zum Schl flanztem 4 fährt g Min. zur Auf dem herz 90A zäustetr——, f 16, Ansen 28, h. St. 90-10 Ginse per Puh und Nude A., gesclz. 70-1 70, Kattofflg y entner 4,0050, 8,1000 Uh ung, Verantv, J Gießen, Donnerstag, den 22. Oktober 1896. 1 Redaktion: 1 zogenen Wahl des evangelischen Pfarrers Her⸗ 0 Ausgabe Gießen. adeszeikung. 6 Kreuzplatz Nr. 4. 2 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 2 2 edition: gen Nr. 4. Lokales und Provinzielles. Gießen, 20. Okt. Der Gro hat am 14. Oktober der durch die ßherzog Dekanats⸗ 16 55 des Dekanats Alsfeld für den Rest der Jahre 1898 ablaufenden Wahlperiode voll⸗ mann Wörißhoffer zu Groß⸗Felda zum Dekan und des evangelischen Pfarrers Friedrich N Jäger zu Billertshausen zum Stellvertreter des 9215 des Dekanats Alsfeld die Bestätigung erteilt. Gießen, 21. Oktober.(Stadttheater.) Herr Clemens Grün vom Frankfurter Stadttheater, der geniale Darsteller komischer Rollen, der Liebling des Frankfurter Publikums, 25 7 am Donnerstag, den 22. Oktober, m hiesigen Stadttheater. Derselbe wird in den heiden Einaktern„Erlauben Sie, gnädige Frau“ und„Taub muß er sein“ zwei seiner besten Rollen spielen und auch eine seiner köstlichen Soloszenen, betitelt„Meine drei Töchter“, zur Darstellung bringen. Gießen, 21. Okt.(Stadttheater.) Die Novität„Gräfin Fritzi“, Lustspiel in drei Akten von Gustav Blumenthal, ging gestern 115 erstenmal in Szene. Das Stück ist voll klomischer und überraschender Situationen. Die Handlung selbst ist äußerst einfach. Das Haupt⸗ motiv ist folgendes: Eine Sängerin vermählt ich an einen Grafen. Nach dem Tode ihres Gemahls, der in einem Duell fiel, lebt sie zwei volle Jahre in Zurückgezogenheit, um dann wieder in einem Bade⸗Orte die Bekanntschaft einer Dame, der Frau Justizrätin Helling, zu 115 Sie wird wieder in weitere Kreise der besseren Gesellschaft“ zugezogen und von einer Frau Kommerzienrat Mainhard mit Reserve und Mißtrauen behandelt. Die schöne Gräfin hat aber auch ihre Anbeter, und zwei Herren der Gesellschaft bemühen sich um ihre Gunst. Der Schleier des Herkommens der Gräfin wird gelüftet, sie steht wieder als Künstlerin vor ihnen. Gräfin Fritzi, der das formelle Leben zuwider, will wieder zur Bühne zurückkehren. Doch einer ihrer Aubeter, ein junger Rechtsanwalt, macht ihr einen ernsthaften Antrag. Sie nimmt denselben an unter der Bedingung, daß sie der Bühne entsagen muß.— Neben diesem Hauptmotiv geht eine hübsche Liebesgeschichte zwischen Fräulein Hedda und einem Herrn Helling, Justizrats⸗ Sohn, vor und nach verschiedenen komischen Auftritten bekommen sich auch diese Beiden. Aber auch eine hübsche, temperamentvolle Wiener“ ⸗Operettensängerin mit lieben schelmischen Augen erscheint auf der Bühne, um bei einem Stadtrat, Kommerzienrat Mainhard, wegen Herabsetzung ihrer hohen Steuern Gehör zu inden. Auch hier reihen sich durch die besondere Liebenswürdigkeit“ des Herrn Kommerzienrats heitere Situationen an. Auch etwas Moral fehlt dem Stücke nicht. Die Handlung ist also, wie wir eingangs gesagt haben, sehr schlicht und gentlich nicht neu oder gar originell. Und doch 1 0 0 1 mutet das Lustspiel in jedem Augenblick wie etwas ganz Besonderes an. Es ist nämlich mit einer solchen Fülle von liebenswürdigem und lebendigem Humor gegossen, daß einem das Herz vor Freude aufgeht. Das Publikum ist gewiß noch selten so angenehm angeregt aus dem Theater gegangen wie gestern, denn das beweisen die lauten Beifallsbezeugungen seitens des ani⸗ mierten Publikums in hohem Grade. Der Bei⸗ fall rührte natürlich auch daher, daß die Komödie famos gespielt wurde. Fräulein Egger ver⸗ körperte ihre Gräfin Larah vorzüglich. Cerline Grundel(Fräulein Dell mar) bewegte sich als Wiener Operettensängerin ungezwungen, so ganz Natur, und mit besonderem Vergnügen und Wärme hat das Publikum ihre Leistungen an⸗ erkannt. Ganz