Gießen, Donnerstag, den 18. Juni 1896. zer Kriegt raburg 1 Hledrelih 1 tubing lte ell tg det g. en Bewag da die dfeg, 1 stark z t wird, dg 0 Ufterhant Vorgehen ö Beratung stehende Frage der Viehmarkts⸗ Debatte hervorrufen. te im Gan dem heussg —0.95, Hiho, ier———, Ansen 90 fh St. 1.40195 Gänse per Paß 0 Ridfteich „ esclz. 70-1 , Kartoffln z er 0/0 N. 1 Jahre al 1 cstorben in du e Heimat ber⸗ 0 Juhre alt, 9. Die De. d. Mis, Nach aus statt. cc, Verantw. U Ottmann, bee — Aswärtig⸗ eres g flehende zuungen mieten, 15 ützenstraßk E st Jübeböl, 11 teinstrah Zub. u webt eee ener ür, sosot 15 e Wopnutz, N i 50 1. 2 — 8 — I Ec fd. 20—35. 1 „ größe 0 Wau 1 ben, Lokales und Provinzie starl Platz wird demnächst pensioniert werden. Steuerzahler mit dem alt gewordenen Beamten die vollständig veraltete und unpraktische Steuer- erhebestelle. mit Rindvieh, Schweinen oder Schafen befahren werden. Ausdruck gegeben habe. Gewonnen habe ich diese Ausgabe Gießen. ische Landeszeikung, lles. Gießen, 17. Juni. Die in der nächsten Stadtverordneten⸗Versammlung zur berlegung wird voraussichtlich eine große Bekanntlich sind die Sstzungen öffentlich, und ist anzunehmen, daß ch ein größeres Auditorium einfinden wird. Es wäre überhaupt kein Schaden, wenn die Thätigkeit unserer Herren Stadtväter mehr an her Quelle studiert würde. * Gießen, 17. Juni. Distrikts⸗Einnehmer Wir haben vor einem Jahr die Verhältnisse der staatlichen Steuererhebestelle Gießen einmal be⸗ prochen und dieselbe für eine Stadt von der Bedeutung Gießens für unbedingt reformbedürftig erklärt. Hoffentlich verschwindet nun für die * Gießen, 17. Juni. Fast allabendlich wimmelt es auf dem Trieb von Radfahrern, auch einzelne Damen pflegen den Sport dort mit Chik und Eleganz. Wir hören, daß sich Gießen an den d deen Straßenrennen der Salson stark beteiligen wird. Gießen, 17. Juni. Mit Rücksicht auf die zur Zeit für den Bezirk Grünberg be⸗ stehende, erhöhte Seuchengefahr hat das hie⸗ sige Kreisamt den für den 18. l. Mts. anbe⸗ Taunten Viehmarkt zu Grünberg ver⸗ boten. Es darf hiernach dieser Markt nicht „Gießen, 17. Juni. In der„Darmst. Ztg.“ lesen wir folgende Erklärung: Soeben erst ersehe ich aus dem Bericht der„Darmstädter Zeitung“ vom 10. Juni über die 74. Sitzung der Zweiten Kammer der Stände, daß Herr Ministerialrat Muhl bei der Beratung über die Gründung ständiger Forstassistentenstellen folgende Aeußerung gethan hat:„Geschmackvoll sei es auch nicht von den Forstassessoren gehandelt, Gulgchten von Professoren einzuholen. Der erste e in Gießen, dessen hohe theoretische enntnisse er anerkenne, sei doch nicht so, wie die Leute, die immer in der Praxis gewesen seien, in der Lage, diese Frage zu überschauen.“ Ich bemerke zur Richtigstellung nur, daß ich von dem Verbande der hessischen Forstassessoren um ein Gutachten nicht enen worden bin, sondern aus freiem Antriebe meiner Ueberzeugung während langjähriger praktischer Thätigkeit in einem Staatsforsthaushalt, in welchem die jetzt in Hessen 1 7 Einrichtung seit langer Zeit mit bestem Erfolge besteht. Gießen, den 14. Juni 1896. Dr. R. Heß. o. ö. Professor der Forstwissenschaft an der Landesuniversität. * Gießen, 16. Juni. Die Hitze „über alle Begriffe“ gut mit uns, daß wir uns schier erstickt fühlen von ihrem Wohlwollen. Besonders zur Mittagszeit, wenn die Sonne senkrecht auf unsere Scheitel herabbrennt, gestehen wir beschämt ein, daß wir so feu⸗ riger Liebe nicht würdig sind und eilen schweißtriefend zum nächsten„tiefen Keller“, um unseren Unwert„im Schatten kühler Denkungsart“ zu verbergen und unseren verdorrten Gaumen mit irgend einer Flüssigkeit, die lange genug„auf Eis“ gelegen hat, zu befeuchten. Dort, vom sicheren Schlupfwinkel aus, betrachten wir mitleidig durch graue oder blau Gazefenster die Vorübergehenden, die in einer Temperatur von fünfundzwanzig Grad