uf int elle ind ist⸗ ung bret gert 1 an (der wird am zu Die Sprechhalle . vorerst nur einmal in der Woche und zwar jeden Mitt⸗ woch, als Beiblatt zum hiesi⸗ gen Anzeigeblatt, jedoch unter einer für sich fortlaufenden Nr. Die Abonnenten des Anzeige— blatts erhalten dieselbe zeitgemäße und prechhalt gratis. für Auf die Sprechhalle kann man sich auch besonders abonniren. Ein so Abon nement beträgt vierteljährlich 15 kr. Bestellungen sind hier bei der Redaction, auswärts bei den zunächst gelegenen Postämtern zu machen. unterhaltende Mittheilungen. (Beiblatt.) M 23. N. aus Oberhessen. Eingesandt. Gelegentlich der nunmehr erledigten Adelsfrage hatte ein Theil der Linken wieder einmal Gelegenheit, sich in seiner ganzen Glorie zu zeigen; es war dies ein Paradepferd, so ungemein geeignet für seine Tiraden und Rotomontaden, wie vielleich! noch keines, und so wurde denn auch Nichts versäumt. Wenn es nun auch weit entfernt von uns ist, all' das Unedle, Unverständige, ja Ge— meine, was hier von jener Seite in einer Weise zu Tag gefördert wurde, daß sicher jeder der von ihr so in Schmutz getretenen Adeligen zu Aehnlichem sich selbst zu gut gewesen wäre,— wenn es nicht unsre Sache sein kann, jenen auf eine so unedle, unerquickliche Weise geführten Kampf mit Windmühlen hier noch⸗ mals zu erörtern,—(denn der Sache nach war ja der über den Adel schon gebrochen) und wenn wir endlich in keiner Weise vermeinen, es sei im All- gemeinen überhaupt noch nöthig, jenes Treiben der linken Seite vor den Augen der Welt noch näher zu characterisiren:— so glauben wir doch im besondern Interesse unseres Landes, resp. des VIten Wahlbezir— kes, bei dieser Gelegenheit das Benehmen des Abgeord— neten aus jenem Wahlbezirk, des Herrn Vogt, etwas näher bezeichnen zu müssen,— und zwar einzig und allein zur weiteren Verbreitung der bereits überall hervortretenden Erkenntniß vieler in Beziehung auf die Wirksamkeit dieses Herrn früher Verblendeten.— Wir glauben hierzu umsomehr ein Recht zu haben, umsomehr verpflichtet zu sein, als wir bei der Wahl des Herrn Vogt als Wahlmann betheiligt waren.— Herr Vogt stellte nämlich, für den Fall, daß das Mi⸗ noritätsgutachten:„der Adel selbst ist abgeschafft“— nicht angenommen werden sollte, folgenden Antrag: 8 0 „Es steht Jedem frei, einen beliebigen Adelstitel seinem. Namen vorzusetzen.“ Dieser Antrag nun hat, so viel uns bis jetzt bekannt geworden, dreierlei Beurtheilung gefunden.— Diejenigen nämlich, welche wirklich von Herrn Vogt und Consorten sich alles Ernstes weis machen ließen, letztere seien die wahren Weltbeglücker, und hieran sicher zum Gespötte jener Herrn selbst wie an ein Evangelium glauben, meinen, mit diesem An⸗ trag sei es vollkommener Ernst gewesen.— Es fragt sich nun, ob diese Leute nun auch irgendwie überlegt haben, ob eine solche Maßregel überhaupt ausführbar sei, ohne alle öffentlichen Verhältnisse zu turbiren.— Man denke nur daran, wie durch Aus⸗ führung jenes Antrages alle Urkunden, gerichtliche, wie außergerichtliche, alle Register über Geburt- und Sterb⸗ fälle, über Ehen und sonstige Contracte, alle Ver- zeichnisse über Besteuerung und personell⸗statistische Ver⸗ hältnisse ꝛc., kurz fast alle bürgerliche Beziehungen durch derartige willkührliche Abänderungen der feststehenden Namen der unheilvollsten, verderblichsten Unsicherheit wären preis gegeben worden— und man wird die ganze Nichtigkeit jener Ansicht über den Vogt'schen Mittwoch den 23. August 1848. Antrag erkennen.