1 hof ech i da ö kudtherhech r Vegtühe Tonber u t sst elch. wie die dach 1 Dab Kals, r mittels En die Rue Zu 1 uche f Wien könn sche Bebel die Abscht folgen um sh Det Figo u ücht von der. on Moh lache, igt die Moch 0 1 hurg, Verantw. J „Ottmann, bebe g N 1 Gestern be ie Straßen un ann Piet ku, echter 2 und irschen kuechte u. 10 und iu, Tungsbureal, 1880 4 ll. hedorfer 0 chack! lrase e 1 4 E tb t6plel 1 Urn Stölttbebte die gui al Alt von Len 5 te 0¹ fiche ö 6105 geen 1 an He Gießen, Freitag, den 23. Oktober 1896. Ausgabe Gießen. ische Landeszeikung, Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. 2 Erscheint täglich mit Ausnahme der Preis der Anzeigen: 10 Pfg. Tage nach Sonn- und Feiertagen. für die Zspaltige Petitzeile. 1 22 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. bei der Distriktseinnehmerei Lampertheim, Jo⸗ den Bedingungen gestattet sind: 1. Für den Auf⸗ tums Hessen, Thiere von Händlern aber nur ligung der Thiere vor dem Auftriebe zu erfolgen. nicht mehr gut an, daß derjenige, der das Gast⸗ wirtsgewerbe nicht gelernt habe, dasselbe aus⸗ sei. Die als Buschwerk, Bäume und Gräben. * Gießen, 22. Okt. Der Distriktseinnehmer hannes Wacker, ist in gleicher Diensteigenschaft in die Distriktseinnehmerei Gießen 1 versetzt worden. * Gießen, 22. Okt. Das Großh. Kreis- amt bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß die Abhaltung der Viehmärkte in Allendorf d. d. Eda. am 11. November, in Gießen am 17. und 18. November, in Grünberg am 12. November, in Hungen am 2. November und in Lang⸗Göns am 3. November unter folgen⸗ und Abtrieb ist den Anordnungen des Kreis— veterinäramts gemäß je eine bestimmte Stelle zu schaffen. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten des Großherzog— dann, wenn sie mindestens sieben Tage in un⸗ verseuchten hessischen Orten in seuchefreiem Zu— stand zugebracht haben, aufgetrieben werden. 3. Außer der Controle der Ursprungszeugnisse hat selbstverständlich auch die thierärztliche Besich⸗ * Gießen, 22. Oktober. Auf Veranlassung des Vereins der Gastwirte von Gießen und Umgegend hielt gestern Nachmittag im Saale des Hotel Einhorn der Obermeister der Berliner Gastwirts⸗Innung, Herr Otto Hartmann, einen Vortrag über„Die Bestrebungen der Innungen“. Der Redner, welcher Teil⸗ nehmer der Berliner Handwerker-Konferenz ge⸗ wesen, ist Auhänger der Zwangsinnung. Er halte den Gesetzentwurf betreffend die Organi⸗ sation des Handwerks mit den Verbesserungen, welche die Berliner Handwerker-Konferenz daran vorgenommen, zur Hebung des Handwerks für erforderlich und im Interesse der freien Gastwirts⸗ Innungen für erstrebenswert. Der Redner er⸗ klärte rund heraus, daß er Anhänger des Befähigungsnachweises sei, denn es gehe zuüben berechtigt sein dürfe. Das Gewerbe sei augenblicklich überfüllt. Redner bat zum Schluß, die Versammlung möge erklären, daß sie mit seinen Ausführungen sich einverstanden erkläre. — Aus der Debatte, die sich an den Vortrag knüpfte, ging hervor, daß unsere Wirte von der preußischen Beglückung des Handwerks nichts wissen wollten. Besonders drastisch wurde dem Vortragenden aber klar 1 daß der Befähigungsnachweis ein überlebter Standpunkt ersammlung nahm zum Schluß fol⸗ gende Resolution einstimmig an:„Die heute im Saale des Hotel Einhorn tagende außerordent⸗ liche Generalversammlung des Vereins der Gast⸗ wirte von Gießen und Umgegend erkennt an, daß die Ausführungen des Obermeisters Hart⸗ mann⸗Berlin bezüglich der Bestrebungen für freie Innungen vollständig berechtigt sind und steht denselben, besonders in Bezug auf die Krankenkassen und Schiedsgerichte sympathis gegenüber und wird dieselben im weiteren Ver, laufe der Verbandsberatungen eingehend erörtern.