Gießen, Dienstag, den 22. Dezember 1896. 27 — Posiztg. Nr. 3239a. Telephou⸗Nr. 112. . — — Ausgabe Gießen. ische Landes Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112. g Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4. * — Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 2 4 0 eießen 21. Dezember. . 5 — 8 —— hunt, hat längst nicht mehr die Bedeutun frühen. Das Leben und Treiben shtigkeit des Tages angepaßt. waren die Umsätze nur mäßig. Besonder gen die Woll⸗ und Pelzwarenhändler über lichte Geschäfte, woran wohl der fortwährende 5 schsel der Witterung die Schuld trägt. Gießen, 21. Dez. Das Reichsgerich die Rebision des vom Schwurgericht zu drei Ihren Zuchthaus verurteilten Handelsmannes mer von Crainfeld verworfen. Gießen, 21. Dezember. Dr. Liebe gegen den Obermeister Pirr i 0 n das Urteil des Schöffengerichts seitens des Ienklägers Berufung eingelegt. Gießen, 21. Dez. Gestern Mittag um Ebel eine Versamm⸗ ztlichen Verei⸗ unter Vorsitz ihr fand im Cafe (g der Veterinärär gung der Provinz Oberhessen Dr. en statt. interessanten Mitteilu Aken es, welche üischtigte Zeit zusammenhielten. Gießen, 21. Dez. Ir Hesszsche J band Gießen, 1 Lufen Besonders d die sehr Tauschverlosung cherung ab, ist. Eine brach die dabei Beteiligten manche Ueberraschung. hielt die Fechter bis gegen — Der Gießener Zither⸗ diesjährige Weihnachts⸗ ang und Tanz borgen zusammen. Aub hielt seine tischerung gestern Abend im Café Leib a n bedürftige Kinder wurden aus den Mitteln — Musik und Vorträge Komikers trugen sehr viel A Unterhaltung der nicht sehr zahlreich Er⸗ Vereins vollständig gekleidet. d Gesang, lebende Bilder ges auswärtigen ienenen bei. Gießen, 21. Dezember. tags in Steins Saalbau begann, wa Hucht, was jedoch in Rücksicht auf die bevo Perch Feiertage erklärlich erscheint. büerch such das Streichquartett te Zeugnis ab, daß unsere ber ausgezeichnete Kräfte verfügt. il wurde denn auch nach jeder Nummer d I pielplans gespendet. „ Cießen, 21. Dezember. Stellung gewesener junger 0 n- und el, 1 ales und Provinzielles. 5 0 Der gestrige tag, von den Geschäftsleuten der„goldene“ ö war * gestern in den Hauptverkehrsstraßen der In der Spiel⸗ enbranche, und da wo es Christbaumschmuck kaufen gab, waren die Geschäfte von Käufern zum Geschäftsschluß gefüllt. In den übrigen In der Klage⸗ ngen aus der Praxis die Versammlung über die be⸗ (Vereinsfeiern.) echtverein Waisenschutz, hielt gestern Abend im Cafe im oberen Saal seine Weihnachts- gemütlich ver⸗ Das gestrige stauße⸗Konzert, welches um 5 Uhr nach⸗ war mäßi Herr 0 eld(Violine) und Herr Schwarz Viston) leisteten als Solisten ganz Vorzügliches. „Weihnachtsgesang“ Militärkapelle Reicher Bei⸗ Ein früher hier Kaufmann ist seit 15 Jahren in seiner Heimat(Schlesien) krank und erwerbsunfähig. Die Krankenkasse hat ihre Leistungen eingestellt. Die nicht bemittelten Ver⸗ wandten hatten geholfen, so gut sie konnten. In seiner Not wandte sich der junge Mann an seine Gießener Kollegen, an den Borstand des hiesigen Kaufmännischen Vereins, dem er während seines Hierseins angehörte. Eine unter den Mitgliedern des Vereins sofort vorgenommene Sammlung hatte den Erfolg, daß dem Kranken die Summe von über 200/ übersandt werden konnte. * Von der Lahn, 21. Dezember. Wie uns zuverlässig mitgeteilt wird, beabsichtigen sämtliche Kalkwerke des Lahnthales ein Kartell abzuschließen zwecks e des Prei⸗ ses ihres Fabrikats. Es soll dies beson⸗ t ders im Interesse der kleinen und mitt⸗ leren Betriebe liegen, welche bei den sehr gedrückten Preisen des Kalkes nicht nur nicht auf die Kosten kommen, sondern sogar mit Unter⸗ bilanz arbeiten. * Grünberg, 20. Dezember. Auch aus den Waldungen unserer Gegend sind wieder große Mengen von Christbäumchen zum ersandt gekommen. Sie gingen größtenteils nach größeren Städten Norddeutschlauds, wie Köln, Hannover u. a. Nach Frankfurt a. M. wurden ebenfalls mehrere Wagenladungen ge⸗ liefert.