faul, des Nragoner Rr. 5, itzil. tree 30 Pfg. 440 fers logge „Kaiser Wilhelm J, rritz Reuter“,„Fran 1 EIL 2 Tageszelt. Liqueure. — q Ferbelatwurg ir, Neuen Bine 12 ssachen und Ber, 1455 euheiten, lch Bett ung ale lama Fel von g ll von 8 bis 3 Uhr N b bei der Altienbrauere. wlichen terricht“ erteilt aß Schmidl, dt 59 III. Gießen, Donnerstag, den 25. Febrnar Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe ullde Gießen. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 75 — 5 0 Lokales und Provinzielles. * Gießen, 24. Februar. Sollen Eltern dem Lehrer vorgreifen? Es ist eine recht oft zu beobachtende Gewohnheit, daß Eltern, deren Kinder in noch nicht schulpflichtigem Alter stehen, diesen allerlei Kenntnisse beibringen, die erst die Schule lehren soll. Man findet Kinder von vier bis sechs Jahren, die ziemlich weit und richtig zählen, einfache Additions- und Sub⸗ traktionsexempel lösen, lange Gedichte aufsagen, ja selbst das Alphabet ganz oder teilweise nieder⸗ schreiben können. Selbstverständlich haben solche Eltern wenig oder gar kein Verständnis für Pädagogik. Es läßt sich also vorstellen, daß dasjenige, was den jungen Kindern, bloß um mit ihrer„Aufgewecktheit“ renommieren zu können, eingetrichtert wird und im Bekannten⸗ kreise Furore macht, keineswegs auch dem Lehrer gefällt. Im Gegenteil werden die weitaus meisten Lehrer erklären, es set ihnen das liebste, die Abe⸗Schützen in Bezug auf die Anfangsgründe der elementarsten Kenntnisse so dumm wie möglich zu erhalten. Sind doch Schüler, die ihren Mitschülern auffällig weit voraneilten, im reifen Leben gar zu oft recht mittelmäßige Menschen. Die kurze Zeit vor der Schul⸗ pflichtigkeit möge dem Kinde voll und ganz ge⸗ hören! Wozu ihm Lasten aufbürden, die das kleine Hirn unnötig austrengen, vielleicht ein gut Teil Denkfähigkeit absorbieren! Wollen Eltern der Schule in die Hände arbeiten, so mögen sie dem Kinde von Jugend auf eine ge⸗ sittete Sprache zur Lebensregel machen. Gerade darin wird ungeheuer viel gesündigt, während der Lehrer seine liebe Not hat, solche tief einge⸗ wurzelte 9 5 6 auszutreiben. Ein vier⸗ jähriger Knirps, der„mir“ und„mich“ richtig anzuwenden versteht, auch sonst nicht die deutsche Sprache nach seiner Muttersprache malträtiert — an dem kann man seine Freude haben. * Gießen, 24. Febr. Vor dem gestrigen Schöffengericht hatte sich der Student Holzhausen von hier wegen Beamten— heleidigung zu verantworten. In der Nacht des 5. Dezember v. J. soll der Angeklagte zwei Schutzleuten gegenüber geäußert haben:„Ja, wenn wir die Köpfe zerschlagen bekommen, die Fensterscheiben eingeworfen und Häuser ange⸗ zündet werden, dann ist kein Polyp zu sehen“. Der Angeklagte hat sich auch geweigert, seinen Namen zu nennen. Der Gerichtshof verurteilte den noch unbestraften jungen Mann zu 20 l. Geldstrafe eventuell vier Tage Haft.— In der Sache Jakob Nürnberg von Bersrod wegen vorsätzlicher Beschädigung des Ehrenkranzes, den der Gesangverein „Sängerkranz“-Bersrod angeblich beim Sänger⸗ fest in Climbach für seinen„Meistersang“ er⸗ halten haben will, wird sodann verhandelt. Es wurde festgestellt, daß der„Meistersang“ sowohl, als auch der„Ehrenkranz“ ein Märchen sei, daß es sich lediglich um einen alten, vertrockneten Eichenkranz handelt, aus dem der Amtsanwalt aber für den Verein„Sängerkranz“ einen Er⸗ innerungskranz machte und gegen den Uebel⸗ thäter, der dieses Heiligtum zerstört hat, eine Geldstrafe von 3 1 als Sühne in Vorschlag brachte. Demgemäß erkannte auch das Gericht. * Gießen, 24. Febr. Die ersten 5 Waggon Schienen zum Bau der Bieberthalbahn sind auf der Station„Abendstern“ ein⸗ getroffen. Weitere 15 Waggons sind unterwegs; ebenso sind die Schwellen zum Bahnbau bestellt, sodaß derselbe flott vor sich geht, sobald die Pläne allseitig Genehmigung gefunden. * Gießen, 24. Febr. Man schreibt uns: Wie die Gießener Postbehörde einen Nachtwächter spart! Seit kurzem muß jede Nacht abwechselnd ein anderer Briefträger die Nachtwache übernehmen. Dagegen kann gewiß niemand etwas haben. Daß aber die Beamten gleich am nächsten Morgen wieder Briefe austragen müssen, dürfte doch der An— strengung zu viel sein. * Gießen, 24. Februar. Am vergangenen Sonntag Abend ereignete sich in Büdingen folgender Vorfall. Der von Gießen gebürtige Bäckergeselle Karl