1896. Gießen, Dienstag, den 28. Juli Ausgabe des Gießen. 10 0 Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. —8 Erscheint täglich mit Ausnahme der Preis der Anzeigen: 10 Peg Tage nach Sonn⸗ und Feiertagen. für die Fsvaltige Petitzeile. S 85 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. ————————— Hessischer Landtag. verdienstlic beteiligt sei. Der Verstaatlichung widerspreche] Arrangement ꝛc. klappte so vorzüglich und war Gießener Damen) Frankfurter R.⸗Kl. 7,22 gegen chwetzerz„Darmstadt, 25. Juli eco 7 dennen pu hessischer Juteressen sei aus⸗ so praktisch, daß sich daraus schließen läßt, daß Mainzer R.⸗V. 7,22 ½8.— 5. Zweiter Einser. bzial e ee ene Vormittag eine 5 Saad Main bei de. 1 110 5 1 d 8 schon seit Wochen mit Fleiß und Umsicht daran(Ehreupreis gestiftet von den aktiven Mitgliedern Aalisten. bei der Organisation der leitenden Be- gearbeitet sein mußte. Pünktlich um 8 Uhr der Gießener R.⸗G.) Gießener R.⸗G.(Conrad Seng ab, in welcher zunächst der Antrag Müller wo Errichtung eines Gewerbegerichts in Darm— en zur Verhandlung kam. Man beschloß Beitritt zu den Ersuchen der zweiten, auf Beschleunigung einer noch⸗ unzen Beschlußfassung hinzuwirken. Der Antrag Köhler uin benossen auf Ersuchen an die Regierung wegen Er⸗ ug einer staatlichen. Ersatzkasse für Hagel⸗ aten wurde ebenso durch Beitritt zum Beschlusse der ein Kammer erledigt, welche ersucht, eingehende statistische Uuntelungen über Hagelschäden fortzusetzen und eine an⸗ glasene Summe für die Förderung der Hagelversicherung nchsten Budget vorzusehen. hberichterstatter über die Verträge wegen gemein⸗ Einberuf fir Arber. englis. 90 ie 00 me sesztg. 2.20 Uhr, nftlicher Verwaltung des hessischen und den Staalz⸗ aß schen Eisenbahubesitzes und der Verträge zugehörige. sie Verstoatlichung der hessäschen Ludwigsbahn agen, sowit raf zu Solms-Laubach. Wohl noch nie sei über die Neben. n so wichtigen Gegeustand mündlicher Bericht erstattet cen. Dringende Verhältuisse möchten dies entschuldigen. leschränke sich auf allgemeine Schilderung der Sachlage Verantw. J i formuliere lediglich die Stellung des Finanzausschusses, nau, behr b i beantrage, beide Verträge pure anzunehmen. agen werden zu dem Anleihegesetz verschiedene Amen⸗ alis vorgeschlagen, denen die Regierung nicht entgegen e Nedner ging sodann auf die geschichtliche Entwicklung e budwigsbahn und der Idee des Staatseisenbahnwesens eit ein und spendete der Ludwigsbahngesellschaft für il Stärkung des Verkehrs im Lande hohes Lob. Eine Sfändigung mit Preußen war zu suchen. Dieser natür⸗ Weg wurde eingeschlagen und führte zu dem vor⸗ nden Staats⸗Vertrag, der auf ewige Zeiten abge⸗ „ Assen, eine weitere organische Ausbildung unseres saschen Einigkeitsgedankens, ein weiteres Band, das i deutsche Staaten noch näher aneinanderschließt, als dies Ser schon geschehen. Schließen sich weitere Staaten an, zn werden auch die Klagen verstummen, daß das kleine Jen von Preußen majorisiert werde. Aehnlich, wie Zollverein, der zum Ruhme Hessens hier seinen Aus⸗ Azspunkt hatte, möge man sich zu einem deutschen Sabahnverein zum Heile des Ganzen zusammenschließen. uunfruchtbare Spezialauseinandersetzungen gehe er nicht Nachdem ein Vertagungsantrag in der zweiten imer abgelehnt wurde, könne nur Annahme der Ver⸗ e en bloc empfohlen werden und zwar aus finan⸗ en und wirtschaftspolitischen Gründen. Chaxakteristisch für die Sozialdemokraten, daß sie in der zweiten Furner angeblich aus arbeiterfreundlichen Gründen gegen Vertrag stimmten. Das Ersuchen auf Unterhand⸗ gen mit Preußen wegen Fallenlassens der Beschränkung eas der hessischerseits in die Betriebsgemeinschaft ein⸗ fenden Nebenbahnen wurde gleichfalls zur Annahme hfohlen. Zum Gesetzentwurf wegen Aufbringung der tel, und zwar zu Art. 5, wird beantragt, daß im le eines Ueberschusses über 1 Million Mark jährlich aus bis zu 600000 4 zur Schuldentilgung zu ver⸗ den seien. Ferner wird noch ein Ersuchen beantragt, seither geübte Praxis der Nachbewilligungen aus Er⸗ 1 bumissen früherer Finanzperioden zu bestreiten, zu ver⸗ en und der Bildung eines Reservefonds näher zu treten. Tes hörden. Freiherr v. Heyl geht auf die Schwierigkeiten der Gründung des Zollvereins näher ein, der das wirt⸗ schaftliche Leben