0880. — „ fe Leib) 0 Pfg., Danach dschuhmacht N 1 Abendlase: ar - fung in vorzüglich v. 70 Pfg. N. 1 ampfbbe Gießen, Somabend den 16. Oktober 1897. Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. 00 I usgabe 5 Gießen. eiln 0 Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. Medaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 6 n Krankenversicherungs⸗ Statistisches aus Hessen. Aus den Mitteilungen der Centralstelle für Landes⸗ statistik.) Die Gesamtzahl der Krankenkassen in Hessen, welche dem reichsgesetzlichen Vorschriften über die Krankenversiche⸗ zung entsprachen, betrug im Jahre 1894 988. Der Mitgliederbestand war im Durchschnitt des Jahrs 1894 185 182, gegen 182 868 im Jahre 1893. Auf eine Kasse kamen im Durchschnitt 188, Mitglieder. Von den Mitgliedern waren 1894 135 350 männlichen und 49 832 weiblichen Geschlechts. Es kamen demnach auf 100 männliche Versicherte 36,, weibliche. Unter den Provinzen hatte 1894 Oberhessen die meisten Kranken⸗ lassen, nämlich 392(1893 392), Rheinhessen die wenigsten, 220(219), nicht viel weniger Kassen als Oberhessen hatte Starkenburg, nämlich 376(370). Auch im Ver⸗ hältnis zur Bevölkerung nehmen die Provinzen hin⸗ sichtlich der Zahl der Kassen dieselbe Reihenfolge ein wie horstehend. Was die einzelnen Kassen arten betrifft, so überwiegt im Großherzogtum die Gemeindekrankenversiche⸗ zung. Derselben gehören von 983 Kassen überhaupt 697 stassen oder 70,3% aller Kassen an. Danach folgen die ungeschriebenen Hilfskassen mit 100 Kassen oder 10,7%, hie Betriebs⸗(Fabrik⸗) Krankenkassen mit 86 Kassen oder 9,6%, die Ortskrankenkassen mit 84 Kassen oder 8,5%, die Zahl der den übrigen Kassenarten angehörenden kassen ist nicht beträchtlich. Recht verschteden von dem Anteils verhältnis der ein⸗ zelnen Kassenarten an der Gesamtzahl der Kassen ist das Verhäituis, in welchem die Zahl der Mitglieder der ein⸗ zelnen Kassenarten zur Gesamtzahl der Mitglieder steht. Wie hinsichtlich der Zahl der Kassen, so nimmt auch hin⸗ sichtlich des Mitgliederstandes die Gemeindekranken⸗ bersicherung die erste Stelle ein, der Prozentsatz der Kassenmitglieder der letzteren beträgt aber nur 35, also etwa halb so viel als der Prozentsatz der Zahl der zuge⸗ hörigen Kassen; auf die Ortskrankenkassen entfallen 30,1%, auf die eingeschriebenen Hilfskassen 17,0%, auf die Be⸗ kriebskrankenkassen 14,7%, auf die übrigen Kassenarten 0% bis 2,0% der Gesamtzahl der Kassenmitglieder. Was das Vorkommen der verschiedenen Kassenarten in den Provinzen betrifft, so waren die Gemeindekrankenver⸗ sicherungen in Oberhessen weit stärker vertreten, als in den beiden anderen Provinzen, die wenigsten Kassen dieser Art hatte Starkenburg aufzuweisen; dagegen gab es in Starkenburg mehr Ortskrankenkassen, als in Rheinhessen und Oberhessen, in letzterem am wenigsten; Betriebs⸗ (Fabrik-) Krankenkassen waren in Starkenburg gleichfalls mehr vorhanden, als in den anderen Provinzen; auch die eingeschriebenen Hilfskassen waren in Starkenburg zahl⸗ reicher vertreten, während in Rheinhessen deren nur wenige aufzuweisen hatte. Die Durchschnittszahl der versicherten Personen war entsprechend der Bevölkerungszahl in Starkenburg am größten, in Oberhessen am kleinsten. Es kamen auf 1000 Einwohner in Starkenburg 206, in Oberhessen 152, in Rheinhessen 163, im Großherzogtum 181 versicherte Personen. Die Zahl der Erkrankungsfälle betrug im Groß⸗ herzogtum im Jahr 1894 58 933(193 72343) mit zu⸗ sammen 1054559(1 223 491) Krankheitstagen. haben hiernach gegen das Vorjahr erheblich abgenommen. Auf 100 Mitglieder kamen durchschnittlich 31, Krank⸗ heitsfälle und 569,, Krankheitstage; bei den männlichen Mitgliedern 32,, Krankheitsfälle und 588, Krankheits⸗ tage, bei den weiblichen 27, Krankheitsfälle und 517, Beide Unter den Provinzen hatte Erkrankungsfälle. Krankheitstage absolut. auf 100 Mitgl. absolut. auf 100 Mitgl. Starkenburg 29 910 32, 553 359 605, Oberhessen 11242 2753 189 235 459,3 Rheinhessen 17 781 