gelder, zun bon Wafflhz, ih. Gefache ird in die Har hüt, 15 qu url Schit, esthen in f ) in die Heng tharine Leh er bon Fit ide M. 11. J den 29. d. bchause aus du mann, gehn e bon Gehen dahier, Oui indet Donnerzig! Uhr, vom Shah cg, Verantw. aan, bebde in g uus ait un, II. Cbertraß Sollen. von 000 ause; Mächte der Finsternis. Gießen, Mittwoch, den 30. Dezember 1896. ische Landeszei Poftztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Ausgabe Gießen. fung Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. Nedaktion: Kreuzplatz Nr. 4. * Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 5 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 5 okales und Provinzielles. „Gießen, 29. Dez. Verzeichnis der zum steis Gießen gehörigen Gemarkungen id Gemeinden und Angabe der Ein⸗ zohnerzahl nach der Zählung vom 2. Dezember g 0 * 1 ö 369 646 1083 262 1191 539 74 574 322 385 370 1034 490 62⁴ 234 682 10 41¹ 497 1410 796 Lollar Londorf Lumda(Groß- und Klein⸗Lumda) Mainzlar Mühlsachsen (Polizei-Komm.) Mülnster Muschenheim Hof⸗Güll Nieder-Bessingen Nonnenroth Obbornhofen Ober⸗Bessingen Ober⸗Hörgern Odenhausen Appenborn Oppenrod Queckborn Rabertshausen(J.) Rabertshausen(II) Ringelshausen Reinbardshain Reiskirchen Rodheim a. d. Horloff Graß Rödgen Rötbges Rilddingshausen Ruttershausen mit Kirchberg Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wir⸗ berg Stangenrod Staufenberg Friedelhausen Steinbach Steinheim Stockhausen Trais⸗Horloff Trais an der Lumda Trohe Utphe Feldheim(Feld ⸗ gemarkung) Villingen Watzenborn m. Stein⸗ berg Weickartshain Weitershain Wieseck Winnerod 378 451 10 5 62 28 3³8 364 557 387 321 290 10 311 596 143 22 16 287 75 304 22 648 260 70⁵ 426 enhausen ern klar Hurlhardsfelden lumbach chiffenberg mit Herruwald sbelnrod 449 308 619 31 979 490 133 339 1086 166 488 804 1585 356 924 2499 30 77 580 In 40 von diesen 93 Zählbezirken wurde gen die fünf Jahre vorher beranstaltete Volks⸗ Hung eine Abnahme der Einwohner fest⸗ ellt. Gießen, 29. Dezember. Dem Vernehmen h beabsichtigt einer unserer Wirte im Junern Stadt einen großen Saal für gesellige nstaltungen zu erbauen. l 255 Gießen, 28. Dez. Heute brach in der Nähe der Frankfurterstraße die Drahtseil— bahn zusammen, ohne dabei irgend welchen Schaden zu verursachen. * Gießen, 28. Dez.(Besitzwechsel.) Das Haus Ostanlage Nr. 15, bisher dem Weiß⸗ bindermeister Louks Helmold gehörig, ging für den Preis von 35000 l an Jean Reiß aus Lich über. * Gießen, 28. Dez. Eine humorvolle Weihnachtsbescheerung hatte in diesem Jahr der Vorsitzende einer hiesigen Kegelgenossenschaft ver— anstaltet. Er hatte gewünscht, daß die zur Ver⸗ losung kommenden Dedikationen gut, und soweit sie zerbrechlich, in Stroh verpackt, vorher in seiner, des Vorsitzenden, Wohnung abgeliefert werden sollen. Pfiffig lächelten die Kegelbrüder zu diesem Wunsche ihres Präsidenten. Am Morgen des Tages, an dem die Bescheerung vor sich gehen sollte, hielt vor dem Hause des Obersten der Kegelbrüder ein Rollwagen, beladen mit über einem Dutzend gewaltiger Kisten. Der Em⸗ pfäuger war nicht zu Hause, und der Führer des Frachtvehikels lud gemütlich seine großen, aber inhaltlich leichten Frachtstücke ab, er hatte gerade die letzte der Riesenkisten abgesetzt, da er⸗ schien der Kegelpräsident auf der Bildfläche und erfuhr, daß die aufgethürmten Kisten die Ge⸗ schenke zur Weihnachtsbescheerung von seinen lieben Kegelbrüdern enthielten. Der Präsident verweigerte die Abnahme der Sendung. Der Rollkutscher fuhr aber gemütlich von dannen, den wütenden Präsidenten mit den großen Weihnachtskisten zurück lassend. An der Ost⸗ anlage angekommen, verspürte der Fuhrmann ein menschlich Rühren, oder hatte er von seinen Auftraggebern andere Instruktion erhalten, genug, er kehrte um, fuhr wieder vor der Wohnung des inzwischen ruhiger gewordenen Präsidenten