le dl Nr nalen 70 aum In den Mohn 10 tommiz U Das Moe 0 eber zu 0 m fur in ahb c loh dune 90 0 de , uus aug l. Zuishen 1 ee, sowie üben e Eingket en der Ausf 6 ct noch inne . ausdtändig 2 nagoge. l 1897, — irg, Verantw. Na ct der E. Ottmann 8. ——— 0 rau ageszelt. . 88 Pfg. dqueuer. Zleicftr. chen Fahrrad, . Netords, Meer ie auf Landstraßel enen ondere ö ir der lernen ch zur Abschlag Zahlungs geslutte Nr. 153 Gießen, Sonnabend, den 3. Juli 1897. — Poflztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe Gießen. ische Landeszeilung. Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 8 Lokales und Provinzielles. „ Gießen, 2. Juli. Herr A. F. H. Pascoe, ein geborener Gießener, Besitzer der Adler⸗Apo⸗ sheke zu Mühlheim a. d. R., hat auf der Welt⸗ ausstellung in Brüssel das große Ehrendiplom llebst goldener Medaille für von ihm fabrizierte und ausgestellte Eisentinktur und Trinkwasser⸗ 1% Essenz erhalten. * Gießen, 2. Juli. Das Programm für die bevorstehende Einweihungsfeier des für den Raufmännischen Verein erbauten Hauses ist nun⸗ mehr festgestellt. Nachdem das Gebäude am Samstag, den 10. ds. Mts., mittags 1 Uhr, feierlich übergeben, findet hieran anschließend in dessen Räumen ein Festessen und abends 9 Uhr ein Kommers statt. Am Sonntag Vor⸗ mittag werden die inneren Räume des neuen Hauses zur öffentlichen Besichtigung geöffnet und leichzeitig die Schülerarbeiten ausgestellt sein. Juchmittags ist im Vereinshaus von 3 Uhr an 0 und abends 9 Uhr in Steins Garten ein Ball vorgesehen. * Gießen, 2. Juli. Die gestrige Vor⸗ stellung im Zirkus Immans war leider (wohl infolge des drohenden Gewitters) nicht so zahlreich besucht, wie die Eröffnungs⸗Vorstellung; bagegen waren die Leistungen der Künstler in demselben Maße wertvoll zu nennen, wie wir e bereits in der vorigen Nummer unserer eitung zu thun Veranlassung hatten. Mehrere orführungen, die auf dem Programm der ersten Vorstellung standen, wurden gestern wieder⸗ holt und mit stürmischem Beifall belohnt. Ganz besonders gefiel wieder das Auftreten des Herrn Direktor Im mans mit seinen dressierten Hunden. Die neuen Programmnummern ließen erkennen, daß der Direktion nur bedeutende Kräfte zur Verfügung stehen. In der für heute Abend an⸗ e Vorstellung wird sich das Ballet⸗ orps in einer Glanznummer zeigen und der Elektro⸗Musikal⸗Clown Reiff⸗Wels sein erstes Debut geben. Da der Zirkus nur noch drei Tage hier bleibt, versäume Niemand den Vor⸗ stellungen sobald wie möglich einen Besuch abzu⸗ statten. Gießen, 2. Juli. Das gestern Abend liedergegangene Gewitter, von dem unsere Stadt nur durch einen kurze Zeit andauernden Negenschauer gestreift wurde, hat in der näheren Umgegend nicht unbedeutenden Schaden ange⸗ lichtet. Nicht weniger als viermal hat der Blitz zün dend in Gebäude eingeschlagen. ge eine Hofraithe in Steinberg, Harbenteich und Eberstadt sind voll⸗ ständig niedergebrannt. In der Nähe don Grüningen sind Bäume durch den Blitz zerschlagen worden. Ein Verlust an Menschenleben ist bis jetzt nicht bekannt worden. * Steinbach, 1. Juli. Die hiesige Spar⸗ end Darlehenskasse, e. G. m. u. H., die im Schluß des abgelaufenen Rechnungsjahres FFPFSSrrrrrrrrrrrrPErAEAAEAEAEAEAEFVVAkIBABAk'r Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen 10 Pfg. für die spaltige Petitzeile. noch 20 Mitglieder zählte und über 281677 4 Aktiva verfügte, hat sich letzthin aufg elöst. Zu Liquidatoren sind die Vorstandsmitglieder Herren K. Gerhard 3., Ludw. Gerhard 1. und Ph. Haas 1. bestellt worden. „ Dad Nauheim, 1. Juli. Vom 18. bis 24. Juni sind 894 Fremde angemeldet worden. Die Gesamtfrequenz beträgt jetzt 7800 Per⸗ sonen, 1200 mehr gegen dieselbe Zeit im Vor⸗ jahre. Anwesend sind z. Zt. 3884 Personen, darunter sehr viele Ausländer. Für die nächsten Tage werden zahlreiche englische Familien er⸗ wartet. Bäder sind vom 1. April bis zum 24. Juni d. J. 74 368 bereitet worden, 9271 mehr gegen das Jahr 1896.