etwa 80 Ml. der Vorstag 5 Muunlirchen, r alten Klinil. berbract. mann, beide U. iuswärtign eres d, sowie mei Heutigen Hern t hitte ich, dasselh g nön. ib. 144 nd empfehle 0 meiner wert — — S S 2 — 3 — 8 8 Selb 1 Eg, Vetantw, Je 5 oldwaarel prima Ou mit den in der Lage, da echt zu weit Telegraphe“ — elbe he Uhren Iden pronbt in mid, Mme. dun ee u ene ieee .— — — 1 Gießen, Mittwoch, den 20. Mai 1896. Ausgabe Gießen. ische Landeszeitung. Redaktion: e Kreuzplatz Nr. 4.* Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 2 Die Fabrikinspektion in Hessen. 1 Die Gewerbeaufsicht in Hessen wird durch drei Beamte vollzogen: die beiden Fabrik⸗ inspektoren Möser und Bäntsch und den Assistenten Weber. Erstgenannter Herr besorgt die Inspektion in Starkenburg, die Herren Bäntsch und Weber vollziehen die Aufsicht in Rheinhessen und Oberhessen. Den Bericht der beiden letztgenannten Herren wollen wir uns des Näheren besehen. Die Ge⸗ samtzahl der im Jahre 1895 vorgenommenen visonen betrug 694. Darunter befanden sich 3 Nachtrevisionen und 18 Revisionen an Sonn— und Festtagen. 338 Betriebe wurden einmal, 129 zweimal und 32 drei- und mehrmal revidiert. Die Herren Inspektoren geben sich der ange⸗ nehmen Hoffnung hin, daß sie im laufenden Jahr alle ihrer Aufsicht unterstellten Betriebe besich⸗ tigen können. Die Zahl derselben beträgt nach genauen Ermittelungen 682. Es wird in den Bericht ausdrücklich darauf hingewiesen, daß in Hessen den Gewerbe⸗Aufsichtsbeamten die Dampf⸗ kesselrevisionen nicht übertragen sind. In Oberhessen waren im Berichtsjahr vorhanden: 91 Betriebe mit 20 und mehr Ar⸗ beitern, 49 mit 10—19 und 134 mit weniger als 10 Arbeitern. Von dem Entgegenkommen der Herren Fabri⸗ kanten bei verlangten Abstellungen von Mißständen scheinen die Fabrikinspektoren nicht besonders ent⸗ zückt zu sein. Es heißt in ihrem Bericht: ., ist im Allgemeinen der Grundsatzz... befolgt worden, wichtigen und durchgreifenden Schutzmaßregeln in Gewerbebetrieben durch Ver⸗ mittelung der Großherzogl. Kreisämter... zur Durchführung zu bringen, da sonst immerhin die Gefahr besteht, daß derartigen Anforderungen nur sehr zögernd oder unvollständig Folge geleistet wird.“ 1 60 Der dienstliche Verkehr mit den Ortspolizei⸗ behörden wird als ein reger bezeichnet. Das Entgegenkommen der Behörden wird ausdrücklich anerkannt. Die von den Gewerbe⸗Aufsichtsbeamten ein⸗ Kaen Sprechstunden sind mehr von den nternehmern als von den Arbeitern besucht worden. Es ist nicht etwa darauf zurückzuführen, daß die Arbeiter keine Beschwerden vorzubringen sätten. Die Arbeiter sind zu— vorsichtig im erkehr mit den Aufsichtsbeamten. Sie fürchten vielfach, sie könnten ihre Stellung verlieren, wenn sie irgend eine Beschwerde vorbringen. Vielfach werden Zeitungen oder anonyme Zuschriften zur Anbringung von Beschwerden benutzt,„die sich zum größten Teil als berechtigt er— wiesen“. Persönliche Aussprache mit den Beschwerde führenden Arbeitern wird von den Aufsichtsbeamten als das wünschenswerteste bezeichnet. Sie er— klären sich bereit, mit den Arbeitern unter Um⸗ ständen zusammenzukommen, die die Gefahr einer Denunziation des Arbeiters bei seinem Arbeit⸗ geber völlig ausschließen. „Von der früher geübten Methode, die Ar⸗ beiter in der Fabrik zuweilen direkt zu befragen, kommt der Unterzeichnete(Fabrikinspektor Bäntsch) mehr und mehr zurück, denn die Arbeiter beant⸗ worten in der Regel die an sie gerichteten Fragen nur zögernd, oft verschweigen sie Uebelstände in der Befürchtung, sich den Unwillen des Arbeitgebers zuzuziehen.