veist eine g. einischen a0 doch nur 4 n jedes Geige „Hunger, 9 t, wird fo! nicht, waz z. Ute behaupt i gelernt hat Entschichenh; Fhysiologe zy, e Hunger nt petits darsull Begründung Appetit au Mensch, der ein Essen zu! N Abweichung, Mahlzeiten gr er gesund n st zu fehlen k bestimmtes t dem Vegi aber schon! mer Form un en oder wen Nahrungsauf sich wissenst⸗ is ein hohle die untere. verlegt. Ju Erörterung“ en zu mülssen auf der Körpers eil he nach Erne getretenen. ache durch i erwarten, da t immer m u den ersten! ind die Vesthe und lehren. sagung nicht Ferner u, die länge u, überennft e durch Lal Wöchentliche Beilage der Oberhessischen Volkszeitung Nummer 31 Dienstag, den 5. November 1912 I. Jahrgang Glaube und Wissenschaft. Von Julian Borchardt. II.(Schluß.) Unter den vielen gegen mich gerichteten Kritiken sind leider nur zwei, die etwas Beachtliches zu sagen haben, die schon erwähnten Artikel des Genossen Erdmann(in der Rheinischen Ztg. Nr. 208 vom 7. September) und des Herrn Bruno Wille(im Freidenker Nr. 19 vom 1. Oktober). Alle übrigen— soweit sie mir zu Gesicht gekommen— legen entweder günstigsten Falles Zeugnis davon ab, daß ihre Ver— fasser fleißig nachdenken, ohne bisher zum Abschluß gekon umen zu sein, oder sie stellen mich wütend zur Rede wegen Ansicht die ich gar nicht geäußert habe. Dem Chemnitzer Parteitag lagen Anträge der Freidenker vor, die allerlei verlangten Aus diesem Allerlei habe ich nur den einen einzigen Satz herausgegriffen: der Parteitag f solle erklären,„daß die Auf klärung über die Unvereinbarkeit der Religion mit der Wissenschaft eine wesentliche Aufgabe der Partei sei“ Gewiß bin ich auch mit e übrigen Inhalt der Anträge nicht einverstanden; aber darauf einzugehen, schien mir nicht wi ichtig genug, polemisiert habe ich nur gegen diesen einen einzigen Satz, und deshalb schießen alle die Kritiken, die sich gegen etwas anderes richten, daneben. Mit vollem Recht hat dagegen Genosse Erdmann das aufs Korn genommen, was ich gegen diesen Satz vorbrachte. Mit vollem Recht sagt er, es sei richtig oder falsch,„je nachdem man den Begriff Religion auslegt“. Nun ist allerdings wohl 1 hebern des Antrags, als sie jenen Satz niederschrieben, zun⸗ nächst nicht um den 1 sondern um den Wunder glauben zu tun war. Freilich, daß sie nur an die Wunder gedacht hätten, erscheint mir zweifelhaft. Ich glaube vielmehr, daß sie auch die Existenz Gottes für unver— einbar mit der Wissenschaft halten. Doch will ich hierauf gar kein Gewicht legen, sondern annehmen, daß sie nicht weiter gehen wollten, als die Partei auffordern, die Unvereinbarkeit der Wunder a der Wissenschaft vor allem Volke zu be⸗ weisen. Für die Praxis bleibt sich das ganz gleich. Denn wir wollen doch nicht vergessen, daß wir es mit Gegnern zu tun haben, die auf diesem Gebiete meist sehr gut vorgebildet und beschlagen sind. Sie würden natürlich auf der Stelle einsehen, daß sie beim Streit um die Wunder den Kürzeren ziehen müssen, würden unverzüglich dieses Be iwerk fallen lassen und sich auf ihre Hauptposition, eben der tte glauben, zurückziehen. Sie würden uns anklagen, dem Volke seinen Gott aus 1 Herzen reißen wollen, und im Handumdrehen würde die Diskussion auf dem Punkt an— gelangt sein: gibt es einen Gott oder nicht? Gen. Erdmann