gut war Herr Helm als Kom⸗ merzienrat, auch Frau Helm als Kommerzien⸗ rätin; ferner sind Herr Goldbach als Franz Helling und Fräulein Diener als Hedda in allen Szenen mit ihren Aufgaben zurecht ge⸗ kommen. Herr Schröder kopierte seinen Kapell⸗ meister Ambrosius mit urwüchsiger Natürlichkeit. Nur Herr Peickner als Rechtsanwalt konnte sich mit seiner Rolle nicht recht abfinden; ein nach Liebe dürstender Rechtsanwalt tritt etwas anders auf. Herr Peickner markiert stets zu sehr den Schauspieler; er muß eben natürlicher sein. — Wahrscheinlich wird„Gräfin Fritzi“ wieder⸗ holt werden. Und deshalb betonen wir zum Schlusse nochmals, daß das Werk sich so lachend dahinlebt, ohne Pose, auch ohne jede Schlüpfrig⸗ keit. Es kann daher Alt und Jung seine Freude dran haben! Gießen, 21. Oktober. Die Befürchtung, daß mit der Auflösung der Direktion der Ober⸗ hessischen Eisenbahnen, durch den Uebergang dieser Bahnen in preußische Verwaltung, unsere Stadt dadurch benachteiligt würde, daß eine Anzahl von Beamten hier ihren Wohnsitz aufgeben müßte, bewahrheitet sich nicht. Wir erfahren, daß die vier bei uns zu errichtenden Inspektionen mit einem Personal von 200 Beamten, darunter 8 Ingenieuren, besetzt werden. Die hier zu errichtende Maschinen⸗Juspektion wird eine der größten mit in Deutschland werden. Allerdings verlautet auch, daß das Bureau für die Ober⸗ hessischen Nebenbahnen mit dem 1. April k. J. aufgelöst werden soll, wodurch natürlich auch ein Weniger an Beamten entsteht. * Gießen, 20. Okt. Die Nass. Landes⸗ bank hat den Zins fuß für Darlehen gegen Hypotheken und Bürgschafts⸗Darlehen auf 35/ Prozent, für Darlehen gegen Verpfändung von Wertpapieren(Lombarddarlehen) bis zu 5000 . auf 3½ Proz. herabgesetzt. * Gießen, 21. Oktober. Eine große Kaffee⸗ gesellschaft war gestern Nachmittag im Gießener Fest⸗ saal versammelt. An sauber gedeckten Tischen saßen wohl über 500 Damen, vor jeder derselben stand eine Tasse mit einem Stück Gebäck. Die Theaterbühne war in eine Kaffeeküche verwandelt, in der zwei Köchinnen ihres Amtes walteten und den Trank bereiteten, der der Gesellschaft nach Anhörung eines Vortrages über die Bedeutung des Kaffeegenusses in der Familie kredenzt werden sollte. Die Vortragende, Fräulein H. Hohtmann aus Hannover, verstand es aber auch vorzüglich, ihre Kaffeegesellschaft, unter der sich nur einzelne Herren befanden, in kurzer Ausführung vorzubereiten auf den Mokka, welcher auf Veranlassung der Firma Kathreiners Malzkaffee deren Gästen zur Probe verabfolgt werden sollte. Sie gab zuerst eine Geschichte des Kaffees, der zuerst von den Türken von Mokka nach Europa gebracht wurde. 1679 wurde in Hamburg das erste Kaffeehaus in Deutschland eröffnet, und zwar von einem Engländer. Berlin erhielt erst 1721 sein erstes Kaffeehaus, obwohl am Hofe des Großen Kurfürsten bereits 50 Jahre früher der Kaffee bekannt war und auch getrunken wurde. Wie der Tabak, war auch der Kaffee lange Zeit verpönt. Besonders Friedrich der Große war es, welcher den Kaffeegenuß für das gemeine Volk nicht zulassen wollte und die sogenannten Kaffeeriecher anstellte, die darüber zu wachen hatten, daß niemand gegen die Verbote des Kaffeetrinkens sündigte. Er schuf das Kaffeemonopol in Preußen, und nur die Vornehmen und Reichen durften Kaffee genießen. Der alte Fritz wollte damit erreichen, daß das Geld im Lande bleibe und nicht für Kaffee ins Ausland wandere. Aber aller Verbote zum Trotz erlangte der Kaffeegenuß eine große Bedeutung, und heute zahlt Deutschland allein für die Bohnen zu diesem braunen Getränk 240 Millionen Mark an das Ausland. Die Rednerin ging dann dazu über, den Kathreinerschen Malzkaffee als bekömmlich und zuträglichen Kaffee warm zu empfehlen. Dieser schütze vor Nervosität, die durch den Bohnenkaffee erzeugt und genährt werde. Dieser Kaffee wachse nicht im