Vue von Vit tr⸗ döhler daher, ah. 0 Beerdigung findtt bormittags 11 Uhr, 2 —— burg, Verantw. Nedal⸗ sttmann, belde in Gießen. ub ends 8 Uhr, „„ iball A(Cafs Leib). rogramm. U. a. prächtige hrung, eeseee den farbenpächtigsten 169 Hild: Sterne!!! allsgestatteten Bühne. ments kapelle rten u 1 Ml. 1 225 3 Schulffraße, ltersweg, Gerhard, ngeschäften von Richard 1 Selters böhe Zalemon(Hamburger Sal meukarten 50 9g 15 Zauber“ et ꝛc.* Rudd et f 1 n den 140 5 xriseul/ 8 Marttple n 40 Pb: 1 Nl. u 4 170 Pfg. l 1 blen Noll/ n · 1 10 in Iunorannl ö 90) 5 ae 1 chmor/ cheinle 1 ret 9 9 0 20 fs 90. 5 8 n N. 8 2 2= 8 Nr. 30 Gießen, Freitag, den 5. Februar 1897. 9 Postztg. Nr. 3239 a Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe Gießen. che Landeszeitung. Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: 2 Kreuzplatz Nr. 4.. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Fetertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Fspaltige Petitzeile. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 4. Febr. Ueber die gewünschte Besetzung der Subaltern-⸗ und Unter⸗ beamtenstellen in den Gemeinden mit Militäranwärtern hat Herr Oberbürger⸗ meister Dr. Gaßner in Mainz ein Referat ausgearbeitet, das er dem nächsten hessischen Städtetag vorlegen wird. Nach eingehender materieller Begründung seines Antrages kommt Herr Dr. Gaßner auch auf die rechtliche Seite des Entwurfes zurück und bemerkt dazu: „Ich darf nicht schließen, ohne wenigstens auch die rechtliche Seite, der Frage gestreift zu haben. Und da scheinen mir Bedenken öffentlich⸗recht⸗ licher Natur vorzuliegen, als es zum mindesten zweifelhaft ist, ob die Materie, die hier behandelt wird, überhaupt der Zuständigkeit des Reiches untersteht. Welche Angelegenheiten der Beauf⸗ sichtigung seitens des Reiches und der Gesetz⸗ gebung desselben unterliegen, bestimmt Art. 4 der Verfassung des Deutschen Reiches. Dazu gehört nun u. a. auch das Militärwesen des Reiches und der Kriegsmarine, nicht aber die Gemeindegesetzgebung und die Regelung von Gemeindeangelegenheiten, welche den Einzelstaaten vorbehalten sind. Man wird deshalb füglich bezweifeln dürfen, ob wir überhaupt ver⸗ pflichtet sind und gezwungen werden können, uns eine so weitgehende Einmischung in unsere eigentsten Angelegenheiten gefallen zu lassen.“ * Gießen, 4. Februar. Gestern feierte Herr Joh. Meißner und dessen Ehefrau von hier das Fest der silbernen Hochzeit. Zur Feier des Tages beehrte gestern Abend der„Bauersche Gesangverein“ das Jubelpaar mit einem Ständchen. * Gießen, 4. Februar. Am 22. d. Mts. findet die Generalversammlung des Männerbadevereins statt. Die finanziellen Verhältnisse dieser Vereinigung sind auch in diesem Jahre sehr befriedigende. a * Gießen, 4. Februar. Die Sektionen Gießen des deutsch⸗österreichischen Alpenvereins, Wetzlar und Weilburg haben denStammklubFrank⸗ furt veranlaßt, für ihre Umgebung eine Far ben⸗ markierungskarte herauszugeben. Dieselbe wird zum Frühjahr in einer Auflage von 4000 Exemplaren erscheinen und umfaßt folgendes Gebiet: Nördlich bis Fronhausen, südlich bis Bad Nauheim, östlich bis Lich, westlich bis Runkel inklusive deren Umgebung. » Gießen, 4. Februar. Seit längerer Zeit beschäftigt sich das Reichseisenbahnamt mit der Frage der Beförderung von frischem Fleisch auf den deutschen Eisenbahnen. Bekanntlich genießen Fische, Obst und andere leicht dem Verderben ausgesetzte Versandstücke, die Begünstigung, gegen die einfache Gebühr mit Schnell⸗ event. Personenzügen befördert zu werden. Das Reichseisenbahnamt will auch das frische — Die Handelskammer Mainz hat sich zur Abgabe des von ihr verlangten Gutachtens an die Metzgerinnung gewendet, deren Obermeister der Handelskammer Bericht erstattete. Die Innung ist nicht allein für den Transport des frischen Fleisches zu den gewöhnlichen Frachtsätzen, son⸗ dern auch für die Versendung von Wurst und geräucherten Fleischwaren. Die letzteren würden, der heutigen Geschmacksrichtung entsprechend, nur noch leicht angeräuchert und seien daher bei längeren Transporten in geschlossenen Behält⸗ nissen nicht allein leicht dem Verderben ausgesetzt, sondern sie verlieren auch ungemein an Ansehen. * Gießen, 4. Februar. Unsere Kriminal⸗ polizei ist z. Zt. mit Recherchen zur Ermitte⸗ lung eines Diebes beschäftigt, der ca. drei⸗ hundert Zentner Eis gestohlen haben soll. Wie uns weiter mitgeteilt wird, soll der Dieb bereits ermittelt sein. * Gießen, 4. Februar. Auf Grund viel⸗ facher Beschwerden des reisenden Publikums ist jetzt in den Wagenabteilungen vierter Klasse der Staatslinien eine Bekanntmachung angeschlagen, wonach das Feilbieten aller Art, sowie das Musizieren in den Wartesälen, auf den Bahn⸗ steigen, und in den Eisenbahnwagen verboten ist. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafen bis zu 100. belegt. * Gießen, 4. Februar. In Hessen bestehen zur Zeit noch 101 konfessionell getrennte Schulen. Davon sind 50 katholisch, 49 evangelisch und 2 israelitisch. Die übrigen 889 Schulen sind simultan. Die meisten Kon⸗ fessionsschulen befinden sich im Kreise Heppen⸗ heim, nämlich 20, und zwar 10 katholische und 10 evangelische. Keine Konfessionsschulen sind in den Kreisen Darmstadt, Gießen und Schotten. * Ruttershausen, 4. Febr. Die Repara⸗ turarbeiten an der hiesigen Lahnbrücke sind be⸗ endet, sodaß letztere seit einigen Tagen wieder befahren werden kann. * Bad Nauheim, 3. Februar. Hier be⸗ stehen zwei Vereine, die dem Radfahrer⸗ sport huldigen, der erst im vorigen Herbst ins Leben getretene„Bicycle⸗Klub“ und der„Rad⸗ fahrerklub 1892 Bad Nauheim“, der vom 13. bis 15. März d. Is. sein fünfjähriges Stif⸗ tungsfest mit Bannerweihe abhält. Für das Konkurrenz⸗, Reigen⸗ und Gruppenfahren werden Preise im Gesamtbetrage von 280 l verteilt. Schon 60 auswärtige Vereine sind aus dem Gauverbande Nr. 9(Frankfurt a. M.) zur Teilnahme angemeldet.— Ein hiesiger Kauf⸗ mann schickte vor einigen Wochen seinen noch nicht lange engagierten Kommis auf die Post, um 300„ einzuzahlen. Statt dessen zog der junge Mann bor, sich„französtsch zu empfehlen“, ohne die Posteinzahlung geleistet zu haben. Dieser Tage ist der aus Hanau gebürtige Flücht⸗ ling, dem auch Veruntreuungen in Kreuznach und in seiner Vaterstadt zur Last gelegt — Fleisch zu diesen Transportgegenständen rechnen. Ihre erste Liebe. Novelle von E. von Bischdorf. (Fortsetzung.) Auch Felix machte Zukunftspläne aber anderer Art. Dieselben drehten sich um ein pustendes Un⸗ geheuer, das die Spreu vom Weizen schied und in eiliger Rührigkeit seinen Arbeitern ihr müheseliges Werk erleichterte— eine Dampfdreschmaschine. Er stellte noch einmal die Vorzüge von Stiften- und Schlagleistensystem neben einander, überschlug die Höhe seiner Ersparnisse und die voraussichtlichen Einkünfte des Jahres. Würden sie zur Erfüllung des lang gehegten Wunsches ausreichen? Dann rechnete er weiter. Wenn er sie erst hatte, konnte er höhere Preise für das Getreide erzielen, welches dann gleich vom Felde auf den noch spärlich ver⸗ sorgten Markt kam, konnte Speicherräuwe und Ar⸗ beitskräfte sparen. Wie groß war überhaupt der Vorteil einer Lokomobile! Sie würde beim Futter⸗ schneiden verwendet werden oder in der Ziegelei. Zwei Male schon war er nahe daran gewesen, sein Ziel zu erreichen, aber beide Male— er sah scheu zu Regine hinüber, als könne diese seine Gedanken lesen— beide Male hatte er das dafür zurückge⸗ legte Kapital seinem leichtsinnigen Herrn Schwager mit den kostspieligen Passionen überlassen, um sich zu arrangieren. Nicht, daß ihn jetzt sein Opfer reute, wenn Regine es nur nicht als so ganz selbst⸗ verständlich hingenommen hätte! So bauten beide ihre Luftschlösser, und beiden sollten diese bald zu Wasser werden.— Ein heftiges Rauschen schreckte sie einige Stunden später aus dem Schlafe auf. Ein wolkenbruch⸗ artiger, Negen ging nieder über die dürstende Erde. Unerschöpfliche Wassermassen stürzten aus den ge⸗ öffneten Schleusen des Himmels; bald glich der Boden des Parkes einem See. Aber die verheerende Gewalt des fessellosen Elementes wirkte in ihrem Anblick auf Regine nicht beängstigend, sondern befreiend. Sie spürte darin eine große, allgewaltige Kraft; ihr war die Stimme des Schöpfers im Brausen des Sturmes immerdar vernehmlicher, als im milden Säuseln. So stand sie Stunde auf Stunde und lauschte in die Nacht hinaus auf das Plätschern und Tosen, bis die fahle Morgendämmerung hereinbrachlund der Regen lang— sam nachließ. Da kam eine Schreckensbotschaft. Wass seit Jahrzehnten nicht geschehen, hatte das Unwetter dieser Nacht hervorgebracht— der Fluß war über die Ufer getreten, hatte den festen Damm durch— brochen und die umliegenden Felder weithin über— schwemmt. Felix eilte hinaus und Regine folgte ihm bald darauf. Der Anblick war entmutigend. Eine schmutzig trübe, weite Wasserfläche, aus der einzelne Baumstämme hinaus ragten. Ein Wegweiser mit lang ausgestreckten Armen