hat ganz recht: es kommt nicht darauf an, wie ich mir den Begriff der Religion herausschäle; aber e emen es darauf an, wie die Freidenker dar 8 sonder Endes hängt alles davon ab, was die Gläubig unter ihrer Religion verstehen. Uebr 8 den Kampf gegen die Religion aufnä dann eine solche Diskussion vermeide meine, das wäre wenig würd ig und die Gegner den Sozialismus bekär gegen dessen grundlegenden Gedanken lei nebensächlichen Kleinkram vorbri das als klei nlich und W Genau 255 mü wir, wenn wir gegen eine Lehre zu Felde ziel daß es. den Ur⸗ tralpunkt herausgreifen und uns nicht um Nebensächlichkeiten herumbalgen. Bleibt freilich die Hauptfrage ob denn der Glaube an Gott wirklich der Zentralpunkt der Religion sei. Gen. Erd⸗ mann bestreitet das und Herr Bruno Wille tut desgleichen. Beide verweisen auch auf den Buddhismus, Gen. Erdmann noch überdies auf Jatho. Ich halte dies, mit gütiger Er— laubnis, für ein leeres Spiel mit Worten. Ueber den Buddhismus brauchen wir uns in diesem Zusammenhange nicht den Kopf zu zerbrechen, denn bei dem Antrag der F denker handelte sichs um die Religionen, mit denen wir hier Deutschland zu tun haben, also ums Christentum und allen— falls noch ums Judentum. Und diese i stehen und 3 mit dem Glauben an en, davon beißt die Maus en Faden ab, trotz aller geist re hes Herrn und trotz aller scharfsinnige Erd mann. Denn— 5 wie jemand begrifflich das Wesen der Religion her— ausschält, sondern wie sich diese und jene Religion nach ihren Schriften, ihren Bekenntnissen, en Autoritäten und ihren Handlungen 3 lt und betätigt“, das ist für ihr Weser n entscheidend. Will jemand im Ernst bestreiten, daß Christentum wie Judentum„nach ihren Schriften, ihren Bekenn itnissen, ihren Autoritäten und ihren Handlungen“ auf dem Glauben an Gott basieren? Jedoch, auch der Aufsatz des Herrn Wille bringt uns demselben Resultat. Herr Wille leistet sich den geistreichen Spaß,„daß d die deutse hen Freidenker, wie schon Büchner sagte, eine Religion haben“. Und worin besteht ihre Religion? In ihren eee e über Weltall und Menschheit, über die höchsten Lebensmächt te, den Sinn des Lebens und die persönl iche Lebensführung“. Hier haben wir in der Tat den Kern des Problems vor uns. Das Sinnen über die letzten Welträtsel führte die Menschen zur Religion. Wie ist die Welt entstan⸗ den? Wie ist in der Welt das Leben entstanden? Woher ist menschliches Fühlen und Denken, Sehnen und Hoffen 47. dic Welt gekommen? Und weiter:! was wird später daraus? was hat all unser Strebe en 7 Ringen, unter Tun und Lassen für einen Zweck? wo führt C8 bent hin? Mit andere Worten: die Frage nach den letzten Ursachen und letzten Zielen es, di en? ö R äßt. Und auf diese gibt die Wissenschaft 5 1 noch nicht 1 schlechterdings und vielleicht 3s Menschen, die sich dabei ide arten wirs in aller e ab, ob es der W̃ aft einmal g en wird, diese — Sittlichkeit hol bnspre bende Verhältnisse“. t nicht ldsen und nicht eien, Wie der es auf das weise V Walden zurückführt? Und außerdem gibt recht enge Grenzen unserer Er⸗ 1 e dabel: auf die Frage nach den letzten Zielen vermag uns die Wissen⸗ zu geben. Mit dem jetzigen Stande tnis und vermutlich mit all unserer erreich- s ist deshalb der Glaube an Goll recht wohl wer das Gegenteil zu