vor, lud die Kisten auf und schaffte diese in das Lokal, wo die Kegelbrüder am Abend das Weih⸗ nachtsfest begehen wollten. Bei der Auspackung der Kisten gab es manch heitere Szene und der Präsident soll Thränen dabei gelacht haben. Kinder, sagte er, so'n Spaß hab ich lange nicht erlebt, aber Weihnachten nächstes Jahr schickt mir die Geschenke nicht wieder ins Haus. * Friedberg, 28. Dez. Heute verunglückte infolge des Glatteises 1 der hiesigen Station der Heizer Schuch. Die Räder eines Wagens gingen über den Bedauernswerten hinweg, sodaß er tot auf der Stelle blieb. * Darmstadt, 28. Dez. Die Frequenz der teschnischen Hochschule ist im laufenden Semester derart gestiegen(die Zahl der Studieren⸗ den beträgt fast 1200), daß die Regierung ge⸗ nötigt ist, an den Landtag mit neuen An⸗ forderungen heranzutreten. * Darmstadt, 28. Dez. Gestern Nach⸗ mittag wurde der plötzlich verstorbene Be⸗ triebsinspektor Römer der Hessischen Ludwigs⸗ bahn, eine wohlbekannte und beliebte Persönlichkeit, unter zahlreicher Beteiligung von Verwandten, Bekannten und Freunden zu Grabe getragen. Er stand in den 60 er Jahren und war 40 Jahre lang im Dienste der Bahn. Am 1. April sollte er in den wohlverdienten Ruhestand treten. * Darmstadt, 28. Dezember. Dem Kellner Friedrich Kühne hier, einem geborenen Schweizer, wurden aus seinem Logierzimmer verschiedene Kleidungsstücke und seine Legiti⸗ mationspapiere, sowie auf den Namen des Kellners Gottlieb Maas lautende Arbeitszeugnisse entwendet. Der That verdächtig erscheinen zwei Zimmer⸗-Schlafgenossen Dachdecker Heinrich Haagen und Maurer Johann Steiger, beide aus Bingen, die sich unter Zurücklassung eigener Kleidungsstücke am Morgen nach dem Diebstahle entfernt haben. Das hiesige Polizeiamt hat steckbriefliche Verfolgung eingeleitet. * Klein⸗Welzheim bei Seligenstadt, 27. Dezember. Großes Aufsehen erregt in der ganzen Umgegend die auf Requisition der Darm⸗ städter Staatsanwaltschaft gestern früh durch die Seligenstädter Gendarmerie erfolgte Ver⸗ haftung des hiesigen Beigeordneten Peter Rückert und seine alsbaldige Eskortierung nach dem Untersuchungsgefängnis zu Darmstadt. Der Festnahme des hochgeachteten und wohlhabenden Mannes liegt folgender Thatbestand zu Grunde: Rückert hatte vor einigen Wochen drei 15 Bewohner wegen nächtlichen Straßenskandals sowohl bei dem Polizeidiener Enge, als auch bei den Seligenstädter Gendarmen Eidemüller und Sandmann denunziert. Bei der Schöffen⸗ gerichtsberhandlung in Seligenstadt am vor⸗ letzten Donnerstag stellte er indessen, entgegen den eidlichen Zeugenaussagen der drei Beamten, unter seinem Eide jede Beteiligung an der Denunziation beharrlich in Abrede. Schon da⸗ mals wurde von dem Vertreter der Staatsan⸗ waltschaft die sofortige Verhaftung Rückerts wegen dringenden Verdachts des wissentlichen Meineides dem Gerichte zur Erwägung em⸗ pfohlen. Man sinnt vergeblich nach den Motiven, die den makellosen, in den 60er Jahren stehenden Beigeordneten veranlaßt haben mögen, wegen einer solchen Lappalie sein Gewissen mit einem Falscheid zu belasten. * Romrod, 28. Dezember. Die Praxis für einen Arzt in Romrod erscheint nunmehr dauernd gesichert. Der hiesige Ortsvorstand hatte, unterstützt von sämtlichen Beamten, um Subventionierung der Arztstelle 0 und hat die Großh. Staatsregierung in dankenswerter Bethätigung ihrer Fürsorge dem entsprochen. Nunmehr dürften auch die Bestrebungen zur Wiedererlangung einer Apotheke(eine solche war früher hier) wieder in Fluß kommen. Mainz, 28. Dez. In dem benachbarten Hechtsheim fand gestern eine große Bau⸗ arbeiterversammlung statt, in der auch der von der„Frankf. Ztg.