“ Man empfindet es beim Lesen des Berichts des Herrn Bäntsch, daß es den Beamten wirklich darum zu thun war, möglichst viel und möglichst Gutes zu leisten. Es ist deshalb zu bedauern, daß man den Herren, anstatt sie zu entlasten, eine neue Arbeit zugeteilt hat. Infolge einer ministeriellen Bestimmung müssen nämlich sämt⸗ liche Baugesuche von Gewerbetreibenden, inso— weit ihre Betriebe der Fabrikinspektion unterstehen, durch die Gewerbeinspektion einer Vorprüfung unterzogen werden. Das hat gewiß seine Vor- teile, aber man hätte angesichts dieser Neubelastung der Beamten um so weniger Ursache im hes— sischen Ministerium gehabt, sich der Anstellung weiblicher Fabrikinspektoren, die ihre männlichen Kollegen doch wesentlich entlastet hätten, zu widersetzen. (Ein zweiter Artikel folgt.) Lokales und Provinzielles. * Gießen 19. Mai. Dem Pfarrverwalter Philipp Marquardt zu Ehringshausen ist die evangel sche Pfarrstelle zu O ber-Gleen, Dekanat Alsfeld, übertragen worden. * Gießen, 19. Mai. Erledigt ist: Eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrer- stel le an der Gemeindeschule zu Ober-Omen, Kreis Alsfeld, mit einem jährl. Gehalt von 900. * Gießen, 18. Mai. Ein hessischer Katholikentag, der vierte, findet Ende Juni 1 Offenbach statt. Als Lokal ist das Schlos⸗ er'sche Anwesen in Aussicht genommen. * Gießen, 19. Mai. Auf dem Burgfried des Gleibergs wehte gestern tagsüber die schwarz⸗weiß⸗rote Fahne. Die altersgraue Burg entbot damit ihren Gruß den Männern, die sich am Nachmittag im Rittersaal des Askanierbaues einfanden, um zu beraten, wie man schon dem Verfall Preisgegebenes erhalten, wie man schon halb Zerfallenes wieder aufrichten könne, um so der Nachwelt zu bewahren, was ohne die Obhut des Gleibergvereins vollständig vom Zahn der Zeit zerstört werden würde. War die Zahl der Mitglieder, welche zur Teilnahme an der Generalversammlung des Geselligkeitsvereins Gleiberg erschienen war, auch nur klein, so nahmen diese Wenigen doch mit um so größerem Interesse an den Beratungen teil. Den Vorsitz führte Freiherr von Gagern. Aus dem Rechenschaftsbericht, den der Vorsitzende erteilt, geht hervor, daß im Jahre 1895/96 8 Anteilscheine neu be⸗ geben wurden, daß der Verein 157 Mitglieder und außer⸗ dem 6 außerordentliche Mitglieder zählt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Neudielung des Luxemburger Raumes erfolgt. Nachdem dem Rechner Decharge erteilt, wird auch der Voranschlag pro 1896/97, welcher mit 1150, in Einnahme und Ausgabe abschließt, genehmigt. Der vor⸗ handene Kassenvorrat von 290, 24„ ist dabei außer Ansatz geblieben. Aus der weiteren Debatte geht hervor, daß der Verein beabsichtigt, die Turmplatte asphaltieren zu lassen, um dadurch der Schädigung des senkrechten Mauerwerks des Burgfriedes durch Witterungseinflüsse vorzubeugen. Ferner ist dringend notwendig, die Um⸗ fassungsmauer an der Dorfstraße auszubessern. Nach Angabe des Dachdeckers sei auch eine gründliche Reparatur des Schieferdaches am südlichen Bau er— forderlich, doch könnte diese letztere Arbeit nur auf mehrere Jahre verteilt zur Ausführung kommen, weil die Ausführung mit einem Male zu große Mittel erfordere. Freiherrn von Gagern machte Mitteilung, daß mehrere Gießener Gesangvereine zugesagt hätten, noch in diesem Jahre in Gießen zum Besten des Gleibergs ein Konzert zu geben. Ferner habe sich jenseits des Ozeans ein Ver.⸗Staaten⸗Gleibergs⸗Komitee gebildet, um Gelder zusammenzubringen zur Erhaltung der Burg Gleiberg. Es sei dieses Thun unserer amerikanischen Landsleute mit Freuden zu begrüßen. Landrat Stackmann⸗Wetzlar, der von der preuß. Behörde ernanute aufsichtsführende Beamte, dankte dem Vorsitzenden Freiherrn v. Gagern und dem Schriftführer Quästor Orbig für die gute Ordnung, die sie seither in den Angelegenheiten der Burg gehalten, und brachte als Mitglied des Gleibergsvereins beiden Herren ein dreifaches Hoch aus. Damit war der geschäftliche Teil der Versammlung erledigt, doch noch lange blieben die Herren in geselliger Unterhaltung beisammen. Gießen, 19. Mai. Gestern wurde der Mann, welcher dringend verdächtig ist, das Feuer im Lotz' schen Hause am Tiefenweg ange⸗ legt zu haben, von Darmstadt nach hier ver— bracht. Gleich nach Ausbruch des Brandes war allgemein bei den Beteiligten und deren Nach⸗ barschaft die Meinung vorhanden, daß ein da⸗ mals hier anwesender Soldat des 115. Regiments — —½—— Deine Villa. Eine Humoreske von Panl Bliß. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Aber er ahnt es nicht, bewahre— denn als das Weib den Laden verlassen, geschieht etwas Ungeheueres. Er schließt das Geschäft, schließt es am hellen, lichten Tage und klebt einen Zettel an die Thür, daß heut geschlossen bleibt. Dann stürzt er in sein Kämmerchen, steckt das Geld zu sich, alles,— dann in eine Droschke, nach der Pots⸗ damer Bahn, ein Billet gelöst, den gerade bereit stehenden Zug bestiegen— und dann geht's hinaus nach dem Vorort, nach seiner Villa.— Und nun gehört sie ihm. Er hat sie erstanden, sogar noch um tausend Mark billiger, als der Preis von vorn⸗ herein ausbedungen war. Einen Augenblick hat er sich zwar über diese Großmut des Verkäufers ge⸗ wundert, ja, er stutzte sogar eine Sekunde— ob die Sache wohl einen Haken haben könnte? Aber im nächsten Augenblick übermannte ihn schon wieder das Freudegefühl, er zahlte den Kaufpreis auf Heller und Pfennig— und nun ist er der Besitzer.— Jetzt atmet er wieder, er faßt sich an den Kopf; ist er's denn wirklich noch selber, er, Friedrich Wohlgemuth? Er blickt ringsum, sieht den Garten, die grünen Bäume, all' die bunten, hübschen Blumen— und nun erst das Häuschen, wie sauber und schmuck! Er sieht es immer wieder an— ach, am liebsten möchte er diese Mauern liebkosen 1 So froh, so selig, so glücklich ist er, der Eigentümer seiner neuen Villa! 5 Er ist ein ganz anderer Mensch geworden, seit⸗ dem er eine Villa hat. Natürlich bewohnt er sie. Sofort ist er nach dem kleinen Vorort übergesiedelt. Eine alte Verwandte führt ihm den Haushalt. Jeden Morgen fährt er nach Berlin, und abends kommt er zurück. Er ist glücklich. Wenn er früh ins Geschäft kommt und durch die kleine Gasse geht, dann tritt er fester auf, als früher. Sogar einen anderen Schritt hat er angenommen, energischer, selbstbewußter als ehedem— jetzt ist er ja Villen⸗ besitzer! Und all' die kleinen Leute rings um seinen Laden herum, er grüßt sie zwar noch, aber reser⸗ vierter als sonst.— Spaß, eine Villa haben kann auch nicht Jedermann. Im Geschäft ist es ebenfalls anders geworden. Er hat einen jungen Mann engagiert, einen neunzehnjährigen, semmelblonden Jüngling mit schmachtenden Augen und kühner Habichtsnase, unter der sich eine empfindsame Sechse dreht. Dieser Adonis vertritt ihn, wenn er nicht da ist. Jeden Morgen um 6 Uhr fährt der glückliche Mann nach Berlin, und abends um neun Uhr kommt er zurück. Eine angestrengte Thätigkeit, aber er hat ja eine Villa, hat frische Luft. Wie, frische Luft? Allerdings hat man keine Kanalisation hier, und manchmal sind die üblen Gerüche nicht abzu— leugnen, aber das thut ja nichts. Und dann die Ruhe, o, die wunderbare Ruhe! So, so, also Ruhe? Nun, ja, zugegeben, daß die vorübersausenden Eisen⸗ bahnzüge manchmal die seligen Träume zerreißen, daß einem oft etwas gepfiffen wird, wenn man sich im Vorraum des Paradieses wähnt— aber auch das ist ja nichts im Vergleich zu den tausend Annehmlichkeiten, die solch' eine Villa bietet— allerdings abgesehen von den Mücken, die den Aufenthalt im Freien oft unmöglich machen, und von den Raupen, die jede schwache Natur er— schrecken, wenn sie leise kitzelnd angekrochen kommen — das sind ja nur Lappalien, an die man sich gewöhnt. Gewiß! Man gewöhnt sich an all' diese kleinen Plackereien— oder vielmehr, man muß sich daran gewöhnen, man hat ja draußen seine Villa. Und wie schön klingt es doch, wenn man in Gesellschaft von guten Kunden und Bekannten ist und dann von seiner Villa sprechen kann. Natürlich werden nur all' die Vorzüge gerühmt— selbstverständlich! Wer wird denn auch sagen, daß es alle Augenblicke durchregnet, daß die Außenwände stocken— ja, ja, und daß die Raupen in jedem Jahr fast alle Blätter von den Bäumen fressen? Wer wird