unserer Nation in hervorragender Weise gefördert habe. Ebenso wird der gemeinschaftliche Betrieb des preußisch⸗hessischen Eisenbahnbesitzes eine ähnliche Wirkung haben und den Auschluß anderer Staaten nach sich ziehen. Die spätere Geschichtsschreibung unseres Landes wird es dankbar anerkennen, daß das Ministerium Finger in die Fußtapfen seines großen Vorgängers getreten ist. Schließlich gab Redner eine Begründung zu dem Antrag auf Bildung eines Reservefonds. Nachdem Staatsminister Finger für die Anerkennung, die der Regierung ge⸗ worden, gedankt hatte, lobte auch er die Leistungen der Ludwigsbahn um die Entwickelung des Verkehrs. An der Debatte nahmen ferner Teil Geh. Rat Görz, Finanz⸗ minister Weber, Michel-Mainz und Graf Erbach-Schön⸗ berg. Finanzminister Weber widersprach dem Ersuchen wegen Gründung eines Reservefonds als zwecklos. Die Verträge wurden danach einstimmig genehmigt und die Anträge zum Anleihegesetz mit großer Majorität an⸗ genommen. Die zweite Kammer entschied am selben Tage über die Beschlüsse der ersten Kammer zu dem Anleihegesetz in⸗ folge Erwerbung der Hessischen Ludwigsbahn. Sie trat, mit Ausnahme des Ersuchens auf Bildung eines Reserve⸗ fonds, dem anderen Hause bei. 144 1 7 N 9 4 2 517662 Lofales und Provinzielles. Z. Gießen, 27. Juli. Wir erhalten aus Gastwirtskreisen folgende Mitteilung: In der Sountagsnummer des„Gießener Auzeigers“ be⸗ findet sich unter der Spitzmarke„Regatta“ die Mitteilung, daß die meisten unserer Hotels bis auf das letzte Zimmer besetzt gewesen seien und die am Samstag eingetroffenen Ruderer sowie militärische Gäste Mühe gehabt hätten, ein Unter⸗ kommen zu finden. Diese Nachricht beruht denn doch auf Uebertreibung. Es wäre auch eine Blamage für unser Gastwirtsgewerbe, wenn das Eintreffen von 60 oder 70 Ruderern und ebenso vieler Militärs genügen sollte, um sämtliche vorhandene Logiergelegenheiten unserer Stadt zu belegen. Am Samstag Abend trafen noch viele Reisende hier ein, die sämtlich Unterkunft fauden. Man sollte doch mit dem Verbreiten solcher Nach⸗ richten vorsichtig sein. Wir haben am Samstag gegen Abend in den Hotels der Innenstadt Um⸗ frage halten lassen und können konstatieren, daß im„Rappen“ sowohl wie im„Prinzen Karl“, in der„Stadt Mainz“ und im„Deutschen Hauss“ noch Zimmer frei waren. Ebenso hätte der „Kaiserhof“, weun es hätte sein müssen, noch Gäste beherbergen können. Nur das Einhorn⸗ Hotel, das allerdings die militärischen Gäste stark belegt hatten, war überfüllt. Morgens begannen die Vorrennen, deren Resul⸗ tat das folgende war: 1. Zu Rennen Nr. 2 8 weiter Vierer) Vorrennen A. Gießen R.⸗G. „17¼ gegen Oberrader R.-G. 7,05 Vorreunen B. Offenbacher R.⸗V. 7,06 ¼ gegen Offenbacher R.⸗G.„Undine“ 6,52. Vorrennen C. Frankfurter R.⸗G. 7,10 gegen Würzburger R.-V. 7,25 ¼, Vorrennen l). Frankfurter R.⸗G.„Sachsenhausen“ g. a. ü. d. B. 7,27. Entscheidungsrennen Ober⸗ rader R.⸗G. 7,35/ gegen Offenbacher R.⸗G. „Undine“ 7,24%. Frankfurter R.⸗Cl. g. a. ü. d. B., weil Frankfurter R.⸗G.„Sachsenhausen“ vom Rennen zurücktrat. Zu Rennen Nr. 4. (Junior Vierer) Vor ennen A. Frankfurter R.⸗Cl. 7,05 gegen Frankfurter R.-G.„Sachsen⸗ hausen 7,19. Vorreunen B. Oberrader R.⸗G. 7,22 gegen Mainzer.-V. 7,07. 3. Zu Rennen Nr. 7(Dritter Vierer). Vorrennen X. Frankfurter R.⸗G. 19 gegen Frankfurter R.⸗G.„Sachsen⸗ hausen“. Vorrennen B. Offenbacher R.⸗G.„Un⸗ dine“ 7,28 gegen Kreuznacher R.⸗V. gab nach Beginn des Rennens dasselbe auf, weil Havarie gelitten. Vorrennen C. Der Wetzlaer R.⸗Cl. g. a. u. d. B. 1,40, nachdem die Frankfurter R.⸗G. „Sachsenhausen“ erklärte nicht starten zu wollen. Entscheidungsrennen Offenbacher R.⸗G.„Undine“ 7,58 gegen Wetzlarer R.⸗Cl. 7,40. 4. Zu Rennen Nr. 9(Achter). Vorrennen A. Frankfurter R.⸗Cl. 6,37¾æ gegen Wetzlarer R.⸗Cl. 6,45 ½, Oberrader R.⸗G. g. a. ü. d. B. 7,36. Das intexessanteste Rennen des Vormittags war das des Frankfurter R.⸗Cl. gegen Frankfurter R.⸗G. „Sachsenhäusen“. Dritter Vierer. Beide Boote la en auf der ganzen Strecke fast auf gleicher Höhe. Beide Gegner wußten gegen einander jeden Vorteil geschickt zu benutzen, aber mit schönem kräftigen Eudsport ging„Sachsen⸗ hausen mit/ Bootslänge zuerst durchs Ziel. Die Vorrennen waren um ½12 Uhr zu Ende. War schon am Vormittag der Bootsplatz gut be sucht, so war zu den Hauptrennen, welche um 4 Uhr Nachmittags begannen kein Platz frei, wo⸗ zu auch wohl das Konzert der Kapelle des 27. Artillerie-Reg. von Mainz beigetragen hat. Be⸗ sonders die Damen velt war sehr zahlreich er⸗ schienen. Das Resultat derselben stellte sich wie folgt: 1.