Ausland, sondern werde aus unseren goldenen Aehren in der Weise hergestellt, als die Firma Kathreiner aus dem Fleisch der Kaffeebohnen, welches in deren Heimat einfach fortgeworfen werde, durch ein besonderes Verfahren ein Extrakt bereiten lasse, mit dem das Malz imprägniert werde, um so im Geschmack den Bohnenkaffee noch zu übertreffen. Nach dem auf den Tischen ausliegenden Rezept genüge/ Bohnenkaffee zu/ Malzkaffee, um ein wohlschmeckendes Genußmittel zu erzeugen. Rednerin verlas dann mehrere Gutachten medizinischer Sachverständiger, welche mit ihrer Autorität dafür einstehen, daß Kathreinerscher Malzkaffee gesundheitlich zuträglicher sei, als Bohnenkaffee. Hierzu komme noch, daß eine Familie von 6 Köpfen, bei Ver⸗ wendung von/ des Malzkaffees zu/ Bohnenkaffee pro Jahr mindestens 100, erspare. Die Rednerin er⸗ klärte, daß der verabreichte Kaffee in dem von ihr ge⸗ nannten Mischungsverhältnis zubereitet sei, und bat die Versammelten, zu probieren, um sich von der Güte des Getränkes zu überzeugen. In großen weißen Kannen wurde nun der braune Trank verabreicht und lebhaft tauschten die Damen nunmehr ihre Meinung über die Qualität des Gebotenen aus. Diese Art, eine Ware an⸗ zubieten, war unserer Gießener Damenwelt ganz neu, und wir müssen gestehen, wenn die Stimmung in der Kaffee⸗ gesellschaft bald eine festliche und gehobene wurde, nicht zum wenigsten die liebenswürdige Art dazu beitrug, mit der Fräulein Hohtmann die Wirtin machte. Die Dame ist Wanderrednerin der deutschen Gas- und Wassermänner und stellte in Aussicht, bald in Gießen einen Vortrag halten zu wollen über das Thema:„Kochet mit Gas“. Im Vertrauen verriet sie uns, daß es dabei die leckersten Speisen zu kosten geben würde. Uns solls recht sein. * Friedberg, 20. Okt. Herr Lehrer Gg. Eck von Mainz wurde als Lehrer an das hie⸗ sige Schullehrerseminar versetzt. *Darmstadt, 21. Oktober. Am 31. März l. J. hat sich hier ein Verband des Hessischen Fecht⸗ vereins Waisenschutz gebildet. Das Interesse an der guten Sache und die Beweise opferfreudigen Sinnes, welche die Gründe des Verbandes zunächst im Kreise von Angehörigen und Freunden gefunden haben, hat den Wunsch rege gemacht, auch weitere Kreise mit den Zle len und Zwecken des Vereins bekannt zu machen und für dessen edle Bestrebungen zu erwärmen. Man ist von der Erwägung ausgegangen, daß einmal die Waisenpflege in unserem Großherzogtum durch Landesgesetz geregelt wird und daß die bedeutenden Summen die den Fechtschulen im Laufe der Jahre aus Hessen zugeflossen sind, zu den durch die Aufnahme von Kindern in die erbauten Waisenhäuser bis jetzt verursachten Kosten in keinem Verhältnis stehen. Man erstrebt daher das Ziel, das in Hessen aufgebrachte Geld im Interesse zunächst von Kindern unseres engeren Vaterlandes in nutzbringender Weise zu verwenden. Um verwahrlosten Kindern ein bleibendes Heim zu schaffen, ist die Erbauung einer Heimstätte, in der die Zöglinge Erziehung und Pflege ähnlich wie in den Pestalozzihäusern finden sollen, ins Auge faßt. Daß das erstrebte Ziel zu erreichen ist, dafür spricht die Thatsache, daß vom September 1892 bis dahin 1896 seitens des Vereins bar 2500,70 Mark verzinslich angelegt werden konnten und außerdem ein Vermögensbestand, bestehend in Sammelbüchsen usw. von 3494,75, nachgewiesen ist, was zusammen 5995,45 4 ergiebt. Dazu ist neuerdings seitens des Großh. Minlste⸗ riums des Innern die Genehmigung zur Abhaltung einer Lotterie zu Gunsten des Vereins erteilt worden, ferner wurde von einem Gönner ein Grundstück zur Erbauung eines Hauses zum Geschenk gemacht, sodaß der Gedanke, den Bau eines Hauses bald in Angriff nehmen zu können, seiner Verwirklichung um ein Beträchtliches näher gerückt ist. Aber noch viel bleibt zu thun, um das Ge⸗ lingen des Unternehmens dauernd zu sichern. Auch in unserem Hessenlande kann