de mitgeteilt wird er der Groß⸗ u, für den Fall „Athen sofort gel wurde einer⸗ Griechenland den lar zu machen lliebsame Demon. olkerung gegen die den. gestrigen Minister⸗ des Königs statt⸗ uf das Ultina⸗ Dieselbe soll heute m zugehen. Wie lhe ablehnend —— Kernseife! jeder Art damit zu lt und weich bleibt. ndpackt„mit dem Seifen⸗ oder Kolonial⸗ echte Luhn's“ urg, Verantw. Redal⸗ tmann, beide in Gießen. 4 Jalthete, 9. März 4697: Gastspia nch ello. in 5 Alten gnalkespeare. L 1 eue Bäue 1. Die uh licher Größe und 10. Mit gramm. Bique. 8 Paris. he Nach. ber Felsen 1807 580 hrechend. Nr. 58 Gießen, Mittwoch, den 10. März 1897. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. sche 0 Ausgabe Gießen. s Pofigtg. Nr. 3239. Telephon⸗Nr. 112. Medaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 5 Lokales und Provinzielles. P. Gießen, 9. März. Ueber die Bedingungen des Wettbewerbs zur Erbauung eines Volks⸗ bades in Gießen erfahren wir das Folgende: Es soll im Wege des beschränkten Wettbewerbes als Grundlage für den speziellen Entwurf und die Ausfüh⸗ rung des Gießener Volksbades ein„Allgemeiner Entwurf(Skizze)“ unter folgenden Bedingungen ge— wonnen werden: 1. Das Land muß nach dem Entwurf im Kosten⸗ betrag von 120 000& erbaut und betriebsfertig eingerichtet werden können und jedenfalls ent⸗ halten; 1. ein möglichst großes Schwimmbad; 2. Brausebäder in einer der Einwohner⸗ zahl von 25000 entsprechenden Anzahl; 3. 16 bis 20 Wannenbäder 1. und 2. Klasse in getrennter Männer⸗ und Frauen⸗Ab⸗ teilung; 4. falls im Rahmen der Bausumme irgend mög⸗ lich ein Dampfbad(Dampfraum) oder Kastenbad; mit Räumen zum Massieren und Ausruhen. 5. Wohnung des Verwalters, bestehend aus 3 bis 4 Wohnräumen mit Zubehör; 6. alle übrigen, zum Betrieb eines solchen Bades erforderlichen Räume. 2. Das zum Betrieb erforderliche Wasser soll der städtischen Wasserleitung entnommen werden. Die Abwässer können in den längs des Bau⸗ grundstücks herfließenden Schoorgraben abgeleitet werden. Bei der Bebauung des Baugeländes ist auf die Möglichkeit Rücksicht zu nehmen, daß durch Ueber⸗ wölbung des Schoorgrabens von der Bahnhof⸗ straße her ein Eingang zum Volksbad geschaffen wird. Der Entwurf ist im Maßstab 1: 200, mit der An⸗ sicht nach dem Seltersweg zu, darzustellen. Die Be⸗ dingungen des Wettbewerbes verlangen weiter, daß in dem von den Architekten zu ihren Bauobjekten einzu⸗ reichenden Hauptgrundriß und im Lageplan anzudeuten ist, wie die Anstalt späterhin, bei möglichst zentraler Lage der huuptsächlichen Betriebseinrichtungen durch Anlage eines zweiten Schwimmbades, durch Hinzufügung von Heiß⸗Luftbädern, Vermehrung der übrigen Bäder und nach Geschlechtern ständig getrennt betrieben werden kann. Das Preisgericht besteht aus 5 Mitgliedern, von denen 3 Archttekten und höchstens 2 in Gießen wohnhaft sein sollen. Es find hierzu in Aussicht genommen: 1. Stadt⸗ bauinspektor Wolff⸗Frankfurt a. M., 2. Der Inspektor des Hohenstaufenbades in Köln a. R., 3. Baurat Raupp⸗ Offenbach a. M., 4. Oberbürgermeister Gnauth⸗Gießen und 5. Kommerzienrat Heyligenstädt⸗Gießen. Die Ent⸗ würfe find bis zum 15. April l. J. an Rechtsanwalt Dr. Fuhr einzureichen. Zur Teilnahme am Wettbe⸗ werbe sollen aufgefordert werden vier im Bau von Volksbadeanstalten erfahrene Bau meister von außer⸗ halb und zugelassen sein alle Architekten in Gießen. Die aufgeforderten Bewerber(also die aus⸗ wärtigen 4 Baumeister) sollen für ihre Arbeit eine Ver⸗ gütung von je 400 l und außerdem der Verfasser des nach Meinung der Preisjury geeignetsten Entwurfes einen Preis von 400 erhalten.