385 311 965 593, Starkenburg zeigte mithin absolut die höchste, Ober⸗ hessen die niedrigste Zahl der Krankheitsfälle und Krankheitstage, während im Verhältnis zur durchschnitt⸗ lichen Zahl der Krankenkassenmitglieder Rheinhessen die meisten Erkrankungsfälle, Starkenburg die meisten Krank⸗ heitstage aufweist, für Oberhessen dagegen auch relativ sich die niedrigsten Zahlen herausstellen. Im Durchschnitte dauerte ein Krankheitsfall im Großherzogtum 17,(1893 16,0) Krankheitstage und zwar bei den männlichen Mitgliedern 17,(16,), bei den weib⸗ lichen 18,(17,). Die gesamte Einnahme aller Krankenkassen des Großherzogtums betrug 1894 3 018 269,(1893 3 040 515 /), darunter 2 567 569&(2 449 545%) Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Eintritts⸗ gelder und Zusatzbeiträge für Familien⸗Unterstützung. Auf ein Mitglied kamen hiernach durchschnittlich an Beiträgen, Zusatzbeiträgen und Eintrittsgeldern im Jahr 1894 18,&(1893 13, 0. Die gesamten Ausgaben beliefen sich im Jahr 1894 auf 2 820 050/(1803 2 888 234%). Davon kamen auf Krankheitskosten 2 238 073 4(2 436 618 /. Auf ein Mitglied berechnen sich hiernach durchschnittlich 12, l(13,½ /) Krankheitskosten. Die Aufwendung für jeden Erkrankungsfall belief sich durchschnittlich auf 37% l(33, /); auf einen Krankheitstag entfielen 2,2 1(1% 1).— Verwaltungskosten kamen auf ein Mitglied im Durchschnitt 0,&(0% ½%). Nach dem Vermögensausweis am Schluß des Rech⸗ nungsjahrs 1894 betrugen die Aktiva 2 026 072 Kl (1893 1758 676 4), die Passiva 189 735 4 (263 985); demnach war ein Reinvermögen vorhanden von 1 836 337 4, gegen 1 494691/ im Vorjahr, und es hatte sich somit der Vermögensbestand im Be⸗ richtsjahr vermehrt um 341 646— oder 22,%/. Es entfallen auf einen Versicherten im Jahr 1894 10%, Vermögen, gegen 8,1, im Vorjahr; mithin ergiebt sich eine Zunahme des Vermögens im Berichtsjahr pro Kopf um 1,&. *, 3 N Lienen 51 75 Lokales und Provinzielles „Gießen, 15. Okt. Der Regierungsassessor Hermann Stammler aus Gießen ist zum zweiten Beamten bei der Invaliditäts⸗ und Alters⸗ versicherungsanstalt„Großherzogtum Hessen“ er⸗ nannt worden. * Gießen, 15. Okt. Dem Forstwart Michael Appel zu Schotten ist aus Anlaß seines statt⸗ gehabten 50 jährigen Dienstjubiläums der Cha⸗ rakter als„Förster“ verliehen worden. * Gießen, 15. Okt. Teuere Gutachten. Die Herren Prof. Gaffky, Thiem und Dr. Kruse haben für ihre Gutachten, Wasserversorgung der gefordert. befassen, da die Forderung beanstandet wird. 5(M. J.) * Gießen, 15. Oktober. verzeichnis für das Wintersemester von 9—10 Uhr, Diensta Krankheitstage. —. 7˖7»—‚—§%§;ͤrͤ]¶ͤͤm!.H deutsches bürgerliches Recht Susis Modifikation. Humoreske von Martha Renate Fischer. (Nachdruck verboten). Die Kousine sagte: habe einen Zahn ausgebissen. mir darüber. Mark. Nach dem Ersten zahle ich zurück.“ Sust antwortete:„Ich bedauere sehr; dem Zwecke kann ich kein Geld geben. mir zelobt, nichts zu thun, meines Mannes wäre. Zähne.“ N „Frauenzimmerchen, sei nicht so lächerlich ge⸗ siunungstüchtig. Leih mir also zehn Mark zu Pralinees und Makronen.“ Susi klagte:„Es bricht mir ia beinah das Sieh mal an, „—— Sie rollte die Schlummerdecke, die sie heimlich für ihren Mann legte die Arme und der Nun Gans, verstehst Du — und hab' dem armen Mann das Leben schwer gemacht mit Eifersucht— bis wir dann mal ganz intim mit einander sprachen über Grundsätze und dergleichen. Und da sagte er: Weißt Du, Lumpen“ würde ich bei einer Frau nicht fortkommen— und das ist ein unechter Herzz aber wirklich: ich kann nicht. — damit Du mich verstehf arbeitete, im Schoß zusammen und darauf.„Mein Mann machte also doch mir Alma den Hof; aber um mich hielt er an. bin ich ja eine kleine, dumme gesindelchen, sagte er, über eins ———— „Also denke Dir, Sust, ich Ich bin ja außer Natürlich kann ich meinem Mann damit nicht kommen. Bitte, leih Du mir ein paar aber zu Ich habe das nicht im Sinne Unds Friedrich haßt falsche Zahn. echten sag' ich ganz sagt er, Zahn hat— lieber eine Kugel!