Gießen, Freitag, den 29. Mai 1896. ische Landeszeitung. Ausgabe Gießen. Redaktion: 8. Kreuzplatz Nr. 4. 8 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 2 Lokales und Provinzielles. * Gießen, 28. Mai. Die gestrige General⸗ n versammlung des Turnvereins im Restaurant de früher Schnell, war sehr stark besucht. ersammlung beschloß, die Feier des 50 jäh nigen Bestehens des Vereins in Steins Garten abzuhalten und fand folgendes Programm die Zustimmung der Versammlung. 1. August abends Vorfeier; Kommers in der Turnhalle. 2. August b Uhr früh Weckruf; 8 Uhr vormittags Zöglings⸗ irnen in der Turnhalle; 11 Uhr Früh⸗ en mit Konzert in Röhrles Bierhalle ev. omenaden⸗Konzert in der Anlage. 2 Uhr chmittags Aufstellung des Festzuges; 2⅛ Uhr marsch nach Steins Garten; 3 Uhr nach An⸗ ft des Zuges in Steins Garten Festrede da— t— turnerische Uebungen der Damenriege reiübungen, Schauturnen und Fechten— Aufstellung von Pyramiden— Fackelreigen— Konzert und Tanz im Freien. Am Sonntag darauf, also am 9. August, ist als Nachfeier ein großes Volks⸗ und Jugendfest im Philosophen— wald vorgesehen. Gießen, 28. Mai. Das am Sonntag, den 7. Juni auf der Liebigshöhe abzuhaltende Som merfest des Hess. Fechtvereins Wai⸗ senschutz verspricht an Ausdehnung die früheren Feste des Vereins bedeutend zu übertreffen. Ist schon die Liebigshöhe an sich mit ihren schattigen Lauben und Gängen im Stande, viele Menschen anzuziehen, so hat auch der Verein das Seinige dazu beigetragen, das Fest glanzvoll zu gestalteu. Eine Regimentskapelle wird tagsüber konzertiren, während bei Eintritt der Dunkelheit das Eta⸗ blissement feenhaft erleuchtet werden wird. Karussell, Schießbuden, Schiffsschaukel und sonstige Volks⸗ helustigungen werden dafür sorgen, daß Große und Kleine bei diesem Sommerfest zu ihrem hiechte kommen. Im neu erbauten Saal der Liebigshöhe wird Gelegenheit gegeben werden, ein Tänzchen zu machen, so daß nach jeder Rich⸗ tung hin den Besuchern des Festes Amüsement bersprochen werden kann. W. Gießen, 28. Mai. Die Nachricht, daß unser Krieger⸗Denkmal auf den Marktplatz zu kommen soll, hat vielsach bei der Bür⸗ 9 ein Schütteln der Köpfe hervorgerufen. uf Gießens schönsten Platz sollte das Monu⸗ ment zu stehen kommen, das hatte man sich vor⸗ e als der Aufruf erlassen wurde zur 1 chtung dieses Denkmals. Nun, daß unser Marktplatz Gießens schönster Platz ist, haben die Meisten von jetzt und seither selber nicht gewußt. * Gießen, 28. Mai. Die hiesige Ruder⸗ gesellschaft wird ihre diesjährige Regatta am Sonntag, den 26. Juli, abhalten. * Gießen, 28. Mai. Für Tierfreunde teilen wir mit, daß am ersten Feiertage in Steins Garten zwei junge Rehe geboren sind. * Gießen, 28. Mai. Ueber die theologische Konferenz, welche am 2. Juni d. J. in unserer Stadt stattfindet, erfährt die„D. Ztg.“: Gegenstände der Verhandlung sind: 1) Referat von Herrn Professor Dr. Mirbt zu Marburg über das Thema:„Der deutsche Protestantismus und die Heidenmission im 19. Jahr⸗ hundert“; 2) Vortrag von Herrn Oberkonsistorial at Walz zu Darmstadt über das Thema:„Veräußer⸗ —(— Das Gesicht. Novelette von Hellmuth Mielke. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Erst da es verschwunden war, wurde er sich be⸗ mwußt, wen er soeben gesehen hatte. Dasselbe Frauengesicht hatte sich am Abend bei der von dem roten Schirm umhüllten Lampe lächelnd zu ihm gewandt, sein Reiz lebte noch voll in seinen Sinnen und hatte jenen Rausch der Empfindung in ihm hervorgerufen, der jetzt in dieser seltsam⸗schönen Sinnentäuschung wiederspiegelte. Denn nichts als eine Sinnentäuschung war es gewesen. Er war nicht umsonst Professor, um darüber etwa im Unklaren zu sein und sich nicht das psychische Phänomen aus seiner Nervenstimmung und den äußern Umständen erklären zu können. Im Grunde genommen war an dem Dinge gar nichts Merkwürdiges. Er mußte sogar innerlich lächeln, wenn er daran dachte, von welchen Vor⸗ stellungen ein abergläubisches