selungey f belang⸗ Arch obiger eist ge. eher, Georg e Be- Mis, alt. alt, Hedig, Daniel sutw, Je ttmapn, er: owsly — Gießen, Mittwoch, den 25. März 1896. ische Landeszeitung. Ausgabe Gießen. Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 8 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die zspaltige Petitzeile. N N 2. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. Gießen, 24. März. Die Direktion der berhessischen Eis ubahnen macht bekannt, daß die am 4. April d. J. gelösten Rückfahrkarten um 7. April, also am Tage nach dem zweiten sterfeiertage und die am 23. Mai d. J. ge⸗ bösten Rückfahrkarten noch am 26. Mai, also um Tage nach dem zweiten Pfingstfeiertage zur ückfahrt zugelassen werden. * Gießen, 24. März. Eine wichtige Erfindung für Straßenbeleuchtung mit Auer'schen Doppelgasglühlichtbrennern hat ein unger Danziger Ingenieur von Mohrstein ge— nacht. Er entdeckte bei seinen Versuchen auf dem Gebiete der Beleuchtungstechnik ein sinn⸗ geiches Verfahren, das es ermöglicht, die ge— sannten Brenner auf den Straßenlaternen von iner Zentralstelle aus gleichzeitig zu itzünden. Die Erfindung ist von einer süd⸗ eutschen Fabrik sofort für 60000% zur Aus⸗ eutung angekauft worden. Wenn die Einrich— ung sich bewährt, dürfte sie wohl bald in den Städten, die sich mehr und mehr dem Gasglüh— cht zuwenden, zur Anwendung kommen. Gießen, 24. März. Die gestrige Vor⸗ sellung im Zirkus Lorch schloß sich den borausgegangenen würdig an. Hervorgehoben ien besonders die Leistungen des Handequlli⸗ lristen Feroni, der Geschwister Lorch in hren karischen Spielen, Fräulein Amalie auf dem Drahtseil, sowie der Gebrüder Benares am 3 fachen Reck. Sämtlichen Darstellern wurde leicher Beifall zu teil. Wir verweisen noch auf die am Donnerstag stattfindende Abschiedsvor⸗ . deren Besuch wir aufs wärmste empfehlen önnen. * Gießen, 24. März. Ein wunderbares , nne an Vetter! Der März hat, nun seine Tage fast 165 115 gezählt sind und seine Herrlichkeit zur Neige geht, ii ins zum ersten Male durch Sanftmut und Milde 1 überrascht; keine tückische Launenhaftigkeit mehr, ie uns das Leben so hämisch vergällte, die uns urch Regen und Schnee, Hagel und Sturm⸗ ung. bind die Freude am jungen Frühling so schmäh⸗ uma ich verdarb. Er gleicht einem alternden Spring⸗ zelt. isfeld, der endlich zur Vernunft gekommen ist ind noch kurz vor seinem Hinscheiden kokett auf Freiersfüßen einhertänzelt. Er läßt die Sonne edel aagelang freundlich auf uns herablächeln, er färbt en Himmel entzückend blau, er gestattet den büften, uns schmeichelnd zu umkosen. Nicht das leinste drohende Wölkchen am Horizont, Friede ind Heiterkeit überall. Wir treten aufatmend, die von einem drückenden Alp erlöst, vor die Thür, und lassen Wintermantel und Regenschirm sorglos daheim. Welche Lust, durch die reinlichen, kockenen Straßen zu gehen, wo die Kinder sich föhlich tummeln und alte Leute behaglich im barmen Sonnenschein spazieren! Die Jugend tscheint uns doppelt jung und das Alter zu feuer Jugend verklärt. Selbst die Häuser dünken ins nicht mehr so starr und steinern wie sonst; in festlicher Schimmer, ein Hauch von Anmut legt auf ihnen. Langsam, bedächtig, mit allen Sinnen genießend, schreiten wir zum Thor hinaus. ner Herz dehnt sich weit, unsere Pulse klopfen winziger schwarzer Punkt im lichten Blau: die Lerche! Schmetternd klingt ihr munteres Früh— lingslied ins Weite, und die Spatzen, die zu⸗ traulich an uns vorüberhuschen und eifrig in den dampfenden Furchen umherstochern, fallen in bester Stimmung zwitschernd mit ein. Ihr Gepiepse hört sich nicht gerade melodisch an, aber wir nicken den grauröckigen Dilettanten doch lustig zu: laßt euch nicht stören, wir sind heut zu gut gelaunt, um Kritik zu üben! * Grünberg, 22. März. Unser Feuer⸗ wehr⸗Bezirk wird, nachdem die Stelle eines Feuerwehrinspektors durch den Tod des bis— herigen Inhabers