Reaumur schutzlos die Straße dahin wallen. Das Pflaster, dessen Steine wie die Kacheln eines Backofens glühen, droht die doppel⸗ sohligsten Stiefel zu versengen und bei jedem Schritt, der gethan wird, wirbelt die bescheidenste weibliche Schleppe einen Staub auf, der sich beißend in geblendete Augen wühlt und empfindsame Lungen unwiderstehlich zum Husten reizt. Vergebens sucht der hülfesuchende Blick nach einem Spreugwagen aus, der nirgends, soweit die geübteste Sehkraft reicht, zu erforschen ist. Ach, ein Sprengwagen deucht uns in diesen Tagen der tropischen Hitze nützlicher, als eine mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattete Equi⸗ page, und wenn sein unmelodisches Gerumpel von ferne an unser Ohr schlägt, so zieht neue Hoffnung in unser Herz ein und unser Fuß eilt ihm beflügelt entgegen. Seht, da biegt er eben schwerfällig um die Ecke! Eine Flath erdrückender Tropfen bezeichnet seine Spur und die liebe Jugend rennt jauchzend hinter ihm her, bis zum Knie die Kleidchen oder Beinkleid hochgekrempelier und mit nackten Füßen fröhlich in den Lachen herumpatschend. welche den Staub der Straße gierig aufsaugen. Im Nu bietet der breite Fahrdamm ein anderes Bild. Er ist wie unter Wasser gesetzt und ein frischer Hauch, ein kräf⸗ tiger Erdgeruch, geht von ihm aus. Die Luft kühlt sich merklich ab, ein feuchter Dunst legt sich angenehm auf die erhitzten Stirnen und schläfrigen Augenlider. Freilich! Wie lange? Bald wird die Sonne wieder triumphirend auf das besiegte Element herniederlächelu, die Hitze wird doppelt drückend auf Fahrdamm und Bürgersteig lasten. Der Sprengwagen kann daher, wenn er seinen Zweck richtig erfüllen will, gar nicht oft genug kommen; er, muß unermüdlich sein im dem Kampfe, den er zu Gunsten der schwitzenden Menschheit im Sommer kämpft. An Wasser fehlt's ja nicht und ein bischen Wasser ist doch das Mindeste, was der pünktliche Steuerzahler in den Hundstagen verlangen darf! * Bad Nauheim, 17. Juni. Am Sams⸗ tag besuchte Herr Professor Dr. Müller aus Marburg mit dreißig Medizinern das hiesige, von Herrn Gabriel aus Mannheim geleitete Zanderinstitut, um diesen Herren die ver⸗ schiedenen Apparate, deren Anwendung; und Wirkungen ꝛc. eingehend zu erklären. Bei der neulichen Aerzteversammlung hat 1 05 Müller mit einigen Professoren das Etablissement zum ersten ale besichtigt und war er von der ganzen Einrichtung so befriedigt, daß er mit seinen Hörern alljährlich eine Studienreise hierher machen will. * Bad⸗Nauheim, 15. Juni. In der letzten Woche sind 995 Fremde angelangt gegen 934 in der Parallelwoche des Vorjahres. Gesamt⸗ frequenz 4939 Personen, der Vorsprung gegen das Vorjahr berechnet sich auf nahezu 600 Per⸗ sonen. Die Zahl der hier anwesenden Kurgäste meint es so dürfte der Seelenzahl der ortsansässigen Bevölke— rung nahezu gleichkommen. Bis Donnerstag ein⸗ schließlich wurden 41472 Bäder abgegeben gegen 37555 bis zur entsprechenden Zeit des Vor⸗ jahres, also ein Plus von 3917 Bäder. Gestern Abend war Tanz im großen Konzertsaale des Kurhauses, der sich bei dem großen Andrang des Publikums als viel zu klein erwies, Leider gestatten die vorliegenden architektonischen Ver⸗ hältnisse kaum eine Erweiterung des Saales. * Offenbach a. M., 15. Juni. Falsches Geld wird seit einiger Zeit hier verausgabt. So wurden u. a. ein Fünfmarkstück von 1876 mit dem Bildnis des Königs von Württemberg, ein Fünfzigpfennigstück und in einer öffentlichen Kasse in diesen Tagen ein Zweimarkstück von 1877 und ein Einmarkstück von 1885 einge⸗ nommen und als Falsifikate erkannt.