bal zu nn fig d J dat de Je Art hat me desjtg Heute Iny der Kale appellier iu, Suchen aähigkeit a0 Lueger au 0 gahte alf M. 19, 6 Jahre al, Haegele dahier, 9 findet Dienz⸗ t, vom Stetbe⸗ 9, Verantw. pon E. Ottmaßz —— 9 05 1 1 1 Lokales und Provinzie des Kaufmännischen Vereins. zichten. dchönberg n Württem. darzwald. t für ranke. 925 Beste ige Preise. Baudach, Direktion. —— — ͤ——uf⅝u —— ge, gen weif aul let Wohnt part. Tässe — och * 1 15 ö „-Thren Remontol“ ne Herre, rand 125 demontol, ark an. ah an, K Mark au, vun 8 Mun werk 0 er ir l. 0 a und daß er in deutschen Landen Vieles von den i 0 18 beste. 1 fährt. o meine oc 15 0 Lorpe⸗ Solgt, 180 95 e —x * ö ö 11 — Gießen, Mittwoch, den 29. April 1896. Ausgabe Gießen. ische Landeszeitung. 9 — Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. — 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. lles. * Gießen, 28. April.(Generalversammlung Schluß.) Der Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 1895/96, den der 1. Schriftführer O. Meyer er⸗ stattete, konstatierte ein gedeihliches Weiterent⸗ wickeln des Kaufmänuischen Vereins, welcher 279 Mitglieder(10 mehr als im Vorjahr) zählt. Das Vermögen des Vereins besteht in baren Mitteln aus ca. 2500, wovon 900 l, ver— zinslich angelegt sind. Die acht abgehaltenen Vorträge waren gut besucht und hat sich die Einrichtung, diese Vorträge gemeinsam mit dem Ortsgewerbeverein halten zu lassen, sehr gut bewährt. Den Bericht über die Fachschule er- stattete Herr Frick; auch hier wurde ein Fort⸗ schreiten auf der Bahn, welche sich der Verein vorgezeichnet, konstatiert. Der Kassenbericht, er⸗ stattet vom Rechner Georg Böhm, schließt mit einer Einnahme von 6412,26 /. ab, welcher eine Ausgabe von 4909,09/ gegenübersteht, so daß ein Kassenbestand von 1503,07 vorhanden ist. Unter den Einnahmeposten interessieren ein Geschenk des Kommerzienrats Heichelheim 200, Subvention für die Fachschule von der Stadt Gießen 900, desgleichen von der Spar- und Leihkasse 600%. Für wissenschaftliche Zwecke sind vom Verein ausgegeben 1092,91. Neu⸗ anschaffungen für die Bibliothek 182,70. Für 5 die Fachschule sind verausgabt Honorar an die Lehrer 2017, Inserate 56,72, Drucksachen, Schreibmaterial 87,38, Beleuchtung, Heizung, LVokalmiete 738,65, Weihnachtsfeier für die Fachschüler 67,15. Dem Vorstand wurde die erbetene Entlastung erteilt. Die Neuwahl des Vorstandes ergab folgendes Resultat: 1. Vor⸗ sitzender Karl Orbig, 2. Vorsitzender Emil Horst, 1. Schriftführer Otto Meyer, 2. Schriftführer W. Loesch, Rechner Georg Böhm, 1. Bibliothekar C. Waag, 2. Bibliothekar Fritz Wagner. Zu Revisoren wurden ernannt Eduard Spornhauer und Jak. Wilh. Rau. Den Aufnahme⸗Ausschuß bilden J. Ehrmann, G. Mootz, F. Roth, Eduard Spornhauer und Jak. Wilh. Rau, Ersatzmänner sind die Herren Gullmann, Althaus und Bender. Die Kommission für Unterrichtswesen besteht aus H. Eichenauer, C. Röhr und E. Wetter. Im Voranschlag pro 1896/97 sind u. A. vorgesehen 700 K für Vorträge und Zuschuß zur Fachschule 1000 4. Für die Gesamtausgabe sind 3000. in Ansatz gebracht. Der Voranschlag wurde ohne Debatte genehmigt. * Gießen, 28. April. Die Strafkammer verurteilte heute Vormittag den Landwirt Karl Gatzert von Ostheim wegen Beleidigung im Sinne der§§ 185 und 286 des R.⸗St.⸗G., be⸗ 5 7 00 gegen den Kommissar der Feldbereinigung, eisamtmann Göttelmann⸗Friedberg, zu 250 /. Geldstrafe. Die Anklagebehörde hatte nur 200 KA. beantragt. Die Beleidigung wurde gefunden in einer Eingabe, die der Angeklagte an seinen Landes⸗ herrn, den Großherzog, eingereicht hatte, worin er sich beschwert, daß der Beleidigte am 16. Sep⸗ tember v. J. einen Termin in Ostheim, bei welchem ca. 550 Berechtigte abzustimmen hatten, nach einer Dauer von 25- 30 Minuten für be⸗ endet erklärte. Der Gerichtshof gestand zu, daß dem Angeklagten der Schutz des§ 193 zur Seite stehe, doch trete in der Form der betreffenden Eingabe die Absicht der Beleidigung hervor, außerdem enthalte die Beschwerde unwahre That⸗ sachen, doch könne man da annehmen, daß der Angeklagte diese im gutem Glauben abgegeben habe. Gießen, 28. April. Nach dem soeben erschieuenen Jahresbericht der Kriegerkamerad— schaft„Hassia“ umfaßt