— Das städtische Spital ist von der Militärbehörde als Reserve⸗ lazarett der im Herbst in der Umgegend statt⸗ findenden Kaisermanöver in Aussicht genommen worden. * Friedberg, 1. Juli. Heute Morgen um 11 Uhr fand auf der neuen Bahnstrecke Fried⸗ berg⸗Hungen in der Nähe von Friedberg eine Brückenprobe statt, die zur vollen Zufrieden⸗ heit der abnehmenden Beamten ausfiel. Die Erdarbeiten auf der Strecke hat die Frankfurter Firma Hofmann übernommen, die Brücke ist von einem Hüttenwerk in Westfalen erbaut. Um 1 Uhr nachmittags ereignete sich ganz in der Nähe ein Unfall, dem beinahe Menschenleben zum Opfer gefallen wären. An vier mit Kies beladenen Güterwagen versagte auf der ab⸗ schüssigen Strecke die Bremse. Die Wagen fuhren mit voller Wucht in das Erdreich hinein. Die Arbeiter, welche die Wagen besetzt hatten, be⸗ merkten rechtzeitig die Gefahr und retteten sich durch Abspringen. Die Wagen sind schwer be⸗ schädigt. * Aus der Wetterau, 1. Juli. Die Heuernte kann nunmehr als beendet angesehen werden. Sie ist im allgemeinen viel reicher aus⸗ gefallen, als man anfänglich annahm. Auch die Qualität der eingebrachten Krescenz ist im Durch⸗ schnitt eine vorzügliche. Nur ganz wenig Heu wurde verregnet. Die Preise waren bei den Grasversteigerungen stellenweise ja wohl hohe, allein da das Gras sehr dicht stand, und man bei dem herrlichen Wetter nur wenig Arbeit auf der Wiese hatte, ist doch sehr billiges Dürrfutter eingebracht worden. Außerdem war es in diesem Jahr möglich, hier und da sehr reiche Vorräte an vorzüglich getrocknetem Klee einzubringen, sodaß die Futterböden eben gefüllter sind, als in den Jahren vorher. * Aus dem Ohmthal, 1. Juli. Die Heuernte ist als beendet zu betrachten. Bis an die Dächer sind die Heuböden gefüllt; dabei ist das diesjährige Heu von vorzüglicher Be⸗ schaffenheit. Die Wiesen zeigen wiederum einen vortrefflichen Ansatz zum Grummet, sodaß auch ein gutes Grummetergebnis in Aussicht steht. Die Kartoffeln zeigen trotz dem überaus rauhen Bau der Kartoffelfelder im Frühjahr jetzt das üppigste Wachstum. Die Gartenerzeugnisse, vor allem Bohnen, Gurken, Salat u. a., gedeihen prächtig. Die Preise des Rindviehs sind bei diesen landwirtschaftlichen Ergebnissen und Aus⸗ sichten allerdings in die Höhe gegangen, aber doch nicht in einer Weise, wie man sie erwarten konnte. * Darmstadt, 1. Juli. Das großh. Ministerium hat soeben eine Verfügung 1 55 wonach in den Verhaltungsmaßregeln für die Gefangenen in den hessischen Gefängnissen eine Verschärfung eintritt. Die Verfügung lautet:„Alle Unterredungen, die nicht durch das Zusammenleben oder die gemeinschaftliche Arbeit notwendig sind, haben zu unterbleiben. Inso⸗ weit es den Gefangenen zu sprechen erlaubt ist, hat dies in deutscher Sprache und mit halblauter Stimme zu geschehen. * Aus Rheinhessen, 1. Juli. Der land⸗ wirtschaftliche Verein unserer Provinz wird auch in diesem Jahre wieder 1 15 und zwar Zuchtbullen, Rinder, Böcke und Ziegen aus der Schweiz einführen. Die Kosten des Ankaufs, der Fracht und der Verpflegung der angekauften Tiere übernimmt der landwirtschaftliche Berein, der auch die Anmeldungen zum Ankauf bis zum 15. August entgegennimmt. Vermischtes. — Differenzen in Wörishofen. Aus Wöris⸗ hofen, der Stätte, wo Pfarrer Kneipp waltete, berichtet man über erhebliche Schwierigkeiten, welche durch Diffe⸗ renzen zwischen Dr. Baumgarten, der den Verstorbenen in seiner letzten Lebenszeit behandelte, und dem eigentlichen Nachfolger Kneipps, dem Prior der Barmherzigen Brüder, Reille, entstanden seien. Letzterem Orden sind nämlich urkundlich die Wörishofener Kuranstalten von Kneipp übertragen worden und Prior Reille nahm als ärztlichen Assistenten Dr. Mahr, woraus sich eine Konkurrenz zwischen Mahr und Baumgarten ergab. Ein Gerücht will wissen, daß Dr. Baumgarten im Besitze eines vor Zeugen aufge⸗ setzten Testaments Kneipps sei, welches ihn zu dessen Nach⸗ folger ernennt, während anderseits Reille eine aus dem Jahre 1894 datierte Erklärung in Händen hat, wonach der Orden der Barmherzigen Brüder Eigentümer der Kneippschen Anstalten und ihm das Recht eingeräumt wird, den Nachfolger für Kneipp zu ernennen. Unter diesen Umständen haben sich nun, wie die Münchener„Allg. Ztg.“ berichtet, die Zustände auf das Schärfste zugespitzt. Dr. Baumgarten soll erklärt haben, er werde den Kampf fortsetzen und siegen,— der Prior aber besteht auf seinem Schein.