— Kaum glaublich! was hättest Du blos gethan, — Er Geld nicht leihen kann.“ Die Kousine entgegnete:. g f noch furchtbar grün bist;“ stand ärgerlich und ging Als sie das g 8 ihr Jemand Schweigen zu und folgte ihr. Sufis Mann, wollte. Im Entree angelangt, ein entzückendes Lumpengesindelchen, — Also— einen sse 0 schade!— Na— wieviel befehlen Sie, Kousinchen sie sich bediente. Nebengemach, hätte, das Präsent Spiegel, sie war zu verstecken. aufgesprungen, raschelte langen Bindfaden um das wider J unglaublich eee Den Anfang des spenstige Paket. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn⸗ und Fetertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzelle. betreffend die Stadt Mainz aus der Laubenheimer Ebene, zusammen 10000 Mark Der Finanzausschuß der Mainzer Stadtverordneten wird sich noch mit der Sache Nach dem Vorlese⸗ wird an rer ule Professor Dr. Leist Montag a 115 von 810 Uhr über (Bürgerliches Gesetz⸗ Ich könnt' keine Frau küssen, die einen 5 entzückt, die Alma——— Ja, ich weiß schon!——— Viere! sag' ich. schauderhaft!— Na, frag' ich, wenn Du im guten Glauben die statt meiner geheiratet hättest sagte mit geradezu verblüffender Festig⸗ keit: Ich hätte mich scheiden lassen!— Du ver⸗ stehst, daß ich von nun an nicht mehr eifersüchtig war; aber Du verstehst auch, daß ich Dir das „Ich verstehe, daß Du Nebenzimmer durchschritt, winkte Es war der sich vor Lachen ausschütten sagte er:„Ist sie nicht der Susematz? Zahn ausgebissen— schade!— 15 0.“ ihr Gesicht. und hielt ihr das offene Portemonnaie hin, daraus Dann trat er scharfen Schrittes wieder in das trällerte, rumorte, damit Sust Zeit Denn er sah im die in ein großes Papier und wickelte e ich fert e 5„hin lieben konnte, wenn er sie auch nur ein einziges Expedition: . 1 Kreuzplatz Nr. 4. buch, reichs⸗ und landesherrliche Ergänzungen), allgemeiner Teil und Recht der Schuldverhält⸗ nisse lesen. Ferner wird Professor Dr. Bier⸗ mann Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10—112 Uhr dasselbe Thema, Sachenrecht, dozieren. * Gießen, 15. Okt. Der Kaufmännische Verein hat in Gemeinschaft mit dem hiesigen Ortsgewerbeverein als weiteren Vortragen⸗ den für das Winterhalbjahr den Professor Dr. Frank⸗Gießen gewonnen. Derselbe wird dem Vernehmen nach am 18. November über das Laien-Element in der Rechtspflege sprechen. Ebenso ist der Syndikus Schloß⸗ macher⸗Offenbach noch für einen Vortrags— abend gewonnen. * Gießen, 15. Okt. Zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts für die Sektion VI der Hessen⸗Nassauischen Baugewerks-Berufsgenossen⸗ schaft, sowie zum Stellvertreter des Vorsitzenden des für den Bezirk der Provinz Oberhessen gebildeten Schiedsgerichts der land⸗ und forst⸗ wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen ist der großherzogliche Kreisamtmann Ernst Boeckmann in Gießen ernannt worden. * Gießen, 15. Okt. Bei dem im nächsteu Monat in Darmstadt tagenden hessischen Städtetag wird die Stadt Gießen durch den Oberbürgermeister Gnauth, die Beigeordneten Wolff, Georgi und Grüneberg, sowie durch die Stadtverordneten Dr. Gutfleisch und Heyligenstädt vertreten werden. a. Gießen, 15. Oktober.(Stadttheater.) Die gestrige Aufführung des hier schon ziemlich bekannten„Herrn Senators“ ist als eine recht gute zu bezeichnen. Herr Helm als Senator Andersen war vorzüglich. Die mehr⸗ fachen Uebertreibungen verzeihen wir ihm; sie trugen nicht wenig dazu bei, das Publikum in vergnügte Stimmung zu versetzen. Herr Albrecht brachte den dösigen Mittelbach mit dem„hohlen Raum“ sehr gut zur Darstellung, ebenso Herr Janson den flotten und geriebenen Dr. Gehring. Frl. Würdig und Frl. von Winterstein fanden sich mit ihren Rollen ebenfalls gut ab. Die übrigen Rollen sind unbedeutend und kaum erwähnenswert.— Das Theater war ziemlich gut besetzt. * Gießen, 15. Oktober.