en r, E 5 ber⸗ ind⸗ heit irn. hrift pf nem der, ihm und Ueb⸗ an⸗ mäß, hmen j e ö wo durch neller in es/ zilen men Die Sprechhalle erscheint vorerst nur einmal in der Woche und zwar jeden Mitt⸗ woch, als Beiblatt zum hiesi⸗ gen Anzeigeblatt, jedoch unter einer für sich fortlaufenden Nr. Die Abonnenten des Anzeige- blatts erhalten dieselbe gratis. für N* Auf die Sprechhalle kann man sich auch besonders abonniren. Ein solches Abon⸗ nement beträgt vierteljährlich 15 kr. Bestellungen sind hier bei der Redaction, auswärts bei den zunächst gelegenen Postämtern zu machen. zeitgemäße und unterhaltende Mittheilungen. (Beiblatt.) J 33. Mittwoch den 1. November 1848. Der Demokratencongreß zu Berlin. Wir haben einst mit der gespanntesten Erwartung auf das deutsche Vorparlament geblickt, und von ihm hing auch wirklich die Gestaltung Deutschlands ab. Wir sehen bingegen mit großer Gleichgültigkeit auf das„neue Vorparlament“, das Parlament der Linken“, den Demokratencongreß, der gegenwärtig zu Berlin tagt. Aber auch diese Versammlung kann eine hohe Wichtigkeit erhalten, wenn schon nach einer Seite, nach der man es nicht erwartet hätte. Der Bericht des Cen— tralausschusses der demokratischen Vereine enthält nehm— lich Anerkenntnisse, welche, wenn sie von der Partei nicht zurückgewiesen werden, dieser Partei künftig ein wesentlich anderes Ziel stecken. Der Berichterstatter Kriege sagte im Eingang seines Vortrags: der Ausschuß habe sich an die be— kannte Frankfurter Erklärung, an das deutsche Volk gehalten, wonach er eine demokratische, sociale Republik anstrebe. Er habe sich hierbei auf ein ideales Proletariat stützen wollen, sich aber überzeugen müssen, daß es ein solches noch nicht gebe; es seien nur ungebildete Massen vorhanden, und man werde fich daher auf das Bürgerthum stützen müssen. Schon diese Aufrichtigkeit ist ein lobenswerther Schritt; es liegt eine große Selbstüberwindung darin, vor denen, welche man ungerecht angefeindet hat, ein— zugestehen, sie hätten gleichwohl recht, man habe sich geirrt. Hoffen wir, daß es nicht hierbei bleibt, son— dern daß auch nach diesen Geständnissen gehandelt werde. Wollen die Demokraten sich auf das Bürgerthum stützen, so müssen sie vor Allem wesentliche sociale Reformen in die Ferne schieben;— den Nothstand der Besitzlosen müssen wir alsdann sofort durch groß— artige und organisirte Auswanderung zu heben trachten. Zu mehr wird sich das Bürgerthum— besser gesagt: werden sich die Besitzenden, wozu auch der Bauern⸗ stand gehört— sobald nicht verstehen. Wollen sich die Demokraten auf das Bürgerthum stützen, so dürfen sie auch nicht fürder, wie bisher, die Presse unverantwortlich mißbrauchen. Die freie Presse war ihnen bisher nicht ein edles Gut zur Bildung und Aufklärung, zu Wahrung von Recht und Freiheit, nein sie war ihnen eine Scorpionpeitsche, die„unge— bildeten Massen,“ die da vorhanden waren, wo der Centralausschuß,„ideales Proletariat“ glaubte, aufzu— peitschen und wüthend zu machen, und ein Mittel, ihre Gegner dieser wüthenden Masse als Zielscheibe zu bezeichnen. Die Demokraten müssen sich nach ihren Geständ— nissen ferner auch zu dem Satz bekennen, daß keine Zeit das Recht hat, mehr zu erzwingen, als wofür die Menschen grade reif sind. Denn mehr kann nicht erreicht werden, oder wenn es mit ungeheuren Opfern erreicht würde, nicht behauptet werden. Erkennen die Demokraten diesen Satz an, so wer— den sie arbeiten wollen, die Menschen zur Reife für das wahre Ziel zu erziehen. Nach dem Geständniß, daß mit der„ungebildeten Masse“ nichts zu machen ist, werden sie trachten, die Massen zu bilden, und ihnen wahre Tugend beizubringen. Dieß ist eine schwere