0 0 geselschaf, „ Aachnitagg 90 Uhr, Abahz 2 dreiviertel 1 Nangiererz Monate al, rück dahier. — Venaltv.., 1 E. Dtn, 05 einschlagen den von Sha J berferligt kr, Graveur, Uplaz 4. cbuschen Slerweg 6. Don. 9 Monaten. leben. Freun alle. Rif Sela Lee, London 8. ——— erzogener Mam, 00 t Sptaßet. eg 13, part agen Offerten mi Schwan jr/ getzlar. heiten 1 nge sertigt von arndt, einer, Werssülle. abrungöbeng 2 dcreme u, scwa he, daa ssend, empfeb zassen 90 e 13 borbmmede eilen, ler 90 cl g 7 1 90 b 0, an 5 0 807 5 10 2 Rule Gießen, Sonnabend, den 25. April 1896. Ausgabe 2 andegze ung Gießen. Redaktion:. Kreuzplatz Nr. 4. —— Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 1 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 24. April.(Militärdienst⸗ nachrichten.) Kuehne, Major und Bat. Kommandeur vom Inf.⸗Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, unter Beauftragung mit den Funktionen des etatsmäßigen Stabs⸗ offiziers, in das Königs⸗Inf.⸗Regt. Nr. 145 ver⸗ etzt. Schöngarth, Major à la suite des Juf.⸗ egts. Nr. 137, als Bat.⸗Kommandenr in das Juf.⸗Regt. Kaiser Wilhelm(2. Großh. Hess.) Nr. 116 einrangiert. v. Ma dai, Oberstlieutenant und etatsmäßiger Stabsoffizier des Anhalt. Inf.⸗Regt. Nr. 93, unter Beförderung zum Obersten, zum Kommandeur des Inf⸗Regts. Kaiser Wilhelm(2. Großh. Hess.) Nr. 116 ernannt. Weimer, Major aggreg. dem Inf.⸗Regt. Kaiser Wilhelm(2. Großh. Hess.) Nr. 116, als Bats.⸗Kommandeur in das Füs.⸗ Regt. Graf Roon(Ostpreuß.) Nr. 33. v. Rosen⸗ berg, Oberst und Kommandeur des Inf. Regts. Kaiser Wilhelm(2. Großh. Hess.) Nr. 116, mit sion und der Regiments⸗Uniform, Krüger Sek.⸗Lt. von demselben Regiment der Abschied bewilligt. 2 Gießen, 24. April. Assessor Osann, Sohn des Landtagsabgeordneten gleichen Namens, übernimmt stellvertretungswegen von morgen an das Schöffengericht. Amtsgerichtsrat Gebhardt, der bisherige Vorsitzende des Schöffengerichts, t 4 Wochen als Stellvertreter des dortigen eurlaubten Amtsrichters nach Lich. * Gießen, 24. April. Morgen, Samstag, feiert der Bauersche Gesangverein, dessen Leistungsfähigkeit nicht nur in unserer Stadt, sondern auch auswärts anerkannt ist, unter Lei⸗ tung seines bewährten Dirigenten, Herrn Polster, sein 32. Stiftungsfest in Steins Garten. Das Programm il ein gut ausgewähltes und dürfte den Mitgliedern wie den Gästen ein recht genußreicher Abend geboten werden. * Gießen, 24, April. Das Schöffengericht sprach heute in der Raufaffaire zwischen Metzgern und Militär den Metzgerburschen Buß von hier frei. Keuscher von Marburg erhielt wegen Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt 5 Monat und 1 Woche Gefängnis. Heinrich Keuscher wurde wegen Körperverletzung zu 6 Wochen Gefängnis und wegen Beilegung eines falschen Namens zu 10 Mk. Geldstrafe event. 2 Tage Haft verurteilt. * Gießen, 24. April.„Es giebt kein schönres Leben als Studentenleben!“ heißt es im Liede. Wenn man aber den Mitteilungen Glauben schenken darf, die gestern an einen alten Abonnenten unseres Blattes gelangt sind, so hat das Lied Unrecht und das Studentenleben ist das trübseligste Leben von der Welt. Unser alter Abonnent, der seit Ostern glücklicher Vater eines auswärts studierenden Sohnes ist, muß das wissen. Er hat nämlich gestern einen Brief des neugebackenen Bruder Studio erhalten, der das Universitätsleben, wie wir uns durch den Augen⸗ schein überzeugt haben, in den schwärzesten Farben malt. Alle Eltern, die zu Ostern studienbeflissene Sprößlinge auf auswärtige Universitäten schickten, werden mit Teilnahme vernehmen, welches Schicksal dort ihrer Söhne harrt— notabene, wenn es ihnen ähnlich geht, wie dem Sohne unseres alten Abonnenten, dessen briefliche Klagen uns tief zu Herzen gedrungen sind. Schon um sechs Uhr muß der arme Junge, wie er schreibt, aus den Federn, weil um sieben sein erstes Kolleg beginnt. Von sieben bis zwölf lauscht er ununterbrochen, wie er versichert, den klugen Reden der Pro— fessoren; von zwölf bis zwei macht er Mittags⸗ pause, die ihm wohl zu gönnen ist, weil er von zwei bis fünf wieder andächtig in den Hörsälen sitzt und dicke Kollegienhefte unermüdlich voll⸗ schreibt. Von fünf bis sechs erholt er sich ein wenig durch Spazierengehen, von sechs bis acht studiert er auf seiner Bude, dann speist er allda zu Abend