zeigte wie höhnend die Richtung eines versunkenen Pfades an. Das schöne, unlängst gemähte Korn trieb in zerfetzten Garben in der Flut,— ein Bild traurigster Verwüstung. Regine stand auf einer unbeschädigten Stelle des Dammes; an beiden Seiten leckte das Wasser bis dicht zu ihren Füßen herauf und breitete sich so ruhig unbewegt vor ihr aus, als habe es sich nur sein gutes Recht genommen und gedenke, das— selbe festzuhalten. Flut und Himmel schienen in dasselbe eintönige Grau getaucht zu sein— sie fühlte sich so machtlos. so niedergedrückt— wie viel mehr mußte das bei Felix der Fall sein, der werden, in einer norddeutschen Stadt verhaftet worden. * Darmstadt, 3. Februar. Nach einer vom großh. Polizeiamt veranlaßten Zusammen⸗ stellung über den Fremdenverkehr in hiesiger Stadt im Jahre 1896 übernachteten im ganzen in Gasthöfen, Wirtschaften und Herbergen dahier 46 776 Personen mit 81 092 Logiertagen. In Gasthöfen und ghäusern logierten hiervon 30 195 Fremde mit 40 967 Logiertagen. In 1895 betrug der Fremdenverkehr 45 495 Personen mit 72 322 Logtertagen, er ist somit in 1896 um 1281 Personen mit 9580 Logiertagen ge⸗ wachsen. Im Jahre 1883 betrug nach einer damals vorgenommenen Zählung der Gesamt⸗ fremdenverkehr 28 879 5 mit 48 248 Logiertagen, im Jahre 1893: 42 543 Personen mit 58 365 Logiertagen. Rechnet man zur Zahl der im Jahre 1896 zugezogenen Fremden die Zahl der mit dauerndem Aufenthalt in 1896 hier zugezogenen Personen: 10 433, sowie die Zahl der in diesem Jahre von hier weggezogenen Personen: 9140, so ergiebt sich hier ein Gesamt⸗ wechsel von 66 349 Personen, eine Zahl, welche die Einwohnerzahl fast noch übersteigt. Hieraus dürfte sich aber auch u. a. ergeben, daß die Aufgabe und Arbeit, welche der Fremdenpolizei bei unseren modernen Verkehrsverhältnissen schon in einer Stadt mittlerer Größe erwächst, keine geringe und eine fortwährend steigende ist. * Mainz, 3. Februar. Feine Familie. Eine in der Synagogenstraße wohnende Ehefrau und deren Tochter brachten vorgestern Abend dem heimkehrenden Ehemann und Vater mit einem Kochtopf und einer Kohlenschippe derartige Verletzungen am Kopfe bei, daß er sich in dem Hospital verbinden lassen mußte. * Mainz, 3. Febr. Gestern Abend ent⸗ gleiste der Arbefterzug 7 Uhr 21 Minuten der hiesigen Lokalbahn zwischen Gonsenheim und Finthen auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weise. Die Maschine stürzte dabei um und der erste Wagen wurde sehr stark beschädigt. Dem Maschinenführer gelang es, den Dampf sofort abzustellen, während der Heizer von der Maschine herabgeschleudert wurde und einige jedoch nur unbedeutende Verletzungen davontrug. * Mainz, 3. Februar. Die städtische juristische Kommission hat in ihrer heutigen Sitzung zur Militäranwärterfrage Stellung genommen. Die Bürgermeisterei wurde beauftragt, die großherzogliche Regierung zu er⸗ suchen, in der entschiedensten Weise beim Bundes⸗ rat gegen die geplante Verordnung zu wirken, welche die Besetzung der Subaltern⸗ und Unter⸗ beamten in den Gemeindeverbänden durch Militäranwärter fordert.— In verflossener Nacht stürzte der unter dem Hof eines Neu⸗ baues in der Schulstraße befindliche Keller der Firma Hang ein. Gestern waren in ihm noch 15 Arbeiter beschäftigt. * Worms, 3. Februar. Die von hiesigen hier die Frucht seiner anstrengenden Arbeit zer⸗ stört sah! Jetzt trat der Direktor zu ihr und berichtete, daß auch jene Felder, deren Fruchtbarkeit Felix durch künstliche Düngung mühevoll errungen hatte, sein besonderer Stolz, von der Ueberschwemmung nicht verschont geblieben; auch über sie hatte sich der Fluß mit dem Sande und Schlamme, welchen er mit sich führte, schonungslos hinweg gewälzt. Da sah Regine auf einer Anhöhe die schlanke Gestalt ihres Gatten im knappen, grauen Anzuge erscheinen und schritt auf ihn zu. Er sah blaß aus, erteilte aber klar und ruhig seine Befehle an einige Knechte und wandte sich dann zu ihr. Sie hing sich an seinen Arm: „O Felix, welche Zerstörung, welch schwerer Schlag für Dich!“ Er strich ihr freundlich über die Wange und sah sie liebevoll an. „Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen, der Name des Herrn sei gelobt!“ sprach er langsam, fast feierlich. Regine war erschüttert. Sie wußte, daß Felix ein kindlich gläubiges Gemüt hatte; jeden Sonntag fuhr er zur Kirche,— nur gar zu oft allein— aber er sprach nicht viel davon. Er war der Mei⸗ nung, daß man sein Christentum im Herzen und nicht auf den Lippen haben solle. Desto mehr wirkte dann ein solch unwillkürlicher Ausfluß seiner Seelenstimmung. Sie schmiegte sich fester an ihn. Wieder fühlte sie sich klein neben ihrem Gatten, aber ihr war wohl dabei. 