Kinde,“ Gießen, Freitag, den 24. September 1897. Postztg. Nr. 3819. Telephon⸗Nr. 112. ische Landes Ausgabe Gießen. kilung Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4.. r Dane Lokales und Provinzielles 9 Gießen, 23. Sept. Billige Fahr⸗ karten für die Landes bevölkerung. In ö der letzten Handelskammersitzung zu Mainz ö 8 ö gegeben, U stadt. onfektion. ität; uswahl in: en⸗Garderobe n Genre biz ten u. seinsten aten reislage. Arbeitskleidet uglisch Leder, er, Leiuen 1. lenung. —— br. Sich fücher tadt 23. Service (E abtilen eh arklstr. L. 1 2500 len. e-Artikel. bühren, ward die sehr beachtenswerte id darauf hinzuwirken, daß für den Ausfall, welchen die städtischen Geschäfte nach Einführung der 4 Seagenuge durch das Ausbleiben eines großen ö Teils der i entsprechender Ersatz an bestimmten Wochentagen andkundschaft erfahren haben, ein gegeben werde. Dieser Ersatz soll darin bestehen, daß an einem bestimmten Wochentag jeden Monats einfache Fahrkarten von einem Landort bach Mainz ohne weiteren Zuschlag(entsprechend den jetzigen Sonntagsfahrten) auch für die Rück⸗ fohrt Gültigkeit erhalten. Die Kammer beschloß wegen dieser Anregung mit der Eisenbahn⸗ direktion Mainz in Verbindung zu setzen mit dem duneus et daß als geeigneter Tag etwa der erste Mittwoch jeden Monats angesehen werden könne. Gießen, 23. Sept. Der Landtagsabg. Dr. Schmitt hat in der Zweiten Kammer enen dringlichen Antrag dahingehend einge⸗ kracht: Die Regierung zu ersuchen, noch vor Peratung des Beamtenbesoldungsgesetzes eine genaue Zusammenstellung aller derjenigen Ge⸗ porteln und dergl. der Kammer vor⸗ zulegen, welche einzelne Beamte oder Beamten⸗ Aategorieen für ihre Thätigkeit neben ihrem sesten Gehalt jährlich beziehen. Gießen, 23. September. Am kommenden Samstag begeht der Kaufmännische Verein ein Stiftungsfest durch Theater und Hall. Der theatralische Teil wird von den Ritgliedern des hiesigen Stadttheaters übernommen. Gießen, 23. Sept. Ein Gutes hat die Maul⸗ und Klauenseuche für unsere Gießener — Märkte gehabt, und zwar provitiert dabei MNensch und Vieh. Wegen der durch die Seuche bedingten tierärztlichen Untersuchung der Tiere bevor dieselben den Marktplatz betraten) war nämlich angeordnet, daß der Auftrieb zum Markt bor 6 Uhr morgens nicht beginnen durfte, und damit wurde der früheren Gepflogenheit, das ieh schon um 3 oder 4 Uhr aufzutreiben, ein Ende gemacht. Diese Anordnung hat sich für alle Beteiligten sehr gut bewährt, nur haben Käufer und Verkäufer den Wunsch, daß die Mintermärkte nicht um 6 Uhr, sondern eine Stunde später beginnen mögen. Wir bringen desen Wunsch der Beteiligten zur Kenntnis der Bürgermeisterei, weil wir der Meinung sind, daß eine Verlegung der Marktstunden in den Winter⸗ monaten, wo es um 6 Uhr beinahe noch dunkel ist, zu wünschen wäre. 5 Gießen, 23. Sept. Auf dem gestrigen Ochsenmarkt waren etwa 200 Stück Fahrvieh in durchschnittlich sehr schöner Qualität auf⸗ — 2 — 2 * 2 — nt 12 11 e e be 1 un* 11 0 1 5 71 1 — . Der Handel stockte jedoch mangels klektanten vollständig. Es fehlten eben die auswärtigen Käufer am Markt, die das Geschäft 8 in Fahrvieh machen, vollständig. Trotz er besonderen Flauheit des Marktes gaben die Verkäufer die Tiere nicht billig ab und nahmen diese lieber mit fort. Es wurden gehandelt: .„11. Qualität Ochsen mit 800-850 l, 2. Qual. mit 700750 pro Paar. Der Markt blieb bedeutend überständig.