— Auf der hiesigen Distriktseinnehmerei wurde kürzlich ein falsches Einmarkstück vereinnahmt; es konnte nicht festgestellt werden, von wem dasselbe eingezahlt worden war.— Wie in vielen Orten des Vogelsberges, treten auch in unsrer Gegend gegenwärtig zahlreiche Masernerkrankungen auf. In der benach⸗ barten Gemeinde Harbach ist die Schule deshalb geschlossen worden. * Grünberg, 21. Dez. Auf dem letzten Fruchtmarkt wurden für Getreide folgende Durchschnittspreise(pro 9 9 gezahlt: Weizen: 8 1, Roggen: 0,00%, Erbsen 8, Gerste: 0, Hafer: 6,21%, Wicken: 0 A pro Ztr. * Butzbach, 21. Dezember. Der Sozial⸗ demokrat H. Becker, der vor 2 Jahren in Mainz wegen„Aufreizung zur Unlust am Dienste vor versammelter Mannschaft“ zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, die er in Einzelhaft im hiesigen Zellengefängnis ver⸗ büßte, hat nach dem„Saalfelder Volksblatt“, das früher von Becker redigiert wurde, auf Ver⸗ 9 8 st ie te b. 9 r⸗erlaß von 1 Jahr erhalten. Am 7. Februar nächsten Jahres wird er aus dem Butzbacher Ge⸗ fängnis entlassen. * Bad Nauheim, 20. Dezember. Vom Schöffengericht wurde der vielfach vorbestrafte Tagelöhner Karl Stephan Bingel aus Busen⸗ horn bei Schotten, der dermalen in der Zellen⸗ strafanstalt zu Butzbach wegen Beamten⸗ beleidigung eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten verbüßt, wegen abermaliger Beamtenbeleidigung, wegen Widerstands und Diebstahls in eine Ge⸗ samtstrafe von 12 Monaten Gefängnis verur- es wendung der Gefängnisdirektion einen Straf⸗ f teilt, in welcher die obige Strafe von drei Monaten enthalten ist. * Otterbach(Kreis Alsfeld), 20. Dezember. Auf traurige Weise kam ein Veteran aus den Feldzügen von 1866 und 1870/71, die er glück⸗ lich mitgemacht, ums Leben. Es war der hiesige Ortsbürger Joh. Rühl III, der auf dem Heimweg den rechten Weg verfehlte und jeden⸗ falls durch einen unglücklichen Sturz in den Mühlgraben geriet und hierin ertrank. Am nächsten Morgen fand man seinen Leichnam am Ufer liegen. * Darmstadt, 20. Dezember. In der von der Stadt Darmstadt im Auftrage des Hessi⸗ schen Städtetages gegen die Reichsbank an⸗ gestrengten Klage, wonach die hiesige Reichsbank⸗ nebenstelle zur Zahlung der Kommunal⸗ steuern heranzuziehen sei, entschied der Ver⸗ waltungsgerichtshof als letzte Instanz dahin, daß der Rekurs der Reichsbank kostenpflichtig ab zu⸗ weisen sei. Die Reichsbank ist somit in Hessen verpflichtet, in den Städten, in denen sie Filialen besitzt, Rommunalsteuern zu zahlen. * Darmstadt, 20. Dezember. Vor der hiesigen Strafkammer als Appell-Instanz kam die Privatklage des früheren Feuerwehr⸗ kommandanten Loos aus Alsbach an der Berg⸗ straße gegen den Redakteur des„Neuen Hess. Volksblattes“, Rudolf Ramspeck, wegen Be⸗ leidigung durch die Presse zur Verhandlung. Der Privatbeklagte war am 18. September vom Schöffengericht Darmstadt I freigesprochen worden, wogegen der Privatkläger Berufung eingelegt hatte. Heute führte Letzterer eine Reihe neuer Zeugen ins Treffen. Der Gerichtshof verwarf jedoch die Berufung unter Verurteilung des Klägers in die sämtlichen Kosten beider Instanzen. Das Gericht nahm den Wahrheits⸗ beweis als vollständig erbracht an. * Aus Rheinhessen, 20. Dezeinber. Zur Ausbildung von Obstbaumwärtern hat der landwirtschaftliche Provinzial⸗ verein für Rheinhessen 500 Mark bewilligt, welcher Betrag zu 60 und 40 Mark an jeden Teilnehmer des Kursus ausbezahlt werden soll, wenn er sich verpflichtet, mindestens 6 Jahre nach dem Kursus in der Provinz Rheinhessen zu verbleiben. Diejenigen jungen Manner sollen vorzugsweise berücksichigt werden, die sich bereits seit Jahren mit der Obstbaumzucht be⸗ aßt haben. * Mainz, 20. Dezember. Die von Seiten der Stadtverordneten gewählte Notstands⸗ kommission ist zusammengetreten und hat be⸗ schlossen, die Notstandsarbeiten bei eintretendem