9, geb. . eb. Seiz, brioatier 0 49 Christan ungte alt dahier, gn Aplanz l Paul Hor ct Jakob Horn 5 et Sonn⸗ 1 Ahr bon — urg, Vera. Rebel 10 5 der C. Ottmannstg Bleichstr.). schen Fahrrad⸗In⸗ 997 aal Rekords, Meifler⸗ vie auf Landstraßen. genen sondere ir der Abschlags⸗ dernen J Zahlungen sch zur gestaltet, N. g —— ger Mittagztisch w zer Abonnement 18 7„Deutscher 90.“ ——— N NN feln. Ph. Bob fpfelwell fehlt 1 r Berg t Marburg“ leckraut, pon hte Bohnen ainer, 75 und Tieseuwel, Fanta 5 1 der Art von gau Wiha len id groben, 0 5 Baupl 11 intlicht und 1 unktlict mobilen b. Schnen 8 N Saν. ae heul 9 1¹— 101. Lokales und Provinzielles. 1 cnnzen Arbeitsdauer jede Woche abgezogenen 10 Pfg. im bilung wurde ihm aber gesagt, daß er die Beträge nur buifen. 1 . 9 1 ngarren. Sohn auf drei Jahre binde. Gießen, Sonntag, den 9. Mat Pofltztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. usgabe 85 Gießen. T Possgtg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 7 — — N Wreis der — * Gießen, 8. Mai. Dem Pfarrer Gotthilf tleberger zu Ober⸗Mockstadt ist die erledigte wangelische Pfarrstelle zu Friedberg, Dekanat Friedberg, übertragen. Gießen, 8. Mai. Ueber eine Gewerbe⸗ herichtssitzung, die von allgemeinem In- seresse sein dürfte, entnehmen wir der„Mitteld. Sonnt.⸗Ztg.“ das folgende: „Der jetzt 17jährige Arbeiter L. aus Wieseck war drei hehre weniger 2 Wochen in der Thonwarenfabrik des kommerztenrats Gail beschäftigt. Er hatte ordnungs⸗ mäßig die 14tägige Kündigung eingehalten und war nicht wenig erstaunt, als ihm trotzdem die während seiner Resamtbetrage von über 14 // vorenthalten wurden. deer Arbeiter hatte sich in dem Glauben die 10 Pfg. bo Woche abziehen lassen, daß er dieselben zurückerhalte, wald er ordnungsgemäß, d. h. mit Innehaltung der Mandigungszeit, die Arbeit verlasse. Er hatte angenom⸗ gan, das einbehaltene Geld sei dann verfallen, wenn er ka ohne Kündigung fortginge. Seitens der Geschäfts— nn zurückerhalten hätte, wenn er mindestens drei hre im Geschäft geblieben wäre. In der„Mitteld.⸗ Fenntags⸗Ztg.“ wurde der Fall vor mehreren Wochen hon besprochen und dem betreffenden Arbeiter der Rat ctellt, das Gewerbegericht anzurufen. Der Vater des shhreffenden Arbeiters bevollmächtigte daraufhin den sebakteur Scheidemann zur Klageerhebung gegen die Gailsche imma. Es fand demnächst ein Sühnetermin statt, in enn Scheidemann die Rechtsgültigkeit des angeblich seitens en Firma Gail mit dem damals 14jährigen L. abge⸗ chlossenen Vertrages bestritt. Ein 14jähriger Junge habe licht das Recht, seine Arbeitskraft ohne Ein verständnis lt dem Vater oder Vormund auf Jahre hinaus zu ver⸗ Der Vertreter der Firma Gail, ein Techniker, falt den Vertrag für gültig. Jeder, der bei Gail in lebeit trete, müsse den betr. Vertrag unterzeichnen. Es anzunehmen, daß dann auch die Eltern jugendlicher libeiter Kenntnis von der Bestimmung erhielten und durch ihr Stillschweigen ihr Einverständnis bekundeten. Scheide⸗ gann bestreitet, daß der Vater gewußt habe, was der zohen unterschrieben habe. Jedenfalls wüßte das der junge nicht einmal. Beim Eintritt in die Arbeit würde iwer meist unterschrieben, was verlangt werde, ohne daß e Unterzeichner oft wisse, was er unterschreibe. Das sei twauerlich, aber es sei einmal so, weil die Arbeiter meist oh sind, wenn sie in Arbeit treten können. Eine larständigung wurde nicht erzielt und so fand denn eine herhandlung mit Beisitzern statt, zu der der Vater des L. üschtenen war. Er bestreitet, den Vertrag gekannt zu alben. Er würde nicht zugegeben haben, daß sich sein Auch er habe angenommen, würden, damit die Fabrik sch schadlos halten könne, wenn ein Arbeiter ohne Kün⸗ gung fortlaufe. Der Vorsitzende, Herr Beigeordneter Molff, formulierte nun einen Eid, den der Vater des L. essten solle. Der Eid lautet dahin, daß L. Vater nicht ewußt habe, daß sich sein Sohn auf drei Jahre gebun⸗ zen hätte und daß