— Auf dem Schweine⸗ markt, wo etwa 500—600 Tiere vorhanden waren, machte sich das Geschäft so leidlich. Die Preise hielten sich in gleicher Höhe wie bei den letzten Märkten. Spanferkel wurden lebhaft ge⸗ handelt und zwischen 6—8% das Stück an Liebhaber flott verkauft. * Darmstadt, 22. Sept. Dem Schreiner Josef Martin Y in Viernheim sind in kurzer Zeit zwei Kinder gestorben. Mit Bezug darauf, ging in dem katholischen Ort das Gerücht, die Witwe Hofmann habe die Kinder eher Als nun in diesem Jahr das dritte Kind des Martin krank lag und die Witwe Hofmann, um eine Bestellung zu machen, bei Martin erschien, sagte er: Du hast mir zwei Kinder geliefert (d. h. geraubt, zu Tode gebracht), Du wirst mir auch das Dritte noch liefern, faßte sie ohne weiteres an der Gurgel und würgte ste, sodaß ihr der Atem ausging. Zu einem anderen Mann äußerte Martin später, er glaube an Hexerei, werde es aber nicht verraten, woher er seine Weisheit habe; seit er die Hofmann gewürgt habe, gehe es seinem Kind besser. Vor dem Schöffengericht Lorsch hatte sich Martin heute wegen Körperverletzung mittelst einer das Leben gefährdenden Handlung im Sinne des§ 223 a des Strafgesetzbuches zu verantworten. Das Gericht erkannte entsprechend dem auf zwei Wochen Gefängnis lautenden Strafantrag, indem es als mildernden Umstand erachtete, daß, wie thatsächlich festgestellt wurde, am Schluß des 19. Jahrhunderts an Hexerei geglaubt werde, und der Angeklagte ein Opfer dieses Aber— glaubens sei. * Offenbach, 21. Sept. Der Anwalt des All⸗ gemeinen Verbandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften Geheimer Regierungsrat Haas⸗Ossenbach schreibt der„Frkf. Ztg.“: Ueber die bedeutungsvollen Neubildungen auf dem Gebiet des landwirtschaft⸗ lichen Vereins- und Genossenschaftswesens, die der letzte Monat geschaffen hat, sind vielfach ungenaue und mißverständliche Nachrichten in die Oeffentlichkeit ge⸗ drungen, die eine Klarstellung erwünscht machen. Es handelt sich um zwei große Organisationen. Am 23. August ist zu Berlin die„Bezugsver⸗ einigung der deutschen Landwirte“ ins Leben getreten, der sich ziemlich alle großen land wirtschaftlichen Vereinigungen anschlossen, die den Ankauf land wirtschaft⸗ licher Rohstoffe für ihre Mitglieder betreiben. Dieser Organisation sagten sofort den Beitritt zu außer dem Allgemeinen Verband der deutschen land wirtschaftlichen Genossenschaften zu Offenbach a. M. der Generalanwalt⸗ schaftsverband ländlicher Genossenschaften zu Neuwied, die deutsche Landwirtschaftsgesellschaft, die Bauernvereine für Westfalen, für Rheinland und für Baden, der Bund der Landwirte und der bapyerische Landesverband der land⸗ wirtschaftlichen Darlehnskassen⸗ Vereine mit zusammen 1 050 000 Landwirten als Mitgliedern, also beinahe der dreifachen Mitgliederzahl gegenüber der augenblicklichen des Allgemeinen Verbandes. Von einigen anderen, in der Versammlung nicht vertretenen Verbänden liegen schon Aufnahmegesuche vor. Der Zweck der Vereinigung ist die Feststellung gemeinsamer Kaufbedingungen gegenüber den Ringen der Düngerfabrikanten. Der allgemeinen Einsicht, daß einem festen erfolgsicheren Widerstand gegen Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn⸗ und Fetertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige PMetitzeile, edition: Kreuzplatz Nr. 4. Anmaßungen der Fabrikanten die Einigung der deutschen Landwirte auf diesem Gebiet, die Beseitigung jeder Kon⸗ kurrenz zwischen ihnen vorangehen müssen, verdankt die Vereinigung ihr Entstehen. Die Anregung dazu ging vom Westfälischen Bauernverein aus. Die Vorbereitungen übernahm der Allgemeine Verband als diejenige Korpo⸗ ration, die den größten Bedarf an Düngstoffen hat. Weiter dem Thätigkeitsgebiet nach und enger der Be⸗ teiligung nach ist der Wirkungskreis der„Großhandels- Gesellschaft der deutschen landwirtschaftlichen Ein⸗ und Verkaufsgenossenschaften, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht“ mit dem Sitz in Hamburg, die in Dresden am 25. August gegründet wurde. Sie be⸗ bezweckt: 1. den gemeinsamen Einkauf von landwirtschaft⸗ lichen Betriebsstoffen, namentlich von Import ⸗Artikeln; 2. den gemeinsamen Verkauf landwirtschaftlicher Erzeug⸗ nisse, insbesondere auf dem Wege des Exports; 3. das Speditionsgeschäft für die Genossen. Diese ist nur von den dem Allgemeinen Verbande zugehörigen Geschäftsver⸗ bänden und Zentral⸗Ein⸗ und Verkaufsgenossenschaften vorbereitet und gegründet worden. Sie will im Gegensatz zu der ersten Vereinigung nicht nur ein gemeinsames, gleichmäßiges Vorgehen vereinbaren und rechtlich sicher⸗ stellen, sondern will eigene Geschäfte betreiben und die⸗ jenigen Branchen von den provinziellen Organisationen übernehmen, die zweckmäßiger und vorteilhafter gemeinsam betrieben werden, und die speziell in Hamburg, dem Haupt⸗Ein⸗ und Ausfuhrplatz Deutschsands am besten wahrgenommen werden können. Ihre Geschäfte werden sich nach den bisher vorliegenden Beitrittserklärungen zunächst erstrecken über Westpreußen, Pommern, Posen, Schlesten, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Hannover, Oldenburg, Kurhessen, Hessen⸗Darmstadt und Baden. Der Anschluß weiterer Provinzen und Länder ist bereits in die Wege geleitet. In den Vorstand wurden gewählt: 1. Biernatzki⸗Voorde, Geschäftsführer des Verbandes zu Kiel, 2. Hildebrand, Geschäftsführer der Hauptgenossenschaft zu Hannover, und 3. Broberg, Direktor der pommerschen Hauptgenossenschaft zu Stettin. „Beide Organisationen“— so meint Herr Haas— „sind wichtige und bemerkenswerte Fortschritte in dem Bestreben der deutschen Landwirte, ihre geschäftlichen Ein⸗ richtungen zu vervollkommnen und sich den Anforderungen des vielgestaltigen, modernen Wirtschaftslebens anzupassen, den Ansprüchen von Industrie und Handel an die Organt⸗ sation ihrer Kontrahenten gerecht und den Anstrengungen der industriellen und Handels⸗Koalstionen gewachsen zu werden. Mögen sie ihren Zweck erreichen und der deutschen Landwirtschaft auf einem Gebiete nützen, wo sie der Stärkung gewiß bedarf.“ * Mainz, 22. Sept. Die vor einem Jahr dahier gegründete Bau- und Sparbank zur Erbauung billiger und gesunder Woh⸗ nungen hat ihren ersten Neubau vollendet. Der Bau befindet sich auf einem Gebiet der tsraelitischen Gemeinde und gehört zu ihrem alten Friedhof. Das Haus ist ein sogenannter Zwillingsbau, der 20 Wohnungen von 3 und 2 Zimmern nebst Zubehör faßt. * Mainz, 21. Sept. Seit längerer Zeit besteht hier das Projekt, die Dampfstraßen- und Pferdebahn in elektrischen Betrieb um⸗ zuwandeln. Die Süddeutsche Eisenbahngesell⸗ schaft ist dazu bereit, will jedoch das Hochleitungs— system anwenden, während die Stadt darauf besteht, daß in den engen Straßen der Altstadt Akkumulatorenbetrieb angewendet wird, während sie damit einverstanden ist, wenn in den breiten Straßen der Neustadt und außerhalb der Stadt das Hochleitungssystem zur Anwendung kommt. ——— schaft ist gegen das sogenannte gemischte System. Neuerdings hat sie sich an die Bür ger meisterei gewendet, mit dem Ersuchen, wenn die Stadt die Umwandlung in elektrischen Betrieb haben wolle, dann möge sie sich entscheiden. In einer heute Abend stattgehabten Sitzung der städtischen Elektrizitäts⸗ und Straßenbahnkommission wurde beschlossen, auf der Forderung des gemischten Systems bestehen zu bleiben und sich in weitere Verhandlungen nicht einzulassen. Vermischtes. Die Statistik der Berliner Ehe⸗ scheidungen, deren Tabellen soeben für das Jahrzehnt 1885/94 veröffentlicht werden, ist nach verschledenen Rich⸗ tungen interessant. Man kann da merkwürdige Dinge zwischen den anscheinend trockenen Zahlen lesen. Die 10 Jahre brachten insgesamt 8476 Scheidungen. Von diesen Ehen waren 4666, also mehr als die Hälfte, kinderlos; 1766 von den geschiedenen Ehepaaren hatte je ein Kind, 1042 hatten je 2 Kinder, 514 je 3, 259 je 4, 117 je 57 38 je 6, 17 je 7, 11 je 8, 2 je 9, 2 je 10, 2 je 11 Kinder, und ein Paar sogar ein volles Dutzend! Man kann aus den Taballen konstatieren, daß die Mutter