Berg war längere Zeit bet dem Kaufmaun und Bäcker Schreiber in Büdingen beschäftigt. Das Schreibersche Geschäft ging in letzter Zeit zurück, sodaß Berg seinen Lohn sehr unregelmäßig erhielt und schließlich von der genannten Firma ca. 200. zu verlangen hatte. Am letzten Sonntag verlangte Berg seinen Lohn, welchen er jedoch nicht erhielt. Nachdem er sich abends zu Bett begeben hatte, drang der Vater des Schreiber mit seinem Enkel in das Zimmer des Berg, überfielen denselben im Bette und brachten ihm 28 Messerstiche bei. Darauf⸗ hin erhängte sich der Vater des Schreiber, wäh⸗ rend sein Sohn verhaftet wurde. Berg wurde ins Krankenhaus verbracht. An seinem Auf⸗ kommen wird gezweifelt. * Büdingen, 22. Februar. Freitag, den 26. Februar, nachmittags 1 Uhr, soll die Ge⸗ meindejagd zu Rinderbügen, zirka 500 Hektar Feld und Wald, auf weitere 6 Jahre auf dem dortigen Vürgermeisterei-Bureau ver⸗ pachtet werden. Die Jagdgrenze ist eine halbe Stunde von der Station Büdingen entfernt. * Friedberg, 22. Febr. In der Windecker— schen Brauerei brach heute Morgen gegen 3 Uhr Großfeuer aus, das in etwa drei Stunden die Faßhalle und das Gerstenmagazin mit 600 bis 700 Malter Gerste vollständig zer⸗ störte. Die Feuerwehr mußte ihre Thätigkeit auf den Schutz der benachbarten Gebäude be— schränken. Der Schaden ist bedeutend, aber durch Versicherung gedeckt. * Mainz, 23. Februar. Wie aus Berlin gemeldet wird, ist unter dem Vorsitz von Ober— bürgermeister Becker(Köln) dort ein Verein der deutschen Festungsstädte zur Wahrung ihrer Interessen gegründet worden. In den Vorstand wurden gewählt die Vertreter von Köln, Königsberg, Mainz, Posen und Ulm.— In dem Lagerschuppen den Agentur⸗Gebäudes der Niederländischen Dampfschiffahrts-Gesellschaft brach, laut„Frankf. Ztg.“, gestern Nacht auf Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile Expedition: 0 Kreuzplatz Nr. 4. — bis jetzt unaufgeklärte Weise Feuer aus, das erst gegen 7 Uhr früh entdeckt wurde. Die dort aufgestapelten Teppich-, Tuch- und Leinenballen sind vom Feuer zerstört. Der Schaden wird auf etwa 5000, geschätzt. 5 Worms, 23. Febr. Vor einigen Tagen wurde ein größeres Stück Ackerfeld im Liebenauer Felde zum Preise von 38 1 per Klafter verkauft. Der Spekulant hatte das⸗ selbe vor nicht langer Zeit zum Preise von 26 gekauft. Die Preise für die Bauplätze im Innern der Stadt steigen derart, daß pro Klafter 135—150. erlöst werden. Die Bau⸗ thätigkeit scheint in diesem Jahre wieder recht beträchtlich zu werden, denn in vielen Bau⸗ quartieren sind die Vorarbeiten zu Neubauten schon in Angriff genommen. Vermischtes. — Das„Meteor von Brieg“. Die Unter⸗ suchung des angeblichen Meteors, das in der Straße von Brieg am 11. Januar niedergegangen, hat das über⸗ raschende Ergebnis geliefert, daß es sich um einen ge⸗ meinen Ziegelstein handelt. Will man nicht gerade an⸗ nehmen, daß dies Kunstprodukt vom benachbarten Planeten Mars herrührt und die dortigen Bewohner, bei ihrer um viele Jahrtausende älteren Kultur, uns durch Mittel, die wir nicht besitzen, den Stein zugeschleudert haben, so bleibt nur die Annahme des irdischen Ursprungs übrig. Dafür haben die mit der Untersuchung beschäftigten Brieger bis⸗ her aber keinen bestimmten Anhalt gefunden. In einer Entfernung von hundert Meter vom Fallort liegt eine Zuckerfabrik, welche monatelang ununterbrochen arbeitet. „Es ist vom physikalischen Standpunkt möglich,“ schreibt man aus Brieg,„daß bei unvorsichtigem Schließen und Oeffnen der Feuerung in einem Fabrikschornstein eine Explosion von Gasen entsteht, ja dergleichen ist angeblich schon vorgekommen. Dabei könnte ein Ziegelstück des Schornsteins fortgeschleudert sein. Viel wahrscheinlicher aber ist es, daß der Stein aus dem oberen Stockwerk eines der benachbarten Häuser geworfen worden ist, nach⸗ dem er sich in glühendem Zustande im Innern eines Ofens losgelöst hatte. Natürlich ist der Nachweis der Thäterschaft gegen niemand zu führen; aber viele An⸗ zeichen lassen auf einen solchen Ursprung schließen. — Ein entführter Millionär. Die Geheim⸗ polizei von Montreal in Kanada macht sensationelle An⸗ gaben über die gewaltsame Entführung eines Millionärs und Großgrundbesitzers Namens Richardson durch ein Abenteurerpaar aus Newyork, das sich Herr und Frau Stanton nennt. Der Millionär