et——, Rise , Asen 90 g. 0 b—130 Ginse per Pfund und Nudes 60 et., gesalz 7012, S5, Kartoffln pre Zentner 4,00 Murk, ee We, e Echmidt, 58 cuarbeiter Schmidt neuen Klinik. u Bischoff, 22 n Hausen, Kreis er 7/116 dahier. Die Beerdigung Mis, vormittags ett aus statt. Dörmer, geh. au von Kolporteur Grabenstraße 8. woch den 20. d. n Sterbehause aus urg, Verantw. Redal ttmann, beide in Gießen Höf. i Essighaus, im Abonnement. iert, zu vermieten, 8 Stahl. arenbaus 660 ten 10. ßeln, Spiegeln, aller sonstigen istände.. Varen jeder Att. —— 1 2 er Mittagstisch 12 . Abonnement r 72 Hof“. uche 18. Foppe Spree 0 er MNittagstisch i Abenumert f t Mühleisen, udgasse 3 2er. e Zimmer jertes 1 00 ustra Zoune Sfllsund zder⸗ d 0 Sethe 5 1 mit it bel. Absahtt i a bi gu 10 Nr. 17 Gießen, Donnerstag, den 21. Januar 1897. 9 Postztg. Nr. 3939 a. Telephou⸗Nr. 112. Ausgabe Gießen. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion:* Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 20. Jan. Der Gerichtsaccessist Heinrich Gennes in Gießen, wurde zum Re⸗ gierungsassessor, der Gerichtsaccessist Georg Balzer von Gießen zum Gerichtsassessoren ernannt. * Gießen, 20. Januar. Wie bestimmt ver⸗ lautet, wird der 30. hessische Landtag auf den 9. Februar einberufen. * Gießen, 20. Jan. Die„Darmst. Ztg.“ veröffentlicht folgende: „Bekanntmachung, die Freiherrlich von Weyherische Eleonoren⸗ stiftung betreffend: J Aus der Freiherrlich von Weyherischen Eleo⸗ norenstiftung sind demnächst zwei Pensionen zu vergeben. Es werden daher alle diejenigen, welche auf Grund der Allerhöchsten Verordnung vom 19. Januar 1848(Regierungsblatt Nr. 3) um eine dieser Pensionen nachsuchen wollen und nicht bereits früher um eine solche eingekommen sind, hiermit aufgefordert, längstens bis zum 30. l. M. ihr Gesuch unter Anschluß des Ge⸗ burtsscheines bei dem unterzeichneten Ministerium einzureichen. Großherzogl. Ministerium des Innern.“ * Gießen, 19. Jan. Das Kreisamt macht bekannt, daß mit Rücksicht auf die große Ver⸗ breitung der Maul⸗ und Klauenseuche in den Viehbeständen des Kreises Gießen und der an⸗ renzenden Kreise die für den Monat Februar bieses Jahres vorgesehenen Märkte zu Gießen und Lollar verboten werden. * Gießen, 19. Januar.(Strafkammer⸗ sitzung.) Der Landwirt ilhelm Haupt von Erbenhausen zahlte am 22. Januar v. J. an den Kaufman Dürbeck den Betrag von 100 Mark, welchen er diesem schuldete und worüber er Quittung erhielt. Diese Quittung fälschte Haupt dadurch, daß er aus der ersten 0 eine 5 anfertigte und sich darauf stützte, er habe den Betrag von 150 K im Januar 1895 bezahlt. Auch heute behauptet der Angeklagte dasselbe, jedoch wird ihm der Gegenbeweis geliefert. Der Staatsanwalt beantragte eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten, sowie Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre. Das Gericht erkannte auf 6 Monate Gefängnis.— Wegen Betrugs im Rückfalle hatte sich der Maurer Heinrich Frei von Daubringen zu verantworten. Derselbe ging am 26. August v. J. in die Wohnung des Hüttenbesitzers Buderus, woselbst er sich von diesem 1,30 Mark unter der Vorspiegelung, er sei auf dessen Hütte beschäftigt und habe ein krankes Kind in der Klinik liegen, verabreichen ließ. Der Angeklagte will zur Zeit der That betrunken gewesen sein. Das Gericht erkannte mit Rücksicht auf die Vorstrafen des Angeklagten auf 9 Monate Gefängnis und 2 Jahre Ehrverlust. * Gießen, 20. Januar.(Besitzwechsel.) Das Grundstück Bleichstraße 5(Gastwirtschaft), Herrn L. Kinkel gehörig, ging heute für den Preis von 38 000& an den Metzger Heinrich Nikolei über. Letzterer beabsichtigt daselbst vom 1. März an, neben der Gastwirtschaft noch Schweine⸗ und Ochsenmetzgerei zu betreiben. Der Wichser. Eine Freiergeschichte von L., Bürkner. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Aber der Toni geht Schritt für Schritt. Ja, die haben's gut, die da zusammen plauschen; haben sich lieb, sagen sich lauter Lieb's und Gut's und die Mädeln kichern all's fort.— Man sieht's ordentlich, wie gern sie sich haben. Ob die Marei ihn auch mal gern haben wird, und er sie?— Und beinahe wär der Toni umgekehrt.— Aber der Vater, die Rosel und der schöne Hof fallen ihm ein, und so giebt er sich einen Ruck, und biegt um die Ecke und steht gerade vor des Schulzenbauern Bi— Aber o Schrecken, die Treppe ist leer.— ie Marei wichst keine Schuhe heut' Abend, sie wartet sicherlich in der Stube feierlich auf seinen Besuch.