und kriecht, nachdem er das neu am Tage Gelerute noch einmal repetiert hat, spätestens um zehn Uhr müde und abgespannt ins Bett. Täglich wiederholt sich dies Tagwerk, mit Aus⸗ nahme des Sonntags, an welchem er früh die Kirche besucht und nachmittags mit Freunden einen Gang ins Freie macht. Unter ernsten wissenschaftlichen Gesprächen pilgert man hinaus vor die Thore, um im nächsten Dorf ein Glas Milch zu trinken und abends daheim von neuem zu büffeln. Man sollte denken, daß diese arbeits- reiche, aber geregelte Lebensart wenig Geld kostet. Dem ist aber, wie der Sohn unseres alten Abon⸗ nenten beteuert, leider nicht so. Das anhaltende Studieren kostet unbändig viel Geld, weil eine Menge Bücher erforderlich sind und jedes Buch ziemlich hoch im Preise steht. Die paar hundert Thaler, die unser alter Abonnent seinem Sohne mitgegeben hat, sind schon vollständig alle. Er beschwört also den Vater hoch und heilig, ihm eiligst noch zweihundert Mark extra zu schicken, womit er ein teueres wissenschaftliches Werk, das er dringend gebraucht, vom Buchhändler erwerben will. Natürlich hat unser alter Abonnent, gerührt von dem Fleiß und der Strebsamkeit seines Jungen, das Geld sofort an dessen Adresse be— fördert; telegraphisch sogar, damit er das kostbare wissenschaftliche Werk umgehend in seinen Besitz bringen kann. Er meint, das werde dem wackern Herrn Sohn eine angenehme Ueberraschung sein. Wir meinem es auch, zittern aber vor der schreck— lichen Katastrophe, die demnächst unfehlbar ein⸗ treten muß. Demnächst will nämlich unser alter Abonnent nach der auswärtigen Universität— wir wissen nicht mehr, heißt sie Jena oder Halle — ohne vorherige Anmeldung abdampfen, um die reichhaltige Bibliothek des jungen Gelehrten persönlich in Augenschein zu nehmen. Er ver⸗ spricht sich gleichfalls eine angenehme Ueber— raschung von dieser Reise; freilich können wir diesmal seine Ansicht nicht teilen. Wir sind vielmehr der ketzerischen Meinung, daß man junge Gelehrte im ersten Semester sich selbst überlassen und nur aus der Ferne, auf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege der Postanweisung, über⸗ raschen soll. Unser alter Abonnent, der leider anders denkt, läuft blindlings, wie uns deucht, in die schmerzlichste Enttäuschung seines Lebens hinein! Gießen, 24. April. Heute oder morgen beginnt die Schutzmannschaft mit der Verteilung der Zettel zur Erhebung der Gemeinde— steuern pro 1896/97. »Niederweisel, 23. April. Das Pro⸗ gramm zur Einweihung der restaurirten Kom⸗ thurkirche am 6. Mai d. J. ist wie folgt fest⸗ gesetzt: Nachmittags um 4 Uhr versammeln sich die geladenen Gäste, die Johanniter-Ritter, die Geistlichen, die Schwestern im Krankenhause, vor welchem der Empfang des von Laubach zu Wagen kommenden Herrenmeisters, Prinz Albrecht von Preußen, stattfindet. Hierauf Zug zur Kirche. Einweihungsrede des Dekans. Rittertag in der alten Kirche. Um 6 Diner im Hess. Hof zu Butzbach. Abends kurz nach 9 Uhr halten an diesem Tage die nach Süden und Norden passirenden D.-Züge auf der Station Butzbach zum Mitnehmen von Passagieren. Aus dem Nidderthale, 23. April. Die Spar- und Leihkasse Altenstadt, e. G. m. u. H., hielt in dem Rathaussaale zu Alten⸗ stadt ihre diesjährige ordentliche Generalver⸗ samlung ab. Die Einnahmen der Genossen⸗ schaft im abgelaufenen Geschäftsjahre betrugen 400 725,25, welchen an Ausgaben 397 803,15. gegenüberstehen; es verbleibt mithin ein Gewinn von 2922,10. Von letzterem kommen 10 pCt. zum Reservefonds, die Stammanteile werden mit 12 pCt. verzinst und der Rest wird der Betriebs— rücklage zugeschrieben. Ausgeliehen sind auf Schuldscheine 106 480,03%, auf Hypotheken 111034,92, auf Kaufschillinge 131 762,14 und auf laufende Rechnungen(ohne Bankver— kehr) waren am 31. Dezember 1895 ausständig 13 235,47. Ein Vergleich zwischen dem Ge⸗ schäftsverkehr des letzten und demjenigen des vorausgegangenen Jahres ergiebt eine Steigerung von rund 70000 ¼ Butzbach, 23. April. Die Vorbereitungen zu dem am 3. Mai d. Is. hier stattfindenden Radfahrerfeste haben begonnen. Der Stadt⸗ vorstand beschloß, die große Markthalle zur Abhaltung des Festes dem Verein zur Verfügung zu stellen. Um auch dem Turnverein Entgegen⸗ kommen zu zeigen, wurde gleichzeitig genehmigt, daß die Halle in unverändertem