ähnliches geschaffen werd en und insbesondere in Darmstadt ist uns ein weites Feld der Thätigkeit eröffnet. Ueber die Organisation des Hes⸗ sischen Fechtvereins ist noch bekannt zu geben, daß die Oberleitung desselben in den Händen der Oberfechterei liegt, die ihren Sitz in Mainz hat und daß z. Zt. be⸗ sondere Verbände außer in Darmstadt in Mainz, Al⸗ zey, Bingen, Worms, Gießen und vielen kleineren Orten unseres Großherzogtums bestehen. Das Zentral⸗ organ, in welchem die Vereinsangelegenheiten behandelt werden und das den Fechtwartstellen kostenlos zugestellt wird, führt den Titel Waisenschutz, Zentralorgan des Hessischen Fechtvereins, Wohlthätigkeitsverein zur Pflege armer hilfsbedürftiger Halbwaisen im Großherzogtum Hessen. *Ober⸗Roden, 18. Okt. Auf der neuer⸗ öffneten Bahnstrecke 0 denen Reinheim ereignete sich vorgestern bei der hle⸗ sigen Station der erste Bahnunfall. Wäh⸗ rend des Rangierens versperrten nämlich mehrere Waggons das Hauptgeleise. Der von Reinheim kommende Personenzug rannte gegen den ersten Wagen, der zertrümmert wurde. Auch die Ma⸗ schine des Personenzuges wurde erheblich be⸗ schädigt. Zum Glück beschränkten sich die Folgen des Zusammenstoßes nur auf den Materlial⸗ schaden. Die Klagen über Unregelmäßig⸗ keiten auf dieser neuen Strecke wollen nicht verstummen. Der starke Güterverkehr perursacht sehr häufig bedeutende Verspätungen, die große Unzufriedenheit hervorrufen. 2 * Mainz, 20. Okt. Im Juli d. Js. er⸗ schien in der„Mainzer Volksztg.“ eine Notiz, worin über die Behandlung eines Schülers der Volksschule Klage geführt wurde. Es seien ihm Prügel mit einem Gummischlauch angedroht Zwischen Liebe und Pflicht. Roman aus dem australischen Buschleben 4 von G. Löffel. 28(Fertsetzung.) Dann kletterte ich noch einmal hinunter, um ine Unterlage für mein Lager hinaufzuschaffen. An einer ferneren Stelle, wo das Farnkraut ungewöhnlich dicht stand, schnitt ich mit meinem fh l 1 0 1% Nesser eine Menge desselben dicht über dem Erd⸗ loden ab, sodaß man die Herausnahme nicht gleich semerken konnte, trug das gewonnene Material zu⸗ ammen, umschnürte es mit meinem Strick und krachte es so nach der Hütte. 5 Nachdem ich auch hier jede Spur meiner Thätig⸗ keit vernichtet hatte, zog ich die Leiter hinauf und 0 efand mich nun in verhältnißmäßiger Sicherheit. Mein Lager war schnell hergerichtet. Ich streckte mich auf demselben aus und lauschte. Lein verdächtiges Geräusch wurde laut. 3 55 Nach Verlauf einer halben Stunde lag ich in nem festen, tiefen Schlaf. 1 Als ich erwachte, stand die Sonne schon hoch Im Himmel. Ich verspürte Hunger und Durst. Den ersteren konnte ich sogleich stillen, denn ich 1. auf wenigstens acht Tage mit Proviant ersehen. Der Durst trieb mich endlich hinunter, um nach asser zu suchen. 8 Ich schöpfte solches dicht bei der Hütte aus mem gemauerten Brunnen und fand es gut trink— * nit schwand meine letzte Sorge. s 1 mein Blech⸗Eimerchen und stieg wieder Von meinem Dach, in dem einige Schindeln fehlten, konnte ich auf eine ziemliche Entfernung im Walde Umschau halten, ohne selbst gesehen zu werden. Da wäre ja nun Alles beieinander gewesen, was ich brauchte, um mir eine gute und andauernde Beobachtung zu ermöglichen. Nur eins fehlte mir noch— mein Pferd. Wenn ich das hätte bei der Hand haben können, um dem Goldgräber der toten Schlucht auf seinem Nachtritt zu folgen, dann konnte ich mein Beob⸗ achtungsfeld bedeutend erweitern.. Das arme Tier mochte auch selbst schon Durst leiden, und wenn es kein Wasser fand, in die Schlucht hinab dringen, um dort solches zu suchen; oder es irrte immer weiter ab und ging mir ver— loren. Dieser Gedanke beunruhigte mich im höchsten Grad. Ich wartete noch eine ganze Stunde, dann wagte ich mich abermals aus meinem Versteck hervor. i Ich versteckte jetzt die Leiter im nahen Farn⸗ kraut. Ehe ich mich auf