erledigt, mit den Bezirken Gießen und Lich unter die Kontrolle des Feuer— wehrinspektors Loos-Gießen gestellt werden. Vilbel, 22. März. Hanauerstraße wohnenden Gebrüdern Bellinger kam es heut zu einem Streit, in dessen Verlauf der 20 Jahre alte Bellinger, der schon längere Zeit geistesgestört ist, seinem 18 Jahre alten Bruder 3 Stiche in den Kopf und Hals beibrachte, von denen einer die Schlagader traf und den Tod herbeiführte. Es gelang, den Thäter, der sich geflüchtet hatte und von der Niddabrücke in in den Fluß stürzen wollte, in Haft zu bringen. *Darmstadt, 23. März. Das Ministerium des Innern und der Justiz hat den Landständen einen Gesetzentwurf auf anderweitige Organi— sation der Polizeiverwaltung nebst Mo— tiven vorgelegt. * Darmstadt, 22. März. Das Gesetz be⸗ treffs Regelung der Polizei in den Städten über 20 000 Einwohner, dessen Vorlage an diesen Landtag man nicht mehr erwartete, il nun doch noch dem Gesetzgebungs-Ausschuß der II. Kammer zur Beratung zugegangen. Zum Referenten dieser Vorlage ist der Landtagsabg. Metz Gießen bestellt. * Darmstadt, 23. März. Am Samstag und Sonntag fand die Jubelfeier der Groß⸗ loge„Zur Eintracht“ unter Teilnahme von in⸗ und ausländischen Logenvertretern statt. Der Großherzog sandte ein Gratulationsschreiben, in dem er auf das Interesse seiner Vorgänger an dem Freimaurerbund verwies und dem Bund „im treuen Festhalten an seinen bewährten Grund— sätzen“ ferneres Blühen wünschte. Um seinem Interesse und seinen guten Wünschen für den Eintrachtsbund einen sichtbaren Ausdruck zu ver— leihen, werde er den in ihm vereinigten Logen zu Alzey, Bingen, Darmstadt, Friedberg, Gießen, Mainz, Offenbach und Worms sein Bild schenken. h. Darmstadt, 24. März. Die Erste Kammer tritt heute zusammen. Auf der Ta ges- ordnung steht u. A.: Beratung und Abstimmung über: 1. Die Mitteilung der Zweiten Kammer a) bezügl. des Antrags der Abgg. Haas(Offen⸗ bach) und Genossen, die Aufhebung des Gesetzes vom 9. Dezember 1876, die Besteuerung des Weins betreffend, sowie b) Bitte der Großherzogl. Handelskammer zu Mainz, dem Antrag der Abgg. Haas und Genossen auf Aufhebung des Gesetzes, betreffend die Besteuerung des Weines vom 9. Dezember 1876, ihre Zustimmung erteilen zu wollen; e) Eingabe der Bürgermeisterei der Großh. Provinzialhauptstadt Mainz wegen Auf⸗ hebung des Gesetzes, die Weinsteuer betreffend; d) Eingabe der Großh. Handelskammer Bingen Zwischen den in der, in gleichem Betreff; 2. Antrag des Abg. Dr. Vogt, staatliche Unterstützung solcher Teilnehmer an den letzten deutschen Kriegen, welche erwerbsunfähig und bedürftig, einen rechtlichen Anspruch auf den Juvalidenfonds ꝛc. nicht zu erheben in der Lage sind, sowie die hierzu ein⸗ gegangenen Beschlüsse der Kreistage Friedberg, Schotten und Worns betreffend; 3. desgl. be⸗ züglich des Autrags des Abg. Metz(Darmstadt) um Rücknahme der Verordnung vom 10. No⸗ vember 1886, den Betrieb von Wirtschaften und den Kleinhandel mit Branntwein und Spiritus betreffend; 3. desgl. bezüglich des Gesuchs des Vorstandes des Vereins Mainzer Kaufleute, das Offenhalten der Schaufenster der Ladengeschäfte an Sonn- und Festtagen betreffend; und die Eingabe der Großh. Handelskammer in Gießen in gleichem Betreff; ferner die an die Erste Kammer gerichtete Eingabe des Vereins Mainzer Kaufleute in gleichem Betreff. * Mainz, 23. März. Ein barbarischer Ehemann, der in der Wallaustraße wohnt, bedrohte gestern, nachdem er die Thür ver⸗ schlossen, seine Frau mit Beil und Messer. Die Geängstigte sprang aus dem Fenster des ersten Stockwerkes auf die Straße. Schwer verletzt wurde die Frau in das Spital verbracht, der Mann wurde sofort verhaftet. Mainz, 23. März. Der städtische Bauausschuß bewilligte zur Errichtung eines Neubaues für ein drittes Volksbad 60000 l. Mit Bauplatz wird der Bau 117000 ½¼ bean⸗ spruchen. Vermischtes. — Die ungeheure