Konzert 03„ berl l se olizei af uz eg li 0 one chmidt, geborene Aitwe vom Lehrer theraße 3. — urg, Verantw. Redal⸗ mann, belde in lezen. — . 9% Uhr ab, bei Mir dügstamme, 8 m Lichen; 3 m Ciesernscheit und den Distrikten Hohewald im Gemeindehaus d Glaserholz), 1 Nadel⸗ hel, 755 m Reiser, 183 esstücd im Gemeindewald mittags 9 Uhr: 450 m scheitholz, 85 un Buchen ind Weichholzwellen. Ju lauft wurde.— Chaussee Dounerßtag, den II. de an der Niederwetzer im, 29 4. Cl.= 6,5 76 km, 118 Stungen 1. fehr lästig ist. Das Polizeiamt hat dies sehr ufeuberg erforderlichen Angebote bis Freitag, stalfenberg, bel wescher kreichen. Die Arbeiten gerarbeiken 233,27 Ml., rarbeiten 2459,02 Ml., eiten 385,.— Mb, Kies nern on zeitung fte Budner) don; 1 aud aden 9 Nr. 56 fleieabsonderung Ansicht ist. Dieser Forscher betont eindringlich, Zuhörer. . Gießen, Sonntag, den 7. Mürz Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe ßen. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Proviuzielles. * Gießen, 6. März. Der Nährwert des kletenbrotes. Noch immer ist im Publikum nelfach die Meinung verbreitet, daß das Kleien⸗ brot durch besonders hohen Nährwert ausge— geichnet sei. Dieser Glaube stützt sich darauf, daß der Stickstoffgehalt der Kleie nicht unbe⸗ kächtlich höher ist, als der des Mehles selbst. Nan hat so vielfach, um dem Volkswohl zu enen, von dem gebräuchlichen Verfahren der abgeraten und Brot aus ganzem Korn“ an dessen Stelle gesetzt. Dr. labdin, der Chemiker der militärärztlichen Bil⸗ sungsanstalten in Berlin, hat neuerdings nun pieder darauf hingewiesen, wie verkehrt diese aß es nicht angängig ist, den Nährwert eines Produktes mit ausschließlicher Hilfe der chemischen Unalyse beweisen zu wollen. Nur physiologische lusnützungsversuche sind hier entscheidend. Diese beweisen, wie viel von einem Nahrungsmittel im körper aufgenommen d. h.„verdaut wird und ple viel wieder zur Ausscheidung durch den Darm gelangt, also unausgenutzt den Körper sasstiert. Auf diesem Wege ist nun zur Genüge rwiesen worden, daß die Kleie für den Menschen überhaupt kein Nahrungsmittel ist, sondern den Jerdauungskanal unverändert passiert. Damit st auch das Urteil über den Nährwert des kleienbrotes gesprochen. Es ist kein Nahrungs⸗ mittel, am Wenigsten ein Volksnahrungsmittel, als das es seiner Zeit von Liebig empfohlen purde. Es kann allesdings in der Diätetik angewandt werden, hier nur aber auf dem Rat des Arztes. N. Gießen, 6. März. Unsere Wirte haben ich vor kurzer Zeit an das Polizeiamt gewandt mit der Bitte, um Aufhebung der Polizei— unde, die für Wirte, Gäste und Schutzleute pohl begründete Gesuch abgelehnt, wogegen der Verein der Gastwirte von Gießen und Um⸗ gegend den Rekurs an das Kreisamt verfolgte, pelcher aber auch ohne Ergebnis blieb, sodaß gunmehr beabsichtigt wird, sich an das Ministe⸗ num zu wenden, um die Maßregel des Feier⸗ abendbietens für Gießen aus der Welt zu schaffen. Es ist ein beschämendes Gefühl für eden Menschen, wenn ihm, sitzt er nach des Tages Last und Mühen beim Glase Bier und st mitten in der Unterhaltung begriffen, das Feierabendgebot klar gemacht wird, daß er sich lach Hause zu scheeren hat. Sind wir Gießener ganz unter uns, so mag die Sache ja so hin⸗ ehen, aber wie oft kommt es vor, daß wir fremde Gäste unter uns haben und diese schüt⸗ teln den Kopf. Die Wirte haben nun beschlossen, mit Hilfe der gesamten Bürgerschaft unserer Stadt zu versuchen, das Ministerium zu bitten, Erscheint täglich mit Ausnahme der Wandel zu schaffen. Heute und morgen werden in allen Wirtschaften Petitionsbogen zur en ausgelegt, welche folgenden Inhalt haben: „Die ehrerbietigst unterzeichneten Ein⸗ wohner der Provinzialhauptstadt Gießen unterstützen die Bitte der Gastwirte Gießens um Aufhebung der Feier⸗ abendstunde und würden es mit Freuden begrüßen, wenn ein hohes Ministerium in der erstrebten Angelegenheit einen wohl- wollenden Bescheid erteilen würde.