6 d an a . an g. an 0 an 5 an an an J. an J. an an 1 5 2 57 „2 fler Ne 1 gerei dere der bereht e. ö inement. ol rr. bergerstraße. iten, Kunstbauten Meubaulinie Salz N 7 meter umfassenden zwe f jedes einzelne Baulosz der unterzeichnelen Be; 9 u und die Bedingunget ig für ein Loos und füt e unterztichnete Behörte mittags 11 Uhr, einzu, Algtiseu bahnen. — 0 Kant en 7. April: cr. Regierungsrat Dr. Wagner zu Gießen; 285. Kavallerie⸗Brigade, Zivil⸗Vorsitzender großh. war und zur Rückfahrt keine Gültigkeit mehr hatte, benutzte er die Fahrkarte seines Schwagers. t! Trotzdem brachte Der Angeklagte erklärte anfangs, aus u er Fehandelt zu haben. berurteilte den Angeklagten in eine Geldstrafe 1 95 „ Aussicht“ Gastspiel des Charakter- r, genannt ö Iphe illen⸗Programm. all Lichen darin bringen N Freunde Leinger nem Ge⸗ tage ein wieder abnehmen konnte. Man teilt uns das ö 1 Ihr.— Aa Nr. 86 Gießen, Sonntag, den 11. April 1897. Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe Gießen. Hessische Landeszeitung Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: 775 Kreuzplatz Nr. 4. 2 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die spaltige Petitzeile. 5 E Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 10. April. Die Neuformation des 168. Infanterie⸗Regiments hat auch eine anderweite Neubildung der Ersatzbezirke des Großherzogtums notwendig gemacht. Statt der seitherigen zwei im Großherzogtum bestehenden Ober⸗Ersatz⸗Kommissionen sind nun⸗ mehr drei gebildet worden und zwar 1. die Ober⸗Ersatz⸗Kommission im Bezirk der 49. In⸗ santerie⸗Brigade, umfassend die Provinz Ober⸗ hessen, Militär⸗Vorsitzender der Kommandeur der 49. Infanterie⸗Brigade, Zivil⸗Vorsitzender 2. die Ober⸗Ersatz⸗Kommission 1 im Bezirk der 30. Infanterie⸗Brigade, umfassend die Provinz Rheinhessen, Militär⸗Vorsitzender der Komman⸗ deur der 50. Infanterie⸗Brigade, Zivil⸗Vorsitzender der großh. Regierungsrat Wolf zu Mainz; 3. die Ober⸗Ersatz⸗Kommission 2 im Bezirk der 50. In⸗ santerie⸗Brigade, umfassend die Provinz Starken⸗ urg, Militär⸗Vorsitzender der Kommandeur der Regierungsrat Dr. Kayser zu Darmstadt. * Gießen, 9. April.(Schöffengerichts⸗ itzung.) Ein für die Benutzer von Wochen— fahrkarten wichtiger Prozeß beschäftigte heute das Gericht. Der Schuhmacher Wilhelm Walther von Großen⸗-Buseck, welcher im Januar hierselbst beim Eismachen beschäftigt War, benutzte eine auf seinen Namen ausgestellte Wochenfahrkarte. Nachdem dieselbe abgelaufen Er wurde aber angehalten, und da es ausdrück⸗ lich auf der Fahrkarte heißt:„nicht übertragbar“, ih mußte Walther das Fahrgeld von 40 nach⸗ die Direktion den assanten wegen Betrugsversuchs zur Anzeige. Später ist er jedoch der horsätzlichen Handlung geständig. Das Gericht von 5.— Wegen Vergehens gegen das Gesetz betreffs„Verbreitung fremder Lotterielose“ wurde der Kollekteur Ferdinand Weber von Braunschweig zu 43 1. Geldstrafe verurteilt, weil er Braunschweiger Lotterielose nach hier verkauft hatte. * Gießen, 10. April. Nachdem wir gestern den mit allem Raffinement eines sogenannten „schweren Jungen“ ausgeführten Einbruchs⸗ diebstahl gemeldet, sind wir heute in der Lage, nen weiteren Diebstahl zu melden, der mit der Art, wie er ausgeführt, der Frechheit die Krone aufsetzt. Zum Glück haben die Ver⸗ hältnisse es gefügt, daß man den Gauner Wenigstens gleich erwischt und ihm das Diebsgut solgende über den Fall mit: Beim Fabrikanten Fata Morgana. Novelle von H. René. (Fortsetzung.) Damals war sie glücklich! Und wieder rauschten ie schwarzen Fittiche des Todes um das Soldiner Schloß, so meinte ich wenigstens und mit mir die Kollegen, die ratlos ein verineintliches Sterbebett umstanden. Der Baron hatte einen leichten Schlaganfall sehabt, dieser wiederholte sich unerwartet schnell in venigen Tagen und brachte eine halbseitige Lähmung nit sich. Das Schlimmste stand zu befürchten. Der berümteste Professor der Hauptstadt schüttelte en Kopf und gab ihm nur noch für Stunden sebensdauer. a Es war eine