. —— N n N * S 8 N S 2 8 2 2 r N lehnen müssen. weis Ihres Vertrauens, Gießen, Dienstag, den 22. September 1890. ische Landeszeitung. Ausgabe Gießen. Redaktion: 8 Kreuzplatz Nr. 4.. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Auzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 5 2 Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 21. Sept. Restaurant Feidel einberufene Ver⸗ trauensmännerversammlung der frei⸗ sinnigen Volkspartei für den I. Hess. Reichstagswahlkreis war auch von außerhalb gut besucht. Rechtsanwalt Metz entwickelte die Gründe, welche bestimmend gewesen seien für die Aufstellung der Kandidatur Stengel für die bevorstehende Reichstagswahl und betonte An⸗ riffen der Berliner Presse gegenüber, daß sein ollege Dr. Gutfleisch nur aus Gründen per⸗ sönlicher Natur eine Kandidatur zum Reichstag für unseren Wahlkreis für dieses Mal habe ab⸗ Es sei unrichtig, wenn von anderer Seite behauptet werde, der Vorstand des Freisinnigen Wahlvereins habe mit dem nationalliberalen Vorstand wegen einer gemein⸗ samen Kandidatur Gutfleisch verhandelt, es sei auch unwahr, wenn behauptet werde, daß der Vorstand in der Befürchtung, Gutfleisch würde sich, wenn er gewählt würde, der freisinnigen Volkspartei nicht anschließen, er würde wild bleiben, von dessen Aufstellung als Kandidat ab⸗ gesehen und die Kandidatur dem Prof. Stengel Wr habe. Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch, welcher in der Versammlung anwesend war, nahm hierauf das Wort, um auszuführen, daß es ihm thatsächlich seine privaten Verhältnisse nicht gestatten würden, längere Zeit in Berlin zu leben, es sei denn, wenn er seine Advokatur hier aufgebe und nach dorthin verlege. Dieser Vor⸗ schlag sei ihm von seinen Parteifreunden auch schon gemacht, aber er hinge an dem ihm lieb gewordenen Wirkungskreis, an seinen vielfachen vertraulichen Beziehungen und an den ihm ver⸗ trauensvoll übertragenen Aemter und stehe nicht an, zu erklären, daß er sogar bereit sei, ein Landtagsmandat eher zu übernehmen, wenn es ihm angeboten würde, als ein Mandat zum eichstag, weil er von Darmstadt aus seine Ad⸗ vokatur immer noch besser besorgen könne, als von Berlin aus. Gutfleisch kommt dann auf die Kandidatur Stengel und bemerkt vorweg, daß es ganz außer Zweifel sei, daß unser früherer Kandidat Dowe ein freisinniger Mann sei, der allerdings kein geschickter 5 1 sei und der für unseren mehr ländlichen Wahlkreis nicht passe. Stengel aber sei bei uns heimisch; er habe be⸗ wiesen, daß er es verstehe, die einzelnen In⸗ teressen der Wähler zu beurteilen und daß er es durch sein freundliches Wesen besonders gut ver⸗ stehe, sich die Sympathien der Wähler auf dem ande zu erobern. Stengel sei aber auch poli⸗ tisch eine tüchtige Kraft, sodaß er denselben nur warm empfehlen könne. Redner kommt nun auf die ihm gemachten Vorwürfe, und erklärt, daß es für ihn rein unmöglich sein würde, mit den Nationalliberalen zusammen zu gehen, mit den Nationalliberalen, die im Schlepptau der Agrarier marschieren, die für den Antrag Kanitz ꝛc. schwärmen. Man mache ihm den Vorwurf, daß er hier gelegentlich der eier der Wiederaufrichtung des deutschen eiches Bismarck gefeiert habe als den größten Staatsmann des Jahrhunderts. Der Vorwurf, Die gestern nach dem sch daß sich dieses nicht mit der Gesinnung eine freisinnigen Mannes vertrüge, 10 ihm früher on in sozialdemokratischen Blättern gemacht worden, ohne daß er es für nötig gehalten, darauf zu reagieren. Diese Festversammlung am 18. Januar war veranstaltet von einem Komitee, welches bestand aus Mitgliedern aller politischen Parteien für unsere Bürgerschaft ohne Unterschied des Standes und der Partei. Die Reden waren vorher bestimmt und man hatte ihm den Auftrag erteilt ein Hoch auszubringen auf all die deutschen Staatsmänner, welche in