“ Daß diese Petition sich mit Tausenden von Namen füllen wird, darau zweifeln wir nicht, möge dieselbe den erwarteten Erfolg haben. Gießen, 6. März. Gleiches Recht für Allel Im Sommer verbot das Polizei— amt den Arbeitern, welche ein Waldfest begingen, einen Zug vom Ludwigsplatz aus mit Musik nach dem Festplatz. Fastnachtsdienstag wurde der Karnevalgesellschaft der sogenannte Festzug nur in beschränkter Weise durch die Stadt er— laubt, ein Schutzmann begleitete den Zug auf all seinen Wegen. Gestern passierte das Korps Hassia in langem Chaisen⸗Zuge, an dessen Spitze in 2 Sommerwagen eine Musikkapelle fuhr, ohne polizeiliche Begleitung vom Seltersthor den Seltersweg, Mäusburg, Markt⸗ platz, Lindenplatz usw. Schon am Seltersthor klingelte der Omnibuskutscher, welcher hinter dem Chaisenzug in gleicher Richtung fuhr, ohne daß die Lenker der Fuhrwerke, in denen die Akade— miker saßen, die Mitte der Straße verließen. Der Omnibuskutscher klingelte bis über die Wolkengasse hinaus und gab endlich sein nutz⸗ loses Bemühen, sich links freie Bahn zu schaffen zum Vorbeifahren, auf. Das Vehikel mußte eben im Leichenfuhrwerksschritt hinter dem Studentenzug herfahren. Am Markt stieg ein Passagier aus, der zu Fuß schneller das Wall⸗ thor erreicht hat, als wenn er im Omnibus sitzen geblieben wäre. Solche Späße sollte man in unserer Stadt keinesfalls dulden. * Gießen, 6. März.(Ss'trafkammerver⸗ handlung.) Auf Grund der beschworenen Aussage der Nachtwächter Heinrich Knaus und Chr. Schöuhalz von Grünberg verurteilte das dortige Schöffengericht die Herren Nephut und Rudolf Meyer, beide von Grünberg, wegen nächtlicher Ruhestörung.— Die Verurteilten be⸗ ruhigten sich nicht bei dem Urteil und so kam die Sache bereits am 19. vorigen Monats vor unserer Strafkammer zur Verhandlung, bei der 5 Zeugen beschworen, daß am fraglichen Abend von den Angeklagten weder gesungen noch ge⸗ schrien worden sel. Die Sache wurde damals ausgesetzt und so kam dieselbe gestern zur erneuten Verhandlung. Die beiden Nachtwächter blieben bei ihrer Aussage, die sie in Grünberg be⸗ Hreis der Anzeigen: 10 Pfg. schworen, aber auch die 5 Entlastungszeugen Tage nach Sonn- und Feiertagen. für bie Bspaltige Petitzeile. 0 Expedition: 2 Kreuzplatz Nr. 4. —. n;: blieben dabei stehen, was sie schon früher für wahr deponiert hatten. Der Vertreter der Staatsbehörde ließ die Aussage der Entlastungs— zeugen wörtlich niederschreiben. Der Gerichts⸗ hof schenkte den Entlastungszeugen vollen Glauben, hob das Vorurteil auf und erkannte auf Frei⸗ sprechung.— Die Frau Wesserlie, geb. Klink, von Gießen, war vom Schöffengericht wegen einem Gemüsefrevel, angeblich begangen in einem ihr nicht gehörigen Garten an der Liebigstraße, zu einer Geldstrafe von 3. 50, 40 Pfandgeld und 3%. Wertersatz verurteilt, die⸗ selbe verfolgte Berufung und erklärte gestern vor der Strafkammer, sie sei vollständig unschuldig, das Gemüse, etwas Salat und etwas Wirsing, sei ihr vom Eisenbahn⸗Assistenten Koch überlassen worden. Dieser und dessen Frau als Zeuge ver⸗ nommen, bezeugten übereinstimmend, als sie im Juni plötzlich von hier versetzt wurden, hätten sie die Wohnungsmiete bis 1. Oktober bezahlen müssen. Der zur Wohnung gehörige Garten war vollständig bepflanzt und haben sie aus Dankbarkeit der Frau Wesserlie, welche ihnen in schwerer Krankheit nachbarlich beigestanden, nicht nur die vorhandene Kreszenz sondern über⸗ haupt die Ausnutzung des Gartens überlassen. Dem gegenüber erklart der Lehrer i. P. Filz und dessen Ehefrau, der Zeuge Koch habe ihm die Bepflanzung des freien Teiles des Gartens gestattet. Der Eisenbahn⸗Assistent Koch und dessen Frau erklären sprachlos zu sein über diese eidliche Deposition. Es sei dieselbe un⸗ wahr, schon um deswillen, weil überhaupt der ganze Garten bepflanzt gewesen, als sie plötzlich versetzt wurden und als sie denselbeu der Frau Wesserlie überließen. Auch hier fällte die Straf⸗ kammer auf Antrag des Staatsanwalts ein frei⸗ sprechendes Urteil. Der Lehrer Filz hatte nämlich die Anzeige erstattet oder veranlaßt, weil er einen Wertersatz von 3. erlangen wollte. * Gießen, 6. März.