— Wir müssen gestehen, daß man mit den Bedingungen, soweit sie die Einrichtung des Bades selbst betreffen, vollkommen einverstanden sein kann, trotzdem es zu wünschen gewesen wäre, daß auch die erforderliche Zahl der Brausebäder näher präzisiert wor⸗ den wäre, denn diese Art Bäder dürfte für die Arbeiter⸗ bevölkerung nach den Erfahrungen anderer Städte, die wichtigsten sein und schon im Interesse der schnellen Ab⸗ fertigung der Badenden wäre für diese Gattung eine mög⸗ lichst ausgiebige Zahl von Badekabinen erwünscht. Die Bestimmung über die Zusammensetzung der Preisjury, von dessen Mitgliedern nur zwei in Gießen ihren Wohn⸗ sz haben sollen, ist jedenfalls eine sehr glückliche zu nennen. Es werden hierdurch Differenzen, wie solche z. B. beim Kaufmännischen Vereinshaus zu beklagen ge⸗ wesen, vermieden. Zu tadeln ist die Art, wie man nach den Bedingungen der Konkurrenz eine ungleiche Position unter den Konkurrenten geschaffen hat, indem die aus⸗ wärts wohnenden Baumeister und Architekten, soweit die⸗ selben zu dem Wettbewerb aufgefordert werden, für ihre Mühe und Arbeit, selbst wenn solche von der Preisjury nicht für prämlirungswürdig befunden würde, dennoch 400 , im Ganzen an 4 Bewerbern, also 1600&, gezahlt erhalten. Würde nun von den vier Entwürfen, die von auswärts eingehen, auch noch das eine oder andere Pro⸗ jekt als das beste zur Ausführung kommen, so hätten die Gießener Architekten außer der Ehre, die darin bestehen kann, überhaupt zu diesem Wettbewerb zugelassen gewesen zu sein, für ihre Arbeit und Mühe im Gegensatz zu ihren Konkurrenten nichts, rein gar nichts. Es ist dies eine ungerechte Zurücksetzung unserer heimischen Baukünstler gegenüber den auswärtigen. Es sind dies auch ganz un⸗ gleiche Bedingungen unter denen der Wettbewerb entriert wird, die umsomehr zu Bedenken anregen, als man denjenigen Teilnehmern des Wettbewerbes, welche von vorn herein die Erfahrung für sich haben(denn die 4 von auswärts betelligten Bewerber sind Spezialisten in der Erbauung von Badeanstalten) ihre Entwürfe unter allen Umständen bezahlt, während man das beste Projekt, sei es auch von einem Gießener Architekten geliefert, nur mit dem gleichen Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Fspaltige Petitzeile. Gießens Architekten von der Erlaubnis, sich an dieser Konkurrenz beteiligen zu dürfen, unter solchen Umständen keinen Gebrauch machen. Jedenfalls hätte man einen Weg finden können, einen vorzüglichen Entwurf für das Volksbad zu erlangen, ohne unsere heimischen Architekten dabei zurück zu setzen. * Gießen, 9. März.(Stadttheater.) Herr Matkowsky feiert Triumphe. Sein gestriges Spiel als Kean übertraf alle Er⸗ wartungen. Sein Spiel? War das überhaupt noch Spiel? Jedenfalls verstand es Herr Mat- kowsky, das Publikum in die Illusion zu ver⸗ setzen, nicht den gefeierteu Berliner Gast, son⸗ dern Kean, den„großen Kean“ selbst vor Augen zu haben. Und erst in dem Augenblick, wo das Publikum enthusiasmiert nach Szenen— schluß applaudierte, kam es jedem wieder zum Bewußtsein, im Theater zu sitzen und den großen Kean“ von Matkowsky spielen zu sehen. Es dürfte wenige Rollen geben, die es einem Schauspieler gestatten,„sich selbst“ zu spielen, wie die Rolle des Kean. Das ganze Stück (nach Dumas pere von Ludwig Barnay) dreht sich um den Allerweltskerl Kean, der in der Matrosenkneipe„Zum Kohlenloch“ ebenso gut daheim ist wie in der Gesellschaft des Prinzen von Wales. Es leuchtet ein, daß die Titelrolle eine sehr dankbare ist. Herr Matkowsky wurde nach jedem Aktschluß drei⸗, viermal hervorgerufen. — Die anderen Mitwirkenden traten neben dem „Uebermenschen“ Kean⸗-Matkowsky mehr in den Hintergrund. Alle gaben sich große Mühe, neben dem Gast mit Ehren zu bestehen. Recht gut gefiel Frl. Leno, welche die Anna Danby mit großer Herzlichkeit und verständnisvoll spielte. — Heute Abend kommt„Othello“ mit Herrn Matkowsky in der Titelrolle zur Aufführung. * Gießen, 9. März.