0 P, ene, und. ö 1 ö fell 0⁰ 5 1 baden, Cichall N er. f . 15 kraut, Schwarzwald. instalt für nkranke. ——— Winterkur. Beste N Dr. Baudach. chin Ml. 1 Auiscn zuchert, folgende g a duc on Henietruppen weggerasft. Pon agen 00h. Sint le f 0 e Umgebung soll 10 Januar. ein starker bl der Brück ein etretenen Wasser⸗ en. Die Ein⸗ Ebene fliehen e. Der Eisen unterbrochen. ungeheuer. —— ise. Auf dem heutigen Bid. 80—95, Hühner⸗ —, Günseeier——, Käse Atet 17, Linsen 28 Pfg., Hühner p. St. 90100, 1,70, Gänse per Pfund Kuh⸗ und Rindfleisch 60 chweinefl., gesalz. 7072, sch 50—65, Kattoffeln pro i per Zentner 4,00 Mark, ——— ö arburg, Verantw. Rebak⸗ Ottmann, beide in Gießen ort Schömberg irg im Wüͤrttem Mäßige Preise. durch d. Direktion. e ec en k. Westanlage. feitge enstraße empfiehlt: ter, 4 ft. Mittagsli Mk. L. 0, f Schinken, 010 len 105 2 * Bohnen I. . 0. Salobgal Ke Agi. 2 aaltell 900 1 ca Menue 7 1824 9—ꝛ—̃— P 1 5 lun b 1 ö 1897. Posiztg. Nr. 3239. Telephon⸗Nr. 112. 0 Gießen, Donnerstag, den 7. Jauuat Ausgabe andes Gießen. U Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: 12 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen.. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 8 Hreis der Anzeigen: 10 Pfa. für die Zspaltige Vetitzeile. 2 Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 5. Januar.(Stadtverordneten⸗ Versammlung.) Schon vor 3½ Uhr nachmittags waren alle für etwa zu erwartende Zuhörer im Saale vorhandenen Sitzgelegenheiten in Beschlag genommen, so⸗ gar die Kohlenkiste an Ofen war von 2 Personen besetzt. Die Stadtverordneten waren bis auf Landgerichtsrat Dr. Schäfer erschienen, der eines Todesfalles wegen verreist ist. Außerdem waren die beiden unbesoldeten Beigeord⸗ neten Grüneberg und Georgi, der besoldete Beigeorduete Wolf und der Oberbürgermeister Gnauth am Platze. Der letztere eröffnete pünktlich um die angesetzte Zeit die Sitzung. Ferner erfolgte die Mitteilung des Oberbürger⸗ meisters, daß der Protest des Ed. Hanau und Genossen, betreffend den Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 18. Juni v. J. wegen Anlage eines Viehhofes, so⸗ wie von Lagerhäusern und offener Lagerplätze mit Schienen⸗ geleis hinter den Bahnhöfen vom Kreisausschuß Friedberg verworfen sei, daß hiergegen Rekurs beim Provinzialaus⸗ schuß verfolgt werde, welcher dieserhalb noch keinen Ent⸗ scheid gefällt habe.— Ferner sei von den Andreas Euler, J. Happel und Ed. Hanau eine Petition von Viehhänd⸗ lern aus 68 Ortschaften mit 381 Unterschriften der Bürgermeisterei überreicht und ebenso sei von dem Detail⸗ listenverein eine Petition mit 109 Unterschriften einge⸗ gangen, welche gegen die Verlegung des Viehmarktes Stellung nehmen. Ferner sei am 31. Dezember vom Viehhändler Juda Katz und 81 auswärtigen Petenten der Bürgermeisterei unterbreitet, rechts von der Lahnbrücke auf dem dort vor⸗ handenen Platz unter Einbeziehung der Jungblutschen und Herzbergerschen Hofraithen, die von der Stadt zu erwerben seien, den Markt für die Folge zu installieren, da eine Verlegung des Marktes auf eine Stelle jenseits der Lahn, wegen des damit verbundenen Auftriebes über die Brücke seine schwerwiegenden Bedenken habe und man durch den Erwerb der beiden Hofraithen bereits Stallungen für etwa 250 Stück Vieh erhalte. Außerdem sei vom Beigeordneten Grüneberg, den Stadtverordneten Loos, Jughardt, Löber, Schmall, Haubach, Habenicht, Faber, Wallenfels, Brück, Helfrich, Orbig, Flett und Grünewald unter dem 12. Dezember ein bei der Bürgermeisterei ein⸗ gegangener Antrag dahingehend:„Die Stadtverordneten⸗ Versammlung wolle, unter Aufhebung des Beschlusses vom 18. Juni. l. J., die Verlegung der Viehmärkte auf das Gelände hinter dem Schlachthofsgebäude beschließ en“ und zweitens das Verlangen stellt,„daß Großherzogliche Bürgermeisterei ein Projekt ausarbeiten lassen möge über die Anlage eines Viehmarktplatzes hinter dem Schlacht⸗ haus und daß hinzukomme eine Schienenverbindung im Anschluß an die aus dem Bieberthal vorbeiführende Bahn mit den Bahnhöfen.