Bedürfuisse beginnen zu lassen. Es sollen die sich meldenden Arbeiter wieder mit Steinschlagen beschäftigt werden; doch soll hier ein Modus eingeführt werden, der den Arbeitern ermöglicht, pro Tag Mart 2,20(bisher Mark 1,50) ver⸗ dienen zu können. * Mainz, 20. Dez. Durch die Geistes⸗ gegenwart eines Dienstmädchens ist hier ein größeres Unglück verhütet worden. Durch das Umfallen einer Petroleumlampe entstand in einem Hause der Weinthorstraße während der Abwesen⸗ heit der Herrschaft ein Zimmerbrand. Wäh⸗ rend im Nu der lackierte Zimmerboden mit Teppich und Kinderbettchen in hellen Flammen stand, gelang es der Geistesgegenwart des Dienst⸗ mädchens, das kleine Kind, welches in dem Bettchen lag, den Flammen zu entreißen und bei benachbarten Leuten unterzubringen. Das Feuer blieb auf seinen Herd beschränkt. * Worms, 20. Dezember. Die von Seiten der städtischen Sparkasse gegebene Rech⸗ nungsablage für 1895 weist einen Reingewinn von 101 97/7 4 76& auf. Die Einlagen be⸗ trugen 1 333 749. 384&, die Ausgaben 1 209 290 4 25 f. Das Vermögen der Kasse beträgt 974 1109. 86&, bei 8 769 448 22 38 F verzinslich angelegten Ausständen. Vermischtes. — Die Telegraphie ohne Drähte. Einem jungen Italiener, Namens Marconi, ist eine Erfindung gelungen, die das Problem der Telegraphie ohne Drähte anscheinend vollkommen löst. Daß wir einst dahinkommen könnten, hat schon im Jahre 1838 Steinheil in Aussicht gestellt, und es ist in der Zwischenzeit mancherlei versucht worden, um auf weite Entfernungen ohne metallische Verbindungen zu telegraphieren. Als im vorigen Jahre das die Iusel Mull mit dem Festland verbindende Kabel brach, wurde der Apparat während der Dauer der Repara⸗ turen nach Oban gebracht, und es wurden während einer Woche 156 Meldungen vermittelt, darunter eine von 120 Worten. Diese Erfahrungen veranlaßten das Postdeparte⸗ ment, Versuche anzustellen, in welcher Weise diese Art der Uebertragung von Botschaften ohne metallische Ver⸗ bindungen für die Schifffahrt nutzbar gemacht werden könnte. Das Goodwin⸗Leuchtschiff gegenüber Ramsgate wurde für diese Experimente benutzt, aber nachdem man bereits große Summen dafür verausgabt hatte, zeigte es sich, daß es ganz unmöglich sei, eine Botschaft au Bord gelangen zu lassen, denn das Seewasser fing den elek⸗ trischen Strom auf und verhinderte ihn, das Schiff zu erreichen. Der Italiener Marconi hat nun dem Uebel⸗ stande dadurch abgeholfen, daß er nicht elektromagnetische, sondern elettrostatische Ströme anwendet, d. h. Ströme, die durch viel schnellere Schwingungen, als die ersteren erzeugt werden. Es war bekauntlich Hertz, der vor wenigen Jahren allzufrüh seiner Wissenschaft entrissene deutsche Phy⸗ siker, der die Erzeugung dieser Ströme lehrte. Bei Marconis Versuchen wurden diese Schwingungen in geraden Linien projiziert und konnten wie Licht zurückgeworfen und ge⸗ brochen werden. Marconi, ein etwa dreißigjähriger Maun, kam erst vor ganz kurzer Zeit nach London und fand hier bei den Behörden, zumal bei dem Postamt, dem Kriegs⸗ ministerium und der Admiralität das denkbar freundlichste Entgegenkommen. Man veranstaltete mehrere Versuche auf dem Dache des Generalpostamts und dann auf eine Entfernung von dreiviertel Meilen bei Salisbury. Das sonst nicht gerade auf der Höhe seiner Aufgabe stehende Postamt nimmt sich mit besonderem Eiser der neuen Er⸗ findung an und hat Marconi versprochen, keine Unkosten zu scheuen, um sich von der Nützlichkeit seiner Erfindung zu überzeugen. In größerem Stil sollen demnächst Ver⸗ suche unternommen werden. Von Penarth nach einer Kanalinsel. Später will man mit den Marconischen ——— — Mächte der Finsternis. Roman von Helmuth Wolshardt. Gachdrud verboten., (Gortsetzung.) ö Ich bin bei ihm wie 1 1 ö 3 45d, so gut! 5 a id ich bete jeden Abend, daß ich immer, immer Er hat selbst eine Tochter . die bei dem großen Unglück ihr Leben ver⸗ ken