(Stadttheater.) Die Erstaufführung des neuesten Lustspiels„Die goldene Eva“ von Schönthan und Kappel⸗ Ellfeld findet am Sonntag, den 17. d. M., statt. Das neue Stück ist überall mit großem Beifall aufgeführt worden und dürfte auch hier bedeutendes Interesse erwecken, nachdem im vorigen Jahre„Rennaissance“ von den⸗ selben Verfassern hier so außerordentlich günstige Aufnahme gefunden. * Gießen, 15. Okt. Die Verhandlung gegen den Grafen Leiningen-Ilben— stadt, zu der für morgen, Samstag Vormittag Termin ansteht, mußte vertagt werden, weil mehrere zu ladende Zeugen nicht zu ermitteln waren. W. Gießen, 15. Oktober. Der in der ver⸗ gangenen Woche von der hiesigen Strafkammer sie mit den Zähnen fest, lief zugleich auf das Schränkchen zu, um das Geschenk unterzubringen, stolperte über das schleifende Ende und——— das Paket lag auf der Erde und neben dem Paket ein entzückendes, kleines spitzes Seitenzähnchen, daß sich Susi sozusagen mit dem Fuße selber ausge— zogen hatte. Schrecken! Lähmendes Entsetzen! Und kein Traum!— Denn das Taschentuch, an den Mund geführt, rötete sich mit Blut, der Folgeerscheinung der kleinen unfreiwilligen Operation. Der Gemahl im Nebenzimmer machte Teller⸗ augen und spitzte den Mund zum Pfiff. Ein Zahn. Jetzt hatte er sein kleines Weib mit ihrem ganzen Haufen Grundsätze sozusagen in der Faust. Wie sie sich bloß aus der Klemme heraus ziehen würde —— Aber nur keine unmännliche Schwäche etwa mit Entgegenkommen auf halbem Wege—— das wollte er vor sich selber ausbitten! Susi war in das Schlafgemach geeilt, stand da vor dem kostbaren Toilettenspiegel und betrachtete Scheußlich sah sie aus mit der Zahn— lücke— die sie— um mindestens fünfundzwanzig Jahre älter machte!— Garnicht möglich, sich vor einer lebenden Seele sehen zu lassen!— und was noch mehr des holden Blödsinnes war, den sie tragisch durch ihr Gehirn wälzte. Dann schoß ein fürchterlicher Gedanke auf, der Gedanke an ihren Mann, der sie unmöglich ferner— . 2 2— freigesprochene van Coeverten scheint einer von der Sorte werden. Durch die Verhandlung vor der Straf⸗ Menschen zu sein, die nicht alle kammer gegen Schütz, Ehlig und van Coeverten ging klar hervor, daß die beiden Ersteren den Holländer, mit dem sie in Brüssel im Café Metropol zusammengetroffen waren, glänzend angelogen hatten, bloß um einen Reisegefährten zu bekommen, der für sie, die beiden Erzschelme, die keine Geldmittel mehr hatten, die Reise nach Frankfurt resp. Gießen bezahlen sollte. Dieser Koup ist den Gaunern auch geglückt, ja Coe⸗ verten versetzte auf Veranlassung Ehligs in Frankfurt a. M. sogar seinen Brillantring, nach⸗ dem seine Barmittel auf die Neige gegangen waren. Nun, der Holländer hat seine Leicht⸗ gläubigkeit, mit der er alles für bare Münze nahm, was Ehlers und Schütz ihm erzählten, außer mit dem Verlust des vorgelegten Geldes noch mit fünf Monaten unschuldig abgesessener Untersuchungshaft büßen müssen. Trotz dieser trüben Erfahrung ist van Coeverten selbst im Gefängnis nicht klüger und gewitzigt geworden. Coeverten wurde nämlich bei seiner Verhaftung eine sehr wertvolle goldene Uhr und Kette ab⸗ genommen. Er hatte beim Richter den Antrag gestellt, zu gestatten, daß dieses Wertobjekt an seine Angehörigen nach Holland gesendet werde, war aber aus leicht begreiflichen Gründen mit diesem Ansinnen abgewiesen worden. Der Hol- länder erzählte den Vorfall im Untersuchungs⸗ gefängnis einem Mitgefangenen, der ihm mit⸗ teilte, wenn er ihm 100 Mark verschaffe, würde er durch einen Rechtsanwalt die Aushändigung von Uhr und Kette betreiben können. Der diesem plumpen Schwindel Glauben schenkende Coeverten veranlaßte thatsächlich seine Angehörigen, dem die 100 Mark zu übersenden. Jetzt, bei seiner Entlassung klagte Coeverten dem Staatsanwalt, was es doch unter seinen Gefährten im Pro⸗ vinzialarresthaus für schlechte Menschen gebe, und erzählte, wie er um seine 100 Mark ge⸗ kommen sei. Dieser hinter den Gefängnismauern vorgekommene Betrugsfall wird noch den Richter beschäftigen, indem der betrogene Holländer in Aussicht gestellt hat, wieder nach Gießen zu kommen, um gegen den Kollegen, der ihn so gemein reingelegt hat, Zeugnis abzulegen.