebenso zahm werden würde, wie alle anderen, die sich geruhig in das ungefährliche Reich des Schönen zurückzogen. So gar ernst nahm man solche jacobinischen Jugendausbrüche nicht, die doch nur (so meinte man) durch mangelnde bürgerliche Versorgung erregt waren. Man wußte, daß Fichte über einen hinreißenden Vortrag verfügte— er gehört zu den größten Rednern aller Zeiten!—, deshalb holte man ihn; es waren merkantilische Interessen zur Hebung des Fremdenverkehrs. Hu seland hatte ihm hinlänglich klar gesagt, was man von ihm erwartete: Die Weimarische Regie⸗ rung begünstige ja Freiheit im Lehren und Schreiben; aber man müsse doch„bei der jetzigen Gährung der Gemüter, die so leicht aus⸗ arten kann, und bei dem gespannten Verhältnisse der Regierungen untereinander alle Schritte ungern sehen, die gar zu laut kom⸗ promittieren oder Vorwürfe auswärtiger Minister zu⸗ ziehen können. Ich habe aber auf dies alles dadurch geant⸗ wortet, daß Sie die demolratische Partei nur in Rücksicht des Rechts und ganz in abstracto in Schutz nähmen, daß bei den Vorlesungen, die vorzüglich Ihre Beschäftigung ausmachen würden, wenig von diesen Fragen die Rede sein würde.“ So wenig verstand man die Ein heit der Fichteschen Philo⸗ sophie, für die das Handeln nach absoluten Grundsätzen der Freiheit(in der Richtung sozialistischer Demokratie!) Gott war! Fichte zögerte, den Ruf anzunehmen, und erst die Versicherung, daß auch Goethe auf seiner Seite wäre, überwand seine Bedenken. Ostern 1794 begann er seine Jenenser Lehrtätigkeit. Es zeigte sich schnell, daß er durchaus nicht die Absicht hatte, nur in abstracto Verteidiger der Menschenrechte zu sein. Darin täuschte er freilich die Erwartungen nicht, daß er großen Zulauf hatte. Im Gegen⸗ teil, die Vorlesungsgelder flossen so reichlich, daß er ein wohl⸗ habender Mann hätte werden können, wenn er nur ein wenig sich darauf verstanden hätte, sich selbst preiszugeben. Fichte aber wollte Anreger zum Handeln sein und selbst handeln. Deshalb geriet er von Lonflikt zu Konflikt. Viel wichtiger, als die letzten Geheim⸗ nisse der Metaphysik zu ergründen, sind ihm Zeitungsnachrschten über die französische Revolution; das Journal de Paris und den Moniteur regelmäßig zu erhalten, läßt er sich dringend angelegen sein. Franken, d. h. Franzosen, möcht er als liebste Hörer nach Jena ziehen. Mit den deutschen Studenten hat er ernste Händel, weil er ihre rohen Rauforden zu vernichten sucht. Die Kollegen sind ihm aus Konkurrenzneid aufsässig. Endlich gibt der Dres- dener Hof das Signal zur allgemeinen Hetze. Aufsätze in dem von ihm herausgegebenen Journal veranlassen die Anklage auf Atheismus. Ulle Staaten verbieten die Zeitschrift, nur Preußen schließt sich aus, weil Friydrich Wilhelm III. meint, man dürfe die Schriften solcher traurigen Halbphilosophen, die ihre Vernunft in dem Grade verlieren, daß sie das Dasein Gottes als eines selbst⸗ ständigen Wesens wegraisonnieren, nicht burch Verbote aus der Dunkelheit hervorziehen, zumal das Journal in keinem Buchladen angetroffen würde. Die Drohung der anderen Staaten, daß sie die Universität Jena für ihre Landeskinder sperren würden, reifte den Entschluß der weimarischen Regierung. Der Staatsminister Goethe selbst verfügte durch eine brutale List die Annahme eines von Fichte gar nicht eingereichten