ul, jurch den Rektor stattfinden. Mit Beginn dieses 0 ng, ingehändigt werden. Der Inhaber dieses Buches Hasle ö 11 durch die in demselben enthaltenen Vor⸗ itt a schriften manche Frage und manchen Weg, den uktiong, ir sonst zu seiner Information machen mußte. uf dem heut 1 7 gl, J den 50 l 130150 d Mundfeish 00 , gag. 70-5 70, Kartoffeln zn er 50,00 N. und drei viertel Konrad Wil Aigung finde mittags 2 Uhr, — rb, Verantw. W Ottmann, beibe 10 andhasse d mehrere Sort. g ill. bis 3. d. fein, aninen, Nun. aselnuse. 14 ringe, Hatdela ten, Jadoß % zraktisch eingerichtete Kollegienbücher eingeführt, ö 1 Gießen, Donnerstag, den 30. April 1896. Ausgabe Gießen. ische maudeszeikung. Redaktion: Erscheint täglich mit Ausnahme der Preis der Anzeigen: 10 Pfg. Tage nach Sonn- und Feiertagen. für die ᷑spaltige Petitzeile. Expedition: . 2. Kreuzplatz Nr. 4. 0 Kreuzplatz Nr. 4. 2 lokales und Provinzielles. „Gießen, 29. April. Gestern begannen die ee an unserer Hochschule. fachdem am 20. ds. Mts. die Inskription der Studierenden begonnen, wird am Samstag die bbste feierliche Immatrikulation in der Aula Semesters sind für die Studierenden auch neue velche den Studenten beim Belegen des Kollegs * Gießen, 29. April. In der Strafsache gegen den ehemaligen Bürgermeistereischreiber ffoth von Lich wegen Urkundenfälschung und Betrug ist nunmehr die Voruntersuchung ge⸗ schlossen und wird die Verhandlung jedenfalls N hald vor der Strafkammer stattfinden. * Gießen, 29. April. Viehmarkt. Der gestrige Markt hatte einen etwas stärkeren Auf⸗ krieb als der letzte. Es mochten etwa 600—750 Stück Rindvieh vorhanden gewesen sein. Die Preise zeigten sich stark abweichend, was wohl 1 1 9 wurde. Unter dem Auftrieb waren ca. 100 bis darin seinen Grund hat, daß in Folge der vor⸗ jährigen guten Preise die Zucht stärker betrieben 150 Kälber, 100 Rinder und 500 Kühe Vogels⸗ berger und Simmenthaler Kreuzung, tragend und frischmelkend. Fremde Käufer waren nicht am Markt. Das Geschäft in Zuchtkühen ging flott und stellten sich deren Preise 1. Qualität auf 340400 l, 2. Qualität 280—350, Ware 3. Qualität, welche überwiegend vorhanden, war sehr billig zu haben. Der Handel in Fett⸗ vieh war wie beim letzten Markt sehr flau, trotz⸗ dem nur ein sehr schwacher Auftrieb am Markt war. Kühe erzielten 45—50, Stiere 53 bis 60, Kälber 50—55. pro Zentner Schlacht⸗ gewicht. Die neue Einrichtung, daß der Markt bor 6 Uhr von Vieh nicht betreten werden darf, erfreut sich des Beifalls der Käufer und Ver⸗ klufer, trotzdem wickelte sich das Geschäft schnell ab, denn um 10 Uhr war der Markt schon be⸗ endet. Nächster Markt am 12. und 13. Mai d. J. * Gießen, 29. April. Saatenstand in 1 Mitte April 1896. Im Durchschnitt steht Winterweizen und Sommerweizen gut, Winterroggen gut, Sommergerste gut bis sehr gut, Hafer und Klee ebenfalls gut bis sehr macht noch folgende Bemerkungen: Die Winter⸗ saaten sind im allgemeinen gut durch den milden Winter gekommen. Nur im Vogelsberg(Kreis Schotten und Lauterbach, in letzterem Kreise auf schwerem Boden) ist etwas Weizen und Roggen ausgewintert. Ziemlich allgemein ist die Klage über Mäusefraß an dem Wintergetreide und dem Klee, der auch, so weit es sich um junge Felder handelt, außerordentlich durch die vorjährige Dürre notgelitten hat; von letzterem mußten z. B. im Erhebungsbezirke Pfeddersheim 80 pCt. um⸗ gepflügt werden. Die Bestellung der Frühjahrs⸗ saaten war in den klimatisch günstig gelegenen Landesteilen von der Witterung im März außer⸗ ordentlich begünstigt; in den rauheren Lagen be⸗ ginnen die Bestellungsarbeiten erst. Gießen, 29. April. Im Großherzogtum Hessen wurden im Jahre 1895 512728 Tele⸗ gramme aufgegeben gegen 476 534 im Vor⸗ jahre. Eingegangen sind 537681 Telegramme gegen 500 461 im vorausgegangenen Jahre. Auf Oberhessen kommen 100 858(89 975) aufgegebene und 97211(86 865) eingegangene Telegramme. In unserer Stadt wurden 1895 33796(32463) Telegramme aufgegeben. Eingelaufen sind 29812 (27761) Telegramme. Gießen, 29. April. Bettler und Land⸗ streicher. Im Jahre 1895 wurden in Hessen 2583 Personen wegen Bettels rechtskräftig ver⸗ urteilt. Davon entfallen Verurteilungen auf die Wintermonate Dezember— Februar 901, März—Mai 663, Juni—August 458, Sep⸗ tember—- November 521. Auf die Zeit mit der geringsten Arbeitsgelegenheit, den Winter, entfällt auch die größte Zahl der Verurteilungen. Das ist Grund genug, nachzudenken über die Ursache der Verurteilungen resp. der vorausgegangenen Bettelei. Von den 258g verurteilten Personen wurden 419 der Landespolizeibehörde überwiesen (auf Grund des§ 362 des R.