denn verraten, daß man bei Regenwetter nur mit hohen Stulpenstiefeln von einem Hause zum anderen ge⸗ langen kann— und dergleichen mehr? Thorheit! Mögen doch Andere auch noch hereinfallen. Und Herr Kaufmann Friedrich Wohlgemuth lacht in sich hinein und wundert sich über sich selbst. Ja er ist schadenfroh geworden hier draußen— aber er hat ja seine Villa. Zwei Jahre hat er sie jetzt. Zwei Jahre hat, er gehofft, sich an all' die kleinen Unannehmlich— keiten zu gewöhnen. Er ist ja sein Lebelang be— scheiden gewesen, warum also sollte es ihm schwer werden, diese kleinen Störungen mit in den Kauf zu nehmen? Und wenn ihn manchmal der Groll mit Gewalt packte, wenn der Aerger ihm die Ver— dauung störte— er wies ihn immer wieder zurück, er würde sich dennoch an all' das Ungemach ge— wöhnen. Aber er hat sich nicht daran gewöhnt. Denn als zum dritten Mal der Herbst herankam mit seinen kalten Regentagen und seinen anhaltenden Stürmen, als er erkältet und total verschnupft Tag für Tagz durch die bodenlos scheinenden Wege des Vororts hindurch zur Bahn sich winden mußte, als er des Abends bei der jämmerlichen Beleuchtung keinen Schritt weit vor sich sehen konnte und über und über mit Koth bespritzt endlich seine Villa er⸗ reichte— da wars auch um seine Geduld geschehen. Das mußte anders werden! Er sann auf Abhülfe. Und er fand sie! Fand sie in dem nahe bei seinem Lädchen belegenen Restaurant, in dem er seit einiger Zeit zu Mittag und Abend aß, fand sie bei der lustigen, schelmischen Unterhaltung der jungen Witwe, der Inhaberin des Lokals! Himmel! Welch' ein Unterschied! Hier war es gemütlich, so anhei— melnd, so nett,— ha! und da sollte er Abends in die unwirtliche Gegend hinaus? Nicht um die Welt! Verflogen der Wonnerausch seines, einst so heiß ersehnten Wunsches, vergessen die hoffuungs— reiche Zukunft, die er auf seinem Tusculum sich erblühen sah— dahin, alles, alles dahin vor diesen zwei schwarzen Augen, diesem prächtig schwarzge— lockten Frauenkopf, diesen frischroten Lippen, um die ein entzückendes Lächeln spielte. Und nun waren die Tage zu zählen, die ihn noch draußen in seiner Villa sahen. Die Haushälterin konnte schalten und der Brandstifter sei. Man äußerte schon in der Brandnacht ganz unverhohlen den Verdacht, daß Keil, so der Name des Soldaten, das Feuer an⸗ gelegt habe. Es muß aber wohl damals an Beweisen gefehlt haben, da man doch sicher den Menschen sonst gleich e e hätte. hat schon mehrfach wegen Brandstiftung in Unter⸗ suchungshaft gesessen. Zuletzt war er beschuldigt, ö die beiden Brände angelegt zu haben, die in der Nacht während des Feuerwehrfestes in der Großen Mühlgasse und in der Bleichstraße wüteten. Der in Haft genommene, damals dringend Verdächtigte wurde aber kurz vor der schon angesetzt gewesenen Verhandlung vor den Geschworenen, wegen mangelnder Beweise außer Verfolgung gesetzt. Hoffentlich glückt es nun, den gefährlichen Menschen, falls er wirklich die That begangen, zu überführen und der verdienten Strafe zu über⸗ antworteu. Gießen, 19. April. Gestern Abend fand die erste diesjährige Uebung der Fan Be Gail'schen Feuerwehr auf dem Brandplatz statt. Die Exerzitien verliefen zur größten Be⸗ friedigung der zahlreichen Zuschauer. Die große Ruhe mit welcher der Hauptmann dieser Feuer⸗ wehr, Herr Kreis-Feuerwehr⸗Inspektor Loos die Uebung leitete, bewies auf's Neue, welche reiche Erfahrung genannter Herr auf dem Ge⸗ biete des Feuerlöschwesens gesammelt hat. D. Z. Bad Nauheim, 18. Mai. Nach der Kurliste sind bis zum 14. Mai 1435 Fremde angekommen gegen 1793 bis zum 17. Mai 1895 und gegen 1511 bis zum 17. Mai 1894. Am 14. Mai d. J., Christi Himmelfahrt, war das Anmeldebureau geschlossen. Berücksichtigt man, daß von am 13. Mai angelangten Fremden nur ein Teil denselben Tag noch angemeldet wurden, daß die am 14. Mai Angekommenen aber wegen des Bureauschlusses noch nicht mitzählen, so wird 1896 die Frequenz von 1895 