(Erster Vierer) Wanderpreis der Stadt Gießen) Mainzer R.⸗V. 7,16¾ gegen Frankfurter N.⸗Cl. 7,18.— 2. Zweiter Vierer.(Ehrenpreis d. passiv. Mitglieder der Gießener R.⸗G.) Offenbacher R.⸗G.„Undine“ 7,28 gegen Fraukfurter R.⸗Cl. 7,42.— 8. Einser.(Lahn Pokal), gestiftet vom deutschen Ruder⸗Verband. Gießener R.⸗G.(Aug. Oß⸗ Rübsamen 8,49 ¾ gegen Würzburger R.⸗V. Georg Schwarz) 9,25/— 6. Dollenzweier. (Ehrenpreis gestiftet von Gießener Damen) Kreuz⸗ nacher R.⸗V. 8,50 gegen Oberrader R.⸗G. 9,16.— 7. Dritter Vierer(Ehrenpreis 185 vom Regatta⸗Komitee), Wetzlarer R.⸗Cl. 7,27 gegen Offenbacher R.⸗G.„Undine, 7,41¾— 8. Dollen⸗ vierer(Ehreupreis gestiftet von einem Freunde des Rudersports), Gießener R.⸗G. 7,46 gegen, Offeubacher R.⸗V. 7,46 ½., 9. Achter(Groß⸗ herzogspreis) Oberrader R.⸗G. 6,38 ¾ gegen Frankfurter R.⸗Cl. 6,39 ¾5. Die beiden letzten Reuuen waren unstreitig die schärfsten des Tages. Am meisten konzentrierte sich das Interesse für Rennen 8.(Dollen-Vierer), wo die Gießener Maunschaft, die Herren Aug. Wittich, E. Döm⸗ ling, Georg Schminke, A. Oßmann und als Stelsermaun C. Steinberger im Boote saßen. Dieser Dollen-Vierer mit der Gießener Mann⸗ schaft ist ein sieggewohnter Kämpe; daxan zweifelte man nicht, daß er den Sieg ebenso sicher er⸗ ringen würde, wie der Einser(Conrad Rübsamen) Recne. Würzburg(Schwarz) glänzend gesiegt hatte. Aengstlich blickte man zum Start, aller Augen nach dort gerichtet. Da kamen die Böte in Stcht. Gießen hatte die Führung mit etwa ½ Länge, aber wacker hielt sich der Gegner, Offenbacher R.⸗V. Es war ein energisches Ringen, Zoll um Zoll mußte Offenbach, wenn es überhaupt zum Siege gelangen wollte, den Gießenern das Wasser streitig machen. Etwa 800 Meter vor dem Ziel drängte der Gegner Gießen etwas aus seinem Fahrwasser, aber elegant, um nicht zu kollidieren, wich Gießen nach rechts aus, dadurch waren die Offenbacher vorgekommen und liefen etwa 500 Meter vor dem Ziel auf gleicher Höhe mit Gießen. Beide Parteien suchten durch kräftigen Endsport Wusser zwischen sich und dem Gegner zu gewinnen, so schwankte die Waage noch kurz vor dem Ziel, aber die Gießeller igt hielt aus und mit gewaltigem Endsport f Hitt sie mit etwa /, Meter Vorsprung das Ziel. Brausend war der Jubel unter den Zuschauern nicht nur für die Sieger, sondern auch für die Bestegten, die mit Ehren un terlagen, Mit ebenso großer Spannung wurde das Achterrennen beobachtet. Nach dem Rennen fand die sich dann der Bootsplatz auf kurze Zeit von Menschen, um sich nach 8 Uhr mit Eintritt der Dunkelheit bis auf den letzten Platz wieder zu füllen. Die Illumination war blendend, wozu noch der schöne Ahelld und der angenehme Aufenthalt am Wasser kam, dazu das Konzert fat Michel⸗Mainz, lobt die durch die Konkurrenz Gießen, 20. Juli. Vom herrlichstenf mann) durchfuhr die Strecke in 9,54%. Es der Mainzer Artillerie⸗ Kapelle welche es ich % Privatbahnen entstandene Förderung des Verkehrs, Welter begünstigt bot unsere heutige Ruder-Re⸗ hatte sich keine Konkurrenz gefunden.— 4. fleißig angelegen seln ließ, die Festtheilnehmer zu run die hessische Ludwigsbahn in hervorragender Weise] gatta der iuteressanten Momente sehr viele. Das] Vierer für Juniors.(Ehrenpreis der unterhalten. Mit Lampions erleuchtete Böte ——————— UU t« ͤ———— 222——————————— Das blaue Herz.„Die Erinnerung an die Verstorbene, die uns Gattin auch die Anwartschaft auf— einen Leibes⸗ Degenstein suchte seiner Bewegung 1858 zu Roman von Karl. Ex. Klopfer. Beiden so teuer war, ist heute wieder besonders erben.“ f 25 5 werden und F dem dane. Aber als (Jortsetzung.) lebbaft an. mich herangetreten“, beantwortete sie Adele, die eben im Begriff gewesen war, dem ser das erste Wort. am oberen Rande des Zettels In diesem Winter, vox wenigen Monaten erst? seine rücksichtsvolle Frage.„Es war ein merk- Bräutigam aus dem Impulse innigen Mitleids die las, ging wieder ein! Beben ban Gesicht. dale überkam, jetzt ein beinahe unheimliches würdiger Zufall dabei im Spiele.