diesem Jahrhundert für die Einigkeit unseres Vaterlandes gewirkt hatten; wenn man ihm ge⸗ rade diese Aufgabe übertragen hatte, so wollte man jedenfalls einer Bismarcksverhimmelung, in die vielleicht ein Anderer dabei übergegangen wäre, vorbeugen, man hatte wohl zu ihm das Vertrauen, daß er die Gefühle der Versammlung, in der alle politischen Parteien vertreten waren, nach keiner Richtung hin verletzen würde. Das, was er in seinem Toast von Bismarck gesagt, bezog sich auf den Staatsmann bis 1870 und dessen Anteil an der Gründung des Reiches und seine politischen Freunde hätten ihm zugestimmt in der Beurteilung Bismarcks nach dieser Richtung. Es habe dieses mit der Thätigkeit des späteren Bismarck als Minister des Innern ganz und gar nichts zu thun. Die Versammlung erhob sich von ihren Plätzen zum Zeichen, daß sie mit den Ausführungen des Dr. Gutfleisch einverstanden sei und die in der Presse gegen denselben gerichteten Angriffe miß⸗ billige. Bürgermeister Heller-Lich fragt an, ob man denn zum Reichstagskandidaten außer Dr. Gutfleisch im Wahlkreise nicht einen anderen tüchtigen Mann habe finden können. Rechts⸗ anwalt Dr. Jung führt demgegenüber aus, daß Professor Stengel ja so gut wie aus unserem Wahlkreise sei, er sei oft von Marburg herüber⸗ gekommen und habe mit uns beraten, man müsse ihm als tüchtigen und überzeugungsvollen Mann nur seine Stimme geben und darum bitte er die Versammlung, einstimmig dessen Kandidatur zu⸗ zustimmen. Die Abstimmung ergiebt, daß die Kandidatur des Professor Stengel auch von den Vertrauensmännern einstimmig acceptiert wird. — Zu einer Besprechung der Landtagswahl übergehend erklärt Dr. Gutfleisch auf Befragen, daß er ein Landtagsmandat anzunehmen bereit sei, wenn er gewählt werde, aber etwa hinaus⸗ zugehen und darum zu werben oder zu agi⸗ tieren, das könne man ihm nicht zumuten. Seine Ansichten seien ja überall bekannt. * Gießen, 21. Sept. Provinzial⸗Aus⸗ schußfitzung vom Samstag den 19. Septem⸗ ber. Verhandelt wird ein Rekurs des Restaura⸗ teurs Binzer, Liebigstraße gegen einen ver⸗ sagenden Entscheid des Kreis⸗Ausschusses betref⸗ fend Ausschank von Branntwein in Gläsern. Die Polizeibehörde und die Stadtverordneten⸗ versammlung hatten das Bedürfnis für die Binzersche Wirtschaft anerkannt, der Kreis⸗Aus⸗ schuß jedoch war entgegengesetzter Meinung. In der Verhandlung wurden 2 Gutachten, erstattet vom Kreisgesundheitsamt und von der Direktion des Hygienischen Instituts verlesen, welche dahin sich aussprechen, daß ein Schnaps zwar zuträg⸗ lich und gesund sei, wenn man denselben vor einem kalten Glase Bier genösse, besonders sei dies anzuerkennen, wenn zum Beispiel ein er⸗ hitzter Gast, bevor er kaltes Bier trinke, vorher ein Gläschen Schnaps zu sich nehme. Es würde dadurch einer Erkältung der Verdauungsorgane vorgebeugt, doch erkennen beide Gutachten die unbedingte Notwendigkeit, um diese Wirkung zu bekommen, den Genuß von Schnaps nicht an, denn es genüge für den Erhitzten, bevor er das Bier trinke schon der Genuß eines Stückchen Brodes, welches überall zu haben sei. Das Gut⸗ achten des Hygienischen Instituts erklärt üb⸗ rigens, daß Bier bei 10 Grad Celsius genossen überhaupt nicht schade. Der Provinzialausschuß erkennt hierauf auf Verwerfung des Rekurses. — Ebenso wird der Rekurs des Gemarkungs⸗ vorstandes der Gemarkung Ober-Steinberg, ver⸗ treten durch den Bürgermeister Heß von Watzen⸗ born, sowie des Schneidmüller Balthasar Schneid— müller von Steinberg verworfen. Bei einer Jagdverpachtung war der Forstassessor Groß von Gießen Meistbietender mit 210 Mark für die Jagd im Bezirk Ober⸗Steinbach. Der Ge⸗ markungsvorstand genehmigte aber dieses Gebot nicht, weil er erfahren, daß Schneidmüller 20 Mark mehr für die Jagd geben würde. Es wurde ein neuer Termin ausgeschrieben, von dem Groß auch Kunde erhielt und bei dem er durch einen Bevollmächtigten vertreten war, der aber nicht mit bot. Balthasar Schneidmüller bot nun 230 Mark für die Jagd und erhielt zu diesem Preise die Jagd zugeschlagen.