“ bereits gemeldete Unfall, wobei ein Bauarbeiter seinen Tod fand, Anlaß zu einer heftigen Debatte gab, besonders weil die s. Zt. von den Bauarbeitern verlangten „Schutzbestimmungen“ noch nicht in Kraft ge⸗ treten seien. Folgende Resolution wurde darauf einstimmig angenommen:„Die heutige Ver⸗ sammlung spricht ihre größte Entrüstung aus, daß die Mainzer Stadtverordneten bis jetzt noch keine Schritte gethan haben, um die traurigen Zustände, die im Baugewerbe herrschen, zu be⸗ seitigen, und macht dieselben für alle Unfälle, die seit Einreichung unserer Schutzbestimmungen vorgefallen sind und weiter vorfallen, verant⸗ wortlich.“ Vermischtes. — Wunderliche Käuze. Wie eine Zuschrift im Dezemberheft der„Metaphysischen Rundschau“ bekundet, hat sich neuerdings in Berlin ein„Bund der Mystiker“ gebildet. Die originellen Brüder stellen als neue„Welt⸗ anschauung“ etwa folgende Thesen auf: Gott hat Welt und Menschen in vollendeter Schönheit geschaffen, im Lauf der Jahrtausende ist diese Schönheit verloren ge⸗ gangen, es ist aber unsere Pflicht, sie wieder herzustellen. Der Umschwung zum Guten kommt nicht allmählig, sondern wird mit einem Male da sein, jeder denkende Mensch muß sich indessen würdig auf ihn vorbereiten. Diese„würdige Vorbereitung“ besteht nun nach Anga be des Vorsitzenden, eines Herrn Z. in der Bernauerstraße, vorerst im Lossagen von allem Luxus, wogegen sich ja nichts einwenden läßt. Nebenbei haben die Herrschaften aber auch noch allen Fleischspeisen und allen narkotischen Genüssen zu entsagen, das Bier zu vermeiden und nur vom einfachsten Gemüse zu leben. Die Kräuter dazu haben sie— selbst zu suchen!!! Wer es will, kann auch noch das Gelübde der Keuschheit ablegen!!! Die guten Leute scheinen von der Sorte zu sein, welche öffent⸗ lich Wasser predigt und heimlich Wein triukt. — Heldenmut der Mutter. Eine heldenmütige That wird aus Neu⸗Caledonien berichtet: Der fran⸗ zösische Ansiedler Rouel bewohnte mit seiner Familie die kleine in der Nähe von Numea gelegene Insel Bailly und betrieb hier eine Farm. Vor einigen Wochen schiffte er sich mit zwei Gehülfen auf seinem Kutter ein, um auf Neu⸗Caledonien Einkäufe, namentlich an Lebensmitteln, zu machen. Auf der Rückfahrt war das Ziel bereits in Sicht, als eine Sturzwelle das Fahrzeug zum Kentern brachte; alle drei Insassen fanden nach verzweifeltem Ringen vor den Augen der am Ufer harrenden Familie ihren Tod in den Wellen. Was das Unglück noch größer machte, war der Umstand, daß Frau und Kinder an Nahrungsmitteln fast nichts mehr besaßen. Nun galt es, nicht zu verzweifeln, sondern auf Rettung zu sinnen, Mit Hilfe der fünf noch im jugendlichen Alter stehenden Kinder errichtete die mutige Frau Signalstangen und zündete große Holzhaufen an, um bei Tag und Nacht etwa porüberfahrende Schiffe aufmerksam zu machen. Alles war umsonst, elf bange Tage verstrichen, und die Not. der darbenden Kinder stieg aufs höchste. Da kam ihr ein Gedanke; nach einigen weiteren Tagen vergeblichen Roman von Helmuth Wolfhardt. 5(Fortsetzung.) „Jas“ sagte Bernhard, unfähig, sich ganz zu errschen.„Ohne daß Sie selber wohl nur das kingste ahnten, waren Sie der Schutzgeist und gate Stern meines Lebens. Wie ich nach dem übahnunglück von Ragosewo die Kraft gefunden mit totmüden Füßen eine ganze Nacht hin⸗ u marschieren, nur weil mich der Wunsch Ihnen so schnell als möglich Beistand zu fen, so fand ich auch die Kraft, meinen ligen Studienweg zurückzulegen, weil— doch Dingen unterhalte, die kaum ein wirkliches ö g 13 um Verzeihung, daß ich Sie fortwährend sse für Sie haben werden.“ „Warum vermuten Sie das?— Und warum sind so fest davon überzeugt, daß ich Sie in acht 19 unserer Trennung ganz vergessen habe? Ich se, wir hätten uns damals das Versprechen ge⸗ ekt 8 Freunde zu bleiben?“ 0 Ein Versprechen, an das Sie sicherlich nicht n waren, Fräulein Elisabeth! Sie lebten im es Reichtums und gehörten einem Gesell⸗ se an, der auch noch heute kaum der st. Neue und glänzendere Bekanntschaften, inzwischen unzweifelhaft gemacht haben, ie meiner bedeutenden Persönlichkeit nur is derjenigen eines armen, unwissenden und Knaben gedenken lassen! Wäre es da nicht ärrisch gewesen, wenn ich auf ein Versprechen e, daß Sie vielleicht in kindischer Un⸗ des Lebens gegeben?