A Gießen, Sonnabend, den 28. Mürz 1896. sageworf, 0 e und. aß nic ische Ausgabe Gießen. eikung. Der Gesetzentwurf ppreie be h el betr. ba a die Polizeiverwaltung. sch be 5 1 Der Zweiten Kammer ist der vorbe— eichnete Gesetzentwurf zugegangen. Die wich⸗ igsten Bestimmungen des Entwurfs seien hier duszugsweise wiedergegeben. Artikel 1. Die Polizei wird im Namen des Großherzogs ausgeübt. Artikel 2. Innerhalb des Kreises steht dem Kreisrate die Ausübung der gesammten Polizeiverwaltung, soweit sie ihm seither übertragen war, sowie die lufsicht über deren Ausübung in den einzelnen der 30 guhn Bemeinden und Gemarkungen zu. Löhr, Saters⸗ Kraft seines Aufsichtsrechts über die orts⸗ Zweig den] golizeiliche Thätigkeit der Gemeindebehörden ist t. der Kreisrat auch berechtigt, in den dringenden Fällen statt der Ortspolizeibehörde selbst un— mittelbar einzuschreiten. — b, Verantw. Ae. Artikel 6. on E. Otinnky, Erlaß polizeilicher Verfügungen (Polizeibefehle). Der Kreisrat kann innerhalb seiner Zustän⸗ ligkeit und soweit dies im öffentlichen Interesse icht IIlsten ist, auf dem Wege der polizeilichen Ver⸗ haus ügung(Polizeibefehl), unbeschadet der strafrecht— nk. schen Verfolgung, gefahrbringende, rechts- oder ordnungswidrige Zustände beseitigen, deren Ent⸗ 11 fehung oder Fortsetzung hindern, sowie die Er⸗ 5 pf füllung solcher öffentlich rechtlichen Verbindlich⸗ keiten, für deren zwangsweisen Vollzug ein be⸗ eis bonderes Verfahren nicht vorgeschrieben ist, er— zwingen. und 51 Pfg. (In den Artikeln 7—13 werden die Mittel lisch ingegeben, welche der Kreisrat anwenden kann, 1„ un die verhängten Strafen zur Wollstreckung „ 45 Pf, zu bringen. Dem Bestraften wird der Beschwerde— —— — geg vorgezeichnet.) ler mit Kabinet 5 Von der Polizeiverwaltung in den Städten Darmstadt, Mainz, Offenbach, 9 Worms und Gießen. Artikel 14. In den Städten Darmstadt, Mainz, Offen⸗ ach, Worms und Gießen wird die örtliche bolizeiverwaltung von dem Kreisrat des Kreises, belchem die betreffende Stadt zugeteilt ist, nach raße, Bleiche. nd Egg. ee Eichgärten J. N i Ascht ummftr. N. 1 der bestehenden Gesetze, Verordnungen Neude und Reglements ausgeübt, insoweit deren Aus⸗ 1 95 6 5 gemäß Artikel 16 dieses Gesetzes em ürgermeister übertragen ist. Dem Kreis⸗ gal kann zur Leitung der örtlichen Polizeiver⸗ 8600 valtung in diesen Städten ein ihm unterstehender Staatsbeamter, welcher die Befähigung zur An⸗ ellung im höheren Verwaltungsdienst besitzt, 1 I a beigegeben werden. ppelsdorf, — Artikel 15. Zur Wahrnehmung der Polizeiverwaltungs⸗ geschäfte wird dem Kreisrat die dem Bedürfnis entsprechende Zahl von Verwaltungsbeamten unterstellt, auf deren dienstliche Verhältnisse die Vorschriften über die unwiderruflich angestellten Beamten Anwendung finden. Artikel 16. Für den Polizeiaufsichtsdienst wird eine mili⸗ tärisch orgarnisterte Schutzmannschaft eingerichtet, welche aus der entsprechenden Zahl Revier— Kommissäre und Schutzleute besteht. Die dienstlichen Verhältnisse dieser Beamten regeln sich nach den Bestimmungen über die un⸗ widerruflich angestellten Beamten. Nee In den in Artikel 14 genannten Städten kann unser Ministerium des Innern und der Justiz auf Antrag der Stadtverordneten-Ver— sammlung die Handhabung der Bau⸗ polizei in dem im Artikel 64 der allgemeinen Bauordnung bezeichneten Umfang, ferner die Messe⸗ und Marktpolizei, die Hafenpolizei, die Schlachthaus- und Viehhofpolizei, die Armenpolizei und Feldpolizei an Stelle des Kreisrats dem Bürgermeister der Stadt übertragen. Insoweit die Verwaltung sämtlicher oder einzelner der oben angeführten Zweige der Polizei dem Bürger meister übertragen ist, hat die Stadt auf ihre Kosten diejenigen organischen Einrichtungen zu treffen und diejenige Zahl von besonderen Polizeiverwaltungs- und Aufsichts⸗ beamten