(Stadttheater.) Wir wollen nicht unterlassen, auf das am Donnerstag den II. ds. stattfindende Benefiz für Fräulein Clara Leno schon heute auf⸗ merksam zu machen. Frl. Leno hat sich hier als tüchtige Vertreterin ihres Faches schnell be⸗ liebt zu machen verstanden und findet hoffentlich den wohlverdienten Lohn in einem gut besetzten Hause. Die junge Künstlerin hat für ihren Ehrenabend Birch⸗Pfeiffers bekanntes Charakter⸗ bild„Die Grille“ gewählt, in welcher dieselbe die„Fanchon“ spielen wird. * Gießen, 9. März. Die Feier zum An⸗ denken an den 100 jährigen Geburtstag Kaiser Wilhelms J. wird in unserer Stadt vom 21. bis 23. März begangen werden. Ge⸗ plant sind, abgesehen von den kirchlichen und Schulfeiern, folgende, teils von der Militärbe⸗ hörde, teils von der Stadt ausgehende Veran⸗ staltungen: Sonntag, den 21. März, mit⸗ tags 12 bis 1 Uhr Promenade⸗Konzert auf der Südanlage. Abends 8 Uhr: Zapfenstreich, be⸗ ginnend an der neuen Kaserne, endigend mit einem Konzert gegen 8/ Uhr auf dem Brand⸗ platz. Montag, den 22. März, vormittags 6 Uhr: Wecken; mittags 12 Uhr: Parade auf dem Trieb; nachmittags 3 bis 4 Uhr: Prome⸗ nade⸗Konzert auf der Südanlage; 5 Uhr: Fest⸗ aktus in Steins⸗Garten; abends Illumination. Dienstag, den 23. ne vormittags 12 bis 1 Ühr Promenade⸗Konzert auf der Süd⸗ anlage; nachmittags 4 Uhr: Festessen im Offizier⸗ kasino; abends: Kompagniefestlichkeiten. Der Festakt wird in ähnlicher Weise verlaufen wie diejenige Feier, welche im vergangenen Jahre zur Verherrlichung der 25. Wiederkehr des Jahrestages der Wiederaufrichtung des deutschen Reiches abgehalten wurde: Eine Festrede, einge⸗ leitet und geschlossen durch Musik⸗ und Gesangs⸗ vorträge. Als Festredner ist, nachdem Herr Ge⸗ heimrat Professor Dr. Oncken abgelehnt hat— derselbe ist an den Festtagen von Gießen ab⸗ wesend.— Herr Geheimrat Kirchenrat Professor Dr. Köstlin gewonnen worden. Ein aus ca. 130 Sängern gebildeter Männerchor unter Lei⸗ tung des Herrn Franz Bauer und die Kapelle unseres Regiments werden bei der Feier mitwirken. h. Leihgestern, 9. März. In Nr. 56 ds. Blattes wird das Schöffengerichtsurteil, bezüglich des Wirts Ph. Arnold dahier, mit Freuden begrüßt. Wir wollen hoffen, daß künftig gleiches Recht für alle geübt wird. Werden Klagen von Wirten und Publikum(wegen der Polizeistunde) in den Städten an höhere Behörden gerichtet, dann haben wir Landleute erst recht Ursache, uns dieser Klage befreit zu wünschen. A. Grünberg, 8. März. Gestern unter⸗ nahm der hiesige Turnverein seinen ersten diesjährigen Turngang über Lauter nach Wetter⸗ feld, Eisenhammer und Neumühle und von da Geldbetrag wie ihn die Spezialisten so wie so erhalten, zu ehren gedenkt. Von der Ehre allein kann man nicht leben und würden wir es ganz begreiflich finden, wenn wieder nach Grünberg. Die Beteiligung hätte etwas reger sein können; doch ist damit wenigstens Axpedition: Kreuzplatz Nr. 4. lein kleiner Beweis gegeben, daß das neue Ver⸗ einsjahr von einem frischen Geiste beseelt zu sein scheint, wie man überhaupt mit den Fort⸗ schritten des hiesigen Turnvereins nach allen Richtungen hin zufrieden sein kann, umsomehr, als er es verstanden hat, aus eigener Kraft den lange Zeit geplanten Bau einer Turnhalle nun⸗ mehr in Angriff nehmen zu können. Und in Anbetracht dieser erfreulichen Thatsache verdient genannter Verein die kräftigste Unterstützung seitens der hiesigen Einwohnerschaft. Voraus⸗ sichtlich schließt sich diesem Turngang in aller Kürze eine größere Turnfahrt an. Turnwart unseres Vereins ist Herr Heinrich Schmidt. * Grünberg, 