gewitterdurchströmte Hochsommer⸗ nacht, als ich neben dem Lager des ächzenden reundes saß und seine mit Todesschweiß bedeckte Hand in der meinen hielt. Wir wußten beide, vas wir dachten. Was wird aus Therese? Das Majorat fällt an eine entfernte Seitenlinie, und in er gesamten freiherrlichen Familie würde fich ärgends ein Plätzchen finden für die Musikanten⸗ ochter, die allen längst ein Dorn im Auge. Sie var so weltfremd, ihr ganzes Herz hing an der Scholle, auf der sie aufgewachsen. Da durchblitzte nein Hirn ein Gedanke, und auch des Kranken Fugen flackerten unruhig. Die sorgende Liebe, die Erzweifelnde Angst hatte uns zu demselben Ausweg Sführt. „Das Wittum!“ Ich weiß nicht, hatte ich es Srufen, oder der Sterbende es hervorgestöhnt. Es var gesagt, und der Gedanke mußte zur That verden, ehe der letzte Atemzug der röchelnden Brust nitflohen. Neuhof, ein kleines Vorwerk, das nur Sscheidene Revenue abwarf, war, einer alten hamilienbestimmung nach, der unumschränkte Besitz Karl Buderus meldete sich gestern Mittag ein Arbeiter, der erklärte, er sei beauftragt, den Blitz⸗ ableiter nachzusehen. Der Herr des Hauses war kurz vorher nach Lollar gefahren, und da nie⸗ mand von der Revision des Blitzableiters etwas wußte, so frug Frau Buderus telephonisch in Lollar an, um ihren Gatten darüber zu hören. Leider war dieser noch nicht dort, und da der Arbeiter drängte, so wurde der Gärtner beauf⸗ tragt, den Mann auf das Dach zu geleiten und dort so lange zu warten, bis die Arbeit beendet sei. Aber diese Arbeit konnte nicht vor sich gehen, weil der Arbeiter erklärte, es müsse ein zweiter Mann unten an der Leitung ziehen, wozu sich der Gärtner auch bereit erklärte. Zwar kam der Gärtner, nachdem er an der Drahtleitung vom Garten aus gezogen, bald wieder auf das Dach zurück, der Mann erklärte aber, er müsse sich erst andere Instrumente herbeischaffen, und ging seiner Wege. Kaum hatte er das Haus verlassen, da vermißte die Hausfrau aus der im oberen Stock des Hauses gelegenen Schlafstube die goldene Uhr ihres Mannes nebst schwerer Kette, ein wertvolles goldenes Armband und sonstige Wertsachen. Sofort wurde die Polizei per Telephon in Kenntnis gesetzt, und es glückte, den vermeint⸗ lichen Blitzableiter⸗Revisor auf dem Weg zwischen hier und Wetzlar, den er zu Fuß gemacht, zu erwischen und so den Dieb, der inzwischen schon die Wertsachen in seine Kleider genäht hatte, in Gewahrsam zu bringen. Das geraubte Gut wurde dem Bestohlenen sofort wieder ausge⸗ händigt.— Betreffs des Buderusschen Diebstahls wird uns mitgeteilt, daß der Dieb nach der That bis Dutenhofen gegangen war und da die Eisen⸗ bahn bestiegen hatte, um nach Köln abzudampfen, auf der Station Wetzlar aber von einem Gießener Beamten verhaftet wurde.— Der Eifer des Buderusschen Gärtnergehilfen, den derselbe ent⸗ wickelte, um des flüchtigen Diebes, der seinen Herrn bestohlen hatte, habbalt zu werden, ist Veranlassung geworden, daß noch ein zweiter Mann von der Zunft der Langfinger dingfest gemacht wurde, auf welchen man schon längere Zeit fahndete. Der Gärtner, in seiner Wut über den Gauner, setzte sich auf sein Zweirad und machte sich auf eigene Faust auf die Diebessuche. Er kam, unterwegs Umfrage und fleißig Ausschau haltend, in die Gegend von Groß⸗Rechtenbach, wo er auf einem Seitenweg einen Mann gehen sah, der aus der Ferne dem Gesuchten sehr ähnlich sah. Nun begann der Fahrer die Jagd und als jener merkte, daß ihm dieselbe gelte, nahm er querfeldein Reißaus. Der Gärtner verließ sein Rad und nun begann eine tolle Verfolgung. Der Gejagte, der merkte, daß der Zwischenraum zwischen ihm und dem Verfolger immer kleiner wurde, verkroch sich in einen Graben, aber auch dies konnte ihn nicht retten und voller Wut bis an ihr Lebensende. Lange schon stand das kleine Haus dort leer, nun sollte es eine Zufluchts⸗ stätte für unsern verwaisten Liebling werden. Ich stürzte fort, sie aufzusuchen. Mit rotge⸗ weinten Augen fand ich sie im Nebenzimmer, angstvoll flog sie mir entgegen.