— An einem Hause der Waldstraße stürzte gestern Vormittag ein Baugerüst ein, wobei drei Arbeiter verschüttet wurden. Zwei der⸗ selben trugen keine Verletzungen davon, während der dritte, ein verheirateter Maurer aus Epperts⸗ hausen, ins Krankenhaus verbracht werden mußte. Er scheint innere Verletzungen erlitten zu haben. Mainz, 17. Juni. An den Rhein, an den Rhein u. s. w. Ein Berliner höherer Polizeibeamter, der seine Ferien zu einer Rhein⸗ reise benutzen wollte, wurde in der Nacht von Polizisten in schwer beäthertem Zustande aufge⸗ funden. Da er die Macht des Weines noch nicht kannte, hatte er zu viel des Guten genossen; er war in verschiedenen Wirtschaften gewesen, die er aber nicht näher bezeichnen konnte. Auf dieser Rundreise wurde ihm seine Börse mit 200. gestohlen. Statt der Rheinreise trat er die Heimreise an. * Mainz, 16. Juni. Die Beratungen des deutschen Schlossertages dauerten gestern mit kurzer Unterbrechung 7 Stunden. Im Ein⸗ gang konstatirte der Vorsitzende E. Schmidt⸗ Hamburg, daß, die diesmalige Schlosser-Aus⸗ stellung ihre Vorgängerin an Größe, sowie an Vollkommenheit der Leistungen übertreffe. Na⸗ mentlich die kunstgewerblichen Leistungen er⸗ innerten an die Blütezeit des deutschen Kunst⸗ handwerks. Die Fürsorge der sächsischen Re⸗ gierung, die für die deutsche Schlosser⸗ schule zu Roßwein außer einem Jahres⸗ Beitrag von α 6000 für besondere Zwecke be⸗ willigt hat, wurde mit freudigem Dank aner⸗ kannt.— Zur Förderung der Schule wurde in Aussicht genommen, daß ihre befriedigenden Ab⸗ gangs⸗Zeugnisse beim Eintritt in eine Innung von der theoretischen Meisterprüfung dispensiren sollen. Beschlußfassung über die vom Reichs⸗ kanzler verlangten Aenderungen an dem Statut für die Verbands⸗Sterbekasse soll so lange ausgesetzt bleiben, bis der Gesetzentwurf über die Organisation des Handwerks erledigt ist.— Mit gleichem Hinweis wurde anch nach langer Debatte, bei welcher die persönlichen Meinungen beitrage von, 5000 noch einen einmaligen 1 5. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. D Expedition: 9 Kreuzplatz Nr. 4. 8 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Sspaltige Petitzeile. 55 20 Kreuzplatz Nr. 4. — N und jene von Nord und Süd weit auseinander⸗ gingen, Beschlußfassung darüber vertagt, wie die Innungen dem im§ 97 Abs. 2 der Gewerbe⸗ ordnung enthaltenen Vorschriften über Her— bergswesen und Arbeits-Nachweis nach⸗ kommen sollten. Ebenso kam ein Antrag von Neuschild⸗ Dresden: Zur Gewährung wirt⸗ schaftlicher Vorteile ist den Verbands⸗Innungen Beihilfe zur Errichtung von Genossen⸗ schaften für den gemeinsamen Einkauf von Rohstoffen, Halbfabrikaten, Werkzeugen, Dar⸗ lehenskassen u. s. w. zu leisten,“ nur halbwegs zur Erledigung. Die Mehrzahl der Redner er⸗ klärte sich gegen derartige Genossenschaften, es wurde aber eine Resolution angenommen, daß die einzelnen Vorstandsmitglieder in ihren Be⸗ zirken über die betreffenden Einrichtungen und die damit gemachten Erfahrungen sich verlässigen und darüber dem Verbandsvorstand berichten sollen. Denn die Hebung der persönlichen Lage der einzelnen Mitglieder solle auch ein Hauptziel des Verbandes sein. Vermischtes. — Bei welchen Krankheiten darf man rauchen? In der„Zeitschrift für Krankenpflege“ wird diese Frage folgendermaßen beantwortet: In erster Linie ist das Rauchen bei den meisten chirurgischen Krankheiten erlaubt mit Ausnahme von dem Rekonvaleszentenzustande nach Blasen⸗ und Bauchoperationen. Augen⸗Nas⸗ Hals⸗ und Rachenkranke sollten niemals rauchen. Innere Krank⸗ heiten, die das Rauchen ausschließen, sind: Bauchfellent⸗ zündung, Typhus und ähnliche. Bei Magenaffektionen kann das Rauchen gestattet werden, wenn der Rauch filtrirt wird. Bei Lungenkrankheiten ist das Rauchen unter Umständen angezeigt. Bei Nervenkrankheiten läßt sich die Handhabung des Rauchens nicht allgemein fest⸗ stellen; plötzliches Entziehen schadet sehr oft, während bei Herzneurosen andererseits nur sehr leichter Tabak unter Filtration des Rauches benützt werden darf. In Kranken⸗ zimmern zu rauchen ist unzulässig. Die beste Zeit für das Rauchen ist mehrere Stunden nach der Mahlzeit. — Bestrafte Bierpantscherei.