5 er 1 de ul n drunk Tohagandg be. nur die den ben dern, sudlichen fo uuf daz lerpelatth e Entsendun gcgen Jauchs ein 5 ernst ge. ins mird zy Neundlos he. 1 Fürsen bon bestonbention ——ů—. Drrantw. f u E. Ottnang I8wärtigel 15 —ñM 5 0 nis sucht. cheel, renden, T den geh en und Prival⸗ schzeiten, Gesel.⸗ fung und solide ich mich zu tellnern del Felduaus I. zorpsdiene i 4. 12 INN illigsten tief 0 88, asse. — e * sellen 02 kbergewe.,. mit Spit en. Näh. 2 — und gg . —————— Gießen, Dienstag, den 21. April 1896. 0 Ausgabe Gießen. andeszeitun 77 5 daktion: 8 Erscheint tägli i 8 T f edaktion: 0 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. N Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 2 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 30 Kreuzplatz Nr. 4. Besoldung der Volksschullehrer in Hessen. * Das Gesetz, betr. die Gehalte der Volks⸗ schullehrer ist am 11. d. M. vom Großherzog unterzeichnet worden. Es tritt am 1. April 1897 in Kraft. Das Gesetz hat folgenden Wortlaut: Artikel 1. Bei gewissenhafter Dienstführung hat jeder definitiv angestellte Lehrer an Volks— schulen nach Z jähr. Dienstführung einen Gehalt von 1100 6„„ 5 7 1200 5„„ 1„ ee 12,„ 1 0 1400 „ 15„„ 1 1 100 „ 18„„„„„ 1600 2„„ 1 1„ 1700 24„„„ 1800 2„„„„ Ade zu beziehen. Die Dienstzeit wird vom Tage der ersten dienstlichen Verwendung nach bestandener Schluß— prüfung gerechnet. Sofern ein definitiv angestellter Lehrer an Volksschulen die ihm nach 3, 6, 9, 12, 15, 18, 21, 24 und 27 jähriger Dienstzeit zukommenden Gehaltsbeträge nicht bereits aus dem nach Maß⸗ 1 der Bestimmungen des Gesetzes vom 9. März 878, die Gehalte der Volksschullehrer betreffend, l Einkommen der von ihm bekleideten ehrerstelle bezieht, wird ihm der fehlende Betrag aus Staatsmitteln als Alterszulage ausbezahlt. Art. 2. Außer dem ihm zukommenden Ge— lt hat jeder definitiv angestellte Lehrer an olksschulen eine angemessene Wohnung, womög⸗ lich mit Garten, oder eine Mietentschädigung an— zusprechen. Als Mietentschädigung ist der Betrag festzu⸗ setzen, welcher an dem betreffenden Ort als Miet⸗ preis für eine angemessene Wohnung zu zahlen ist, und zwar mit Unterscheidung, ob es sich um eine Wohnung für einen verheirateten oder um eine Wohnung für einen unverheirateten Lehrer handelt. Die Kreisschulkommisston setzt die Miet⸗ entschädigung fest. Im Falle des Widerspruchs des betreffenden Gemeindevorstandes entscheidet der Kreisausschuß und in der Rekursinstanz der Provinzialausschuß über die Größe der Miet⸗ entschädigung. Der Genuß der Dienstwohnung oder die dafür ewährte Mietentschädigung kommt im Falle der enstonierung eines Lehrers bei Bestimmung des ihm ur Ruhegehalts im Betrage von 200 M. in Anrechnung. Die Höhe der einem Schulverwalter zu ge⸗ währenden Mietentschädigung wird von Unseren Ministerien des Innern und der Justiz, Abtei⸗ lung für Schulangelegenheiten, bestimmt; diese Entschädigung darf nicht höher festgesetzt werden, als solche nach Maßgabe der vorhergehenden Bestimmungen für den definitiv angestellten ver⸗ heirateten, beziehungsweise unverheirateten Lehrer in der betreffenden Gemeinde beträgt. Art. 3. Die Bestimmungen der Artikel 1 und 2 finden auch auf die definitiv angestellten Lehre⸗ rinnen und beziehungsweise auf Schulverwalte⸗ rinnen mit der Einschränkung Anwendung, daß 1) bei definitiv angestellten Lehrerinnen nach —18jähriger Dienstzeit, beziehungsweise nach Erlangung eines Gehalts von 1600 Mk., ein weiteres Aufsteigen im Gehalt durch Gewährung von Alterszulagen aus Staats— mitteln nicht mehr stattfindet, und 2 definitiv angestellte Lehrerinnen und be⸗ ziehungsweise Schulverwalterinnen nur die für einen unverheirateten Lehrer in der be⸗ treffenden Gemeinde festgesetzte Mietent⸗ schädigung in Anspruch nehmen können. Art. 4. Gegenwärtiges Gesetz tritt mit dem 1. April 1897 in Wirksamkeit; von gleichem Tage an treten außer Kraft: 1) der Artikel 8 des Gesetzes vom 9. März 1878, 1 0 der Volksschullehrer betreffend, un 2) der 2. und 3. Absatz des Artikels 11 dieses Gesetzes; 3) die Bestimmungen im 2. Absatze des Artikels 12 des genannten Gesetzes in Betreff der Mietentschädigungen der Schulverwalter und Schulverwalterinnen; 4) das Gesetz, vom 23. Juli 1890, die Gehalte der Volksschullehrer betreffend. