ar: Tests hr. Ende? 5 h neeballwerfen. burg eine Eskimo⸗. rn und 10 der schen Tler- 1 ihr wahrscheinliches i zum Fahren mit ch zum allerletzten 1 ektregen. preis- Jury. Die he, die originelle schützer. u. s. w. tberübmten, müber⸗— Die Ballmusil wird 1 wechselnd Blas- und geg für Heger, on sind im 110 3* Zichn/ 2 U g 910 fl Ade 1 Marktplotz 20, 5 „Toll, Marlistraße 3 9 9 4(Hef Landes gig 1 ten errenkar ilbauer 20 da Oberf tert an die Oberfech 6 derobe* ctschmar,* el. „ 1 fü. e en, ung) 1 ache) geile 0 essen wen gelnttwel,„ 1. deere 12 0,50. and vorste gru r huge Nr. 21 Gießen, Dienstag, den 26. Jannar Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe Gießen. 2 Postztg. Nr. 3239a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 2 . — Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Metitzeile. — 0 Expedition 2 Kreuzplatz Nr. 4. ———— Lokales und Provinzielles. „Gießen, 25. Jan. Nach der Berufs⸗ zählung im Großherzogtum Hessen am 14. Juni 1895 betrug am Zahltag die ortsanwesende Bevölkerung 1032 144 Personen, darunter 512 596 männliche und 519 548 weibliche, also eine Zunahme gegen die Zählung vom 1. Dez. 1890 um 39 261 Personen. Erheblich ist die Zunahme der Erwerbsthätigen, geringer die Zu⸗ nahme der dienenden und relativ bet ächtlich die Verminderung der Angehörigen. Der Gesamt⸗ überblick der Zählung, verglichen mit dem Er⸗ gebnis von 1882, zeigt folgendes: die Landwirt- schaft, Gärtnerei, Tierzucht, Forstwirtschaft und Fischerei treibende Bevölkerung hat sich um 14 441 Personen vermindert, während alle an⸗ deren Berufsarten einen Bevölkerungszuwachs aufweisen. Die Zunahme beträgt bei Bergbau und Hüttenwesen, Industrie und Bauwesen 54 482, bei Handel und Verkehr 24 781, bei häuslichen Diensten 1501, bei Militär-, Hof⸗, bürgerlichem und kirchlichem Dienst, auch sogen. freien Berufsarten 12 242, ohne Beruf und Berufsangabe 23 822 Personen. * Gießen, 25. Jau. Das am vergangenen Samstag stattgehabte Winterfest des hiesigen Turnvereins verlief in schönster Weise. Die turnerischen Uebungen waren vorzüglich. Be⸗ sonders hervorzuheben sind die Leistungen der Gesangsriege, welche erst seit kurzem ge⸗ gründet ist. stücke, sowie die Uebungen am Seitenpferd ernteten ebenfalls reichen Beifall. * Gießen, 25. Januar. Das gestrige Krauße⸗Konzert in Steins Saalbau war ziemlich gut besucht. * Gießen, 25. Jan. Gestern Abend boten unsere Straßen zum erstenmal in dieser Saison das Bild des Faschings. Nach Steins Saalbau und nach dem Café Leib strömten die Masken nur, so. Am humorvollsten soll es bei der „Floresei“ hergegangen sein, wo der Besuch ein guter gewesen ist. * Gießen, 25. Jan. Wir machen auch an dieser Stelle auf den vom Hess. Fechtverein Waisenschutz am kommenden Sonntag im Cafe Leib veranstalteten großen Wiener Masken⸗ ball aufmerksam. Die Veranstalter desselben haben alles aufgeboten, um die Teilnehmer aufs beste zu unterhalten. Die Eintritts⸗Karten für die Mitglieder werden beim Friseur H. Rühl, Marktstraße, verausgabt und müssen vorher dort in Empfang genommen werden. * Gießen, 25. Januar. Bei der herrlichen Schneebahn ist alles, was Schlitten besitzt, seit gestern unterwegs, und munter ertönt das Schellengeläute in den Straßen unserer Stadt. Auch einen Schlittenunfall, der aber harmlos verlief, können wir von gestern melden. In einen Geschäftsschlitten stiegen in der Grünberger straße vier Marssöhne. Der Eigentümer des Schlittens saß hinten auf dem Dienersitz und trieb die Gäule durch Knallen zur Eile an. Da, der Schlitten sauste nur so in der Richtung nach der Stadt zu, plötzlich ein kurzer Ruck, da flog Die Aufführungen der Theater- z weiche Schneebett der Straße, hinter ihm her die vier Einjährig⸗Freiwilligen, und einige Schritte weiter rutschte der Schlittenkasten, in welchem die Passagiere gesessen, zur Erde, während die klugen Pferde wenige Schritte von der Stelle des Unglücks stehen blieben. Die Partie endete, bevor sie kaum begonnen, mit zerrissenen Bein— kleidern und einigen leichten Hautabschürfungen. * Gießen, 23. Januar.