„Die Krisis“, so schreibt die genannte Zeitung, „werde sich in Wörishofen namentlich auch zu einer wirt⸗ schaftlichen gestalten“. Es ist in Wörishofen auf den Namen Kneipp sehr viel gesündigt, spekuliert, in die Luft gebaut worden. Eine ganze Anzahl von Villen ist ent⸗ standen, deren reizendes Aeußere nur schwach die innerlich lastenden Hypotheken verbirgt. Nun ist, trotz der 2000 Fremden, in der Frequenz doch ein erheblicher Rückgang zu verzeichnen im Vorjahre waren es 3000. Die Krankheit und der Tod Kneipps haben auf Wörishofen gewirkt wie eine schlimme politische Situation auf die Börse. Diejenigen, welche auf guten Grund gebaut haben, die älteren Villenbesitzer, die ihr Schäfchen nach dem Gold⸗ Komödie. Von Fritz Anders. (Nachdruck verboten). (Fortsetzung.) Und beinahe wäre das wichtigste übersehen worden, die Claque. Natürlich dürfte bei einem modernen Drama dem Publikum nicht überlassen verden, seinen Beifall freiwillig zu spenden, es mußte bevormundet und auf die Stellen hingewiesen verden, an denen sich kunstgemäß das Wohlge⸗ allen zu äußern hatte. An großen Theatern hat gan seine Freunde, die eingeschworen sind, und auf lle man sich verlassen kann, man hat die Berufs⸗ Claque, die mit ein paar Worten und ein paar Kötelstrichen unterwiesen werden kann; in Blech⸗ sedt war von alledem nichts vorhanden. Es mußte les erst neu geschaffen werden. Welche Mühe bostete das, und uoch dazu bei diesem Zeitmangel! Ein halbes Dutzend Leute, Handwerker und Arbeiter, enen an der Arbeit nicht viel lag, war bald zu⸗ ammengetrommelt. Aber die Einübung! es ist gar licht zu sagen, wie ungeschickt solche Leute sind. klatschen, Trommeln, Bravorufen alles mußte ründlich eingeübt werden. Als man im besten Zuge war, die Uebung fand nämlich in der Woh⸗ zung August Springers statt, schickte der Hauswirt erauf und ließ höflich fragen, ob Herr Springer ielleicht verrückt geworden sei. Wie oft mußte Springer seinen Leuten die beifallswürdigen Stellen wrlesen, aber sie setzten stets falsch ein. Es wurde Aso der Schneidermeister Lobesämchen zum Ob— nann ernannt, und man rüstete ihn mit einem Hefte aus, das die nötigen Stichworte enthielt. vobesäm hen setzte seine Hornbrille auf, buchstabierte, während Springer vorlas, mühsam nach und kam jedesmal zu spät. Es war zum Verzweifeln. Zu⸗ letzt bat der Dichter den Herrn Hofrat, ob er nicht die Fürsorge für Lobesämchen und seine Kohorte übernehmen wolle. Doch wies dies Krimper mit höflicher Bestimmtheit zurück. 8 N Die Zeit flog nur so dahin. Springer glich einem gehetzten Rehe; er eilte zur Probe nach Haus, in der Stadt herum, zu den Freunden, wieder ins Theater und so fort von früh bis zum Abend. Es hat aber alles sein Gutes in der Welt, auch diese Hetziagd hatte für Springer das gute, daß er die Prüfungen leichter ertrug, die ihm der Direktor in den Proben auferlegte. Welche Prüfung kann für einen Dichter härter sein, als zu sehen, wie sein Werk, das er mit liebevoller Sorgfalt er⸗ dacht und gefeilt hatte, mit dem Beile zugehauen und mit„Schlagern“ und wirkungsvollen Akt⸗ schlüssen versehen wird, die seinen, des Dichters feinen und tiefen Absichten schnurstracks wider⸗ sprechen. Aber wer hielt den rollenden Stein auf, man mußte ihn rollen lassen. Einen Trost hatte der Dichter: seine Frau. Seine Frau war allerdings nur eine Bürgerstochter, aber sie war rührend gut. Sie erlitt alles Un⸗ gemach mit ihrem Manne, sie lobte alles, was er lobte, sie that alles, was er wünschte, sie hatte den unerschütterlichen Glauben, daß ihr August zu Großem berufen sei. Wäre doch gleich gutes von den litterarischen Freunden zu sagen gewesen. Aber diese Freunde erwiesen sich als unzuverlässig. Sie hielten sich klüglich zurück, bereit, den Dichter im Stiche zu lassen, wenn die Sache schief ginge. Nur Krimper hielt, was er versprochen hatte, ja, er that mehr als das. Er trat mit Zeit, Kraft, Person und Tinte männiglich für Springer ein. Und dabei mußte er— er hatte es gleich gefürchtet — den Schmerz erleben, daß von seinen Arbeitern auf der Rickenburg in seiner Abwesenheit eine ebenso unschätzbare wie unleserliche Inschrift aus⸗ gegraben wurde. So kam der Abend der Aufführung. Ach, wie so ganz anders gestalten sich so oft die Dinge in der Wirklichkeit, als wie man es sich vorher gedacht hatte. Wie anders hatte dieser Abend vor den Augen August Springers gestanden. Er hatte ge— hofft, mit Sammlung, mit innerer Erhebung diesen seinen Ehrenabend durchkosten zu können, nun stürmte alles in wilder Hast auf ihn. Tausend Sorgen warfen sich in den Weg, nichts war fertig. Als er schon den Frack angezogen hatte, und als seine Frau an der Kravatte herumnestelte, die natürlich nicht sitzen wollte, und als der Herr Hof⸗ rat schon erschienen war, um den Dichter in den Musentempel zu führen, hatte der Gärtner immer noch nicht den