in diesem Falle erst 36 Jahre war.. Die 3 jüngsten geschiedenen Frauen hatten erst das 18. Lebensjahr vollendet; unter 20 waren im ganzen 11 Frauen. Von den ältesten unter den„Separierten“ waren 25, darunter 18 kinderlose Frauen über 65 Jahre. Einige Fälle sind hervorzuheben: Da wurden zwei 66⸗ jährige geschieden, von denen die eine mit einem 32jäh⸗ rigen, die andere mit einem 72jährigen Manne verheiratet war; eine 69jährige„Separierte“ besaß ebenfalls noch einen Mann von 32 Jahren, eine 70jährige einen solchen von— 84 Jahren. Die Seniorin unter den getrennten Frauen zählte 76 Lenze, ihr Gatte 40. Der jüngste ge⸗ schiedene Mann war 20, der älteste volle 85 Jahre, seine Frau a. D. erst 291... Die Nichtigkeit der Ehe wurbe in 14 Fällen ausgesprochen. Auch über die Dauer der 8476 getrennten Ehen lassen sich interessante Zusammen⸗ stellungen machen. Es hatten 35 Ehen noch nicht ein Jahr gedauert, 316 weniger als 2, 497 weniger als 3 Jahre. Hingegen hatten 265 getrennte Paare schon die Silberhochzeit gefeiert, 4 waren über 39 Jahre vereint gewesen. In 1917 Fällen betrug die Ehedauer bis zu 5 Jahren, in 2775 bis zu 10, in 1930 war sie 10 bis 15 Jahre, in 1089 Fällen 15— 20, in 500 endlich 20 bis 25 Jahre. Von den 4 Paaren, die über 39 Jahre verheiratet waren, ließen sich 2 wegen Ehebruchs schelden, je 1 Paar wegen böslicher Verlassung und gegenseitiger Einwilligung. Als Scheidungsgründe sind in den 8476 Fällen angegeben: 2979 mal Ehebruch, und zwar 1561 mal auf seiten des Mannes, 1222 bei der Frau, in 196 Fällen auf beiden Seiten. Bösliche Verlassung lag 1926 mal vor, 1201 beim Manne, 723 mal bei der Frau, 2 mal auf beiden Seiten. Versagung der ehe⸗ lichen Pflicht war 7⸗, bezw. 15 mal der Scheidungsgrund, Gebrechen je 7 und 7 mal, Wahnsinn in 44, bezw. 98 Fällen. Mißhandlung, Nachstellung, Ehrenkränkung 462 Männer, 75 Frauen und in 23 Fällen beide Teile. Ver⸗ urtellung des Mannes lag 282, Verurteilung der Frau 49 Scheidungen zu Grunde. An Trunksucht litten 38 geschiedene Männer und 12 Frauen, darunter eine unter 30 Jahren und 2 andere zwischen 60 und 70. Un⸗ ordentlicher Wirtschaft führte in 24, bezw. 2 Fällen zur Trennung. In 187 Fällen war der Mann verarmt oder versagte den Unterhalt. Abneigung war bei 100 Män⸗ nern, 84 Frauen und 245 mal auf beiden Seiten der Grund der Scheidung. In 7 Fällen gegenseitiger Ab⸗ Die stets sparsame Süddeutsche Eisenbahngesell⸗ neigung hatten die Paare schon das silberne Ehejubiläum ——̃ñ̃—„—ñ— —— Eine reiche Partie. Erzählung v li von Stenglin. r(Nachdruck 88 110 (Fortsetzung.) ö Und mit doppeltem Eifer war sie nun dabei, zu ihrem alten on ausgedacht. Ich Gunsten des Geliebten weiteres mit Freunde zu besprechen. „Etwas hab' ich mir sch 8 werde seinem Vater schreiben, daß er Hellmuth die Inspektorstelle in Frauensee anbieten möchte. Er will seinen Haushalt aus eigenen Mitteln bestreiten, — nun, da kann er es ja und kann mich zu sich nehmen. Was meinen Sie?“ Der Gedanke schien auch Grünebohm vor⸗ trefflich, und er riet, Röschen möge Herrn von Jürgen noch heute schreiben. „Ich bin so froh!“ sagte Röschen.„Ich glaube cher, daß der Plan gelingen wird. Aber nun noch klwas, lieber Herr Grünebohm, und etwas sehr Schwieriges! Der Herr von Warnshagen mit seinen hunderttausend Markt.“ Der alte Preuße schlug mit der Faust auf den Tisch.„Ich begreifs nich, wie se sich haben von den se belämmern lassen!“ sagte er dann.„Aber man ruhig, gnädige Frau. Mit dem nehm ich's auf. Warten Se mal. Heut' kann ich nich, morgen auch nich,— übermorgen is heil'ger Abend, macht lichte, übermorgen wird er gepreßt, denn das is u frommes Werk und kein Festtag zu gut dazu!“— K Als am nächsten Tage Herr von Jürgen den def Röschens empfing, schüttelte er mit dem Kopf. 135 spät!“ sagte er vor sich hin und legte ihn bei Seite. 