⸗St.⸗G.⸗B.), und zwar 6 bis zu 3, 185 von 3—6 und 121 von 3 Monaten bis zu 2 Jahren. 20 wurden der Landespolizei auf 2 Jahre und 26 auf unbe⸗ stimmte Zeit überwiesen. Ein trauriges Los. * Lollar, 29. April. Entgegen den früher aufgestellten Vermutungen über den Tod des Müllers Frey von hier wird uns von anderer Seite folgendes mitgeteilt. An dem Verstorbenen, der längere Zeit leidend gewesen, sind nicht, wie irrtümlich berichtet, Spuren von Geistesstörung bemerkt worden, wohl aber äußerte sich sein Krankheitszustand in häufigen Schwindelanfällen. ut, die Wiesen wurden als ziemlich gut(1,9) ewertet. Die obere landwirtschaftliche Behörde An der Unglücksstelle führt ein Fußpfad dicht an dem außergewöhnlich hohen und teilweise vom Wasser unterspülten Ufer hin. Der Verstorbene, welcher den Pfad passierte, ist zweifellos an jener Stelle von Schwindel befallen worden und hat auf diese Weise seinen Tod gefunden. Uebrigens befindet sich diese Stelle nicht an der Baden⸗ burg, sondern oberhalb der Einmündung der Lumda. * Steinbach, 29. April. Die Maul⸗ und Klauenseuche hat in unserer Gemeinde er⸗ schreckender Weise um sich gegriffen. Auf fast sämtlichen Gehöften ist die Sperre angeordnet worden, welche sich in den landwirtschaften Be⸗ trieben der kleinen Landwirte umsomehr empfind⸗ lich macht, als denselben jede Möglichkeit be⸗ nommen ist, ihre Felder zu bewirtschaften. Die pferdebesitzenden Landwirte haben daher jetzt alle Hände voll zu thun, um ihren durch die Seuche in Bedrängnis geratenen Mitein⸗ wohner so gut, wie es eben geht, Aushülfe zu leisten. Eine Schafheerde ist durch die Seuche nahezu aufgerieben worden. Als Kuriosum wird uns mitgeteilt, daß sich die Seuche selbst auf den Wildstand übertragen hat. So sollen vor einigen Tagen nicht weniger als fünf Rehe ver⸗ endet vorgefunden worden sein. Aus der Wetterau, 28. April. Aus hiesiger Gegend werden eben die ersten jungen flüggen Gänse zu Markt gebracht. Für das Stück zahlen die Händler je nach der Qualität 4 bis 6. Die Gänsezucht ist ja für die Leute sehr beschwerlich, wird aber in einzelnen Orten, wie Ober⸗Florstadt, Dornassenheim, Leidhecken, Bingenheim u. s. w. sehr schwunghaft betrieben, weil die Arbeiten einerseits in eine Zeit fallen, in welcher man noch nicht durch andere land⸗ wirtschaftliche Arbeiten zu sehr in Anspruch ge⸗ nommen ist, und weil anderseits der Erlös in der für den Landwirt magersten Zeit zwischen Ostern und Pfingsten eingeht. Einzelne Züchter verkaufen eben bis zu 40 Stück. * Unter⸗Schmitten bei Nidda, 27. April. Wie in andern Orten des Kreises Büdingen, so ist auch bei uns durch Verordnung eine neue kreisamtliche Ordnung auf unsrem Friedhof getroffen worden. Sämtliche Gräber müssen in würdigem Stand gehalten, die Hügel regelmäßig geformt, die Wege sauber gehalten werden. Der Hauptweg ist mit Schlacken überfahren worden. Durch diese Anordnungen wird die Pietät gegen die Verstorbenen wachgehalten, wie auch der An⸗ blick des Friedhofs zu einem würdigen gestempelt. * Büdingen, 28. April. Unsere Stadt ist ihrer die Ziffer von 3000 übersteigenden Ein⸗ wohnerzahl zwölf Gemeinderäte zu wählen berechtigt ist. Da auch in diesem Jahre die Dienstzeit unseres Bürgermeisters abläuft und der Beigeordnete bestem Vernehmen nach sein Amt niederzulegen wünscht, stehen uns be⸗ deutungs volle Wahlen bevor. * Worms, 27. April. Heute Vormittag fand die technische Prüfung und Abnahme der neuerbauten Buschbahn durch Herrn Ober⸗ baurat Mayer in Gegenwart der Herren Ober⸗ bürgermeister Küchler, Oberingenieur Seibert und Ingenieur Schneider statt. Da sich keine Austände hierbei ergeben haben, so wird der Be⸗ trieb der Bahn eröffnet werden. * Mainz, 28. April.