Gemüt an seiner Stelle angesichts einer solchen Erscheinung heimge⸗ sucht worden wäre, wenn es sich die närrische Frage vorgelegt hätte: was das zu bedeuten habe. Sicherlich, das hatte nichts zu bedeuten. entsprang nur der Erregung seines seelischen Lebens. So unheimlich mächtig hatte die Begegnung mit Es lichung, eine Hauptgefahr für die Ausübung des geist⸗ lichen Berufes in der Gegenwart“. Die an den letzten Vortrag sich anschließenden Leitsätze lauten:„1) Ver⸗ äußerlichung ist hier in dem Sinne gedacht, daß der Geist⸗ liche aus dem Mittelpunkte seiner Aufgabe, wahres evange⸗ lisches Christentum zu verkündigen, zu verbreiten und zu pflegen, heraustritt und einem mehr peripherischen Streben folgt, welches ihn innerlich schwächt, indem es sein In⸗ teresse zerstreut und seine Kraft zersplittert. 2) Veräußer⸗ lichung droht in der Gegenwart besonders von der vor⸗ herrschend äußerlich⸗realistischen Lebensauffassung, welche an der Oberfläche der Dinge haftet und an das mensch⸗ liche Thun den trügerischen Maßstab des äußeren Ge⸗ lingens anlegt. Sie droht in der Gegenwart ferner von der nervösen Hast und Unruhe, welche rasche Erfolge sehen möchte und einerseits die Kraft des Glaubens vermissen läßt, wie sie anderseits in willkürlichen Erwartun gen lebt und sich selbst zwar äußerlich bestehende, aber ungewisse oder unberechtigte Ziele steckt. 4) Sie droht in der Gegenwart endlich von dem Parteiwesen, welches ein schablonenhaftes Handelu begünstigt und die christliche Charakterbildung beeinträchtigt. 5) Die Gefahr der Ver⸗ äußerlichung wird siegreich bestanden a) durch Vertiefung in die ewigen Grundwahrheiten des Wortes Gottes(Bibel⸗ studium, Pflege des inneren Lebens); b) durch die Treue im Beruf, für welche auch das Kleinste nicht zu gering ist, und zu deren wesentlichen Kennzeichen die im Glauben ausharrende Geduld gehört; e) durch die Entwicklung und bildung der Persönlichkeit, d. h. durch die charaktervolle Bethätigung unseres Christenstandes in jeder Lebens⸗ lage.“ Die Versammlung findet im„Café Leib“ statt. Nidda, 27. Mai. Wie gefährlich es ist, daß kleine Kinder Wagen nachlaufen und sich an dieselben hängen, hat ein Beispiel in unserer Stadt gezeigt. Drei kleine Jungen machten sich dieses„Vergnügen“ bei einem mit Fruchtsäcken beladenen Wagen. Als letzterer über eine Gosse fuhr, rutschten durch die Er⸗ schütterung zwei schwere Säcke herab und fielen einem der Knaben auf das Bein, sodaß derselbe längere Zeit im Bett wird zubringen müssen, indem das Bein zerschunden und das Fußgelenk dick angeschwollen ist. * Darmstadt, 27. Mai. Eine Metall⸗ arbeiterversammlung besprach gestern Abend den Streik in der Röderschen Herdfabrik und die mit der Firma geführten Verhandlungen. Ein Teil der Arbeiter schien auf Grund der Röderschen Zugeständnisse zur Wiederaufnahme der Arbeit geneigt. Als aber bekannt wurde, daß Röder weitere Unterhandlungen ablehne und sofortige Wiederaufnahme der Arbeit verlange, beschloß man einstimmig, den Streik fortzusetzen. Die Versammlung verlief ruhig und sachlich. * Darmstadt, 27. Mai. Den Landständen ist ein Gesetzentwurf zum Schutz der Heil— quellen zugegangen. * Offenbach, 27. Mainz. Schreiner aus⸗ stand in Isenburg. Zur Beseitigung des seit etwa vierzehn Tagen vorliegenden Ausstandes der Möbelschreiner und Lackierer hatte sich unter dem Vorsitze des Kreisrates Haas-Offenbach ein Schiedsgericht gebildet, das vormittags mit den Arbeitgebern und Arbeitern unterhandelte. Die Ausständigen hatten außer ihren Vertretern als Vertrauensperson Schreiner Vetters aus Frankfurt zugezogen. Eine Einigung kam wegen der ablehnenden Haltung der Arbeitgeber nicht zustande. Von den Gehilfen wird eine zehn— stündige Arbeitszeit und eine zehnprozentige Lohn⸗ erhöhung verlangt. Das Schiedsgericht erkannte eine sechsprozentige Lohnerhöhung als berechtigt an, von der die Meister aber auch nichts wissen wollten. Offenbach, 27. Mai. An den