Zustande bis Mitte Juni, für das am 13. und 14. Juni d. Is. abzuhaltende 50 jährige Jubiläums⸗ fest des Turnvereins bestehen bleiben kann. Büdingen, 22. April. Auf dem Hof⸗ gute Konradsdorf gerieten nach reichlichem Genuß geistiger Getränke die Knechte in Streit, im Verlauf dessen ein älterer Knecht von einem jungen Mitknecht mittelst einer Mistgabel er⸗ schlagen wurde. Der Thäter ist verhaftet. *Darmstadt, 23. April. Die Strafkammer verurteilte heute den Ingenieur Otto Ruhl, jetzt in Frankfurt a. M., wegen Kartelltragens zu 2 Tagen Festungshaft. Ruhl hatte im Juli v. J. im Auftrage mehrerer hiesiger Korpsstudenten dem zu einer Reserveübung im 23. Dragonerregiment einberufenen Gerichtsreferendar Dr. Rieger aus geringfügigem Anlaß Säbelforderungenüberbracht, die Rieger auf Pistolen acceptiert hatte. Der studentische Ehrenrat genehmigte die Pistolenforde⸗ rung nicht, während der Reserveoffizier erklärte, daß er sich nicht schlage. Die Forderung war daher nicht zum Austrag gekommen. * Darmstadt, 23. April. Nach der letzten Jahresrechnung der Hessischen Lud⸗ wigsbahn betragen die Betriebseinnahmen einschließlich des Uebertrages aus dem Vorjahre 22551 970,88 Mk., die Betriebsausgaben, ein⸗ schließlich der aus den Erneuerungsfonds zu be⸗ streitenden, 12 265 655,42 Mk., der Anteil der Er⸗ neuerungsfonds an den Betriebskosten 1176 581,80 Mark, der Staatsbeitrag zu der Jahresrechnung 101 931,43 Mk. Es stehen zur Verfügung der 1 ö 1 Generalversammlung 7580 074,73 Mk., das ist 284 262,51 Mk. mehr als im Vorjahr. Der Verwaltungsrat beschloß, der Generalversamm⸗ lung vorzuschlagen: 5,45 pCt. Dividende gegen 5 pCt. im Vorjahre, ferner Dotation der Er⸗ neuerungsfonds mit 1 Million, der Pensionskasse mit 250000 Mk., wie im Vorjahre. * Offenbach, 23. April. In den ersten Tagen des Monat Mai findet in sämmtlichen Räumen der Schlosser'schen Liegenschaft ein großer Wohlthätigkeitsbazar zu Gunsten des hiesigen Hilfsvereins statt. Die Veranstaltung wird den Charakter eines Jahrmarkts tragen. — Sonntag den 26. April nimmt der Bischof von Mainz dahier die Firmung vor und begiebt sich des Nachmittags nach dem benachbarten Bürgel, um der Grundsteinlegung der neuen kathol ischen Kirche beizuwohnen. Mainz, 23. April. hier die Ausschüsse der Detaillistenvereine der Städte Mainz, Worms, Mannheim, Hanau, Darmstadt, Frankfurt, Cassel, Hamburg und Offenbach zusammen. Auf der Tagesordnung N steht die Regelung der Poststunden an Sonntagen, Bericht über Schiedsgerichte im Handelsgewerbe, Schutz gegen Erschwindeln von Waren durch pfandlose Schuldner und Manifestanten, der Ge⸗ setzentwurf gegen den unlauteren Wettbewerb, Reform der Handelskammern durch Vermehrung der Zahl ihrer Mitglieder und das Offenhalten der Schaufenster an Sonntagen.— Zwischen den Stepperinnen und Akkordarbeiten und der Schuhfabrik von Rosenbusch u. Co. sind die Differenzen durch Genehmigung sämtlicher Forde⸗ rungen seitens der Fabrikleitung ausgeglichen. * Mainz, 23. April. In einer gestern Abend abgehaltenen Sitzung des städtischen Finanz⸗ ausschusses wurde die Reorganisation des Stadt bauamtes beschlossen. Das Penstonierungsgesuch des Herrn Stadtbaumeister Baurat Kreyßig wurde 0 einstimmig unter Belassung des vollen Gehalts genehmigt. Die Stelle eines Stadtbaumeisters?s wird nicht wieder besetzt, dafür aber ein städtischen besoldeter Beigeordneter gewählt werden. Für das Hoch- und Tiefbauamt wird die Stadt je einen Bauinspektor anstellen. Vermischtes. 1 — Den atlantischen Ozean in drei und ein⸗ 1 halb Tagen durchkreuzen zu können, behauptet der Marine⸗Ingenieur Daniel S. Dark in Newyork. Er war früher bei der englischen Marine angestellt und hatte vor kurzem ein Patent auf eine Erfindung erwirkt, welches, ö auf Seeschiffe angewendet, das erwähnte Resultat zu er zielen bestimmt sein soll. Die Vorrichtung Darks besteht in Seitenwänden, welche mit demselben Kraftaufwand ge⸗ N trieben werden, den man jetzt bei manchen Daupfern, wie Am 3. Mai kommen Soldatenliebe. Preisgekrönte Humoreske aus dem Soldatenleben von S. Steinberg. Schluß.) Wie mir zu Mute war, kann sich Jeder leicht vorstellen; meine Jlieder schlotterten man so am Leibe, ick hatte Mühe zu verhüten, daß sie in ihren elektrischen Zuckungen jejen die dröhnende Kupfer⸗ wand