— Andere, die wohl so ziemlich auf einer Ueberzeugungstufe mit Herrn Vogt stehen, denen es nämlich unserem Ermessen nach nur darum zu thun scheint, für sich selbst vor allen Dingen in dieser bewegten Zeit was herauszuschlagen, sich irgend eine und wenn auch nur traurige Berühmtheit zu verschaffen, derweil eine andere unmöglich, hielten die— sen Vorschlag für einen„guten Witz“ der ihnen viel— leicht noch einen Fürstentitel, nach welchem doch so mancher Erzdemokrat mit blassem Neide schielt, eintra⸗ gen konne.— Aber auch diese Leute hatten sehr un⸗ recht, denn jener Antrag war einestheils viel zu lächer— lich, um einen guten Witz abgeben zu können, und anderntheils hätten die Folgen davon, wenn er durch— gegangen wäre, sicherlich nur dazu beigetragen, das ganze Treiben jener Leute nur noch bedauernswerther zu machen, ihre Pläne und Absichten nur noch mehr zu compromittiren.— Wieder Andere endlich glaub⸗ ten aus diesem Antrage Vogts nichts Anderes ent— nehmen zu können, als einen Mangel an jeglicher Ein⸗ sicht seitens des Antragstellers in seine erhabne Sen— dung, als eine Unwürdigkeit des Benehmens sonder Gleichen, und glaubten den Antrag selbst für nichts Anderes halten zu dürfen, als für eine wahrhaft kin dische Chieane gegen die Majorität der Versammlung und die adeligen Mitglieder derselben. Daß dieses Urtheil alle Punkte für sich hat, welche es als das allein richtige erscheinen lassen, geht daraus hervor, daß die beantragte Maßregel, wie oben gezeigt und wie Herr Vogt selbst sicher so gescheut ist einzusehen, eine durchaus unausführbare war,(es müßte denn die dadurch nothwendig erfolgende Verwirrung aller Verhältnisse von Vogt selbst gewünscht und erzielt ge⸗ wesen sein)— daß weiterhin dadurch für keinen Theil des Volkes auch nur der Idee nach irgend was Ersprießliches zu erwarten stand, und daß endlich Herr Vogt schon vorher nothwendig wissen mußte, wie dieser Antrag noch weniger durchgehen könne, als das Minoritätsgutachten, welche einzige Rücksicht ihn schon vor der Einbringung hätte abhalten müssen.— Dieß Benehmen des Abgeordneten vom VIten Wahlbezirk des Großh. Hessen, welches fast durch⸗ gängig bei seiner ganzen früheren Wirksamkeit ein äußerst ähnliches war, wenn es auch nicht überall gleich schroff hervortrat in seiner ganzen Abgeschmackt⸗ heit und Würdelosigkeit, wenn es auch nicht allemal so deutlich zeigte, mit wie wenig männlichem Ernst Herr Vogt seine Stellung in der N. V. erfüllt, ja mit welch knabenhafter Frivolität er sie mißbraucht— möge es reichliche Früchte tragen und mehr und mehr die in allen Schichten durchbrechende Erkenntniß über sein Gehaben fordern und verbreiten.— Guter Rath in der Handelsklemme und Geldnoth. In westphälischen Blättern finden wir einen Aufsatz von Friedrich Harkort, der sich in ebenso treffen— der als gemeinfaßlicher Weise über die Geld- und Han⸗ delsklemme und deren geeignetste Abwehr ausspricht. So sagt er unter Anderem(aus Berlin): Das Volk gleicht den schönen Frauen, es sind viele Schmeichler da, die es verderben! In Berlin fehlt es aber auch nicht an schönen Briefstellern. Der eine bittet: liebes Volk, du bist allmächtig, schaffe mir eine Ministerstelle, ich werde schön danken,— der andere: liebes Volk, du bist zu ruhig, eine Hauptdemonstration könnte nicht schaden, da fischen wir im Trüben! Der dritte schildert das Land Kanaan so natürlich, daß Mancher schon Milch und Honig für gemeine Waare hält, aber ich sehe noch keinen Redner und Briefsteller, der wirklich Brod und Rahm geliefert hätte. Unwillkührlich fallen mir dabei die alten biblischen Geschichten von den falschen Propheten ein, und ich habe Angst, daß über kurz oder lang hier noch einige derselben durch ihre betrogenen Jünger gesteinigt wer— den. Da möchte ich nun um Erlaubniß bitten, einmal für Schmeichelei die Wahrheit sagen zu dürfen. Große Umstände brauche ich wohl deßhalb nicht zu machen, weil ich selbst zum Volke gehöre und seit dreißig Jahren alle Tage tüchtig mit ihm arbeite,„ich weiß ziemlich genau, wo der Schuh drückt.