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 11. April 1896. (L. S.) Ernst Ludwig. Finger. Lokales und Provinzielles. * Gießen, 19. April. Die gestern Abend im Restaurant Feidel abgehaltene General- versammlung der Gießener Omnibus⸗ Gesellschaft war von den Mitgliedern der Genossenschaft zahlreich besucht. Die Debatte darüber, in welcher Weise das Unternehmen weiter geführt werden soll, war eine sehr leb— hafte. Herr Kirch teilte mit, daß ihm in Aus⸗ sicht gestellt sei, die Stadt wolle à fond perdu pro Anno 1 3000 zu den Betriebskosten bei⸗ tragen. Hierauf wurde der Beschluß gefaßt, den Betrieb auf beiden Linien wie bis⸗ her weiter zu führen.— Der Antrag, für die ganze Strecke den Fahrpreis zu erhöhen, wurde abgelehnt.— Die Genossenschaften wurden noch darüber aufgeklärt, daß sie nach dem Gesetz in gleicher Höhe ihrer Einlagen den eventuellen Gläubigern der Gesellschaft mit ihrem Vermögen haften. In den Vorstand wurden gewählt Fabrikant Hanau, Restaurateur Jean Kirch. Die Stadt Gießen ist im Vorstand vertreten durch den Stadtverordneten Ada mi. In den Verwaltungsrat wurden wieder gewählt: Bankier Heichelheim, Rechtsanwalt Grünewald, Oekonom Flett, Schlossermeister Becker und Oekonom Kitz. Gießen, 20. April. Als letztes Gastspiel brachte das Basler Operettenensemble gestern Abend im Leib' schen Saale die Operette „Der Vogelhändler“ zu Gehör. Die Auf⸗ führung war in Gesang und Spiel durchaus gelungen und der ihr reichlich zu Teil gewordene Beifall war ein wohlverdienter. Das Orchester entledigte sich seiner Aufgabe in rühmlicher Weise. Die Gesellschaft geht von hieraus nach Marburg, um schon morgen den Cyclus ihrer Vorstellungen mit dem Obersteiger zu beginnen. Gießen, 20. April. Das gestrige Na ch⸗ mittags⸗Konzert unserer Regimentskapelle in Steins Garten war wieder sehr gut besucht. Meister Krauß e hatte aber auch durch den Spielzettel seinen Hörern einen besonderen Ohren⸗ schmaus angekündigt. Das Posaunensolo„Die Wanderer“ von Schubert vorgetragen von Herrn Trinks, sowie ein von Herrn Querch⸗ feld zu Gehör gebrachtes Violin-Solo ern— teten lebhaften Beifall. Die Jubiläums⸗ Ouvertüre zur 500jährigen Jubelfeier der Universität Seeed komponiert von Ochs, welche den zweiten Teil des Konzerts eröffnete, war für Gießen neu und wurde lebhaft applau⸗ diert, so daß Musikdirektor Krauße noch einen Marsch zugab. Gießen, 20. April. Am 1. Mai geht die Jagd auf Rehböcke auf. Das Wild hat sich während des milden Winters sehr gut gehalten und wünschen wir den zahlreichen Jägern unserer Stadt und Umgegend, daß jeder von ihnen in der bevorstehenden Saison wenigstens ein Mal einen Bock schießt. * Gießen, 19. April. Unser Reichstags⸗ wahlkreis wird leihfällig! Das Mandat des Abgeordneten Köhler(Antisemit) dürfte als erloschen anzusehen sein, da derselbe ein Staats- amt, nämlich die Postagentur zu Langsdorf, erhalten hat an Stelle seines Vaters, der ver— storben ist. Eine Postagentur ist ein Staatsamt, der Inhaber der Stelle ist Beamter. Nun wird es für die volksparteilichen Kreise sich darum handeln, sich zusammenzuschließen und einen ge— eigneten Candidaten zu finden, der den Antise⸗ miten beseitigen kann. Der Wahlkreis ist zu gewinnen, da der Antisemitismus ziemlich ab⸗ gewirthschaftet hat, der Nationalliberalismus auf