anzustellen, welche unser Ministerium des Innern und der Justiz für notwendig erachtet. Von den Kosten der Polizei⸗ verwaltung in den Städten Darmstadt, Mainz, Offenbach, Worms und Gießen. Artikel 20. Die Kosten der Polizeiverwaltung in den Städten Darmstadt, Mainz, Offenbach Worms und Gießen trägt der Staat, insoweit und in⸗ solange die Verwaltung einzelner Zweige der Polizei, für deren Kosten alsdann die Stadt aufzukommen hat, wicht dem Bürgermeister in Gemäßheit des Artikels 17 dieses Gesetzes über— tragen sind. Die vom Staat zu tragenden Kosten werden jeweils in den Hauptvoranschlag der Staats⸗ einnahmen und Ausgaben aufgenommen. Artikel 21. 8 Zu den vom Staat zu tragenden Kosten hat die Stadtgemeinde einen Zuschuß zu leisten, welcher sich auf zwei Mark für den Kopf der Bevölkerung berechnet.(Jetzt zahlen wir in Gießen pro Kopf der Bevölkerung zu den Polizei⸗ kosten 2,38). Artikel 25. In denjenigen Stadtgemeinden, in welchen — nach Maßgabe des Artikels 17 dieses Gesetzes einzelne Zweige der örtlichen Polizeiverwaltung an Stelle des Kreisrats dem Bürgermeister der Stadt übertragen werden, tritt eine der Minder- ausgabe des Staates entsprechende Ermäßigung des nach Verhältnis der Kopfzahl der Bebölke— rung zu zahlenden Beitragssatzes ein. Die Höhe dieses ermäßigten Satzes wird nach Anhörung der Stadtverordneten-Versammlung und nach eingeholtem Gutachten des Kreisaus⸗ schusses von dem Kreisrat festgesetzt. Gegen den Festsetzungsbeschluß steht der Stadt⸗ gemeinde innerhalb 14 Tagen, vom Tage der Eröffnung des Beschlusses an gerechnet, das Recht der Berufung an unser Ministerium des Innern und der Justiz zu, welches mit Ausschluß des Rechtswegs endgültig in der Sache entscheidet. Die weiteren Kapitel handeln„Von der Polizeiverwaltung in den übrigen Gemeinden und Gemarkungen des Landes“. Lokales und Provinzielles. Gießen, 27. März. Der Lehrer am Realgymnasium zu Darmstadt Dr. Philipp Wiederhold wurde zum Lehrer an dem Real⸗ gymnasium und an der Realschule zu Gießen und der Lehrer am Realgymnasium und an der Realschule zu Gießen Heinrich Weyell zum Lehrer am Realgymnasium zu Darmstadt ernannt. Gießen, 26. März. Die Differenzen zwischen Veteranenverein und Kriegerkameradschaft „Hassia“ sind dem Vernehmen nach jetzt bei⸗ gelegt. Mit dem Kriegerverein in Großen— Linden, welcher auf Grund gleicher Differenzen aus dem Verband der Hassia ausgetreten war, soll unter Festhaltung der Beschlüsse vom 8. De⸗ zember v. J. verhandelt werden, um den Wieder— eintritt dieses Vereins in den Verband herbei— zuführen. Gießen, 21. März. In der Sache gegen Freißfeld und Schnitzler, wegen dem Schutz⸗ mann Zink, der sich in Ausübung seines Dienstes befand, gegenüberbethätigten Widerstandes sowie wegen Beleidigung dieses Beamten und des Unteroffizierskorps vom 116. Re⸗ giment, wurde heute Vormitt ig von dem Schöffen⸗ gericht das Urteil verkündet. Jeder der Ange⸗ klagten ist zu einer Geldstrafe von Mk. 120— eventuell 3 Wochen Gefängnis verurteilt. In den Urteilsgründen wurde u. A. ausgeführt, daß die Aufführung der Augeklagten im höchsten Maße zu mißbilligen sei; sie zeuge von einer Rohheit und Mißachtung der staatlichen Ordnung, die um so schlimmer sei, als die Angeklagten zu den gebildeten Ständen zählten. Die starke An⸗ getrunkenheit, sowie die Erregtheit der Ange— klagten, kam mildernd in Betracht, wozu noch die Unbestraftheit derselben kommt, so daß der Redaktion:* Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. 1 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 8 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die ispaltige Petitzeile. 1 Kreuzplatz Nr. 4. ————ů———————̃̃—:v.é Gerichtshof glaubte, von der Erkennung auf Freiheitsstrafe absehen zu sollen.