bine, cel 4 1 t, ein d hard auh ein und b Ha. an „„ tina, sinke zen. un für d. 25 (hel. ufzugche ee 1 0 sche — 1 dauert. ! ünchener, bräh ich. Daßselbe 3 geben. 0 alé Ebel. 5 backer Rol! Jäusburg 12 — 15 zel teure t vat 4 2 Ibonnementsbeste Nr. 42 Gießen, Mittwoch, den 19. Februar 1896. He g i J Ausgabe Gießen. adeszeikung. Ungen „Hessische Landeszeitung“ tehmen unsere sämmtlichen Träger sowie die Expedition Kreuzplatz 4 ju jeder Zeit entgegen. Kein anderes hiesiges oder auswärti— ges Blatt bietet annähernd die Vor— teile der„Hessischen Landeszeitung“, die der Einwohnerschaft von Gießen und Machbarorten in zwei Ausgaben an jedem Werktag ausgehändigt wird. Preis nur 60 Pfg. monatlich einschließlich Tragerlohn. Lokales und Provinzielles. „Giesten, 18. Februar. Am heutigen Tage wird gelacht und geschwelgt bei vollen Gläsern und Schüsseln. Munter wird auch das Tanzbein geschwungen und nach Herzenslust aus⸗ getollt— morgen aber sollen wir allem Ueber⸗ kuut eutsagen, fasten und Buße thun, den bunten Ff littertand ablegen und im einsamen Kämmer— lein ernster Betrachtung uns hingeben. Wechsel ist etwas jäh und durchaus nicht nach jedermanns Geschmack. Der Man bestreut sich nicht gern das Haupt mit Asche und läßt den Kopf hängen, sondern zieht lieber die Schellenkappe recht tief übers Ohr und ist Narr unter Narren. Das liegt einmal so in der menschlichen Natur, die sämtliche Bußpredigten fanatischer Schwärmer und weiser Philosophen nicht ändern werden. Grade der Karneval straft das schöne WortGöthes eügen, der da behauptet, daß nichts in der Welt schwerer zu ertragen sei als eine Reihe glücklicher Tage. Hand aufs Herz, lieber Leser und erst du, schöne Leserin, die ihr euch beide in der diesjährigen Faschingszeit so trefflich amüsiert habt: ihr würdet flott weitertanzen und Mummen⸗ sschanz treiben, nicht wahr, wenn nicht höhere Gewalt euch einen fatalen Strich durch die Rechnung machte? Denn ach, mit der Polizei ist kein ewiger Bund zu flechten, und drückt sie auch während der Karnevalswochen lächelnd ein Auge zu, so nimmt sie euch, wenn der Tag gekommen ist, der sich Aschermittwoch nennt, desto schärfer auf's Korn und schiebt unbarmherzig euern närrischen Gelüsten einen Riegel vor. Und das geht, euern Beutel schon über Gebühr in An— spruch genommen hat. Maucher Hausvater schüttelt sorgenvoll den Kopf, wenn er nach— rechnet, was die schönen Tage des Frohsinns ihm bar gekostet haben; manche Mutter blickt seufzend auf ihre Töchter, die auch diesmal, trotz aller glänzenden Maskenkostüme und Balltriumphe, wieder nicht unter die Haube gekommen sind. Schwarze Aschermittwochsgedanken stellen sich ganz von selber ein, und dem fröhlichen Fast— nachtsschlaf folgt ein klägliches Erwachen. Schmalhanz wird Küchenmeister im Hause und ordnet ein unfreiwilliges Fasten an für alle, die gar zu leichtsinnig aus dem vollen heraus ge— wirtschaftet haben. Er ist ein böser, hartherziger Bursche, der kein Erbarmen kennt und euch bitter für jede Stunde büßen läßt, die ihr im Freu⸗ denrausche des Karnevals begangen habt. Wir wünschen aber aufrichtig, daß unsrer gesamten Leserschaft eine solche Lektion in Gnaden erspart bleibe. Möchte sie die frohe Faschingszeit so verlebt haben, daß sie in Ruhe und ohne Reue dem Aschermittwoch ins prüfende Auge blicken kaun! * Gießen, 18. Februar. Die Pläne und Berechnungen für unsere Kanalisation sind fix und fertig. Es bedarf nur noch der Prüfung durch die Baudepudation und der Geldbewilligung durch die Stadtverordneten-Versammlung und die Buddelei kann losgehen. * Gießen, 18. Februar. Die Hessen und Starkenburger haben gestern nach langem Verhandeln mit der Brauerei Friedel und Asprion Frieden geschlossen. Heute Vormittag machten die Korps in ihren kleidsamen Kueip⸗ jacken wieder den ersten Frühschoppen bei Lotz. — Ueber die Friedensbedingungen konnten wir bis jetzt nichts erfahren. * Gießen, 18. Febr. Der am Sonntag Abend im Gießener Festsaal von der Konkordia veranstaltete Maskenball war so