1 Der alte Preuße hatte sich den Winterpaletot mit dem Sametkragen hervorgesucht, der zwar an einigen Stellen schon recht abgestoßen war, aber doch immerhin von einstiger Eleganz zeugte. Dazu der Cylinder, schwarze Handschuhe, Regenschirm. An der Vase 110 5 kleine Nachbildung 6 eisernen Kreuzes befestigt. f e 70 trat er bel Frau Möhrchen an. Mit dem Eindruck, den er machte, durfte er zufrieden sein, denn die korpulente Frau, knixte, als wenn sie einen i vor sich hätte. f l 5 lobe Frau. Sagen Sie mal, liebe Frau, hier soll jawoll ein gewisser von Warns⸗ wohnen?“ w e Wen darf ich melden?“ 5 „Na sagem Sie man, der alte Preuße, wär' da. Im übrigen ist mein Name Grünebohm. f Weniger ehrerbietig verschwand Frau Möhrchen im Zimmer ihres Mieters. Gleich darauf steckte Warnshagen den Kopf zur Thür heraus und rief erfreut:„Ah,— Herr Grünebohm? Bitte kommen Sie herein. 0 Die Thür schloß sich hinter Beiden. Höflich bekomplimentierte Warnshagen den Besucher bis zum Sopha und klopfte ihn vertraulich auf die . Preuße blieb aber bombenfest und mit dußerst ernster Miene stehen. — „Zunächst eine Frage, mein Herr“, begann er dann.„Sind Sie kapabel, mir ein Stücker zehn bis fünfzehn Minuten hier Stand zu halten?“ Warnshagen sperrte den Mund auf. „Wie meinen Sie das, werter Krieger 22 „Ich meine, ob Sie nich auskratzen, wenn ich Ihnen mit aller Höflichkeit und mit barbarischer Deutlichkeit die Wahrheit sage?“ Warnshagen lächelte. Wie sollte er die Sache auffassen? War das Ernst oder Scherz? Und was wollte der Mann? „Sprechen Sie immerhin“, meinte Warnshag en mit äußerer Ruhe.„Als alter Soldat weiß ich die Offenheit zu schätzen.“ „Das sind Fisematenten!“ entgegnete Grüne⸗ bohm.„Damit fangen Sie mir nich!“ „Und was haben Sie mir also zu sagen?“ „Vor allen Dingen hab' ich Ihnen zu bemerken, daß Sie'n Mensch ohne jede militär'sche Ge⸗ sinnung sind—“ „So!“ „Ja, und daß ich einen Wucherer bedeutend mehr estimiere—“ „Oho!“ „Denn das is dem sein Beruf und er kann nich anders, wogegen Sie durch Familien⸗Erziehung und Abstammung mit gutem Beispiel vorangehen sollten. Darum kommen Sie mir also nich mit alten Soldat und so was. Wo der Soldatenstand blüht, da is auch Zivelisation, hingegen gehören Sie eher in das Land wo der Pfeffer wächst und wo die Kannibalen— ob rote oder weiße, das is piepe, das prä haben. Und was die Unverschämt⸗ heit betrifft, mit der Sie für'ne einfache Fisite hunderttausend Mark verlangen, wo Sie doch die bare Unmöglichkeit einsehen und dadurch die schönsten Familienbande— von denen Sie natürlich nich die blasse Ahnung haben— aus'nander reißen—“, „Ah 5 so!“ „So haben Sie woll mittlerweile kapiert, daß hier nichts zu wollen is und daß es blos d'rauf ankommt, daß Sie mir mit einigem Anstand alles Schriftliche retuhr geben, was Sie über die Sache besitzen. Und darum bin ich hier, daß Sies wissen.“ Auf Warnshagens Lippen war wieder sein etwas moquantes Lächeln getreten. „Ihrer so liebenswürdigen Aufforderung zu widerstehen“, sagte er,„ist schwer. Sie haben'ne eigene Gabe, zum Herzen zu reden. Aber Geschäft ist Geschäft, in das dritte Personen sich am besten nicht hineinmischen.“ „So. Und mir betrachten Sie also woll hier als'ne dritte Person! Na's soll mir egal sein. Jedenfalls möchte ich bemerken, daß'n anständiger Mensch solche Geschäfte nich macht!“ „Daß Sie diese Art von Geschäften nicht kennen, Herr Grünebohm, will ich Ihnen gern glauben. Und was man nicht kennt, das achtet man nicht—“ „Ist auch nicht dazwischen. nötig!