“ Diese Anträge waren eingehend begründet worden. Dieser Antrag war die Veranlassung der heutigen außerordentlichen Sitzung. Der Oberbürger⸗ meister teilte der Versammlung mit, daß er das vor⸗ liegende neue Material noch einmal der Kommission zur Prüfung und ev. anderweiten Beschlußfassung vorgelegt habe. Die Kommisston babe auch die Ansicht des Kreis⸗ veterinärarztes Professor Dr. Winkler gehört. habe allerdings die Ansicht geäußert, daß mit der Größe der anzulegenden Stallungen naturgemäß die Gefahr der Die Anlage von Stallungen für etwa je 20 Stück Vieh mit zwei Ein⸗ meister ist der Meinung, daß man in der vorliegenden Ein Aus⸗ bruch der Seuche auf dem Markt sei bei gehöriger Kontrolle Verseuchung des Viehstandes wachse. gängen schränkt diese Gefahr thunlichst ein. nach Winklers Meinung unwahrscheinlich. Es sei richtig daß dieser Sachverständige sich dahin geäußert, daß di Bedenken eines Zuchtviehmarktes hinter dem Schlachthaus nicht hoch anzuschlagen seien. Die Kommission habe nach sehr eingehender Beratung den Antrag Grüneberg und Winkler erneute Zustimmung zu dem früheren Projekt erteilt. Auf eine Frage der Petenten Grüneberg und Genossen erklärt der Oberbürgermeister es für seine Pflicht, Vorbereitungen zur Ausführung der Beschlüsse der Stadtverordneten⸗Ver⸗ sammlung zu treffen, gleichviel, ob dagegen bei zuständiger Behörde Rekurs verfolgt werde oder nicht. Allerdings könne ein Geländeerwerb immer nur unter dem ausdrück⸗ lichen Vorbehalt der Zustimmung der Stadtverordneten erfolgen. Seine Thätigkeit in der vorliegenden Sache habe sich auch nur in diesem Rahmen bewegt. Für die Mehrheit der Kommission sei maßgebend gewesen, daß ein neu anzulegender Zuchtviehmarkt unbedingt Bahuanschluß baben(müsse, da der Auftrieb größtenteils per Bahn erfolge. Der Plan, die Vorteile der Eisenbahn für den Marktplatz auszunutzen, sei nur möglich, wenn man den⸗ selben möglichst nahe der Bahn hin verlege. Der Vor⸗ schlag der 14 Petenten, die Möglichkeit eines Anschlusses durch eine Normalspurbahn, ist undiskutabel, weil Waggon⸗ Ladungen, also eine direkte Ueberführung der Viehtrans⸗ porte damit nicht möglich und eine Umladung zu viel Zeit und Kosten verursacht. Die Einrichtung der Schienen⸗ geleise der Bieberthalbahn benutzbar zu machen für direkte Transporte sei unmöglich aus technischen Gründen. Wenn man grundsätzlich an der Schienenverbindung des Marktes festhält, so tritt im vorliegenden Fall hinzu, daß gleich⸗ zeitig mit demselben Geleise die Lagerhäuser bedient werden können und damit der Betrieb für jede einzelne Anlage sich wohlfeiler gestalten wird. Dadurch, daß man beide Anlagen zusammenlegt, und darin sei der Plan des Stadtbauamts ein weitsichtiger und praktischer zu nennen, und die Etablissements je nach den Bedürfnissen später vergrößert, ist die Möglichkeit gegeben, Gelände, welches später für den einen Zweck entbehrlich oder überschüssig wird, für den anderen verwenden zu können. Auf die Raumverhältnisse übergehend, führte der Redner aus, daß für die Neuanlage des Viehmarktes mit Stallungen zu⸗ sammen 28 000 Quadratmeter Gelände verfügbar seien, wovon allein 4000 Quadratmeter für rattonell angelegte Entladestellen, Straßen zur Kontrolle ꝛc. verwendet werden müssen. Der jetzige Viehmarktplatz umfasse 4474 Quadrat⸗ meter, der gegenüberliegende Platz nur 3448 Quadrat⸗ meter, das macht zusammen 7922 Quadratmeter Gelände. Die Hofraithe von Jungblut ist 2165 Quadratmeter, die von Herzberger 1808 Quadratmeter groß, wovon aller⸗ dings der größte Teil bebaut ist. Nach dem Projekt des Juda Katz und Genossen würden also 7421 Quadrat⸗ meter Gelände zum Markt zur Verfügung sein, wovon die beiden Hofraithen allerdings für ca. 75 000 l erst seitens der Stadt zu erwerben sein würden. Das städtische Gelände hinter dem Schlachthof ist aber 10 055 Quadrat⸗ meter groß und langt nicht hin zur Schaffung einer An⸗ lage, wie sie zeitgemäß ist. Die Interessenten, die Vieh⸗ händler, sprechen sich aber nicht gegen den Platz hinter dem Güterbahnhof aus, sie sind nur gegen die Anlage großer Stallungen zur Unterbringung der Tiere. Den⸗ jenigen Petenten, die sich dem Vorschlag des Juda Katz angeschlossen, sind schon die Jungblutschen und Herzberger⸗ schen Stallungen genehm. Man konnte darüber, ob über⸗ haupt Stallungen nötig seien oder nicht, im Zweifel sein, aber dieser Zweifel ist nach dem Gutachten des Sach⸗ verständigen Professor Winkler zu Gunsten der Schaffung der Stallungen für