— Da verschwindet auch schon ein aus⸗ lugendes Gesicht vom Fenster,— er ist gesehen worden, zurück kann er nit mehr,— und während er spürt, wie es ihm im Halse würgt und wie ihm das Blut in den Kopf geht, poltert er die Haus⸗ thür hinein, stößt die Stubenthür auf, sieht undeut⸗ lich ein paar Menschen um den Tisch sitzen und stottert so ein halbersticktes: „Gu'n Abend.“ „Gu'n Abend auch.“ Daun ists wieder ganz still.— Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. Gießen, 20. Jan. Wir erhalten folgende Zuschrift: „Sehr geehrter Herr! Aus Ihrer geschätzten Zeitung vom 16. Jauuar ent⸗ nehme ich, daß sich dieselbe in dem Artikel 8. Gießen, 15. Jan. mit meiner Person beschäftigt, leider muß ich den Eindruck, den derselbe auf Ihre Leser ausgeübt hat, etwas abschwächen, da Ihnen wohl von Ihrem Berlcht⸗ erstatter in der Hauptsache ein Bär aufgebunden wurde, und bitte ich auf Grund des Preßgesetzes um Berich⸗ tigung. Richtig ist, daß in Eberstadt die Maul⸗ und Klauen⸗ seuche ausgebrochen war und mein Prinzipal die gebotenen Vorsichtsmaßregeln anwandte, um dieselbe von seinem Viehstande fern zu halten. Richtig ist ferner, daß ich, nachdem ich mehrere Tage zu Hause war, eine Desinfektion meiner Kleider und meiner Person vorgenommen habe.— Dagegen ist es vollständig unwahr, daß mir hierbei ein Zwang auferlegt, und ich in ein Zimmer eingesperrt wurde, das ich erst nach 20 Minuten verlassen durfte.— Wie bereits bemerkt, habe ich die Desinfektion allein vor⸗ genommen und das Zimmer bereits nach kaum 4 Minuten verlassen, da ich Hustenreiz verspürte.— Hierauf habe ich während des ganzen Tages meine Beschäftigung wieder aufgenommen und erst abends das Bett aufgesucht, da ein Katarrh, den ich mir wahrscheinlich bel der Beerdigung meiner Schwester am 23. Dezember zugezogen hatte, es mir rätlich erscheinen ließ. Erst am anderen Nachmittag konsultierte ich den Arzt, da mein Katarrh sich ver⸗ schlimmerte. Dies ist der wahre Sachverhalt.— Sie ersehen also danach, daß der Schlußsatz Ihres Artikels zwecklos war, da ich gar keine Veranlassung hatte, meine Energie, die Sie zu unterschätzen scheinen, zu bethätigen. Hochachtend zeichnet Eberstadt, den 18. Januar 1897. Adolph von Diemar.“ — Hoffentlich ist der Katarrh des Herrn von Diemar, der in unserer Notiz übrigens gar nicht genannt war, inzwischen beseitigt. * Lollar, 20. Januar. Am Sonntag hielt der hiesige Männergesangverein Lollar bei zahl⸗ reicher Beteiligung im Vereinslokale(Gastwirt Weinrich) sein lee Winterfest ab. Das Programm bot viele Abwechselungen. Musik, Gesang, ie Theaterstücke ernteten reichen Bei⸗ fall. Die Gesänge überzeugten uns, daß der Verein unter Leitung seines tüchtigen Dirigenten, Herrn Nennstiel aus Gießen, bemüht ist, den Gesang nach besten Kräften zu pflegen. Wir wünschen dem rührigen Berein ein ferneres Blühen und Gedeihen. X. Ruttershausen, 20. Januar. Von einem Unfall wurde in vergangener Woche ein hiesiger Zimmermeister betroffen. Derselbe be— fand sich auf dem Wege nach Allendorf, wo er eine Holzversteigerung zu besuchen gedachte. Auf einem Waldwege stürzte derselbe so unglück⸗ lich, daß er einen Armbruch erlitt. * Bad Nauheim, 18. Januar. Unsere Stadt steht im Zeichen des Kirchenbaues oder richtiger der Sammlungen für Kirchen- bauten. Die Wilhelmskirche der evange⸗ lischen Gemeinde faßt zur Zeit der hohen Saison, zu welcher die Bevölkerung von 3500 auf 8000 Seelen anschwillt, die Zahl der An⸗ dächtigen schon lange nicht mehr, und man ist thatsächlich genötigt, die Kirche zur Zeit des Gottesdienstes zu schuießen, um einer förmlichen Ueberfüllung vorzubeugen. Man sammelt des⸗ halb schon seit einigen Jahren Gelder, um an Stelle des auch äußerlich unscheinbaren Gottes⸗ Und in heller Verzweiflung stößt der Toni heraus: „Seid Ihr am Schuh⸗Wichsen?“ Ein paar Löffel, die gerade an den Mund ge— führt werden sollen, klirren auf die Teller. Ein klein Bischen ist's noch still, aber dann brichts los: „Na, wir sind am Essen“, ruft die Marei mit vor Lachen kreischender Stimme, und dann poltern sie Alle:„Ha, ha, ha, ob m'r am Schuhwichsen sind?— Na so was,— na so was lebt nei mehr, hi, hi, hi!“ Der Toni fühlt, wie ihm ganz schlecht wird. Das ist die Blamasch, von der sein Vater geredet hat. Er weiß schon, was jetzt kommt. Sein gonzes Leben wird man's ihm nachsagen— eine Dorf— geschicht' wird's werden, wie der Rosentoni auf die Freierei gegangen ist, und in der Stub herausge⸗ platzt ist mit der Frag, ob sie am Wichsen sind.