Lorbeerkranz geschickt, der dem Ahnungslosen durch Freundeshand zugeworfen werden sollte. Und noch auf dem Wege zum Theater kam die erschütternde Kunde, daß Lobesämchen den Hexenschuß habe und nicht kommen könne, und daß er an seiner Statt seinen Schwiegersohn senden werde. Also auch das noch! Finstere Ahnungen stiegen in des Dichters Seele auf. Aber es war nichts zu machen; mochte kommen, was kommen mochte, es mußte ertragen werden. Im Vorraume des Theaters in der Nähe der Kasse traf man den Direktor. Dieser strahlte vor Vergnügen. Das Theater war bis auf den letzten Platz besetzt, ein Ereignis, dessen sich die ältesten Leute nicht erinnern konnten. Schon trug man Stühle ins Orchester. Der Dichter, feine Frau und Krimper nahmen in der Prosceniumsloge Platz. Dies war zwar der schlechteste Platz im Theater, Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. —— 2 regen der letzten Jahre im Trockenen haben, können die Sache abwarten, einen Ausfall tragen und ruhig auf die Zukunft vertrauen. Wer aber auf Sand gebaut hat, wird bald ins Purzeln kommen. Schon jetzt kann man Vlllen, für die im Vorfahre 18 000, verlangt wurden, für 14000, ja für 12 000 haben. Nach der früher übertriebenen Hausse ist jetzt jedenfalls eine übertriebene Baisse eingetreten. In einigen Monaten wird sich wohl elne mittlere Linie herstellen. — Das Ende des Zirkus Renz. Der be⸗ kannte Zirkus Renz wird, so melden Berliner Blätter, vollständig aufgelöst werden. Kommissionsrat Franz Renz will nicht nur in Berlin den Zirkus aufgeben, sondern sich überhaupt ins Privatleben zurückziehen. Er hat am 30. Juni in Hamburg seinem gesamten Personal zum 31. Juli gekündigt. Ob er bloß geschäftsmüde geworden ist oder ob veränderte Zeiten und Verhältnisse ihn zu diesem Beschlusse bestimmt haben, weiß man nicht; man vermutet, daß beides zusammen der Fall ist. Die Künstler des Zirkusses werden natürlich durch diesen Schlag hart getroffen. Auch im Publikum wird man unzweifelhaft allgemein, und ganz besonders in Berlin, es lebhaft be⸗ dauern, daß dieser seit einem halben Jahrhundert welt⸗ berühmte Zirkus nunmehr verschwinden wird. — Das Diamantjubiläum der Königin Viktoria. Am Mittwoch Nachmittag hat die Königin im Buckingham⸗Palast zu London die Vertreter des Par laments und der Städte empfangen, die ihre Adressen überreichten. In feierlicher Prozession zogen beide Häuser gemeinsam nach dem Palast. Die Mitglieder des Unter⸗ hauses folgten großenteils zu Fuß der alten Staatskarosse des Sprechers, der die offiziellen Insignien trug. Nach Ueberreichung der Adressen kehrten die Mitglieder des Unterhauses nach dem Parlamentsgebäude zurück. Der Sprecher verlas nunmehr die Antwort der Königin auf die Adresse, in der die Königin ihren Dank aussprach. Sie sei tief bewegt von den zahlreichen, loyalen und liebevollen Kundgebungen. Später empfing die Königin, deren Befinden trotz der großen Anstrengungen sehr gut ist, die Vorsitzenden und Abgeordneten der Graf⸗ schaftsräte und die englischen und schottischen Bürger melster in Gegenwart des Hofes. Hierauf verließ die Königin den Palast, um sich zu den in dem Green⸗Park versam⸗ melten Schulkindern zu begeben, die etwa 10 000 an der Zahl, von einer großen Menschenmenge, zumeist den Eltern, begleitet waren. Bis zur Ankunft der Königin war unter die Kinder Kuchen, Süßigkeiten und Milch verteilt worden. Die Kinder fangen unter Begleitung von Militärmusik die Nationalhymne. Die Königin begab sich hierauf nach dem Peddington⸗Bahnhofe, von wo ste mit der Kaiserin Friedrich, dem Herzog von Connaught und der Prinzessin von Battenberg nach Windsor abreiste. Unterwegs besuchte sie das Eton⸗Kollege, wo ein festlicher Empfang seitens der Schüler stattfand. Abends war die Hauptstadt wieder festlich erleuchtet. Die Galaoper im Conventgarden⸗Theater nahm in Gegenwart zahlreicher Fürstlichkeiten einen glänzenden Verlauf. Die Königin war durch den Prinzen und die Prinzessin von Wales vertreten.