Marktvieh behoben. Der Oberbürger⸗ Frage nur seiner Ueberzeugung folgen und sich nicht beirren lassen soll dadurch, daß die Ausführung des „Projekts die Interessen Einzelner schädige. Die Interessen e der Gesamtheit werden nicht verletzt. Der Schweinemarkt und die Krämermärkte bleiben an ihren alten Stellen, und diese allein sind es, welche die Landbevölkerung zu uns führen, die hier am Platze ihre Einkäufe macht. Der Verkehr der Rindviehmärkte und die Vorteile, den diese den kleinen Geschäftsleuten bringen, sei nicht hoch anzu⸗ schlagen, Der Oberbürgermeister stellt die Frage, ob in der zur Erledigung kommenden Frage auf einzelne Stadt⸗ verordnete nicht der Artikel 43 der Städte-Ordnung zutrifft, wonach Bürgermeister, Beigeordnete und Stadtver⸗ ordnete bei solchen Angelegenheiten, welche ihr Privat⸗ interesse oder das ihrer Angehörigen berühren, an der Beratung und Abstimmung in der Stadtverordneten⸗Ver⸗ sammlung nicht teilnehmen können und sich während der betreffenden Verhandlung zu entfernen haben. Es kämen besonders in Betracht die Herren Haubach, Löber, Schmall und Grünewald, dessen Schwiegervater Pascoe im Besitz des Geländes sei, welches gebraucht werde, wenn der Viehhof an den von der früheren Mehr⸗ heit gewünschten Platz komme. Herr Pascoe habe auch erklärt, daß ihm das Gelände nicht verkäuflich sei. Auf Herrn Grünewald treffe ohne Zweifel der§ 43 der St.⸗O. zu. Die genannten Herren bestreiten jedes Privat⸗ interesse. Zwischen dem Herrn Grünewald einerseits und dem Oberbürgermeister, sowie Herrn Gutfleisch andererseits entspinnt sich nunmehr eine lebhafte Debatte. Stadtv. Grünewald ist der Ansicht, daß ihn die Herren Gnauth und Gutfleisch durch seinen Ausschluß für die heutige Verhandlung, wo es auf eine Stimme ankomme, unschäd⸗ lich machen wollten. Er höre erst jetzt von dem Interesse, welches sein Schwiegervater habe. Er stehe ja aber auf Seite der Gegner, also derjenigen, die nichts von der Erwerbung des Pascoeschen Geländes wissen wollten. Er erkläre ausdrücklich getreu seinem Eide, den er als Stadtverordneter geleistet, im Interesse der Stadt ohne Sonderinteresse in der vorliegenden Frage stimmen zu wollen. Der Oberbürgermeister Gnauth äußert seine persönliche Ansicht dahin: Es sei nicht zu prüfen die Frage, ob ein Stadtverordneter so schlecht wäre, in seinem eigenen In⸗ teresse, gegen das Interesse der Stadt zu stimmen, es sei vielmehr nur zu prüfen die Frage, ob ein Privat⸗In⸗ teresse des Herrn Pascoe berührt werde oder nicht, wenn der Viehmarktplatz verlegt werde.— Stadtv. Grüne⸗ wald bemerkt dem gegenüber, daß es sich ja gar nicht um Geländeerwerb heute handelt, sondern einfach darum, ob der Viehmarkt hinter die Bahnhöfe oder das Schlacht⸗ haus verlegt werden soll.— Der Oberbürgermeister weist darauf hin, daß in dem Beschluß der Verlegung hinter die Bahnhöfe auch der Auftrag enthalten sei, das dazu nötige Gelände eventuell zwangsweise zu erwerben.— Stadtv. Dr. Gutfleisch hält die Aufwerfung der Frage, ob Artikel 43 der Städteordnung für die Kollegen Löber, Haubach und Schmall zutreffe, durch deren abge⸗ gebenen Erklärungen für erledigt! Betreffend des Kollegen Grünewald sei er ebenfalls der Ueberzeugung, daß der⸗ selbe der Frage unbefangen gegenüber stehe, jedoch müsse auf diesen der Absatz 2 des Art. 43 mit seinem klaren Wert auch Anwen dung finden. Nach längerer Debatte wird mit 21 gegen 11 Stimmen be⸗ schlossen, den Stadtv. Grünewald bei der Beratung resp. Abstimmung nicht auszuschließen.— Im Auftrage der Interpellanten sprach sodann Stadtv. Grünewald. Er legte ausführlich nochmals all die Gründe dar, die maß⸗ gebend für ihn und die übergroße Masse der Bürger⸗ schaft seien, um sich gegen die geplante Verlegung des Viehmarktes zu wenden. Nach langer Debatte, die nichts Neues mehr zu Tage brachte, wurde schließlich, der etwas modifizierte Antrag der Interpellanten mit 17 gegen 15 Stimmen angenommen. Mit Ja stimmten die Stadtverordneten Brück, Faber, Flett, Grünewald, Habenicht, Haubach, Helferich, Jughardt, Kirch, Löber, Loos, Orbig, Petri, Schmall, Wallenfels, sowie der Beigeordnete Grüneberg und Georgi. (Schluß folgt.) Gießen, des hiesigen Polizeiamts im verflossenen Jahre liegen folgende Notizen vor: Es wurden ge⸗ meldet 