mindestens erreicht, die von 1894 weit übertroffen sein. Daß der Saldo zu Gunsten des laufenden Jahres abschließt, dürfte auch daraus hervorgehen, daß von der Eröffnung der Badehäuser bis 14. Mai ein⸗ schließlich im Jahr 1895 6825, im Jahr 1896 7650 Bäder, also 825 mehr, verabfolgt wurden. Die Bäderzahl ist ein viel sicherer Prüfstein, als die schwerer zu kontrollierende Personen⸗Frequenz. Heuer stehen einige Hundert Fremdenquartiere den Kurgästen mehr zur Ver⸗ fügung als voriges Jahr. * Darmstadt, 18. Mai. In Folge eines Versehens schluckte Amtsrichter Ludwig in Großgerau reines chlorsaures Kali. Er er⸗ ————88878,ß,ß,ñ̃ñʒm—-— ũ ð ð1.ꝗA]ð 7 ˙.. 2%¶ͤœ'&-— w—.....—— walten, wie es ihr beliebte; Herr Friedrich Wohl⸗ gemuth störte sie nicht mehr. Bewahre, nie mehr! Denn er bewohnte fetzt ein möbliertes Zimmer ganz in der Nähe jenes Restaurants; und ein großer Zettel an dem Zaun seiner Villa zeigte, das diese für jeden annehmbaren Preis losgeschlagen werden sollte. Dahin war es gekommen. Und die Leute aus der kleinen Gasse, in welcher Herrn Wohlgemuths Lädchen war, konnten nicht Wunder genug erzählen von der Aenderung, die mit dem einst so simplen kleinen Kaufmann vorgegangen war. Man hatte ihn in Gesellschaft jener jungen Witwe gesehen; einmal, noch einmal, öfter dann und öfter. Und wie intim sie thaten! Nein, dieser Herr Wohlge⸗ muth! Wer hätte das von ihm gedacht! Aber so ist's, wenn es die alten kriegen, dann kriegen sie's mit Macht! Und richtig, so war es auch! Was all' die Er⸗ fahrungen und Erlebnisse nicht fertig gebracht haben — zwei schwarze Schelmenaugen haben's geschafft: Herr Wohlgemuth ist ein Mann geworden. Wie umgewandelt ist er, alle Marotten und altväterliche Gewohnheiten hat er abgelegt; wie verjüngt zeigt er sich jetzt, kräftig, elastisch, energisch und ge⸗ schmeidig. Und nach einem halben Jahr hat er sie gehei⸗ rathet! Himmel, das war ein Aufruhr in dem Gäßchen! Herr Friedrich Wohlgemuth verheiratet! — Die Kirche faßte kaum den Schwarm der Neu⸗ gierigen. Und wie er aussieht an der Seite dieser hübschen Witwe! Entschieden ein sehr respektabler Mann, zweifellos! Wahrhaftig, die Liebe verjüngt! Ja, sie verjüngt! Auch Herr Friedrich Wohlgemuth fühlt das, als er sein reizendes, fesches Frauchen in den Hochzeitswagen hebt— wahrhaftig, sie ver⸗ jüngt! Und nun lehnt sich der glückliche Ehegatte in die Polster des Wagens zurück, umfaßt sein junges, einziges Weibchen und drückt ihr einen herzhaften Kuß auf die vollen rosigen Lippen— und nun, nun ist er endlich glücklich. Keil 1 — 1 unter Vergiftungserscheinungen und starb gestern. * Mainz, 18. Mai. In dem Hause Schul⸗ straße 29 entstand gestern zwischen Rund 10 Uhr in Folge Entzündung eine heftige Gasex⸗ plosion, die Fenster und Thüren zertrümmerte, Möbel und Decken zerstörte. Der Inhaber der Wohnung, Herr Banquier Benfay und seine junge Gattin, die erst kürzlich von der Hoch⸗ zeitsreise zurückgekehrt sind, erhielten schwere Brandwunden und mußten bei Nachbarn unter⸗ gebracht werden. Zwei Dienstmädchen, die eben⸗ falls schwere Brandwunden erlitten, wurden ins Hospital gebracht. Im Badezimmer waren in Folge mangelhafter Installation Gase entströmt und Herr Benfay beging die Unvorsichtigkeit, mit einem brennenden Lichte in der Hand das Zimmer zu betreten. 5 5 * Mainz, 18. Mai. Unter Führung des Bürgermeister⸗Beigeordnetn Dr. Schmidt, mehrerer Mitglieder der städtischen Wasserver⸗ sorgungskommission und städtischer Ingenieure haben heute die Herren Professor Gaffky⸗ Gießen, Privatdozent Dr. Kruse⸗Bonn und Baurat Thiem⸗Leipzig das Gebiet der Jungen—⸗ felder Aue besichtigt. Die genannten drei Herren sind von der Stadt als Gutachter über eine etwaige Grundwasserversorgung aus dieser Aue bestellt. Vermischtes. — Eine Familie von Größenwahn be⸗ fallen. In Wien ist eine ganze Familie, bestehend aus einem 66jährigen Wittwer Zabransky, einem 25jährigen Sohne und drei