meines Verstecks rempelten, denn noch immer klammerte ick mir an die Hoffnung, Frau Haupt⸗ mann würden noch eenen Augeublick das Zimmer verlassen. War det denn so janz unmöglich! Aber sehr bald sollte ick durch das dünne Gewebe meinen Irrtum einsehen. Die ahnungslose, gnädige Frau begann alle Vorbereitungen zu kreffen, meine jrenzen⸗ lose Verlegenheit noch zu vergrößern. Dreimal hatte id det sonderbare Rascheln jelöster Bänder ver⸗ nommen, dem eben so prompt ein rauschendes Niedersinken von Kleidungsmaterial und weiblicher Montierungsstücke gefolgt war. Det Rauschen war endlich zu Ende. Der Angstschweiß tröppelte mir von der Stirn,— die paar Sinne, die mir noch jeblieben waren, wollten ooch noch schwinden. Da, — da,— alljütiger Himmel, näherte sich det „schlanke Etwas“ meinem Verstecke, berührte mit der einen Hand der am Fuße der Badewanne an⸗ gebrachten Mechanismus und— O! du heiliger Strohsack! ein zischelnder und sprudelnder, erst fiedendheißer und dann eisig⸗kalter Wasserstrahl er⸗ gießt sich mit einer ungemütlichen Dreistigkeit auf mich Unglücksmenschen. Vom siebenten Himmel —ꝓ—äw—ö— s——— — — hatte ick jede Spur verloren. Meine Höllenqual kann keen Schriftjelehrter beschreiben— un dabei noch die entsetzlichen körperlichen Schmerzen. Mir war zu Mute, als ob ick in der glühendsten Hitze uf Eis läge. Während die Füße zu verbrennen drohten, begannen die weiter rückwärts gelegenen Partien unter dem Einfluß des kalten Wassers all— mählich zu erstarren. Krampfhaft hatten sich meine Lippen geschlossen. Immer höher stieg det feuchte Element und dennoch— ach wenn ick daran denke, drücke ick mir jerührt die Hand— hielt ick stand— haft aus, getreu dem Soldatenschwur:„Zu Wasser und zu Lande“, lieber hier in der Badewanne mein Leben fürs Vaterland verbuddeln, als meine gnädige Herrin in ihrer notdürftigen Umhüllung erschrecken. Det hätte ick nich erleben mögen. Aber wat helfen alle juten Vorsätze, wenn die Vorsehung keene Ver— nunft annimmt und das neidische Geschick eene janz jewöhnliche Wendung beschlossen hat? In demselben Augenblick nämlich, als das zudringliche Wasser schon um meine Gurgel herumplanschte, zog die zarte Hand der noch immer nichts ahnenden Frau Hauptmann ooch noch das Badelaken von der Oberfläche meines unfreiwilligen Asyls.——— Ein markerschütternder Augstschrei der gnädigen Frau erschütterte das Zimmer, und alarmirte sofort die janze Etage— dann knickte sie, beide Hände drohend nach mir ausgestreckt, ohnmächtig uf den nächsten Stuhl zusammen.——— Jetzt hatte meine freiwillige Selbstaufopferung keenen Zweck mehr, und so rannte ick so eilig wie es meine triefende Kleidung und die gefüllten Wasserstiefel erlaubten, zur Thür hinaus in die offenen Arme des ebenfalls erschreckt herbeieilenden Herrn Haupt— manns. Die Pastete war fertig.— Wat nun folgte, kann sich jeder leicht denken. Nach einer fürchterlichen Pause rief mir die donnerjrollende Stimme meines Kompagnie-Chefs zum Verhör. Ick hörte eigentlich Nichts.— Stumm und staxr nahm ick mit aufjelöstem Herzen und aufjeweichtem Anzug das standgerichtliche Urteil entgegen.„Sie ganz gewöhnliches Sumpfhuhn, Sie verunglückte Wassernymphe, scheren Sie sich sofort in die Ka— serne— wie Sie da siud und melden sich beim Feldwebel mit„Drei Tage“. Das andere findet sich.“ Hätten wir nicht die schweren jewässerten Stiefel gehalten, ick wäre in die Knie jerutscht, — aber so nahm ick den französischen Abschied von meiner verflossenen Braut und schlich„langsamen Schritts“ von dem Schauplatz meiner ersten zu Wasser gewordenen Liebe. Mit militärischer Pünktlichkeit erhielt ich meinen ersten Arrest, die andern folgten sehr pünktlich in kurzen Zwischenräumen, damit ick nich aus der Je— wohnheit kam. Jette, die meine militärische Lauf— bahn in der Badewanne so rasch beendet hatte, habe ick niemals wieder jesehen. Nur wenn ick meinen Militärpaß aublicke, in welchem„meine drei Tage“ wegen„Unachtsamkeit im Dienst“ be— scheinigt stehen, dann kann ick mir ihren liebebe dürftigen Anblick wieder vorzaubern. Aber so mache ick mir dieses Vergnügen nicht, denn ick werde dadurch nur an die grenzeulose Ueberraschung und Verlegenheit der gnädigen Frau Hauptmann und an das unjemütlichste Bad meines Lebens erinnert. In die Badewanne kriegt mich keen Mensch wieder rin, und wenn ick noch 100 Jahre alt werde.