(Die Polizei im Dienste der Schule.) Bei der Bubdget⸗ beratung wurde seitens des Stadverordneten Tiefel als mißständig bezeichnet, daß die Schulkinder bei Versäumnissen durch Schutz⸗ leute in Uniform zur Schule gebracht würden. Schon früher wurde erwähnt, daß ein Beschluß bestehe, wonach diese Verrichtung durch Schutzleute in Zivil ausgeführt werden solle. Herr Oberbürgermeister Pr. Gaßner verwies Tiefel damals an den Schulvorstand, er möge dort einen bezüglichen Antrag stellen. Dies hat sich nun als überflüssig erwiesen. In erster Linie wurde auf Ersuchen des Antragstellers ermittelt, wie viele Kinder vorgeführt wurden, und da ergab sich das überraschende Resultat, daß im Schuljahr 1895/96 nicht weniger als 724 Vorführungen stattgefunden hatten. Zugleich wurde der frühere Beschluß eruirt und es ergab sich die Richtigkeit, daß Schutz⸗ leute in Zivil die Vorführungen besorgen sollten, es geschah nur nicht. Der Vorsitzende des Schul⸗ vorstandes wird sich mit der Polizei in Ver⸗ bindung setzen, damit der Beschluß künftig be⸗ folgt wird und die Oberlehrer wurden ange⸗ wiesen, jeden Verstoß hiergegen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. * Mainz, 27. April. Die heutige General⸗ versammlung der Hessischen Ludwigs⸗ bahn war außerordentlich zahlreich besucht. Es waren etwa 300 Aktionäre anwesend, die ein Aktien⸗Kapital von 27 650 000 ½ mit 2586 Stimmen vertraten. Seitens der hessischen Re⸗ gierung waren als Vertreter zwei Kommissare entsandt worden; die preußische Regierung war dagegen nicht vertreten. Nach Verlesung des Vor⸗ trages des Verwaltungsrats und des Revistons⸗ mit der letzten Volkszählung in die Reihe der⸗ jenigen hessischen Gemeinden gerückt, die wegen —— berichts wurde Entlastung erteilt und die bean⸗ tragte Gewinnverteilung genehmigt. Bei der —— vorzüigl Kilt 6 0 iuftr, Ak. . Ticker zu I n creme u. scuen pit each ssend, empfch passe 10 Wollengasse und III f. , Korbmachet engasse. ö 1 Sascha. Novelle von Graf Günther Rosenhagen. (Fortsetzung.) Stürmend flog er die Treppe hinauf, richtete seine Bestellung aus und bald darauf betraten sie Beide die kleine Villa: „Markewitz, ich danke Ihnen, daß Sie ge⸗ kommen sind, ich habe Wichtiges mit Ihnen zu be⸗ sprechen.“ Es war ein stillschweigendes Uebereinkommen, daß sie den um zwei Jahr Jüngeren ohne jede Förmlichkeit anredete. Sie reichte ihm die Hand, die er zum Kuß an seine Lippen führte:„Gnädige Frau, Sie wissen, ich bin stets zu ihren Diensten bereit, wie kann ich Ihnen heute helfen?“ „Davon nachher“, entgegnete sie,„lassen Sie uns vorläufig in Ruhe unseren Thee trinken, nehmen Sie getrost Ihre unergründlich tiefe Zi⸗ garettentasche hervor und geben Sie mir auch eine Papyros, vielleicht verscheucht der Rauch meine Sorgen.“ „Sie haben sich gegrämt, gnädige Frau?“ Er hatte ihr gegenüber in dem großen, be⸗ quemen Lehnstuhl Platz genommen und schaute sie voll aufrichtiger Teilnahme an, während Sascha sich auf seine Kniee gesetzt und den Kopf an seine Must gelehnt hatte. Sie deutete mit den Augen auf den Knaben, er verstand, daß sie in dessen Gegenwart nicht sprechen wolle:„Sascha, mein Galupschick, steh auf“, bat er,„geh in den Garten ud arbeite dort. Ich habe mit Deiner Mutter zu sprechen, heute Abend gehen wir zusammen an den Strand.“ E. „Ist es so Ernstes und Wichtiges, das Sie quält“, fragte er, als Sascha sie verlassen hatte, „daß Sie es selbst nicht einmal in Gegenwart des Knaben, vor dem Sie doch sonst keine Geheimnisse haben, zu sagen wagen?“ Sie schwieg einen Augenblick, als suche sie nach Worten, daun sagte sie plötzlich und ohne jeglichen . B—v——nñ— — ͥͤ— Kameraden mich bei ihm verleumdet hätten, daß man Schlechtes über meinen Umgang mit Ihnen, Markewitz, rede.“ Er antwortete nicht gleich, wortlos saß er ihr gegenüber und starrte sie an, als wenn er den Sinn ihrer Worte nicht zu fassen vermöge. Zornig schwollen die Adern auf seiner Stirn und dröhnend schlug er mit der geballten Faust auf den Tisch: „Wer ist der Elende, der Sie zu beleidigen und zu kränken wagt?“ Sie winkte ihm, sich zu beruhigen.„Unnötig und überflüssig wäre es, den Namen des Ver- leumders zu wissen, ein Anderes gilt es zu beraten und zu beschließen. In unserem Verkehr muß eine Aenderung eintreten, Markewitz, darüber bin ich mir heute Mittag klar geworden. Sie wissen, ich verachte die Menschen und das Urteil der Menge, aber ich muß Rücksicht nehmen auf Sascha. Nie und nimmermehr dürfen wir dazu Veranlassung geben, daß dem Kinde solche Gerüchte zu Ohren kommen.