beweisen unternimmt, 8 Ueberraschung ziemlich schnell mit sofern er es mit einem auch nur Gegner zu tun hat. Mit dem 2 f Sozialismus ebenso wenig zu tun danch. nicht für und nicht gege ihn tritt er 1 t es jedem selbst ch j 0 per- Ländliche Wohnungszustände. Von W. Keil. Erforschung der Wohnun gsmihständ e ist in Deutschland durch beamtete Organe betrieben worden. Lande sel d fehlt es heute noch am Verständnis für Wert einer sunden Wohnung. Auch ist die Meinung weit reitet, daß gesundheits⸗ und sittlich schädliche Wohnungs⸗ 1 den Großstädten anzutreffen seien. In man in die ländlichen Wohnungsverhält⸗ emeine Einblicke gewann, verbreitete sich die Er⸗ daß ein Eingreifen zur Förderung einer gesunden und turw lirdigen menschlichen Dausung auf dem Lande nicht weniger glich ist als in der Stadt Nan hat nun damit begonnen, die in einer Reihe von Städten oft freilich in recht unzulänglicher Weise eingerichtete Woh- zufsicht auf das te Land auszudehnen. Es sehlt aber zu⸗ gleichmäßigen Durchführung der im Nebenamt und meistens von ganen ausgeübt— bas Int eresse und Verständnis für die gkeit der hn abgeht. Es fehlt sogar noch an einer Grundla er e Wohnungsaussicht In der Resolution hnungsfrage, die am Schluß der letzten Reichstagstagung zommen wurde, wird daher 1 in Gesetzentwurf verlangt, schr lib je amtliche Wohnungsaufsicht durch Orts⸗ d Landei hnungsämter mit einem Reichs⸗ als Zentralstelle für das gesamte Wohnungswesen jetzt sind verschiedene Einzelstaaten auf eigene Faust haben auf dem Wege der Verfügung die regel- zaufsicht angeordnet, die von Landeswohnungs⸗ — wird. Den Anfang mit der Anstellung eines aeinspektors machte Dessen: Bayern und g sind darauf gefolgt. Im württembergischen sere Genossen im Kampfe mit den B rtetlern ern die Genehmigung des Landeswohnungs⸗ dessen erster Jahresbericht geben er⸗ Durch eine Verordnung vom Mai 1907 wur e vorher nur die Gemeinden mit mehr ale 3000 Einwohnern vorgeschriebene troll 0 ng f a ger Wohnräumen auf gedehnt 717 Be richt des ut leichtfe tig die rt wurd Neben Schultheißen g beiteten Minister Gegnern rrschten Woh⸗ inlich den rs hinsichtlich der Beschaffenheit der Schlafräume der Diensboten, Lehrlinge und Ge⸗ haarstränbende, den Anforderungen der Gesundheit und der organe, die teils für tells auch für der be⸗ tern zwischen ind natürlich zum Tell zuführen. steigerte mehreren itrolliert 2 . — — an NN A p 5 ATT A N tädten Voh⸗ er zu⸗ g der 5 von ür bie einer olution tagung rlangt, Orts⸗ Reich⸗ swesen Faust tegel⸗ nungs⸗ g eines und cgischen cteilern nungs⸗ n er⸗ ö größer wurden, bis zu 66,8 Prozent. Im ganzen ergaben sich in den Städten ungleich bessere Verhältnisse als auf dem Lande. In allen gemischten Aufsichtsbezirken zeigt das Land mehr und zwar bis zum elffachen Prozentsatz— beanstandete Woh⸗ Im Reiche der tausend Räder. Von Colin Roß“. Eine Maschinenfabrik ist wie eine große Stadt voll belebter 1 N sichti Stadt. D Seeg 172 5 5 8 8 nungen als die von demselben Kontrolleur besichtigte Stadt. Der Straßen und Plätze, und den Fremden, der sie zum erstenmal be— Landeswohnungsinspektor kommt zu dem Ergebnis:„Es scheint fast, daß man den Satz aufstellen kann: Je kleiner die Gemeinde, umso b der Prozentsatz der beanstandeten Wohnungen und umge⸗ Dabei ist allerdings zu beachten, daß gewichtige Mängel si Stockwerkshäufung mit ihren insbesondere auch des Belichtung der unteren rt.