„Die Gäste eines Schankwirts haben ein Recht darauf, für ihr gutes Geld gutes, frisches Bier zu erhalten und nicht ein Ge⸗ misch von abgestandenen Bierneigen!“ So äußerte sich am Mittwoch der Staatsanwalt in einer vor dem Berliner Schöffengericht geführten Verhandlung gegen den Restau⸗ rateur Paul Voß, der wegen Bierpantscherei angeklagt war. Dieser läßt das Bier, welches er in seiner in Moabit belegenen Schankwirtschaft verzapft, durch einen Apparat gehen und das übertropfende durch Abstreichen des Schaumes von den Bierseideln gewonnene Bier wird in einem auf dem Büffet stehenden Glase gesammelt. Einer der Gäste des Angeklagten nahm zu seinem Aerger wahr, daß der Angeklagte zunächst aus jenem Sammelglase einen Teil in das für ihn bestimmte Seidelglas über⸗ führte, dann das letztere mit dem Apparatbier weiter füllte und ihm zuschickte. Er erhob lebhaften dun Fug gegen die Annahme dieses„köstlichen Trankes“ und al er damit nichts ausrichtete, der Wirt vielmehr meinte, daß das Bier gut sei und von ihm selbst getrunken werde, veran⸗ laßte er die Strafanzeige. Der Staatsanwalt hielt es für ganz zweifellos, daß in einer solchen Mischung ein Verstoß gegen das Nahrungsmittelgesetz zu finden sei, da das Bier in dem Sammelglase einerseits abgestanden, — unsere Naive. Humoreske von Paul A. Kirstein. (Nachdrud verboten.) (Schluß.) Da— die Haud hatte es ihm wieder ange⸗ than! Und er ftreicheltt sie zärtlich, hinüber, herüber und als sie das schweigend zuließ, nahm er sie in die seine, und dann küßte er sie wieder und drückte sie, und dann— glaube ich— ja sogar ziemlich wahrscheinlich— drückte sie wohl etwas wieder, und da————— Surr, surr, surr machte die Fliege und wollte sich vor Aerger wieder den Kopf, einstoßen, da küßten sie sich schon auf den Mund. Na, und wie! Aber Tante!!! 125 O, dann errötete sie doch etwas! Sich so zu vergessen! Sie wendete das Köpfchen ab. Aber da schmeichelte er so lieb, so zärtlich, sprach ihr so süße berauschende Worte— nein sie konnte ihm nicht böse sein, er war doch ein zu lieber Mensch! Und sie sollte Tante sein! Wo sich soeben noch ein junger hübscher Mann so mir nichts Dir nichts in sie verliebt hatte! O nein, Frau Schwester, das wollen wir denn doch nicht einführen! b Er aber sank in seiner Liebesseligkeit zu ihren Füßen nieder, und barg seinen Kopf in ihrem Schooße. Sie strich ihm leise über die vollen blonden Locken, leise und zärtlich! —— Ich weiß nicht der„Strich“ hatte doch schon eher etwaß Mütterliches an sich! —— — „Nein, Gustl, wer das gestern geahnt hätte, als ich Dich so schwärmerisch auf der Bühne be— wunderte, daß ich heute schon so nah, so selig bei Dir sein würde!“ „Ja mein lieber——“ Ach, nun wußte sie nicht, wie er hieß. Das war peinlich, aber zu fragen genierte sie sich jetzt doch. Er merkte es kaum. In seiner Verliebtheit plapperte er ruhig weiter. „Wenn ich gewußt hätte, daß ich Dich, Du Einzig Geliebte, Du Unerreichte, hier treffen würde, dann hätte ich mich doch, doch, weiß Gott, nicht so lange nötigen lassen, zu der alten Tante zu reisen!“ „Wa— as?“ „Dann wäre ich gekommen, und sollte es mitten in der Nacht bei Sturm und Regen sein! Ja sogar bei einem Erdbeben wäre ich zu Dir ge— kommen, denn ich liebe Dich ja, liebe Dich wie..“ Und er wollte ihren Mund wieder haschen, sie küssen Sie aber wehrte ihm ab. „Zu— wem wollten——— st Du reisen?“ stotterte sie verwirrt. „Na zu meiner Tannte, einer fürchterlichen alten Jungfer!“ Sie starrte ihn noch immer ent⸗ setzt an.„Dem Frl. Rodeuburger; bei dem Du hier wohnst, mein Engel!“ „So?“ Hastig stand sie von ihrem Sitz auf und schob ihn bei Seite. Es überlief sie in den verschiedensten Temperaturgraden. „Aber was hast Du denn nur?