(Uni versitäts⸗ Frauen⸗Klinik.) In der Gynägologischen Klinik sind im Jahre 1896 407 Geburten bei einer Thätigkeit von ca. 20 Praktikanten, gegen 340 Entbindungen im Vorjahre zu verzeichnen. Es steht somit dieses Institut betreffs seiner Frequenz in Rücksicht auf die Zahl der dabei thätigen angehenden Aerzte an erster Stelle unter den gleichen Anstalten aller deutschen Hoch⸗ schulen. * Gießen, 25. Jan. schaufelte heute Vormittag unsere städtische Straßenreinigungs⸗Kompagnie am Kreuzplatz die Schneeanhäufungen die dieselbe am Samstag und gestern Morgen mit vieler Sorgfalt zu⸗ sam men geschafft hatte wieder sorgfältig aus⸗ einander. Was hat das zu bedeuten? Gießen, 25. Januar. Nach dem üblichen Verfahren der Schätzung des Bevölke⸗ rungs zuwachses muß für das laufende Jahr, und zwar in der Berechnung auf die Jahres⸗ mitte, die Einwohnerzahl der Stadt Mainz zu 78 500, in Darmstadt zu 66 100, in Offenbach u 40800, in Worms zu 29600 und in Gießen zu 23700 angenommen werden. Es wird da⸗ bei vorausgesetzt, daß die Zahl der hierunter inbegriffenen aktiven Militärpersonen neuer⸗ 10 5 erhebliche Veränderungen nicht erfahren habe. Bad Nauheim, 24. Januar, Während bisher durch den Hudwäschebetrieb dahier zahl⸗ reiche Personen Verdienst fanden, wird dies jetzt anders. Zwei Dampfwäschereien werden gleichzeitig ins Leben treten; eine am Platze, eine im benachbarten Schwalheim. Die Bade⸗ anstalt wird der einen ihre Kundschaft zu⸗ wenden. * Aus dem Ohmthal, 24. Januar. Der diesjährige Winter zeigt dem Landwirt, wie ungünstig schlechtes Dörrfutter die Milchproduktion beeinflußt. gemachte Heu und das noch viel schlechter heim⸗ gebrachte Grummet haben die normale Milch⸗ ergiebigkeit der Kühe um 25 bis 50 Prozent heruntergehen lassen. Kraftfuttermittel verhelfen allerdings wieder zu besserem Ertrage, ver⸗ mögen aber doch nicht den vollständigen Mangel an erstklassigem Dörrfutter zu ersetzen. Auch das Futterstroh ist nicht reichlich vorhanden und das vorhandene ebenfalls nicht von bester Qua⸗ lität; wuchs doch nicht selten die Frucht nach schlechte Milchergebnis entgeht namentlich dem kleinen Landwirt ein Teil seiner gewohnten Ein⸗ nahmen, deren Ausfall pfindet. keiner hohen Stufe. Der geringe Vorrat an Dörrfutter, sowie die den Handel lähmende zuerst der Eigentümer in kühnem Bogen in das Maul⸗ und Klauenseuche, die gar nicht mehr Sonderbarer Weise die Verfolgung aufgenommen und der Kirche n⸗ Das schlecht ihrer Einerntung in den Scheuern. Durch das er mehr als sonst em⸗ Die Viehpreise stehen zur Zeit auf verschwinden will, mögen die Ursache der Preis⸗ verhältnisse sein. Namentlich sind letzthin die Preise für Kälber ganz bemerkenswert zurück— gegangen. Der frühere Preis für das Pfund Lebendgewicht soll fast dem jetzigen des Schlacht⸗ gewichtes gleichkommen. * Sprendlingen, 24. Jan. Am Donners⸗ tag Nachmittag kam der hiesige Kirchendiener in die Kirche, um die kurz vorher gebrauchten Taufgefäße wieder an ihren Ort zu bringen. Beim Eintreten gewahrte er einen Mann vor dem Altar. Auf Befragen erklärte der Fremde, er wolle seine Andacht verrichten. Der Kirchen—⸗ diener veranlaßte ihn jedoch, die Kirche zu ver⸗ lassen, was er auch ohne Zögern that. Gleich hierauf hegte man Verdacht und sah nach dem Opferstock. Dieser war erbrochen und seines Inhaltes beraubt. Vom Kirchendiener, der ein junger und kräftiger Mann ist, wurde alsbald räuber zwischen hier und Dreieichenhain ge⸗ stellt. Es gelang ihm jedoch, wieder loszu⸗ kommen, und jetzt nahm er seinen Weg quer übers Feld in der Richtung auf die Straße nach Langen. Auf dieser holte ihn ein Radfahrer ein, und da die Gendarmen in Langen alsbald von der Sache verständigt worden waren, konnte der Kirchendieb schließlich doch festgenommen werden. * Lindheim, 23. Jan. Die Witwe des vor 10 Monaten hier verstorbenen Schriftstellers Leopold von Sacher-Masoch hat dahier eine Geflügelzüchterei nebst Brut⸗ und Mast⸗ anstalt unter der Firma„H. v. Sacher⸗Masoch“ eröffnet.— Ein Korsortium beabstchtigt in Nidda die Errichtung eines Elektrizitäts- werkes. * Mainz, 24. Januar. In der geheimen Sitzung des Kreisausschusses wurde das von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Statut eines städtischen Arbeitsamtes be⸗ raten; die anwesenden Mitglieder des Kreisaus⸗- schusses sprachen sich einstimmig für die Annahme aus. Nunmehr bedarf das Statut noch der Bestätigung des Ministeriums. * Mainz, 23. Jan. Das Anzeigeblatt für den Dienst der Hessischen Ludwigseisen⸗ bahn enthält in Bezug auf die zukünftige Dienst⸗Kleidung nachstehende Verordnung: „Die Ausgabe der zum 1. Januar d. J. fällig gewesenen und seither zurückgehaltenen Uniform⸗ stücke nach dem Schnitt der Dienstkleider der Hessischen Ludwigseisenbahn⸗Beamten hat alsbald zu geschehen. Vom 1. Februar d. J. an werden nur Dienstkleider nach dem Muster der Staats⸗ eisenbahn⸗Uniformen, jedoch vorläufig mit Knöpfen ohne Aufschrift und Wappen und an der Mütze ein einfaches und geflügeltes Rad verabfolgt werden. Wegen des nach dem 1. April 1897 zu bewirkenden Ersatzes der blanken Knöpfe durch solche mit Hoheitsabzeichen und wegen Anbringung der Kokarden bleibt Bestimmung vorbehalten. Die alten Uniformen nach dem Schnitt der Hessischen Ludwigsbahndienstkleider können noch bis zu Ablauf der bestimmungs— mäßigen Tragezeit derselben, bezw. bis zum 1. Februar 1899, demnächst jedoch nach An⸗ legung der neuen besonderen Abzeigen getragen. werden.