“ des großstädtischen Wohnens wie die Folgen(Beschränkung der Nebenräume, Raumes für Hof und Garten, mangelnde Stockwerke, Mühe des Treppensteigens zu den oberen Wohnungen), serner die Verschlechterung der Luft durch Gase und Ruß, der Lärm der Straße, der Mangel an durchgreifender Abkühlung und Luft⸗ erneuerung in der heißen Jahreszeit der Beanstandung der Kon⸗ trolleure entrückt sind. Trotzdem stellt der Bericht sest, daß dee Vorteile der weiträumigen Bauweise und der geringeren Stock⸗ werkzahl auf dem Lande oft wieder aufgewogen werden durch un⸗ folidere Bauweise, geringere Höhe der Räume und vor allem durch die unhygienischen Erscheinungen, die der landwirtschaftliche Be⸗ rieb mit sich bringt.„Wo nun vollends die Nachteile von Altstadt und altem Dorf sich häufen, in den kleinen Städten mit vorwiegend fandwirtschaftlicher Bevölkerung, da finden sich die schlech⸗ testen Wohnungsve rhältnisse. Teilweise fern von der großen Straße des Verkehrs und ohne Industrie, sind sie auf dem Standpunkt geblieben, den schon die Großväter innehatten.“ Ueberaus groß ist die Zahl der beanstandeten Aborte. Ein Aufsichtsbeamter von Ehingen a. D. wußte sich nicht anders zu helfen, als daß er nur die einwandfreien Aborte aufschrieb und im Protokoll den Eintrag machte:„Die Aborte in der ganzen Ge⸗ meinde sind mit wenigen Ausnahmen, wie Pfarrhaus, Schloß und Bauer N. nirgends den gesetzlichen Vorschriften entsprechend.“ Auf Grund eigener Wahrnehmungen fügt der Landeswohnungsinspektor hinzu:„Es gibt Hunderte Gemeinden, in denen jede zweite Wohnung und noch mehr wegen ungenügenden Aborts zu beanstanden wäre.“ Ein anmutiges Kulturbild entwirft der Beamte von Welzheim:„In auffallend vielen Gebäuden fehlt ein Abort. Es wird ein Kübel in der Küche oder im Stall benützt. Der Kübel ist oft nicht bedeckt; hie und da ist über denselben eine Kiste gestürzt, die im Boden ein Loch hat und so als Witz dient. Auch ist oft in der Küche(in Kniehöhe) ein Laden an⸗ gebracht; der Laden öffnet sich nach innen und der untere Riegel der Ladenöffnung dient als Sitz; außen ist ein Brettergehäuse über der Oeffnung.“ Der Landesbeamte bestätigt, daß ähnliche Einrich⸗ tungen in ländlichen Gemeinden weit verbreitet sind. Sehr ungünstig werden Wohn⸗ und Schlafräume auf dem Lande beeinflußt durch die unmittelbare Nähe des sei es neben, sei es unter der Wohnung des Stalles. Die Gase des Stalles dringen durch die Stalldecke und verpesten in der darüberliegenden Wohnung die Luft. Stein und Mörtel werden zerfressen und fallen ab. Das Holz der Decke und das Fachwerk verfault, der Wohnung sieht man schon von weitem die Feuchtigkeit an. Aber die Aufsicht kann nichts dagegen tun, da baugesetzlich sogar Neubauten über und neben Ställen erstellt werden dürfen. Neben den Untergeschoßwohnungen(Souterrain) bekämpft der Bericht scharf die Dachstockwohnungen, die besonders auf dem Lande zur Unterbringung des Gesinde verwendet werden. Der Landesbeamte hat in kleinen Städten und Landgemeinden, wo eine Wohnungsaufsicht noch fehlte, Dutzende von Räumen getroffen, die er so schildert:„Die schräge Fläche der Dachziegel dient als Decke, die Dachlucke, mit einem Laden verschließbar, als Licht⸗ öffnung: Luft dringt genügend durch die Zwischenräume zwischen den Dachziegeln. Im Sommer heiß zum Ersticken, im Winter grimmig kalt, vom Sturm durchfegt und von Schnee und Regen mitgenommen, so stellt sich der ländliche Schlafraum unter dem Dach in seiner Ursprünglichkeit dar; keine Dachverschalung, kein dichter Boden, keine Wand, keine Tür, kein Fenster, im günstigsten Fall eine Glasziegel!