Geschwindigkeit, mit der die Fixsterne den Weltraum durcheilen, ist an einem sehr merkwürdigen Falle soeben auf der Pulkowaer Sternwarte(bei Petersburg) fest⸗ gestellt worden. Durch die Messungen mit Hilfe des Fernrobrs waren einige von den zahllosen Fixsternen bereits als nicht feststehend erkannt worden. Immerhin waren die Bewegungen so minimal, daß sie auch nach Jahrhunderten noch nicht mit freiem Auge wahrzunehmen sind, der Fixsternhimmel vielmehr' wie seit den historischen Zeiten, auch jetzt noch als ein starres, unver⸗ aͤnderliches Gefüge erscheint. Um so erstaun⸗ licher sind die enormen Geschwindigkeiten, mit denen nach den neuen Forschungen die scheinbar feststehenden Fixsterne begabt sind. Es bedurfte zu dieser Erkenntnis freilich noch einer Beob— achtungsmethode, welche die beobachteten Be⸗ wegungen in einem irdischen, linearen Maße er— gab. Dies leistet aber die Beobachtung der durch die Sternbewegung hervorgerufenen Ortsver— änderung der Frauenhoferschen Linien im Spektrum der Fixsterne. Die Hauptschwierigkeit besteht nun in der großen Lichtschwäche dieser Stern— spektren, und es war daher auch erst von den allerersten Sternen gelungen, die Geschwin— digkeit ihrer Bewegung in der Richtung auf unseren Standpunkt in Meilen pro Sekunde zu ermitteln. Jetzt ist es nun auf der Pulko— waer Sternwarte, die einen großen Refraktor von 30 Zoll Objektivöffnung besitzt, gelungen, auch die Verschiebung der Spektrallinien an einem sehr interessanten Sterne zu messen, der aber zu den schwächsten der eben noch mit freiem Auge sichtbaren Sterne gehört; es ist ein Doppelstern im Schwan(61 Cygni), dessen Entfernung von uns von Bessel in Königsberg zuerst mit großer Genauigkeit gemessen wurde und der sich dabei als einer der uns am nächsten stehenden Fix⸗ sterne erwies. Die Messung der Spektrallinien (Eisenlinien wurden gemessen) hat nun ergeben, daß die absolute Geschwindigkeit, mit der der Stern durch den Weltraum zieht, in jeder Se⸗ kunde acht geographische Meilen beträgt. — Das Melken mit der Maschine. Im Ber⸗ liner Klub der Landwirte machte dieser Tage Professor Alexander Müller Mitteilungen über eine Melkmaschine, welche Dr. de Laval erfunden hat und auf seinem Gute bei Stockholm mit bestem Erfolg verwendet. Mit einer Maschine können bis zu 10 Kühen gleichzeitig gemolken werden. Herr de Laval hat fünf Maschinen in Betrieb, die alle von einem Motor aus betrieben werden. Der eigentliche Melkapparat, der Milchsauger, wiegt nur 14 Pfd.; er liegt in einem Zugriemen, der die Kuh umspannt und sich mechanisch genau nach dem Euter einrichtet; die An⸗ bringung des Riemens erfordert nur wenige Sekunden. Die Thätigkeit, die der Apparat ausübt, ist genau der Saugthätigkeit der Kälber nachgeahmt und besteht in ab⸗ wechselndem Drücken und Saugen, Die Milch gelangt aus dem Euter in einen kleinen abgeschlossenen Behälter und von da durch eine Vakuumsleitung in den in der Decke des Stalles staubfrei angebrachten Milcheimer. Die Kühe lassen den maschinellen Melkprozeß ganz ruhig über sich ergehen, selbst wenn derselbe, wie dies zur Probe ge⸗ schehen ist, über eine Stunde ausgedehnt wird. — Von einer Lawine verschüttet. Zwei Bauern⸗ burschen wollten dieser Tage über den Tennenberg nach Imst im Oberinnthal zur Militärstellung gehen. Auf etwas über halbem Wege gewahrten die jungen Leute, daß das Gebiet, auf dem sie sich befanden, sehr lawinen⸗ gefährlich war und beschlossen, da es schon spät geworden war, unter einem hervorragenden Felsen zu übernachten und am nächsten Morgen nach vorgenommener Rekognos⸗ zierung entweder weiter zu marschieren oder umzukehren. Beim Holzsuchen für das anzubrennende Feuer sauste plötzlich eine Lawine nieder, erfaßte den Johann Friedl, riß ihn in die Tiefe und schließlich in einen Abgrund. Die Leiche konnte weder von dem unversehrt Gebliebenen, noch von anderen Leuten wegen