Entlassungsgesuchs(nur in einem privatbrief hatte er solche Absichten angedeutet). Die Exzellenz sah in Fichte nur den Auarchisten, den rebellierenden Untertan, der es as war später seine glühende gewagt, sein Recht sogar gegen den Herzog zu verteidigen. Juka und hi Gott. allgem Versch Eren diser. nun, lesun, Berli Propt bestin Aam, penia Veli Bestel Elend Robi. entde Bild schaf ewig diese Dicht Pat gelun ungen, g von Philo⸗ n der war! 10 daß nen. zeigte stracto freilich Gegeu⸗ N wohl⸗ nig sich K wollte eriet er geheim⸗ rschten m%hů?L politisch stark Verdächtiger, differente Philister. troffen haben, kebrigens mußte Fichte Goethe dennoch dankbar sein, daß er ihn pvang, Jena zu verlassen. Denn Fichte hatte in den zerreibenden Zeiten des Atheismusstreits, der uns bie tiefsinnig radi⸗ galsten Schriften über religtöse Probleme(in Fichtes Verteidi⸗ ngen) gespendet hat, einen Augenblick müder Schwäche zu be⸗ ehen gehabt, in dem er geneigt war, sich zu unterwerfen. 0* Fichte plant, an die neue Universität der französischen Republik, tach Mainz zu gehen. Dann geriet er nach Preußen, nach Berlin, 190„Mittelsitz der Barbarei“, wie er es selbst einmal genannt 2 bat. Seitdem er am späten Abend des 9. Juli 1799, als ein das Berliner Tor passierte, blieb sein Dasein an die preußische Hauptstadt gefesselt— mit den kurzen Unterbrechungen seiner Erlanger Professur und des Flüchtlings⸗ lebens nach dem preußischen Zusammenbruch! Innere Beziehungen zu den Herrschenden Preußens hat er gie gewonnen. Wirtschaftliche Bedrängnisse, die ihn niemals mehr ganz verließen, und eine wachsende Verzweiflung an dem Freiheits- beruf seiner Zeit und an eigenem handelnden Wirken gaben feinem unbeugsamen und leidenschaftlichen Sinn jene Richtung des Insichselbstversenkens, die, bei aller Klarheit der Grundgedanken, sich oft in die Sprache der Mystik verlor. Er fand sein reines, un⸗ beirrbares Dasein, sein„seliges“ Leben als geistiger Bürger jenes Zukunftsstaats der Freiheit, dessen Notwendigkeit ihm die letzte und höchste aller Gewißheiten, das„absolute Ich“, die„Realität“, „Gott“ war. Die Schriftstellerei gab er in dieser Zeit auf. Die allgemeine Lesewut schien ihm lediglich als ein Laster trägen Verschandelns. Ihm aber galt der Verbrecher als ein wertvolleres Erzeugnis der Menschheit, wegen seiner Aktivität, als der in⸗ Nur durch das lebendige Wort versuchte er nun, inmitten von Verfall und Fäulnis, zu wirken. Seine Vor⸗ lesungen, die er als Privatgelehrter hielt, zu besuchen, gehörte in Berlin zum guten Ton. Man hörte gern, wie er im Ton der alten Propheten den Zusammenbruch ankündigte, ohne sich weiter dadurch bestimmen zu lassen. Und als der Zusammenbruch dann wirklich kam ging man von dem stumpfsinnigen Friedrich Wilhelm III. zum genialen, über die Erde strahlenden Bonaparte über, der wie ein Weltschöpfer in Person schien. Fichte aber sah im Untergang alles Bestehenden, in der Auflösung des tausendjährigen Reiches deutschen Elends die Geburt einer neuen Erde. Schon 1800 hatte Fichte in diesem zerrissenen Deutschland— Robinsons Insel, das abgeschlossene Eiland einer neuen Kultur entdeckt. Sein„Geschlossener Handels staat“ entwirft das 0 Bild eines sozialistisch organisierten Gemeinwesens, das sich wirt⸗ 1 schaftlich vollständig gegen das Ausland abschloß, um nicht in den ewigen