beiden Pfingstfeiertageu fand im Saale zum Darm⸗ städter Hof dahier der Kongreß der Arbeiter- Radfahrer Deutschlands statt. Der be⸗ merkenswerteste Beschluß ist die Gründung eines Arbeiter-Radfahrerbundes„Solidarität“, der vorzugs weise dazu dienen soll, die Arbeiter den rennsportlichen Vereinen fernzuhalten. Worms, 27. Mai. In den Fabriken des Freiherrn von Heyl zu Maria Münster werden gegenwärtig Nachgrabungen vorgenommen und interessante Funde gemacht, die dem hiesigen Altertumsverein zu Gute kommen. Es wurden bis jetzt verschiedene Gräber aufgedeckt, die dem vierten Jahrhundert n. Chr. angehören und teils Stein⸗ teils Holzsärge enthalten. Die Leichen waren mit Gips übergossen und als Beigaben fanden sich Gläser, Trinkbecher, Krüge, Gesichts— masken, Schmucksachen, Münzen und Fleischreste von der Wegzehrung, die man den Verstorbenen mitgegeben hatte. * Mainz, 27. Mai. Zur Katastrophe auf dem Rhein schreibt man der„Kl. Pr.“: „Die Schiffskatastrophe bei Aßmannshausen hat in Interessenten die Frage in Anregung gebracht, ob es nicht angezeigt erscheine, die Schiffskessel einer strengeren Kontrolle zu unterziehen als dies seither der Fall gewesen ist. Wenn es auch als erwiesen erscheint, daß die Explosion bei Aßmanns⸗ hausen durch Mangel an Wasser in dem Kessel veranlaßt worden ist, so hat der Streit über die Ursache der Explosion doch die Thatsache ergeben, daß fast alle Rheindampfgüterschiffe oder Schlepp⸗ schiffe bei der Bergfahrt mit Dampfüberdruck in den Kesseln arbeiten u. daß dieser Ueber- druck durch Beschweren der Dampfventile der Kessel erzielt wird. Die von uns bei maß⸗ gebenden Persönlichkeiten eingezogenen Erkundi⸗ gungen stimmen alle darin überein, daß in dem Beschweren der Ventile häufig das Aergste ge—⸗ leistet wird; jüngst wurde auf einem Wanger die Wahrnehmung gemacht, daß das Ventil eines Kessels mit zwei Schiffsböllern beschwert war, ja sehr häufig werden die Ventile mit Draht befestigt, sodaß sie überhaupt keine Funktionen mehr ausüben können! Das sind doch höchst bedenkliche Zustände, die unter allen Umständen beseitigt werden müssen. Auf der Lokomotive der Eisenbahn und auf den Dampfern der Elbe sind an den Dampfkesseln, außer dem gewöhnlichen Manometer zum Anzeigen der Dampfspannung, besondere sogenannte Kontroll⸗ Manometer angebracht, die jeden Dampfüberdruck mit größter Sicherheit anzeigen und so lange den Grad des Ueberdrucks angeben, bis ein hierzu bestimmter Kontrolleur den Manometer wieder reguliert. Wissen erst einmal die Schiffsheizer, daß sie kontrolliert werden können, dann wird es ihnen schwerlich einfallen, mit Dampf⸗ überdruck zu arbeiten, da sie dann in Strafe genommen werden und im Wiederholungsfalle ihres Patentes als Heizer verlustig gehen können. Da aber derartige Schiffskatastrophen gewöhnlich mit dem Verluste vieler Menscheuleben endigen, so glauben wir, daß eine strenge Kontrolle an den Dampfkesseln not thut.“ Mainz, 27. Mai. Heute Morgen gegen 7 Uhr ereignete sich an dem Bau des Kasinos „Zum Gutenberg“ auf der Großen Bleiche ein schwerer Unfall. Maurer wareu mit dem Transportieren einer schweren eisernen Treppe beschäftigt, als dieselbe ins Rutschen kam und einem Maurer das eine Bein vollständig zer⸗ quetschte, während das andere stark in Mitleiden⸗ schaft gezogen wurde. Vermischtes. — Elektrische Beleuchtung von Eisenbahn⸗ wagen. Nach einer Mittheilung der„Zeitschr. des V. D. Eisenbahnverw.