und lange Arbeit, aber sie ist unerläßlich, wenn wir vorwärts wollen, und unsere Natur treibt uns dazu ewig an. Wollen die Demokraten die schlußrechten Folgen aus ihren Geständnissen gelten lassen, so müssen sie sich für vorerst zur constitutionellen Mo⸗ narchie auf demokratischer Grundlage be⸗ kennen; denn sie müssen anerkennen, daß sich eben nur mit dem Proletariat, nicht aber mit dem Bürgerthum(auf das sie sich nach ihren Erfahrungen ja stützen müssen) die Republik ser⸗ zwingen läßt; ferner, daß republikanische Staatsform durch„ungebildete Massen“ er⸗ zwungen, die unglückseligste aller Staats⸗ formen ist. Erziehen sie dann immer, wie es ihre Pflicht ist, ihre Mitbürger zur Reife für die demo— kratische sociale Republik, bei allgemeiner Reife dazu wird diese, wenn man so will, von Niemanden ver- wehrt werden können. Aber noch eine Frage? Warum, da wir das Associationsrecht haben, richten sich nicht die Demo— kraten für sich social und demokratisch ein? Haben es die Herrnhuter nicht auch gethan? Ist nicht der So— eialismus auch ein Theil einer Religion, und zwar der Bernunftreligion? Vor kleinen Anfängen soll man nicht erschrecken; ist die Saat gut, ist der Bo— den tauglich, so wächst die Frucht rasch. Baut man nicht allenthalben von unten? und hieße das nicht grade die socialistische Republik von unten aufgebaut? Dieß wenigstens läßt sich sofort schon beginnen! Ziehe man das einmal in Bedenken— wenn nicht alle unsere Demokraten eben nur zu Partei⸗ häuptern geboren sind, und nicht auch für die unter—⸗ geordneten Rollen in Anspruch genommen werden dürfen!— Die letzten Sätze des Vorstehenden führen uns noch zu einer nahe liegenden anderen Bemerkung. Ein Organ der sich so nennenden demokratisch-socialen Partei klagt in diesen Tagen, daß die kleinen Bauern nicht brennen könnten, und die Vortheile hiervon nur den großen Landwirthen zufielen. Haben wir nicht den Weg der Association unserer Kräfte? In der Schweiz bestehen Gemeidekäsereien und mehren sich rasch; die Gemeindebrennereien würden sicher nicht minder gut fortkommen! Ans Werk! Es macht den 252 Bauer nicht fett, wenn ihr ihm vorsingt, wo ihm der Schuh drückt; mit der Erlaubniß zu brennen, so wenig als er will, ist ihnen nicht geholfen,— lehrt ihm vereint sich Vortheile zu verschaffen, die für die Unvereinten unmöglich sind. F. F. Entgegnung. In Nr 195 des„jüngsten Tages“ wird in dem Artikel vom 17. October eine in Allendorf an der Lumda erlassene Bekanntmachung gerügt, und so dahin gestellt resp. unterstellt, als gehe solche von Herrn Regierungsdirector Küchler aus oder solche vielmehr durch diesen veranlaßt worden, während sich die Sache ganz anders verhält; auch ist dem Bürger der Stadt Allendorf das Betreten seiner Straße dadurch nicht untersagt. Von dem Gemeinderath daselbst wurde schon, bevor Herr Regierungsdirector Küchler dort ein- traf, in mehreren Versammlungen zur Sprache ge— bracht, daß man den schon öfters, meistens von jun— gen Bürschchen und Kindern stattgehabten Straßenun⸗ ruhen in Lärmen des Abends nunmehr auf die eine oder andere Art vorbeugen möchte, was auch der Wunsch vieler Bürger sei. Dies geschahe. Der Bürgermeister entwarf eine Bekanntmachung in der Art, daß ähnliche Straßenun— ruhen, wildes Toben und nächtlicher Unfug Seitens der Jugend besonders aber das Hin- und Herlaufen ꝛc. auf der Straße nach 10 ½ Uhr für die Folge bei Ge⸗ fängniß⸗ oder Geldstrafe verboten sei. Zufällig traf am 13. d. M. Herr Regierungsdirector Küchler bei dem Bürgermeister ein, dem Letzterer unter anderem auch diese bereits auf Antrag des Gemeinderaths entwor— fene Bekanntmachung zu lesen gab, worauf jener er— wiederte: ich habe bei dieser Bekanntmachung nichts zu erinnern, und solche zurückgab. Diese Sache ist hier wahrheitsgetreu gegeben, was der gesammte Ge— meinderath bezeugen kann, nun bleibt es dem Publi- cum überlassen zu beurtheilen, ob dieses Verfahren des Ortsvorstandes Polizeiknüppelei, systematisches Verdum—⸗ mungs- und Einschüchterungssystem genannt werden kann, und wie der„jüngste Tag“ so jede Erzählung mir nichts dir nichts für baare Münze annimmt. Auch ist es unwahr, wie in jenem Artikel berichtet wird, daß die junge Bürgergarde in Allendorf durch Ein⸗ schüchterungen ihre Uebungen eingestellt hätte, nein, sie hat solche freiwillig eingestellt, weil sie keinen Gefallen mehr an dem Soldatenspielen fand und weil sich ihr Obercommandant zurückgezogen und sie ihrer ferneren Eristenz überlassen hatte. 5 An fer en Es ist ein höchst schmerzliches Gefühl, wenn man wahrnehmen muß, beim Ringen und Streben für eine gute und edle Sache sich verkannt, verläumdet, durch Mißtrauen gekränkt und durch Undank belohnt zu se⸗ hen; aber schmerzlicher noch wird dies Gefühl, wenn Verläumdungen ꝛc. durch böse aber gewandte Zungen selbst bei Denen Eingang gefunden, die man geschätzt und geachtet hat. Das ist aber der Krebsschaden an dem die Vereine erkranken, welcher an der Wurzel des Baumes frißt und ihn am Gedeihen hindert: daß gar Viele, welche zu schwach und zu schlecht sind, öffentlich zu wirken, im Geheimen streitende Parteien zu bilden und hierdurch die Kämpfer für eine Sache unter sich selbst zu entzweien suchen; durch solche Mittel wird oft bezweckt, was mit ehrlichen nicht zu erreichen war! Uneinigkeit im Heerlager und hierdurch der Sieg feindlicher Parteien! Außer andern Männern, welchen allgemeine Ach⸗ tung gezollt wird, bin auch ich in der Versammlung eines demokratischen Vereins mit beleidigendem und tiefverletzendem Vorwurf und Mißtrauen angefochten. Es ist nicht schwer, jemandes Ehre zu kränken und seinen guten Ruf zu untergraben, schwerer ist's, das einmal Wurzel gefaßte Vorurtheil wieder auszurotten. Aber das sollte man billig von einem Volke, welches reif ist für Freiheit, verlangen dürfen, daß es auch moralisch so weit herangebildet sei, den Werth eines unbescholtenen Rufes schätzen zu können und nicht mit frecher Hand dieses Heiligthum widerrechtlich zu ent— weihen. Ich weiß nicht, welche„erheblichen“ Beschul— digungen auf mich gewälzt sind, bin mir auch deren nicht bewußt, würde aber, wenn ich in der Versamm⸗ lung gegenwärtig gewesen wäre, die mir zu Ohren ge— kommenen Beschuldigungen als unwahr und verläum⸗ derisch aus den Schranken gewiesen haben. Ich gebe diese Erklärung, nicht Denen, welche sich nicht entblöden, irgend Jemand in den Augen der Gesellschaft herab- zusetzen, sondern Denen, welche sich in Folge der gestri⸗ gen demokratischen Versammlung ein Urtheil gebildet haben. Eine andere Erklärung aber werde ich vom Vorstand des demokratischen Vereins verlangen; er hat öffentlich Mißtrauen gegen mich ausgesprochen, ich hoffe von seiner Ehrenhaftigkeit, daß er's öffentlich be— gründe oder zurücknehme! F. Hüne. Gießen, den 1. November 1848. Politische Umschau. Ganz Deutschland richtet jetzt seine Augen auf Wien, und wahrlich, es ist nicht zu verkennen, wie bedeutsam dieser Kampf der Kaiserstadt für Deutsch⸗ lands Freiheit ist!