“ Vermischtes. — Die indische Pest. Nach einem von der Triestiner Zeitung„Piccolo“ veröffentlichten Briefe aus Massaua schiffte das österreichische Kriegsschiff„Kalser Franz Josef“, aus Bombay kommend, am 7. Januar in Massaua zwei erkrankte Matrosen aus, die wenige Stunden nach der Ausschiffung an Beulenpest starben. Die Aerzte konstatierten das Vorhandensein furchtbarer Beulen. Die Körper der Erkrankten waren violett gefärbt.— In; Bombay sind bis 17. Januar 3636 Erkrankungen und 2592 Todesfälle vorgekommen. Die Lage hat sich ver⸗ schlimmert. Die Auswanderung dauert fort.— Dle Krankheit selbst wird von Dr. Persin, einem Schüler von Pasteur und Roux, der 1894 im Auftrag des französischen Kolonialamts die Peulenpest in Hongkong studierte, wie folgt geschildert:„Die Krankheit zeigte die klinischen Kenn⸗ zeichen der alten Beulenpest des Mittelalters. Plötzlicher Ausbruch nach einer Inkubation von 4½ bis 6 Tagen, Mattigkeit, Niedergeschlagenheit. Der Kranke wird rasch von heftigem Fieber ergriffen, das oft mit Irrereden ver⸗ bunden ist. Vom ersten Tage an tritt gewöhnlich eine einzige Beule auf, die in 75 Fällen unter 100 ihren Sitz in der Lendengegend, in 10 Fällen in der Achsel⸗ höhle, selten im Nacken oder an anderen Körperteilen hat. Die Geschwulst erreicht sehr schnell den Umfang eines Hühnereis. Der Tod tritt gewöhnlich nach Verlauf von 5 48 Stunden ein, nicht selten aber früher. Wird das Leben über 5 bis 6 Tage erhalten, so ist bessere Aussicht. Die Geschwulst ist dann weich geworden. Man kann sie schneiden, um dem Eiter den Austritt zu öffnen. In einigen Fällen hat die Beule nicht Zeit, sich auszubilden. Dann beobachtet man nur Blutergüsse aus den Schleim⸗ häuten oder einen fleckigen Ausschlag auf der Hand. Die Sterblichkeit ist sehr hoch. Sie beträgt sogar in den Hospitälern fast 95 Prozent. Der weiche Geschwürsinhalt besteht in allen Fällen aus einem Brei von kurzen, dicken Bazillen mit abgerundeten Enden. Manchmal scheinen die Bazillen eingekapselt zu sein. In allen Geschwüren der Kranken finden sie sich in großen Mengen, hin und wieder auch im Blut, hier jedoch in weit geringerer Zahl und nur bei sehr schweren, zum Tode führenden Fällen. Meine Beobachtungen haben mich überzeugt, daß Injek⸗ tionen gewisser Kulturen oder Varietäten dieses spezifischen Bazillus, die wenig oder keine Giftigkeit mehr besitzen, den geimpften Tieren eine unzweifelhafte Immunität gegen die Pest verleihen.“ — Die Mutter von 32 Kindern. Ueber einen fast ganz alleinstehenden Fall von Kindersegen berichtet in einer Publikation Professor Dr. Alois v. Valenta in Laibach. Maria Anna Helm, Gattin eines armen Arbeiters in Neulerchenfeld, hatte elfmal geboren, und zwar dreimal Zwillinge, sechsmal Dril⸗ linge und zweimal Vierlinge, das waren also im ganzen 32 lebende Kinder! Die Frau, jetzt schon seit vielen Jahren tot, hatte schon im 14. Lebensjahre ge⸗ heiratet und während ihrer zwanzigjährigen Ehe ihren Gatten mit den 32 Kindern beglückt. Es wurde damals in Neulerchenfeld ein Aufruf zur Unterstützung der armen, kinderreichen Familie erlassen, der auch Erfolg hatte. Von den 32 Kindern waren 26 männlichen und 6 weiblichen Geschlechts. Zehn Knaben und zwei Mädchen sind noch am Leben. Aeußerst merkwürdig ist noch der Umstand, daß ihr Mann ein Zwilling und sie ein Kind von Vier⸗ lingen ist, und daß ihre Mutter 38, sage achtund⸗ dreißig Kinder gehabt hatte. Und nicht minder bemerkenswert ist der Umstand, daß die Mutter der 32 Kinder, Frau Helm, an Epilepsie litt, während kein einziges ihrer 32 Kinder von dieser Krankheit befallen wurde. Wenn man bedenkt, daß nach statistischen Be⸗ — — 4 —— — Ihre erste Liebe. Novelle von E. von Bischdorf. (Fortsetzung.) Sie wollten ein paar Tage in Dresden bleiben, diesem echten Flitterwochenparadies, ehe sie der Heimat zueilten. Beide kannten Elb-Florenz noch nicht, beide genossen den Aufenthalt dort mit vollen