bei früherer Lösung des Arbeitsver⸗ saͤlltnisses der einbehaltene Lohn verfallen sei. Der Kläger hlärt sich zur Leistung des Eides bereit. Redakteur zz die 10 Pfg. abgezogen Stheidemann hält es nicht für richtig, daß dem L. der Eid zugeschoben werde. Nicht L. habe zu beweisen und zu beschwören, daß er keine Kenntnis von jenem Vertrage hatte, sondern das Richtige sei doch, daß die beklagte Firma zu beweisen habe, daß sie ihre Verträge in gesetz⸗ entsprechender Weise abgeschlossen habe. Das sei aber nicht der Fall. Daß L. den Vertrag nicht gekannt habe, gehe doch schon daraus hervor, daß sein Sohn nur noch 14 Tage hätte zu arbeiten brauchen, um die drei Jahre voll zu machen. Müsse L. schwören, so könne keine prinzi⸗ pielle Entscheidung über die Rechtsgültigkeit des Gail⸗ schen Vertrages getroffen werden, um die es ihm gerade zu thun wäre. Denn es würden jetzt noch mehr Arbeiter gegen Gail klagbar vorgehen und in jedem einzelnen Fall müsse dann geschworen werden.— Die Beeidigung wurde beschlossen und vorgenommen. daraufhin verurteilt, das einbehaltene Geld herauszu⸗ zahlen und die Kosten zu tragen.“ * Gießen, 7. Mai. Das Schöffengericht verhandelte heute in der Privatklagesache des Metzgermeisters Trinkhaus gegen den Schlacht⸗ hausperwalter Möhl. Der Anklage liegt fol⸗ gender Thatbestand zugrunde. Am 8. Januar d. J. brachte der Landwirt Johann Schaaf von Großen-Buseck einen Ochsen nach hier, der für den Metzger Trinkhaus bestimmt war und für welchen er die Versicherungsprämie schon im Voraus zahlte. Nachdem der Ochse ge— schlachtet, hatte Möhl zu Schaaf geäußert, er könne sich sein Geld wiederholen, der Ochse sei nicht versichert„worden“. Schaaf hatte darauf— hin gefragt, was es denn gegeben hätte, wenn der Ochse nicht ladenrein gewesen sei, worauf ihm Möhl geantwortet:„So geht es, wenn man es mit solchen Leuten zu thun hat.“ Diesen Ausdruck bezog Schaaf auf Trinkhaus, welchem er auch gleich davon Mitteilung machte und die Sache bei dem Metzgermeister Pirr zu Protokoll nehmen ließ. Schaaf, sowie dessen Sohn er— klären heute, sie hätten sich bei dem Ausdruck nichts anderes gedacht, als daß Trinkhaus nicht kreditfähig sei. Zeuge Pirr wird von dem Ver⸗ teidiger, Rechtsanwalt Grünewald, gefragt, weß— halb er gerade die Protokolle aufnehme, er sei doch kein Beamter, worauf Pirr erwidert, daß er dazu bestimmt sei, die der Metzgerinnung an⸗ gehörigen Mitglieder gegen ungerechtfertigte An⸗ griffe seitens der Schlachthausverwaltung, sowie der Behörde zu schützen und etwaigen Vorkomm— nisse der Stadtverordnetensitzung zu unterbreiten. Auf weiteres Befragen, warum gerade diese Sache nicht der Stadtverordnetensitzung unterbreitet worden sei, erklärt Pirr, die sei doch nur ein Schlag ins Wasser gewesen, da die ganzen seit⸗ herigen Vorgänge bis jetzt noch nicht zur Sprache gebracht worden seien. Rechtsanwalt Grünewald stellt sodann Wiederklage gegen Trinkhaus, der im vergangenen Jahre seinen Klienten des Mein⸗ eids beschuldigt und diese Beschuldigung publicirt babe. Auf Antrag des Vertreters der Privat⸗ klage, Rechtsanwalt Katz, wird die Verhandlung auf den 21. Mai vertagt. Lonys Bierkeller er⸗ Der Hunderttausendste. Von Hans Krieg. (Nachdruck verboten). Herr Berthold Kircher hatte seinen„guten Tag“. nen solchen gönnte er sich etwa alle vier Wochen, geistens gegen Schluß des Monats, und zwar htte es damit folgende Bewandnis. Im allge— einen war es ihm ein Gräuel, irgendwelche über⸗ lässigen Ausgaben zu machen, und es verstieß gegen hne Grundsätze, den durch kluge kaufmännische Wätigkeit erworbenen Mammon hinweg zu amü⸗ men; er war im Gegenteil bestrebt, nach Bestrei⸗ lung der nun einmal leider unumgänglichen Kosten zr Essen, Trinken, Wohnen u. s. w. ein Häufchen bold neben das andere zu legen und sich an dem geißenden Glanze dieser schöngeprägten Münzen zu effreuen, bis so viel zusammen war, um ein ren— lcbles Papier