970 Wohnungswechsel von Familien; Dienstboten kamen zur Anmeldung 1275, zur Abmeldung 846, zum Wechsel innerhalb der Stadt meldeten sich 833 Dienstboten. Zugezogen von auswärts sind 580 Familien, während 390 Familien ihren Wegzug anmeldeten. Gewerbs⸗ gehülfen und Lehrlinge kamen 1200 zur An⸗ und 703 zur Abmeldung; ihre Stellen wechselten innerhalb der Stadt 509. Zur Entbindungs⸗ anstalt kamen 384 Personen zur An- und 372 zur Abmeldung. An⸗ und Abmeldungen von Studenten wurden nur 530 vollzogen, was aus dem Umstand herzuleiten ist, als beim Publikum mitunter die irrige Meinung herrscht, man brauche Studenten nur an der Universität anzumelden. Als vorübergehend zu Besuch ꝛc. wurden 65 Personen gemeldet. Auskünfte über Adressen von Personen wurde von der Post in 1010 und von Privaten in 950 Fällen begehrt. Ausgestellt wurden 46 Reisepässe, 70 Paßkarten, 152 Ar⸗ beitsbücher, 260 Dienstbücher, 500 Leumunds⸗ zeugnisse, 1093 Abmeldeschcine und 588 sonstige Bescheinigungen. * Gießen, 6. Januar. Auf den Ober⸗ hessischen Hauptbahn hat im November vorigen Jahres, verglichen mit dem gleichen Monat des Jahres 1895, eine bedeutende Steigerung des Personenverkehrs les sind rund 19 600 Personen mehr befördert worden) ohne besondere Anlässe stattgefunden. Dieser bedeutenden Mehrbeförderung steht jedoch nur eine Mehr einnahme von ca. 15,25 Prozent gegenüber, was in der Hauptsache dadurch be⸗ gründet ist, daß auf Zeitkarten, also zu sehr er⸗ mäßigten Preisen und auf kurze Entfernungen, allein 11 568 Personen mehr befördert wurden, als im Monat November 1895. Im Güter⸗ verkehr ist mit einer sehr geringen Erhöhung der beförderten Mengen(= 663 Tonnen) eine ver⸗ hältnismäßig höhere Mehr einnahme( 3,40 Prozent) erzielt worden, was hauptsächlich darin seine Ursache hat, daß namentlich die billiger tarifierenden Eisensteine einen Rückgang von 2750 Tonnen erfahren haben. Die Mehr- einnahmen im Personenverkehr der Neben⸗ bahn Stockheim Gedern ist durch die Verschiebung des Ortenberger Marktes aus dem Monat Oktober in den Monat November ver— anlaßt. Die Mehrerträgnisse aus dem Güter- verkehr der drei älteren Nebenbahnen rühren zumeist von vermehrten Holztransporten her. Auf der Nebenbahn Grünberg Lohn⸗ dorf bilden die Steintransporte fast ausschließ⸗ lich den Güterverkehr. * Friedberg, 5. Januar. Die Aktien⸗ Zuckerfabrik„Wetterau“ sieht sich ange⸗ sichts des tiefen Standes vom Zuckerpreis, der ein baldiges Ende der schweren Krisis und ein Aufblühen des Geschäfts in nächster Zeit nicht erwarten läßt, veranlaßt, einen anderen Zahlungs⸗ modus für die zu liefernden Rüben einzuführen. Der Rübenpreis wird, nämlich 1897/98 nach 6. Januar.(Statistisch es.) Ueber den Verkehr auf dem Melde-Bureau dem jeweiligen Zuckerpreis reguliert. Der Grund⸗ — Genossen mit 8 gegen 2 Stimmen abgelehnt und ihre — —ññ—ñ———— Mächte der Finsternis. Roman von Helmuth Wolfhardt. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Neuntes Kapitel. —— Rodewald empfand das Toben des Sturmes, gegen den er sich kaum auf den Füßen zu behaupten wie eine Wohlthat, und schon war er den Weg nach dem Deiche einzuschlagen, Entschluß über diesen ersten die vermochte, im Begriffe, als ein anderer Oberhand gewann. „Nein!“ murmelte er vor sich hin. Nie soll einer, die Schwelle meines Hauses überschreiten.“ Seine Voraussetzung, daß Elisabeth sich nicht sondern seine Heimkehr erwartet zur Ruhe begeben, haben würde, erwies sich als im Vorzimmer kam sie ihm entgegen ihm selber Hut und Mantel ab. zutreffend. Scho „Wie durchnäßt Du bist!“ sagte sie voll sorgender Teilnahme.„Und wie verstört Du aussiehst! Muß ich fürchten, daß es eine Trauerbotschaft ist, welche Du mir bringst?“ Rodewald nahm ihre beiden Hände und sa ihr voll tiefen Schmerzes in das liebliche Gesich „Ja, Elisabeth! Trauriger, viel trauriger, als Du es abnen kannst! Wirst Du stark und stand— genug sein, auch das Schlimmste zu ertragen 725 „Das Schlimmste?— Barmherziger Gott— haft „Es muß zu Ende gebracht werden— noch in dieser Nacht! der den Namen des Mörders trägt, und nahm Bernhard? Es ist ihm Etwas widerfahren?— Er ist tot?“ Verneinend bewegte Rodewald das Haupt. „Nicht das ist es, er befindet sich wohlauf, denn erst vor wenigen Stunden hat er telegraphisch gemeldet, daß er hierher abgereist sei.