Welthandelskriegen verwickelt zu werden. In der Widmung dieser Schrift— an einen preußischen Minister Struensee— entwarf Fichte in einigen Sätzen das Bild der„historisch denkenden“ Staats⸗ pfuscher:„Ein solcher Politiker hat eine Anzahl von Fällen und von gelungenen Maßregeln, welche andere vor ihm in diesen Fällen in seinem Gedächtnis vorrätig. Was ihm auch vorkomme, denkt er an einen jener Fälle und verfährt wie einer jener Politiker vor ihm, deren einen nach dem anderen er aus dem Grab erweckt, in seinem Zeitalter wieder darstellt und so seinen politischen Lebenslauf zusammensetzt aus sehr verschiedenen Stücken sehr verschiedener Männer, ohne aus sich selbst etwas hinzuzutun.. Es wäre zu erinnern, daß alles, was nun alt ist, irgend einmal neu gewesen; daß das Menschengeschlecht in diesen letzten Zeiten doch unmöglich so herabgekommen sein könne, daß ihm nur noch Gedächt⸗ nis und Nachahmungsvermögen übriggeblieben.“ Jetzt, in den Tagen der französischen Herrschaft, nahm er den Gedanken des geschlossenen Handelsstaates wieder auf, und die letzte Periode seines Daseins ist erfüllt von der Arbeit an einem großen sozialistischen System, von dem die„Reden an die deutsche Nation“ ein Kapitel— die Erziehung— behandeln, die in ben politischen„Fragmenten“ und der sogenannten„Staats⸗ lehre“ von 1813 seiue weitere Ausbildung und wahrscheinlich in den noch nicht gehobenen Schätzen des Nachlasses— in der Berliner Bibliothek— seine Vollendung finden. —— * In den„Reden“, beren patriotische Kühnheit bei den Berlin besetzenden Franzosen keinen Austoß erregten, wohl aber von der preußischen Obrigkeit iufam und feig chikaniert wurden, fordert Fichte als Vorbereitung zur Masfenerhebung eine Erziehung der jungen Seneration— aller ohne Rücksicht auf Herkunft, Stand und schen Provinzen; Fichte verlangte völlige Loslösung der Kinder von den Eltern und für das„Geschrei“ von Familie und Familienleben hatte er nur Hohn übrig. Durch diese Erziehung sollte dann das Volk reif werden, sich selbst ein sozialistisches Gemeinwesen zu schaffen. Und damit sollte das deutsche Volk seinen innersten nationalen Beruf erfüllen, der Welt ein Vorbild der Freiheit zu sein. Gerade am Beginn des Kriegs gegen Napoleon— in dem die Einrichtung einer Volkswehr ihm als Anfang und Werkzeug einer Organisation innerer Frei heit galt— kündete Fichte(in der „Staatslehre“ von 1813) das Recht der sozialen Revo⸗ lution:„Alle Abweichung vom Rechte entschuldigt die Not. Wer diese Not verewigen will, der will das Unrecht um seiner selbst willen. Er ist Feind des menschlichen Geschlechts: dies ist auszu⸗ sprechen, und Er als solcher zu behandeln. Das Recht muß schlecht⸗ hin Bahn bekommen; geht Er ihm durchaus nicht aus dem Wege, so muß dieser Weg eben über ihn hinweggehen.“ Dieser„Er“ ist durch⸗ aus nicht mehr bloß Napoleon, sondern die ganze herrschende Oroͤnung. Und wie nahe Fichte dem modernen Sozialismus und der Befreiung durch den Klassenkampf kommt, zeigen andere Sätze aus der„Staatslehre“. Er schildert dort den herrschenden Staat als das Machtmittel der Besitzenden: Der Staat eine Anstalt der Eigentümer, die.. vor allem Staats... Eigentümer sind. Die Staatsgewalt der Diener dieser Eigentümer, der von ihnen für diese Dienste bezahlt wird Hieraus folgt nun im allgemeinen: Die Menschheit zerfällt in