wirtschaftliche Fragen keine Antwort giebt. Kauf⸗ leute, Landwirte, die keine Agrarier sind, Klein⸗ bürger, Arbeiter werden sich zusammeuthun müssen, um einem geeigneten und würdigen Vertreter zum Siege zu verhelfen. * Gießen, 20. April. Ein Insasse des um 7 Uhr 53 hier von Frankfurt a. M. einlaufenden Personenzuges wollte die kurze Haltezeit zur Lösung einer Fahrkarte benutzen und sprang, während der Zug noch im Fahren sich befand, aus dem Wagenabteil 3. Cl. heraus, aber so un⸗ glücklich, daß er überfahren wurde und an⸗ scheinend der Tod sofort eintrat. Die Räder hatten den Körper quer durchschnitten, der Zug mußte einen Schritt zurückfahren, um es möglich zu machen, den Körper unter den Wagen heraus— zuholen. Der Ueberfahrene war ein bei Bang und Müller in Biedenkopf beschäftigter Arbeiter. * Gießen, 20. April. Im Großherzogtum Hessen starben im IV. Quartal 1895 im Ganzen 4489 Personen gegen 5016 im vorausgegan⸗ genen Quartal. Von den Verstorbenen waren alt unter 1 Jahr: 1198, von 1—15 Jahren: 683, von 15—60 Jahren: 1326 und über 60 Jahre: 1282. An Masern und Rötheln starben 134, an Scharlach 15 und an Diphtherie 103 Personen. Kindbettfieber war in 19 Fällen Todesursache, außerdem starben noch 17 Frauen an sonstigen Folgen des Kindbettes. Der Lungen⸗ schwindsucht fielen 543, der Tuberkulose anderer Organe 163, der kroupösen Lungenentzündung 216 und sonstigen Erkrankungen der Atmungs⸗ organe 304 Personen zum Opfer. Einen ge⸗ waltsamen Tod(Selbstmord, Unglücksfälle) fanden 133 Personen. * Gießen, 20. April. In der Provinz Oberhessen wurden vom 1. Juli 1894 bis zum 30. Juni 1895 für 2,705,538.17 Mk. Hypothekenschulden eingetragen. Davon entfallen auf den Amtsgerichtsbezirk Gießen 170,718.35 Mk. Lollar, 20. April. Das Gasthaus„zum Schwan“ hier wurde von der Witwe des ver⸗ storbenen Besitzers für den Preis von + 13,500 an Herrn Ludwig Bierau in Lollar verkauft. — Der von ungefähr 15 Jahren von meist fremden Arbeitern hier gegründete Gesangver⸗ ein Konkordia ist nach und nach in seiner Mitgliederzahl von ursprünglich 36—38 auf 5—6 zurückgegangen. In einer am 15. d. Mts. stattgehabten Mitglieder-Versammlung wurde der Beschluß gefaßt, den Verein wieder aufzulösen. Butzbach, 20. April. Dem hiesigen Tier⸗ schutzverein wurden vom Stadtvorstande aus der Stadtkasse 50 Mk. für Anlegung von Hecken zum Schutze von Singvögeln bewilligt. Wie wir erfahren, so auch eine solche Anlage auf dem von Herrn Realschuldirektor J. erkauften Grundstücke, auf welchem sich die Bismarcks-Eiche befindet, beabsichtigt werden. Mögen solch schöne Werke wei⸗ tere Nachahmung finden.— Der 20 zweite Viehmarkt wurde vorige Woche ab⸗ gehalten. Der Auftrieb beschränkte sich auf Vieh aus den seuchenfreien Orten des Groß⸗ herzogtums Hessen und der preußischen Kreise Usingen und Wetzlar. Vorwiegend stark war der Auftrieb von Schweinen und es fand ein flotter Handel statt; die Preise derselben waren gegen diejenigen des früheren Marktes mittel⸗ mäßig. Der Auftrieb von Rindvieh war schwach. * Darmstadt, 19. April. Das Sommer⸗ semester der Großherzoglichen Technischen Hochschule beginnt am 21. April.(Das Vor⸗ lesungs⸗Verzeichnis kaun in der Expedition der „Hessischen Landesztg.“, Kreuzplatz 4 eingesehen werden.) ———— Eine fire Idee? Von Martin Böttcher. (Fortsetzung.) „Was sagt sie?“ hatte der Vater wiederholt gefragt, und seine Stimme hatte jedesmal ein wenig gezittert. In den letzten Tagen schien der Panzer von Egoismus und stumpfer Gefühllosigkeit fremdem Wohl und Wehe gegenüber, der sich mit den Jahren um sein Herz gelegt, doch etwas dünner geworden zu sein. Dies hatte die alte„excentrische Person“ bemerkt, und sie hatte beschlossen, zu thun, was in ihrer Gewalt stand, um ihn ganz zu zerstören. Eines Tages als die heiser hervorgestoßenen Worte sich unheimlicher denn je anhörten unter der Ein⸗ wirkung eines ungewöhnlich heftigen Fieberparoxismus, fragte er wieder, und auch seine Stimme war heiser und undeutlich.