„Ist er hinüber?“ Ich nahm sie in meine Arme und sagte ihr, wie die Sorge um ihre Zukunft ihn quäle, dem Teuern den Todeskampf erschwere. Anfänglich schien sie mich nicht zu verstehen und als ich ge⸗ endet, hatte sie nur begriffen, daß es in ihrer Hand lag, den sie mit der Hingebung einer Tochter liebte, ein ruhiges Hinüberschlummern bereiten zu helfen. Nun galt es zu handeln; als ob der Tod uns auf den Fersen säße, jagten wir mit den schnellsten Pferden nach der Stadt. Der alte, nun auch ver⸗ storbene Bürgermeister, der die Staudesamtsgeschäfte versah, wurde wachgeklopft, wir nahmen ihn mit uns, fanden den Baron unter der Obbut der leise weinenden Therese bei vollem Bewußtsein. Die rechte Hand vermochte die Feder noch zu führen. Die Unterschrift war gültig, genügende Zeugen an⸗ wesend und das Wittum unserm Kind, das jetzt Baronin Dahlström hieß, gesichert. Wie wenig vermag unsere Wissenschaft, wie kurzsichtig sind wir Aerzte doch, die die Menschen glauben machen wollen, der Tod lasse sich von ihnen bannen. Den lethargischen Schlummer, in den der Baron versank, hielten wir alle, der be⸗ rühmte Kollege an der Spitze, für eintretende Agonie. Es dauerte wohl länger als einen Tag und der Freund erwachte aus ihm, als ein voll⸗ kommen gelähmter, unglücklicher Mann, der sich nur schwach mit lallender Stimme verständigen konnte. Therese jubelte.„Er wird nicht sterben, wir wollen ihn so sorgsam pflegen, er muß sich ja er⸗ holen, weiter für uns leben“, meinte fie hoff⸗ imer jeweiligen verwitweten Baronin Dahlström nungsvoll. zerrte ihn der Gärtner daraus empor, jetzt erst merkend, daß er einen Unrechten gepackt hatte. Doch das Auge des Gesetzes wacht. Ein be— berittener Gendarm hatte die Situation erspäht und kam gerade zur Stelle, als der Gärtner seinen Mann losgeben wollte. Der Beamte ließ sich aber erst über den Zweck der ganzen Ver⸗ folgung berichten, nahm dann den Verfolgten fest, indem er sich bei dem Gärtner bedankte, hinzufügend, daß, wenn der Mensch auch nicht in Gießen gestohlen, so habe er doch wo anders einen schweren Diebstahl begangen, er freue sich, daß er den Patron endlich habe, denn zwei Tage sei er ihm schon vergeblich auf der Spur gewesen. * Gießen, 10. April. Ein verspäteter Aprilscherz? Aus zuverlässiger Quelle wird der „Neuen Friedb. Zeitg.“ geschrieben:„Eine höchst unliebsame Ueberraschung wurde am vergangenen Donnerstag(1. April) unserer Nachbarstadt Nauheim zu teil. Als man die während des Winters ruhende Klärbecken⸗Anlage einer Revision unterzog, fand es sich, daß das leer stehende Ge⸗ bäude einer Stromerbande als Unterschlupf ge⸗ dient hatte. Die Ueberraschung wurde noch größer, als man bemerkte, daß die Gauner die sämtlichen Maschinen kunstgerecht aus⸗ einander gelegt und davongetragen hatten. Darob große Bestürzung im Gemeinde⸗ rat, der sofort zu einer nicht öffentlichen Sitzung zusammen gerufen wurde. Vorläufig wird die Sache noch geheim gehalten, aber unter der Hand sollen schon Nachforschungen nach dem Verbleib der entwendeten Maschinen angestellt worden sein. Die Verlegenheit unserer Nachbarn ist umso größer, da am 1. Mai die Klärbecken⸗ Saison beginnen soll.“ * Darmstadt, 8. April. Ein Vierund⸗ neunzigjähriger. Der„alte Jost“ in Darm⸗ stadt ist gestern gestorben. Am 4. Dezember 1892 hatte er seinen neunzigsten Geburtstag gefeiert. Er erfreute sich einer so wunderbaren Frische, daß er es für ganz selbstverständlich hielt, noch den Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mit⸗ feiern und sogar das Jahrhundert seines eigenen Lebens vollenden zu können. Es ist anders ge⸗ kommen. Die von allen Freunden angestaunte e und körperliche Rüstigkeit schwand zu⸗ schen 8, und als er seinen 94. Geburtstag feierte, konnte sich niemand verhehlen, daß das Ende nahe sei und jeden Tag erwartet werden müsse. Gestern ist's eingetreten. Nach einem nicht gerade 6 8 Schlaganfall am Sonntag Vormittag st Justus Wilhelm Jost am 7. April abends bei seinen Kindern in