deren 17. Bezirk, Gießen, 29 Vereine. Die Mitgliederzahl im Bezirk Gießen beträgt 1493. Der Vorstand be⸗ steht aus Postsekretär 1 5 1. Vorsitzender Gießen, dessen Stellvertreter Leicht-Watzenborn, dem Schriftführer Keller-Gießen und dem Kassirer Volkmann⸗Heuchelheim. Die drei größten Vereine des Bezirks sind der Krieger— verein Gießen mit 271, Veteranen- Verein Gießen mit 121 und der Verein in Watzenborn⸗ Steinberg mit 115 Mitgliedern. * Gießen, 28. April. Am Sonntag fand in Frankfurt a. M. der 57. Turntag des Mittelrheinkreises statt. Es waren 128 Vereine mit 247 Stimmen vertreten. Der Vor⸗ sitzende, Kreisvertreter Rothermel-Darmstadt, machte verschiedene Mitteilungen, über die inner— halb der Gaue vorgekommenen Veränderungen. Es folgte dann Berichterstattung des Kreisver— treters. Wir erwähnen daraus, daß neue Gau⸗ gründungen nicht vorgekommen sind; der Kreis hält überhaupt die Gründung von Stadtgauen, die nur durch Abspaltungen der Stadtvereine von den Landvereinen entstehen, für nicht för⸗ derlich. Die Beteiligung an dem Turnen ist um die Ziffer 4242 zurückgegangen, während die Turnabende um 2672 zugenommen haben. Auch die Gründung zweier Vereine an einem Platze ist hintanzuhalten; die neuen Vereine unterbinden häufig den Lebensnerv der älteren Vereine. Der Kreis besteht aus 566 Vereinen, 21 mehr wie im Vorjahr, mit 52,985 Mit⸗ gliedern, mehr 2534. Ueber die Turnspiele und das Frauenturnen sind keine Berichte eingegangen. Kreisturnwart Heidecker⸗Wiesbaden erklärte in seiner Berichterstattung bei Besprechung des Kreisturnfestes in Gießen, daß namentlich das Turnen auf dem Lande ganz anders ge⸗ pflogen werden müsse, es entspricht nicht mehr den gestellten Anforderungen. 1 diesem Zwecke erscheint ein systematischer Lehrgang bei allen Vereinen notwendig, die Gauturnwarte dürfen nicht nach ihrem eigenen Kopfe handeln. Vor⸗ geschlagen wurden Vorturnerstunden der Gau⸗ turnwarte unter dem Kreisturnrat und so weiter herunter. Volze-Frankfurt protestiert gegen die Aeußerung des Kreisschriftführers Münch, der die„Freiübungen in Gießen als einen Unfug“ bezeichnet hätte. Münch war in seiner Entgegnung immer noch der Ansicht, daß die Freiuͤbungen so waren, daß man die Art ihrer Ausführung bedauern mußte. Sodann wurde der nach den Beschlüssen des 11. deutschen Turntags zu Eßlingen abgeänderte§ 5 des Kreisgrundgesetzes ohne Debatte angenommen. Neu ist in diesem Paragraphen jetzt die Einschal⸗ tung„so wie die Pflege deutschen Volks⸗ bewußtseins und vaterländischer Ge— sinnung“. Marburg beantragte die Turnwett⸗ spiele am ersten Festtag vorzunehmen. Es er⸗ folgte Ablehnung und hierauf Annahme des vom geschäftsführenden Ausschuß vorgeschlagenen ab— geänderten§ 30. * Gießen, 28. April. Von Frithjof Nansen, dem kühnen Nordpolfahrer, ists stiller und stiller geworden; und wenn wir den letzten verbürgten Nachrichten trauen dürfen, so war die voreilige Kunde von seiner Rückkehr und der Entdeckung des Nordpols eitel Vermutung und Kombination, die beide jeder thatsächlichen Grund— lage entbehrten. Es ist bitter, das klipp und klar sagen zu müssen, aber es hätte keinen Zweck mehr, sich länger angenehmen Täuschungen hin⸗ zugeben, die unserer Einbildungskraft so ver⸗ lockende Bilder vorspiegelten. Nansens Schiff schaukelt irgendwo auf den Wogen des nördlichen Eismeeres oder ist eingefroren und eingekeilt zwischen Eisblöcken und Eisbergen; vielleicht hat es thatsächlich am Nordpool Anker geworfen, vielleicht ruht der Forscher, der sich ein so ver wegenes Ziel gesetzt hatte, längst auf dem starren Grunde der todbringenden Flut oder fiel bei der schaurigen Wanderung durch endlose Eiswüsten dem nagenden Hunger, der grimmigen Kälte zum Opfer. Freilich fehlt glücklicherweise auch hierfür jeder Schatten eines Beweises; man kann nach Belieben das Beste wie das Schlimmste an⸗ nehmen— und das ist gewissermaßen in der gedrückten Stimmung, die sich aller Nansen⸗ Verehrer bemächtigt hat, eine Art Trost. Man ruft sich, um pessimistische Gedanken zu ver⸗ scheuchen, die Thatsache ins Gedächtnis zurück, daß Nansen selbst die Dauer seiner Fahrt auf fünf Jahre veranschlagt hatte, wovon erst drei Jahre verflossen sind; man gedenkt