“ 5 5 Hand zu. hielt, e en vor 115 2 22(ertsetzuna felat. 0 2 17 10 1 0 arm⸗ 15 550 5 0 9 8 9 g war—— 1— eee 3 r e e übe 155 Hades E Wige l rab 19 is aß fig Bid dyrä eg beige,. e— Die Erfinder des Fahrrades. Aus Nürn⸗ Amutrerhältnis schon Johre lang— freilich, es eie. ih 1 Baronesse gerichtele 97 90 ff der 1 beiten sich au den berg wird der„Frankfurter Zeitung“ berichtet: Die ane, a bite ja nichts in dem Verkehr geändert, in dem erkennen, daß uhn die 35 e ee Gast offenes kn N französische Zeitschrift„Science Frafsanise“ hatte vor eln, 4 seit seiner Wüwerschaft mit ihm gestanden war, Frage reute und er deshalb keine weitere stellen] Gast au wenden„, Kurzem eine Notiz über die Erfindung des 0 18se Sal n in so hätte sie glauben können, würde es auch wollte... 05„Ist das wahr?“ 8 5 gebracht. Es wurde in jenem Journal bön eilten Pariser Zur Jerk ge fex neren Jahre zwischen ihnen bleiben: höfliche Auch der Freiherr Nikolaus v. Effenberg Degeustein legte die Hände auf die Lehpe, des] Arzt erzählt, welcher anno 1690 eine Karosse erdacht 0 g g 1 schüttelte stirnrunzelnd den Kopf. Nach seiner Stuhles, hinter dem er stand und streifte die dreh und erbaut hat, mit welcher man ohne Vorspann von gen in wal rundschaft von beiden Seiten, gegenseitige Garantie glistimöglicher Freiheit, ein ruhiges Nebeneinander hen unter der Form: eines Bündnisses, das Vielen mel. gelleicht nur deshalb unheilvoll geworden ist, weil e— zu große Glücksansprüche daran knüpften. Die arme Thekla! Sie hatte ihren Brautstand 9 Märchenträumen verlebt und daun war ihr in * Ehe nur schmerzliche Enttäuschung zuteil ge⸗ erden. Iq, erst, seit heute, seitdem, Adele jenes sepierblättchen aus der herzförmigen Kapsel vor 5 0 ligen gekommen, war, begriff sie die ganze Tragit idem Geschicke der Jugendfreundin; zuerst ent⸗ i äscht und ernüchtert, bis zur Verzweiflung am n 110 deen darniedergedrückt, dann— in einem neuen „Funde den, Hoffnungsgnker werfend, ein neues, tiejel Iffflackern von Glücksgefühl in sich spürend, um ga säließlich, ehe die Wintersaat genügsam gewordener Jäusche nech. Halme getrieben, plötzlich— sierben 1 Groh 1 ite deb Wer eines tügischen Schicksals tit, das der armen. Frau auch die Befriedigung U bescheidenerer Sphäre nicht gönnen wollte!... Noch am selben Abend kamen die Dinge vor Lyn v. Degenstein zur Sprache.. Der Graf fand sich heute, wie fast alltäglich iin der stillen Verlobung am Femilientische ein. Vieles gedaukenschwere Miene fiel ihm alsbald auf. Meinung hätte man die Verstorbene doch eudgiltig ruhen lassen sollen; derlei Erörterungen zwischen dem nunmehrigen Brautpaare konnten doch nur peinlich berühren. Noch mebr mußte er sich aber dann verwundern, als seine Gemahlin dieses Thewa, statt es zu vertuschen, mit einem Eifer aufgriff, der genugsam verriet, daß die Tochter sie diesmal zur Vertrauten gemacht hatte. „Adele will sagen, daß sie jetzt erst den ganzen Schmerz ermessen könne, den Sie über den frühen Hingang Theklas empfinden mußten. Sie haben uns, verschwiegen, lieber Norbert, daß es ein— doppelter Verlust war, der Sie damals traf.“ „Wieso?“ fragte der alte Baron verdutzt. Degenstein sah die Schwiegermama nur mit großen Augen an. Diese drückte dem Grafen die Hand. „Es lag Herossmus in Ihrem Schweigen, wir begreifen es.“ „Aber ich“, warf der Freiherr dazwischen,„ich begreife nicht das mindeste. Was meirt ihr deuu, und warum bringt ihr das Alles jetzt— so un— passend als möglich— zur Sprache?“ „Ja, freilich, Du weißt noch nicht, Nikolaus. Nun so höre: der Graf begrub mit seiner jungen Personen mit einem uustäten Blick. „Sie sehen mich vergeben Sie mix! auf das Aeußerste— betroffen.... Ich könnte— ich...— Exlauben Sie mir die Frage, meine Damen, auf welche Weise Sie zur Kenntnis eines Umstandes gekommen sind. „Der, wie Sie meinen, nur Ihnen und— der Verstorbenen bekannt war?“ fiel die Baronin ein.„Jg, das mig Ihnen Adele erklären.— Aber ich sehe, daß wir besser daran s gethan hätten, die geheimste Tiefe ihrer Wunde nicht aufzudecken. Armer, armer Mann! Wenn ich geahnt hätte, daß es Ihnen heute noch so nahe geht....