die Suche nach meinem Pferd begab, schlich ich mich noch einmal zum Rand der toten Schlucht. Die Januar-Sonne schien heiß aus dem wolken⸗ losen Himmel hernieder. Kein Lüftchen regte sich. In der Natur herrschte eine wahre Totenstille. Ob der unheimliche Mensch wohl den ganzen Tag über in seinem Versteck verblieb? Ich suchte mir den am meisten gedeckten Weg, und als ich in Sichtweite angelangt war, ließ ich mich auf die Kniee nieder. Vorsichtig kroch ich auf Händen und Füßen durch das hohe Farnkraut weiter, bis zu einer Stelle, wo ich jene übersehen konnte. Ich kam gerade noch zurecht, um am ferneren Ende, dort wo die tiefe Schlucht in ein flaches Thal auslief, einen Reiter davonsprengen zu sehen. Dieser war ein Anderer als der Mann von gestern Nacht und er ritt auch ein anderes Pferd! In seinem Aeußeren glich er einem gewöhnlichen Buschmann, das Pferd war ein Fuchs. Im nächsten Augenblick war er in der Thal— windung verschwunden. Ich war über diese Entdeckung ganz erschrocken. Sollte der Sergeant mit seiner Vermutung doch recht behalten und hier eine ganze Bande ein— quartiert sein? Da hieß es, meine Aufmerksamkeit verschärfen. Aber auch mein Pferd mußte ich in der Nähe haben, denn vor einer Uebermacht konnte ich mich nur durch die Flucht retten. Ich verharrte über eine Stunde auf meinem Beobachtungs-Posten. Der Reiter kehrte nicht zurück und unten blieb Alles still. Die Hitze wurde drückend; die ganze Luft war in eine flimmernde Bewegung geraten. Ich durfte nicht länger zögern, mein Pferd mit zu versorgen. So begab ich mich denn auf Schleichwegen zurück nach der Hütte und von hier nach dem Scrub. ——̃ Vergebens sah ich mich da nach meinem Pferd Bis zum Mittag irrte ich im Serub umher. Sein Strauchwerk spendete nicht den mindesten Schatten. Endlich fand ich den Strauch wieder, in welchem ich Sattel und Zaum versteckt hatte. Nun hatte ich Hufspuren, denen ich folgen konute. Ich that es ohne Zögern und nach Ver⸗ lauf einer weiteren Stunde fand ich mein Pferd. Mit freudigem Wiehern lief es auf mich zu. Das war mir so, als wenn ein Mensch zu mir gesprochen hätte. Ich klopfte dem treuen Tier lieb⸗ kosend den Hals, schwang mich hinauf und lenkte es auf demselben Weg zurück. Sattel und Zaum waren schnell angelegt und nun ging es im schlanken Trab nach dem Wald, durch den ich mir dann einen Weg bis zu meiner Hütte bahnte. Unweit des Brunnens lag ein Trog, ein aus- gehöhlter Baumstamm, der allen Witterungs⸗Ein⸗ flüssen widerstanden hatte. Diesen füllte ich mit Hilfe meines Blech- Eimerchens mit Wasser und tränkte da mein Pferd. Nun wußte ich, daß es dahin immer wieder zurückkehren würde, um seinen Durst zu löschen. Nachdem es getrunken hatte, trieb ich es eine Strecke weit fort und ließ es grasen. Sattel und Zaum nahm ich mit nach oben. Die Leiter zog ich natürlich wieder hinauf. Als ich dann selbst gegessen und getrunken hatte, streckte ich mich auf mein Lager, um den Rest des Tages zu verschlafen. In dieser Nacht gedachte ich die tote Schlucht vollständig zu durchforschen. um. ortsetzung folgt.) 2 — — ——— 2 —-=. ——— 2 worden, auch wurde behauptet, daß Kinder im Keller des Schulhauses durch den Schulpedellen auf Befehl des Oberlehrers mit einem Gummi⸗ schlauch häufig geschlagen worden seien. Der Tagelöhner Peter Johann Ramberger von hier hatte diese Thatsachen der Redaktion der genannten Zeitung mitgeteilt mit der Bemerkung, eventuell auch die Beweise führen zu können. Die ganze Geschichte stellte sich aber später als absolut erfunden heraus, infolgedessen die„Volks⸗ zeitung“ eine Berichtigung brachte. Auf Ver⸗ anlassung der oberen Schulbehörde stellten Ober⸗ lehrer Heiß und Lehrer Müller Strafantrag wegen Beleidigung gegen den Ramberger und den verantwortlichen Lokalredakteur des ge⸗ nannten Blattes V. Liebmann. In der heutigen Verhandlung vor dem