“ fragte er noch ganz naiv. —— wieder einmal im tragischen Bühneuschritt das Zimmer. Wie konnte sie sich da ausreden? Wenn das die Schwester erführe! Sie errötete bei dem Gedanken. Erröten! Nein das durfte sie nicht, das konnte ihrem Teint schaden. Also hieß es sich schnell fassen; ihre schauspielerische Fähigkeit mußte ihr helfen. Und sie richtete sich in ihrer größten Klein⸗ heit auf und stellte sich breitspurig vor dem jungen Mann hin, der verwundert über diese ganze Szene noch immer auf dem Teppich vor der Chaiselongue ku iete. „Was ich habe!“ herrschte sie ihn noch einmal an, und er riß seine Augen immer größer auf. „Ich wollte nur einmal beweisen, daß eine alte Tante, eine fürchterliche alte Jungfer“— und sie sprach es breitgedruckt—„noch immer ein Wesen voller Jugend, voller Schönheit, voller Anmut sein kaun, nota bene, wenn man sie nicht kennt! Denn diese Au— gus— ta Rodenburger— langsam träufelte sie ihm jede Silbe ein— bin ich— Gustl Rode, Deine fürchterlich alte Taute und unheimlich junge Schwärmerin!“ Sprachs und stürzte wie der Wind ins Neben⸗ zimmer, um sich noch einmal außer der Zeit das Gesicht zu frottieren—— von wegen der Jugend!! Er aber kuiete verdutzt noch immer an der Erde, und machte sich klar was eigentlich vorge— fallen war. Doch da er da unten nicht ewig bleiben konnte, so erheb ler sich endlich langsam und seinen schönen blonden Schuurrbart nach der ver⸗ kehrten Seite zwirbelnd murmelte er bedauernd für Aber dann hub er seine großen Augen wieder zu ihr auf: „Was ich habe? O nichts!“ Und sie durchmaß sich:„Schade wirklich schade! Warum mußte ich auch unangemeldet früher als verabredet kommen! — Aber eigentlich doch verdammtes Pech, fing so nett an diese Geschichte, wir waren so schön im Zuge!“ Und nach einer Weile fuhr er in seinem Selbstgespräche bitter lächelnd fert:„Na, nun werde ich das Abenteuer man lieber nicht auf der Kneipe erzählen. Wenn die wüßten, daß ich eine alte Taute habe, die noch„Naive“ ist——— Oh!!!“— Und die Fliege, die machte: Surr, Sur Düstere sächsische Traumbilder. Ich sah im Droom en' Mann mit Käsen reesen, Der dhat en' Liebesbrief aus Dräsen lesen, Worin mer eingepackt Frommahsch de Brih— Sei' eegner Brief an seine Amélie!— Das war nich' scheen! Ich sah im Droom en' Mann in Meißen schbeisen, Der dhat in frischgebrad'ne Meisen beißen; Ae Sänger war'sch, der grausam se verschlang; Er neidete der Veglein scheenen Sang.— Das war nich' scheen! Ich sah im Droom zwee große Sterneschnubben Vom„kleenen Hund“ hinab nach Bärne hubben; Ae hibsches Mädchen hob se auf im Nu, Und zog dadurch sich eenen Schnubben zu.— Das war nich' scheen! Ich sah im Droom en' Mann in Cossebaude, Der Schnitzel von en' alden Rosse kaude; Da kriegt' vor Schreck ich gleich en' Hexenschuß: Es war das Fleisch von meinem Begasus!— Das war nich' scheen! Fl. Bl.) — —— ——. — —— — —— ————— ..—.——— — D— 5 5 1 . 1 4 55 1 15 7 10 1 e 0 1 5 * 11 1 1 65 2 2 b 1 5 125 0 . 1 7 5 0 — 2 — — ——— 8 . 1 n 1 17 118 „ l 5 1 1 F 0 72 e Wie 1 9 9 1 9 ö 0 1 0 en e 745 10 0 2 9 1 4 7 0 * 0 1 1 andererseits dem Zapfer schon über die Finger gelaufen sei. Der Unfug der Bierpantscherei könne den Wirten nur durch empfindliche Strafen abgewöhnt werden und des⸗ halb beantrage er eine Woche Gefängnis. Der Gerichts⸗ hof erkannte mit Rücksicht auf die bisherige Unbescholten⸗ heit des Angeklagten auf, 40 Geldstrafe. — Milch ein Löschmittel von kleinen Pe⸗ troleumbränden. Die„Deutsche Chemiker⸗Zeitung“ bringt über diesen Gegenstand folgende Mitteilung: „Wenige dürften wissen, welches Vorgehen gegen Petro⸗ leum am sichersten wirkt, daher es hier am Platze sein mag, folgenden Fall zu erwähnen:„Bei einer Familie warf ein Dienstmädchen aus Unvorsichtigkeit eine brennende Petroleumlampe um. Man versuchte alles Mögliche, um das Feuer zu löschen, bis endlich, als gar nichts helfen wollte, das Dienstmädchen einen Topf mit Milch ergriff und ihn über die Flamme ausgoß, welche sofort erlosch.