fortgesetzter Lawinengefahr aufgefunden werden. — Amerikanisch. In seinem kürzlich veröffent⸗ lichten Buche über Nicaragua und den Nicaragua⸗Kanal „The Key of the Pacific“(London, A. Constable) ent⸗ wirft A. Colguhoun eine erbauliche Schilderung von der Art und Weise, wie in dieser mittelamerikanischen Republik die Wahlen zu den höchsten Staatsämtern ins Werk gesetzt werden. Wenige Wochen vor dem Zeitpunkt, der für die sogenannten Wahlen bestimmt ist, läßt die Regierung im Lande vertraulich bekannt machen, daß ihr natürlich kein Gedanke ferner liege, als der, die freie Entschließung des Volkes irgendwie zu beeinträchtigen, daß sie es jedoch für ihre Pflicht halte, bestimmte Per⸗ sonen, die namhaft gemacht werden, als allein geeignet für die neu zu besetzenden Aemter in Vorschlag zu bringen. Sollte jedoch der Fall eintreten, daß das Volk mit den offiziellen Kandidaten nicht einverstanden ist, nun, dann folgt ohne Gnade die„piece de résistance“ des mittel⸗ amerikanischen politischen Lebens: eine kleinere oder größere Revolution, je nach Bedürfniß. Mit ewiger Gleichheit spielten sich die Ereignisse nun folgendermaßen ab. Die verschiedenen Parteiführer belegen alle Waffen, die in ihren Bereich fallen, mit Beschlag, und alle Männer, die schon oder noch eine Flinte tragen können, werden für eine Zeitlang Soldaten. Die Regierung aber setzt sofort nicht allein die ihr feindlich gesinnten männlichen Personen, deren sie habhaft werden kann, hinter Schloß und Riegel, sondern nimmt auch ohne Weiteres von allen Eisenbahnen, ehh isch und feurig. Die Ackerscholle duftet kräftig i dau zu uns herüber. Und dort, hoch oben, wie ein ——— ö——0 zen Schreib' u unterwegs. en K Es. 9 Von Marie Polchau. 0 T iter 1 g 2 1 21 col! 1 50 10 0, — (Nachdruck verboten.) Elli!“— Das nenne ich aber einen glücklichen zufall, der Dich mir hier geradewegs in die Arme ührt! Wohin geht denn Deine Reise?“ Eine zierliche, allerliebste Brünette mit lustigen Rehaugen, Grübchen in den runden Wangen und In kecken Stumpfnäschen war es, welche diese Worte einer soeben einsteigenden, nicht minder rei— enden Blondine zurief.„Nach N. fahre ich zu bretas Hochzeit,“ entgegnete diese, indem sie in nem Nichtrauchkoupee neben der anderen jungen Dame Platz nahm.„Du reisest doch natürlich auch borthin Mieze?“ fuhr sie fort. „J bewahre, man hat mich nicht beehrt. Ich hube auch niemals Sympathie für die Greta ge— habt und das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Du aber warst ja immer ihre Intima!“ O bitte, bitte, das geht wohl an,“ erwiderte ie Blonde abwehrend,„Sie hätte mir keinen größeren befallen thun können, als wenn sie mich mit ihrer Anladung verschonte. Ich verspreche mir absolut, schts von dem Familienfest dieser simplen, lang⸗ heiligen Leute.“ „Greta ist aber doch klüger, als ich dachte, dem sie Dich herbeizieht,“ sagte Mieze,„denn es Arleiht ihrem Festtage gewissermaßen ein Lüster, wenn sie zwischen all' ihren Landpommeranzen eine hübsche, elegante Großstädterin präseutieren kann. Du wirst als solche da Eroberungen machen! Es muß amüsant sein, alle die Rabattentrampler in Deinen Netzen zappeln zu sehen; weiter wird ja von Belang nichts unter ihren Gästen sein.“ „O doch, sie haben auch städtische Verwandte,“ sagte Elli.„Ich weiß, daß Greta mal in Leipzig zum Besuch war, daher datirt ja ihre Bekanntschaft mit ihrem Auserkorenen.“ „Ach, wen können sie da haben! Aber freilich, dann hättest Du Chancen, zum Brautführer einen Jüngling aus der großen Seestadt Leipzig zu be— kommen,— einen Heringsbändiger mit dicken, roten, frostvernarbten Fäusten, der trotz der reichlichen Aufwendung von Borsdorfer-Apfel-Pomade und Patschult das Parfüm von Harzkäse und Heringen nicht loswerden kann. Hu, wird der Süßholz raspeln—“ „Ach, Mieze hör auf damit!