—„Ich glaube,“ antwortete die alte Dame in der Absicht, ein gutes Werk zu thun, aber nicht ohne eine gewisse schadenfrohe Be⸗ friedigung,„ich glaube, daß sie mit einiger Frei— heit den Scheffel eitiert: „Vergeb' Dir's Gott, es war so schön gewesen; Vergeb' Dir's Gott, es hätte können sein!“ Sie sprach die Worte mit gehobener Stimme und unterstützte sie mit einem Blick, der Gedanken zu lesen schien. Und als sie nach einer kurzen Pause mit scharfer Betonung wiederholte:„Ver⸗ geb Dir's Gott;“ und die Krankeihr gleichzeitig un⸗ willkürlich und unbewußt, aber jetzt mit unver⸗ keunbarerer Deutlichkeit ins Wort fiel, da zeigte es sich, daß die beabsichtigte Wirkung eingetreten war: der alte Mann erhob sich und verließ das Das Fieber mit seinen Phantasmen hielt lange an; aber die Patientin wurde nach und nach ruhiger, und die Trugbilder, welche ihr vorschwebten, nahmen allmählich einen freundlicheren Charakter au.— „Er hat das Glück gefunden! Bald kommt er und holt mich!, hörte man sie nun häufig sagen. Und die Augen erglänzten in milder Freude, die von einem überirdischen Schimmer gefärbt schien.— Diese Worte brauchte die Tante nicht dem Schwager zu wiederholen; denn die Stimme der Kranken batte schon ihre alte Deutlichkeit wiedergewonnen. Aber sie hielt es für zweckmäßig, sie zu deuten; sie hatte sich ja ein Ziel gesteckt: der Herzenspanzer mußte völlig zerschmettert, vernichtet werden.—„Es sind Todesahnungen!“ flüsterte sie.„Das Glück, welches„er“ gefunden und zu dem er sie„bald“ abholen wird, ist der Tod“—— Diesem Au— griff gegenüber konnte der Panzer, der in den letzten schweren Wochen so manchen Riß erhalten hatte, nicht stand halten.— Er war völlig zermalmt; es war der Vater, der bis in den Tod betrübte Vater, der, vom Schmerz überwältigt, zusammenbrach und das Antlitz in den zitternden Händen verbarg. Aber Todesahnungen waren es nicht gewesen. Allmählig hörten die Fieberphantasien auf. Die Seele war geheilt, und das Herz hatte gelernt, sich mit Ergebung in das Unvermeidliche zu schicken. Wohl war der Körper noch sehr schwach; aber der Arzt erklärte jede Gefahr für beseltigt.— Nun saß der Vater eben so oft und eben so lange wie die Taute neben dem Bette der Kranken, nicht, weil es nötig sei, sondern—„aus Kaprice“, weil auch er ein passionierter Krankenpfleger geworden war. Kaum, daß man den sonst so kalt berechnen— Zimmer mit schwankenden Schritten. Einen großen Riß hatte der Panzer schon. den, so mathematisch trockenen Geschäftsmann wieder⸗ kaunte— so hatte er sich geändert; die schwere Prüfung war ihm zum Segen gewesen. Eines Tages, als er allein neben der Kranken saß, überwältigte ihn die Reue.— Nun mußte es hervor, das, was ihm schon so lange schwer auf dem Herzen gelegen, und an das ihn der frei zitierte Scheffelsche Vers mit seinem ewigen Summen vor seinen Ohren ohne Unterlaß gemahnte. Und hervor kam es:„Kannst Du mir vergeben, meine Tochter?— Ich bin ja schuld daran, daß es nicht ist, wie es hätte sein können!“ Seine Stimme klang so weich, bittend. Sie antwortete nicht, sondern ergriff die darge— reichte Hand und preßte sie gegen ihre Brust, und es lag mehr als Vergebung in ihrem Blick, als ihr Mund sagte:„Gelobt sei Gott, daß er mich meinen Vater finden ließ.“ Sein Dank fand keine Worte; er fand seinen Ausdruck in einem väterlichen Kuß auf die weiße Stirn.—„Nun darf ich hoffen, daß auch Gott mir meine Schuld nicht anrechnet“, sagte er endlich bewegt;„aber niemals werde ich mir selbst meine unnatürliche Härte vergeben können; denn die Zeit wird ja leider nie kommen, da es mir vergönnt wird, sie wieder gut zu machen.