“ 5 licher die liefe Bewegung seines Herzens uck seiner Worte offenbar wurde, desto en ihre Befangenheit und ihre Verwirrung lichen, sonnigen Heiterheit. 5 eigentlich nichts weniger als ein 9 Kompliment, daß Sie mir da machen“, sagte sie, „und ich müßte Ihnen böse sein, wenn ich die Ge⸗ wißheit hätte, daß es Ihnen wirklich so ganz ernst damit ist. Aber, offen gestanden, ich glaube nicht recht daran, daß Sie eine so geringe Meinung von mir haben. Sie möchten mich nur herausfordern, Ihnen ausdrücklich zu versichern, daß sich in meinen freundschaftlichen und dankbaren Gesinnungen gegen Sie dadurch, daß wir inzwischen ein wenig älter geworden sind, auch nicht das Allergeringste ge— ändert hat.“* Sie errötete ein wenig unter seinen Blicken, und niemals hatte Bernhard ein liebreizenderes Lächeln gesehen, als es ihr Antlitz in diesem Moment ver⸗ schämte. Sie waren stehen geblieben und der Chef⸗ Ingenieur vergaß in einem Augenblick, daß sie viel⸗ leicht von einer ganzen Anzahl neugieriger Augen beobachtet wurden. Er ergriff die Hand seiner Be⸗ gleiterin, und ohne daß Elisabeth ihn daran ge⸗ hindert hätte, führte er sie an seine Lippen. „Wie glücklich machen sie mich!“ flüsterte er mit warmer Innigkeit.„Wie soll mir die Erinner⸗ ung an diesen Tag gesegnet sein!“ „Und da Sie mir nun hossentlich glauben werden, daß Ihre Mitteilungen mich wirklich und wahrhaftig interessieren“, fuhr sie tapfer fort, zso dürfen Sie jetzt auch den Satz vollenden, den Sie vorhin aus einer so unbegründeten Befürchtung ab⸗ brachen. Ich bin nun einmal eben so neugierig wie alle anderen Evastöchter, und ich möchte gar zu gern wissen, wie ich es fertig gebracht habe, Ihr Schutzgeist zu werden.“ Da verließ ihn auch der letzte, mühsam be— wahrte Rest seiner Selbstbeherrschung. Er um⸗ schloß die kleine, zierliche Hand mit noch festerem Druck als zuvor, und indem er sein Haupt nahe dem Ihrigen neigte, antwortete er: „Sie würden sich einer wirklichen Grausamkeit — — schuldig machen, Elisabeth, wenn es Ihnen jetzt darum zu thun wäre, Ihren Scherz mit mir zu treiben. Gott ist mein Zeuge, daß ich in dem Augenblick, wo ich Sie wiedererkannte, nicht die vermessene Absicht hegte, Ihnen ein Geständnis zu machen, wie ich es nun nicht länger zurückzuhalten vermag. Sie sind der gute Genius und der leitende Stern meiner harten Lehrjahre gewesen, weil— nun, weil ich Sie liebte, aus vollem, tiefsten Herzen liebte von der Stunde an, da Sie mir in Ihrem dünnen Kleidchen frierend, scheu und verschüchtert im Eisenbahnwagen gegenüber gesessen hatten. Wenn ich seit jener Stunde irgend etwas gethan oder errungen habe, auf das ich heute stolz sein dürfte, so ist es nur der Gedanke an Dich, Elisabeth, gewesen, der mich dazu geleitet, gestärkt und er⸗ mutigt hat. Meiner stillen Liebe zu Dir und der Hoffnung, Dich dereinst mein Eigen zu nennen, verdanke ich Alles, was ich bis zu diesem Tage ge⸗ worden bin. Willst Du, daß ich diese süße Hoff— nung, die Hoffnung meines Lebens, nun für immer begrabe?“ Eine so uuumwundene und so stürmische Er- klärung hatte sie wohl nicht erwartet; aber es war auch ebenso wenig ihr Wunsch gewesen, ein kokettes Spiel mit ibm zu treiben. Zum dritten Mal war es der Zufall, der sie mit ihm zusammenführte, und zum dritten Mal war es nur eine scheinbar flüchtige und oberflächliche Begegnung. Für Elisabeth aber hatten diese flüchtigen Begegnungen hingereicht, einen vollen Blick zu thun in die schlichte Wahr⸗ haftigkeit seines Charakters und in den Reichtum seines warmen, ehrlichen Herzens. Darum bedurfte sie keiner Bedenkzeit und sie hatte nicht den Wansch, sich hinter eine verlegen ausweichende Phrase zu flüchten. Freimütig sah sie zu ihm auf, und ihre Augen wie ihre Lippen antwortete ihm mit einem fröhlichen und gut genug verständlichen: „Nein!