zu kaufen, dem keine Gefahr der Kon— urtierung drohte. Zwar war er besser wie gut telt und hatte nicht für Weib und Kind zu srgen, und einem etwaigen leichtfinnigen Neffen ümdigte er sofort die Verwandtschaft auf, aber es ar doch so schön zu sehen, wie die Zahl der oupens sich von Vierteljahr zu Vierteljahr mehrte, ud für diesen erhabenen Zweck konnte man sich don Enthaltsamkeit auferlegen. Wenn aber der Monat sich seinem Ende näherte und ein genauer leberschlag wieder sinen tüchtigen Ansatz zu einer uuen Tausend ergab, dann gönnte er sich einen ten Tag d. h. er bestimmte eine erkleckliche umme für ein feines Abendessen nebst Zubehör, da sind bessere Marken Weins und erlesene Und da machte es ihm jedesmal eine ttanische Freude mit hinterm reichlich bemessenen btat zurückzubleiben. Hatte er z. B. in seinen vier dsänden seine Phantasie damit erlabt, sich im zessaurant eine Mocturtlesuppe und ein Beefsteak * Gießen, 8. Mai. a la Chateaubriand mit obligatem Hochheimer bestellen zu können, so schlug er nachher, wo er wirklich im Restaurant saß, seine Begierde siegreich aus dem Felde, indem er sich gar keine Suppe geben ließ und zu dem einfach deutschen Beefsteak simplen Zeltinger schlürfte. So wußte er selbst aus seinen Luxusausgaben Ersparnisse heraus- zuschlagen. Heute genoß er Rührei mit Schinken und er⸗ labte sich am dunklen Naß des Nürnberger Biers. Darauf zündete er sich eine Zigarre an, die, sage und schreibe, zwölf Pfennige gekostet hatte, und ver— tiefte sich in die Zeitungen. Inzwischen hatten einige Herren in dem kleinen Seitengemach, in dem er hauste, Platz genommen; nachdem sie dies und jenes Gleichgültige ziemlich laut verhandelt hatten, dämpften sie ihre Stimme und führten ihr Gespräch im Flüstertone fort. Da war irgend etwas Geheimnisvolles, und dafür hatte Herr Kircher ein feines Verständnis. Wie vieles, was nicht für seine Ohren bestimmt war, hatte nicht schon Herr Kircher erlistet und erkundet, nicht zum Schaden seines Geldbeutels. Er hatte dabei eine Methode angewandt, in der er durch die viel— fache Uebung zum Meister geworden— er wurde allmählich von einer unüberwindlichen Schläfrigkeit heimgesucht und schnarchte schließlich diskret, bis plötzlich sein Ellenbogen vom Tisch herunterfiel, worauf er höchst erstaunt aufwachte, einige Worte der Entschuldigung stammelte und sich verlegen und linkisch entfernte. Das Gelächter der Zurück— bleibenden klang ihm wie Engelmusik, denn er hatte in Erfahrung gebracht, was er wollte. Wieder hatte der goldene Schlaf unsern Ehren⸗ mann in seinem Zauberbann, und die Herren äußerten sich etwas rückhaltloser. Den geschärften Sinnen des alten Fuchses entging wenig, und was Die Firma Gail wurde —— k——U— F ͤ——ͤ—-—— Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. uge igen: 10 Pfg. für die rspaltige Petltzeile öffnet morgen Sonntag seine Sommerwirthschaft. Wer die wunderschön liegende, geräumige und schattige Terrasse dieses Lokals kennt, wird nicht versäumen, an schönen Abenden öfters dort zu verweilen. Für morgen Sonntag findet, wie jeden Sonntag, wieder Musik und Tanzvergnügen auf Lonys Bierkeller statt und verweisen wir dieserhalb auf das Inserat. * Gießen, 8. Mai.(Volks⸗-Sommer— fest.) Morgen Sonntag, Nachmittag findet auf der„Schönen Aussicht“ das erste große Sommerfest dieser Saison statt. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, wird in dem be— deutend vergrößerten Garten dem Publikum eine ganze Reihe von Unterhaltungsstoff geboten und steht zu erwarten, daß das Fest sehr gut besucht wird. Der Ueberschuß soll zu wohlthätigen Zwecken verwendet werden. * Gießen, 8. Mai. Man schreibt der „Frkf. Ztg.