“ „Sie haben Recht, gnädige Frau“, entgegnete er,„aber darf ich fragen, wie sich in Zukunft nach Ihrer Meinung unser Umgang gestalten wird?“ „Das zu entscheiden und darüber auch Ihren Rat zu hören, bat ich Sie hierher.“ Er sah eine Weile sinnend vor sich hin, dann erhob er seine Augen und ließ sie bewundernd auf Frau von Smirninghoff ruhen. Noch immer war sie eine schöne, vornehme Frau. Sie war von großer, kräftiger Figur und vollen Formen, klar und offen blickten die braunen Augen in die Welt, ihr schweres, aschblondes Haar lag in Wellen um das blühende, rosige Gesicht und tadellose Zähne blitzten zwischen den roten Lippen hervor. Heute, da sie ihm hülflos gegenübersaß, seinen Rat und seinen Beistand erwartend, erschien sie ihm schöner und begehrenswerter denn je. Er kämpfte augen⸗ scheinlich mit sich einen schweren Kampf, dann sagte er leise: „Ich habe Ihnen zwar versprochen, nicht mehr auf den mich ganz erfüllenden und durchdringenden A. ders„Sascha kam heute Mittag weinend aus der Schule und erzählte mir, daß seine * Beide keinen anderen Ausweg.— Lassen Sie mich Ihnen noch einmal sagen, was Sie längst wissen, daß ich Sie liebe, über Alles liebe! Machen Sie meiner grenzenlosen Sehnsucht ein Ende, erhören Sie mich— seien Sie mein, werden Sie mein Weib!“ Schon bei seinen ersten Worten war ein glühendes Rot in ihre Wangen gestiegen und eine große Erregung hatte sie ergriffen. Als er sie nun flehenden Auges anblickte, sprach sie mit weicher, sanfter Stimme:„Markewitz, ich bitte Sie, sinnen Sie auf eine andere Lösung. Sie wissen, weshalb ich nicht schon vor Jahr und Tag, als Sie um meine Hand baten,„ja“ sagte und die Gründe, welche damals gegen unsere Verbindung sprachen, bestehen noch heute. Seien wir verständig,“ sie suchte einen scherzenden Ton anzuschlagen,„oder lassen Sie wenigstens mich als die Aeltere von uns Beiden Vernunft predigen.“ Ungeduldig unterbrach er sie:„Vernunft! Ich habe immer geglaubt, der wahren Liebe gegenüber hielte keine Vernunft stand und das wäre eben der Daseinsbeweis echter Liebe, daß sie durch die Hindernisse, die sich ihr entgegenstellen, nicht ent⸗ mutigt, sondern gestärkt würde.“ Sie sah ihn traurig und vorwurfsvoll au. „Sie sind ungerecht, Markewitz, aber wenn Sie nicht anders wollen, so muß ich Ihnen die Gründe auseinandersetzen, die mich auch heute abhalten, die Ihre zu werden. Liebe allein genügt nicht; fehlt die feste Basis, auf der sich Vertrauen und Achtung aufbauen können, so reicht Liebe allein nicht aus, um das Glück dauernd zu fesseln. Ich bin nicht reich, mit dem wenigen, das ich besitze, kann ich kaum die nötigsten Ausgaben bestreiten, jeder Luxus, der mich früher im Ueberfluß umgab, ist mir jetzt fremd. Auch Sie sind ohne Mittel, was Sie be⸗ saßen, haben Sie in edelmütiger Weife für uns geopfert, was Sie jetzt besitzen, verdanken Sie lediglich der Güte Ihres Vaters und der Frei— gebigkeit Ihrer Brüder. Wenn es ihnen einst ge⸗ fällt, zu sagen:„Wir haben jetzt genug für Dich Wunsch zurückzukommen, aber ich sehe für uns gethan, nun sieh zu, wie Du weiter kommst“— — so wären Sie verraten und verkauft, weil Sie zu arbeiten nicht gelernt haben! Sie sagen zwar, zu arbeiten verbiete Jhuen Ihre Gesundheit, aber lieber Freund, nehmen Sie es mir nicht übel, das ist für Sie eine bequeme Entschuldigung, mit der Sie sich und Andere über den wahren Grund hin— wegtäuschen wollen. Sie mögen nicht arbeite n, weil Sie die Freude und den Segen der Arbeit noch nie empfunden haben. Schon einmal sagte ich es Ihnen und wiederhole es Ihnen heute:„Ar⸗ beiten Sie, suchen Sie sich irgend eine lohnende Beschäftigung, ganz einerlei, welcher Art, denn Arbeit schändet nie, und an demselben Tage bin ich die Ihrige. Werden Sie nicht ungeduldig, Markewitz, und trommeln Sie nicht mit den Fingern auf die Tischplatte, Sie wissen, das macht mich nervös— ich bin gleich mit meinen Ausführungen zu Ende. Nähme ich nun auch Alles, was ich Ihnen soeben erklärt habe, zurück, so bliebe dennoch ein Hindernis