8. März. Die 100 jährige Gedenkfeier Wilhelm I. wird auf Veranlassung des hiesigen Kriegervereins nach einer gestern stattgehabten Vorbesprechung sämtlicher Vertreter der Vereine durch einen Festkommers im Gasthause„zum Hirsch“ am 22. ds. Mts. be⸗ gangen werden. Tags zuvor findet gemeinschaft⸗ licher Kirchgang statt. Die Bewohner sollen außerdem noch zur Schmückung ihrer Häuser aufgefordert werden. * Darmstadt, 8. März. Die zweite Kammer der Landstände tritt Donnerstag, 11. März, vormittags 10 Uhr, zu ihrer dritten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen: I. Eröffnung der Sitzung. II. Neue Einläufe. III. Berichtsanzeigen. IV. Beratung über die stattgehabten Wahlen von Landtagsabgeordneten. V. Beratung über: 1) die Vorlage großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Abtretung von Gelände in der Gemarkung Kastel betreffend; 2) die Vorlage großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, Vorbereitungen einer Reform des direkten Steuerwesens betreffend; 3) die Vorlage großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Gesetzentwurf, die Prorogation des Finanzgesetzes betreffend; 4) die Vorlage großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den vierten Nachtrag zum Gesetz vom 15. November 1890, die Herstellung von Nebenbahnen betreffend; 5) die Vorlage großherzoglicher Ministerien des Innern, der Finanzen und der Justiz, die Fürsorge für Beamte infolge von Be— triebsunfällen betreffend; 6) die Vorlage großherzoglicher Ministerien des Innern und der Finanzen, den Gesetzentwurf, die Aufbringung der zur Gewährung von Dar⸗ lehen aus der Landeskreditkasse erforderlichen Mittel betreffend; 7) die Vorlage großherzoglicher Ministerien des Innern und der Finanzen, die staatlichen Baubeamten ꝛc. im Kunststraßenwesen betreffend; 8) die Vorlage großherzoglichen Ministeriums, den Gesetzentwurf, die Ruhegehaltsverhältnisse und die Versorgung der Hinterbliebenen der sim hessisch⸗preußischen Gemeinschaftsdienst angestellten Staatseisenbahnbeamten betreffend; 9) die Vorlage großherzoglicher Ministerien des Innern und der Finanzen, die vorläufige Bewilligung von 29 200 Mark für neue bezw. erhöhte Gehalte und Vergütungen für Professoren und Assistenten an der tech⸗ nischen Hochschule betreffend; 10) die Vorstellung des Amtsgerichtsdieners i. P. Joh. Hrch. Wambold in Groß⸗Gerau um Anrechnung seiner Militärdienstzeit bei Feststellung seiner Pension; 11) die Vorlage großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Errichtung einer Weberei⸗Lehr⸗ werkstätte in Lauterbach betreffend; f Dauer der Session: Voraussichtlich 2 bis 3 Tage. * Darmstadt, 8. März. Die Tochter des auch in weiteren Kreisen bekannten Dichters Karl Schäfer wollte jüngst Citronensäure zu sich nehmen, trank indeß versehentlich aus einem Fläschchen, das Salzsäure enthielt. Die schwer Verletzte wurde ins Spital gebracht, wo alsbald der Luftröhrenschnitt vorgenommen werden mußte. Der Zustand des Mädchens ist besorgniserregend. * Mainz, 8. März. Die Inter pella⸗ tion, welche die sozialdemokratischen Abgeord⸗ neten der Zweiten Hessischen Kammer an die großh. Regierung in Sachen der Auf⸗ sichtsbefugnisse des Polizeipräsidenten zu Frank⸗ furt a. M. über Süddeutschland gerichtet haben, hat folgenden Wortlaut:„In der Büdgetkom⸗ missionssitzung des preußischen Abgeordneten⸗ hauses vom 28. Januar d. J. erklärte der Finanzminister von Miquel zur Begründung der geforderten Repräsentationsvergütung nebst Ge⸗ ——— haltserhöhung für den Polizeipräsidenten von Frankfurt a. M.: Dieser Beamte hat immer höhere Bezüge gehabt, weil er größere Aufgaben als andere Polizeipräsidenten zu erfüllen hat, indem er seine Aufsicht über die nahen Grenzen der Schweiz, Oesterreichs, Frankreichs und die politische Polizei fast durch ganz Süd⸗ deutschland auszuüben hat.