“ Fremde Länder sind haufig ein Spiegel, in dem man die eigene Thorheit schaut. Als die französische Revo— lution ausbrach, war ich in Brüssel. Die Belgier haben träges Blut und dachten: man braucht's nicht gleich nachzumachen, wir wollen die Sache ein wenig ansehen; Holzäpfel blühen auch schön, warten wir auf die Frucht! Indessen der Schrecken vor Unruhen fuhr unter die Capitalisten. Der Handel und die Fabriken stockten. Der Adel flüchtete aufs Land und Bürger und Bauern vergruben ihr Geld, als stünde der 30jäh⸗ rige Krieg vor der Thür. Binnen 14 Tagen war die Noth da. Man bildete Clubs, steckte die Köpfe zusammen und auf dem großen Platze standen finstere Gestalten. Da stieg ein Volksredner auf die Rath— haustreppe; er war aber nicht aus der Schule Derer, die unter den Zelten(in Berlin) Volksherrschaft pre- digen und Hunger herbeiführen:— um ihn stand der ganze Haufe. Was fehlt Euch?— Antwort: Brod!— Warum kauft Ihr's denn nicht?— Schöne Frage, wir haben kein Geld!— Und warum habt ihr kein Geld?— Nun ja, weil keine Arbeit da ist.— Ach, da wollen wir uns bald helfen, sagte der Redner. Schaut, das Geld ist eine Maus; wenn sie Lärm hört, verkriecht sie sich, aber verhaltet Ihr Euch still, so wird's bald wiederkommen. Adieu, macht Euch nach Hause! Und hier gingen die Leute, so Verstand im Kopfe und Liebe zur Ordnung im Herzen unter dem blauen Kit⸗ tel trugen. Vor solchen Leuten muß man Respect haben, sagte Friedrich der Große, und so dachte man auch in Brüs— sel. Die Bürger sprachen: das Volk ist brav, es muß nach Möglichkeit gesorgt werden. Die Stadt ließ öffentliche Arbeiten verdingen, jeder Hausbesitzer ließ Pflaster legen, anstreichen, repariren. Der Herzog von Aremberg und die Großen blieben nicht zurück; der König verließ Schloß Laeken und zog in die Stadt; Jedermann rief:„es lebe der König!“ wenn er öffent— ——— lich erschien. Die Kammern setzten allen Hader bei Seite, handelten wie ein Mann und bewilligten der Regierung eine Menge Geld für Kanäle und Straßen oder Unterstützungen an arme Gemeinden. Man be— griff, daß nur Eintracht die Freiheit rettet zur Stunde der Gefahr. So wuchs das Vertrauen. Reiche Franzosen und Engländer zogen in Masse nach Brüssel. Einer schrieb es dem Andern: hier ist es sicher! Das Militär brachte auch viel Geld, man vertrug sich meisterhaft mit einander; ich habe nicht eine einzige Unordnung gesehen. Maueranschläge gab es, allein es waren Auf— forderungen zur Wohlthätigkeit und zu gemeinnützigen Zwecken, nichts von Politik, nur die Wählerlisten hin— gen aus, denn der Belgier vertraut seinen Kammern. Kein Franzose oder Pole durfte in den Kaffeehäusern schelten; das Gefühl für Ehre und Selbstständigkeit entwickelte sich in der Nation zur schönsten Blüthe. So kam, trotz der schlechten Zeit, die Geldmaus wieder aus dem Loche. An Sonn- und Festtagen sitzen die Leute mit ihren Frauen wohlgekleidet auf Stühlen vor den Thüren, eine blanke Kanne Bier auf dem Tische; wer daran zweifelt, schaue zu in der Vorstadt nach Namur. Oft fragte man mich: Wie sieht es in Deutschland aus? Ich zuckte die Achseln. Ach Herr, hieß es, Ihre Landsleute wissen noch nicht, was eine Revolution kostet! Erfahrung machte uns klug; man kann Ge— setz, Ordnung und Freiheit billiger haben! Wir reden 5 Sprachen, bestehen aus früher sich fremden Landes- theilen, und dennoch wurden wir eine geachtete Nation durch die Majestät des Gesetzes und eine freie