stark besucht, daß kein Plätzchen mehr zu erobern war. Die vielen Masken, darunter recht schöne, bereiteten den Zuschauern einen recht vergnügten Abend, wozu noch die Gruppen-Aufführungen, ganz be⸗ sonders aber die Odenwälder Spinnstube nicht wenig beitrugen. Vor der Demaskierung wurden von einer Kommission die schönsten Masken 2 Damen und 2 Herren prämiiert. * Gießen, 18. Febr. Am nächsten Sonntag findet ein Konzert des Gießener Kon⸗ zertvereins statt, das eine besondere An⸗ ziehungskraft durch das Mitwirken des hol⸗ ländischen Terzetts ausüben dürfte. Die Künstlerinnen sind im letzten akademischen Konzert zu Marburg im Januar d. J. aufgetreten, und da⸗ mals schrieb der Konzertreferent der„Hess. Ldsztg.“ folgendes über ihre Leistungen und ihren Erfolg: Von allen Konzerten des akademischen Konzert— wahrhaft erfreut, wie das gestrige. Das war nicht nur die mühsame Andacht der guten, aber unmusikalischen Gesellschaft, das war das hellr Entzücken des vollen Verständnisses, und— hiee zeigte sich eine seltene Geschmacksgemeinschaft— auch die musikalische Begehrlichkeit und Bildung teilte gern das Entzücken. Während sonst alles nach dem letzten Ton ermattet und abgespannt zur Garderobe drängt, verharrte gestern das ge— samte Publikum nach dem offiziellen Schluß auf den Plätzen und klatschte lange, bis es noch mehr zu hören bekam. Diese Zauberwirkung hatte das aus den Damen de Jong, Corver und Suhders bestehende holländische Vokal-Terzett zu Wege gebracht. Schon die erste Nummer, ein Terzett mit Klavierbegleitung, nahm sofort für den Dreibund gefangen. Die Stimmen der drei Sängerinnen sind wie aneinander genietet und doch wieder jede von freiester, individueller Beweglichkeit. Ihre Treffsicherheit erreicht die absolute Sicherheit der Stimmgabel. Ihre Aus⸗ sprache ist von wunderbarer Klarheit, jeder Laut gedeiht zu voll vernehmbarem Ausdruck. Dazu kommt eine fabelhafte Beherrschung der ganzen dynamischen Skala. Ihre Stimmen klingen ebenso duftig und glockenrein im resoluten Forte wie im verwehenden Hauch des Pianissimo. Ein eigenartiges, feines Aroma durchdringt all ihre Vorträge, die mit reifster Kunst und reichster Empfindung ziselirt sind. Am meisten traten diese unschätzbaren Vorzüge in den à capella Vorträgen hervor, lauter volksmäßige Weisen, jedem Verständnis leicht erschließbar. Bezau— bernd klang namentlich das tönende Flüstern eines kaum glaublichen Pianissimo, innerhalb dessen sie noch eine Fülle feinster und schärfster Nuancen zu finden verstanden. Wie aus fernen Tiefen und phantastischen Höhen klang es, wie Echo und Windharfe. Den Vortrag des hol— ländischen Liedes:„Kleene Waterdropplen“ wird man nicht so bald vergessen: Kleine Wassertropfen Kleine Körnchen Sand Bilden das große Meer Und das schöne Land. Kleine Liebesthaten, Wörtchen zart und sacht Haben oft dem kleinsten Haus Das größte Glück gebracht. Einen Liedvortrag von gleicher Innigkeit und Süße zu hören, ist ein seltener Glücksfall. Wie unvergleichlich war der Ausdruck in dem er⸗ sterbenden Schluß des von Brahms appretierten Volksliedes„Da unten im Thale“: Und i wünsch', daß dir's anderswo Besser mag geh'n. Auch ein religtöses Lied von naivem Reiz sang das Terzett. Als Kirchenchor“ würden — Redaktion: 7 Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. D Expedition: Kreuzplatz Nr. 4. 2 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die S5spaltige Petitzeile. 