— Der Dienst⸗ mann Schuchard von hier wurde heute vom Schöffengericht wegen Beamtenbe⸗— leidigung zu 4 Wochen Gefängnis ver⸗ urteilt. Er hat den Lehrer Walter, welcher seinen Sohn gezüchtigt, darüber in ungehöriger Weise zur Rede gestellt. Der Angeklagte ist wegen Beamtenbeleidigung schon vorbestraft. Gießen, 27. März. Am 28. Januar ver⸗ handelte die Strafkammer in der Berufs⸗In⸗ stanz gegen den Landwirt Peter Vetter von Niederdorfelden. Das Schöffengericht Vilbel hatte denselben wegen Jagdvergehen zu einer Geldstrafe von. 60 verurteilt. Die Berufung gegen dieses Urteil wurde damals von der Staats⸗ behörde sowohl, wie auch vom Angeklagten ver⸗ folgt. Der Hauptbelastungszeuge beschwor in dieser Verhandlung, Vetter habe mit einem zweiten Maune zusammen am 4. September mittags die Jagd ausgeübt. Die Strafkammer hob das Urteil des Vilbeler Schöffengerichts auf und verurteilte den Angeklagten wegen ge⸗ meiuschaftlicher Ausübung der Jagd zu 6 Wochen Gefängnis. Auf, Grund dieser Verhandlung wurde auf Verfügung der Staatsanwaltschaft Jacob Wilhelm Gunderloch von Rendel in Haft genommen. Dieser ist der zweite Mann, welcher mit Vetter am fraglichen Mittage auf der betreffenden Gemarkung gejagt haben muß. In Vilbel vor dem Schöffengericht hat Gunderloch zwar beschworen, er sowohl wie Vetter haben nicht gejagt. Dieser Eid, der ein falscher sein soll, ist die Veranlassung, weßhalb der Land⸗ wirt Gunderloch in Haft gehalten wird und demnächst seine Aburteilung vor den Ge— schworenen zu gewärtigen hat. Heute hat er sich wegen des Jagdvergehens vor der Straf⸗ kammer zu verantworten. Es sind ca. 30 Zeugen zu vernehmen. Der Augeklagte erklärt, 48 Jahre alt zu sein, wegen Bedrohung eine Vorstrafe zu haben. Er bestreitet entschieden seine Schuld. Vetter habe von seinem Acker Rübenblätter haben wollen und da seien sie gemeinsam ins Feld gegangen, um sich über den Stand der Rüben zu unterrichten. Weder er noch Vetter haben gejagt.— Ob es am 4. September vormittags sehr heiß gewesen, erinnert sich der Angeklagte nicht. Kurz vor 12 Uhr habe er sich von Vetter getrennt. Dieser sei nach Dorfelden zu, er aber nach Rendel ge⸗ gangen, wo er gleich nach 12 Uhr zu Hause angekommen wäre.(Die Verhandlung dauert noch fort bei Schluß der Redaktion.) Butzbach, 26. März. Die Groß h. Real⸗ schule(Direktor Jäger) beginnt das neue Schul⸗ jahr am 13. April. Nach dem Oster⸗Programm 1896 war die Schule von 147 Schülern besucht, davon 132 Evangelische, 6 Katholiken, 9 Israe⸗ liten; aus Butzbach waren 85. Am Lateinunter⸗ richt nahmen 31 Schüler teil. 10 Lehrkräfte 1 nold, Gogol 1 PNPovelette von Hermann Heiberg. ,(Schluß.) rasse 7, Nun aber wünsche er in ein Londoner Geschäft inzutreten, und er, Palacios, hielte ihn nicht, da a grundsätzlich niemanden zum Bleiben auffordere, der gehen wolle.“ lussaat N 5 Diese Einschränkung mießfiel jedoch Felicita urchaus nicht. mereien Ihr Vater war herrschsüchtiger und dem Wider— öotte zu 5 ruch abgeneigter, als ein abessinischer Fürst, und orstr. begriff, daß ein so gebildeter, kluger und tüchtiger 5 Nensch wie Gogol nur bis zu einem Grade den z Jacken beugen wolle. rer And es war auch geschehen! Dieser junge Mensch hatte Felicita Palacios, in jeder 00 deses Wunderwerk der Natur so bezaubert, daß sie en cht nur überrascht, sondern glückselig aufjubelte, „ gabe is er sie in einer der verschwiegenen Ecken der esucht. 