“ Degeustein winkte ihr mit einer Hand, abzu brechen, und fuhr sich mit dex anderen über die Stirn, schwer aufseufzend. Dann kehrte er sich gegen Adele, mit einer schmerzlichen Frage im Blick. Die Barouesse zog ein Ledertäschchen hervor, aus welchem sie vorerst jenen kleinen Zettel nahm, der ihr heute in die Hände gefallen war. „Beurteilen Sie, selbst, Norbert“, sagte sie leise,„wie es mich berühren mußte, als mir diese Zellen vor Augen kamen! Sie sind von Theklas Hand— ich exkannte die Schrift sofort.“ a Pferden fahren konnte. Um dieselbe Zeit scheint man sich aber auch in Nürnberg mit der Lösung des gleichen Problems beschäftigt und es auch gelöst zu haben. Eine alte Nürnberger Chronik berichtet, daß dort im Jahre 1349 ein von einem gewissen Hans Hautsch. hergsestelker Kunstwagen aufgetaucht ist,„welcher in einer Skun 2000 Schritte geht, man kan still halten, wenn man wil, von uhrwerk gemacht“, Kurze Zeit danach fertigte glelch⸗ falls ein Nürnberger Uhrmächer St fan Farfler, nachdem er zuerst einen solchen vierräderigen Kunstwagen gebaut, einen mit dreß Rädern. Das dürfte das älteste Dreirad sein. Nürnberg kann also in der Erfindung von Fahr⸗ werkzeugen, dse man ohne Zuhülfenahme irgendwelcher tierischer oder sonstiger Nakurkrgft, fortbewegen kaun, die Priorität in Anspruch nehfffeft. Di au bi erste Zweirad in Baiern gemacht und prqlttssch benutzt wurde, ist nachweisbare Thatsache. Ju Schweinfurt verferkigte sich der 1812 geborene Instrumentenmacher Philipp Moriz Fischer zu Anfang der fünfziger Jahre ein Zweirad mit Tretkurbeln, 0 er zu seinen Geschäftsthuxen 59 5 Es sind uns Schibeinfurter bekaflut, die al den Fisch Rade Fahrpersuche machten, Fischer, der schon vor vielen Jahren gestorben ist, teilte das Los aller Erfinder. Nur ein kleiner Kreis zeigte Juteresse für seln Zweirad; von der Mehrheit seiner Landsleute wurde er verspoktet u ausgelacht. 1 K Verteilung der wertvollen Preise statt und leerte man kan fortfahren, wenn man wil, und ist doch alles en fuhren auf der Lahn auf und ab, mit rothem und grünem Feuer wurde das gegenüber liegende Ufer abwechselnd magisch erhellt. Schade, daß gleich nach 11 Uhr ein Gewitterregen dem Ver⸗ gnügen ein Ende bereitet hat. Bei dieser Regatta ist besonders hervorzuheben, daß es allgemein angenehm berührt hat, daß die Ruder⸗Gesellschaft auch die Abend⸗Veraustaltung für Jedermann zugänglich machte, was nicht zum mindesten dazu beigetragen hat, diese Regatta volkstümlich zu 1 50 und dadurch das Interesse für den kudersport auch in weiteren Kreisen zu wecken. Während der gestrigen Ruder⸗Regatta stürzte an der Schürz'schen Bleiche ein Junge in die Lahn und wäre sicherlich ertrunken, wenn nicht ein junger Mann, Herr Karl Muhl, in der Nähe gewesen, der ihn schnell dem nassen Element entriß. * Gießen, 27. Juli. Am Samstag Abend trafen hier zwei Höchster Herren ein, die sich auf einer Tour per Rad nach Stockholm be⸗ finden. Sie waren am Nachmittag um 4. Uhr bon Höchst weggefahren, übernachteten in Gießen und beabsichtigen die Route Kassel, Hannover, Hamburg, Kiel, Flensburg, Insel-Fühuen über den Belt nach Schweden zu machen. Die Rück⸗ reise soll über Stettin, Berlin angetreten werden, pon wo das Radfahrerpaar nach Nüruberg gehen will, um in 21 Tagen wieder in Höchst einzu⸗ treffen. e 0* Gießen, 27. Juli.(Militärdienst⸗ nachrichten.) Flies, Hauptmann und Komp.⸗ Chef vom Inf.⸗Regt. Kaiser Wilhelm(2. Großh. Hess.) Nr. 116, unter Stellung a la suite des Regiments, als Lehrer zur Kriegsschule in Glogau, zum 1. August d. J. versetzt. Nücker, Pr.⸗Lt. von demselben Regiment, unter Ent⸗ bindung von dem Kommando als Assistent bei der Inf.⸗Schießschue zum Hauptmann und Komp.⸗Chef, vorläufig ohne Patent, Giese, Sek. Lt. von demselben Regiment, zum Premier⸗ lieutenant vorläufig ohne Patent— befördert. Domme rich, Major aggregiert dem 4. Magdeburg. Juf.⸗Regt. Nr. 67, als Vataillons⸗Kommandeur in das Inf.⸗Regt. Kaiser Wilhelm(2 Großh. Hess.) Nr. 116 ein rangiert. Schöngarth Major und Bataillons⸗Kommandeur vom Juf.⸗Regt. Kaiser Wilhelm(2. Großh. Hess.) Nr. 116, mit Pension und der Uniform des 3. Niederschl. Inf.⸗Regts. Nr. 50 der Abschied bewilligt. * Gießen, 27. Juli. Gestern Morgen ver⸗ unglückte der Sohn des Metzgermeisters Aug. Hilgardt, der augenblicklich beim hiesigen Regi⸗ ment dient, indem er mit dem Rad auf der Grünbergerstraße gegen einen Stein fuhr und zr 792 5 kam, wobei er sich das Handgelenk rach. Gießen, 27. Juli.