1* Es schien aber, als habe das Schicksal be— schlossen, Felix für die ihm angethane Unbill zu Einwohnern und auswärtigen Interessenten unter⸗ zeichnete Petition wegen Abänderung der zur Zeit hier bestehenden Ferienordnung der höheren Lehranstalten ist der maßgebenden Behörde zugegangen. Die Direktionen der Lehr- anstalten zwollen, wie wir erfahren, demnächst den Eltern, deren Kinder diese Schulen besuchen, Anfragezettel, auf welchen sie ihre Wünsche in Bezug der Ferien⸗Ordnung kundgeben wollen, zugehen lassen. * Worms, 3. Febr. Im Gasthaus„Zum Roten Haus“ wurde heute Morgen der Agent Wilhelm Braun, gebürtig aus Herrnsheim, zuletzt hier aufenthältlich, am Fuße der nach den oberen Stockwerken führenden Wendeltreppe als Leiche aufgefunden. Am Kopfe fand sich, nach der„W. Ztg.“, eine Wunde vor. Ver⸗ mutlich ist B. in verflossener Nacht, als, er sich nach seinem Zimmer begeben wollte, die Treppe hinabgestürzt. * Froschhausen, 3. Februar. Durch die noch au Soautag in vorgerückter Abendstunde eröffnete Untersuchung des blurigen Zu⸗ sammentreffens zwischen dem Jagdauffseher Kunkel und dem Schreinergesellen Schmidt (Siehe unsere gestrige Nottz. Die Red.) wurde festgestellt, daß beide am Waldessaume zwischen Froschhausen und Dudenhofen zusammentrafen. Schmidt versuchte, nachdem er schon verwundet war, einen zweiten Gewehrschuß auf Kunkel ab⸗ zufeuern, allein der Mechanismus der Doppel⸗ flinte versagte. Die Waffe, ein Vorderlader alterer Konstruktion, ist Eigentum von Schmidts Arbeitgeber, dem das Gewehr vor etwa 2½ Jahren entwendet wurde. Die Seligenstädter Gendarmerie vollzog vorgestern in der Wohnung des Verhafteten eine Haussuchung. Die junge Ehefrau Schmidts, eine brave und tüchtige Frau, wird allgemein bedauert. Die letzte That der Direktion der Hessischen Ludwigsbahn. Die„Mainzer Volkszeitung“ veröffentlicht folgendes als„geheim“ bezeichnete Aktenstück: B. Mainz, den 28. Jan. 1897. Ob.⸗Güt.⸗Insp. Nr. 868. Vertraulich! An sämtliche Güter⸗, Eilgut⸗ und Gepäck⸗Abfertigungsstellen. Zur Nachachtung teile ich Ihnen mit, daß ab 1. Februar d. J. für die Reisen der Allerhöchsten Hessischen Herrschaften folgende Bestimmungen gelten: Seiner Konigl. Hoheit dem Großherzog von Hessen und Rhein steht die freie Beuutzung der im Großherzogtum belegenen Bahnstrecken der Hessischen Ludwigsbahn und der Main⸗Neckar⸗ Bahn einschließlich der in Frankfurt von Süden her einmündenden Strecken, ferner der auf hessischem Gebiete belegenen Strecken der staatlichen entschädigen. Die Felder, welche von der Ueber⸗ schwemmung unberührt geblieben, hatten doppelt reichliche Ernte geliefert. Die vor kurzem ange⸗ legten Rübenfelder trugen vortrefflich. Felix, der die Bahn in der Nähe und wenig Transportkosten hatte, erzielte gute Preise. Nachdem im Winter die Campagne, nämlich die Verarbeitung in der Fabrik, vorüber war, erhielt er die Rübenschnitzel, aus der die Centrifuge die Melisse gepreßt, als Viehfutter zurück. Mit diesem und dem Grünkraut wurden die im Sommer gekauften, bairischen Ochsen fett gefüttert, und ihr Verkauf füllte seine Kasse von neuem. Im folgenden Sommer waren die Schäden, die der Wolkenbruch augerichtet, fast schon beseitigt worden. Auf dem Felde aber staud richtig die lang ersehnte, heiß erwünschte— die Dampfdresch⸗ maschine— in emsiger Thätigkeit. Sie war eine unversiegliche Quelle der Freude für Felix und seine Kinder. Hans Max wurde nicht müde, das Wunder anzustaunen. Droben sah man die langen Aehren verschwinden, drunten schutteten fein säuber⸗ lich die Weizenkörner heraus, an denen die Kinder gar zu gerne knapperten, und jeuseits spie das Un⸗ getüm Stroh in langen Halmen von sich. Erst glaubte der Junge, daß kleine Kobalde darinnen geschäftig seien. Aber Felix gewährte ihm einen Einblick in das Triebwerk und suchte ihm dasselbe in leicht faßlicher Weise zu erklären. „Wie kannst Du das kleine Hirn mit solch schweren Explikationen anstrengen!