Zügen. Droben auf der Terrasse bei Fiebiger saßen sie und schlürften die unvergleichlich köstliche Cho⸗ kolade. Drunten rauschte die Elbe durch die schön geschwungenen Bogen der Sandsteinbrücken, die Sonne ließ die grünen Kupferdächer leuchten; aus den Gärten der Neustadt klang gedämpfte Militär⸗ musik über den Strom, zahlreiche Vergnügungs⸗ dampfer fuhren den Loschwitzer Hügeln zu, die fern am Horizonte im blauen Dufte verschwammen— aber das alles sah eigentlich nur Regine; ihr Gatte hatte nur Augen für sie. Er war bis über die Ohren verliebt, der gute Felix, und dieser Zustand hatte etwas Ansteckendes. Wenn er sie so mit strahlenden Augen ansah, ihr immer wieder verstohlen die Hand drückte, ihr jeden Wunsch von den Lippen las— dann strömte etwas von dem Sonnenschein, der ihn erfüllte, auch auf sie über. Das Bewußtsein zu beglücken, macht zuletzt immer selbst glücklich. Es war so ange nehm, sich von ihm anbeten zu lassen; nach der bitteren Erfahrung, die sie gemacht, goß es Balsam in ihre Wunden. Sie hing sich gerne an seinen Arm, fand, daß er doch viel mehr von der Welt und ihrem Treiben wußte, als sie geahnt hatte, be⸗ wunderte seinen köstlichen Humor, suchte ihr Bild in der Pupille seiner prächtigen Augensterne zu er⸗ spähen, und war zuletzt eben so übermütig fröhlich, als er. Ja, sie hatte wirklich vergessen, daß es noch einen anderen Mann auf der Erde gab, als ihren Felix. Er ergänzte sie eigentlich wundervoll. Die sprudelnde Frische, die Zufriedenheit, das ver⸗ nünftige Bedenken und Ueberlegen, alles was ihr fehlte, hatte er für beide. So ließ sie ihn denn behaglich für sie sorgen, verfolgte vergnügt mit den Augen seine Bemühungen für ihre Bequemlichkeit und fand, daß die Welt schöner sei, denn 1155 Alles war hier aber auch vereint, sie zu ent⸗ zücken, Natur und Kunst in lieblichster Weise ver⸗ schmolzen. Im Großen Garten war Felix in seinem Elemente. Von jedem Baume wußte er den lateinischen Namen, kannte die verschiedenen Rosen⸗ arten, die das Rondel vor dem Schlößchen schmückten, erzählte ihr, wie eine jede gepflegt sein wolle. In der Bilder⸗Gallerie verstummten zuerst beide im Schauen. Regine verschlang die herrlichen Werke des Murillo, Rafael, Tizian, Rembrandt förmlich mit den Augen! dann aber begann sie, ihrem Manne jeden in seiner Eigenart zu deuten! er mußte nun doch alles mit ihr teilen, und ihre Lieb⸗ linge sollten ihm ebenso vertraut werden wie ihr. Felix hörte ihr mit Vergnügen zu. Es stand ihr reizend, wenn sie so lebhaft sprach, erhöhte ihre Farbe und vermehrte den Glanz ihrer Augen. Er war ganz in der Stimmung, alles zu bewundern, was sie ihm anpries. Ein kühlerer Beobachter, als Regine hätte wohl bemerkt, daß ihm der Beifall vor Kießlings Bilde der drei schönen Schwestern mehr von Herzen kam, als vor der göttlichen Sixtina. Den letzten Abend verlebte man im Theater. Goethes„Faust“ wurde gegeben. Er war für Regine stets die herrlichste Offenbarung menschlichen Geistes gewesen. Sie kannte ihn fast auswendig! aber auf der Bühne hatte sie ihn noch nie gesehen. Wie viel packender, gewaltiger trat er ihr nun hier entgegen! Bald hatte sie alles um sich her ver⸗ gessen. Weit vorgebeugt mit fliegendem Atem folgte sie der Darstellung. Wie ergreifend natürlich wußte aber auch der den„Faust“ spielende Künstler die Seelenkämpfe des immer vergeblich nach Erkenntnis und Befriedigung Dürstenden zu gestalten! Gespannt beobachtete sie jede Nüance seines ausdrucksvollen Geberdespieles, sog sie die herrlichen Worte ein, die nun getragen von seinem mächtig tönenden Organe, voll Kraft und Leben ihr entgegen klangen, als etwas ganz Neues, das sie doch vertraut berührte. Nun kam ihre Lieblingsstelle. Faust sah der sinkenden Sonne nach, und sehnsüchtig wünschte er, ihrem Laufe folgen zu können. „Ach, zu des Geistes Flügeln wird so leicht Kein körperlicher Flügel sich gesellen!