“ Dazu kommt die Unsauberkeit der Umgebung der Wohnungen, herrührend von den Jauchegruben, Düngerstätten und dem Winkel. Auf das häufige Ueberlaufen der Jauchegruben führt der Bericht zum Teil die Verbreitung der Maul⸗ und Klauenseuche zurück. Vom Zustand des Winkels, des schmalen Hausabstands, in den sich der Regen, die Abfallstoffe und oft auch die menschlichen Auswurfstoffe ergießen, gibt er eine trübe Schilderung. Auch die Belegung der Schlafräume gab auf dem Lande zu vielen Beanstandungen Anlaß, obgleich nur ein Mindestschlafraum von 10 Kubikmeter für Erwachsene, von 5 Kubikmeter für Kinder unter 14 Jahren vorgeschrieben ist. In der Zusammenlegung von Geschlechtern wurden unglaubliche Zustände ermittelt, die zugleich den großen Mangel an Betten auf dem Lande illustrieren. Aus dem Aufsichtsbezirk Gerabronn allein wurden 212 Fälle von Bettmangel gemeldet. All diese Mängel„finden sich vielfach beim reichsten Bauern so gut wie beim ärmsten Taglöhner.“ Wird die Wohnungsaufsicht gleichmäßig so ausgebaut, wie es der Landeswohnungsinspektor erstrebt, so werden noch schlimmere Zu⸗ ritt, geht es wie dem Bauer, der vom Lande in die Stadt kommt, oder dem Kleinstädter, der sich am Friedrichstraßenbahnhof oder n Charing Croß zum erstenmal von der Weltstadt umbrandet fühlt. Eine verwirrende Fülle von Bildern, von blitzschnell sausender und drehender Bewegung und von schwerfällig, massig rückender und kriechender, ein unentwirrbares Gewoge von Tönen, Geräuschen, Lauten, hellen, dumpfen, lockenden, drohenden stürmt auf ihn ein. Alles vereint sie, um keinen klaren Eindruck aufkommen zu lassen. Vild von einem Chaos, das die blanken, wuchtenden Maschinen ge— biert, die man kennt, von denen man wohl einzelne Teile in den Werkstätten sieht, doch deren Erzeugung dunkel bleibt. bleibt ein Bild überragender Größe und brausenden Lebens, ein Dort, wo es am ruhigsten ist, wohin das Brausen und Häm— mern und Dröhnen aus allen Werkstätten nur gedämpft herdringen kann. liegen Herz und Hirn der Fabrik. Wie in einem Pumpen⸗ reservoir laufen im ersteren, im kaufmännischen Bureau, alle Ströme zusammen. Und darüber arbeitet das Gehirn. Hier haben alle die Wunderwerke aus Stahl und Eisen ihren geistigen Ursprung. Ehe sie sich materialisieren und stählerne Glieder zu recken beginnen, finden sie hier ein erstmaliges Leben auf dem Reißbrett, embryonal gleichsam. Und ist die Schöpfung auf dem Papier vollendet, so flattern die Blätter hinaus in alle Werkstätten, um zu eisernem Leben zu erstehen. Zuerst kommen sie in die Modelltischlerei. kleiner, bescheidener Teil der großen, lärmenden zurücktritt, gegenüber dem arroganten Auftreten glasüberdachten Montagehallen, in deren Innern es saust von tau⸗ send Rädern. Und doch ist sie mit der wichtigste. Hilft sie doch den ersten ungelernten