(Saatenstand im Großherzogtum Hessen um die Mitte des Monats Juli 1896. Zusammengestellt bei der Großh. * Gießen, 27. Juli. 8 Oberen landwirtschaftlichen Behörde.) Der Stand der Kulturgewächse ist im Allgemeinen gut. In einigen Erhebungsbezirken wird aller⸗ dings über ungünstige Witterungseiuflüsse, wie z. B. Gewitterschaden am. 10, l. M.(Bezirk Wörrstadt), gelagerte Gerste(Bez. Nieder-Olm und Alzey), Dürre(Bezirk Gießen, Lauterbach und Offenbach) geklagt. Mit dem Roggenschnitt ist begonnen worden(Bez. Gießen); die Ernte dürfte im Allgemeinen befriedigend ausfallen, vereinzelt(Bez. Alzey) wird über dünnen Stand berichtet. Die Heuernte war mittelmäßig bis gut; indessen leiden die Wiesen in trockenen Lagen infolge der Dürre. Der Stand der Weinberge ist sehr gut; aus dem Bezirk Oppen⸗ heim wird leider über das Auftreten des Trauben⸗ pilzes berichtet. * Darmstadt, 26. Juli. Das Großh. Ministerium des Junern und der Justiz hat sämtliche Kreisämter des Landes beauftragt, alle diejenigen Bürgermeistereien des Landes, in welchen in diesem Jahre die Wahlmänner⸗ und Abgeordneten-Wahlen stattzufinden haben, aufzufordern, sofort mit der Aufstellung der Urwählerlisten zu beginnen, damit alsbald die Wahlmännerwahlen vorgenommen werden können.— Bei der Abstimmung der Zweiten Kammer der Stände über die Verstaat⸗ lichung der Hessischen Ludwigsbahn hat der freisinnige Abg. Gu ndrum-Alsfeld mit der Majorität gestimmt. * Mainz, 26. Juli. In dem Mainzer Organ der sozialdemokratischen Partei finden wir folgende Richtigstellung. Anläßlich der Teilnahme des Genossen Jöst an den Verhand⸗ lungen der Zweiten Kammer über den Eisen⸗ bahnvertrag bringt die„Frankf. Ztg.“ eine Notiz aus Mainz, worin gesagt wird, Abg. Jöst habe„entgegen dem dem hiesigen sozialdemokra⸗ tischen Parteivorstand gegebenen Versprechen“ an den Verhandlungen Teil genommen; der Partei⸗ vorstand habe infolgedessen Jöst nochmals auf⸗ gefordert,„seine sämtlichen Mandate sofort niederzulegen“.— Dazu bemerken wir 1. Die Mandatsniederlegung des Geu. Jöst ist nicht für „sofort“, sondern mit Ablauf der Landtags- periode vereinbart worden. Bei der hochwich— tigen Abstimmung über den Eisenbahnvertrag mit Preußen konnte eine Stimme von ent⸗ scheidender Bedeutung sein. 2. Die Behauptung einer deshalb erfolgten Aufforderung zur so—⸗ fortigen Mandatsniederlegung ist unwahr. * Worms, 26. Juli. Das Ministerium hat die Satzungen für die Errichtung eines städtischen Arbeitsamtes genehmigt. Vermischtes. — Das nördlichste Leuchtfeuer der Welt. Gelegentlich der Andrée'schen Nordpolexpedition ist öfter die Leuchtfeuerstation Fruholmen erwähnt worden, deren Wächter seit Februar die Brieftauben unter sich hatte, die Andrée mitgenommen hat und die hier trainirt wurden, indem Eismeerfahrer die Tauben mit auf's Meer nahmen. Dieses Leuchtfeuer. auf einem kahlen Holm gebaut, ist das nördlichste der Erde und liegt etwa zehn deutsche Meilen nördlich von Hammerfest. Der entlegene Küsten⸗ posten ist indessen keineswegs von aller menschlichen Ver⸗ bindung abgeschlossen, dicht dabei liegt die Insel Ingö, auf der sich, über dem 70. Grad nördlicher Breite, Kirche, Schulhaus, Postgebäude und seit einigen Mo⸗ naten auch Telegraph befindet. In der Nähe liegen einige Walfischfangstationen, und im übrigen geht bei Fruholmen ein lebhafter Schiffsverkehr vorbei. Im vorigen Jahre zählte Hornemann, so heißt der Wächter des Leuchkfeuers, 500 Fahrzeuge, die nach Archangel segelten. Der dänische König Christian IV. ließ 1630 eine Dame nach dem entlegenen Fruholmen bringen, die 55 Jahre in der Verbannung lebte. Sie hatte das Ge⸗ löbnis ablegen müssen, niemals ihren Namen zu nennen und sich außerhalb ihrer Wohnung auch niemals unver⸗ schleiert zu zeigen. Thatsächlich ist der Name der Ver⸗ bannten, die übrigens sehr reich war und auf der be⸗ nachbarten Insel Ingö große Wohlthätigkeit entfaltete, unbekannt geblieben. Der Holm, auf dem sie wohnte, erhielt nach ihr den Namen Fruholmen. — Eine abenteuerliche Geschichte erzählt die „New⸗Yorker Staatsztg.