“ meinte Regine vorwurfsvoll. Felix schwieg eine Weile. (Jortsetzung folgt.) Großherzogin, zurückzubefördernden Pferde ebenso die freie Benutzung Strecken vorhandenen räume. Bei Verlegung des Hoflagers aus der Resi⸗ beziehungsweise werden auch Pferde Anlaß nach nachfolgen Reise Landesherrn sowie am vorausgehenden und nach⸗ denz an einen anderen Ort, Zurückverlegung in die Residenz, diejenigen Personen, Equipagen, Effekten, welche aus dem gedachten dem Reiseziel vorausgesendet werden, oder zurückkehren, am Tage der folgenden Tage frei befördert werden. Ich eröffne Ihnen zugleich, weisung geheim zu halten pfang derselben ist sofort mir stätigen. ist. Nebenbahnen für sich, Ihre Königl. Hoheit die sowie für das unmittel folge und die etwa zur Höchsten Benutzung an das Reiseziel vorauszusendenden oder von dort und Equipagen zu; der auf gedachten herrschaftlichen Warte⸗ bare Ge⸗ daß diese An⸗ Der schriftlich zu be⸗ Die Ober⸗Güterinspektion. Kloß. zusammenbrach, die Anderen folgten, aber drei hatten solche Brandwunden, daß sie liegen bleiben mußten; zwei fand man später in beinahe verkohltem Zustand, der Dritte war erstickt, während der mit dem Theer Ueber⸗ gossene schwerlich mit dem Leben davonkommen wird. Da die„Teutonia“ von allen Seiten mit Treibeis umgeben warten! ift, dauerte es länger als sonst, bis man den Unglücklichen— Hilfe bringen konnte. — Studentenunruhen. Anläßlich eines Be⸗ suches, den der Unterrichtsminister der Universität Bologna abstattete, kam es zu stürmischen Demonstrationen und Gegendemonstrationen. Die rabiaten Studenten wollten dem Minister den Zugang zur Universität verwehren, allein die konservativen Kommilitonen unter Führung des zur praktischen Gefängnis verurteilt. und Chancen. Plan, der auf den ersten Ausführung gelangen wird. Stunden von England nach New⸗Nork! lebung des Verkehrs zwischen der alten und neuen Welt ließe aus der Verwirklichung dieser Verheißung sich er⸗ Bestrafter Prämienloos⸗ Schwindler. Von der Freiburger Strafkammer wurde der Loosver⸗ mittler der Antwerpener Kommissionsbank Tröndlin von Wollbach wegen Betruges zu 1 Jahr nehmern reiche Gewinne un U einzelnen Personen sogar die schriftliche sei und sei bestrebt die wirtschaftlichen Gegen⸗ sätze auszugleichen. Hd. Wien, 4. Februar. Die antisemitische Mehrheit des österreichischen Landtages beschloß estern, daß die evangelischen Schulen die dis⸗ erigen Subventionen nur weitererhalten, wenn sie keine jüdischen Kinder mehr aufnehmen. Hd. Rom, 4. Februar. Der gestrige Tag ist ruhig verlaufen. Die Studenten hielten eine Versammlung ab, in welcher ein Protestmanifest verteilt wurde, welches gegen den Kultus minister gerichtet ist. In Bologna wurden 12 Studenten verhaftet und die Universität von Truppen besetzt. Später wurden die Vorlesungen wieder auf⸗ Blick etwas Bestechendes hat, In 36 Be⸗ Welche und 3 Monaten Tröndlin verhieß den Ab⸗ d gab nach der„Breisg.⸗Ztg.“ Zusicherung ihrer Professors Panzachi erzwangen den Eintritt. Bei der gegenseitigen Prügelei wurden mehrere Studenten und ein Professor verletzt. Die Hochschule ist zur Zeit militärisch besetzt. — In 36 Stunden von England nach Newyork wollen zwei Russen mit einem von ihnen er⸗ fundenen Schiffe fahren, das sie in Deutschland, Rußland, Oesterreich, Frankreich und Italien durch Patente haben schützen lassen. Dasselbe soll nicht auf, sonder unter dem Wasser fahren und ist nach dem Grundsatze gebaut, daß die bis⸗ her im Gebrauche befindlichen Schrauben im Vergleich des Hd. Berlin, wurde gestern gesprochen. wurde zu vier teilt. Staatsanwalt Monate, gegen Em⸗ Vermischtes. — Schrecklicher Tod. Schiffes kamen in Charlois, Maas liegenden Stadtteil Rotterdams, entsetzliche Weise ums Leben. Im liegt der Dampfer„Teutonia“, Ausbesserungsarbeiten vorgenommen mußte die innere Seite der Schiffswand werden. Ein auf nicht mehr halten konnte, ließ ihn fallen. bald in Flammen stand, mel emporstiegen. Betr.: Oeffentliche Impfung. Bekanntmachung. um den Angehörigen derjenigen Impf⸗ pflichtigen, welche noch rückständig sind und Anforderungen erhalten haben, die Impfung nachholen zu lassen, hierzu Gelegenheit zu geben, wird im Impflokale(Altes Rathaus am Markt) am Freitag, den 5. Februar, nachmittags von 2—4 Uhr, ein öffentlicher Impftermin und am solgenden Freitag, den 12. Februar, von 2—3 Uhr, der Nachschautermin abgehalten, in welchem alle Geimpften erscheinen müssen Die Impfungen erfolgen kostenfrei. In beiden Impfterminen können auch Impf⸗ linge, welche wegen Kränklichkeit weiterhin zurülckgestellt werden wollen, dem Impfarzte vorgestellt und diesbezügliche ärztliche Zeug⸗ nisse abgegeben werden. Es wird noch bemerkt, daß Witterung und Jahreszeit auf den Verlauf der Impfung keinerlei Einfluß haben. Gießen, den 2. Februar 1897. Großh. Bilrgermeisterei Gießen. J. V.: Wolff. Verdingung. Die zur Verlegung bezw. zum Umbau der sogen.