——— — Etwas vom preußischen Landrecht. Vor zirka 23 Jahren nahm ein in Erfurt dienender Lieutenant, ein Herr v. Tr., von einem dortigen Privatmann D, der selbst nicht in glänzenden Verhältnissen lebt, ein Dar⸗ lehen von 45 Thalern auf und gab dem Darleiher dafür einen Wechsel von 50 Thalern. Der Lieutenant verzog nach Köln, löste aber den Wechsel nicht ein. D. gab aus Rücksicht für seinen Schuldner den Wechsel nicht zum Protest, begnügte sich vielmehr damit, den Säumigen von Zeit zu Zeit an seine Verpflichtung zu mahnen. Aus dem Lieutenant wurde schließlich ein Hauptmann und aus dem aktiven Offizier ein solcher a. D. Der gegenwärtig in Berlin wohnende Edle v. T. reagirte lange Zeit nicht auf die Mahnungen seines Gläubigers, bis ihm endlich Anfang dieses Jahres die Sache doch zu bunt wurde. Er ließ durch einen Rechtsanwalt Klage beim Amtsgericht erheben auf Herausgabe des Wechsels und Nichtanerken⸗ nung der aus demselben resultirenden Forderung des Gläubigers, wobei er sich darauf stützte, er hätte die Summe bereits bezahlt. Das Gericht nahm an, daß es dem v. Tr. nicht gelungen sei, einen Beweis für seine Behauptungen beizubringen, daß vielmehr die größere Wahrscheinlichkeit für die Darstellung D.'s spreche. Aber trotzdem kam dieser nicht zu seinem Gelde, denn das Ge⸗ richt zog einen Paragraphen des Allgemeinen Landrechts an, wonach Darlehen an Lieutenants, welche ohne Ge⸗ nehmigung des Regimentskommandeurs aufgenommen werden, nicht klagbar sind. Damit war D. mit seiner Forderung abgewiesen, v. Tr. aber ist schön heraus, denn er ist auf eine gute Art seine Schulden los geworden. der Erfinder behauptet, fast zwecklos auf eine zweite Schraube zu verwenden pflegt. Diese Seitenwände haben Schaufeln, wie die früheren alten Raddampfer, aber ihre Anwendung ist total von den früheren verschieden. Die Schaufeln des Darkschen Rades haben die Form eines lateinischen B. und bewegen sich im Wasser wie Pflüge, dasselbe teilend und zur Seite schiebend, wobei bedeutend weniger Kraft verschwendet wird, wie bei den alten geraden Schaufeln. An Platz nehmen sie nicht mehr ein, wie die jetzt gebräuchliche Schraube. Für jedes Rad geht von den Maschinen des Dampfers bis zum Hinterteil eine Röhre von 5 Fuß Durchmesser, in welcher das Rad sich bewegt. Für Panzerschiffe ist die Röhre derart stark zu machen, daß sie von Geschossen nicht durchbohrt werden kaun, was um so leichter ist, als die Röhre unter dem Wasserspiegel liegt. Es ist bekannt, daß die Kraft eines Dampfers zur Hälfte verloren geht und davon sollen nach Darks Berechnungen wenigstens 30 Prozent durch seine Räder nutzbar gemacht werden können, d. h. sie würden zur Vermehrung der Fahrgeschwindigkeit verwertet werden. Daß doppelte Schrauben nicht besonders viel nützen, sucht Dark durch den Vergleich verschiedener großer Dampfer zu beweisen. So z. B. legt die„Etruria“ mit 14500 Pferdekraft, 7 718 Tonnen, und einer Schraube 19 Knoten per Stunde zurück, während die„Campania“ mit 30 000 Pferdekräften, 13000 Tonnen und zwei Schrauben nicht mehr wie 22 Knoten per Stunde erreicht, obwohl ihre Pferdekraft und Tonnengehalt nahezu doppelt so groß als die der„Etruria“ sind. Dark behauptete auch, daß seine Räder weniger vibrieren und deshalb die Maschine weniger anstrengen. Man könne also leichtere Schiffe mit größeren Maschinen bauen, was an und für sich schon die Ge⸗ schwindigkeit vermehren würde. Ebenso soll der Wasser⸗ druck auf das Schiff durch die Darkschen Räder ver⸗ mindert und somit wiederum ein Moment beseitigt werden, welches die Fahrgeschwindigkeit der großen, schweren Dampfer vermindert. Ein weiterer Vorteil der Räder Darks soll darin liegen, daß ihre Wirkung stets gleich⸗ mäßig sei, d. h., daß bei jeder Umdrehung das Schiff eine bestimmte Strecke vorangeht, was bekanntlich bei den Schrauben nicht der Fall ist, da sich dieselben häufig umdrehen, ohne das Schiff auch nur einen Fuß weiter vorwärts zu bringen, denn durch ihre Um⸗ drehungen entsteht nicht selten rund um die Schraube ein mit Luft gefüllter Raum, so daß das Wasser nicht berührt und deren Umdrehungen somit wirkungslos werden. Wenn Darks Berechnungen sich durch die Praxis bewähren, könnte ein Dampfer mit 30000 Pferdekräften