“ unterbrach Elli sie, halb geärgert, halb belustigt. „Ja, die Leipziger Herrenwelt soll Herzen zu erobern und zu brechen verstehn“, fuhr Mieze un— beirrt fort,„hüte das Deine!— Also die Greta hat ihres auch allda verloren? Ich kann mir diese Personifikation des„Ewig Weiblichen“ ganz wun— dervoll vorstellen in dem welterschütternden Moment, als sie mit niedergeschlagenen Augen, hold er— glühend, die erhabene, althergebrachte Autwort ge⸗ stammelt:„Sprechen Sie mit meinem Vater!“ Daß der Tugendspiegel nur überhaupt Verständnis für eine Liebeserklärung gehabt hat. In der Pension hatte sie doch nie auch nur den geringsten Schimmer eines Techtelmechtels. Ich glaubte wirklich, die Fähigkeit für die Liebe ginge ihr gänzlich ab. Und daß sich jemand in sie verliebt hat—! Ich begreife es nicht, und in was denn wohl? Ju ihre großen Augen mit dem dummen Ausdruck? Ju ihre robuste Gesichtsfarbe?— Das einzige, was noch Reize aufweisen könnte, ihren famosen Wuchs, wußte sie ja gar nicht zur Geltung zu bringen—“ „In der That nicht“, fiel die auffallend elegant und kokett gekleidete Elli ihrer Freundin in's Wort. „Wie plump und geschmacklos waren ihre Toiletten — von Chic keine Spur!“ „Er hat sich wohl in fragte Mieze.„Wie kam es denn? Weißt Näheres darüber?“ „O ja“, entgegnete Elli,„die Geschichte ist gottvoll. Also sie ist mit besagten Verwandten in Leipzig in einem Konzert. Der Saal ist gedrängt voll und kurz vor dem Beginn sieht man eine alte Dame noch einen Platz suchen. Die Greta mit ihrer pyramidalen Zuvorkommeunheit rückt mit ihren beiden Cousinen auf zwei Stühle zusammen und bietet jener Dame den ihren. Dabei soll das alberne Ding scherzend ihren Cousinen zugeflüstert ihr Geld verliebt?“ Du haben,„es lohnt sich vielleicht, wer weiß, sie hat wohl einen Sohn!“ „So viel Spirit traue ich ihr gar nicht zu“, lachte Mieze. „Ich auch nicht“, fuhr Elli fort.„Aber so viel ist gewiß, der Sohn war da. Er erschien in den Pausen bei seiner Mutter, man machte Be— kanntschaft. Als dann nach Jahr und Tag der damalige candidatus theologiae eine Pfarre bekam, ging in aller Ehrbarkeit die Verlobung von statten.“ „Eigentlich ist die Geschichte doch riesig pro— saisch und altfränkisch“, entschied Mieze.„Dieses langatmige„Sich treu im Herzen tragen“, bis der ersehnte Moment gekommen, da man eine Ver— sorgung bieten kann—“ „Und was für eine?“ unterbrach Elli.„Ein Butterbrotsparadies! Für Greta's Ausprüche paßt ja freilich so ein„Gottes Wort auf dem Lande“ ganz gut. Jedenfalls werden nun neben den Oeko— nomikern auf der einen, die Schwarzröcke auf der andern Seite vertreten sein auf ihrer Hochzeit. Zwei Brüder des Bräutigams sind auch Theologen.“ „Verheiratet?“ fragte Mieze schnell. „Nein, noch zu haben. Der eine studiert noch, der andere hat erst kürzlich eine Pfarre bekommen.“ (Schluß folgt.) Dampfschiffen, Wagen, Pferden, Maulthieren und allem möglichen Geschirr Besitz, schließt die Postämter, unter- drückt alle Zeitungen und läßt den Telegraphen nur noch für ihre eigenen Zwecke spielen. Inzwischen werden von sogenannten Comisionados, die beide Parteien über das ganze Land aussenden, die waffenfähigen Männer mit Gewalt oder Güte in die Reihe der„Truppen“ gesteckt. Wer eine Kriegskontribution von etwa 1000 Dollars dazu aufwenden kann, erhält selbstverständlich das Offiziers⸗ patent, und wenn er sich weigert, in anderer Eigenschaft, als der eines Obersten Dienst zu thun— dann muß man ihn eben auf der Stelle oder wenigstens nach kurzer Zeit zum Obersten machen.— Jedesmal, wenn eine Revolution ausbricht, setzt die Regierung, die gerade am Ruder ist, ihre stärkste Hoffnung auf die regulären Truppen, aber oft macht die Gegenpartei ihr in dieser Hinsicht einen bösen Strich durch die Rechnung, indem sie sich durch einen kühnen Handstreich der Kasernen bemäch⸗ tigt und die„veteranos“ zwingt, unter ihren Fahnen zu kämpfen. Zum Glück für die Bewohner pflegt freilich eine solche Revolution in Nicaragua nicht lange zu dauern; sobald ein wenig Blut auf beiden Seiten geflossen ist, zeigt man sich des Bruderzwistes müde, und die schwächere räumt der stärkeren das Feld.