3 00 geitläufigen Prachträume des Palacios'schen Palastes . Mere 4 kagte,„ob sie ihm die Ehre und das Vergnügen iasny⸗ Ae gweisen wolle, seine Frau zu werden“! Genau so hatte er sich ausgedrückt. Uyglaublich sech war er, aber gerade deshalb so gefährlich. Aͤlso, sie hatte genickt, und er war der erste, üßer der Amme und den Eltern, der den Mund deses berauschend schönen Kindes geküßt hatte. Aber sie hatte ihm auch in einem verzagenden bbne gesagt, daß ihre Liebe hoffnungslos sei. Nie berde ihr Vater die Partie zugeben! Da küßte er sie abermals und so lange und übermütig, daß sie ihm angstvoll wehrte und dann auch rasch in die belebten Räume zurückflog. * 5 * „Ich hätte gewünscht, daß Sie zum Schluß den— selben guten Eindruck bei mir hinterlassen hätten, wie durchweg bisher, Herr Gogol! Ich sage: durch— weg, denn ein störend ausgeprägtes Selbstgefühl war allezeit vorhanden, und gerade von diesem haben Sie eben eine Probe abgelegt, die mich fast glauben machen muß, Sie seien nicht recht mehr mit den Füßen auf fester Erde. Sie halten um meine Tochter an?— Machen Sie sich den Umfang und die Bedeu— tung einer solchen Anfrage klar!? Ja, wenn Sie einmal Sozius von Rothschild oder John William Parker in London geworden sind, dann fragen Sie nach der Tochter von Caesar Palacios. Sie thörichter Habenichts. So, das ist meine Antwort! Und nun muß ich auf die Börse! — Noch eins! Sie reisen morgen früh? Hm— Stecken Sie nur— ich meine es gut mit Ihnen — fortan alle Suffisance und alle solche Wolken— kuckucksheim⸗Gedanken ein für allemal hinter den Spiegel! Dann können Sie noch einmal tüchtig weiter kommen, gar selbständig werden und ein eignes Geschäft aufmachen! Ja, ja Sie können an William Parker einen Gruß bestellen— Wie was?— Eine besondere Empfehlung? Nein, die gebe ich nie. Sie haben das Zeugnis meiner Firma, damit haben Sie schon einen Orden auf der Brust—“ Nach diesen Worten wandte sich Palacios, kurz das Haupt bewegend, ab. ** * Neun Monate sind verstrichen, da steht Konrad Gogol in dem Londoner Privat-Kontor von William Parker, der größten Geldfirma Englands und „Mr. Parker. Ich habe Ihnen etwas vorzu— tragen! Ich bitte mich anzuhören! Da Mr. Russel, Ihr Teilhaber, gestorben ist, brauchen Sie einen zuverlässigen Mann, einen Mann, auf den Sie sich verlassen können, wie auf sich selbst! Ich bin ein solcher! Machen Sie mich gütigst zu Ihrem Sozius. Es soll Sie nicht gereuen!—— Nein, nein! Ich bitte. Ich komme durchaus nicht mit leeren Händen, im Gegenteil— Ich werde innerhalb acht Tagen der Verlobte der einzigen Tochter und des einzigen Erben von Caesar Palacios in Hamburg sein!“ „Sie sagen, Mr. Gogol, Sie werden das sein, Sie sinds aber nicht!“ Das sind also taube Nüsse! Wenn Sie etwas sind, und haben und viel haben, so können wir vielleicht reden—“ „Wollen Sie mich zu Ihrem Partner machen, wenn ich ihnen schriftlich darlege, daß ich der Eidam von Caesar Palacios werde, Mr. Parker?“ „Darüber läßt sich reden! Ich bin dazu nicht abgeneigt, Mr. Gogol,— Ich erwarte also die Nachweise. Bringen Sie mir solche bei!“ „Mit Vergnügen, Mr. Parker. Ich bitte mir nur einige Tage Urlaub zu gewähren, damit ich herbeischaffe, was Sie verlangen.“ „Gut denn! Wann wollen Sie reisen?“ „Ju einer Stunde—“ „Well! Abgemacht!“ ** 9 „Wie hast Du's begonnen, Du Zauberer?— Ja! Du bist ein Mann, Du weißt Menschen und Verhältnisse nach Deinem Willen zu lenken. Rasch, rasch, erzähle! Wie war Papa? Wie hast Du's begonnen?“ „Ich ließ mich bei ibm melden und hielt aber— mals um Dich an. Ich erinnerte ihn an seine Worte und erklärte, ich werde in acht Tagen Sozius „Ende der nächsten Woche frage ich ihn, 5 Flieita! Sagt er nein, dann haben wir Zeit. 4 chwöre mir, daß Du zu mir halten willst, wie's lle ech kommen mag!“ 861 Ja, ich schwöre es Dir, Gogol—“ bels.„Warum nennst Du mich Gogol?“ Hane, eil ich Dich unter diesem Namen lieben lage. Judiens, und spricht: zu seinen Füßen stürzen und ihm danken. aber rasch noch einen süßen Kuß— kleine, unvergleichliche für die Zunamen bist—“ Er guckte mich erst an, als ob ich den Verstand verloren habe. Dann reckte er den Kopf, sah mir forschend, aber durchaus nicht ohne Wohlwollen ins Auge und forderte die Beweise. Es könne jeder kommen und etwas behaupten! stieß er heraus. „Herr Senator,“ rief ich.