“ O wie sie das verstand! Schon als kleines Kind hatte sie die Vögel beneidet, und ihre Sehnsucht nach körperlichen Schwingen wuchs mit den Jahren. Sie hätte rastlos wandern mögen, alles zu sehen, alles verstehen zu lernen. Oft packte es sie mit gewaltiger Trauer, wenn sie dachte, daß es Länder voll ungeahnter Schönheit, gab, und daß sie sterben würde, ohne diese Wunder geschaut zu haben. Ein ewiges Dürsten trieb sie vorwärts, aufwärts. Nie war sie mit Errungenem zufrieden, immer strebte sie der Sonne der Wahrheit nach, die sie doch nimmer völlig entschleiern konnte. Ein wunder⸗ barer Schauer durchrieselte sie nun, als sie die Worte vernahm, die zdiesen dunklen Drang in ihr zu gestalten schienen. Unwillkürlich suchte ihre Hand die des Gatten. Sie mußte ihm durch. die Berüh⸗ rung verraten, was in ihr vorging, mußte sich ver— gewissern, daß er mit ihr empfand. Aber Felix war von solchen Trieben nichts be— wußt; eigentlich hatte er garnichtägenau hingehört. Seinen„kindlich dumpfen“ Sinnen lagz alles Himmelstürmende fern. Vielleicht hatte ihn ein gütiges Geschick ohne Seelenkämpfe auf jenen Stand⸗ punkt geführt, den Faust erst am Ende seiner Lauf⸗ bahn gewinnt: „Nur der verdient, sich Freiheit, wie das Leben, der täglich sie erobern muß.“ geder Morgen brachte ihm sein bestimmtes Tagewerk. Freudig schritt er an die Arbeit, und im emsigen Schaffen behielt er keine Zeit, über die Anzahl der Seelen in seiner Brust zu grübeln. Seinen Grund und Boden fruchtbar zu gestalten; seine Untergebenen zufrieden, wohl versorgt zu sehen; darauf richtete sich sein Bestreben. Was galten ihm fremde Länder? Reisen erschien ihm wie Zeit totschlagen. Wie viel Nützliches konnte er in⸗“ zwischen daheim leisten!(Fortsetzung folgt.) erlingsgeburt war. 4 Auugen unter 13 Millionen Geburten nur 35 Vier⸗ Agsgeburten vorkommen, so muß die Thatsache, daß bei Ver Frau gleich zwei Vierlingsgeburten stattgefunden üben, als höchst bemerkenswert bezeichnet werden; von ksonderem Interesse ist ferner, daß bereits die erste Ge⸗ art in dem jugendlichen Alter von 14 Jahren, eine Die noch lebenden Kinder befinden 5 teils in Steiermark, teils in Salzburg, und zwar in urchaus günstigen Verhältnissen. — Schreckensszene in einer Apotheke. us Villach(Kärnthen) wird berichtet: Der seit einiger zeit vom Dienste krankheitshalber beurlaubte Gymnasial⸗ rofessor A. Krob begab sich Nachts in die hiesige Apo⸗ heke am Kirchenplatz und überreichte dem diensthabenden lojuukten ein Rezept, ausgestellt vom Herrn Dr. Fridolin angenhausen, auf zehn Stück allerschwächste Morphium⸗ ulver à 1 Milligramm lautend. Während der Apo⸗ geter die Vorbereitungen zur Anfertigung des Medika⸗ jentes traf und das Morphium aus dem versperrten Schranke herbeiholte, frug der Professor, auf ein kleines gefäß weisend, den Apotheker, ob das das Morphium ei. Auf die bejahende Antwort frug er weiter, ob ein Nensch, der diese Menge einnehme, sterben müsse? Worauf ihm der Apotheker antwortete:„Natürlich!“ Während nun der Adjunkt das Gefäß mit dem Morphium ffnete und, in der einen Hand die Waage haltend, mit er anderen Hand mit dem Löffel in das Gefäß langte, daraus die verschriebene Dosts Morphium zu ent⸗ zehmen, griff der Professor blitzschnell nach dem Gefäß, ntriß es dem Adjunkten und stürzte im selben Momente en Inhalt hinunter, so daß ihm der Apotheker nur mehr as leere Gefäß vom Munde reißen konnte. Als nun er Apotheker nach dem Laboranten und dieser nach der Zolizei rief, zog der Professor einen mit sechs Kugeln ge⸗ adenen Revolver und bedrohte Beide. Gegenmittel ein⸗ unehmen, weigerte er sich, indem er erklärte, bei klarem dewußtsein gehandelt zu haben. Er wolle sterben, weil wisse, daß ihm sonst die Irrenanstalt bevorstehe. Es zurde nun sofort nach einem Arzte geschickt, aber auch eser wurde mit gezogenem Revolver von dem Professor Apfaugen. Mit Hilfe des Laboranten gelang es endlich, — allerdings zu spät— Gegenmittel einzunehmen. Schließlich transportierte man den bereits in Agonie sich befindenden Professor in das städtische Kaiser Franz Joseph⸗Krankenhaus. Auf dem Wege dahin verschied er. Die Apotheke, sowie deren Leitung und Angestellte trifft keinerlei Verschulden; der Ueberfall war planmäßig ange⸗ legt, was auch der Umstand beweist, daß sich beim Pro⸗ fessor eine Abschiedskarte vorfand, in welcher derselbe schreibt:„Furcht vor dem Irrsinn ist die Ur sache meines Todes“. Auszug aus den Kirchenbüchern der evangelischen Gemeinde. Matthäusgemeinde. Taufen. Am 7. Januar. Dem Schreinermeister Georg Karl Ludwig Christian Haubach eine Tochter, Emma Kätha Ottilie, geb. am 16. Dezember. Dem Schutz mann Karl Sommerkorn ein Sohn, Hans Friedrich, geboren am 3. November. Beerdigte. Am 17. Januar. Johannette Straub, geb. Gens⸗ heimer, Witwe von dem Bauaufseher Karl Straub, 71 Jahre alt, starb am 15. Januar. Markusgemeinde. Taufen. Am 17. Jan. Dem Steinbruchbesitzer Karl Valentin ein Sohn, Adolf Otto Hans, geb. am 19. November. Trauungen. Am 16. Januar. Ludwig Maximilian Joseph Wil⸗ helm Schraner, Stationsgehülfe zu Gießen, mit