(Schluß folgt.) * Gießen, 21. Sept.(Militärdienst⸗ nachrichten.). Müller, Garn.⸗Verw.⸗Insp. hierselbst ist nach Küstrin, Senst, Garn.⸗Verw.⸗ Insp. in Einbeck, nach Gießen versetzt. * Gießen, 21. September. Gestern fand im Hotel Viktoria hierselbst eine Vorstands⸗ sitzung des Provinzialverbandes der freisinnigen Volkspartei für Oberhessen statt. Als Vorsitzender wurde für das Geschäfts⸗ jahr Fabrikant Langsdorf⸗Friedberg gewählt. Es wurde weiter beschlossen, für Butzbach eine freisinnige Landtagskandidatur aufzustellen. Auch wurde erwogen, ob man in den weiteren freien oberhessischen Wahlkreisen nicht auch eigene Kandi⸗ daten zum Landtag aufstellen solle. Es wurde beschlossen, die im Dezember fällige General⸗ versammlung des Verbandes in Friedberg ab⸗ zuhalten. Ferner einigte man sich dahin, den Bürgermeister Jutz⸗ Butzbach infolge seiner in Ostheim in der Vertrauensmänner⸗Versammlung des Mitteldeutschen Bauernbundes abgegebenen Erklärung, welche dahin geht, er(Jutz) billige das Vorgehen und die Prinzipien des Bundes und sei damit einverstanden, als nicht mehr zur freisinnigen Volkspartei gehörig, der er bisher angehörte, zu betrachten und demselben davon Mitteilung zu machen. * Gießen, 21. September. An den Ge⸗ werbegerichtswahlen am Samstag be⸗ teiligten sich 242 Arbeitnehmer und nur 19 Arbeitgeber. Wieder ein Zeichen, wie wenig Interesse die Letzteren für diese Einrichtung be⸗ thätigen. »Gießen, 21. Sept. Sein 7. Stiftungs- fest feierte am Samstag Abend der Gärtner⸗ Verein„Flora“ in dem festlich geschmückten Saale des Café Leib. Unter den Festteilnehmern befanden sich zahlreiche auswärtige Kollegen, die Gärtner aus Bad⸗Nauheim waren vollzählig erschienen. Das reichhaltige Programm wurde durch eine Ansprache des Herrn Volk eröffnet. Der Gesangverein„Heiterkeit“ füllte mehrere Nummern des Programms durch Liedervorträge aus, von dem ein gemischter Chor unter Leitung des Herrn Dirigenten Gröninger am besten gefiel. Zwei kleine Theaterstücke wurden recht nett wiedergegeben. Ehe der Tanz begann, wurde den Damen ein prachtvoller Humpen überreicht und ihnen dafür durch ein kräftiges Hoch gedankt. Der Rest des Abends wurde bei 9 Tanze in der urgemütlichsten Weise verlebt. * Gießen, 21. Sept. Einen überaus sel⸗ tenen Fang hat in diesem Sommer Herr Professor Stade von der hiesigen Universität am Fuße des Stoppelberges bei Wetzlar gemacht. Er fing nämlich einen schwarzen Schwalben⸗ schwanz, welcher angeblich so selten ist, daß er sich in Deutschland nur in einem einzigen Exemplar in einer Sammlung befindet. * Gießen, 21. September. Ein 155 Junge von Geilshausen versuchte heute Mittag in der Marktstraße das durchgehende Gespann seines Vaters zu halten, fiel dabei und kam unter den Wagen zu liegen, dessen Räder über ihn weggingen. Ohnmaͤchtig wurde der an⸗ scheinend nur leicht Verletzte vom Platze getragen. Der Gaul, welcher die Wettergasse nach der Mäusburg zu raste, wurde dort zum Stehen gebracht. Der Wagen war zum Glück ohne Ladung. * Grünberg, 21. Sept. Ein Einwohner aus Saasen war von einem Jagdpächter mit dem Jagdschutz betraut worden. Anstatt nun gewissenhaft seines Amtes zu walten, tötete er, jedenfalls in der Absicht, sich 1 ö 1 * „ 1 N 1 7 1 einen leckeren 0 Braten zu verschaffen, ein Rehkitzchen und nahm es, unter den Kleidern verborgen, mit nach Hause. Wegen dieses Vergehens hatte er sich vor dem hiesigen Schöffengericht zu verant⸗ worten. In der Verhandlung leugnete der An⸗ geklagte die ihm zur Last gelegte That und gab an, ein Unbekannter habe das Tierchen getötet, sei aber durch seine Dazwischenkunft gestört wor⸗ den und habe die Flucht ergriffen. Er habe es unterlassen, hiervon pflichtgemäß Anzeige zu machen, da das Tierchen inzwischen von einer 1 Katze gefressen worden sei()) Das Gericht schenkte jedoch den Angaben keinen Glauben und verurteilte den Angeklagten nach Anhörung der Zeugen zu einer Gefängnisstrafe von vier Wochen. Erschwerend fiel ins Gewicht, daß der Angeklagte sich eines schweren Vertrauens⸗ bruchs schuldig gemacht hatte. 