Consti— tution. Die Leute haben Recht, denn als ich abreiste, stand eine wackere Arme von 80000 Mann wohlver— sehen und gerüstet da und die Franzosen zogen den Hut ab vor dem kleinen Volke von fünf Millionen Menschen. Herzlich freute ich mich, nach dem schönen lustigen Berlin zu kommen, denn ich war in 2 Jahren nicht da gewesen, und dachte die reiche Bescheerung unter dem Christbaume der neuen Freiheit zu finden. Unter den Linden spazierten junge Herren mit rothen Hahnen— federn auf den Hüten und Hirschfänger an der Seite, wie ich sie in Faust und dem Freischützen gesehen, man sagte mir, das seyen lateinische Schüler, welche Politik studirten und die Finanzen ihrer Eltern in Ordnung brächten; ob ich meine Jungen auch herschicke? Wenn nur die Examina abgeschafft wären! Alle Bäume bis an die Zweige mit Recepten be— klebt, um den Segen der freien Presse zu preisen und Sitte und Anstand zu empfehlen; ich träumte mich auf den Boulevards von Paris. Junge Buchhändler, ohne Schuhe und Patent, zeig⸗ ten deutlich, daß Berlin der Sitz der Bildung sey.— Da ich von Brüssel über Antwerpen kam, so forschte ich vergleichend nach dem Berliner Handel und Wan— del.; aber in den Läden fand ich trübe Gesichter, über— all Wohnungen zu vermiethen, keine Gütermassen in Bewegung und ich dachte, das geht zwar schlecht, allein sie verhalten sich still und ruhig und warten auf die Geldmaus. So legte ich mich denn zu Bett und bat Gott, daß er alle die Kummertragenden trösten wolle. Nachts fahre ich auf, ich denke es brennt und die Russen stehen vor den Thoren. Ein Tumult, als ob 50 Nacht- wächter bließen, Generalmarsch, Bürger stürzen mit Gewehren hervor und in der Ferne ein verworrenes Lärn Da Vate halte mel, Haul 9 der schon 1 gar 8 N sch zu le 1 ergal versal Gesa⸗ selben — Jaht gekau Zahli Bezal noch mit fol ö in hi, Jahrg Ct 16 soll für den, wird. Oh bei der ßen be⸗ nde und rieb tar haft ung luf⸗ gen hin⸗ ern. sern eit aus igen auf auf der land es, tion Ge⸗ den des⸗ tion nsti⸗ iste, ver⸗ den onen igen nicht inter Inter nen⸗ eite, man litik nung denn be⸗ und mich zeig⸗ 1 rschte Dan⸗ über⸗ n in lein die daß achts ussen acht mit renes Lärmen, als ob die Frösche einen König ausriefen. Da ziehe ich denn auch die Stiefeln an, um mit dem Vaterlande unterzugehn, wenn die Berliner es nicht halten könnten. Der Mond stand so trübe am Him— mel, als ob er weinen wollte über die verständige Hauptstadt. Plötzlich trat mein Wirth herein, ich halte ihn in der Angst bereits für verwundet und die Barrikade schon für verloren. „Ach, lieber Herr, bleiben Sie man ruhig, das ist gar Nichts, nur eine allnächtliche Katzenmusik.“ Nun, das muß ich sagen, die Berliner verstehen sich auf Alles, aber das Vertrauen und die Geldmaus zu locken, das verstehen sie nicht.— Erwiederung. Die in der Sprechhalle vom 8. August an mich ergangene Aufforderung das in einer der letzten Volks— versammlungen in Betreff einiger Jaup'schen Gerüchte Gesagte zu veröffentlichen, veranlaßt mich nicht den— selben nachzukommen. Einmal ist es gewiß nicht ge— 113 heimnißthuerisch, wenn man etwas vor etwa 500 Leuten erzählt, und zweitens habe ich die feste Ueber— zeugung, daß ich nicht„hinter dem Rücken“ des Herrn Jaup gesprochen. Denn mir(und viel— leicht auch den Freunden des Rechts und der Wahrheit) ist es bekannt, daß Alles was in ganz Hessen über das jeweilige Ministerium gesprochen und gedruckt wird, brühwarm nach Darmstadt geliefert wird. Gießen stellt bei diesen Denunciationen das be— deutendste Contingent. Wenn den Freunden der Wahr— heit u. s. w. es drum zu thun ist, meine Rede eine noch weitre Verbreitung zu verschaffen, so muß ich denselben diese Mühe selbst überlassen und ich habe nur zu wünschen, daß die während meiner Rede ange— fertigten Notizen recht wahrheitsgetreu ausgefallen sind. Theodor Götz. Leise Anfrage. Dürfen Knechtsdienste, welche der Lehrer als Kir— chendiener, dem Pfarrer leistet, aus dem Kirchenkasten bezahlt werden?