“ Rasch verschwand das Entsetzen von Elisabeths lieblichem Antlitz, und ein tiefer Atemzug der Er⸗ leichterung hob ihre Brust. „Dem Himmel sei Dank! Wenn es nicht das ist, Papa— und da ich Dich selber stark und ge⸗ sund vor mir sehe, so bin ich darauf gefaßt, Alles, was Du mir mitteilen kannst, mutig zu ver— nehmen.“ „Mein armes Kind! Du ahnst eben nicht, was es ist! Aber ich kann es Dir nicht ersparen, wie es mir auch das eigene Herz zerreißt.— Eines vor Allem: der Packmeister Milow ist tot!“ gede Art von Heuchelei war Elisabeths wahr— n haftigem Wesen fremd und sie war weit davon ent⸗ fernt, einen heftigen Schmerz zu zeigen, welchen sie der Natur der Dinge nach unmöglich empfinden konnte. „Ich beklage es um Bernhards Willen“, sagte sie einfach.„Ihn wird der Verlust tief erschüttern, wie aufrichtig auch dem armen Kranken die Er⸗ h losung von seinem schrecklichen Leiden zu wünschen t.] war.“ Rodewald gab ihre Hände frei und machte schweigend ein paar Schritte durch das Zimmer. Ihrer Ahnungslosigkeit gegenüber fehlte ihm der same Forderung. Aber er war fest entschlossen, auf diese Forderung nicht zu verzichten und so kam ße jetzt in der Verwirrung vielleicht rauher und härter von seinen Lippen, als es seine Absicht ge— wesen war. „Laß uns nicht von dem Toten sprechen, Elisabeth“, erwiderte er.„Was frommt es, über einen zu richten, der nicht mehr unter den Lebenden weilt! Nicht um ihn handelt es sich, sondern um den Mann, der bis zu dieser Stunde als Dein künftiger Gatte gegolten.“ Befremdet und ungläubig blickte Elisabeth zu ihm auf. Noch fehlte ihr das volle Verständnis für die ganze Tragweite dieser wenigen, inhalts⸗ schweren Worte. „Willst Du Dich nicht deutlicher erklären, Papa?“ fragte sie.„Es betrifft also dennoch Bernhard?“ „Ja! Du mußt Dein Verlöbnis mit ihm als aufgehoben ansehen.“ „Das ist nicht Dein Ernst! Bernhard kann nichts gethan haben, was mich dazu zwänge.“ „Ich erhebe auch keinen Vorwurf gegen ihn. Nicht sein Verschulden, sondern ein düsteres Ver— hängnis ist es, das Euch trennt.“ „Aber ich werde doch wohl gefragt werden müssen, ob ich gesonnen bin, mich einem solchen Verhängnis zu unterwerfen. Du hast bis zu diesem Tage so innigen Anteil genommen an meinem Glück, was — um des Himmels willen— ist geschehen, das Dich innerhalb weniger Stunden anderen Sinnes „Frage mich nicht darnach, Elisabeth! Laß die Gründe, die mich bestimmen, mein Geheimnis bleiben! Du würdest ihre Berechtigung anerkennen müssen, wenn ich sie Dir verriete, aber Du würdest damit nur um so unglücklicher werden.“ Doch Elisabeth verteidigte ihren Besitz mit der Kraft eines liebenden Weibes. In ihren Augen schimmerten Thränen, auf ihrem fchönen Antlitz aber lag ein Ausdruck der Entschlossenheit, wie ihn Rodewald kaum je zuvor gesehen. „Nein, Papa!“ erklärte sie mit Festigkeit.„Du magst um der Wohlthaten willen, welche Du mir erwiesen hast, berechtigt sein, jedes Opfer von mir zu verlangen, aber Du kannst nicht fordern, daß ich mich und einen Anderen unglücklich mache, ohne auch nur zu ahnen, worin die grausame Notwendig— keit dafür gelegen! Mein eigenes Gewissen ist rein, und wenn sich auch Bernhard, wie Du selber sagst, keiner schlechten und unehrenhaften Handlung schuldig gemacht hat, warum bestehst Du daun darauf, uns zu trennen?“ „Weil— nun, weil es unmöglich ist, Elisabeth daß ich ihn jemals als meinen Sohn betrachte Weil es ein Verbrechen gegen das Andenken einen Toten wäre, wenn ich ihm gestattete, auch nur ein Viertelstunde lang unter dem Dache meines Hauses zu verweilen! Weil ich sein Gesicht nicht mehr sehen, seinen Namen nicht mehr hören will— kurze weil ich Dir nur die Wahl lassen kann zwischer ihm und mir!“ (Fortsetzung folgt.) rechte Mut und das rechte Wort für seine grau⸗ machen konnte?“ preis für den Netto⸗Zentner Rüben beträgt bei einer Basis von 12 pCt. Zucker in der Rübe * Worms, 5. Jan. In vergangener Nacht geriet auf Station Rosengaxten auf bisher noch unaufgeklärte Weise ein Eisenbahnwagen organischen Stoff zu bilden. Es scheint sogar, daß sie bei diesem Vorgange völlig entbehrlich sind. Dagegen ist der Einfluß der mittlern Strahlen im Spektrum, also der 28. Dezember. Dr. Karl Jakob Hermann Finger, Privat⸗ dozent zu Gießen und Karoline Marie Luise Weiffenbach, Tochter von verstorbenen Gymnasiallehrer Professor Dr. und einem Zuckerpreis bis zu 12 4 pro Zentner 5 1. 