10 Woche vom 10. bis 17. September sind 5324 0 1 Bad Nauheim, 20. September. In der 1 Bäder, also durchschnittlich per Tag 760, ver⸗ abfolgt worden. Wenn auch die Saison all⸗ mählich ihrem Ende entgegengeht, so kommen doch noch täglich Fremde an, und kann die Zahl Marja, das Heldenmädchen von Trausvaal. Zeitroman von Pieter Vryburg (Nachdruck verboten.) (Jortsetzung.) „Ich verstehe, Signora“, sagte er.„Doktor Jameson machte mir bereits derartige Andeutungen, und da ich nicht widersprach und auch nicht zu⸗ stimmte, war mein Urteil gesprochen. Man möchte eine Erklärung von mir haben und die sollen nun Sie von mir erlangen. Ich hätte nicht gedacht, daß Sie sich dazu hergeben würden! Darum gebe ich Ihnen den mir gemachten Vorwurf der Spionage zurück. Ich habe Ihnen nichts weiter zu sagen. Er wollte weiter gehen, sie aber legte be⸗ schwörend die Hand auf seinen Arm. „Sie verkennen mich“, sagte sie dringend;„es war mir allerdings eine solche Rolle zugedacht, aber nachdem ich Sie gesehen und mit Ihnen ge⸗ sprochen, besann ich mich auf mein besseres Ich. Es wäre mir lieb, wenn Sie mir sagen könnten, daß man sie falsch verdächtigt hat. Graf, dieser Augenblick zu einer geheimen Aussprache kehrt viel⸗ leicht nicht wieder. Man glaubt, ich sei bemüht, Ihre Geheimnisse zu erlauschen und läßt mich ge, währen. Das will ich aber nicht. Nur Wahrheit will ich, und wenn Sie mir die geben, als einen Be⸗ handlung die man Ihnen bisher zu Teil werden ließ, nicht täuschen. Das kann sich ändern. Ich schwöre es Ihnen, daß ich nichts von dem verraten werde, was Sie mir sagen. Ich babe nur den einen Wunsch, Ihnen zu helfen. Glauben Sie mir nicht?“ Sie hatte sich ganz dicht an ihn herangedrängt. Ihre Augen ruhten in den seinen. Er fühlte die stürmischen Schläge ihres Herzens. „Glauben Sie mir nicht?“ fragte sie mit heißem Atem. Er sah sie forschend an. „Das ist die Sprache der Wahrheit“ sagte er. „Ich sollte Ihnen vertrauen.“ „Sie können es.“ „Nun denn, Signora, Ihre und des Doktors Ansichten sind völlig irrig. Ich habe weder einen politischen Charakter, noch bin ich ein Spion. Was mich nach Trausvaal führte, ist eine Familienange— legenheit. Ich suche einen Mann Namens Strehlen, der vor etwa zwanzig Jahren vou Natal nach Trausvaal kam. Dort ging seine Spur verloren und ich suchte nicht sowohl nach diesem Mann, sondern auch nach etwaigen Hinterbliebenen des⸗ selben. Ich habe ganz öffentlich nach jenen Leuten geforscht und auch den Doktor um Auskunft ge⸗ beten. Er meinte auch, daß ihm der Name nicht fremd klinge und daß sich möglichenfalls an den— dann werden Sie mich haben keine treuere so viel Anteil an sich durch die Be⸗ gleich wahr erfinden. Sie Freundin und Niemand hier, der Ihnen nimmt, wie ich. Lassen Sie selben irgend ein Ereignis aus seinem viel bewegten Leben knüpfe, auf das er sich zur Zeit nicht be⸗ sinnen könne.“ „Und wie kamen Sie nach der stillen Farm?