Schöffen⸗ gericht ließ der Amtsanwalt die Anklage gegen den Redakteur fallen, weil er dona fide gehandelt habe, gegen den Ramberger dagegen beantragte er eine Gefängnisstrafe von einem Monat. Das Gericht sprach den Re⸗ dakteur frei und verurteilte Ram⸗ ber ger zu 30 Mark Geldbuße und Pub⸗ likation des Urteils auf dessen Kosten. * Mainz, 20. Okt. Heute Morgen stürzte an einem Hause in der Augustinerstraße ein Gerüst zufammen, das 3 Arbeiter mit in die Tiefe riß. Einer davon wurde schwer ver⸗ letzt in das Hospital verbracht, die beiden anderen erlitten nur Hautabschürfungen. * Mainz, 20. Okt. Der Sohn des hiesigen Restaurateurs Schreiber, der in der Schweiz eine geachtete Stellung einnahm, ist vor einigen Tagen bei einer Kahnfahrt ertrunken. Die Eltern des jungen Mannes erhielten diese Nach⸗ richt mit der Mitteilung, daß die Leiche ihres Sohnes auch bereits geländet sei. * Worms, 18. Okt. Der Arbeiter Loesch des Hauses Doerr und Reinhart feierte vorige Woche sein fünfzigjähriges Arbeiter- jubiläum. Bei dieser Gelegenheit wurden ihm mehrfache Auszeichnungen und Geschenke seitens der Behörde und der Fabrikherrn zu Teil. * Rodheim an der Bieber, 21. Okt. Die Schule in unserem benachbarten Vetzberg ist nunmehr fertiggestellt und der Schlüssel dem Vorsteher der Gemeinde übergeben worden. Das äußere Aussehen, sowie die innere Einrichtung des Gebäudes zeugen davon, daß es unter tüch⸗ tiger Leitung und von tüchtigen Handwerkern ausgeführt worden ist. Das Programm der Einweihungsfeier ist noch nicht bekannt. Am meisten freuen sich die Kleinen, daß sie bei Wind und Wetter nicht mehr nach Rodheim brauchen. von beiden Teilen unterzeichnet. Das beliebte Künstler⸗ paar, welches am 14. Mai 1893 aus gegenseitiger Neigung die Ehe schloß und an diesem Tage in der Votivkirche getraut wurde, schreitet jetzt— abermals im gegenseitigen Einvernehmen— um die Lösung des Bünd⸗ nisses ein, das man für eine der glücklichsten Ehen ge⸗ halten hatte und das es lange Zeit auch thatsächlich war. Auf die künstlerische Thätigkeit der Frau Odilon und des Herrn Girardi übt das eingetretene Ereignis keinen Ein⸗ fluß, da beide Teile, wie es heißt, schon seit einiger Zeit sich mit der nun eingetretenen Eventualität vertraut ge⸗ macht haben. Frau Odilon hat bereits das gemeinschaft⸗ liche Domizil verlassen. Bis die gerichtlichen Schluß⸗ formalitäten der Scheidung erfüllt sein werden, dürften noch einige Wochen vergehen, doch ist die faktische Tren⸗ nung bereits eingetreten. — Vom Enkelkinde ermordet. In Triest wurde am 18. Oktober die reiche Witwe Maria Sal⸗ vagi in ihrer Villa durch zwei Revolverschüsse getötet im Bodenraume aufgefunden. Der Schwiegersohn der Ermordeten, der Hausbesitzer Mangachi, der mit ihr seit lange materieller Interessen halber in Streit lebte, ferner die Magd des Hauses, mit der Mangachi ein Liebes⸗ verhältnis unterhielt, sowie zwei Söhne Mangachis, 14 und 13 Jahre alt, wurden verhaftet. Letzterer gestand, die Schüsse auf seine Großmutter abgefeuert zu haben, jedoch nur aus Scherz! — Eine Szene in der Kirche. Eine Anklage wegen Unfugs in der Kirche hat sich der Arbeiter Wagner aus Bischdorf bei Haynau zugezogen. Er hatte sich, wie man der Täglichen Rundschau schreibt, zum zweiten Male verheiratet und wollte seine Ehe kirchlich einsegnen lassen. Der Geistliche, Pastor Großmann aus Creibau, nahm bei der Trauung auch auf die erste Ehe Bezug und sagte etwa Folgendes:„Sie, mein lieber Bräutigam, feiern zum zweiten Male die ernste Stunde des Gelübdes der Treue bis in den Tod. Und wenn Sie heute zurückblicken auf die Irrungen und Erfahrungen Ihrer ersten Ehe——“ In diesem Augenblicke stand der Bräutigam auf und sagte zu seiner Braut:„Kumm ock, Gustel, mer warn giehn, mer sein getraut!