“ warf Grünebohm (Fortsetzung folgt.) gefeiert; eine Ehe wurde wegen Abneigung sogar nach In 1815 Fällen wurden die Von den 8476 geschiedenen Ehen gehörten in 6863 Fällen beide in 234 der katholischen, in 275 34 waren beiderseits Dissi⸗ 1046 Fälle kommen auf Mischehen der ver⸗ 903 allein auf Ehen zwischen evange⸗ Eine andere Tabelle giebt den Das Hauptkontingent (1483) stellte das Handelsgewerbe; Arbeiter ohne beson⸗ dere Angabe folgen mit 1105, die Berufe für Bekleidung hat und Reinigung mit 778, das Baugewerbe mit 705. Bei den Künsten gab es 183, in der Litteratur und Presse 42, in der Lehrerwelt 43 und in der Kirche nur vier Ge⸗ 37jähriger Dauer getrennt. Paare auf gegenseitige Einwillung geschieden. Teile der evangelischen, der jüdischen Konfession an, denten. schiedensten Art, lischen und Katholiken. Beruf der geschiedenen Männer an. schiedene. — Auch ein Volksschauspiel. Zu Leutkirch in Oberschwaben wird zur Zeit der„Bauernjörg“, der Feldhauptmann des schwäbischen Bundes, Truchseß Georg von Waldburg, in einem von Oberjustizrat und Zucht⸗ hausdirektor Eggert in Stuttgart gedichteten„Volks⸗ Der„Bauernjörg“ ist bekanntlich nur durch sein unmenschliches Wüten gegen die Bauern im Bauernkrieg von 1525„berühmt“ geworden; sonst weiß die Geschichte nicht viel von ihm zu melden. Er hat das große Blutgericht zu Leipheim veranstaltet; nach seinem Siege bei Böblingen am 11. Mai 1525 wurden mehrere Tausend schwäbische Bauern auf der Flucht nieder⸗ gemetzelt; zu Sindelfingen wurde der Pfeifer Nunnen⸗ macher, der bei dem Grafen von Helfenstein zum letzten Gang geblasen, lebendig„fein langsam gebraten“, und der„Bauernjörg“ mit seinen Rittern trug selbst Holz dazu bei und sah zechend den Todesqualen des Pfeifers zu; das Gleiche geschah mit Jäcklein Rohrbach zu Neckar⸗ gartach; Weinsberg ließ der Truchseß glatt vom Boden wegbrennen; in Neckarsulm, Möckmühl ec. wurden zahl⸗ reiche Hinrichtungen vorgenommen; nach der Schlacht von Königshofen ließ der Truchseß dort von den 15 übrigen Bürgern noch vier enthaupten, in Würzburg ließ er 81 Der Scharfrichter Aichelin, ein menschlicher Bluthund, war ihm sein„lieber Meister Im Allgäu wütete der Truchseß gegen den Seehaufen im Sommer 1525 mit Mordbrennerei und Verwüstung; man sah einmal vom Lager der Bauern „n TTT schauspiel“ verherrlicht. Mann enthaupten ꝛc. Berthold“. aus an einem Abend 200 Höfe und mehrere Dörfer] Gewissen. brennen. In Durrach allein ließ er 18 Mann enthaupten. Der Mann hatte seine besondere Freude an der Menschen⸗ schlächterei. Nach der Schlacht von Böblingen erstach er persönlich eine Anzahl wehrloser Flüchtlinge. Man mag über den Bauernkrieg denken wie man will, bemerkt die „Schwäb. Tagw.“, aber die Verherrlichung eines Blut⸗ menschen wie der Truchseß Georg von Waldburg, der das Land vom Bodensee bis an den Main mit Brand und Blut erfüllt, ganze Striche zur Wüste gemacht und un⸗ sägliches Elend über das württembergische Volk gebracht — das ist denn doch auch in unseren Tagen, wo ein starkes Stück. Tage Arrest. Nr. 3. geworden. Greis. man so viel Verkehrtes erleben muß, Armes Volk von Leutkirch! — Lumpengefindel. Unter diesem Titel zeichnet die Wiener Arbeiterztg. ein charakteristisches Bild unserer sozialen Zustände, wie sie sich in der Behandlung der Opfer dieser Zustände in dem Gerichtssaale widerspiegeln. Das Blatt schreibt: Es ist 12 Uhr und der Richter betritt nach einer längeren Pause wieder den Verhand⸗ lungssaal. Er hat eben das Gabelfrühstück eingenommen und ist in guter Laune. Er verkehrt in jovialstem Ton Nr. 5. mit den Angeklagten, macht witzige Bemerkungen und ver- deutsch versteht. kündet die Urteile mit größter„Gemütlichkeit“. Sechs Tage, zehn Tage, vierzehn Tage— mein Gott, das sind ja nur Kleinigkeiten, und die Leute sind daran schon gewöhnt. Sie sind größtenteils alte Bekannte— da macht man nicht erst lange Geschichten. Der Justizsoldat führt das„Gesindel“ rudelweise vor und nach einer Viertelstunde führt er sie wieder ab. Es ist schon alles in Ordnung: Sechs Tage, zehn Tage, vierzehn Tage. arretiert hat. als betteln!