“ Kurt erzählte kurz die ganzen Vorgänge, so wie sie sich zugetragen hatten. Ganz besonders weilte er bei der lieblichen Ge⸗ stalt Marja's, und seine Art ließ erkennen, daß die schöne Boerentochter einen unauslöschlichen Eindruck auf ihn gemacht hatte. Sie waren unterdessen in einem schattigen Palmengange fortgewandelt, so daß Kurt seine Be⸗ gleiterin nicht näher beobachten konnte. Er würde sonst bemerkt haben, wie ihre Empfindungen während des Zuhörern srasch wechselten und mit südlicher Leben⸗ digkeit auf ihren Zügen zum Ausdruck kamen. Als er so viel Liebes von der schönen Marja sagte, zuckte ein Blitz der Eifersucht und des Hasses aus ihren Augen hervor. Bianca Capella war eine verwegene Abenteuerin und in ihrem klugen Kopf reifte sofort ein Plan, wie sie diese überraschenden Mitteilungen ihren Zwecken nutzbar machen könne. Auch als Kurt schon geendet, sah sie noch grübelnd vor sich hin. „Das ist recht seltsam“, sagte sie dann aus tiefem Sinnen heraus,„ich kenne den Namen, welchen Sie mir soeben nannten, und besser, als sie ahnen.“ „Wäre es möglich!“ rief Kurt in freudigem Schreck.„Dann allerdings hätte der Zufall hier wunderbar gespielt, und ich müßte meine Verfolgung und Gefangennahme als ein großes Glück preisen. O sagen Sie mir, was wissen Sie von diesem Mann? Wo lebt er? Was betreibt er? Und vor allen Dingen, was wissen Sie von seiner Frau?“ „Um die also handelt es sich?“ „In erster Linie.“ 1 „Dachte ich es mir doch. Um aber ganz sicher zu gehen und Ihnen und mir keinerlei Täuschung zu bereiten, sagen Sie mir, wie war der Mädchen- 5 4 5 %% name dieser Frau?“ Kurt stand im Begriff zu antworten, als rasche Tritte auf dem Kiesweg hörbar wurden. Bianca preßte seinen Arm, ihm bedeutend, daß er schweigen solle. „Nein, das kann ich nicht zugeben“, ließ sich hier die Stimme Sir Cecil Rhodes“ vernehmen, „Sie entführen mir unsere schönste Tänzerin, Graf. Eben intoniert man den Walzer, welchen Signora 5 Capella mir zugesagt hatte. Sie müssen schon ge— 159 statten, daß ich ältere Rechte geltend mache.“ 0 Er stand jetzt vor den überraschten und bol 1 Bianca den Arm. Diese war recht unangenehm 1 0 berührt. 1 Nichts konnte ihr ungelegener kommeu. als die Abberufung in einem Augenblick, wo den Graf im Begriffästand, sie in ein sie tief berührende Familiengeheimuis einzuweihen. Sie hatte dem Lor!“ keinen Tanz zugesagt und durfte doch nicht wagen ihn Lügen zu strafen. Sie konnte nur noch Kurtz Arm pressen, was wohl eine stumme Erinnerung 0 ihres Versprecheus war, ihn nicht zu verraten. (Fortsetzung felgt.) der noch anwesenden Kurgäste wohl noch auf annähernd anderthalb Tausende bemessen werden. Wenigstens sind die Abendkonzerte des Kurorchesters in dem geräumigen Konzertsaale des Kurhauses stets bis auf den letzten Platz besetzt.— Weiter schreibt man der„D. Ztg.“: Die Gastwirtschaft und Restauration in dem alten Kurhause, dem jetzigen Hotel Kursaal, wird, wie schon bemerkt, nach einem Ausschreiben der Großh. Badedirektion vom 1. Januar 1898 auf weitere 6 Jahre auf dem Submissionswege ver⸗ geben. Bis zum Submissionstermine waren nur fünf Offerten eingelaufen; der bisherige Pächter, mit dessen Leistungsfähigkeit man voll⸗ ständig zufrieden sein kann, dürfte wohl den Pacht erneuert bekommen.— Trotz der vorge⸗ schrittenen Saison findet Freitag, 25. September, auf der Kurhausterrasse Militärkonzert von der Kapelle des thüringischen Ulanen-Regiments Nr. 6, Feuerwerk und bengalische Be⸗ leuchtung der Sprudel, und zwar zu Ehren der aus Frankfurt in Bad Nauheim erwarteten „Naturforscher und Aerzte“ statt. Herr Löffler aus Bremen, der Besitzer der Weinberge auf dem Johannisberg, hat zu diesem Behufe hundert e seines besten Wachstums zu dem im urhause veranstalteten Festessen gratis zur Verfügung gestellt. * Darmstadt, 20. Sept. Die katholische Frau des evangelischen Fuhrunternehmers Friedrich Keim von Neu⸗Isenburg hatte gegen den Willen und ohne Wissen ihres Mannes das vierte Kind 1 51 Ehe, einen Knaben, während die andern inder evangelisch getauft waren, katholisch taufen lassen. Als nun der Mann das Kind taufen lassen wollte und der zu diesem Zwecke bestellte evangelische Pfarrer in Begleitung eines Keims zur Vorname der Taufe erschien, gebährdete sich die Frau wie tobsüchtig. Sie beschimpfte deu Pfarrer und seinen Begleiter, demolierte die Badewanne des Kindes und sprang schließlich mit dem Kind zum Fenster hinaus. Frau Keim hatte sich deshalb gestern vor der Strafkammer wegen Beleidigung und Sachbeschädigung zu ver⸗ antworten. Der Staatsanwalt beantragte wegen Beleidigung + 50 und wegen Sachbeschädigung . 