“ Er gab seiner Braut den Arm und verließ mit ihr die Kirche, nicht ohne dem Geistlichen noch zuzurufen:„Eine Bußpredigt brauch ich nicht; in der Bibel steht:„Ziehe erst den Balken aus Deinem Auge!“ Pastor Großmann stellte den Strafantrag, und es wurde gegen den Bräutigam die Anklage wegen Störung einer gottesdienstlichen Handlung auf Grund des§ 167 d. Str.⸗ G.⸗B. erhoben. Wagner erklärte, daß er die Rede so aufgefaßt habe, als ob ihm der Pastor über sein früheres Leben ganz unverdiente Vorwürfe habe machen wollen, was jedoch von dem Geistlichen bestritten wurde. Der Gerichtshof verurteilte Wagner zu sechs Wochen Ge⸗ fängnis. — Ein moderner Demosthenes. Einen geistreichen Trinkspruch brachte ein biederer Landbürger⸗ meister im hintersten Odenwald auf den Großherzog von Baden aus. Bei einer Festlichkeit war er lange nicht dazu zu bringen, die unumgänglich nötige Rede zu halten, weil ihm nichts passendes einfiel. Endlich hatte einer der Nebensitzenden einen Gedanken. Der Herr Bürgermeister, meinte er, möge daran erinnern, daß die diesjährige Ernte gut ausgefallen, daß Baden überhaupt ein gesegnetes Land Vermischtes. — Scheidung einer Künstlerehe. Am letzten Samstag wurde in Wien das Scheidungsgesuch der Ehe⸗ leute Alexander Girardi und Helene Odilon sei, und das badische Volk diese Zustände dem Großher⸗ zoge verdanke. Gesagt, gethan. Der Herr Bürgermeister erhob sich:„Meine Herren, die Gerste ist dieses Jahr gut geraten.(Bravo). Jawohl, meine Herren, die Gerste ist sehr gut geraten.(Erneutes Bravo und Heiter⸗ E— ———— Bekanntmachung. Die auf Herbst 1896 leihfällig wer⸗ denden Triebviertel sollen Freitag, den 23. Oktober 1896, von Nachmittags 2 Uhr au anderweit verpachtet werden. Zusam⸗ menkunft am Nassauerhof. Gießen, den 19. Oktober 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. nicht lädenrein, pro Pfund 52 Pfg. Fe Mule keit, Verlegenheitspause.) Auch die Kartoffel sind sehr gut geraten.(Stürmisches Bravo!) Und weil die Kar⸗ toffeln so gut geraten sind, so fordere ich Sie auf, mit mir einzustimmen in den Ruf: Se. Kön. Hoheit der Groß herzog lebe hoch!“ — Ameisen zur Wundenvernähung. Ueber eine merkwürdige Art der Wundheftung wurde jüngst in einer Versammlung der Linnean Society in London be⸗ richtet. Während man bei uns mit Nadel und Faden die Wunden vernäht, benutzen in Kleinasien die Barbiere zum Vereinigen der Wundränder eine Art großer Ameisen. Ein Tier wird mit einer Pinzette ge⸗ faßt und mit seinem Kopf an die mit den Fingern zu⸗ sammengedrückte Wunde gehalten. Sobald es nun in seiner Wut mit seinen Zangen durch die Hautränder ge⸗ bissen hat, wird sofort der Kopf des Tieres abgeschnitten und nun halten die Zangen die Wundränder zusammen. Je nach Bedarf wird eine ganze Anzahl von Ameisen an einer Wunde angebracht.(Beinahe klingt die Geschichte wie ein„Aufsitzer““) Der vergessene Hausschlüssel. Man schreibt aus Fiume: Auf eine eigentümliche Art wollte sich ein alter Diener der hiesigen Finanzdirektion, Anton Webel, Eingang in seine im Finanzpalast gelegene Woh⸗ nung verschaffen, als er gegen Mitternacht heimkehrend das Hausthor geschlossen fand. Er klopfte lange Zeit vergeblich, ohne das Jemand zu öffnen kam; er sann nach, wie er die Leute im Hause wecken könne und kam auf eine ingeniöse Idee. Er ersuchte nämlich die vor dem Palast postierte Schildwache, sie möge einen Alarmschuß abgeben, damit die Hausleute wach würden. Die Schild⸗ wache refüsierte natürlich dieses Begehren, worauf Webel sagte, er sei Kassenkontrolor und hege den Verdacht, daß Diebe in die Kasse eingedrungen seien. Die Schildwache erklärte trotzdem, nur auf direkten Befehl des Wachkom⸗ mandanten schießen zu dürfen. Webel ging nun zu dem Wachkommandanten, erzählte ihm, daß Diebe in das Haus eingedrungen wären, um die Kasse zu leeren, und drohte ihm mit schwerer Strafe, falls er seinem Wunsche nicht Folge leisten sollte. Der eingeschüchterte