— Die jetzt bekannt werdenden Unfälle, die sich beim Festzug am Dienstag ereigneten, sind sehr gelinder Art. Der Träger der Königsstandarte hinter dem Wagen der Königin wurde vom Pferde abgeworfen, erlitt jedoch keinen Schaden und konnte sofort wieder aufsitzen. Auch sonst sind einzelne Reiter gestürzt, ebenfalls ohne Ver⸗ letzungen zu erleiden. Etwa 20 Frauen wurden an den Kreuzungspunkten, wo die Menge am dichtesten war, ohn⸗ mächtig weggetragen. Zwei Männer fielen von einem aber es war doch undenkbar, daß der Dichter bei einer Première wo anders als der Prosceniumsloge weilte. In der That, das Theater war gefüllt. Frei⸗ lich fehlten viele, die eigentlich hätten da sein müssen. Es war so zu sagen ein Publikum zweiter Güte. Die werte Verwandtschaft, die einen großen Kreis bildete, glänzte durch Abwesenheit, und die litterarischen Freunde hielten sich im Hintergrunde. Aber die Beifallskohorte war am Platze. Der Dichter war in nervöser Unruhe. Es litt ihn nicht in dem engen Raume, es zog ihn nach der Böhne. Hier hielt er jedem der Darsteller, dessen er habhaft werden konnte, noch eine be⸗ sondere letzte Ansprache, in der er auf diese Wen⸗ dung und jene Feinheit ausdrücklich hinwies. Woran doch ein Dichter alles denken muß! Man hatte vergessen, die Uhr auf dem Kamin anzustoßen, deren Ticken doch von so großer realistischer Wirkung sein sollte. Springer war noch eben damit be⸗ schäftigt, dies der„Frau Kommerzienrätin“, die bereits auf ihrem Sopha Platz genommen hatte, auseinanderzusetzen, als ihn zwei starke Arme er⸗ griffen und kurzerhand hinter die Kulisse beförderten. Ein Glockenzeichen, der Vorhang rauschte empor, und die Komödie begann, Auguft Springer be⸗ gleitete sie mit Winken und ausdrucksvollen Ge⸗ bärden, ermunterte, mißbilligte, alles gratis et frusta. Es ging alles seinen Gang, als wenn er gar nicht dagewesen wäre. Der Souffleur sprach viel zu laut und war für Winke und mißbilligendes Kopfschütteln gänzlich unzugänglich. Und das hatte seinen guten Grund. Denn der Direktor hatte am Schlusse der Hauptprobe den Armeebefehl ausge⸗ geben: Wer auf den verrückten Kerl von Dichler hört, dem kostets fünf Mark Gageabzug.(FJorts. f.) Baum im St. James⸗Park herab, in dem Augenblick, wo die Königin nach dem Palast zurückfuhr; einer ist erheb⸗ lich verletzt. Wegen Hitzschlags oder leichter Verletzungen mußten etwa 20 Soldaten nach dem Lazarett gebracht werden. Beim Beginn des Zuges stürzte Lord Derby am Buckingham⸗Palast vom Pferde; auch er kam ohne Schaden davon. In England sind anläßlich der Jubel⸗ eier 20 000 Gefangene freigelassen worden, darunter 400 Galeerensträflinge. — Ein amerikanisches Riesen⸗Weinfaß. Unter den Staaten Nordamerikas nimmt Kalifornien in der Landwirtschaft, namentlich im Obstbau, eine der ersten Stellen ein, in der Weinindustrie aber steht es unbestritten an der Spitze. Der größte Weinberg der Welt ist der zum Stanfordschen Besitz gehörige Weingarten zu Vina; er umfaßt 3000 Acker. Unweit Hauford liegen der größte Roftmengarten mit 1200 Acker, der größte Zwets engarten mit 600 Acker und der größte Birnengarten mit 400 Acker. Die auf allen Gebieten der Geschäftswelt vor⸗ herrschende Zentralisatiou zeigt sich auch im Weingeschäft Kaliforniens. Wir finden dort Kellereien, die sich getrost den größten Weinkellern der Welt an die Seite stellen können. In St. Helena befindet sich der unter dem Namen Greystone bekannte Keller der Kalifornia Wine Assoztation, der drei Mill. Gallonen Wein birgt. In San Francisco besitzt dieselbe Firma einen Keller mit 3 ½ Mill. Gallonen Lagergehalt. Die zehn Kellereien dieses größten Weingeschäfts Amerikas verfügen über einen Lagerraum von 12 Millionen Gallonen. Weinfässer von 1000 Gallonen Gehalt sind schon längst keine Seltenheit mehr und Tonnen von zehn- und zwanzigtausend Gallonen trifft man häufig. Dieser Tage hat die Kalifornia Wine Assoziation in einer ihrer Kellereien eine Weintonne auf⸗ gestellt, die mit ihrem Gehalt von 80 000 Gallonen zu den größten Weintonnen der Welt gezählt werden muß. Es ist eine aufrecht stehende Tonne, deren Höhe volle 20 Fuß beträgt und deren Weite am Bodenrande 31 Fuß und am Kopfende 27½¼ Fuß mißt, während der Umfang am Boden sich auf etwa 100 Fuß beläuft; 133 eichene Dauben von 2½ Zoll Dicke bilden den gewaltigen Bauch. Die Boden⸗ und Kopfdauben sind drei Zoll dick. Im Ganzen wurden 10000 Fuß Eichenholz zum Bau der Riesentonne verbraucht. Und dieses Holz mußte besonders ausgesucht und hergerichtet werden. In den Eichenwäldern von Arkansas ließen sich die passenden Bäume finden. 