21 Kreuzplatz Nr. 4. ist gut so, da die Periode der öffentlichen Masken⸗ Vereins, denen wir bisher beigewohnt haben,] diese Holländerinnen selbst in dem gottlo sen bälle und ähnlicher Schwänke, die heut zu Ende hat keines so das gesamte Publikum ehrlich und Berlin die Kirchen füllen. In einem Madrigal von Fabricius zeigten sie ihren Reichtum an charakteristischen Klangwirkungen, und in einem munteren französischen Lied bewiesen sie be⸗ schwingte, täudelnde Grazie. Seltsam, selbst die oft so rissig scheinende Akustik des Saales schien diesmal ihren Kampf gegen die Tonkunst aufgegeben zu haben und stellte sich den Sänge⸗ rinnen mit all ihren Hilfsmitteln zur Verfügung. Man konnte gestern recht auffällig die Relasvität aller ästhetischen Empfindungen beobachten. Nach dem Vortrag der Holläuderinnen mit ihrem be⸗ strickenden Wohlklang schien selbst der Tonreiz der Geige Prof. Herrmauns eingebüßt zu haben: Die menschliche Stimme hatte die Königin der Instrumente besiegt. Gießen, 18. Febr. Wie erinnerlich, hat unsere Stadt verordneten-Versammlung in einer der letzten Sitzungen für die Straßen⸗ beleuchtung teilweise Gasglühlicht einzuführen beschlossen und sollen vorerst 150 Flammen hierzu eingerichtet werden. Diese Laternen werden mittelst der Himmelschen Zündvorrichtung abends entzündet. Diese Vorrichtung, welche in einem ununterbrochen brennenden Zündflämmchen besteht, ermöglicht das Anzünden der Laternen, ohne daß der Glühstrumpf durch Berührung beschädigt werden kann; es bedarf nur des Aufziehens eines Hebels. Der Hauptvorteil der Zündvorrichtung ist die ungewöhnlich lange Dauerhaftigkeit der Glühstrümpfe, da die stets brennende Zünd⸗ flamme im Innern derselben das Anziehen der Feuchtigkeit vollständig verhindert. Auch in Frankfurt wird diese Einrichtung, welche sich durch Erproben bewährt hat, bei der Beleuchtung der Allerheiligenstraße als praktische Neuheit an⸗ gewendet. Gießen, 18. Febr. Auf die in heutiger Nummer unseres Blattes enthaltene Bekannt⸗ machung des städtischen Gas- und Wasser— werks, Gaspreisermäßigung betr., machen wir die Gaskonsumenten und solche, die es zu werden beabsichtigen, hiermit besonders aufmerksam. Gießen, 18. Febr. Es giebt leider, so schreibt mau der„D. Ztg.“, noch eine Menge von Landwirten, welche die Rentabilität der Geflügelzucht bezweifeln. Welch ungeheure Summen alljährlich ins Ausland für Einfuhr von Eiern wandern, dürften folgende Zahlen beweisen, die wir einer eingehenden Statistik ent⸗ nehmen. Im Jahre 1893 betrug in Deutschland die Einfuhr von Eiern 663 143 Doppelzentner und steigerte sich in 1894 auf 796 091 Doppel⸗ zentner mit einem Werte von 68,46 Millionen Mark.— Die landwirtschaftlichen Vereine geben sich alle Mühe, die Geflügelzucht durch Verbesse— rung des einheimischen Schlages, indem sie Zucht⸗ stationen errichten, zu heben, aber die Beteiligten müßten sich in dieser Sache noch eifriger erweisen. — Der Treffer. Von Rudolf Herzog.(Frankfurt a. M.) (Nachdruck verboten) Die Freunde hatten ihn allein gelassen. Auf der Treppe noch disputierten sie lebhaft über das Gespräch, daß sie vorhin in seinem Zimmer geführt hatten, um immer zu demselben Endergebnis zu kommen:„Er ist ein Narr. Er will wissentlich nicht verstehen. Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen.“ „Wie konnte auch ein Mensch zu Ende des neunzehnten Jahrhunderts sich noch auf den Ge— danken kaprizieren, ein historisches Trauerspiel in Jamben schreiben zu wollen. Ein Trauerspiel? Mehrere sogar. Noch dazu dieser Fritz Lasser, dieser Teufelskerl, der während seiner Universitäts— zeit die tollsten Sachen ausgefressen hatte, der als witziger Gesellschafter beliebt war wie kein Zweiter! Wenn einer, so hatte er das Zeug dazu, ein Possenfabrikant par excellence zu werden. Bei solchem Talent! Aber so gehts' nun einmal den Herren Dichteru. Nur im Drama, nur im edlen Pathos glauben sie zum Volke sprechen zu dürfen. Als wenn's unter den Musen nicht auch eine leicht— geschürzte gegeben hätte, die darum eben so gut zu den Musen zählte. Er wird's schon noch einsehen. Paßt auf! Das Wasser geht ihm jetzt schon bis an den Hals.“— Unterdes stand Lasser am Fenster seiner Woh—⸗ nung, das er aufgerissen hatte, um die kalte er⸗ frischende Winterluft über die erhitzte Stirne wehen zu lassen. Endlich waren sie gegangen, die guten Freunde, endlich hatten sie gemerkt, daß er allein sein wollte. Was wollten sie überhaupt von ihm? Weshalb quälten sie ihn mit ihren ewigen Jere— miaden? Veisten sollte er etwas!