soll aus dem Staate New⸗Hampshire nach Montreal geschleppt worden sein, wo die Stantons ihr Opfer wie in einem Gefängnis festgehalten, mit starken Opiaten fortwährend betäubt und in den wenigen Augenblicken, wo sie ihn zur Besinnung kommen ließen, gezwungen haben sollen, Cheques für große Summen zu unterzeichnen, die dann von den Menschenräubern in Bargeld umgesetzt worden sind. Als die Polizei zur Verhaftung der Stantons schreiten wollte, hatten sie sich mit ihrem Opfer bereits nach Eng⸗ land eingeschifft. — Der Raubmörder George Edward Butler, der in Australien nicht weniger als vierzehn Personen ermordet haben soll, ist bei seiner Landung in San Francisco dingfest gemacht worden. Er hatte sich nach seinem letzten Morde unter dem Namen seines Opfers, des Seekapitäns Lee Weller, als Matrose an⸗ werben lassen, um aus Australien wegzukommen. Butler Angenommen. Humoreske von Graf Günther Rosenhagen. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Auch heute Morgen hatte Ellen wieder einen Brief ihres Verlobten erhalten, sie hatte ihn achtlos auf den Schreibtisch geworfen, das Kouvert gar nicht erst geöffnet, was sollte der leere Briefbogen ihr auch sagen? a Aber jetzt in ihrem Schmerz, da sie sich nach einem Zeichen von ihm sehnte, nahm sie das Schreiben wieder zur Hand und betrachtete die Aufschrift, die Züge seiner Hand mit einer Liebe und Wehmut, als wäre es das letzte Mal. Und war es nicht auch das letzte Mal, daß er an sie, wenn auch nur zum Schein geschrieben hatte? Heute noch wollte sie ihm schreiben, daß sie die Wette verloren, daß sie sich selbst für unwürdig erachte, fernerhin seine Braut zu sein. Würde er ihr antworten? nein, wozu auch? Ihr Entschluß war fest und unabänderlich, er kannte sie und ihren Charakter und wußte, daß sie durchführte was sie sich vorgenommen. So war dieser Brief von ihm der letzte— welch ein Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten! Der erste— liebeglühend, voll von Be— teuerungen ewiger Liebe, unwandelbarer Treue, voll von Kosenamen und Schmeicheleien— dieser weiter nichts als ein leeres Blatt! Sie öffnete fast mechanisch das Kouvert, sie nahm den Bogen heraus, um einen wehmütigen Blick darauf zu werfen,— aber plötzlich weiteten sich ihre Augen und in ihrem Innern jubelte es; dieser Bogen war nicht leer,— sie erkannte seine Handschrift, ach kein Mensch auf der ganzen weiten Welt schrieb so schön wie er. Sie trocknete die Thränen aus ihren Augen, sie führte das Schreiben an ihre Lippen und küßte seine Worte und dann las sie: „Meine liebe, kleine Ellen! Auch dieses Mal hätte ich Dir wie schon so oft in der letzten Zeit ein weißes Blatt geschickt, wenn nicht gestern stärker als je die Erinnerung an Dich in mir wach geworden wäre, wenn nicht gestern die Sehnsucht nach Dir mich fost getötet hätte. Wie das kam, was dazu beitrug, gestern Dein Bild so vor meine Seele zu zaubern? Wie Du, glaube ich, noch nicht weißt, bin ich Mitarbeiter einer hiesigen großen illustrierten Zeit— schrist, für deren„Briefkasten“ ich die täglich in ungezählter Menge einlaufenden medizinischen An— fragen beantworte— nach bestem Wissen und Können, aber fast nie zur Zufriedenheit der Frage— steller. Ein zorniger Brief, den ich von einer ge— kränkten Mutter erhalten hatte, führte mich gestern morgen auf die Redaktion, ich wollte um meine Entlassung bitten oder die Redaktion bewegen, der Briefschreiberin das Abonnement auf die Zeitschrift zu verbieten. Aber selbst bei schlechter Laune fand ich meinen Freund, den Redakteur, in noch viel schlechterer. Er saß zwischen einem Berg von Manuskripten und suchte und suchte nach irgend etwas, was er nicht fand. Eine ganze Weile sah ich seinem Treiben zu— dann bat ich:„Geben Sie es auf, Sie finden es ja doch nicht— machen Sie jetzt die Frühstückspause und lassen Sie uns drüben in der Weinstube den Aerger mit den Austern zusammen herunterschlucken.“ Aber er wehrte es ab:„Es geht nicht, lieber Freund“, gab er zur Antwort,„ich suche ein Manuskript, deren Verfasser— natürlich eine„sie“ — telegraphisch um Antwort gebeten hat, gleichsam als wenn wir armen Redakteure weiter nichts zu thun hätten als Manufkripte zu lesen.