“ Nachdem die Gießener Gastwirte den Berliner Zwangsinnungsschwärmer in der Debatte so glänzend hatten ablaufen lassen, hätte die Reso⸗ lution schon etwas bestimmter lauten dürfen. Gießen, 22. Okt. Ein außergewöhnlich starker Besuch wurde dem gestern Abend in Steins Garten ⸗Saal bau stattgehabten Wohlthätigkeits⸗Konzert zum Besten des Unterstützungsfonds hilfsbedürftiger Musiker des deutschen Heeres und der Marine zuteil. Viele der Zuspätkommenden mußten sich entweder mit einem bescheidenen Plätzchen in irgend einer Ecke begnügen, sofern sie es nicht vorzogen, wenn auch mit lebhaften Bedauern, wieder umzukehren. Der gesangliche Teil wurde von ca. 120 hier eingezogenen Lehrern aus dem Bezirk des 11. Armeekorps ausgeführt, während zwischen den Gesangspausen die Kapelle des Inf.⸗Agts. Kaiser Wilhelm II. Großh. Hess. Nr. 116 die schönsten Nummern ihres Repertoirs zum Vortrag brachte. Ungeteilten Beifall fanden die Leistungen des Sängerchors. Barbarossa, der Männerchor mit Musikbegleitung, hat eine Wiedergabe gefunden, wie man sie selten zu hören bekommt. Wir er⸗ wähnen nur noch den Vortrag eines Quartetts, das unter dem reichhaltigen Programm mit am besten gefallen haben dürfte und begnügen uns mit der Versicherung, daß jeder Gesangsfreund, der dem Konzert ferngeblieben, etwas ver— säumt hat. * Gießen, 22. Oktober. In letzter Stunde präsentieren die Nationalliberalen für die schon am 5. November anstehende Ersatzwahl den Gutsbesitzer Meinert⸗Konradsdorf als Kandidaten für den Reichstag. Meinert kam bei der Wahl im Jahre 1893 mit Köhler in die Stichwahl. * Gießen, 21. Oktober. In der Sache egen Thekla Wittmann welche von der Straf- ammer s. Zt. wegen Kindestötung zu zwei Jahr sechs Monate Gefängnis unter Anrechnung von 3 Monaten der erlittenen Untersuchungshaft verurteilt wurde, hat die Strafkammer Piber nachdem das Reichsgericht die Reviston er Verurteilten stattgegeben, das zweite Mal verhandelt. Es blieb bet der ersten Entscheidung. Wir hören aber, daß nach der neuen Entscheidung wieder ein Revistonsgrund vorliegen soll und hängt es vom Vater des jungen Mädchens ab, ob das Reichsgericht noch ein Mal mit der Sache befaßt werden wird. * Gießen, 22. Okt. Der Fernsprech⸗ verkehr zwischen Gießen, Bingen, Bad Nau⸗ heim und Friedberg wurde, nachdem das Reichs⸗ postamt die Genehmigung hierzu erteilt hat, vorgestern eröffnet. * Geiß⸗Nidda, 19. Oktober. Die zweite Bürgermeisterwahl, die ebenfalls angefochten wurde, ist abermals kassiert worden, wobei der Gemeinde wieder eine Strafe von 60* aufer⸗ legt wurde. forderlich. Aus dem Kreise Alsfeld, 20. Oktober. Die Zeit, wo das Rind noch wild in den deut⸗ schen Wäldern vorkam und der Auerochs darin hauste, ist läugst dahin. Ein wil des Rind in einem Walde heute noch anzutreffen, würde man als Münchhausiade zu bezeichnen geneigt sein. Und dennoch ist es wahr, in dem Doma⸗ nialwalddistrikt Elbenrod treibt sich seit Anfang Eine dritte Wahl ist nunmehr er⸗ den dortigen Waldkulturen großen Schaden an. Der Eigentümer des Rindes wird deshalb vom Großh. Kreisamt Alsfeld aufgefordert, sich bin⸗ nen einer Woche bei Großh. Oberförsterei Eudorf zu melden, widrigenfalls diese Behörde die Er- legung des Tieres anordnen wird.(D. Ztg.) * Darmstadt, 21. Okt. Heute Nacht ist in der Mauerstraße ein junger Mann anscheinend in betrunkenem Zustande aus dem Fenster des ersten Stockes auf die Straße gefallen. Er wurde durch Schutzleute in seine Wohnung zurückverbracht. Offenbach, 20. Oktober. In dem hie⸗ sigen Schlachthaus wurde ein bereits geknebelter Ochse unruhig und stieß mit seinem Horn dem an ihm beschäftigten Metzgerburschen das rechte Auge aus. Der bedauernswerte junge Mensch wurde in das Krankenhaus verbracht. * Hainbach, 19. Okt. Heute Nachmittag fand die Beerdigung des Landtagsabgeordneten Pfannstiel auf dem alten Friedhof 912 statt. Trotz der recht ungünstigen Witterung war die Beteiligung an dem Leichenbegängnis aus allen Schichten der Bevölkerung eine überaus starke. * Mainz, 21. Okt. Die nach hier einbe⸗ rufene Versamm lung des mittelrhei— nischen Fabrikantenvereins wurde heute Mittag nach 1 Uhr durch Herrn Dr. Deck⸗ Biebrich eröffnet. Vertreten find die Handels⸗ kammern von Frankfurt a. M., Offenbach, Hanau, Wiesbaden, Koblenz, Bingen, Worms und Mainz. Auch viele Gäste sind anwesend. Nach einleitenden Worten des Herrn Direktor Dittmar⸗Mainz referierte der Geheime Re⸗ gierungsrat Richter aus Berlin, als Vertreter August ein Rind herrenlos herum und richtet an P der Regierung, über die Teilnahme des deutschen Reiches an der Weltausstellung zu Paris im Jahre 1900. * Mainz, 21. Oktober. In vergangener Nacht wütete auf dem bei dem Dorfe Waller⸗ städten belegenen„Rheinfelder Hof“ GBesttzer Herr Schudt) ein heftiger Brand. Das Feuer brach gegen 11 Uhr in einem Wirtschafts⸗ gebäude aus. In kurzer Zeit lagen die Mahl⸗ mühle, die Brennerei, die Schmiede- und Schlosserwerkstätte, sowie die angrenzenden Stallungen in Asche. Das Wohngebäude wurde Dank dem energischen Eingreifen der Groß— Gerauer Feuerwehr gerettet, ebenso ein Schuppen, in dem große Quantitäten Spiritus lagerten. Der Gesamtschaden soll sich auf circa 50000 Al belaufen. Ueber die Entstehungsursache des Feuers weiß man bis jetzt noch nichts Be⸗ stimmtes. Mainz, 21. Okt. Folgen unwahrer Mitteilungen. Im Juli d. J. erschien in der„Mainzer Volksz.“ eine Notiz, worin über die Behandlung eines Schülers der Volksschule Klage geführt wurde. Es seien ihm Prügel mit einem Gummischlauch angedroht worden, auch wurde behauptet, daß Kinder im Keller des Schulhauses durch den Schulpedellen auf Befehl des Oberlehrers mit einem Gummischlauch häufig geschlagen worden seien. Der Taglöhner eter Johann Ramberger von hier hatte diese Thatsachen der Redaktion der genannten Zeitung mitgeteilt mit der Bemerkung, eventuell auch die Beweise führen zu können. Die ganze Geschichte stellte sich aber später als absolut erfunden heraus, infolgedessen die„Volksztg.“ eine Be⸗ richtigung brachte. Auf Veranlassung der oberen Schulbehörde stellten Oberlehrer Heiß und Lehrer Müller Strafantrag wegen Beleidigung gegen den Ramberger und den verantwortlichen Lokal⸗ redakteur des genannten Blattes Herrn Lieb⸗ mann. In der gestrigen Verhandlung vor dem Schöffengericht ließ der Amtsanwalt die Anklage gegen den Redakteur fallen, weil er bona fide ene habe, gegen den Ramberger dagegen eantragte er eine Gefängnisstrafe von einem Monat. Das Gericht sprach den Redakteur frei und verurteilte Ramberger zu 30 4, Geldbuße und Publikation des Urteils auf dessen Kosten. Vermischtes. — Fideles Gefängnis. Das Reichsgericht in Leipzig hatte sich dieser Tage mit einem urfidelen Ge⸗ fängnis zu beschäftigen. In dem Gefängnis zu Marien⸗ werder schaltete und waltete bis vor kurzem der Ge⸗ fangenen⸗Aufseher Bader, der eine originelle Auffassung seines Berufes mit einem hochgradig entwickelten Humani⸗ tätsgefühl verband. Er war nicht nur den seiner Obhut unterstellten Gefangenen ein äußerst nachsichtiger Gönner; er war vielmehr auch bestrebt, sich bei Denen, die erst in Zukunft sich unter seinen Schutz zu stellen gezwungen waren, in vorteilhaftes Licht zu stellen. Als ein Mann, der die Zukunft ins Auge faßt, machte er bei Verurteilten besseren Standes noch vor deren Strafantritt in deren Wohnung Visite und setzte ihnen und den Zurückbleibenden zum Troste seine Grundsätze bei Behandlung vou Ge⸗ fangenen auseinander, die in der Quintessenz„Leben und leben lassen“ gipfelten. Man wurde so bekannt und die Inhaftierung hatte dann nichts von ihren sonstigen Schrecknissen. Es war, als habe man einen alten Be⸗ kannten besucht. Eingedenk seines Winkes versah man sich ausreichend mit deutscher Reichsmünze und konnte die Zeit hinter den Gitterfenstern ganz angenehm verbringen. Wein, Cognak, Bier und etwas Gutes zu essen gab es, soweit das Geld nur reichte; wurde den Herren Inhaftierten die Zeit zu lang, so wurde in der Wohnung Baders ein Skätchen aufgelegt, und war der Trieb nach Geselligkeit noch stärker, so wurde zur Verhütung der bösen Folgen des stillen Suffs ein kleiner Kommers abgehalten, je nach⸗ dem, entweder in der Wohnung Baders oder in einer geräumigen Zelle. Man legte ein Fäßchen auf und war lustig und guter Dinge und streckte sich dann mit dem Bewußtsein, einen fidelen Tag verlebt zu haben, auf den Strohsack. So mancher der Häftlinge war verheiratet und sehnte sich nach den Seinigen; auch da wußte Bader Rat. Er führte den sehnenden Gatten am Abend in die Arme der liebenden Gattin und holte ihn dann in der — Zwischen Liebe und Pflicht. Roman aus dem australischen Buschleben von G. Löffel. Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Dort unten hausten Menschen, das war sicher. Ich mußte ihr Versteck aufspüren, kofte es, was es wolle. Als ich erwachte, dämmerte bereits der Abend. Ich fühlte mich frisch und wohlauf. Das steigerte meine Unternehmungslust. Ich war zu Allem entschlossen. 1 Was wagt mau nicht, wenn man jung und ehrgeizig ist und ein bestimmtes Ziel vor Augen hat. Mein Pferd war noch in der Nähe. 5 Ich füllte seinen Trog mit frischem Wasser, führte es noch einmal heran und begab mich dann nach dem Rand der Schlucht. Hier verharrte ich lauschend und spähend bis zum Aufgang des Mondes. In der ganzen Zeit hatte sich nichts ereignet. Ich konnte nur annehmen, daß die Bewohner der toten Schlucht in Höhlen oder in entfernteren Teilen derselben hausten, sonst hätte man doch etwas von ihnen sehen müssen. Die Schlucht machte weiter aufwärts einen Bogen. 0 Vielleicht fand ich dort, was ich suchte. Ich beging nun, oben am Rand entlang schreitend, das ganze Terrain, ohne mehr zu sehen Jenseits des Kniees hörten diese nach und 1 nach auf. 1 Hier und da ragte, halb von Gebüsch verdeckt, eine Hüttenwand oder ein steinerner Schorn⸗ stein auf. 5 Auch nach jener Richtung trat eine muldenartige Verflachung ein. 5 Dort, am äußersten Ende, stieg ich hinunter. Ich hatte mir einen jungen Akazienstamm zur Stange geschnitzt. a Der Mond war heute etwas verschleiert, da brauchte ich einen solchen Taststock, um nicht in irgend eine der Gruben zu stürzen. Zuerst konnte ich ruhig ausschreiten. Als aber die Schachte mehr und mehr an⸗ einander drängten, mußte ich meinen Schritt ver— langsamen, und zuletzt kam ich kaum mehr vor⸗ wärts. Wolken sammelten sich um den Mond. Sein Licht nahm ab. 5 Hin und wieder trat eine Verfiusterung ein, die mich zum Stillstand nötigte. Mir war so eigentümlich beklommen zu Mut, als wenn in dieser Stunde sich etwas vorbereitete, was mir verhängnißvoll werden sollte. 5 Ich glaubte nicht an Gespenster, aber ich glaubte an Ahnungen, die mich noch niemals be⸗ trogen hatten. Vielleicht zog sich drohend ein Unwetter zu⸗ sammen, und ich kaunte die Gewitter⸗Stürme in diesen Landstrichen genügend, um sie zu fürchten. Ich war bis zu jener Stelle gekommen, wo die Schlucht ein Knie bildete, ohne auch nur das ge⸗ ringste Verdächtige gesehen oder gehört zu haben. Da plötzlich zog etwas wie ein gespenstischer, grauer Schatten daher und zog, im Nachtwind zer⸗ Im ersten Augenblick war ich starr. Doch schnell kehrte mir die Besonnenheit zurück. Ich suchte auch hierfür nach einer natürlichen Er⸗ klärung, ohne sie gleich zu finden. Da kam es noch einmal lautlos dahergeschwebt, und diesmal gerade auf mich zu. Ich hielt der Erscheinung Stand. Sie wehte über mich hin und entpuppte sich als— Rauch. „Wo Rauch ist, da ist auch Feuer“, sagt man. Feuer in der toten Schlucht— oho! Das konnte nur von den Bewohnern derselben her— rühren. Nun hatte ich ja ein untrügliches Zeichen und einen ganz sicheren Wegweiser! Wo kam der Rauch her? Wie schade, daß der Mond sein Licht so neidisch verhüllte. Die Herdstelle war unauffindlich, aber aus dem Umstand, daß der Rauch am Boden hinschwebte, über den er sich jetzt wie eine schwache Nebelschicht lagerte, konnte ich entnehmen, daß er der Erde entstieg. Da war nun guter Rat teuer. Wie gelangt man unter die Erde? Ohne Zweifel gab es dort unterirdische