“ „Mein Lieb!“ jubelte Bernhard. angebetete Braut!“ Und obwohl sie sich unter freiem Himmel be— fanden, mußte Elisabeth es wohl geschehen lassen, daß er ihre schlanke Gestalt an sich zog, und daß er herzhaft ihr frisches, rotes Mündchen küßte. Als sie zdann mit äußerster Langsamkeit nach der Maschinenhalle zurückkehrten, dachte Bernhard natürlich nicht mehr daran, den weichen, lebens- warmen Arm freizugeben, welchen er auf dem seinigen fühlte, und es drang durchaus keine ernst⸗ hafte Besorgnis aus seinen Worten, als er sie fragte: „Und was wird Dein väterlicher Wohlthäter, wird Herr Rodewald sagen, wenn ein armer Teufel meines Schlages mit der ausgesprochenen Absicht vor ihn hintritt, ihm sein köstliches Kleinod zu ent— führen?“ „Ich glaube nicht, daß wir eine schreckliche, dramatische Szene zu fürchten haben, Bernhard“, erwiderte sie lächelnd.„Niemand kann hochherziger und freier von kleinlichen Vorurteilen sein als er. Wohl bin ich in meinen Handlungen ganz von seinem Willen abhängig, denn er hat sich nicht da⸗ mit begnügt, mein Vormund zu sein, sondern bat mich in aller Form als seine Tochter adoptirt. Aber als mir ein junger Herr unserer Bekannt— schaft vor einiger Zeit die Ehre erwies, sich um meine Hand zu bewerben, erklärte er mir ausdrück— lich, daß er nicht gesonnen sei, bei der Wahl meines Gatten jemals einen Zwang auf mich zu üben, und daß er keinen anderen Anspruch an seinen künftigen Schwiegersohn erheben werde als denjenigen persönlicher Ehrenhaftigkeit und Tüchtig⸗ keit. Davon allerdings“, fügte sie mit lustiger Schelmerei hinzu,„wird er sich schwerlich etwas „Meine teure, abdingen lassen.“(Jortsetzung folgt.) Harrens ließ sie sich von den in hellen Jammer aus⸗ brechenden Kindern auf einen Tisch festbinden, dem durch einige Bretter notdürftiger Halt gegeben war, und dieses „Fahrzeug“ wurde ins Meer geschoben. Und das Wagnis gelang! Der günstige Wind trieb es der Hauptinsel zu, und nach einigen schrecklichen Stunden landete es in der Nähe des Mont d'Or, 35 Kilometer nördlich von Numea. Bald wurden auch die Kinder aus ihrer furchtbaren Lage befreit; die heldenmütige Mutter wurde Gegenstand be⸗ wundernder Kundgebungen der gesamten Bevölkerung, und der Gouverneur veraustaltete Sammlungen zur Begrün⸗ dung einer neuen Existenz der Familie. Ueber den Untergang des Bremer Schiffes„Rajah“ berichten die beiden Ueberlebenden, Leichtmatrosen Hermann Loepner und Friedrich Schmitt, das Folgende: Wir waren am 30. Oktober von Bremer⸗ haven nach Cardiff gesegelt und am 10. November dort eingetroffen, um eine Ladung Kohlen für Hongkong ein⸗ zunehmen. Die Besatzung bestand, als wir am Dienstag die Reise von Barry antraten, aus 19 Mann in Allem. Wir waren noch nicht weiter gekommen, als bis Lundy, wo wir einen fürchterlichen Sturm bekamen, der Nach⸗ mittags um 4 Uhr dermaßen an Gewalt zunahm, daß die Seen sich mit schrecklicher Kraft über dem Schiff brachen, das dem Untergang geweiht zu sein schien, da die Masten gebrochen waren und das Schiff in der Seite ein Loch bekommen hatte. Wir hofften, daß der Wind etwas herumgehen und das Wetter sich bessern würde, allein der Sturm nahm noch immer an Stärke zu, so daß wir Abends um 7½ Uhr zu der Ueberzeugung ge⸗ langten, daß das Schiff dem Untergange nahe sei und daß uns nichts Anderes übrig bliebe, als uns in die Boote zu flüchten und unser Schicksal der Vorsehung zu überlassen. Wir Beide, mit dem Untersteuermann R. Janicke aus Hannover und dem Matrosen Heinrich Holtz aus Warnemünde, bestiegen ein Boot und verließen das Schiff. Kaum waren wir von Bord frei, als wir zu unserer Bestürzung bemerkten, daß kein weiteres Boot herabgelassen wurde, allem