“ Die Kranke sah ihu an mit einem unsagbar hoffnungsfrohen Blick;—„Nie?— Ja, vielleicht wird es lange dauern; aber kommen wird sie. Ich lebe der untrüglichen Zuversicht, daß er einst zurück— kehren wird.“ Der alte Mann eutsetzte sich fast über diese felsenfeste Ueberzeugung, diese glühende Begeisterung. Die Worte und der Ton, mit dem sie gesprochen wurden, erinnerten so stark an die freundlichen so demütig Trugbilder und Vorspiegelungen im zweiten Stadium des Fieberwahns.— Er schwieg; denn er wollte sie nicht durch Widerspruch betrüben, und ebenso wenig durfte er eine Hoffnung ermuntern, deren Erfüllung so höchst unwahrscheinlich war, eine Hoff— nung, welche er für eine fixe Idee hielt, für einen Rest der Phantasmen, welche die Fieberhitze aus- gebrütet hatte. Aber„die fixe Idee“ verließ sie nicht, auch nicht, nachdem sie vollständig gesund geworden war, und für den Vater blieb dieselbe eine Quelle des Kummers und der Furcht vor einem Rückfall. Die„excentrische“ Tante dagegen bestärkte sie aus allen Kräften und bei jeder Gelegenheit.—3 „Halte nur immer die Hoffnung aufrecht“, sagte sie. „Daß sie kein Schwanken kennt, obgleich sie gane“ ohne Stütze ist, das ist mir ein Zeichen, eine sicher Bürgschaft, daß sie Dir von demjenigen ins Herz gepflanzt sein muß, der Mittel und Wege kennt, sie zu erfüllen.“ Eine Stütze hatte sie nicht nötig; sie war stark genug, selbst eine Stütze zu sein, an welcher sich die schwache Menschenblume, die des Lebens Stürme geknickt und in den Staub geworfen hatten, wieder emporrichten konnte Leben. Sie war stark und dauerhaft. Sie wich nicht 150 gegen das Licht und das und wankte nicht unter der Wucht der Zeitwogen. die sich unaufhörlich heranwälzten und sich über sie hinwälzten— schwer und leer. Sie brachten nichts, nichts!— Es kam weder Brief noch Botschaft.“— „Die unselige fixe Ideel“ seufzte der Vater. (Fortsetzung folgt.) * . ä Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inserat muß nicht allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sondern es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eines erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be⸗ dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufener Führer ist die älteste Annoncen⸗Expedition Haasenstein u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in Gießen durch Gustav Wohlmuth, Seltersweg. Durch 40 jährige Praxis, welche zu den intimsten Ver⸗ bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlreichen Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der Lage, dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich zu machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus⸗ geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungen berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang⸗ reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abrech⸗ nung. Man versäume deshalb nicht, sich bei obiger Firma vor Vergebung eines Annoncen⸗Auftrages erst ge⸗ nau zu informiren. Neueste Telegramme. Hd. Wien, 20. April. Als eventueller Nach⸗ folger des Kriegsministers Kriegshammer wird der Feldmarschall-Lieutenant Hold, welcher zur Zeit Korps⸗Kommandanut von Innsbruck ist, und als Statthalter von Dalmatien der Feldzeug⸗ meister Freiherr von David genannt. 