Gänge, Stollen; fanden sich doch fast auf jedem Goldfeld einige wirkliche Minen-Arbeiter ein, welche, ab— weichend von dem unwissenden großen Haufen, das Goldsuchen bergmännisch betrieben. Eine solche Miene, vielleicht auch mehrere, mußten sich an dieser Stelle befinden und es war nicht unmöglich, daß sie miteinander in Verbindung flatternd, an mir vorüber. standen. Wie es auch sei, ich mußte, wenn ich weiter etwas ermitteln wollte, den Versuch machen, in einen solchen Minenschacht einzufahren, das Weitere dem Zufall überlassend. Ich hatte schon bemerkt, daß unter den überall gleich großen Gräben sich vereinzelte, mehr schacht⸗ artige Oeffnungen befanden, die wie ich durch hinabgeworfene Steine ermittelte, eine größere Tiefe hatten als jene. Ich ging wohl nicht fehl, wenn ich annahm, daß dies Minen waren Eine solche Oeffnung war bald gefunden, und da ich mich nun versichert halten durfte, hier oben unbeobachtet zu sein, traf ich meine Vorbereitungen mit aller Ruhe. Ich suchte und fand ein geeignet scheinendes Querholz. An diesem befestigte ich inmitten meinen um den Leib getragenen Strick. Dann legte ich die Stange über die Schacht⸗ Oeffnung, zündete meine Blendlaterne an, die ich am Gurt befestigte und ließ mich au den Händen hinab. Ich war Turner und wußte, daß ich die Kraft hatte, mich in derselben Weise wieder emporzu⸗ ziehen. Hierzu sollte ich schneller genötigt werden, als mir lieb war, denn unten angekommen, fand ich, daß mein Strick nicht lang genug war, um ganz hinabzureichen. Mich mit einer Hand in der Schwebe haltend, leuchtete ich unter mich. (Fortsetzung folgt.) * ö 9 a e —— L ner — ——— — ——ꝛ ů 2— Nacht wieder ab. Andererseits ließ er auch Frauen, wenn sie mit einem großen Proviantkorb für ihre Männer kamen, zu jenen in die Zelle und ließ sie darin, so lange sie wollten. Natürlich war Bader bei all den Zechgelagen und guten Frühstücken dabei. So veranstaltete er auch einmal bei Antritt eines nenen Gefangenen einen kleinen Antrittskommers und schickte, als das Geld des Ge⸗ fangenen, der auf einen derartigen„festlichen“ Empfang natürlich nicht gerechnet hatte, zu Ende war, ihn gleich wieder nach Hause, um noch mehr zu holen, worauf dann lustig weiter kommersiert wurde. Bader wurde natürlich wegen seiner pflichtwidrigen Handlungsweise bestraft; die Anklage war aber auch noch weiter gegen zehn andere Personen, sämtlich Strafgefangene, beziehungsweise deren Ehefrauen, wegen Beamtenbestechung erhoben; das Land⸗ gericht Graudenz sprach jedoch am 16. Februar 1896 den Kaufmann Dubiella und dessen neun Mitangeklagte frei, indem es davon ausging, daß Bader die Angeklagten selbst erst dazu veranlaßte, und diese aus Furcht, andern⸗ falls schlecht behandelt zu werden, darauf eingingen. Die Staatsanwaltschaft zu Graudenz hatte gegen das Urteil Revision eingelegt. Gerügt wurde, daß im Urteile an einer Stelle als Motiv der Han dlungsweise lediglich Furcht vor schlechter Behandlung angeführt worden, während an anderer Stelle gesagt werde, daß dies Motiv vielfach die Angeklagten bestimmt habe. Das Reichs⸗ gericht verwarf jedoch die Revision, da§ 333 des Straf⸗ gesetzbuches verlange, daß der Wille des Beamten zu der Pflichtverletzung bestimmt habe. — Eine merkwürdige Fischgattung, welche zehn Monate des Jahres auf dem Trockenen lebt, hat Dr. Suard in der Gegend von Rioro im franzö sischen Sudan, 800 Kilometer von der Küste entfernt, entdeckt. Der betreffende Fisch gehört zur Klasse der Welse oder Si⸗ luren und zur Familie der Clarias. Er hält fich in den Sümpfen auf, die zwei Monate lang durch die Regen⸗ zeit gebildet werden, und verkriecht sich dann in Erdlöcher, die er nur des Nachts verläßt, um seine Nahrung zu suchen,(die in Hirsekörnern besteht. Suard fing mehrere derselben und zog sie in Blechkisten auf. Leider wurden sie aber auf dem Schiff zu großer Hitze ausgesetzt, so daß die Tiere nicht lebend nach Europa kamen. Die auch