20 Geldstrafe. Das Gericht ging erheblich über das beantragte Strafmaß hinaus und er⸗ kannte auf 4 Wochen Gefängnis, sowie Urteils⸗ publikation. Offenbach, 20. Sept. Die hiesigen bür⸗ gerlichen Parteien haben eine Verstäudigung dahin getroffen, als Kandidaten für die Land⸗ tag swahl den bisherigen Vertreter Offenbachs und Präsident der Zweiten Kammer, Justizrat Dr. Weber aufzustellen. Offenbach, 20. Sept. Seitens der Cen⸗ trumspartei wurde als Landtagskandidat für Offenbach⸗Land Rechtsanwalt v. Brentano aufgestellt. Sein Gegner ist der sozialdemokra⸗ tische Reichstagsabgeordnete Ulrich. Mainz, 19. Sept. Ein Lehrer ist gestern auf dem Wege von dem großen Sand⸗ bruch nach dem Riehen Kasernement tot zusammen⸗ gebrochen. Der Unglückliche stammt aus Weimar. Die Militärärzte haben als Todesursuche Hitz⸗ schlag festgestellt. Der Lehrer war zur zweiten Reserveübung eingezogen. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 21. Sept. Wie die „Welt am Montag“ wissen will, soll die Begnadigung des Herrn von Mitgliedes des Kirchenvorstandes in der Wohnung Kotze deshalb noch nicht erfolgt sein, * weil derselbe bei seiner kürzlichen An⸗ wesenheit in Breslau hoch gestellten Persönlichkeiten, unter Anderm die Erb⸗ prinzessin von Sachsen⸗Meiningen ver⸗ anlaßt hatte, an höchster Stelle für ihn einzutreten. Das sei höheren Orts be⸗ kannt geworden und die beabsichtigte Begnadigung sei unterblieben. Hd. Berlin, 21. Sepßt. Der„Welt am Montag“ zufolge ist Dr. Peters gestern aus England hier eingetroffen. Er beabsichtigt gegen Dr. Lange klagbar zu werden. Auch dürfte man auf eine scharfe Preßfehde wider Lange gefaßt sein. Hd. Berlin, 21. Sept. In der gestrigen Anarchisten-Versammlung, in welcher Anarchist Landauer über das Thema:„Sind die Armenier duldende Christen oder revolutio⸗ näre Freiheitskämpfer?“ sprach, trat der arme⸗ nische Professor Thamajan der Behauptung Landauers entgegen, daß die armenische Be⸗ wegung einen sozialistischen Charakter trage. Die Armenier seien nicht annähernd weit genug vorgeschritten, um sich für die sozialistischen Ideen zu interessiieren. Redakteur Gerlach, der diese Woche aus Konstantinopel zurückgekehrt ist, glaubt, daß es sich bei dem Angriff auf die Ottomane-Bank um einen sozialistischen Akt handelte. Hd. Brüssel, 21. Sept. Patriote veröffentlicht einige Aeußerungen katho⸗ lischer Congo ⸗Missionare, welche die schweren Anklagen, wie Abschnei⸗ den von Ohren, Händen und Brüsten durch mehrere Congo⸗Ofsiziere, sowie den Mädchenhandel zur Versorgung der Harems bestätigen. Hd. Brüssel, 21. Sept. In Tournay fand — — eine Senatswahl statt. Der liberale s didat wurde mit 1314 Stimmenmehrheit gewählt. Bei der letzten Wahl hatte der katholische Kan. didat mit 2500 Stimmenmehrheit gesiegt. Hd. Brüssel, 19. Sept. Die Kongob hatten vor einigen Tagen gemeldet, daß di rühmte Afrikaforscher Stanley in der 2 den Kongostaat gegen alle gegen densel he hobenen Anklagen verteidigt habe. J dieser Brief seit drei Tagen erschienen i noch kein Organ der Kongo-Regierung die meintliche Verteidigung reproduziert. N Hd. Paris, 21. Sept. Der Figaro meldet, Präsident Faure werde in Chalons an der Seite des Zaren zu Pferde erscheinen. In Versailles soll am 8. Oktober ein vollkommenes Hoffest abgehalten werden. Die ganze Garnison soll im Hofe des Schlosses aufgestellt werden. Die Gemächer Ludwigs XVI. und Marie Antoinettes werden für das russische Kaiserpaar hergerichtet. blaz Gottesdienst in der Synagoge. 