“ aus Dar mstadt:„Im März und Mai 1895 wurde mitgetheilt, daß gegen den Grafen Leiningen zu Ilbenstadt ein Verfahren wegen Verfehlung gegen das Straf⸗ gesetz eingeleitet sei, das vor dem von Standesherrn gebildeten Austrägalgerichtshof seinen Abschluß finden müsse. Wie ich aus guter Quelle ver⸗ nehme, tritt nunmehr dieser Gerichtshof in nächster Zeit zur Verhandlung der Sache und Urtheils⸗ fällung hier zusammen. Den Vorsitz führt gemäß den Bestimmungen in Artikel 12 des Gesetzes vom 18. Juli 1858 betreffend die Rechtsverhält⸗ nisse der Standesherren des Großherzogthums und Artikel 9 des hessischen Ausführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz der Präsident des Oberlandesgerichts Knorr. Der Großherzog hat sechs Standesherren zu beisitzenden Richtern er⸗ nannt, während zwei vom Präsidenten gewählte Mitglieder des Oberlandesgerichts als Referenten und Korreferenten mit nur berathender Stimme fungieren. Das gefällte Erkenntniß wird mit dem Gutachten über etwa vorhandene Begnadi⸗ gungsgründe und Anträgen der beiden Referenten dem Großherzog zur Entschließung vorgelegt.“ * Grünberg, 7. Mai. Von sämtlichen Landgemeinden des Kreises Gießen werden in unserer Stadt die meisten Kommunalumlagen erhoben. Dieselben belaufen sich für das Rech⸗ nungsjahr 1897/98 auf 28000, Normal⸗ steuerkapital erheblich günstiger, da derselbe 28,273„ beträgt. * Mainz,. Mai. Das städtische Ar⸗ beitsamt wurde heute Vormittag 10 Uhr eröffnet und der Geschäftsführer, Herr Stuben— rauch, durch den Vorsitzenden der Deputation, den das Arbeitsamt unterstellt ist, durch Handschlag verpflichtet. Das Amt befindet fich in der Flachs— marktstraße, besteht aus vier Parterreräumen, dem Bureau, je einem separaten Zimmer für männliche und weibliche Arbeiter und einem Sprechzimmer für die Parteien. Der erste Tag Staaten gemäß der ihm erteilten Befugniß den N Expedition: 2 Kreuzplatz Nr. 4. Arbeitsuchenden meldete und 15 Gesuche um Arbeiter angemeldet wurden. * Mainz, 7. Mai. Die hiesige Handels⸗ kammer hat das Auswärtige Amt ersucht, durch Verhandlung mit der Regierung der Ver⸗ einigten Staaten von Nordamerika darauf hinzuwirken, daß der Präsident der Vereinigten Zoll auf Wein in Fässern von 60 Cents auf 50 Cents per Gallone und auf Wein in Flaschen von 2 Dollars auf 1,60 Dollars für 12 Flaschen herabsetze. Auszug aus den Kirchen bũchern der evaugelisehen Gemeinde. Matthäusgemeinde. Beerdigte. Am 1. Mai. Konrad Döpfer, Weißbinder, verhelrathet, Jahre alt, starb den 29. April. Am 2. Mai. Georg Dietz, Maurer, verheirathet, 45 Jahre alt, starb den 28. April. 47 Markusgemeinde. Trauungen. Den 2. Mai. Friedrich Bonarius, ein Witwer, Schreiner zu Gießen und Auguste Luise Heurtette Pauline Schmidt, geborene Wisker, Witwe des Metallgießers Ludwig Wilhelm Schmidt zu Gießen. Beerdigte. Den 5. Mai. Karl Lang, Schreiner, Sohn von dem verstorbenen Schreiner Georg Lang und seiner verstorbenen Ehefrau Auguste geb. Geller, 20 Jahre alt, starb den 3. Mai. Den 6. Mai. den 4. Mai, Den 7. Mai. Jocobine Lony, geb. Seitz, Ehefrau von dem Privatmann Christian Lony, 49 Jahre alt, starb den 4. Mai. Standesamtliche Nachrichten. Geburten. Am 27. April. Dem Taglöhner Peter Drechsler 1 Sohn. Dem Knecht Johannes Emrich 1 Sohn, Georg. Den 28. April. Dem Kohlenhändler Aloys Spengler 1 Sohn. Den 29. April. Dem Taglöhner Friedrich Jeschke 1 Sohn, Friedrich. Dem Schlosser Heinrich Deibel 1 Tochter. Am 30. April. Dem Poltzeiamts⸗Gehülfen Ludwig Sier 1 Sohn. Am 1. Mai. Dem Eisendreher Gustav Krüger 1 Sohn. Dem Former Anton Zirbus 1 Sohn. Am 2. Mai. Dem Bauaspirant Jean Neumann 1 Tochter, Erna Karoline Eva. Dem Korb- und Stuhl⸗ flechter Ludwig Zecher 1 Sohn, Heinrich. Dem Zug⸗ führer Konrad Reusch 1 Sohn, Richard. Aufgebote. Am 30. April. Georg Albrecht Glenz, Sergeant da⸗ hier, mit Marie Philippine Märle zu Lich. Am 1. Mail. Heinrich Vomend, Hilfshoboist dahier, mit Elisabeth Marie Katharina Schäfer zu Wieseck. Am 7. Mal. Gustav Eduard Michaelis, Graveur dahier, mit Auguste Karoline Wilhelmine Kluge hierselbst. Georg Adam Rahn Korb⸗ macher dahier, mit Henriette Susanna Abel hierselbst. Eheschließungen. Am 