(Schöffengericht). Der Wirt Ph. Arnold von Leihgestern war angeschuldigt, seine Gäste über den gebotenen Feierabend hinaus in seiner Wirtschaft geduldet zu haben. Ein vierblätteriges Kleeblatt hatte am Weihnachtsabend bei Arnold, dessen gerade an diesem Abend prächtigem Stoff zugesprochen; es waren, wie der 9 behauptet, alle vier ruhige, anständige Leute. Der Ortsdiener Väth gebot um 12 Uhr Feierabend, worauf, so leid es ihm auch that, der Wirt nichts mehr verab⸗ folgte. Wohl nahm er noch einen Korb leerer Bierflaschen entgegen, deren Inhalt außer dem Hause durstigen Seelen zur Labung gedient hatte. Um ½12 Uhr, es kann auch 5 Minuten später gewesen sein, kehrte der Ortsdiener Väth das zweitemal ein und schrieb Wirt und Gäste auf. Der Amtsanwalt war der Meinung, der Angeklagte hätte seine Gäste, wenn eine energische 1—— Der gestohlene Ohrring. Von E. Fahr ow. (Nachdruck verboten.) „Ja, ja, meine Herren,“ sagte der berühmte Detektiv Breitner, indem er sich behaglich eine Zigarre anzündete,„ich habe schon manche komische Sache erlebt trotz meines ernsten Berufes. Aber so herzhaft wie bei der Geschichte von dem ge stohlenen Brillantohrring ist noch nie gelacht worden — noch dazu zweimal.“„Zweimal?“ riefen seine „Ach, erzählen Sie doch, was war das für eine Geschichte?“ Er sah sich im Kreise um. „Das glaube ich!“ sagte er.„So was ge— fällt Euch! Spannende Kriminalgeschichten gratis lören, womöglich so, daß Ihr die Personen erraten konnt, das paßt Euch! Aber ich werde Euch den Gefallen nicht thua n 8 „Oh, oh! Bitte, bitte, bester Herr Breitner!“ .„die Namen zu nennen“, fuhr er fort. „Die Geschichte selbst will ich Euch meinetwegen zählen. Zu der Zeit, als sie spielte, war ich ein An⸗ zestellter des berühmten Detektiv⸗Instituts von müllering und Komp. in— nun, es ist ja gleich- gültig, wo. Die Stadt war recht groß und beherbergte eine iroße Anzahl von reichen Aristokraten, reichen Fabrikanten und selbstverständlich von Gaunern. Unter den Letzteren besaß ich meine ganz ge— auen Bekannten. Ich wußte, welche besonderen Eigenschaften ein Jeder hatte, und es machte mir banz speziellen Spaß, so oft wie möglich der tiädtischen und staatlichen Polizei zu zeigen, daß sie 125 uns eine höchst stümperhafte Verbrecher⸗ senntnis besaß und ohne uns in irgend schwierigen Fällen fast niemals etwas ausrichten konnte. Der Polizeipräsident der Stadt hatte zwar noch nie einen bemerkenswerten Fang gemacht,— ganz einfach, weil er vorher Offizier gewesen war und keine Ahnung von seinem jetzigen Beruf hatte. Aber dumm war er auch nicht! Nun wurde unter Protektion des Hofes in jenem Winter ein großes Wohlthätigkeitsfest in Szene gesetzt, zu dem viel; hundert Einladungen ergangen waren. Obwohl man sich denken konnte, daß bei einer solchen Menge von Menschen aue eine Anzahl Un⸗ eingeladener sich mit einschmuggeln würde,— was schon deshalb leicht möglich war, weil fich unter den unzähligen Lohndienern allerhand Gesindel be⸗ finden konnte— obwohl in solchem Fall die An⸗ wesenheit von Geheimpolizisten eine Notwendigkeit gewesen wäre, wurde doch keiner hinbestellt. Wir lächelten darüber. An jenem Abend nun begab ich selbst mich, und zwar als Eingeladener zu dem Feste. Ich war nicht in meiner amtlichen Eigenschaft, sondern als Privatperson eingeladen worden, weil ich befreundet mit dem Sekretär war, der die Ein⸗ ladungen zu schreiben hatte. Dennoch konnte ich mein Blut nicht verleugnen: ich hatte meine Augen überall und sah Mancherlei, — was die anderen nicht sahen. Eine der schönsten Erscheinungen auf dem Ball, die im Gefolge des Hofs erschien, war eine Gräfin Desberg, eine geborene Baronin van Zuyden aus Amsterdam; eine Schönheit in der That! Besonders hatte sie herrlich kleine Hände.— Sie trug ein rosenrotes Seidenkleid, das ganz mit Spitzen über⸗ deckt war, und prachtvolle Ohrgehänge aus Brillanten und Rubinen, die zu einem gleichen Halbschmuck paßten. Mehrfach bemerkte ich im Laufe des Abends, daß ein junger Herr mit blondem, spitzen Vollbart, der einen Klemmer trug und sich ganz fremd in der Gesellschaft zu fühlen schien, fast ununterbrochen in der Nähe der schönen Gräfin war. „Wahrscheinlich ein fremder Gesandtschafts⸗ Attaché, der sich in die reizende Holländerin ver⸗ liebt hat“, dachte ich Gegen Schluß des Festes, als ein großes Ge⸗ dränge in den Garderoben und Gängen sich fühlbar machte, entstand um die Gräfin Desberg herum eine Aufregung: Einer ihrer prachtvollen Ohrringe war ihr ab⸗ handen gekommen. „Welch ein unwiderbringlicher Verlust!“ hörte ich eine Dame sagen.