455 Dienstag, den 22. und Mittwoch, den 5 Sept. 3 Laubhüttenfest. 5 d 1. Tag. 6 Vorabend: 6 Uhr. 2.E Morgens: 3.30 uhr. 0 Nachmittags: 4 Uhr. 2. Tag. Vorabend: 7 Uhr. Morgens: 3.30 Uhr. Nachmittags; 4 Uhr. Abends: 7 Uhr. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne⸗ Gee Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. 1 9 8 befindet. ierdurch beehre ich mich, meiner geschätzten Kundschaft sowie einem Publikum ergebenst mitzuteilen, dass sich mein Geschäft wegen Errichtung eines Neubaues bis auf Weiteres 4 Seltersweg 2, neben Herrn Kaufmann Adolf Geisse wee Carl Brück, Gold. und Silberarbeiter. 55 geehrten hiesigen wie auswärtigen ehen de funden ch fahrn über dien, daß Klarheit nich der Stadt Gießen sind auf die Dauer von drei Jahren, vom worden: Bekanntmachung, 400* die Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht der Stadt Gießen betr. Bei der am 19 d. Mts. vorgenommenen Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht a) aus der Zahl der Arbeitgeber. 1. November 1896 ab, gewählt Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 54 Pfg. Buderus sche Eisenwerke er Rekurs wurde es rabenberge . Pethandlung be ute, hat die bon sigeker Zeit an d er bebrgte seh A zabe, bit abe 1. Louis Emmelius Uri it 19 Sti 5 2 2 4 VV Schweinefleisch 3 ce u 3. L. Heyligenstaedt, Fabrikant„ 85 1 nicht ladenrein, pro Pfund 46 Pfg. Schlackensteine eee e zur Erbauung Anchmen mußte; 4. Konrad Marr, Zimmermeister 59119 5 Die Freibauk bleibt bis 10 uhr Abends. 5 gesunder, trockener Wohnhäuser zu ö 5. Karl Schäfer, Schreinermeister 19 0 31 in eine neue Erlau 6. Aenges Sleiahsaser, biin dmr. t 0 gf Glnet⸗ empfeplen.„Format 50.5, 120„0 mm zur Ausmauerung von nme. et 5 aa. Ser 1 e 8 5 Ein größerer, nocß neuer 2 n ee 250* 120 65 mm für Massivbauten Airchaft poltzelie Karl Berg, Schuhmachermeister 2 5 1.. end. 1 9. Heinrich Leib, Sanelbermeser 5 i 1 Füllofen 1 7 Ersatz für Cement, Graukalk und Weiß. b der Vertreter de 10. Heinrich Wiun, Maurermeister 18 ist billig zu verkaufen 1066 dckenme„Graukalk und Weiß. nan se zu un 1 e„ N 5 Liebigsste alk, zur Herstell böden ö 11. Jean Kirch, Resaurateòu e. 14 017 Gießen, Liebigsstoaße 71.——.— alk, 3 ellung von Fruchtböden tsgewerbe einge 12. Stto 8 88 4% Ae 17 5 5 5 und ähnlichen Räumen geeignet. 628 ch auf Grund der aus der Za er Arbeiter. K + I 0 2 0 0 J berechigt, dei 1. August Bog, Drechsler mit 242 Stimmen, 4 U ler l 0 Ell S ark en and bestes Material zur Mörtelbereitun J. bauch fen 2. Julius Bräutigam, Borstensortierer...„ 242 5 5 00 5 9. l werde die ungeh V— Furtig Kreiling, Schreiner on Wiese z„ 24 a 0 argarethenhütte-Uiessen ophienhütte- Wetz lt Jen und werde 5. Gustav Krüger, Eisendre her„% 242 5 Hreuzplatz 4 2 K 5 g 0 U CLZlar. N 6. Jacob Dillmann, Mülleru„ 241 05 2 3 FF 1 ehung der A 7. Wilh. Reuschling, Zigarrenmacher von Kl. Linden„ 241 1 Privatscribent Poppelsdorf, ag eilten. Er e„ e Ppelsdort, Eo 9 Och. di g 9. Johann Schäfer, Lackierer von Steinberg„ 241 5 12 Hammstrasse 12. g 7. Erlaubni at 10, Dermaun Strobel, Bü er 4 80 b schreibt Eingaben aller Art Uhr H auhnis zum 11. Johannes Rudolph, Zigarrenmacher von Wieseck„ 240 5 5— 2 mac er, becher. Pr. 12. Alwin Andreas, Buchdruce r. 1 Einen Schweizerzi A ü arm, al Es wird dies mit dem Auugen zur öffentlichen Kenntnis gebracht. das Beschwerden(1 Jahr 8 55 n Neue Hine 5 lane re 10 ab in i 5 fte gegen die Rechtsgültigkeit der Wabl nach 8 15 des Reschsgesetzes vom 29. Juli 1890, die Heinrich Schäfer III. Daubringen. offeriert baz der Wi Gewerbegerichte be reffend, nur binnen eines Monats nach der Wahl zulässig und J goldene Herren- Remontolr-Unnen von irc bei der. 1 05 am 1896 sind. 2 wei 3 e 3 50 Mark an, zoldene Damen-Remontolr- eue herauf bert ießen, den 21. September 5 0 afstelle. Ihr Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. B.: Wolff,— 3 Al. Weber, Liebigstraße 65. Weenendeip unsern et eigene 18 l de 5 5 2 k an, Silberne 5 or- e — red bpreise— Kleines Familienlogis Unrenn ddt(eidra nd ven 1e Haft an. Wan. kale des dr vom 20. e 4 5 793 1896. per 1. Oktober zu vermieten. 