— Windischgrätz, der Commandant der feindlichen Truppen, geht mit einer nicht zu ver⸗ kennenden Umsicht und Gewandheit zu Werke, doch auch in Wien herrscht Kampfeslust und Todesverach⸗ tung und obgleich ihnen Munition, Wasser ja sogar das Licht(Gaslicht) abgeschnitten ist, so ist dennoch keine Entmuthigung zu bemerken; sie wissen, daß ganz Deutschland auf sie sieht, dies und ihre Sache feuert sie an. Die Ungarn stehen 2 Meilen von Wien und sind stets bereit, Windischgrätz im Rücken anzugreifen. In der Nacht vom 26. bis zum 27. hörte man von mehreren Seiten den Donner des groben Geschützes, und es ist zu erwarten, daß sich in den nächsten Ta⸗ gen das Geschick Wiens entschieden haben wird. In dem Briefe eines Linzer Freiwilligen heißt es unter Anderm: Wien wird und kann nie fallen!! Die Reichscommissäre Welker und Mosle haben bei Windischgrätz eine üble Aufnahme gefunden. Als sie im Auftrage der Centralgewalt eine Vermitt- lung und gütliche Einigung versuchen wollten, wurde ihnen von Windischgrätz die Antwort: er habe seine Instruktionen und in diesen erkenne er keine Central⸗ gewalt an. N Die Studentenlegion in Wien soll einen Ausfall in das kroatische Lager gemacht haben, aber umzingelt worden sein und die Hälfte ihrer Zahl als Todte zurückgelassen haben. Hecker hat am 9. October seinen Einzug in New⸗York gehalten. Er wurde auf eine großartige Weise empfangen. Die ganze Bevölkerung war auf den Beinen, der Lord-Mayor begrüßte ihn mit wahrer Hochachtung und auf die herzlichste Weise. Seit Tm rn Laf vere noc Die das tun In alle Lan ihre sol U ———— 3 Lafayette soll Niemand so empfangen worden sein.— Er wird auf einem Landgute, welches ihm von den vereinigten Staaten geschenkt ist, seinen Wohnsitz nehmen. Das Herzogthum Limburg seufzt immer noch unter dem Druck der holländischen Militärmassen. Die Bevölkerung dieses Herzogthums ruft abermals das deutsche Brudervolk auf, nicht länger dieser Knech⸗ tung ruhig zuzuschen. Von den Beschlüssen über die Abschaffung 253 des Adels auf dem Dessauischen Landtag wurde der Satz: die Bezeichnungen des Adels dürfen nicht mehr gebraucht werden, wie folgt abgeändert: die Be⸗ zeichnungen des Adels werden vom Staate nicht mehr anerkannt und gebraucht. Ein anderer Vorschlag daß sich jeder nach Belieben Adelstitel und Wappen beilegen könnt, wurde abgewiesen. Der König von Preußen verweigert die Sanktion des Jagdgesetzes. Intelligenzblatt. Betreffend: Die Einführung einer außerordentlichen Ein⸗ kommensteuer für das Jahr 1849. Der Großherzoglich Hessische Nr. St. C. H. 837. Steuer-Commissär des a Hungen den 30. October 1848. Steuerbezirks Hungen sämmtliche Gr. Bürgermeister dieses Bezirks, als Vorsitzender der Einkommen- Steuer-Commissionen, In den nächsten Tagen werden Sie durch mich einen Abdruck des Einkommensteuergesetzes zum ge⸗ meinschaftlichen Gebrauche der Einkommensteuer-⸗Commission erhalten, sowie Abdrücke der zugehörigen Instruction für jedes Comissionsmitglied. Die erforderlichen Formularien werden Ihnen ebenfalls in aller Kürze zugehen. Die Verpflichtung der Mitglieder der Einkommensteuer-Commissionen wird von den betreffenden Gr. Landgerichten in den ersten Tagen vollzogen und es können nachher die Commissionen ohne Verzug ihre Thätigkeit beginnen, ohne eine weitere Zuschrift von mir abzuwarten. Hun f Ing er 2127) Gießen. Waaren-Versteigerung. Dienstag den 7. November d. N Morgens 9 Uhr anfangend und die folgenden Tage, sollen im Gasthaus zum Adler dahier, eine große Parthie lange Waaren, als; gef. Wachstuch, Pique, Bieber, Sommerzeuge, Sammt, Zwillich, Flanell, Jaconnet, leinene Sacktücher, Shwals Druckzeug, Kattun, Westen, div. Unterhosen, Hosen⸗ zeug, Tibet, Damasé Orleans, Lama, Barchent, Baumwollenzeug, Sassinet, Kittelzeug, Bettzeug und noch andere Gegenstände, öffentlich meistbietend, ge—⸗ gen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 30. October 1848. Der Beigeordnete Rühl. 2084) Naunheim. Samstag den 4. November d. 0 Morgens 11 Uhr, sollen auf meinem Büreau 1) die Herstellung eines Backofens veran⸗ schlagt zu 40 fl. und 2) die Fertigung einer Dachtraufkandel mit Rohr, veranschlagt zu 20 10 an Sachverständige veraccordirt werden. Naunheim den 24. October 1848. Der Buͤrgermeister Schäfer. 