1. Mai. Friedrich Bonarius, Schreiner dahier, mit Auguste Luise Henriette Pauline Schmidt, geborene Johanna Tasche, 46 Jahre alt, starb zeigte eine respektable Frequenz, in dem sich 22 5 ·˙ ihm fehlte, konnte er sich folgerichtig zusammen— reimen. Die drei Herren da gehörten zur Kom— mission der Kunst⸗ und Gewerbeausstellung, die schon seit einigen Monaten in der großen Pro— vinzialhauptstadt den Hauptanziehungspunkt bildete. Der eine Herr berichtete, es seien bereits über 90,000 Eintrittskarten verkauft, ja er hätte eben nach Kassenschluß festgesteht, daß nur noch 8 Karten sehlten, bis das erste Hunderttausend voll sei. Und diese Zahl war, wie das weitere Gespräch ergab, von hervorragender Bedeutung. Denn dem Manne, der das 100,000. Billet löste, standen große Dinge bevor, er wurde von einem Komitee begrüßt, erhielt ein kostbares Andenken— was, verstand Herr Kircher nicht— und wurde mit einem solennen Frühstück regaliert in Gemeinschaft mit dem Zehner⸗ ausschuß, alles auf Verwaltungskosten. Herr Kircher schlief noch etwas weiter, und als das Gespräch der andern in einem harmloseren Gewässer herum— plätscherte, rasselte er plötzlich vom Stuhle und trollte sich beschämt von dannen. An die hinter ihm dreinschallende Lache war er schon gewöhnt. Herr Kircher war Gemütsmensch, und man kann sich denken, daß sein aufgeregtes Gemüt ihn diese Nacht kaum schlafen ließ. Er war, wie wir schon ersehen, culinarischen Genüssen nicht abge— neigt; hier winkte ihm ein großartiges Frühstück — umsonst, ein kostbares Geschenk selbstver⸗ ständlich auch umsonst, denn sonst hieße es nicht Geschenk! Und das Alles— und was noch mehr! — konnte er haben, wenn er morgen der Hundert— tausendste war. Diese Möglichkeit lohnte schon die Ausgabe von einer Mark; zudem er noch nie in der Ausstellung gewesen und einmal mußte er doch hingehen, und das Geld dazu hatte er sich gewisser⸗ maßen auch schon verdient, da er ja diesen Abend auf den Weingenuß Verzicht geleistet und nur 3 —— 22—ͤ— kleine Glas Bier getrunken hatte. Aber wie es anfangen, um die Nr. 100,000 sicher zu erhalten? Denn wenn er hinging, mußte er auch der Ge winner sein. Wozu hätte er sonst gelauscht und sich zu der Ausgabe entschlossen? Die Ausstellung wurde am folgenden Tage, es war ein Sonntag, erst um zehn eröffnet. Er mußte pünktlich da sein, aber wie wollte er es herausbekommen, wann die siebente Karte verkauft war? Ach, das ließe sich mit Leichtigkeit machen, wenn es kein Gedränge gab, und das war um diese frühe Stunde nicht zu fürchten, zumal doch Niemand um die edle Absicht der Ausstellungskommission wußte. Oder wollte er, um ganz sicher zu gehen, sieben Mann mitnehmen, ganz pünktlich erscheinen und hinter ihnen als achter an die Kasse herantreten? Aber dazu reichte sein Bureaupersonal nicht aus, und die Sache mußte auffällig erscheinen. An eine solche Frei— giebigkeit seinerseits war man nicht gewöhnt, und wenn der Zufall es wollte, daß trotz aller Vor— sichtsmaßregeln gerade sein dicker Buchhalter die richtige Karte erwischte— der Mann war ihm sowieso zuwider mit seinem überlegenen Lächeln, und wie kam er dazu, so dick zu sein, von seinem Salair bestimmt nicht! Nein, nein, er wollte seinen Andern in sein Geheimnis ziehen; mußte er doch überhaupt auf der Hut sein, damit sein Lauscher⸗ tum nicht entdeckt werde. Bei diesem Gedanken sträubte sich ihm das Haar. Wenn ihn die Herren wiedererkannten! Er fuhr aus dem Bette, und bald saß er in ziemlichem Neglige vor seinem Spiegel, das Rasiermesser in der Hand. Sein Backenbart wurde dem Untergang geweiht, das war doppelt schmerzlich, denn es bedrückte seine Seele, und er fügte sich einige unangenehme Schrammen bei, die er notdürftig mit Pflastern verklebte. (Fortsetzung folgt.) Wisker, Witwe von Metallgießer Ludwig Wilhelm Schmidt dahier. Am 4. Mai. Dr. Theophil Emil Heinrich Leopold Reinewald, prakt. Arzt zu