pat; da drüben unter den biet Bäumen, l ihm bleiben lann. ghabt, 1 5 u Spitzen so hoch über die sie begraben, und mein r erlaubt, daß ich ihn so nenne— geht a Jage sehr oft dahin, um ganz u sie zu denken. Laus zurückkommt, ist er nur sebevoller gegen mich. Der nich in seinen Weg geführt, berlorene Tochter eine andere geben wollte, 0 zu sagen, und ich wünsche nur 195 recht deutlich zeigen könnte, U ach, daß ich eben so viel leruen soll, wie sei eme Hertha, und ich habe alle Tage den Boklor Bergewald aus Rothhalde, bis en bouvernante kommen wird, schten. Manchmal weiß ich seschieht und womit ich das 4e ist uur dann gerade so, wie Du vorhin sagte 1 pböner jein könnte, der ea Traum sein könnte, 1 im Himmel, anderen emporragen, Papa— denn er hat allein und ungestort Aber wenn er dann in das um so gütiger und Himmel selbst habe weil er ihm für die pflegt immer, daß ich wie dankbar ich im bin und wie innig lieb ich ihn habe. Er will Stunden bei um mich zu unter⸗ selber nicht, wie mir Alles verdient habe. (es ob es gar leine Wirtlichteit, sondern nur en bald vergehen War es denn möglich, daß dies dasselbe scheue, ue e, schweiglame Kind war, welches sich 2 o furchtsam und frostelnd in eine Ecke des Eisenbahnkoupees geschmiegt hatte? Mit hellem Ent⸗ zücken hatte ihr Bernhard anfänglich zugehört; aber je weiter sie sprach, desto ernster war sein Gesicht geworden und mit desto nachdentlicheren Blicken hatte er vor sich hin auf den Kiesboden geschaut. Ale Elisabeth nun innehielt, antwortete er ihr nicht, und es war ein Ausdruck leiser Enttäuschung in ihren Worten, da sie ihn fragte: „Warum sagst Du nichts? öreust Du Dich nicht ein wenig darüber?“ „Ja, ich freue mich!“ versicherte er mit großem Nachdruck,„denn ich wünsche nichts so sehnlich, als daß es Dir immer— Dein ganzes Leben lang — recht gut ergehen möge. Aber ich dachte eben daran, daß wir uns wohl nie mehr wiedersehen werden.“ Er hatte das mit mäunlicher Fassung sagen wollen; aber sein guter Wille war stärker gewesen als sein Vermögen. Vielleicht war es darum nur der schmerzliche Auedruck des letzten Satzes, welcher Elisabeth bestürzt und erschrocken machte. „Warum sollten wir uns nie mehr wiedersehen? — Kannst Du denn nicht öfter, weun Du eine freie Stunde hast, herüberkommen, um mich zu besuchen?“ In dem Herzen des Jünglings, der ja fast noch ein Knabe war, vollzog sich ein Kampf, wie ihn auch ein gereifter Mann nicht schwerer häte be— stehen können; der überschäumende Becher der Freude war geleert, und nun erkannte er, daß ein gar bitterer Trunk auf seine Grunde gewesen war. Das hoffnungsvolle Zutunftsbild von dem glänzenden Ritter, welcher das arme Aschenbrödel aus Elend und Niedrigteit befreit, in dieser Stunde war es lle le ne t, vollständig und für alle Zukunft zerstört worden. Das Aschenbrödel hatte sich ohne sein Zuthun in eine Prinzessin verwandelt, und wenn es auch jetzt noch in seiner kindlichen Unerfahrenheit mit ihm plauderte wie mit einem guten Kameraden, so würde es doch nach wenigen Jahren mit Stolz und Geringschätzung herabsehen auf den armen Teufel, der sich in thörichter Vermessenheit eine turze Stunde lang eingebildet hatte, ihm ein Be⸗ schützer zu werden. Sein gerader Sinn und seine Wahrheitsliebe rangen mit seinem Stolze; aber die besseren Re⸗ gungen behielten den Sieg. Mit derselben frei⸗ mütigen Offenheit, welche Elisabeth ihm gegenüber an den Tag gelegt hatte, schilderte er ihr jetzt seine eigene, durch die Dienstentlassung und die schreck⸗ liche, hoffnungslose Krankheit seines Vaters ge⸗ schaffene Lage. „Ich vermag ihm nichts mehr zu nutzen“, schloßz er seine mutlose Erzählung,„und viel zu lange schon bin ich ihm jetzt zur Last gefallen. Jeder Bissen Brod, den ich noch in meinem Eltern⸗ hause esse, erscheint mir wie ein Diebstahl an meinem unglücklichen, hilflosen Vater. Ich kann und darf diesen Zustand nicht länger ertragen, und ich bin jetzt fest entschlossen, schon morgen nach Berlin oder nach einer anderen großen Stadt zu reisen, wo ich mein Forttommen finden werde, wie es tausend Andere finden, auf eine wie jämmerliche Weise es auch immer sei.