„Kann ich unredlich sein, gar Betrug begehen, wenn ich fünf Jahre Prokurist bei Caesar Palacios war? Der sieht seinen Leuten wie Gott ins Herz. Aber trotzdem bitte ich: depeschieren Sie an William Parker, ob ich sein Partner werde?“ „Schön! Es soll geschehen.“ Und Dein Vater telegraphierte: „Gogol hier. Wünscht meine Tochter! Wird er Ihr Partner!?“ Und William Parker drahtete nach dreißig Mi⸗ nuten in lakonischer Kürze zurück: „Gogol sofort mein Partner, Schwiegersohn! William Parker.“ „Er schüttelte den Kopf, trat mir näher faßte eins meiner Ohrlappen, riß dran, guckte mir schmun⸗ zelnd und diesmal mit unverhehlter Bewunderung ins Auge und sagte: „Wahrhaftig! Sie sind ein Teufelskerl! Und gut denn, da mir die drüben ja doch keine Ruhe geben wird.“ Und dann schickte er mich mit der Depesche an Dich und die Mama voraus. Er kommt sofort nach.— Ah— ah— Da höre ich schon den Wagen. Er ist da! Laß uns ihm entgegen eilen, Vorher schöne, nun einmal wenn Gogol Palacios— da Du „Gewiß, gewiß! Hier und noch einen! Einen langen, zärtlichen, mein einziger, mein lieber, mein von William Parker in Loudon sein.— kluger— Gogol—“ 1 9 wirkten an der Anstalt. Am Schlusse des Schul⸗ jahres bestanden 22 Abiturienten(ein außerdem vorhandener war von der Prüfung zurückgetreten) die Abgangsprüfung. * Darmstadt, 26. März. Die erste Kam⸗ mer arbeitete heute ihr spruchreifes Material auf. Die von der zweiten Kammer befürwortete Ge⸗ halts aufbesser ung der Gemeindeforst— warte und der Steueraufseher lehnte sie ab, stimmte dagegen zu, daß nach dem An⸗ trage von Haas⸗Offenbach und Metz⸗Darmstadt der Artikel 14 des 1887er Stammbaugesetzes durch die Bestimmung ersetzt wird, daß für die durch Neubau, Verlegung oder Abtragung von Dämmen verursachte Wertverminderung an Grund⸗ besitz vom Staat und der zuständigen Gemeinde Entschädigung geleistet werden muß. Die Vorarbeiten für eine Reihe von Nebenbahn⸗ projekten, insbesondere für die Linien von Lindenfels durch das Modauthal nach Darm⸗ stadt, von Lindenfels nach Bensheim, von Lich nach Grünberg, von Kornland nach Darm⸗ stadt und von Kornland nach Großgerau lehnte die Kammer ab, sie ersuchte jedoch die Regie⸗ rung nach dem Antrag von Heyl um Vorlage eines Projektes für eine Nebenbahn Weinheim⸗ Lambertsheim an Stelle der genehmigten, aber in Wegfall kommenden Linie Heidenheim-Lorch. Bezüglich des Antrags der Abgeordneten Köhler und Genossen, die Errichtung einer staatlichen Viehversicherungsanstalt betreffend, hat Zweite Kammer beschlossen, den Antrag für er⸗ ledigt zu erklären. Der Ausschußautrag, der auf Zustimmung zu dem Beschluß der Kammer lautet, wird einstimmg angenommen. Zum Antrag des Abg. Köhler, die Laudeskulturgesetz⸗ 0 betreffend, hat die Zweite Kammer eschlossen: 1. Großh. Regierung zu ersuchen, eine För— derung des Fortgangs der Landeskulturunter⸗ nehmungen aller Art dadurch herbeizuführen, daß a) der Oberen landwirtschaftlichen Behörde, ihren unterstellten Organen, und allen anderen mit den Angelegenheiten der Landeskultur befaßten Dienststellen eine unausgesetzte Anregung und Belehrung zur Pflicht zu machen; b) daß in dem nächsten Staatsbudget ein wesentlich höhererer Betrag für die Zwecke der Landeskultur und zwar sowohl für die erforderliche Vermehrung des technischen Personals, wie, wo nötig, für die Gewährung von nam⸗ hafteren Staatszuschüssen zu den Aus— führungskosten eingestellt; c) soweit dazu erforderlich, eine Aenderung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften herbeigeführt werde; Holzversteigerungen. Oberförsterei Rabenau. Distrikte Mishlberg, Noll, Odenberg und Range. Stämme: ichte 22 Stück mit 9,47 fm, Lärche 1 Stück mit 0,53 fm, m, Scheiter rm: Buche 250, 1. Kl., 17 2. Kl., Eiche 2, 2. Knüppel rm: Buche 201, 1. Kl., 12, 2. Kl, Eiche 10, 1. 