“ Auf Grund dieser Wahrnehmung stellte man weitere Ver⸗ suche an. Ein flacher Teller wurde drei Millimeter hoch mit gewöhnlichem Petroleum angefüllt und dieses ange⸗ zündet. Der lebhaft brennenden Flamme konnte man durch Aufgießen von Wasser nicht beikommen, wogegen das inzwischen kräftig lodernde Feuer bei Anwendung von Milch sofort verlöschte. Auf einem Bretterboden befind⸗ liches, brennendes Petroleum war mit Wasser zu löschen, aber wirksamer erwies sich auch hier die Milch, welche das Feuer sogleich erstickte; auch bei demselben, auf einem Cementboden vorgenommenen Versuch zeigten Wasser und Milch dem brennenden Petroleum gegenüber das nämliche Verhalten. Es scheint daher, daß Milch unter gewissen Bedingungen ein wirksames Mittel zum Löschen kleiner Petroleumbrände darstellt, namentlich dann, wenn das Petroleum in einem begrenzten Raum brennt, wo es nicht auseinander fließen kann. — Wie man freit. Wenn der Diplomat freit, so sagt er:„O, lassen Sie uns ewige Allianz schließen.“ — Der Soldat:„Du hast meinem Herzen eine unheilbare Wunde geschlagen“ oder„Du kamst, ich sah, Du siegtest.“ — Der Arzt:„Nur Du kannst mein krankes Herz heilen.“ — Der Gärtner:„Nur ein Wort von Deinen Lippen und unser Weg durch's Leben ist mit Blumen bestreut.“ — Der Maurer:„Laß uns unsere Hütte zusammen bauen.“— Der Seemann:„Schöne Jungfrau, bei Dir finde ich einen Hafen für alle Stürme des Lebens.“— Der Kutscher:„Erhöre mich, so sollst Du immer die Zügel führen.“— Der Juwelier:„Dies einzige Band soll der Ehe goldene Kette bilden.“— Der Gelehrte: „Ach, laß mich Dein Herz erforschen und mein Glück in Deinen Augen lesen.“— Der Restauratkur:„Du füllst meines Lebens Becher bis zum Rande.“— Der Bild⸗ hauer:„Wenn Dein Herz nicht von Marmor, so laß mein Bild darin wohnen.“— Der Bäcker:„Willst Du teilen mein Brot in Lust und Not?“ Der Seifensieder: „Du sollst meines Lebens Licht sein.“— Der Kaufmann: „Reich mir die Hand, Du Holde, dann ist mein Glück „Du bist meines Lebens gemacht.“— Der Astronom: schönster Stern.“ 5 — Eine ganz eigentümliche Ordensge⸗ schichte widerfuhr dem österreichischen Botschafter Fürsten Liechtenstein in Moskau. Kurz vor dem Prunkmahl, das der russische Kaiser bei ihm angenommen hatte, erhielt der Fürst den Alexander⸗Newski⸗Orden zugesandt. Der Orden war an ihn persönlich adressiert, allerdings fehlte irgend welches Schreiben. Der Botschafter, in dem festen Glauben, der Orden sei für ihn bestimmt, legte ihn zum Kaisermahl an, trug den Orden also in Gegenwart des Kaisers. Am nächsten Tag erhielt er einen langen Entschuldigungsbrief: die ganze Sache beruhe auf einem Vkrsehen; nicht ihm, sondern dem Grafen Th. sei der Alexander-Newski-Orden verliehen worden; der Fürst werde hiermit gebeten, dem genannten Herrn den Orden zu übermitteln. Das geschah denn auch. Jetzt muß sich Fürst Liechtenstein ohne den Orden auch fernerhin durchs Leben zu schlagen suchen, wie der Nathan Herzberg in Köthen fernerhin ohne Kom⸗ merzienratstitel ein kümmerliches Dasein fristen soll. Und das Alles wegen eines„Irrtums“! Bedauernswerte Opfer!* — Vögel in Zuchthäusern und Gefäng⸗ nissen. Die Londoner Wochenschrift„Tit⸗Bits“ bringt in einer ihrer letzten Nummern folgende Mitteilungen: „Den Insassen des Staatsgefängnisses von Michigan (Vereinigte Staaten) ist es gestattet, Vögel zu halten. Nicht weniger als rund 600 gefiederte Sänger sind im Besitz und der Pflege der daselbst eingesperrten Verbrecher und erheben mit dem Dämmern des Tages ihren lieblichen Gesang— im schroffen Gegensatz zu der Stimmung ihrer Besitzer und doch zur Milderung von deren Weh und Herzeleid. Bei vielen der hartgesottensten Verbrecher sollte man ihrem Aussehen und ihrer Entwickelung nach kaum annehmen, daß sie irgend eine Neigung zu einem andern Wesen oder überhaupt eine