Elisabeth Becker, Tochter von dem verstorbenen Tuchmacher Konrad Becker zu Schotten. Beerdigte. Am 22. Januar. Elisabethe Bott, Tochter von dem Arbeiter Kaspar Bott, 19 Jahre alt, starb am 20. Jan. Lukasgemeinde. Beerdigte. Am 20. Januar. Christine Dörmer, geb. Schütz, Ehefrau des Agenten Hermann Dörmer, 58 Jahre alt, starb am 18. Januar. Militärgemeinde. Taufen. Am 17. Januar. Dem Sergeant Johann Konrad Löchel ein Sohn, Heinrich Ernst Wilhelm, geboren am 19. Dezember. Johannesgemeinde. Taufen. Am 17. Januar. Dem Realgymnasiallehrer Dr. Heinrich Pitz eine Tochter, geb. am 14. Dezember. Trauungen. Am 16. Jan. Karl Johann Wilhelm Vir, Material⸗ verwalter zu Gießen, mit Anna Katharina Mathilde Wedel, Tochter des ersten Universitätsdieners Ludwig Wedel zu Gießen. Beerdigte. Am 17. Januar. Johannette Franz, geb. Herbert, Witwe des Reallehrers Karl Franz zu Gießen, 56 Jahre alt, starb am 16. Januar. Auswärtige aus den Kliniken. Am 20. Januar. Katharine Schmidt, geb. Schäfer, Witwe des Schneiders Peter Schmidt zu Nauborn, 58 Jahre alt, starb am 17. Januar. Neuefte Telegramme. Hd. Bochum, 25. Januar. Die Be⸗ diensteten der hiesigen elektri⸗ schen Straßenbahn streiken. Der Betrieb wird durch Hilfspersonal mühsam aufrecht erhalten. Hd. Wien, 25. Jan. In der Nacht wütete hier ein furchtbarer Orkan mit Schnee⸗ treiben. Derselbe richtete an Gebäuden großen Schaden an. Der Bahnverkehr ist vielfach gestört. Hd. Budapest, 25. Jan. Bei vielen Bergarbeitern in Anina wurden Haussuchungen vorgenommen und dabei eine große Anzahl Waffen kon⸗ Wohnungen wurde Dynamit ge⸗ funden. Der Streikldauert fort. Hd. Rom, 25. Jan. Die Wahlen werden wahrscheinlich am 4. und 11. April stattfinden. Das Parlament würde dann am 21. April zu⸗ sammentreten, um die unterbrochenen Arbeiten wieder aufzunehmen. Die sozialistische Partei macht große Anstrengungen zum Wahl⸗ kampf. Die Partei hat seit 1895 große Fort⸗ schritte gemacht und es ist sehr wahrscheinlich, daß die gegenwärtige Zahl von 12 sozialistischen Deputierten auf 20 anwachsen wird. Hd. Charleroi, 25. Jan. Mehreren Hundert Fabrik arbeitern, welche vor acht Tagen wegen Lohndifferenzen den Ausstand proklamierten, wurde gestern mitgeteilt, daß die Arbeit ⸗ geber, statt ein Schiedsgericht anzu⸗ snehmen, von heute an die Fabrik chließ en würden. Hd. Tréport, 25. Jan. Hier verübte ein junges Paar Selbstmord, in dem es sich mit einem Seile fest umbunden ins Meer stürzte. Die Leichen wurden aufgefunden. Hd. Brüssel, 25. Januar. Dem neuen Kammer⸗Reglement zufolge werden die Abgeordneten nur noch von der Redner⸗ Tribüne und nicht mehr von ihren Plätzen aus sprechen können. Auch das In⸗ terpellations wesen wird scharf ge⸗ regelt und dem Bureau wird die Ermäch⸗ tigung erteilt, Mitglieder der Kammer wegen Ueberschreitung der parlamen⸗ tarischen Ordnung durch die Diener ent⸗ fernen zu lassen. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, belde in Gleßen fis ziert. Neuerdings wurden 30 Ver⸗ haftungen vorgenommen. In vielen en Wahnsinnigen zu entwaffnen und sodann zu bewegen — 2— —.— 9— Holzversteigerungen. Oberförsterei Windhausen. Freitag, den 29. Januar: aus den Distrikten ktöderwald, Haag, Lobwald und Reitersberg bei Meiches: 85 Nadelstämme 73,83; 32 Ahorn⸗ fämme= 4,92 fm; Buchen; Scheiter 70, Knüppel 112, Reiser 556, Stöcke 29; Nadelbolz: Scheiter 4, Kullppel 107, Reiser 669(meist in Schichten), Stöcke 25; Erle, Aspe: Knilppel 18 m. Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung vormittags 10 Uhr im Distrikt Röderwald m Scheid. Samstag, den 30. Januar: aus den Distrikten Altheegwald, Heret, Roß⸗ zachergrund, Sühlenkopf und Tannengarten: 1 Buchenstamm + O, 60 fm; 303 Nadelstämme 153,69 fm; 4 Nadelstangen 0,20 fm. Buchen: Knüppel 152(meist dürr), Reiser 76; zadbelholz: Knüppel 165 1m(hierbei 127 xm Langknlppel, 4—6 m lang, zu Grubenholz ꝛc. geeignet), Reiser 18, Stöcke 72 1m. Erlen ꝛc.: 19 rm Knüppel. Beginn der Verstelgerung ormittags 10 Uhr im Distrikt Roßbachergrund. ö i Alsseld. Donnerstag, den 28. Januar, vormittags 10 Uhr, werden im Deutschen Haus“ zu Alsfeld aus dem Domanialwalddistrikt Görzerholz(Thonau), au den Straßen Alsfeld, Reibertenrod—Holzburg und Heidelbach—ßFischbach gelegen, versteigert: 370 ziefernstämme(Schnitt- und Bauholz) mit bis 30 em mittl. Durchm. und mit bis 23,4 m änge, zusammen ca 400 ebm(hierunter 120 cbm Schnittholz und 26 Fichtenstämme(Schnitt- nd Bauholz). Das Holz lagert in 8 km Entfernung vom Bahnhof Alsfeld und kann auf haussierten Straßen dahin abgefahren werden. Albach(Gemeindewald). Donnerstag, den 28. und Freitag, den 29. d. M., ormittags 9 Uhr anfangend, in den Distritten Kreuzholz und Roderde: Bauholz: 390 kadelstämme von 14—40 em mittl. Durchm, 8—20 m Länge= 120 fm. 660 Nadelderb⸗ tangen von 8—13 om mittl. Durchme, 8—16 m Länge, für Weißbinder sich eignend. Brenn⸗ ol z: Buchen rm: 70 Scheit. 