30, 2. Kl., Aspe 1, 1. Kl., 8, 2 Kl., Stöcke rm: Buche 55, 1. Kl., 10, 2. Kl., Eiche 3, Nadel Dürrholz in den Distrikten Odenberg und Range bleibt unvorgezeigt und kommt im Distrikt Steigliebhaber wollen sich dasselbe vorher ansehen. Noll beim Feuer zum Ausgebot. Auskunft erteilt auf Verlangen Forstwart Leyerer, Odenhausen. Zusammenkunft beim Hofe Appenborn. Die Holzversteigerung im Noll vom 20. März d. J. ist Die Abfuhrscheine konnen von Montag, den 30. März an, auf Freiherrlicher Ueberweisung Dienstag, den 31. März. 1. April, Vormittags 9 Uhr. Oberförsterei Rabenau. genehmigt. Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Reiser rm: Buche 335, Eiche 16, Aspe 2, Nadel 70, 2. den Autrag Köhler damit für erledigt zu erklären.. Der Ausschußantrag lautet auf Beitritt zu diesem Beschlusse und wird einstimmig ange⸗ nommen.— Zur Vorstellung der Heinrich Michael Merz Eheleute in Gießen, das Zwangsverfahren gegen dieselben von seiten des Aron Katz von Frankfurt a. M. betreffend, sowie zur Mitteilung der Zweiten Kammer in gleichem Betreff lautet der Ausschußantrag, der Beschwerde, bezw. dem Gesuch der Heinrich Michael Merz Eheleute keine Folge zu geben. Der Antrag wird einstimmig angenommen.— Noch kurz vor Landtagsschluß hat die Regierung den Land⸗ ständen einen Gesetzentwurf vorgelegt, welcher die Kunststraßen des Großherzogtums den Kreisen überweist. Dem Entwurf sind umfang⸗ reiche Motive beigegeben. i Mainz, 26. März. Der im ganzen Bereich der Hessischen Ludwigsbahn als tüchtiger Beamter und jovialer Mann bekannte Bahngeometer Herr Georg David Hölzer wurde in der Vollkraft seiner Jahre gestern von einem jähen Tod ereilt. Er hatte dienstlich in Flonheim Vermessungen vorzunehmen und wurde dort von einem Schlag anfall betroffen. Man brachte den Schwerkranken mit dem nächsten Zuge hierher, er starb aber bald darauf im städtischen Hospital, ohne Frau und Kinder noch einmal gesehen zu haben, die auf Besuch in Bacharach, dem Heimatsorte der Frau, abwesend waren.— Die hiesige Straf⸗ kammer verurteilte den Fuhrunternehmer Lorenz Funk wegen fahrlässiger Tötung zu 14 Tagen Gefängnis. Funk fuhr im Februar v. J. mit einem Lastfuhrwerk von der Grebenstraße in die Erbacherstraße, wobei ein siebenjähriges Mäd⸗ chen zwischen Wagen und Wand geriet und ihm der Kopf zerdrückt wurde, was den Tod zur Folge hatte. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 27. März. Das„Berl. Tagebl.“ schreibt: Gutem Vernehmen nach ist jetzt an die sächsische Regierung die Verständigung gelangt, daß auf Grund einer Vereinbarung zwischen Berlin und Wien im Laufe des Monats Mai eine Konferenz in Dresden über die geplanten Bau⸗Projekte des Donau⸗ Oder⸗ und Donau ⸗Elbe⸗Kanals zusam⸗ mentreten wird. Zu der Konferenz wer⸗ den außer den staatlichen Delegierten und hervorragenden Wasserbau⸗Tech⸗ nikern auch Autoritäten auf zollpoliti⸗ schem Gebiete zugezogen werden. Hd. Berlin, 27. März. Der wegen Mein⸗ eids angeklagte Polizei-Sergeant Poeschla in Spandau wurde vom Schwurgericht freige⸗ sprochen, da die Geschworenen alle Schuld⸗ fragen verneinten. Hd Laibach, 27. März. Vorgestern sind hier Erdstöße verspürt worden, welche große Beun— ruhigung hervorriefen. Hd. Wien, 27. März. Die Bürgermeister⸗ wahlen finden voraussichtlich am 8. April statt. Hd. Wien, 27. März. Die beiden Schwestern Hermine und Ernestine Heller aus Prag stürzten sich in⸗ folge von Liebesgram in die Donau. Erstere ertrank, die andere wurde gerettet. Beide liebten einen und den⸗ selben Mann, der sich Boron Roman Friedberg nannte. Hd. Neapel, 27. März. Gestern sind drei Bataillone nach Sizilien abge⸗ gangen, und zwar mit Rücksicht auf die Anwesenheit der deutschen Kaiserfamilie daselbst, um event. sozialistischen Kund⸗ gebungen vorzubeugen. Hd. Catania, 27. März. Bei seiner