85 g 70 8; für fdes weitere 15 pCt. Zucergehel in Brand. Der Wagen wurde von den üb⸗ een bee 1 e ne e g 1 z für jedes Ft. rig rennt und eine Strecke aus dem Bahn- ermittelt, daß Zuckerrüben aus Samen gleichen nebbrungs arkusgemeinde. wird 1& vergütet, während für jedes„ pCt. rigen getr 5 5 0 und gleicher Sorte unter völlig gleichen Bedingungen an⸗ Taufen. unter der Basis 1,2„ pro Zentner in Abzug kommen. Wie seither erhöht sich der Zentner⸗ preis der Rüben nach dem 15. November um hof hinausgeschoben, wo er dann vollständig niederbrannte. gebaut und die daraus erzeugten Rüben von Anfang August an dem Sonnenlicht ausgesetzt wurden, doch mit dem Unterschiede, daß nur bei einer Reihe von Pflanzen Am 20. Dezember. Dem Schuldiener Friedri Becker eine Tochter, Lina, geb. den 1. Dezember.— 5 Dem Schaffner Johannes Stehling ein Sohn, Georg 10 H. Auch das gratis abzugebende Schnitzel⸗ Vermischtes. das Licht ungefärbt zugelassen wurde, während es bei Karl Wilhelm, geb. den 4. November.— Am 25. Dez. quantum ist das gleiche geblieben wie seither und—„Wohlthäter der Menschheit““. Ein einer zweiten durch gelbes, bei einer dritten durch blaues, Dem Lackierer Philipp Horn eine Tochter, Karoline Helene, beträgt 40 pCt. vom Rübengewicht. Erhöht sich Erfinder von Orden, Hauptmann Friedrich bei einer vierten durch rotes Glas hindurchgeschickt wurde. geb. den 9. Dezember.— Am 26. Dezember. Dem der Durchschnittspreis des verkauften Zuckers über 12, so soll eine Nachzahlung auf den Zentner Kaufrüben folgendermaßen gewährt werden: bei einem Durchschnittspreis von 12 bis 12,50 4 2,5„, von 12,51 bis 13 4 5 8, von 13,01 bis 13,50 ¼ 7,5&, von 13,51 bis 14 4 10&, von 14,01 bis 14,50 A. 12,5&, Heyer von Rosenfeld, ist in Wien im 60. Lebens⸗ jahr verschieden. Er war, nach dem„Neuen Wiener Tagbl.“ einer der ersten Heraldiker, er war aber auch der Schöpfer zahlreicher europäischer und asiatischer Ordens⸗ auszeichnungen, und wenn er einmal im Karneval auf einen Ball auszog, konnte man auf der Brust seines Waffenrocks eine ganze Sammlung„eigener Ordenserfin⸗ Schon nach Ablauf von 14 Tagen zeigte sich ein Unter⸗ schied in der Blattbildung bei diesen verschiedenen Reihen: unter weißem und gelbem Lichte gediehen sie kräftig, unter blauem und rotem blieb ihre Entwicklung bald zurück; im blauen Lichte blieben sogar schließlich nur einige Herzblättchen übrig. Die Erzeugung organischer Substanz in der Wurzel geschah in demselben Verhältnis wie die Entwicklung der Blätter; doch hat es allerdings Gerber Karl Kraft III ein Sohn, Friedri Richard, geb. den 17. 225 555* 2% händler Johannes Altensen eine Tochter, Anna, geb. den 19. November.— 26. Dem Schuhmacher Ludwig Appel eine Tochter, Marie Karoline Luise, geb. den 26. Sep⸗ tember.— 26. Dem Knecht Ernst Martin eine Tochter Johannette Karoline, geb. den 26. Oktober. a Trauungen. U. f 5 15% 15&, 15,01 bis] dungen“ blitzen sehen. Hauptmann von Heyer hat ein 2 2 5 15 8 n 2 1850 17 5 5 0 in 15 51. lid darüber Werk über die österreichisch⸗ungarischen Orden und 5 805 den Anschein, daß bei der Umwandlung dieser organischen 922 5 5 15 Heinrich Karl Förster, Schlosser— 7 85 5„ M,. zeichen geschrieben, er hat für die meisten„neuerfundenen“ Substanzen in Zucker die chemischen Strahlen eine wesent⸗ zu eßen unt atharine Klemann, Tochter von dem 20 B. 8 europäischen Staaten, namentlich Serbi i liche Rolle spielen. Mauermeister Johannes Klemann zu Leun.— Am 29. De Kre Aus Wetterau, 5. Januar. Im„ erbien und Bulgarien, 5 8 Heinrich Oestreich, Fuh jeß 5 de 3 2 5 n die nach historisch-heraldischen Grundsätzen entworfenen Einbalsamierer. Wer da glaubt, daß das 5; a rmann zu Gießen und Christine— Gegensatz zu vielen Jagdberichten aus anderen Ehrenzeichen konstruiert. Sogar Japan wendete sich an] Geschäft des Einbalsamieren nur im alten Aegypten ge⸗ 1 Tochter von den verstorbenen Wagner Georg Gegenden kann von einem dieser Tage in den ihn, als es sein Ordenswesen organisierte, und er hat] blüht hat, der irrt sich gewaltig. Auch jetzt ernährt es] Lippert zu Rainrod. 