„Plocksbrücke“ erforderlichen Maurer“, Zimmer- und Pflasterarbeiten sollen Dienstag, den 16. Februar d. J., vormittags 11 Uhr, oͤffentlich verdungen werden. Plan, Arbeits- beschreibung und Bedingungen liegen bei uns während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der von uns zu be— ziehen ist, find bis zum genannten Termin einzureichen.— Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 1. Februar 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 56 Pfg. Schweinefleisch nicht ladenrein, pro Pfund 50 Pfg. Freitag, d. 5. Februar l. J., nachmittags 2 Uhr, im„Adler“ zu Gießen werde ich öffent⸗ lich gegen Baarzablung versteigern: 1 Posten Waschseife, 1 Posten Rauchtabak, 1 Partie Kaffee⸗ Essenz. 1 Partien Fettlaugemehl, 1 Ladenwage mit Gewichte, eine Ladenlampe; ferner 2 Kochherde, mehrere Oefen, I vollst. Schuster werkstatt⸗Einrichtung(einschl. Näh— maschine), 1 Anzabl Bilder und Bilderrahmen, 1 Regulator usw. Die Versteigerung findet bestimmt statt. 176 Engel, Gerichtsvollzieher. Für Glaser! 2 tücht. Rahmenmacher gesucht bei 177 Philipp Jacobi, Gießen. Ein neuer, leichter Schlitten steht billig zu verkaufen bei 180 Kour. Stephan, Wagenfabrik, Großen⸗Buseck. in Rechtssachen, Aus⸗ 00 kunft in Invaliditäts⸗ und 5 Altersversicherungs⸗ 0 Sachen, N v. Ge⸗ suchen, Reklamationen, Verträgen, Testamenten, Beitreibung v. Forderungen, Einkassieren v. Geldern und dergleichen 178 Poppelsdorf, Hammstraße 12. Guten billig. Mittagstisch, im Abonnement zu 45 Pfg., Wirt Böhm,„Zum Lahnthal“, Neustadt 48. empfiehlt 91 Beim Theeren einem am linken Ufer der drei Arbeiter auf dortigen Dockhafen an welchem verschiedene wurden; einer Leiter stehender Arbeiter, der einen mit Theer gefüllten Kübel in der Hand hielt, kam letzterem mit einem Talglicht zu nahe, der Theer fing alsbald zu brennen an und der Arbeiter, der den Kübel Der Inhalt ergoß sich über einen unten stehenden Arbeiter, der als⸗ während auch das Schiff selbst zu brenneu anfing und bald dicke Rauchwolken zum Him⸗ Der mit Theer übergossene Arbeiler hatte sich indessen auf das Dock emporgearbeitet, wo er Stadt. Arbeitsnachweis, zu der gewaltigen Kielmasse viel zu klein sind. Das neue russische Schiff besteht daher, nach der Schilderung des Schiffs maschineningenieurs C. H. Schilling, aus zwei Teilen, nämlich dem eigentlichen Schiffe und einer das⸗ selbe“ umgebenden Hülse. Um letztere windet sich in Bug bis zum Achtersteven eine Hd. Berlin, 4. eines Industrieller Stürme und Zusammenstöße zu fürchten hätte, daß seine Fahrgäste während der kurzen Fahrt schlafen oder lesen, oder im elektrisch erleuchteten Salon sich unterhalten könnten, ohne die See zu sehen oder zu hören und ohne — seekrank zu werden. Der Bau eines solchen etwa 30 Reisende nebst der kleinen Bedienungsmannschaft fassenden Schiffes würde nur etwa 400 000 XI kosten. Man wird darauf gespannt sein dürfen, ob der kühne es ab, auf politische hervortrete, zumal, ießen. Gartenstraße 2. Angebot der Arbeitnehmer. Nachfrage der Arbeitgeber. 1 Kondidor, 1 Buchbinder, 2 Glaser(Rahmenmacher), 1 Steindrucker, 1 Gelbgießer, 1 Wagner nach auswärts, i 2 Glaser, 3 Lackierer, 2 Schuhmacherlehrlinge, 3 Schlosserlehrlinge, 1 Weißbinder, 2 Schlosser, 2 Buchbinder⸗„ 1 Bäcker⸗ 1 2 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Setzer⸗ 1 1 Schmiede⸗„ 3 Waschfrauen, 6 Lauffrauen, 2 Schneider⸗ 75 1 Schreiner⸗„ 1 Aushilfsköchin, 1 Packer, 1 Glaser⸗ 3 1 Bürstenbinderlehrl. 3 Pferdeknechte, 3 Hausburschen, 1 Lackierer⸗ 5 1 Gelbgießer⸗„ 3 Taglöhner, 2 Kindermädchen, 1 Steindrucker 1 Stütze der Hausfrau oder Ladengehülfin, 10 Dienstmädchen vom Lande, 1 Köchin, 2 Hausmädchen, 1 feineres Hausmädchen, 1 Buchhalter oder Korrespondent. 2 Dienstmädchen nach auswärts. Holzversteigerungen. Krofdorf(Gemeindewald). Mittwoch, den 10. Februar, von vormittags 9 Uhr an, im Gemeindehause dahier. 86 km Fichten⸗, 0,45 fm Birkenstämme; 70 rm Eichen-, 280 rm Buchen-, 20 rm Nadel-, Scheit⸗ und Knüppelbolz, 2511 rm Reiser, 60 rm Stöcke. Das Holz liegt Distr. Seiles, Seilesstück, Kornstück, Judenkirchhof, Steinbusch, Eichwald u. Krockel, Gemeindewald Krofdorf-Gleiberg. Oberförsterei Lich. Mittwoch, an, im Saale des Hol ländischen Hofs zu Lich: Stück Eichenschnittholz= 10,49 fm; b) aus dem Distrikt Meilbach: 1 Eichenschnittholz= 0,45 fm, 4 Notbuchenschnittholz= 5,11 fm; c) aus dem Distrikt Hard: 15 Eichenschnittholz S 10,27 fm, 4 Rotbuchenschnittholz 4,07 fm, 6 Lindenwerkholz S 2,10 fm, 4 Kiefern- und Fichtenschnittholz= 3,39 fm, 3 Fichtenbaubholz= 1,01 fin; d) aus dem Distrikt Höler: 2 Eichenschnittbolz— 2,76 fm, 14 Kiefernschnittholz S 11,18 fm, 14 Fichtenbauholz= 5,33 fm, 69 Kieferbauholz= 36,42 fm, 15 Fichtenstangen- 1,35 fm; e) aus dem Distrikt Fuchs. 