“ ist ein vollkommen gelungenes Ex⸗ periment mit elektrischer Beleuchtung von Eisenbahnwagen auf der Great Northern-Eisenbahn in Irland gemacht worden. Das Licht war ruhig und von tadelloser Hellig⸗ keit während der ganzen Fahrt von Drogheda bis Dublin. Der Hauptvortheil dieses Systems liegt darin, daß jeder Wagen mit einem eigenen Apparat zur Erzeugung des Lichtes ausgestattet und nach jeder Richtung hin voll⸗ ständig ist. Die Umdrehungen der Wagenachsen treiben den Dynamo und erzeugen daher die nötige Elektrizität während der Zug in Bewegung ist, wobei noch besonders darauf Rücksicht genommen wird, daß in den Akkumula⸗ toren hinreichend Elektrizität sich sammelt, um keine Un⸗ terbrechung in der Benutzung eintreten zu lassen, wenn der Zug still steht, seldst wenn dies mehrere Stunden dauert. Der ganze aus dem Dynamo und den Akkumula⸗ toren bestehende Apparat ist unter dem Wagen augebracht. Der Dynamo beginnt zu arbeiten, sobald der Wagen sich bewegt und die Akkumulatoren treten automatisch in Wirksamkeit, sobald der Zug seine Schnelligkeit vermindert oder in der betreffenden Station hält. Einer der größten Vorteile dieser Beleuchtungs-Einrichtung besteht darin, daß der damit versehene Wagen überall ab- oder angekuppelt werden kann und doch seine Beleuchtung nicht unterbrochen wird, was bei anderen Systemen, wo der Apparat zur elektrischen Krafterzeugung in der Brems vorrichtung liegt, nicht möglich ist. — Sollen Damen Radfahren? Zur Klärung dieser Frage hat das„Berl. Tagebl.“ eine Rundfrage veranstaltet. Agnes Sorma bekennt sich„als passtonierte Radlerin“ und ruft allen Frauen und Mädchen zu:„Es ist noch Zeit bis zur Sommerreise, lernt schnell„radeln“ und reiset nicht per Bahn, sondern per Rad! All Heil!“ — Auna Schramm schreibt:„Reizend sieht es ja aus, wenn eine junge hübsche Dame im kleidsamen Radfahrer⸗ kostüm so dahin fliegt, und wenn dann die„spüteren Damen“, dem verlockenden Beispiele folgend, auch das Stahlroß besteigen werden, denken Sie sich zum Beispiel ich, an der nächsten Straßenecke von demselben herunterge— stiegen, so müßte das ein Anblick für Götter sein! Also nur Mut, es fährt sich„jut“!“— Adolph L'Arronge: „Ein junges, hübsches Mädchen— Auf einem flinken Rädchen,— Die braucht sich nicht zu schämen.— Die aber schon veraltet— Und nicht so wohlgestaltet,— Soll sich'ne Droschke nehmen.“— Ludwig Fulda(nach berühmtem Muster):„Klärung, die künftige— Scheint unausbleiblich;— Alles Vernünftige— Find' ich auch weiblich.— Männern, den tadelnden,— Künd' ich den Krieg;— Frauen, den radelnden,— Winket der Sieg.“ — Tragisches Schicksal. Am Pfingstsonntab Nachmittag sprang in Wien der ehemalige Offiziersstell⸗ vertreter Casimir v. Szulkiewicz, ein Mann von 24 Jahren, oberhalb der Sophienbrücke in den Donaukanal. Es wurden sofort Versuche zu seiner Rettung unternommen, er wehrte sich jedoch so hartnäckig dagegen, daß er seine Retter selbst in Gefahr brachte und den gesuchten Tod in den Wellen fand. Szulkiewicz war bis Ende vorigen der schönen Frau auf ihn eingewirkt, daß der nor— male Gang seiner Nervenfunktionen gestört worden war. Aber indem er dieser Gedankenkette folgte, traf er doch auf Etwas, was ihn stutzig machte. War seine Leidenschaft so heftig, daß sie Widerwillen sein Sinnenleben eigenmächtig beeinflußte, so war es auch wohl möglich, daß sie seine Willenskraft aus den natürlichen Bahnen drängte und seinen Lebens— gang beeinflußte, wie es ihm nicht nur unlieb, sondern geradezu gefährlich für die sittliche Selbst— zucht war, in welcher seine eigne Persönlichkeit sich entwickelt hatte. Nein, er war nicht abergläubisch. Aber wie, wenn dies Gesicht eine Warnung seines innern Menschen war, des unbewußten in ihm, seines wahren Ichs, das mahnte: nimm dich in acht! Er schloß die Augen, um wieder einzuschlafen, aber er vermochte den Schlaf nicht zurückzuzwingen. Der holde Frauenkopf stand in seinem bezaubernden Reiz jetzt unauslöschlich vor seiner Seele. Wie war sie so schön— so jung! Er versuchte sich wieder in das Glück hineinzu— träumen, das er an ihrer Seite genießen würde— in seiner Provinzstadt, in dem Kreise, in dem er wirkte. Dabei dachte er auch an das, was er ihr zu bieten hatte. Es war nicht viel: ein einfaches, solides Heim mit den stillen Vergnügungen der Provinzstadt, dem Ball des Kasinos, dem Nachmittagskränzchen der Frau Direktor, dem Umgang pedantischer Kollegen, den bescheidenen Darbietungen einer mittelmäßigen