“ Elisabeth hatte ihm aufmerksam zugehört. Als er von der unheilbaren Krantheit des Packmeisters sprach, hatte sie wie zum Troste ihre kleine, warme drücken versucht, seiner Absichten für die Zukunft Erwähnung gethan, sah sie ihm erstaunt und wie mit sanfter Mißbilligung in das finstere Gesicht. „Weshalb denn auf eine jaͤmmerliche Weise?“ fragte sie.„Kannst Du nicht ein reicher und an⸗ gesehener Mann werden, wie es mein Papa Rode⸗ wald ist? Er hat mir erst gestern erzählt, daß er auch ein ganz armer, verwaister Knabe war, und daß er sich nur durch Fleiß und Beharrlichkeit emporge⸗ arbeitet hat. Was ihm möglich gewesen ist, muß doch auch Dir gelingen.“ a Ihre kindlichen Worte übten eine tiefe Wirkung auf Bernhard aus. Sie beschämten ihn und machten ihn zugleich sehr glücklich. „Möchtest Du denn wünschen, daß ich ein reicher und angesehener Mann würde, Elisabeth!“ fragte er zögernd. „Ich wünsche es sehr innig“, gab sie ohne Ver⸗ legenheit zurück,„deu ich weiß, Du würdest mich auch dann nicht vergessen!“ „Nein, ich schwöre es, daß ich Dich niemals vergessen werde“, rief er mit Feuer aus,„und ich schwöre auch, daß ich meine ganze Kraft aufbieten werde, es wirklich zu etwas Bedeutendem zu bringen. Mein armer Vater hat ja Opfer genug gebracht, um mich etwas lernen zu lassen und es wäre sehr traurig, wenn das Alles verloren sein sollte. Aber es wird freilich nicht leicht sein, und ich bin sicher, daß eine lange Zeit vergehen muß, ehe ich zurücklehren kann. Wirst auch Du inzwischen ein wenig au mich denken, Elisabeth?“ „Gewiß!“ erwiderte sie einfach.„Ich habe Hand auf die seinige gelegt. Nun aber, als er mit einer Bitterkeit, die er vergeblich zu unter⸗ bisher alle Tage an Dich gedacht, denn Du warst der Erste, der wirklich gut gegen mich gewesen ist.“ Gortsetzung folgt.) —— e „ Leuchttürmen versuchen. Versuche gelängen, lehrt folgender Fall. Jahre wurde eine Kabelverbindung mit Fastnet Light, dem ersten Licht, das die vom Atlantischen Ozean kommen⸗ den Schiffe sehen, eingerichtet, fie wurde jedoch zu Beginn eses Jahres unterbrochen und es ist noch nicht möglich gewesen, an dem Felsen zu landen und das Kabel zu reparieren. Mit Hilfe der Marconischen Ströme— denn die neue Erfindung wird ohne alle Drahtverbindung prak⸗ tiziert— hofft man auch Schiffe vor Klippen und Un⸗ tiefen warnen zu können, und zwar bei jedem Wetter, so daß die neue Erfindung die Schifffahrt ungleich sicherer gestalten würde. Kürzlich wurden die ersten Versuche mit ihr vor dem Publikum in Toynber Hab und in Gegen⸗ wart Marconis gemacht. Der Apparat besteht aus zwei Kasten, die an verschiedenen Enden des Saales aufgestellt wurden, Der Strom in dem einen wurde in Bewegung gesetzt und sofort ertönte eine Klingel in dem anderen. Das Publikum war von diesen Versuchen angenehm über⸗ rascht und nahm die Ueberzeugung von ihrer praktischen Verwendbarkeit mit sich. — Der größte Hafen in Europa ist der Londoner. Bereits 1887 war der Tonnengehalt der ein- gelaufenen Schiffe mehr als 12 Mill. Ihm folgte der Hafen von Konstantinopel im gleichen Jahre mit über 8 Mill. Tonnengehalt der eingelaufenen Schiffe. Nächst⸗ dem kommt jetzt Hamburg, dessen Einlaufsverkehr sich von 3,704,300 Tonuen im Jahre 1885 auf 6,256,000 Tonnen im Jahre 1895 steigerte und damit den Hafen von Liverpool überflügelte, der 1885 4,278,000 Tonnen, 1895 5,966,000 Tonnen Einlauf hatte. — Tierquälerei. In einem Artikel„Einige Bemerkungen zu dem Kapitel Tierschutz“, den Professor Dr. L. Glaser⸗ Mannheim in der„Allgemeinen Tier⸗ schutzzeitschrift“ veröffentlicht, ist Folgendes zu lesen: „Aber noch gräßlicher ist folgende Tierquälerei. Wie