“ Der Rechtsanwalt John Gernez in St. Louis ließ einen jungen Deutschen, der nur unter dem Namen Louis Kemnade bekannt ist. auf eigene Kosten beerdigen. Kemnade hatte sich zusammen mit einem Zellengenossen, Namens Everett Horn, in einer Zelle im Zuchthause zu Jeffersohn City mit Holzspiritus vergiftet. Kemnade war im Jahre 1888 nach St. Louis gekommen. Trotzdem er über eine vorzügliche Bildung verfügte, ge⸗ lang es ihm nicht, eine seinen Kenntnissen angemessene Stellung zu finden und schließlich wurde er Schankwärter in einer Wirtschaft im Tenderloin-Distrikte. Während eines Billardspieles wurde er vou einem Schwarzen um 4 Dollar bestohlen, bemerkte dies und verfolgte den Dieb in die Wohnung der Negerin Cora Johnson, die ihm den Zutritt versagte. Er schoß sie darauf nieder, und als ihr weißer Zuhälter Scott Jones ihn dann anzugreifen versuchte, machte er auch ihn kalt. Ein Kind der Johnson wurde mehrere Tage später in ihrer Wohnung verhungert aufgefunden. Niemand hatte sich um das Kind nach dem Tode der Mutter bekümmert. Kemnade wurde des Mordes angeklagt und zu zwanzig Jahren Zuchthaus verurteilt, und das Staatsobergericht bestätigte das Urteil mit dem Zusatze, daß die Beweise eine Ueberführung wegen Mordes im ersten Grade gerechtfertigt hätten, Kemnade mit anderen Worten den Strick verdient habe. Seit zwei Jahren be— fand er sich im Zuchthause und dort scheint in ihm und Everett Horn, einem wegen Straßenraubes zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilten Deutsch-⸗Amerikaner, der Gedanke eines gemeinsamen Selbstmordes aufgetaucht zu sein, den sie dann auch ausführten. Was den Fall be⸗ sonders interessant macht, ist die Angabe, daß Kemnade ein unehelicher Sohn des Herzogen von Cumberland, einstigem Kronprinzen von Hannover sein soll. Kemnade verweigerte über seine Herkunft, auch vor seiner Verhaftung, jegliche Auskunft, doch hat sein Anwalt mancherlei Auf⸗ schlüsse darüber erhalten. Kemnade wurde in Hameln, Provinz Hannover, in einer hochangesehenen Bürgerfamilie, die in ziemlich naher Verbindung zu dem angestammten Herrscherhause stand, erzogen, und seine Züge erinner sehr an die des Kronprinzen Ernst August. Seinem Af walt gingen bald nach der Festnahme Kemnades aus Hameln wiederholt namhafte Geldsummen zu, insgesammt etwa 20 000/ zur Führung des Prozesses des jungen 3 Mannes. Noch vor kurzem wurden von hier aus Ver suche gemacht, Gouverneur Stone zu seiner Begnadigung zu veranlassen, allein vergeblich. Dies scheint Kenmade 1 dann in den Tod getrieben zu haben.“ Neueste Telegramme. 5 Hd. Berlin, 27. Juli. Gestern A1 tag fand im Saale des Königlichen u 1 Opernhauses(Kroll) eine Gedächtnißfeler der Berliner Studentenschaft für Ernst Curtius statt. Die Gedächtnißrede hielt Geheimrath Professor Kékulé von Stradonitz.— Zu gleicher Zeit fand das Leichenbegängniß des Oberturnwarts Professors Dr. Angerstein unter zahl — 910 Sade 8 05 8 l. Budapest, 27. Juli. Der aus ein österreichischen Irrenanstalt im Februar dises Jahres entsprungene Graf Borkowski welcher seitdem von einem österreichischen Universitätsprofessor beobachtet worden ist, wurde als vollständig geistig gesund erklärt. Hd. Paris, 27. Juli. Die Blätter be⸗ glückwünschen den Minister Hanotaux, daß er den Transvaal⸗Präsidenten Krüger und den Vicepräsidenten Joubert zu Groß-Offizieren der Ehrenlegion ernannte habe. Hd. Paris, 27. Juli. Dem Figaro zufolge würde es sich erst in Darm. stadt entscheiden, ob der derzeitige Zu and der Zarin eine Ausdehnung den De Reise des Jarenpaares nach Par is und 11 5 London gestattet. Möglicherweise werde e der Zar allein nach Paris kommen., bann ganze Keinesfaue würde das Zarenpaar die 8 Hochschllen, Pariser Reise bis zur Weltausstellung 12 ben Volle im Jahre 1900 aufschieben. Sicher sel 1 5 durch d 97 W220 9 9 1115 Berlin aus übe . N 1 nn ihm dadurch un„„ cher desen lich würde, Paris zu beinen, 5— 5 Ad. Lyon, 27. Juli. Ein 14 jähriger italienischer n erstach seinen Sahin 10 1 E. btb unseren e n den Gewerbe al der besonderen a bäsnig ud, e Gelbnttel un it als wohlwolle wegen eines von Letzterem erhaltenen Backen⸗ streiches. 