feinere Regung des Gemüts empfinden können, und doch zeigen sie die zärtlichste Für⸗ sorge für die kleinen Geschöpfe, welche mit ihnen die Einsamkeit der Gefängniszelle teilen. Ueber drei Viertel der Zellen der genannten Anstalt beherbergen auch einen oder mehrere Kanarien und ebenso finden sich solche in den verschiedenen Arbeitssälen. Bei Tage werden die Vögel, wenn es die Witterung erlaubt, außen angehängt und abends, wenn die Gefangenen von der Arbeit zurück⸗ kehren, wieder hereingenommen. Die Wirkung, welche diese Vogelhaltung auf die Zuchthäusler übt, ist nach der Aussage der Anstaltsbeamten eine äußerst wohlthätige; denn abgesehen davon, daß der Gefangene in der Gesell⸗ schaft eines ihm lieben Wesens in der öden, einsamen Zelle sich heimischer fühle, übe diese Liebhaberei auch einen entschieden bessernden und veredelnden Einfluß, selbst auf den verhärtetsten Verbrecher, eine Thatsache, welche durch die Erfahrungen einer langen Reihe von Jahren bestätigt werde. Noch eine andere Rücksicht hat die Verwaltung des Zuchthauses zur Gestattung der Vogelhaltung bestimmt, nämlich die Fürsorge für die materielle Zukunft der Ge⸗ fangenen. Sie dürfen nämlich die Vögel auch züchten und die gezüchteten verkaufen. Der Erlös kommt natür⸗ lich nicht in ihre Hände, solange sie in der Anstalt sind; er wird ihnen gutgeschrieben und erst bei der Entlassung ausgehändigt.— Hierzu bemerkt R. Neunzig in der von Karl Ruß herausgegenegen Wochenschrift für Vogelliebhaber, Vogel⸗Züchter und Händler„Die gefiederte Welt“:„Die rührende Erzählung von dem Verbrecher, der sich eine in seiner Zelle hausende Ratte zähmt, an dem Tier mit der ganzen Liebe seines Herzens hängt und sich an der Wand seines Gelasses den Schädel zerschellt, als der rohe Fuß des gefühllosen Aufsehers das Tier eines Tags zertritt, ist weitverbreitet und ebenso wie die obige Darstellung ein Beitrag zu der Anschauung, daß kein Mensch, selbst nicht der berkommenste, aller Gemütsregungen bar ist, sondern daß auch dieser das Verlangen empfindet, einem anderen Wesen, einem Tier, Liebe zu erzeigen und ihm seine Sorge zu widmen. Die ohne großen Aufwand mögliche und bei den Eigenschaften der Vögel so anregende und dankens⸗ werte Haltung dieser Tiere zeigt sich besonders geeignet, die Reste menschlicher Empfindung, deren auch das härteste Verbrecherherz nicht entbehrt, zu beleben und zu stärken. So muß denn das Verhalten der Zuchthausverwaltung des genannten Staates freudig begrüßt und gewünscht werden, daß seine Handlungsweise anderwärts Nach⸗ ahmung finde und so ein Lichtstrahl in die Dunkelheit des Zuchthauslebens auch in anderen Ländern fallen möge.“ Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten⸗ Versammlung, Donnerstag, den 18. Juni 1396, nachmittags 3 Uhr pünktlich. 1. Herstellung des Feldweges am Windhof und auf der Hardt. 2. Entnahme von Kies aus dem Bette der Lahn; hier Vermessung und hydrographische Aufnahme der Lahn. 3. Errichtung eines öffentlichen Lagerhauses bezw. Lagerplätzen und Anlage eines Viehmarktes mit Viehhof. Neueste Telegramme. Hd. Berlin, 17. Juni. Die In ter⸗ pellation in der Bashford⸗Affaire wird, wie die„Staatsb.⸗Ztg.“ meldet, einer Vereinbarung gemäß an erster Stelle der morgigen Tagesordnung im Reichs⸗ tage stehen. Hd. Berlin, 17. Juni. Der Kaiser be⸗ gab sich gestern Mittag vom neuen Palais mit dem Vizekönig Lihung Tschang und dem beiderseitigen Gefolge zur Besichtigung des Lehr⸗ Infanterie-Bataillons. Der Kaiser erklurte fan Gast die Ausrüstung und das Gewehr. N mittags besichtigte Lihung Tschang in Berli Löwe'sche Fabrik eingehend. ö Hd. Paris, 17. Juni. In der Kamm erklärte der Radikale Drou, die Kammer wi den Arbeitertag auf 10 Stunden festsetzen. 