— Hin und wieder werden wenigstens die äußeren Wahlformen beobachtet, so vor Kurzem bei in einen bereitstehenden Kasten zu werfen. Sie alle hatten einen und denselben Vizepräsidenten gewählt, ohne zu ahnen, wer der Glückliche sei. Erst am folgenden Tage erfuhren sie es durch die offizielle Zeitung, welche triumphirend verkündete, Herr So-und—so sei mit überwäl⸗ tigender Mehrheit aus der Wahlurne als Vizepräsident hervorgegangen. — Die Zerstörung Karthagos. Aus dem Auf⸗ satzheft des kleinen Karl:„Weil im Senate der berühmte Cato jede seiner Reden mit den bekannten Worten schloß: „Im Uebrigen geht meine Meinung dahin, daß Karthago zerstört werden muß“, auch wenn man ihn gar nicht ge⸗ fragt hatte, so wurde es dem Senate endlich zu viel, und er beschloß, Karthago wirklich zu zerstören. Das geschah natürlich auch sofort so, daß Scipio sich, denn der war es, nach verzweifelter Gegenwehr auf die Ruinen Kar⸗ thagos setzen konnte. Deshalb hieß er auch der dritte punische Krieg und wurde später Atricanus genannt.“ — Verbessert. Unteroffizier:„Heute stehen Sie schon strammer, Levi, und nicht mehr wie ein bepackter Hausirer,— heut' steh' Sie schon da wie ein ausver⸗ kaufter!“ — Zweideutig. Dienstmädchen(vor dem Abend—⸗ essen:„Madam' läßt bitten, es ist angerichtet!“— Herr (für sich):„Was wird die heut wieder angerichtet haben!“ Neueste Telegramme. Hd. Paris, 24. März. Prinz Heinrich von Orleans wurde gestern vom Präsidenten Faure empfangen. Der Prinz drückte seinen Dank für den ihm verliehenen Orden der Ehrenlegion und seine Ergebenheit für die Republik aus. Der Präsident beglückwünschte den Prinzen aufs herzlichste zu den hohen Tugenden, welche er während der gefährlichen Forschungsreise be— wiesen und dankte ihm im Namen Frankreichs für die glänzenden Resultate, die er erzielt hat. Der Deputierte Lemyre de Villers begleitete den Prinzen in den Audienzsaal. Hd. Brüssel, 24. März. Die„Korrespon⸗ dence Russe“ schreibt: Rußland werde jedes Vor⸗ gehen Frankreichs in der egyptischen Frage unter— stützen. Hd. Brüssel, 24. März. Der Kronprinz Albert wird Mitte Juni dem Berliner und Wiener Hof einen Besuch abstatten. Hd. Venedig, 24. März. Die Gaz⸗ zetta di Venecia hält ihre Meldung von der ernstlichen Erkrankung des Hd. Warschau, 24. März. Gouverneur Schuwalow soll in Petersburg nichts ausgerichtet haben. Marktpreise. Gießen, den 24. März. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfund 75—85, Hühner⸗ eier 2 St.10— 11, Enteneier 5—0, Gänseeier 9— 10, Käse 5— 10, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 30 Pfg., Tauben per Paar 1,00—0 Mk., Hühner p. St. 1.001,30. Der General⸗ Seine Vorschläge betreffend Einführung von Verwaltungsreformen in dem Weichselgouvernement sollen abgelehnt worden sein. Hahnen 1,30— 1,70, Enten 2,— 2,20 Mk., Gänse per Pfund 46—54, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh- und Rindfleisch 66 bis 68, Schweinefl. 56—68, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 60 00, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 4,00—5, Zwiebeln per Zentner 5—0,00 Mk., Milch per Liter 16—18 Pfg. N 5 Sterbefälle. Am 22. März. Adolf Hattenhauer, 22 Jahre alt, Tabaksspinner dahier. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25. d. M., Nachmittags 3 Uhr, von der neuen Klinik aus statt. e Jodakt grenblat der Wahl des Vizepräsidenten in einer ni i ms Sie F ee 5 1 2 88 1 1 5 8 1 111 5 e e n 1 i 10 e Papstes aufrecht. Derselbe nehme 1 55 0 a 0 ll Androhung einer hohen Geldstrafe zum folgenden Tage] oh 1 keine Nahrung zu sich, habe seine täg⸗ Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re- e, 2. nach 135 ren geb he entbieten ließ. Nacheinander e lichen Spaziergänge eingestellt und ver⸗ datteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, Veieh aumel mußten sie vor ihm erscheinen und Jeder erhielt dann bringe die meiste Zeit des Tages im beide in Gießen. ung 1 0 ein zusammengerolltes Stück Papier mit der Weisung, es Lehnstuhl eines verdunkelten Zimmers. n sch an bac ———— e— lagen zu 60 Bekanntmachung. Auf Beschuß der Stadtverordneten-Versamm⸗ lung vom 22. Juni 1893 und vom 12. März d. J. bringen wir bierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß für die Folge die Stadt Gießen bereit ist, ihrerseits die dauernde Unter⸗ haltung von Gräbern Privater auf dem hiesigen Friedhofe unter nachstehen⸗ den Bedingungen und gegen die nachstehenden — nenerdings abgeänderten Vergütungen— zu ilbernebmen. 5 1. Die Friedhofskommission ist ermächtigt, auf Wunsch von Privaten die dauernde gart⸗ nerische Unterbaltung von Einzelgräbern und Erbbegräbnisstätten gegen Leistung einer ein⸗ maligen entsprechenden Vergütung an die Stabikasse zu übernehmen. Die Unterhaltung der Gräber obliegt dem Stadtgärtner, unter Kontrolle des Stadtbauamts und der Friedhofs. kommission. 2. Die Höhe der einmaligen, baar zu ent- richtenden oder durch Vermächtuis zu be⸗ stimmenden Summe richtet sich nach dem Grade der einfachen oder reichen gärtnerischen Aus- schmückung und nach der Zahl der Gräber. Die Abstufung in der Ausschmückung ist eine dreifache, nach folgenden Tarif: 1. Stufe. 2. Stufe. 3. Stufe Für ein Grab„ 250, 500, 850 „ 2 zus lieg. Gräber„ 320, 800, 1500 „ 3„„„„ 390, 1100, 2150 „ 1„„ 460, 1400, 2700 W 1„ 530, 1700, 3200 „6„„ 1„ 600, 2000, 3700 „ jedes weitere Grab T e eee, ee, ee 3. Ueber die Unterhaltung von Grabdenk⸗ mälern, sowie von größeren Erbbegräbnis⸗ stätten bleibt für jeden Einzelfall besondere Vereinbarung mit der Stadtverordneten Ver⸗ sammlung vorbehalten. 15 4 Die Unkerhaltungspflicht der Stadt für die übernommenen Gräber, Erbbegräbnis⸗ stätten und Denkmäler währt so lange, als der Friedhof als solcher erhalten bleibt. 5. Die Vorschriften des§ 8 der Friedhofs- ordnung treten außer Kraft für alle Gräber, Begräbnisstätten und Denkmäler, deren Unter- haltung den vorstehenden 89 1—4 gemäß, von der Friedhofskommission übernommen wird. In Ausführung dieser Beschlüsse ist von der Friedhofskommission bestimmt: 1. Die von der Friedhofskommission zu unterhaltenden Gräber sind nach Bedarf um- zuarbeiten, sodaß keine Senkungen des Bodens entstehen. Steineinfassungen sind in gärtne⸗ rischer Weise zu erhalten bezw neu herzurichten, Raseneinfassungen nach Bedürfnis zu erneuern. Regelmäßig zu Ostern sind die Gräber und die anstehenden Wege zu reinigen, die Wege mit Kies zu bestreuen; die Gräber sind sodann nach Maßgabe ihrer Bepflanzung zu pflegen und zu gießen. Im Spätherbst hat wieder eine besondere Reinigung und die Bestreuung der Wege mit Kies nden. Die Gräber sind sodann, solange es die Witterung gestattet, von dürrem Laub zu reinigen. 2. Die Gräber der ersten Stufe werden mit Epheu oder Immergrisn bepflanzt und unterhalten. Die Gräber der zweiten Stufe werden möglichst zu Ostern mit Frühiahrspflanzen, demnächst, möglichst zu Pfingsten mit blühen⸗ den und einigen grünen Sommerpflanzen be- pflanzt und unterhalten. Die Pflanzen werden um Mitte Oktober entfernt Die Gräber der dritten Stufe werden möglichst zu Ostern reicher, insvesondere aus mit einigen blühenden Hyacinthen und Tulpen bepflanzt. Die abgeblühten Zwiebelgewächse werden sofort durch andere blühende oder bald zur Blüte gelangende Pflanzen ersetzt. Möglichst zu Pfingsten findet eine reichere und siets nach Bedllrfnis durch bessere Pflanzen zu ergänzende Sommerpflanzung statt. Diese Pflanzen werden um Mitte Oktober entfernt und danach— insoweit dies die Rück⸗ sicht auf die Frübjahrspflanzung zuläßt— einige grüne Pflanzen und blühende Winter⸗ astern gepflanzt, die später je nach