„Lie Ohrgehänge sind un⸗ bezahlbar,— solche Rubinen giebt es gar nicht weiter in der Welt. Und dann waren es alte Erb— stücke.— Aber es geschieht ihr ganz recht, warum trägt sie die kostbaren Dinger bei solchem Völkerfest.“ Ich schüttelte den Kopf über die schadenfrohe Sprecherin und dachte in meinem Sinn, daß es allerdings schwierig sein müßte, den Ohrring, falls er wirklich gestohlen war, wiederzubekommen. Die Gräfin Desberg, untröstlich über ihren Verlust, fuhr am nächsten Vormittag direkt zu dem Polizei-Präsidenten und teilte ihm ihr Mißge⸗ schick mit. Zugleich legte sie bei ihm den einen ihr ge— bliebenen Ohrring nieder. „Dies ist der zweite“, sagte sie.„Wenn mir Ihre Polizei das gestohlene Kleinod wiederschafft, so gebe ich eine hohe Belohnung— Sie können selbst bestimmen, wieviel.“ Der Polizeipräsident meinte, wenn der Ohrring gestohlen sei, könne er ihn vielleicht wiederschaffen; allein er halte es für viel wahrscheinlicher, daß er verloren sei,— daß er vielleicht gar noch sich bei der Gräfin selbst wiederfinden werde—— Aufforderung nicht zog, auf irgend eine andere Weise an die frische Luft befördern müssen und beantragte kostenfällige Bestrafung. Die Schöffen waren aber der Meinung, der Wirt habe nicht gegen das Gesetz gefehlt und fällten einen Frei⸗ spruch, der Staatskasse die Kosten auferlegend. — Peter Geiß von Daubringen ist geständig, in der Sylvesternacht— ob er angetrunken ge- wesen, könne er nicht sagen— dem Adam Vogel daselbst ein Fenster zertrümmert zu haben. Der erschreckte Vogel war bei dem wuchtigen Schlag, wie er heute als Zeuge erklärte, förmlich aus dem Bette geflogen und fand nicht nur 5 Scheiben entzwei, sondern auch das Fensterkreuz arg mit⸗ genommen. Der reuige Sünder, der weinend um ein gnädiges Urteil flehte, wurde mit 15 4 Geld event. 5 Tage Gefängnis bestraft. * Gießen, 6. März. Gestern Abend wurden uns„Hasemanns Töchter“ vorgeführt. Bis auf„Tochter Rosa“ waren uns alle Mitwirkenden bereits vorteilhaft bekannt. Als Rosa stellte sich Frl. Hertha Jensen aus Frankfurt a. M. vor, die erstmalig die weltbe⸗ deutenden Bretter vor der Oeffentlichkeit betrat. Ob gerade die Rosa⸗Rolle eine zur Einführung besonders günstige war, lassen wir dahingestellt. Jedenfalls gab sich Frl. Jensen alle Mühe, die Rolle gut durchzuführen. Ob ihr das gelungen ist? Die Aufgabe ist für eine Anfängerin wohl zu schwer. Frl. Jensen ist eine prächtige Bühnenerscheinung und besitzt zweifellos Talent. Wir glauben aber, ihre Figur, ihr Organ, ihr ganzes Auftreten wiesen sie mehr auf das Fach der Heroinen hin. Wir würden die Anfängerin gern in einer weiteren Rolle mimen sehen.— Die ganze gestrige Aufführung war eine flotte, abgerundete. Prächtig war der Hasemann des Herrn Helm.— Es ist nur bedauerlich, daß die außerordentlichen Bemühungen der Direktion Kruse⸗Helm nicht die nötige Unterstützung seitens des Publikums findet. * Gießen, 6. März. Am Seltersweg wurde heute Vormittag von einem Fuhrwerk, welches hoch mit Heu beladen, in das Grund⸗ stück der Friedelbrauerei hinein wollte, die am Bäckermeister Henning'schen Hause befindliche städtische Gaslaterne vollständig zer⸗ trümmert. Der Fuhrmann mußte, um in die Einfahrt einbiegen zu können, weit links halten, wodurch die Laterne abgerissen und ein Schaden von etwa 60—80 A. angerichtet wurde. „ Mainz, 4. März. Vor einigen Tagen befand sich das 5¼ Jahre alte Söhnchen einer im Wiesenweg im Gartenfeld wohnenden Fa⸗ milie mit seinem jungen Schwesterchen bei der Mutter in der Küche; der Junge kletterte bei dieser Gelegenheit auf einen an dem Küchen⸗ fenster stehenden Koffer und beugte sich zum Fenster hinaus; dabei bekam das Kind das llebergewicht, und ohne daß die Mutter dies ——.— T—K— jdenfalls werde er alle ihm zu Gebote stehenden Kräfte in Bewegung setzen usw. usw.— An demselben Nachmittag ließ sich ein Herr bei dem Polizeipräsidenten melden. „Baron van Zuyden“ stand auf der Karte. „Ah— ein Verwandter der schönen Gräfin!“ dachte der Präsident.„Wahrscheinlich wieder in der Juwelenangelegenheit.“ Er hatte Re ht. Der Fremde, ein schlanker, blonder Mann mit einem spitzen Vollbart und einem Klemmer stellte sich als der Bruder der Gräfin Desberg vor. „Ich bin in der größten Verlegenheit“, sagte er mit einem liebenswürdigen Lächeln.