“ Er suchte weiter und weiter und endlich hatte er die Arbeit gefunden. Er durchflog das Begleit— schreiben und reichte es mir, während er sich selbst an das Manufkript machte, mit den Worten:„Na, lesen Sie mal— so etwas ist mir denn doch noch nicht vorgekommen.“ Ich las und was ich las, war unsere Ge— schichte:„Ein junges Mädchen hat sich mit ihrem Verlobten gezankt, sie hat mit ihm gewettet, daß sie imstande sei, Geld zu verdienen, sie schriftstellert und fleht den Redakteur an, die Arbeit zu behalten und ihr zu einem Gewinne der Wette zu verhelfen.“ Bei jedem Wort des Briefes mußte ich an Dich denken, derselbe Trotz, derselbe Eigensinn, aber auch dieselbe Liebe, dieselbe Treue und Anhänglichkeit sprach aus jedem Wort. Den Brief hättest Du geschrieben haben können, und so interessierte mich das Schicksal der Schreiberin wie Dein eigenes. „Nun?“ fragte ich gespannt meinen Freund, als er das Manuskript beiseite legte. „Abgelehnt“, gab er zur Antwort und setzte hinzu:„Unreif in Form und Gedanken— tausend⸗ mal besser als tausend andere Erstlingsarbeiten, aber doch noch nicht druckreif.“ Da erfaßte mich mit der Briefschreiberin gren⸗ ——— pflegte Leute, die im Besitze von größeren Geldsummen waren, nach dem Innern von Australien zu locken, um ihnen behilflich zu sein, ihr Geld in gut rentierenden Bergwerken anzulegen. Wenn es ihm gelungen war, sich in das Vertrauen seiner Opfer einzuschleichen, ermordete er sie und bemächtigte sich ihres Geldes. Briefkasten. Niederweimar. Für Stücke der Hess. Lubwigs⸗ bahn erhalten Sie 200 4 3% Preußen, 500 4 3% Hessen und 41, bar. Zinsen laufen vom 1. Januar. Ein weiteres für Dividende haben Sie nicht zu bean⸗ spruchen. Betreffs Ihrer weiteren Anfrage verweisen wir Sie an ein Bankhaus. Es giebt dafür keine Norm. Es kommt dabei auch darauf an, ob Sie Käufer oder Ver⸗ käufer sind. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 24. Februar. Der„Nat.⸗Ztg.“ zufolge würde sich Deutschland an einem Ulti⸗ matum, worin von Griechenland die Räumung Kretas binnen 24 Stunden verlangt wird, nicht beteiligen, weil es in Athen durch seinen Vertreter vorher bereits erklären ließ, in der kretensischen Angelegenheit zunächst von dem diplomatischen Verkehr mit der Regierung in Athen Abstand zu nehmen. Hd. Berlin, 24. Februar. Gegen Ende der Woche wird sich der Reichstag wahr⸗ scheinlich auf einige Zeit vertagen, 1 7 im Plenum an Arbeitsmaterial fehlt. Hd. Rom, 24. Febr. Die Mächte werden Griechenland ihren Entschluß hinsichtlich Kreta in einer Kollektiv⸗Note mitteilen. Die Vermittelung Italiens und Frankreichs beim König Georg dürfte wahrscheinlich von Erfolg begleitet sein. Hd. Kandia, 24. Februar. Die Wasser⸗ leitungen hierher wurden zerstört. Die türkischen Truppen marschieren heute mit Kanonen gegen Archanas um diese Leitungen wieder herzustellen, da sonst eine Epi⸗ demie in Kandia zu befürchten ist. Gegen⸗ wärtig lagern 20000 Insurgeuten bei Kandta. Die türkischen, nach Kanega bestimmten Truppen wurden wieder ausgeschifft. Die Age Hd. Belgrad, 24. Februar. nisse im Orient beschäftigen hier alle Kreise. Sollte Serbien durch die Umstände in Mace⸗ donien gezwungen werden, sich in Macedonien oder Alt-Serbien zu engagieren, so wird sich Ex⸗ könig Milan dem Kriegs minister zur Verfügung stellen. Hd. Athen, 24. Febr. Die griechischen Truppen haben ihre Stellung bei Platania aus Besorgnis vor einer Beschießung seitens der fremden Schiffe verlassen und das Fort Castelli in Brand gesteckt. Die Aufregung unter der Bevölkerung ist dauernd im Wachsen. Die Gesandtschaften sind auch jetzt noch polizeilich stark besetzt, besonders die Deutsche, gegen welche bereits wiederholt Demonstrationen versucht wurden. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen zenloses Mitleid:„Arme Braut— armer Ver⸗ lobter“, murmelte ich vor mich hin. Ich versuchte, meinen Freund durch Bitten zu einer Annahme der Arbeit zu bewegen, das Bitten wurde mir leicht, denn mir war, als bäte ich für Dich— aber alles war vergebens, immer erhielt ich die Antwort „Abgelehnt.“ Und immer mußte ich denken:„wie traurig, wie unglücklich würde Ellen sein, wenn auch sie vielleicht auf alle Anerbietungen stets ein„Abge⸗ lehnt“ erhiekte, wenn dieses eine Wort auch ihre Zukunft, ihr Lebensglück vernichten sollte!