— Und im Ohr klingt ihm das höhnische Gelächter von der Marei, und er weiß, daß er das Mädel, was ihn so auslachen und verspotten kann, net heiraten kann,— nein, net für Alles, und jählings dreht er sich um und tappt nach der Thürklinke. Die Marei lacht noch immer.— Der Freier ist ihr ja sicher genug, die beiden Väter haben la Alles mit einander ausgemacht, da kann sie den dummen Toni mal recht auslachen vorher.— Aber der Toni reißt die Stubenthür auf, und hauses einen den Anforderungen eines Welt⸗ bades entsprechenden Neubau zu setzen, der den Namen„Evangelische Dankeskirche“ erhalten soll. Mit den Sammlungen wͤrde im Jahre 1893 begonnen und weisen die Erträgnisse stets steigende Ziffern aus und zwar 1893: 100 Al, 1894: 537, 1895: 2587 Al, 1896: 7020&, so daß mit den Ziunsen bereits ein Baukapital von 11749 l beisammen ist. Der Kirchenbau⸗ verein besteht seit 1. Mai 1895; dieser Tage wählte eine einberufene Generalversammlung ein Komitee von 14 Personen, 8 Kirchengemeinde⸗ vertreter, 4 Stadträte und 2 Herren aus den weiteren Kreisen der evangelischen Gemeinde. An der Spitze des Sammelkomitees steht Pfarrer Wisstg. Um die Sache besser organisteren zu können, soll jetzt ein förmlicher Vorstand ge⸗ wählt und ein eigener Kirchenbauverein mit Statuten gebildet werden.— Die im Winter wenig zahlreiche, im Sommee ebenfalls sehr an— schwellende katholische Gemeinde hat die refor⸗ mierte Reinhardskirche zur Abhaltung eines zweimaligen wöchentlichen Gottesdienstes ge⸗ mietet. Auch die Katholiken denken an einen Neubau. Ein eigenes Komitee— au dessen Spitze Pfarrer Thöbes von Friedberg— sam— melten schou seit Jahren; der Baufond ist jetzt auf 16 500&& angewachsen. Von beteiligter Seite wird auf das bestimmteste versichert, daß der Neubau eines würdigen Gotteshauses, die Anstellung eines eigenen Seelsorgers, die Ein⸗ richtung eines täglichen katholischen Gottes— dienstes unumgängliche Voraussetzungen für einen demnächstigen noch stärkeren Zuzug des Bades aus der katholischen Welt seien.— Auch die englische Kolonie, im Sommer 1896 900 Seelen stark, rüstet sich zum Bau eines eigenen Gotteshauses. An der Spitze des förmlich kon⸗ stituierten Sammelkomitees steht die Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein, die in den letzten Jahren regelmäßig die hiesigen Thermen gebrauchte. Die Großh. Regierung hat in liberaler Weise sowohl der katholischen Gemeinde, als auch der englischen Kolonie, unter Vor- behalt ihres Eigentumsrechts an Grund und Boden eigene Kirchenbauplätze frei zur Ver⸗ fügung gestellt. Auch der Bau einer griechischen Kapelle ist in Ausstcht ge⸗ nommen, ist doch in der letzten Saison die Zahl der aus Rußland stammenden Ausländer auf nahezu anderthalb tausend angewachsen. Eine israelitische Synagoge ist schon vor Jahren er⸗ baut worden.(D. Ztg.) * Büdingen, 19. Jan. Herr A. Bälst in Offenbach, ehemaliger Schüler des hiesigen Gymnasiums, möchte gar zu gern in diesem Jahre eine Gymnasialfeier hierselbst veran⸗ stalten, bei der sich die ehemaligen Schüler ein⸗ finden sollen. Auf die teils in Rundschreiben, teils in Zeitungen erfolgten Kundgebungen des Herrn Baist, in Sachen dieser Feier sieht sich nunmehr der Direktor und das Stadt⸗ kollegium des hiesigen Gymnasiums zu folgen⸗ der Erklärung veranlaßt:„Wir haben die Ab⸗ sicht— von der Herr Baist schon am 3. Nov. 1896 brieflich in Kenntnis, gesetzt wurde— im Jahre 1901 zur Erinnerung an die vor 300 Jahren erfolgte Erweiterung und Ausgestaltung der alten Lateinschule zu einem Gymnasium eine Expedition: N Kreuzplatz Nr. 4. größere Festlichkeit zu veranstalten und hoffen bei der Wahl dieses Zeitpunktes, der zugleich mit dem Antritt des zwanzigsten Jahrhunderts zusammenfällt, bei den früheren Lehrern und Schülern auf mehr Interesse und Beteiligung rechnen zu dürfen, als wenn wir jetzt, in einem nicht so bedeutsamen Jahre, eine Schulf eier ab⸗ halten würden. Ferner glauben wir, daß, wenn im laufenden Jahre irgend welches unsere Saule betreffende Fest stattfiudet, dann jeden⸗ falls die auf wenige Jahre später angesetzte Sakularfeier chinsichtlich der Zahl der Besucher, der Geldmittel ufo. beeinträchtigt wird. Diese Gründe bestimmen uns auf unserem Beschlusse zu beharren, und deshalb wird uunsere Schule etwaigen von anderer Seite getroffenen Veran⸗ staltungen fern bleiben.“ Ober⸗Widdersheim, 18. Jau. Wegen der Fütterungskosten fur ein bverspätet ab⸗ geholtes pralb, das ein Viehhändler in Eghzell von einem Landwirt zu Weckesheim gekauft hat, führen Beide schon seit Sommer v. J. einen Prozeß. Schon jetzt übersteigen die Kosten den Streitgegenstaud um das Zehnfache. Von der Nidda, 18. Jau. In einzelnen Orten ist der eben grassiereuden Maul- und Klaueuseuche viel mehr Vieh zum Opfer ge⸗ fallen, als vor 5 Jahren, wo sie unser Vieh auch hatte. Nicht bloß noch uicht abgewöhnte Kaͤlber, sondern auch Groß vieh siel.