„Meine Schwester schickt mich als Boten her, weil sie selbst sich schämt, so viel Lärm um nichts angestiftet zu haben. Sie bittet Sie durch mich um Ent⸗ schuldigung. Der Ohrring—“ „Hat sich gefunden?“ rief der Polizeipräsident. „Allerdings— hier ist er. Er hing in den Spitzen ihres Kleides.“ Dabei legte der Baron das Seitenstück zu dem Schmuckgegenstand auf den Tisch. Der Präsident erhob sich und holte den wohl⸗ verschlossenen, anderen Ohrring herbei, den er neben den wiedergefundenen legte. „Ich freue mich sehr“, sagte er verbindlich, „daß die ganze Sache nur ein Schreckschuß war. Bitte drücken Sie der Gräfin meine Glückwünsche aus,— es wäre ewig schade um diese herrlichen Juwelen gewesen.“„Nicht wahr?“ sagte der Baron.„Es sind alte Erbstücke,— ich freue mich ebenfalls, daß sie beide wieder da sind.“ Dabei verwahrte er sorgsam die beiden Ohr⸗ gehänge in seiner Brieftasche, bedaukte sich vielmals und empfahl sich.— Zufällig traf am nächsten Tage der Präsident die Gräfin bei einem Diner. Forisetzung folgt,. r PP e 0 er N tock des] Kenner der Verhältnisse wird darüber folgendes mitgeteilt. wollen die Ausnützung ihrer Erfindung einem englischen] Gewählt wurden zu dieser Prüfung der Herr Schlacht⸗ 15 e ee 1 0 15915 N 50 c bars⸗ Zahllose wichtige Telegramme, welche an das Auswärtige Kapitalisten übertragen. haustierarzt Liebe und der Unterzeichnete. Ich erklürte . frau hatte den Unfall bemerkt, hob das bewußt⸗ Amt in Berlin gerichtet sind, treffen im unteren Saale 8 5 mich bereit, am Montag Vormittag auf die Schreibstube Arbe N des Haupt⸗Telegraphenamtes ein, da dort sämtliche Lei⸗ Letzte Nachrichten. des Schlachtviehhofes zu kommen und mit Herrn Liebe der a f lose Kind auf und brachte es den erschreckten 15 die Prüf 9 bt 2 90 1 i eckten tungen aus Wien, Paris, Petersburg, Rom, London,. 5 N ie Prüfung vorzunehmen. Am Montag, vormittags gegen Auges, 5 Eltern. Das Kind ist nunmehr gestern vormit⸗ Budapest, Malland usw. enden. Dieselben liegen hier* Gießen, 6. März.(Stadttheater.) 11 Uhr ging ich in die Schreibstube des Schlachthauses. 1 195 tag an den Folgen des Sturzes gestorben. auf Hughes⸗Apparaten, welche sofort die Telegramme in Morgen beginnt um hiestgen Stadttheater das Here Verwalter Möhl teilte mir mit, daß das Schrift⸗ be, 13 Druckschrift liefern, weshalb dieser Parterre⸗Saal auch Gastspiel des berühmten Heldendarsteller? Herrn stück noch nicht eingelaufen sei, daß er es aber übernehme, de Heier, J h. V ischt 8 Hughes⸗Saal genannt wird. Angenommen, einer unserer Ad albert Matkowsky, dem man allgemein mir dasselbe zuzuschicken. Ich machte noch darauf auf⸗ ee 9 K ermischtes. Botschafter in Petersburg, Wien, Rom, Paris, London mit größter Spannung entgegensieht. Es hieße merksam, daß mein Milchwagen täglich mehreremals vor⸗ ea 400 — Menschenquälerei auf einem deutschen oder Konstantinopel hat von dem dortigen Minister des Eulen nach Athen tragen, wollte man über die beifahre und sich auch dadurch Gelegenheit biete, mir das ee 4 bf g Dampfer. Aus Hamburg wird geschrieben: Recht] Auswärtigen wichtige Mitteilungen erhalten und teilt se Bedeutung Matkowskys als darstellender] Schriftstück zugängig zu machen. Aus bester Quelle er⸗ ue nge 1. bemerkenswerte Ausführungen machte der Reichskommissar unserer Regierung sofort mit. Ein Hughes⸗Apparat im Künstler ein Wort verlieren; ist er doch augen⸗ uhr ich nun am 4. Mürz, daß Herr Tierarzt Liebe das eh e, 1 Kontre⸗Admiral z. D. von Przewisinski vor dem Ham⸗ Saale knackt, der Apparat wird in Gang gesetzt, Berlin blicklich anerkanntermaßen der bedeutendste Ver⸗ Referat vor der Veröffentlichung in Händen hatte, Aende⸗ en Flite. burgischen Seeamt. Zur Verhandlung stand der Selbst⸗ meldet sich, und der Römische oder Londoner Kollege sagt: treter seines Faches, überhaupt einer der größten rungen daran vornahm und dem Berichterstatter, ohne sich Enke, N mord des„Trinmers“ Reinking an Bord des der Deutsch⸗„Mr. kimt S S.“ In dem internationalen Hughes⸗ Schauspieler, welche die deutsche Bühne je be⸗ vorher mit mir in Verbindung zu setzen, zurückgab. Ich Amerikanischen Petroleumgesellschaft gehörigen Dampfers Jargon bedeutet das„wichtiges Staatstelegramm“.