— Wirklich ein Pechvogel, dieser Holländer. * Gießen, 15. Okt. Der 17 jährige Jakob Kob von Niederweidbach, zuletzt Hausbursche bei Bäckermeister Krämer hier, hatte sich heute vor dem Schöffengericht zu verantworten. Zur Last lag ihm die Unterschlagung von Kundengeldern. Der Angeklagte giebt dies zu. Zu seiner Verteidigung sagt der Angeklagte, daß er das Geld zum Frühstücken ver⸗ wendet habe, da er von seinem Dienst⸗ herrn kein Frühstück bekommen hätte. Der Gerichtshof erkannte auf eine Gefängnis⸗ strafe von 3 Wochen, welche durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt erachtet wurde. * Gießen, 15. Okt. Ueber die„Traglasten“ der Reisenden vierter Klasse hat die königliche Eisenbahn-Direktion folgendes verfuͤgt: Die In⸗ anspruchnahme der Gepäckträger zum Herein⸗ schaffen von Handgepäck in die Wagen vierter r— N— von ihr scheiden lassen, wenn sie— hm— hm— einen kleinen— hm— hm— Ersatz für den Ausreißer anbringen ließ.— Und ein Zähnchen! ein einziges!— so ein süßes!— kleines! wie das ihrige!—— das war doch schließlich zu ver— zeihen—— Himmel!— es waren ja keine vier, wie bei der Alma! Und Susi weinte in ihrer Herzensqual dicke Thränenströme, indes zwei hungrige Geier ihr armes Gemüt zerfleischten. Mittlerweile pochte es gegen die Thür und ihr Mann rief:„Susi! Frauenzimmerchen! Das Essen wird kalt!“ und polterte so lange, bis sie einließ. Kaum war er drin, so faßte er sie bei den Schultern und inquirierte:„Thränen? Schatz! Lumpengesindelchen!“ Und das Lumpengesindelchen lispelte: Kopf⸗ weh!“ stand vor ihm im weißen Schlafrock, rieb ihre Augen mit den Fäustchen. „Na! na! das wird schon verfliegen. Ich habe kannibalischen Hunger! komm! sonst freß ich Dich!“ Er zog sie ins Speisezimmer, saß ihr dann gegenüber und betrachtete sie insgeheim. Sie war so drollig in ihrem Jammer und ihrer Verzweiflung, daß er das Lachen kaum verbeißen konnte. Als die sanfteren Regungen in sein übermütiges Herz endlich einziehen wollten, wurde er unver- mutet abgerufen, und als er nach einer Stunde zurückkam, sagte man ihm, die gnädige Frau sei ausgegangen. (Fortsetzung felgt.) Bindfadens hielt Mal mit der Zahnlücke sah— und der sich würde Klasse ist an und für sich zulässig. Unter„Ge⸗ päck“ sind hier aber nur Traglasten in Körben, Säcken, Handwerkszeug, Tornister und ähnliche Gegenstände zu verstehen, welche Fußgänger mit sich führen, so weit solche nicht die Mitreisenden durch ihren Geruch oder auf andere Weise be⸗ lästigen. Bestimmungsgemäß ist indessen jedem Reisenden nur die frachtfreie Mitnahme höchstens einer Traglast gestattet, d. h. auch mehrere Ge⸗ päckstücke, sofern der Reisende dieselben allein zu tragen imstande ist. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 15. Okt. Wie der„Vorwärts“ mitteilt, befindet sich nunmehr die sozial⸗ demokratische Parteileitung wieder in Berlin. Hd. Berlin, 15. Oktober. Wie das „Berliner Tageblatt“ erfährt, wird der Reichstag in der ersten Woche des Dezember zusammentreten. Hd, Lemberg, 15. Oktober. Infolge Aufforde⸗ rung der Journale hat sich hier ein Bier boykott gegen das hiesige Consortium, welches sämtliche Lemberger Brauereien aufgekauft hat, um daraus Aktienunternehmungen zu machen, aber vor— Su Die Erd⸗, Haurer-, Chaussierungs- ꝛc. Gießen. läufig erst die Erhöhung der Bierpreise vorgenom⸗ men hat. Hd. Agram, 15. Okt. Aufsehen erregt die Aufdeckung der korrupten Miß wirtschaft der adligen Gemeinde Turopolje. Die⸗ selbe wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Beschuldigt sind der Gemeindenotar der Urkundenfälschung, der Richter des Unterschleifes, der Kassierer des heim- lichen Holzverkaufs, der Förster und Forstwart ebenfalls verschiedener Delikte. Hd. Plymouth, 15. Oktober. Ein von Barbados kommender Dampfer hat unterwegs zwei amgelben Fieber gestorbene Passa⸗ giere ins Meer versenkt. Hd. Antwerpen, 15. Oktober. Der Dampfer„Powys Castle“, von