Korpor al forderte nun den Soldaten wirklich auf, den Alarm schuß abzugeben. Der Wachposten zögerte noch immer und ver⸗ langte einen direkten Befehl. Dieser wurde von dem Wachkommandanten erteilt und nu ging der Schuß los. Auf die Detonation des Schusses liefen die Leute natür⸗ lich zusammen und Sicherbeitswache kam herbei, die den Wachposten zur Rechenschaft zog. Jetzt stellte es sich heraus, daß Webel nicht Kassenkontrolor, sondern nur Diener sei. Webel wurde zur Polizei geführt, wo man über den Fall ein Protokoll aufnahm. Die Folge wird lehren, wie teuer den Diener dieser sinnreiche Spaß zu stehen kommen wird. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 21. Oktober. Zu der Mordaffaire Levy wird noch ge⸗ meldet: Große sollte nach Verabredun Frau Levy ermorden, die er dadur nur unbedeutend verletzte, daß er sich beim Zustoßen die eigene Hand durch⸗ bohrte. Durch den Arzt, welcher Große einen Verband anlegte, wurde der Polizei Mitteilung gemacht. In später Nachtstunde wurde dem Polizeipräsidium ein junger Bursche eingeliefert, der als einer der Helfershelfer am Morde be⸗ zeichnet wurde.— Die Beisetzu Ermordeten erfolgte heute Neachunceg Wie verlautet, hat der Vorstand der jüdischen Gemeinde beschlossen, denselben in einem Ehrengrabe beizusetzen. Hd. Berlin, 21. Oktober. Ein Mitarbeiter des„Kleinen Journals“ hatte in Wiesbaden eine Unterredung mit einem Herrn aus dem Gefolge des russischen Kaisers. Diese hochstehende russische Persönlichkeit, welche an der Tafel im Schlosse teilnahm, bemerkte unter Anderem, daß sie, obgleich seit längerer Zeit in Begleitung des verstorbenen Zaren, niemals zwischen dem russischen und deutschen Kaiser vorher einen so überaus herzlichen Verkehr gesehen habe, wie jetzt. Wenn auch der gestrige Tag scheinbar nur einem Familienbesuch gewidmet war, so be⸗ deute er doch vor allem den Frieden. Hd. Berlin, 21. Oktober. Der Prozeß Auer und Genossen wegen Vergehen gegen das preußische Vereinsgesetz wird am 10. November in der Revisions⸗Instanz vor dem Reichsgericht in Leipzig verhandelt werden. Hd. Berlin, 21. Okt. Der Colonial⸗ rat beriet im weiteren Verlaufe der gestrigen Verhandlungen die Vorlage betreffend die Ver⸗ hältuisse auf Neu⸗Guinea. Dem Reichstage soll ein neuer Vertrag mit der Neu⸗Guinea⸗Compag⸗ nie vorgelegt werden. Hd. Cronberg, 21. Okt. Der kaiser liche Extrazug, welcher aus 8 Wagen bestand, traf über Höchst⸗Bockenheim,(ohne Frankfurt zu be⸗ rühren) um 11.20 hier ein. Zum Empfange war Kaiserin Friedrich am Bahnhof erschienen, außerdem waren noch anwefend: Landrat Dr. Meister, der Magistrat und die Stadtverordneten von Cronberg. Nach herzlicher Begrüßung fuhren die Herrschaften durch Cronberg nach Schloß Friedrichshof. Die Stadt ist reich ge⸗ schmückt. Sämtliche Vereine sowie die Klubs haben Spalier gebildet. Hd. Wiesbaden, 21. Okt. Das Kaiser⸗ paar ist heute Vormittag 10 Uhr mittels Son⸗ derzug nach Cronberg abgereist. b Hd. Wien, 21. Oktober. Die„Neue Freie Presse“ meldet, der König von Griechenland werde auf mehrere Tage nach Wien kommen. Sein Besuch habe eine politische Bedeutung. Die griechische Regierung habe die Absicht die⸗ selbe Politik wie Rumänien zu befolgen, um sich an Oesterreich anzuschließen. Hd. Paris, 21. Oktober. Der Figaro und der Matin dementieren das Gerücht von der Ab⸗ 3 berufung des Botschafters Baron Mohrenhelim, Das„Journal“ dagegen bestätigt die Möglich⸗ keit dieser Abberufung. 0 Hd. Triest, 21. Oktober. Gestern über⸗ schwemmte eine Hochfluth die Straßen und Plätze. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. 0 r——— !! ͤ ͤ b Geld Gerelliglieitsrerein Giessen. „„„%%. Samstag, den 24. Oktober 1896: Feier des 10. Stistungsfestes Der Vorstand. auf erststellige Hypotnelen besorgt 1 529% H. C. Werner, Eichgärten 10. 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