Darmstadt gestorben. Er war am 4. Dezember 1802 in Dietzenbach, Kreis Offenbach a. M., geboren. Er war zuerst Lehrer in Westhofen bei Worms, wurde gegen seinen Willen 1832 nach Essenheim bei Mainz versetzt und 1843 zum Hauptlehrer der Bürgerschule in Anfänglich sah sie verwundert auf, wenn die Dienerschaft sie„gnädige Frau“ nannte. Die nüchterne Zeremonie, zu der man nur ihre Unter⸗ schrift verlangte, hatte wenig Eindruck auf siez ge⸗ macht und war in der Todesangst und Sorge um den geliebten Onkel wohl halb von ihr vergessen worden. Bald sollte sie von Außen her grausam daran erinnert werden. Des Barons Familie scheute sich nicht, das was man sich früher über die Mutter zugeraunt, nun auf die Tochter zu übertragen. Man nannte sie eine schamlose Erbschleicherin, eine Intriguantin, die den sterbenden Baron bewogen, auf dem Totenbett ein sträfliches Verhältnis zu sanktionieren. Man sorgte für den Vertrieb dieser Gerüchte, und Therese, ein Engel an Unerfahren⸗ heit und Unschuld war gebrandmarkt für immer. Als es ihr endlich langsam aufzudämmern be— gann, was man von ihr dachte, wofür man sie eigentlich hielt, da erstarrte das Blut ihr in den Adern, da wurde das warme Herz ihr zu Eis. Ohne an sich selbst zu denken, pflegt sie mit seltener Opferwilligkeit den Onkel, der, ein Lebendig⸗ begrabener, kaum mehr ein Dankeswort, ein Lächeln für seine Umgebung hat. Sie verwaltet den äußeren Besitz, ist unausgesetzt thätig, aber die un⸗ widerstehliche Liebenswürdigkeit ihres Wesens, das zarte, weiche Lächeln hat sie verloren. Düster, un⸗ ruhig, rastlos erscheint sie mir oft, nur noch ein Schatten der holden Theerose von ehedem.“ Der alte Doktor schwieg. Die Pfeife war ihm kalt geworden und unbeachtet zur Erde gefallen. Wie aus einem Traum fuhr Walter Senglin in die Höhe.„Das ist ja eine Tragödie!“ sagte er erschüttert. Doktor Borrmann nickte.„Es ist die Geschichte dreier Idealisten, die an Menschenglück zu kurz ge⸗ kommen, für welche an der Freudentafel des Lebens nicht gedeckt war, sagte er einfach. Doch nun gehen Oppenheim bestellt. Nach seiner Penstonierung übersiedelte er nach Darmstadt, von wo er die Städten seiner früheren, gesegneten Wirksamkeit fast alljährlich besuchte und immer mit herzlichster Freude von Allen empfangen wurde. Der nun heimgegangene„alte Jost“ war der letzte der berühmten„Revolutionäre“, zu denen er mit seinen Freunden Dr. Wirth, Dr. Siebenpfeiffer, Friedrich Schüler, Georg Dein, Friedrich Funk aus Frankfurt a. M. u. A. gehörte. * Mainz, 9. April. Der 15 Jahre alte Realschüler Franz Ludwig Wolf in Bingen kam am 10. Oktober vorigen Jahres zu einem Nachbar, einem Buchbindermeister, und bat sich dessen Flobertgewehr aus, er wolle damit schießen. Der Buchbinder lehnte dies ab, aber während dieses Gespräches erzählte Wolf, daß er auch in dem Besitz eines Revolvers sei(ö) Am Nachmittag desselben Tages kam Wolf mit seinem Revolver zu dem Buchbinder, um diesem die Waffe zu zeigen und die Konstruktion der⸗ selben zu erklären. Wolf spielte nun mit der Waffe, aber plötzlich ging der Schuß los, und die Kugel des geladenen Revolvers traf den in dem Geschäfte thätigen Buchbinderlehrling in die Kinnbacke. Der Junge wurde in das Hospital verbracht und starb daselbst nach 1½ Stunden infolge der Verletzung. Gegen den Realschüler Wolf wurde nunmehr eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung einge⸗ leitet. Die Strafkammer des Landgerichts verurteilte ihn gestern zu einer Gefängnfsstrafe von 8 Tagen.