zwei Räder von 80 Fuß Umfang heben, die sich per Minute fünfzigmal umdrehen und dadurch in der Minute 400 Fuß zurücklegen, oder 240 000, d. h. nahezu 45 Meilen per Stunde, gleich 40 Knoten— die doppelte Geschwindigkeit der heutigen schnellsten Dampfer. Ein Darkscher Dampfer würde somit täglich etwa 1080 Meilen fahren und, da die Entfernung von New⸗York nach Liverpool 3540 Meilen beträgt, würde diese Strecke in weniger als drei und einhalb Tagen zurückgelegt werden können. Bewährt sich die Darksche Erfindung, so würde auch die Fahrgeschwindigkeit der Kriegsschiffe be⸗ deutend vermehrt werden können. Beim schnellsten ameri⸗ kanischen Kriegsschiff, der„Columbia“, beträgt die Ge⸗ schwindigkeit nur 22,8 Kroten, während das Torpedoboot „Eriesson“ 24 Knoten per Stunde zurücklegt. Eine solche Geschwindigkeit würde natürlich nicht genügen, um ein Handelsschiff, das mit Darkschen Rädern versehen ist, einzuholen. Die Regierungen Englands und der Ver⸗ einigten Staaten sind augenblicklich damit beschäftigt, Darks Erfindung auf die Probe zu stellen und zwar mit Modellen, welche mit Darks Rädern versehen sind. Ein solches Modell befindet sich in der Brooklyner Navy Yard und ein anderes hat Dark in seinem Keller, wo es in einer 60 Fuß langen und 18 Zoll tiefen Wasserrinne fährt. Augenzeugen wollen gesehen haben, daß diese Modelle bei jeder Umdrehung der Räder die volle Länge des Umfanges derselben im Wasser fortgleiten. In Eng⸗ land baut man ein 18 Fuß langes Bot, welches dem⸗ nächst probiert werden soll, und ist man damit erfolgreich, so sollen sofort mehrere große Torpedoboote nach dem Darkschen Modell angefertigt werden. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 24. April. Zu dem Gerücht über eine Revision des deutsch⸗ russischen Handelsvertrages erhält die „Voss. Ztg.“ eine Meldung, aus zuver⸗ lässiger Petersburger Quelle, wonach es sich lediglich um die Prüfung der von russischen Exporteuren geführten Klagen sowie um mehrfach fälschliche Auslegung einzelner Paragraphen des Vertrages seitens deutscher Einfuhrhändler handelt. Nach Prüfung der Angelegenheit würde die Auffassung der russischen Regierung der deutschen übermittelt werden, wie diese schon häufiger der russischen Regie⸗ rung Klagen und Wünsche unterbreitet habe. Da in allen bisherigen Fällen die Zweifel glatt beseitigt worden seien, so dürfte auch diesmal eine entgegen⸗ kommende Behandlung der russischen Wünsche seitens Deutschlands erwartet werden. Hd. Offenburg, 24. April. Der frühere Sparkassenrechner Franz Baur wurde vom hiesigen Schwurgericht wegen Unterschlagung von 539 484 Mark sowie wegen Urkundenfälschung zu acht Jah⸗ ren Zuchthaus verurteilt. Hd. Rom, 24. April. Wie aus vatikanischer Quelle verlautet, hat der begeisterte Empfang des Fürsten Ferdinand am russischen Hofe einen schlechten Eindruck im Vatikan gemacht. Hd. Paris, 24. April. Die Blätter stellen sämmtlich fest, daß die Lage eine sehr ernste ist. Voraussichtlich wird die Ministerkrisis von langer Dauer sein. Die Absichten des Präsidenten der Re⸗ publik sind völlig unbekannt. Die radikalen Blätter erteilen ihm den Rat, ein neues radikales Kabinet mit Brisson und Goblet an der Spitze zu bilden, andere wünschen ein Konzentrations-Kabinet, wieder andere ein gemäßigtes, dem gleich ein Auflösungsdekret mitgegeben werden solle, für den Fall, daß die Kammer Widerstand leistet. Die Verfassungskrisis wird allgemein als eine ernste und schwierige betrachtet. Viele verlangen eine Verfassungsdurchsicht. Man erwartet, daß der Konflikt zwischen Kammer und Senat sich immer bedenklicher zuspitzen wird. Endlich sprechen einige Blätter von einem demnächstigen Rücktritt des Präsidenten Faure. Hd. Paris, 24. April. Die Lage des Prä⸗ sidenten der Republik wegen der geringen Zahl von Stimmen, welche die Tagesordnug Ricards erhalten, ist sehr schwierig, weil der Präsident in dieser Abstimmung keine genügende Andeutung für die Personen des neuen Ministeriums findet. Libre Parole erklärt, undenkbar ist es, wie eine solche revolutionäre Bewegung für die Vertei⸗ digung der Rechte einer Kammer, die jeder⸗ mann verachtet und wegen der Uebergriffe des Senats, die überall Ekel hervorrufen, entstehen kann. Wenn der Präsident der Republik, der von allen Seiten bedroht ist, wirklich aufrichtig patriotisch gesinnt ist, so muß er den beiden Kammern eine Botschaft zusenden, worin er sich offen sehen in diesem eigenartigen Dementi die volle Bestätigung der pessimistischen Kolonial-Politik Privatmeldungen aus diesem Gebiet, umsomehr als über die Zahl der umgekommenen Soldaten nichts mitgeteilt ist. Hd. Petersburg, 24. April. Wie ver⸗ lautet, wird demnächst ein Ukas erscheinen, welcher die weitere Ansiedelung von Ausländern in den westlichen Gouvernements, sowie den Zu⸗ zug deutscher Arbeiter nach den dortigen Fabriken verbietet. 