jüngeren erwachsenen Schwestern, in Größenwahn verfallen infolge einer Uebertragung vom Vater oder einer Suggestion durch denselben. Der Vater wähnte sich Hausherr und Aristokrat und kündigte den andern Miethern. Der Sohn wurde vor einigen Tagen wegen Größenwahns in eine Irrenanstalt gebracht. Als die übrige Familie am 14. d. M. ausquartiert werden sollte, griffen der Vater und die drei Töchter das Polizei⸗ Aufgebot mit Beilhieben an, verwundeten mehrere leicht und setzten den Kampf fort, bis Feuerwehr und Geheim⸗ polizisten sie überwältigten und in die pfychiatrische Klinik des bekannten Irrenarztes Freiherr v. Krafft-Ebing ein⸗ lieferten, wo bei allen Größenwahn festgestell? wurde. — Dreifacher Mord in Konstantinopel. In dem elegantesten Viertel der Europäerstadt wurde am 13. Mai eine furchtbare That verübt. Eine der be⸗ kanntesten Schönheiten Peras, eine Griechin aus Kon⸗ biers, Namens Panko, eruirt und gefänglich eingezogen. Danko war der Geliebte der Camelia, die ein leichtfertiges Leben führte und in der Rue Taxim sehr elegant wohnte. Er verbrachte die Nacht bei ihr und zechte mit dem Mäd⸗ chen, das er im Schlafe ermordete. Aus Furcht, daß die Mutter und der Diener Camelias seine Anwesenheit in der Nacht im Hause verraten könnte, beschloß er- auch die Beiden zu tödten. Er begab sich in das Schlaf⸗ gemach der Frau, die bei seinem Eintritt erwachte und als sie ihn mit einem Messer bewaffnet sah, sich zur Wehre setzte. Aber Nanko hatte sie alsbald überwältigt und mit einem einzigen Schnitte trennte er förmlich den Kopf vom Rumpfe. Blutbedeckt eilte er sodann in das Zimmer des Dieners. Er fand das Bett leer. Krikor, dies der Name des Dieners, befand sich in der Küche und wusch das Geschirr. Yanko schlich sich an ihn heran. Krikor bemerkte ihn nicht, denn er hatte dem Mordge— sellen den Rücken zugewendet und das Kommen Yanko's machte kein Geräusch, denn er hatte sich der Schuhe ent⸗ ledigt. Er stürzte sich auf den Diener, riß ihn zu Boden und tödtete ihn auf gleiche Weise wie Camelia und ihre Mutter. Eifersucht wird als das Motiv der Schreckens⸗ that angesehen. — Eine Flugmaschine. Professor Langley, Se⸗ kretär des Smithsonian Institute in Washington, soll eine rationell konstruirte Flugmaschine erfunden haben, die er„Aörodom“ nennt. Graham Bell, der als Erfinder des Telefons oft Genannte, hat in der letzten Zeit mehreren Versuchen beigewohnt und erklärt sich überzeugt, daß die Möglichkeit des mechanischen Fliegens damit er— wiesen sei. Nach Professor Langley's Angabe ist die Maschine aus Stahl erbaut; die Kraft liefert eine Dampf⸗ maschine. Zwei Aufstiege in die Höhe einer halben engl. Meile wurden gemacht mit einer Geschwindigkeit von 20. engl Meilen in der Stunde. Die Maschine gleicht in Bewegung einem ungeheueren Vogel, der sich in großem Bogen aufschwingt. Als der Dampf ausging, sank das „Asrodom“ unbeschädigt sanft zu Boden. Bei den Ver⸗ suchsaufstiegen waren keine Passagiere mitgenommen worden. Neueste Telegramme. Hd. Wien, 19. Mai. Der Erzherzog Karl Ludwig ist heute Morgen 5 Min. vor 7 Uhr seinen Leiden erlegen. Der Kaiser, welcher nachts 2 Uhr im Palais erschien, verweilte bis zum Ableben bei dem Sterbenden. Abends langte noch telegraphisch der Segen des Papstes an. Hd. Rom, 19. Mai. Der„Tribuna“ zu⸗ folge war gestern früh General Baldissera mit dem General del Mayno nach dem Fort Adigrat die italienische Feldwache die vorgeschobenen Werke besetzt halte. Darauf räumte Baldissera die Werke und zog alle Truppen nach Korseber zurück. Hd. Rom, 19. Mai. General Sonnaz wird in Massaua dem Kriegsrat über Baratieri präsidieren. Die Anklage lautet auf Verlassen des Schlachtfeldes, worauf Todesstrafe steht. Hd. Rom, 19. Mai. General Roma ver⸗ sichert, die Regierung habe Menelik für jeden Gefangenen 50 Maria-Theresien-Thaler ange⸗ boten, was Menelik jedoch abgelehnt habe. Der⸗ selbe verlangt eine übermäßig hohe