(Die Eltern, welche dumme Jungen mit Revolvern hantieren lassen, sind mindestens mitschuldig bei solchen Unglücksfällen.) * Mainz, 7. April. Nachdem die Stadt⸗ verordnetenversammlung gegen die unentgelt⸗ liche Lieferung der Lehrmittel an die Kinder der Volksschulen gestimmt hat, ist auf An⸗ regung des Oberbürgermeisters seit 1. April in der Lieferung der Lehrmittel an unbemittelte Kinder der Volksschule eine wesentliche Aenderung eingetreten. Alle unbemittelten Kinder der Volks⸗ schule erhalten die Lehrmittel unentgeltlich unter möglichster Schonung der Gefühle der Kinder und deren Eltern. Die Schulbücher tragen nicht 19 den Stempel der Stadt Mainz und ver⸗ bleiben Eigentum der Kinder. * Mainz, 7. April. In Sachen der sog. fünften Religionsstunde, die bekanntlich ohne Wissen des Schulvorstandes in den hiesigen Volksschulen eingeführt wurde, hat nunmehr auch der Mainzer Lehrerverein Stellung ge⸗ nommen. In einer gestern Abend stattgehabten Versammlung des Lehrervereins hat dieser sich in ganz entschiedener Weise gegen die Ver⸗ mehrung des Religionsunterrichts in den Volks⸗ schulen ausgesprochen. Eine diesbezügliche Reso⸗ lution wurde einstimmig angenommen. Bravo! Sie, junger Freund, ein Vorurteil, das weiß ich werden Sie ihr nicht entgegenbringen.“ Ein kräftiger Händedruck wurde gewechselt, dann klopfte es zierlich an die Thür und ein rosiges Ge⸗ sichtchen, Bürgermeisters Töchterlein guckte durch die Spalte. „Ist Fräulein Minchen zu Hause? Sie hat mir gestern ein neues Häkelmuster versprochen.“ „Zu Hause wohl, aber bei der großen Wäsche und in einer Stimmung, die eine Konversation nicht ratsam erscheinen läßt.“ „Der Waschzorn ist wohl epidemisch in allen Haushaltungen“, lachte die junge Dame.„Papa und ich verkriechen uns dann auch stets vor Mama's übler Laune. Doch Sie wollen schon in die Praxis gehen, Herr Doktor Senglin?“ „Ich erwarte einen Wagen vom Schloß. Mein erster hiesiger Patient soll leider hoffnungs⸗ los sein.“ „Vom Schloß? Dann kann ja Doktor Borr⸗ mann den Wagen zu uns herüberschicken. Papa hat noch allerlei Geschäftliches mit Ihnen zu ver⸗ handeln, ich glaube wegen der Hospitalpraxis. Sie kommen doch mit?“ Schon hatte sie die Thürklinke in der Hand und eilte nach flüchtigem Kopfnicken für den alten Doktor, hinaus. Langsam folgte ihr Senglin. Ihm war nach dem eben Gehörten so sonderbar zu Mut, nur mühsam konnte er den alten, scherzenden Ton mit Alma wiederfinden. Die Wolke schien immer dichter zu werden, obgleich er fich sagen mußte, daß sie an diesem schneereichen Wintermorgen wie eine tau⸗ frische Rosenknospe aussah!“ (Fortsetzung folgt.) ——— * Mainz, 5. April. 1 5 Stadtverordneter Heerdt, der der demokratischen Partei sein Mandat als Stadtverordneter verdankt, aber von der Partei schon längst als ein„unsicherer Kan⸗ ton st“ erkannt wurde, wurde s. Zt. in das Komitee zur Abhaltung der Centenarfeier ge⸗ wählt. Bei der ersten Versammlung dieses Komitees hat Herr Heerdt, ohne daß hierzu eine Veranlassung vorlag, die Frage aufgeworfen, ob es nicht endlich einmal an der Zeit sei, in der Stadt Mainz ein Denkmal für Kaiser Wilhelm J. zu errichten. In dieser Aeußerung hätte kein Mensch etwas gefunden, wenn dieselbe nicht gerade von einem demokratischen Mit⸗ gliede der Stadtverordnetenversammlung gefallen wäre. Darüber entspann sich nun eine Zeitungs⸗ fehde, worauf sich Herr Heerdt veranlaßt sah, sowohl aus dem demokratischen Verein als auch der demokratischen Fraktion der Stadtverordneten⸗ versammlung auszuscheiden. Das hiesige sozia⸗ zialistische Organ gab darauf hin dem Herrn Heerdt den Rat, in Konsequenz seiner Handlung, nunmehr auch sein Mandat als Stadtverordneter in die Hände seiner Wähler zurückzugeben. Dazu scheint Herr Heerdt aber gerade keine Lust zu haben. Standesamtliche Nachrichten. Geburten. Am 28. März. Dem Lokomotivführer Karl Braun ein Sohn, Georg Heinrich.— Am 1. April. Dem Wirt Christian Friedrich Wilhelm Teitge eine Tochter.— Am 2. April. Dem Ober⸗Telegraphen⸗Assistent Heinr. Müller ein Sohn, Heinrich. Dem Gärtner Johann Lietz ein Sohn, Heinrich Wilhelm.— Am 3. April. Dem Bäcker⸗ meister Ludwig Keil eine Tochter. Aufgebote. Am 5. April. Heinrich Karl Christian Fillmann, Glasermeister dahier mit Elisabethe Möbus hierselbst.— Am 6. April. Karl Wilhelm Schumann, Schlosser daher mit Marie Hönig hierselbst.— Am 8. April. Heinrich Nau, Kellner dahier mit Crescenz Särve von Weiding. Eheschließungen. 8 Am 3. April. August Stock, Lackierer zu Gießen mit Marie Stengel hierselbst.