Theatertruppe. Und indem er sich ausmalte, wie der leuchtende, im Triumph seiner Schönheit strahlende Frauenkopf in das alles hineinschwebte, zerging ihm die resignierte Behaglichkeit. die er bis— her darin gefunden hatte. Ach nein, das war kein Rahmen für sie, wohl konnte sie sich kaum darin fühlen... sie— und vielleicht auch er dann nicht mehr wie sonst. Allein sie liebte ihn ja; ihre Augen, die zarten Andeutungen ihrer Rede hatten es ihm zu deutlich gesagt: sie liebte ihn, und die Liebe einer Frau vermochte wohl Opfer zu bringen. Sie wußte wohl auch, daß sie als seine Frau auf Einiges verzichten mußte, was ihr bisher Gewohnheit war. Als die Sonne in das Zimmer schien, erhob er sich in einem verworrenen, quälenden Seelenzustand, um Toilette zu machen. Er trat an den Spiegel und— stutzte. Und plötzlich versenkten seine Blicke sich mit prüfender Unruhe in das Bild, das ihm aus dem Glase ent— gegentrat. Er sah sein an den Spitzen bereits leicht ergrautes Haar, die Krähenfüße unter den Augen, die beiden scharfen Furchen, die von den Naseuflügeln sich nach den Mundwinkeln hinzogen und gerade jetzt stärker sich abzeichneten, indem sie seinem Gesicht einen säuerlich-pedantischen Ausdruck gaben. Wie ein Examinator nahm er jeden seiner Züge ins Verhör... Und hiuter diesem Spiegelbilde erschien ihm un⸗ willkürlich der rosig-blühende, lächelnde Frauenkopf Er stieß einen Seufzer aus und ließ sich schwer atmend in einen Sessel fallen. Es war nichts... seine wieder erwachte Liebe, sein Traum von Glück, von einer zweiten Jugend — auch das war nur Sinnentäuschung, Illusion.— Die schöne Frau martete am Vormittag ver⸗ geblich, daß der Professor sie zum Besuch der Ge⸗ mäldegalerie abholen würde. Statt seiner traf eine Karte von ihm eiu, auf der er sich entschuldigte, „wichtiger Schulangelegenheiten“ wegen schon mit⸗ tags in die Heimat abreisen zu müssen. Die Zeilen schlossen mit den„verbindlichsten Empfehlungen“. Eine Zeitlang hielt die schöne Frau die Visiten⸗ karte in der Hand und sah starr vor sich hin. Nicht einmal persönlich hatte er sich entschuldigt. Auch für sie zerrann in diesem Augenblick etwas in Enttäuschung... das ideale Bild, das sie sich von einem Jemand gemacht hatte. . Humoristisches. — Die Hauptsache. Sie:„Hast Du gesehen, Männchen, wie gut es gestern dem Herrn Rath geschmeckt hat— von Allem hat er genommen!“ Er:„Nur von unsern Mädeln keins!“ Jahres Offiziersstellvertreter, lernte in Graz ein junges hübsches Mädchen kennen und schied aus dem Militär— dienste, um seine Braut zu heiraten. Im Jänner kam er nach Wien, um Beschäftigung zu suchen, kounte aber trotz aller Bemühungen keinen Erwerb finden. Er wohnte mit seiner Frau als Aftermieter und wechselte wiederholt seine Wohnung. Einmal kam es vor, daß er auf der Straße vor Hunger zusammenbrach; auf Veranlassung des Polizeirates v. Boog, der sich seiner in der gütigsten Weise annahm, wurde er damals in den Gasthof„zur Goldspinnerin“ gebracht, wo er vom Wirte durch mehrere Tage verköstigt wurde. Zuletzt übersetzte er für einen Kaufmann polnische Briefe, aber diese Beschäftigung trug ihm so wenig ein, daß er auch nicht das Notdürftigste bestreiten konnte. Schließlich verdiente er mit den Ueber⸗ setzungen 10 kr. täglich. Am 23. d. mußte er von seiner Wohnung, Landstraße, Rudolfsgasse Nr. 20, ausziehen, weil er die Miete nicht bezahlen konnte und schließlich machte er seiner drückenden Notlage durch einen Sprung in den Donaukanal ein Ende. Der Mann verkaufte in den letzten Tagen buchstäblich seinen letzten Rock, so daß er nur noch seinen Havelock hatte; außer dem Hemde, das er am Leibe trug, hatte er kein Stück Wäsche mehr. In den letzten Tagen hatten sie kein Brod mehr und ernährten sich nur noch von Kaffee, den ihnen eine Nach⸗ barin schenkte. An der Uferböschung, wo er in die Donau sprang, ließ er seinen Havelock zurück, in dessen Taschen man den Zettel mit den Worten fand:„Da ich meine Frau nicht länger hungern sehen kann, gehe ich in den Tod!