5 Aus de Gemarkungen Sodel, Mel bach und Wisselsheim die japanische„aufgehende Sonne“ erfunden; auf seiner noch seinen Mann recht anständig, wie dieser Tage eine Am 22. D Beerdigte. g d stattgefundenen Feldtreibjagen ein für den Brust war sie auch aufgegangen. Ein geborener Hesse, Pariser Gerichtsverhandlung bewiesen hat. Eins der Mit⸗ Chef— 11 B Katharine Müller, geb. Ettling, Für das betreffenden Jagdpächter auffallend günstiges, war er frühzeitig in die österreichische Armee getreten, glieder der löblichen Zunft, das im Juni von einem 55 W 11 555 Schuhmachermeister Wilhelm Müller, für für den Landwirt freilich um so weniger erfreu⸗ nun aber schon seit Jahrzehnten pensioniert. Hauptmann fahrlässigen Droschkenkutscher überfahren worden war und. ä ö liches Resultat gemeldet werden. Während v. Heyer hatte Freunde in allen europäischen Fürstenhöfen; seitdem krank darnieder gelegen hatte, klagte nämlich auf 5 5 etädt den verstorbenen Alexander von Bulgarien kannte er von] die Kleinigkeit von 40 000 Franken Entschädigung. Der 5 keue ste Telegramme. Ju da bott dieses Treibjagens, an dem auf Einladung des Pächters, des Herrn Baron von Löw zu Jugend auf, er hatte ihm auch den Alexander-Orden er— Richter machte den Mann natürlich darauf aufmerksam, Hd. Meiningen, 6. Jan. Vorgestern benchenen a! lgben unnd Wisselsheim, etwa 60 Jäger beteiligt waren, funden, und diese Verbindung übertrug sich dann von daß die Summe wohl etwas zu hoch gegriffen sei, er aber Abend w 8 77 1 am ersten Tag in den Gemarkungen dem Battenberger auf den Coburger, der diesen Ordens- erklärte, es sei dies der äußerste Preis. Im Allgemeinen Kinberüee ß 8 und Nechschel Södel und Melbach 370, am zweiten Tag, an fachmann oft konsultierte. Hinter seinem Sarge wird bekäme er 1000 bis 3000 Franken für eine Einbal⸗(zum Bahnhof ein unsittliches Att 8 Aenbihungssch a 7 man seine Schätze, Ehrenzeichen von Oesterreich, Rußland, samierung, je nach dem Stande und Vermögen der Ver⸗ jowie ein Raubmordversuch 8 sühnng, Wechse dem auch noch das Wisselsheimer Feld abge⸗ trieben wurde, nicht weniger als 707, also im Ganzen beinahe 1100 Hasen erlegt. Dieser überaus reiche Bestand an Hasen ist den Um— ständen zuzuschreiben, daß einmal die Jagd von Seiten des Herrn Baron von Löw sehr geschont wird, zum andern aber auch der Pächter durch Preußen, Bayern, Hessen, Sachsen, Spanien, Serbien, Bulgarien, San Marino, Japan ꝛc. tragen; er hat sich chswer von ihnen getrennt. — Treibjagd auf eine Kuh. Der Schrecken für die Bewohner verschiedener Dörfer im Kreise O st⸗ havelland war mehrere Wochen hindurch eine wild⸗ gewordene Kuh. Das Tier war aus einem Stall des indeß sehr oft würde diese Summe erheblich überschritten. So habe er für Gambetta 4000, für den König von Brasilien 5000 und für den König von Han⸗ nover sogar 10 000 Franken bekommen. Der größte Teil seiner Kundschaft bestehe aus Amerikanern, die ihre Toten wieder in die Heimat mitnehmen wollten. storbenen, Die Lehrerin wurde durch mehrer 5 stiche lebensgefährlich Dl Thller ist entkommen. „Hd. Budapest, 6. Januar. In Unghvar wütete gestern ein verheerender Brand, der das große Gebäude des Kronenhotels und 2 Flassen In 0 Schrlngshelm. bon durchschniti ulennung des scule hat die s jahrlichen städt auf 1000 e einen eigens dazu angestellten Jagdaufseher das] Bauern Kluckert in Dallgow entlaufen und konnte nicht Auszug aus den Kirchen büchern mehrere benachbarte Häuser einäscherte. Hierbei Verein zum 5 sogenannte Raubzeug, wie Füchse, Raubvögel u. wieder eingefangen werden. Am Tage hauste es in den der evangelischen Gemeinde. ereigneten sich verschiedene Unglücksfälle. Der Vauhlat in der dergl. wegschießen läßt. Waldungen, bei Anbruch der Dunkelheit machte es die Matthäusgemeinde. Kommandant der Feuerwehr wurde von einem fügung geselt, * Offenbach a. M., 5. Jan. Der allge- ganze Gegend kim Umkreise von drei Meilen bis in die Taufen. herabstürzenden Balken getötet und mehrere dug ehen f meine Verband der deutschen landwirt— Nähe von Spandau unsicher. Viele Fußgänger sind von Am 23. Dezember. Eine uneheliche Tochter Alwine Feuerwehrmänner kamen in den Flammen um. schere Aussicht der total verwilderten Kuh angegriffen und zu Boden Therese, geb. den 15. Dezember.