— Am 7. April. Christian 2 Kleiderstoffen, Emil Kreiling, Fabrikarbeiter dahier mit Bertha Günther hierselbst. Sterbefälle. Am 2. Aptil. Katharine Seibert, 26½ Jahre alt, Cigarrenmacherin zu Wieseck.— Am 3. April. Katha⸗ rine Kahl, geb. Schäfer, 59 Jahre alt, Ehefrau von Wirt und Kohlenhändler Jakob Kahl dahier.— Am 5. April. Heinrich Wießner, 63 Jahre alt, Gerichtsschreiber i. P. dahier. Marie Burg, geb. Philippi, 49 Jahre alt, Ehe⸗ frau von Landwirt Friedrich Burg zu Ruppertenrod.— Am 6. April. Valentin Jung, 25 Jahre alt, Friseur dahier. Mathilde Bertha Simon, 9 Monate alt, dahier. — Am 7. April. Katharine Lenz, geb. Wallbott, 58 Jahre alt, Ehefrau von Landwirt Ludwig Lenz V zu Klein⸗Linden. Anna Schneider, geb. Schuster, 27 Jahre alt, Ehefrau von Rottenarbeiter Peter Schneider zu Scheuerfeld, Kreis Altenkirchen.— Am 8. April. Albert Luy, 48 Jahre alt, Bäcker zu Wetzlar. Letzte Nachrichten. * Gießen, 10. April. Mit der Ver⸗ breiterung der Wolkengasse an der Bahnhofstraße längs des Beckerschen Grund⸗ stückes ist nun begonnen. * Gießen, 10. April.(Strafkammer⸗ Verhandlung.) Der Dienstknecht Simon Korell und dessen Dienstherrschaft, der Land⸗ wirt Weller und Frau von Brauer⸗ schwend, waren der Unterschlagung an⸗ eklagt. Das Schöffengericht hatte Korell sreige prochen, die Wellerschen Eheleute aber zu drei Tagen Gefängnis verurteilt. Die Verurteilten verfolgten Berufung, ebenso die Staatsbehörde. Der Dienstknecht Korell hatte eines Tages einen Budenplan und drei Kohlhobel auf der Straße gefunden und den Fund seiner Dienstherrschaft 1 Diese hat den Budenplan gewaschen und auf dem Hof zum Trocknen aufgehängt. Der Gerichtshof bestätigte den Freispruch gegen Korell, verurteilte aber die beiden Angeklagten Weller zu je einer Woche Gefängnis wegen Unterschlagung. Die That wurde von der Strafkammer härter angesehen wie vom Schöffen⸗ gericht, weils die Wellerschen Eheleute notorisch wohlhabende Leute seten. Den Empfang der Neuheiten in Damen- und Kinde — * Wetzlar, 9. April. In der gestrigen ordent⸗ lichen Hauptversammlung der Aktionäre der Buderus'schen Eisenwerke ist der Rechnungsabschluß für 1896 mit der Gewinn⸗ und Verlustrechnung nach den Anträgen des Vorstandes und des Aufsichtsrats 1 worden; insbesondere wurde beschlossen, den Reingewinn mit 203 169 4 auf neue echnun vorzutragen. Von den übrigen Beschlüssen ist noch zu erwähnen, daß Vorstand und Aufsichts⸗ rat ermächtigt wurden, eine 4 prozentige Anleihe im Betrage von 6 500 000 4, behufs Rückzah⸗ lung der bestehenden 5 prozentiger Anleihe und Verstärkung der Betriebsmittel aufzunehmen und die Begebung der Anleihe zu bewirken. Der Vorstand konnte noch auf Grund der in Erzen und Roheisen gethätigten Verkäufe mitteilen, daß aller Voraussicht nach das Rechnungsjahr 1897 einen günstigeren Abschluß als das Vorjahr liefern wird. Der Gruben- und Hüttenbetrieb erfreut sich einer gesunden Weiterentwickelung. (W. Anz.) Vermischtes. — Ein Pionier des Zeitungswesens. Ein Herr Rudolf Abs zu Passau giebt eine Monatsschrift heraus, die ihr Lesepublikum im Fege feuer sucht. Der — als Warenzeichen eingetragene— Titel lautet: „Der Armen⸗Seelenfreund, Monatsschrift zum Troste der leidenden Seelen im Fegefeuer.“ — Auch ein Märchen. Der kleine Karl: „Mütterchen, hörst Du gern Geschichten?“— Mutter: „Ja, mein Kind!“— Der kleine Karl:„Soll ich Dir mal eine erzählen?“— Mutter:„Gewiß.“— Der kleine Karl:„Aber ste ist gar nicht lang.“— Mutter:„Er⸗ zähle nur!“— Der kleine Karl:„Es war einmal ein Goldfisch und den habe ich tot gemacht!“ Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 10. April. Wie der„Vorwärts“ meldet, find gestern von den dieser Tage ver⸗ i e Sozialdemokraten der Hutmacher arl Schultz, der Maurer Hermann Budach und der Arbeiter Gutschkte aus der Haft ent⸗ lassen worden. Desgleichen besindet sich die Mutter und Schwester des Franz Schultz wieder auf freiem Fuße. Der letztere und dessen Bruder sowie die weiter verhafteten Klose und Erbe be⸗ finden sich noch in Haft. Es sind Schritte ein⸗ geleitet, die Inhaftierten frei zu bekommen. Hd. Mannheim, 10. April. Gestern Abend wurde im hiesigen Hoftheater ein einaktiges Drama„Vergangenheit“ von Rudolf Stormeneck(Pseudonym für Rudolfine Mayer) zum ersten Male gegeben und mit großem Er⸗ folge aufgenommen. Hd. Budapest, 10. April. Wie aus Agram gemeldet wird, hat die agrarisch⸗ sozialistische Bewegung in Kroatien einen ernsten Charakter angenommen. Vornehmlich sind es die Bezirke Mirkovie und Sziz, in welchen Unruhen zum Ausbruch kommen. Mehrere Lehrer wurden wegen sozialistischer umtriebe entlassen. An der Bewegung nehmen Serben, Maggyaren und Deutsche teil. Hd. Bordeaux, 10. April. Der durch die Ueberschwemmungen der Dordogne und ihrer Nebenflüsse verursachte materielle Schaden wird jetzt auf vier Millionen geschätzt. Da das Regenwetter andauert, befürchtet man zahl⸗ reiche Unglücksfälle. Sechs Dörfer stehen unter Wasser; mehrere Brücken wurden fort gerissen, sämtliche Verbindungen unter⸗ brochen. Hd. Brüssel, 10. April. Der Industrie⸗ und Arbeitsminister erklärte gestern im Senat, er habe Untersuchungen im In⸗ und Aus⸗ lande angestellt bezüglich der Ein⸗ führung der Sonntags ruhe in einem Teil der belgischen Industrie. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. Jaquetts und Kragen in reichhaltigster Auswahl zeigen ergebenst an und empfehlen zu billigsten Preisen. Meyerhoff& Gosslar r-Mänteln, 567 9 Kirchenplatz 9. Bekanntmachung Bur gef K tni 5 f In Ausführung der Beschlüsse der Stadt⸗ ux ge N. enn nisna me. 8 Die verordneten⸗Versammlung und der landwirt⸗ 5 5* 4 schaftlichen Kommission, wonach für die Felge Mit dem heutigen Tage verlege ich meive tur-Werk⸗ Inh N f 7 N eine getrennte Abfuer dee Straßenkehrichts:: Stätte. 2 trad. un ung und des Hauskehrichts(Mülls) stattfinden soll, Speise wirtschaft. e e f machen wir die Hausbefitzer darauf aufmerksam, 4 von daß— mit der nächsten Woche beginnend— die Abfuhr des Haus kehrichts(Mülls) nur noch an den 3 Wochentagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag erfolgen und dabei die Annäherung des Abfuhrwagens wie bisher durch Glockenzeichen angezeigt werden wird. Zugleich werden diejenigen Hausbesitzer, welche noch leine vorschriftsmäßigen Müllkasten verbunden mit Wurst⸗ und Fleischausschnitt, nach Kirchenplatz Nr. 5, parterre, im Hause des Herrn Fabrikanten Habenicht. Ich bitte, das mir seither geschenkte V ertrauen auch in mein neues Geschäfts⸗ Bleichstr. 7. dustrie wie: besitzen, wiederholt aufgefordert, solche zu be⸗ lokal durch Zuwendung von Aufträgen bethätigen zu wollen. schaffen. Das Muster eines Müllkastens kann Hochachtungsvoll Acieh Stadtbauamt eingesehen werden. 992 4 5 Id 5 5 DT onna Dr ießen, den 10. April 1897. N Großherzogl. ee Gießen. L. 5 + ne 2 5 7 7* Gnauth. 1 reren 0 9 3 0 8 25 5 8 S N* 1 Auf genannten Fabrikaten wurden weitaus die meisten Rekords, Meister⸗ Bekauntmach un 5 3 schaften und ersten Preise gewonnen, sowohl auf Rennbahnen wie auf Landstraßen. 5 755 N Gratisunterricht unter meiner eigenen 1 15 1 1057 1 3 Ges häfts-Empfehlunk. 5 2 22— Leitung wird meinen Abnehmern erteilt; lüsbesenbere 5 Ahe 1 1 85 910 e. Hiermit erlaube ich mir die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich* Lager in I mache ich wiederholt darauf aufmerksam, daß mir der Apschlags- titäten Abfallholz, ein Kastanieustamm Seltersweg Nr. 31 eine Werkstätte für 8 i e fir wee e ee i nrg bene genere he an der Walen. Buchbinderei und Galanteriearbeiten i straße, im Bürgermeistereihof, an der Wolken⸗ gasse, Rodheimer⸗ und Marburgerstraße gelegen, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Kreuzung der Licher⸗ und Grünbergerstraße. Gießen, den 10. April 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. errichtet habe, und halte mich bei Bedarf unter Zusicherung promptester und billigster Bedienung bestens empfohlen. Hochachtuugsvoll Gießen im April 1897. 8 3 Neeshees Nölle. 