17 0 7 1 Fichtenbaubolz= 5,33 fm, I Kiefernbauholz 0,57 fm, 32 Fichtenstangen S „75 fm. Oberförsterei Lich. Montag, den 3. Februar, von vormittags 9½¼ Uhr an, in dem Distrikt Hard: Buchen: 304 xm Scheiter, 280 rm Knüppel, 196 xm Stöcke, 4770 Wellen; Eichen: 9 rm Scheiter(darunter einiges Werkbolz), 71 xm Knüßppel, 86 rm Stöcke(darunter Irm Scheitbrocken), 1750 Wellen; Linde: 5 rm Rundscheit, 9 rm Knüppel, 16 rm Stöcke; 850 Weichholzwellen; einige Fichtenstangen. Die Zusaummenkunft ist auf dem chaussierten Weg von Kolnhausen in die Hard beim Eingang in den Wald.— Dienstag, den 9. Februar, von vormittags 9½¼ Uhr an, im Distrikt Mönchwald: Buchen: 62 rm Scheiter, 29 rm Knüppel, 28 ĩm Stöcke, 1060 Wellen; Eichen: 12 rm Knüppel, 15 rm Stöcke, 1730 Wellen; Nadelholz: 252 rm Knüppel, 88 rm Stöcke, 5105 Wellen.— 1031 Fichtenstangen zu Bohnenstangen und zum Zumachen, 3,19 fm haltend. Die Zusammenkunft ist auf dem sogen. Schlagweg(Burk⸗ hardsfelden Lich) im Mönchwald bei Brennholz Nr. 1. Lich.(Submissions⸗Verkauf bereits gefällten Holzes). Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote in verschlossenen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift„Holz- Submisflon“ bis spätestens den 9. Februar 1897 bei der Großbh. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Später eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Die Eröffnung der einge⸗ laufenen Schreiben erfolgt am nächsten Tage, d. h. am 10. Februar 1897, vormittags 10½ Uhr, auf dem Bllrgermeisterei-Bureau in Lich in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter. Die Gebote sind getrennt nach Waldeigentümer, Holzart und Sortiment, pro Festmeter und Raum- meter einzureichen und zwar ohne jeden Vorbebalt. Die allgemeinen Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betreffenden Wald eigen tümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken dei uns zu beziehen. Das Holz wird auf Wunsch im Walde vorgezeigt nach vorheriger Anmeldung bei den unter Ordn.⸗Nr. 1—9 angeführten gleichnamigen Großh. Bürgermeistereien. 1. Mark und Gemeinde Bettenhausen: Eichen km: 20 Schnitt-, 40 Schwellenholz, Fichten fm: 50 Bauholz, Kiefern fm: 30 Bauholz. 2. Mark und Gemeinde Birklar: Eichen fm: 25 Schnittholz, 3,58 Buchenstämme, 8 Hainbuchen⸗ stämme, 1,50 Lindenstämme. 3. Gemeinde Hungen: Eichen km: 50 Schwellen-, 130 Gruben— holz, 20 Hainbuchenstämme, 40 Aspen. 4. Gemeinde Langsdorf: Eichen fm: 15 Schnitt-, 120 Schwellen“, 200 Grubenholz, Kiefern km: 20 Grubenholz, 6 Buchenstämme, 15 Hainbuchen⸗ stämme. 5. Gemeinde Lich: Eichen fm: 70 Schnitt-, 165 Schwellen-, 500 Grubenbolz, Fichten km: 76 Schnitt-, 360 Bauholz, 30 Hainbuchenstämme, 56 Lindenstämme, 0,85 Elsbeere. 6. Mark und Gemeinde Muschenbeim: Eichen km: 40 Schnitt-, 20 Schwellen 70 Grubenbolz. 7. Gemeinde Nieder-Bessingen: Eichen fm: 4 Schnitt-, 10 Schwellen, 100 Grubenholz, Kiefern fm: 20 Grubenholz, 5 Hainbuchenstämme. 8. Gemeinde Ettingshausen: Eichen fm: 78 Gruben- holz, Kiefern km: 33 Schnitt-. 247 Bau-, 168 Grubenholz. 9. Fürstlich Solms⸗-Lichische Ober⸗ försterei: 13,6 Hainbuchenstämme, 16 Rollen. Nesramranmt und Cue Granien- Hrn — den 10. Februar, nachmit ags von 1 Uhr 10 Min. a) aus dem Distrikt Riedwald: 10 Guter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnement. 54 Restaurant Mühleißen. 3 Brandgasse 3. 66 Ludibigstrasse 6. 4 N N 5 Guter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnement 1842 Waners W arenhaus dei 8. F. Sorger,„f Deutscher Hof“. Sees 88838088 Eine Dezimalwaage und eine neue Zentesimalwaage, welche 30 Zentn, wiegt, billig abzugeben. Zu erfragen in der Exped. d. Ztg. 89 „Zum Gambrinus“. Guten bürgerlichen Mittagstisch empfiehlt A. Albold.(110 Elehgärten 10. Tager in Wöbeln, Spiegeln. Betten, sowie aller sonstigen Gegenstände. Kommissions⸗ und Agentur ⸗Geschäft. Ankauf von Waren jeder Art. Darmstädter Haus. Logis, sowie vorzüg⸗ 3 lichen Mittagstisch 8 empfiehlt Peter Weirieh.(44 immer, möbliert oder unmöbliert, zu vermieten. 