10 1 fi de d. Hd. London, 27. Juli. Der interna- tionale Sozialisten ⸗Conugreß wurde 1 Flche Schulen, fo gestern Mittag durch eine Friedensdemonstration bnknsweter Wei eingeleitet. Von den deutschen Abgeordneten Ihre Th Jad Bebel, Liebknecht, Singer, Molkenbuhr,— 55 5 5 Wurm, Grillenberger und andere erschienen. eirkalbauten, Nbenl Der Aufzug dauerte über eine Stunde. a Ahe bei Worn but meine Re Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ 0 b de Kunststraßen dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide n f. dapalung in ein Gießen. J Aaenwesens zu n die bon beid —— —s——— Vergebung von Vrodpreise— ech ch dchchcbchch ch ch ch dd 58 0 0 8d g cl di der V 8 YS cc e ccc Sch ehh 9 4 e Kanalisationsarbeiten. vom 26. Juli bis 9. August 1896.——. 2 0 c ee 2 edahn und Die bei Herstellung der Kanalisirung des 5 5 Der hiesigen Bäcker. N 2 de i ahn ge hygienischen Justituts in Gießen vor⸗ 1 Kg.(2 Pfd.) Tafelbrod. 20 Pfg. u„ den bingen Ve hyg e 855 9 9 0 5 kommenden Arbeiten und Lieferungen, als: 2 Kg.(4 gfd Taselbrod 52 1 Apen ud schl 1) Ausfübrung von 320,00 lfd. m Rohrgräben, 1 Kg.(2 Pfd.) Weißbrod 24„ 15 agen Richtung 2) Liefern und Verlegen glasierter Steinzeug⸗ 2 Kg.(3 Pfd.) Weißbrot 48„ 74 i Selbebeschrö röbren von 7,5—17,5 em lichter Weite, 1 8g.(2 bd.) Schwarzbrod:.„. 22„ 1 8 die zum Teil in einem Graben in zwei 1 Kg.(2 id.) Schwarzbrod bei Karl Spamer 0 ab am mee Strängen verlegt werden. Roggen⸗Schwarzbrod bei Ernst Muth, W. Amend und G. Spies 21 aun habe, daß ich 9 races 111 1 von 7 Stilck Sand⸗ 2 5 12 10 1 VVV 10 0 Ab nd, wie ich 1 fängen, Hossinkkasten, ei Karl Spamer 35„.. 0 9 8.„ 30 0 4) Ausführung von 7 Revisionsschächten und 5 Roggen⸗Schwarzbrod bei Ernst Muth, W. Amend und G. Spies 42 90 2 15 ö Schlammfängen und 1 Klärgrube, g d Sc de ess 5 Dem alten lieben 1 sollen auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung Der auswärtigen Bäcker. 30 M 8— vergeben werden. 1 5 1 Kg(2 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel don Lang⸗Göns 22 Pfg 90 EI t In 1 f 8 N Die Angebotunterlagen, liegen im Amtslolal 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller von Gr.⸗Linden 40 390 7 heutigen Wi 58 105 1 l K U 3. Behörde(Goethestraße 52) zur W. Steinmüller von Lang⸗Göns 40 3 11 seinem heutigen Wiegenfest ein dreifaches Hoch aus voller„, 61 insicht offen. 5 5 f W. Weitzel von Lang⸗Göns 2 80 Hannesbrust. Mögest Du treue 8 5 1 rie 0 1 e Bezüglich der Bedingungen für die Be⸗ G. Jacoby von Alten⸗Buseck 44 2 1555 5 8 1 8 F Male Näbre Anden werbung um diese Arbeiten und ihre Aus⸗. Wilh. Fabel von Wieseck e. 5 1— unter uns wellen. u: I Redakt 05 führung wird auf den Ministerialerlaß vom 3 Kg.(6 Pfd.) Schwarzbrod bei Balth. Christ Wwe. von Wieseck 66„ 3 Dies wünscht der a 1 8 8 it salteur 16. e F i Der Brodverkäufer. 5 N N 140 eldeulschen 11 August d. 8 5 e Dieselben Preise wie bei den hiestgen Bäckern. 1 gesellige runde Tisch 1 e b e 5 Gießen, den 25. Juli 1896. 0 g e afkamme — chle 10 2 5 1 N 81 f be 25 5 1% orosben eggs, depehnt Gießen 2 911 in der unteren Bahnhofstrasse. mapa Jmme 5 j 3 J. V.: t b. 8— 5 2— fur vis lneerstee Menze. 587. e ö. Reuting. 25 e. NN e e e 3 2 0 D 5 5 e 3 Fir Sünger⸗, Turner- Ktieger⸗ u. Kirchweibfese de. Ehoto graphie. 1 von Bauarbeiten. 8 0 455 3 8 B 1 Die zu verschiedenen Herstellungen im Ge⸗ 705 Sr 0 5 8 Fraphisches Geschäft seit 1. April d. J. nieht mehr 1 Mienen 1— 1„Globontz richtsgebäude und im Gymnasium zu Gießen. f 5 9 17 N Atelier, Dietzstrasse 4 ausübe, sondern in dem neuerbauten Atelier b und sein Arm eee 8 N. Grünbergerstrasse No. 10. ap das e 5 5 a 2 204 Aufnahmen finden zu jeder Tageszeit von Morgens 9 Uhr bis Nachm. 5 Uhr statt. 1 Baron in nerv Kibinßerzrb eit und 95 1. 25 Hochachtungsvollst Ding bei S, Weibbinderarb g 125 5 Dung bei Seit sollen auf ben. Wege schrislichen Angebots N 5 5 5 25.. 1 Summum U 0 f 80 7 7 Si e en 1 5 8 1. 1 N In einem größeren] Gründliche Reparatur einer ie schon der wage 1 Lampions, Dekorationsfahnen, Schärpen. Lana zal Derfe in der Nähe Taschenuhr 2 4, rf dgilett, sud eschreibungen liegen auf unserem Bureau zur 4 8 2 2 8 6 Gieß ini e e lerer ebenda of mt 8 Nationalbänder in allen Jarben, 5 Isa Aa Gießens steht ein Reinigen einer Taschenuhr age den ö Vordruck zu dem bezüglichen Angebotsvermerk[ W Luyras, Festrosen, Festbhoudets,. 2 5 großes Haus 5 1,50, 0 aft aug versehen, zum Selbstkostenpreis erhältlich. 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