ich einem Vortrag des Baron Felix Thümen in Wien über die Pampas in Patagonien, den er bereits am Strömen eine Verbindung mit den Leuchtschiffen und Wie wichtig es wäre, wenn diese Im vorigen 28. Dezember 1881 hielt, entnehme, schlachten die dort lebenden Gauchos oder Penchuenchen bei ihren Wan⸗ derungen junge Pferde unter einer entsetzlich anzu⸗ sehenden Prozedur, indem sie das Tier bei den Vorder- füßen an einem Baum oder an einer Stange emporgezogen hatten, ihm die Gurgel bis zur halben Tiefe öffnen und in die klaffende Wunde der geöffneten Hals- schlagader eine Hand voll zerstoßenen spani⸗ schen Pfeffer drücken, sodaß das Tier noch einige Zeit, unter entsetzlichen Qualen sich windend, fortlebt, bis das stockende Blut von Pfeffer gehörig durchtränkt ist und die geronnene Masse herausgenommen das feinste Lecker⸗ gericht für die Unmenschen abgiebt. Wie sehr hat doch der Spruch recht, welcher den„Menschen“ als das„grau⸗ samste Raubtier“ bezeichnet, das die Erde bewohnt!“ — Anerkennung. Ein Lieutenant, der den Vesuv bestiegen, hat soeben eine Schachtel Streichhölzer geöffnet, um sich eine Cigarre anzuzünden— als plötz⸗ lich ein Ausbruch erfolgt. Nunmehr die Cigarre an der glühenden Lava anzündend, ruft er:„Aeh, riesig aufmerksam— wirklich ganz kolossal aufmerksam!“ Auszug aus den Kirchenbüchern der evangelischen Gemeinde. Matthäusgemeinde. Taufen. Am 13. Dezember. Dem Schuhmacher Georg Emil Baum eine Tochter, Marie Elisabethe Else, geboren am 7. November. Dem Kellner Heinrich Grün eine Tochter, Emilie Antonie Marie, geboren am 4. Oktober.— Am 15. Dezember. Dem Glasermeister Heinrich Gröninger ein Sohn, Otto. geb. am 30. November. Trauungen. Am 10. Dezember. Ludwig Offenbacher, Polsterer und Tapezierer zu Gießen, mit Katharine Wilhelmine Friederike Jakobine Schäfer, Tochter von dem Anstreicher Heinrich Wilhelm Schäfer zu Wetzlar.— Am 12. Dez. Ludwig Albach, Arbeiter zu Gießen, mit Katharine Wien, Tochter von dem verstorbenen Leinweber Konrad Wien zu Holzhausen. Beerdigte. Am 16. Dezember. Charlotte Haupt, geb. Centgraf, Witwe des verstorbenen Pfarrers Dr. Friedrich Haupt, 82 Jahre alt, starb am 14. Dezember. l 2 gelten als verloren, da der Sch in Flammen steht u acht unmöglich ist. 5 Clube zu Tage gefördert, 4 Abnge Markusgemeinde. Hd. Petersburg, 21. Dez. N Taufen. sitätskreisen ist es wieder 719. Am 12. Dezember. Ein unehelicher Sohn, Walther worden. Der Zwischenfall beg i Wolfgang, geb. am 4. Dezember.— Am 13. Dezember. Dem Dienstknecht Karl Erb eine Tochter, Marie, geboren am 23. November. Beerdigte. Am 13. Dezember. Karl Horn, Schreiner, verheiratet, 38 Jahre alt, starb am 10. Dezember. Neueste Telegramme. Hd. Budapest, 21. Dezember. In dem Komitat Csik kam es gelegentlich der Richter⸗ wahl zu einem blutigen Kampfe. Die Gendarmerie mußte von der Waffe Gebrauch machen. Mehrere Personen wurden schwer, andere leicht verletzt. Hd. Haag, 21. Dez. Aus einer Er⸗ klärung, welche der Fin anzmin ister in der zweiten Kammer der General⸗ staaten abgab, geht hervor, daß die Re⸗ gierung darüber, ob in nächster Zeit ein internationaler Kongreß in Paris zusammentrete zwecks Diskussion der Abschaffung der Zuckerprämien, nicht befragt worden ist. Die Regie⸗ rung geht mit dem Plane um, die Prämien von 4 auf 3 Millionen hatte. wißheit. Hd. Temes var, 21. Dezember. Nach den neuesten Nachrichten sind von den 114 Arbeitern, die sich in der Reschitzagru be befanden, bisher nur 30 gerettet. 