“ Auf Grund dieser Erklärung richten die Unterzeichneten fol⸗ gende Anfragen an die Regierung: Erstrecken sich die Aufsichtsbefugnisse der Frankfurter Polizeibehörde auch auf das Großherzogtum Hessen? Worin be⸗ stehen gegebenenfalls die Befugnisse? Von wem und aus welchen Gründen sind sie der Frankfurter Behörde einge⸗ räumt worden und aus welchen Mitteln wird diese Beaufsichsichtigung bezahlt? Cramer, David, Haas, Rau, Ulrich. * Mainz, 8. März. Ein Verband süd⸗ deutscher Eisenhändler und verwandter Branchen ist gestern unter reger Beteiligung hier gegründet worden. Sechszig Delegirte und In⸗ teressenten waren erschienen und 160 Beitrittser⸗ klärungen lagen vor. Die vorgelegten Statuten wurden angenommen und zum Vorort und Sitz des Ausschusses Mainz bestimmt. Man beschloß ferner die Herausgabe eines Verbandsorgans, das monatlich hier in Mainz erscheinen soll. Blasbach(Kreis Wetzlar), 8. März. Am Aschermittwoch kam es in einer hiesigen Wirt⸗ schaft zu einer Schlägerei. Hierbei schlug der Bergmann Johann Wagner aus Frankenbach dem Taglöhner Heinrich Schmidt von hier derart mit einem Bierglase auf die Schläfe, daß die Hauptader platzte. Schmidt wäre unbedingt ver⸗ blutet, wenn nicht ein Arzt sehr rasch bei der Hand gewesen wäre und ihm die nötige Hülfe hätte angedeihen lassen. Schwurgericht. W. Gießen, 9. März 1897. Um 9 Uhr eröffnet der Landgerichtsrat Dr. Linkenheld die Sitzung. Nach Bildung der Geschworenenbank wird in die Verhandlung gegen den Schuhmacher Heinrich Prescher und den Buchbinder Heinrich Brück, beide von Gießen, wegen Münzverbrechens eingetreten. Die Anklage vertritt Erfter Staatsanwalt Dr. Güngerich. Als Verteidiger für Prescher ist Rechtsanwalt Grünewald, für Brück Rechtsanwalt Kraft zur Stelle.— Es sind außer dem Kriminalschutzmann Weiß 6 weitere Zeugen zu hören. Die beiden harmlos dreinblickenden Angeklagten sind bisher unbestraft, Prescher ist am 13. Oktober 1877, Brück am 25. März 1878 geboren. Sie sind beschuldigt, am 12. September v. J. ein 2⸗Markstück und 4 1⸗Mark⸗ stücke fälschlich nachgemacht zu haben, um sie in den Verkehr zu bringen. Der Brück wird außerdem beschul⸗ digt, daß er den Versuch gemacht, falsches Geld auszu⸗ geben. Prescher giebt an, das Schuhmacherhandwerk erlernt zu haben, er sei dann als Hausbursche zu Schaff⸗ städt gekommen und zweitweilig in dessen Fabrik beschäftigt gewesen. Diese Thätigkeit behagte ihm aber nicht, und er gab dieselbe wieder auf, um sich vom August ab im Sandgießen zu üben. Er und der Mitangeklagte beab⸗ sichtigten, zum Frühjahr in die Fremde zu gehen. In⸗ zwischen hat Prescher in dem von ihm erlernten Handwerk ab und zu zu thun gehabt und eines Tages für ein Paar angefertigte Schuhe 6, 50 eingenommen, darunter ein 2Markstück, vier 1⸗Markstücke und ein 50⸗Pfennigstück. Der Angeklagte Prescher giebt zu, mit dem echten 2⸗Markstück und einem 1⸗Markstück durch Ab⸗ druck in Sand durch Flüssigmachen von Zink und Blei Abgüsse gemacht zu haben, um dieselben als Anhängsel für Uhrketten zu benutzen. Eins der Falsifikate wurde am Rande sorgfältig gefeilt, und dieses wurde von Brück versucht, beim Pferdemetzger Keßler beim Einkauf von Hackfleisch an den Mann zu bringen, wobei Prescher mit⸗ gegangen und vor dem Laden stehen geblieben war. Den Geschworenen werden die verschiedenen Abgüsse gezeigt, darunter auch ein abgefeiltes 1⸗Markstück, welches benutzt war, um es bei Keßler zu verausgaben.