2 Arbeitergesetze seien das beste Mittel, um Kollektivismus zu bekämpfen. In Belgie die liberale Partei verschwunden, weil Arbeitergesetze geben wollte. Die Sozia hätten ihre Stellung im Parlament eingenommen. Hd. Paris, 17. Juni. Aus Roberto wird gemeldet, daß der„Anarchist“ Giuseppi Giosefff welcher wegen einer anarchistischen Rede und anderer politischer Delikte verhaftet worden war von den Geschworenen einstimmig freige⸗ ist sprochen worden. Hd. Paris, 17. Juni. Der bekannte Di⸗ rektor der bonapartistischen Autoritee, Paul Cassaignac, dementiert die Nachricht, daß er als Nachfolger Jules Simons eintreten werde, wie folgt: Er sei weder Kandidat für die Kammer, 1 noch für den Senat. 77 Hd. Rom, 17. Juni. Wie verlautet, 1 U hat Menelik dem Papste mitgeteilt, ern werde die italienischen Soldaten seine Fürbitte freigeben, die Offiziere jedoch nur gegen hohes Lösegeld. 12 Hd. Brüssel, 17. Juni. Die Inde⸗ pendance belge veröffentlicht den der Resolution, welche die belgischen Delegierten dem internationalen Preß⸗ Kongreß in Budapest zu Gunsten der Jaa Frieden⸗Propaganda unterbreitet aben. Hd. Athen, 17. Juni. Die Palegenesia be⸗ merkt zu dem gestrigen kaiserlichen Irade au an das Volk von Kreta in bezeichnender Weise, die Antwort auf dieses Schriftstück würden die Flinten der Kretenser geben. Hd. Sosia, 17. Juni. donien berichten von Kämpfen zwischen tür⸗ kischen Truppen und Bewohnern des Dorfes Jankowic, die durch das Einschreiten der türkischen Truppen herbeigeführt sein sollen. 5 Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen. — 2 Bekanntmachung, den Arbeiter⸗Frühzug von Grünberg nach Gießen betr. Von Montag, den 29. Juni an wird der bisher nur zwischen Großen-Buseck und Gießen verkehrende A beiter⸗Frühzug von Grünberg aus um 4 Uhr 45 Min. Vorm. abgehen und in Saasen, Reiskirchen, Großen-Buseck und Rödgen anhalten. Die Bahn⸗Strecke Grünberg-Gießen wird wäbrend dieses Zugverkehrs nur an den un⸗ Die Gießen, Gr. Gberhessische Eisenbahnen. Herstellung von Klinkerrollpflaster im Hauptbau der neuen Werkstättenanlage dahier soll vergeben werden. Angebote sind bis zum 26. d. Mts. bier einzureichen, die Bedingungen auf dem Ban- bureau am Riegelpfad einzuseben auch durch unser Sekretariat gegen Erlegung von 40 Pfg. zu beziehen.— Zuschlagsfrist 10 Tage. ca. 3000 qmm 8 5 Für 8 8 Sün W 8 N den 16. Juni 1896 Gr Tireltion. mittelbar bei den genannten Stationen ge⸗ legenen Straßen⸗Uebergängen bewacht werden, im Uebrigen aber nach Maßgabe der Bahn- ordnung für deutsche Bahnen untergeordneter Bedeutung betrieben, also ohne Bewachung der Bahn und ohne Schließen der Schranken an den sonstigen Bahn⸗ Uebergängen. Städt. Schlachthaus Heute Ochsenfleisch Freibank. und morgen e ee Dagegen wird bei Annäherung des Foce an einen unbewachten Weg⸗ ergang mit der auf der Lokomotive befindlichen Glocke zur Warnung für die Passanten geläutet. Alle Diejenigen, welche in den genannten Morgenstunden auf den von der Babn über- sucht auf sofort Heinrich Schwalm, Schuhmachermstr., . 5 823 Lollar. schrittenen Straßen und Wegen zu Fuß oder zu Wagen verkehren, werden daher aufgefordert, auf das Läute⸗Signal zu achten und die Bahn nicht zu überschreiten, solange dasselbe ertönt. Gießen, den 15. Juni 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Heugras⸗Versteigerung der Gemeinde Dutenhofen am Freitag, den 19. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr Hofraiten, unter den H. Hypothek.⸗ Kapital. Die Beleihung von Grundstücken, Häusern, Gießen und Umgegend bis zu 70—73% des ortsgerichtlichen Taxwertes Seiten der Darleiher ankündbar) vermittelt C. Werner, Cichgärten Nr. 10. Gütern, Mühlen, Fabriken für e zu 4»(von billigsten Bedingungen 529 ger⸗„Tu FC.. rner⸗Krieger⸗ u. Kirchweihfeste ꝛc. Lampions, Dekorationsfahnen, Schärpen. Nationalbänder in allen Jarben, Luyras, Festrosen, Festboudets, nicht ladenrein, pro Pfund 48 Pfg. 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