für unsere Ehe bestehen: das ist Sascha! Noch besser als ich, wissen Sie, der Vormund, daß ich ohne die hohen Krongelder, die ich als Wittwe beziehe, den Knaben nicht so erziehen könnte, wie es mir jetzt möglich und wie es für seine Zu⸗ kunft nötig ist. Sobald ich mich wieder verheirate, fällt die bedeutende Summe fort und wovon soll ich dann seine Erziehungskosten bestreiten? Sie sagen von dem, was Sie besitzev, aber selbst wenn Ihnen Ihr Vater das bisherige Einkommen ließe, es würde kaum für uns Beide, nie aber für Drei reichen. Als Mutter habe ich zu unterscheiden zwi⸗ schen meinen eigenen Wünschen und dem, was für mein Kind von Nutzen und Vorteil ist, und ein Mutterherz versagt sich Alles, giebt Alles dem Kinde, denkt nie an sich. Wäre Sascha groß, er⸗ wachsen, eine Sekunde länger würde ich zögern, auch meinem Herzen endlich die Ruhe, das Glück zu geben, nach dem es sich sehnt. So aber muß ich Ihnen ein⸗ für allemal jede Aussicht auf diese für uns Beide glückliche Lösung nehmen, denn es wäre grausam, wollte ich Ihnen Hoffnungen lassen, die sich nie, niemals erfüllen können.“(Forts. folgt) nicht mehr von mir abhängig— nicht darauf folgenden Debatte über die Verstaat⸗ lichungs⸗Offerte wurde der Antrag Reinach, dahingehend, daß das Regierungsgebot als unzu⸗ reichend abzulehnen und die Ansicht auszu⸗ sprechen sei, daß 800 3 prozentiger Rente und eine dem Terrain⸗Erlös einigermaßen entsprechende Entschädigung zu gewähren sei, wobei von der Voraussetzung ausgegangen werde, daß das Be⸗ triebsvergebnis des Jahres 1896 noch den Aktio⸗ nären zugute kommen werde, einstimmig ang e⸗ nommen, nachdem der Verwaltungsrat seine Zustimmung zu dem Antrage erklärt hatte. Die Herren Geheimer Kommerzienrat Reuleaux und Pretorius wurden in den Verwaltungsrat wieder⸗ ewählt; neu gewählt wurde Kommerzienrat zauteren.. 5 *Wörrstadt, 27. April. Mit dem heutigen Tage trat Herr Dr. Loos aus Gießen seine Stelle als Dirigent der erweiterten Volks⸗ schule hier an. Herr L. war bisher an dem Realgymnasium zu Gießen thätig.— Die Schule zählt jetzt 41 Schüler, wovon 33 Knaben und 7 Mädchen sind. Von auswärtigen Orten be⸗ suchen 6 Schüler die hiesige Anstalt. Vermischtes. — Selbstmord eines Liebes paares. Bei dem Kaufmann Paersch, Wollinerstraße 2 in Berlin, war der 23 Jahre alte Handlungsgehülfe Johannes Worm aus Böhmen in Stellung und bewohnte auch bei seinem Prin⸗ zipal neben dem Laden ein einfenstriges Zimmer. Zu den Kunden des Geschäfts gehörte auch die 23jährige Frau des Arbeiters Hermann Schulz in der Wollinerstraße. Die Ehe war kinderlos und nicht glücklich, die junge Frau wandte vielmehr Worm ihre Neigung zu. Schulz, der mit Worm ebenfalls bekannt war, hatte wohl bemerkt, daß deeser seine Frau gern sehe, von ihrer Neigung war ihm nichts bekannt. Nachbarsleute sahen wiederholt, daß Frau Schulz Abends noch in das Haus Wollinerstraße 2 hineinging, nachdem das Geschäft bereits geschlossen war. Am Freitag Abend hatte sich die Frau, die durch Näh⸗ arbeiten mit verdiente, zu einem Schneider begeben, um Arbeit abzuliefern und neue Aufträge zu holen. Ganz vergnügt kam sie von einem Ausgange wieder. Später ging sie wieder weg, ohne Zweifel gleich zu Worm, der sie durch eine Thür vom Hausflur aus eingelassen haben muß. Als Worm am Sonnabend Morgen nicht zur ge⸗ wohnten Zeit im Laden erschien und man nach der Ursache seines Ausbleibens forschte, fand man in seinem Zimmer ihn und Frau Schulz todt auf, beide lagen erschossen im Bette. Niemand im Hause hatte von den beiden Schüssen, die jedenfalls sofort tödtlich gewirkt haben, etwas gehört. Die unmittelbare Veranlassung zur That ist noch nicht aufgeklärt. — Rentiers Zeitvertreib. Ein Schreiber ano⸗ nymer Briefe wurde in der Person eines Rentners in Liegnitz ausfindig gemacht. Er hatte, wie man schreibt, Beamte bei ihrem Chef und Ehemänner bei ihren Frauen verdächtigt. Wenn man hierbei in Betracht zieht, daß alle die angegriffenen Personen zu seinen Freunden zählen, so erscheint das Treiben des Mannes um so räthselhafter. besaß, die er nebst dem erhaltenen anonymen Schriftstück dem Schreibsachverständigen Hauptturnlehrer Kupfermann übergab. Dieser stellte fest, daß der Schreiber