60 Knüppel⸗, 36 Stockholz, 1200 Reisigwellen, Birken rm: 0 Scheit⸗, 40 Knütppelholz, Eichen rm: 2 Sheit⸗, 16 Knüppel⸗, 70 Stockholz, 2000 Reisig⸗ gellen, Nadel rm: 6 Knüppel, 10 Stockholz, 400 Reisigwellen. Die Zusammenkßnft ist jedes⸗ nal im Distrikt Kreuzholz beim alten Pflanzgarten, und zwar kommt am ersten Tage das Zauholz und am zweiten Tage das Brennholz zur Versteigerung. f f Lützellinden(Markwald). Freitag, den 29. d. M. werden in den Abteilungen dahnenkopf und Schanze versteigert: 5 Nadelstämme mit 1,46 fm, 45 Fichtenderbstangen mit „11 tm, 705 Fichten reisstangen mit 8,69 fm, 152 rm Nadel-Knilppel, hiervon 54 rm von 2,5 ind 3 m Länge, 5110 Nadelwellen und 1000 Wellen Weichholz, 34 xm Nadelstöcke. Zusammen⸗ unft vormittags 10 Uhr auf der Frankfurterstraße bei der Sandgrube.. Oberförsterei Gladenbach. Freitag, den 29. Januar, von vormittags 10 Uhr b, aus den Distrikten 47a, b und 50 Scheltersau: 45 Eichenstämme, 3—11 m lang, 27—47 m Durchm.; 24 rm Scheit und Knüppel, 156 xm Reiser. Zusammenkunft beim Stammholz. Oberbiel(Gemeindewald). Es sollen 45,53 im 3. Cl. und 78,63 fm 4. Cl. Kiefern- lammholz im Submissionswege verkauft werden. Reflektanten wollen ihre Offerten bis zum 10. d. M. bei dem Gemeindevorsteher Weimer schriftlich oder mündlich einreichen. Oberförsterei Driedorf. Samstag, den 30. Januar, von vormittags/ 11 Uhr b werden in der W. Klonkschen Wirtschaft in Driedorf folgende Nutzhölzer aus dem Staats- valde öffentlich versteigert: 1. Schutzbez. Fleisbach(Forstausseher Heddesheimer i. V) Forstort indseifen 14. Nadelh. ca. 80 Stämme= ca. 50 fm. 2. Schutzbez. Gontersdorf,(Förster Altmann), Forstort Hirschbergsloppe 38. Nadelh. 3875 Stämme ca. 1216 im, 780 Stgn. 1, 18 2., 264 3. Cl. Forstort Gesohl 31a, Alteschlag 46b Fichten: 18 Stämme= 4,05 fm, rm Schichtnutzholz. 3. Schutzbez. Heisterberg.(Waldw. Müller). Forstort Bermeshub 71. lhorn 49 Stämme= 19,49 km, Forstort Hölle 69 b, Fichten 340 Stämme 64,46 fm, 395 Stangen 1., 395 2., 1745 3. Cl. Forstort Stuterei 60 u. 65. Fichten 87 Stämme 19,63 fm, 59 Stangen 1., 255 2., 850 3. Cl. Ausschreibungen. Bergebung von Bauarbeiten. Die in der Forstwartwohnung zu Elpeurod vor⸗ ommenden Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Schreinee⸗, Schindler-, Schlosser⸗ und Spengler— irbeiten sollen auf dem Wege der schriftlichen Anbietung vergeben werden. Unter Hinweis auf en Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, sind die Ver⸗ ingungsunterlagen beim Hochbauamt Alsfeld einzusehen. Die Angebote find verschlossen und nit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei bis längstens Samstag, den 30. d. M., sormittags 11 Ubr, einzureichen. Ein Versand der Bedingungen ꝛc. findet nicht statt. Die zuschlagsfrist beträgt acht Tage. Nestuurumt um Cue Granien- Huus 66 Ludivigstrasse 6.2 Textors Terrasse täglich geöffuet. Ph. Bob.(139 W erners W arenhaus Ses sse Elehgärten 10. Fager in Möbeln, Spiegeln, Betten, sowie aller sonstigen Gegenstände. Kommissious⸗ und Agentur ⸗Geschäft. E Huf Melseitigen Wansch! Montag. den 25. d. M.. abends 8 Uhr,* egtsaa] des Cafes Leib E 2 2 5 5 2* e 7 ö K U — nochmalige Aufführung Err des Programms Veteranen: Vereins. 555 vom Winterfest des hiesigen Ankauf von Waren jeder Art. Programm 1 ee e 1) Theater:„Guten Morgen Herr Fischer“.* ogis, sowie vorzüg⸗— Prolog. 8 dsa mitte gsgisch 2) Lebendes Bild:„Weihnachten im Felde“. 815 empfiehlt Peter Weilrieh.(44 Eine Stube zu vermieten. 70 Schützenstraße 17 J. Guten billig. Mittagstisch, im Abonnement zu 45 Pfg., Wirt Böhm,„Zum Lahnthal“, Neustadt 48. Ein schön möbliertes Zimmer mit Kabiunet zu vermieten. 1658 Grüunbergerstraße 34, part. immer, möbliert oder unmöbliert, * zu vermieten. 1442 Schneider, Steinstraße 63. Ein möbliertes Zimmer zu vermieten. Sonnenstraße 14.(60 „Zum Gambrinus“. Guten bürgerlichen Mittagstisch empfiehlt A. Albold.(110 Landwirtschaftliche Maschinen aus bestrenommierten Fabriken empfiehlt billigst Hceh. Gilbert II. 123 Heuchelheim. Futterschneidemaschinen stets auf Lager. empfiehlt 91 Bekanntmachung. Hiermit zur Kenntnisnahme, daß die unterzeichnete Versicherungs⸗ Hesellschaft die Prämien für Sehweine von Mark 1,.