22 mächtige eiserne Reifen umschlingen den Riesenleib. Dle untersten Reifen sind 4 Zoll breit und ¾ Zoll dick, während die übrigen 16 Reifen 3 Zoll breit und/ Zoll dick sind. Das Gewicht der 1700 Fuß messenden Reifen beträgt 3¼ Tonnen. Der Koloß ruht auf einem Lager, zu dessen Herstellung 4000 Fuß Bauholz verbraucht wurden. Zwei Dampfpumpen mit 2 zweizölligen Schläuchen füllen in 7 Stunden die eichene Weintonne, deren Inhalt 32 Eisenbahnladungen oder 1600 Faß Wein gleichkommt. Das Gesamtgewicht dieses hölzernen Weinturmes, wenn gefüllt, beträgt 400 Tonnen. — Ans dem Palais des Sultans. Von einer Persönlichkeit, die vielfach Gelegenheit hatte, mit den hervorragendsten Würdenträgern des Sultans zu ver⸗ ehren, geht dem„N. W. T.“ die nachfolgende Schilde⸗ rung einiger der am Hofe des Sultans maßgebenden Per⸗ sönlichkeiten zu. Vor Allem, so erzählt dieser Gewährs⸗ mann, muß von dem Oberstkämmerer Hadji Ali Bey gesprochen werden, den man im Auslande wenig kennt und der doch sehr einflußreich ist. Er hat 43 Dienstjahre hinter sich. Ungeachtet dessen schreitet seine hohe Gestalt ungebeugt einher. Sein Haar ist gebleicht, allein sein Gang ist sicher. Er hat geradezu durchbohrende Augen, doch rühmt man ihm eine sehr milde und conclliante Gesinnung nach. Sein Salon ist unaufhörlich gefüllt. Hier kommt ein Minister, der, ehe er eine wichtige Ent⸗ cheidung trifft, den Rat des mächtigen Bey einholt, dort ein Chef in Kultusangelegenheiten, der sich der Zustim⸗ mung des allwissenden Mannes vergewissern will. Und dann das Heer von Bittstellern, deren Petitionen Hadji Ali Bey alle seinem Souverän vermitteln soll. Trotz seiner angestrengten vielseitigen Thätigkeit findet er für Jeden ein freundliches Wort, und an seine Privatwohl⸗ thätigkeit hat noch Niemand vergeblich appelliert.— Eine markante Persönlichkeit ist ferner General Mouri Pascha, ein feingebildeter Diplomat und ausgezeichneter Soldat, der mehrere Sprachen vollkommen beherrscht und ein gründlicher Kenner der europäischen Politik ist. Er so⸗ wohl wie Hadji Ali Bey sind lebendige Zeugnisse, wie man die Glaubenstreue des Muselmanen mit europäischer Bildung vereinen kann. Eine interessante Erscheinung unter den Würdenträgern des Mldiz⸗Kiosk ist ferner der Ehef des Militärkabinets General Reuf Pascha. Trotz⸗ dem ihm im letzten Kriege das rechte Bein zerschmettert wurde und der General sich beim Gehen eines Stockes bedienen muß, steht seine hohe Soldatenfigur gerade und aufrecht. Das feingeschnittene Profil kontrastiert seltsam mit den scharfblickenden Augen. Das ganze Ensemble verrät den kalt erwägenden Geist. Und nun zu dem Helden des Tages: Ghazi Osman Pascha. Unvergeß⸗ lich bleibt mir der Augenblick, da ich ihn zum ersten Male sah. Eine Ordonnanz hob den Teppichvorhang und ich stand dem„Löwen von Plewna“ gegenüber. In⸗ mitten glänzend uniformierter Marschälle und Generäle präsentierte er sich in einfacher Hausuniform. Trotzdem sah man auf den ersten Blick, daß er der Bedeutendste in diesem Kreise sei. Die Jahre seines Lebens sind spurlos an ihm vorübergegangen. Seine gedrungene, aber noch immer elastische Gestalt, das feurige Auge, die Kraft, fast möchte ich sagen Heftigkeit seines Gehabens— das Alles zusammengenommen läßt eher auf einen am Anfange seiner Karriére stehenden energischen Soldaten als auf einen Greis schließen. Als er mir beim Abschiede die Hand reichte, spürte ich den Griff einer eisernen Faust. Wer je mit diesem Manne gesprochen und ihn gesehen, der begreift es, daß das türkische Volk von dem Wunsche beseelt war, daß der alte Osman als Generalissimus an die Grenze geschickt wurde. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 4. Juli, 3. nach Trinitatis. Gottesdienst. In der Johanneskirche. Vormittags 7/ Uhr: Pfarrer Dingeldey. Früh⸗ gottesdienst mit Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vormittags 9½ Uhr: Professor D. Weiffenbach, Di⸗ rektor des Prediger-Seminars zu Frledberg. In der Friedhofskapelle. Vormittags 9½ Uhr: Kandidat Seebach. Im Konsirmandensaal, Neustadt 61: Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser. Frühgottes⸗ dienst mit Chrlstenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für Matthäusgemeinde. Pfarrer Schlosser. Nächsten Sonntag, den 11. Juli, wird Beichte und heil. Abendmahl für sämtliche vier Gemeinden im Haupt⸗ gottesdienst in der Johanneskirche gehalten werden. Die Konfirmandenvereinigung in der Herberge muß ausfallen, weil das Lokal anderweitig in Anspruch ge⸗ nommen ist. Neuefte Telegramme. Hd. Berlin, 2. Juli. Die Morgen⸗ blätter besprechen in längeren Artikeln die gestern im„Reichsanz.