985 Bekanntmachung, die Erbauung der Nebenbahn Gießen Rieber betreffend. Laut Verfügung Großh. Kreisamts Gießen finden die in 8 6 der Verornnung vom 13. Juni 1885, den Bau und Betrieb von Neben⸗ bahnen betreffend, vorgeschriebenen Verhand- lungen bezüglich der obigen Nebenbahn in Ca. 0 e ee ee 8 Gießen Montag, den 26. April 1397, Einartshausen. Montag, den 12. d. nachmittags 3 Uhr, auf dem Bürger- meistereigebäude statt und liegen die desfallsigen Pläne in den Tagen vom 12. bis 14. April auf unserem Bureau⸗Zimmer Nr. 15 offen. In dem Verbandlungstermin können von der Gemeinde sowohl, wie von den Beteiligten Ansprüche wegen Verlegung und Veränderung oͤffentlicher Wege, Ab⸗ und Zufahrten auf Grundstilcke, Einfriedigungen, Wasserläufe und Vorflutverhältnisse pp. sowie die Herstellung von Schutzvorrichtungen zur Sicherung gegen die aus dem Bahnbetriebe entstehenden Ge— fahren und Nachteile vorgebracht werden. Gießen, den 9. April 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Schweinefleisch nicht ladenrein, pro Pfund 35 Pfg. Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 54 Pfg. wald dahier, Distrikt Oberweide, versteigert werden: 30 em Durchmesser, bis 22 m Länge, messer und 17 m Länge, mit 0,97 Nutzholz geeignet, 32 rm Fichten Stöcke Laubach unterhalb dem Fallthorhaus, daher sehr gut abzufahren, Uhr im Holzschlag. Homberg(Stadtwald). bacher Weg kommen zur Versteigerung Montag, den 12. Ap mit 47,12 fm; darunter Stämme bis zu 2,05 fm, 9 buchen Stämme mit 10,04 fm, darunter Stämme 20,11 fm; Stämme mit 1,83 fm; 1 aspen Stamm mit 00,55 fm; 21 lärchen Stämme mit 13,83 fm, darunter Stämme bis zu mit 22,62 fm, darunter Stangen bis zu 19 m Länge; 5 birken Stangen m den 13. April 1397: 191 rm buchen, 40 nadel, buchen, 10 eichen, 3 nadel Stöcke. mühle.— Nähere Auskuuft erteilt Forstwart Jäger dahier. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Montag, den 12. kunft im Distrikt Eibschenhain beim Hainerhof, Vormittags 10 Uhr, Stämme: Fichten 1 Stück von 25 em mittl. Durch m. S 3 fm. Derbstangen: Fichten 8 Stück= 0,43 fm. 28 1. Kl., 13 2. Kl., Knüppel xm: Birken 8, Reiser rm: Buchen z 124, Stöcke rm: Buchen 32, Eichen 11, Nadelholz 31. Die zur Fichten⸗Stämme und»Derbstangen aus dem Distrikt Range find Blaustift bezeichnet und kommen im Distrikt Eibschenhain beim Feuer zum Ausgebot. Steigliebhaber werden gebeten, sich dieselben vorher anzusehen. Nähere Aus⸗ kuuft erteilt auf Verlangen Forstwart Leyerer, Odenhausen. hain und Range. 14 Stück von 12—18 em mittl. Dch Scheiter rm: Buchen 65, Birken 4, Eichen 1, Nadelholz Buchen 132 1. Kl., 598, Eichen 52, Nadelhol Versteigerung kommenden unter der Nummer mit Holzversteigerungen. Ehringshausen. Dienstag, den 13. d. Mt 3,14 fm Kiefern⸗Stämme, 2 Stück Kiefern⸗Stangen, 1 (Deck- und Besenreiser), 184,0 rm Erlen⸗Nutzreiser(Bohnenstg.) Zusammenkunft morgens 9 Uhr beim Vorsteher. mit 89.14 fm, 13 kiefern Stämme mit 8,45 fm; 13 hainbuchen 11 eichen, 20 nadel Scheiter; 10 aspen Knüppel; 467 rm buchen, 62 eichen, Eichen 7, Nadelholz 74 1. Kl., 26 2. Kl., 8. im Gemeindewald Kölschhausen. 75,0 rm Birken-Nutzreiser in Haufen 3400 Stück gemischte Wellen. d. Mts., im Gemeindewald Breitenbach. Zusammenkunft morgens 9 Uhr beim Vorsteher. M. soll nachstehendes Holz im Gemeinde- 130 Stück Fichten Stämme von 15 bis 1 Lärchen Stamm von 27 em Durch- „36 rm Fichten Knüppel von 3 m Länge, zu Bau- und Das Holz liegt an der Staatsstraße Schotten Zusammenkunft Mittags 12 In den Distrikten Schweinstall, Köpfchen und Schaden⸗ ril 1897: 92 eichen Stämme die sich sehr gut zu Schnittholz eignen; bis zu 2,14 fm; 75 fichten Stämme mit Stämme mit 2,42 fm; 3 birken 1 lirschbaum Stamm mit 00,40 tm; 2,14 fm; 629 fichten Derbstangen it O, 07 fm. Dienstag, 39 rm eichen, 9 birken, 109 nadel, 34 aspen Reiser; 46 rm Zusammenkunft jedesmal vormittags 9 Uhr bei der Herrn⸗ I. Mts., nach Zusammen⸗ aus den Distrikten Eibschen⸗ m.= 0,49 fm, desgl. 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