— auf 70 Pfennig herabgesetzt hat. Die Prämiensätze für die übrigen unverändert und zwar , Mark 8,50 „ Rinder, Stiere, Kühe Mark 3,— bezw.„ 5,— Kälber, Hämmel und Schae„ 0,20. Gießen, den 21. Januar 1897. Die Schlachtviehversicherugs⸗Gesellschaft zu Gießen. K. Vogt, Vorsitzender. 115 Städt. Arbeitsnachweis, Gießen. Gartenstraße 2. Thiergattungen bleiben + Angebot der Arbeitnehmer. Nachfrage der Arbeitgeber. Buchbinder, 3 Lackierer, 1 Buchbinder, 1 Schuhmacher, Schneider, 1 Schuhmacher, 1 tücht. Möbelschreiner, 1 Packer, Kellner, 4 Lauffrauen, 1 Einleger(Druckerei), 1 jüng., stadtkundiger Haus burschen, 2 Kutscher, 2 Lauffrauen, Haus bursche, Pferdeknechte, 3 Packer, 1 Waschfrau für Montag und Dienstag, Aushülfstöchin, 2 Wasch- und Putz⸗ 1 Schuhmacherlehrling, 2 Schlosserlehrlinge, Druckerlehrling, frauen, 1 Bäcker⸗ 75 2 Buchbinder„ Kindermädchen, 1 Stlltze d. Hausfrau 1 Schmiede⸗ N 2 Schneider-„ Dienstmädchen, oder Ladengehüllfin, 1 Schreiner- 0 1 Glaser-„ Buchhalter und Korrespondent. 1 Bürstenbinder⸗„ 1 Lackierer⸗* 1 Gelbgießer- 1 Hausmädchen, 2 Laufmädchen, 12 Dienstmädchen vom Lande für hier und nach auswärts, W. 2 Kindermädchen für feinere Herrschaften. Juter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnement. 54 Restaurant Mühleißen, 3 Brandgasse 3. ine Dezimalwaaßbe und eine neue Zentesimalwaage, welche 30 Zentn, wiegt, billig abzugeben. Zu erfragen in der Exped. d. Ztg 89 Guter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnement 1842 bei J. F. Sorger,„„Deutscher Hof““. Logis von drei bis vier Zimmern in der Nähe des Gymnasiums oder der höheren Töchterschule von zwei einzelnen Damen gesucht. Parterre oder Mansarde. Offerten mit Preisangabe unter H. K. 882 an Rudolf Mosse in Darmstadt erbeten. 121 Prima Sauerkraut, sowie eingemachte Bohnen empfiehlt 62 J. Hainer, Ecke Bahnhofstraße und Tiesen weg. Feilenhauerei und Dampfschleiferei Lollar. Teile hierdurch meiner verehrten Kundschaft mit, daß mein Geschäft nach wie vor weiter betrieben wird. 108 Ludw. Wagner Wwe. Bürgerlichen Mittagstisch im Rebstock, Westaulage. 1824 3) Lebendes Bild:„Erstürmung des Schlosses Chambord“. 4) Lebendes Bild:„Die Friedensglocke“. Preise der Plätze: I. Platz(nummeriert) 1.— Mark, Programme sind vorher bei den oben bezeichneten Verkaufsstellen, sowie abends an der Kasse zu haben. 107 VB. Das Rauchen ist untersagt. AA +* Teer N. Estrade 75 Pfg., 2. Platz 50 Pfg., Gallerie 30 Pfg. E Eintrittskarten sind im Vorverkauf zu haben bei den Herren: 555 G. Gerhard und D. Heil, Lindenplatz, Conrad, Mäusburg,* Buchacker, Neuen Bäue und E. Challier. 75 Kassenöffnung 6½ Uhr abends mit denselben Preisen, + Der vorstand. 855 r 7 7 7 rr 7 8 2 8—— 222 . Gasthaus zum Russischen Hof. Empfehle außer prima Bier der Brauerei Essighaus, Frankfurt a. M., guten Mittagstisech, auch im Abonnement. Daselbst sind auch 2 Zimmer, möbliert oder unmöbliert, zu vermieten, sowie ein Vereinslokal abzugeben. 28 Achtungsvoll Jos. Stahl. 0 eee f AU 9 Pa. Flaschenbier G. Bichler empfieh Louis Ockel, Neustadt 24. Lieferungen frei ins Haus. — 90 Für Wirte Französische und russische Billard werden gut und billig bezogen von J. Henn, Tapezier, Neustadt 11. e billigst. Gasalühlieht 75 Pfg. Von heute an ist der Preis der von mir geführten Glühstrümpfehen, die auf jedes Brennersystem passen, nur 75 Pfg. frei ins Haus. Komplette Brenner, bestehend aus Brenner, Glüh⸗ strumpf und Cylinder nur 3 Mk. 70 Pfg. Ebenso empfehle Blacker, A. Gretscher, Neustadt 78. Glocken, Schirme, Cylinder u. s. w. 1779 eee 3 aus der Brauerei lt in Flaschen Ar 18 Pfg., A 1 N bla, Weißer Streusand, 48 Maurer- und Weißbinder-Sand kann zu jeder Tageszeit bei mir abgeholt und auch geliefert werden, bei guter Abfahrt zu billigen Preisen. 1843 Fr. Aug. Helfenbein, Marburgerstraße 68. 87 5 Prima Sauerkraut, grüne Bohnen empfieblt 1773 J. Hankel. Schloßgasse 6. 1 1. 2 f Cofale * Gieße nibusverk Schneefal Ru dal! rührende Fahrten Nr. b 11% Ut stellt. 7 Gieße Spott.) Eisberein wehungen bleiben. * Gieß machung kame radse daß der T um Unter Ernst Lud bei den Bez bel dem Le Bec) am 1 laufende G. faden.—( daß nur Unterstützt! eines Krieg und die im bezw. aus herige Unte berlangt. Mittel sin Formulare bon den B Gieß die Frem nach Möglic Ausdrücke z. 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