— Der An⸗ geklagte Brück hat in Gießen gelernt, ist dann in die Fremde gegangen und im Winter vorigen Jahres nach hier zurückgekehrt, ohne Arbeit in seinem Geschäfte zu finden. Er giebt an, bei der Mutter des Prescher ge⸗ wohnt zu haben. Er habe an dem betreffenden Tage sich von dem Mitangeklagten das 1⸗Markstück geben lassen und diesem gesagt, er wolle versuchen, es auszugeben, worauf dieser den Rand erst durch Feilen hergerichtet habe; diese Zurichtung sei am Mittag geschehen, gegen Abend sei er mit Prescher zusammengetroffen, dieser habe ihm noch eine echte Mark gegeben, die er an Zahlungsstatt hingeben sollte, wenn er die falsche Mark nicht los werden sollte. Prescher hat den Brück beauftragt, ihm von Keßler Fleisch mitzubringen. Brück erklärt auf Befragen, daß Prescher sich geweigert habe, ihm das nachgeformte 1⸗Markstück zu geben; erst als dessen Mutter ihm zu⸗ geredet, hat er es ihm gegeben. Es wird darauf als erster Zeuge der Kriminalschutzmann Weiß vernommen. Brück hat zuerst angegeben, er habe die falsche Mark gefunden, bequemte sich aber endlich zu einem Geständnis, welches sich mit den Angaben deckt, die dieser selber vorher gemacht. zu bringen, Prescher hat bei seiner Verhaftung erklärt, er habe die Falsifikate hergestellt, nicht um sie in den Verkehr sondern um sie an die Uhrkette zu hängen. Fleisch tragen!“ nahm weiter nicht von ihm Notiz, son⸗ dern vollführte seinen Auftrag. Da geschah es einmal, so läßt Rosegger seinen Freund erzählen, daß„Hektor“ sämtliche Vermischtes. — Der beleidigte Hund. kürzlich verstorbene Verfasser des„Nullerl“, Hund„Hektor“, von dem die zahlreiche Stiickchen zu erzählen wußten. ein Denkmal gesetzt. 1 1 Geschichtchen von seinem„Hektor“ erzählen. schneiders. personal bestand aus ihm, Da Morre im Amt zu thun hatte, lag es nahe, den seine Bank, er sei dort— weswegen der Ausschroter[ Text Hund für gewisse Botendienste abzurichten. Am Morgen, auch schon seinen Verweis erhalten habe— beleidigt 5 nachdem„Hektor“ sein Frühstück genossen hatte, suchte er worden.— Derartige Geschichtchen vom Hektor Karl sich selbst den Fleischkorb. In diesen legte die Frau des Dichters einen Zettel an den Fleischer samt dem gezählten Gelde. In einer ganz genau un gab sie den Korbhenkel dem„Hektor“ in erfunden. 755 e; 2 Fg. 8 die e und 55 Hund eilte damit munter davon. Kreta der Friede nicht wieder gegeben würde. bestimmten Zeit war er mit dem 3 5 Sie schlägt vor, man möge den griechischen verlangten Fleisch wieder zurück. Häufig 1 7 Neueste Telegramme. Truppen das Mandat erteilen, die Insel zu dem Rückw seinem Herrn, der ins Amt ging; dem—= iftzieren und na f her webelte er dann wohl ein wenig mit dem Schweiße zu, Hd. Berlin, 9. März. In dem Ane 8 ch Wiederherstellung der als wollte er sagen:„Grüß Dich, aber jetzt muß ich das Prozeß gegen die sozialistische Ruhe und Ordnung ein Plebiszit zu veranlassen, Karl Morre, hatte einen Freunde des Dichters P. K. Rosegger, der Landsmann und Freund Morres, hat diesem klugen Hunde in feinem Werke„Der Schelm aus den Alpen“ Er läßt da Morre selbst ein paar Dieser Hund brachte seinen Besitzer zuweilen in den Ruf eines Auf⸗ Morre wohnte in der Vorstadt und sein Haus⸗ seiner Frau und dem„Hektor“. in der Fleischbank ein altes Weib anknurrte, wofür er von dem Ausschroter einen Fußtritt erhielt. Das ver⸗ droß ihn derart, daß er von diesem Tage an nicht mehr zum Fleischer am J.⸗Platze ging, sondern in einer Markt⸗ bude einkaufte. Auf dem Markte kannte man ihn bereits. Meiner Frau siel es auf, daß nun„Hektor“ allemal von dem Gelde vier Kreuzer zurückbrachte; sie sagte mir das Fleisch sei billiger geworden, aber mehr als um vier Kreuzer schlechter. Als ich hierauf einmal mit dem Fleischer vom J.