(D. Ztg.) Mainz, 19. Jan. Als Ergänzung der Mitteilung uber die Ausgrabung der Ge⸗ beine der in den Jahren 1870/71 hier an ihren Wunden oder an Krankheiten verstorbenen Soldaten der französischen Armee sei hier noch erwähnt, daß nicht weniger als 982 französische Soldaten auf dem hiesigen Friedhof beerdigt liegen. Ju der ersten Zeit des Hier⸗ eins der gefangenen Franzoseu, die aus Metz hier etutrafen, waren dieselben durch die furcht⸗ baren Entbehrungen in dem belagerten Metz und die Strapazen derart heruntergekommen, daz die armen Teufel massenhaft an Krankheiten, besonders der Ruhr, dahinstarben, so daß nicht selten 20 bis 30, ja noch mehr Sterbefälle in einigen Tagen vorkamen; sie erhielten alsdann ein gemeinsames Grab. Die Beisetzung der Ge⸗ beine in zwei Massengräbern sod etwa derart erfolgen, daß etwa 600 Gebeine auf einem Platz an dem unteren Friedhof ueben dem Garnisons⸗ friedhof beerdigt werden, wahrend der Rest an der Stelle des mittleren Friedhofs beerdigt werden soll, auf welchem sich das franzosische Grabdeutmal besinder. Durch das Saumuteln der Gebeine der verstorbenen franzosischen Sol— daten, werden auf uaserem Feieohof ungefahr 1500 Quadratmeter Flacheuraum frei, die nun⸗ mehr zur Beerdigung von Zioilpersonen ver— wendet werden können. * Wetzlar, 19. Januar. Den Herren C. Rating und H. Plies hierselbst ist das von ihnen nachgesuchte Patent für einen Tempo⸗ anugeber für Fahrrader erteilt worden. (W. Anz.) Vermischtes. — Der Roman eines Brautpaares. Im Frankfurter Gerichtssaal erfuhr man dieser Tage den — da hört die Marei auf zu lachen.— Das wäre ein schlechter Spaß, wenn er kopfscheu würde.— Und sie springt schon vor, den Tont zu begütigen. Aber der Toni bleibt schon von selber stehen. — Eine warme Hand hat seine heiße zitternde an— gefaßt, zwei liebe blaue Augen schauen ihn an, und eine sanfte Stimme sagt: „Laß sie doch lachen, die Gäns', daraus muß sich doch so ein Bub wie Du nix machen.“ Und die Hand dreht ihn herum, führt ihn zu einem Stuhl und drückt ihn nieder. Der Toni hat nachher seiner Frau oft erzählt, wie sie ihn am selbigen Abend auf den Stuhl ge— setzt habe, sei ihm ganz schwarz vor den Augen gewesen; aber wie er sie dann genau angesehen habe, und sie habe ihm gut zugeredet, da sei ihm gewesen, als sei inwendig um sein Herz ein Band gesprungen, was darum gelegen habe. All seine Angst und Verschüchteruheit sei fortgeblasen gewesen, und er habe sich nicht einmal vor den bösen Augen der Marei gefürchtet, die voller Zorn und Aerger gesehen habe, was sie sich da angerichtet.— Das habe ihn alles kein Bischen scheniert, es sei ihm so wol gewesen wie nie in seinem veben. Um elf Uhr des Abends ist der Toni den Berg hinan nach dem Rosenhof gestiegen.— Er hat ge⸗ sungen und gepfiffen, und sich manchmal umgedreht und nach dem Dach des Schulzenhauses geschaut, das er im hellen Mondschein gesehen hat.— Oben —— hat sein Vater auf ihn gewartet, er hat ihn umge⸗ faßt und einen flotten Schottischen mit ihm getanzt, ohne daß der Alte sich hat wehren können. „Bub“, hat er zuletzt außer Atem gerufen, „bist närrisch geworden.— Hast alles in Ordgung gebracht, he?“— „Ja, Vater, alles in Ordnung.— Nur ne Kleinigkeit hab ich anders gemacht.— Daß Du's nur weißt, ich heirat' net die Marei, soudern die Kleine, die Ev.“— „Toni, Du hast Einen über Durst getrunken.“ „Na, Vater, keinen Tropfen. Die Eo ist's und heut in sechs Wochen ist Hochzeit.“— „Na, mir kann's Recht sein.— Aber, wie ist das denn zugegangen?— Wie hast's denn au⸗ gefangen?“ „Angefangen?“— Der Toni lacht ausgelassen. — Halt, wie Du mir gesagt hast.— Ich hab g'fragt, ob sie am Wichsen sind!“ 4 * * Auf dem Rosenhof gehts lustig zu.— Der alte Roseuhofer kann sich net beklagen.— Wenn der Nachbarstefau fünf Kinder hat, so find auf dem Rosenhof acht.— Eins immer prächtiger als das Andere. Nur Eins verdrießt ihn manchmal!— Daß sie den Toni net den Rosenhofer nennen, sondern den„Wichser“. Aber der Toni lacht dazu und sagt;„Vater, da seid Ihr ganz allein schuld.“ Und weil's so ist, muß der Alte schweigen. 