seiner Umsicht und Thatkraft, seines mit Klugheit gepaarten Muts, der ihn sicherlich vor gar zu gewagten Schritten weise bewahrt haben mag. Man blickt, je düsterer die Gegenwart scheint, desto vertrauens— voller in die Zukunft, man giebt, je mehr die völlige Haltlosigkeit der gehegten Erwartungen u Tage tritt, desto freudiger der Hoffnung Raum, daß Nansen einst doch als Entdecker des Nordpols triumphierend heimkehren wird. Wir haben keine Ursache, an dieser Hoffnung zu rütteln, die so natürlich und im vorliegenden Falle zu⸗ gleich so berechtigt ist. Sträubt sich doch unser Gefühl gegen die Annahme, daß eine genial ver⸗ anlagte Natur wie Nansen, bei einem zwar äußerst schwierigen, aber doch für menschliche Kraft nicht unmöglichen Unternehmen, schmählich gescheitert sei. Wir meinen vielmehr, daß er siegreich mit Hilfe des Schicksals alle Hindernisse bewältigen und die phantastischen Träume, die ihn bei seiner Fahrt begleiten, in nicht zu ferner Zeit herrlich verwirklichen werde— ein neuer Kolumbus, an dem Zeile für Zeile die schönen poetischen Worte sich bewahrheiten mögen, die Schiller in einem seiner tiefsinnigsten Gedichte dem großen Genuesen zuruft: Es mag der Witz dich ver⸗ höhnen, Und der Schiffer am Steur senken die lässige Hand. Immer, immer nach West! Dort muß die Küste sich zeigen, Liegt sie doch deutlich und liegt schimmernd vor deinem Verstand. Traue dem leitenden Gott und folge dem schweigenden Weltmeer! Wär' sie noch nicht, sie stieg jetzt aus den Fluten empor. Mit dem Genius steht die Natur im ewigen Bunde; Was der eine verspricht, leistet der andere gewiß.“ Bad Nauheim, 27. April. Am Pfiugst⸗ Dienstag, den 26. Mai, findet die Versammlung des Vereins mittelrheinischer Aerzte hier statt. Am Vorabend werden die fremden Gäste von 8 Uhr ab im großen Speisesaal des Kurhauses begrüßt; Dienstag, den 26. Mai, in den Vormittagsstunden Besichtigung der Kur⸗ anstalten, Trinkquellen, Badehäuser, des med iko⸗ mechanischen Instituts u. s. w. dann Früh⸗ schoppen in der Restauration am Teichhause von 12—1 Uhr. Vorträge werden im Kurhause von 1½ Uhr abgehalten. Bis jetzt haben Geh. Hofrat Dr. Kehrer von Heidelberg, Professor Dr. Ostmann von Marburg, Dr. Presgen, Pro⸗ fessor Dr. v. Norden und Dr. Sippel, diese sämtlich von Frankfurt a. M., Vorträge ange⸗ kündigt. Das gemeinschaftliche Mittagessen findet um 4 Uhr im Kurhause statt. Bei eintretender Dunkelheit werden der große Sprudel und die nächsten Parkanlagen erleuchtet. Nidda, 27. April. Am 23. d. M. hielt die Sektion Nidda des Vogelsberger Höhen⸗ klubs ihre Generalversammlung im Gasthofe „Zur Traube“ hier ab. Die zahlreich Er⸗ schienenen begrüßte der Vorsitzende, Herr Rendant Hunsinger, worauf die Rechnungsablage erfolgte. Der nach Ablieferung der Hälfte der ordnungs⸗ mäßigen Einnahmen an den Gesamtverein noch verbleibende Ueberschuß wurde für die im nächsten Jahre hier tagende Hauptversammlung aufgehoben. Der seitherige Vorstand verblieb; als Helfer bei Arrangements von Ausflügen und sonstigen Ver⸗ gnügungen wurden die Herren Fischer, Ortolph und Erck jun. gewählt.— Im September wird in hiesiger Stadt die bereits auf voriges Jahr an⸗ gesetzte, aber nachher mit der landwirtschaftlichen Ausstellung in Gießen vereinigte 36. Wander⸗ versammlung des Oberhessischen Bie⸗ nenzüchtervereins, verbunden mit einer Ver⸗ losung von Bienenvölkern, Honig und Bienenuten⸗ silien, stattfinden. * Nidda, 27. April. Die Arbeiten an der Bahnlinie Nidda-Beienheim sind nun⸗ mehr auch an dem Baulos Nidda-Häuserhof in Angriff genommen worden. Die fruchtbare Acker⸗ erde der gekauften Grundstücke wird besonders gefahren, um bei den Böschungen der Bahn benutzt zu werden, die in der Regel mit Klee bepflanzt werden. Durch den Bahnbau wird zahlreichen Arbeitern auf längere Zeit Verdienst gegeben. * Mainz, 26. April. Im Auftrage der Mainzer Handelskammer begeben sich die Herren „Steuere, mutiger Segler! — Sascha. Novelle von Graf Günther Rosenhagen. (Fortsetzung.) Schon als Vera ihn zum ersten Mal sah, fühlte sie sich zu ihm hingezogen, sie las in seinen Augen und in seinem beredten Mienenspiel, daß auch er sehr häufig die Meinungen seiner Landsleute nicht teile, daß