Anscheine nach waren die üb⸗ rigen Boote beschädigt; wir selbst hatten keine Riemen in dem Boote und waren der Gnade der Wellen preisgegeben. Wir waren erst einige 20 Yards von der„Rajah“ fort⸗ getrieben, als wir sahen, daß wir nur mit genauer Not mit dem Leben davongekommen waren, denn vor unseren Augen ging das Schiff mit einem schrecklichen Geräusch in die Tiefe. Einige unserer Kameraden sahen wir auf den. Spitzen der Wellen kurze Zeit um ihr Leben ringen, wir waren aber nicht im Stande, ihnen Hülfe zu bringen, da wir selbst ohne Riemen umhertrieben. In wenigen Minuten waren die Bedauernswerten unseren Blicken ent⸗ schwunden. Einige Minuten später ergriffen wir einen auf uns zutreibenden Riemen, der uns aber wenig nützen konnte. Das Wetter blieb sehr schlecht bis Mitternacht, wir erwarteten jeden Augenblick aus dem Boote ge⸗ schleudert zu werden. Am Mittag Morgen schien sich unser Geschick günstiger gestalten zu wollen. Die See wurde ruhiger und der Wind nahm ab; nach 4 Stunden, um 5 Uhr Morgens, setzte der Sturm aber aufs Neue ein. Wir waren inzwischen so steif und schlaff geworden, daß wir uns nicht bewegen konnten. Unsere beiden Leidensgefährten wurden aus dem Boote gewaschen, sie waren ohnmächtig, selbst etwas zu ihrer Rettung beizu⸗ tragen, während wir nicht einen Finger zu ihrer Hilfe bewegen konnten. Jeden Augenblick erwarteten wir, das Schicksal der Kameraden teilen zu müssen. Als der Tag weiter vorrückte, nahm der Sturm nochmals ab, wir können aber nichts Genaueres mehr darüber angeben. Stumpf ließen wir uns treiben, wie die Wellen es wollten; das Boot war ungefähr halb voll Wasser und wir hatten keiu Hilfsmittel, um es auszulöen. Selbst wenn wir Der neue Kursus im Bügeln und Glanzbügeln, sowie in chemisch Reinigen und Kunstwaschen beginnt Dientag: den 5. Janunr 1892. Gerätschaften gehabt hätten, um das Wasser aus dem Boote zu entfernen, sie hätten uns nichts mehr genützt, denn wir waren zu schwach, die Arbeit zu verrichten. So trieben wir umher, wir sahen nichts als Wellen vor uns, bis der Dampfer„Springwell“ uns etwa zehn Seemeilen von Caldy aufnahm, nachdem wir zwei Tage ohne Essen und Trinken, ein Spielball der Wellen, im Boote zuge⸗ bracht hatten. Thatsächlich waren wir mehr tot als lebendig, als unsere Rettung erfolgte. Noch in zwölfter Stunde wurden wir aufgenommen, unser Boot war dem Aufbrechen nahe, es würde nur noch kurze Zeit zusammen⸗ gehalten haben.“— Die Rettung scheint, wie aus einem Bericht des ersten Offiziers des Dampfers„Springwell“ hervorgeht, mit großen Schwierigkeiten verknüpft gewesen zu sein. Mr. Potts, so ist der Name des genannten Offiziers, sagt aus:„Als wir uns am Donnerstag Abend gegen 5 Uhr etwa 12 Seemeilen westlich von Caldy Is⸗ land befanden, hörten wir plötzlich Hilferufe in der Nähe. Es war sehr dunkel und dick von Regen. Der Kapitän gab sofort Befehl zu stoppen, und wir bemerkten bald darauf ein kleines Boot in unserer Nähe. Der zur Zeit vorherrschende schwere Sturm verhinderte, nahe an das Boot heranzugehen. Trotz des fürchterlichen Wetters ließen wir das Rettungsboot herunter, das von mir und vier Matrosen bemannt wurde. Wir hatten schwere Arbeit. Ungefähr eine Stunde ruderten wir in der Dunkelheit umher, unser einziger Führer waren die Hilfe⸗ rufe der armen Schiffbrüchigen. Wir beantworteten die Rufe, konnten aber nichts von den Uuglücklichen sehen. Schließlich trafen wir das Boot, das nur mit zwei voll⸗ ständig erschöpften Leuten besetzt war. Das Boot befand sich in sinkendem Zustande, es war teilweise zertrümmert und voll Wasser. Die beiden Insassen saßen bis zur Brust im Wasser, ihre Glieder waren steif und vom Salzwasser geschwollen. Bei der hohen See gelang es uns erst nach vieler Mühe, die Aermsten in unser Rettungsboot zu ziehen und sie an Bord unseres Dampfers in Sicherheit zu bringen, wo sie vom Käpitän und von der Mannschaft in der üblichen see⸗ männischen Weise mit der größten Freundlichkeit behandelt wurden.