2118) Odenhausen. Montag den 6. Novbr., Vormittags 10 Uhr, soll auf der hiesigen Bürgermeisterei die Reparatur- arbeit an der Kirchenuhr versteigert werden. Diese Arbeit ist veranschlagt zu 64 fl. 30 kr. und kann der Voranschlag jeden Tag eingesehen werden. Man ladet Steigerer hiermit ein. Odenhausen am 26. October 1848. Der Gr. Bürgermeister Bott. 2096) Gießen. Inländische und ausländische rothe und weiße Weine, feinste Punsch⸗ und Grogg⸗ Essenz. Arrack de Batavia, Rum de Jamaika, fran⸗ zösischer Cognack empfiehlt L. Jahreis am Marktplatz. 2097 Gießen. Wein⸗Preise. Durch neue Einkäufe von Producenten, verzapfe nunmehr zu nachstehend billigen Preisen über die Straße 1847r Pfälzer Wein pr. Maaß— fl. 24 kr. 18481 neuen(Most) 32„ 1846r Elsheimer.„ ek„ 1 Rüdesheimer Berg. 1, 12„ 1844r 1 F135 13 1 Deidesheimer.„ 18461 Oberingelheimer rothen 1% 20% „ Nieder ⸗Ingelheimer rothen—„ 48„ „ Nöünldn 5 Bischoff V 2 Champagner pr. Original, Bout. 1„45„ Malaga e e, Obige Weine in der Ohm billiger. M. Silbereisen. VP•VHUVH 8 2109) Gießen. ö 8 Beachtenswerthe Anzeige für Landwirthe 8 und Gartenbesitzer. Den Bewohnern des Regierungsbezirks Gie⸗ ßen mache ich hiermit öffentlich bekannt, daß 5 in meiner Obstbaumschule stets die vorzüglich⸗ sten Hoch- und tragbaren Zwergstämme aller Obstgattungen, sowie Zierbaume zu den bil⸗ ligsten Preisen zu haben sind. Meine Woh⸗ nung ist im ehemaligen Schießhause, vor dem „Neuenwegerthor. Gießen am 27. October 1848. 8 J. W. Knispel, Kunstgärtner und Baumschulbesitzer. 8 L d eee eee eee eee eee N Wee Nielel N ieee 254 2128) Gießen. Neue Hollän⸗ dische Bückinge und Kronenberger g 5„ Kastanien bei e 2133) Gießen. Das seither von Herrn Dr. Rumpf bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Christian Busch, im Darmstädter Haus. 2134) Gießen. Eine Stube mit oder ohne Möbel ist an eine einzelne Person zu vermie— then bei Ph. Becker, Schuhmacher in der Weidengasse. 2135) Gießen. Bei Conrad Schneider in der Marktstraße ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 2137) Butzbach. Bei Andr Marguth an der Caserne in Butzbach, sind wieder verschie— dene, sehr gute Forte-Piano zu vermiethen. 2121) Gieß en. In meinem Hause auf dem Seltersberge sind mehrere Zimmer mit Meubeln abzugeben. S. Gebhardt. 2119) Gießen. Zwei ineinandergehende heizbare Zimmer sind zu vermiethen bei M. Ballin, in den Neuenbäuen. 2122) Gießen. Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Salomon Heichelheim neben dem Darmstädter Haus. 2074) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Maj. v. Schmalkalder. 2103) Gießen. Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermiethen Kreuz Lit. C Nr. 190. 2125) Gießen. Ein gut möblirtes Zimmer mit Sopha, ebener Erde, ist in der Nähe der Aula zu vermiethen bei Rechner Dauernheim am Canzleiberg. 2091) Gießen. In dem Berlinischen Hause vor dem Wallthore ist ein Logis, bestehend in vier in der unteren Etage ineinandergehenden geräumigen Zimmern, einer Kuͤche, zwei Zimmern im 3. Stock- werke, Keller, Waschküche, Holzstall und die Hälfte des am Hause liegenden Gartens zu vermiethen, und ist sogleich zu beziehen. Auch ist in dem Neben⸗ bau eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Das Nähere ist bei dem Unterzeichneten zu erfahren. Adolph Homberger. 2130) Gießen. Drei möblirte Zimmer mit Sopha sind bei mir zu vermiethen. C. Schultheis I. Wittwe in der Wettergasse Lit. D. Nr. 29. 