— Daß er etwas leisten konnte, wußte er selber. Dazu brauchte die ganze Gesellschaft sich nicht die Mühe zu nehmen, sagen, daß er im Grunde genommen kein Dumm kopf sei.— Sollten die Leute Augst haben wegen ihres Geldes? Er war in ihrer Schuld— hier hundert Mark, dort hundert Mark— die Scham— röte stieg ihm in die Wangen. Deshalb also, des— halb sollte er sich von jedwedem Banausen den Weg zum Tempel der Kunst vorschreiben lassen, weil er zu abhängig war, um sie geradeswegs aus seinem eigenen Tempel hinauswerfen zu können? Er preßte die Lippen zusammen und schloß, den Atem tief durch die Nase ziehend, die Augen. Wenn es so wäre? „Nein, nein“, schrie es in ihm,„so darf es nicht sein. Ich bin ein freier Mensch. Das ertrüg' ich nicht.“ „Possenfabrikant— Tempel der Kunst—“ und nun lachte er schallend auf, bis ihm die Augen feucht wurden von der Anstrengung. Er kehrte sich um und ging au den Schreib— tisch. Dort kramte er ein paar Briefe heraus und setzte sich nieder, um sie noch einmal zu lesen, bevor er sie beantwortete. Er entfaltete den ersten Brief; gestern hatte er ihn von seiner Braut er— halten. Klagen, nichts als versteckte Klagen, daß er noch nicht weiter war. Durch das ganze Schreiben dasselbe Grundmetiv:„Erreiche doch was, erreiche doch bald etwas!“ „Liegts denn au mir?“ rief er mit qualvollem Hohne.„Arbeite ich, weiß Gott, nicht wie ein Kuli bis in die Nacht hinein? Kann ich denn dafür, daß meine Seele nur die Schönheit will, nur das Erhabene dem Volke von der Bühne herab predigen will, wo es im Leben schlüpfriges und gemeines die Hülle und Fülle hat? Auch Du ver stehst mich nicht, wenn auch die Liebe aus Dir spricht. Das thut weh.“ die Stiege! zu ihm emporzukletteru, um ihm zu Er strich den zweiten Brief glatt und las. Er war von der Mutter daheim: im Stile des andern. „Die Nachbarn fragen täglich, die Bekannten und Verwandten erkundigen sich bei jeder Gelegenheit, ob Du noch immer keinen Erfolg gehabt hättest. Du glaubst nicht, wie peinlich mir das ist. Ich hoffe, es bedarf nur dieses Hinweises Deiner Mutter, um Dich recht anzuspornen.“ „Nein, Mutter“, sagte er traurig,„dessen bedarf es nicht. Der Nachbarn wegen, der braven Be— kannten und Verwandten halber—. O. Mutter, Mutter. Du kenust die Kunst nicht. Wie kannst Du mir so etwas schreiben.“ In sich versunken blieb er im Sessel sitzen und starrte ins Ungewisse. Dann erhob er sich laugsam und holte aus einer Schublade einige Bäude hervor. Er schlug den ersteu auf, und ohne daß er es wollte, begann er zu lesen. Erst flüchtig, ganze Sätze überspringend, daun genauer, inter'ssierter, und endlich vertiefte er sich ganz hinein. Seine Augen strahlten, um seine Lippen flog ein glückliches Lächeln, halblaut stieß er Worte hervor— da fiel ihm beim Umwenden ein loses Blatt in die Hände, er warf einen Blick darauf, stutzte und zog finster die Brauen zusammen. Es war ein Absagebrief einer Theaterdirektion.„Wer will heutzutage noch solche Dinge sehen. Anbei das Manuskript Ihres Dramas mit bestem Danke zurück.“ (Schluß folgt.) Vermischtes. Ueber die Gefährlichkeit der giftlosen Riesenschlangen und ihre Fähigkeit, große Thiere zu verschlingen, sind im Publikum im Allgemeinen noch sehr übertriebene Vorstellungen im Schwange. Brehm tritt in seinem bekannten Werke diesen Vorstellungen, die ihren Ursprung vielfach in abenteuerlichen Reiseschilderungen haben mögen, entgegen, indem er einen Truthahn ungefähr als das größte Objekt bezeichnet, welches eine Riesenschlange zu bewältigen vermag. Aber auch die Fähigkeit der Schlangen, andere Thiere im Akte der Nothwehr zu um⸗ ringeln und zu erdrücken, scheint im Allgemeinen nicht eben groß zu sein. Vor zwei Jahren— so schreibt der „T. R.