“ Drei Tage noch, dann ist die Frist, die Du Dir gesteckt, abgelaufen— warte den letzten Tag, der Dir vielleicht eine bittere Enttäuschung giebt, nicht ab— erkläre Dich nicht für besiegt, gieb aber die Wette auf, laß sie unentschieden bleiben, begnüge Dich mit der Hoffnung und dem Trost, daß es Dir vielleicht in den nächsten drei Tagen gelungen wäre, zu gewinnen. Laß die Liebe siegen über Deinen Trotz, und wenn Du mich noch liebst, wie ich Dich— grenzen⸗ los und schrankenlos, so prüfe meinen Vorschlag. Und Deine Antwort an mich sei„Abgelehnt“ oder„Angenommen“. Das eine ist Leben, das andere ist der Tod. Wie wird die Antwort lauten?— Sie zögerte nicht, sie prüfte sich und ihr Herz erst nicht— hatte es doch nie aufgehört, für den Geliebten zu schlagen— mit zitternden Händen nahm sie ein Blatt Papier und schrieb das eine Wort, das sie vergebens erhofft und erfleht hatte; „Angenommen.“ ———ůßů˖— en * Maurerarbeit. Die Verlegung von 120 lfdn. Mtr. Stein zeugröhren, einschl. Grab- und Dichtungsarbeit, nebst kleineren Arbeiten zur Berieselungsanlage für das städtische Obstbaumstück an der neuen Kaserne sollen 8 Donnerstag, den 4. März d. J., vormittags 11 Uhr, 8 verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen für Interessenten zur Einficht bei uns offen. Angebote auf Vordruck find bis zum genannten Termin einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. 8 Gießen, den 23. Februar 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 54. fs · Schweinefleisch nicht ladeurein, pro Pfund 50 Pfg · in Rechtssachen, Aus⸗ * kunft in Invaliditäts⸗ und Altersversicherungs⸗ Sachen, a v. Ge⸗ suchen, Reklamationen, Verträgen, Testamenten, Beitreibung v. Forderungen, Einkassieren v. Geldern und dergleichen. 178 Poppelsdorf, Hammstraße 12. Eine Partie überflüssiges Mäh (Kommode, Tisch, Sopha, Schrank ꝛc., Füll⸗Ofen, Ladendeke) steht zu verkaufen. 453 Kreuzplatz 1. Peter Leppla, Neustadt 79, offeriert 328 rein wollenen Cheviot, Restkoupons, passend zu kompl. Anzilgen, zu bekannt billigen Preisen. Restauration„Westendhalle“ empfiehlt ein vorzügliches Frühstück von 80 Pfg. an, Mittagstisch von 70 Pfg. an, ferner Abendessen& la carte in verschiedenen Preisen, sowie ein vorzügliches Glas Bier aus der Brauerei Hildebrand⸗ Pfungstadt, per Glas 10 Pfg. 172 Nestauramt und Café OGranien- Hin 3 6 Ludwigstrasse 6. „um Gambrinus“. Guten bürgerlichen Mittagstisch empfiehlt A. Albold.(110 uten billig. Mittagstisch, im Abonnement zu 45 Pfg., empfiehlt Wirt Böhm,„Zum Lahnthal“, 91 Neustadt 48. Darmstädter Haus. Logis, sowie vorzüg⸗ ichen Mittag empfiehlt Peter Weirieh.(44 uter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnemenk. 54 Nestlaurant Mühleißen, 3 Brandgasse 3. Euter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnement 1842 bei J. F. Sorger,„Deutscher Hof““. Mextors Terrasse täglich geöffnet. Ph. Bob.(139 Friedriehsdorfer Zwieback (beste Nahrung für Kinder) zu haben bei 451 H. Geißler VI, Lollar. W erners W Aueuhaus Elehgärten 10. Tager in Möbeln, Spiegeln, Betten, sowie aller sonstigen Gegenstände. Kommisstons⸗ und Agentur ⸗Geschäft. Ankauf von Waren jeder Art. 0 — Prima a Apfelwein J. Arnold, Bahnhofstr. 7. es ine Dezimalwaage und eine neue Zeutestmalwaage, welche 30 Zentn, wiegt, billig abzugeben. Zu erfragen in der Exped. d. Ztg. 89 immer, möbliert oder unmöbliert, zu vermieten. 1442 Schneider, Steinstraße 63. Eine Stube zu vermieten. 11 Schützeustraße 17 J. Eine gebrauchte, gut erhaltene 8 414 Schneidernähmaschine billig zu verkaufen. Wo? sagt d. Exped. d. Ztg. Ein Lehrling gesucht. 3 Heinrich Sack, Schreinermeister 237 Große Mühlgasse 5. in in Küche und Hausarbeit bewandertes C Mädchen wird gegen hohen Lohn gesucht. Näheres Wallthorstraße 29. 411 Holzversteigerungen. Rodeuroth(Gemeindewald). Freitag, den 26. Februar, vormittags 10 Uhr an fangend, in dem Distrikt Reiflingsberg und auf der Viehweide. 50 km Eichenstammbolz, dar⸗ unter Stämme von 4 und 5 fm(beste Qualität), 20 fm Buchenstammbolz, 12 fm Fichtenstamm bolz, 8 rm Eichenschichtnutzholz(Küferholz), 40 rm Eichenscheit und Knilppelholz, 270 rm Buchen- scheit und Knüppelholz, 270 rm Reiser.— Anfang bei Nr. 1 des Stammholzes im Distrikt Reiflingsberg. a a Ulm. 1. Gemeinde Bissenberg, am Freitag, dem 26. Februar, vormittags 10 Uhr anfangend. Distrikt Störr 7. 5 Eichenstämme J. Cl.= 14,61 fm. 1 Eichenstamm 2. Cl.= 1,83 fm, 7 Eichenstämme 3. Cl.