2132) Steinbach. Den in Nr. 197 vom 21. October d. J. im jüngsten Tag enthaltenen Artikel mit der Ueberschrift„der Steinbacher Bür— germeister und sein Adjutant“, worin der Bürger— meister Horn als ein Gemeinde-Betrüger hingestellt, der Polizeidiener Keßler aber ein gemeiner Mensch ꝛc. genannt wird, und von mehreren Ortsbürgern unterschrieben ist, erklären der sämmtliche Kirchen— und Schulvorstand, der Lehrer und außerdem noch mehr als 70 Ortsbürger als die infamste Lüge (wie man sie schon oft in diesem Blatte gefunden hat) so lange, bis von Gr. Landgericht der gedachte Bürgermeister wirklich als ein so verworfenes Sub— jekt erklärt wird. 2136) Gießen. 7j Die Commission für Verbesserung des Schul⸗ wesens tritt den 13. November d. J. in Darm⸗ stadt zusammen. Um dem Wunsche vieler Lehrer, vor meiner Abreise noch eine Conferenz abzuhalten, zu entsprechen, habe ich eine solche auf Mittwoch den 8. d. M. im Lokal der hiesigen Mädchenschule anberaumt. Gießen den 1. November 1848. Braun, Lehrer. 2140) Gießen. Ein braves Mädchen, wel— ches mit allen häuslichen Arbeiten, auch mit Kin— dern umzugehen weiß, und im Kochen etwas er— fahren ist, wird auf Weihnachten in Dienst gesucht. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. 2139) Gießen. Ich mache hiermit die er— gebene Anzeige, daß ich neben meiner Frucht⸗ und Mehlhandlung auch ein „Specerei- Geschüft⸗ von heute an eröffnet habe. Ich werde es mir stets angelegen sein lassen, meine verehrten Kunden auf das Prompteste und Reellste zu bedienen, und bitte um geneigien Zuspruch. Gießen den 4. October 1848. L. Cahn seel. Wtw. in den Neuen-Bäuen. Gießen. Ankündigung. Wie im vorigen Winter, beabsichtige ich auch dieses Jahr eine Reihe von ästhetischen Vor⸗ trägen(über das Schöne im Leben und in der Kunst; Charakteristik bedeutender Werke, alter und neuer Zeit) Samstags von 6—7 ½% Uhr Abends zu halten. Billets für einzelne Damen oder Her— ren zu 1 fl., für Familien zu 1 Preuß. Thaler werden in der Ricker'schen Buchhandlung abge⸗ geben. Ich werde den 4. November beginnen. Gießen den 31. October 1848. 5 Moritz Carriere. Butzbach. Privatunterricht. Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffent— lichen Kenntniß, daß er in kommendem Winter wie⸗ der Privatunterricht im Schön- und Rechtschreiben, deutschen Stylübungen, Rechnen, theoretischen und praktischen Flächen- und Körpermeßkunst(Geometrie) Plan- und Bauzeichnen, besonders durch Anleitung im Chartenzeichnen auch in der Geographie sowie endlich, als Vorbildung im öffentlichen Reden, im ausdruckvollen Vorlesen, Declamiren und sonstigen leichten Redeübungen als Vor- und Fortbildung der erwachsenen Jugend fürs bürgerliche Leben, sowohl am Tage, als auch in geeigneten Abend— stunden ertheilen wird. Hierauf Reflectirende wollen sich bald melden. Butzbach im October 1848. Koch, vorm. Geometer 2120) 2124) Wir geben mit Gegenwärtigem zugleich die dritte Nummer der Illustrirten Jestschrift aus, welche nun regelmäßig jede Woche erscheint! Die dritte Nummer enthält unter anderen schönen Illustra⸗ tionen„den Barricadenkampf an der Dönges- und Hasengasse in Frankfurt a. M.“ und„die Ermor⸗ dung des Fürsten Lichnowski.“— Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. 1 16 1 2 e DD 1 Ee Nb Die scheint d aha, ch, al, en Anzeie einer für Die Abon blatts zel N — Der 5 In all. O hört Laßt ff Und re Jetzt! Die hu Eh' sie Und„ Noch st Noch g Noch le Wenn Und E Noch k Noch if Doch n Sich pl Wenn Und sie Der 5. Erst vi Wenn Auf B Und du Wie F Wenn Das i Vor de Zum Der J Und sti Die sal Und W Herunt! Venn Im 30 Ja, w Das i) Und di Zum Der D Zum b Und 900 Und pi Wenn Und qu Dann Da ri Warum Ihr 0 O sti