— Am 25. Dezember. Vier Soldaten erlitten bei den Rettungsarbeiten Die erwe schaftlichen Genossenschaften petitioniert bei dem preußischen Staatsministerium und dem Abgeordnetenhause darum, die landwirtschaft⸗ gerannt, dabei auch verletzt worden. Jetzt endlich ist sie unschädlich gemacht. Bei einer Treibjagd des Ritter⸗ gutes Seegefeld ist sie von dem Gutsbesitzer Ehlers erlegt Dem Schneider Friedrich Meckel ein Sohn, Friedrich, geb. den 14. Oktober. 25. Dem Maler Ernst Aßmann ein Sohn, Hans, geb. den 20. November.— 25. Dem schwere Verletzungen. Hd. Paris, 6. Januar. Gestern Abend zogen nach einer anarchistischen Versammlung haben besucht: im Sommer 18 im Winter 159 lichen Genossenschaften in der Handelskammer⸗ worden f i 15 ee ö 5 a Schreiner Karl Hofmann eine Tochter, Anna Elise etwa hundert! 5 l 1 45 ble Sonntaggszei Novelle von der Beitragspflicht zu den Handels-— Die Entstehung des Zuckers in der Margarete, geb. den 12. November.— 25. Dem Metger⸗ Sbischust 1175 ee 1115 die spanische 5 kammern zu befreien, dagegen die staatlich Zuckerrübe. Man hat bereits früh festgestellt, daß meister Heinrich Henkel eine Tochter, Elise Sophie Theo⸗ mit Spanien“. Kuba, nieder ere bestätigten Revisionsverbände der Genossenschaften bei der Zuckerrübe der Zuckergehalt mit der Größe der dore, geb. den 5. November.— Am 26. Dezember. Dem mit Spanien“. Die Polizei sprengte die Menge b. Nutten als Genossenschaftskammern zu behandeln und Blätter in Zusammenhang steht. Je größer die Ober. Omnibusschaffner Karl Wagner II eine Tochter, Emma sofort auseinander und nahm vier Verhaf⸗ 6. age den Handelskammern gleichzustellen. fläche der Blätter ist, desto mehr Zucker enthält die Rübe. Carola Lulse Lina, geb. den 10. Oktober.— 26. Dem tungen vor. ate * Mainz, 5. Januar. Heute früh kurz Die Zuckerrübe besitzt auch von allen Kulturpflanzen die[Schneider Hermann Müller ein Sohn, Otto Wilhelm, geb. 4 deglache nach halb vier Uhr ertönten die Sturmglocken größten Blätter. Strohmer hat kürzlich(nach der öster⸗[ den 3. Juni.— 26. Dem Schlosser Johann Heinrich— Sie und verkündeten Feuer in der Neustadt. reichisch⸗ungarischen Zeitschrift für Zucker⸗Industrie und Naumann ein Sohn, Karl Philipp Wilhelm, geb. den 19. Nov. Sterbefälle. 0 Es brannte in der Wallaustraße in der Roll- Landwürtschaft) Versuche darüber angestellt, welche Rolle— 28. Dem Gefangenenaufseher Johann Friedrich Lang Am 4. Januar. Johanna Marie Christine 0 0 ladenfabrik des Zimmermeisters und Stadtver⸗ die Sonnenbestrahlung bei der Zuckerbildung spielt, und ein Sohn Heinrich, geb. den 1. Nov.— 26. Ein unehe⸗ Pfeil, 35 Jahre alt, Privatin dahier, Lud⸗ 2 9 280 8 0 zwar handelt es sich darum festzustellen, welche Teile des licher Sohn, Friedrich Georg Ludwig, geb. den 2. wigstraße 12 ordneten Gabriel Gerster. Das Feuer entstand a f ö ö ö gstraße 12. 40 in der Werksti iu der die Maschi 2 Sonnenfpektrums zu der Erzeugung des Zuckers haupt- Oktober. Schller gegen in der Wer stätte, in der die aschinensägen sächlich mitwirken. Es stellte sich heraus, daß die sog. Trauungen. im Vorfahr. standen. Der mittlere Teil des Baues und die chemischen Strahlen des Sonnenlichtes, also die blauen, Dem 20. Dezember. Konrad Spies, Maurer zu Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ u ber Ali Maschinen sind zerstört. Nach zwei Stunden violetten und ultravioletten, nur in sehr geringem Maße] Gießen und Karoline Bechtold, Tochter von dem Acker- teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen chen an den e hatte die Feuerwehr den Brand bewältigt. das Vermögen haben, aus Kohlensäure und Wasser einen! mann Johann Philipp Bechtold zu Launsbach.— Am 5 lursen teilgenomt =—————ů—— eee a——— Weißzeugnä Lieferung von Wir beehren uns hierdurch die ergebene Anzeige, daß wir am hiesigen Platze G 8 l 1 li 2. 5 6 1 ernähen Straßenbaumaterialien. 5 J 2 1 1 üh icht 1 aan g Die Lieferung der zur Unterhaltung 1 4 Patent Dr. Auer. a der städtischen Straßenbau-Wege in 25 5 1 g 1897008 e 0 1275. 1 Wir empfehlen bestens die vorzüglich be⸗ n dem unte 798 erforderlichen Materilaien, wie 9 währten Auer schen Gasglüählicht⸗ sehaben. Feier Brenner. Preis eines vollständigen Brenners Unter 1895/96 1. 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