— sessen. H offentlich dankt das hiesige Publikum erkläre, daß mir das Referat vor seiner Veröffentlichung „Deutschland“. Meinting hat eine Kadettenanstalt besucht, Dann„schmeißt er los“:„S S Berlin von Rom Nr. 199 rü en Theaterleitung für ihre Bemühungen nicht zu Gesicht gekommen ist und daß ich dasselbe, nach⸗ hat dann als Einjährig⸗Freiwilliger gedient und schließlich 2577.“ Der Berliner Beamte achtet gespannt auf das twas ö 9 porragendes zu bieten, durch alls dem ich es in der„Hess. Landesztg.“ gelesen, als ein den als Volontatr in einer Schlosserwerkstatt gearbeitet. In folgende:„220 Worte“. Seufzend nimmt der Viel⸗ etwas o her 9 5 1„Verhandlungen durchaus entsprechendes nicht anerkennen Rotterdam wurde er ohne Untersuchung durch einen Heuer⸗ geplagte von der horrenden Länge des Telegramms verkaufte Häuser. 6 35 25 sel kann. Wenn aus dem Verhalten des Herrn Liebe in baas für den Dampfer„Deutschland“, der auf der Reise Kenntnis:„5 Uhr 20 Minuten nachmittags. An das Gießen, 5. März.(BBesitzwechse. dieser Angelegenheit seine Gegner— zu denen ich nicht . nach New⸗York begriffen war, als Trimmer angemustert. Auswärtige Amt Berlin.“ Und dann folgen Zahlen, Der Weißbindermeister Seipp. verkaufte sein] gehöre— ihre Schlüsse ziehen, so hat Herr Liebe kein ö Er war in den ersten Tagen seekrank, mußte seine Arbeit nichts als lauter fünfstellige Zahlen und als Schlußwort Löberstraße 13 belegenes Besitztum für den Recht mehr sich zu beklagen. Schlenke. ö aber verrichten. Bald klagte er dem dritten Maschinisten der Name des Botschafters. Diese Zahlentelegramme] Preis von 22000. an den Schreiner Karl 8 Richter, er könne die von ihm geforderte Arbeit nicht werden auf besondere Formulare derart übertragen, daß Kliffmüller. Neueste Telegramme. leisten, man möge ihn doch im Maschinenraum beschäftigen. in der 1., 3., 5. usw. Reihe die Zahlen stehen, während* Rodheim a. B., 5. März. Ein nener Hd. Berlin, 6. März. Das„Berl. 4 Richter teilte dies dem ersten Maschinisten Wüstner mit, in, die Zwischenreihen das Chiffrier⸗Bureau des Aus⸗ Ausflugsort für die kommende Saison bietet] Tagebl.““ meldet aus Paris die griechische ö doch der gab seine Zustimmung dazu nicht, sondern ordnete] wärtigen Amtes die Worte an Stelle der Ziffern setzt. die Wirtschaft„Abendstern“ an de Straße nach Regierung läßt durch ihren Konstantinop⸗ ö an, daß Reinking nacharbeiten sollte, wenn er seine Arbeit Jede Zahl bedeutet ein bestimmen Wort. Hat Berlin Gießen, wo diese von der Eisenbahnstrecke Lollar⸗ ler Gesandten die türkische Regierung 510 N nicht fertig bekomme. Was diese Anordnung zu bedeuten das Telegramm empfangen, so wird es tollationiert, d. h.] Wetzlar gekreuzt wird, gelegen. Die Besitzerin, fordern, die Truppenkonzentrationen an . hat, ersieht man, wenn man weiß, welche Arbeit die] vollständig nach Rom zurücktelegraphiert, damit der römische 5 2 0 ee Fahre einen] der gri chische Grenze ei tell i Trimmer auf dem Dampfer„Deutschland“ zu verrichten Beamte sieht, ob Berlin auch alles richtig hit.— Einem Witwe Duill hat im vergangenen Jahre einen grie n ze einzustellen. Diese . i 5 een ee 0 S S. 1 ef Saal erbauen lassen, der so recht dazu geeignet] Aufforderung ist als erster Schritt zu g hatten. Am 13. Dezember vorigen Jahres fand der solchen„S S“ Telegramm folgen aber in aufgeregter; 5 5 2 Nos einer Kriegserklärung aufzufassen * dritte Maschinist bei der Inspizierung, daß Reinking nicht Zeit oft noch Dutzende, welche natürlich Vorrang vor ist, das schön belegene Besitztum zum An⸗ Hd At 9 6. Mär 65 dritt 7 1 viel geschafft hatte, obwohl er eifrig bemüht war. Unter allen anderen Depeschen haben. ziehungspunkt für größere Gesellschaften, sowohl, b. ö 5 901 71 ärz. Eine dritte Jahres⸗ Bezug auf die Anordnung des ersten Maschinisten Wüstner— Ein neues Fahrrad. Eine der blühendsten als auch für Familien zu machen. Der neuer⸗ asse der arine⸗Reser be ist einberufen. befahl der dritte Maschinist dem Reinking dann, er solle Industrie ist wohl gegenwärtig die der Fahrrad⸗Fabrika⸗ baute Saal ist zeitgemäß hergerichtet und von Heute wird wahrscheinlich die Mobilmachung nach dem Schluß seiner Wacht unten im Raum bleiben] tion. Seitdem der Engländer