auch ihm ihre Urteile, ihr Thun und Treiben oft im höchsten Grade unsympathisch waren vort herrschenden, sie anheimelnden Ansichten in sich aufgenommen habe. Sie unterhielt sich gern und lange mit ihm, sei es, daß seine interessante Unter⸗ balkung sie zerstreute, sei es, weil sie von ihm, der des Deutschen bis auf die jedem Russen eigentüm⸗ liche scharfe Betonung der Konsonanten vollständig mächtig war, ihre Muttersprache hörte. Aber noch Anderes machte Herrn von Markewitz ihr lieb und teuer, er hatte Mitleid mit ihr, er sah und em⸗ pfand es, daß sie trotz des Reichtums und aller Pracht, die sie umgaben, nicht glücklich war, daß sie sich einsam und verlassen fühlte. Mit keinem Wort verriet er seine Gedanken, aber in seinen Augen las sie, daß er sie verstand. Und die Stunde kam, in der er durch die That beweisen konnte, wie er ihr gesonnen sei. Eines Abends brachten sie ihren Gatten bewußtlos nach Hause, ein Schlaganfall hatte ihn betroffen, große Verluste, die das Ansehen u. den Ruf des alten Handelshauses auf das Spiel stellten, mochten wohl die Veran⸗ erklärte, er opfere, um die Ehre Smirninghoff's zu retten, freiwillig sein ganzes Vermögen, wurde der Konkurs abgewendet. Dennoch erholte sich das Geschäft von dem schweren Schlage nicht wieder. Als kurze Zeit darauf Herr von Smirninghoff starb, traten noch so viele und bedeutende Forderungen hervor, daß es Markewitz nur mit der größten Mühe gelang, für die Witwe ein kleines Vermögen zu retten, dessen Zinsen gerade ausreichten, sie vor der bittersten Not zu schützen. Er hatte die Ordnung des gesamten Nachlasses übernommen und sich frei— willig als Vormund für Sascha, den er wie sein eigenes Kind liebte, erboten. Sie hatte erleichtert aufgeatmet, als das Gericht die Wahl bestätigte, denn nun wußte sie die Erziehung ihres Sohnes und die Verwaltung ihrer Angelegenheiten in guten Händen. Auf Markewitz Rat hin hatte sie ihr großes Haus verkauft und sich am Hafen, dicht hinter den Dünen ein kleines Häuschen erworben, in dem sie allein mit Sascha und einer alten Magd wohnte. Sie verkehrte mit Niemand, denn sie lebte nur für ihr Kind, dessen Erziehung sie die strengste Sorgfalt widmete. Ihre Erholung und ihre Zer— streuung waren die Nachmittagsstunden, in denen Markewitz kam, um sie zu einem kurzen Spazier⸗ gang oder zu einer Ausfahrt in seinem kleinen, eleganten Lackwagen mit den beiden Orloff-Trabern abzuholen. Oft auch saßen sie bei ihr auf der Veranda, von der aus man eine weite Fernsicht über das Meer hatte und Stunden heiterer, fröh— lassung gewesen sein. Nur dadurch, daß Markewitz licher Unterhaltung waren es, die die drei Menschen so zusammen verlebten. Denn nie fehlte Sascha, er war bei den Gesprächen zwischen seiner Mutter und Markewitz ein fleißiger Zuhörer, dem keins ihrer Worte entging und dessen scharfer Verstand durch ihren Meinungsaustausch zum Nachdenken angeregt wurde. Und doch wußte Vera schon lange, daß man über ihren intimen Verkehr mit Markewitz spottete, und nicht einmal den Vorwurf, daß man sie blind über ihr Treiben, daß man sie ungewarnt den Ver⸗ leumdungen gegenüber gelassen hatte, durfte sie er— heben. Mit klaren Worten hatte ihr eine am Ort lebende Schwägerin bedeutet, wie die Gesellschaft die Freundschaft zwischen der schönen, jungen Witwe und dem alleinstehenden Mann auffasse. Lebhaft widersprach Vera, daß sie Niemandes Blick zu scheuen brauche und Niemandem als dem eigenen Gewissen Rechenschaft schuldig sei.„Vera“, hatte jene kurz erwidert,„vergiß nicht Dein Kind. Die Stunde wird kommen, da auch au sein Ohr Verdächtigungen klingen werden, Zweifel werden sich in seiner unschuldigen Seele regen und mit der Un— barmherzigkeit der Kinder, die wohl sich oder An⸗ deren, doch nie ihren Cltern eine Sünde, einen Mackel an der Ehre vergeben, wird er Dich ver— urteilen, wenn— nun wenn Du nicht auch den Schein vermieden hast.“ „Ich habe nichts zu fürchten,“ hatte Vera stolz entgegnet,„ich bin rein vor meines Kindes Augen, und ich weiß, er wird die Verleumdungen zertreten, sie ausrotten, ohne daß davon ein Schatten in seinem Herzen zurückbliebe.