“ ein Leser— hatte ich Gelegenheit, während des Aufenthalts an einer abgelegenen Stelle der brasilischen Küste die Folgen eines Renkontres zwischen einer Riesenschlange und einem kleinen Köter von der Größe eines mäßigen Spitzes zu sehen, die meinem ohne⸗ hin nicht sehr großen Respekt vor giftlosen Schlangen noch einen gewaltigen Stoß versetzen sollte. Während des Badens unserer Schiffsmannschaft am Strande wurden einige Leute auf ein lange anhaltendes Gekla ffe eines Hundes aufmerksam. Wie sie dem Gebelle nachgingen, trafen sie im nahen Dickicht auf einen kleinen struppigen Hund, der bei ihrer Annäherung von einer großen Schlange abließ und sich hinkend seit⸗ wärts in die Büsche schlug. Die lang ausgestreckt da⸗ liegende Schlange, die eine Länge von mehr als drei Meter haben mochte, lebte noch; sie krümmte und wand sich, war aber augenscheinlich nicht mehr in der Lage zu entfliehen. Nachdem ihr mit einigen Steinwürfen völlig der Garaus gemacht worden, fanden die Leute, daß der Hund der Schlange dem Kopf nahezu völlig zermalmt hatte. Jedenfalls hatte der Hund seinen Gegner bei Be⸗ ginn des Kampfes kluger Weise sofort beim Kopfe gepackt und ihn so verhindert, ihn zu umringeln. Immerhin bleibt der Ausgang dieses Kampfes erstaunlich, da er alle landläufigen Anschauungen über die Fähigkeit der Schlangen, ihre Opfer in blitzähnlicher Geschwindigkeit zu umschlingen, entgegentritt. Die Schlange wurde von den Leuten abgehäutet und das schön gezeichnete Fell mit an Bord gebracht. Die Schlange hatte eine frisch verschluckte Ratte im Leibe gehabt, und vielleicht war diese letzte Mahlzeit an der auffallenden Unbeholfenheit des Tieres schuld gewesen. — Leiser Vorwurf. Braut(zu ihrem Bräutigam, einem Professor):„Aber, Oskar, ich weiß nicht, Du wirfst immer nur so gelehrte Blicke auf mich!“ 1 4 0 * 11 1 — r ——— D. Z. Grünberg, 16. Februar. Unter ent— sprechenden Feierlichkeiten erfolgte vorgestern nachmittag die Uebergabe unsrer nun ganz vollendeten Wasserleitung in städtischen Betrieb. Auf Einladung der Bürgermeisterei hatte sich hierzu Herr Provinzialdirektor Freiherr v. Gagern aus Gießen, Herr Regierungsbau meister Schmick aus Frankfurt a. M., unter dessen Oberleitung und nach dessen Plänen- und Voranschlägen die Anlage ausgeführt wurde, sowie die Lieferanten der Maschinen eingefunden. Mainz, 17. Februar. Der„Kl. Pr.“ wird von hier geschrieben:„Wenn auch in diesem Jahre große Veranstaltungen unterbleiben, so brachte doch schon der gestrige Sonntag den un⸗ trüglichen Beweis, daß der karnevalistische Geist in Mainz nicht ausgestorben ist. Am frühen Morgen bereits pulsirte das dreifache Leben in den Straßen, bald erschienen zahlreiche Kinder- masken, denen sich Mittags die halbreife Jugend als Fuhrleute, Bauern, Bajazzo, Gigerl u. s. w. anschloß. Das Maskentreiben der Alten bleibt gewohnheitsmäßig für den Montag und Diens⸗ tag vorbehalten. Zwei improvisirte Garden, eine „österreichische“ und eine von den Bewohnern der Umbach gestellte, hielten mit Musik ihre Umzüge, brachten da und dort militärische Ehren dar, requirirten Kriegsvorräthe und vermehrten so das Straßenleben. Viel Spaß machte auch am Mittag eine auf der Ludwigstraße gezeigte „Mordgeschichte“ zur Erinnerung an den be⸗ kannten leichtfüßigen Aus- und Einbrecher „Dunkel, der Schrecken der Dienstmägde“. In der Mainzer Karnevalverein hielt morgens eine Frühschoppenmusik mit Oestexrreicher-Parade und Abends ein karnevalistisches Concert mit Oester⸗ reicher Zapfenstreich in der Stadthalle.“ * Darmstadt, 17. Februar. Ernannt wurde Georg Hebel aus Ginsheim zum Land— gestütsdiener mit Wirkung vom 1. Februar l. J. an; an demselben Tage die Wittwe des Gerichts— vollziehers Mann zu Seligenstadt, Bertha Mann, geb. Fritz, zur Oberaufseherin am Landeszuchthaus Marienschloß. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 18. Februar. Die„Deutsche Tageszeitung“ erfährt, daß man im englischen Parlament beabsichtige, die deutsche Anfrage und die darauf ergangene Antwort Englands in der Währungsfrage zum Gegenstand einer Tagesordnung zu machen. Hd. Wien, 18. Febr. Das Befinden des Erzherzogs Albrecht Salvator hat sich wesentlich verschlimmert. Seine Kräfte sind im Schwinden. Sämtliche Mitglieder der Familie sind um den Kranken versammelt. Hd. Wien, 18. Febr. Gestern schoß sich vor der aufgebahrten Leiche des Prinzen Hohenlohe ein Diener desselben eine Kugel in den Kopf. Der Zustand des Dieners ist hoffnungslos. Hd. London, 18. Febr. Dr. Jameson und dessen Offiziere wurden bei der Ankunft des Truppenschiffes„Viktoria“ in Malta vom Schiff nach England abging. Die Landung der Verhafteten wird in Plymouth erfolgen, von wo sie per Sonderzug nach London gebracht werden. Letzte Na shrichten Gießen, 18. Febr. Gestern wurde ein Neffe des sich hier im Arresthause erhängt haben⸗ den Wucherers Sommer von Crainfeld eben⸗ falls im Arresthause zur Untersuchungshaft ab⸗ geliefert. Er soll sich des wissentlichen Mein— eides in einem Zivilprozeß schuldig gemacht haben.— Der Einbrecher, welcher vorgestern in der Herberge zur Heimat einen Diebstahl be— gangen, ist in der Person des Joh. Friedrich von Gehofen verhaftet. Gießen, 18. Febr. Der Karnevals— trubel hat bei dem schöuen Wetter vorzüglich sich gemacht. Schon gegen 11 Uhr vormittags gab es zeitweise am Seltersweg recht bunt be⸗ lebte Straßenszenen. Unsere Musensöhne waren es wie alljährlich, welche dem Faschingsrummel den nötigen Schwung verliehen. In vielen Wirtschaften gab es Frühschoppen-Konzerte, welche die Gäste in frohgemute Laune versetzten. Gießen, 18. Febr. Bei dem Salamander heute Mittag auf dem Kirchenplatz, den die Korps traditionell dort alljährlich am Fastnachtstage reiben verletzte beim Zerschellen der Gläser ein Glassplitter ein Mädchen an der Stirn. Es wurde sofort ein Verband angelegt und soll die Wunde nicht gefährlich sein. Privattelegramm der„Hessischen Landesztg.“ r. Gelsenkirchen, 18. Febr. 2.20 nach⸗ mittags. Ein Großfeuer zerstörte das Etablisse⸗ ment der Gebrüder Kaufmann. Der Schaden beträgt 400 000 Mark. 1 Sterbfälle. 8 Am 17. Februar Philipp Schneider, 78 Jahre alt, Schneider dahier, Lindengasse 2. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. d. M. nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause aus statt. Am 14. Februar Clara Vallen, 25 Jahre alt, ledig, von Crefeld. Gestorben in der neuen Klinik. Marktpreise. Gießen, den 18. Februar. Auf dem hei Wochenmartte kostete: Butter per Pfund 70— 80, 5 eier per St. 6— 7, Enteneier 7—8, Gänseeier 12-13, Käst 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 80 Pfg. Tauben per Paar 0,85— 1 Mk., Hühner p. St. 1,10— 1,40, 0 Hahnen 1,50— 1,80, Enten 1,70—2 Mk., Gänse per 00 46—54, Ochsenfleisch 72— 76, Kuh⸗ und Rindfleisch bis 68, Schweinefleisch 56— 68, Schweinefleisch, gesalz. 7 Kalbfleisch 60—00, Hammelfleisch 60—70 Kartoffeln 100 Kilo 4,50— 5, Zwiebeln per Zentner 78,50 Mk., Milch per Liter 16—18 Pfg. 2 Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: i. V. A. Kleinschmit, den Wirthschaften ging es natürlich! hoch her; I Polizei-Inspektor verhaftet, worauf das Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. 1 zl jeder —————* 11. Bauplatzverkauf. Aus der vormals v. Rabenau'schen Besitzung soll der Bauplatz Fraulfurterstr. Nr. 60 rund 641 qm im Wege schriftlichen Angebots an den Meistbietenden verkauft werden. f Kauflustige wollen ihre Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis spätestens Montag, den 24. Februar d. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einreichen Lageplan und Verkaufsbedingungen liegen bis dabin bei unserm Stadtbauamt offen. Gießen, den 17. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Verdingung. Die im Rechnungsjabr 1896 97 erforderliche Reinigung der Oefen in den städti⸗ schen Gebäuden(ea 1000 bis 1100 Reinigungen) soll Samstag, den 29. d. M., Vormittags 11½ Uhr, öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote sind auf dem vorgeschriebenen bei uns erhältlichen Formular bis zum ge— nannten Termin einzureichen. Gießen, den 18. Februar 1896. Das Stadtbauamt Schmandt. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 21 Februar, Vormittags 9½ Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, in den Distrikten „Unterhag“ und„Heegstrauch“ versteigert werden: 76 Fichten⸗ und Kiefernstämme mit 31,15 fm, 1359 Fichten⸗ u. Kiefernstangen„ 28,76„ 140 rm Nadelscheitholz, 2 Nadelknlppethong, 50„ Nadelstockbolz, 6630 Wellen Nadelreisig. Die Zusammenkunft ist auf dem alten Steinbacher Weg an der 2. Schneise. Gießen, den 17. Februar 1896. Großh. Bilrgermeisterei Gießen Gnauth. Bekanntmachung. Ermäßigung des Gaspreises betr. Wir bringen biermit zur öffentlichen kenntnis, daß in der Stadt-Verordnetenversammlung vom 30. v. Mts. beschlossen worden ist, vom 1. April ds. Js. ab den allgemeinen Grundpreis für Leuchtgas von 22 Pf. auf 21 Pf. für 1 ebm. wider⸗ ruflich zu ermäßigen. Auf diesen Grundpreis für Leuchtgas, wird, wie seit April 1894 ge⸗ schehen, auch fortan, wenn der Jahresverbrauch auf einem zusammenhängenden Grundstilck mit einem und demselben Gasverbrauchenden eine Größe erreicht: von 1001 bis 2000 ebm. ein Nachlaß von 3% 5000„„„„ 5 5001 10000„„„„10. „ 10001„ u. mehr„„ 1 1 17 gewährt. Der Grundpreis des Gases zum Betriebe von Gaskraftmaschinen, sowie für alle übrigen nicht der Beleuchtung dienenden Zwecke zum Kochen, Heizen, Löthen und für gewerbliche Zwecke aller Art) wird gleichfalls vom 1. April 1896 ab von 15 Pf. auf 13 Pf. für 1 ebm. widerruflich herabgesetzt, unter Beibehaltung des seit 1. April 1895 bei einem Jahresver— brauch von mehr als 10000 ebm, vergiltet werdenden Nachlasses von 10¾8, sofern ein besonderer Gasmesser hierfür aufgestellt und den weiteren hierauf bezüglichen Bedingungen entsprochen wird, nach welchen insbesondere sondere die für solche Zwecke erforderlichen Gasleitungen und Veränderungen nur durch uns gefertigt werden dürfen Die Beträge für den Gasverbrauch sind monatlich zu entrichten und zwar zu den Grundpreisen von 21 Pf für einen ebm Leucht gas und 13 Pf. für einen ebm Kraft-, Koch- und Heizgas.— Nach Schluß des vom 1. April bis 1. April laufenden Geschäftsjahres wird der entsprechende Nachlaß verrechnet Gemäß des weiteren Stadtverordueten-Be— schlusses vom 13. d. M wird denjenigen Kon- sumenten von Heizgas in Küchen und Bade— räumen, in welchen Heizgas in angemessener Menge verbraucht wird, die Anlage und Be— nutzung von bis zu 2 veuchtgasflammen aus der Heizgasleitung in gleicher Weise gestattet, wie, seit 1. April 1894, die zur Bedienung der Gaskraftmaschinen nötige Beleuchtung bis zu 2 Flammen aus der Motorenleitung zu dem ermäßigten Gaspreis entnommen werden kann. Gießen, den 17. Februar 1896 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen Mehrere jüngere - Hausirer für Artikel, welche in jeder Fa⸗ milie leicht verkäuflich, gegen hohe Provision sofort gesucht. Cau⸗ tion nicht erforderlich. Näheres zu erfragen bei C. Stiasny, Bahn⸗ hofstraße 11. 82 2 80 lag nud ohne Cabinet, in großer Aus wahl empfiehlt der Gießener Wohnungsnach— weis, Bahnhofstraße 11. Täglich ge— öffnet 0 Weinversteigerung. zu Malkammer-Alsterweiler (Rheinpfalz). Freitag, den 6. März 1896, Mittags 12 Uhr, im Gasthaus„zum Schwan“ lässt Weingutsbesitzer A. Spies ca. 250,000 Lit. 1893er u. 1894er Weiss- u. Rotweine in der Preislage von Mk. 300 bis 350 per 1000 Liter öffentlich versteigern. Die Weine haben warm vergohren, sind durchaus reintönig, vorzügl. gebaut u sehr preiswert. Probetage: 14. 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Zusammeunkunft ist am Nonnen roderweg bei Nr 1. 0 Distrikt Kleinhäuserberg. 2 rm Eichennutzscheit, 63,6 rm Buchen-, 4 rm Nadel- knüppelholz, 14,6 rm Eichen- und Nadelholz, 12850 Buchen-, 940 Eichen-, 1775 Nadelwellen, Durchforstung, 485 Stück Fichtenstangen mit 14,55 fm, für Wagner und zu Rüststangen ge— eignet. Freitag, 21. Februar, Vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft an der Straße Lich— Nieder-Bessingen am Walde. Niedergirmes.(Gemeindewald). 10,88 km Eichenstammholz, 7 rm Eichenbrennholz, 10,5 rm Buchenknüppelholz, 18 rm Kieferunutzholz(Grubenhelz), 10 rm Kiefernknüppelbolz, 18 rm Eichen- und Kiefernstockholz, 190 Stück Eichenwellen, 255 Stück Kiefernwellen, 1050 Stück Buchenwellen(1. Kl.), 2550 Stück Gemischte-Wellen, 320 Stück Dornenwellen. Donners- tag, 20. Februar, Vormittags 9 Uhr. Zusammenkunft beim Bezirksvorsteher. Neukirchen.