beider Briefe dieselbe Persou sei. Zur Rede gestellt, legte sich der Rentner anfänglich auf's Leugnen, mußte aber bald zugeben, daß er der Anonymus sei. — Ein schlauer Bürgermeister. In einer englischen Provinzialstadt tagten jüngst die Stadtverord⸗ nung. dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich zu machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus⸗ geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungen berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang⸗ reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abrech⸗ Man versäume deshalb Firma vor Vergebung eines Annoncen⸗Auftrages erst ge⸗ nau zu informiren. die Gründe seiner einstweiligen V zichtleistung auf die Bürgermeistez tigen wird. l Hd. Paris, 29. April. Das Kab Meéline wird am Donnerstag folgende pellationen zu beantworten haben: 1. über di nicht, sich bei obiger neten unter dem Vorsitz des Bürgermeisters, dessen Erfolge als Kaufmann und dessen Mangel an Schulbildung gleich sprichwörtlich sind. Zur Verhandlung stand der Antrag des Park-⸗Ausschusses, eine Gondel zu kaufen und in den See im Stadtgarten zu setzen. Zum Erstaunen aller Anwesenden sprach der Bürgermeister gegen den Antrag und beantragte,„daß zwei Gondeln in den See gesetzt werden.“ Um seine Gründe befragt, erklärte er:„An Pfennigen zu sparen, ist oft sehr thöricht. Wir wollen zwei Gondeln kaufen— eine männliche und eine weibliche. Vielleicht können wir einige der Jungen verkaufen!“ — Ein gut bezahltes Lied. Max, der sich unter den üblichen Liebesbezeugungen Nachts gegen 12 Uhr von seiner Anna verabschiedet, singt auf dem Wege nach seiner Ruhestätte:„Die Liebe ist das schönste..“ Die Polizei notirt Name und Wohnung. Nach 3 Wochen: „Das Lied muß wirklich 7 Mark werth sein.“ Eingesandt. Die nun zur Ausgabe gelangten Kommunal- Steuerzettel weisen wiederum eine Erhöhung der evang. Kirchen⸗Steuer auf. Ein Vergleich der evan⸗ gelischen mit der katholischen Kirchensteuer zeigt so recht, wie weit man es in der evangelischen Gemeinde hierin ge⸗ bracht hat:— eine Strafe für die Lauheit der freiheit⸗ lichen Bevölkerung. Man bekümmert sich um die Kirchen⸗ wahlen einfach gar nicht und das Resultat ist, daß jedes⸗ mal nur solche Leute in den Kirchenvorstand kommen, die zu Allem Ja und Amen sagen. Wie lange ist es her, da wurde Gießen durch 2 evangelische Pfarrer verwaltet, gänzlich. Letzte Nachrichten. Gießen, 29. April. Der gestrige Ochsen⸗ markt hatte nur einen schwachen Auftrieb. Es standen ca. 70—80 Stück meist Simmen⸗ thaler Vieh zum Verkauf. flott und waren die gezahlten Preise sehr gute. Besonders war wieder schwere Ware sehr gesucht und knapp. Fremde Händler aus der Provinz Sachsen konnten ihren Bedarf in dieser Qualität nicht decken und mußten unverrichteter Sache den Markt verlassen. Es wurden bezahlt Fahrochsen 1. Qualität bis 950, 2. Qualität 750 bis 850, 3. Qualität 650700, das Paar. Fettvieh war nicht am Markt.— Der Auftrieb des Schweinemarktes war ebenfalls sehr klein. Es mochten etwa 600 Stück Ferkel und Läufer vorhanden gewesen sein. 5 stockend und flau, so daß der Markt nicht ganz geräumt wurde. nicht annehmbarere Preise geboten wurden, lieber das Geschäft ab und nahmen die Ware wieder mit nach Hause. Es wurden verkauft Ferkel bis 10 Wochen alt mit 35—48, Läufer jährig 70-80. pro Paar. nur vereinzelt am Markt. Verfassungsreviston, 2. über die verfassf widrige Zusammensetzung des jetzigen Minister 3. über die Haltung Melines zur Weltau lung von 1900, weil derselbe als Abgeordneter jeden Ausstellungsplan heftig bekämpft hätte. Hd. Paris, 29. April. Das Kahin Meline hat sich gestern konstituiert und hie bereits abends 9 U Die meisten Portefeuilles sind definitiv besetz, ausgenommen diejenigen für Handel, Kolonien, öffentliche Arbeiten und Unterricht. Hd. Paris, 29. April. Wie aus beste Quelle verlautet, wird republikanischen Verfassungskabinett der Kamme am Donnerstag vorstellen. Melines Regierungs- Programm läßt sich wie folgt erklären: V teidigung der guten Ordnung, Durchführung der notwendigen demokratischen Reformen, Es nigung der gutgesinnten Republikaner und Hebung des Ansehens der Republik im Auslande dura eine weise Diplomatie. Hd. Paris, 