“ Und heute war die Stunde gekommen, die erste Anfechtung hatte die Kindesliebe spielend, mit trotzigen Händen, von sich geschleudert— doch würde es so bleiben? Aus dem Nebenzimmer ertönten helle Schläge in ihren Träumereien:„Schon fünf Uhr?“— Erschrocken über den Zeitverlust erhob sie sich, ordnete schnell ihre Haare vor dem Spiegel und betrat dann die Veranda, wo sie Sascha bereits mit den Schularbeiten beschäftigt, ihrer wartend, vorfand. Er sprang auf und küßte ihr der Sitte gemäß die Hand und den Arm, dann sagte er: „Maminka, soeben habe ich Onkel Markewitz gesehen, in einer Stunde will er uns abholen und mit uns spazierenfahren.“ „So geh hin zu ihm, Sascha, und sage ihm, ich wäre nicht wohl genug, das Haus zu verlassen. Aber bring Onkel Markewitz mit, vielleicht trinkt er ein Glas Thee bei uns und raucht seine Papyros hier auf der schattigen Veranda.“ Freudig eilte Sascha davon: für ihn gab es kein größeres Vergnügen, als Onkel Markewitz in seiner Wohnung aufzusuchen und dessen schöne Sachen, die von weither mitgebrachten, seltenen Waffen, die wertvollen Münzen und Freimarken zu bewundern und in den großen, mit herrlichen Bil— dern gezierten Büchern zu blättern. Es war ein Eldorado für ein Knabenherz, und Sascha betrachtete es als seine zweite Heimat.(Forts. folgt) Geh. Kommerzienrat Friedr. Feldheim und Stadtverordneter Eugen Haffner nach Berlin, um in Anschluß an die bekannte Protest-Ver— sammlung bei maßgebenden Vertretern der Re⸗ gierung und des Reichstags gegen das Ver⸗ bot des Detailreisens im Weinhandel zu wirken. 5 ö * Mainz, 27. April. Am heutigen Aktio- närtage der Hessischen Ludwigsbahn waren die hier einlaufenden Vormittags⸗Züge, besonders die Schnellzüge, sehr gut frequentirt, besonders machen viele Damen von der Ver⸗ günstigung der Freifahrt Gebrauch. Zu Ehren des Tages prangen sämmtliche Stationsgebäude im Flaggenschmuck. 5 * Mainz, 26. April. Vergangene Nacht haben einige bis jetzt noch unbekannte Nacht⸗ schwärmer einen groben Unfug vollführt. Spannung entgegen. An einem Novembertage des Jahres 1854 traf Madame Isabelle— so hieß die Beneidens⸗ werthe— in der Kavallerie-Reitschule zu Saumur ein und begann am folgenden Tag in Gegenwart einer be⸗ sonders zu diesem Zweck ernannten Kommission ihre Lehr⸗ stunden, gekleidet als schwarze Amazone mit hohem Hut. Sie war etwa dreißig Jahre alt und nichts weniger als schlank. Vollkommen unbefangen begrüßte sie den Obersten und ließ sich dann dem gesammten Offizierskorps vorstellen, wobei sie es gleich einer echten Zirkusheldin an ver⸗ führerischem Lächeln nicht fehlen ließ. Die Berichte der Kommission an den Kriegsminister über die Erfolge ihrer eigenartigen Pferdedressur lauteten auch anfangs ziemlich günstig, aber als diese auf widerspenstige Thiere ange⸗ wendet wurde, erwies sie sich als völlig erfolglos, so daß die Kommission einstimmig die sofortige Einstellung des Verfahrens vorschlug. Der Kriegsminister würde dazu auch wohl seine Einstimmung gegeben haben, wenn sich nicht wieder mächtige Einflüsse zu Gunsten der Madame Isabelle geltend gemacht hätten, die für ihre Lehrstunden Den Gassenkebrern zeigte sich heute in aller Frühe das Schillerdenkmal auf dem Schillerplatz, einem großen freiliegenden und sehr verkehrs⸗ reichen Platze, in einem ganz neuen Bilde. Das Gesicht des Dichters war mit roter Oelfarbe bestrichen, um den Hals war eine rote Binde angebracht, in dem einen Arm stak ein aufge⸗ spannter Sonnenschirm, der das Buch, das Schiller in den Händen hält, beschattete und auf dem Kopfe hakte Schiller einen Hut. Die Gassenkehrer hatten Mühe, den Schiller von seinem neuen Anstrich zu befreien. * Mainz, 27. April. In Ausführung des Reichstagsbeschlusses wurde heute Morgen mit der Niederlegung eines der ältesten Festungs⸗ thore unserer Stadt, des Gauthores, be⸗ gonnen. Das durch die Niederlegung des Thores und der Umwallungen frei werdende Gelände wird von der Militärbehörde zu Bauplätzen verkauft. Vermischtes. *Kinzenbach, 27. April. Unsere Jagd wurde heute dem Herrn Otto Krämer von Barmen für den seitherigen Pachtpreis von A 370— auf 6 Jahr verpachtet. Der neue Pächter soll Reflektant auf mehrere hier in der Nähe pachtfrei werdende Jagdgründe sein, um diese mit der unsrigen zu einer großen Jagd zu