(Gemeindewald) Distrikt Köhlerbrunnen, Grube, Tannengarten u. s. w. 33,8 rm Eichenscheit- und Knüppel, 160 rm Buchenscheit und Knüppel, 30 xm Buchenknüppel, 58,8 rm Eichenreiser, 278 rm Buchenreiser, Irm Ei hennutzholz, 7,5 rm Kiefernknüppel, 2,5 rm Kiefernstöcke, 2 Kiefernstämme 3. Kl. 0,88 km, 81 Kiefer ustangen 3. Kl., 855 Kiefernstang en 4. Kl., 56,2 rm Kiefernreiser. Donnerstag, 20. Februar, Vormittags 10 Ubr. Overförsterei Ortenberg. Distrikte des Reviers Seemann, an der Staatsstraßze gelegen. Buchen: 1137 rm Scheit, 550 xm Stamm und Astknüppel, 20 xm Erdstöcke. Aborn, Eschen, Ulmen, 50 Stämme bis 8,4 m lang, bis 40 em stark, 42 rm Rundscheit. Fichten: 30 Stämme bis 20 m lang, bis 33 em stark, und 20 xm Rundscheit Das Buchenholz kommt zuerst zum Ausgebot. Donnerstag, 20. Februar, Vormittags ½11 Uhr. Zusammenkunft im Oberheim'schen Gasthause„Zum Löwen“ in Gedern, Oberhess. Nebenbahn. Straßenbauamt Nidda. Abteilung 23—24 der Straße Klein-Linden Wetzlar. Es sollen fün Pappelstämme von durchschnittlich 50—60 em Stammstärke, desgleichen eine Partie als Nutz bolz zu verwertendes Erlengehölze unter den an Ort und Stelle bekannt zu gebenden Be— dingungen auf dem Stamme öffentlich meistbietend versteigert werden. Mittwoch, 19. Februar, Vormittags 10 Uhr. 5 Kölschhausen.(Gemeindewald). Distrikte Großes Trüsch, Hintere Arbach Schwingerebach. 22 rm Eichennutzholz(2 m lang), 2 rm Ktiefernuutzholz(2 m lang), Eichenbrennholz, 83 rm Buchenbreunholz, 467 Stick Eichenwellen, 173 Stück Fichten, Kiefern- und gemischte Wellen. Das Nußholz eignet sich zu Wagnerholz. Mittwoch, den 19. Februar, Vormittags 8), Uhr. Zusammenkunft beim Vorsteher Grüningen. Das am 11. d. M. im Griluinger Markwald verkaufte Holz ist mit Ausnahme des Eichenschnittholzes genehmigt Letzteres, bestehend in 90 km, kommt Donnerstag, den 20. d. M. nochmals zur Versteigerung. Der Anfang ist Morgens 10 Ubr an der Kreisstraße von Garbenteich nach Dorfgill Jagdverpachtungen. Lindenstruth. Donnerstag, den 20. d. M, Vormittags 9% Uhr, soll die Jagd der Gemeinde auf weitere 9 Jahre einer nochmaligen Verpachtung öffentlich ausgeboten werden. Submissionen. Die zur Herstellung eines Entwässerungskanals für die neuen Werkstätteanlagen der Oberhessischen Eisenbahnen erforderlichen Erd- und Maurerarbeiten sollen vergeben werden. Zeichnungen, Arbeits- und Lieferungsverzeichnis, sowie Bedingungen können auf dem Bau— bureau am Riegelpfad eingesehen, die Angebotsunterlagen, ausschließl. der Zeichnungen, auch von dort gegen portofreie Einsendung von 50 bfg. bezogen werden. Die Angebote sind ebenda bis Freitag, den 21. Jebruar einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage und Irm 2692 Stück Buchenwellen, 0 Kein al elke der Wirtschafts-Alebernahme. 9 det Einn Tage v. Herdurg beehre ich mich 4 Machbare Restauration u. Logirwirtschaft „Rheinischer Hof“ Frankfurterstraße 30, übernommen habe. zur gefälligen Kenntnis zu bringen, daß ich mit dem heutigen 5 Indem ich höflichst bitte, das mir in mei il Lokal d i 11 geschenkte Wohlwollen auch für mein neues ene eee e e fur 1 Lokale guse Speisen und ein vorzügliches Glas Bier ci aus der Aktien⸗Brauerei Gießen stets Sorge zu tragen. trubel ge Gleichzeitig weise ich darauf bin, daß der überaus g ganz in der Nähe der Bobu e 00 i. unn n 5 d e gele ie Fili Herrn Metzgermeisters Schreiner sich besindet rd dh en ee e e 1 0 Den Herren Viehhändlern und Fuhrwerksbesitzern empfehle meine Sang neu eingerichteten die allgeme 2 hit Ta ochachtungsvoll 1 98 5 t einer J b Wilhelm Gerhardt. Gießen, den 16. Februar 1896. 287 al den St Mlümchen w gachte. Vo das schöne Juschaute, li ihre gerade 0 nene We ah be „ MüNchEN uh h ft und COG NAC. Dullelwerd in allen Wit ben lade Alleinige Niederlage in Giessen: an Carl Schwaab, Hoflieferant.. 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