8 Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. Sonntag, den 26. April, Jubilate. Vormittags halb zehn Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche Pfarrer Schlosser.(Vor⸗ bereitung dazu Samstag, den 25. April, nachmittags 3 Uhr.) g Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Markus⸗ gemeinde. Nächstkünftigen Sonntag, den 3. Mai, findet die Konfir⸗ mation der Kinder aus der Markusgemeinde und in Verbindung damit die Feier des heiligen Abendmahls, sowie eine Kollekte für die Armen statt. Die Beichte wird Samstag, den 2. Mai, nachmittags 2 Uhr, gehalten. * In der Johanneskirche. Samstag, den 25. April. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Dr. Naumann. Sonntag, den 26. April, Jubilate. Vormittags halb 10 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Konfir⸗ mation der Kinder aus der Johannisgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Nachmittags halb 3 Uhr: Kindergottesdienst der Johannes⸗ gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Armen. Kollekte für die und kritisch über die wirkliche Lage ausspricht. zu bringen. merkung, daß man daran denke. Es wird die Zusammenberufung eines Kongresses vorgeschlagen, u brechende Regierungsmaschine wieder in Ordnung Der Artikel schließt mit der Be— der gegenwärtige parlamentarische Rummel eher ein Ende bekommen dürfte, als Hd. Brüssel, 24. April. waltung bestreitet die Richtigkeit der Meldung, wonach das Aruwimi⸗Gebiet sich im Auf⸗ ruhr befindet, gesteht jedoch zu, daß daselbst Aufstände stattgefunden haben, bei denen mehrere Offiziere umgekommen sind. um die zusammen⸗ Am 21. April. Sohn von Cigarrenmacher Philipp Schmidt zu Alten-Buseck. Gestorben in der alten Klinik. Die Leiche wird in die Heimath verbracht. Sterbefälle. Wilhelm Schmidt, 5 Jahre alt, Die Kongover⸗ Die Feinde der Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. beide in Gießen. Ottmann, ——— S— A——ͤñ ͤ———— 2 e—— Ein junger, in Frankreich erzogener Mann ekanntmachung. J gd⸗Verpach ngen 15 e m See 11 1 15 bei 55 geb in de Kinzenbach. Jagd. und Feldjagd in tu e Kinzenbach soll am W An 1 err i ch ü. 2 Prima Weidengasse sol. 8 Moutag, den 27. April, Vormittags 9 Uhr, in der Amtsstube des Bürger⸗ 8 f 2 8 8 e Felwei meisters zu Krofdorf auf 6 Jahre verpachtet werden. Bedingungen liegen bis zum Ter min in franz er rache. Donnerstag, den 30. d. Mts., nur Einsthr dasclb fen. 112 5 sicch 5p g 1 5 In Vormittags 11 Uhr,— Näheres Asterweg 13, part. im Bürgermeistereigebäude— Zimmer Nr. 15 Submissionen. 8 verzapft 411 7 115515 edi gen and 1 10 1 Die Lieferung von ca. 600 ebm Lahnkies für die Oberhessischen Eisenbahnen soll[ J. Arnold, Reden en Bedingungen anderweit ver pachte im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind die bezüglichen Bedingungen auf 2112 zum Schipkapass, Gieße den 21. April 1896 dem Bureau, Frankfurterstraße 24, zur Einsicht offen gelegt. Schriftliche Angebote sind eben— Bahnhofstrasse No. 7. pegel. Sieges pere Gießen dahin bis zum Eröffnungstermin Samstag, den 2. Mai, Vormittags 11 Uhr, einzureichen.— esse s Gnauth. 5— 1— e— 8 a— Slädl. Schlacht Gesangverein Heiterkeit. S== Ce e u d 2e S8 oder empsiehlt sich zum Flicken und fl* ch ach haus Sonntag, den 26. d. M., E Stopfen. Näheres in der Exped. d. Ztg. Freibank. g 2 R—. aue Ausflug nach dem Windhof. le un, Aerea men e 9 0 15 Arbeiten, sowie Ausschneiden von Schab⸗ Ochsenfleisch 55 Der Vofstanl“, 5 nicht ladenrein, pro Pfund 54 Pfg. 2 er Nor Aand 2 9 8 5 lonen und Monogramms verfertigt Ses ess uin 5 100 b. Mine Green, 8 Wilh. Graf., Giessen, Kreuzplatz 4. G. F. F. Montag, den 27. April, Abends 8/ Uhr, 550 E Uebung. 