vereinen. — Eine Kävalleristen⸗Lehrmeisterin. Es gehört gewiß zu den seltsamsten Ereignissen in der Ge⸗ schichte der militärischen Reitkunst, daß unter dem zweiten französischen Kaiserreich eine Frau als Lehrerin der Ka⸗ vallerie⸗Reitschule zu Saumur beigegeben wurde. Böse Zungen behaupteten, daß sie weniger ihrem Geschick in der Pferdedressur, als vielmehr der Gunst eines Prinzen des kaiserlichen Hauses diese für sie höchst ehrenvolle Be⸗ rufung zu verdanken gehabt habe, aber wie dem auch sei, die Thatsache blieb bestehen und erregte, wie der Baron de Vaux in seinem Buche„Eouyers et Ecuyères“(Paris, J. Rothschild) schreibt, bei den als die tüchtigsten Reiter bekannten Leitern jener Schule das peinlichste Aufsehen. Der an der Spitze der Reitbahn stehende Graf d'Aure nahm sofort seine Entlassung, weil er es als eine persön⸗ liche Ehrenkränkung auffaßte, sich in seinem eigenen Fache von einer Zirkusreiterin unterrichten zu lassen. Die jüngeren Offiziere dagegen waren geneigt, die Angelegen⸗ heit von der spaßhaften Seite zu betrachten und sahen in der Kavallerieschule die ansehnliche Summe von 500 Fr. für den Monat erhielt. Sie konnte also ihre Ver⸗ suche mit der Bändigung halsstarriger Pferde wieder auf⸗ nehmen, aber dann hielt die Kommission es für ihre Pflicht, an den Kriegsminister zu schreiben, daß die Dame der Reitschule zum Schaden sei und daß ihr Unterricht deßhalb unverzüglich abgebrochen werden möge. Doch immer noch zeigte sich die Gunst des Hintermannes der Madame Isabelle mächtiger, als diese abfälligen Urtheile sachverständiger Männer— nun wurden ihr junge Pferde zur Dressur übergeben. Die Angelegenheit war inzwischen in die Oeffentlichkeit gedrungen und war für die skandal⸗ süchtige Presse ein willkommener Bissen. Mit um so größerer Spannung sah man deßhalb in Saumur dem Tage entgegen, an welchem die vielgenannte Frau nicht allein vor der Kommission, sondern auch vor einem größeren Zuschauerkreis die Erfolge ihrer Dressur junger Pferde vor aller Welt beweisen wollte. Ihr Fiasko war jedoch auch diesesmal vollständig und mit gutem Gewissen konnte die Kommission dem Kriegsminister berichten, daß die von Madame Isabelle erzielten Ergebnisse wahrhaft bedauernswert seien und daß niemals eine Klasse von jungen Pferden so schlecht geleitet gewesen wäre. Jetzt endlich hielt der hochgeborene Gönner der Madame Isabelle es hoch für geraten, sie ihrem Schicksal zu überlassen; die Leiter der Kavallerie-Reitschule zu Saumur konnten wieder erleichtert aufatmen, denn sie erhielt den Befehl, ihre dor—⸗ tigen Lehrstunden in der Pferdedressur sofort abzubrechen. Jedenfalls ist die ganze Geschichte bezeichnend für die Kulisseneinflüsse unter dem zweiten Kaiserreich. — Prompt parirt. In Nr. 41 des in Kalten⸗ nordheim erscheinenden„Rhön- und Feldboten“ findet sich folgendes Inserat: „Die Verlobung meiner Tochter Frieda mit Karl St. aus K. wird hierdurch für ungültig erklärt. Hümpfershausen, den 4. April 1896. J. M.“ Darunter befindet sich sofort das Veto des treuliebenden Brautpaares, welches folgenden Wortlaut hat: „Trotz der obigen Annonce erkennen wir uns dennoch als Verlobte. Fr. M. K. St. Bange machen gilt nicht.“ Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten— Versammlung, Mittwoch, den 29. April 1896, Nachmittags halb 4 Uhr. 1. Gesuch des Lehrers H. Pfaff um Erlaubniß zur Errichtung eines Gartenhäuschens von Brettern in der 2. Desgl. des R. Bretterhäuschens. 3. Gesuch des L. Schaukästen. 4. Gesuch des R. Pröschold um Erlaubniß zur An⸗ bringung eines Hofthores bei seiner Hofraithe Dammstr. 5. Baugesuch des Karl Bieler für den Neuenweg. 6. Desgl. des Karl Plank 3. für die Rodthohl. 7. Desgl. des Andreas Euler für die Dammstraße. 8. Ein weiteres Baugesuch desselben für die Dammstr. 9. Unterhaltung der Straßen; Anschaffung eines Fahrrades für den Straßenmeister. 10. Gesuch des Apothekers Dr. Julius Cäsar um Ueberlassung eines Raumes im alten Schloßgebäude zum Trocknen von Arzneikräutern. 11. Errichtung einer Desinfektionsanstalt; hier: Er⸗ mäßigung der Gebührensätze. 12. Abhaltung eines Friedens- bezw. Jugendfestes. 