Dunlop den Pneumatic⸗[ Groß ⸗Gießen kunstvoll gemalt, auch mit elek⸗ der übrigen Klassen der Landreserve verkündet — und weiter arbeiten. Wenige Augenblicke darauf ging] Reif en erfunden und dieser sich über alle Maßen bewährt trischem Licht versehen. Stilvolles Mobiliar, die werden. Außer dem Geschwader vor Kreta sind der Trimmer aus dem Bunkerraum fort, um für den hat, nahm diese Industrie einen ungewohnten Aufschwung. Tische mit Marmorplatten,(auch Bieberstein⸗ noch 2 andere Geschwader a Golf vun eins 5 ö f Heizer ein Gerät zu holen, kehrte aber nicht wieder,] Das Fahrrad ist eben zu einer Verkehrsmaschine im] Material) laden die Gäste zum verweilen ein. nach Volo, das andere nach dem Golf von Arta. sondern ging an Deck und sprang unter den Augen des wahrsten Sinne des Wortes geworden. Während der Auch für Musik hat Frau Duill gesorgt, so⸗ Hd. Athen, 6. März. Die griechische N ersten Steuermanns über Bord. Die Maschine wurde] Sportfer ein leichtes Rad mit großer Uebersetzung ver⸗[daß die junge Welt alk ein Täuzchen machen Regierung wird morgen auf das Ulti⸗ 1 e ee es gelang nicht, Reinking zu finden. langt, mit dem er 30 und noch mehr Kilometer in der kann jung ö 1 0 5 matum der Mächte antworten. Die 9 achdem der Reichskommissar in der Verhandlung dem] Stunde zurücklegen kann, neigen sich Diejenigen, die das 1 5 5; 5 ersten Maschinisten Wüstner heftige Vorwürfe über sein] Rad als Verkehrsmaschine gebrauchen, einem solchen Fahr⸗* Nidda, 5. März. Der auf Petritag an⸗ 70 t 5% lauten. Man 0 5 ü ˖ ˖ äß[ setzt gewesene Viehmarkt dahier findet nun⸗ verläßt sich hier darauf, daß die Einig. inhumanes Verhalten dem Verstorbenen gegenüber gemacht rade zu, das haltbar ist und sich leicht treten läßt. Zwei t 9 g 0 5 keit der Mächte nicht mehr Stand h lt Von heut hatte, stellte und begründete er folgenden Antrag:„Der Harburger Maschinenbauer, welche auch schon auf anderen mehr am 10. März statt.— Vor einem Jahr d 8 65. 1 een 0 als Trimmer auf dem Dampfer„Deutschland“ angemusterte] Gebieten Hervorragendes geleistet haben, und welche im konstituierte sich in unserer Provinz ein Verein werde, wenn e sich um die Anwendung Glühstrümp Reinking wurde in schroffer Weise zu Arbeiten angetrieben,] Besitze mehrerer Patente sind, haben nach langen Mühen] zur Erhaltung oberhessischer w eiblicher] von Gewalt gegenüber Griechenland pf die er nach meiner Ansicht mit dem besten Willen nicht ein Fahrrad konstruiert, welches beiden Neigungen ent⸗ Trachten, der sich bereits über den größeren handeln würde. nur 75 fe leisten konnte, und dies ist der Grund, weshalb er sich spricht. Das neue Rad, welches bereits in allen Kultur⸗[Teil der Provinz verbreitet hat. Die dem Ver. Komplette 5 das Leben genommen hat. Ganz besonders schroff und staaten patentiert ist, hat vor dem jetzt in Gebrauch be⸗ ei örend rauen und Mädchen sind ver— Marktpreise. 5 . 5 g a e. N l ein angehörenden Fraue hen sind ver 0 9 6 inhuman hat der Maschinist Wüstner sich dem Reinking findlichen Pneumatic⸗Fahrrad folgende Vorzüge: ohne i f j„ Gießen, 6. März. Auf dem heutigen Wochen⸗ strumpf un f 8 pflichtet, bei festlichen Gelegenheiten in ihrer 5 8 gegenüber gezeigt, und ich stelle daher den Antrag, daß große Kraftanstrengungen kann man bis zu 140 Ueber⸗ Ortstracht zu erscheinen, ferner sind an würdige markte kostete: Butter per Pfund 90,—1,00, Hühner⸗ 9 mph Blat das See⸗Amt wolle beschließen, den ersten Maschinisten setzungen treten, während bei dem jetzigen Fahrrade auf ord tlic Mit liede jährlich Prämien zu ver⸗ eier per Stück 5 Pfg., Enteneier 6, Gänseeier 12, Käse Na Wüstner wegen seines schroffen, inhumanen Verhaltens bergigem Terrain eine Uebersetzung von 70 schwer zu ordentliche Mitglie mittelt ien zu ver⸗5—7, Käsematte 3, Erbsen per Liter 16, Linsen 27 Pfg., ligt. die Befugnis zur ferneren Ausübung seines Gewerbes als treten ist. Während man jetzt die Pedale kreisförmig teilen, sowie unbemittelten rautleuten und Tauben per Paar 0,90— 1,00, Hühner p. St. 1,20 1,40,* Maschinist erster Klasse zu entziehen.