Hamburg nach Antwerpen bestimmt, ist während eines Sturmes arg beschä⸗ digt worden. Die Schiffsbrücke wurde von einer Welle fortgerissen. Der Kapi⸗ Dampfer„Waterqueen“ fehlt immer noch der Kapitän und drei Matrosen. Fünf Mann sind bis jetzt gerettet. Hd. London, 15. Oktober. Eine Windhose hat auf Formosa schreckliche Verwüstungen ange⸗ richtet. Zwei Tage lang dauerte das Unwetter. Mehrere hundert Menschen sind umgekommen. Die große Eisenbahnbrücke ist vernichtet; auch sind große Ueberschwem mungen zu verzeichnen. Hd. London, 15. Okt. In dem hiesigen Hospital befinden sich 18 Typhuskranke. Die Zahl der Kranken in Maidstone beträgt 614. In den letzten 24 Stunden sind 34 Personen erkrankt. Hd. Madrid, 15. Oktober. In Granada wurden gestern Nachmittag 4 Uhr heftige Erdstöße ver⸗ spürt. Dieselben dauerten mehrere Sekunden und waren von einem donnerähnlichen Rollen begleitet. Die Be⸗ wegungen gingen von Nord nach Süd. Menschenopfer sind nicht zu beklagen. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 17. Oktober, 18. nach Trinitatis, Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukas Pfarrer Dingeldey. N Nachmittags 3 Uhr: Andacht zur kirchlichen Feier des 10 Jahresfestes des Jünglingsvereins, im gon, firmantensaal der Johanneskirche. Die Gemeinde wird zu dieser Feier freundlichst eingeladen. Pfarre: Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Montag, den 18. Oktober, abends 8 Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanne Brief des Apostels Paulus an die Epheser, Kap. 1. De Apostels Gruß. Herrlichkeit der Gemeinde Christl. Pfarrer Dr. Naumann. In der Friedhofskapelle. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Schlosser. Im Konsirmandensaal, Neustadt 61: Vormkttags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemelnde Pfarrer Dr. Grein. Abends 8 Uhr: Versammlung der Konfirmandenper⸗ einigung der Matthäusgemeinde in der Herberge. Donnerstag, den 21. Oktober, abends 8 im Konfirmandensaal Neustadt 61. Bibelstunde für dee Markusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. edel teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmanyschern bmission tan sowie ein trunken. e U. Arbeiten, einschl. Materiallieferung zur Herstellung einer neuen Verladerampe auf Bahnhof Hungen soll öffentlich verdungen werden. Die Zeichnungen und Verdingungsunterlagen lieg Inspektion 2 zur Einsicht aus, die letzteren sind auch daselb en im Bureau der Großh. Betriebs- st gegen 50 Pfg. in bar erhältlich. Die Angebote sind portofrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Er⸗ öffnungstermine, Mittwoch, den 20. Oktober, vormittags 11 Uhr, einzureichen.— Zu⸗ schlagsfrist 14 Tage. Neg in besten Qualitäten z LL Für den guten G mn Georg Tu gcheneeren, eule e, Naeceleehis'en, Necheruhmen u billigsten Preisen empfiehlt Koch, Ingcher, Neue-Bäue 5(Kühlen Grund). aug einer jeden bei mir gekauften Uhr 2 Jahre schriftliche Garantie. 1741 Reparaturen billig und gut. Robert Stuhl Neustadt 23 empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Neustadt 23 2917 Jagdwesten, gewebt. Jacken, Unterhosen, Jäger⸗Normal⸗ Flanellhemden, Hautjacken, Strümpfen, Socken, Gamaschen, Handschuhen, Bieber⸗Betttüchern, Coltern, woll. Strickgarnen(Marke Mu. K). 8 Geschäftsverlegung. Von heute an befindet sich mein Schuhlager in dem neuen Laden Bahnhofstraße 13 (im Hause des Herrn Thoma) hier, wie stets, bestrebt sein durch Verkauf nur bester und werde ich auch Ware zu stannend billigen Preisen meinen werten Kundenkreis zu vermehren. Meine Devise lautet: „Die Ware gut und fein Der Nutzen dran nur klein L. Katz, Gut und billig jedes Paar Vergrößert stets der Kunden Schaar!“ Bahnhofstr. 43. 