5 Hd. Budapest, 20. April. Wie verlautet, ist Millennium sfeier nicht ergangen, weshalb auch der Papst keinen Vertreter dorthin ent⸗ senden werde, dagegen soll schon demuächst eine an die Ungarn gerichtete Encyklika erscheinen. Der Nuntius Agliardi, welcher sich, wie es hier heißt, in Vertretung des Papstes zu den Krönungsfeierlichkeiten nach Moskau begiebt, soll im Juni wieder auf seinen Posten nach Wien zurückkehren. Hd. Paris, 20. April. Die Oppor⸗ tunisten verbreiten die Nachricht, Bour⸗ geois werde in nächster Zeit sein Amt niederlegen, da er erkannt habe, daß seine Regierung dem franco⸗ russischen Bündnis hinderlich sei. Nach der Krö⸗ nung des Zaren müsse der Botschafter⸗ posten in Berlin eine andere Besetzung erhalten. Hd. Paris, 20. April. Einem Redakteur des Gaulois erklärte der monarchistische Prä— sident des Generalrats des Departements Cotes du Nord: so lange Faure an der Spitze der Re— gierung steht, werde ich mich mit der Mehrheit des Generalrats allen Kreditforderungen für Festlichkeiten anläßlich Besuchen des Präsidenten der Republik energisch widersetzen, da ich eine zu große Achtung vor der Verfassung habe, als daß ich zugeben werde, daß dem Präsidenten der Republik Ehren erwiesen werden, der den Senat in der energischeu Weise bekämpft. Hd. Paris, 20. April. Der russische Thron— folger hat endgültig den Plan aufgegeben, den n den Vatikan eine spezielle Einladung zur Krönungsfeierlichkeiten in Moskau beizuwohnen. Er wird im Süden Frankreichs verbleiben, bis die Witterung im Kaukasus günstiger geworden sein wird. Hd. Paris, 20. April. Rochefort veröffent⸗ licht im Intransigeant einen Artikel über die Propaganda, welche die Orleanisten demnächst auf der Theaterbühne organisieren wollen. Mehrere orleanistische Kapitaltsten haben eine Gesellschaft gegründet, um das Theater Chatelain zu mieten, in dem nur solche Stücke gespielt werden sollen, Hd. Rom, 20. April. Wie verlautet, ver⸗ liefen die Verhandlungen wegen der Vertretung des Papstes bei den Krönungsfeierlich— keiten in Moskau bisher resultatlos. Es tritt die Wahrscheinlichkeit immer mehr in den Vorder— grund, daß der Papst von einer Vertretung über— haupt Abstand nimmt. Hd. Rom, 20. April. Jufolge der anhalten⸗ den ungewöhnlichen Trockenheit in Afrika sind die Truppen zur Unthätigkeit verurteilt. Hd. Petersburg, 20. April. Das gestern stattgehabte Diner zu Ehren des Fürsten Ferdinand fand im Winterpalast statt. Fürst Ferdinand saß zur Linken der Kaiserin. Der Zar brachte Trinksprüche auf den Sultan und den Fürsten aus. Hd. London, 20. April. Aus Buluwago wird telegraphirt, daß eine englische Patrouille von 40 Mann einen Angriff auf Matabeles machte und viele von ihnen getötet habe. Eine entscheidende Schlacht steht bevor. Das Blatt Observer fordert energisch auf, weitere Ver- stärkungen nach Buluwago abzusenden. in welcher die Monarchie gefeiert wird. 5 Sterbefälle. Am 18. April. Johann Ludwig Mergehenn, 23 J. alt, Schreinergeselle von Wolfgruben. Ueber⸗ fahren von der Eisenbahn. Die Leiche wird in die Heimath verbracht. Am 18. April. Emma Briel, 64 Jahre alt, ledig, Privatin dahier, Marburgerstraße 13. Die Be⸗ erdigung findet Dienstag, den 21. d. M., Vor⸗ mittags 11 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Am 18. April. Katharina Keller, geb. Hinkler, 67 Jahre alt, Wittwe von Taglöhner Johannes Keller zu Rodheim, Kreis Biedenkopf. Gestorben! in der neuen Klinik. Die Leiche wird in die Heimath verbracht. Am 19. April. Martin Ernst Heilmann, 1 J. a., Sohn von Packmeister Ernst Heilmann dahier, Wolfstraße 13. Die Beerdigung findet Diens⸗ tag, den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, vom b Sterbehause aus statt. Gießen, den 18. April. Auf dem heutigen eier per Stück 5, Enteneier 6, Gänseeier 14—00, Käse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 80 Pfg., Tauben per Paar 70— 110 Mk., Hühner p. St. 1.30— 1,50, Hahnen 1,40— 1,80, Enten 1,80,—2 Mk., Gänse per Pfund 00-00, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 66 bis 68, Schweinefl. 50—66, Schweinefl., gesalz. 70 72, Kalbfleisch 55—60, Hammelfleisch 6070, Kartoffeln per 100 Kilo 4,00—5, Zwiebeln per Zentner 5—0,00 Mk., Milch per Liter 16 Pfg. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne⸗ dakteur: i. B. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. Marktpreise. 5 Wochenmarkte kostete: Butter per Pfund 80—95, Hühner⸗ ————— ä Bekanntmachung. Nach Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 6. v. M. ist die Stadt Gießen, wecks leichterer Verständigung der Einwohner über die Oertlichkeit eines ausgebrochenen Brandes, in die unten näher bezeichneten 5 Bezirke eingeteilt worden und sollen diese Bezirke bei Alar— mierung durch den Stadttürmer, wie folgt, näher kenntlich gemacht werden. Der 1. Bezirk(Stadtinneres) umfaßt alle von der Nord-, Ost⸗, Süd- und Westanlage umschlossenen Hofraiten und einzelne Gebäude der inneren Stadt, also Kreuz, Markt-, Kirchen-, Linden⸗ und Brandplatz, Neuen⸗ weg, Diezstraße, Straße„In den neuen Bäuen“, Triller⸗, Weiden⸗ und Erlengasse, Mäusburg, Sonnenstraße, Dreihäuser⸗, Waagen-, Wetter- und Rittergasse, Schulstraße, Kanzleiberg, Kap⸗ lanei- und Schloßgasse, Marktlauben- und Senkenbergstraße, Linden⸗, Hunds⸗, Brand⸗ und Braugasse, Wallthorstraße, Asterweg bis zur Nordaulage, Schiller- und Dammstraße bis zur Nordanlage, Zozels- und Wetzsteingasse, Wetzsteinstraße, Gäßchen„Auf der Bach“, Kirchstraße, Bruchgraben, Marktstraße, Stall- und Sandgasse, Neustadt, Oswaldsgarten, Große und Kleine Müblgasse, Tiefenweg, Kaplans⸗, Katharinen, Löwen⸗ und Wolkengasse, Bahnbofstraße bis zur Westanlage, und Schanzenstraße, Seltersweg, Goethestraße bis zur Südanlage, Teufelslust⸗ gärtchen, Plockstraße, Maigasse und die nach dem Stadtinnern gerichteten Seiten der Nord-, Ost⸗, Süd⸗ und Westanlage. 8. Der 2. Bezirk(Nordbezirk) umfaßt die Hofraiten und einzelnen Gebäude, welche in dem Gebiet zwischen dem Damm der Main⸗Weserbahn nördlich des Neustädterthores, der Nordanlage, der Ostanlage vom Wallthor bis zum Gerichtsgebäude, dem Fußpfad von dort nach dem Philosophenwald und dessen Ver⸗ längerung nach Wieseck liegen, also die nach West und nach Nord gerichteten Seiten der Nord— anlage, die Steinstraße, Damm- und Schillerstraße westlich der Nordanlage, Weser-,Eder- und Schottstraße, Asterweg nördlich der Nordanlage, Eder-, Schwarzlach-, Rodtberg- und Wiesecker⸗ weg, Marburgerstraße, die Nordostseite der Ostanlaulage zwischen der Marburgerstraße und dem Pfad nach dem Philosophenwald und die nördliche Seite dieses Pfades. Der 3. Bezirk(Ostbezirk) umfaßt die Hofraiten und einzelnen Gebäude in dem Gebiet südlich des Fußpfades vom Gerichts- gebäude nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wieseck und östlich der Ost— und Sildanlage bis zur Johanneskirche und der vom Turm der Stadtkirche nach dem der Johanneskirche nach Süden verlaufenden Visirlinie, also Philosophenwald, Wege in den Eich— ärten, Alter Rödger Weg, Grünberger-, Licher-, Landmann, Wolf- und Moltkestraße, Luther⸗ erg, Friedhof und Nahrungsberg, Alter Steinbacher-, Schiffenberger- und Erdkauterweg, Berg-, Hessen⸗, Garten-, Bismarcke, Löber⸗, Bruch- und Stephanstraße, Ostseite der Ostanlage, vom Gerichtsgebäude bis zum Neuenwegerthor, Steinweg, Südseite der Südanlage zwischen Neuen⸗ wegerthor und Johanneskirche, Goethestraße, von der Süldanlage südostwärts, Lonystraße, mit Ausnahme des Eckhauses Nr. 20, Ludwigstraße, zwischen Ludwigsplatz und Alicestraße, die östlich elegenen Teile des Riegelpfads und der Ebelstraße, Aulweg zwischen der Bahn nach Geln⸗ Wasen und der Kreisstraße nach Leihgestern und die letztere vom Aulweg an. Der A. Bezirk(Südbe zirk) umfaßt die Hofraiten und einzelnen Gebäude in dem Gebiet, welches umgrenzt wird von der obengenannten Visirlinie zwischen den Kirchtürmen, der Südanlage zwischen Johanneskirche und Seltersthor, der Westanlage von da bis zum Hause Geilfus, dem Damm der Main- Weserbahn bis zum Bahnhofe und dem Lauf der Lahn, unterhalb der Wieseckmündung, also Südseite des