“ Das aus einem treten muß, fällt dies beim neuen Rade fort. Die Pe⸗ Konfirmanden Ausstattungsbeihilfen zu leisten.] Hahnen 1,30— 1,50, Enten 1,70— 2,00, Gänse per Pfund 1. Gr. Juristen als Vorsitzenden, zwei Ingenieuren und zwei dale— Kurbel— wird, wie bei der Nähmaschine,— Ci d 48— 54, Ochsenfleisch 66— 74, Kuh⸗ und Rindsleisch 60 4 Rapitänen zusammengesetzte See⸗Amt setzte seinen Spruch auf und nieder getreten. Der weitere Vorzug des ingesan t. bis 66, Schweinefl. 56— 66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, 8. in dieser Sache aus. Rades besteht darin, daß der Luftreifen in Fortfall kommt Zur Richtigstellung. Der Vorstand der] Kalbfleisch 5054, Hammelfleisch 50— 65, Kartoffeln pro — Der Telegraphendienst und politische und an dessen Stelle der Vollgummireifen zur Verwen- Gießener Schlachtviehversicherungsgesellschaft erließ die be⸗ 100 Kilo 4,50,— 5,00, Zwiebeln per Zentner 6,00— 6,50%%% Wirren. Das Berliner Haupt⸗Telegraphenamt in der dung gelangt. Durch einen starken Federmechanismus kannte Einladung zu einer Versammlung für den ver-] Mark, Milch per Liter 16 Pfg. Jägerstraße wird durch politische Vorgänge, wie sie sich kommen Erschütterungen, hervorgerufen durch schlechtes gangenen Sonntag. Derselben leisteten ich und andere 8 75 augenblicklich aus Anlaß der Insurrektion auf Kreta ab- Pflaster usw., ganz in Fortfall. Die deutschen Fabrikanten Folge. Da auch ein Zeitungsberichterstatter anwesend Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ Carl S. spielen, nicht wenig in Mitleidenschaft gezogen. Vermittelt sehen das neue Rad mit scheelen Augen an, denn es ist[ war, wurde auf Anregung von unserer Seite einstim⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. 5 es doch alle Berichte und Mitteilungen unserer auswärtigen geeignet, eine vollständige Umwälzung auf dem Gebiete mig beschlossen, daß der Bericht desselben vor der—— bierweg 47 Botschafter und Gesandten an die Regierung. Von einem der Fahrrad⸗Fabrikation hervorzurufen. Die Erfinder J Veröffentlichung von beiden Seiten geprüft werden solle.„. a——— I—— ecchhaltige ol versteigerung Holzversteigerugnen. Vu der bevorstehenden Centenarfeier des Geburtstages Kaiser Wilhelms Bel . Lich(Stadtwald). Montag, den 8. März, vormittags 9 Uhr beginnend, in den. des Großen empfehlen wir für Vereins⸗ und Gesellschaftsräume, Leppliehen u ießener Stadtwal d. Distrikten Fichtenkopf, Plattenwald, Kühunter und Kleinhäuserberg⸗ 46,8 rm Buchen-, Eichen⸗ sowie Schaufenster u. s. w. für Beleuchtungs- und insbesondere für 0 Montag, den 3. März 1397, vor⸗ und Nadelknüppel, 19,745 Stück Buchen-, Eichen⸗ und Nadel⸗Durchforstungswellen(hierunter Illuminationszwecke sehr geeignet: sss mulliags 9% uhr beginnend, mehrere Haufen Besenreisig), 143,3 rm Eichen- und Nadelstöcke; ferner: 17 Fichtenstämme mit 8 2 1. sollen im Gießener Stadtwald in den Distrikten 3,82 fm, 358 Fichtenderbstangen mit 10,35 fm, 37 Buchenstangen mit 1/61 fm(zu Langwinde). 1 K U 1* Oberwald, Maguuswäldchen und Grasfeld ver⸗ Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Lich—Hattenrod am Pflanzgarten, wo auch der el Alser⸗ 0 1 pen 1 72 steigert werden: Anfang gemacht wird und fortgesetzt nachmittags 1 Uhr im Kleinhäuserberg, wo sehr schöne 1 0 1 b Ur 46 Eichenstämme mit 22,48 Festm. 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März. entgegengenommen 8— 4 Erlenftämme mit 3,49 Festm., 6 Buchenstämme mit 3,28 fm, 57 Eichenstämme mit 33,54 fm, 80 Nadelstämme mit 28,49 fm, 9 a Stück beträgt el lietlich Auf 0 g 8 9 Fichtenstämme mit 2,38„ 631 Nadelderbstangen mit 29,95 fm, 347 Nadelreisstangen mit 3,32 fm, 19 Pappelstämme mit Der Preis für das 2 eträgt einschließlich Aufsetzen Mk. 8.—. 1 un 36 Eschenstangen mit 1,72„ 8,62 fm, 260 rm Buchen-, 174 rm Eichenscheit, 40 m Buchen-, 28 xm Eichen⸗, 57 rm Nadel⸗ Städtisehes Gas⸗ und Wasserwerk 2 238 Fichtenstangen mit 14,97„ knüppel, 3950 Buchen-, 1800 Eichen⸗/ 2380 Nadelreisigwellen, 73 ĩm Buchen ⸗ 65 xm Eichen⸗ Gießen 2 152,5 Rmtr. Buchenscheitholz, 5 118 e 05 1 e F e 1 5 N 5 8 137 i itholz, olz wird zuerst versteigert. er Anfang ist am ersten Ta rmitta r bei der Lu. 57 5 Erle benden brüce 120 a zu; am zweiten Tag an dem Walbrande an 155 Kreisstraße nach Treis Holzversteigerung Reparaturen 3 N 118„ Buchenknüppelholz, zu vormittags 9 Uhr. 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