2591 juhlager. Schwemmsteine prima Qualität, empfiehlt zu billigen Preisen in Einzelladungen die Waggon⸗(5000 Stück) und Holzwollebaumaterial⸗ und Schwemmsteinfabrik 2436 von Walzer, J. geuling. Giessen. Au den Bahnhöfen (bei der Margarethenhütte.) Prima Speise⸗ und Salat⸗ Kartoffeln zu billigsten Tagespreisen bei 2 2848 J. Hankel. Schloßgasse 6. Das Aufarbeiten von Polstermöbeln, wie Matratzen, mit Kol Ein Junge aus achtbarer Familie, schöner Handschrift in ein onial⸗, Eisen⸗ und Kohlengeschäft per sofort gesucht. Offert. unt. K. L. an die Exped. d. Bl. Laden gesucht, klein und ohne Wohnung. P. 497 an die Exped d. Bl. 2932 Offerten unter 2930 Sopha ic. sowie Tapezierarbeiten über- nimmt bei billiger Berechnung 2844 Friedrich Appel, Mühlgasse 7. Ein Regulierofen, zu verkaufen Futer Füllofen Kreuzplatz 4. Wormser Ofen und kleiner Herd, weil Aberflüssig, abzugeben 2886 Neustadt 79. Hausbursche Forderungen beizutreiben, gaben, Verträgen 1c. übernimmt 2661 W. Poppelsdorf, Hammstr. 12. Aufertigung von Ein⸗ gesucht. 2852 Stadt Mainz. erhalten. Zwei reinliche Herren können Schlafstelle Näh. Steinstr. 46 III.(2796 Mann der wurden über Bord gespült und sind er⸗ Von dem gesunken en 1 I. ö 0 Besatzung Bekanntmachung. Unter Hinweis auf das Ausschreiben Großh. Kreisamts Gießen in Nr. 235 des Gießener Anzeiger fordern wir hierdurch die Baum⸗ besitzer der hiesigen Gemarkung zur Vertil⸗ gung des Frostnachtspanners durch An⸗ legung von Kleberingen unter dem Anfügen auf, daß der Stadtgärtner und die Feldschültzen zur Erteilung von Auskun't und die Geschäfts⸗ stelle des Oberhessischen Obstbauvereins in Friedberg zur Vermittlung des Bezugs der erforderlichen Materialien bereit find. Gießen, den 13. Oktober 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. In Gemäßheit des Art. 23 des Volksschulgesetzes bringen wir hier⸗ durch zur allgemeinen Kenntnis, daß die Fortbildungsschule Montag, den 18. Okt. l J. im Stadtknabenschulhause beginnt und von da an wöchentlich zweimal abgehalten wird. Zum Besuche derselben sind alle Knaben verpflichtet, welche während der letzten drei Jahre aus der Volks⸗ schule entlassen wurden und sich hier aufhalten. Der Unterricht findet von 3 bis 5 Uhr nachmittags, bezw. 5 bis 7 Uhr abends statt. Es haben sich einzufinden: Montag, den 18. Oktober, nachmittags 3 Uhr: Alle schulpflichtigen Kaufleute, so— weit dieselben nicht die kaufmännische Fachschule besuchen, Schreiber, Schrift— setzer, Buchbinder, Geometer, Photo— graphen, Graveure, Lithographen, Friseure, Sattler, Schneider, Kellner, Auslaufer, Gärtner und Bäcker. Montag, den 18. Oktober, nachmittags 5 Uhr: Alle schulpflichtigen Maurer, Stein⸗ hauer, Zimmerleute, Dachdecker, Spengler, Schlosser, Schreiner, Glaser, Weißbinder, Lackierer, Tapezierer, Mechaniker und alle sonstigen Bau⸗ handwerker. Dienstag, den 19. Oktober, nachmittags 5 Uhr: Allezübrigen Schulpflichtigen. Unter Hinweis auf Art. 25 des Volksschulgesetzes wonach Lehrherren, Dienstherren und Arbeitgeber ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche der Fortbildungs- schule nötige Zeit bei Meidung poli⸗ zeilicher Strafen einzuräumen haben, ersuchen wir die Genannten, sowie die beteiligten Eltern, Vormünder usw. den Schulpflichtigen von vorstehender Bekanntmachung rechtzeitig Kenntnis geben zu wollen. Gießen, den 12. Oktober 1897. Für den Schulvorstand: Gnauth, Hahn, Fuhr, Oberbürgermeister, Oberlehrer Samstag, den 16. Oktober, nachmittags 2 Uhr, im Adler zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Barzahlung: 4 Hobelbänke, 7 Bohlen, 1 Partie Gold- und Antikleisten, 1 Anzahl Weinfässer, 1 Posten Zigarren, 1 Quantum Rohtabak, 3 Sophas, 2 Sessel, 2 Kleiderschränke und sonstige Mo- bilien, 1 Pendule, 1 Havelock, einige Oel— gemälde cf. Versteigerung voraussichtlich bestimmt, ins⸗ besondere betr. der Fässer und Zigarren. 2931 Engel, Gerichts vollzieher. Un erzeichneter empfiehlt sich in allen in sein Fach einschlagenden Schuhmacherarbeiten bei billiger und doch gͤter Bedienung. Damen⸗ 7 7 7 77 Alle anderen Reparaturen prompt. II. Hartig, Schuhmacher, Mäusburg 12. Laden mit Wohnun — seit 15 Jahren gangbare Metzgerei— zu vermieten. 571 W. Ferber, Kirchenplatz 11. 