40 ist untersagt. Privatwohnung zusammen gekommen f wur deu überrascht und verhaften Am 19. Dezember. Leist, 78 Jahre alt, Witwe von Valentin Kiefer von Horchheim, Kreis Worms. psychiatrischen Klinik. Am 19. Dezember. Jakob Reichardt, 23 4 Gulden zu reduzieren. alt, ch Jahre Starb in der neuen Klinik. Verleger: Paul Bader in Marburg, edal⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, belde in Gießen, Jahresball der Student ü 90 letztere sich u, 5 f ymne zu singen und dafür Gau igitur anstimmten, weil man das i Gunten n f unsten der mit Gefängnisstr ö drohten Studenten bu e weigerten, die ruf die Professoren würden f . Verhaftungen 60 Studenten ind 9185 dieselden wurden in ihren Unge. lung einer Jede Studenten⸗Versamm 14 Studenten, die in Sterbefälle. Elisabeth Kiefer, geb. Starb in der Knecht von Wehrheim, Kreis Usingen. Verantw. Rede 1 e⸗ äußern, nicht gehalten Von der Polizei wurden in di 5 gelegenheit mehrere 5 ftungen nommen. 11 9 unden, ohnungen verhaftet und über ihr weiteren Schicksal hat man nichts erfahren, re Fug und Freunde befinden sich in schrecklicher a 2——. r— 57 7 7 7 Städt. Arbeitsnachweis, Gie Städt. Arbeitsnachweis, Gießen. Gartenstraße 2. Vom 17. bis 19. Dezember. Angebot der Arbeitnehmer. Nachfrage der Arbeitgeber. 1 Bäcker, 1 Schriftsetzer, 1 Friseur, 1 Schlosser, 2 Weißbinder, 1 Tapezier, 1 Schreiner, 13 Lehrlinge, 1 Schlosser, 1 Schreiner, 1 ältere Person zur 10 Dienstmädchen, 7 Taglöhner, 2 Erdarbeiter, Beaufsichtigung der 2 tücht. Pferdeknechte, 1 Wickelmacher, 6 Hausburschen, Kinder. 1 Schweizer, 1 Pferdeknecht, 1 a 2 Dienstmädchen, 1 Komptoirist. Kur weihnachts-Geschenke. Feuer⸗ und diebessichere Kassetten und Sehmuck⸗ kästehen in reicher Auswahl zu billigen Preisen. 1838 Wilh. Ziegler, Bahnhofstrasse Al. Hierdurch erlaube ich mir, meinen werten Freunden und Gönnern. sowie meiner geehrten Nachbarschaft ergebenst anzuzeigen, daß ich das altrenommierte Gasthaus 1812 „Deutscher Hof zu Gießen“ Neuenweg 5 übernommen habe. Gute bürgerliche Küche.— Reingehaltene Weine. Der Neuzeit entsprechend eingerichtete Zimmer.— Vorzügliche Betten. Ausschank der beliebten mit der goldenen Medaille und Ehrendiplom auf der Inteen. Bierausstellung zu München 1895 prämiierten — Export- und Pilsener Biere der Aktien⸗Brauerei Gießen. Indem ich um freundlichen Besuch meiner Lokalitäten bitte, empfehle ich mich Hochachtungsvoll! J. F. Sorger. Gießen, Dezember 1896. 9 D Weihnachts-Einkaufen empfehle den Besuch meines reichaltigen Lagers in 1831 Portefeuilie-Artikeln ele. Besonders empfehle: Daumenluschen, Hosentrüger, Coussiertuschien, Dorlemommuies, Hauer. Zigumen- Etuis. % Selbstgefertigte Schulranzen. 60 Touristentaschen. Sämtliche Artikel in grosser Auswahl und je der Preislage. Zu Einkäufen für Vereinsfeierlichkeiten sehr geeignet. Carl Bender, Neustadt 22. S ο e οοοο f e beorg Koch Uhrmacher NMeuenbäue 5 empfiehlt als passende Weihnachts- geschenke sein Lager in ien in den besten Qualitäten zu billigen Preisen. 1816 Reelle Bedienung. Mehr jährige Garantie. 2 22%%%%%%%%%%%%%%%„77 50 Empfehle zu den billigsten Preisen: I. Solinger Stahlwaren. in größter Auswahl, namentlich eine große Partie Tisch- un il Taschenmesser, Scheren und dergl., von den gewöhnlichen bis zu den besten, ohen und Reiseglüser, b Megt. Helz Brillen, Fincenez, Barometer, Thermometer, Wasser- und Brief- eg. Her 1 Bertl * wagen(die optischen Gegenstände beabsichtige auszuverkaufen), er in da eine größere Anzahl bessere Wilder, Oelgemälde, Aduarellen und Stahlstiche, Hess) N Bücher, Gläser, Spiegel und dergl. 1791 f 12. Kaff Möbel und Betten, sowie sonstige Haushaltungsgegenstände, eine Partie Pelzsachen sehr billig. 0 0 15 2 5 Pelz-Pelz.. Wolf, Außerdem sind wir in der Lage, jeden gewünschten Gegeustand in kürzester Frist zu beschaffen. 