29. April. Das sch zöllnerisch gemäßigt republikanische Or gan Möélines, die„Republique Fran caise“ erklärt, Meline habe sich nur aus patriotischen Rücksichten zur Annahme der Kabinetts⸗Neubildung bewegen lass. Er habe vor Allem verhindern wollen, Der Handel ging Der Handel war Die Verkäufer lehnten, wenn Andere Sorten waren Schlachtvieh fehlte heute haben wir 4 mit einer gleichfalls verdoppelten An⸗ zahl von Dienern. Die dadurch entstandenen Mehrkosten müssen natürlich durch neue Steuern aufgebracht werden. Vielfach werden davon gerade Leute betroffen, die recht wenig die Kirche besuchen. Ein Aufraffen der indifferenten Bevölkerung wäre sehr wohl zu wünschen, wenn nicht für Viele infolge der festgesetzten Erhöhung der Kirchensteuer der Grund gegeben werden soll, aus der Landeskirche auszu⸗ scheiden. E. Hd. Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inserat muß nicht allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sondern es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eines erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be— dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufener Führer ist die älteste Annoncen⸗Expedition Haasenstein u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in Gießen durch Gust av Wohlmuth, Seltersweg. Durch 40 jährige Praxis, welche zu den intimsten Ver⸗ bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ Zum Schluß gelang es endlich, ihn zu entlarven, und zwar dadurch, daß einer der Betheiligten Briefe von ihm Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordneten⸗Versammlung in ihrer Sitzung vom 27. Februar d. J. die Festsetzung des Bebauungsplanes für das Ge⸗ lände, welches zwischen der Frankfurterstraße und den Bahnhöfen gelegen ist, beschlossen hat, bringen wir dies mit dem Anfilgen zur Kenntnis, daß der Plan darüber 11 Tage lang auf dem Bureau des Stadtbauamts offen liegt, inner⸗ halb welcher Zeit Einwendungen, bei Ver— meidung des Ausschlusses, bei der unter⸗ zeichneten Behörde vorzubringen sind. Gießen, den 28. April 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Zehn Triebviertel, zwischen der Grün- berger⸗ und Licherstraße gelegen, sollen Donnerstag, den 30. d. M., Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle verpachtet werden. Zusammenkunft auf der Grünbergerstraße am Eingang der Landmannstraße. Gießen, den 28. April 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Wolff. und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlreichen Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der Lage, von Wilh. Hamel, Giesten, Bleichstr. 7. eigene N epla ratur-Wersistätte Größte Auswahl in Fahr⸗ rädern, Zubehör und Reserveteilen. Neueste Telegramme. Hd. Posen, 29. April. gestern in einem Neubau eine Mauer eingestürzt, wobei ein Zimmermann getötet verletzt wurden. München, 29. Petition des Kanal vereins, soweit sie auf die Bereitstellung von Mitteln für Main⸗Donau⸗Wasserstraße burg bis Passau für die Großschiffahrt abzielte, wurde im Finanz⸗Ausschuß der Abgeordneten⸗ kammer mit allem gegen ordnung übergegangen. Hd. Wien, semitische Bürgerklub konnte in der gestrigen Abendsitzung zukünftige Per nicht einigen. Komitee, welches beschäftigen und lichkeiten in Vorschlag bringen soll. In den nächsten Tagen soll eine große an⸗ tisemitische Wählerversammlung einbe⸗ rufen werden, in welcher Dr. Lueger Bekanntmachung, betreffend Beitreibung der Notstandsgelder. Im Auftrag des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz bringen wir hiermit zur Kenntnis der Interessenten, daß sämmtliche im Rülckstande befindliche Schuldigkeiten für im Notstandsjahr 1893/94 durch Vermittelung der Notstandskommisston bezogene Waaren, soweit diese Schuldigkeiten von Großherzogl. Ministerium nicht ausdrücklich weiter gestundet worden sind, bis spätestens zum 13. Juni d. J. mit rückständigen Zinsen an die betr. Großh. Distrikts⸗Einnehmerei entrichtet sein 503 J feu Herren- und Knaben- . alten def widti ichtli 5„ b Confection. N ein 975 und 7 e wird. 5 Tuch, ießen, den 27. April 1896. N Anfertigung 5 Großherzogl. Kreisamt Gießen. 2 g v. Gagern. n a eh ma a jz e —— in deutschen un Städt. Schlachthaus Feste 9 englischen Fabrikaten. Freibank. 