1 * che Jandeszeikung „Roman zweier Personen, die sich durch eine Anzeige im 17 * 2 Vlättchen kennen lernten. Wenn man über die Vierzig hinaus ist und sich als Haushälterin einer reichen wohl⸗ thätigen Dame viel Geld, sehr viel Geld erspart hat, dann kann man es keiner weiblichen Person verübeln, wenn sie aus Heiraten denkt. Und Dora Brückner war in diesem Falle. Obwohl ihr„Salär“, zu deutsch Lohn, nur 30 4 monatlich betrug, bekam sie soviel Taschengeld, Biergeld, Messen und andere Geschenke, daß sie— gewiß ein seltener Fall— gegenwärtig selbst nicht genau weiß, wie reich sie ist. Aber so zwischen 60⸗ und 80 000 Mark hat sie jedenfalls. Auf das Heiratsgesuch, das sie zu Anfang des Jahres 1893 erließ, meldete sich bald ein annehmbarer Freier. Philipp Opp war damals 43 Jahre lt und seit längerer Zeit Witwer. Er gefiel dem Fräulein, n trat einander nahe, und da sie von Geldsachen nichts nd. o nahm sich Opp ihrer zahlreichen Wertpapiere und übernahm es auch, Papiere für sie zu kaufen. wurde dann eine förmliche Ver⸗ h. Opp legte der Brückner einen Vertrag zur Unterschrift vor, worin sich Beide verpflich⸗ teten, im Falle das Verlöbnis zurückgehe, dem anderen Teile 25 000 Mark als Konventionalstrafe zu zahlen. Im Juli 1894 starb das Fräulein, bei dem die Brückner lange Jahre gedient hatte, und Opp veranlaßte sie, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. Sie gab ihm alle ihre Papiere, um sie in Sicherheit, nämlich auf eine Bank zu bringen, und er trug sie dann auch auf die Frank⸗ furter Bank und erlegte sie dort, aber auf seinen Namen. Er trat nunmehr eine Vergnügungsreise nach Italien an, ließ während der ganzen Zeit nichts von sich hören, und als ihm die Braut nach seiner Rückkehr Vorwürfe machte und dabei einmal ihren Verlobungsring zurückgab, antwortete er damit, daß er sie auf 25 000 Mark Kon⸗ ventionalstrafe verklagte. Er war nun mittlerweile Bau⸗ unternehmer geworden und hatte seine Braut auch ver⸗ anlaßt, ihm auf ein im Bau begriffenes Haus in der Günthersburgallee einen zweiten Insatz von 25 000 Mark zu geben. Außerdem hinterbrachte man der Brückner, daß er auch in Mainz eine Braut habe, und daß er sie selbst einem Andern abtreten wolle. Der Andere sollte 5000 Mark bekommen, wenn er sie heirate. Nun wandte sich die Brückner an einen Rechtsanwalt. Dieser strengte sofort eine Klage gegen den Opp auf Herausgabe der bei der Frankfurter Bank hinterlegten Wertpapiere ein; im Oktober 1894 erwirkte er zunächst eine einstweilige Ver⸗ fügung, wonach der Beklagte ohne Einwilligung des Rechtsanwalts nicht über die Papiere verfügen konnte; dann ging die Klage weiter bis ans Reichsgericht und endete damit, daß Opp verurteilt wurde und die Brückner wieder in den Besitz ihres Vermögens gelangte. Opp dagegen wurde mit seiner Klage auf Zahlung von 25 000 Mark wegen Bruchs des Eheversprechens abgewiesen. Er zeigte hierauf seine ehemalige Braut wegen Meineids an; die Untersuchung wurde eingeleltet, aber bald wieder ein⸗ gestellt. Die Staatsanwaltschaft aber strengte gegen Opp eine Klage wegen Betrugs an. Indes die Aussagen seiner ehemaligen Braut, die, wie schon bemerkt, von Geldsachen und Wertpapieren gar nichts versteht, waren so unklar und verschwommen, daß der Staatsanwalt eine Vorspiegelung falscher Thatsachen nicht für erwiesen an⸗ 7 nehmen konnte und deshalb die Frelsprechung beantragte. an Im September 1893 lobung geschlossen, d Der Gerichtshof nahm ebenfalls einen Betrug nicht für erwiesen an, aber er fand, daß sich der Angeklagte der Untreue schuldig gemacht hat, indem er das Vermögen seiner Braut auf seinen eigenen Namen zur Bank trug. So endet der Roman, der sich aus der Heiratsanzeige im Blättchen entspann, damit, daß der Angeklagte zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurde. — Achtzehn Stunden unter Wasser. Der Italiener Corzetti, welcher ein Unterseeboot erfunden hat, machte kürzlich im Kriegshafen von Spezia mit seiner Erfindung eine Probefahrt. Er nahm eine gewisse Menge zusammengepreßter Luft mit in sein Boot und ließ sich und zwei seiner Freunde mit demselben gegen 30 Fuß unterhalb des Wasserspiegels herab. Als er nun aber wieder an die Oberfläche steigen wollte, rückte das Boot auch nicht einen Zoll höher. Es war inzwischen fort⸗ getrieben und man kannte die Stelle seines Aufenthaltes nicht; erst achtzehn Stunden später entdeckte man es nach eifrigem Suchen und holte es empor. Die drei Untersee⸗ fahrer lagen bewußtlos und halberstickt im Boote. Als Ursache des Versagens des Bootes erkannte sein Führer, daß die mitgenommene Preßluft nicht ausgereicht habe, um den für die Hebung von zwei Tonnen Ballast nötigen Druck zu erzeugen. — Dr. Grenier und die Vielweiberei. Der muselmanische Deputierte in der französischen Abge⸗ ordnetenkammer, Dr. Grenier, de ssen Bild die„Kl. Pr.