“ — Das Martyrium eines Kindes. Die Pariser Blätter bringen ausführliche Berichte über ein von seinem Vater und dessen Geliebten zu Tode gemartertes Kind. Es ist unmöglich, diese Berichte zu lesen, ohne auf das innerste ergriffen zu werden. Vor einigen Tagen wurde in der Rue Vaneau ein in einen schwarzen Frauen⸗ rock gewickeltes totes Kind gefunden und nach längeren Recherchen festgestellt, daß der Vater desselben ein An⸗ streicher, Namens Albert Calipte Grégoire, ist, der nach dem Tode seiner Frau, von der er drei Kinder hatte, mit einer gewissen Francoise Deshayes lebte. Eines der drei Kinder starb, das zweite übergab der Vater einer Wohl⸗ thätigkeitsanstalt, das dritte aber, den 2½ jährigen Pierre Albert, behielt er im Hause. Auch die Deshayes hatte drei Kinder aus ihrer Ehe und haßte den kleinen Pierre Albert, der, schwach und kränklich, den Fehler hatte, sein Bettchen zu beschmutzen. Es. ist entsetzlich, welche Martern das arme Kind zu ertragen hatte, ehe es starb. Sein Lager war eine alte Kiste, mit verfaultem Werk voll Ungeziefer gefüllt. Wenn das vor Kälte zitternde Kind weinte, erhob sich der Vater vom Bette, schlug es auf den Kopf und die Arme und brannte ihm Hände und Füße an dem glühenden Ofen. Wenn es weiter wim⸗ merte, so hob der entmenschte Vater die Kiste auf und warf sie in eine Ecke des Dachbodens, wo allerlei Unrat aufgehäuft war.„Gütiger Himmel, hat diese Mumie ein zähes Leben!“ sagte er, wenn er sich wieder zu Bett legte. Wenn die anderen Kinder sich rührten, so brachte er sie mit den Worten zum Schweigen:„Ruhig oder ich schlage euch tot!“ Der kleine Märtyrer aber konnte nicht sterben. Klagen konnte er freilich nicht mehr, er war zu schwach dazu geworden. Er wurde neuerdings geschlagen, seiu Handgelenk gebrochen, mit einer Ahle gestochen, an Händen und Füßen verbrannt. Das Kind klagte nicht mehr. Es war ohnmächtig, und der grausame Vater hielt es für tot. Er wickelte es in einen alten schwarzen Frauenrock und legte es in einer Hauseinfahrt der Rue Vaneau nieder, wo es tot aufgefunden wurde. Empörend sind die Aussagen des Vaters, der Deshayes und ihrer Mutter vor Gericht. Namentlich der Vater zeigt eine unglaubliche Rohheit und Frechheit.„Wo kommen wir hin“, fragt das Scheusal,„wenn wir die Kinder nicht mehr strafen(corriger) dürfen?“ Samstag wurden Grégoire und die Deshayes in ihre Wohnnng gebracht. Eine Menschenmenge, die in den Ruf ausbrach:„Schlagt sie tot! Verbrennt sie lebendig!“ drängte sich heran und drohte, die Verbrecher zu lynchen. Nur mit Mühe wehrte die Polizei die Angreifer ab. Man fand einige Stöcke, unter Anderm einen Rohrstock mit einem vernickelten Eisenkuopf, der an der blutigen Kruste die blonden Haare des gemordeten Kindes zeigte. Der eutmenschte Vater ge⸗ stand ohne Weiteres zu, daß er das Kind mit diesem Stocke auf den Kopf geschlagen. Ebenso zeigte er den Ofen, an dessen glühenden Platten er die Hände und Füße des Kindes gebranut. Eine große Menschen menge hatte sich mittlererweile augesammelt und drohte nmeuer⸗ dings, das Paar zu lynchen. Unter den Rufen:„Zum Tod mit ihnen! Schneidet ihnen den Hals ab! Ver⸗ brennt sie!“ stürmte die Menge heran. Doch gelang es auch diesmal, die zitternden Verbrecher in einen Wagen und in das Gefängnis zu bringen. Der Fall hat ganz Paris in Aufregung versetzt. Grégoire wird des über⸗ legten Mordes, die Deshayes der Vorschubleistung zum Morde angeklagt werden. Neueste Telegramme. Hd. Bonn a. Rh., 29. Dezember. Georg von Bunsen wurde gestern in der hiesigen Familiengruft beigesetzk. Oberpräsident Nasse wohnte der Trauerfeier bei. Der Kaiser und der Großherzog von Baden hatten kostbare Kränze gewidmet. 