0 Heute Preise!?— Spezialität: Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfund 43 Pfg. Ochsenfleiseh nicht ladenrein, pro Pfund 30 Pfg. Hypothek.⸗ Kapital. Lie Beleihung von Grundstülcken, Häusern, Hofraiten, Gütern, Mühlen, Fabriken für Gießen und Umgegend bis zu 70—73«% des ortsgerichtlichen Taxwertes zu 4„%(von Seiten der Darleiher unkündbar) vermittelt unter den billigsten Bedingungen 529 H. C. Werner, Eichgärten Nr. 10. ——.. ⏑ ⏑]—⏑— qꝗlnie. 1 von der einfachsten bis zur elegantesten Ausführung in Jammt, Plüsch, Tuch und Buckskin. bopfrmapder-Ange. e son des Bürgermeisters daß die Regierung unter die radik sozialistische Oberherrschaft gerate. M line wird alle Interpellationen der So⸗ zialisten beantworten und sich bei dem ersten Wink der Kammer eventuell zu, rückziehen. Hd. Paris, 29. April. Die radikal⸗ „Lauterne“ behauptet, die 309 Mit⸗ glieder, welche in einer neuerlichen Tagesordnung dem Senat den Krieg erklärten, werden sich wie ein Mann gegen das gemäßigte Kabinett Méline erheben und die Revision der Verfassung im Sinne der Abschaffung des Senats fordern. 8 Hd. London, 29. April. welchen die Mitteilung Chamberlains in der Kammer über die Verhängung der Todes⸗ In Urbanowo ist und drei schwer April. Ueber die die projektierte von Aschaffen⸗ eine Stimme zur Tages⸗ 29. April. Der anti⸗ sich auch über die Er ernannte dagegen ein sich mit dieser Frage führer hervorbrachte, war bedeuten f die geeigneten Persön⸗ Niemand an die Vollstreckun teils glaubt. wenn auch dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. . ˙—˙—g— Submissionen. 5 Gießen. Die zur Erbauung eines Dienstgebäudes für das Großherzogl. Hochbauamt erforderlichen Arbeiten und Lieferungen des Rohbaues, nämlich: Erd⸗, Maurer⸗, Asphalt⸗, Betonirungs⸗ und Steinhanerarbeit sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Bedingungen, Pläne und Arbeitsbeschreibungen liegen auf dem Bureau des Hochbauamtes zur Einsicht auf, und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebotsvermerk versehen, zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, längstens bis zum 18. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit die Eröffnung derselben stattfindet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Frauen zur Verteilung einer Reklame für Gießen, Heuchelheim, Watzenborn⸗Stein⸗ 5 berg, Hausen, Garbenteich, Steinbach, Annerod, Rödgen und Wieseck werden pro Woche 1 Mal gegen guten Verdienst verlangt. Meldungen Marktstraße 32, l. Treppe, Nachmittags von 2—4 Uhr. 575 Georg Koch, Uhrmacher, Neue Bäue 5 Kühlen Grund) offeriert Soldene Herren- Remontolr-Unren von 50 Mark an, goldene Damen-Remontolr- Uhren von 28 Mark an, silberne Herren- ISemontoir- Uhren mit Goldrand von 16 Mark an, silberne Damen- Remontolr- [Unren mit Goldrand von 18 Mark an, Stahl- Remontoir-Uhren von 15 Mark an, Nlekel- Remontolr-Uhren von 10 Mark an, Wecker, in allen Lagen gehend, von 3 Mark an, D Regulateure mit schlagwerl 2 von 12 Mark an. r Für den guten Gang einer Uhr leiste ich 2 Jahre reelle Garantie. Reparaturen werden nur auf das beste und billigste unter Garantie ausgeführt. 491 Re staurant Re staurant „Zu den zwölf Aposteln“ Asterweg Nr. 12. Empfehle der geehrten Einwohnerschaft Gießens und Umgegend e ĩ Nestauration auf das Angelegentlichste. c 1 e Außer einem geschmackvoll eingerichteten Nestaurationslokal bieten noch mehrere größere und kleinere Gast immer für geschlossene den angenehmsten Aufenthalt. stz elan Ane 2 Ein 40 Personen bequem rationen stets zur Verfügung. D Filr vorzügliches Bier und gute Speisen wird stets Sorge getragen. Hochachtend 6⁴ . Pitzer. fassendes Kneiplokal steht Vereinen und Korpo⸗ würde darlegen und dieselben rechte 1 hr den ersten Kabinettsrat ab. sich Meline mit seinen Der Eindruck, strafe gegen fünf Johannesburger Rebellen. g des Ur⸗ Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ —— 0 g lebsen, nee f cg a 0 Helen ihn, Aft, am fl 1 10 hg zättlt 155 del 0 15 ch asch sch g le sunghin it u de Tir— b in Mai. äche, Inn dine war 0 daß Fim in auf, Blitz Agel n Sttöl salche, sch ge ii folgt ihn , Jodaß m eech! 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