“ vor wenig Tagen veröffentlichte, hat alle Aussicht, bei der Pariser jeunesse dorée sehr beliebt zu werden durch die Befürwortung der Vielweiberei. Da er in Paris den Koran predigen will, verlohnt es sich seine Auslassung hierüber wörtlich wiederzugeben. Er sagt: Wir müssen ernstliche Maßregeln zur Entwicklung der Rasse ergreifen, wenn Frankreich nicht eines Tages von Deutschland ver⸗ schlungen werden soll. Aus diesen Gründen verlange ich die Einrichtung der Polygamie, die zugleich ein Mittel zur Verhütung der Prostitution ist. Weshalb sollen reiche junge Leute nicht eine gewisse Auzahl junger Mädchen unterhalten und dadurch dem Elend entziehen?“ Dem⸗ nach würde also die Einführung des Islams mit einer kleinen Haremswirtschaft beginnen. Der Statistiker Ber⸗ tillon, der eingehend nach Mitteln zur Verhütung der Entvölkerung geforscht hat, hat an eine solche Arznei nicht gedacht. Dr. Grenier setzte auch am letzten Donners⸗ tag während der Kammersitzung seine Gebete und Knie⸗ beugungen fort. Abends betete er auf der Straße vor dem Palais Bourbon und richtete hierauf eine Ansprache an die Zuschauermenge, die ihn umringte. Er ermahnte sie, stets an Gott zu denken. In Deputiertenkreisen wird bereits erwogen, ob man nicht durch Aenderung der Hausordnung den Muselman nötigen könne, sein exzen⸗ trisches Benehmen aufzugeben. — Pariser Hundemoden. In wahrhaft blöd⸗ sinnig verschwenderischer Weise werden die aristokratischen Schooßhunde in Paris verhätschelt. Daß es für sie be⸗ sondere Schneider giebt, welche Hundeanzüge„nach der neuesten Mode“ herzustellen haben, ist bekannt; weniger bekannt ist schon, daß diese verwöhnten Tiere manchmal eigene Köche haben, obwohl die Tafel ihrer Herren oder Besitzerinnen doch sicher reich genug besetzt sein wird, um auch für verwöhnte Hundegaumen noch Passendes zu bieten. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit und Ver⸗ schwendungssucht scheint aber jetzt erreicht zu sein, da man, wie der„Köln. Volksztg.“ aus Paris geschrieben wird, für diese Vierfüßler auch noch Armbänder einge⸗ führt hat. Meistens zieht man dem Hunde ein„Arm⸗ band“ an, in der Regel am linken Vorderfuße; manche dieser Köter aber tragen auch 2—3 solcher Armbänder, welche aus Gold gefertigt und mit Juwelen besetzt sind; auf einer Goldplatte ist überdies der Name des Eigen⸗ tümers in kleinen Diamanten angebracht. Solche Arm⸗ bänder kosten 500 bis 2000 Franken, je nach der Zahl und Art der Edelsteine, mit denen sie geschmückt sind. — Im Wahnsinn. Aus Paris schreibt man: Ein furchtbares Drama hat in dem kleinen pfttoresken Dorfe Merlieux⸗et⸗Fonquerolle bei Laon sich abgespielt. Dort tötete der Kleinbauer Chedeville seine Frau und seine zwei Kinder im Alter von zehn und sechs Jahren, schloß sich darauf in sein Haus ein und zündete es an. Vorher hatte er hinter den Thüren Mehlsäcke aufgestapelt und alle Werkzeuge, die zu Rettungsarbeiten hätten ver⸗ wendet werden können, zerstört, selbst die Bienenkörbe hatte er ins Haus gebracht, so daß diese mit verbrannten. Man glaubt— es ist nämlich unmöglich, an den völlig verkohlten Körpern Spuren von Wunden zu erkennen—, daß Chedeville seine Frau und seine Kinder erwürgt, dann auf den Boden gebracht und sich neben ihnen auf— gehängt, nachdem er Feuer an das Haus gelegt hatte. Die Körper wurden unten gefunden, wo sie gleichzeitig mit der Decke herabgefallen waren. Alle Haustiere(Kühe und ein Pferd) sind mitverbrannt. Chedeville war 39 Jahre alt und hatte den Feldzug in Tonkin mitgemacht; man glaubt, daß er seine That in einem Anfalle von Geistesgestörtheit verübt hat. Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten— Versammlung, Donnerstag, 21. Januar 1397, nachm. 3½ Uhr. 1. Feier des 100 jährigen Geburtstages des Professors Credner. 2. Vermietung gebäude. 3. Gesuch des A. und C. Rübsamen dahier um Er⸗ laubnis zur Anlage eines Schienengeleises auf der Schützenstraße und Rodheimerstraße nach der Hammstraße. 4. Desgl. des Wilh. Bernhardt zur Errichtung einer Halle an der Frankfurterstraße zum Verkauf von Sämereien und Pflanzen 5. Baugesuch der Firma Brüder Schmidt um Bau⸗ erlaubnis für den Seltersweg. 6. Feststellung der Baufluchtlinie für den Seltersweg längs der Hofraithe des Rob. Haas. 7. Die Baufluchtlinie für die Bergstraße. 8. Verlängerung des Entwässerungskanals von neuen Kaserne zwecks Berieselung des Obstbaumstücks. 9. Den Lindenplatz; hier: den Bürgersteig auf Nordseite. 10. Die Erhöhung städtischer Trottoirs. 