Summe. Hd. Triest, 19. Mai. Nach einer offiziellen Meldung, welche bei dem hiesigen Seeamt ein⸗ getroffen ist, beträgt die Zahl der bisher in Egypten an der Cholera gestorbenen Personen 1100. Hd. Paris, 19. Mai. Bei der Wieder⸗ Eröffnung der Kammer am 28. Mai werden die Sozialisten gegen das Ministerium Meline die⸗ selbe Obstruktions⸗Kampagne wiederholen, welche sie nicht ohne Erfolg gegen das Ministerium Dupuy und Ribot geführt haben. Hd. Paris, 19. Mai. Der Botschafter Herbette reist heute nach Berlin, um Kaiser Wilhelm sein Abberufungs⸗ schreiben zu überreichen. Hd. Lüttich, 19. Mai. Die Polizei ver⸗ haftete gestern eine Person deutscher Nationalität. Bei einer Haussuchung entdeckte man zwei Hand— koffer, in welchen sich große Mengen Taschen— uhren, Ketten und Juwelen befanden. Vor dem Polizei-⸗Kommissar erklärte der Verhaftete, ein Berliner Geschäftsmann, dessen Reisender er sei, sende ihm regelmäßig solche Muster zu. Dann gestand er ein, die Sachen in Köln einem ihm unbekannten, reichen Touristen entwendet zu haben. In seinen Taschen fand die Polizei mehrere falsche Pässe, welche auf verschiedene Namen lauteten sowie einen von einer in Düssel⸗ dorf im Gefängnis sitzenden Frau an einen ge wissen Sch. gerichteten Brief. Schließlich teilte er der Polizei mit, daß wegen zahlreicher, in Düsseldorf und Umgebung verübten Diebstähle ein Haftbefehl gegen ihn erlassen sei. Als er in das Gefängnis abgeführt wurde, gelang es ihm, die Flucht zu ergreifen, wurde jedoch wieder eingefangen. welcher von sozialistischen Soldaten her rührt. In dem Briefe drücken die Sol, daten ihr Beileid über den Tod des Sozialistenführers Volders aus. Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inserat muß nicht allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sondern es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eines erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be⸗ dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufener Führer ist die älteste Annoncen-Expedition Haasenstein u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in Gießen durch Gustav Wohlmuth, Seltersweg. Durch 40jährige Praxis, welche zu den intimsten Ver⸗ bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlreichen Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der Lage, dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich zu machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus⸗ geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungen berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang⸗ reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abrech⸗ nung. Man versäume deshalb nicht, sich bei obiger Ficma vor Vergebung eines Annoncen⸗Auftrages erst ge⸗ nau zu informiren. Marktpreise. Gießen, den 19. Mai. Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,00— 1,10, Hühner⸗ eier 2 Stück 9— 11, Enteneier 6, Gänseeier 14— 00, Käse 5— 11, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 30 Pfg., Tauben per Paar 70— 90 Pfg., Hühner p. St. 1.30— 1,50, Hahnen 1,40— 1,80, Enten 1,80,—2 Mk., Gänse per Pfund 0000, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh- und Rindfleisch 66 bis 68, Schweinefl. 50—66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 54— 56, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 5,00, Zwiebeln per Zentner 6 8,00 Mk., Milch per Liter 16 Pfg. 2 Sterbefälle. Am 16. Mai. Friedrich Müller, 18 Jahre alt, Zimmermann von Heidelbach, Kreis Alsfeld. Gestorben in der neuen Klinik. Die Leiche wird in die Heimath verbracht. Am 17. Mai. Johanna Weißer, 47 Jahre alt, Ehefrau von Karl Weißer, Goldarbeiter zu Offenbach a. M. Gestorben in der alten Klinik. Die Leiche wird in die Heimath verbracht. Auf dem heutigen 0 stantinopel, Namens Camelia, deren Mutter und ihr Diener wurden mit durchschnittenen Hälsen todt aufge⸗ gekommen, um laut Verabredung die Gefangenen in Empfang zu nehmen. Die