genannten Teils der Südaulage und Südwestseite der Westanlage bis zur Pump⸗ station, Straßen und Wege daselbst, Bleichstraße zwis ben Südanlage und Löberstraße, Alice— straße, Ludwigstraße, südlich der Alicestraße, Vorderer Riegelpfad, südwestliche Hälfte der Ebel— straße, Leihgesternerweg bis zum Aulweg, letzterer zwischen der Kreisstraße nach Leihgestern und der Frankfurterstraße, Liebig⸗, Wilhelm⸗, Klinik-, Frankfurter- und Hofmannstraße, Holler⸗ gasse, Bahnhofstraße zwischen Westanlage und Bahnhof, Grabenstraße, Bahnhöfe und deren ufuhrstraßen mit sämmtlichen Gebäuden, Chemische Fabrik von Throm, Margarethenhütte, sämtliche neuen Kliniken, Schöne Aussicht und Aktienbrauerei. 8 Der 5. Bezirk(Westbezirk). umfaßt alle Hofraiten und einzelnen Gebäude westlich des Dammes der Main-Weserbahn und der Lahn unterhalb der Wieseckmündung, also den„Hamm“, Rodheimer, Krofdorfer- und Schlltzenstraße, Mühlen, Badeanstalten, Schlachthaus, Neustädterfeld und Hardt, Feuer⸗Alarm⸗Signale Der Stadttürmer hat, sobald er ein Feuer entdeckt, die Sturmglocke mit rasch hinter— einander folgenden Schlägen zu ziehen und darauf, zur näheren Bezeichnung des Bezirks, je ein weiteres Zeichen zu geben, welches besteht bei einem Brande: a) im ersten Bezirk(Stadtinneres) in 1 Glockenschlag, b)„ zweiten„(Nordbezirk)„ 2 Glockenschlägen, e)„ dritten„(Ostbezirk)* 3„ d)„K vierten„(Südbezirk) 1 4 5 e)„ fünften„(Westbezirk) 1 1 Gleichzeitig hat der Türmer durch das Sprachrohr die Gegend noch näher kenntlich zu machen und außerdem am Tag eine rote Fahne, bei Nacht eine brennende rote Laterne nach der betreffenden Richtung hin aufzustecken Dauert der Brand länger als eine halbe Stunde, so hat der Türmer nach deren Ablauf das Stürmen ganz einzustellen und damit erst wieder zu beginnen, wenn er ein zweites Feuer entdecken sollte. Die Alarmierung geschieht ferner durch die Schutzmannschaft mit der Huppe, und durch die Trommler und Hornisten der freiwilligen Feuerwehren, und bei sehr großen Bränden auch durch die Glocken der Johanneskirche und der katholischen Kirche. Gießen, den 10. April 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Marburg u. dd. Lubin. „KAI SERHO F“. 1 Hotel I. Ranges. In“ nächster Nähe des Bahnhofes, gegenüber der Post- Vorzügliche Betten. fl. Küche. — Dolide Preise. Hausdiener zu jedem Zug am Bahnhof, Inhaber: Julius Bözminghaus. — — (4²⁵ Habe mich hier als prakt. Tierarzt Aleine Wohnung befündel sich Kirchenplah 11, 1(Ferber sche Buch- andtung). 0 n J. G. Seiderer, appr. Tierarzl. Gießen, den 11. März 1896. 5 niedergelassen. N Verdingung. Die nachbenannten, für den Ausbau der Hammstraße zunächst erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen 5 Samstag, den 2. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. a. Erd⸗ und Planie rarbeit: 1) Aufbruch 600 qm, 2) Abtrag 570 ebm, 3) Auftrag 550 b. Maurerarbeit: 4) Verlegen von Stein- zeugröhren in 2—4 m Tiefe, xd... 5) Herstellung von Spül⸗ schächten.. 6) Desgleichen von Revi— sions⸗ und Lampen⸗ schächten.. 7) Versetzen von Straßeu— führ; c. Steinzeuglieferung: 8) Lieferung von Stein- zeugröhren verschiede⸗ nen Durchmessers 9) Abzweige und Krümm⸗ Huge 117 Stück, 10) Verschlußdeckel. 0 Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserem Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf daselbst zu erhaltendem Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 20. April 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. Hypothek. Kapital. Lie Beleihung von Grundstücken, Häusern, Hofraiten, Gütern, Mühlen, Fabriken für Gießen und Umgegend bis zu 70—73 9% des ortsgerichtlichen Taxwertes zu 4„%(von Seiten der Darleiher unkündbar) vermittelt unter den billigsten Bedingungen 529 H. C. 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