beim gewöhnlichen Wels vorkommenden 4—6 Barten des Oberkiefers sind bei diesem„Clarias Lazera“ getauften Flsch achtfach vorhanden und sehr entwickelt. Von dem schon lange bekannten afrikanischen Schlammfisch Proto⸗ pteros unterscheidet sich dieser Wels in seiner Lebensart dadurch, daß er sich während der trockenen Jahreszeit nicht einkapselt und erstarrt bleibt, sondern nur die heißen Tagesstunden im Versteck zubringt. Professor Leon Vaillant machte das seltsame Tier neulich zum Gegenstand einer Demonstratiou vor den Naturforschern des Museums Jardin des Plantes in Paris. voll von Napoleon beschafft wurde und zur Vernichtung der Prussiens bestimmt war, hat seiner Zeit viel mehr Lärm gemacht, als es wert war, und die größere Zahl dieser Mordinstrumente ist unter den 593 Feld⸗ und Festungsgeschützen, welche bei der Kapitulation bei Sedan erbeutet wurden, in deutsche Hände gefallen. Die Ueber⸗ nahme dieser Geschütze war erst am 8. September(vor 26 Jahren) vollendet. Wenn wir Napoleon auch das Verdienst um seine Mitrailleusen⸗Konstruktion keineswegs schmälern wollen und noch erwähnen müssen, daß es da⸗ mals auch schon in anderen Ländern, z. B. in der Schweiz(unter dem Namen Mitrailleuse Gattling) und in England und Amerika unter anderen Namen der Erfinder derartige Geschütze gab, so ist es doch wenig bekannt, daß die Mitrailleuse bereits 1640 in der Pfalz bei Kriegs⸗ operationen gebräuchlich gewesen ist. Die„Straßb. Post“ bringt aus der„Geschichte des Kurfürsten Friedrich I von der Pfalz“, gedruckt Frankfurt 1765, Folgendes: Der Kurfürst Friedrich 1 von der Pfalz hatte Anno 1460 Klein⸗Bockenheim, welches dem Grafen Emich von Leiningen gehörte, seit zehn Tagen belagert, als am St. Ulrichstag seine Feinde, die Kur⸗Mainzer, unter Erzbischof Diether und dem Grafen von Leiningen, um den Ort zu entsetzen, anrückten. Es folgte ein so heftiges Gefecht, daß Friedrich selbst unter die Kämpfer ritt und ausrief: „Heutzutage Kurfürst oder nicht mehr.“ Die Pfälzer siegten über die Mainzer und erbeuteten damals auch einen ungeheuren Geschützvorrat. In der eroberten Wagen⸗ burg des Grafen von Leiningen befand sich unter 43 anderen Geschützen auf Karren„ein Wagen der furt eine Buchse die dribet 34 Stein mit einer Anzünde“. Ander⸗ wärts steht von demselben Ungetüm:„besunder ein Buchs hat 34 Rohr in ein Guße.“ Wenn nun vielleicht auch Graf von Leiningen selbst diese wohl älkeste„Mitrail⸗ leuse“ nicht erfunden hat, so ist früher doch dieser Erfin⸗ dung in der Geschichte keine Erwähnung geschehen. Die Leiningen hatten sie 1646 schon. Mit der Erfin⸗ dung der Hinterladergewehre wurde dann in den 1860er Jahren, also 400 Jahre später, das neue Mordgeschütz aufgeführt, welches jetzt wieder als Revolverkanoue umge⸗ baut und nur noch auf Schiffen Verwendung hat. — Das Begräbnis im Germanischen Museum. Ueber das Begräbnis im Germanischen Museum wird aus Nürnberg vom 19. ds. berichtet: Sonntag früh fand im Germanischen Nationalmuseum dahier eine ebenso eigenartige wie würdige Feier statt, die bisher in dieser Art wohl noch nicht ihres Gleichen in Deutschland gefunden hat. Stiftungsgemäß— der Ver⸗ blichene hat durch Schenkung bedeutender Summen sich das vertragsmäßige Recht erworben— wurde in einer 1881 zu diesem Zwecke eigens gebauten Gruft unter dem Friedrich⸗Wilhelms⸗ und Viktoria⸗Bau die Leiche des am gebettet. Die Einsegnung der zuvor einbalsamierten Leiche wurde in aller Stille unter Anwesenheit der nächsten An⸗ gehörigen, der Vorstände des Museums und eines magistratischen Vertreters in dem zu einer weihevollen Kapelle umgeschaffenen Vorraum der Gruft durch den alt⸗ katholischen Geistlichen vorgenommen und die Gruft dann bestimmungsgemäß sofort wieder vermauert. Der Ver⸗ storbene 1828 zu Genthin im Kreis Jerichow geboren, gehörte einer uralten Adelsfamilie an, die ihren Ursprung auf die sächsischen Kaiser zurückzuführen sucht und im Laufe der Jahrhunderte