5 2737 Gottesdienst. In der Johanneskirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Dingeldey. P77 ⁰·Ü ¹0 A mm ꝛðͤ d ͤ8¹-uöC2- —— * 8 1atz * or de S Buchdruckerei, Gießen, Schloßgasse 13 2 de 7 Rennbahn les„Guratorlum“ und der„Wanderer“, G. R.-G., verbunden mit Lawn- Tennis- und Kinderspielplätzen. — In den Restaurationsgebäuden auf Textors Terrasse für Vereine und Gesellschaften separate Räumliehkeiten zur Verfügung. à la carte. 1549 Warme und Kalte Speisen Täglien Waffeln. Vorzügl. Biere aus der Brauerei G. Bichler. Per Glas 10 Pfg. Reingehaltene Weine. iaeuirische Beleuchlun g. Schner Bliest nach der Stadl und Umgebung. Restaurant und Café Oranien⸗ Bräu 6 Cudwigsstraßze 6. Diners von 12—2 Uhr. Speisen à la carte zu jeder Tageszelt. Mittagstisch im Abonnemet 66—88 Pfg. 131 — —— Schmerzen vollständig weg Waren. Sleherer Heilerfol g! Schrapenborg's „Rheumatica“ per Pl., 70 Mk. inel. Schafswolle. Anerkannt bestes Mittel gegen Rheumatismus. Angemeldet beim Kaiserl. Patentamt 1641/2. Dieses aus stark ätherischen, flüchtig und scharf durchdringenden Pflanzenstoffen und Kräutern zusammengesetzte, destillierte Extrakt hat sich, wie aus täglich eingehenden Attesten ersichtlich, auf's Beste gegen rheumatische Leiden bewährt. sind derart gross, dass schon Überaus viele an Rheumatismus leidende Personen geheilt wurden, bevor nur Reklame oder aber auch nur dureh den Fabrikanten selbst Propaganda gemacht wurde. stätigen, dass schon nach 4 oder 5 maligem Einreiben die Beulen gelost und die Schmerzen gelindert wurden, Zu 100 L. Alk. vini 10 Ko. Aesculus Hypocastanum, Arnica mon- tana, Malva rotundifolia, Semen Cochleaxin, Baccae Juniperi, Herba zer- billy, Bryonia alba, je 5 Ko. + 2 Ko. Resina Pini. Zu bezlehen in versehledenen Apotheken und Droguerleen. Alleiniger Fabrikant: J. Schrapenborg, Mainz. Wiederverkäufer gesucht. Separate Zimmer für Gesellschaften. 2* H. Weine. Biere und Lidqueuer. mit Weinrückständen Die Erfolge Alle Atteste be- ja sogar bei vielen Kranken die 1872 1d sadessued ban isn — ZE——— Guter bürgerlicher Mittagstisen von 50 Pfg au und höher. Joseph Vrühl, Wirt u. Metzger „Zum Rheinischen Hof“ 30 Frankfurterstraße 30. Guter bürgerl. Mittagstisch von 50 Pfg. und höher. 2678 Zum Taunus, Brandgasse 8. Hesluur ant un Cu, e Foranien- Hrn S Hidtoigsmmsse 6.6 Textors Terrasse s änlich frische Waffeln. Ph. Bob. Warmstädter Haus. 5 Logis, sowie vorzüg⸗ lichen Mittagstisch mpfleblt Peter Welrieh.(43 Deutscher Hof. 4 Logis, sowie vorzüg⸗ lichen Mittagstisch empfiehlt H. Otto.(2026 1 Reparaturen an Übren werden unter GZarantie gut und billig ausgeführt 461 Atrorg Koch, Uhrmacher, Neue Bäue 5(Kühlen Grund). giesseflef Sadttheale. Sonntag, den 17. Oktober 1897 1 golcene Bie 33 2388888. Bürgerlichen Mitlagslisd im Rebstock, Westanlage. 182 Peter Leppla, Neustadt 79 offeriert 5 85 rein wollenen Cheviot, Restkoupons, passend zu kompl. Anzllgen, bekannt billigen Preisen. Prima Speisekartoffel, gelbe Salatkartoffel(Mäusche) 15 1 0 em) fichlt. J. Weisel, Sonnenstraße G. 7 Nebakti reulplas 8 N 24 1.— 2 * U 9 ö e * allles uud 16. Gießen. a erbaut al Aufheben Latein slus 0 0 gießen, 15. fh Jogelsber 9 sahegberein, in R J adaselung des bun dl 1 dafügung gettel. Mllchen. 19 85 1 Oleßen, 10. O u der Anklageban 6 burschen von B. ute alte Maur Ich alte Weißh agel und der 18 Mebrich Launs! 10 Monaten in! u Aullage lautet Mährliche Körh Aassers, während u gegenseitige Körp An. 18 Zeugen Tul. Arzt bon B. Aa, während dret! „ Nönheld für All nder Launspa hee bur 14 Weßlars, ehen uad zu geben. Zu eure Bucher, 5 4 le Hebung des? Ted hal, Tönnter A beseres thun, Aae, den Liebling 2 g für Magel er Aung dauerte de A salgendes Ergel en und anderen n bar anscheinen u gewisse Spannur Abends zwichen Mlagte Albach 5 kafuuze in Streit, deer Gehrauch mae chung am Unter Lich in den 9 Ar Hofmann un an die Gegner au . EIN r r Angeklagte * Heinrich Hue 1 T aneinander. ce Ruufere, 1 bon dem M 115 Heuser 1 A hrläche Sti — — 5 — 2 D 322 fac dale sp win e nich