Münzenberg, mit Elisabeth Emilie Mathilde Thekla Buchner hierselbst. Ludwig Pfeiffer, Dienstknecht dahier, mit Wilhelmine Damm hierselbst. Am 5 Mmi. Johann Peter Barthen, Heizer dahier, mit Anna Elisabethe Hofmann hierselbst. Sterbefälle. Am 1. Mai. Wilhelm Schupp, 4 Monate alt, Sohn von Taglöhner Friedrich Schupp dahier. Faustin Wolfer, 30 Jahre alk, Erdarbeiter von Unter⸗Wildersheim. Am 2. Mai. Ephraim Grünewald, 71 Ihre alt, Makler da⸗ hier. Jakob Schwarz, 71 Jahre alt, Knecht von Ernst⸗ hausen. Am 3. Mai. Karl Brückel, 9 Monate alt, Sohn von Bergmann Jakob Brückel von Watzenborn. Am 4. Mal. Johanna Tasche, 45 Jahre alt, Privatin dahier. Karl Heinrich Lang, 20 Jahre alt, Schreiner dahier. Jakobine Lony, geb. Seitz, 49 Jahre alt, Ehe⸗ frau von Privatmann Christian Lony dahier. Am 5. Mai. Dr. Gustav Ferdinand Kretschner, Geheimer Justiz⸗ rath Universitäts⸗Professor i. P. dahier. Am 6. Mai. Lina Klee, 7 Monate alt, Tochter von Schneider Heinrich Klee dahier. Karl Paul Arthur Horn, 2 Jahre alt, Sohn von Wirth Jakob Horn dahier. Katharine Martin, geb. Kühn, 32 Jahre alt, Ehefrau von Knecht Ernst Martin dahier. Georg Hinkler, 56 Jahre alt, Schneider von Steinberg, Kreis Gießen. Am 7. Mai. Johannes Kuhl, 51 Jahre alt, Hilfsladenmeister dahter. Letzte Nachrichten. P. A. Gießen, 8. Mai.(Volks⸗ und Sportfest.) Unter dem Vorsitz des Herrn Rechtsanwalt Dr. Jung hat sich gestern Abend der Festausschuß konstituiert und in seiner ersten Sitzung das von den Einzelausschüssen vorbe⸗ reitete und vom geschäftsführenden Ausschuß vor⸗ gelegte Programm, über das wir demnächst be⸗ richten werden, genehmigt und ebenso den sich ausgleichenden Voranschlag gut geheißen. Das Ehrenpräsidium haben die Herren Prov.⸗Direktor Geh. Rat Frhr. v. Gagern, Oberbürgermeister Gnauth, Oberst v. Madäi, Landgerichts-Präs. Frhr. v. Ricou, Rektor Prof. Dr. Stade in liebenswürdigster Weise übernommen. Somit möge das in würdige Bahnen gelenkte Fest einen entsprechenden Verlauf nehmen.„All Heil!“ -d. Gießen, 8. Mai. Gestern Morgeu ge— riet der Schneidemüller Ph. Euler von hier in eine Kreissäge, wobei ihm zwei Finger gänzlich abgeschnitten und der Arm verletzt wurde. * Gießen, 8. Mai. Bekanntmachung betr. Obstbau-Versammlungen. Der Obstbautechniker des Oberhessischen Obstbau⸗ vereins, Herr Metz aus Friedberg, beabsichtigt, die nachstehend verzeichneten Orte des Kreises Gießen zu besuchen, um Versammlungen abzu⸗ halten und praktische Unterweisungen an Obst⸗ bäumen zu erteilen. Au Sonntagen beginnen die Versammlungen nachmittags 3 Uhr, an Wochentagen abends 8 Uhr, die praktischen Unterweisungen nach Maßgabe der den Herren Obmännern der Lokalvereine zugehenden beson— deren Mitteilungen. Sonntag den 9. Mai in Wieseck, Montag den 10. Mai in Annerod, Dienstag den 11. Mai in Hausen, Mittwoch den 12. Mai in Bettenhausen, Donners⸗ tag den 13. Mai in Muschenheim, Freitag den 14. Mai in Klein⸗Linden, Samstag den 15. Mai in Leihgestern, Sonntag den 16. Mai in Großen⸗Linden, Montag den 17. Mai in Lang⸗Göns. * Grünberg, 7. Mai. Die Gepflogenheit, sogar in den wichtigsten Dingen sich passiv zu verhalten anstatt mitthätig über seine Angelegen⸗ scheint hier viele Kreise er⸗ Dies bewies die gestern im Hamels⸗-Gartenhaus abgehaltene Versammlung zwecks Gründung einer lan dwirthschaft⸗ lichen Produktgenossenschaft am hiesigen Orte. Herr Lehrer Dern aus Nieder⸗Ohmen referirte über das Genossenschaftswesen und die Nothwendigkeit des geuossenschaftlichen Getreide— verkaufs. In erster Liuie komme bei einer der⸗ artigen Gründung die betreffende Gegend in Betragt und infolgedessen, wegen des rein land⸗ wirthschaftlichen Charakters, als Sitz einer solchen Genossenschaft Grünberg ins Auge zu fassen, das gewissermaßen ein historisches Recht darauf habe. Man solle sich icht auf Staat sh ilfe verlassen, sondern an Selbsthilfe denken. Herr Kauf⸗ mann Noll von hier gab vorher einige