13. Gesuch des Karl Kratzenberger um Erlaubniß zum Wirthschaftsbetrieb im Hause Steinstraße 74. Neueste Telegramme. Hd. Wien, 28. April. Die„Neue Freie Presse“ ist wegen eines maßlos gehaltenen Artikels über das Vorgehen der Regierung in der Bürgermeisterfrage konsisziert worden. Hd. Paris, 28. April. Die Begräbnis⸗ feierlichkeiten des Baron Hirsch fanden gestern auf dem Friedhofe in Montmartre statt. Der Groß-Rabbiner hielt die Leichenrede. Fürst Fer⸗ dinand und Stoilow hatten der Familie des Verstorbenen im Laufe des Vormittags einen Besuch abgestattet. Hd. Paris, 28. April. Fürst Ferdinand von Bulgarien weilte gestern Abend auf der türkischen Botschaft, wo ihm seine Ernennung zum ersten Flügeladjutanten des Sultans mit⸗ geteilt wurde. Hd. Paris, 28. April. Die Kombination Meline soll, wie gemeldet wird, in letzter Stunde gelungen sein und heute definitiv zu Stande kommen. Meline hat für den Handel Lebon, für die Marine Barbey, für die Kolonieen Furrel. gefunden. Dieses Kabinett würde die Unter⸗ stützung des Senats sicher finden. Hd. Paris, 28. April. Die radikal ⸗sozia⸗ listische Gruppe beschloß gestern folgende Reso— lution. Da die Mehrheit der Kammer nicht zur Neubildung des Ministeriums berufen wurde, was einer Abdankung der Kammer gegenüber dem Senat gleichkommt, so wird die Partei das neue Kabinett beim Zusammentritt der Kammer über ihre Rechte und das allgemeine Wahlrecht interpellieren. Hd. Paris, 28. April. In einem Leitartikel des Intransigeant erklärt Rochefort, wenn ein Ministerium Meline zustande käme, welches auf die wirtschaftlichen Gruppen in Kammer und Senat gestützt werde, so sei zu hoffen, daß auch die halb verhungerten Soldaten auf Madagaskar mit mehr Brot und Wein versorgt werden. Als die ganze französische Armee vor Sedan von den Deutschen gefangen genommen worden war, heißt es in dem Artikel weiter, da hatten unsere Sol⸗ daten 1 zu essen, während heute die Meuser wegen Aufstellung eines Orth wegen Aubringung von der Ankunft der Auserwählten mit erwartungsvoller] Schwarzlach. siegreichen Truppen auf Madagaskar hungern 3—— r— 1 P aan Bekanntmachung. 5 Zehn Triebviertel, zwischen der Grün⸗ berger⸗ und Licherstraße gelegen, sollen Donnerstag, den 30. d. M., Nachmittags 5 Uhr, an Ort und Stelle verpachtet werden. Zusammenkunft auf der Grünbergerstraße am Eingang der Lan maunstraße. Gießen, den 28. April 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Wolff Hypothek.⸗ Kapital. Die Beleihung von Grundstücken, Häusern, Hofraiten, Gütern, Mühlen, Fabriken für Gießen und Umgegend bis zu 70—73 9 des ortsgerichtlichen Taxwertes zu 4„%(von Seiten der Darleiher unkündbar) vermittelt sten Bedingungen 529 erner, Eichgärten Nr. 10. unter den billi H. C. 8 Neu eröffnet! Restaurant Westendhalle Neu eröffnet! As Bahnhofstraße 18. 7 Eröffnet Neu eröffnet! 569 seit Famstag, den 25. d. M.. Erunst Prager. Neu eröffnet! müssen. 1 vernichtend für die ausgehungerten Truppen. Ein neuer Angriff der Hovas wäre Hb. Paris, 28. April. Als Mitglieder des eventuellen Kabinetts Mel ine werden ge⸗ nannt: Meline Präsidium und Landwirtsch„ Barthon Inneres, Darlen Justiz, Finanzen, Han otaux Aeußeres, Billot Krieg, Delpeuch Unterricht. tefeuilles der Marine, Coche Gener des Handels und der Bauten sollen den Radikalen zufallen, diese weigern sich jedoch, irgend welche Portefeuill in einem Ministepium Meline algunas 15 glaubt, daß Meline ausschließlich ein gemäßigtes Kabinett konstituiren und mit Unterstützung der gemäßigten Republikaner und Alliirten den Ra⸗ dikalen und Sozialisten Stand halten wird. Hd. Lille, 28. April. Gestern zerstörte eine große Feuer ssbrunst das hiesige Noviziat. Nur die Kapelle konnte gerettet werden. Der Material- schaden ist bedeutend. Hd. Brünn, 28. April. tilfabriken lchnten das Ersuchen der Arbeiter um Freigabe des 1. Mai definitiv ab. Hd. Budapest, 28. April. von der Audienz Dr. Luegers beim Kaise hat hier sehr deprimierend gewirkt. Hd. London, 28. April. tärische Klub Londons, Army Navy trug dem Kaiser Franz Joseph die Ehren mit⸗ gliedschaft an. Hd. Brüssel, 28. April. Der Mi, nister des Innern hat allen Schul lehrern die Beteiligung an der Mai Die soziali⸗ feier bei Strafe verboten. stischen Gemeindebehörden haben dagegen die Lehrer aufgefordert, die Schulkinder an dem Arbeiterzuge teilnehmen zu lassen und denselben sofortige Entlassung an gedroht, falls sie sich den Instruktionen des Ministers fügen sollten. Marktpreise. Gießen, den 28. April. Wochenmarkte kostete: Butter per Pfund 80— 90, Hühner⸗ eier per Stück 5, Enteneier 6, Gänseeier 14—00, Käse 511, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 30 Pfg., Tauben p. Paar 70— 110 Pfg., Hühner p. St. 1.30— 1,50, Hahnen 1,40— 1,80, Enten 1,80,—2 Mk., Gänse per Pfund 0000, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 66 bis 68, Schweinefl. 