zwei Grundstämme: die Eigen⸗ tümer und die Nichteigentümer. Die ersteren sind nicht der Staat. * 6 * Man hatte Fichte an der neu begründeten Universität Berlin eine Professur gegeben; sehr widerwillig und entschlossen, ihm keine ernsthafte Wirksamkeit zu gestatten. Man verhinderte in der Tat sofort alles Fichtesche„Handeln“. Seines Lehramts wurde er ent⸗ setzt. Er galt als ein gemeingefährlicher Schwindelgeist. Fichte, der vergeblich darum nachsuchte, als weltlicher Feld⸗ prediger mit in den heiligen Krieg zu ziehen, warb, mit der letzten Inbrunst eines verzweifelt Sehnsüchtigen, für diesen Krieg, dessen Ende er doch klaren Auges kommen sah. Als er am 29. Januar 1814 starb, angesteckt von dem Lazarettgift, das seine Frau bei ber Pflege verwundeter Krieger niedergeworfen hatte, ahnte er, daß die deut⸗ schen Fürsten und der deutsche Adel ruchloser das Volk um seine Freiheit betrügen würden, als es Napoleon getan. Fast die letzten Sätze, die er niederschrieb, waren ein Fluch über diese Verräter. Nach dem Wiederaufleben deutscher Dynastien wurde Fichte als das Haupt aller Uebel und Ahnherr des Umsturzes in den Politei⸗ akten der Demagogenzeit immer aufs neue denunziert und ge⸗ kreuzigt. 1824 wurden die„Reden an die deutsche Nation“ verboten. Und als 1834 sein Sohn einen Teil des Nachlasses herausgab, wurde eine Rezension von den Berliner„Jahrbüchern für wissenschaftliche Kritik“ zurückgewiesen,„weil das Urteil über Fichte anerkennend sei“. Heute versucht die loyale Geschichtsklitterung, Fichte zu einem Patentpatrioten zu stempeln. Nur die sozialistischen Arbeiter sind es, die das unverfälschte Erbe Fichtes bewahren: Fichtes des Revolutionärs. Der Besreiungskrieg. Von J. G. Fichte. 1806 und 1813 zeichnete Fichte politische Gedanken auf, die zeigen, in welche re volu⸗ tionärem Sinne er den Befreiungskrieg auffaßte. Die politischen Fragmente aus dem Jahre 1813 stammen aus dem Ent⸗ wurf einer politischen Schrift, die als Ant⸗ wort auf Friedrich Wilhelms II.„Aufruf an mein Volk“ geplant war. Fichte starb in der verzweifelten Ahnung, daß sein Völker⸗Befreiungskrieg nichts gemein hätte mit dem Fürsten⸗Befreiungskrieg, für den die Völker ihr Blut opferten. Die Monarchie von Jena. Man hat in jenen Zeiten Fürsten gesehen, die es sich für 8 und Seelengröße auslegten, andere, die dies nicht ebenso konnten, als Schwächlinge verachtend, wenn sie ber Unter⸗ jochung ihrer nächsten und blutsverwandten Nachbarn und der Ver⸗ Besit— nach Pestalozzis Orundsäzen in abgeschlossenen pädagogi⸗ engerung ihrer eigenen Grenzen und Abtrennung ihrer innigst — htes Briese an Theodor v. Schön. C g 2 Ex ut, 1 Volkskrieg 0 ag und geben für sein S wac Monarcher i sind ert iese 1 Staatssozial 1 3 x an lcke als 1 Der Hand als 0 71 1 N i d. st. 0 bid ein 4 5* en. Ni lann ex M ch 1 8 bver⸗ sich in nichts binden, gegen seine Bestimmung r Sklaverei ist durchaus widerrechtlich. d f Eid„der nicht 8 sozialistische Beruf der Deutschen. in wahr⸗ enen ist, r in der 1 rzahl der Menschen 1 ö n nicht bestehen konnten: e t Gleichheit alles „ we* sc 1 rx ũ g 4 Aus uustrer Sammelmappe. 0„ bor olsten mit zur Re⸗ rein seit ksamkeit be⸗ U unt! f tes t n 1 d h dem, m st 10 1 0 dende Kant 1 pf eine ganz andere g darum nicht, weil ich die diese kleine Rücksicht t tbek daß ich N 0 g 1 5 7 1 5 1 1 1& ä—— b —