Er⸗ läuterungen über Zweck und Einrichtung von Lagerhäusern und sprach sein lebhaftes Bedauern über das passive Verhalten des Stadtvorstandes aus, welches durch sein Nichterscheinen dokumentirt wird. Man erkannte allseitig die Wichtigkeit des Gegenstandes und die Nothwendigkeit einer derartigen Genossenschaft an und beauftragte eine hierzu gewählte Kommission, mit Energie für die Verwirklichung des Projektes einzutreten, die auch die nothwendigen Unterlagen zu denselben zu schaffen hat. Zunächst soll die Gemeinde Grün⸗ berg wegen kostenloser Ueberweisung eines Bau⸗ platzes ersucht werden. Wie wir hören, fand in dieser Angelegenheit heute Abend bereits eine Gemeinderathssitzung statt, über deren Verlauf bis zur Stunde noch nichts bekannt ist. heiten zu verfügen, griffen zu haben. ein vollständiger Witterungs⸗Um⸗ schlag eingetreten. Seit gestern Nach⸗ mittag schneit es ununterbrochen. Hd. Zürich, 8. Mai. Der hier weilende englische Admiral Clemens Harris erhielt die Trauerkunde, daß sein einziger Sohn als griechischer Freiwilliger bei Pentepiga⸗ dia gefallen sei. Hd. Kopenhagen, 8. Mai. Nach einer Depesche aus Athen ist die grie⸗ chische O st armee aufgelöst. Der Krieg wäre demnach factisch beendet. Hd. Konstantinopel, 8. Mai. In Kreisen der Pforte verlautet, man werde von Griechenland Ersatz der Kriegs 1 5 kosten und Garantie fordern. Hd. Athen, 8. Mai. stellung der Feindseligkeiten ist bisher nicht übergeben worden. Doch scheint niemand daran zu zweifeln, daß das Ende des Krieges unmittelbar bevorsteht. Die Gerüchte von einer neuen Minister-Krisis werden von der Re⸗ gierung auf das Entschiedenste desavouiert. Hd. Athen, 8. Mai. Gestern machte die Regierung dem Gesandten die Mittheilung vor der heute(Samstag) 6 früh beginnende Plokade des Thermaischen Golfs und der Küste von Epirus. Die Blokade entsprigt derjenigen Cretas und beginnt von Peuios ab. Im Epirus erstreckt sie sich von Prenesa bis Azia Saranta. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Nedal⸗ teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmaunschen Buchdruckerei, Gießen, Schloßgasse 13. 1 Die für gestern er⸗ wartete Note der Mächte betreffend Ein⸗ Reuefte Telegramme. Hd. Junsbruck, 8. Mai. Hier ist 2— Dekanntmachung. Das Abladen von Schutt auf dem Platz hinter dem Schlachthaus ist nicht mehr gestattet; dagegen ist hierfür das für diesen Zweck ge⸗ wonnene Schenkesche Grundstück im Neustädter⸗ feld, Ecke des Lehmkauterweges und des Mittel- weges(lim konsolidierten Feld) sowie ein Spezialität: Kinder- Anzüge von den einfachsten bis zu den elegantesten. rern r. ⁰r⁴ rr eee— Grundstück im sog. Rußland— Zugang von der Licherstraße auf dem Feldweg am Wald- rand— bestimmt. Beide Plätze find mit Tafeln bezeichnet. Gießen, den 6 Mai 1897. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Verdingung von Erdarbeiten. Die Erd⸗ und Planierarbeiten für den Um⸗ bau der Frankfurterstraße, bestehend in Aus⸗ hub von 96 Baumgruben, Verfüllen derselben und Plauieren des Gruübenaushubes, ferner in der Stellung von Tagelöhnern für ca. 100 Arbeitsschichten, sowie Anlieferung von etwa 200 ebm Auffüllgrund sollen Donnerstag, 13. d. Mts., vormittags 11 Uhr öffentlich verdungen werden.— Die Ver- dingungsunterlagen können bei uns eingesehen werden Angebote,— auf Vordruck— sind bis zum genannten Termin einzureichen. Zu⸗ schlagsfrist 3 Tage. Gießen, den 8. Mai 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. Verdingung. Die zur Herrichtung des rechtsseitigen Thor⸗ hauses am Neustädterthor für die Zwecke der Oktroierhebung erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie: Erd⸗ und Maurerarbeiten, Zimmerarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Eisenlieferung, Schreinerarbeiten, Schlosserarbeiten, Glaserarbeiten und Weißbinderarbeiten sollen Samstag, den 15. d. Mts., vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Seltersweg 9 Sommernule luis, Joppen, Huveluchs. Herren-, liununben- v Hinder Auelige. ruch und Buckskin deutschen und englischen Fabrikates. gan fertigung nach Mass. Holzversteigerungen. eiherrl. v. Rabenanschen Walde). Dienstag, den 11. Mai, Treis a. Lda.