(Siehe wilde Rosen Nr. 20. u. 21.) Intelligenzblatt. 1666) Gießen. Alle diejenigen, welche im Jahr 1848 Holz in Königl. Preuß. Waldungen gekauft und noch nicht bezahlt haben, müssen die Zahlung unfehlbar innerhalb 8 Tagen leisten. Gießen den 21. August 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1618) Gießen. Diejenigen, welche mit der Bezahlung 1) des im Juli fällig gewesenen 2. Ziels der Communal⸗Steuer und 2) der Schulgelder vom 2. Quartal d. J.— von den gegewärtig schulpflichtigen, wie auch von den auf Pfingsten d. Is. con⸗ firmirten Kindern noch im Rückstande sind, werden hiermit an dieselbe mit dem Anfuͤgen erinnert, daß solche binnen 14 Tagen an die Stadtkasse geleistet werden muß. Gießen am 15. August 4848. Stadtrechner Enders. 1661) Gießen. a Jagdverpachtung. Samstag den 26. August d. J., Mittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung, in 2 Abtheilungen, auf drei Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Crumbach den 20. August 4848. Der Bürgermeister Weber. 1668) Oberbessingen. Jagdverpachtung. Die der Gemeinde Oberbessingen zustehende Jagd soll Montag den 28. d. M., Mittags 12 Uhr, für 3 Jahre auf hiesigem Rathhaus verpachtet wer- den, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. i Oberbessingen, den 241. August 1848. Der Buͤrgermeister Serth. 1650) Ruttershausen. Jagdverpachtung. Da die dahier heute verpachtete Jagd für das letzte Gebot zu 24 fl. nicht genehmigt worden ist, so ist anderweitige Verpachtung auf Donnerstag den 24. August, Morgens um 10 Uhr, anberaumt worden, wozu man aufs neue Steiglieb— haber einladet. Die Versteigerung wird auf dem Büͤrgermeisterei— Büreau vorgenommen. Ruttershausen am 18. August 1848. Der Bürgermeister Klinkel. 1672) Saasen. Jagdverpachtung. Dienstag den 29. August d. J., Vormittags 10 Uhr, soll die Jagd circa 2000 Morgen haltend in der Gemarkung Saasen, in dem Büͤreau-Local des Un— terzeichneten auf 3 Jahre meistbietend verpachtet werden. Saasen am 20. August 1848. Der Buͤrgermeister Bach. 1615) Rodheim. Freitag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen dahier verschiedene Arbeiten, als: 1) Dachdeckerarbeit am Kirchthurm, veranschlagt zu 5 32 fl. 40 kr. 2) Das Dach am Spritzenhaus um— zudecken, veranschlagt zu 3) Die Feuerspritze mit Oelfarbe an— zustreichen, veranschlagt zu 2 2 8 4) Die Anfertigung eines Stegs über die Bieberbach, Zimmerarbeit, ver⸗ anschlagt zu 5 5 4 23„ 12„ versteigert werden. Rodheim am 17. August 1848. Der Beigeordnete Platt. 56„ 43„, 4 114 Mainzlar. Jagdverpachtung. Freitag den 25. August, Mittags 1 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung auf mehrere Jahre öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Mainzlar den 17. August 1848. Der Bürgermeister Vogel. 16400 Staufenberg. Jagdverpachtung. Freitag den 25. d. M., Morgens 10 Uhr, soll die Jagd in der hiesigen Gemarkung auf dem Rathhaus öffentlich meistbietend auf mehrere Jahre verpachtet werden, wozu man Jagdliebhaber einladet. Staufenberg am 16. August 188. f Der Bürgermeister Fischer. 