503 in Hypothek Kapital Herren- und Knaben- Die Beleihung von Grundstücken, Häusern, Confection. Hofraiten, Gütern, Mühlen, Fabriken für Gießen und Umgegend bis zu 70—73% des 2 2 ortsgerichtlichen Tarwertes zu 4%(von Anfertigung Seiten der Daxrleiher unkündbar) vermittelt unter den billigsten Bedingungen 529 H. C. Werner, Eichgärten Nr. 10. Familien-Wohnungen in allen Größen und Lagen weist aus— führlich nach der Gießener Wohnungs⸗ nachweis, Asterweg 6, part. Täglich geöffnet. Mache hiermit die ergebene Mit⸗ teilung, daß ich mein Geschäft nach Kaplansgasse 14 verlegt habe. Hochachtungsvoll Wilh. Bohling,— Tapezier. 2 n a eh Maaß · feste englisch Preise! in Famml, Plüsch, Tuch in deutschen und — Spezialität: Kinderanzüge von der einfachsten bis zur elegantesten Ausführung Kanfimanden-Amige Guckskin en Fabrikaten. und Vuckskin. 9388988922 888888888888 Empfehle gleiehzeitig mein Lager in Tapeten und Borten. 507 andelsschule Neustadt am Aisch. Gründliche, praktische Ausbildung für Ge— — — — Vorzügliche Betten. Marburg u. d. Laut. „KAISER H 1 D Hotel I. Ranges. In. nächster Nähe des Bahnhofes, gegenüber ff. Küche. Solide Preise. Hausdiener zu jedem Zug am Bahnhof. Inhaber: Julius Böminghaus. — —— der Post. (4²⁵ schuͤftsleben und das einjähr.⸗freiw. Examen. Ständige fachmännische Beaufsichtigung und Nachhilfe; gewissenhafte Erziehung, mäßiger Preis; beste Referenzen. Auch bei schwächeren Knaben sicherer Erfolg. Das Sommersemester beginnt am 14. April. Aumeldungen nimmt entgegen der Direktor 5. Kraus. handlung). Habe mich hie r als prakt. Tierarzt Meine Wohnung befindet sich Kirchenplatz 11,1 a J. G. Seiderer, appr. Gießen, den 11. März 1896. niedergelassen. 2 (Jerber'sche Buch⸗ 8 40⁴ Tierarzt. Schloßgasse 17. Steuer⸗Reklamationen find nur bis Ende Mai zulässig und werden 2 solche sachgemäß geschrieben von 8 Poppelsdorf, Schützenstr. 19. Haus- und Fahrburschen sowie Oeconomiepersonal empfichlt zu jeder Zeit das Plac irungs- bureau von C. Stiasny, Asterweg 6. Bachem's — J n. N W Nur natürliche Flaschengährung. Bezug durch alle Weinhandlungen. Anerkannt sehr preiswerth. Franz. Champagner Marke Fo ucher& Cie., Epernay, gegründet 1828. Zollersparnishalber in Luxemburg auf Flaschen gefüllt. Depot bei: J. Bockenheimer, Frankfurt a. VM. Ein brapes Dienstmädehen gesucht. 544 Bahnhofstraße 7. Tücht. Wagensattler werden gesucht. 543 A. Kilbin ger. Lolumobilen Centrifugal-Pumpen verkaufen und vermieten Robey& Comp. Maschinenfabrik und Kessel- schmiede in Breslau. London. Englisch in drei Monaten. Erfolg garantirt Familienleben. Freundl. Aufn. Mäß. Honorar, Zahlr. Ref.⸗Stellen vermittelt Prof. Mendel, Lee, London 8. E. Chr. Arnold, Spenglermeister, Wolkengasse 13 empfiehlt sich bei allen vorkommenden Spenglerarbeiten, insbesondere Neubauten.(134 Reparaturen gut und billig. ff. Hannsmanns Java- Kaffee, pr. Pfd. 1,80 M. a. i. Büchs. z. 1,90 u. 2 Ml, mehrere Sort. Oe⸗ müse u. Huppennudeln, v. d. bill, bis z. d. feinst, franz. Maccaroni, Nostnen u. Sultaninen, Man- all- u. Haselnüsse, ff. Cog⸗ deln, auch geröstete, nac u. Num, Bücklinge, Heringe, Hardellen, Bismarchsheringe, ff. Cigarren, Taba. Va- rinasblätter, f. Kanaster u. vorzügl. Hülsen⸗ früchte empfiehlt 223 Ecke der Schott u. Steinstr., Ar. 78. Klöppelspitzen aller Art, Stickerei zu Aus⸗ stattungen, seidene Kragen in creme u. schwarg, Taschentücher mit Klöppelspitze, Decken und 11505 zu jedem Geschenk passend, empfi illig Frau Schmitt, Wollengasse 26. Zum Aufarbeiten von 0 O Sophas und Matratzen, sowie allen Tapezier- Arbeiten in und außer dem Hause empfiehlt sich billigst Adolph Gerstenberg, Tapezier 145) Kirchenplatz 18. Reklamationen und fertigt an Hesuee 473 Löberich, Brandgasse 8. Ein Schmiedelehrling gesucht. in der Exped. unter Nr. 532. ehlt 395 Näheres 532 allußt wi fact gleich Aogeordneten gelgüteten Ant betet e Negierun ether um Jaamenten dlalbt. Au oll bel En dale Rolle g Aeutdnetel aner wor, i und. Uotden wü Hamer ge unn auch! geltur ein Afld in sein lichtet, er tinmunge Inter behal de legtere 1 0 Wag bez . der nen! lich r Wau.— Uasentlich ö aß die J neben noch dc ch um! Jun d Voraus o dür — Nobel Frau Schreibl bächer b öffnete u flürzte. srichelte lings, d halte; Uhr? 9 Glächlch wihrhaft zu raubet und laß Noch feiner U fen ss 9 be „Rom Der ena Aethe hebe A0 aß ein schen 90 „ Um t Du