(Im Fr 5 5 stm. und 5 Buchen mit 3,94 Fstm., im Distrikt Struth bei Beuern: 7 Eichen mit 10,76 F chönes Schnittholz sich befindet“ 58 Rm. Buchenscheiter, 11 Rm. Buchen-, Eichen⸗, J Hdt. Buchenwellen, 6 ¼ Eichen⸗ und Nadelwellen und-Reisholz und Zusammenkunft morgens um 9 Uhr im Distrikt Struth, wobei sehr f und Nadelknüppel, 561 74 Rm. Buchen- und Eichenstöcke. , Stunde von Beuern bei Holz Nr. 1. Friedberg.(Vergebung von Schlof gebäude bei der Zellenstrafanstalt Butzbach vergeben (schmiedeeiserne Fenster im ungefähren Gewicht von zu von 4 Thüren). strafanstalt zu Butzbach eingesehen werden. Uhr, eingereicht sein. Gießen. Für das Etatsjahr 1897/98 soll die Lieferung des Bedarfs von ca. 500 Ctr. Anthracitkohlen und ca. 20 Rm. Tannenscheitholz auf dem Submissionsweg vergeben werden. Angebote mit der Aufschrift„Kohlenlieferung“ sind bis zum 15. Mai d. J., mittags 12 Uhr, bei der Gr. Provinzial⸗Direktion Oberhessen einzureichen. Zuschlagsfrist bis 20. Mai vorbe⸗ halten. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerial⸗Ausschreiben vom 16. Juli 1893, das Verdingwesen betreffend, enthaltenen Bestimmungen. Gießen. Die zur Erbauung von 4 Doppel- und 1 Einzelwohnhause erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie: Erd- und Maurerarbeiten, Zimmerarbeiten, Dachdeckerarbeiten, erungen, Schreinerarbeiten, Schlosserarbeiten, Glaser- und Weiß⸗ Angebote auf einzelne Arbeiten oder aufs 15. d. Mts., vormittags 12 Uhr, Spenglerarbeiten, Eisenlief binderarbeiten sollen öffentlich verdungen werden, Ganze sind auf vorgeschriebenem Formular bis Samstag, den bei dem Architekten G. Hamann, Bleichstraße 3, einzureichen. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei demselben zur Einficht offen; Angebotsformulare sind gegen Erstattung der Abschreibegebühren in gen. Bureau in Empfang zu nehmen. Ausschreibungen. wir die Markus Bauer Giessen erarbeiten) Zum Anbau an das Werkstätten⸗ erforderliche Schlosserarbeit sammen 630 Kilogramm und Beschläg Zeichnungen, Bedingungen ꝛc. können auf dem Baubureau bei der Zellen⸗ Angebote milssen am 25. l. Mts,, vormittags 10 Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen Angebote auf orgeschriebenem Formular find bis zum genannten Termin bei uns ein⸗ zureichen.— Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 4. Mai 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. Verdingung. Die zur laufenden Unterhaltung der Gebäude des Großberzoglichen Polizeiamts erforderlichen Weißb inderarbeiten sollen Samstag, den 15. d. Mts., vormittags 11¼ Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf vor⸗ geschriebenem Formular sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen.— Zuschlags— frist 14 Tage. Gießen, den 4. Mai 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. durch günsti Emil Seipp, Gladenbach, Schreinerei und Möbel-Handlung. Lager aller Arten Kastenmöbel, Polster⸗ möbel und Spiegel. Komplette Einrichtungen 540 Stühle und Tisehe von Eisen und Holz, für Garten⸗ und Gastwirtschaften. Lieferung in kurzer Zeit zu billigen Preisen. ge Abschlüsse mit größeren Fabriken biete Bier⸗ brauereibesitzern ꝛc. bei Neueinrichtungen von Lokalitäten grosse Vorteile. für Brautleute. Gefunden: 3 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brosche, 1 Armband, 1 Paar und! einzelner Handschuh, 1 Taschentuch, 1 Regenschirm, 1 Damenhut, 1 Knabenmütze, 1 Messer und 1 Trinkflasche. Zugeflogen: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 8. Mai 1897. f Großberzogliches Polizeiamt Gießen von Bechtold. Grasversteigerung. Montag, den 10. Mai d. 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