1442 Schneider, Steinstraße 63. Restauration„Westendhalle“ empfiehlt ein vorzügliches Frühstück von 30 Pfg. an, Mittagstisch von 70 Pfg. an, ferner Abendessen N la carte in verschiedenen Preisen, sowie ein vorzügliches Glas Bier aus der Brauerei Hildebrand⸗ Pfungstadt, per Glas 10 Pfg. 172 Neueste Telegramme. A narchisten⸗Aufreizungs⸗ Prozeß Abend 10 Uhr das Urteil Der Angeklagte Friedrich Monaten Gefängnis verur⸗ Landauer wurde freigesprochen. hatte gegen Friedrich sechs Landauer ein Jahr Ge⸗ sängnis beantragt. Februar. Versammlung des Zentral⸗Verbandes Deutscher trat hier gestern zu einer Sitzung zusammen, welcher auch Staatssekretär Bötticher, Man werde es begreiflich finden, wenn in den lebhaften Kämpfen der Gegenwart, ein Vertreter der Regierung nicht mit endgültigen Erklärungen wenn es sich um noch nicht abgeschlossene Dinge handle. Die Regierung biete helfend die Hand dar, genommen. Dagegen wurden die Universttäten Mouroata, Pisa, Palermo und Messina ge⸗ schlossen. In Palermo fanden Kämpfe zwischen Studenten und der Polizei statt; viele Verhaft⸗ tungen wurden vorgenommen. d. London, 4. Februar. Im Unter⸗ hause wurde gestern ein Antrag angeuom⸗ men, wonach das parlamentarische Wahl⸗ 5 1 5 auch auf die Frauen ausgedehnt rd. 4. Februar. In dem Der Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, den 6. Februar 1897. Vorabend: 5.00 Uhr. Morgens: 9 Uhr. Nachmittags: 3 Uhr. Die Delegirten⸗ Schlangenwindungen vom en,. l flosenähnliche Schraube welche von dem inneren Schiffs⸗ Dr. Bödiker und Direktor v. Woedtke N bei⸗ Sabbathausgang: 6.16 Uhr. besonders kern heraus durch Elektrizität bewegt wird und bei jeder wohnten. Nach Verlesung des Geschäftsberichts, neu getheert] Umdrehung um ihre eigene Länge im Wasser sich weiter⸗(in welchem auch die schwebenden wirtschafts⸗ 8 bohren soll. Dieses System hätte allerdings auch die politischen Fragen behandelt sind, ergriff Sterbefäãlle. weiteren Vorteile, daß das so gebaute Schiff keine Staatssekretär Bötticher das Wort. Er lehnte Am 3. Januar. Karl Eichenauer, 6 Monate alt, Sohn von Konrad Eichenauer Ehefrau, Krofdorferstraße Nr. 47. Die Beerdigung findet Freitag, den 5. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Betrachtungen einzugehen. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. wo Not vorhanden Vereinigung der Zimmermeister für Gießen und Umgegend. w Jamstag, den 6. Februar, nachm. 4 Uhr, ll. Generaversammlung bei J. Arnold(im Schipkapass!. Giessener Zitherklub (Wohlthätigkeitsverein). Sonntag, den 7. Februar 1897, abends 8 Uhr, 9 Grosser 60 Maskenball im Giessener Festsaal(Café Leib). Noch nie dagewesenes Programm. U. a.: Großartige farbenprächtige ονοεο Gruppenaufführung, gestellt von ca. 60 Personen in den farbenpächtigsten Kostümen. 169 Nach der Demaskierung: Lebendes Bild: Die musikalisch-elektrischen Sterne!!! gestellt auf der mit großartigen neuen Dekorationen ausgestatteten Bühne. Die Musik wird von der hiesigen Regiments kapelle ausgeführt. Einmi ene sind im Vorverkauf zu baben: Herrenkarten à 1 Ml. und Damenkarten à 40 bfg. bei den Herren Friseuren Stier, Schulstraße, Tichy, Seltersweg, Rilger, Wallthorstraße, Klenker, Seltersweg, Gerhardt, Lindenplatz, Handschubfabrikant Wirsig, Seltersweg, in den Zigarrengeschäften von Rich ard Buchacker, Neuen-Bäue, L. Ockel, Neustadt, Gastwirt Bruner, Seltershöhe. Nur Damenkarten à 40 Pfg. bei Herrn Kaufmann Salomon(Hamb urger Engros⸗Lager) Schulstraße. Au der Abendkasse: Herrenkarten à 1.20 Mk., Damenkarten à 50 P76.„ Gallerie 20 Pfg. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. 5666960559666 55555555555 5555555550090”. Januar ab fest⸗ nachmittags(nicht Meine Sprechstunden sind vom 15. gesetzt auf 8—9 Uhr morgens und 2—3 Uhr mehr 2½—4 Uhr). Pract. Thierarzt Seiderer, Kirchenplatz Nr. 11. at in Rechtssachen und Ver⸗ waltungs angelegenheiten, Auskunft auch Betreibung allet an Berufsgenossenschasten zu bil⸗ denden Unfall⸗Ausprüche, Fertigung von Eingaben aller Art, Reklamationen pp. Sprechstunden: täglich von 8 bit 5 Uhr, Sonntags von 8 bis 3 Uhr. 166 Ed. Rotté. Leibgesternerweg 3, bei der Aktienbrauerei. Wohne jetzt Sonnenstr. 32 Prima große Rollmöpse mit Gurkeneinlage, per Stuck 5 Pfg., 173 frisch eingetroffen bei W. 5*. Verkaufe: V I. oll, Ederstr. 1. Burscheuanzüge von 9.50 an, Jeden Donnerstag Nachmittag frisch ein⸗] Kuabenanzüge„ treffend La. Scheulfische, Cabliau, Roth. Salbssangef. 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