⸗Platz im Wirtshause zusammensaß, stellte ich ihn darob zur Rede, daß er nun wohl lauter Stiere und alte Kühe schlachten müsse, worauf er mir mitteilte, sein Fleisch ändere sich weder in der Güte noch im Preise; mein Hund aber komme schon längere Zeit nicht mehr in der die Stadt verlassen. Die griechische Morres gabs gar viele. Vielleicht hat der Humor und die Phantasie seines Herrn auch manch ein Stücklein selbst Parteiorganisation wurden gestern 5 Angeklagten sprochen, damit ist die Schließung der Parteileitung und der Wahl⸗ vereine aufgehoben. Hd. Berlin, 9. März. meldet aus Kanea, dem hiesigen griechisch en Vizekonsul wurde mitgeteilt, daß er sich als Gefangener zu betrachten habe. er sowie alle anderen nicht kretensischen Griechen löste Gendarmerie wird jede Macht 600 Mann Infanterie hierher senden. Hd. Paris, 9. der Antwort Griechenlands ist heute Morgen um 2 Uhr in Paris eingetroffen. Regierung Längeren auseinander, daß durch die Autonomie freige⸗ durch welches die Kretenser bestimmen, wie ste regiert zu werden wünschen. Der„Lokal.⸗Auz.“ Heute muß Als Ersatz für die aufge⸗ Gießen, 9. März. markte kostete: eier per Stück 5 Pfg., Enteneier 6, Gänseeier 12, Käse 5— 7, Käsematte 3, Erbsen per Liter 16, Linsen 27 Pfg., Tauben per Paar 0,90— 1,00, Hühner p. St. 1,20— 1,40, Hahnen 1,30— 1,50, Enten 1,70— 2,00, Gänse per Pfund 48— 54, Ochsenfleisch 66— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 60 bis 66, Schweinefl. 56—66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 50— 54, Hammelfleisch 50— 65, Kartoffeln pro 100 Kilo 4,50,— 5,00, Zwiebeln per Zentner 6,00 6,50 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. Marktpreise. Auf dem heutigen Wochen⸗ Butter per Pfund 1,— 1,10, Hühner⸗ März. Der offizielle setzt darin des reinigen, mit Luhn's Es ist eine Lust, weil Alles Farbe behält Holen Sie zum Versuch ½ Pfundpacket„mit dem Roten Kreuz“ beim Droguisten, Seifen⸗ oder Kolontal⸗ waren⸗Händler.— Fordern Sie„echte Luhn's“1 Wasche Serben, Kernseife! bunte Gewebe jeder Art damit zu und weich bleibt. Lehrerin für Haushaltungs⸗ und Handarbeits⸗Unterricht gesucht. Zur Erteilung von Handarbeitsunter richt an der Stabtmädchenschule, sowie zur Abhaltung einzelner Kochkurse wird auf 1. Mat d. J. eine entsprechend vorgebildete, geprüfte Leh re⸗ rin gesucht. Die Annahme erfolgt zunächst auf Probe mit einem Anfangsgehalk von 700 Mark und 200 Mark Wohnungsvergütung; bei befriedigender Dienstleistung ist feste An⸗ stellung beabsichtigt, wobei der Gehalt alle 3 Jahre um 150 Mark bis 1300 Mk. steigt. Bewerberinnen wollen ihre Meldungen unter Beifügung von Lebenslauf und Zeugnisab⸗ schriften dis spätestens 1. April hierher ein⸗ reichen; zu persönlicher Vorstellung bleibt be⸗ sondere Einladung vorbehalten. Gießen, den 9. März 1897. a d Großh. Hessische Bürgermeisterei. Gnauth. Folzverffeig nag Gießener Stadtwald. Montag, den 15. März 1897, vor⸗ rulltags 9% Uyr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Distrikten Waldshute und Haingesboden versteigert werden: 22 Rmtr. Nadel⸗Scheithols, 478„ Nadel⸗Knitppelholz, 870„ Nadel⸗Stockholz, 2782 Wellen Radel⸗Reisig, 20 Wellen Birken⸗Reisig, 8 Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 2. Schneise. Gießen, den 8. März. 189 77 a Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Mittwoch, 10. März 1 I, nachmittags 2 Uhr, werden im Biekerschen Saale— Neustadt 55 — verxsteigert: Sophas, Kommoden, Tische, Kleider⸗ schränke, 1 Vertikow, 1 Sekretär, 1 Näh⸗ maschine, 1 vollst. Bett, 1 Pianino, 1 Vierbruckapparat, 1 Partie Stahlstiche u. Deldruckbilder, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werkholz, woll. Garn ꝛc⸗ Geißler, Gerichtsvollzieher. Gefundenes Geld! 