tigrinischen An⸗ Hd. Brüssel, Skandal erregt hier die Veröffentlichung 19. Mai. Großen Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in funden. Der Thäter wurde in der Person eines Bar⸗ führer verweigerten aber die Uebergabe, solange eines Briefes im Sozialistenblatt Peuple, Gießen. —— r—— 2— Bekanntmachung. eee, Grasversteige rung.. g g In Gemäßheit des Art. 7 der allgemeinen Die diesjährige Grasnutzung an 1 Gräben und Böschungen der Staatsstraßen EO 06 13 1 fi soll wie folgt an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. e men und der Dienstag, den 26. Mai 1396, Straße Gießen—Gelnhausen, Abt. 6,455, in der Justiz unterm 30. Oktober v 3 u Nr M Richtung Gießen—Steinbach— Lich, Vormittags 7/ Uhr bei Abt. 6,4 an der neuen Infanterie⸗ Uhrmacher, J. 30066 die ölen 15 per Bleich⸗ Kaserne bei Gießen und Vormittags 10 Uhr am Ortsausgang Steinbach beginnend;* Ba 5 Kühl straße nach 1 5 Stephanstraße im rechten 0 Mittwoch, den 27. Mai 1396, Straße Gießen—Gelnhausen, Abt. 58— 108,3, in der Neue Nlle(Kühlen Grund) enk 155 Richtung Lich—-Hungen—Berstadt, Vormittags 3 Uhr bei Abt. 58 nächst dem Bahnhofe offeriert Winkel führenden Straße von 8 m Breite in den Ortsbauplan der Stadt Gießen genehmigt hat, und daß der bezügliche Plan auf unserm Stadtbauamt jederzeit von den Beteiligten ein⸗ gesehen werden kann. Gießen, den 16. Mai 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. In Gemäßbheit des Art. 7 der allgemeinen Bauordnung machen wir bierdurch bekannt, daß Großb. Ministerium des Innern und der Justiz unterm 26. August v. J zu Nr. M. J. 23943 die Aufnahme einer einseitig zu be⸗ bauenden von der Ludwigsstraße an dem Eisenbahnviadukt nach Südosten abzweigenden und dem Eisenbahndamm fol enden Straße von 8 m Breite in den Ortsbauplan der Stadt Gießen genehmigt hat, und daß der bezügliche Plan auf unserem Stadtbauamt jederzeit von den Beteiligten eingesehen werden kann den 16. Mai 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Städt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfund 40 Pfg. Spott⸗ billig! Wer kauft einen großen Posten enaben- und Hadchen-Sirohhüte. Zu erfr. in der Exped. d. Ztg. 610 e Billards. o Nussische u. französische Billards, 515 sowie die beliebten Gießen, 1 Tischbillards liefert billigst unter Garantie die Billardfabrik von W. Passe. Hannover. Wohne vom 1. Mai ab Neustadt Nr. 48 (Harms'sches Haus). Ferd. Parthier, Korb⸗ und 592 Stuhlflechterei. 1 nHeparaturen billigt. Lich und Nachmittags 1½ Uhr bei Abt. 87 am Friedhofe bei Hungen beginn end; — Donnerstag, den 28. Mai 1396, Straße Gießen— Frankfurt, Abt. 7,— 20, in der Richtung Gießen— Butzbach, Straße Klein⸗Linden— Wetzlar, Abt. 13—26, in der Richtung Klein⸗Linden—Dutenhofen, Vormittags 7½ Uhr bei Abt. 7 nächst den neuen Universitäts⸗ Kliniken und Vormittags 9½ Uhr am Ortsausgang Klein-Linden nach Dutenhofen begin nend; Freitag, den 29. Mai 1396, Straße Gießen— Frankfurt, Abt. 20—74, in der Richtung Gießen— Butzbach, Straße Poblgöns—Wetzlar, Abt 59—66, in der Richtung Pohl⸗ göns- Niedereleen, Vormittags 3 Uhr bei Abt 20, Gemarkungsgrenze Klein Linden— Großen-Linden, Nachmittags 1 Uhr bei Abt. 48, Gemarkungsgrenze Lang⸗Göns—Kirchgöns und Nachmittags 5½ Uhr bei Abt 65, Gemarkung grenze Pohlgöns—Bußbach beginnend; Samstag, den 30. Mai 1396, Straße Lich Butzbach, Abt. 115,3—55, in der Richtung Butzbach—Lich, Vormittags 3 Uhr bei Abt. 115 am Ortsausgang Butzbach und Nachmittags 1˙/ Uhr bei Abt. 80 am Ortsausgang Eberstadt beginnend. Nidda, den 15. Mai 1896. Großherzogliches Straßenbauamt Nidda. Cie la arius. von Wilh. Hamel, 0 Gießen, Bleichstr. 7. Gigene Neparatur-Werkstätte. Größte Auswahl in Fahr- rädern, Zubehör und Tale „ 8 Stamm, Gießen. 5 fager fertiger Herren- und Knaben- Kleider. Tuch, Bukskin und Manufakturwaaren. * Maur burg u. i. Tai. N „KAI SE H HOF“. D Hotel I. Ranges. 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