Gliedern, aus denen sich später die Maschine auf— bauen soll, zum Leben. Die einzelnen Maschinenteile werden überwiegend aus Eisen gegossen. Dazu bedarf es einer Form. Diese wird mittels eines meist hölzernen Modells hergestellt, das in feuchten, plastischen Sand eingeformt wird. Diese Modelle nun fertigt die Modelltischlerei. Da sind oft nur ein paar Tischler mit einigen Holzbearbeitungs- maschinen an der Arbeit. Aber, was sie schaffen, ist grundlegend für alle weiteren Werkstätten, und ein Fehler, den sie machen, ist irreparabel. Darum sind die Modelltischler auch gutbezahlte, hoch⸗ qualifizierte Arbeiter mit einem guten Teil technischer Schulung; denn sie sind die einzigen Arbeiter, die direkt nach der Zeichnung bauen müssen; alle übrigen arbeiten und ändern dann nur an den ihnen übergebenen Werkstückchen, bis der Monteur die einzelnen Teile zusammensetzt. So ein Modell zu zimmern, besonders von einer komplizierten Maschine, ist keine einfache Sache. Der Ingenieur entwirft die Maschine, wie sie fertig dastehen soll. Das Modell für den Guß sieht jedoch ein wenig anders aus. Da ist mancherlei zu ändern, einzupassen, zu teilen; für die Bearbeitung muß Material zugegeben werden, und das Einschrumpfen des Metalls während des Erstar⸗ rens ist zu berücksichtigen. Da gibt es viel Arbeit, bis das Modell endlich schön rot und schwarz lackiert dasteht. Von solchen Modellen sammeln sich in großen, schon lange bestehenden Fabriken ganz er⸗ kleckliche Mengen an, die einen nicht unerheblichen Wert repräsen⸗ tieren, der in die Hunderttausende und Millionen gehen kann. Hat das Modell den letzten Farbenstrich erhalten, so wandert es in die Gießerei hinunter. Hier mag es, das von der Tischlerei her an größte Sauberkeit gewöhnt ist, nicht wenig erschrecken. Ist der reinlichste Teil einer Maschinenfabrik, so ist die Doch das liegt in der Natur der Sache Das ist nur ein Fabrik, der ganz der hochragenden, die Tischlerei Gießerei ihr schmutzigster. und ist nicht zu ändern. Hier soll das Modell eingeformt werden. Zu diesem Zweck be⸗ steht der Boden der Gießhalle bis tief hinab aus Formsand. Doch dieser Sand wird dauernd verbraucht, verbrannt und verstreut; 1“ Sand zugesetzt werden. darum muß ihm fortlaufend„junge Darum ist bei jeder Gießerei eine eigene Sandaufbereitungsanlage, in welcher der Sand gemahlen, geknetet und gemischt wird. mmen. Im erungen aus eit. Preis stände ermittelt werden. 2 riemen lausen von der Decke zu ihnen rab. Man meint, man durch d Dickicht von Maschinen keinen Weg finden, und achsten Töne und Geräusche, die sich zu ren Bra vereinen, steigert noch die Beklem⸗ D g Bek Stücke, die wir aus der 0 8 de on kennen 1 n wird ihnen t; ken e kl sie dulden, wie 8 8 1 — Gn 1 0 1 — 1 E! 2 N* 8 2 18 0 f 3 8 1 2 1 1 8 * f ö VBerwandt⸗ k 1 der 8 er n en — st, 2 nd N 10 It 0 8 das 0 1 0 e H ift, 1 5 ird d a Teile vieder * 0. l 1 1 1— 1 Aus unserer Sammelmappe. N Die Wirkung des sozialen Elends auf die Körperentwicklung bei den Kindern d dem J Volksschule 1 n die 7 0 der 1 0 5 m der 1 0 risch hren Kumn und de teren Ent⸗ g reichen und 5 0 n ind mehr die Ergeb⸗ — st 8 f fördert werden. 6 a 80 tersucht und re Wewic unahme 135 g tate, die bei der lehr rden. 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