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Mittagstisch, im Abonnement zu 45 Pfg., Wirt Böhm,„Zum Lahnthal“, Neusta det 48 Zwei Einspanner⸗Wagen und ein gutes Pferd sind zu verkaufen. Auskunft erteilt Heinrich Schmidt III, 584 Rodheim a. d. B. eittpfiehlt 91 beschäfts-Tföffnung und Tapfepsürg Meinen werten Freunden und Nachbarschaft, sowie einem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend teile ich hierdurch ergebenst mit, daß ih heute die Wirtschaft „Zum alten Schützenhof“ Grünbergerstrasie Es wird mein eifriges Bestreben sein, neben einem guten Glas Bier aus der Lich, durch gute Weine und Speisen mir das Vertrauen meiner Hochachtungsvoll! 590 Heinrich Knorr. NB. Gleichzeitig bemerke ich, daß ich in aller Kürze auch Metzgerei eröffnen werde Zum bevorstehenden Frühjahr erlaube mir die Anfertigung von Gartenspalieren, Hütten, Hallen, Gartenhütten, Waschpflöcken, Baum⸗ und Roseustangen und aller in dieses Fach einschlagenden Artikel in empfehlende Erinnerung zu bringen 424 eröffnet habe. Brauerei J. H. Ihring, Oäste zu erwerben. Hochachtun gsvollst Fr. Aug. Helfenbein, Marburgerstraße Nr. 68. Friedrich Rüger 4. Grüne Myrten⸗ Perlkränze, und weiße Metallkrä Orangen-⸗Braut⸗ ekallkränze, Kränze, gestickte Mooskränze, Brautschleier, „ cr r 1 Ball⸗, Hut⸗ und künstl. Stoffkränze, Krau 1 lumen 2: in Stoff, Wachs und präparierte Porzellan. 3 Wachs⸗ und Glas⸗ Natur krän 3e perlen in verschiedenen Farben. und.. von akartbouketts Bouketts. ren, Prengen und Kronen. Für Festlichkeiten: Schärpen, Abzeiehen. Illuminationsartikel, goldene und Silberne Hochzeitskränze. 591 r Einrahmung von Gedlilehten. Unterzeichneter empfiehlt sich zum Ausputzen und Pfropfen sowohl alter wie junger Bäume. das Beschneiden von Zwergobst übernehme unter Garantie. Otto Schenk, Grünberg( Oberhessen). Stehbierhalle Mo. 2 „Zum feuchten Eck“ 5 Lindenplatz 5 empfiehlt vorzügliches Exportbier aus der 45 — Oranienbrauerei Dillenburg... Hell,/ Ltr. 5 Pfg. Dunkel,% Ltr. 10 Pfg— Belegte Brödchen 10 Pfg. Zu zahlreichem Besuche ladet ein VV. Teitge. Holzversteigerugnen. Groß ⸗Rechtenbach, Gemeindewald Volßertshausen, Donnerstag, den 11. März. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Rheinfelser Straße an der Niederwetzer Grenze.„Eichen: 1 Stamm 2. Cl.= 1,57 fm, 35 3. Cl.= 23,08 fm, 29 4. Cl. S 6,25 fn und 35 rm Nutzholz Nadel: 138 Stämme 3. und 4. Cl.= 34,76 fm, 118 Stangen 1. bis 3. Cl. und 12 rm Nutzholz. g Ausschreibungen. Dee für den Bau eines Schulhauses für die Gemeinde Staufenberg erforderlichen Arbeiten werden im Wege schriftlichen Angebots vergeben und sind Angebote bis Freitag, den 12. März, vormiftags 9½ Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Staufenberg, bei welcher Pläne, Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen. Die Arbeiten find wie folgt veranschlagt: Steinhauerarbeiten 1012,80 Mt., Zimmerarbeiten 233,27 Mk., Schlosserarbeiten 1078,25 Mk. Glaserarbeiten 753,72 Ml., Schreinerarbeiten 2459,02 Mk. Weißbinderarbeiten 1251,14 Mk., Tapezierarbeiten 66,50 Mk., Pflasterarbeiten 385,— Mk., Kies⸗ lieferung 160,.— Mk., Eisen- und Röhrenlieferung 47,80 Mk. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. eröffnen werde. wollen und zeichne Geschäfts- Eröffnung. Gestatte mir hierdurch die ergebene Anzeige zu machen, dass ich Mitte März d. J. unter der Firma Mathilde Nachmann Frankfurter Modewarenhaus Giessen, Bahnhofstrasse 6 Seidenband-, Seidenstoff. und Damenputzgeschäft, Langjährige Thätigkeit in den ersten Ateliers der Branche setzen mich in den Stand, allen an mich gerichteten Ansprüchen gerecht zu werden. strengster Reellität und billigsten Preisen nur das Beste 2zu bringen, hoffe ich, mir das Vertrauen eines wohll. 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