Ankunft wurde der bekannte sozialistische Abgeordnete Defelice von einer unge⸗ heuren Menschenmenge empfangen. Von den umliegenden Städten waren Spezial⸗ züge nach Catania abgelassen worden. Die Ruhe wurde nirgends gestört. Abends war die ganze Stadt illuminiert. Hd. Triest, 27. März. Nach einem römischen Telegramm des Secolo sind die Friedensverhandlungen mit Menelik vollständig abgebrochen. Hd. Madrid, 27. März. Die Blätter er⸗ mahnen die Regierung, trotz der günstigen Wen⸗ dung der Stimmung im amerikanischen Kongreß die nötige Flottenstärke bereit zu halten, um die Rechte Spaniens auf Kuba eventl. nachdrücklich verteidigen zu können. Kirehliehe Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 29. März. Palmarum. Landes-Buß- und Bettag. In der Stadtkirche. Vormittags halb 10 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst, Beichte und heil. Abendmahl für die Militärgemeinde. Pfarrer Dingeldey. Nachmittags halb 3 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. In sämmtlichen Gottesdiensten wird eine Kollekte erhoben zum Besten der Gemeinden unseres Landes, die unter überwiegend kathol. Bevölkerung wohnen. Am Gründonnerstag und Charfreitag— beide Mal im Hauptgottesdienst— werden Beichte und heil. Abend⸗ mahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam gehalten werden. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags halb 10 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes 0 f. 1 gemeinde, Pfarrer Dr. Naumann. 1 Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nach allen Gottesdiensten Kollekte für die bedürftigen Ge⸗ meinden unseres Landes. 41 Am Gründonnerstag und am Charfreitag wird Vormit⸗ tags Beichte und heil. Abendmahl jedesmal für dis Lukas⸗ und für die Johannesgemeinde zusammen ge⸗ ö halten werden. 1 Am 2. Osterfeiertag, Nachmittags 2 Uhr, findet die Vor⸗ stellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Lukas⸗ und aus der Militärgemeinde statt. 1 Ostersonntag, den 5. April, Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nach dem Gottesdienst Vertheilung* der Schottschen Stiftungszinsen. 1 Gottesdienst in der Synagoge. Sonntag, den 29. März. Passahfest, 1. Tag. Vorabend: 7.30 Uhr. Morgens: 8 Uhr. Nachmittags: 4 Uhr. 1 Abends: 7.30 Uhr. 1 Montag, den 30. März. 2. Tag. Morgens: 8 Uhr. Nachmittags: 4 Uhr. Abends: 7.30 Uhr. en grell Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inserat muß nich allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sondern es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu% ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird iloctelel sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eineß J ld drücken. erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be⸗ 5 ritt sud.& 1 1 behauptet, dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit Fimmehe einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufene ae der Welt il Führer ist die älteste Annoncen⸗Expedition Haasenstein 0 lälich ind u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in cee Gießen durch Gustav Woh lmuth, Seltersweg, 0 Durch 40jährige Praxis, welche zu ben d e, bol lil bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ Tuch das Hal und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlrescheß( dul der Mut Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der Lage, E Tilelaß i dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich zu lb, die zahl iich um diese eicher Nedal Acer Zephir d. , kein Wögelel i Schlabel, w A dchentlich zul, Iahnbote sclepf Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re- she herbe. dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, l andern glei beide in Gießen. Ma, bor den mürr h keunt sie J ictern sie an faeadungen berste machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungen berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang⸗ reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abrech⸗ nung. Man versäume deshalb nicht, sich bei obiger Firma vor Vergebung eines Annoncen-Auftrages erst ge⸗ nau zu informiren. Derbstangen: 6 Stück mit 0,28 Kl, Nadel 26, 1. Kl., 6, 2. Kl., Kl, 2, 2. Kl., Nadel 25, 1. Kl., 10, 2. Kl. Das Windfall⸗ und nicht ladenrein, pr. Nähere Mittwoch, den Submissionen. Staufenberg. Die bei den Meliorationsausführungen weiter vorkommenden Arbeiten und Lieferungen, nämlich: 1. Erd⸗ und Wegplanirungsarbeiten 1400 Mk. 2. Chaussterungs⸗ arbeiten 2000 Mk., 3. Maurerarbeiten 280 Mk., 4. Cementröhrenlieferung 250 Mk., 5. Wangen⸗ steinlieferung 182 Mk., sollen Montag, den 30. März, Vormittags 9½ Uhr, durch schrift⸗ Die Bedingungsunterlagen liegen auf Bürgermeisterei Staufen⸗ berg zur Einficht offen, woselbst auch bezügliche Offerten, nach einzelnen Loosen und Titeln Die Angebote haben nach Prozenten des liches Angebot vergeben werden. etrennt, verschlossen und postfrei einzureichen sind. oranschlages zu erfolgen; die Eröffnung derselben findet auf dem Gemeindehause statt schlagsfrist: 10 Tage. Die für den Aufbau eines Stockwerks auf das Schulgebäude zu Göbelurod erforder⸗ lichen Arbeiten und Lieferungen werden am Montag, den 30. März, Vormittags 9½ Uhr, Städt. Schlachthaus F r 29 0 5 n k. Rindfleisch, Ochsenfleisch nicht ladenrein, pro Pfund 51 Pfg. 7 chweinefleisch, uicht ladenrein, pr. Pfd. 42 Pf. Pfd. 48 Pf. durch: nachweis, Asterweg Zu⸗ geöffnet. Tamilien-Wohnungen in allen Größen und Lagen weist aus— führlich nach der Gießener Wohnungs⸗ Bibergasse 6 SSS SSS SSS 3 NN nada Patentirte Erfindungen. 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Veranschlagt sind: Maurerarbeiten zu 393,49 Mk., Steinhauerarbeiten zu 109,76 Mk., Zimmerarbeiten zu 523,11 Mark, Dachdeckerarbeiten zu 355,50 Mk., Spenglerarbeiten zu 171,90 Ml., Schlosserarbeiten zu 104,40 Mk., Glaserarbeiten zu 236,64 Mk., Schreinerarbeiten zu 721,24 Mk., Weißbinder⸗ arbeiten zu 861,61 Mk., Tapezierarbeiten zu 21,— Mk., Liefern von Weißkalk zu 130,— Mk, Liefern von Sand zu 172,.— Mk. und Bedingungen liegen bei Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod zur Einsicht offen. Eisen⸗Lieferung zu 118,70 Mk, Pläne, Voranschlag Bekanntmachung. Hiermit zur Kenntnisnahme, daß vom 15 März 1896 ab die unterfertigte Ver⸗ sicherungsgesellschaft Ochsen zum Prämiensatz von Mk. Kälber, Hämmel und Schafe zu einem solchen„„ versichert. 8.50 0.20 Die Prämiensätze für die übrigen Tiergattungen bleiben unverändert und zwar: für Rinder, Stiere Kühe Ml. „Schweine Gießen, den 11. März 1896. 8.— bezw. Mk. 5.— 1 Die Schlachtvieh⸗Versicherungs⸗Gesellschaft zu Gießen. L. Vogt, Vorsitzender. 410 460%%%%%%%%%%%%%%%%% Einem geehrten biesigen und auswärtigen Publikum hierdurch die ergebene Mit teilung, daß ich die in meinem Hause, Leblgstrasse 21, befindliche wirtsehaft nach vorausgegangener Renovierung von heute an für eigene Rechnung betreibe, un bitte um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll Chr. Eischoll. Gießen, den 27. März 1896. 80%%%%%%%%õ,,jꝭ,jL½ed eee 475 d 2 2 2 2 2 * Marburg u. d. Leulin. e„N NTSAHRH OH. D Hotel I. Ranges. In nächster Nähe des Bahnhofes, gegenüber der Vorzügliche Betten. — Dolide Preise. Hausdiener zu jedem Zug am Bahnhof. Inhaber: Julius Böminghaus. Post. fl. Küche. (42 Limmer mit Kabinet für sofort oder später zu vermieten. Preis pro Monat 12 Mk. 66) Marburgerstr. 22 II. Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermieten. 5 443 Grünbergerstraße, Bleiche, Einige Wagen Asche zu verkaufen in der 465 Schneidmühle, Hammstr. 27. Ein Wagen, Pflug und Egge zu verkaufen. 444 Eichgärten 1. Klim. 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