“ veröffent⸗ lichten teilweise Neubesetzungen hoher Reichsämter. Die Mißbil⸗ ligung ist allgemein, besonders über die Ernennung Podbielskys zum Nachfolger Stephans. Hd. Berlin, 2. Juli. Ein trunksüchtiger Arbeiter namens Sieg tötete gestern Abend seine 18jährige Tochter, indem er sie aus dem Fenster des 4. Stockes stürzte. Der Unthat ging ein heftiger Familienzwist voran, da Sieg für die Seinen nicht sorgte Hd. Frankfurt a. M., 2. Juli. Die Stadtverordneten stimmten in ihrer gestrigen Sitzung mit 22 gegen 20 Stimmen für den An⸗ kauf des Hey der schen Grundstücks als Platz für das neu zu erbauende Schauspielhaus zum Preise von 900 000 A. Hd. Kiel, 2. Juli. Nach hier eingegangener a mt⸗ licher Meldung sind am 13. April auf der austrg⸗ lischen Insel Setko vier zu einem Vermessungs⸗ Detachement des deutschen Vermessungsschiffz Möwe gehörige Matrosen von Eingeborenen über⸗ fallen und durch Pfeilschüsse verwundet worden. Nachrichten über das Befinden der Verwundeten fehlen noch, Hd. Rom, 2. Juli. Hier sowie auf Sizilien und Sardinien herrscht große Hitze. 36 bis 40 Grad im Schatten wurden konstatiert. Hd. Mons, 2. Juli. Der Streik im Kohlenrevier im Hennegau ist nunmehr allgemein. Die Streiken⸗ den, etwa 20 000 an Zahl, hielten gestern unter freiem Himmel eine Ver, sammlung ab. Sie schwuren lieber Hungers zu sterben als das von den Grubendirektoren ausgearbeitete Reglement anzunehmen. Eine Intervention des Arbeitsmi⸗ nisters wird stündlich erwartet. Wie Sterbefälle. Am 28. Juni. Heinrich Biemer, 34 Jahre alt, Bergmann von Rodenroth, Amt Herborn. Gestorben in der alten Klinik. Die Leiche wird in die Heimat verbracht. Am 28. Juni. Jakob Kreuter, 3 Jahre alt, Sohn vom Schlosser Ludwig Kreuter da⸗ hier, Brandplatz 14. Am 29. Junt. Ludwig Hein, ca. 42 Jahre alt, Kaufmann dahier, Kreuzplatz 15. Am 30. Juni. Johannette Katz, 54 Jahre alt, Näherin von Beuern, Kreis Gießen. Ge⸗ storben in der Frauen⸗Klinik. 30. Juni. Karoline Dietz, geb. Weis, 71 Jahre alt, Witwe des Oberstaatsanwalts! Dr. Rudolf Dietz dahier, Weserstraße Nr. 3. Wasche mit Luhn's Wasch⸗Extract! Sparsam und billig, ohne Schärfe!— Anzuwenden ohne Seife, ohne Soda! Kein Anschmieren der Wäscht önl tig— Zum Reinigen der Haus- und Küchengeräte, Treppen usw. äußerst beliebt!— Ueberall in Schachtelg Aa ½ é Pfund zu haben.— Bitte versuchen! Am Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Reda, teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmaunscheg Buchdruckerei, Gießen, Schloßgasse 13. Bekanntmachung. Betr.: Die Vergebung der Zinsen des Christian Gerhard Hastschen Ver⸗ mächtuisses. Aus obigem Vermächtnis sind zehn Gabeu zu 19,71 Mk. an zehn bedürftige Familien — bezw. Witwer oder Witwen zu vergeben An— meldungen zum Bezug fraglicher Zinsen sind bis zum 3. d. Mts. einschl. bei dem Sekretär der Armendeputation(Zimmer Nr. 2) ullndlich oder schriftlich vorzubringen. ö Gießen, den 1. Juli 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnautb. 7* A* 2 5 7 Ein Bäckerlehrling gesucht von Wilh. Weitzel, Langgöns. Ein tüchtigen Gesellen auf dauernde Arbeit gesucht bei 1868 Schmiedemeister L. Hofmann, Bieber bei Rodheim. 1722) Schöner kühler Laden, der Neuzeit entspr., auf Verl. auch Lagerraum, zu vermieten bei J. Thoma, Bahnhofstr 43. Ein möbliertes Zimmer (parterre) billig zu vermieten. Eventuell mit Penfion. Dammstraße 6.(1859 6 Zimmer⸗ Wohnung mit allem Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. 1863 Bismarck straße 10. 6181 —. 2 —̃— 2— 0 Unwiderruf lich nur noch 3 Tage. οαοαοο οτπττπ οε Heute Samstag, nachmittags 4½ Uhr, Einzigste große Familien-, Schüler⸗ und Kinder⸗Vorstellung zu ganz besonders ermässigten Preisen. Erwachsene zahlen halbe Abendkassapreise auf allen Plätzen. Uhr, Abends 8½ Uhr: Große Elite-Vorstellung. Neues Programm. Ilreus 8 Neue Debuts. Gewöhnliche Abendpreise. SSGssssannddene 2 80 à la carte. 1871 i ö ö ö ö ö 5 — oc des„Guratorium“ und der„Wanderer“, G. R.-G., Warme und Kalte Speisen Täglien Waffeln. atz an den Renn bahn * Ha, 9 verbunden mit Lawn- Tennis- und Kin derspielplätzen. In den Restaurationsgebäuden auf Textors Terrasse für Vereine und Gesellschaften separate Räumliehkeiten zur Verfügung. G. Biehler,. Per Glas 10 Pfg. Reingehaltene Weine. Vorzügl. Biere aus der Brauerei 1549 ieklrische Beleuchlung. Schner Blieit nach der Sad und Umgebung. Omen —— 4 4 Besten Friedrichsdorser 1857 Zwieback, a beste Nahrung für Kranke und Kinder, zu haben in Lollar:„Zur Germania“. 