“ — Weltvergessen. Die im südatlantischen Ocean gelegene, schon 1506 entdeckte Insel Tristan da Cunha ist im verflossenen Jahre von dem Gouverneur von St. Helena mit dem Schiffe„Raleigh“ besucht worden. Seinem amtlichen Berichte entnimmt der„Globus“, daß die Verhältnisse auf dem nur 115 qkm großen vulkanischen Eilande durchaus günstige sind. Die 61 Einwohner, nämlich 18 Männer, 23 Frauen und 20 Kinder, be⸗ fanden sich alle in vortrefflicher Gesundheit und verlangten nach einem Lehrer, aber nicht nach einem Arzte. Der Geistliche, welcher bis 1892 hier eine Schule geleitet hatte, war nach Europa zurückgekehrt. Die Viehzucht auf der Insel ist verhältnismäßig nicht unbedeutend; der Gou⸗ verneur fand 600 Stück Rindvieh, 500 Schafe, einige Esel und Schweine, Hühner und sehr zahlreiche Gänse. Die Kartoffel gediehen vorzüglich. Die Einwohner, die unter der Regierung eines betagten Mannes, Peter Green stehen, lebten in steinernen Hütten, trieben Ackerbau und fuhren gelegentlich in Booten nach der südwestlich gelegenen Inacessible-Insel, um dort Seehunde zu jagen, deren Speck ihnen die Mittel zur Beleuchtung liefert. Geistige Getränke kennen die Bewohner nicht, weil keine eingefuhrt werden. Sie behelfen sich mit Thee. Einst waren die Albatrosse häufig auf der Insel, sie sind durch die wilden Katzen ausgerottet worden, die sich stark ver⸗ mehrt haben. — Die Gefangenschaft hoch in den Lüften. Aus London wird berichtet: Das Riesenrad in der indischen Ausstellung in West⸗Kensington, eine Art Luftmaschine, wie jene in Chicago, ist am letzten Donnerstag gegen ½9 Uhr plötzlich stecken geblieben. Sofort eilten viele Hunderte von Neugierigen herbei, um das seltene Schau⸗ spiel aus der Nähe zu beobachten. Diejenigen Wagen des Riesenrades, welche an Aussteigestellen gehalten hatten, leerten sich sofort, es blieben aber immerhin mehr als sechzig Personen in anderen Wagen zurück, zu denen man nicht gelangen konnte. Zwischen diesen und dem Publi⸗ kum gab es bald einen lebhaften Verkehr. Als es finster wurde und die Aussichten auf eine baldige Befreiung schwanden, warfen die Gefangenen geschriebene Zettel hinab zur Beruhigung ihrer Angehörigen, und die Be— diensteten der Radmaschine sorgten für die Absendung derselben. Es wurde so gut es ging für die Gefangenen gesorgt. Das elektrische Licht brannte die ganze Nacht, und Musikbanden mußten abwechselnd spielen. Die ge⸗ schicktesten unter den Bediensteten kletterten zu der enor— men Höhe der obersten Wagen hinauf, beruhigten die Insassen von achtundzwanzig Wagen und zogen an Schnüren Nahrungsmittel für die Hungrigen und Decken für die Frierenden in die Höhe. Die Passagiere erster Klasse benützten die Sitzpolster und die Vorhänge“ an den Fenstern und richteten es sich so behaglich wie möglich ein, aber die Insassen der dritten Klasse klagten jämmer⸗ lich über die Kälte und die harten Sitze. Einem Passagier, der sich im Wagen auf der Höhe der Achse des Rades befand, gelang es, von dort 150 Fuß tief hinunter zu klettern. Er war der Einzige, der das Wagniß versuchte. Erst gegen Morgen entdeckte man, daß eine der Ketten, welche das Rad in Bewegung setzten, eingezwängt war, und es mußte ein großes Stück Boden aufgegraben werden, ehe das Hinderniß behoben werden konnte. Der letzte Gefangene wurde erst gegen 12 Uhr Mittags am Freitag befreit— seine Gefangenschaft in den Lüften hatte also mehr als fünfzehn Stunden gedauert. — Die guten Freundinnen.— Besucherin: „So, so, Sie sind wieder auf der Suche nach einem Dienstmädchen? Warum nehmen Sie denn nicht meine Anna? Der würde es bei Ihnen gewiß ausgezeichnet ge⸗ fallen.“ Dame vom Hause:„Ja, will sie denn von Ihnen fort?“ Besuche rin:„Gewiß. Sie sagt, sie hätte bei mir zu viel Silber zu putzen.“ Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 28. Mai. Die kaiserliche Familie verweilte gestern bis nach 5 Uhr in der Ausstellung. Der Kaiser und die Kai⸗ serin traten an Bord der Alexandra die Rück⸗ fahrt an, während die kaiserlichen Prinzen mittelst Hofwagen in die Stadt zurückkehrten. Bei Be⸗ sichtigung der Marineschauspiele versprach der Kaiser am nächsten Mittwoch dem Girandola⸗ Feuerwerk beiwohnen zu wollen. Ueber das vor⸗ gestrige Feuerwerk hat der Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg dem Kaiser Bericht erstattet. Hd. Wien, 28. Mai. Die gestern statt⸗ gehabte, teilweise stürmisch verlaufene General⸗ Versammlung des Raimund⸗Theater⸗Vereins ge⸗ nehmigte einstimmig den Ausgleich mit dem Di⸗ rektor Müller⸗Guttenbrunn, womit die Affaire endgültig beseitigt ist. 8 Hd. Wien, 28. Mai. Wie in hie⸗ sigen Hofkreisen auf das bestimmteste verlautet, wird im Laufe des Monats August in Ischl eine Zusammenkunft des Zarenpaares mit Kaiser Franz Josef stattfinden. 5 Hd. Budapest, 28. Mai. Die Minister⸗ Krisen⸗Gerüchte erhalten sich. Der Rücktritt des Ministerpräsidenten Baron Bauffy soll bestimmt im Juni stattfinden. Graf Szapary wird als sein Nachfolger genannt. Hd. Triest, 28. Mai. Nach hier eingetroffenen Nachrichten ist der eng⸗ lische Dampfer Zarbal auf der Fahrt von Buenos⸗Ayres nach Antwerpen auf offener See in Brand geraten. 900 Ballen brennende Baumwolle mußten über Bord geworfen werden. Hd. Paris, 28. Mai. Der zum Bot⸗ schafter beim Vatikan ernannte bisherige Seinepräfekt Poubelle wird am Samstag ein großes Diner geben, wozu alle Gemeinderats⸗ mitglieder eingeladen werden. Hd. Paris, 28. Mai. Der russische Kriegs⸗ minister richtete an den französischen General⸗ stabs⸗Chef einen Brief, worin er sagt, daß er dem Kaiser von Rußland den Beschluß des Kriegsministers, wonach den Offizieren und den Soldaten der französischen Armee während den Krönungsfeierlichkeiten Urlaub erteilt wurde, geteilt habe. Der Zar habe ihn beauftragt, General Boisdeffre seinen Dank dafür au sprechen, daß die französische Armee mit d russischen Volke bei dieser feierlichen Gelegen sich eins fühle: weiter habe ihn der Kaiser auftragt, dem General Billot seinen wärmsten Dank auszudrücken und denselben zu ersuchen, der französischen Armee den Ausdruck seiner Ge⸗ wogenheit und Dankbarkeit zu übermitteln. Hd. Paris, 28. Mai. Finanzminster Cochery beschäftigt sich augenblicklich mit dem Vertrage der Banque de France betreffend die Erneuerung der Privilegien dieses Instituts. Hd. Madrid, 28. Mai. Aus Havanng wird gemeldet, daß General Weyler fest ent⸗ schlossen sei, sein Demissionsgesuch einzu. reichen. In Regierungskreisen herrscht infolge der letzten Nachrichten über die militärischen Operationen auf Kuba eine äußerst erregte Stim mung. Die Demissions-Absicht des Generals Weyler wird dadurch erklärt, daß die Lage auf Kuba eine hoffnungslose ist. 1 Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, den 30. Mai 1896. Vorabend: 7,30 Uhr. Morgens: 8,30 Uhr. Nachmittags: 4. Uhr. Sabbathausgang: 9,15 Uhr. Sterbefälle. Am 26. Mai. Ernst Luh, 1 Jahr alt, Sohn von Fabrikarbeiter Ludwig Luh II. in Klein⸗ Linden. Die Leiche wird in die Heimat verbracht. 5 4 1 dati Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ 0 dae Bort dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in gießen, 2 Gießen. n e e ———— Bekanntmachung, betreffend die öffentliche Impfung des Jahres 1896 in der Stadt Gießen. Die diesjährige öffentliche Impfung für die Erstimpflinge wird für die hiesige Stadt jeden Mittwoch Nachmittag von 2 bis 3 Uhr, beginnend am Mittwoch, den 3. Juni, im alten Rathause abgehalten werden. Impfpflichtig im laufenden Kalenderjahre sind nach dem Reichsimpfgesetze die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die Rückständigen früherer Jahrgänge. Wir laden die hiesigen Einwohner, welche impfpflichtige Kinder baben, zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken ein, daß alle in denselben vorgenommenen Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluß auf