11. Ausbau der Ebelstraße. 12. Das Juventar des städtischen Vermessungsbureaus. 13. Die Passage durch den Hof der Stadtknabenschule. eines Kellers unter dem Realschul— der der 14. Verlegung des Viehmarktes; hier: Wahl einer besonderen Kommission. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 20. Jan. Graf Goluchowsky ist gestern in Dresden eingetroffen. Er wird zwei Tage dort verbleiben. Heute findet ihm zu Ehren ein Hofdiner statt. Am 22. ist der Minister wieder in Wien. Hd. Berlin, 20. Jan. Der Vorstand des Reichstages hat dem Restaurateur des⸗ selben eine Subvention bewilligt behufs fester Remunerierung der Kellner, sowie guter Ver⸗ köstigung derselben und der übrigen Diener. Ferner hat die Reichstagsverwaltung den be⸗ stehenden Restaurationsvertrag auf Grund beider⸗ seitiger Erklärung sofort gekündigt. Hd. Triest, 20. Januar. Nach hier aus Bombay eingetroffenen Konsular⸗ depeschen ist die Pest in der Abnahme begriffen. Hd. Prag, 20. Jan. In der Maschinen⸗ Fabrik in Loeben bei Prag stürzte ein Gerüst ein. Sechs Arbeiter stürzten dabei in die Tiefe, einer blieb tot, zwei andere waren schwer verletzt. Hd. Paris, 20. Januar. Frau Carnot, die Mutter des ermordeten Präsidenten der Re⸗ publik, ist gestorben. Hd. Paris, 20. Jan. In hiesigen diplo⸗ matischen Kreisen findet die Nachricht der„Frkf. Ztg.“, derzufolge Baron Mohrenheim durch Nelidow ersetzt werden soll, keinen Glauben. Hd. Rom, 20. Januar. Die dem Negus Menelik zu bewilligende Kriegs ⸗Ent⸗ schädigung wird aller Wahrscheinlichkeit nach 6 Millionen übersteigen, also das doppelte der Schätzung Rudinis betragen. Hd. London, 20. Jan. Der Fenier Bell plädierte vor den Geschworenen für seine Unschuld. Infolgedessen werden alle Belastungs⸗ zeugen vorgeladen. Er selbst wird einem neuen Verhör unterzogen. Sein Verteidiger hat das Schwurgericht zu überzeugen gewußt, daß Bell nur wegen der in England verübten Verbrechen verurteilt werden könne. Die Anklage behauptet, Bell habe bedeutende Mengen Sprengstoff ge⸗ kauft, um damit eine Reihe von Attentaten aus⸗ zuführen. Hd. Petersburg, 20. Januar. General Alexander Richter, welcher das 16. Armee— korps kommandiert, ist in Wittebsk gestorben. Richter ist bekannt aus dem russisch⸗türkischen Kriege, wo er die Sapeur-Brigade befehligte. Verleger: Paul Bader in Mirburg,. Verantw. N51. teur: Wilhelm Sell, Deuck von E. Ottmann, beide in Gießen 4———— Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kennk⸗ nis, daß Wilhelm Schmitz dahier vom Großh. Kreisamt Gießen als Fleischbeschauer und Trichinenschauer verpflichtet worden ist, und in dem biesigen Schlachthause aus- 6 Ludwigsstraßze 6. Restaurant und Cafe 2 A e Oranien- Bräu. . *— 27 Der große Maskenball der Giessener Floresei (Karneval-Verein) hülfsweise verwendet wird. Gießen, den 18. Januar 1897. Großh. Bülrgermeisterei Gießen. Gnauth. Holz⸗Versteigerung. Freitag, den 22. d. Mts. kommen in dem biesigen Stadtwald zur Versteigerung: 1. Aus dem Distrikt Bobenhäuserkopf: 24 rm Buchenscheiter, 8„Nadelscheiter, 64„Buchenknüppel, 48„Eichen- und Nadelknslppel, 434„ Buchenreiser, 40„Eichen- und Nadelreiser. 2. Aus den Distrikten Höllenswarte und Kalgenberg(unvorgezeigt): 1 Nadelstamm mit 0,16 fm Inhalt, 10 Nadelderbstangen mit 0,44 fm Inh., 58 rm Nadelknüppel, 46% Nadel-Reiser. Forstwart Bilttel erteilt näbere Auskunft Die Zusammenkunft ist morgens 9 Uhr im Bobenhäuserkopf oberhalb der Hospitalswiese. Grünberg, den 18. Januar 1897. Großh. Bülrgermeisterei Grünberg. Zimmer. Städf. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Faselochsenfleisch, nicht ladeurein, pro Pfund 40 Pfg. Waisenschutz. Freitag dieser Woche:; Mitglieder- Versammlung im Rest.„Zum Pfau“-Neustadt. Tagesordnung: Maskenball. Klub Gemütlichkeit, Grünberg. Mittwoch, den 20. d. Mts., abends 8 Uhr, General-Versammlung. Tages⸗- Ordnung: Rechnungsablage— Neuwahl des Vorstandes. Vereinsangelegenheiten. Darmstädter Haus. 8 Logis, sowie vorzüg⸗ 2 0 lichen Mittagstisch empfiehlt peter Weirieh.(44 Klavierunterricht wird gründlich erteilt. Näheres bei Fräulein Aung Immel, Bahnhofstraße 58, III. 1235 Mittagstisch im Abonnemet 65—85 Pfg. Speisen à la carte zu jeder Tageszeit. Separate Zimmer für Gesellschaften. r. Weine. Biere und Liqueure. i Meteor-Gas-Glühlicht. 54 3.80 Mark, netto per Cassa. 1. e 2 P. Walter, Kaplansgasse. Gasthaus zum Russischen Hof Empfehle außer prima Bier der Brauerei Essighaus, Frankfurt a. M., guten Mittagstisch, auch im Abonnement. Daselbst sind auch 2 Zimmer, möbliert oder unmöbliert, zu vermieten, sowie ein Vereinslokal abzugeben. 