5 Wuhan 2. Werners Warenhaus, Eichgärten 10. PPA Holzversteigerung im Gießener Stadtwal d. Montag, den 28. Dez. 1896, vorm. 9½% Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadt— wald, in den Distrikten„Waidmanns— lust“ und„Zollstockswäldchen“, ver— steigert werden: 3 Fichtenstämme mit 0,74 Fstmtr., 13 Fichtenstangen„ 1,05„ 11 Rmtr. Buchenschoitholz, 206„ Eichen- 7 2„ẽBruchenknüppelholz, 197„ Eichen⸗ 97 10„ Nadel⸗ 75 2„ Buchenstockholz, 268„ Eichen⸗„ 3 Nadel⸗ 1 100 Wellen Buchenreisig, 10070 Wellen Eichenreisig, 740 Wellen Nadelreisig. Die Zusammenkunft ist auf der Licher— straße an der 7. Schneise, Gießen, den 21. Dezember 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Als nützliche und schöne empfehlen wir Gasbeleuchtung Einrichtungen ergebenst ein. Kädlisches Gas- und Wasserwerk Giesse f als: Kron⸗Leuchter, zimmer⸗Kronen, Ampeln, Doppelarme, Lyren usw. in 9 gangbarsten Stilformen und Metallausführungen, sowie Gas⸗Koch⸗ und Heizapparate, wie: vollständige Herde, Kocher für 1. 2 und 3 Feuer, Bug und Backöfen, Nost⸗ und Grillbrater, Bügeleisen⸗Apparg Kaffeebrenner, Gasheiz⸗ und Gas badesfen. Wir laden zum Besuche unseres Magazins, in welchem die Apparate Thätigkeit gezeigt werden können, sowie auch unseres Lagers für Hauswaf Gegenstände Speise f 1 1 Nutzholz⸗Verkauf. Aus den Waldungen der Stadt Gießen, 4—5 km von Gießen entfernt und an chaussierte Abfuhrwege angrenzend, soll das folgende, zu Scheit, Schwellen-, Bau⸗ und Grubenholz pp. geeignete Eichenstammholz submissionsweise ver⸗ geben werden: Schnitt⸗ und Bau- und Distrikt. Schwellenbholz Grubenholz Stck. tm Stck. km Stadtwald 7 117 126,74—— 17 8 125 130,79—— 15 52 25 18,68 38 16,15 75 61b 55 35,98 159 59,55 1 76 122 85,85 590 228,67 Gegen Bürgschaftsleistung 14 Tagen nach Genehmigung wird sechsmonatlicher Zahlungstermin und Abfuhrtermin bis zum 15. Mai 1897 festgesetzt. Die Offerten sind bis zum 15. Ja⸗ nuar 1897, vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, wo— selbst die Eröffnung stattfindet. Die Gebote können für das Schnitt— und Schwellenholz, sowie andererseits für das Bau- und Grubenholz im Ganzen und auch abteilungsweise ein— gelegt werden. Nähere Auskunft erteilen die unter⸗ binnen zeichnete Stelle und die Forstwarte Brück zu Gießen und Brück zu Rödgen. Gießen, den 19. Dezember 1896 Großh. Hess. Bürmgermeisterei Gießen. Gnauth. immer, möbliert oder unmöbliert, zu vermieten. 1442 Schueider, Steinstraße 63. Frische Sendung 1836 Christbäume ist heute eingetroffen bei Dienstmann Ferber an den Marktlauben. SGS Von heute ab J ffocse lee; bei 3 J. Arnold, GBahnhofftraße 7(Schiptapaß). 1830 88 Backzuthaten zur Kuchen⸗ und Kounfektbäckerei, sowie ff. Vunschessenzen, Hüdweine, Cognac dc. dc. in feinsten Qualitäten empfiehlt G. Berbordt, 1838 vorm. Carl Petri, 18 Marktplatz 18. Feinsten Stachelbeer-Sekt sowie 1837 Rheinwein-Mousseux empsiehlt zu den billigsten Preisen Auf Wunsch in eleganter Weihnachtspackung. Wilh. Mayer, Neustadt 1. Ein schön möbliertes Zimmer mit Kabinet zu vermieten. 1658 Grünbergerstraße 34, part. Empfehle mein Lager fertiger Schuhwaren. Alle Arten Winterschuhe, Gummi⸗ und Ballschuhe in anerkannt guten Qualitäten. Friedr. Magnus,; 10 Weidengasse 10. 16 Weihnachts- e Kistechen enth.: verschiedene Sorten Weine 1 Auswahl zu entsprechenden Preisen empfiehlt F. Schott, Weinhandlung, Bahnhofstraße 23, Ecke Löwengasse⸗ Winter⸗ Schuhwaren* empfiehlt in großer Auswahl Wilh. Hofmann, Heuchelheim. snmoblien-Vemtlung. Vermittlungen jeder Art von Käufen und Verkäufen als Wirtschaften, Wohn⸗ äusern, kleinen und größeren landw. chaftlichen Gütern, Bauplätzen ze. ze. werden bestens, pülnktlichst und billigst aus geführt durch gh. Sehneider, Agent für Immobilien 1471 Marktplatz 20. Arbeiter erhalten Logis. 1708 Müller, Miegelpfad 21. 18²6 ihnrich beft leßen, 22. fad folgend bahnt Aa, 2. Februc Ni 2 Tage, Age, II. Mai, Jun, 2 Tage, ige,. August, Sißtember, 2 T obember, 2 T. den zwätägigen den Kuhmarft I Ochsen⸗, Sch „Steinberg, 4s Stiftung; Aatcg der Ges ock Schman alte waren Aer ereins, son atzenborn sborträge fandet J befelen die u Agebenden Vere detten humor duftkalische Te iu der Kapelle ind Khlopho Ales in Al bung. e 2. 2 ilttische Li 1 115 J lch eben At und hab Nee d Mena von He , 0 ee dale anshreen, f 5 don Ber ind elsabeh e dag Haus g bereit 1 e Beide M5 bd es war der