schon manchen bizarren Kopf hervor⸗ brachte. Diese nachzuweisen war eine Lieblingsidee des Verstorbenen. Er selbst hatte nach mancherlei eigentüm⸗ lichen Lebensschicksalen in seinem fünfundvierzigsten Lebens⸗ jahre in Innsbruck Jurisprudenz zu studieren begonnen. Seit Ende der siebziger Jahre war er unausgesetzt schrift⸗ stellerisch thätig und zwar auf dem Gebiet der deutschen Rechts⸗ und Verfassungs⸗, sowie der pragmatischen Ge⸗ schichte. Viele seiner Schriften enthalten neben manchen Sonderlichkeiten wirkliche Förderung der Wissenschaft. Sein eigentliches Forschungsgebiet bildete der Schwaben⸗ spiegel. Bemerkt sei, daß die Ruhestätte, die sich Leopold v. Borch in der alten Kartause zu Nürnberg wählte, fern vom Gebiete der modernen Welt, noch drei Grüfte gleicher Art enthält, die bereit sind, hochherzige Stifter für das Nationalinstitut des Germanischen Museums aufzunehmen. Neueste Telegramme. Hd. Lemberg, 22. Oktober. In Sanok hat gestern Nacht der reiche Viehhändler Bart nik seinen Bruder im Streite mit einem Küchenmesser erstochen. Hd. Tanger, 22. Okt. Gerüchtweise ver⸗ lautet, Frankreich verlange von Marokko außer einer hohen Entschädigung für die Wegnahme eines Schiffes durch Seeräuber eine bedeutende Ausdehnung seiner algerischen Rente. Hd. Budapest, 22. Oktober. Der Beamte der Preß⸗Sektion in der Ausstellung, M. Salo⸗ mon, wurde verhaftet, weil er an freien Tagen Billets verkauft und den Erlös für sich verwendet hatte. Hd. Paris, 22. Oktober. Der Zar hat dem Botschafter Baron Mohren heim sein Bedauern darüber ausgedrückt, daß er die Blättermeldung von einer bea b⸗ sichtigten russischen Anleihe in Frankreich nicht sofort dementiert habe, da die Feinde Rußlands und Frankreichs diese Nachricht ausnützten, um den Besuch des Zaren als Hd. Petersburg, 22. Oktober. Die Nachrichten über das Befinden des Aschen Thronfolgers lauten sehr günstig. Das Befinden desselben bessert sich von Tag zu Tag. Die Kaiserin Mutter wird ifolgedessen demnächst nach Petersburg zurückkehren. Hd. New⸗Hork, 22. Oktober. Der Dampfer „Orago“, auf der Fahrt nach San Francisco scheiterte an der Küste von Oregon. Dit gesamte Mannschaft ist ertrunken. Privattelegramme der„Hessischen Laudesztg.“ Hd. Darmstadt, 22. Oktober, 2 uhr 30 M. nchm. Die Kaiserin Jriedris kam heute Mittag 12 uhr 10 Nin. hier an. Sie wurde von dem russischen geiser⸗ paar und den übrigen Fürstlichkeiten em⸗ pfangen und fuhr im offenen Wagen nach dem Palais. Die Rückreise ersolgt beute Nachmittag. Hd. Berlin, 22. Oktober. Nachm. 3 Uhr. Die heute morgen erschienene Nummer der Staatsbürger⸗Zeitung wurde 0 Veröffentlichung eines Beschlusses des Amtsgerichts über die gestrige Beschlagnahme ebenfalls beschlagnahmt. Gottesdieust in der Synagoge. Samstag, den 24. Oktober 1896. Vorabend: 5.00 Uhr. Morgens: 9 Uhr. Nachmittags: 3 Uhr. Sabbathausgang: 6.00. Marktpreise. Gießen, den 22. Oktober. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,00— 1,05, Hühner⸗ eier 2 Stück 13— 15, Enteneier—, Gänseeier——, Käse 5— 7, Käsematte 3, Erbsen per Liter 16, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 50—60 Pfg., Hühner p. St. 901,00, Hahnen 50—80, Enten 1,50 1,70, Gänse per Pfund 42— 48, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 64 bis 68, Schweinefl. 56 66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 50— 54, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln pre 100 Kilo 4,50— 5,00, Zwiebeln per Zentner 4,00— 5,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in — Wer hat die„Mitrailleuse“ erfunden? Das vielläufige Geschütz, welches vor 1870 so geheimnis⸗ 15. Oktober an den Folgen einer Operation zu Frankfurt verstorbenen Freiherrn Leopold v. Borch zur letzten Ruhe! interessiert zu bezeichnen. Gießen. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur allgemeinen Keuntnis gebracht, daß die durch Erlöschen des Mandats des seitherigen Reichstagsabgeordneten Köhler erforderlich gewordene Ersatzwahl im 1. hessischen Reichstagswahlkreise Donnerstag, den 3. November 1896 stattfinden soll und daß die Wablhandlung um 10 Uhr vormittags beginnt und um 0 Uhr na mittags geschlossen wird. 2 Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke: Erster Wahlbezirk: Die Bewohner des Asterwegs, der Ederstraße, Marburgerstraße, von Licherstraße Nr. 23 Kaserne 2, der Nordanlage, Am Rodtberg, der Schillerstraße, Schottstraße, Steinstraße, Wallthorstraße Nr. 23—77, Weserstraße und des Wieseckerweges. Wahllokal: Schulhaus am Asterweg. Wahlvorsteher: Beigeordneter Georgi, Stellvertreter: Stadtverordn. Homberger. Zweiter Wahlbezirk: Die Bewohner der Dreihäusergasse, Erlengasse, Löwengasse, Maigasse, des Neuenwegs, der Plockstraße, des Selterswegs, der Sonneustraße, Süd⸗ anlage, des Teufelslustgärtchens, der Weidengasse, Wolkengasse, und der West⸗ anlage Nr. 1—20. Wahllokal: Gasthaus zum Wiener Hof. Wahlvorsteher:Stadtverordn. Heichelheim, Stellvertreter:Stadtverordn. Adami. Dritter Wahlbezirk: Die Bewohner An der Bach, der Brandgasse, des Brandplatzes, der Braugasse, Diezstraße, Dammstraße, Hundsgasse, Kaplaneigasse, des Kanzleiberges, Kirchenplatzes, Lindenplatzes, der Lindengasse, Moltkestraße, Neuen Bäue, Ostanlage, Schloßgasse, Schulstraße, Senkenbergstraße, Waagengasse, Wallthorstraße Nr. 1—22, Wiesenstraße und Zozelsgasse. Wahllokal: Turmhaus am Brand. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Keller, Stellvertreter: Stadtverordn. Schmall. Vierter Wahlbezirk: Die Bewohner der Bahnhofstraße Nr. 1—50, des Burggrabens, der Kirchstraße, Kaplansgasse, Katharinengasse, des Kreuzplatzes, von Licherstraße 23 Kaserne 1, des Marktplatzes, der Marktstraße, Mäusburg, Rittergasse, Schanzen⸗ straße, des Tiesenwegs, der Wettergasse, Wetzsteingasse und Wetzsteinstraße. Wahllokal: Altes Rathaus. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Jughardt, Stellvertreter: Stadtverordn. Haubach. Fünfter Wahlbezirk: Die Bewohner der Bahnhofstraße Nr. 51—93, Grabenstraße, Hamm⸗ straße, An der Hardt, der Kornblumengasse, Krofdorferstraße, Lahnstraße, Neustadt, Mülhlgasse(große und kleine), Rodheimerstraße, Sandgasse, Schützenstraße und Westanlage Nr. 21—45. Wahllokal: Schulhaus in der Neustadt. Wahlvorsteher: Kommerzienrat W. Gail, Stellvertreter: aufmaunͤ Friedrich Habenicht. Sechster Wahlbezirk: Die Bewohner der Bergstraße, Bismarckstraße, Bruchstraße, Eichgärten, dos Erdkauterwegs, der Gartenstraße, Goethestraße, Grünbergerstraße, Hessenstraße, Landmannstraße, Licherstraße mit Ausnahme der Nr. 23, Löberstraße, Lonystraße, Ludwigstraße Nr. 1—46, des Ludwigsplatzes, Nahrungsbergs, Schiffenbergerwegs, der Stephanstraße, Wolfstraße und der Gemarkung Schiffenberg Wahllokal: Bürgermeistereigebäude. Wahlvorsteher: Oberbürgermeister Guauth, Stellvertreter: Stadtverordn. Vogt. Siebenter Wahlbezirk: Die Bewohner dir Alicestraße, An dei Bahnhöfen, der Bleich⸗ straße, Ebelstraße, Fraukfurterstraße, Hofmannstraße, Klinikstraße, des Leihgesterner⸗ weges, der Liebigstraße, Ludwigstraße Nr. 4773, des Riegelpfads und der Wilhelmstraße Wahllokal: Gasthaus zum Hessischen Hof. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Heyligenstädt, Stellvertreter: Stadtverordn. Kirch. Gießen, den 20. Oktober 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Branienbrauerei Dillenburg Exportbierbhrauerei empfiehlt ihre nach Wiener Art gebrauten Biere, sowohl im Faß als in Faschen. 1253 Deu Vertrieb in Flaschen haben wir 8 Herrn Fr. Kühnhold, Ludwigstraße übertragen. Die beste Empfehlung für unsere Biere ist ein Versuch, den wir jedem Biertrinker empfehlen. Weitere Auskunft erteilt der Vertreter: H. C. n 111171 Werner. Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Ochsenfleisch, nicht ladeurein, pro Pfund 52 Pfg. Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. 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