der Wit terung zu entfernen sind. Gießen, den 18. März 1896. N Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Städt. Schlachthaus Heute Rindfleisch, nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pf. Ochsenfleisch nicht ladenrein, pro Pfund 30 Pfg. chweinefleisch, uicht ladenrein, pr. Pfd. 5 Pf. Holzversteigerungen. N Oberförsterei Grünberg. Distrilte Göbelnrödertannen, Krummstrauch, Klösgesrod, Grauwinkel, Breiteloh, Koppe, Bettenwald, Zuhaag, Atzwald ꝛc. der Forstwartei Harbach sowie aus dem Distrikt Judeneiche der Forstwartei Judeneiche: Stämme: 44 Eichen mit 18 km, 210 Fichten mit 86 fm, 54 Kiefern mit 33 km, 15 Lärchen mit 7 km, 3 Buchen mit 2 fm, 3 Linden mit ½ fm; Derbstangen: 273 Fichten mit 15 fm; Scheiter rm: 43 Buche, 34 Eiche, 201 Nadelbolz, 4 Linde; Knüppel rm: 130 Buche, 93 Eiche, 230 Nadelholz, 1 Linde; Reisig rm: 160 Buche, 111 Eiche, 101 Nadelholz; Stöcke xm: 33 Buche, 58 Eiche und Nadelholz. 5 Montag, den 30. März.— Distrikte Laubachskopf, Beltershainerwald, Kaulhain, Grauerberg, Alter Haag, Wirberger Waldlache, Börningerberg, Steinweg, Ochsenstall, Neuer Heegwald, Hoherod, Rain ꝛc. der Forstwartei Reinhardsbain: Scheiter rm; 228 Buche, 4 Birke, 105 Eiche, 147 Nadelholz. 5 Aspe ꝛc.; Knüppel xm: 151 Buche, 105 Eiche, 289 Nadelholz, 8 Aspe; Reisig rm: 592 Buche, 210 Eiche, 238 Nadelholz; Stöcke rm: 56 Buche, 200 Eiche und Nadelholz. Dienstag, den 31. März. Zusammenkunft jedesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten Tage auf dem Schnittpunkt der Harbacher Straße mit der Kreisstraße von Queckborn nach der Staatsstraße Grünberg—Lindenstruth, am zweiten Tage am Pflanzgarten im Distrikt Steinweg bei Reinhardshaiu. Am ersten Tage wird nur das Holz in den Distrikten Krum mstrauch und Göbelnrödertaunen, am zweiten Tage das Holz im Distrikt Laubachskopf sowie einem Teil des Distrikts Beltershainerwald bei der Versteigerung übrige Holz wird unvorgezeigt verkauft. Ausgebot. vorgezeigt, alles Nur die rot unterstrichenen Nummern kommen zum Submissionen. Reiskirchen Die zur Herstellung des eisernen Oberbaues einer Brücke in der Ge— markung Reiskirchen von 7,50 m Länge und 4 m Breite erforderliche Lieferung und Arbeiten, sowie Maurerarbeiten sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen bei der Bürgermeisterei zur Einsicht offen, bei welcher auch bis zum 2. April Nachmittags 2 Uhr, adressierte, verschlossene und mit„Submission“ bezeichnete Offerten abzugeben sind. Grünberg. Nähere Auskunft erteilt Bezirks-Bauaufseher Maringer in Aufnahme eines Anlehens. Die Stadt Gießen beabsichtigt die Aufnahme eines 3¼„igen Anlehens von 1800 000 Mk. zur Rückzahlung eines älteren, höher verzins- lichen Aulehens wie zur Deckung außerordent— licher Ausgaben. Nähere Auskunft über die dafür in Aussicht genommenen Bedingungen, sowie über die Verhältnisse der Stadt Gießen erteilt die unterzeichnete Stelle. Angebote für Uebernahme des Anlehens sind bis spätestens Dienstag, den 31. März d. J., Nachmittags 2 Uhr, hierher einzureichen. Gießen, den 23. März 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth, Oberbürgermeister. Ein Wagen, Pflug und Egge . 444 zu verkaufen. Eichgärten 1. Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermieten. 443 Grünbergerstraße, Bleiche. Ein Garten am Nahrungsberg ist ö preisw. zu verkaufen. Zu erfr. in der Exped. der„Hess. Landeszt, Gießen, Kreuzplatz 4. Gut möblirtes Limmer mit Kabinet für sofort oder später zu vermieten. Preis pro Monat 12 Mk. 66) Marburgerstr. 22 II. 9. 428 Trima Apfel ein 3 J. Arnold, zum Schipkapass, Bahnhofstrasse 7. 363 Zur Frühjahrs⸗ — Aussaat. Erfurter Sämereien in nur bestkeimender Sorte zu haben 445 Wallthorstr. 57. und Stuhl⸗ Empfehle meine Korb— flechterei zu soliden Preisen. Aug. Werner, Korbmacher, 226) Gießen, Weidengasse 8. Chr. 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