2 blossef-Linden? i Gelle.— 1830 die Kartenfrau r E W erners W Aena Elehgärten 10. Eisschränke und Eisschrank- Buffets für Metzger, Wirte und Private ꝛc. in jeder gewünschten Ausführung von der ältesten und größten Eisschrank-Fabrik Deutschlands. Zu beziehen durch Emil Sehmall „Bessiseher Vof“ 8a Telephon 83. Illustrierte Preiskourante auf Wunsch gratis u. franko. von Mk. 1,60 an. und billigst besorgt. Gladbacher Warenlager Wetzsteinstr. 45. E. Seuling Wegteinr. 45. empfiehlt als besonders billig Ian. Blaudruck, per Meter von 43 Pfg. an, Blousenstoffe und Kleiderbarchend, per Meter von 38 Pfg. an. Große Auswahl in diamantschwarzen und lederfarbigen Strümpfen, äußerst billig. Echtschwarze Baumwolle, per Pfund Stricken und Anstricken von Strümpfen ꝛc. wird 99 1800 ersichtlich, auf's Beste Lager in Möbeln, Spiegeln, Betten, sowie aller sonstigen Gegenstände. Aommisstious⸗ und Agentur ⸗Geschäft. Ankauf von Waren jeder Art. Textors Terrasse täglich frische Waffeln. Ph. Boh. Darmstädter Haus. 3 Logis, sowie vorzüg⸗ 2 lichen Mittagstisch empflehlt Peter Welrieh.(44 ——ð—————— Euter, billiger Mittagstisch in und außer Abounement 1842 bel J. F. Sorger,„Deutscher Hol“. Mittagstisch deem Neustadt 2 2 Alrbeiterkleidern * empfiehlt sein Lager in und zwar: Hosen, Westen, Jacken, Blousen, Röcke, Hemden, Schürzen, gestr. und gew. Jacken, Jagdwesten und Malerkittel in gediegener dauerhafter Arbeit zu billigsten Preisen. Nobert Stuhl za Schmerzen vollständig Zu 100 L. Alk. billy, Bryonia alba, je Sicherer Heilerfolg! 1074 „Rheumatica“ per Fl. l. 70 Mk. inel. Schafswolle. Anerkannt bestes Mittel gegen Rheumatismus. Angemeldet beim Kaiserl. Patentamt 1641/2. Dieses aus stark ätherischen, flüchtig und scharf durchdringenden Pflanzenstoffen und Kräutern zusammengesetzte, mit Weinrückständen destillierte Extrakt hat sich, vie aus täglich eingehenden Attesten sind derart gross, dass schon überaus viele an Rheumatismus leiden Personen geheilt wurden, bevor nur Reklame oder aber auch uur durch den Fabrikanten selbst Propaganda gemacht wurde. stätigen, dass schon nach 4 oder 5 maligem Einreiben die Beulen gelost und die Schmerzen gelindert wurden, ja sogar bei vielen Kranken die tana, Malva rotundifolia, Semen Cochlearin, Baccae Juniperi, Herba ser- Zu bezlehen in versehledenen Apotheken und J. Schrapenborg, Main. Wiederverkäufer gesucht. Schrapenborg's gegen rheumatische Leiden bewährt. Die 10 6 Alle Atteste be- weg waren. 1372 vini 10 Ko. Aesculus Hypocastanum, Arnica mon- 5 Ko. + 2 Ko. Resina Pini. Droguerieen. Alleiniger Fabrikant: duas quo s uud pun isa bei J. Arnold(im Schipkapaß). Nestaur unt und Cu e Oranien Heraus 5 UVuideoigstrasse 6. — In. Billard und Bierpression billig zu verkanfen. 1870 Mittergasse 17. Asterweg 47. PP—— ccc ccc Carl Stäckrath, Möbelfabrik, Ederstrasse 8. GIESSEN, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Möbeln und Polsterwaren, Betten, Spiegeln und Korbwaren, Teppichen und Bettvorlagen zu billigst gestellten Preisen. Garten am verkaufen. 119 as Haus in der Neustadt Nr. 39 mit etwas Hofraum u. G. Wienerts Filiale (Inh. A. Rudner) Neuebäue 1 Neuebäue 1 empfieblt: Ia. Himbeermarmelade a t 35 W, 10⸗Pfd.⸗Eimerchen 3&, täglich frisch⸗ Hamm zu 151¹¹ Nat Juvaliditäts⸗ und Rhe Sachen. in Rechtssachen, Auskunft in Poppelsdorf, Hammstr. 12 1845 Süßrahmtafelbutter in/ und Pfund. stilcken. 1461 Altersver⸗ 717 Schlafstelle zu vermieten. Neuenweg 48. ——— 5 audi Nelli Taeter d 10 Jubilare Werden es geht, werde hießen, 3. Jul 1 Ae Hebt 4 kicchidenen % sch heute we Socken. Es wu 1 bor einiger 3 e Thatsachen be % 10 e erschwit auge kaufte. Pr. Ar Angellagten! de schiese Ebene af er Anzeige erst Agellagte in Ha l auf eine Gefär urch die erlittene! A achtet wurde.— lstian Pförtne A hat dem Bahni hen Wirtschaft das Angeklagte will d Achat gefunden ha W Ocgenteil bekundet ch Gefängnisstra in den Angeklagten Hlehen, 3. Jul us Oberlandesge uur Strafkammer E ulage des bersu Ach desen Vehaubt n lifal erlitken, k e Aruchleiden frü A als eine einse Aug erachtete, die A benn see falsch Waragraphen fal sheict in einem 10 Acht in eine Acastlichen Arbeiter e den Entschef lachen 00 20 n Mbeler hatte 0 Ahe ertatttt, daß e alt, un daselbs chaftl stell gin em Schiehs 1 Aal. N90 40 klärte 1 ar 1897 di kahtkir tze 1 10 1