1609) 1612) Bersrod. Jagd verpachtung. Donnerstag den 24. August d. J., Nachmittags 5 Uhr, wird auf der Bürgermeisterei daher die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Bersrod an den Meistbietenden verpachtet werden. Bersrod am 16. August 1848. Der Bürgermeister Lindenstruth. Hattenrod. Jagdverpachtng. Montag als den 28. August, des Mittags 12 Uhr, soll die Jagd in sämmtlicher Gemarkung Hat⸗ tenrod von eirea 1000 Morgen unter einem Jagd⸗ bezirk nach den vor der Verpachtung bekannt ge— machten Bedingungen für ein Jahr auf dem Büreau des Unterzeichneten verpachtet werden. Hattenrod am 19. August 1848. Der Gr. Bürgermeister Mengel. Ulrichstein. Pferde-Versteigerung. Auf dem Gr. Gestüt zu Ulrichstein, im Vogels— berg, sollen 1652) 1654) Donnerstag den 31. d. M., Vormittags 10. Uhr, 3 Zucht⸗Stuten, ein dreijähriges, 2 zweijährige Stutenfohlen und 2 einjährige Hengstfohlen öffent— lich meistbietend versteigert werden. Ulrichstein am 18. August 1848. Der Gr. Gestütsmeister Diegel. Londorf. Jagd verpachtung. Freitag den 25. August l. 3 Vormittags 9 Uhr, soll die der Gemeinde Londorf zustehende Feld⸗ und 1657) Forstjagd, auf der dasigen Bürgermeisterei, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen an den Meistbietenden ver⸗ pachtet werden. Londorf am 17. August 1848. Der Buͤrgermeister Kliebe. 1663) Gießen. Aechtes Bairisches Lager Bier im Café Lind. 1311) Gießen. Einige möblirte Zimmer mit Cabinet sind auf das nächste Semester Georg Lampus, Lit. C. i, 1 am Kreuz. 1664) Gießen. In unserm Verlag ist er⸗ schienen und in allen Buch⸗ und Kunsthandlungen, in Gießen in der Ferber'schen Universitätsbuch⸗ handlung zu haben: Bildnisse Ludwig III., Großherzog von Hessen und bei Rhein, und dessen Gemahlin. Diese mit der größten Sorgfalt in Stahl ge⸗ stochenen Brustbilder, sind nach den ausgezeichneten Original-Oelgewälden des berühmten Portraitma⸗— lers Stieler, herausgegeben. Der Subseriptions-Preis der zusammen ist: Abdrücke auf weißes Papier in Quart⸗ 5 und ohne zu vermiethen bei für beide Bil⸗ format. 5 4 kr. Abdrücke auf chinesisches Papier in Quartformat I Susemühl und Sohn in Darmstadt. 1673) Gießen. In der J. Ricker' schen Buchhandlung ist soeben angekommen: Portrait von 8 Deputirter von Gießen. Preis 36 kr. 1670) Hungen.. Volksverein für die obere Wetterau „Freiheit, Ordnung und Recht.“ Zweite Versammlung den 3. September d. J., Nachmittags 3 Uhr im Solmser Hof zu Hungen. Der provisorische Vorstand. 1669) Gießen. Zur Beachtung für Eltern. Denjenigen hiesigen Eltern, welche ihre Töchter vor niederdrückenden Schulstrafen bewahren wollen, wird hierzu in dem Programme, das bei Ricker gratis ausgegeben wird, ein Mittel em⸗ pfohlen, auf welches man besonders hier aufmerksam macht. Die Kinder werden nämlich in eine halbe Pension gegeben, welche außer dem Schulgelde nur 100 Gulden kostet. Hierdurch erhalten sie auch eine gleichmäßige Heiterkeit. 1671) Gießen. Ein Schlüssel mit gebogenem Kamm ist in der Gegend vom Neuenwegerthor verloren worden, um dessen Abgabe auf der Polizei höflichst gebeten wird. 1605) Gießen. Diejenigen, Dr. Schäfer. an welche die Einladung zu dem Mittagsessen, das den 25. August zur Feier des Namenstages des Großherzogs K. H. im Busch'schen Garten statt finden wird, etwa nicht gelangt ist, und welche gleich hmen Wil⸗ lens sind, werden ersucht, dies bei einem der Unterzeichneten Der zeitige Rector der Universität wohl an demselben Theil zu ne oder bei Herrn Busch anzuzeigen. Der Bürgermeister Gg. Reiber. ——— Druck und Verlag der G. D. Brühl' schen Duch- und Steindruckerei. 0 erscheint 110 12 och gn Anz der 3 aufhef dem Trotz, reiztel werde wäre, nun, samm stocker losigke gestell Ausw Norde Unter erkaut Repu stets sogar Zustä dert! und d blikan Nahri nach tete. nigen ausge Glüc nen I00 ft leder das J 5 aber: gen der 0 führen ich un bedaut unsere Edikt lung ten ur gewäh 1155 Ich d Worte nen 1 daß