0 Hd. Wien, 29. Dez. Aus Paris wird der„Neuen freien Presse“ tele⸗ graphiert, daß der frühere Haupt⸗ mann Guillot, der wegen Spio⸗ nage verhaftet wurde, gestanden habe, daß er im deutsch⸗französi⸗ schen Feldzug in Stettin als Gefangener sich befunden, woselbst er mit mehreren deutschen Offi⸗ ziereu bekannt geworden sei, denen er die ihm zugänglich gewordenen Aktenstücke, insbesondere geheime Ordres für den Etappendienst verkauft habe. Weitere Ver⸗ haftungen sollen in dieser Ange⸗ legenheit bevorstehen. Hd. Paris, 29. Dez. Der Pole Gold⸗ berg wird in den nächsten Tagen aus ge⸗ wiesen werden. Die Polizei nahm ihn gestern beim Verlassen einer öffentlichen Versammlung fest. Goldberg war wegen seiner revolutionären Propaganda und anarchistischen Umtrieben stadtbekannt. Hd. Paris, 29. Dez. In einem „Matin“ erklärt Doumer, De werde mit jedem Jahre ein größere Frankreichs auf gewerblichem und bolitischem Gebiet und Frankr. sich unverweilt nach neuen Absabgeb sehen. Während Deutschland kein Of um Hamburg zum mächtigsten Hafen nents zu gestalten, zersplittert Frankre kleinere Häfen ohne Zukunft, für die es N um Millionen verwendet. In Frankre leider die Sonder-Interessen über denjenigen ganzen Nation. Jeder Abgeordnete der Departements reiße einige Millionen an sich, für seine Wähler etwas zu erreichen, wi im deutschen Reichstage das Vaterland obe stehe. Nach iner Meld Hd. Paris, 29. Dez. des„Temps“ aus Konstantinopel rie der russische Botschafter Nelidow Note an die Pforte betreffs des Fine Arrangements, in welcher erklärt wird, russische Regierung würde sich im Falle der lehnung der Finanzvorschläge mit den an Mächten vereinigen, um die europäi Gläubiger zu schützen. 4 d. Loudon, 29. Dez. Der„Glo führt bei der Besprechung der Lage Südafrika aus, Deutschland müsse sich darüber klar werden, daßz de geringste Versuch seinerseits, Eng aus seiner vorherrschenden Stellung Südafrika zu verdrängen, so zum Kriege führen werde, England ruhig entgegensehe. Wenn D land den Krieg hermeiden wolle, 2 seine feindliche Politik und c gegenüber der kolonialen Ausdehnung Ef lands aufgeben. Hd. Belgrad, 29. Dezember. Wegen effende al magen wert gelesttt gentenanspri Altersrenten 1021 bernd setzung der Portefeuilles des Aeußern, J. tag der Justiz und Finanzen, welche die Radikalen baburt 0 m 1. Janug öde l de Ich sehung 115 1410 Jubalidenren Zeitraum 1 halb 4 Kaler abtacht wer Für die! urch Beitr auf Grund gung. So Frantheiten werbsunfäh keffende an behindert! bend derer Heer oder 9 wͤlche zur kungsberhä chend od berhältnis rung dure hofft man, daß Simitsch einen Ausgleich findet und neues Ministerium in Kürze zustande bringen w 85 Sterbefälle. Am 27. Dez. Katharine Schmidt, 7 Jahre alt, Tochter von Hüttenarbeiter Georg Schmidt von Odenhausen, Kreis Wetzlar. Gestorben in der alten Klinik. 3 Am 27. Dez. Karoline Bernhardt, 3 Jahr alt, Tochter von Bergmann Georg Bernhardt von Fellingshausen, Kr. Biedenkopf. Gestorbe in der alten Klinik. Die Leiche wird in dle Heimat verbracht. 5 Am 28. Dez. Thomas Moser, 32 Jahre alt, Wirt dahier, Schloßgasse Nr. 7. Die Beerdigung N findet Mittwoch, den 30, d. M., nachmittag 4 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Verleger: Paul Bader in Mirburg, Verantw. Rel teur: Wilhelm Sell, Druk von E. Ottmann, beide in Gi 9 1857 Frau Hoffmann, vorm. Frau Eidmann, Meteor-Gas-Glühlicht. 2 Kompletter Breuner mit Montierung Glühstrumpf für jedes System passend 2 4 8 bei mir abgeholt netto per Cassa. P. Walter, Kaplansgasse. estaurant und Cafe Oranien- Bräu. 6 Ludwigsstraßze 66. — Mittagstisch im Abonnemet 65-85 Pfg. speisen à la carte zu jeder Tageszeit. 5 Separate Zimmer für Gesellschaften. 131 Schrapenborg's „Rheumatica“. per Fl. 1,70 Mk. incl. Schafswolle. Anerkannt bestes Mittel gegen Rheumatismus. Angemeldet beim Kaiserl. Patentamt 1641½. 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