1070 eee von 15 Mark an, Riehkel- ge die Organ 5 1 Kreuzplatz 4. emontolr-Unren von 10 Mark an, dahlen b 1 Kg.(2 Pfd.) Tafelbrod F 26 Pfg. Wecker, in allen Lagen gehend, von à Mark an, esprach. 2 4g.(4 Pfd) Taselbrod 52„ Sonnenstraße 26 r Rezulateure mit Schlagwerk 2 1 Kg.(2 190 Weißbrod 24„ 5 N 5 von 12 Mark an N 2 ö Kg.(4 Psd.) Weißbrod ist der zweite Stock, bestebend ˖ i. 111 Aa * 1 49 6 18 e 2 1 585 1 Zimmern nebst Zubehör 11055 ab e 8* 1 Für den guten Gang einer Uhr leiste ela, de 17 2 Kg.(4 Pfd.) Schwarzbro n 41„ vermieten. Näheres bei der Bürger⸗ ö ich 2 Jahre reelle Garantie. 0 von 1 1 2.(2 Pfd.) Schlüchtern Brod bei Karl Spamer 20„ meisterei, Zimmer Nr. 15. Reparaturen werden nur auf das beste und 0 Nikroman 1 2 Kü. 4 Pfd.) Schlüchtern⸗Brod bei Karl Spamer 5 8 5 1 in 17 8 S billigste unter Garantie ausgeführt. 4911 1 2 Kg.(4 Pfd) F bei Ernst Muth, W. Amend und 42 E„„ zum sofortigen 5 Wohn d 5 14 1 05 Spie„„ 7 N 157 0 1 4 8 Kg.(6 Pfd.) e 71 5 660% Schmied Will in Krofdorf. n Bureau re 19 n ann U 6 14 gen Bäcker. 5 19 t ei 1 2. 6. bb) Weßtras be it Seeg een Lan enen 40 vf Uni orm⸗Ar beit Bannhofstrasse 27. III un bene 9 1„Weitzel von Lang⸗Gön n 0 2 0 E er 99 9 Ie e. Wilh. Fabel u. Aug. Deibel v. Wieseck 48„ f 15 14 soesehen, 1 2 Kg.(e Pid.) Weißbrod bei Erust Christ von Wiesek e e sinden dauernde Beschäftigung, beig Kaufmann Sony. j dutt wa f 6 268. C pid) Shwarzkred del Seh Seen c me 1 5 Scheel& Co. Born, Gerichtsvollzieher 19 . 9. Steinmüller von Gr.Linden f 1078 Gießen, Seltersweg 37. 5 im sege 1 Wilh. Weitzel und W. Steinmüller von r—.— 1 7 ö n bonn ie, 1 N 7 5 I ache 0 14 Lanig Gens 9 E ch ˖* in cand. rer. mac h. erteilt alte un 1 1 ug 1855 en 5 15 Gustav 8 Neues Sauer Fr aut Pfli 0 feuerwehr E gründlichen U dene 1 acoby von Alten- 5 N 10— ö in bl 5 1. 5 85.(c pd) Schwarzbred ber erobert abe. e 8 i und Montag, den 21. Sept., Unterricht da er 0 1 er Bro äufer.* j i 4 0 0 5 Dieselben Preise wie bei den ing Bäckern. fr isch eingemachte abends 87 Uhr, ch N Physik. Me. N währ 110 1 Gießen, den 19. September 1896. 95 5 35 1 en Elementen des n, deren A Großherzogliches Polizeiamt Gießen. G Ul fe U— Un Maschinenbaues. 1011 J ha nn. 1 v. Bech told. 7 1 505 55 Näheres in der Exped. d. tg. 100 0 5 1 22 0. üsehändler, f ö 5 a e n Geschäfts-Verlegung. Job. Seng echter, sälmtlicher Rotten. Won et 1 nn, Meiner werten N ft 5 i i i 5„ wur 99 s E zur gefl. Nachricht, daß ich meine Wohnung eee Der Branddirektor: Marktstraße Nr. 8 u len dab! f 1 1 Gießen, Asterweg 23, 2 N 8 8 Schmandt.(neben Herrn Kaufmann Pist or.) wah fat erleg e. 1005 7 N 0 IK—— f bi a N 3 Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen besteus dauke, bitte 2* 14 6 uchen 2 Bill 0 Terdinand 7 arthier, 15 5 len 0 mir dasselbe auch für die Zukunft bewahren zu wollen. 2 Diens 8 2 Ilards. 0 6- d ö terei. ien er Achtungsvoll 5 ienstag, Donnerstag und Russi 175 5 Korb- und Stuhlslechterei. flug .. Samstag. Russische u franzosische Billards, Reparaturen billigst 95⁵² dun in 92 Heinr. Kleinhenn, Schuhmacher, 0 Fritz Schreiner. 515 sowie die beliebten 3 Fr 8— b 42 N dab 5 b Asterweg 23. 5 Lindenpiatz 4. 7 1 Tischbillards au Nee ne a ö. f J gt — liefert billigst unter Garantie empfiehlt sich im Aus⸗ und vo ich. Gasthaus„Zum deutschen of“. esse die Billardfabrik von Leichen Kinder von 114 Sabre ie B, i 15 Vereinszimmer zu 1 Mittagstisch im Abonnement. 808 105 möblierte 5 455 1 40 5 W. Passe, Hannover. Erwachsene filr 5— 8 2 1 ca 5 Liundengasse 14. den dun 1 bannen i 80 mn 11 1 enn