28 Achtungsvoll Jos. Stahl. Restauration Mäühleissen. 5— Brandgasse 3. 2 Feine Biere. Warmes Frühstück. 13 Kompletter Brenner mit Montierung Glühstrumpf für jedes System passend bei mir abgeholt 9.35„ 1687 2844387 5 Relehhaltige tbendplatten. Vorzigl. Mittagessen von 60 Pfg. und höher. . 7 Holzversteigerungen. Auf der Provinzialstraße Wetzlar-Herborn bei Katzenfurt, Station 15,8 34 Kastanienstämme öffentlich 1519 Wetzlar. werden Dienstag, den 26. Januar 1397, vormittags 9 Uhr, mit 15,5 fm, à 2—3 m lang, 25—30 em Durchm. und 20 Haufen Kastanienreiser verkauft. Oberförsterei Weilmünster. Donnerstag, den 28. Januar, morgens 10 Uhr, beim Forsthause im Häuserwald: Distrikt 39 an der Hessenstraße, Buchen: 74 rm Scheit und Knilppel, 5900 Wellen. Distrikt 42a Häuserwald, Buchen: 571 rm Scheit und Knüppel, 4025 ellen. Distrikt 524 Jungewald, Buchen: Irm Knüppel, 50 Wellen, Nadelbolz: 12 1m Scheit od Knüppel, 850 Wellen. Daubhausen, Kreis Wetzlar,(Gemeindewald mittags 10 Uhr anfangend, in den Distrikten Lachbachsküppel und Buchen derbholz und 5 rm Eichenderbholz. Donsbach, Kreis Wetzlar(Gemeindewald). Samstag, den 23. d. Mts., mittags 1 Ubr: Distrikt Mottenbardt, 80 Eichen- und Tannenstämme, darunter solche von 3 fm. Montag, den 25. d. Mts., mittags 1 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Donsbach: Ca. 85 5 Tannenholz; dasselbe eignet sich besonders zu Grubenbolz, auch sind Schneidstämme arunter. 22 2 Freitag, den d. Mts., vor Rothenbachskopf: 105 xm KReölschhausen, Kreis Wetzlar(Gemeindewald). Samstag, den 23. d. Mts. Distrikte Vorderes Koppenstück und Vorderer Arbach: 88,58 km Kiefernstammbolz, 1.24 fm Fichtenstammholz, 14,07 km Eichenstammbolz, 0,97 km Buchenstammholz, 2,0 km Kiefernnutzholz, 0 rm Eichennutzbolz, 12,6 rm Eichenderbholz, 7,6 rm Buchenderbholz, 27,6 rm Kiefernderb— holz, 180,6 rm Reiserholz in Wellen, 39,4 rm Kiefernstockbolz. Zusammenkunft morgens 10 Uhr beim Vorsteber. g Winnerod. scheit, 205 rm Buchenprügel, 6 rm Nadelprllgel, Eichenstock, 474 rm Buchenreisig 30 xm Nadelreisig strutb-Winnerod vormittags 10 Uhr. Großen⸗Buseck(Gemeindewald). Nächsten Donnerstag, den 21. und Freitag, 22. Januar l. J., jedesmal von vormittags 9 Uhr an: Am 1. Tag im Distrikt Alten der Ganseb erg: 244 xm Nadelknilppel, 2850 Nadel 5,88 fm, Donnerstag, den 21. d. Mts.: Distrikt Burgwald: 156 rm Buchen 117 rm Buchenstock, 5 rm Nadelstock, 4 rm Zusammenkunft auf der Straße Linden— den berg und Oelenberg an der Staatsstraße bei wellen. Am 2. Taz im Distrikt Hoheberg: 9 Eichenstämme mit 2 Nadelstämme mit Stöcke, 2.38 fm, 2 Buchenstämme mit 2,09 fm, 246 rm Buchenscheiter, 63 xm-Knüppel, 60 rm 3425 Buchenwellen. 1* 7 7 1 mit Prämiierung der schönsten Masken 2 findet am Sonntag, den 24. Januar, ö abends 8 Uhr 11 Min. 11 Set., in Steins Saalbau statt. Im Vorverkauf sind Herrenkarten à 75 Pfg. und Damenkarten Aub! à 30 Pfg.(letztere auch gültig für Herren bis zur Demaskierung) zu haben bei den Herren Schneidermeister J. Becht, Brandgasse, Friseur Mühl(in dessen zwei Geschäften), Friseur Rottmann, Kaplansgasse, Friseur Stier, Schulstraße, Friseur Tichy, Seltersweg, Friseur Wahl, Neustadt, Handschubfabrikant Wirsig, Seltersweg undß Zigarrenbändler Schäfer, Marktstraße, A. Kretzschmar, Marktplatz und Gastwirt Arnold(Schipkapaß). Au der Kasse: Herrenkarten 1 Mk., Damenkarten 0,50 Mk. 79 Der Vorstand. VB. Ein Teil etwaigen Ueberschusses wird zu wohlthätigen Zwecken verwendet. D finden freundli he und liebevolle 1 2 amen Aufnahme bei Frau Drescher, Immobilten-Vermitt Schott⸗ 102 empfiehlt sich im Hebamme und Wärterin, Gießen, straße 11, parterre. Ein Mädchen Bügeln und Waschen. Sonnenstraße 14.(61 n möbliert oder unmöbliert, * zu vermieten. Schneider, Steinstraße 63. Eine Dezimalwaage 8 Zenzimalwaage, wiegt, billig abzugeben in der Exped. d. Ztg 89 „***—* 5 Guten billig Mittagstisch, im Abonnement zu 45 Pfg., empfiehlt Wirt Böhm,„Zum Lahnthal“, 91 Neustadt 48. Ein schön möbliertes Zimmer mit Kabinet zu vermieten. 1658 Grüubergerstraße 34, part. N nel Wucqhhaus Eichsäürten 10. Lager in Möbeln, Spiegeln. Betten, sowie aller sonstigen Gegenstände. Kommissious⸗ und Agentur⸗Geschäft. Ankauf von Waren jeder Art. Guter, billiger Mittagstisch in und außer 5 1442 und eine welche 30 Zu erfragen Pfund Abonnemenk. 54 Nestaurant Mühleisen, 3 Brandgasse 3. Eine Stube zu vermieten. Schützeustraße 17 J. Mu- und Verkauf age ener Kleider, Stiefel, Uhren u. s. w. 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