eigene Kosten bewerk⸗ stelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres zur Nachholung der Impfung eine vierwöchentliche Frist unter Strafandrohung gesetzt wird. Außer den Pflichtigen werden in den Terminen auch Erwachsene auf ihren Wunsch, und Kinder, welche erst im laufenden Jahre geboren sind, auf den Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termin geimpften Kinder müssen— bei Meidung der gesetzlichen Strafe— in dem 8 Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, deren Zurülckstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können gleichfalls in den Terminen dem Impfarzte vorgestellt werden. Bemerki wird noch, daß mit frischer Tierlymphe aus dem Großh. Impfinstitute zu Darmstadt geimpft wird und zwar vom laufenden Jahre ab nur an einem Arm. Aus Familien, in welchen die Masern aufgetreten aufgetreten sind, sollen die Impf⸗ linge erst 4 bis 5 Wochen nach Ablauf der Krankheit zur Impfung gebracht werden. Impfungen für den Einzelnen unentgeltlich sind. Gießen, den 26. Mai 1895. Großherzogliches Kreisgesundheitsamt Gießen. Dr. Haberkorn. CGeschafts⸗Hebergabe. Dem ichen dl Publikum von Gießen und Umgegend, sowie meiner schaft die ergebene Mitteilung, daß ich mit dem Heutigen Herrn werten Kun Wirtschafts⸗ Expo Bezugnehmend auf obige Auzeige, teile ich einem verehrten Publikum ergebenst mit, daß es nach Uebernahme der„Schönen Aussicht“, mein eifriges Bestreben sein wird, mir d urch coulante Bedienung, gute N ig ktdeckt! Speisen und Getränke das Wohlwollen meiner Gäste zu erhalten und zu erwerben. 1 ö In Zapf kommen wie seither die zuletzt mit der goldenen Medaille und Ehrendiplom auf der internationalen Bierausstellung in München 1895 prämtiirten und beliebten 1 rt- sowie Pilsener Biere ans der Aktienbrauerei Gießen zu Gießen. en Zur Bequemlichkeit des mich beehrenden Publikums werden zeitgemäße Einrichtungen in Bälde getroffen. ebertragung. Einem verehrten Publikum von Gießen und Umgegend hiermit die ergebene Mitteilung, daß ich mit de heutigen Tage mein Restaurant „Zur Schönen Aussicht“ Nachfolger gütigst übertragen zu wollen. d bn eil 1 W füdt Ar sch in h l sütsc 1 Ga8⸗Gli 1 det des Hol e 85 kaufweise an Herrn Albert Kuhnd übertragen habe. f. Hießen, Indem ich für das mir seit Jahren erwiesene Wohlwollen bestens danke, bitte ich, dasselbe auch auf wee che 0 1 unn un Hochachtungsvollst 9 1 0 N i au Joh. Fr. Sorger und Frau. che, . bee Ag b Uhr Auchnern ur hben anzur d angenom 1 00 f gehen U ö daeonma Hulage llt ie re Otto Wilhelm Sehmidt Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, halte ich mich bestens empfohlen. 0 geuiß mein Unren-Geschäft überfragen habe. 0 Hochachtungsvollst f alt mit d Für das mir geschenkte Wohlwollen bestens dantend, bitte ich, dasselbe Albert Kuhnd und Frau. auf meinen Nachfolger übertragen zu eh ö 1 1 5 ungsvo agen Jog . 2* Wilhelm Schön. Von jetzt ab bringen 1 ad 0 e wir neben unseren Wa Bezugnehmend auf Obiges werde ich unter meiner Firma:, anderen Bieren auch 0 8 Otto Wilhelm Schmidt 0 das Geschäft W Neustadt 8 weiter führen, und empfehle ich Or er* dem geschätzten Publikum von Gießen und Umgegend, sowie meiner werten alten Kundschaft mein in allen Arten von Uhren und Goldwaaren in Flaschen zum Ver⸗ Acht e aufs Beste asfortirte Lager zu streng reellen Preisen, in nur prima Qualität. kauf und empfehlen dies der lieblie Durch eine langjährige Thätigkeit in der Schweiz stehe ich mit den ersten Bier als ein Genuß⸗ langmütig, Fabriken meiner Branche direkt in Verbindung und bin ich in der Lage, den und Stärkungsmittel welch dan Wünschen des mich beehrenden Publikums in jeder Weise gerecht zu werden. 8 e Eurer 0 17 1 für die Herren Bahn-, Post- und Telegraphen⸗— Hat wenig Ano 501 weine eig eamten die berühmte A nal „ Railway-Präzisions- Uhr“— Gießen, Bleichstr. 7. 5 ee fame. deren alleinige Vertretung mir übertragen ist. 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