“ spricht. ihr heraus, Punktum! Er ist unter anderem schon nach§ 81 ab⸗ gestraft. Er ist in dem Augenblick betreten worden, als Nachr.“ zufolge ist über den Zeitpunkt der er in einem Lokal einen fremden Hut aufsetzen wollte, b weil ihm sein eigener abhanden gekommen war. Ein Pfründner, der im Versorgungshaus die ganze Verpflegung, Wohnung, Kost und 4 Kreuzer täglich hat und trotzd em bettelt! aber den rechten Arm verloren und ist so erwerbsunfähig Der Pfründner bekommt sechs Tage Arrest. Nr. 4. Vor den Richter tritt ein siebzigjähriger Er ist noch nie bestraft worden, scheint also erst jetzt, in seinen alten Tagen, einen unmoralischen Lebens⸗ wandel anfangen zu wollen. ein Wachmann, der ihn im Stadtpark wegen Betteleiist. Der Alte verteidigt sich unter Thränen, was dem Auditorium viel Spaß macht. wiederholt der Alte ununterbrochen. er sonst sagt, versteht man nicht, da er fast nur italienisch Der Richter vertagt die Verhandlung, um den Wachmann vorzuladen. Eine russische Jüdin, die fast kein Wort Sie soll auch gebettelt haben. Mit Hilfe eines polnischen Dolmetsch bringt man endlich aus daß sie leugnet. zum Bäcker ohne jeden Grund arretiert worden sein. Auch diese Verhandlung wird vertagt zum großen Leid⸗ wesen des Auditoriums, großes Vergnügen macht. Fertig! Und so Tag für Tag. Das„Gesindel“ wird abgeführt. Hd. Berlin, 23. Sept. Den„Berl. Pol. Zehn In Bezug auf die parlamentarische Kampagne ist in Aussicht genommen, den Reichstag in* Er war wur e Landtag in der ersten Hälfte des Januar zu⸗ sammentreten zu lassen. Hd. Berlin, 23. Sept. Zu dem Untergang des Torpedobandes 8 26 wird noch aus ux⸗ Das bezeugt allerdings nur „Lieber sterben, 19 0 Das Kentern erfolgte zwischen der genommen. durch eine heftige Sturzsee. gestern früh trat Sturm ein. Zeitg.“ kann nach authentischen Informationen erklären, daß die Staatsanwaltschaft aufgrund des Briefes der Marie Husmann die Untersuchung eingestellt hat. Hd. Wien, 23. September. Der Klub der deutschen Volkspartei faßte den Beschluß, in der entschiedensten Opposition gegen die Regierung zu verharren und die Obstruktion mit allen ver⸗ Sie will auf dem Wege dem das Jüdeln der Alten Eine herrliche Ordnung! Nr. 1. Eine Gewohnheitsdiebin. Sie hat ein langes Sündenregister. Da hat sie einen Perkalrest gestohlen, der 30 Kreuzer wert ist, dort hat sie zwei Eier ge⸗ nommen usw. Der größte Diebstahl, der ihr zur Last fällt, betrifft ein Huhn. Es war vor drei Jahren im November. Die Angeklagte will sich nicht erinnern, der Richter will ihr nachhelfen.„Na erinnern Sie sich nur, Sie haben sich wahrscheinlich einen Martini⸗Braten ver⸗ schaffen wollen.“ Das Publikum lacht über den Witz, aber der Richter befiehlt Ruhe. Die Angeklagte bekommt vierzehn Tage Arrest. Nr. 2. Auch dieser Angeklagte hat manches auf dem zu verlegen. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 23. Sept. waltung besteht, wie die„Volkszeitung“ mit⸗ teilt, die Absicht, den Sonntagsschalter⸗Dienst Es sollen die Postschalter Sonn⸗ tags nachmittags von 5—6 Uhr nicht mehr ge⸗ öffnet werden, dagegen außer der Stunde von 8—9 Uhr, noch eine Dienststunde von 12—1 Uhr Ob eine Beschränkung der Annahme und Bestellung von Paketen an Sonn⸗ tagen stattfinden soll, wird noch erwogen. abgehalten werden. fügbaren Mitteln um so schärfer fortzusetzen, als das Vorgehen der Regierung begründeten Anlaß zum entschiedenen Kampfe gegen sie darbietel⸗ Hd. Brüssel, 23. Sept. Auf der Congo⸗ Eisenbahn ist ein Zug entgleist. Sechs Farbige sind getötet, zwei Weise und viele Farbige verletzt. Bei der Postver⸗ Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Rebdal⸗ teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottma nyschen Buchdruckerei, Gießen, Schloßgasse 18. Bekanntmachung. Betr.: Die Bildung der Schöffengerichte und der Schwurgerichte. Die Urliste für die Schöffen und Ge⸗ schworenen liegt eine Woche lang und zwar von Freitag, den 24. September bis Freitag, den I. Oktober l. Js. auf dem Bülrgermeisterei⸗ Bureau zu Jedermanns Einsicht offen. Inner⸗ halb jener Offe nlegungsfrist ist gegen die Rich⸗ tigkeit oder Vollständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters Ein⸗ sprache zu erheben. Gießen, den 21. September 1897. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Freitag, den 24. September 1897, nachmittags 3 Uhr beginnend, soll das Spätobst von den städtischen Bäumen am Wieseckerweg, Krofdorferweg, in der Süd⸗ anlage, in der Friedhofsanlage, auf dem Luther⸗ berg, an der Licherstraße, am Anneröderweg, im Lärchenwäldchen, in dem früher v. Rabenan⸗ schen Garten meistbietend versteigert werden Die Zusammenkunft ist auf der Marburger⸗ straße am Wieseckerweg. Gießen, den 22. September 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Ffüdl. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 56 Pfg. Schweinefleisch nicht ladenrein, pro Pfund 50 Pfg. Gutes Sauerkraut er Pfund 10. Auch a le mich 5 1 2632 Krautschneiden. Jokob Schmidt, Tiefenweg 18. Prima Speisekartoffel, gelbe Salatkartoffel(Mäuschen) empfiehlt. 2622 J. Weisel, Sonnenstraße 6. Darmstädter Pferdemarkt i Loose den J. Bligber. Loose à Mk. 1, 2321 empflehlt Richard Buchacker, Neuen Bäue 11. hegen. l. Samen- Schirme in reichhaltigster Auswahl empflehlt billigst Abraham, Schulstr. 9. Schirme werden sofort repariert u. Überzogen. Warme Bäder und Dampfbäder täglich geöffnet bei 462 Andr. Euler. Wohne von jetzt ab 2560 arktstrasse 32. Irau Wacker, Lelchenfrau. Obstversteigerung. Bersrod. Freitag, den 24. September l. J., von vormittags 9 Uhr an, wird das Gemein deobst, bestehend in einer großen Partie vorzüglicher Sorten Aepfel, Birnen und Zwetschen, an den Bäumen versteigert werden. Der Anfang ist im Ort. Submissionen. Schotten. Die bei dem Neubau der Kreisstraße Schotten—Rudingshain erforderlichen Arbeiten und Lieferungen: 1. Erdarbeiten; zu lösen sind circa 4425 cbm; zu transportieren circa 2003 cbm. 2. Chausierungsarbeiten, ca. 11400 qm. 3. Lieferung von ca. 2120 ebm Gestücksteinen. 4. Aufsetzen von ca. 2120 ebm Gestücksteinen. 5. Lieferung von ca. 5700 Itdm gerichteten Wandsteinen. 6. Liefern und Schlagen von 1060 ebm Decksteinen. 7. Lieferung und Herbeifuhr von Cementröhren von 40 und 30 em Weite. 8. Pflasterarbeiten sollen ver⸗ geben werden. Entsprechend bezeichnete Angebote sind bis spätestens Freitag, 15. Oktober d. Js., vormittags 10 Uhr, portofrei an den großh. Kreisbauinspeltor Endres zu Schotten einzusenden, woselbst die Verdingsunterlagen vom 25. d. Mts. an zur Einsicht offen liegen. Haltet Kehricht und Küchenabfälle verdeckt! Wie muß ein Kehrichtgefäß beschaffen sein? Diese Frage wird am besten 226 Asche— l Kehricht⸗ Eimer und D. R. G. M. gelöst.— Dieser stunreich konstruierte Eimer hat einen flachen Deckel mit soliden Charnieren, welcher sich ganz öffnen und beim Entleeren durch eine unten an⸗ gebrachte Vorrichtung feststellen läßt, damit derselbe von den Kehrichtfuhrleuten nie abgebrochen werden kann. Auch können mehrere dieser Eimer vermöge ihres flachen Deckels auf⸗ einander gestellt werden. Ich halte! den⸗ Derselbe ist aus schwerem Blech gefertigt und verzinkt. selben stets in zwei Größen auf Lager. Es kosten Größe 1 pro Stck. 2.50, Größe 2 pro Stck. 3.— Mk. Diese Eimer sind vom Stadtbauamt für sehr zweckmäßig befunden worden und können daher nur empfohlen werden. Zu haben bei i Gg. Appel, Spengler meister, Löwengasse. Achtung! Wo kauft man die billigsten und besten Glühkörper, à Stück 65 Pfg., komplette Brenner 3:50 Mk. i frei ins Haus 90 P. 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