— 5,28 fm und 1 Eichenstamm 4. Cl.= 0,25 fm Distrikt Galgenberg 14b. 1 Eichenstamm 1. Cl.= 2,52 fm und 6 Eichenstämme 2 Cl 11,61 fm. Distrikt Unterste Birke 4a und b. 9 Kiefernstämme 3. Cl.— 4,02 fm, 117 Kiefern- stämme 4. Cl.— 16,45 fm, 1080 Kiefernstangen 1., 2., 3. und 4. Cl. und 276 Fichtenstangen 2., 3., 4 und 5. Cl 2. Gemeinde Stockhausen, am Freitag, den 26. Februar, nachmittags 2 Uhr anfangend. Distrikt Köhlerdell 5. 4 Eichenstämme 2. Cl. 7,14 fm, 3 Eichenstämme 3. Cl.= 2,81 fm und 385 Fichtenstangen 1., 2., 3. und 4. Cl. Distrikt Vorderster Kopf 3d. 2 Eichenstämme 2. und 3. Cl.= 2,08 fm. Kraftsolms(Gemeindewald). Samstag, den 27. Februar. Distr. Gemeindeheck. 3 Eichenstämme 1. Cl. von 8,83 km, 5 Eichenstämme 2. Cl. von 7,80 fm, 9 Eichenstämme 3. Cl. von 6,62 fm, 2 Eichenstämme 4. Cl. von 0,52 fm. Distr. Schmidtsboden. 1 Eichenstamm 2. Cl. von 1,76 fm, 5 Eichenstämme 3. Cl. von 3,52 fm. Distr. Pfingstberg. 2 Eichenstämme 2. Cl. von 3,31 fm, 1 Eichenstamm 3. Cl. von 0,96 fm, 3 Eichenstämme 4. Cl von 0,57 fm. Distr. Eichenstück. 2 Eichenstämme 3. Cl. von 1,25 km, 1 Eicheustamm 4. Cl. von 0,19 fm. Distr. Lorchenberg. 11 Eichenstämme 3. Cl. von 7,04 km, 14 Eichenstämme 4. Cl. v. 2,28 fm. Distr. Hohenrain. 2 Eichenstämme 3. Cl. von 1,44 fm, 2 Eichenstämme 4. Cl. von 0,27 fm. Distr. Heinerheck. 4 Eichenstämme 2. Cl. von 6,19 fm, 31 Eichenstämme 3. Cl. von 20,22 fm, 21 Eichenstämme 4. Cl. von 3,50 fm, 1 Kiefernstamm 2. Cl. von 1,37 fm, 37 Kiefernstämme 3. El von 21,47 km, 1 Kiefernstamm 4. Cl. von 0,28 km, 6 Fichtenstämme 3. Cl. von 3,15 fm. Sammelplatz um 11 Uhr im Dorf. Hausen(Gemeindewald). Dienstag, den 2. März, von vormittags 10 Uhr an, in den Distrikten Bruch und Beckerswald: 87 Eichenstämme mit 14,83 fm, zu Wagnerholz ge— eignet, 167 Fichtenstämme mit 70 fm bis zu 30 em Durchm. und 20 m Länge, 7 Fichtenderb⸗ stangen mit 0,91 km, Eiche: 8 rm Knüppel, 350 Wellen Reisig, 7 rm Stöcke, Nadel: 82 rm Knüppel. 980 Wellen Reisig und 40 rm Stöcke. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Bruch beim Wegweiser. Ehringshausen, Forst Greifenstein. Freitag, den 26. Februar in den Forstorten Hochfeld, Sprung, Stein: 1 Eichenstamm= 0,58 km, 572 Fichtenstangen S 24 km, 3 rm Buchenschest. 40,5 rm Buchen- und Fichten⸗Knlppel, 6700 Stück Buchenwellen, 609 Stück Nadelbolzwellen, 130 rm Erlen⸗Nadelholzreiser. Versammlung auf Hof Elgershausen 12 Uhr, nach Ankunft des 11 Uhr⸗Zuges bei Katzenfurt. 8 Trais⸗Münzenberg. Donnerstag, den 25. Februar d. J., von vormittags 10 Uhr anfangend, 15,44 fm Eichenschnittholz, 26,31 fm Eich enschwellenholz, 27,54 fm Eichen- baubolz, 2,82 km Fichtenbauholz, 2,82 km Hainbuchenstämme, 42 xm Nadelnutzreisig, 52 xm Buchenscheiter, 36 rm Buchen- und Eichenknüppel, 80 rm Buchen-, Eichennadelreisig 46 rm Buchen- und Eichenstockholz. Anfang morgens 10 Uhr an der Kreisstraße Taris⸗Münzenberg⸗ Bellersheim. Oberförsterei Brandoberndorf. Samstag, den 27. Februar, morgens 10 Uhr, im„Deutschen Hause zu Brandoberndorf“. Schutzbez Hasselborn: Distr. Sankbardt, Gönsrodt. Eichen: 34 rm Scheit und Knüppel, 27,5 Hdt. Wellen; Buchen: 372 xm Scheit und Knüppel, 79,5 Hdt. Wellen, 2 1m Stockholz; Weichholz: 4 xm Knüppel, 1,90 Hdt. Wellen; Nadelholz: 11rm Knüppel, 1,00 Wellen Grävenwiesbach(Gemeindewald). Freitag, den 26. Februar, vormittags 10% Uhr: Im Distrikt Vogelsgrund, Gebrandehaag, Teufelskolben. 101 Eichenstämme von 96,83 fm. Die Stämme im Gebrandehaag und Teufelskolben werden im Vogelsgrund mit verkauft, und wollen sich Kauflustige solche vorher ansehen. Nachdem kommt im Distr. Hardt Nadelholz zur Versteigerung: 85 Stück 1. Cl. von 7,65 fm, 301 2. von 18,06 fm, 1515 3. von 45,45 fm, 686 4. von 13,70 fm, 190 5. von 1,90 fm. Staufenberg. Montag, den 1. März l. J., von vormittags 10 Uhr an, soll im Staufenberger Gemeindewald, in den Distrikten Schabenberg und Mark, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 22 Eichenstämme, von 40 bis 69 em Durchm., mit 27 fm; schönes Schnittholz für Glaser und Schreiner, 15 Nadelstämme mit 2,50 km Inhalt, 780 Nadel⸗Derb⸗ stangen mit 41 fm Inbalt, 151 Nadel⸗Reisstangen, 120 rm Eichen⸗Scheitholz(darunter schönes Küferholz), 68 rm Buchen- Eichen⸗ und Nadel⸗Knüppelholz, 32 xm Eichen- und Nadel⸗Stock⸗ bolz, 3700 Wellen Buchen-, Eichen und Nadel-Reiser. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Schabenberg. 8 Hungen. Montag, den 1. März l. J. soll in den Gemeindewaldungen zu Hungen, in den Distrikten Herborn, Hubbach und Galgenwald, nachverzeichnetes Holz ver- steigert werden: 35 Eichenschnittholzstämme, 40 bis 73 om Durchm., 4—8 m Länge 39,61 fm, 141 Nadelstämme, 15—26 em Durchm., 5—18 m Länge= 37,20 fm, 834 Fichten⸗ stangen, 6—12 em Durchm., 5—12 m Länge= 3840 fm. Der Anfang und Zusammenkunft ist im Distrikt Herborn vormittags 10 Uhr. Oberförst rei Krofdorf. Eichen⸗Lohrinden⸗Verkauf. Freitag, den 5. März d. J., mittags 12 Uhr, kommen in meinem Amtszimmer zum öffentlichen meistbietenden Verkauf aus dem a. Schutzbezirk Stoppelberg: Schlag 12(Mittelwald) ca 120 Ctr. Loh⸗ rinde, Schlag 1(Niederwald) ca. 300 Ctr. Lohrinde. b. Schutzbezirk Salzböden: Schlag 3(Niederwald) ca. 300 Ctr. Lohrinde. Das Schälen der Rinde geschieht auf Kosten der Forst⸗ verwaltung. Grünberg. Donnerstag, den 25, d. Mts. kommen in dem hiesigen Stadtwald aus den Distrikten Bobenhäuserkopf, Steinrütsche, Hölzchen, Raubschloß, Zwiebelkopf und Kreuzstein zur Versteigerung: 6 Eichenstämme mit 3,64 Fstmtr. Juhalt, 268 Fichtenstämme mit 71,01 Fsimtr. Inhalt, 59 Kiefernstämme mit 31,44 Fstmtr. Inhalt, 119 Fichten⸗Derbstangen mit 8,38 Fstmtr. Inhalt. Die Zusammenkunft ist morgeus 9/ Uhr an der Hospitalswiese am Eingang in den Wald. Vorgezeigt wird nur das Holz in den Distrikten Kreuzstein, Bobenhäuserkopf 3 und Steinrütsche. Auskunft erteilt Forstwart Büttel. Stangenrod. Montag, den 1. März l. J., von vormittags 10 Uhr an, kommt im hiesigen Gemeindewald, Distrikte Beltershainer Haide, Kühzahl, Lumhaide, Zeunbach und Galgenberg, folgendes Holz zur Versteigerung: 17 Eichenstämme von 15 bis 30 em Durchm., 5—12 me lang, 8 Derbstangen von 11 bis 13 em Durchmesser und 8 m Länge, 2 Rm. Eiche⸗ Knüppel, 91 Rm. Nadel⸗Knüppel, 13 Rm. Kiefern⸗Rundscheit, 3 Rm. Eiche⸗Stöcke, 6 Rm. Nadel⸗Stöcke 339 Rm. Nadel⸗Reiser, 80 Rm. Eiche⸗Reiser. Nur das Holz in den Distrikten Beltershainer Haide, Kühzabl und Lumhaide wird bei der Versteigerung vorgezeigt. Zusammen⸗ kunft im Distrikt Beltershainer Haide bei Holz Nr. 1. Groß ⸗Rechtenbach, Gemeindewald Reiskirchen. 1. Brennholz. Montag, den 1. März d. Js., Beginn vormittags 9 Uhr Distrikt 2a,„Haide“. Eichen: 60 Rm. Derb., 200 Rm. Reiser, Buchen: 6 Rm. Derb., Nadel: 19 Rm. Derb., 35 Rm. Reiser, Weichholz: 11 Rm. Derb., 250 Rm. Neiser. 2. Nutzholz. Mittwoch, den 3. März d. Is., Be⸗ ginn vormittags punkt 10 Uhr Distrikt 15(Ahwald) westlich des Feldwegs Reiskirchen-Wetz⸗ lar. Eichen: 1 Stamm 1. El.= 2,52 Fstm., 6 Stämme 2. Cl.= 11.77 Fstm., 19 Stämme 3. Cl.= 13,51 Fstm., 102 Stämme 4. Cl. 16,17 Fstm., 18 Stangen und 11 Rm. Nutz⸗ holz, Nadel 269 Stämme 3. und 4. Cl. 53,07 Fstm., 1066 Stangen und 5 Rm. Nutz⸗ holz. Schluß suweit der Straße Wetzlar⸗Weidenhausen.. Oberquembach. Montag, den 1. März und Dienstag, den 2. März d. Js., jedesmal vormittags 10 Uhr anfangend, kommen im Gemeindewald von Oberquembach zur Versteigerung: Distrikt 22b. Bachgrunderhek Fichtenstämme 4. Cl. 0,54 Fstm., Fichten⸗ stangen 1. bis 6. Cl. 17,22 Fstm. Distrikt 7a. Heiland. Kiefernstämme 3. Cl. 16 Fstm., Kiefernstämme 4. Cl. 30 Fstm., Stangen 1. Cl. 6,66 Fstin. Distrikt Rothwiesenberg 17a. Eichenstämme 3. und 4. Cl. 17 Fstm., Stangen 1. Cl. 2,43 Fstm., Kiefernstämme 4. Cl. 14,26 Kiefernstangen 1. Cl. 3,15 Fstm. Distrikt Vornaubenlachsschneiß Jab Hab. Kiefernstämme 4. El. 1,17 Fstm., Eichenstämme 1. Cl. 2,52 Fstm. Eichenstämme 2. Cl 7,26 Fstm., Eichenstämme 3. Cl. 15,45 Fstm., Eichenstämme 4. Cl. 3,97 Fstm. Distrikt Heiland Weichholzstämme 4. Cl. 6,56 Fstem. Am Montag ist der Anfang Bachgrunderheck 226. Am Dienstag ist der Anfang Vornaubenlachs⸗Schneiß. 2 2 Ausschreibungen. Gießen. Für die Großh. chirurgische und ophthalmologische Universitäts⸗Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1897/98 auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden: 1. Die Lieferung von: Backwaren, Fleischwaren, Spezereiwaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Schreibmaterialien, Bürstenwaren, Porzellan, und Glaswaren und Putzmaterialien. 2. Das Reinigen der Oefen und Herde, 3. Das Reinigen der Senkgruben und das Fort⸗ schaffen des Kehrichts, 4. Die Abgabe von Knochen und Gespül, 5. Die Abgabe von Lumpen, 6. Die Abgabe von leeren Flaschen, 7. Die Unterhaltung des Gartens. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, nachmittags von 3—5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 5. März d. J., vormittags 10 Uhr, auf dem Bureau der chirurg. und ophthalm. Univ.⸗Klinik abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 14. März. Sießen. Flülr die großh. psychiatrische Universitäts⸗Klinik sollen für das Rechnungsjahr 189798 auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden: 1. Lieferung von: Back⸗ waaren, Fleischwaaren(die Vergebung ist in 2 Abteilungen beabsichtigt und zwar: a. Ochsen⸗ fleisch, Kalbfleisch und Hammelfleisch, b. Schweinefleisch und Wurstwaaren), Spezereiwaaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Wein, Verbrauchs- und Toilette-Gegenständen(Bürsten⸗ waaren ꝛc.), Porzellan⸗ und Glaswaaren, Emaillewaaren, Schreibmaterialien, Kleidern und Schuhen für Personal und Kranke, ca. 8000 Zentner Patent⸗Coaks, ca. 800 Zentner Nuß⸗ und melierte Kohlen. 2. Das Reinigen der Personal- und Krankenwäsche(getrennt oder zu⸗ sammen). 3. Das Reinigen des Küchenherdes und der Oefen. 4. Das Leerfahren der Senk⸗ gruben und Fortschaffen des Kehrichts. 5. Die Abgabe von Knochen und Gespül. Die Be— dingungen liegen an den Wochentagen Nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungs- bureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 5. März d. J., Vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 19. März d. J. g Gießen. Für die Großh. neuen Kliniken sollen pro 1897/98 auf dem öffentlichen Sub⸗ misstonswege vergeben werden: a. Die Lieferung von: 1. Backwaren, 2. Fleischwaren, 3. Spe⸗ zereiwaren und Unterhaltungsgegenständen, 4. Kaffee, 5. Butter und Eier, 6. Milch, 7. Bier, 8. Schreibmaterialien, 9. Maschinenöl und Putzwolle, 10. Bürstenwaren, II. Seife, 12. Korn⸗ stroh, 13. Eis in Eimern, 14. Porzellanwaren, b. die Reinigung der Wäsche für das Dienst⸗— personal, c. die Reinigung des Heerdes und der Oefen, di die Entleerung der Kehrichtgrube, e. Die Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Oel⸗ und Weinfässern und leeren Flaschen. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau der neuen Kliniken an den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr eingesehen werden. Proben der unter a 3 8, 9 i und 14 bezeichneten Gegenstände sind nebst den verschlossenen Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Freitag, den 5. März, mittags 12 Uhr, auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben: Zuschlagsfrist bis zum 12. März 1897. 120) Einfach möbliertes Zimmer billig 437) Ein jung. Pinscher(Hündin) entlaufen. zu verm. Seltersweg 35, Nuterh., 2. St. Gegen Belohnung abzugeben Weserstr. 6. 2——— 2—— — Maskenball des Gesang- Vereins „Heiterkeit“ findet statt am Samstag, den 27. Febr., ihn Ciessene Feslsuul(Café Leib). Zur Aufführung gelangen: Großartige Gruppentänze unter bengalischer Beleuchtung.— Zauber⸗Panora'nas — Neueste Schießbuden.— Zigeunerzelter ꝛc. ꝛc. Der Anfang ist präzis 7 Uhr 59/0 Minulen, unler großem Radau, bum, bums des größlen Pauhenschlägers aus Japan. sind Ballkarten zu haben bei de: J. Arnold Im Vorverkauf Sabian, 8 Wee, Ne, e H. Tichy, Seltersweg 43, G. Wahl, Friseur, Neustadt, A. Kretzschmar, Marktplatz 20, J. Becht, Brandgasse 5, für Herren à 1 Mk., für Damen 40 Pfg. Geheimkarten für Herren à 50 Pfg., für Damen 30 Pfg. 171 1 5 sse: Ballkarten für Herren à 1 Mk. 20 Pfg., für An der Kasse Damen 50 Pfg., Gallerie 20 Pfg. 5 Für Mitglieder sind Geheimkarten zu haben bei Herrn E. Noll, Seltersweg 30. Der Vorstand. . e S—————————— ———————————————— Emil Schmall Hessischer Hof Telephon 88 Bier-Gross handlung nur ächter Biere! W Waggon⸗Bezug aus den renommierten Brauereien. Bürgerliches Brauhaus München. Pilsener Aktien- Brauerei. Brauerei Mönchshof, Culmbach. Dortmunder Union Brauerei. Brauerei Joh. Gerh. Henrich, Frankfurt a. M. Stets frisch im Eiskeller⸗Lager in Flaschen und Gebinden. Ferner empfehle die 452 Biere der Gießener Aktien⸗Brauerei. Aepfelwein in Gebinden und Flaschen eigener Kelterung. Neu eröffnet! bdroguerie „Selters weg 52. W. Kilhinger Chemikalien, Farben und Laeke, Parfümerien, Neu eröffnet! 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