50— 66, Schweinefl., gesalz. 70-72, Kalbfleisch 54—56, Hammelfleisch 6070, Kartoffeln per 100 Kilo 4,00—5, Zwiebeln per Zentner 5 0,00 Mk., Milch per Liter 16 Pfg. Sterbefälle. Am 27. April Elisabeth Will, ein und drei viertel Jahre alt, Tochter des Taglöhners Konrad Will dahier, Neuenbäue 7. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 29. d. M., nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. g Gesuche fertigt an Löberich, Brandgasse 8. ff. Hannsmanns Java- Kaffee, pr. Pfd. 180 r a. i. Büchs. z. 1,90 u. 2 Mk. eee Sort. Ge⸗ müse en Huppennudelu, v d. bill bis z. d. feinst, franz. Maccaroni, Nostuen u. Sultaninen, Man⸗ deln, auch ee u. Haselnüsse, ff. Log nac u. 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Mts., und zwar im ersten Blatt unter dem Stichwort„Ein 503 5 h, — 5 1 1 95 e des an 11 e Konkurrenz gar f 5 S 1 2—— nich teiligten, dagegen im jüngsten Wettbewerb um Erlangung der. Wiln. Graf, Giessen, Pläne für das kaufmännische Vereinshaus mit unterlegenen Arch⸗ Herren- und Knaben- 0 . 4 8 Schloßgasse 17. Turnschuhe, Preisen bei beste Qualität, zu den billigsten 570 L. Siiss. Marktstr. 9 und Wettergasse. Turnf wir ei Steuer⸗Reklamationen find nur bis Ende Mai zulässig und werden 8 solche Alborf geschrieben von Poppelsdorf, Schützeustr. 19. Schreinerarbeiten ieder Art haft. tekten unsere allein 715 5 kurrenten, sondern werden uns n A Gern wenden. Weitere Schritte behalten wir uns vor. 1 7 e 15 0 531 Schreiuer. Gießen, den 27. April 5 l Wohnung: Werlistätte: Stein æ Meyer, Schissenbergerweg 54 II. Nahrungsberg 20. künstlerische Darstellungen ähn und ist weder ein Geheimnis, noch ist und in Fachschriften veröffentli Maaße erfolgt sei. tekten Kockerbeck der Vorwurf gegen uns erhoben, daß wir einen Ent⸗ wurf des Ratsbaurates Klimm in Breslau bei Ferligstellung unserer Pläne zum Turnhallenbau für das vorjährige hier abgehaltene XXII. mittelrh. est in unzulässiger Weise benutzt hätten. Daß wir bei ange ee i entsprungen sein, der es gezeichnet hat. gelten lassen, eben so wenig, wie das Architesten. unserer Pläne die Klimm'schen und andere chen Charakters mit benutzt haben, indem nzelne Gedanken und Motive in unsere Pläne aufnahmen, steht richtig eine solche Benutzung ausgeführter g l lichten Entwürfe ungewöhnlich oder unstatt⸗ Kein derartiges, bestimmten vorübergehenden Zwecken dienendes Bauwerk wird in allen seinen Teilen dem alleinigen Gedanken des Archi⸗ rungen 0 5 Durchaus unwahr ist, daß Berücksichtigung des Klimm'schen Entwurfs in einem unzulässigen Wir wollen unser Urteil in dieser Sache aber nicht 0 Urteil mißgünstiger Kon⸗ zunächst an den Spruch Sachverständiger Confection. Anfertigung n a eh Maaß. sonfamanden-Aalgef N Cuch, HGuckskin in deutschen und englischen Fabrikaten. — Spezialität: Kinderanzüge von der einfachsten bis zur elegantesten Ausführung in Fammt, Plüsch, Tuch und Buckskin. 0 * ö ᷣ ͤi nnn!!!—:!᷑ww 3332— Die P 1 Die hiesigen Tex⸗ 4 Die Nachricht Der erste mili⸗ Auf dem heutigen 9————— 2 „ARAeklamatienen und 473 Bismarcks heringe, f. Cigarren, Jabaß, Ba. Kanaster u. vorzügl Hücsen-⸗ 223 Tag un n dulch die Mauche f zu fei Gehen, 8 + — agen und Si ö stschnelke n tt. S. c und stile f 340-400 arg. Dual iu ech bili ach uur wie dan dur ein s n, gie er 00.0 Rilber git, De ur Uhr von elt sch de e, kozden b dan um! echt Jäger Ließen U Mtte 1 act Mer Higen ul, 100 e, e N. lewertet. D 0— Nodebe Stürm seine Best Beide die „Mark lommen fi sprechen.“ Es we daß sie de Hörnligke 5 5 Sie rei eure eppe 1 ich bin stet 0 Ihnen heut ö„apo uns bor Alithmen Si aetkenths Fuhre, Sorgen.“ „Sie 90 Er hal S . — .